Bericht Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bericht Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen"

Transkript

1 Bericht Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen Vorlage an den Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages Berlin, 22. Mai 2013

2 Inhalt 1 Zusammenfassung Bundesfernstraßen Brückenbestand und Erhaltung Brückenbestand Verkehrslastmodelle Auswirkungen auf die Tragreserven älterer Brücken Erhaltung Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand Zielsetzung und übergeordnete Vorgaben Arbeitsschritte Festlegungen für ein bundeseinheitliches Vorgehen Objektbezogene Nachrechnungen Erhaltungsplanung mit systematischer Brückenertüchtigungsplanung Finanzbedarf Zeit- und Ressourcenbedarf... 14

3 1 Zusammenfassung Die dauerhafte Sicherstellung der Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung sowie ein wichtiger Beitrag für die Lebensqualität der Bürger. Das Bundesfernstraßennetz ist für die Bewältigung des Güter- und Personenverkehrs von wesentlicher Bedeutung. Brücken sind neben den Tunnelbauwerken die hinsichtlich der Investitions- und Folgekosten teuersten Anlagenteile der Straßen. Aufgrund der Altersstruktur, der rasanten Entwicklung des Verkehrsaufkommens sowie der steigenden Gesamtgewichte des Schwerverkehrs sind bei älteren Brücken die Tragreserven zunehmend aufgebraucht. Hinzu können bei diesen Bauwerken teils bauartbedingte, teils altersbedingte Defizite der Tragfähigkeit kommen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund aktueller Prognosen des Verkehrs sieht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) das Erfordernis, ältere Brücken der Bundesfernstraßen zukunftsfähig zu ertüchtigen. Das BMVBS hat hierzu gemeinsam mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und in Abstimmung mit den zuständigen Straßenbauverwaltungen der Länder die Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen entwickelt, in der das bundeseinheitliche Vorgehen, die objektbezogenen Nachrechnungen und die systematische Brückenertüchtigungsplanung festgelegt werden. Diese Strategie ist eingebunden in die strukturierte Erhaltungsplanung des Bundesfernstraßennetzes. Dabei gilt es, umfangreiche Verkehrseinschränkungen bis hin zur Brückensperrung möglichst zu verhindern. Die Maßnahmen zur Brückenertüchtigung werden vordringlich aus den zur Verfügung stehenden Erhaltungsmitteln bedient. Für das Jahr 2013 stehen über 2,5 Mrd. Erhaltungsmittel bereit, die in der Finanzplanung um 100 Mio. /Jahr bis 2016 auf 2,8 Mrd. erhöht werden. Im aktuellen von den Ländern gemeldeten Erhaltungsprogramm werden die Planansätze für den Anteil der Bauwerke (Brücken, Tunnel und sonstige Ingenieurbauwerke) von verausgabten Mio. /Jahr in früheren Jahren auf rd. 830 Mio. in 2013, rd. 950 Mio. in 2014 und rd. 980 Mio. in 2015 angehoben. Mit diesen Finanzierungsansätzen und der konsequenten Umsetzung der Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen sind vom BMVBS die erforderlichen Schritte als Beitrag zu einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur eingeleitet. Diese Aufgabe ist langfristig angelegt und wird bei Bund und Ländern erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen erfordern. 1

4 2 Bundesfernstraßen Brückenbestand und Erhaltung 2.1 Brückenbestand Das Bundesfernstraßennetz umfasst heute km. Der Anteil der Bundesautobahnen beträgt km, der der Bundesstraßen km. Der Bestand der Brücken im Bundesfernstraßennetz lässt sich wie folgt aufgliedern (Stand: ): Anzahl Brücken: Anzahl Teilbauwerke 1 : Brückenlänge: m Brückenfläche: m² Mit dem starken Ausbau des Straßennetzes in den alten Bundesländern in den 60er, 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde eine Vielzahl an Brücken neu gebaut (Bild 2-1). In den neuen Bundesländern erfolgte eine vergleichbare Entwicklung nach der Wiedervereinigung ab (Quelle, Datenbasis: BASt / BMVBS) Bild 2-1: Altersstruktur der Brücken an Bundesfernstraßen bezogen auf die Brückenfläche des Bundesfernstraßennetzes in [%] Der Anteil der Großbrücken, d. h. Brücken ab 100 m Brückenlänge, beträgt rund 52% bezogen auf die Brückenfläche des Bundesfernstraßennetzes (Bild 2-2). 1 Bei Brücken mit getrennten Überbaukonstruktionen je Fahrbahn wird jede Überbaukonstruktion für sich als Teilbauwerk bezeichnet. 2

5 (Quelle, Datenbasis: BASt / BMVBS) Bild 2-2: Aufteilung der Brücken nach Brückenlänge bezogen auf die Brückenfläche des Bundesfernstraßennetzes in [%] Gemessen an der Brückenfläche haben Spannbetonbrücken in Deutschland mit 69,9 % den weitaus größten Anteil am Bestand, gefolgt von Brücken in Beton mit 17,3 % Anteil sowie Stahl- und Stahlverbundbrücken mit 6 % bzw. 6,2 % Anteil (Bild 2-3). Stein- und Holzbrücken spielen im Netz der Bundesfernstraßen nur eine untergeordnete Rolle. (Quelle, Datenbasis: BASt / BMVBS) Bild 2-3: Bestand der Brücken an Bundesfernstraßen nach Bauweisen bezogen auf die Brückenfläche des Bundesfernstraßennetzes 2.2 Verkehrslastmodelle Brückenbauwerke müssen die Beanspruchungen infolge Personen- und Güterverkehr sicher aufnehmen können. Kennzeichnend für die enorme Zunahme der Beanspruchung der Straßenbrücken von 1950 bis 2010 durch Straßenverkehr ist die Entwicklung der Beförderungsleistungen im Straßengüterverkehr (Tabelle 2-1). 3

6 Tabelle 2-1: Beförderungsleistung im Straßengüterverkehr in Mrd. tkm Jahr Beförderungsleistung im Straßengüterverkehr Prozentuale Änderungen Mrd. tkm Bezugsjahr ,1 9% ,3 29% ,9 52% ,0 100% ,9 212% ,3 433% ,9 552% Prognose a ,6 845% a Prognose der deutschlandweiten Verkehrsverflechtung 2025 ITP/BVU, 2007 Die prognostizierte Beförderungsleistung im Straßengüterverkehr für das Jahr 2025 lässt gegenüber 2010 nochmals eine deutliche Steigerung erkennen. Darüber hinaus ist in den letzten 3 Jahrzenten ein exponentieller Anstieg der Erlaubnisse des genehmigungspflichtigen Großraum- und Schwerverkehrs nach 29, Absatz 3 StVO zu verzeichnen. Auch die Entwicklung der zulässigen Gesamtgewichte und zulässigen Achslasten von Nutzfahrzeugen (Tabelle 2-2) spiegelt den Anstieg der Beanspruchung für Straßenbrücken wieder. Tabelle 2-2: Entwicklung der zulässigen Gesamtgewichte und Achslasten von Nutzfahrzeugen Gültig ab Jahr zul. Gesamtgewicht (t) Einzel- oder Sattelfahrzeug zul. Achslast (t) Antriebsachse ,5 10, ,0 10, ,0 8, ,5 10, ,0 10, ,0 11, ,0 11, ,0 1) 11,5 1) im kombinierten Verkehr 4

7 Die Beanspruchungen aus Straßenverkehr müssen bei der Berechnung und Bemessung von Straßenbrücken zuverlässig berücksichtigt werden. In den technischen Regelwerken erfolgt dies mittels fiktiver - Lastmodelle. Diese Verkehrslastmodelle, die für die verschiedensten Brückenlängen, Straßenquerschnitte und Bauweisen anwendbar sein müssen, setzen sich aus fiktiven Flächenlasten und aus fiktiven Einzellasten zusammen. Den größten Anteil an Brücken an Bundesfernstraßen bilden Bauwerke, die in den alten Bundesländern mit dem Lastmodell der Brückenklasse 60 (BK 60) der alten DIN 1072 gebaut wurden (Bild 2-4). Brücken mit den geringeren Lastmodellen Brückenklasse 30 (BK 30) sowie Brückenklasse 45 (BK 45) sind hinsichtlich ihres Anteils von untergeordneter Bedeutung. Mit der DIN 1072, Ausgabe 1985, wurden die Lastmodelle mit den Brückenklassen BK 60/30 und BK 30/30 dem damaligen Verkehrsaufkommen angepasst. [%] 60 Anteil der wesentlichen Brückenklassen nach Brückenfläche in % Bundesautobahnen Bundesstraßen 0 LM 1 (ab 2003) BK 60/30 (ab 1985) Brückenklasse BK 30/30 (ab 1985) BK 60 (bis 1985) (Quelle, Datenbasis: BASt / BMVBS) Bild 2-4: Anteil der Brückenklassen nach Verkehrslastmodellen in % bezogen auf die Brückenfläche des Bundesfernstraßennetzes: Brückenklassen der Normenreihe DIN 1072 (BK 60/30, BK 30/30, BK 60) bzw. Brückenklasse nach DIN-Fachbericht 101 (LM 1) getrennt für Bundesautobahnen und Bundesstraßen Im Mai 2003 erfolgte in Deutschland mit dem DIN-Fachbericht 101 Einwirkungen auf Brücken die Umstellung der Berechnungs- und Bemessungsregeln vom globalen Sicherheitskonzept der alten Normenreihe (DIN 1072) auf das moderne und flexible semiprobabilistische Sicherheitskonzept der Eurocodes mit Teilsicherheitsbeiwerten. Mit dem Verkehrslastmodell LM 1 des DIN-Fachberichts 101 wurde gleichzeitig auch eine Anpassung an das weiter gestiegene Verkehrsaufkommen vorgenommen. Das Lastmodell LM 1 basiert auf Simulationsberechnungen unter Einbeziehung verschiedener Verkehrssituationen (Stau, verdichteter Verkehr und fließender Verkehr) und unter Berücksichtigung gemessener Fahrzeugzusammensetzungen, gemessener durchschnittlicher täglicher Verkehre (DTV) und gemessener Fahrzeuggewichte bzw. Achslasten. Bei den Messungen vor Ort wurden teilweise eklatante Überschreitungen der zulässigen Gesamtgewichte bzw. Achslasten des Schwerverkehrs (Überladungen) festgestellt. 5

