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1 - In diesem Brief lesen Sie: Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 6 Familienstand: allein erziehend Scheiden tut weh Gefühle brauchen Zeit und Raum Kindergefühle Damit der Alltag nicht zur Dauerbelastung wird Seite 8 Seite 9 Seite 11 Seite 12 Soziale Netze schaffen Schlechtes Gewissen und Schuldgefühle Meilensteine der Entwicklung und (Alltags-)Krisen Trennungsängste Seite 13 Seite 14 Seite 16 Seite 17 Neue Partnerschaft Adressenverzeichnis Wenn das Geld knapp ist Wenn der Umgang mit dem anderen Elternteil schwierig ist S-1

2 Liebe Eltern, liebe Mutter, lieber Vater Sonderbrief Immer mehr Kinder leben bei nur einem Elternteil, in einer Ein-Eltern-Familie die Tendenz ist steigend. Es gibt keine "besondere" Pädagogik oder Erziehung für Kinder von allein Erziehenden wohl aber besondere Situationen, besondere Bedingungen, besondere Belastungen und Herausforderungen. Daher senden wir Ihnen diesen Brief für allein erziehende Mütter und Väter zu. Familienstand: allein erziehend Allein Erziehende leben in ganz unterschiedlichen Situationen: Es gibt Mütter, die ihr Kind von Geburt an alleine großgezogen haben, solche, die verheiratet waren und nach unterschiedlich langer Ehe nun getrennt oder geschieden vom Partner leben, es gibt Familien, die einen Elternteil durch Tod verloren haben. Es gibt allein Erziehende, die in einer mehr oder weniger festen Beziehung mit einem Partner, einer Partnerin leben, es gibt Kinder, die einen häufigen und regelmäßigen Kontakt mit dem anderen Elternteil haben, und solche, die ihn selten und unregelmäßig sehen oder gar nicht kennen. Es gibt allein Erziehende, die das alleinige Sorgerecht für ihr Kind haben, und solche, die es mit dem Partner, der Partnerin teilen. Wenn es überhaupt eine Gemeinsamkeit unter allein Erziehenden gibt, dann die, dass es in der überwiegenden Mehrheit Mütter sind, die ihre Kinder alleine großziehen. Allein erziehende Väter sind immer noch eine verschwindende, wenn auch langsam wachsende Minderheit. Wir bitten daher um Verständnis bei den allein erziehenden Vätern, wenn wir in der Regel die Mütter ansprechen, die Väter sind immer mit gemeint! Die Lebenssituationen von allein Erziehenden sind genauso unterschiedlich und vielfältig wie die in "normalen", sprich: "Vater-Mutter-Kind(er)"-Familien und zahlenmäßig sind sie längst keine Randgruppe mehr. In jeder vierten Familie lebt nur ein Elternteil. Allmählich hat es sich politisch durchgesetzt, von "Ein-Eltern-Familie" zu sprechen und diese als eine der vielfältigen Formen von Familie des Zusammenlebens von Müttern, Vätern und Kindern zu akzeptieren. Auch die rechtliche Gleichstellung der "Ein-Eltern-Familie" hat sich fortentwickelt. Doch das gesellschaftliche Bewusstsein und Verhalten Einzelner hinkt solchen Reformen noch immer hinterher. Daher erleben sich viele allein Erziehende als rechtlich, sozial und persönlich benachteiligt oder Vorurteilen ausgesetzt: Da werden offen oder versteckt die Kinder bedauert, weil sie keine "richtige" Familie haben. Kinder von allein Erziehenden entwickeln sich genauso gut oder schlecht wie in anderen Familien. In puncto Selbstständigkeit und Selbstverantwortung haben sie sogar meist einen deutlichen Vorsprung. Und immer wieder werden eventuelle Verhaltensauffälligkeiten (vor-)schnell darauf zurückgeführt, dass ein Kind nicht in einer "vollständigen" Familie aufwächst. Das führt dazu, dass allein erziehende Eltern bei Schwierigkeiten schnell Schuldgefühle entwickeln. Aber: Probleme gibt es in jeder Familie! "Gute" beziehungsweise "schlechte" Erziehung hat viel mehr mit guter beziehungsweise gestörter Beziehung zwischen Eltern und Kindern zu tun als mit der jeweiligen Familienform. Auch für diesen Brief gilt, was für alle Elternbriefe selbstverständlich ist: Er kann und will kein Rezeptbuch sein, nach dem sich jedes Problem lösen lässt. Er will Sie vielmehr ermutigen und stärken Ihren eigenen Weg zu finden. Für Eltern, die sich in einer Trennungsoder Scheidungssituation befinden, gibt es einen gesonderten Brief zu diesem Thema. Er will Eltern darin unterstützen, wie sie trotz der Trennung als Paar gemeinsam Eltern bleiben können. Der Schwerpunkt dieses Briefes liegt auf den alltäglichen Herausforderungen, die Sie als allein erziehende Mutter, allein erziehender Vater bewältigen müssen. Scheiden tut weh Gefühle brauchen Zeit und Raum Nicht nur die äußere Lebensform "allein erziehend" ist vielfältig, auch die innere Gefühlslage ist nicht für alle gleich: Es macht einen Unterschied, ob man selbst die