Junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen. Fachtag. Sexualität Verhütung Soziale Beziehungen

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1 Präsentation und Diskussion einer Studie in Sachsen Programm Fachtag Junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen Sexualität Verhütung Soziale Beziehungen Donnerstag, von Uhr bis Uhr Festsaal des Neuen Rathauses der Stadt Leipzig Gefördert durch und in Kooperation mit der BZgA

2 Junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen Sexualität Verhütung Soziale Beziehungen Die Themen Sexualität, Verhütung und Partnerschaft werden im Zusammenhang mit Behinderung oft tabuisiert. Aktuelle Studien dazu gibt es kaum. Aus diesem Grund hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Studie Familienplanung bei jungen Erwachsenen mit Behinderungen in Sachsen in Auftrag gegeben. Das Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig hat im Zeitraum von Mai 2013 bis April 2014 im Bundesland Sachsen 152 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren mit Körper- und Sinnesbehinderungen sowie chronischen Erkrankungen befragt. Diese jungen Erwachsenen befanden sich in einer beruflichen Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder arbeiteten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Sachsen. Ebenso wurden Studierende mit Behinderungen zu ihren Lebensentwürfen und ihrer Familienplanung befragt. Zentrale Fragen der Studie behandelten die Themen rund um Sexualaufklärung, Verhütung und Partnerschaft wie auch Kinderwunsch und Freizeitgestaltung.Mit Hilfe einer teilstandardisierten Erhebung wurden unter anderem die Chancen, Hindernisse und Ressourcen der Beziehungsgestaltung und der gelebten Sexualität untersucht. Im Rahmen des Fachtages sollen nun die Studienergebnisse vorgestellt und vertiefend in den Workshops diskutiert werden. Im Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion wird ein Ausblick gegeben, welche Herausforderungen an die Weiterentwicklung der Angebote für junge Menschen mit Beeinträchtigungen in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf allen gesellschaftlichen Ebenen bestehen. Der Fachtag richtet sich an Fachleute aus Beratungsstellen, Sexualpädagogen, Lehrkräfte, Interessenvertretungen von Menschen mit Beeinträchtigungen, politisch Verantwortliche, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende.

3 Der Fachtag 9.30 Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee Uhr Eröffnung und Grußworte Carola Hiersemann, Behindertenbeauftragte der Stadt Leipzig Eckhard Schroll, Leiter der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Prof. Dr. med. Steffi Riedel-Heller MPH, Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig Uhr Übersichtsvortrag zum Thema Sexualität, Partnerschaft und Behinderung Prof. Dr. Barbara Ortland, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Uhr Familienplanung bei jungen Erwachsenen mit Behinderungen Vorstellung der Studienergebnisse Anja Seidel und Sabine Wienholz, Universität Leipzig Uhr bis Uhr Mittagspause Uhr bis Uhr Workshops Uhr Kaffeepause Uhr Podiumsdiskussion Prof. Dr. Sven Jennessen, Universität Koblenz-Landau Prof. Dr. Swantje Köbsell, Alice Salomon Hochschule Berlin Prof. Dr. Monika Häussler-Sczepan, Hochschule Mittweida Dr. Marion Michel, Universität Leipzig Eckhard Schroll, Leiter der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Uhr Verabschiedung Gesamtmoderation: Dr. Steffi Riedel, Universität Leipzig

