FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner"

Transkript

1 DRV-Schriften Band 55/2009 Sonderausgabe der DRV FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner Bericht vom sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 1. bis 3. Juli 2009 in Bensheim Januar 2010 Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund GEFÖRDERT VOM FNA Forschungs- Netzwerk Alterssicherung

2

3 Band 55/2009 DRV Schriften HERAUSGEBER: DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG BUND FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner Bericht vom sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 1. bis 3. Juli 2009 in Bensheim

4 Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund, Geschäftsbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation. Verantwortlich für den Gesamtinhalt: Hauptschriftleiter: Dr. Axel Reimann, Schriftleiter: Dr. Dirk von der Heide, Telefon: , Telefax: Die Zeitschrift DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG erscheint 4-mal jährlich und ist über die Deutsche Rentenversicherung Bund, Geschäftsbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Vertrieb, Postanschrift: Berlin, Telefon: , für 24,00 Euro (Ausland 30,00 Euro) inkl. Versandkosten, jährlich zu beziehen, das Einzelheft 6,50 Euro (Ausland 8,00 Euro) inkl. Versandkosten. Das Abonnement kann nur bis zum 30. September für das folgende Jahr gekündigt werden. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Deutschen Rentenversicherung Bund wieder. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernehmen wir keine Gewähr. Nachdruck ist unter Quellenangabe nur mit Genehmigung der Schriftleitung zulässig. Satz und Druck: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Berlin. Die DRV-Schriften sind kostenfreie Sonderausgaben der Zeitschrift Deutsche Rentenversicherung.

5 3 INHALTSVERZEICHNIS Geleitwort Einleitung FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner Kapitel 1: Sechs Jahre FDZ-RV und aktuelle Neuentwicklungen Uwe G. Rehfeld Das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung in stetiger Fortentwicklung Dr. Michael Stegmann Das aktuelle Datenangebot und Neuentwicklungen im FDZ-RV Kapitel 2: Datenmatching Sandro L Assainato KombiFiD Kombinierte Firmendaten für Deutschland: Institutionenübergreifende Zusammenführung von Unternehmensdaten Johannes Geyer / Professor Dr. Viktor Steiner Statistisches Matching von SOEP und SUFVSKT Daniela Hochfellner / Axel Voigt / Ute Budzak / Birgit Steppich Das Projekt BASiD Biografiedaten ausgewählter Sozialversicherungsträger in Deutschland: Projektinhalte, aktueller Stand der Arbeiten und Analysemöglichkeiten Kapitel 3: Fertilität und Mortalität Anna Gansbergen Einfluss der Kinderzahl auf die Rentenhöhe bei Frauen in Deutschland Dr. Rembrandt Scholz / Anne Schulz / Dr. Michael Stegmann Die ostdeutsche Übersterblichkeit der Männer im arbeitsfähigen Alter Eine Analyse auf Grundlage der Aktiv Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Thomas Mayrhofer Der Einfluss von Einkommen auf das Sterbealter Wie belastbar sind die Daten des Demografiedatensatzes des FDZ-RV?

6 4 DRV-Schriften Band 55/2009 Kapitel 4: Rehabilitation und Erwerbsminderung Dr. Rainer Kaluscha Vergleich regionaler Reha-Daten aus dem Patientenkonto mit bundesweiten Daten aus dem Scientific Use File Abgeschlossene Rehabilitation Dr. med. Maria Weske / Markus Thiede Zusammenhänge zwischen beruflicher Tätigkeit und dem Risiko vorzeitiger Berentung wegen Dorsopathie Vergleich von Rentnern und Erwerbstätigen Dr. Jörn Moock Der Scientific Use File Abgeschlossene Rehabilitation 2006 Ein Erfahrungsbericht zur Restrukturierung und ersten Analyse bei muskuloskelettalen Erkrankungen Kapitel 5: Einkommensungleichheit und -mobilität Professor Dr. Uwe Fachinger / PD Dr. Ralf K. Himmelreicher Lohnmobilität von westdeutschen Frauen: Die Geburtskohorten 1916/1921 und 1940/1945 im Vergleich Felix Eberhardt / Professor Dr. Carsten Schröder Die Verteilung der Bruttojahresarbeitsentgelte der Geburtsjahrgänge 1942 bis 1973 nach der Deutschen Einheit Timm Bönke Gekappte Einkommen in prozessgenerierten Daten der Deutschen Rentenversicherung Ein paretobasierter Imputationsansatz Dr. Martin Brussig Erwerbsverläufe vor dem Rentenbeginn Eine Analyse mit der VVL Teilnehmerliste Umschlagseite: Ankündigung des 7. Workshops, Call for Papers

7 5 Geleitwort Die vorliegende Publikation des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung mit dem Titel FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner dokumentiert einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik konnte erstmals ein Datensatz aus dem Themenbereich Rehabilitation veröffentlicht werden. Erste Erfahrungen mit dem Scientific Use File Abgeschlossene Rehabilitation 2006 wurden auf dem sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums vom 1. bis 3. Juli 2009 in Bensheim/Hessen zwischen Wissenschaftlern und dem FDZ-RV ausgetauscht. Der Fachöffentlichkeit werden durch diesen Tagungsband Berichte und Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt, die die Weiterentwicklung des Forschungsdatenzentrums nach der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Aufbauphase 2004 bis 2008 dokumentieren. Wichtige Kernziele des Forschungsdatenzentrums werden mit diesem Tagungsband aufgegriffen: Der Tagungsband möchte im Sinne eines übergeordneten Ziels zur Versachlichung der sozialpolitischen Debatten beitragen. Dokumentiert werden methodische Hinweise und Anmerkungen, um Analysen mit den prozessproduzierten Daten der Rentenversicherung zu vereinfachen. Die vorgestellten Untersuchungen geben einen Überblick über das Analysepotenzial der über das FDZ-RV beziehbaren Daten und sind ein Teil der Fachdiskussionen unter und zwischen Datennutzern sowie mit der Rentenversicherung. Workshops, Publikationen und alle weiteren Aktivitäten dienen dem Dialog der Rentenversicherung mit der Forschung. Aktuelle Erkenntnisse über insbesondere die heutige Alterssicherung, die auf Basis eines soliden empirischen Fundaments gewonnen wurden, bilden eine Basis zur Fortentwicklung der Ausgestaltung der Alterssicherung in Theorie und Praxis. Das aktuelle Datenangebot des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung und Anträge zur Datennutzung können online unter eingesehen werden. Im Rahmen von sind Informationen u. a. zum Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) und zur Statistik der Rentenversicherung verfügbar. Am Ende der Beiträge sind Angaben über die Autoren und jeweilige Institutionen zu finden, um eine Kontaktaufnahme zu vereinfachen: Anregungen sind willkommen. Darüber hinaus befindet sich am Ende des Tagungsbandes eine Liste aller Personen, die am sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung im Juli 2009 in Bensheim teilgenommen haben. Berlin, im Januar 2010 Uwe G. Rehfeld Leiter des Geschäftsbereichs Forschung, Entwicklung, Statistik der Deutschen Rentenversicherung Bund

8

9 Sechster Workshop des FDZ-RV 7 FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner PD Dr. Ralf K. Himmelreicher Deutsche Rentenversicherung Bund, Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV), Berlin Der sechste Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) stand unter dem Motto FDZ-RV-Daten zur Rehabilitation, über Versicherte und Rentner. 1 Hierzu trafen sich zahlreiche externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fachexperten der Rentenversicherung, Kolleginnen und Kollegen der öffentlichen Forschungsdaten- und Servicezentren sowie Interessierte vom 1. bis 3. Juli 2009 im Tagungszentrum Schloss Schönberg im hessischen Bensheim. FDZ-RV: Vom Projekt zur Dauereinrichtung In der Zeit von Dezember 2003 bis einschließlich November 2008 wurde das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV) im Rahmen der Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik (KVI 2001) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. 2 Alle wichtigen Entscheidungen, Planungen und organisatorischen Schritte zum Aufbau des FDZ-RV konnten termingerecht durchgeführt werden. Die Planung ergab sich aus den Genehmigungen, die seitens des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), von den Verbandsmitgliedern und insbesondere auch durch die Förderbedingungen des BMBF gegeben waren. Dabei ist hervorzuheben, dass auch die fachliche und inhaltliche Betreuung durch den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) für die Umsetzung von weitreichender Bedeutung war. 3 Das FDZ der Rentenversicherung befindet sich an zwei Standorten: Berlin und Würzburg. Dies resultiert aus dem Umstand, dass der Geschäftsbereich Forschung, Entwicklung, Statistik (FES) und das Statistische Berichtswesen der gesetzlichen Rentenversicherung an diesen beiden Dienststellen der Deutschen Rentenversicherung Bund angesiedelt sind. Dadurch bietet sich für die Wissenschaft die Chance, frei zu wählen, welche der beiden Anlaufpunkte insbesondere im Rahmen von Gastwissenschaftler-Arbeitsplätzen für geeigneter gehalten wird. Der Standort Berlin ist in den Geschäftsbereich FES integriert. Dort wird eng mit den Referaten Entwicklungsfragen der Sozialen Sicherheit und Altersvorsorge, Statistik und Befragungen sowie dem Forschungsbereich 4 insgesamt mit den Bereichen Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA 5 ) und der Forschungseinheit Demographie 1 Die wichtigsten Ergebnisse der fünf vorangegangenen Workshops des FDZ-RV wurden ebenfalls publiziert (siehe DRV-Schriften Band 55 der Jahrgänge 2004, 2005, 2006, 2007 und 2008). 2 Einzelne Maßnahmen des Aufbaus des FDZ-RV werden u. a. in Rehfeld et al. (2006) sowie in den Beiträgen von Rehfeld und Stegmann im vorliegenden Band beschrieben. Zu den Kriterien der öffentlich geförderten Forschungsdatenzentren siehe Bender et al. (2008). 3 Zu den Aufgaben und Tätigkeiten des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten siehe 4 Zum Forschungsbereich der Deutschen Rentenversicherung Bund siehe 5 Das FNA fördert die Forschung im Bereich der Alterssicherung an Universitäten und Forschungseinrichtungen durch finanzielle Zuwendungen sowie Stipendien (siehe Link: FNA).