Entscheidung zur Trennung getroffen hat oder verlassen wurde, ob man durch Tod einen Partner, eine Partnerin verloren hat, ob die Gefühlsbindung zum anderen Elternteil stark oder schwach war, ob man sich verletzt und gedemütigt fühlt oder ob man sich respektvoll und freundschaftlich trennen konnte. Wenn die Gefühle von Schmerz, Wut und Trauer heftig sind das sind sie meist, wenn eine Beziehung auseinander bricht dann brauchen diese Gefühle Zeit und Raum. Aber woher nehmen? Da ist der Alltag, der viele neue Anforderungen stellt. Da ist das Kind mit seinen eigenen Trennungsschmerzen, seiner Wut und Trauer. Und im "Kinderzimmer" sollten Eltern ihre Gefühle, die mit ihrem "Erwachsenen-Leben" zu tun haben, auch nicht abladen. Es ist eine der schwierigsten Aufgaben und bedeutet fast immer eine Gratwanderung, sowohl den eigenen wie den Bedürfnissen des Kindes nach Trost und Zuspruch gerecht zu werden. Aber es ist notwendig, um die Krise langfristig gut zu bewältigen und um die verletzen Gefühle zu heilen. Denn Gefühle verschwinden nicht einfach. Wenn man sie unterdrückt, kommen sie an anderer Stelle, meist in verwandelter Form, wieder hervor, etwa als Angst, Panik, als unerklärliche Aggressionen, oft ohne dass man den "Auslöser" für diesen Gefühlsausbruch versteht. Das gilt für Mutter und Kind. Für die Bewältigung Ihres eigenen Gefühlschaos bedeutet das: Suchen Sie sich Freunde, Bekannte oder professionelle Hilfe, wo Sie Ihre Gefühle herauslassen, sich ausweinen oder allen Frust "auskotzen" können. Das reinigt und hilft. Manche scheuen sich, weil sie denken: "Ich kann doch nicht schon wieder mit meinem Elend kommen, ich seh' doch, wie das Gesicht abweisend wird sie wollen es nicht mehr hören!" Anstatt solche Vermutungen anzustellen fragen Sie einfach: "Ich muss mich jetzt ausheulen, kannst du es noch ertragen? Zehn Minuten und dann reden wir über was anderes!" Meist ist die Reaktion auf eine solch direkte Frage positiv. Das ist besser als Rückzug oder Trost beim Kind zu suchen. Es wäre damit überfordert und zusätzlich belastet. Kinder spüren auch unausgesprochene und unbewusste Erwartungen, die Eltern an sie stellen. Kein Kind ist dazu da, um seinen Eltern zu helfen. Es ist auch kein Partnerersatz S-2 S-3

3 nach dem Motto: "Wenn ich dich nicht hätte! Du bist mein einziger Trost!" Das Kind bekommt auf diesem Weg eine Verantwortung für Sie, die es auf keinen Fall tragen sollte. Es ist eine große Last für ein Kind, wenn es glaubt, dafür sorgen zu müssen, dass sich Mutter oder Vater besser und nicht allein fühlen. Das heißt nicht, dass Sie vor dem Kind verbergen müssen oder sollen, wenn Sie traurig sind. Aber es ist wichtig, dass Ihnen bewusst bleibt, dass Sie für sich selbst verantwortlich sind. Sie müssen Ihre Gefühle dabei nicht alleine bewältigen, es ist auch im Interesse Ihres Kindes ratsam, sich (erwachsene) Unterstützung zu holen. Natürlich wird diese Hilfe nicht immer genau in dem Moment zur Verfügung stehen, wenn Wut oder Schmerz hochkommen. Wenn Ihr Kind spürt oder sieht, dass es Ihnen nicht gut geht, dann erklären Sie ihm, dass Sie traurig sind, weil Sie sich alleine fühlen nicht: weil Papa mich verlassen hat oder Ähnliches. Wenn Sie wütend auf den Vater des Kindes sind, können Sie ihm ruhig im Geiste alles Mögliche an den Kopf werfen nur vor dem Kind sollten Sie sich nicht zu Vorwürfen hinreißen lassen. Es bezieht nämlich alles Schlechte, das Papa und Mama einander nachsagen, auf sich selbst, denn es fühlt sich beiden zugehörig. Wenn eine "Hälfte" schlecht gemacht wird, fühlt das Kind sich daher auch schlecht. Kindergefühle Je weniger Mutter oder Vater ihre Gefühle im Kinderzimmer abladen, desto deutlicher kann das Kind seine Gefühle wahrnehmen und äußern. Für jedes Kind bedeutet die Trennung seiner Eltern zunächst einmal eine Katastrophe, und je älter ein Kind ist, desto schmerzhafter und bedrohlicher erlebt es diese Situation. Für ein Kind sind Mutter und Vater eine untrennbare Einheit, auch wenn es häufige Streitereien erlebt oder eine stärkere Bindung an einen Elternteil hat. Sein Vertrauen in verlässliche Bindungen ist erschüttert. Es fühlt sich verlassen von dem einen Elternteil, und wie kann es sicher sein, dass der andere Elternteil nicht auch weggeht und es ganz allein zurückbleibt? Wut, Trauer, Angst und Ohnmacht werden sich je nach Alter und Persönlichkeit des Kindes unterschiedlich äußern, und je nach Alter und Persönlichkeit wird es seinen eigenen Weg zur Bewältigung entwickeln. Vielleicht ist manches davon für Sie schwer auszuhalten, macht Ihnen Sorge oder Angst - etwa dass es