8 Von der BASt in Auftrag gegebene Forschungsstudien haben gezeigt, dass der heutige Verkehr durch das Lastmodell LM 1 des DIN-Fachberichts 101 vollständig, von den Lastmodellen BK 60/30 und geringer - insbesondere bei größeren Brückenlängen - nicht mehr vollständig abgedeckt wird. In Konsequenz dieser Forschungsergebnisse sieht das aktuelle Regelwerk DIN EN Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 2: Verkehrslasten auf Brücken - im nationalen Anhang eine Modifikation des Lastmodells LM 1 für einen prognostizierten Verkehr vor. Dieses angepasste Lastmodell wird im Weiteren als Lastmodell LMM bezeichnet. Von der BASt beauftragte Forschungsarbeiten mit Simulationsberechnungen für verschiedene Verkehrsszenarien haben die Zukunftsfähigkeit des neuen Lastmodells bestätigt. Die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des modifizierten Lastmodells LMM wurde für die Bauweisen Massivbrücken, Stahlbrücken und Verbundbrücken für verschiedene Brückentypen und längen nachgewiesen. 2.3 Auswirkungen auf die Tragreserven älterer Brücken Die technischen Regelwerke für die Bemessung von Brückenneubauten wurden und werden ständig entsprechend der wissenschaftlichen Erkenntnisse aktualisiert, um erkannte Defizite bei Berechnungs- und Konstruktionsregeln (z.b. teilweise Schwachstellen bei Koppelfugen von älteren Spannbetonbrücken), bei der Baudurchführung (z. B. mangelhaftes Verpressen der Hüllrohre von Spanngliedern) und bei bestimmten Baustoffen (z. B. Gefährdung durch spannungsrisskorrosionsgefährdete Spannstähle) zukünftig zu vermeiden. Im aktuellen Regelwerk DIN EN 1990, Eurocode: Grundlagen der Tragwerksplanung wird der Bedeutung der Robustheit eines Tragwerks in den statischen Nachweisformaten auch im Sinne der Wirtschaftlichkeit ein entsprechender Stellenwert eingeräumt. Dies führt heute in der Regel zu einem grundsätzlich wesentlich höheren Materialbedarf als bei Brücken der Brückenklasse 60 und geringer. Brücken der Brückenklasse BK 60/30, LM1 und LMM bieten aufgrund der höheren Verkehrslastmodelle und der höheren Anforderungen hinsichtlich ihrer Robustheit in den Bemessungsvorschriften ab 1985 bei ordnungsgemäßer Planung und Bauausführung und unter der Voraussetzung regelmäßiger Erhaltung bei heutigen Randbedingungen ausreichende Tragreserven. Bei Brücken der Brückenklasse 60 und geringer können aufgrund der Beanspruchung durch den Schwerverkehr die Tragreserven bereits weitgehend aufgebraucht sein. Es wird außerdem deutlich, dass aufgrund der Altersstruktur des Brückenbestandes für neue ungünstig wirkende Fahrzeugkonzepte, höhere zulässige Fahrzeuggesamtgewichte oder höhere Achslasten kaum Spielraum besteht. Vergleichbares gilt für die Erlaubnisse von genehmigungspflichtigen Schwertransporten, die teilweise bereits bei ihrer Routenwahl beschränkt werden. 6

9 2.4 Erhaltung Die aktuelle Erhaltungsbedarfsprognose aus dem Jahr 2010 ergab einen steigenden Erhaltungsbedarf für das Bundesfernstraßennetz auf zukünftig über 3 Mrd. im Jahr. Als Ursache für den erhöhten Erhaltungsbedarf können im Wesentlichen die Kostensteigerungen der letzten Jahre ( rd. 25 %), die Mehrbelastung durch den weit über der Prognose liegenden Güterverkehrszuwachs sowie Überladungen und eine massive Zunahme der genehmigungspflichtigen Großraum- und Schwertransporte genannt werden. Die Folge ist eine verkürzte Nutzungsdauer des Bauwerks Straße. Hinzu treten verschobene Erhaltungsinvestitionen aus der Vergangenheit. Der Substanzzustand der Bundesfernstraßen ist in den letzten Jahren erkennbar abgefallen. Eine ausreichende Qualität der Bundesfernstraßen kann nur mit einer verstärkt substanzorientierten Erhaltung gesichert werden. Um eine ständige Funktionsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Ingenieurbauwerke zu gewährleisten, werden diese einer regelmäßigen, fachkundigen Überwachung und Prüfung unterzogen, deren Ergebnis das BMVBS in den Verkehrsinvestitionsberichten (früher Straßenbauberichte) regelmäßig berichtet (vgl. Bild 2-5). Bauwerk- Zustandsnoten nach Brückenfläche ( ): Bundesfernstraßen Straßenbaubericht 2000 Straßenbaubericht 2001 Straßenbaubericht 2002 Straßenbaubericht 2003 Straßenbaubericht 2004 Straßenbaubericht 2005 Bericht vom *) Straßenbaubericht 2007 Verkehrsinvestitionsbericht 2008 Verkehrsinvestitionsbericht 2009 Verkehrsinvestitionsbericht 2010 Verkehrsinvestitionsbericht % 20% 40% 60% 80% 100% 1,0-1,4 sehr guter Bauwerkszustand 1,5-1,9 guter Bauwerkszustand 2,0-2,4 befriedigender Bauwerkszustand 2,5-2,9 ausreichender Bauwerkszustand 3,0-3,4 nicht ausreichender Bauwerkszustand 3,5-4,0 ungenügender Bauwerkszustand *) Bericht des BMVBS Bestand und Zustand der Brücken im Zuge von Bundesfernstraßen an den Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages Bild 2-5: Entwicklung der Bauwerks-Zustandsnoten der Teilbauwerke (prozentuale Zuordnung zu den Bauwerks-Zustandsnoten) 7

10 Entsprechend der Richtlinien zur einheitlichen Erfassung, Bewertung, Aufzeichnung und Auswertung der Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 (RI-EBW-PRÜF) ist bei einer Zustandsnote von 3,5 bis 4 eine umgehende Instandsetzung bzw. Erneuerung erforderlich. Außerdem sind sofort Maßnahmen zur Schadensbeseitigung, Warnhinweise zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit oder Nutzungseinschränkungen erforderlich. Der gewachsene Anteil der Bauwerke mit Zustandsnoten > 2,5 zeigt, dass aufgrund des Alters und der erhöhten Beanspruchung der Bauwerke verstärkt Schäden auftreten, die eine zeitnahe Umsetzung der erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen erfordern. Um hier eine weitere Verschlechterung des Zustands zu vermeiden, müssen daher in den nächsten Jahren erhebliche Finanzmittel in die Erhaltung der Bauwerke investiert werden. Brücken sind bei Nutzungsausfall die kritischen Punkte im Straßennetz. Bei notwendigen Sperrungen oder Einschränkungen z.b. wegen Bauarbeiten oder Bauwerksschäden, sind oft großräumige Umleitungen des Verkehrs erforderlich. Auch dauern die meist komplexen Instandsetzungsarbeiten an Brückenbauwerken häufig erheblich länger als vergleichbare Arbeiten im übrigen Straßennetz. Dies macht der Schadensfall der Rheinbrücke Leverkusen im Zuge der A 1, einer der wichtigsten Verbindungen im Bundesfernstraßennetz, drastisch deutlich. Fehlende Redundanz der Verkehrsrelationen im Straßennetz können zu erheblichen Störungen für den regionalen und überregionalen Personen- und Güterverkehr führen. 3 Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand 3.1 Zielsetzung und übergeordnete Vorgaben Das BMVBS hat gemeinsam mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und in Abstimmung mit den zuständigen Straßenbauverwaltungen der Länder die Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen entwickelt, um zunächst das Erfordernis und den Umfang von baulichen Einzelmaßnahmen benennen zu können. Die Folgerungen und Konsequenzen für das Straßennetz sind dabei mit einzubeziehen. Dabei gilt es, umfangreiche Verkehrseinschränkungen bis hin zur Brückensperrung möglichst zu vermeiden. Hauptsächlich fallen im Zuge von Bundesfernstraßen alle Straßenbrücken der Brückenklasse BK 60 und geringer unter den Anwendungsbereich der Strategie zur Ertüchtigung von Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen. Für diese Brücken sollte eine Ertüchtigung auf das Ziellastniveau LM 1 des DIN- Fachberichts 101 angestrebt werden. Abweichungen hiervon dürfen bei entsprechenden Randbedingungen (z.b. Berücksichtigung des tatsächlichen vorhandenen Verkehrs, Lage im Straßennetz, Möglichkeit verkehrlicher oder baulicher Kompensationsmaßnahmen) nur in Abstimmung mit dem BMVBS erfolgen. Zusätzlich ist stets zu prüfen, ob ggf. eine Brückenertüchtigung auf das modifizierte Ziellastniveau LMM technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll oder, bei entsprechender Lage im Netz, verkehrlich erforderlich ist. 8

