Prestige 334. Schnellstart-Anleitung

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1 Schnellstart-Anleitung

2 Schnellstart-Anleitung ZyXEL Prestige 334 Copyright 2004 ZyXEL GmbH, Würselen (Germany) 1. Auflage, Juni 2004 Alle Angaben in diesem Text sind nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt worden, gelten jedoch nicht als Zusicherung von Produkteigenschaften. ZyXEL haftet ausschließlich in dem Umfang, der in den Verkaufs- und Lieferbedingungen festgelegt ist. Die Weitergabe und Vervielfältigung der zu diesem Produkt gehörenden Dokumentation und der Software sowie die Verwendung ihres Inhalts sind nur mit schriftlicher Erlaubnis von ZyXEL gestattet. Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben vorbehalten. Marken ZyXEL ist ein eingetragenes Warenzeichen der ZyXEL Corp.; Das ZyXEL-Logo ist eine eingetragene Marke der ZyXEL Corp. Windows, Windows NT und Microsoft sind eingetragene Marken von Microsoft Corp. Alle übrigen verwendeten Namen und Bezeichnungen können Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Hinweis ZyXEL behält sich vor, die genannten Daten ohne Ankündigung zu ändern, und übernimmt keine Gewähr für technische Ungenauigkeiten und/oder Auslassungen. ZyXEL Deutschland GmbH Adenauerstr. 20/A Würselen

3 1 Einleitung Diese Schnellstart-Anleitung gibt Ihnen im folgenden Kapitel zunächst einen kurzen Überblick über die Funktionalität Ihres Prestige 334. Die darauf folgenden Kapitel beschreiben Ihnen alle notwendigen Schritte für die erfolgreiche Installation und Inbetriebnahme. Weiterführende Informationen und Hinweise zum Prestige 334 entnehmen Sie bitte der ausführlichen Bedienungsanleitung. Diese finden Sie in elektronischer Form auf der mitgelieferten CD. 2 Eigenschaften des Prestige 334 Der Prestige 334 wurde speziell für die Bedürfnisse von Haushalten und kleinen Büros entwickelt. Er ermöglicht die gemeinsame Nutzung einer Internetverbindung durch alle angeschlossenen Heim- oder Bürorechner. Die ausgezeichneten Sicherheitsfunktionen des Prestige 334 beschützen dabei die angeschlossenen Rechner wirksam gegen Angriffe aus dem Internet. Der Prestige 334 zeichnet sich durch die folgenden Eigenschaften besonders aus: Hohe Leistungsfähigkeit Doppelter Speicher und ein wesentlich leistungsfähigerer Prozessor als bei vielen anderen bekannten Routern ermöglichen dem Prestige 334 höchste Datenübertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s. Er ist die ideale Lösung, um große Datenmengen, digitale Bilder und Medieninhalte im lokalen Netzwerk zu verteilen. Ideal auch für Echtzeit- und Kopf-an-Kopf-Spiele. All-in-One-Lösung Der Prestige 334 kombiniert einen Router, einen Switch, eine integrierte Firewall sowie VPN-Unterstützung in einem Gerät. Damit wird er den Anforderungen an das Gateway in Ihrem Heim- oder Büronetz bestens gerecht. Mit diesem Router verschaffen Sie einer Vielzahl von Rechnern den Zugang zum Internet, ohne dabei die Sicherheit Ihrer Netzwerkumgebung zu gefährden. Doppelte Sicherheit Die Firewall-Funktionen wie Stateful Packet Inspection und der Schutz gegen Denial-of- Service-Angriffe (DoS) schützen Ihr lokales Netzwerk vor Eindringlingen und Hackern. 3