nachts einnässt, sich manchmal besonders aggressiv verhält oder sich verschließt. Sie können Ihrem Kind helfen, wenn Sie es immer wieder behutsam auf die dahinter liegenden Gefühle ansprechen. Wenn es zum Beispiel plötzlich mitten im Spiel die Legosteine durch die Gegend pfeffert, können Sie es fragen: "Das machst du jetzt, weil du wütend, traurig bist? Vielleicht weil der Papa nicht da ist? Komm, ich nehm' dich in den Arm und dann räumen wir die Steine wieder auf." Das Kind muss die Gewissheit haben, dass seine Gefühle nicht "verboten" sind: Es darf seinen Vater vermissen, es darf wütend auf ihn und auf Sie sein, es darf sich zurückziehen... Wenn es dies spürt, wird es auch leichter hören können, dass es nicht alles aus Wut oder Schmerz tun darf, dass bestimmte Regeln Ihres Alltags weiter gelten. Gerade in der Situation des Bruches und Umbruches braucht ein Kind weiterhin diese bekannten Regeln. Sie geben Halt. Wenn Sie Ihrem Kind aus falsch verstandener Schonung alles durchgehen lassen, werden sich störende und anstrengende Verhaltensweisen verfestigen und Ihr Kind hat nicht einmal gelernt, mit seinen Gefühlen zurechtzukommen. Die Verarbeitung von schmerzhaften Gefühlen ist immer ein Prozess wie lange er dauert, ist bei jedem Menschen verschieden. Sie können ganz unvermittelt oder unerwartet wieder aufbrechen bei Ihnen ebenso wie bei dem Kind. Meist geschieht das in Situationen, die mit einer Veränderung des neu eingespielten Alltags einhergehen etwa beim Eintritt des Kindes in den Kindergarten, in die Schule oder beim ersten Urlaub "alleine", ohne den Partner, den Vater. Es kann aber genauso passieren, wenn Sie auf den tropfenden Wasserhahn starren, für dessen Reparatur Sie nun auch noch selbst verantwortlich sind... S-4 S-5

4 Damit der Alltag nicht zur Dauerbelastung wird Allein Erziehende sind meist doppelt und dreifach belastet. Aufgaben, die sich in einer "Mutter-Vater-Kind-Familie" auf zwei Schulterpaare verteilen, lasten auf Ihnen allein. Sie müssen alleine kochen, putzen, einkaufen... Sie müssen sich allein um das Kind, die Kinder kümmern, spielen, trösten, schimpfen... Sie müssen dafür sorgen, dass die finanzielle Grundlage der Familie gesichert ist, vielleicht wieder eine Arbeit finden, möglicherweise Anträge auf Sozialhilfe stellen, Rechnungen bezahlen, vor der Steuererklärung alleine schwitzen... und, und, und... Und weit und breit niemand, der sagt: Ich mach das schon ruh' du dich jetzt mal aus! Meistens haben allein Erziehende ihren Alltag gut im Griff, aber es gibt Phasen, wo einfach alles zu viel wird. Es ist nicht nur die Menge der Pflichten, die an den Kräften zehrt, in einigen Aufgaben werden Sie zudem ganz ungeübt sein. Manche Frauen verfallen geradezu in den Zwang, nun erst recht alles perfekt zu machen. um sich selbst und allen anderen zu beweisen: Ich schaffe das schon, niemand soll mir nachsagen (vor allem nicht mein Ex ), dass ich nicht auf eigenen Beinen stehen kann. Aber je mehr Belastungen man trägt, desto wichtiger wird es, für einen Ausgleich zu sorgen, sich Inseln der Entspannung zu schaffen. Es nützt niemandem, am allerwenigsten Ihrem Kind, wenn Sie ausgebrannt sind. Die meisten allein Erziehenden schaffen sich mit viel Anstrengung und Organisationstalent eine Alltagsstruktur, in der normalerweise "alles läuft", aber es ist ein sehr störanfälliges und daher zerbrechliches Gleichgewicht. Es darf nichts Unerwartetes dazwischenkommen. Aber Sie müssen damit rechnen: Ihr Kind wird krank, oder die Betreuung fällt aus, das Auto muss in die Werkstatt... Damit solche Alltäglichkeiten nicht zur Katastrophe werden, brauchen Sie Kraftreserven. Sich Freiräume zu schaffen ist in angespannten Situationen oft leichter gesagt als getan. Aber wenigsten fünf Minuten Pause, in denen Sie tief durchatmen und die Beine hochlegen, fehlen niemandem! Als hilfreich erweist sich erfahrungsgemäß eine einfache "Buchführung": Setzen Sie sich am Abend kurz hin und schreiben Sie auf, was am morgigen Tag unbedingt erledigt werden muss und was weniger wichtig ist. Vielleicht können Sie sich dafür entscheiden, dass Sie die Fensterputzerei oder etwas Ähnliches noch verschieben. In der gewonnenen Zeit können Sie in der Badewanne lümmeln, mit dem Kind unbeschwert spielen oder was immer Ihnen gut tut. Wenn Sie von Tag zu Tag, von Woche zu Woche Prioritäten setzen, verliert der Berg von "Unerledigtem" seine bedroh- lichen Ausmaße und schmilzt zu einem überschaubaren Hügel. Solche Listen schaffen Struktur im Alltag und damit Platz für Freiräume. Außerdem macht es Spaß, Erledigtes schwungvoll zu streichen. Und