11 Volkwirtschaftliche Aspekte (z. B. Auswirkungen von Staus infolge verkehrsbeschränkender Maßnahmen) sind zu beachten. Bei Brückenersatzneubauten ist wie bei Neubaumaßnahmen stets das Lastmodell LMM zugrunde zu legen. 3.2 Arbeitsschritte Die Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand lässt sich in drei Arbeitsschritte unterteilen: Festlegungen für ein bundeseinheitliches Vorgehen Objektbezogene Nachrechnungen Erhaltungsplanung mit systematischer Brückenertüchtigungsplanung Die konkrete Umsetzung dieser Arbeitsschritte erfolgt teils sukzessive, teils zeitlich parallel. Die Festlegungen für ein bundeseinheitliches Vorgehen sind getroffen. Sie werden jedoch bei Vorliegen neuer Erkenntnisse aus Forschungsvorhaben und Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung kontinuierlich weiterentwickelt. Der Arbeitsschritt Objektbezogene Nachrechnungen ist initiiert und befindet sich im ständigen Dialog von BMVBS und den Straßenbauverwaltungen der Länder. Die Systematische Brückenertüchtigungsplanung ist Teil der kontinuierlichen Erhaltungsplanung des BMVBS Festlegungen für ein bundeseinheitliches Vorgehen Wissenschaftliche Untersuchungen Um das Tragvermögen der Straßenbrücken im Bestand nach neuesten wissenschaftlichen Methoden sicher bewerten zu können, war es zunächst erforderlich, ein entsprechendes Regelwerk zur Nachrechnung bereitzustellen. Grundlage hierfür waren zahlreiche Forschungsvorhaben, die thematisch die Einwirkungen infolge Verkehr (örtliche Verkehrssituationen, Auswirkungen verkehrsbeschränkender Maßnahmen) und das Tragverhalten von defizitären Bauwerken behandeln. Ein Schwerpunkt weiterer Forschungen ist die Erarbeitung wissenschaftlich abgesicherter Rechenmodelle zum Tragverhalten von Massivbrücken bei Querkraft- und Torsionsbeanspruchungen, das Definieren von Einsatzbedingungen für innovative Bauweisen und die Zusammenstellung einer Erfahrungssammlung als Arbeitshilfen für mögliche Verstärkungsmaßnahmen. Ziel eines weiteren Forschungsvorhabens im Hinblick auf eine effektive Erhaltungsplanung ist die Entwicklung von Bewertungskriterien und einer Optimierungsstrategie für die gleichzeitige Planung und übergreifende Steuerung mehrerer voneinander abhängiger Projekte ( Multiprojektmanagement ) auf Bundes- und Landesebene. 9

12 Richtlinie zur Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand Mit der Richtlinie für die Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand (Nachrechnungsrichtlinie) des BMVBS, Ausgabe 2011, steht ein technisches Regelwerk zur Verfügung, das eine bundeseinheitliche Vorgehensweise bei der Analyse der Tragfähigkeit der Straßenbrücken im Bestand sicherstellt. Die Nachrechnungsrichtlinie wurde von Bund/Länder-Arbeitsgruppen unter Beteiligung der BASt, namhafter Wissenschaftler und Ingenieuren der Praxis für die Bereiche Beton- /Spannbetonbrücken, Stahlbrücken sowie Verbundbrücken erarbeitet. Der Nachrechnungsrichtlinie sind die aktuellen Berechnungs- und Bemessungsverfahren des europäischen Konzepts der Eurocodes (in Deutschland seit 2003 mit den DIN-Fachberichten 101 bis 104 für den Neubau von Brückenbauwerken umgesetzt) zu Grunde gelegt. Ein Schwerpunkt der Nachrechnung bildet die Bereitstellung von Materialkenndaten verbauter älterer, heute nicht mehr eingesetzter Baustoffe (z. B. glatte Betonstähle). Des Weiteren können genauere, am jeweiligen Brückenbauwerk gewonnene Kenndaten (z. B. genauere Bestimmung des Eigengewichts) Eingang in die Berechnung finden. Mit dieser Vorgehensweise werden tatsächliche Reserven des Bauwerks berücksichtigt, ohne dabei das geforderte Tragsicherheitsniveau zu verlassen. Ausgangspunkt einer statischen Nachrechnung ist stets die genaue Bewertung des aktuellen Bauwerkzustandes, der als Ergebnis der Bauwerksprüfung nach DIN 1076 oder weiterer Untersuchungen am Bauwerk dokumentiert wird. Defizite bei den Nachweisen der Dauerhaftigkeit bzw. der Robustheit, resultierend aus Defiziten in früheren Regelwerken und/oder durch den Bauwerkszustand bedingte Defizite können, sofern sie keinen direkten Einfluss auf die Tragsicherheit eines Bauwerks haben, in bestimmtem Umfang die Eckdaten zur Einschätzung einer Restnutzungsdauer liefern. Das Ergebnis einer Nachrechnung dient zunächst der Feststellung, ob und in welchem Umfang bauliche Maßnahmen ergriffen werden können bzw. müssen, um das angestrebte Ziellastniveau LM 1 oder LMM zu erreichen (Machbarkeitsstudie). Eine weitere Grundlage für eine Entscheidung, welche Maßnahme bauliche Ertüchtigung oder Ersatzneubau ergriffen werden kann, ergibt sich aus einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nach der Richtlinie zur Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im Rahmen von Instandsetzungs-/Erneuerungsmaßnahmen bei Straßenbrücken (RI-WI-BRÜ) des BMVBS. Reihung und Auswahl der vorrangig zu untersuchenden Brücken Die große Anzahl an Brückenbauwerken der Brückenklasse BK 60 und geringer (vgl. Bild 2-4) macht eine Reihung der zu untersuchenden Bauwerke erforderlich. Auf der Grundlage einer bundesweiten Erhebung hat die BASt in Abstimmung mit den Ländern aus dem Brückenbestand auf der Basis objektbezogener Prioritätszahlen die 10

13 Bauwerke ermittelt, bei denen vorrangig statische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. Maßgebende technische Auswahlkriterien sind: Spannbetonbrücken, die vor 1985 gebaut wurden, Spannbeton-Talbrücken mit Baujahr vor 1980, bei denen u. a. der Temperaturlastfall noch nicht berücksichtigt wurde, Stahl- und Stahlverbundbrücken aus dieser Zeit, Mehrfeldbauwerke mit Stützweiten > 30 m, Brücken mit Zustandsnote > 3,0, Spannbetonbrücken mit bauzeitbedingten Defiziten: Spannbetonbrücken mit Koppelfugenproblematik, Spannbetonbrücken bei denen Spannungsrisskorrosionsgefährdeter Spannstahl eingebaut wurde, Massivbrücken mit zu geringer Schubbewehrung. Die Reihung der BASt ergab eine Teilmenge von rund Brücken-Teilbauwerken 2 mit höchster Priorität. Davon befinden sich rund Teilbauwerke im Bundesautobahnnetz und rund 900 Teilbauwerke im Bereich der Bundesstraßen. Dies entspricht einem Anteil von 5% der Brücken-Teilbauwerke. Aufgrund des hohen Anteils an Großbrücken stellt dies allerdings rund 25% der Gesamtbrückenfläche dar. Der überwiegende Teil dieser Bauwerke sind Spannbetonbrücken. Darüber hinaus wurden nach bauartspezifischen Auswahlkriterien zusätzlich etwa 300 Stahlund Stahlverbundbrücken identifiziert, die ebenfalls prioritär zu überprüfen sind. Die meisten dieser Straßenbrücken befinden sich in den großen Flächenländern Baden- Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Objektbezogene Nachrechnungen Das BMVBS hat den Ländern Anfang 2010 als Ergebnis der Erhebungen der BASt die vorrangig zu untersuchenden Bauwerke benannt. Zeitnah sind folgende Arbeitsschritte von den Ländern durchzuführen: Feststellung des aktuellen Bauwerkszustands, ggf. im Rahmen einer Brückenprüfung aus besonderem Anlass nach DIN 1076, Nachrechnung der Bauwerke nach der Nachrechnungsrichtlinie, 2 Bei Brücken mit getrennten Überbaukonstruktionen je Fahrbahn wird jede Überbaukonstruktion für sich als Teilbauwerk bezeichnet. 11

14 Ermittlung der erforderlichen Maßnahmen zur Instandsetzung und Verstärkung sowie Klärung, ob eine ausreichende Anhebung der Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit technisch möglich ist, soweit erforderlich Anordnung verkehrsbeschränkender Maßnahmen und/oder Einleitung von Sofortinstandsetzungsmaßnahmen, Ermittlung der Kosten für die gewählten Maßnahmen einschließlich Verkehrssicherung, ggf. Ermittlung der Kosten des Ersatzneubaus einschließlich der Kosten für den Abbruch des bestehenden Bauwerks, Durchführung von Wirtschaftlichkeits-Untersuchungen zur Bewertung der Frage Instandsetzung/Verstärkung oder Ersatzneubau. Die Verifizierung und Ergänzung der Listen muss von den einzelnen Straßenbauverwaltungen der Länder aufgrund deren Verantwortlichkeit für die Bauwerke und ihrer objektspezifischen Detailkenntnisse vorgenommen werden. Die Länder berichten dem Bund regelmäßig über den Sachstand der Nachrechnung und daraus abzuleitende Maßnahmen zur Brückenertüchtigung (Verstärkungen, aber auch Ersatzneubauten). Das Konzept sieht vor, bei jeder einzelnen der betroffenen Brücken zu prüfen, ob sie den Anforderungen des heutigen und zukünftigen Schwerverkehrs noch genügt. Diese Einzelfallprüfung ist sehr aufwändig. Nach aktuellem Stand sind im Bereich der Bundesautobahnen rund 220 Brücken nachgerechnet. Daraus lässt sich ableiten, dass allein die Nachrechnung der den Straßenbauverwaltungen der Länder übergebenen Listen vorrangig zu untersuchender Brückenbauwerke nach heutiger Einschätzung über ein Jahrzehnt hinaus dauern wird. 3.3 Erhaltungsplanung mit systematischer Brückenertüchtigungsplanung Das BMVBS legt in Abstimmung mit den Ländern die spezifischen Länderkonzepte fest, die eine strukturierte Erhaltungsplanung und die Ermittlung des Erhaltungsbedarfs für das Bundesfernstraßennetz möglich machen. Darin wird für Straßenbrücken die bisherige planmäßige Bauwerkserhaltung um die systematische Brückenertüchtigung erweitert. Die systematische Brückenertüchtigung erfordert eine netzbezogene Brückenertüchtigungsplanung und eine objektbezogene bauliche Maßnahmenplanung. Netzbezogene Brückenertüchtigungsplanung Ziel einer effizienten Erhaltungsplanung des BMVBS ist eine optimierte Abwicklung von Baumaßnahmen, um deren verkehrliche Auswirkungen im Netz möglichst gering zu halten. Dies schließt auch ggf. eine länderübergreifende Koordinierung ein. Im Sinne einer netzbezogenen Brückenertüchtigungsplanung ergeben sich in gegenseitiger Wechselwirkung Randbedingungen für die Erhaltungsplanung und für das Bauwerk. Dabei sind insbesondere von Bedeutung: die Lage des Bauwerks im Netz, die Berücksichtigung der 12