4 Private & Safe Care Mit der URL-Sperre vermeidet der Prestige 334 die Anzeige unerwünschter Webinhalte, indem er die entsprechenden Webseiten blockiert. Ereignis-Protokolle und -Warnungen informieren Sie auf Wunsch über die laufenden Netzwerk-Aktivitäten und helfen Ihnen bei Wartung und Überwachung Ihres Netzwerks. Außerdem kann der Internetzugang über eine Tagesplanung und eine Budgetkontrolle verwaltet werden. Mit diesen Funktionen unterstützt der Prestige 334 insbesondere Eltern, die den Zugriff ihrer Kinder aufs Internet kontrollieren und beschränken möchten. Einfache Installation Durch den Installations-Assistenten von ZyXEL wird die Einrichtung zum Kinderspiel. Mit dem benutzerfreundlichen Web-basierten Konfigurator können Sie Ihren Router ganz einfach einrichten und binnen weniger Minuten nutzen. 2.1 Anschlüsse und Schalter Der Prestige 334 verfügt auf seiner Rückseite von links nach rechts über folgende Anschlüsse und Schalter: Beschriftung POWER 9VAC RESET Beschreibung Anschlussbuchse für das mitgelieferte Steckernetzteil. Bitte beachten Sie: Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Steckernetzteil für den Betrieb des Prestige 334! Halten Sie den versenkten Tastschalter mit einem spitzen Gegenstand mindestens 7 Sekunden lang gedrückt, um das Gerät in den Auslieferungszustand zurückzuversetzen. Der Reset-Schalter ist sehr hilfreich, wenn die IP-Adresse des Geräts unbekannt ist. Durch Betätigung des Reset-Schalters wird der Prestige 334 auf seine Standard-IP-Adresse zurückgesetzt. 4

5 Beschriftung LAN 10/100M WAN 10/100M Beschreibung Vier Standard-Ethernet-Buchsen für den Anschluss von Netzwerkrechnern oder Hubs/Switches. Die LAN-Anschlüsse erkennen automatisch die Geschwindigkeit (10 oder 100 Mbit/s) der angeschlossenen Geräte. Sie passen sich auch automatisch an die verwendeten Ethernetkabel (Straightthrough- oder Crossover-Kabel) an. Eine Standard-Ethernet-Buchse für den Anschluss eines DSL-Modems oder eines Kabelmodems. Wie die LAN-Anschlüsse erkennt auch der WAN-Anschluss automatisch die Geschwindigkeit des angeschlossenen Geräts sowie das verwendete Verbindungskabel (siehe oben). 2.2 Die Statusanzeigen Auf seiner Vorderseite verfügt der Prestige 334 über sechs Anzeigeelemente (LEDs), die Auskunft über den aktuellen Gerätestatus geben. Die Statusanzeigen haben folgende Bedeutung: LED Farbe Status Beschreibung PWR (Netz) aus Der Prestige wird nicht mit Strom versorgt. gelb ein Die Stromversorgung des Prestige ist zu gering. grün ein Der Prestige wird mit Strom versorgt. blinkend Der Prestige führt den Initialisierungstest durch. 5

6 LED Farbe Status Beschreibung LAN 1-4 aus Kein Netzwerkgerät am entsprechenden Anschluss angeschlossen. grün ein Betriebsbereites Ethernet-Gerät mit 10 Mbit/s angeschlossen. blinkend Senden/empfangen von Daten mit 10 Mbit/s. gelb ein Betriebsbereites Ethernet-Gerät mit 100 Mbit/s angeschlossen. blinkend Senden/empfangen von Daten mit 100 Mbit/s. WAN aus Die WAN-Verbindung ist nicht bereit oder ihr Aufbau schlug fehl. grün ein Betriebsbereite WAN-Verbindung mit 10 Mbit/s. blinkend Senden/empfangen von Daten im WAN mit 10 Mbit/s. gelb ein Betriebsbereite WAN-Verbindung mit 100 Mbit/s. blinkend Senden/empfangen von Daten im WAN mit 100 Mbit/s. 3 Installation des Prestige 334 In diesem Kapitel installieren Sie Schritt-für-Schritt Ihren Prestige 334 und nehmen ihn in Betrieb. 3.1 Voraussetzungen für die Installation Prüfen Sie bitte die folgenden Voraussetzungen, um ein reibungsloses Gelingen der Installation zu gewährleisten: Ihrem Prestige 334 liegt folgendes Zubehör bei: CD-ROM mit ausführlichem Benutzerhandbuch, Ethernet-Verbindungskabel (Kat. 5), Steckernetzteil Für den Internetzugang steht Ihnen ein DSL-Modem oder Kabelmodem zur Verfügung. Dieses Modem verfügt über einen Ethernet-Anschluss (10 oder 100 Mbit/s). Alle Computer, die Sie an den Prestige 334 anschließen möchten, verfügen über einen freien Ethernet-Anschluss (10 oder 100 Mbit/s). Alle Computer, die Sie an den Prestige 334 anschließen möchten, unterstützen das TCP/IP- Protokoll. Die üblichen Betriebssysteme (Windows 98 SE/Me/2000/XP, Mac OS, Linux) unterstützen TCP/IP von Hause aus. 6

