WoWe II Referat: Finanzierung und Förderung von Wohneigentum. Gliederung

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1 Gliederung 1. Überlegungen zum Eigentumserwerb 2. Kosten und Belastung 2.1 Kaufpreis 2.2 Ausstattung und Wohnflächenversorgung 2.3 Wohnkostenbelastung 3. Finanzierung und Förderung 3.1 Eigenleistung 3.2 Kredite und Darlehen 3.3 Bausparverträge 3.4 Staatliche Förderung Bund Länder Kommunen 4. Beratung 5. Eigentumsförderung durch das Land NRW

2 1. Überlegungen zum Eigentumserwerb! Ist eine Finanzierung überhaupt möglich?! Welchen Finanzierungsweg möchte ich gehen?! Möchte ich mich langfristig verschulden?! Setzt Konsumverzicht vor allem bei Schwellenhaushalten voraus

3 2. Kosten und Belastung Bezogen auf Fallbeispiele aus München, Hamburg, Frankfurt (M) 2.1Kaufpreis! Unterscheidung zwischen Neubau und Bestandserwerb Durchschnittspreise bzw /m² für eine Immobilie 4,8 % vom Durchschnittspreis Zusätzliche Kosten Neubau Bestandserwerb bzw /m² für eine Immobilie 5,3 % vom Durchschnittspreis 2.2 Ausstattung und Wohnflächenversorgung! Unterscheidung zwischen Neubau und Bestandserwerb ØWfl. Ø Wfl. p.p. Neubau 112m² 31m² Bestandserwerb 76m² 37m²

4 2.2 Ausstattung und Wohnflächenversorgung Ausstattung im Neubau Verzicht auf Ausstattungsstandarts, wie Keller und Dachbodenausbaumöglichkeit bei kosten- und flächensparenden Bauvorhaben Bei geringen Grundstücksflächen oft zu wenig privat nutzbare Freiflächen Ausstattung im Bestandserwerb überwiegend gut 2.3 Wohnkostenbelastung Die Wohnkosten der Eigentümer setzen sich zusammen aus: Hausgeld (Wohnnebenkosten, Rücklagen für Instandsetzungen) Monatlichen Belastungen (Zinsen und Tilgung) Die Wohnkostenbelastung ist der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsnettoeinkommen.

5 2.3 Wohnkostenbelastung Die Wohnkostenbelastung in den Fallbeispielen betragen bei Neubaumaßnahmen 35 % und bei Bestandserwerb 30%. Die Wohnkosten der Eigentümer setzen sich zusammen aus: Hausgeld (Wohnnebenkosten, Rücklagen für Instandsetzungen) Monatlichen Belastungen (Zinsen und Tilgung) Die Wohnkostenbelastung ist der Anteil der Wohnkosten am Haushaltsnettoeinkommen.

6 3. Finanzierung und Förderung 3.1 Eigenleistung Das können sein: Eigenkapital Bereits erworbenes Grundstück Schon vorhandene Baustoffe Eigene Arbeitskraft 3.2 Kredite und Darlehn Das können sein: Bankkredite und Hypothekendarlehen Arbeitgeberdarlehen Privatdarlehen 3.3 Bausparvertrag 3.4 Staatliche Förderung Bund Eigenheimzulage bis voraus. Ende 2003 KfW Kredite

7 3.4.2 Länder Vergabe von zinsgünstigen Darlehen Übernahme von Bürgschaften Gewährung von Aufwendungszuschüssen Sonderprogramme z. B. für kosten- und flächensparendes Bauen Kommunen Baulandbereitstellung Baulandbevorratung über Bodenpreise Zinsverbilligte Darlehen Koppelung des Grundstückspreise an den Fertigpreis einer Immobilie 4. Beratung kann erfolgen durch Kommune Wohnungsunternehmen Banken Makler

8 5. Eigentumsförderung durch das Land NRW Im Rahmen des Wohnungsbauprogrammes kann in diesem Jahr der Bau von rd Eigenheimen und Eigentumswohnungen unterstützt werden Die Wohnungsbauförderungsbestimmen regeln wer gefördert wird. Die Eigenleistung sollte einen Wert von mind. 15% der Gesamtkosten ausmachen. Bewilligungsbehörden sind die Städte bzw. Kreisverwaltungen in den das Eigenheim oder die Eigentumswohnung errichtet wird.

9 Literaturnachweise: Website Landesbank NRW: nguage=2 Website Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW (MSWKS): Sie wollen bauen - wir helfen: Die Eigentumsförderung Website Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Der Weg zur eigenen Wohnung mit Hilfe der Eigenheimzulage Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) 2003: Potenziale der Wohneigentumsbildung für die soziale Stabilität von Stadtvierteln, Heft 110, S Bonn: Verlag des BBR

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