jede bewältigte Aufgabe schafft Stolz, Freiheit und Unabhängigkeit. Sie sollten auch die Möglichkeit, sich Entlastung von außen zu schaffen, nicht außer Acht lassen. Prüfen Sie, wo Sie Verantwortung abgeben können: an das Kind, die Kinder, an die Großeltern, den Vater, Freunde... Wenn Kinder feste Bereiche haben, für die sie verantwortlich sind, erspart das zeitraubende Diskussionen. Sie können sich auch besser darauf einstellen, als wenn immer neue, unüberschaubare Anforderungen an sie gestellt werden. Auch Freundinnen, Freunde reagieren meist positiv, wenn man sie um Unterstützung bittet. Nur fragen müssen Sie schon. Falscher Stolz oder die Haltung "Die müssen doch merken, wie es mir geht!" helfen nicht weiter. Wenn Sie den Eindruck nach außen erwecken, alles klappe prima, wird niemand auf die Idee kommen, Ihnen Hilfe anzubieten. Was Sie brauchen, wissen Sie selbst am besten, deshalb scheuen Sie sich nicht, genau um diese Unterstützung zu bitten. Niemandem ist gedient, wenn Sie zwar alles alleine schaffen aber an das Ende Ihrer Kräfte kommen. S-6 S-7

5 Auf die Hilfe anderer zurückzugreifen ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Weg, für sich zu sorgen. Nicht nur "Geben" ist eine wichtige soziale Fähigkeit, das "Annehmen-Können" gehört ebenso dazu. Auch Ihnen ganz persönlich darf es gut gehen, muss es gut gehen dürfen! Wenn Sie sich über längere Zeit keine Entspannung und keine schönen Erlebnisse gönnen, wird auch Ihr Kind Ihre Unzufriedenheit spüren glücklicher wird es dabei nicht! Soziale Netze schaffen Viele allein Erziehende machen die Erfahrung, dass sich bei der Trennung vom Partner, der Partnerin auch der Freundeskreis "scheidet". Dieser Verlust ist oft eine zusätzlich schmerzhafte Erfahrung. Für alle Menschen ist es wichtig, sich in einem sozialen Netz aufgehoben zu fühlen, allein Erziehende sind besonders darauf angewiesen, weil sie vieles alleine tragen müssen. Eine gute Möglichkeit um Kontakte zu finden sind die Treffpunkte, die verschiedene Einrichtungen in München anbieten. Es gibt zwanglose Treffen, feste Gruppen, Vorträge zu speziellen Themen, rechtliche, finanzielle und persönliche Beratung über die aktuelle Gesetzeslage, Hilfe im Umgang mit Behörden und verschiedene Freizeitangebote in der Regel immer mit Kinderbetreuung. Dort treffen Sie (überwiegend) Frauen, die den gleichen Alltagsstress erleben, sich mit ähnlichen Problemen wie Sie selbst herumschlagen müssen. Dieser Austausch, ohne dass man viel erklären muss, entlastet und tut gut. Darüber hinaus bringt er manch wertvollen Tipp über Lösungswege, die andere Mütter für ein Problem gefunden haben, mit dem Sie gerade kämpfen oder Sie können einer anderen Frau einen Hinweis geben, von Ihren Erfahrungen berichten. Über diese gegenseitige Ermutigung und Stärkung hinaus entwickeln sich oft persönliche Freundschaften und Unterstützungsnetze, auf die Sie auch außerhalb der Einrichtung zurückgreifen können, etwa indem man wechselseitig einmal die Betreuung der Kinder übernimmt. Die Angebote der Einrichtungen für allein Erziehende können eine wertvolle Ergänzung zu anderen Kontakten für Sie selbst und für Ihr Kind sein. Praktische und emotionale Unterstützung kann von überall her kommen wenn man offen dafür ist. Trennungsängste Es ist völlig normal, dass Kinder auch solche, die schon recht selbstständig waren nach der Trennung ihrer Eltern mit Trennungsängsten reagieren. Sie wehren sich mit Heftigkeit dagegen, auch nur kurzfristig allein gelassen zu werden. Sie haben einfach Angst auch noch vom anderen Elternteil verlassen zu werden. Je kleiner Ihr Kind ist, desto größer wird diese Furcht sein, desto mehr wird es klammern. Es hat noch kein Vertrauen, dass Sie jedesmal wiederkommen. Deshalb möchte es immer in Ihrer Nähe sein, in Ihrem Bett schlafen und Sie überhaupt nicht aus den Augen lassen. Zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr zeigt jedes Kind entwicklungsbedingte Trennungsängste. Wenn die Trennung der Eltern in diese Zeit fällt, können sie besonders heftig ausfallen. Ebenso kann es gehen, wenn es in dieser Zeit einen weiteren Umbruch verkraften muss wie den Eintritt in den Kindergarten, in die Schule oder einen Umzug. Sprechen Sie mit der Kindergärtnerin, der Lehrerin, dem Lehrer über die Situation Ihres Kindes, diese können es dann besser darin unterstützen, mit seiner Unsicherheit und Furcht zurechtzukommen. Auch von Ihnen braucht es Verständnis; sprechen Sie mit dem Kind vor allem über seine Ängste. Versichern Sie ihm, dass Sie immer wiederkommen und versuchen Sie absolut verlässlich zu