10 8 DRV-Schriften Band 55/2009 (FED 6 ) zusammengearbeitet. Darüber hinaus ist auch das für den Datenschutz verantwortliche Referat in Berlin ansässig. Der Standort Würzburg 7 ist seinerseits ein Sonderbereich im Referat Statistisches Berichtswesen. Die Aufgaben des Referates sind insbesondere die grundsätzliche Organisation der Berichterstattungen, Datenprüfung, Auswertung und Datenarchivierung einschließlich Dokumentation. Beide Standorte des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung arbeiten eng zusammen. Nach dem Auslaufen der BMBF-Förderung steht das FDZ-RV auf eigenen Beinen, d. h. eine Grundausstattung des FDZ-RV wird regulär im Haushalts- und Stellenplan der Deutschen Rentenversicherung Bund geführt. Hierdurch wird gewährleistet, dass das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung als eine Institution ( ) zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik (KVI 2001) auf Dauer eingerichtet ist. Insgesamt ist jedoch die personelle Ausstattung im Vergleich zu den anderen öffentlichen Forschungsdatenzentren bei den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder 8 sowie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 9 relativ klein. Zudem konnten Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im FDZ-RV nicht etatisiert werden. Insofern wird es vor dem Hintergrund steigender Nutzerzahlen wie eines breiter werdenden Datenangebotes auf Dauer schwierig werden, sowohl die Forschungsaktivitäten im FDZ-RV zu intensivieren als auch die Benutzerfreundlichkeit des Datenangebots sowie die Kommunikation mit der Wissenschaft zu verbessern. Sechster FDZ-RV-Workshop Die Funktion des inzwischen zum sechsten Mal ausgetragenen Workshops besteht vor allem darin, die Auswertungsmöglichkeiten des erweiterten und aktualisierten Datenangebots des Forschungsdatenzentrums darzustellen, wissenschaftliche Analysen zu präsentieren und die Kommunikation zwischen aktuellen und potenziellen Datennutzern aus der Wissenschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FDZ-RV zu vertiefen. 10 Um diese Ziele erreichen zu können, wurde im Frühjahr 2009 ein Call for Papers über den FNA-Newsletter und andere Verteiler bzw. Listen versendet. Zum einen wurden damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf Basis der FDZ-RV-Daten forschen, angeregt, ihre aktuellen Ergebnisse vorzustellen. Zum anderen wurden Personen angesprochen, die an diesen Forschungstätigkeiten bzw. an dem Datenangebot des Forschungsdatenzentrums interessiert sind. Insgesamt konnten zahlreiche Wissenschaftlerteams gewonnen werden; sie präsentier- 6 Europas Belegschaften altern ein Veränderungsprozess, der Unternehmen, den Arbeitsmarkt und die Politik vor neue Herausforderungen stellt. Innovative Maßnahmen, die auf experimentelle Weise neue Wege und Lösungen in der Arbeitsmarktpolitik vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dessen Bewältigung beschreiten sollen, werden daher dringend gesucht. (Siehe Link: FED, sowie Stecker et al. 2009). 7 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) in Würzburg sind im Dezember 2009 umgezogen in die Ohmstraße 14 in Würzburg. Weitere Informationen siehe Link: Kontakt. 8 Siehe sowie den Beitrag von L Assainato im vorliegenden Band. 9 Zum Forschungsdatenzentrum der BA im IAB siehe sowie den Beitrag von Hochfellner et al. in diesem Band. 10 Zum Tagungsbericht des fünften Workshops des FDZ-RV siehe Habich und Himmelreicher (2008).

11 Sechster Workshop des FDZ-RV 9 ten ihre Ergebnisse auf dem Workshop vor rund vierzig Personen aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen. Der vorliegende Bericht vom sechsten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung gliedert sich in fünf Kapitel: Das erste Kapitel fokussiert die Genese des Forschungsdatenzentrums, die im Rahmen des Kontrollierten Fernrechnens verbesserten Zugangsbedingungen sowie sein aktuelles und vor allem um die jährliche Reha-Statistik- Datenbasis erweitertes Datenangebot und damit das insgesamt erhöhte Analysepotenzial der Mikrodatensätze des FDZ-RV. In den folgenden vier Kapiteln stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre empirischen Befunde vor, die sie auf Basis von FDZ-RV-Daten ermittelt haben. Sechs Jahre FDZ-RV und aktuelle Neuentwicklungen Im ersten Kapitel werden zunächst von Uwe G. Rehfeld (Deutsche Rentenversicherung Bund, Geschäftsbereichsleiter 0600) die wichtigsten Meilensteine des Aufbaus des Forschungsdatenzentrums und weitere Entwicklungsschritte skizziert. Darauf aufbauend stellt Dr. Michael Stegmann (Deutsche Rentenversicherung Bund, 0520, FDZ-RV-Würzburg) aktuelle Neuentwicklungen im FDZ vor. Hervorzuheben sind insbesondere die Scientific Use Files (SUFs) der Datensätze Abgeschlossene Reha-Leistungen im Jahr 2006 sowie der SUF Postrentenzahlbestand Daneben wurden aus der Versicherungskontenstichprobe (VSKT2007) zwei neue Public Use Files (PUFs) für die Lehre an Fachhochschulen und Universitäten entwickelt: Zum einen ein Sequenz- und zum anderen ein Episodendatensatz. Beide Datensätze ermöglichen es Studierenden je eigene Techniken der Analyse von Längsschnittdaten zu erlernen. Die Aufbereitung der Datensätze wurde in Kooperation mit den Lehrstühlen der Professoren Dr. Hans-Peter Blossfeld (Universität Bamberg) und Dr. Carsten Schröder 11 (Universität Kiel) durchgeführt. Als herausragende technologische Innovation ist das neue Portal für das sogenannte Kontrollierte Fernrechnen im Online-Verfahren zu bezeichnen: Dieses Portal eröffnet registrierten FDZ-RV-Datennutzern die Möglichkeit, Online-Auswertungen über jeweils spezifische Datenprodukte durchzuführen. Dabei bekommen die Wissenschaftler die Daten selbst nicht zu sehen. Ergebnisse werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsdatenzentrums auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen geprüft. Datenmatching Im zweiten Kapitel werden Verfahren des Zusammenführens von verschiedenen Datensätzen (Datenmatching) diskutiert: Sandro L Assainato (FDZ des Statistischen Bundesamtes) stellte das Projekt KombiFiD Kombinierte Firmendaten für Deutschland vor. Kernziel des Projekts ist die institutionenübergreifende Verknüpfung von Unternehmensdaten der Statistischen Ämter, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Deutschen Bundesbank. Im nächsten Beitrag stellen Johannes Geyer und Professor Dr. Viktor Steiner 11 Siehe auch den Beitrag von Eberhardt und Schröder im vorliegenden Band.

12 10 DRV-Schriften Band 55/2009 (DIW, Berlin) ein Verfahren zum Statistischen Matching von SOEP und SUFVSKT2005 vor. Ziel dieses Verfahrens ist eine Integration gesetzlicher Rentenanwartschaften in Befragungsdaten. Ute Budzak und Birgit Steppich (beide Deutsche Rentenversicherung Bund, 0520, FDZ-RV-Würzburg) sowie Daniela Hochfellner und Axel Voigt (beide FDZ der Bundesagentur für Arbeit im IAB) erläutern in ihrem Beitrag das Projekt BASiD Biografiedaten ausgewählter Sozialversicherungsträger in Deutschland. Im Rahmen des BASiD-Projektes, das ein Kooperationsprojekt zwischen den Forschungsdatenzentren der Bundesagentur und dem der Rentenversicherung ist, wird ein Biografiedatensatz generiert, der die gesamte Rentenversicherungsbiografie (Versichertenleben) ergänzt um Merkmale zu Betrieben und Beschäftigung sowie Leistungsbezug und Maßnahmen der BA enthält. Fertilität und Mortalität Das dritte Kapitel konzentrierte sich auf Analysen im Bereich von Demografie und Alterssicherung: Anna Gansbergen (Universität Würzburg) untersucht in ihrer Arbeit den Einfluss der Kinderzahl auf die Rentenhöhe bei Frauen in Deutschland auf Datenbasis der Rentenbestandsstatistik Dr. Rembrandt Scholz (MPI für demografische Forschung, Rostock), Anne Schulz (Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels) und Dr. Michael Stegmann untersuchen auf Basis des Datensatzes Aktiv Versicherte aus dem Jahr 2004 Mortalitätsunterschiede von Männern unter 65 Jahren im Ost-West-Vergleich. Und Thomas Mayrhofer (Universität Duisburg-Essen) diskutiert in seinem Beitrag die Fragestellung Wie belastbar sind die Daten des Demografiedatensatzes des FDZ-RV? im Hinblick auf einen möglichen Einfluss von Einkommen auf das Sterbealter. Rehabilitation und Erwerbsminderung Aufgabe des vierten Kapitels ist, Möglichkeiten und Grenzen der FDZ-RV-Daten im Hinblick auf Rehabilitation und Erwerbsminderung aufzuzeigen. Dr. Rainer Kaluscha (Universität Ulm) vergleicht in seinem Beitrag Befunde aus regionalen Reha-Daten aus dem Projekt,Patientenkonto mit bundesweiten Daten aus dem Scientific Use File Abgeschlossene Rehabilitation Auf Zusammenhänge zwischen beruflicher Tätigkeit und dem Risiko vorzeitiger Berentung wegen Dorsopathie Vergleich von Rentnern und Erwerbstätigen weisen Dr. Maria Weske (Deutsche Rentenversicherung Hessen) und Markus Thiede (Universität Marburg) hin. Dieses Kapitel abschließend gibt Dr. Jörn Moock (Universität Greifswald) einen Erfahrungsbericht über den Scientific Use File Abgeschlossene Rehabilitation Einkommensungleichheit und -mobilität Im abschließenden fünften Kapitel weisen Professor Dr. Uwe Fachinger (Zentrum Altern und Gesellschaft, Hochschule Vechta - Universität) und PD Dr. Ralf K. Himmelreicher in ihrem Beitrag auf Zusammenhänge zwischen Einkommen und Alter im Rahmen von Alters-Lohn- Profilen von Frauen der Geburtjahrgänge 1916, 1921 sowie 1940 und 1945 hin. Bei Frauen sind keine Karriereeffekte zu verzeichnen. Es besteht jedoch ein hohes Maß an Einkommens-

