Mobile Endgeräte in der Unternehmens-IT

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1 Mobile Endgeräte in der Unternehmens-IT Sicheres Management über den gesamten Lebenszyklus

2 Inhalt Übersicht: Einige typische Szenarien 3 Die wichtigsten Herausforderungen der Mobilität 4 Ist Ihr Unternehmen mobilfähig? 5 Mobilitätsmanagement und Risikominimierung: Die fünf wichtigsten Schritte 5 Fazit 6 Matrix42 und Mobile Device Management 7 2

3 Übersicht: Einige typische Szenarien Einer Ihrer Mitarbeiter hat am Wochenende ein Smartphone gekauft. Er will es von der IT-Abteilung so konfigurieren lassen, dass er seine geschäftlichen s empfangen kann und Zugriff auf das unternehmensweite Intranet hat. Ist dieser Fall von Ihren IT-Prozessen abgedeckt? Ein Abteilungsleiter hat seinem Team Tablet PCs zur Verfügung gestellt, um die Produktivität zu verbessern. Allerdings wurde die IT-Abteilung nicht darüber informiert. Nun laden die Nutzer beliebige Apps herunter und erledigen ihre Arbeit im Büro, von unterwegs oder von zu Hause. Wie sieht es mit entsprechenden lizenzrechtlichen IT-Vorgaben aus? Außerdem bekommen Sie eine dringende vom Finanzvorstand: Er hat sein brandneues Smartphone auf einer Geschäftsreise verloren. Darauf befinden sich vertrauliche Finanzdetails und eine Liste mit den 500 wichtigsten Kunden Ihres Unternehmens inklusive detaillierter Kontaktinformationen. Haben Sie dafür die passende IT-Sicherheitsstrategie? Falls nicht, werden Sie sich vermutlich schon bald darum kümmern müssen. Denn die neue Generation mobiler Endgeräte macht die Arbeit flexibler und produktiver und damit für Anwender unschlagbar anziehend. Das dazu notwendige Mobile Device Management allerdings ist eine große Herausforderung für die IT-Abteilungen, den CIO und alle anderen, die für Sicherheit und Compliance verantwortlich sind. Smartphones und Tablett PCs sind die neuen Computer. Mit den Verkaufszahlen steigen die wirtschaftlichen und IT- Herausforderungen in den Unternehmen von den Kosten für die dazu gehörigen Services bis hin zur Sicherheit und den Vorgaben für die Nutzung der mobilen Alleskönner. Die verschiedenen mobilen Plattformen von ios, Android bis Windows Mobile erhöhen die Komplexität für die IT. Selbst wenn Smartphone & Co. den Computer noch nicht vollständig ersetzen können, sind ihre Leistungsfähigkeit und die Speicherkapazität beeindruckend und als Kommunikationsgeräte sind sie bereits heute eindeutig die No. 1. Marktforschungs-Institute gehen davon aus, dass im Jahr ,2 Milliarden Menschen weltweit ihre Arbeit auch über mobile Endgeräte erledigen. 3

4 Die wichtigsten Herausforderungen der Mobilität Der rasante Zuwachs an Smartphones im Job ist nicht zu übersehen besonders junge Menschen begreifen Arbeit nicht mehr als Ort, sondern als Aktivität. Unternehmen haben es entsprechend schwer: Sie müssen die mobilen Geräte einrichten, absichern, überwachen, verwalten und auch noch Support leisten. Dadurch steigen die Investitionsund Betriebskosten, außerdem erhöht sich das Sicherheitsrisiko. Immer mehr Anwender nutzen ihre privaten Smartphones und andere mobilen Geräte auch für den Zugriff auf Unternehmensdaten (BYOD Bring Your Own Device ) und wollen an das Unternehmensnetzwerk angebunden werden. Egal, ob diese mobilen Geräte nun dem Mitarbeiter oder dem Unternehmen gehören so oder so braucht die IT eine Lösung, damit sie einheitliche Sicherheitsvorgaben auf allen Geräten implementieren kann. Nur so sind vertrauliche Daten geschützt und Compliance-Standards gewährleistet. Das sind längst nicht alle Herausforderungen für die IT. Isoliertes Mobile Device Management ist ineffizient und teuer. Wer zusätzlich zur vorhandenen Client Management Lösung MDM-Tools anderer Anbieter einsetzt oder sogar eine eigene Infrastruktur und Tools entwickeln will, braucht dafür richtig viel Zeit und Geld. Die Integration ist höchst komplex. Viele verschiedene Mobilgeräte erschweren die Arbeit der IT. Schon heute muss die IT viele unterschiedliche mobile Plattformen steuern und verwalten. Dazu kommen zunehmend die BYOD-Programme und damit noch mehr Herausforderungen. BYOD- oder sogar BYOT-Initiativen (Bring Your Own Technology) am Arbeitsplatz können für das Unternehmen wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen: Laut einer Umfrage des Magazins InformationWeek erlauben inzwischen 97 % der Arbeitgeber ihren Angestellten, über private Geräte auf Unternehmensdaten zuzugreifen. Im CIO Magazine gaben 84 % der Befragten an, dass sie noch vor allen anderen Nutzeneffekten wegen der größeren Produktivität in die Mobiltechnologie investieren. Damit wird klar: Mobile Lösungen sind willkommen und höchst geschätzt. Gleichzeitig sind Sicherheitsprobleme und -lücken vorprogrammiert. Unternehmen müssen hier rechtzeitig gegensteuern und können dabei auch wirtschaftliche Chancen nutzen durch die Implementierung einer ganzheitlichen Mobile Device Management Lösung. Konfigurieren und Absichern kostet Zeit und Geld. Mobile Device Management ist sehr komplex, entsprechend sinken die Sicherheit und der Standardisierungsgrad. Auch die Zugangskonfiguration für HVDs (Hosted Virtual Desktops) oder Cloud Services über SaaS (Software as a Service) und VDI (Virtual Desktop Infrastructure) für Mobilgeräte erhöhen die Komplexität und damit den Aufwand. 4