sein, damit es sein Vertrauen wiedergewinnt. Erklären Sie ihm, dass es für Sie beide bestimmte Notwendigkeiten gibt sich zu trennen, etwa dass Sie zur Arbeit, es selbst in den Kindergarten oder die Schule gehen muss. Erklären Sie ihm genauso freundlich und bestimmt, dass auch Sie Ihre Freizeit brauchen, etwa um sich einmal in der Woche abends mit anderen Erwachsenen zu treffen oder einen Yoga-Kurs zu besuchen... Wenn das Kind groß genug ist, können Sie mit ihm besprechen, ob es in dieser Zeit lieber woanders übernachtet, etwa bei einem Freund, einer Freundin, beim Vater oder bei den Großeltern, oder ob ein vertrauter Erwachsener bei ihm bleiben soll. Auf keinen Fall sollten Sie heimlich weggehen, während es schon schläft. Wenn es dann aufwacht, fühlt es sich zu Recht hintergangen und die Situation verschlimmert sich. Ein Kind braucht ausreichend Zeit, um sich darauf einzustellen, dass die Eltern weggehen. Sagen Sie es ihm also frühzeitig, nicht erst fünf Minuten bevor, Sie die Wohnung verlassen wollen. S-8 S-9

6 Und wenn es trotzdem beim Abschied fürchterlich weint? Da müssen Sie je nach Situation entscheiden, aber wenn Sie jedesmal bei Ihrem Kind bleiben, wird es nur lernen, dass es Sie mit lautem Gebrüll dazu bringen kann, auf Ihre Vorhaben zu verzichten. Sprechen Sie, wenn Sie wiederkommen, mit Ihrem Kind darüber, wie es ihm gegangen ist, was es gemacht hat. Wenn Sie sich für seine Gefühle interessieren, stärkt das auch sein (Selbst-) Vertrauen. Freuen Sie sich mit ihm, wenn es ihm gut ging, aber vermeiden Sie Bemerkungen wie: Hab ich doch gleich gesagt, dass es nicht so schlimm ist... Es gibt aber auch die andere Seite: Manche Mütter sind in der ersten Zeit nach der Trennung versucht, sich besonders an ihr Kind zu klammern, wollen es möglichst nicht aus den Augen, den Händen lassen. Auch unausgesprochen hört das Kind die Botschaft: Bleib' bei mir, sonst fühl' ich mich noch einsamer. Wir haben es schon angesprochen: Damit wird die Verantwortlichkeit zwischen Eltern und Kindern auf den Kopf gestellt und Kindern eine zusätzliche Last aufgebürdet. Schlechtes Gewissen und Schuldgefühle Allein erziehende Mütter - das tritt in vielen Gesprächen zu Tage scheinen besonders anfällig für ein schlechtes Gewissen oder für Schuldgefühle gegenüber ihren Kindern zu sein. Sie leiden darunter, dass sie etwas "zu wenig" oder "zu oft" tun müssen, jedenfalls ihrer Vorstellung nach; das ist zum Beispiel: - zu wenig Zeit haben, - den Kindern nicht genug bieten können, - den Kindern zu viel zumuten, - zu oft ungeduldig und gereizt reagieren. Sicher ist es gut und angebracht, von Zeit zu Zeit darüber nachzudenken, ob man alles richtig macht. Aber dazu ist es wichtig, seinen Maßstab zu kennen. Woran messen Sie persönlich "zu viel" oder "zu wenig"? Hoffentlich nicht an einem trügerischen Idealbild von "normaler" Familie. Jede Familienform, jede Lebenssituation hat ihre besonderen Vorund Nachteile, ihre Risiken und Chancen. In jeder Familie tauchen Probleme und Schwierigkeiten auf, sind die Beziehungen nicht immer im Gleichgewicht. Keine Mutter und kein Vater kann immer Zeit haben und geduldig sein. Kinder haben ein feines Gespür für Schuldgefühle bei ihren Eltern und reagieren darauf. Entweder fühlen sie sich verantwortlich und halten sich in ihren Wünschen und Bedürfnissen zurück, um den Eltern nicht noch mehr zur Last zu fallen oder sie nutzen sie aus. Ein schlechtes Gewissen ist ein schlechter Ratgeber. Weil jedes schlechte Gewissen beruhigt werden will, lassen sich Mütter und Väter schnell zu faulen Kompromissen verleiten, die zwar das Gewissen kurzfristig entlasten, aber an der grundsätzlichen Situation, dem Auslöser der Schuldgefühle nichts ändern. Und das Spiel wird von vorne beginnen... Auch zu hohe Ansprüche an sich selber können schnell zum Dauerquell für ein schlechtes Gewissen werden. Anstatt sich vorzuhalten, was Ihrer Meinung nach nicht klappt (beziehungsweise nicht gut genug) oder was alles schief läuft, sollten Sie sich besser vor Augen halten, was Sie alles gut schaffen. Das wird mit Sicherheit eine ganze Menge sein und dafür dürfen und sollten Sie sich - laut - loben! S-10 S-11