13 Sechster Workshop des FDZ-RV 11 dynamik, wobei die Dynamik der Einkommensmobilität gegen Ende der Erwerbsbiografien eher sinkt. Professor Dr. Carsten Schröder und Felix Eberhardt (beide Universität Kiel) untersuchen im Rahmen einer Alters-Perioden-Kohortenanalyse die Verteilung sozialversicherungspflichtiger Einkünfte auf Basis der Versicherungskontenstichprobe des FDZ-RV. Timm Bönke (Freie Universität Berlin) imputiert über der Beitragsbemessungsgrenze liegende versicherte Entgelte in Anlehnung an eine Pareto-Verteilung und validiert imputierte Werte mit Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes sowie des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) des DIW Berlin. Dr. Martin Brussig (Institut Arbeit und Qualifikation, Gelsenkirchen) untersucht auf Datenbasis des SUF Vollendete Versichertenleben 2004 Erwerbsverläufe vor dem Rentenbeginn. Zusammenfassung und Ausblick Insgesamt betrachtet verweisen die Ergebnisse des sechsten Workshops des FDZ-RV darauf, dass inzwischen zahlreiche interdisziplinäre Analyseergebnisse, die auf Mikrodaten des Forschungsdatenzentrums basieren, vorliegen. Das Analysepotenzial der FDZ-RV-Daten wurde durch die Daten aus den Bereichen Rehabilitation und Rentenzahlbestand weiter erheblich gesteigert (Himmelreicher und Stegmann 2008). Längsschnittdaten, die zusätzlich neben der Forschung in der Lehre eingesetzt werden können, verbessern die Ausbildungsmöglichkeit an Fachhochschulen und Universitäten. Am Ende des Workshops zeigten sich die Wissenschaftler mit den Ergebnissen sehr zufrieden und begrüßten es, mit dem FDZ-RV zu kooperieren bzw. bestehende Verbindungen zu intensivieren. Dies zeigt sich auch daran, dass alle Vortragenden ihre Präsentationen zeitnah verschriftlicht haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FDZ-RV sind dementsprechend gefordert, das Projekt Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung weiterhin voranzutreiben. Neben der Weitergabe von datenschutzrechtlich geprüften Daten spielt der Erfahrungsaustausch zwischen Datenproduzenten und Wissenschaft eine bedeutende Rolle: Zum einen ist die Nachfrage nach weiteren Veranstaltungen des FDZ-RV sowie im Rahmen des Forschungsnetzwerkes Alterssicherung (FNA) hoch; angeregt wurde z. B. eine intensive Nachwuchsförderung sowie Veranstaltungen an Universitäten. Zum anderen besteht der Wunsch, umfassende Datensatzbeschreibungen, welche die verschiedenen Versionen der Datensätze mit ihren jeweiligen Besonderheiten im Zeitverlauf berücksichtigen 12 und Befunde von Analysen in die Dokumentationen zu den Daten sowie in den Internet-Auftritt (www.fdz-rv.de) zu integrieren. Diesen Anliegen soll nachgekommen werden; der Ausbau des FDZ-RV wird von weiteren Workshops und Publikationen begleitet und die Anregungen der Datennutzer werden einbezogen. Zur Verbesserung der Dokumentation der auf FDZ-RV- Daten basierenden Publikationen soll im Rahmen unseres Internetportals eine Datenbank eingerichtet werden (vgl. Dippold 2006). Bezug nehmend auf die Tagungsberichte vom ersten bis fünften Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung zeigte der sechste Workshop, dass die Fördermittel des BMBF zielführend dazu benutzt wurden, der Wissenschaft Mikrodaten der Rentenversicherung unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen zur Verfügung zu stellen. 12 Siehe hierzu die Variablenkorrespondenz-Liste zu den Codeplänen (http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/forschportal- Web/ressource?key=fdz_Variablenkorrespondenz).

14 12 DRV-Schriften Band 55/2009 Zusammenfassend zeigte sich, dass die Datensätze in unterschiedlichen Disziplinen von insgesamt annähernd fünfhundert verschiedenen Forscherinnen und Forschern (Stand: Januar 2010) genutzt werden, und es ist zu erwarten, dass sie in Zukunft, insbesondere vor dem Hintergrund eines qualitativ wie quantitativ verbesserten Angebots, verstärkte Nachfrage finden werden. Die im Rahmen der wissenschaftlichen Datennutzung gewonnenen Befunde und neuen Erkenntnisse können in die Arbeit der Deutschen Rentenversicherung Bund einfließen, sodass sowohl die Wissenschaft als auch die Rentenversicherung eine Nutzenmehrung verzeichnen kann. Da Eigenverantwortung und Eigenvorsorge in der Alterssicherung zunehmen, ist zu hoffen, dass die Forschungsergebnisse letztlich zur Erreichung individueller wie kollektiver Sicherungsziele beitragen. Zudem verstärkt die zunehmende Datennutzung in Forschung und Lehre das Wissen über die Funktionsweise der Rentenversicherung: damit wird das Projekt Altersvorsorge macht Schule 13 um Altersvorsorge macht Hochschule erweitert. Abschließend bleibt darauf hinzuweisen, dass der siebte Workshop des Forschungsdatenzentrums vom 18. bis 19. Juni 2010 in Kooperation mit und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) stattfinden wird. Ein Call for Papers wird im Frühjahr 2010 versendet. Gerne würden wir Sie auf dem siebten Workshop des FDZ-RV in Berlin begrüßen. Literatur Bender, S., Himmelreicher, R. K., Zühlke, S. & Zwick, M. (2008): ForschungsDatenZentren. Eine informationelle Infrastruktur mit erfreulichem DatenZugang. In: Rolf, G., Zwick, M., Wagner, G. G. (Hrsg.) Fortschritte der informationellen Infrastruktur in Deutschland. Nomos: Baden-Baden Dippold, C. (2006): Wissensverwaltung und Wissensrecherche durch Integration eines Metadatenkonzepts im FDZ-RV. In: Deutsche Rentenversicherung Heft 9-10/ DRV-Schriften (2004): Das Forschungsdatenzentrum der gesetzlichen Rentenversicherung (FDZ-RV) im Aufbau. Bericht vom ersten Workshop des FDZ-RV am 28. und 29. Juni 2004 in Würzburg. Band 55/2004. DRV-Schriften (2006): Forschungsrelevante Daten der Rentenversicherung. Bericht vom zweiten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 27. bis 29. Juni 2005 in Würzburg. Band 55/2005. DRV-Schriften (2007): Erfahrungen und Perspektiven. Bericht vom dritten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) vom 26. bis 28. Juni 2006 in Bensheim. Band 55/ Altervorsorge macht Schule ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, der Deutschen Rentenversicherung, des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und versteht sich als neutrales und unabhängiges Informations- und Bildungsangebot. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer werden durch Referenten der Deutschen Rentenversicherung in die Lage versetzt, als kundige Verbraucher selbstständig die individuell passende Altersvorsorgeentscheidung treffen zu können. Weitere Informationen siehe

15 Sechster Workshop des FDZ-RV 13 DRV-Schriften (2008a): Etablierung und Weiterentwicklung. Bericht vom vierten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) am 28. und 29. Juni 2007 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Band 55/2007. DRV-Schriften (2008b): Fünf Jahre FDZ-RV. Bericht vom fünften Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) am 17. und 18. Juli 2008 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Band 55/2008. Habich, R. & Himmelreicher, R. K. (2008): 5 Jahre Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV). In: Deutsche Rentenversicherung Heft 5/ Himmelreicher, R. K. (2003): Eigenverantwortung und Eigenvorsorge in der Alterssicherung: Das Beispiel Riester-Rente. In: Allmendinger, Jutta (Hrsg.): Entstaatlichung und soziale Sicherheit, Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002, Band II (CD). Opladen: Leske + Budrich. Himmelreicher, R. K. & Radl, J. (2006): Zusammenfassung und Ausblick auf die weitere Entwicklung der FDZ-RV. In: Forschungsrelevante Daten der Rentenverssicherung. Bericht vom zweiten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung vom 27. bis 29. Juni 2005 in Würzburg. DRV-Schriften Band 55/ Himmelreicher, R. K. & Stegmann, M. (2008): New possibilities for socio-economic research through longitudinal data from the Research Data Center of the Federal German Pension Insurance (FDZ-RV). In: Schmollers Jahrbuch 128 (4) KVI Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik (2001): Wege zu einer besseren informationellen Infrastruktur. Gutachten der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingesetzten Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik. Nomos: Baden-Baden. Rehfeld, U. G., Mai, D. & Himmelreicher, R. K. (2006): Das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung erfüllt bereits im Aufbau seine Aufgaben. In: Deutsche Rentenversicherung Heft 9-10/ Stecker, Ch., Conrads, R., Kühl, A. & Streng, A. (2009): Lerneffekte und Wirkungen einer betrieblichen Beratung zum Generationenmanagement Erfahrungen aus der Erprobungsphase des Projekts GeniAL. in Deutsche Rentenversicherung, Heft 5/ PD Dr. Ralf K. Himmelreicher studierte Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Freien Universität Berlin und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitnehmerkammer Bremen, Promotion zum Dr. rer. pol. am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sozialpolitik an der Universität Bremen, Habilitation am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin (Venia Legendi für das Fach Soziologie). Zurzeit ist er Referent im FDZ-RV am Standort Berlin und Privatdozent am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin.