15 verkehrlichen Bedeutung der Strecke, die netzbezogene Festlegung des Ziellastniveaus (LM 1 oder LMM) der Brückenertüchtigung und die Bedarfsplanung für die Bundesfernstraßen (z. B. 6streifiger Ausbau einer BAB). Bei Ersatzneubauplanungen und häufig auch bei Ertüchtigungsmaßnahmen sind in der Regel längere Vorlaufzeiten zur Erlangung des Baurechtes zu berücksichtigen. So kann es zur Aufrechterhaltung der Verkehrsrelationen erforderlich werden, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, die im Sinne einer Erstmaßnahme eine bauliche Verstärkung einer bestehenden Brücke beinhalten, um deren Sicherheit und Funktionsfähigkeit noch für einen begrenzten Zeitraum sicherstellen zu können, um nach Vorliegen des Baurechts als Zweitmaßnahme einen Ersatzneubau zu errichten. Objektbezogene bauliche Maßnahmenplanung Die objektbezogene bauliche Maßnahmenplanung durch die Länder erfordert eine detaillierte und zumeist zeitaufwändige Bauwerksplanung unter Einbeziehung von Machbarkeitsstudien sowie Untersuchungen nach den Richtlinien zur Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im Rahmen von Instandsetzungs-/Erneuerungsmaßnahmen bei Straßenbrücken (RI-WI-BRÜ). Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ist ein Bewertungsinstrument zur Identifizierung der Variante mit den geringsten Gesamtkosten und stellt damit eine Entscheidungshilfe bei der Planung von baulichen Maßnahmen dar. Die Ergebnisse sind im Sinne der Bundeshaushaltsordnung ( 24 (BHO) in einem Bauwerksentwurf zusammenzustellen. Aus diesen Unterlagen müssen die Art der Ausführung, die Kosten der Baumaßnahmen und des Grunderwerbs sowie die vorgesehene Finanzierung und ein Zeitplan ersichtlich sein. Der bei der Maßnahmenplanung erforderliche iterative Abstimmungsprozess zwischen Bund und Ländern soll sicherstellen, dass die Ziele der netzbezogenen Brückenertüchtigungsplanung konsequent umgesetzt werden. 4 Finanzbedarf Die Ergänzung der Brückenerhaltung um die systematische Brückenertüchtigung erfordert eine Erhaltungspolitik, die auf einen hohen Gebrauchs- und Sicherheitswert der Verkehrsinfrastruktur ohne Substanzverzehr zu Lasten künftiger Generationen ausgerichtet ist. Ein genauer Brückenerhaltungs- und -ertüchtigungsumfang mit objektbezogen festgelegten Maßnahmen und einer daraus abzuleitenden genaueren Abschätzung des Finanzbedarfs kann nur sukzessive nach Durchführung der entsprechenden Untersuchungen und Abstimmungen zwischen dem Bund und den Ländern festgelegt werden. Ziel der konzeptionellen und planerischen Arbeit ist eine bedarfsorientierte, finanziell untersetzte Straßen- und Brückenerhaltungsplanung. 13

16 Das BMVBS schätzt den Bedarf für die Erhaltung der Bundesfernstraßen bis 2025 insgesamt auf über 3 Mrd. jährlich ein. Der Anteil für die Erhaltung der Bauwerke (Brücken, Tunnel und sonstige Ingenieurbauwerke) einschließlich der Ertüchtigung der Brücken wird dabei von anfangs rund 30 % auf bis zu 45 % ansteigend abgeschätzt. Die Maßnahmen zur Brückenertüchtigung werden vordringlich aus den zur Verfügung stehenden Erhaltungsmitteln bedient. Im Jahr 2013 stehen über 2,5 Mrd. Erhaltungsmittel bereit, die in der Finanzplanung um 100 Mio. /Jahr bis 2016 auf dann 2,8 Mrd. erhöht werden. Aus diesen Haushaltsmitteln ist von den ausführenden Straßenbauverwaltungen der Länder auch die Erhaltung und Ertüchtigung der Brücken zu finanzieren. Im aktuellen von den Ländern gemeldetem Erhaltungsprogramm wird der Anteil der Bauwerke (Brücken, Tunnel und sonstige Ingenieurbauwerke) mit rd. 830 Mio. in 2013, rd. 950 Mio. in 2014 und rd. 980 Mio. in 2015 ausgewiesen. Die Planansätze für die kommenden Jahre weisen damit einen steigenden Trend aus. Zu dem Mittelansatz für die Erhaltung sind im Bundeshaushalt noch die Erhaltungsleistungen hinzuzurechnen, die im Rahmen von Erweiterungsmaßnahmen wie dem 6-streifigen Ausbau sowie Um- und Ausbaumaßnahmen erfolgen. Diese können mit rund 400 Mio. /Jahr angesetzt werden. Die derzeitige Finanzierungssituation im Bereich der Bundesfernstraßen erlaubt es nicht, alle anstehenden Maßnahmen des Neubaus, Um- und Ausbaus und der Erweiterung sowie der Instandsetzung, Verstärkung und Erneuerung kurzfristig zu verwirklichen. Der weitaus überwiegende Anteil der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel wird entsprechend dem Erhaltungszustand des jeweiligen Netzes auf die Bundesländer verteilt. Um auch in Zukunft eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur für den voraussichtlich weiter wachsenden Verkehr sicherzustellen, müssen die Straßenverkehrsinvestitionen langfristig erhöht und verstetigt werden. 5 Zeit- und Ressourcenbedarf Bereits die Nachrechnung der den Straßenbauverwaltungen der Länder übergebenen Listen vorrangig zu untersuchender Brückenbauwerke wird nach heutiger Einschätzung bereits über ein Jahrzehnt hinaus dauern. Das Bewusstsein für die Erfordernis der Brückenertüchtigung wurde von Entscheidungsträgern aus Verwaltung, Ingenieurverbänden und Ausschüssen, Wissenschaft und Vertretern von Ingenieuren der Praxis im Rahmen der Informationsveranstaltung des BMVBS Brückenertüchtigung ein Beitrag zu einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur am deutlich zum Ausdruck gebracht. Der Anspruch an die Ausbildung und fachliche Qualifikation der Bauingenieure zur Bewältigung dieser Aufgaben ist sehr hoch. Die Ertüchtigung des Brückenbestandes ist eine langfristige Aufgabe, die erhebliche und steigende personelle und finanzielle Ressourcen bei Bund und Ländern erfordert. 14

Zustand von Tunnel- und Brückenbauwerken im Zuge von Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg

Zustand von Tunnel- und Brückenbauwerken im Zuge von Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 6689 30. 03. 2015 Antrag der Abg. Bettina Meier-Augenstein u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Zustand

Mehr

Die Zustandserfassung und bewertung als Grundlage für die optimierte Erhaltung in Bayern

Die Zustandserfassung und bewertung als Grundlage für die optimierte Erhaltung in Bayern Die Zustandserfassung und bewertung als Grundlage für die optimierte Erhaltung in Bayern Dr.-Ing. Thomas Linder Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern Abteilung Straßen- und Brückenbau

Mehr

Erfahrungsaustausch des Bauwerksprüfpersonals

Erfahrungsaustausch des Bauwerksprüfpersonals Erfahrungsaustausch des Bauwerksprüfpersonals 24. Zusammenkunft der Ingenieurinnen / Ingenieure der Bauwerksprüfung am 30.09. und 01.10.2014 in Dortmund Veranstalter: Leiter: Tagungsort: Ausrichter: Organisator:

Mehr

Bauen im Bestand Planerische Herausforderungen

Bauen im Bestand Planerische Herausforderungen Bauen im Bestand Planerische Herausforderungen Dr.-Ing. Wolfgang Roeser H+P Ingenieure GmbH & Co. KG Kackerstr. 10 52072 Aachen (H+P Ingenieure GmbH & Co. KG, Kackertstrasse 10, 52072 Aachen, www.huping.de)

Mehr

Hinweise und Beispiele zum Vorgehen beim Nachweis der Standsicherheit beim Bauen im Bestand

Hinweise und Beispiele zum Vorgehen beim Nachweis der Standsicherheit beim Bauen im Bestand Hinweise und Beispiele zum Vorgehen beim Nachweis der Standsicherheit beim Bauen im Bestand Von der Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz (ARGEBAU) am 26./27. Februar 2008 in Berlin beschlossen

Mehr

Das ADAC Modell Auto finanziert Straße

Das ADAC Modell Auto finanziert Straße Das ADAC Modell Auto finanziert Straße Gute Gründe für eine Neuordnung der Bundesfernstraßenfinanzierung Wirtschaftsgespräche am Tiergarten Finanzierung des deutschen Fernstraßennetzes am 06. Mai 2010

Mehr

Sicherheit durch Bauwerksmonitoring

Sicherheit durch Bauwerksmonitoring 28 Technik Deutsches IngenieurBlatt 07-08 I 12 Sicherheit durch Bauwerksmonitoring Eine zielgerichtete Sensor-Überwachung optimiert das Instandhaltungsmanagement von Bauwerken in Zeiten begrenzter finanzieller

Mehr

Mainzer Ring. Planung zum 6-streifigen Ausbau von der Anschlussstelle Mainz Finthen bis zum Autobahnkreuz Mainz Süd

Mainzer Ring. Planung zum 6-streifigen Ausbau von der Anschlussstelle Mainz Finthen bis zum Autobahnkreuz Mainz Süd Mainzer Ring Planung zum 6-streifigen Ausbau von der Anschlussstelle Mainz Finthen bis zum Autobahnkreuz Mainz Süd Gemeinsame Sitzung - des Park- und Verkehrsausschusses, - des Ausschusses für Umwelt,

Mehr

Glasfaser-Netzentwicklungskonzept für NRW: Nur wer einen Plan hat, kann gewinnen!