7 3.2 Prestige 334 anschließen und in Betrieb nehmen Schließen Sie den Prestige 334 wie folgt an Netzwerkgeräte und Stromnetz an: 1. Prestige 334 mit dem DSL-Modem oder Kabelmodem verbinden Verbinden Sie den Prestige 334 und das DSL-Modem bzw. Kabelmodem mit einem der beiden mitgelieferten LAN-Kabel (Kabel der Kategorie 5 mit RJ45-Stecker). Stecken Sie das eine Ende des Kabels in die WAN-Buchse des Routers und das andere Ende des Kabels in die dafür vorgesehene Buchse des DSL-Modems oder Kabelmodems (RJ45-Buchse). 2. Computer anschließen Sie können bis zu vier Computer direkt an den Prestige 334 anschließen. Für jeden einzelnen Computer verbinden Sie einen LAN-Anschluss des Prestige 334 mit einem freien Ethernet-Anschluss des Computers. Verwenden Sie ein Twisted-Pair-Ethernet-Kabel der Kategorie 5. Wenn Ihr Netzwerk aus mehr als vier Computern bestehen soll, so benötigen Sie einen zusätzlichen Hub oder Switch. Verbinden Sie dann einen LAN-Anschluss des Prestige 334 mit einem freien Ethernet-Anschluss des Hubs oder Switch. Verwenden Sie auch hier ein Twisted-Pair-Ethernet-Kabel der Kategorie 5. Der Prestige 334 erkennt sowohl die Übertragungsrate (10 oder 100 Mbit/s) als auch den Typ des angeschlossenen Gerätes (Computer als Endgerät oder Hub/Switch) automatisch. Sie können nach Belieben auch durchgeschleifte ( straightthrough ) oder gekreuzte ( crossover ) Verbindungskabel verwenden. 3. Anschluss des Steckernetzgerätes Nach erfolgter Verkabelung verbinden Sie zuerst das runde Ende des mitgelieferten Steckernetzgerätes mit der POWER-Anschlussbuchse am Router (1) und dann das andere Ende des Steckernetzgerätes mit einer geeigneten Steckdose (230 V/50 Hz). Verwenden Sie bitte ausschließlich das mitgelieferte Steckernetzgerät für Ihren Prestige

8 Sobald die Stromversorgung angeschlossen ist, führt der Prestige 334 einen Systemtest durch. Währenddessen blinkt die PWR-LED. Nach erfolgreichem Abschluss des Systemtests beginnt die PWR-LED stetig zu leuchten. Falls an den vier Ethernet-Anschlüssen betriebsbereite Geräte angeschlossen sind, so leuchten die jeweiligen LAN-Anzeigen auf. Befindet sich ein betriebsbereites DSL-Modem oder Kabelmodem am WAN-Anschluss, so beginnt die WAN-LED zu leuchten. Der Prestige 334 verfügt über keinen Ein-/Ausschalter. Ziehen Sie das Steckernetzteil aus der Steckdose, wenn Sie das Gerät ausschalten möchten. 3.3 IP-Adresse der Netzwerk-PCs einstellen Für den Zugriff auf den Prestige 334 müssen möglicherweise einige Änderungen an der TCP/IP- Konfiguration Ihres Betriebssystems vorgenommen werden. Der folgende Abschnitt gibt Ihnen eine Übersicht über die standardmäßigen TCP/IP-Parameter. Anschließend finden Sie in zwei separaten Abschnitten Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die beiden Windows-Familien Windows Me/98 und Windows XP/2000. Bei anderen Betriebssystemen (z.b. Mac OS, Linux) funktioniert die IP- Adresszuweisung ähnlich. Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihres Betriebssystems. Standardmäßige TCP/IP-Parameter Wenn Sie mit der Netzwerkkonfiguration Ihres Betriebssystems vertraut sind, benötigen Sie für die TCP/IP-Konfiguration möglicherweise keine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung. Für diesen Fall finden Sie im Folgenden die Einstellungen, die Ihr Prestige 334 als DHCP-Server verwendet: Parameter Wert IP-Adresse des Prestige Subnet-Maske Standard-Gateway Adresse wird automatisch übermittelt ( ) IP-Adresse automatisch beziehen DNS-Server automatisch beziehen 8