16

17 15 Kapitel 1 Sechs Jahre FDZ-RV und aktuelle Neuentwicklungen

18

19 FDZ-RV in stetiger Fortentwicklung 17 Das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung in stetiger Fortentwicklung Uwe G. Rehfeld Leiter des Geschäftsbereichs Forschung, Entwicklung, Statistik der Deutschen Rentenversicherung Bund, Berlin Prolog: Zu Beginn des Jahres 2004 wurde das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV) beim damaligen Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), dessen Aufgaben nunmehr auf die Deutsche Rentenversicherung Bund übergegangen sind, gegründet. Die Tatsache, dass seitdem Daten der Rentenversicherung in geeigneter datenschutzgesicherter Weise der Forschung zur Verfügung gestellt werden können, hat zunehmenden Zuspruch seitens der Wissenschaft gefunden. Wichtige Projekte und daraus abgeleitete Forschungsergebnisse haben über die Wissenschaftscommunity hinaus Verwaltungen, Entscheidungsträger, Selbstverwaltung und politische Ebenen erreicht. Der wichtigste Auftrag des FDZ-RV aus der Sicht der Rentenversicherung ist dabei, durch fundierte, wissenschaftlich abgesicherte Fakten objektivierend zum kontinuierlichen Prozess der Fortentwicklung der sozialen Sicherung in Deutschland beizutragen. 1 Gründung und Entwicklung des FDZ-RV im Überblick Eine Erkenntnis der 1990er Jahre im Rahmen der Diskussionen um das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Bürger war, dass Daten der öffentlichen Verwaltungen für empirische Forschungsvorhaben auch wissenschaftlich mittels besonders geschützter, sicherer Verfahren genutzt werden sollten, um u. a. damit zeitliche wie finanzielle Ressourcen zu sparen und zugleich die Bürger von Doppelbefragungen zu entlasten. Betroffen von dieser im Wissenschaftsbereich geführten Diskussion waren eine große Anzahl öffentlicher Institutionen, u. a. die statistischen Ämter, die Bundesanstalt für Arbeit und die Rentenversicherung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzte 1999 die den programmatischen Titel tragende Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik (KVI) ein. Das 2001 vorgelegte Gutachten mit dem Titel Wege zu einer besseren informationellen Infrastruktur enthielt eine detaillierte Analyse der deutschen Dateninfrastruktur. 1 Daneben wurden mit dem Ziel der schrittweisen Verbesserung der Dateninfrastruktur einige Empfehlungen ausgesprochen, u. a. die Einrichtung eines Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) und darüber hinaus als organisatorische Maßnahme die Einrichtung von Forschungsdatenzentren. Die Einrichtung von Forschungsdatenzentren bei den statistischen Ämtern des Bundes und der Länder, beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit und der Rentenversicherung erfolgte zeitnah. Von Dezember 2003 bis November 2008 wurde der Aufbau des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Der Aufbau des Forschungsdatenzentrums konnte auch Dank entsprechender Beschlüsse seitens des Vorstandes und der Fachgremien des VDR 1 Vgl. KVI (2001: 85 f.): Bundesstatistiken nach Informationsfeldern.

20 18 DRV-Schriften Band 55/2009 in enger Kooperation mit der Routinestatistik der Rentenversicherung und in Kooperation mit den anderen Forschungsdatenzentren zügig und termingerecht erfolgen. Der Rat für Sozialund Wirtschaftsdaten hat den Aufbau der Forschungsdatenzentren und weiterer Datenservicezentren für das Ministerium gutachtend und darüber hinaus inhaltlich wissenschaftlich betreuend begleitet. 2 In einem Arbeitskreis der öffentlich geförderten Forschungsdatenzentren wurden die Institutionen betreffende Regelungen beraten und abgestimmt. 3 Der Blick auf die bei der Rentenversicherung aufgebaute, heute vorhandene Infrastruktur 4 sowie auch auf die Beiträge dieses Workshops belegt, dass die Aufbauphase des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung beendet wurde und sich eine Phase zunehmender Etablierung angeschlossen hat. 2 Ziele, Daten und Methoden Organisatorisch ist das Forschungsdatenzentrum ein Teilbereich des Grundsatz- und Querschnittsbereichs der Deutschen Rentenversicherung Bund, der den Titel Geschäftsbereich 0600: Forschung, Entwicklung, Statistik trägt. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Deutsche Rentenversicherung Bund neben den Grundsatz- und Querschnittsaufgaben für die Deutsche Rentenversicherung gemäß 138 Sechstes Sozialgesetzbuch (SGB VI) im Übrigen gleichzeitig und personell zum großen Teil Trägeraufgaben gemäß 126 SGB VI wahrnimmt. Dies ist für die Statistik insofern von großer Bedeutung, als aus dem Trägerbereich Daten an den Grundsatz- und Querschnittsbereich der Deutschen Rentenversicherung Bund für die regulären statistischen Berichterstattungen gelangen. 5 Aus diesen Daten aller Rentenversicherungsträger wiederum werden in weiteren Arbeitsschritten Daten für die Forschung abgeleitet. Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Trägeraufgaben sowie die Grundsatzund Querschnittsaufgaben im Statistischen Berichtssystem der Rentenversicherung. Das generelle Ziel des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) ist, die Prozessdaten der Rentenversicherung für Wissenschaft und Forschung nutzbar zu machen. Vier Teilziele lassen sich hervorheben: Das FDZ-RV stellt der Wissenschaft Mikrodaten unter Wahrung des Datenschutzes und der Datensicherheit zur Verfügung. Durch Dokumentation und methodische Hinweise zu Erhebungen und Daten werden die Daten für Wissenschaftler transparent und verlässlich nutzbar. Übersichtliche und unkomplizierte Dokumentationen und Verfahren erleichtern der Forschung den Datenzugang u. a. durch Internetportal mit Online-Nutzerantrag und kontinuierlich bereitgestellte Kommunikationsmöglichkeiten. Das FDZ-RV fördert die Diskussion zwischen Datennutzern und der Rentenversicherung mit dem Ziel, die aus den komplexen Daten erzielten Forschungsergebnisse für die Wissenschaft und die Rentenversicherung nutzbar zu machen. 2 Zum Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten und seinen Aufgaben siehe 3 Vgl. Bender et al. (2009): Improvement of Access to Data from the Official Statistics. 4 Vgl. Rehfeld et al. (2006). 5 Vgl. Rehfeld (2008a: 510).

Aktueller Stand und weitere Perspektiven im Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung

Aktueller Stand und weitere Perspektiven im Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung Aktueller Stand und Perspektiven 13 Aktueller Stand und weitere Perspektiven im Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung Uwe G. Rehfeld Leiter des Geschäftsbereichs Forschung, Entwicklung, Statistik

Mehr

JAHRESVERZEICHNIS 2 0 1 0

JAHRESVERZEICHNIS 2 0 1 0 DEUTSCHE RENTEN VERSICHERUNG JAHRESVERZEICHNIS 2 0 1 0 Verzeichnis der Aufsätze ERWERBSMINDERUNGSRENTEN Abschläge bei Renten wegen Erwerbsminderung aus verfassungsrechtlicher Sicht (Koop, Heft 1/2010)...

Mehr

Wege in die Rente: Erwerbsminderung und ihre charakteristischen Erwerbsverläufe

Wege in die Rente: Erwerbsminderung und ihre charakteristischen Erwerbsverläufe Wege in die Rente: Erwerbsminderung und ihre charakteristischen Erwerbsverläufe Frühjahrstagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft: Ungleichheitslagen und Lebensführung im Alter 24.03.2012, Bremen Anja

Mehr

SHARE-RV: Unterschiede zwischen erinnerten und registrierten Lebensläufen

SHARE-RV: Unterschiede zwischen erinnerten und registrierten Lebensläufen SHARE-RV: Unterschiede zwischen erinnerten und registrierten Lebensläufen Tatjana Mika (FDZ-RV) unter Mitarbeit von Christin Czaplicki und Robert Klebbe 9. Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung

Mehr

Aktuelle Ergebnisse aus den Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung Schwerpunkt: Berentungsgeschehen

Aktuelle Ergebnisse aus den Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung Schwerpunkt: Berentungsgeschehen Deutsche Rentenversicherung Bund Grundsatz- und Querschnittsbereich Aktuelle Ergebnisse aus den Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung Schwerpunkt: Berentungsgeschehen Uwe G. Rehfeld und Ralf

Mehr

Alterseinkünfte in Deutschland: Status quo und Entwicklung

Alterseinkünfte in Deutschland: Status quo und Entwicklung Alterseinkünfte in Deutschland: Status quo und Entwicklung Dina Frommert dina.frommert@drv-bund.de PD Dr. Ralf K. Himmelreicher ralf.himmelreicher@drv-bund.de www.fdz-rv.de Vortrag in der Sektion Alter(n)

Mehr

Die Erwerbsbiografien der Babyboomer ein Risiko für Altersarmut?