Glasfaser-Netzentwicklungskonzept für NRW: Nur wer einen Plan hat, kann gewinnen! NGA-Breitbandforum NRW 16. Juli 2013 Glasfaser-Netzentwicklungskonzept für NRW: Nur wer einen Plan hat, kann gewinnen! Dr. Martin Fornefeld, Geschäftsführer MICUS Management Consulting GmbH Stadttor 1

Mehr

Bauen im Bestand Fragestellungen und Herausforderungen für die Betonbauweise Jürgen Schnell. VdZ Jahrestagung Zement 11.

Bauen im Bestand Fragestellungen und Herausforderungen für die Betonbauweise Jürgen Schnell. VdZ Jahrestagung Zement 11. Bauen im Bestand Fragestellungen und Herausforderungen für die Betonbauweise Jürgen Schnell VdZ Jahrestagung Zement 11. September 2014 Düsseldorf 11.09.2014 Nr.: 1 / 52 Fragestellungen Warum ist Bauen

Mehr

Interne Revision. Bericht gemäß 386 SGB III. Infrastruktur Überregionale Revision. Revision SGB III

Interne Revision. Bericht gemäß 386 SGB III. Infrastruktur Überregionale Revision. Revision SGB III Revision SGB III Bericht gemäß 386 SGB III Infrastruktur Überregionale Revision Inhaltsverzeichnis 1 Revisionsauftrag 1 2 Zusammenfassung 1 3 Revisionsergebnisse 1 3.1 Geschäftsprozesse des Inventarmanagements

Mehr

Feldversuch mit dem Lang-Lkw Zwischenbericht der BASt

Feldversuch mit dem Lang-Lkw Zwischenbericht der BASt Berlin, 7. Oktober 2014 Herausgeber: Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.v. Am Weidendamm 1A 10117 Berlin Telefon 030 590099-513 Telefax 030 590099-529 www.bga.de Autor: RAin Kim

Mehr

BAB A 9 Nürnberg-München: Seitenstreifenfreigabe AD Holledau - AK Neufahrn aus Sicht der Verwaltung

BAB A 9 Nürnberg-München: Seitenstreifenfreigabe AD Holledau - AK Neufahrn aus Sicht der Verwaltung BAB A 9 Nürnberg-München: Seitenstreifenfreigabe AD Holledau - AK Neufahrn aus Sicht der Verwaltung Seminar Staustelle Johann Baustelle Schmid 1 Seitenstreifenfreigabe AD Holledau AK Neufahrn Gliederung

Mehr

3. Start-/Landebahn am Flughafen München

3. Start-/Landebahn am Flughafen München 3. Start-/Landebahn am Flughafen München Aktueller Sachstand Verkehrsgutachten Sitzung Nachbarschaftsbeirat 0 Verkehrsgutachten 0 1 Anlass und Aufgabenstellung Anlass Bau einer 3. Start- und Landebahn

Mehr

Analyse von Normen/Regelwerken zur Ermittlung von Auditkriterien /-forderungen am Beispiel der Unternehmenspolitik.

Analyse von Normen/Regelwerken zur Ermittlung von Auditkriterien /-forderungen am Beispiel der Unternehmenspolitik. Forderungen zur Unternehmenspolitik aus diversen Normen und Regelwerken Feststellung und Dokumentation der Forderungen zur Unternehmenspolitik verschiedener Normen und Regelwerke. Schritt 1: Hier auszugsweise

Mehr

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Leitlinien zur Stand: 07. August 2015 Investiven Förderung von Bau- und Ausstattungsmaßnahmen an Berufsbildungsstätten der

Mehr

Voraussetzungen zur Durchführung eines Hauptaudits nach DIN EN ISO 9001:2000

Voraussetzungen zur Durchführung eines Hauptaudits nach DIN EN ISO 9001:2000 VdS SCHADENVERHÜTUNG Herausgeber: Verlag: VdS Schadenverhütung VdS Schadenverhütung VdS-Merkblatt für die Voraussetzungen zur Durchführung eines Hauptaudits nach DIN EN ISO 9001:2000 VdS 2522 : 2002-03

Mehr

Zur geplanten Gründung einer bundesweiten Infrastrukturgesellschaft und dem damit einhergehenden Ausbau von ÖPP-Modellen und anderer privater

Zur geplanten Gründung einer bundesweiten Infrastrukturgesellschaft und dem damit einhergehenden Ausbau von ÖPP-Modellen und anderer privater Zur geplanten Gründung einer bundesweiten Infrastrukturgesellschaft und dem damit einhergehenden Ausbau von ÖPP-Modellen und anderer privater Beteiligungsformen im Bereich der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur.

Mehr

Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015

Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 Quick Tour (Foliensatz für das Management) Karlsruhe, im Juni 2015 Qualitätsmanagement ist einfach. Sehr einfach. Wir zeigen Ihnen wie. ipro Consulting

Mehr

Kommunale Straßenbrücken Zustand und Erneuerungsbedarf

Kommunale Straßenbrücken Zustand und Erneuerungsbedarf Wulf-Holger Arndt Klaus J. Beckmann Marion Eberlein Busso Grabow Norman Döge Arman Fathejalali René Kämpfer Kommunale Straßenbrücken Zustand und Erneuerungsbedarf Difu-Impulse Bd. 6/2013 Deutsches Institut

Mehr

Methodische, softwaregestützte Risikobeurteilung

Methodische, softwaregestützte Risikobeurteilung Methodische, softwaregestützte Risikobeurteilung Ziel der Risikobeurteilung ist es, die von einem Produkt ausgehenden Gefährdungspotenziale möglichst vollständig zu erfassen und Schutzmaßnahmen gegen sie

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

BF-Information 003 / 2015 - Änderungsindex 0 - Februar 2015. Fragen und Antworten zur neuen Glasbemessungsnorm DIN 18008

BF-Information 003 / 2015 - Änderungsindex 0 - Februar 2015. Fragen und Antworten zur neuen Glasbemessungsnorm DIN 18008 Fragen und Antworten zur neuen Glasbemessungsnorm DIN 18008 Fragen und Antworten zur neuen Glasbemessungsnorm DIN 18008 1.0 Warum gibt es überhaupt eine neue Glasbemessungsnorm? Die alten Technischen Regeln

Mehr

Anforderungen an Energie- Managementsysteme nach ISO 50001. Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS)

Anforderungen an Energie- Managementsysteme nach ISO 50001. Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS) Anforderungen an Energie- Managementsysteme nach ISO 50001 Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS) ISO 50001 4.1 Allgemeine Anforderungen Das Energiemanagementsystem (EnMS)

Mehr

DIN EN 13814 Normenausschuss Bauwesen (NABau) im DIN Stand der Auslegungen: März 2010

DIN EN 13814 Normenausschuss Bauwesen (NABau) im DIN Stand der Auslegungen: März 2010 5.3.6.2 Nach Abschnitt 5.3.6.2 der Norm DIN EN 13814 sind zur Ermittlung der Bemessungswerte der Einwirkungen Ed - ständige Einwirkungen mit dem Teilsicherheitsbeiwert 1,1 oder 1,35 und - veränderliche

Mehr

Bericht und Antrag Ausbau Personenunterführung Oberzollikofen; Verpflichtungskredit

Bericht und Antrag Ausbau Personenunterführung Oberzollikofen; Verpflichtungskredit Gemeinde Grosser Gemeinderat Sitzung vom 27. Juni 2012 / Geschäft Nr. 4 Bericht und Antrag Ausbau Personenunterführung Oberzollikofen; Verpflichtungskredit 1. Ausgangslage Zwischen der Gemeinde Zollikofen

Mehr

Wir haben Lösungen für die Straßendatenbank von morgen. Basis für ökonomisches Handeln in den Kommunen! traffic information and management GmbH

Wir haben Lösungen für die Straßendatenbank von morgen. Basis für ökonomisches Handeln in den Kommunen! traffic information and management GmbH Wir haben Lösungen für die Straßendatenbank von morgen Basis für ökonomisches Handeln in den Kommunen! Unsere Dienstleistung SIM Straßen Informations- Management Vorbereitung und Umsetzung der Zustandserfassung

Mehr

Wie geht es weiter mit der Einführung? 36 Wie wird dokumentiert? 37 Wie wird die Wirksamkeit nachgewiesen? 39

Wie geht es weiter mit der Einführung? 36 Wie wird dokumentiert? 37 Wie wird die Wirksamkeit nachgewiesen? 39 Inhalt Einleitung 7 Wofür ein QM-System? 10 Was ist bei der Einführung zu beachten? 13 Was beinhaltet die DIN EN ISO 9000-Familie? 13 Wie geht es los? 15 Welche Forderungen werden gestellt? 17 Was hat

Mehr

14.024 VV zu 24 und 54 LHO

14.024 VV zu 24 und 54 LHO 24 Baumaßnahmen, Beschaffungen, Entwicklungsvorhaben (1) Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen für Baumaßnahmen dürfen erst veranschlagt werden, wenn Pläne, Kostenermittlungen und Erläuterungen vorliegen,

Mehr

Ausbau des Unternehmergeistes an badenwürttembergischen. Ziel A 3.1.2 des badenwürttembergischen

Ausbau des Unternehmergeistes an badenwürttembergischen. Ziel A 3.1.2 des badenwürttembergischen Ausbau des Unternehmergeistes an badenwürttembergischen Hochschulen im spezifischen Ziel A 3.1.2 des badenwürttembergischen ESF-OP Aktualisierte Ergebnisse aus der Programmevaluation Fassung vom 28.10.2013

Mehr

Cluster Monitor Deutschland

Cluster Monitor Deutschland Cluster Monitor Deutschland Trends und Perspektiven von Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern Redaktion Dr. Sonja Kind, Dr. Gerd Meier zu Köcker, Michael Nerger Geschäftsstelle Kompetenznetze,

Mehr

Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker. Sperrfrist bis Montag, 22.

Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker. Sperrfrist bis Montag, 22. Time Out Platzierungen Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker Sperrfrist bis Montag, 22. Mai 2006 14 Uhr 2 1. Auftrag vom 7. April 2006

Mehr

Kurzinformation zum Umzug des Umweltbundesamtes nach Dessau

Kurzinformation zum Umzug des Umweltbundesamtes nach Dessau Berlin, 18.04.2005 Kurzinformation zum Umzug des Umweltbundesamtes nach Dessau Einleitung: Es ist soweit: Das Umweltbundesamt (UBA) zieht ab dem 22. April 2005 um. Der neue Hauptsitz des Amtes wird Dessau

Mehr

ISO 13485 konforme Entwicklung medizinischer Software mit agilen Vorgehensmodellen

ISO 13485 konforme Entwicklung medizinischer Software mit agilen Vorgehensmodellen ISO 13485 konforme Entwicklung medizinischer Software mit agilen Vorgehensmodellen Bernhard Fischer Fischer Consulting GmbH MedConf 2009 Folie 1 Wie soll Software entwickelt werden? MedConf 2009 Folie

Mehr

Änderung der ISO/IEC 17025 Anpassung an ISO 9001: 2000

Änderung der ISO/IEC 17025 Anpassung an ISO 9001: 2000 Änderung der ISO/IEC 17025 Anpassung an ISO 9001: 2000 Dr. Martin Czaske Sitzung der DKD-FA HF & Optik, GS & NF am 11. bzw. 13. Mai 2004 Änderung der ISO/IEC 17025 Anpassung der ISO/IEC 17025 an ISO 9001:

Mehr

Haushaltsrede. Oberbürgermeister Dieter Gummer. Große Kreisstadt Hockenheim. Haushaltsplan 2014. und. Mittelfristige Investitions- und

Haushaltsrede. Oberbürgermeister Dieter Gummer. Große Kreisstadt Hockenheim. Haushaltsplan 2014. und. Mittelfristige Investitions- und 17.12.2013 1 Haushaltsrede Oberbürgermeister Dieter Gummer Große Kreisstadt Hockenheim Haushaltsplan 2014 und Mittelfristige Investitions- und Finanzplanung 2014-2017 Es gilt das gesprochene Wort! - freigegeben

Mehr

Die Entwürfe der Arbeitsgruppe werden dann in den Sitzungen der Fachkommission beraten.

Die Entwürfe der Arbeitsgruppe werden dann in den Sitzungen der Fachkommission beraten. Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz Auslegungsfragen zur Energieeinsparverordnung Teil 16 Dr. Justus Achelis, DIBt Die Bundesregierung hat auf Grund der 1 Abs. 2, des 2 Abs. 2, des 3 Abs.

Mehr

Technischer Hinweis Merkblatt DVGW G 1001 (M) März 2015

Technischer Hinweis Merkblatt DVGW G 1001 (M) März 2015 www.dvgw-regelwerk.de Technischer Hinweis Merkblatt DVGW G 1001 (M) März 2015 Sicherheit in der Gasversorgung; Risikomanagement von gastechnischen Infrastrukturen im Normalbetrieb Security of Gas Supply;

Mehr

Die Verschuldung des Landes Thüringen

Die Verschuldung des Landes Thüringen Harald Hagn Referat Sonderaufgaben und statistische Analysen Telefon: 03 61 37-8 41 10 E-Mail: Harald.Hagn@statistik.thueringen.de Die Verschuldung des Landes Thüringen Der vorliegende Aufsatz gibt einen

Mehr

Rechtssichere Beförderung von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern

Rechtssichere Beförderung von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern Seite 1 Rechtssichere Beförderung von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern Positionspapier des Runden Tisches Sichere Mobilität für Menschen mit Behinderung Friedrichstraße 136 10117 Berlin Tel. +49

Mehr

Modellbasiertes Anforderungsmanagement für Change Requests Ein Praxisbericht. München, 11.03.2014

Modellbasiertes Anforderungsmanagement für Change Requests Ein Praxisbericht. München, 11.03.2014 Modellbasiertes Anforderungsmanagement für Change Requests Ein Praxisbericht München, 11.03.2014 Vorstellung Ihr Referent Ralf Nagel Senior Consultant für modellbasierte Anforderungsanalyse MID GmbH Kressengartenstraße

Mehr

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene Vereinbarung nach 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI über die Kriterien der Veröffentlichung sowie die Bewertungssystematik der Qualitätsprüfungen nach 114 Abs. 1 SGB XI sowie gleichwertiger Prüfergebnisse in der

Mehr

4 BAUPRODUKTIONSPROZESS VORBEREITUNG UND LOGISTIK EINER BAUSTELLE -

4 BAUPRODUKTIONSPROZESS VORBEREITUNG UND LOGISTIK EINER BAUSTELLE - 4 BAUPRODUKTIONSPROZESS VORBEREITUNG UND LOGISTIK EINER BAUSTELLE 4.3.7.6 Bauaufzüge Bauaufzüge sind heute ein unabdingbares Element der Effizienzsteigerung einer Baustelle zur schnellen zeitsparenden

Mehr

Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen

Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen >> Praxisgerecht >> Kompakt >> Kompetent Lobsiger Ihr Baustellenkoordinator Ihr Bauprojekt - Ihre Verantwortung Zeitdruck und ein extremes Kostenbewusstsein

Mehr

Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM

Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM Besteht bei Ihnen ein Bewusstsein für Die hohe Bedeutung der Prozessbeherrschung? Die laufende Verbesserung Ihrer Kernprozesse? Die Kompatibilität

Mehr

Management-Review Managementbewertung gemäß Qualitätsmanagementsystem

Management-Review Managementbewertung gemäß Qualitätsmanagementsystem Management-Review Managementbewertung gemäß Qualitätsmanagementsystem Ein dynamisches System muss sich den stets wechselnden Gegebenheiten anpassen. Die oberste Leitung bewertet in regelmäßigen, planmäßigen

Mehr

Integrationsvereinbarung

Integrationsvereinbarung Integrationsvereinbarung zwischen der Technischen Universität Chemnitz (im Nachfolgenden: Dienststelle), vertreten durch den Kanzler und der Schwerbehindertenvertretung der Technischen Universität Chemnitz,

Mehr

Zum Einsatz neuer Nutzfahrzeugkonzepte im Straßengüterverkehr

Zum Einsatz neuer Nutzfahrzeugkonzepte im Straßengüterverkehr Zum Einsatz neuer Nutzfahrzeugkonzepte im Straßengüterverkehr März 2011 - 2 - Das Deutsche Verkehrsforum Unser Mandat Mobilität ist einer der wichtigsten Faktoren für Wachstum und Wohlstand in Deutschland

Mehr

Beschaffungslogistik

Beschaffungslogistik Beschaffungslogistik Trends und Handlungsempfehlungen Ralf Grammel Steigender Interregionaler Handel Quelle: 2009; www.bpb.de Entwicklung der Logistik in Europa Und morgen? Ab 1970 Klassische Logistik

Mehr

Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von der Erzeugung bis zum Verbraucher

Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von der Erzeugung bis zum Verbraucher Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von der Erzeugung bis zum Verbraucher Vor dem Hintergrund hoher Energiepreise sowie den Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes ist die Bedeutung des Faktors

Mehr

HANDLUNGSFELD. Leitungstiefbau // Siedlungswasserwirtschaft. engineering future

HANDLUNGSFELD. Leitungstiefbau // Siedlungswasserwirtschaft. engineering future HANDLUNGSFELD Leitungstiefbau // Siedlungswasserwirtschaft engineering future HANDLUNGSFELD Leitungstiefbau // Siedlungswasserwirtschaft Wissen, wie es läuft. www.engineering-future.eu Know-how für starke

Mehr

Prognoserechnungen zum Koalitionsbeschluss

Prognoserechnungen zum Koalitionsbeschluss Prognoserechnungen zum Koalitionsbeschluss Reform zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung Bernd Hof und Claus Schlömer WIP-Diskussionspapier 5/07 Bayenthalgürtel 40 Telefon: Telefax:

Mehr

wir müssen reden. Über Qualität!

wir müssen reden. Über Qualität! wir müssen reden. Über Qualität! "Made in Quality - Made for Success" 1 Auditors Liebling! Der Messmittelmanagementprozess Jörg Roggensack Warum Auditors Liebling? Es ist eine muss Forderung jeder Systemnorm!