9 TCP/IP unter Windows Me/98 einrichten Prestige Rufen Sie die Netzwerk-Optionen in der Systemsteuerung auf: Klicken Sie in der Task-Leiste auf Start, Einstellungen, Systemsteuerung, Netzwerk. 2. Wählen Sie Netzwerkverbindung zum Prestige 334 aus der Liste aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften. 3. Wählen Sie die Einstellung IP-Adresse automatisch beziehen aus. 4. Wechseln Sie auf das Register Gateway. 5. Entfernen Sie alle Gateways aus der Liste und lassen die Liste leer. 6. Wechseln Sie auf das Register DNS-Konfiguration. Wählen Sie die Einstellung DNS deaktivieren. 7. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit OK. Prüfen Sie nun die IP-Adresse Ihres Computers und aktualisieren Sie sie gegebenenfalls. Gehen Sie dabei wie folgt vor: 1. Klicken Sie in der Task-Leiste auf Start, Programme, Zubehör, und wählen Sie Eingabeaufforderung. 2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung winipcfg gefolgt von der Eingabetaste ein. 9

10 3. Klicken Sie auf Aktualisieren, um beim Prestige eine korrekte IP- Adresse anzufragen. 4. Die IP-Adresse Ihres Computers sollte im Adressbereich bis mit der Subnet-Maske liegen. Anderenfalls kann Ihr Computer nicht mit dem Prestige 334 kommunizieren. 5. Beenden Sie winipcfg durch Klick auf OK. TCP/IP unter Windows XP/2000 einrichten 1. Klicken Sie in der Task-Leiste auf Start, Einstellungen, Netzwerkverbindungen (bei Windows 2000 heißt der Eintrag Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen). 2. Klicken Sie Ihre Netzwerkverbindung zum Prestige 334 mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Eigenschaften. 3. Markieren Sie in der Liste das Element (bzw. bei Windows 2000 die Netzwerkkomponente) Internetprotokoll (TCP/IP), und drücken Sie Eigenschaften. 4. Wählen Sie IP-Adresse automatisch beziehen und DNS-Serveradresse automatisch beziehen. 5. Klicken Sie auf Erweitert. 10

11 6. Entfernen Sie alle vorher eingestellten Standardgateways aus der Liste. 7. Klicken Sie auf OK, um das Eigenschaftenfenster für die erweiterten TCP/IP-Einstellungen zu schließen. 8. Klicken Sie auf OK, um das Eigenschaftenfenster für das Internetprotokoll (TCP/IP) zu schließen. 9. Klicken Sie auf Schließen, um das Eigenschaftenfenster Ihrer Netzwerkverbindung zu schließen. 3.4 Verbindung zum Prestige prüfen Geben Sie in der Eingabeaufforderung (Start, Programme, Zubehör, Eingabeaufforderung) den Befehl ping gefolgt von der IP-Adresse Ihres Prestige (standardmäßig ) ein. Drücken Sie die Eingabetaste. Es erscheint folgende Ausgabe: C:\>ping Ping wird ausgeführt für mit 32 Bytes Daten: Antwort von : Bytes=32 Zeit=9ms TTL=250 Antwort von : Bytes=32 Zeit<1ms TTL=250 Antwort von : Bytes=32 Zeit<1ms TTL=250 Antwort von : Bytes=32 Zeit<1ms TTL=250 Ping-Statistik für : Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust), Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 0ms, Maximum = 9ms, Mittelwert = 2ms Die Anzahl der vom Prestige empfangenen Pakete zeigt, dass Ihr Computer mit dem Prestige einwandfrei über die Netzwerkverbindung kommuniziert. Sie können Ihren Prestige 334 nun konfigurieren. 3.5 Grundkonfiguration des Prestige 334 Bei der Grundkonfiguration setzen Sie ein neues Kennwort für den Zugang zum Prestige 334, benennen das Gerät und geben die Zugangsdaten für den Internetzugang ein. Die Grundkonfiguration wird Schritt für Schritt beschrieben. Beachten Sie jedoch vorher bitte den folgenden Abschnitt mit wichtigen Hinweisen zu den erforderlichen Internetzugangsdaten. 11