Die Erwerbsbiografien der Babyboomer ein Risiko für Altersarmut? Die Erwerbsbiografien der Babyboomer ein Risiko für Altersarmut? Julia Simonson Deutsches Zentrum für Altersfragen Veranstaltung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft Alter(n) im Sozialen Wandel Rückkehr

Mehr

JAHRESVERZEICHNIS 2 0 0 9

JAHRESVERZEICHNIS 2 0 0 9 DEUTSCHE RENTEN VERSICHERUNG JAHRESVERZEICHNIS 2 0 0 9 Verzeichnis der Aufsätze ALTERSSICHERUNG Ausgestaltungsalternativen einer Einbeziehung der Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung -

Mehr

Mastertitelformat bearbeiten

Mastertitelformat bearbeiten Berufsfeldmodul an der Universität Lüneburg Dr. Jürgen Faik, Deutsche Rentenversicherung Bund - Lüneburg, 12.11.2007-1 Kurz-Vita von J. Faik: Mastertitelformat Dr. rer. pol., Dipl.-Volkswirt Seit März

Mehr

Daten aus der empirischen Bildungsforschung nachhaltig nutzen BILDUNG

Daten aus der empirischen Bildungsforschung nachhaltig nutzen BILDUNG Verbund Forschungsdaten Bildung Daten aus der empirischen Bildungsforschung nachhaltig nutzen BILDUNG Vorwort Von Ton- und Videoaufnahmen aus dem Unterricht über Zahlenkolonnen bis hin zu statistischem

Mehr

Positionspapier zum Selbstverständnis der Abteilung 2 Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung

Positionspapier zum Selbstverständnis der Abteilung 2 Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung Bonn, im März 2011 Positionspapier zum Selbstverständnis der Abteilung 2 Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Berufsbildung Aufgaben Aufgaben der Abteilung 2 sind Forschung und Beratung zu sozioökonomischen

Mehr

Das Projekt BASiD Biografiedaten ausgewählter Sozialversicherungsträger. aktueller Stand der Arbeiten und Analysemöglichkeiten

Das Projekt BASiD Biografiedaten ausgewählter Sozialversicherungsträger. aktueller Stand der Arbeiten und Analysemöglichkeiten 74 DRV-Schriften Band 55/2009 Das Projekt BASiD Biografiedaten ausgewählter Sozialversicherungsträger in Deutschland: Projektinhalte, aktueller Stand der Arbeiten und Analysemöglichkeiten Daniela Hochfellner*

Mehr

Nutzungsmöglichkeiten von Daten der gesetzlichen Rentenversicherung über das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV)

Nutzungsmöglichkeiten von Daten der gesetzlichen Rentenversicherung über das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV) Max-Planck-Institut für demografische Forschung Max Planck Institute for Demographic Research Konrad-Zuse-Strasse 1 D-18057 Rostock GERMANY Tel +49 (0) 3 81 20 81-0; Fax +49 (0) 3 81 20 81-202; http://www.demogr.mpg.de

Mehr

Das Forschungsdatenzentrum Des Statistischen Bundesamtes

Das Forschungsdatenzentrum Des Statistischen Bundesamtes Das Forschungsdatenzentrum Des Statistischen Bundesamtes 1. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten Wiesbaden, 13./14. Januar 2003 Forschungsdatenzentren (FDZ) der amtlichen Statistik - Schnittstelle

Mehr

Die Datenqualität des Mikrozensus Ergebnisse einer Nutzerbefragung der Forschungsdatenzentren des Bundes und der Länder

Die Datenqualität des Mikrozensus Ergebnisse einer Nutzerbefragung der Forschungsdatenzentren des Bundes und der Länder Die Datenqualität des Mikrozensus Ergebnisse einer Nutzerbefragung der Forschungsdatenzentren des Bundes und der Länder Gemeinsame Tagung des Ausschusses für Regionalstatistik der DStatG und des VDST,

Mehr

Informationssystem Versorgungsdaten (Datentransparenz): Nutzungsordnung

Informationssystem Versorgungsdaten (Datentransparenz): Nutzungsordnung Informationssystem Versorgungsdaten (Datentransparenz): Nutzungsordnung Nutzungsordnung Version 01-01-000 Inhalt 1 Gegenstand... 2 2 Glossar... 2 3 Nutzungsvarianten... 2 4 Gewährleistung... 2 5 Verbot

Mehr

Weitergedacht Remote Data Access in der Virtuellen Forschungsumgebung: Proof of Concept

Weitergedacht Remote Data Access in der Virtuellen Forschungsumgebung: Proof of Concept Weitergedacht Remote Data Access in der Virtuellen Forschungsumgebung: Proof of Concept Das Portal, die Daten und wir Eine Virtuelle Forschungsumgebung für die Dateninfrastruktur Fachtagung Berlin, 24.

Mehr

KOOPERATIONSVEREINBARUNG

KOOPERATIONSVEREINBARUNG KOOPERATIONSVEREINBARUNG ÖFFENTLICH-RECHTLICHER VERTRAG ZWISCHEN DER LANDESHAUPTSTADT ERFURT UND DER INTERNATIONALEN HOCHSCHULE BAD HONNEF BONN STUDIENORT ERFURT Landeshauptstadt Erfurt vertreten durch

Mehr

Internationale Verfügbarkeit von Steuerdaten: Die Situation in den Niederlanden

Internationale Verfügbarkeit von Steuerdaten: Die Situation in den Niederlanden Internationale Verfügbarkeit von Steuerdaten: Die Situation in den Niederlanden Eric Schulte Nordholt Statistics Netherlands Division Social and Spatial Statistics Department Support and Development Section

Mehr

Betriebliche Vorsorge im demographischen Wandel

Betriebliche Vorsorge im demographischen Wandel Einladung zur Fachveranstaltung Betriebliche Vorsorge im demographischen Wandel Das Demographie Netzwerk (ddn) ddn Regionalgruppe Metropolregion Rhein-Neckar in Kooperation mit Allianz Pension Partners

Mehr

infinite Eine informationelle Infrastruktur für das E-Science Age

infinite Eine informationelle Infrastruktur für das E-Science Age infinite Eine informationelle Infrastruktur für das E-Science Age Micro Data Access 20. Wissenschaftliches Kolloquium Prof. Dr. Markus Zwick Wiesbaden, 11. November 2011 Stone Age E-Science Age 2 Game

Mehr

Vergleich der Mikrozensen 1997 und 1998

Vergleich der Mikrozensen 1997 und 1998 ZUMA-Methodenbericht 2003/02 Vergleich der Mikrozensen 1997 und 1998 Daniel Lehnert & Annette Kohlmann Dezember 2002 ISSN 1610-9953 ZUMA Abteilung Mikrodaten Quadrat B2,1 Postfach 12 21 55 68072 Mannheim

Mehr

Erwerbminderungsrenten: Erwerbsverlaufstypen, Rentenhöhe und Haushaltseinkommen Dr. Janina Söhn

Erwerbminderungsrenten: Erwerbsverlaufstypen, Rentenhöhe und Haushaltseinkommen Dr. Janina Söhn Erwerbminderungsrenten: Erwerbsverlaufstypen, Rentenhöhe und Haushaltseinkommen Dr. Janina Söhn 12. Jahrestagung Deutsche Rentenversicherung Bund / Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV)

Mehr

Künstler und Publizisten im Rentenzugang: Selbstständige und abhängig Beschäftigte im Vergleich 1

Künstler und Publizisten im Rentenzugang: Selbstständige und abhängig Beschäftigte im Vergleich 1 170 DRV-Schriften Band 55/2006 Künstler und Publizisten im Rentenzugang: Selbstständige und abhängig Beschäftigte im Vergleich 1 Carroll Haak* / Dr. Ralf K. Himmelreicher** * Wissenschaftszentrum Berlin

Mehr

FNA Forschungs- Netzwerk Alterssicherung

FNA Forschungs- Netzwerk Alterssicherung v VDR FNA Forschungs- Netzwerk Alterssicherung Zunehmende Ungleichheit der Alterseinkünfte und zunehmende Altersarmut? Der Einfluss von Erwerbs- und Familienbiographien auf die Rentenhöhe in Deutschland

Mehr

Stand 15. Oktober 2015. Fragen und Antworten

Stand 15. Oktober 2015. Fragen und Antworten Stand 15. Oktober 2015 Fragen und Antworten Caritaspanel auf einen Blick (Link) Fragebogen als PDF (Link) Online-Befragung: https://www.skopos1.de/uc /caritaspanel/ 2 Hintergrund: Das IAB-Betriebspanel

Mehr

Kriterien des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) für die Einrichtung der Forschungsdaten-Infrastruktur

Kriterien des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) für die Einrichtung der Forschungsdaten-Infrastruktur Berlin, September 2010 Kriterien des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) für die Einrichtung der Forschungsdaten-Infrastruktur Das vorliegende Papier stellt die Ziele, Funktionsweisen und Charakteristika

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung

Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung Hauptseminar: Praxis der Umfrageforschung Gliederung Vorbesprechung Thema und Gliederung der Veranstaltung Teilnahmevoraussetzungen Prüfungen und Scheine Organisatorisches Überblick: Problemstellungen

Mehr

Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung

Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung Das Drei-Säulen-Modell der Alterssicherung revisited? Jahrestagung der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt am 25. und 26. September 2014 in Loccum Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung

Mehr

Bericht. Stadtbauamt, Fachbereich Stadtentwicklung, Jurastrasse 22, 4901 Langenthal Telefon 062 916 21 11, Telefax 062 923 21 76, www.langenthal.