4 Die Workshops 1 Gynäkologische Versorgung Prof. Dr. Swantje Köbsell, Alice Salomon Hochschule Berlin und Dr. Marion Michel, Universität Leipzig Im Workshop werden Anforderungen an die gynäkologische Versorgung beeinträchtigter Frauen thematisiert. Vorhandene Barrieren, auch diejenigen "in den Köpfen" der Beteiligten, werden thematisiert. Diskutiert werden die Anforderungen an barrierefreie Ausstattung sowie die Kommunikation über Sexualität und Verhütung in der gynäkologischen Praxis mit Menschen mit Beeinträchtigung. Der Aus- und Weiterbildungsbedarf des medizinischen Personals soll ebenfalls Thema sein. 2 Barrierefreie Kommunikation und Medien Mirjam Tomse, BZgA und Martina Müller, Universität Leipzig Im Workshop werden barrierefreie Medien und Konzepte vorgestellt: unter anderem Materialien in Leichter Sprache, im Daisyformat für Menschen mit Seheinschränkungen sowie Gebärdensprachvideos. Des Weiteren werden Erfahrungen und Beispiele für die Ansprache verschiedener Zielgruppen aus der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung der BZgA dargestellt. Es wird darüber diskutiert welche Bedarfe, Möglichkeiten und Grenzen es in der Anpassung von Informationen und Kommunikationswegen gibt. 3 Soziale Beziehungen und Partnerschaft Anja Seidel und Sabine Wienholz, Universität Leipzig Wie sehen die sozialen Netzwerke aus, welche Bedeutung hat das Internet und wie wird Paarbeziehung gelebt? Im Workshop werden Ergebnisse der Studie zu den Freizeit- und Internetaktivitäten vorgestellt und vor dem Hintergrund der Gestaltung sozialer Beziehungen und Partnerschaften diskutiert. 4 Sexualität und Partnerschaft in Einrichtungen Prof. Dr. Barbara Ortland, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Sven Jennessen, Universität Koblenz-Landau Wie kann Intimität, Sexualität und Partnerschaft innerhalb von Einrichtungen der Behindertenhilfe gelebt werden? Welche Barrieren bestehen in Einrichtungen? Das sind die zentralen Fragen, die in diesem Workshop diskutiert werden sollen.

5 Organisatorisches Tagungsort Neues Rathaus Leipzig, Festsaal Martin-Luther-Ring Leipzig Der Eingang für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer und ein behindertengerechter Aufzug befinden sich ca. 20 m links vom Haupteingang. Der Tagungsort ist überwiegend barrierefrei, Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher übersetzen die Lautsprache. Die Teilnahme an der Tagung sowie die Verpflegung sind kostenfrei. Übernachtungsmöglichkeiten Für Schnell-Entschlossene: Hotel Adagio *** Seeburgstraße Leipzig Tel.: Unter dem Stichwort Uni Leipzig sind Zimmer vom 25. bis und vom 25. bis abrufbar zu 66,00 oder 77,00 pro Nacht inklusive Frühstück. Ablauf des Kontingents: Mercure Hotel Art Leipzig **** Eutritzscher Straße 15, Leipzig Tel.: Es gibt ein barrierefreies Zimmer. Unter dem Stichwort Uni Leipzig sind Zimmer vom 25. bis und vom 25. bis abrufbar zu 99,50 oder 109,50 pro Nacht inklusive Frühstück. Ablauf des Kontingents: Organisation und Anmeldung zum Fachtag projecta köln, Benita Schulz Ansprechpartnerin für den Fachtag: Heike Ohrndorf Sülzburgstraße Köln Tel.: Fax:

6 Veranstaltende und Fördernde Leben mit Handicaps Förderverein zur Arbeit mit chronisch kranken und behinderten Menschen (Gesamtorganisation) Dr. Marion Michel Universität Leipzig Medizinische Fakultät, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health Dr. Marion Michel Stadt Leipzig Behindertenbeauftragte der Stadt Leipzig Carola Hiersemann Gefördert durch und in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Angelika Heßling

7 Anmeldung bis zum per per Fax: Fax-Nummer: oder an folgende Adresse senden: projecta köln Sülzburgstraße Köln Anmeldung zum Fachtag Junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen Sexualität Verhütung Soziale Beziehungen (Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen) Titel, Name, Vorname Institution Straße PLZ, Ort Telefon Fax Ich melde mich für folgenden Workshop an: (bitte einen erster Priorität und mindestens einen zweiter Priorität auswählen) Priorität 1 Priorität 2 1. Gynäkologische Versorgung 2. Barrierefreie Kommunikation und Medien 3. Soziale Beziehungen und Partnerschaft 4. Sexualität und Partnerschaft in Einrichtungen Ich benötige: Gebärdensprachdolmetscher Schriftdolmetscher Assistent/Assistentin Sonstiges: Ich gebe mein Einverständnis zur Aufnahme meiner Daten (Name, -Adresse, Organisation) in die Liste der Teilnehmenden, die allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wird. Ich erkläre mich einverstanden mit der Aufnahme von Fotos und Videos während des Fachtags. Dieses Material wird verwendet zur Unterstützung der Vorträge in den Tagungsräumen, für die Printfassung der Dokumentation des Fachtags sowie für die Dokumentation auf Ihre Hinweise für uns Datum, Unterschrift

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