7 Meilensteine der Entwicklung und (Alltags-)Krisen Wenn das Geld knapp ist Wie wir in den Elternbriefen schreiben, durchlaufen Kinder bestimmte Entwicklungs- und Ablösungsprozesse, die notwendig sind für ihre emotionale und soziale Reifung, für ihr Heranwachsen zu selbstbewussten und selbstverantwortlichen erwachsenen Menschen. Dazu gehören innere Entwicklungsschritte wie Trotzphase oder Pubertät und äußere wie der Eintritt in den Kindergarten oder die Schule. Auch für Eltern sind dies schwierige Übergangszeiten, weil sie auf die veränderten Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes angemessen reagieren müssen. Allein erziehende Mütter oder Väter können diese Phasen als besonders herausfordernd erleben. So trifft in der Trotzphase das allgegenwärtige "Nein!" besonders hart, weil die Beziehung zum Kind besonders eng ist und man Trotzattacken als Angriff auf sich selbst missversteht oder weil man in der Pubertät die ständigen Provokationen alleine aushalten muss. Gerade in solchen Zeiten fehlt ein entlastender Partner, der auch mal "was abkriegt". Es ist ja schon anstrengend genug, wenn man die alltäglichen Reibereien und Diskussionen alleine aus- und durchhalten muss. Kinder testen nun einmal Grenzen aus in einer funktionierenden Elternpartnerschaft kann man sich abstimmen, das eigene Verhalten gemeinsam überdenken und überprüfen; man kann die Rollen auch mal wechseln, mal nachgiebiger, mal strenger sein. In allen Familien gibt es Diskussionen und Auseinandersetzungen über die Beteiligung an der Haushaltsarbeit, wie lange der Fernseher laufen darf, über die Höhe des Taschengeldes, wann die Kinder zu Hause sein müssen... Und nicht immer sind Eltern konsequent, sie lassen sich auch mal "um den Finger wickeln". Der Erziehungsalltag von allein Erziehenden unterscheidet sich nicht grundlegend von Familien, in denen das Elternpaar zusammenlebt was fehlt, ist allerdings die direkte Möglichkeit der Abstimmung, des Austausches, der Bestätigung, dass man es schon richtig macht. Deshalb ist es hilfreich und wichtig, Kontakte zu anderen Eltern allein erziehend oder nicht zu halten. Ein Gespräch darüber oder die direkte Beobachtung, dass in anderen Familien vergleichbare Alltagssituationen mit den Kindern auftreten, wirkt oft schon entlastend. Manchmal zeigen Kinder über einen längeren Zeitraum Verhaltensaufälligkeiten wie Einnässen, Lügen, Klauen oder heftige Aggressionen gegen sich und andere. Auch das kommt in allen Familien vor. Es sind Signale des Kindes, dass es Hilfe braucht. Die Ursache seines Problems kann, aber muss nicht zwangsläufig darin liegen, dass seine Eltern getrennt sind, auch wenn Außenstehende oft vorschnell mit einer solchen "Schuld"- Erklärung zur Hand sind. Sie selber sollten die Hilferufe, die in solchen Verhaltensweisen Ihres Kindes stecken, aber auch nicht überhören oder schicksalsergeben auf das Fehlen eines Elternteils schieben. Sowohl in den Einrichtungen wie in den Erziehungsberatungsstellen können Sie mit vorurteilsfreier Hilfe rechnen. Eine Trennung bringt immer auch finanzielle Einbußen mit sich zudem ist die Zahlungsmoral vieler Väter dürftig. Ein Drittel zahlt gar nicht. Kein Wunder, dass unter allein erziehenden Müttern der Anteil von Sozialhilfeempfängerinnen besonders groß ist. Sozialhilfe ist immer noch mit vielen Vorurteilen behaftet, wird als Demütigung und entwürdigend erlebt. Aber warum sollten Sie sich schämen für etwas, auf das Sie und Ihr Kind einen Rechtsanspruch haben? Es ist sowieso nur ein spärlicher Ausgleich für das, was Sie leisten. Sie sollten sich nicht scheuen, alle Ansprüche auf finanzielle Unterstützung prüfen zu lassen wie etwa den Unterhaltsvorschuss, den die Jugendämter zahlen, Sozialhilfe oder Wohngeld. Die Beratungsstellen informieren Sie über Ihre Rechte und helfen im Umgang mit den Behörden. Die Wut über Väter, die unregelmäßig, zu wenig oder gar nicht zahlen, ist berechtigt, und es fällt schwer, sie vor dem Kind zu verbergen. Aber so richtig Luft machen sollten Sie Ihrem Ärger besser bei anderen Erwachsenen es steckt schon selbst in einem großen Dilemma: Einerseits liebt es seinen Vater und andererseits fühlt es sich wertlos, weil der Vater nicht angemessen für es sorgt. Viele Mütter, die in einer angespannten finanziellen Situation leben, empfinden es als zusätzliche Belastung, dass ihre Kinder auf vieles verzichten müssen, was in deren Umfeld gang und gäbe scheint: Markenklamotten, Computer, Ski-Urlaub usw... Der Konsumdruck ist allgegenwärtig. Notwendige Einschränkungen müssen auch viele Familien vornehmen und sinnvolle Konsumerziehung ist in jeder Familie notwendig. Wir haben dazu im 42. Elternbrief Vorschläge gemacht. Je größer die Kinder sind, desto mehr sollten sie in die Finanzplanung der Familie einbezogen werden. Auch mit Achtjährigen lässt sich schon ein gemeinsamer Haushaltsplan erstellen, kann man gemeinsam diskutieren, was unbedingt bezahlt werden muss, wo gespart werden könnte um sich einen Wunsch zu erfüllen. So lernen Kinder Mitverantwortung für das Ganze zu tragen. S-12 S-13