Bericht. Stadtbauamt, Fachbereich Stadtentwicklung, Jurastrasse 22, 4901 Langenthal Telefon 062 916 21 11, Telefax 062 923 21 76, www.langenthal. Erfassung und Auswertung von Daten für Aussagen über eine nachhaltige Gestaltung und Nutzung des Stadtraums als Grundlage für die Siedlungsrichtplanung Bericht Datum: 4. Februar 2013 Bearbeiter: Tina Hurni,

Mehr

Die Lösung für forscher. http://ec.europa.eu/euraxess. Ki-80-07-152-De-c

Die Lösung für forscher. http://ec.europa.eu/euraxess. Ki-80-07-152-De-c Ki-80-07-152-De-c Die Lösung für forscher europäische gemeinschaften, 2008 - Die Wiedergabe mit Quellenangabe ist vorbehaltlich anderslautender Bestimmungen gestattet. http://ec.europa.eu/euraxess euraxess

Mehr

Präsidentin des Landtags Frau Carina Gödecke MdL Platz des Landtags 1. 40221 Düsseldorf

Präsidentin des Landtags Frau Carina Gödecke MdL Platz des Landtags 1. 40221 Düsseldorf Ministerium für Inneres und Kommunales NRW, 40190 Düsseldorf Präsidentin des Landtags Frau Carina Gödecke MdL Platz des Landtags 1 40221 Düsseldorf 29. Januar 2013 Seite 1 von 5 Telefon 0211 871-2018 Telefax

Mehr

Zusammenfassung und Ausblick auf die weitere Entwicklung des FDZ-RV

Zusammenfassung und Ausblick auf die weitere Entwicklung des FDZ-RV Zusammenfassung und Ausblick 281 Zusammenfassung und Ausblick auf die weitere Entwicklung des FDZ-RV Ralf K. Himmelreicher und Jonas Radl Deutsche Rentenversicherung Bund, FDZ-RV Berlin Die Daten der Deutschen

Mehr

Sekundärnutzung qualitativer Befragungsstudien in der Betriebs- und Organisationsforschung

Sekundärnutzung qualitativer Befragungsstudien in der Betriebs- und Organisationsforschung Sekundärnutzung qualitativer Befragungsstudien in der Betriebs- und Organisationsforschung Iris Braun, Tobias Gebel, Stefan Liebig Gefördert durch 12.10.2012 Inhalt 1. Voraussetzungen für die Sekundärnutzung

Mehr

Validierung der Bildungsangaben in der VSKT mit Befragungsdaten aus SHARE

Validierung der Bildungsangaben in der VSKT mit Befragungsdaten aus SHARE Validierung der Bildungsangaben in der VSKT mit Befragungsdaten aus SHARE Christin Czaplicki Munich Center for the Economics of Aging (MEA) Präsentation im Rahmen der 11. Jahrestagung der Deutschen Rentenversicherung

Mehr

Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven

Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven MinDirig Dr. Georg Thiel Bundesministerium des Innern Ständiger Vertreter der Leiterin der Abteilung O Verwaltungsmodernisierung; Verwaltungsorganisation

Mehr

Übergänge in den Ruhestand und Strukturen der Alterseinkommen in Deutschland

Übergänge in den Ruhestand und Strukturen der Alterseinkommen in Deutschland Übergänge in den Ruhestand und Strukturen der Alterseinkommen in Deutschland soeb-werkstatt 2010 Werkstattgespräch 4; 27./28. Mai 2010 Tatjana Mika und Michael Stegmann tatjana.mika@drv-bund.de; michael.stegmann@drv-bund.de

Mehr

Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) 15. Juni 2012, Eschborn

Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) 15. Juni 2012, Eschborn Hintergrundinformationen zur Durchführung der Zwischenüberprüfung 2012 gemäß 13 des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) Bundesstelle für Energieeffizienz

Mehr

Flensburger Forschungsbeiträge. mittleren Unternehmen II

Flensburger Forschungsbeiträge. mittleren Unternehmen II Reihe: Kleine und mittlere Unternehmen Band 3 Herausgegeben von Prof. Dr. Jörn-Axel Meyer, Flensburg 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries

Mehr

Nr. 60. Fachkräftesicherung durch Familienpolitik. Wido Geis / Axel Plünnecke

Nr. 60. Fachkräftesicherung durch Familienpolitik. Wido Geis / Axel Plünnecke Beiträge zur Ordnungspolitik aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 60 Wido Geis / Axel Plünnecke Fachkräftesicherung durch Familienpolitik Beiträge zur Ordnungspolitik aus dem Institut der

Mehr

DIE GRUNDLAGEN DES DATENSCHUTZES

DIE GRUNDLAGEN DES DATENSCHUTZES DIE GRUNDLAGEN DES DATENSCHUTZES Herausforderungen der Zukunft Wie kann der Schutz der Privatsphäre organisiert werden, um zukünftigen Herausforderungen zu begegnen? Wie können die Innovationspotentiale

Mehr

Die Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos: Reformoptionen im bestehenden System

Die Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos: Reformoptionen im bestehenden System Workshop des Forschungsnetzwerks Alterssicherung am 27. Mai 2008 in Berlin Die Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos: Reformoptionen im bestehenden System Dr. Reinhold Thiede Deutsche Rentenversicherung

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

Wissensmanagement als Faktor des Wandels in der Berufsbildungsforschung - Das Beispiel KIBB am Bundesinstitut für Berufsbildung

Wissensmanagement als Faktor des Wandels in der Berufsbildungsforschung - Das Beispiel KIBB am Bundesinstitut für Berufsbildung Wissensmanagement als Faktor des Wandels in der Berufsbildungsforschung - Das Beispiel KIBB am Bundesinstitut für Berufsbildung Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung München, 24. 26. September 2009

Mehr

Qualitätskriterien patientenorientierter Forschung: Der rechtliche Rahmen im Spannungsfeld von Datenschutz und Wissenschaftsfreiheit

Qualitätskriterien patientenorientierter Forschung: Der rechtliche Rahmen im Spannungsfeld von Datenschutz und Wissenschaftsfreiheit Qualitätskriterien patientenorientierter Forschung: Der rechtliche Rahmen im Spannungsfeld von Datenschutz und Wissenschaftsfreiheit Vortrag im Rahmen des DFG Workshops am 3. bis 4. März 2015 in Bonn Vortragsgliederung

Mehr

ES GEHT WEITER 2013 SCHULE DER LANDENTWICKLUNG M_V. Quelle: Wikipedia

ES GEHT WEITER 2013 SCHULE DER LANDENTWICKLUNG M_V. Quelle: Wikipedia Welche Quellen zur Bewertung der demographischen Entwicklung in den Gemeinden stehen interessierten Bürgern im Internet zur Verfügung? In der Wissenschaftsdisziplin Demografie wird die Bevölkerungszusammensetzung

Mehr

RatSWD Working Paper ww Series w.ratswd.de Amtliche Statistik und 232 wissenschaftliche Forschung Ole Schröder März 2014 S C I V E R O Verlag

RatSWD Working Paper ww Series w.ratswd.de Amtliche Statistik und 232 wissenschaftliche Forschung Ole Schröder März 2014 S C I V E R O Verlag ö S C I V E R O Verlag Working Paper Series des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) Die RatSWD Working Papers Reihe startete Ende 2007. Seit 2009 werden in dieser Publikationsreihe nur noch

Mehr

Master-Seminar VWL und Steuerlehre WS 2014/2015

Master-Seminar VWL und Steuerlehre WS 2014/2015 Bergische Universität Wuppertal, Prof. K. Schneider, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal Prof. Dr. Kerstin Schneider Lehrstuhlinhaberin Schumpeter School of Business and Economics, Lehrstuhl für Finanzwissenschaft

Mehr

Datenqualität und Datensicherheit

Datenqualität und Datensicherheit Datenqualität und Datensicherheit Thomas Wrba Medizinischen Universität Wien Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme (CeMSIIS) 05.05.2014 1 Einleitung (1) Medizinischer

Mehr

Markus Demary / Michael Voigtländer

Markus Demary / Michael Voigtländer Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 50 Markus Demary / Michael Voigtländer Immobilien 2025 Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Wohn- und Büroimmobilienmärkte

Mehr

Interne Revision. Bericht gemäß 49 SGB II. Kundenzufriedenheit Horizontale Revision. Revision SGB II

Interne Revision. Bericht gemäß 49 SGB II. Kundenzufriedenheit Horizontale Revision. Revision SGB II Revision SGB II Bericht gemäß 49 SGB II Kundenzufriedenheit Horizontale Revision Inhaltsverzeichnis 1. Revisionsauftrag 1 2. Zusammenfassung 1 3. Revisionsergebnisse 2 3.1 Erklärung des Bewilligungsbescheides

Mehr

Gesundheit, Migration und Einkommensungleichheit

Gesundheit, Migration und Einkommensungleichheit DRV-Schriften Band 55/2010 Sonderausgabe der DRV Gesundheit, Migration und Einkommensungleichheit Bericht vom siebten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) am 18. und 19.