5 Ist Ihr Unternehmen mobilfähig? Eine umfassende, unternehmensweite MDM-Strategie mitsamt einer durchdachten Lösung verwandelt die Probleme, die der mobile Boom mit sich bringt, in Vorteile. Fehlen Strategie und Lösung, so führt das sehr schnell zu Ausfällen, höheren Sicherheitsrisiken und IT-Kosten. IT-Admins müssen jederzeit sämtliche Mobilgeräte unter Kontrolle haben inklusive Zugang, Konfigurationen und Compliance. Dazu gehört auch, private Nutzerdaten von Unternehmensdaten unterscheiden zu können. Nur so kann ein Unternehmen BYOD-Initiativen umsetzen und gleichzeitig die Privatsphäre der Anwender garantieren. Marktforschungsuntersuchungen belegen, dass sich mit zunehmender Nutzung von Plattformen wie ios und Android im Unternehmen auch die Standards verändern: Die meisten Firmen unterstützen diese Plattformen und definieren dazu passende Richtlinien und Prozesse. Die IT hat dabei den schwierigsten Part: Sie muss sicherstellen, dass die Anwender auf Daten und Anwendungen des Unternehmens zugreifen können und zwar überall und von jedem beliebigen Endgerät mit irgendeinem Betriebssystem, von Apple ios und Android über Blackberry bis hin zu Windows und Symbian. Mobilitätsmanagement und Risikominimierung: Die fünf wichtigsten Schritte Mobile Endgeräte und Applikationen fördern die Produktivität und Flexibilität. Für Unternehmen sind sie daher zunehmend ein Erfolgsfaktor vorausgesetzt, die IT kann die Geräte und ihre Nutzung ohne allzu viel Aufwand sicher kontrollieren. Dafür braucht es eine Lösung, die Smartphone & Co. über den gesamten Lebenszyklus hinweg begleitet. Sie muss Einrichtung und Sicherheit, Überwachung, Management und Support beherrschen und das alles idealerweise über eine einzige Schnittstelle. Die folgenden fünf Schritte sind bei einer ganzheitlichen Mobile Device Management Lösung besonders wichtig: Schritt 1: Automatisches Setup der Geräte für die Nutzung im Unternehmen. Alle Aufgaben werden automatisiert auch für tausende Geräte gleichzeitig. Einfache Aktivierung, zum Beispiel per SMS, oder URL Unkomplizierte Registrierung von einzelnen oder mehreren Geräten, aus Unternehmenseigentum oder im Privatbesitz der Mitarbeiter Authentifizierung über Basis- und Directory Services Einheitliche Fernkonfiguration von Richtlinien, Einstellungen, Zertifikaten und Remote-Zugang over the air (OTA) Unternehmensweiter App-Katalog für empfohlene und zugelassene Apps Schritt 2: Weniger Risiko. Sicherheits-Standards in Echtzeit für alle Geräte, die vertrauliche Unternehmensdaten sicher schützt und Compliance-Vorgaben erfüllt. Sicherer Zugang für autorisierte Endgeräte zu Daten und Accounts Schützt private und Unternehmensdaten mit Hilfe von Verschlüsselungs- und Passcode-Richtlinien 5