8 Wenn der Umgang mit dem anderen Elternteil schwierig ist Wie gut Ihr Kind die Trennung seiner Eltern bewältigen wird und wie gut Sie selbst mit den Herausforderungen des Alltags zurechtkommen, wird auch davon abhängen, wie sich die Beziehung zum anderen Elternteil gestaltet; in der Regel wird das der Vater sein. Über die Wege, wie Sie trotz der Trennung als Paar dennoch verantwortungsbewusste Eltern bleiben können, informiert Sie ausführlich der Elternbrief über Trennung und Scheidung. Viele allein erziehende Mütter klagen darüber, dass es mit den Besuchsregeln, die sie mit dem Vater vereinbart haben, nicht reibungslos klappt. Da werden Termine vergessen, verändert oder nicht in der abgesprochenen Weise eingehalten: ein Ärgernis für Sie und eine Kränkung für das Kind. Es ist schwer, sich da mit Vorwürfen zurückzuhalten aber Ihr Kind sollte sie nicht mitbekommen. Sie müssen es schon mit dem Vater allein aushandeln, wenn nötig mit Hilfe einer neutralen Person. Auf der anderen Seite gibt es Väter, die sich beklagen, dass ihnen ihr Kind vorenthalten wird, die es gerne häufiger sehen möchten. Ein Kind sollte niemals zum Kampfmittel auf der Paarebene werden. Es braucht die Beziehung zu beiden Eltern, weil beide Teil seiner Identität sind. Für Mütter ist es aber auch nicht leicht, kommentarlos zuzuschauen, wenn sich der Vater gegenüber den Kindern von der Schokoladenseite zeigt, tolle Unternehmungen mit ihnen macht, während sie selbst in der Tretmühle des Alltags stecken. Oder er überhäuft seine Kinder mit Geschenken, gleichzeitig aber kommt er seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht verlässlich nach. Zum berechtigten Ärger über dieses Verhalten gesellt sich dann vielleicht noch die Sorge, dass Ihr Kind den Papa wegen seiner Spendierhosen viel lieber mag. Man kann Kindern kaum verübeln, wenn sie die Aufmerksamkeiten eines "Sonntagsvaters" genießen aber Sie können darauf vertrauen, dass Ihr Kind sehr wohl wahrnimmt und zu schätzen weiß, was Sie im Alltag für es leisten. Beziehung und Bindung entsteht vor allem durch Alltagserfahrung und Verlässlichkeit. Es gibt auch die andere Seite: Manchmal entziehen sich Väter ihrer Verantwortung ganz - nicht nur finanziell. Gelegentlich sind Mütter gar nicht so unglücklich darüber, dass der Vater ihres Kindes aus ihrem Leben verschwunden ist; in den Sehnsüchten, den Phantasien des Kindes wird er aber weiter eine wichtige Rolle spielen. Selbst wenn Sie von Geburt Ihres Kindes an allein mit ihm gelebt haben irgendwann wird es nach seinem Vater fragen und darauf sollten Sie vorbereitet sein oder besser noch das Thema "Wer ist mein Papa und wo ist er?" selbst ansprechen. Jedes Kind will wissen, wo es herkommt. Wenn es nicht fragt, spürt es wahrscheinlich unbewusst, dass diese Frage "tabu" ist, und es muss sich in seine Phantasien flüchten. Um den Vater sollte kein Geheimnis sein, sonst denkt das Kind, dass mit ihm selbst etwas nicht stimmt. Das Selbstwertgefühl eines Kindes gründet sich auch auf seinen Vater, egal, ob es mit ihm zusammenlebt, ob es ihn selten oder oft sieht, ob es nur ein Foto von ihm kennt oder ob sein Bild aus Ihren Erzählungen entsteht. Je größer die Kränkung, Verletzung oder Wut ist, die Sie dem Vater gegenüber empfinden, desto schwieriger wird es verständlicherweise, diese Gefühle vor dem Kind zu verbergen. Aber versichern Sie ihm, dass dies Ihre Gefühle sind und es ein Recht auf seine eigenen hat. Es gibt allerdings auch Situationen, in denen man sein Kind vor dem anderen Elternteil schützen muss: bei körperlicher und seelischer Misshandlung oder Vernachlässigung und sexueller Gewalt. In der überwiegenden Mehrheit sind Väter die Täter. Wird das Kind Opfer von väterlicher Gewalt, so sollten Mütter auf jeden Fall das alleinige Sorgerecht beantragen. Das Familiengericht kann auch das Umgangsrecht des Vaters einschränken, für längere Zeit oder auf Dauer ausschließen. Möglich ist auch die Anordnung von "begleitetem Umgang". Das bedeutet, dass der Vater das Kind bzw. die Kinder nur im Beisein einer Vertreterin oder eines Vertreters einer Beratungsstelle treffen darf. S-14 S-15