Mehr

ESPON 2020. Das Programm in Kürze

ESPON 2020. Das Programm in Kürze ESPON 2020 2014 2020 Das Programm in Kürze Ein Programm der «Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ)» Beteiligung der Schweiz im Rahmen der «Neuen Regionalpolitik (NRP)» ESPON in Kürze ESPON, das

Mehr

JAHRESVERZEICHNIS 2 0 0 8

JAHRESVERZEICHNIS 2 0 0 8 DEUTSCHE RENTEN VERSICHERUNG JAHRESVERZEICHNIS 2 0 0 8 Verzeichnis der Aufsätze ALTERSARMUT Altersarmut in Deutschland empirische Bestandsaufnahme und sozialpolitische Perspektiven (Strengmann-Kuhn, Heft

Mehr

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa Was sind die nächsten Schritte? Der nächste grosse Schritt der 50+ in Europe Studie ist die retrospektive Erhebung von Lebensgeschichten der über 35,000

Mehr

Weiterbildungsinvestitionen und -erträge von Betrieben: Befunde aus 20 Jahren IAB-Betriebspanel

Weiterbildungsinvestitionen und -erträge von Betrieben: Befunde aus 20 Jahren IAB-Betriebspanel Weiterbildungsinvestitionen und -erträge von Betrieben: Befunde aus 20 Jahren IAB-Betriebspanel Bildungspolitische Tagung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) zum Thema Bildungsinvestitionen

Mehr

Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung. und Unternehmensgröße

Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung. und Unternehmensgröße Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung und Unternehmensgröße Befunde auf der Grundlage von CVTS3 Friederike Behringer, Gudrun Schönfeld Bonn, Februar 2011 1 Vorbemerkung Im Folgenden

Mehr

ZUMA-Technischer Bericht 2000/09. Bettina Staudenmaier, Simone Schmidt August 2000 ISSN 1437-4129

ZUMA-Technischer Bericht 2000/09. Bettina Staudenmaier, Simone Schmidt August 2000 ISSN 1437-4129 ZUMA-Technischer Bericht 2000/09 9HUJOHLFKGHU0LNUR]HQVHQXQG Bettina Staudenmaier, Simone Schmidt August 2000 ISSN 1437-4129 ZUMA Abteilung Mikrodaten Quadrat B2,1 Postfach 12 21 55 68072 Mannheim Telefon:

Mehr

Herzlich Willkommen! Datenschutzkonforme Lösungen für die Versorgungsforschung. Rechtsanwältin Valérie Gläß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin TMF e.v.

Herzlich Willkommen! Datenschutzkonforme Lösungen für die Versorgungsforschung. Rechtsanwältin Valérie Gläß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin TMF e.v. Herzlich Willkommen! Datenschutzkonforme Lösungen für die Versorgungsforschung Rechtsanwältin Valérie Gläß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin TMF e.v. TMF Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte

Mehr

Immer mehr Kinder kriegen Kinder Immer mehr Teenies treiben ab

Immer mehr Kinder kriegen Kinder Immer mehr Teenies treiben ab Immer mehr Kinder kriegen Kinder Immer mehr Teenies treiben ab Schwangerschaftsabbrüche bei Mädchen im Kindesalter haben auch 2002 in Deutschland weiter zugenommen Während die Zahl der Abtreibungen 2002

Mehr

Forschungsdatenmanagement im SFB 882

Forschungsdatenmanagement im SFB 882 Forschungsdatenmanagement im SFB 882 Erfahrungen und Perspektiven Dr. Sophie Rosenbohm Universität Bielefeld SFB 882 24.06.2015 Inhaltsverzeichnis 1 Hintergrund SFB 882 INF-Projekt 2 Datenlebenszyklus

Mehr

Infoblatt zu den Nutzungsmöglichkeiten der Mikrodaten Mobilität in Deutschland 2008 - Regionaldatei für wissenschaftliche Zwecke

Infoblatt zu den Nutzungsmöglichkeiten der Mikrodaten Mobilität in Deutschland 2008 - Regionaldatei für wissenschaftliche Zwecke Stand 14.09.2015 AZ K 14/3512.2/70801/06 Infoblatt zu den Nutzungsmöglichkeiten der Mikrodaten Mobilität in Deutschland 2008 - Regionaldatei für wissenschaftliche Zwecke Für Verkehrspolitik und planung

Mehr

Roland Betz. Öffentliche Fördermittel Unternehmensnachfolge. Ein ebook über öffentliche Fördermittel

Roland Betz. Öffentliche Fördermittel Unternehmensnachfolge. Ein ebook über öffentliche Fördermittel Roland Betz Öffentliche Fördermittel Unternehmensnachfolge Ein ebook über öffentliche Fördermittel Copyright Verlagsgesellschaft Betz 1. Auflage 2015 Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Buches darf

Mehr

Perspektivenpapier Neue MedieN für innovative der Wert gemeinsamen HaNdelNs formate NutzeN WisseNscHaft im ÖffeNtlicHeN raum

Perspektivenpapier Neue MedieN für innovative der Wert gemeinsamen HaNdelNs formate NutzeN WisseNscHaft im ÖffeNtlicHeN raum Perspektivenpapier Wissenschaft im Öffentlichen Raum Zwischenbilanz und Perspektiven für das nächste Jahrzehnt November 2009 Wissenschaft im Öffentlichen Raum Zwischenbilanz und Perspektiven für das nächste

Mehr

Aussiedler und Spätaussiedler im Rentenbestand Konsequenzen der Reformen der Alterssicherung für Fremdrentner

Aussiedler und Spätaussiedler im Rentenbestand Konsequenzen der Reformen der Alterssicherung für Fremdrentner Aussiedler und Spätaussiedler im Rentenbestand Konsequenzen der Reformen der Alterssicherung für Fremdrentner Tatjana Mika Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung FDZ-RV tatjana.mika@drv-bund.de

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort!

Es gilt das gesprochene Wort! VA1 Rede des Gruppenleiters im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Manfred Feuß anlässlich der Präsentation des Sozialberichtes der Wohlfahrtsverbände im Rhein-Sieg-Kreis

Mehr

Anreizsysteme: Datenpublikation und wissenschaftliche Reputation

Anreizsysteme: Datenpublikation und wissenschaftliche Reputation Anreizsysteme: Datenpublikation und wissenschaftliche Reputation Claudia Oellers, Denis Huschka www.ratswd.de Workshop Forschungsdaten, Arbeitskreis Forschungsdaten der Leibniz- Gemeinschaft am 10. Mai

Mehr

Nationales Bildungspanel - Kurzportrait

Nationales Bildungspanel - Kurzportrait Seite 1 Nationales Bildungspanel - Kurzportrait Ein nationaler Leuchtturm mit internationaler Ausstrahlung, so bezeichnete die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, das Nationale

Mehr

AUSARBEITUNG. Daten zur Beitragslast und Rente eines Eckrentners (Rendite), Lebenserwartung und Verhältnis Beitragszahler zu Rentnern

AUSARBEITUNG. Daten zur Beitragslast und Rente eines Eckrentners (Rendite), Lebenserwartung und Verhältnis Beitragszahler zu Rentnern AUSARBEITUNG Thema: Daten zur Beitragslast und Rente eines Eckrentners (Rendite), Lebenserwartung und Verhältnis Beitragszahler zu Rentnern Fachbereich VI Arbeit und Soziales Abschluss der Arbeit: 14.

Mehr

FDZ-RV: Daten, Datenzugang und Service

FDZ-RV: Daten, Datenzugang und Service FDZ-RV: Daten, Datenzugang und Service Neunter Workshops des FDZ-RV (Berlin, 14. und 15. Juni 2011) Michael Stegmann (FDZ-RV Würzburg) michael.stegmann@drv-bund.de www.fdz-rv.de 1 Gliederung 1. Datenangebot

Mehr

Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte Aktuelle Befunde für Lübeck und Schleswig- Holstein

Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte Aktuelle Befunde für Lübeck und Schleswig- Holstein Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte Aktuelle Befunde für Lübeck und Schleswig- Holstein Bildungsträgerkonferenz Agentur für Arbeit Lübeck, 17.03.2015 Prof. Dr. Annekatrin Niebuhr IAB Nord Motivation

Mehr

DGD-Jahrestagung 2014 Seite 97 Demografiestrategie Work in Progress? der Elternschaft um eine Familienbiographie,

DGD-Jahrestagung 2014 Seite 97 Demografiestrategie Work in Progress? der Elternschaft um eine Familienbiographie, DGD-Jahrestagung 2014 Seite 97 Christin Czaplicki, Julia Charlotte Post SHARE-RV: Neues Analysepotential für die Untersuchung des Zusammenhangs von Fertilität und Erwerbstätigkeit in den Lebensverläufen

Mehr

Sozioökonomische Situation von Erwerbsminderungsrentnern

Sozioökonomische Situation von Erwerbsminderungsrentnern Armutsrisiko Invalidität vor und nach 2001 Sozioökonomische Situation von Erwerbsminderungsrentnern Johannes Geyer (jgeyer@diw.de) Jahrestagung der DGD 2013, Berlin Hintergrund Seit ihrer Einführung 1889

Mehr

Bericht zur Absolventenbefragung 2006

Bericht zur Absolventenbefragung 2006 Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Bericht zur Absolventenbefragung 2006 Februar 2007 Inhaltsverzeichnis 1. ZUSAMMENFASSUNG...3 2. FRAGEBOGEN...6 3. ERGEBNISSE DER STATISTISCHEN AUSWERTUNG...8

Mehr

Übersicht. Statistisches Bundesamt. (1) Der Mikrozensus in der Organisation des Statistischen Bundesamtes. (2) Was ist der Mikrozensus?

Übersicht. Statistisches Bundesamt. (1) Der Mikrozensus in der Organisation des Statistischen Bundesamtes. (2) Was ist der Mikrozensus? DER MIKROZENSUS IN DER SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN PRAXIS Gruppe VIIIC Mikrozensus, Arbeitskräftestichprobe der EU, Haushalte und Familie Statistisches Bundesamt, Gruppe VIIIC - Mikrozensus 28.10.2011 1 Übersicht

Mehr

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26.

