Plädoyer für eine inklusive Berufsausbildung vor dem Hintergrund institutioneller Widersprüchlichkeit der dualen Berufsausbildung

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1 Prof. Dr. Ruth Enggruber FH Düsseldorf, FB Sozial- und Kulturwissenschaften Fachgebiet Erziehungswissenschaften Plädoyer für eine inklusive Berufsausbildung vor dem Hintergrund institutioneller Widersprüchlichkeit der dualen Berufsausbildung

2 1. Ausgangspunkt: Institutioneller Widerspruch im deutschen dualen Berufsausbildungssystem Baethge (2008): Duales Berufsausbildungssystem in Deutschland als korporatistisch-staatliches Steuerungssystem : Bestimmung der Zugangsregeln durch die Wirtschaft im staatlichen Auftrag Ordnungspolitisch: grundlegender institutioneller Widerspruch (Baethge 2008, Eberhard/ Ulrich 2010: Granato/ Ulrich 2013): einerseits Betonung der Freiwilligkeit der Wirtschaft - andererseits Ausbildung für alle Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus 1980 seit mehr als 20 Jahren Ausbildungsmarktbilanz zu Ungunsten der Jugendlichen: 2005 erhielten nur rund 50 % der Ausbildungsinteressierten eine Lehrstelle! Prof. Dr. Ruth Enggruber

3 seit 2006 politisches Konstrukt der Ausbildungsreife zur Legitimation des marktgesteuerten Zugangs und als Korrektiv des institutionellen Widerspruchs Berufsbildungsbericht 2012: Wende auf dem Ausbildungsmarkt zu Gunsten der Jugendlichen aber dennoch nach Berufen und Regionen segmentierte Teilmärkte und ungleiche Zugangschancen nach Migrationshintergrund, Geschlecht sowie sozialer und regionaler Herkunft (Schier/ Ulrich 2014) steigende Zahl erfolgloser Ausbildungsplatznachfragender (Ulrich u. a. 2014) Prognose des BIBB für 2025: immer noch rund Jugendliche im Übergangsbereich trotz Abnahme der 15- bis 17-Jährigen um 15 % Lösungsvorschlag: inklusive Berufsausbildung Prof. Dr. Ruth Enggruber

4 2. Inklusive Bildung - ein Lösungsansatz? 1990: Erklärung Bildung für alle von Jomtien, Thailand 1994: Weltkonferenz Pädagogik für besondere Bedürfnisse in Salamanca: inklusive Bildung mit Bildung als Menschenrecht und zentrale Grundlage für eine gerechtere Gesellschaft 2006: erste gesetzliche Codifizierung für Menschen mit Behinderung in der UN-Behindertenrechtskonvention als eine Folge: aktuelle Verengung des Konzepts inklusiver Bildung auf Kinder und Jugendliche mit Behinderung 2008: internationale Bestätigung des Inklusionskonzepts der UNESCO in Genf seit 2010: Rezeption des Konzepts der inklusiven Bildung der UNESCO auch in der Berufspädagogik Prof. Dr. Ruth Enggruber

5 Zentrale Aussagen bzw. Annahmen des Inklusionskonzepts der UNESCO: Lernschwierigkeiten resultieren aus dem Bildungssystem und sind nicht den einzelnen Menschen und ihren Fähigkeiten zuzuschreiben! Anerkennung und Wertschätzung der bunten Vielfalt der Menschen in ihrer Einzigartigkeit und Besonderheit Unmöglichkeit binärer Zuordnungen und Kategorisierungen von Menschen in jene mit und ohne Behinderung, Benachteiligung oder Ausbildungsreife oder besonderem Förderbedarf soziale Konstrukte keine Beschulung oder Förderung in Sondermaßnahmen oder Sonderschulen jedweder Art, sondern gemeinsames Lernen keine Vorstellung standardisierter Förderung in homogenisierten Lerngruppen, sondern flexible individuelle Unterstützung, um der Individualität der Lernenden gerecht werden zu können Partizipation, verstanden als aktive Teilnahme und Mitbestimmung der Lernenden Oehme (2010, 2011) und Oehme/Schroer (2011): Inklusion als Organisationskonzept zur Gestaltung von gemeinsamen Lern- bzw. Ausbildungsarrangements, in denen jede und jeder auf ihre bzw. seine individuelle Weise lernen kann! Prof. Dr. Ruth Enggruber

6 3. Kernthesen zu einer inklusiven Berufsausbildung - Reformvorschläge (1) Ausbildungsgarantie für alle ausbildungsinteressierten Jugendlichen, ohne Prüfung ihrer Ausbildungsreife mit Priorität auf eine duale Berufsausbildung, bei fehlenden betrieblichen Ausbildungsplätzen Vermittlung in eine außerbetriebliche oder schulische Berufsausbildung (2) bundesweite Einrichtung von rechtskreisübergreifenden Anlauf- und Vermittlungsstellen für Jugendliche und Eltern in den Kommunen (z. B. Arbeitsbündnisse für Jugend und Beruf der Bundesagentur für Arbeit 2011) (3) differenzierte organisatorische Gestaltung der Berufsausbildung auf der Basis bereits bestehender Ansätze, um allen Auszubildenden eine individualisierte Ausbildungsgestaltung zu ermöglichen z. B. abh, assistierte Berufsausbildung, Teilzeitberufsausbildung, Bildungswegbegleitung und Coaching, Verlängerung der Ausbildungszeit (BIBB-Modellversuchsreihe mit 18 Modellprojekten) Prof. Dr. Ruth Enggruber

7 (4) kritische Prüfung und Weiterentwicklung der Curricula in den Berufsschulen (empirische Studie in NRW von Baethge/ Baethge-Kinsky 2012) (5) attraktive Anreize für Ausbildungsbetriebe, z. B. durch externes Ausbildungsmanagement, Ausbildungsverbünde oder kooperative Ausbildungsformen (6) Zertifizierung erreichter Qualifikationen in Ausbildungsbausteinen im Falle einer vorzeitigen Auflösung des Ausbildungsvertrages mit der gesetzlich gewährleisteten Anrechenbarkeit bei Aufnahme einer neuen Berufsausbildung (7) kommunales Übergangsmanagement zur Sicherung der Ausbildungsqualität durch Bildungsmonitoring sowie regelmäßige Fortbildungen und Teamentwicklung für alle beteiligten pädagogischen Fachkräfte Prof. Dr. Ruth Enggruber

8 (8) Partizipation im Sinne aktiver Beteiligung und Mitbestimmung der Jugendlichen in Berufsbildungsausschüssen und sonstigen relevanten Gremien: Jugendliche sind Experten ihrer selbst! (9) Sicherung der Ausbildungsqualität in den Berufsbildungsmaßnahmen, auch durch ein angemessenes Einkommen der pädagogischen Fachkräfte für ihre anspruchsvolle pädagogische Arbeit sowie Veränderung der Vergabepraxis der Bundesagentur für Arbeit hin zu mindestens 5-jährigen Laufzeiten (CDU 2012) Prof. Dr. Ruth Enggruber

9 4. Die vermutete Umsetzungswahrscheinlichkeit der Reformvorschläge und die sie beeinflussenden Faktoren Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor Prof. Dr. Ruth Enggruber

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