Mehr

Scheer Management BPM Assessment - Wo stehen wir und was müssen wir tun? Thomas Schulte-Wrede 10.10.2014

Scheer Management BPM Assessment - Wo stehen wir und was müssen wir tun? Thomas Schulte-Wrede 10.10.2014 Scheer Management BPM Assessment - Wo stehen wir und was müssen wir tun? Thomas Schulte-Wrede 10.10.2014 Woher weiß ich, dass sich der ganze Aufwand lohnt? Komplexitätstreiber: viele Mitarbeiter viele

Mehr

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Deutsche Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt das englische Original Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Ausgabe 2012 Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft

Mehr

Helsana Business Health Generationenmanagement. Das unverbindliche Angebot von Helsana für Ihren Erfolg

Helsana Business Health Generationenmanagement. Das unverbindliche Angebot von Helsana für Ihren Erfolg Helsana Business Health Generationenmanagement Das unverbindliche Angebot von Helsana für Ihren Erfolg Generationenmanagement die Antwort für Unternehmen auf den demografischen Wandel Aufgrund des demografischen

Mehr

Interne Revision. Bericht gemäß 386 SGB III. Projekt eakte SGB III. Revision SGB III

Interne Revision. Bericht gemäß 386 SGB III. Projekt eakte SGB III. Revision SGB III Interne Revision Revision SGB III Bericht gemäß 386 SGB III Projekt eakte SGB III Inhaltsverzeichnis 1. Revisionsauftrag. 1 2. Zusammenfassung. 1 3. Revisionsergebnisse.. 1 3.1 Projektkostenrahmen 1 3.2

Mehr

Celle-Uelzen Netz GmbH Ihr Netzbetreiber für Strom, Erdgas und Wasser

Celle-Uelzen Netz GmbH Ihr Netzbetreiber für Strom, Erdgas und Wasser Celle-Uelzen Netz GmbH Ihr Netzbetreiber für Strom, Erdgas und Wasser Sep-13 / Folie Nummer 1 Vorstellung CUN Aufgabenstellung Änderungsanforderungen Technischer Ausblick Fazit Sep-13 / Folie Nummer 2

Mehr

Grüne Logistik: elearning. Energiemanagement. Dieses Angebot wurde mit Förderung der Regionalen Innovationsstrategie Weser-Ems e.v. entwickelt.

Grüne Logistik: elearning. Energiemanagement. Dieses Angebot wurde mit Förderung der Regionalen Innovationsstrategie Weser-Ems e.v. entwickelt. Grüne Logistik: elearning Energiemanagement Dieses Angebot wurde mit Förderung der Regionalen Innovationsstrategie Weser-Ems e.v. entwickelt. Für wen ist dieses elearning Angebot gedacht? Es richtet sich

Mehr

E i n f ü h r u n g u n d Ü b e r s i c h t

E i n f ü h r u n g u n d Ü b e r s i c h t E i n f ü h r u n g u n d Ü b e r s i c h t Informationssicherheit in Gemeinden mit einer Bevölkerungszahl < 4 000 und in privaten Organisationen mit einem Leistungsauftrag wie Alters- und Pflegeheime

Mehr

SharePoint - Security

SharePoint - Security SharePoint - Security SharePoint Control Manager Technologien Lösungen Trends Erfahrung Inhalt 1 GRUNDSATZ...3 2 VORGEHENSMODELL UND LÖSUNGSANSATZ...4 3 TECHNISCHES KONZEPT...4 4 COMPLIANCE / REPORTS...4

Mehr

Energieverbrauch und Energiekosten von Servern und Rechenzentren in Deutschland. Aktuelle Trends und Einsparpotenziale bis 2015.

Energieverbrauch und Energiekosten von Servern und Rechenzentren in Deutschland. Aktuelle Trends und Einsparpotenziale bis 2015. Energieverbrauch und Energiekosten von Servern und Rechenzentren in Deutschland Aktuelle Trends und Einsparpotenziale bis 2015 Berlin, Mai 2012 Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige

Mehr

(für Prüfungsteilnehmer/-innen, deren Ausbildung ab dem 01.09.2002 begonnen hat)

(für Prüfungsteilnehmer/-innen, deren Ausbildung ab dem 01.09.2002 begonnen hat) Die IHK informiert: Report Merkblatt zum Aufbau und Inhalt des Reports Abschlussprüfung Industriekaufmann/-frau (für Prüfungsteilnehmer/-innen, deren Ausbildung ab dem 01.09.2002 begonnen hat) Auszug aus

Mehr

Gabriele Wedler, Bereichsleitung Kommunaler Seniorenservice Hannover, Fachbereich Senioren, 21.04.09

Gabriele Wedler, Bereichsleitung Kommunaler Seniorenservice Hannover, Fachbereich Senioren, 21.04.09 Gliederung: Basisvoraussetzungen für eine strukturierte Planung Allgemeine Grundsätze Ziele Ableitung der Planungs- und Steuerungsaufgaben Umsetzungsschritte Ergebnis 2 Voraussetzungen: Politisches Bewusstsein

Mehr

21. September 2009. Nr. 2009-609 R-721-13 Interpellation Erich Arnold, Bürglen, zur Erhöhung der Krankenkassenprämien 2010; Antwort des Regierungsrats

21. September 2009. Nr. 2009-609 R-721-13 Interpellation Erich Arnold, Bürglen, zur Erhöhung der Krankenkassenprämien 2010; Antwort des Regierungsrats 21. September 2009 Nr. 2009-609 R-721-13 Interpellation Erich Arnold, Bürglen, zur Erhöhung der Krankenkassenprämien 2010; Antwort des Regierungsrats Am 17. Juni 2009 reichte Landrat Erich Arnold, Bürglen,

Mehr

Kundeninformation zu den Änderungen der ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Kundeninformation zu den Änderungen der ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 Kundeninformation zu den Änderungen der ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 Die finalen Entwürfe der beiden oben genannten Normen liegen nun vor und es kann davon ausgegangen werden, dass sich keine wesentlichen

Mehr

Erneuerungsstrategien Gasnetze

Erneuerungsstrategien Gasnetze Erneuerungsstrategien Gasnetze Thüga AG Markus Last Agenda Pipeline Integrity Management in der Endverteilung Bestandsaufnahme der technischen Basisdaten DVGW G 401 und der Aufbau von Erneuerungsstrategien

Mehr

EnergyTransition. AP1: Energiedienstleistung Mobilität. Andrea Damm Karl Steininger Brigitte Wolkinger. EnergyTransition 1

EnergyTransition. AP1: Energiedienstleistung Mobilität. Andrea Damm Karl Steininger Brigitte Wolkinger. EnergyTransition 1 EnergyTransition AP1: Energiedienstleistung Mobilität Andrea Damm Karl Steininger Brigitte Wolkinger Wegener Center for Climate and Global Change University of Graz EnergyTransition 1 Ausgangslage Datenbasis

Mehr

Kommunale Verschuldung mit stark wachsendem Kassenkreditanteil

Kommunale Verschuldung mit stark wachsendem Kassenkreditanteil Stellungnahme der Fraktion Freie Wähler Kreis Herford zum Haushaltsentwurf 2010 Wir lehnen eine Erhöhung der Kreisumlage im Rahmen der Haushaltsverabschiedung grundsätzlich ab. Eine weitere Abgabenbelastung

Mehr

Qualitätsmanagement-Handbuch

Qualitätsmanagement-Handbuch Prozessdatenblatt Prozessziel: Der Prozess Fehlermanagement im dient uns der eigenen kontinuierlichen Verbesserung, indem Fehler erfasst, bewertet und korrigiert werden - um deren erneutes Auftreten zu

Mehr

Medizinprodukterechtliche Stellungnahme zu Weisungsunabhängigkeitsbescheinigungen für Prüfungen im Rahmen der Aufbereitung von Medizinprodukten

Medizinprodukterechtliche Stellungnahme zu Weisungsunabhängigkeitsbescheinigungen für Prüfungen im Rahmen der Aufbereitung von Medizinprodukten MEDIZINRECHT ARZNEIMITTELRECHT MEDIZINPRODUKTERECHT KANZLEI DR. JÄKEL www.jaekel-law.de BERLINER STR. 37 T 03546 9349 528 15907 LÜBBEN (SPREEWALD) F 03546 9349 529 DR. CHRISTIAN JÄKEL dr@jaekel-law.de

Mehr

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH Lorentzendamm 22 24103 Kiel DIE BRÜCKE IN DIE ZUKUNFT

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH Lorentzendamm 22 24103 Kiel DIE BRÜCKE IN DIE ZUKUNFT Schleswig-Holstein GmbH Lorentzendamm 22 24103 Kiel DIE BRÜCKE IN DIE ZUKUNFT Bürgschaften für Unternehmen, Freie Berufe und Existenzgründungen Die Schleswig-Holstein engagiert sich seit ihrer Gründung

Mehr

Klinische Krebsregister

Klinische Krebsregister Klinische Krebsregister Von einer heterogenen Landschaft zu einem flächendeckenden Qualitätssicherungsinstrument Berlin, den 14. Oktober Dr. Konstanze Blatt Der Nationale Krebsplans Es existiert eine aussagekräftige

Mehr

Workshop. Planen, Bauen und Unterhalten sowie Finanzieren von kommunalen Straßen. Werterhaltung und Erhaltungsmanagement für kommunale Straßen

Workshop. Planen, Bauen und Unterhalten sowie Finanzieren von kommunalen Straßen. Werterhaltung und Erhaltungsmanagement für kommunale Straßen Workshop Planen, Bauen und Unterhalten sowie Finanzieren von kommunalen Straßen Werterhaltung und Erhaltungsmanagement für kommunale Straßen Prof. Dr.-Ing. Andreas Großmann Weimar, 05. September 2011 Folie

Mehr

Alles richtig machen Prozessorientierung hilft Ziele zu erreichen und schafft Vertrauen

Alles richtig machen Prozessorientierung hilft Ziele zu erreichen und schafft Vertrauen Information zum Thema Prozess Der Erfolg eines Unternehmens die Durchsetzung seiner Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt, effiziente interne Abläufe, eine gesunde wirtschaftliche Situation hängt

Mehr

Zukunft Wohnen 14. Oktober 2014 in Karlsruhe. Schallschutz im Wohnungsbau, die neue E DIN 4109

Zukunft Wohnen 14. Oktober 2014 in Karlsruhe. Schallschutz im Wohnungsbau, die neue E DIN 4109 Zukunft Wohnen 14. Oktober 2014 in Karlsruhe Schallschutz im Wohnungsbau, die neue E DIN 4109 Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.v. Dipl.- Ing. Rudolf Herz KS-Süd e.v. 1 Schallmessungen horizontal

Mehr

Aktuelle Informationen zur Revision der ISO 14001:2015 Umwelt Forum Saar Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken 18.06.