12 Die notwendigen Zugangsdaten für den Internetzugang Der Prestige 334 meldet sich bei jedem Aufbau der Internetverbindung mit Benutzernamen und Kennwort bei Ihrem Internetanbieter an. Die notwendigen Zugangsdaten stellt Ihnen Ihr Internetanbieter zur Verfügung. Einige Internetanbieter teilen ihre Zugangsdaten jedoch nicht in der Form eines Benutzernamens und eines Kennworts mit, sondern speziell auf die jeweils eigene Zugangssoftware abgestimmt. Solche proprietären Zugangsdaten können bei der Grundkonfiguration des Prestige 334 nicht direkt eingegeben werden, sondern müssen in die Form eines Benutzernamens und eines Kennworts umgewandelt werden. In den folgenden Abschnitte finden Sie Informationen zur Behandlung der Zugangsdaten der vier wichtigsten DSL-Zugangsanbieter in Deutschland. T-Online Die Zugangsdaten von T-Online bestehen aus vier Teilen: a) Ihrer zwölfstelligen Anschlusskennung (z.b ), b) der zugehörigen T-Online Nummer (z.b ), c) Ihrer Mitbenutzernummer/Suffix (z.b für den Hauptnutzer) d) und dem persönlichen Kennwort. Der Benutzername wird aus den ersten drei Bestandteilen wie folgt zusammengesetzt: 1.) Zunächst die Anschlusskennung unmittelbar gefolgt von der 2.) T-Online Nummer (z.b ; bei weniger als 12 Ziffern müssen Sie ein Rautezeichen '#' am Ende einfügen), anschließend die 3.) Mitbenutzernummer und abschließend der 4.) Anhang Muster eines Benutzernamens: Bei älteren T-Online-Nummern mit weniger als 12 Ziffern (z.b ) wird hinter der T-Online-Nummer ein Rautezeichen '#' eingefügt. Es ergibt sich dann z.b. folgender Benutzername: Als Kennwort verwenden Sie das Persönliche Kennwort. AOL Bei AOL setzen Sie den Benutzernamen aus Ihrem AOL-Namen ohne Leer- und Sonderzeichen in Kleinbuchstaben (max. 16 Zeichen) und dem Anhang zusammen. Ein gültiger Benutzername hat also die Form Als Kennwort verwenden Sie Ihr persönliches AOL-Passwort (zwischen 6 und 8 Zeichen lang, ohne Leer- und Sonderzeichen). 12

13 1&1 Geben Sie die Benutzerkennung in der Form ein. Dabei steht 'xxxx-xxx' für die Zahlenkombination, die Sie von 1&1 als Benutzerkennung (Login-ID) erhalten haben. Der Benutzername setzt sich also aus dem Vorsatz '1und1/' gefolgt von Ihrer 1&1-Benutzerkennung und dem Anhang zusammen. Je nach Tarif kann es sein, dass Ihre Login-ID die Form 'ka xxxx-xxx' hat. In diesem Fall lautet Ihr Benutzername entsprechend: Das Kennwort wird unverändert verwendet. Arcor Der Benutzername wird Ihnen im Online-Willkommensbrief mitgeteilt. Das Kennwort erhalten Sie mit dem separater Kennwort-Brief. Sowohl Benutzername als auch Kennwort werden unverändert eingegeben. Die meisten anderen Internetanbieter teilen Ihnen Benutzername und Kennwort schon in der Form mit, in der Sie sie für die Konfiguration des Prestige 334 verwenden können. Die Grundkonfiguration Schritt für Schritt 1. Rufen Sie Ihren Web-Browser auf. Geben Sie im Adressfeld die IP-Adresse ein und bestätigen Sie. 2. Das Kennwort für den Konfigurationszugriff lautet bei neuen Geräten (oder nach Betätigen des Reset-Knopfs): Bestätigen Sie mit Login. 13

14 3. Aus Sicherheitsgründen werden Sie nun zur Änderung des Kennworts aufgefordert. Geben Sie Ihr neues Kennwort zweimal identisch ein und bestätigen Sie mit Apply. 4. Es erscheint erneut das Anmeldefenster, in dem Sie das neue Kennwort eingeben. Bestätigen Sie mit Login. 5. Es erscheint das Hauptmenü des Web-Konfigurators. Sie können nun den Web-Konfigurator von englische auf deutsche Sprache umstellen. Klicken Sie dazu im unteren Teil des Menüs auf die Schaltfläche Deutsch. 6. Rufen Sie den Einrichtungsassistenten auf, indem Sie auf Settup-Assistent klicken. 7. Sie können einen Systemnamen für den Prestige 334 vergeben, unter dem dieser im Ethernet-Netzwerk identifiziert wird. Der Domainname ist optional: Lassen Sie dieses Feld leer, falls Sie den richtigen Eintrag nicht kennen. Bestätigen Sie mit Weiter. 8. Wählen Sie das Kommunikationsprotokoll für den Internetzugang (Encapsulation) aus der Auswahlliste aus. Die üblichen DSL-Zugänge in Deutschland verwenden PPP over Ethernet ( PPPoE ). In Österreich ist PPTP verbreitet. 14