6 Im Verlustfall können die Geräte gesperrt werden Erlaubt Geräte-Audits, damit Unternehmensrichtlinien und Vorgaben für Einstellungen, Applikationen, Drittparteien etc. sicher erfüllt werden Unternehmensrichtlinien für nichtkonforme oder gehackte Geräte werden automatisch durchgesetzt Schritt 3: Geräteüberwachung. Mobile Endgeräte werden zentral über ein einziges Interface verwaltet und rund um die Uhr überwacht. Bei Bedarf werden Probleme automatisch gelöst. Überwacht Geräte, Netzwerkstatus und Netzwerkstatistiken inkl. Erkennung der Ausnahmen Verfolgt Nutzeraktivitäten wie App-Downloads, Sprachverkehr, SMS und Datennutzung und warnt bei Grenzwerten und White- und Blacklists Detaillierte Event-Logs von Systemzugriff und Anwenderaktivitäten Alarm und automatische Business-Regeln für die System-Performance und für bestimmte Aktionen Generiert belastbare Reports und verteilt sie automatisch im IT-Team Schritt 4: Applikationsmanagement. Unternehmensapplikationen werden effizient verwaltet und kontrolliert. So werden zeitraubende administrative Aufgaben zu effizienten Prozessen. Schlankes, automatisiertes Mobile Asset und Inventory Management Richtlinien, Einstellungen, Zertifikate, Apps und Software werden per Exchange Active Sync, Wi-Fi, VPN, CA oder LDAP bereitgestellt und aktualisiert (OTA) Push-Down-Funktionalität, um je nach Bedarf Konfigurationen, Apps, Software oder Remote Lock/Wipe-Befehle aufzuspielen entweder zeitgesteuert oder bei der nächsten Anmeldung Schritt 5: Support für Anwender und Geräte. Schnell und effizient per Ferndiagnose. Behebt das Problem in Echtzeit, ganz bequem am Arbeitsplatz. Remote-Diagnose von Geräten zur Problemfindung Remote-Unterstützung für mobile Anwender und Möglichkeit, über SMS von der Konsole aus zu kommunizieren Remote-Kontrolle über die Geräte für eine effizientere Fehlersuche Remote Management Fähigkeiten für die Anwender über ein Self-Service Portal Management von Fehlerfällen und Systemstörungen über ein integriertes Incident Management System Fazit Zu einer unternehmensweite Mobilitäts-Initiative gehört die passende Strategie: Prozesse und Geräte müssen sicher unter Kontrolle sein und genau das verstehen wir unter wirklich gutem Mobile Device Management. Genauso wichtig: IT-Experten sollten sich die Zeit nehmen, ihre Strategien, Lösungen und Produkte auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu überdenken denn scheinbar einfache Entscheidungen sind oft die schwierigsten. IT-Abteilungen müssen außerdem bereit sein, ihre Organisation umzustrukturieren und Platz zu schaffen für das sichere Management von Mobilgeräten. 6

7 Experten für mobile Kommunikation in der IT sind wichtig aber nicht nur dort. Analysten von Forrester Research raten, sie auch in der Applikationsentwicklung einzusetzen, damit sich das Mobile Device Management als reguläre IT-Funktion etabliert. Schlussendlich am Wichtigsten: IT-Organisationen sollten eine umfassende, ganzheitliche Mobile Device Management Lösung wählen, die die fünf oben beschriebenen Schritte beherrscht und die dennoch möglichst einfach, nämlich über eine einzige Schnittstelle zu allen Betriebssystemen funktioniert. Matrix42 und Mobile Device Management Matrix42 kombiniert Mobile Device Management mit dem Management physischer Computer. Dazu kommen Desktop-Virtualisierung, Cloud Services und Servicemanagement. Die Anwender haben damit jederzeit Zugang zu ihren Daten und Diensten unabhängig von Ort, Zeit und Gerät, intern oder in der Cloud. Mit Matrix42 Mobile Device Management haben Sie den gesamten Lebenszyklus Ihrer mobilen Endgeräte an zentraler Stelle im Griff vom Einrichten über die Sicherheit und das Monitoring bis hin zum Management und Support. Sie können den gesamten Bestand an Mobilgeräten verwalten selbst die privaten Geräte Ihrer Mitarbeiter. Die modernen IT- und Helpdesk-Funktionen sind sehr einfach und über ein einziges Interface zu steuern. So steigern Sie die Produktivität Ihrer mobilen Mitarbeiter und verbessern außerdem das Netzwerkmanagement und die Fehlerdiagnose. Fragen? Nur zu! Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Internet: EMEA +49 (0) USA mx42USA 7

8 Disclaimer Matrix42 AG Diese Dokumentation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei der Matrix42 AG. Jede andere Nutzung, insbesondere die Weitergabe an Dritte, Speicherung innerhalb eines Datensystems, Verbreitung, Bearbeitung, Vortrag, Aufführung und Vorführung sind untersagt. Dies gilt sowohl für das gesamte Dokument als auch Teile davon. Änderungen vorbehalten. Andere, an dieser Stelle nicht ausdrücklich aufgeführte, Firmen-, Marken- und Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber und unterliegen dem Markenschutz. Matrix42 ist eine registrierte Marke der Matrix42 AG. Matrix42 AG Dornhofstraße Neu-Isenburg Germany Tel.: +49 (0) 6102/816-0 Matrix42 USA, Inc North Ashton Blvd Suite 110 Lehi, Utah Phone: +1 (801)

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