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Oktober 2010 Improving Recognition of Professional Qualifications 1 Sehr geehrte

Mehr

10 Eckpunkte zur österreichischen Wissenschaftsund Forschungsentwicklung in der kommenden Legislaturperiode

10 Eckpunkte zur österreichischen Wissenschaftsund Forschungsentwicklung in der kommenden Legislaturperiode 10 Eckpunkte zur österreichischen Wissenschaftsund Forschungsentwicklung in der kommenden Legislaturperiode Wien, am 11. Oktober 2006 10 Eckpunkte zur österreichischen Wissenschafts- und Forschungsentwicklung

Mehr

Stellungnahme des. ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.v.

Stellungnahme des. ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.v. Stellungnahme des ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.v. zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Gesetzes zur Regelung des Datenschutzaudits und zur Änderung datenschutzrechtlicher

Mehr

Rente ab 67? Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes!

Rente ab 67? Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes! Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes! Aktionskonferenz der IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt 05.10.2007 in Hannover Prof. Dr. Gerhard Bäcker Universität Duisburg-Essen

Mehr

Raumanalyse mit Steuerdaten - von Pendlerströmen bis zur Religionszugehörigkeit

Raumanalyse mit Steuerdaten - von Pendlerströmen bis zur Religionszugehörigkeit Raumanalyse mit Steuerdaten - von Pendlerströmen bis zur Religionszugehörigkeit Dresden, 5./6. Juni 2013 Stefan Dittrich Übersicht 1. Hintergrund der Steuerstatistiken 2. Möglichkeiten und Grenzen 3. Beispiele

Mehr

BAG UB Fachtagung 2015: Arbeit für alle! - Das Recht auf Teilhabe 18. bis 20. November 2015 in Suhl

BAG UB Fachtagung 2015: Arbeit für alle! - Das Recht auf Teilhabe 18. bis 20. November 2015 in Suhl Fakultät Rehabilitationswissenschaften Rehabilitationssoziologie BAG UB Fachtagung 2015: Arbeit für alle! - Das Recht auf Teilhabe 18. bis 20. November 2015 in Suhl Referentin: Simone Schüller Vortrag:

Mehr

Deckungslücken in der Alterssicherung

Deckungslücken in der Alterssicherung Deckungslücken in der Alterssicherung Christina Benita Wilke Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA) Vorläufige Projektergebnisse Bitte nicht ohne Zustimmung der Autorin

Mehr

Arbeitsplatz Krankenhaus

Arbeitsplatz Krankenhaus Arbeitsplatz Krankenhaus Studie zu den Geschäftserwartungen von Institutionen der Gesundheitswirtschaft Wissenschaftliche Leitung der Studie: Univ. Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Akademischer Direktor

Mehr

Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2010 / Nr. 009 Tag der Veröffentlichung: 25. Februar 2010

Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2010 / Nr. 009 Tag der Veröffentlichung: 25. Februar 2010 Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2010 / Nr. 009 Tag der Veröffentlichung: 25. Februar 2010 Lehrevaluationssatzung an der Universität Bayreuth Vom 25. Februar 2010 Auf Grund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 in

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 348 Konzeption eines Projektvorgehensmodells für die Business-Intelligence-Strategieberatung

Mehr

Survival Erfolgsbedingungen neu gegründeter Betriebe im Ruhrgebiet

Survival Erfolgsbedingungen neu gegründeter Betriebe im Ruhrgebiet FORSCHUNGSINSTITUT FÜR ÖFFENTLICHE VERWALTUNG Antragstellung und wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen Bearbeitung: Dr. Heike Grimm (bis Mai 2000) Dipl.-Soz. Mike Weber (seit Oktober

Mehr

Drittmittelförderung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Franziska Kreuchwig Soft Skills 06.11.2012

Drittmittelförderung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Franziska Kreuchwig Soft Skills 06.11.2012 Drittmittelförderung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Franziska Kreuchwig Soft Skills 06.11.2012 Gliederung Drittmittel DFG Förderungsprogramme Einzelförderung Koordinierte Programme Von der Ausschreibung

Mehr

MEHR FRAUEN IN FÜHRUNG IST MACHBAR

MEHR FRAUEN IN FÜHRUNG IST MACHBAR MEHR FRAUEN IN FÜHRUNG IST MACHBAR Frauen-Karriere-Index die wichtigsten Fakten, Strategien und Erfahrungen für Unternehmen, die ihre individuelle Zielgröße für das Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe

Mehr

Rembrandt Scholz und Mikko Myrskyla

Rembrandt Scholz und Mikko Myrskyla Bewusster Verzicht auf Kinder Wechselbeziehung zwischen Fertilita ẗ und Mortalität? Rembrandt Scholz und Mikko Myrskyla Jahrestagung 2012 der Deutschen Gesellschaft für Demographie: Wiederanstieg oder

Mehr

Datenschutzrechtliche Hinweise zum Einsatz von Web-Analysediensten wie z.b. Google Analytics 1. - Stand: 1. Juli 2010 -

Datenschutzrechtliche Hinweise zum Einsatz von Web-Analysediensten wie z.b. Google Analytics 1. - Stand: 1. Juli 2010 - INNENMINISTERIUM AUFSICHTSBEHÖRDE FÜR DEN DATENSCHUTZ IM NICHTÖFFENTLICHEN BEREICH Datenschutzrechtliche Hinweise zum Einsatz von Web-Analysediensten wie z.b. Google Analytics 1 - Stand: 1. Juli 2010 -

Mehr

Fokus Frau weibliche Erwerbschancen verbessern

Fokus Frau weibliche Erwerbschancen verbessern Dr. Helga Lukoschat Potsdam, 6.Dezember 2012 Fokus Frau weibliche Erwerbschancen verbessern Fachtagung Wirtschaft trifft Gleichstellung Frauen in der Arbeitswelt Impulsvortrag im Dialogforum B I. Gute

Mehr

Werkstattbericht Nr. 7/2001. Werkstattbericht. Werkstattbericht

Werkstattbericht Nr. 7/2001. Werkstattbericht. Werkstattbericht Werkstattbericht Nr. 7/2001 Werkstattbericht Werkstattbericht Werkstattbericht Nr. 7/2001 Werkstattbericht Nr. 7/2001 Werkstattbericht Nr. 7/2001 Werkstattbericht Nr. 7/2001 Werkstattbericht Nr. 7/2001

Mehr

Wertverlust der Erwerbsminderungsrenten noch immer nicht gestoppt

Wertverlust der Erwerbsminderungsrenten noch immer nicht gestoppt Wertverlust der Erwerbsminderungsrenten noch immer nicht gestoppt Höhe der neu zugegangenen Erwerbsminderungsrenten 2000-2014 Durchschnittliche Zahlbeträge in /Monat* nach Zugangsjahr, alte und neue Bundesländer,

Mehr

Textausgaben zum Sozialrecht 5. Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen

Textausgaben zum Sozialrecht 5. Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen Textausgaben zum Sozialrecht 5 Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen SGB IX mit anderen Gesetzen und Verordnungen 1. Auflage 2013 im Übrigen gilt 33 des Ersten Buches. 3 Den besonderen

Mehr

Konzept. Umgang mit Fehlern in den Veröffentlichungen der Statistik der BA

Konzept. Umgang mit Fehlern in den Veröffentlichungen der Statistik der BA Konzept Umgang mit Fehlern in den Veröffentlichungen der Statistik der BA Impressum Titel: Umgang mit Fehlern in Herausgeber: Bundesagentur für Arbeit Statistik Erstellungsdatum: Dezember 2014 Autor: Hüser,

Mehr

Gesundheitsförderungsstrategie. Umsetzungsunterstützung

Gesundheitsförderungsstrategie. Umsetzungsunterstützung Zielsteuerung-Gesundheit Bund Länder Sozialversicherung Gesundheitsförderungsstrategie Umsetzungsunterstützung Konzept beschlossen durch die Bundeszielsteuerungskommission am 3. Dezember 2014 Bundes-Zielsteuerungsvertrag:

Mehr

Evaluation und dann? Die Umsetzung von Evaluationsergebnissen aus Studierendensicht

Evaluation und dann? Die Umsetzung von Evaluationsergebnissen aus Studierendensicht Evaluation und dann? Die Umsetzung von Evaluationsergebnissen aus Studierendensicht Dr. Michael Jaeger Marian Krawietz HIS Hochschul-Informations-System GmbH 3. ZEM Fachtagung Umsetzung von Evaluationsergebnissen

Mehr

Präsentation auf der regionalen Nutzerkonferenz des Forschungsdatenzentrums der Länder am 21./22.04.2005 in Berlin

Präsentation auf der regionalen Nutzerkonferenz des Forschungsdatenzentrums der Länder am 21./22.04.2005 in Berlin Betriebliche Weiterbildung im europäischen Vergleich Neue Analysemöglichkeiten auf Basis der Mikrodaten der zweiten europäischen Weiterbildungserhebung (CVTS2) Präsentation auf der regionalen Nutzerkonferenz

Mehr

Working Paper Series. RatSWD. Working Paper Nr. 170. Empirische Forschungsvorhaben zur Alterssicherung

Working Paper Series. RatSWD. Working Paper Nr. 170. Empirische Forschungsvorhaben zur Alterssicherung RatSWD Working Paper Series Working Paper Nr. 170 Empirische Forschungsvorhaben zur Alterssicherung Einige kritische Anmerkungen zur aktuellen Datenlage Katharina Kröger, Uwe Fachinger und Ralf K. Himmelreicher

Mehr