15 Diese Schnellstart-Anleitung beschreibt nur den Zugang über PPPoE. Detaillierte Beschreibungen zu den Protokollen Ethernet und PPTP finden Sie in der elektronischen Dokumentation auf CD-ROM. 9. Das Feld Dienstname lassen Sie leer, falls Ihr Internetanbieter keine bestimmte Eingabe vorsieht (bei PPTP gilt das Gleiche für das Feld Verbindungs-ID/Name). Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort für den Internetzugang ein. Beachten Sie für die korrekte Eingabe die Hinweise im Abschnitt Die notwendigen Zugangsdaten für den Internetzugang auf Seite Aktivieren Sie die Option Dauerverbindung, wenn der Prestige 334 die Internetverbindung dauerhaft aufrecht halten soll. Wenn die Option Dauerverbindung ausgeschaltet ist, baut der Prestige 334 die Internetverbindung hingegen nur auf Anforderung auf. Die Dauerverbindung ist bei einem Internetzugang mit Flatrate-Tarif zu empfehlen. Wenn Ihr Internetzugang auf Zeitbasis (nach Online-Minuten) abgerechnet wird, ist die Verbindung auf Anforderung die bessere Wahl. Der Parameter Leerlaufzeit legt bei der Verbindung auf Anforderung fest, nach welcher Leerlaufzeit (in Sekunden) die Internetverbindung getrennt werden soll. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit Weiter. 15

16 11. Bei den gängigen Internetanbietern sind besondere Angaben zu Internet-IP-Adresse, DNS-Servern und öffentlicher MAC-Adresse nicht erforderlich. Sie können die Vorgaben dieses Eingabefensters daher in aller Regel unverändert bestätigen. Falls Ihnen Ihr Internetanbieter eine feste öffentliche IP-Adresse zugeteilt hat, so wählen Sie Feste IP- Adresse verwenden und geben diese im Feld Eigene WAN-IP-Adresse an. 12. Sie können bis zu drei DNS-Server in den Feldern Erster DNS-Server bis Dritter DNS-Server festlegen. Setzen Sie dazu die jeweilige Auswahlliste auf Benutzerdefiniert und geben die IP-Adressen der DNS-Server an. 13. Falls Sie bei Ihrem Internetanbieter nicht mit der MAC- Adresse des Prestige 334 auftreten möchten, so wählen Sie die Option MAC-Adresse dieses Computers emulieren und geben die IP-Adresse eines beliebigen Computers im lokalen Netzwerk an. Der Prestige 334 verwendet für die Kommunikation mit dem Internetanbieter dann die MAC- Adresse dieses Computers. Bestätigen Sie mit Weiter. 14. Der Assistent meldet den erfolgreichen Abschluss der Grundkonfiguration. 3.6 Testen der Internetverbindung Starten Sie Ihren Web-Browser und rufen Sie die Web-Adresse 'www.zyxel.de' auf. Der Prestige 334 baut nun automatisch die Verbindung zu Ihrem Internetanbieter auf und stellt die Verbindung zum ZyXEL-Webserver her. Sollte die Internetverbindung nicht wie gewünscht aufgebaut werden, so rufen Sie den Einrichtungsassistenten erneut auf (siehe Schritt 5 auf Seite 14). Überprüfen Sie Ihre Eingaben und korrigieren Sie bei Bedarf frühere Fehleingaben. 16

17 4 Erweiterte Konfiguration Dieses Kapitel behandelt ausgewählte Themen der erweiterten Konfiguration. Informationen zu allen weiteren Konfigurationsmöglichkeiten finden Sie in der elektronischen Dokumentation auf CD-ROM. 4.1 SUA/NAT-Durchleitungen Die SUA/NAT-Funktion (Single User Account/Network Address Translation) ermöglicht allen Computern im lokalen Netzwerk, unter ein und derselben öffentlichen IP-Adresse im Internet aufzutreten. Diese öffentliche IP-Adresse verwendet der Router. Er erhält eingehende Datenpakete aus dem Internet und leitet sie an den eigentlichen Empfänger im lokalen Netzwerk weiter. Die SUA/NAT-Funktion leitet standardmäßig nur solche Datenpakete aus dem Internet ins lokale Netzwerk weiter, die vorher von einem lokalen Computer angefragt wurden. Alle anderen, nicht angefragten Pakete verwirft der Router. Auf diese Weise schützt SUA/NAT das lokale Netzwerk gegen zahlreiche Angriffe aus dem Internet. SUA/NAT ist Teil der Firewall-Funktion des Prestige 334. Bei einigen Internet-Anwendungen ist es allerdings erforderlich, dass auch solche Datenpakete weitergeleitet werden, die nicht vorher von Computern im lokalen Netzwerk angefragt wurden. Dazu zählen beispielsweise Web-, FTP- und Mail-Server, Online-Spiele sowie File-Sharing-Programme und VoIP-Geräte (Voice over IP). Wenn Sie also beispielsweise einen Web-Server in Ihrem lokalen Netzwerk betreiben, dessen Web-Seiten im Internet erscheinen sollen, so müssen Sie hierfür im Router eine SUA/NAT-Durchleitung einrichten. Ohne eine solche Durchleitung würde der Router alle Anfragen aus dem Internet verwerfen der Web-Server wäre nicht erreichbar. Eigenschaften der SUA/NAT-Durchleitung Die SUA/NAT-Funktion des Prestige 334 können Sie so konfigurieren, dass der Router eingehende Daten solcher Internet-Anwendungen direkt an einen bestimmten Zielcomputer im lokalen Netzwerk weiterleitet (SUA/NAT-Durchleitung) Die gewünschten Datenpakete der Anwendung werden über ihre Ziel-Portnummer (also den Eingangs-IP-Port am Prestige 334) erkannt. Den Zielcomputer im lokalen Netzwerk, auf dem die Anwendung läuft, definieren Sie über seine IP-Adresse. 17