9 Neue Partnerschaft Adressenverzeichnis: Für ein Kind ist die Tatsache, dass Mama einen neuen Freund oder Papa eine neue Partnerin hat, selten ein freudiges Ereignis schon alleine deshalb, weil es seine geheime Hoffnung bedroht sieht, dass seine Eltern wieder zusammenkommen. Es können auch Ängste verlassen zu werden wieder aufbrechen. Es fürchtet Sie an den neuen Partner zu verlieren. Viele Kinder fangen wieder an zu "klammern": Sie hängen ihren Müttern am Rockzipfel, lassen sie nicht aus den Augen. Ihr Kind kann sehr erfinderisch in seinen Verhaltensweisen werden, um Sie in Ihrer Zweisamkeit mit Ihrem Freund zu stören: So will es vielleicht nur noch in Ihrem Bett schlafen, steht nach dem Zubettgehen ständig wieder auf oder bekommt plötzlich Bauchschmerzen, wenn Sie ausgehen wollen. Nehmen Sie sein Verhalten nicht als bösartigen Sabotageakt, Ihr Kind ist verunsichert. Es braucht Verständnis für seine Ängste. Versichern Sie ihm, dass sich an Ihrer Beziehung, an Ihrer Liebe zu ihm nichts ändern wird, aber dass Sie froh sind, jemanden gefunden zu haben, mit dem Sie gerne zusammen sind. Über Zukunftspläne, etwa dass Sie und Ihr Partner zusammenziehen wollen, sollten Sie frühzeitig mit dem Kind sprechen; von dieser Veränderung ist es schließlich selbst sehr betroffen, auch wenn Sie in Ihrer Wohnung bleiben. Auch Ihr Partner wird Einfühlungsvermögen und Geduld aufbringen müssen. Klare Absprachen helfen Konflikte zu vermeiden. Besprechen Sie miteinander, wo seine Verantwortung und Initiative liegen soll, um die Beziehung zu Ihrem Kind aufzunehmen, wo er sich einmischen kann und wo nicht. Je klarer seine Rolle für alle Beteiligten ist, desto besser werden alle in die neue Situation hineinwachsen: Er ist Ihr Freund und kann vielleicht der Freund Ihres Kindes werden aber nicht der Vater. Wir haben viel von Belastungen und den täglichen Herausforderungen geschrieben, denen Sie als allein erziehende Mutter, als allein erziehender Vater gegenüberstehen. Aber das ist nur die eine Seite: Gerade Mütter gewinnen Stärke und entwickeln Fähigkeiten, für die sie viele bewundern. Um die soziale, emotionale und praktische Kompetenz zu erreichen, die Sie im täglichen "Management" beweisen, zahlt so mancher "Topmanager" teure Fortbildungskurse! Gefühle des Schmerzes und des Verlustes werden mit der Zeit abnehmen und dann können Sie ein gutes Stück Freiheit und Unabhängigkeit genießen. Auch Ihr Kind erlebt, dass Sie mutig und selbstbewusst sind, vielen Anforderungen gerecht werden. Das ist eine gute Grundausstattung für sein künftiges Leben! Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind auf diesem gemeinsamen Weg alles Gute. Ihr Stadtjugendamt Sie können sich mit allen Fragen an ein Sozialbürgerhaus (SBH) in ihrer Nähe wenden. Verschiedene Vereine bieten soziale Beratung und Gruppen für allein Erziehende an. Adressen und Telefonnummer der Sozialbürgerhäuser Sozialbürgerhaus Orleansplatz, Au - Haidhausen, Bogenhausen Orleansplatz München Tel Sozialbürgerhaus, Schwabing, Milbertshofen, Am Hart, Freimann Winzererstr. 47/Taunusstr München Tel Sozialbürgerhaus, Feldmoching, Hasenbergl Knorrstr München Tel Sozialbürgerhaus Neuhausen, Moosach, Nymphenburg Ehrenbreitsteinerstr München Tel Sozialbürgerhaus Pasing, Obermenzing, Aubing, Lochhausen, Langwied, Allach, Untermenzing Landsbergerstr München Tel mit Jobcenter Sozialbürgerhaus Berg am Laim, Trudering, Riem Streitfeldstr München Tel Sozialbürgerhaus, Schwanthalerhöhe, Laim Dillwächterstr München Tel mit Jobcenter Sozialbürgerhaus Mitte, Altstadt, Lehel, Ludwigvorstadt, Isarvorstadt, Maxvorstadt Schwanthalerstr München Tel mit Jobcenter Sozialbürgerhaus, Ramersdorf, Perlach Thomas Dehler Str München Tel Sozialbürgerhaus, Giesing, Harlaching Streitfeldstr München Tel Sozialbürgerhaus, Sendling, Westpark Meindlstr München Tel Sozialbürgerhaus PLI, Thalkirchen, Obersendling, Fürstenried, Forstenried, Solln, Hadern Plinganserstr München Tel mit Jobcenter S-16 S-17

10 - VAMV Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.v. Silberhornstr München Tel Erzbischöfliches Ordinariat Begegnungsstätte für Alleinerziehende Haus Dorothee St. Michael-Str München Tel Internationales Mütterforum München e.v. Plinganserstr München Tel Treffam Treffpunkt Familie International der Inneren Mission Tübinger Str München Tel Evang. Fachstelle für Alleinerziehende und Frauenarbeit im Dekanatsbezirk München Herzog-Wilhelm Str. 24/IV München Tel gmx.de allfa-m, Allein erziehende Frauen in München Sedanstr München Tel Erzbischöfliches Ordinariat München Rochusstr München Tel Impressum: Verantwortlich: Landeshauptstadt München Sozialreferat, Stadtjugendamt Text: Monika Meister Gestaltung: www. kunst-oder-reklame.de Illustrationen: Jonas Distel Fotos: Bernhard Hagemann 2003 Landeshauptstadt München, Abdruck nur mit schriftlicher Genehmigung. S-18

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* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

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