Aktuelle Informationen zur Revision der ISO 14001:2015 Umwelt Forum Saar Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken 18.06. Aktuelle Informationen zur Revision der ISO 14001:2015 Umwelt Forum Saar Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken 18.06.2015 16:10 AGENDA Harald Wunsch: REVISION ISO 14001 KONTEXT ANNEX SL PROZESSMODELL

Mehr

ISB-Darlehen 2014 für selbst genutzten Wohnraum

ISB-Darlehen 2014 für selbst genutzten Wohnraum ISB-Darlehen 2014 für selbst genutzten Wohnraum Wohnpark am Ebenberg 18. Februar 2014 Ihr Referent: Michael Back Bereichsleiter Wohnraumförderung Markt www.isb.rlp.de Die ISB Wohnraum- und Wirtschaftsförderung

Mehr

Anlage 5 zu 15. Ermittlung des Investitionsbetrages

Anlage 5 zu 15. Ermittlung des Investitionsbetrages Ermittlung des Investitionsbetrages Anlage 5 zu 15 Die Partner des Rahmenvertrages haben sich in der Frage der Ermittlung des Investitionsbetrages für Einrichtungen der Leistungstypen 5-32, mit Ausnahme

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

ZKI-Herbsttagung 2010 Evaluation von IT-Organisationen 22. September 2010. Dr. Hansjörg Neeb

ZKI-Herbsttagung 2010 Evaluation von IT-Organisationen 22. September 2010. Dr. Hansjörg Neeb Evaluation von IT-Organisationen Dr. Hansjörg Neeb Die gegenseitige Erwartungshaltung von Fachbereichen und IT ist konfliktträchtig Fachbereiche Typische Aussagen: Anwendung xy soll bei uns eingeführt

Mehr

Kundeninformation DIN EN ISO 9001:2015 - die nächste große Normenrevision

Kundeninformation DIN EN ISO 9001:2015 - die nächste große Normenrevision Kundeninformation DIN EN ISO 9001:2015 - die nächste große Normenrevision Einführung Die DIN EN ISO 9001 erfährt in regelmäßigen Abständen -etwa alle 7 Jahreeine Überarbeitung und Anpassung der Forderungen

Mehr

Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz)

Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz) Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz) Vom 14. August 1963 (BGBl I S. 681), in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. März 1971 (BGBl. I S. 337), zuletzt geändert

Mehr

Qualitätsmanagement in Gesundheitstelematik und Telemedizin: Sind ISO 9001 basierte Managementsysteme geeignet?

Qualitätsmanagement in Gesundheitstelematik und Telemedizin: Sind ISO 9001 basierte Managementsysteme geeignet? DGG e.v. PRE-WORKSHOP TELEMED BERLIN 2009 Qualitätsmanagement in Gesundheitstelematik und Telemedizin: Sind ISO 9001 basierte Managementsysteme geeignet? Dr. med. Markus Lindlar Deutsches Zentrum für Luft-

Mehr

Landesversammlung des Arbeitskreises Energiewende Antrag 8 Bi-modaler Güterverkehr

Landesversammlung des Arbeitskreises Energiewende Antrag 8 Bi-modaler Güterverkehr Landesversammlung des Arbeitskreises Energiewende Antrag 8 Bi-modaler Güterverkehr Antragsteller: AKE Oberbayern, Johann Friedrich 25. Januar 2014 Beschluss: Zustimmung Ablehnung Überweisung Änderung Die

Mehr

Datenblatt für Forschungs- und Untersuchungsvorhaben des BMVBW. Fachreferat: UI 31 Projekt-Nr. 70.0846 Stand: Juni 2010

Datenblatt für Forschungs- und Untersuchungsvorhaben des BMVBW. Fachreferat: UI 31 Projekt-Nr. 70.0846 Stand: Juni 2010 Referat UI 30 Datenblatt für Forschungs- und Untersuchungsvorhaben des BMVBW Fachreferat: UI 31 Projekt-Nr. 70.0846 Stand: Juni 2010 Thema: ÖV-ITS-Architektur in Deutschland unter Einbindung europäischer

Mehr

ISMS Teil 3 Der Startschuss

ISMS Teil 3 Der Startschuss ISMS Teil 3 Der Startschuss Nachdem das TOP-Managenment die grundsätzliche Entscheidung getroffen hat ein ISMS einzuführen, kann es nun endlich losgehen. Zu Beginn sollte Sie noch die Grundlagen des ISMS

Mehr

Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz

Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz Workshop Breitbandschere Verlieren ländliche Regionen den Anschluss? Session III: Breitband-Initiativen der Länder Bonn, 06. Juni 2008 Dr. Gerald Wiesch Referat Telekommunikation

Mehr

Bau- und Raumplanungskommission

Bau- und Raumplanungskommission Grosser Rat des Kantons Basel-Stadt Bau- und Raumplanungskommission An den Grossen Rat 11.1487.02 Basel, 4. Januar 2012 Kommissionsbeschluss vom 4. Januar 2012 Bericht der Bau- und Raumplanungskommission

Mehr

Einführung eines operativen IKS-Verfahren mit ARIS für die Wüstenrot & Württembergische

Einführung eines operativen IKS-Verfahren mit ARIS für die Wüstenrot & Württembergische Einführung eines operativen IKS-Verfahren mit ARIS für die Wüstenrot & Württembergische Josef Kirschbaum, selbstständiger Projektleiter IKS, Wüstenrot & Württembergische 06. Oktober 2010 Inhalt Das Unternehmen

Mehr

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Im 1. Halbjahr 2009 meldeten insgesamt 61.517 Bundesbürger Privatinsolvenz an allein im 2. Quartal waren es 31.026 was einen Anstieg um 1,75 Prozent im Vergleich zum

Mehr

ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren

ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren Handlungsfelder zur Optimierung des ERP-Systemeinsatzes ERP-Lösungen werden meist über viele Jahre lang eingesetzt, um die Geschäftsprozesse softwaretechnisch

Mehr

Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft. Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2012/2013

Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft. Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2012/2013 Cluster IKT, Medien & Kreativwirtschaft Auswertung der Berliner Wirtschaftsdaten für die Jahre 2012/2013 DEFINITION UND METHODIK Die Unternehmen des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft gehören zu

Mehr

Berechnung und Darstellung von Finanzierungsvergleichen

Berechnung und Darstellung von Finanzierungsvergleichen Finanzierungsberatung Berechnung und Darstellung von Finanzierungsvergleichen von Dipl.-Kfm. Dirk Klinkenberg, Lohmar Die Finanzierungsberatung ist ein Kernthema für Steuerberater. Viele Mandanten brauchen

Mehr

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 437 6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick Immer wieder scheitern Projekte zur Software-Gestaltung im Öffentlichen Dienst bzw. sie laufen nicht wie geplant ab. Dies ist für sich genommen nicht weiter

Mehr

Bericht der Bundesregierung über den Stand der Vorbereitungsarbeiten

Bericht der Bundesregierung über den Stand der Vorbereitungsarbeiten Deutscher Bundestag 5. Wahlperiode Drucksache V/4308 Der Bundesminister für wissenschaftliche Forschung II A / II B 2 3612-8 34/69 Bonn, den 30. Mai 1969 An den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages

Mehr

Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken

Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken Übach-Palenberg: jetzt müssen wir s anpacken 1 Übach-Palenberg und der demografische Wandel Das demografische Stadtentwicklungsprogramm Der demografische Wandel mit niedriger Geburtenrate, zunehmender

Mehr

werdenkann.nichtzuletztgeschehenimmerwiederunfälleanbahnübergängenmitausgefallenertechnischersicherung,andenendieabsicherungdurch

werdenkann.nichtzuletztgeschehenimmerwiederunfälleanbahnübergängenmitausgefallenertechnischersicherung,andenendieabsicherungdurch Deutscher Bundestag Drucksache 17/9294 17. Wahlperiode 11. 04. 2012 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Dr. Valerie Wilms, Stephan Kühn, weiterer Abgeordneter

Mehr

BCM Schnellcheck. Referent Jürgen Vischer

BCM Schnellcheck. Referent Jürgen Vischer BCM Schnellcheck Referent Jürgen Vischer ISO 9001 ISO 9001 Dokumentation - der Prozesse - der Verantwortlichen - Managementverantwortlichkeit - Verbesserungszyklus - Mitarbeiterschulung & Bewusstsein Datenschutz

Mehr

Siemens ehighway Die effiziente Lösung für den Güterkraftverkehr von morgen

Siemens ehighway Die effiziente Lösung für den Güterkraftverkehr von morgen Siemens ehighway Die effiziente Lösung für den Güterkraftverkehr von morgen Siemens AG 2012 Motivation des Forschungsprojekts ENUBA - Elektromobilität bei schweren Nutzfahrzeugen zur Umweltenlastung von

Mehr