18 Der Zielcomputer im lokalen Netzwerk sollte über eine statische IP- Adresse verfügen. Eine dynamische IP-Adresse kann dazu führen, dass eine SUA/NAT-Durchleitung nicht funktioniert, weil dem angegebenen Zielcomputer eine abweichende IP-Adresse zugeordnet wird. Für jede Anwendung kann maximal ein Zielcomputer festgelegt werden. Falls die Anwendung auf mehreren Computern im lokalen Netzwerk läuft, muss der im Router angegebene Zielcomputer die Datenpakete seinerseits an die anderen Computer weiterleiten. Die Firewall-Funktion des Prestige 334 wird nicht auf Daten angewendet, die mit SUA/NAT-Durchleitungen ins lokale Netzwerk weitergeleitet werden. Achten Sie deshalb darauf, dass alle angegebenen Zielcomputer ausreichend gegen Angriffe aus dem Internet geschützt sind! Konfiguration wichtiger Internet-Anwendungen Die IP-Ports der wichtigsten Internet-Anwendungen, für die eine SUA/NAT-Durchleitung eingerichtet werden muss, finden Sie in der folgenden Tabelle. Verwendet eine Anwendung mehrere einzelne Ports, die sich nicht als Bereich angeben lassen, so müssen mehrere Zeilen in der Konfigurationstabelle verwendet werden. Die angegebenen Ports entsprechen den Vorgabewerten der Anwendungen. Falls Sie in den Anwendungen die verwendeten Ports verändern, müssen Sie diese Ports entsprechend durchleiten. Anwendung Kategorie Port(s) HTTP Web-Server 80, 8080 FTP Datei-Server 21 POP3 -Server 110 SMTP -Server 25 emule File Sharing 4662, 4672, 4711 KaZaa File Sharing 1214 battle.net Online-Spiel Quake II Online-Spiel

19 Anwendung Kategorie Port(s) Quake III Online-Spiel (+1 für jeden Spieler) Netmeeting Videokonferenz 389, 522, 1503, 1720, 1731 Microsoft XBox Live Spielkonsole 88, 3074 Konfiguration der Durchleitungen Zur Konfiguration der SUA/NAT-Durchleitungen klicken Sie im Hauptmenü des Web-Konfigurators auf SUA/NAT. Als Standard-Server können Sie die IP-Adresse eines Computers im lokalen Netzwerk angeben, der all jene Datenpakete erhalten soll, die in der folgenden Konfigurationstabelle nicht aufgeführt sind. Wenn Sie keinen Standard-Server angeben (Eingabe ' '), so leitet der Prestige 334 solche Datenpakete nicht weiter, sondern verwirft sie. In der Konfigurationstabelle können Sie bis zu 11 Durchleitungen einrichten. Jede Durchleitung wird in einer Zeile der Tabelle eingerichtet. Die Durchleitungen können Sie einzeln aktivieren und deaktivieren (Spalte Aktiv). Zur besseren Übersicht können Sie die Einträge benennen (Spalte Name). Die Datenpakete, die durchgeleitet werden sollen, legen Sie an Hand ihres IP-Zielports fest. Sie können für jede Durchleitung entweder einen einzelnen Port oder einen Portbereich angeben. Einzelne Ports tragen Sie jeweils identisch unter Startport und End-Port ein. Bei Portbereichen geben Sie die Nummer des ersten Ports in der Spalte Startport und die des letzten Ports unter End-Port ein. In der Spalte Server-IP-Adresse tragen Sie die IP-Adresse desjenigen Computers im lokalen Netzwerk ein, an den die ausgewählten Datenpakete durchgeleitet werden sollen. 19

20 Bestätigen Sie Ihre Eingaben durch einen Klick auf Anwenden. Beispiel Läuft in Ihrem Netzwerk ein emule-client auf einem Computer mit der (festen) IP-Adresse , so lautet die Konfiguration: 4.2 Anzahl maximaler NAT-Verbindungen erhöhen Die SUA/NAT-Funktion des Prestige 334 verwaltet standardmäßig bis zu 256 gleichzeitige Verbindungen eines Computers im lokalen Netzwerk mit Rechnern im Internet (NAT-Verbindungen). Dieser Wert reicht in aller Regel aus. Bei bestimmten Anwendungen (z.b. emule) kann es jedoch vorkommen, dass alle verfügbaren NAT-Verbindungen von dieser Anwendung gleichzeitig benutzt werden, so dass auf diesem Computer andere Internet-Anwendungen (z.b. Web-Browser, ) mehr richtig funktionieren. In solchen Fällen hilft es, die maximale Anzahl gleichzeitiger NAT-Verbindungen zu erhöhen. Die maximale Anzahl von NAT-Verbindungen, die Sie festlegen, gilt einzeln für jeden Computer im lokalen Netzwerk. Insgesamt kann der Prestige 334 bis zu NAT-Verbindungen gleichzeitig verwalten. Ändern Sie die maximale Anzahl gleichzeitiger NAT-Verbindungen wie folgt: 1. Klicken Sie auf Start, Ausführen. 2. Geben Sie in das Fenster den Befehl telnet gefolgt von der IP-Adresse des Prestige 334 ein, also z.b. telnet für die werkmäßige IP-Adresse des Prestige 334. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. 3. Sie werden nach dem Kennwort gefragt. Geben Sie Ihr Kennwort ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Es erscheint das Telnet-Hauptmenü des Prestige

21 4. Wechseln Sie in das 'System Maintenance'-Menü, indem Sie 24 eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen. 5. Rufen Sie die interne Systemkonsole des Prestige 334 auf, indem Sie 8 eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen. 6. Tippen Sie in die Konsole den folgenden Befehl ein, wobei Sie 'xxx' durch die gewünschte Zahl der gleichzeitigen NAT-Verbindungen pro Computer ersetzen: ip nat session xxx. Für 512 gleichzeitige NAT-Verbindungen lautet das Kommando entsprechend 'ip nat session 512'. Bestätigen Sie den Befehl mit der Eingabetaste. 7. Schließen Sie das Telnet-Fenster. 5 Rat & Hilfe Wenn sich Ihr Prestige 334 einmal nicht wie gewünscht verhält, versuchen Sie sich zunächst mit Hilfe der folgenden Tabelle selbst zu helfen. Problem Der Prestige 334 ist ans Stromnetz angeschlossen, es leuchtet jedoch keine der LED-Anzeigen auf. Es kann keine Netzwerkverbindung zum Prestige 334 hergestellt werden. Mögliche Ursache und Abhilfe Vergewissern Sie sich, dass Sie das richtige Steckernetzgerät angeschlossen haben. Stellen Sie sicher, dass Ihr Steckernetzgerät an eine geeignete Steckdose (230 V/50 Hz) angeschlossen ist. Überprüfen Sie alle Kabelverbindungen. Wenn die Anzeigeelemente immer noch nicht leuchten, liegt möglicherweise ein Gerätedefekt vor. Wenden Sie sich an Ihren Händler. Überprüfen Sie, ob die Kabelverbindung an den LAN-Anschlüssen auf der Rückseite des Prestige 334 richtig eingerastet ist. Versuchen Sie, den Prestige 334 mit einem Ping zu erreichen (vgl. Seite 11). Stellen Sie sicher, dass die Ethernet-Netzwerkkarte im Computer richtig eingestellt und funktionstüchtig ist. Vergewissern Sie sich, dass sich die IP-Adressen und Subnet-Masken des Prestige 334 und der Computer im lokalen Netzwerk im selben IP- Bereich (standardmäßig x) liegen. Deaktivieren Sie auf Ihrem Computer alle Desktop Firewalls und VPN Clients. 21

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