Service & Support. Wie kann ein HMI Bediengerät in ein lokales Netzwerk integriert werden? Basic Panel mit WinCC Flexible auf Windows XP

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1 Deckblatt Wie kann ein HMI Bediengerät in ein lokales Netzwerk integriert werden? Basic Panel mit WinCC Flexible auf Windows XP FAQ November 2012 Service & Support Answers for industry.

2 Fragestellung Dieser Beitrag stammt aus dem Siemens Industry Online Support. Es gelten die dort genannten Nutzungsbedingungen (www.siemens.com/nutzungsbedingungen). Durch den folgenden Link gelangen Sie direkt zur Downloadseite dieses Dokuments. Vorsicht Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Beitrags-ID Frage Wie kann ein HMI Bediengerät in ein lokales Netzwerk integriert werden? Antwort Folgen Sie zur umfassenden Beantwortung dieser Frage den in diesem Dokument aufgeführten Handlungsanweisungen und en. 2 Version 1.0, Beitrags-ID:

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einrichten einer Netzwerkverbindung Zuweisung einer festen IP-Adresse unter Microsoft Windows XP Netzwerkkonfiguration am Bediengerät Weitere Einstellungen am PC Überprüfen der Netzwerkverbindungen Erstellen einer Freigabe Variablenarchiv speichern...11 Version 1.0, Beitrags-ID:

4 1 Einrichten einer Netzwerkverbindung 1.1 Zuweisung einer festen IP-Adresse unter Microsoft Windows XP Öffnen Sie die Systemsteuerung über "Start > Einstellungen > Systemsteuerung". Öffnen Sie in der Systemsteuerung den Ordner "Netzwerkverbindungen". Wählen Sie "LAN-Verbindung", es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie diese LAN-Verbindung konfigurieren können. Betätigen Sie die Schaltfläche "Eigenschaften", es öffnet sich ein weiteres Fenster. Wählen Sie das "Internetprotokoll (TCP/IP)" aus und öffnen Sie die Eigenschaften dieses Protokolls über die Schaltfläche "Eigenschaften". Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster. Wählen Sie den Eintrag "Folgende IP-Adresse verwenden" an. Sie können nun für den PC eine eigene IP-Adresse vergeben. In diesem Beispiel wurde folgende Netzwerkeinstellung vorgenommen: IP-Adresse : Subnetzmaske: Abbildung Version 1.0, Beitrags-ID:

5 Betätigen Sie die Schaltfläche "Erweitert...", es öffnet sich ein weiteres Fenster. Wählen Sie in dem neuen Fenster den Ordner "WINS". Stellen Sie sicher, dass unter "NetBIOS-Einstellung" das Häkchen bei "Standard" gesetzt ist. Damit sind die Einstellungen bezüglich der Vergabe der IP-Adresse und NetBIOS-Einstellung am PC abgeschlossen. 1.2 Netzwerkkonfiguration am Bediengerät Öffnen Sie im Bediengerät das "Control Panel". Öffnen Sie im Control Panel das Menü "Communications" bzw. bei Windows CE 5.0 das Menü "System". Geben Sie im Eingabefeld "Device name" den Rechnernamen des Bediengerätes ein z. B. "MP377test". Geben Sie im Eingabefeld "Device description" bei Bedarf eine Beschreibung des Bediengerätes ein. Bestätigen Sie die Eingaben mit OK. Der Dialog wird geschlossen. Öffnen Sie im Control Panel das Menü "Network ID". Geben Sie im Eingabefeld "Username" den Benutzernamen ein. Geben Sie im Eingabefeld "Password" Ihr Kennwort ein. Geben Sie im Eingabefeld "Domain" den Domänennamen ein. Bestätigen Sie die Eingaben mit OK. Der Dialog wird geschlossen. Unter Windows CE 5.0 steht zusätzlich das Menü "Profinet IO" im Control Panel zu Verfügung. Der Gerätename für Profinet IO entspricht nicht dem Gerätenamen von Windows CE. Öffnen Sie im Control Panel das Menü "Network" bzw. in Windows CE 5.0 das Menü "Network&Dial up Connections". Wählen Sie im Register "Adapters" den Treiber für die verwendete Netzwerkkarte aus. In diesem Beispiel verwenden Sie den "Onboard LAN Ethernet Driver". Wenn Sie eine externe Ethernet-Karte verwenden, wählen Sie hier "NE2000 Compatible Ethernet Driver" aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Properties". Unter dem Register "IP Address" selektieren Sie "Specify an IP Address". Sie können nun dem Bediengerät eine IP-Adresse zuweisen. Die IP-Adresse muss sich im selben "IP-Band" befinden wie der PC, mit dem das Bediengerät später kommunizieren soll! Version 1.0, Beitrags-ID:

6 Das folgende Bild zeigt die Netzwerkeinstellung unter Windows CE 5.0. Die Darstellungen in einem SIMATIC HMI Panel mit Windows CE 3.0 sind ähnlich. In diesem Beispiel wurde am Bediengerät folgende Netzwerkeinstellung vorgenommen: IP-Adresse: (PC-Einstellung: ) Subnetzmaske: (PC-Einstellung: ) Abbildung 1-2 zum Einsatz von Routern Beachten Sie, dass Router eine Standard IP-Adresse besitzen. Diese Standard IP-Adresse ist herstellerspezifisch und darf in einem vorhandenen Netzwerk nicht doppelt belegt werden. Ändern Sie in diesem Fall vorher die IP-Adressen der anderen Teilnehmer oder ändern Sie die Standard IP-Adresse des Routers, bevor Sie diesen im Netzwerk betreiben. IP-Adressen müssen eindeutig sein. Um vom Bediengerät auf einen Netzwerkordner zugreifen zu können, muss am Bediengerät die IP-Adresse des DNS-Servers angegeben werden. Konfigurieren Sie hierzu in den "Ethernet Settings" des Bediengerätes unter dem Register "Name Servers" den "Primary DNS" mit der IP-Adresse des Rechners. Bestätigen Sie alle Eingaben mit "OK", bis Sie wieder in das Control Panel gelangen. Es erfolgt eine Meldung, dass die vorgenommenen Eingaben erst nach einem "Reboot" des Bediengerätes wirksam werden (Neustart des Bediengerätes). Bestätigen Sie die Meldung mit "OK". Führen Sie einen Neustart, z. B. über das Menü "OP > Device > Reboot", aus. 6 Version 1.0, Beitrags-ID:

7 zur Festlegung von Geschwindigkeit und Modus der Ethernetschnittstelle Die Verbindung zwischen zwei Verbindungspartnern funktioniert bei einer der folgenden Kombinationen am besten: Automatische Erkennung für beide Verbindungspartner. Gleiche Verbindungsgeschwindigkeit und gleicher Modus für beide Verbindungspartner. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der möglichen Kombinationen zwischen zwei Verbindungspartnern. Tabelle 1-1 Verbindungspartner 1 Verbindungspartner 2 Resultat Autonegotiation Autonegotiation Verbindungspartner 1 und 2 stellen sich ein auf 100 Mbps, full-duplex Verbindung funktioniert zuverlässig. 100 Mbps, half-duplex 100 Mbps, half-duplex Half-duplex, Late Collisions. 100 Mbps, half-duplex 100 Mbps, full-duplex Duplex-Mismatch, viele Fehler, keine Performance. 100 Mbps, half-duplex Autonegotiation Verbindung funktioniert zuverlässig. 100 Mbps, full-duplex 100 Mbps, full-duplex Verbindung funktioniert zuverlässig. 100 Mbps, full-duplex 100 Mbps, half-duplex Verbindungspartner 2 stellt sich ein auf 100 Mbps, halfduplex. Duplex-Mismatch, viele Fehler, keine Performance. 100 Mbps, full-duplex Autonegotiation Speed-Mismatch, keine Verbindung. Damit sind die Netzwerk-Einstellungen am Bediengerät abgeschlossen. Version 1.0, Beitrags-ID:

8 1.3 Weitere Einstellungen am PC Wenn das Panel vom PC aus über die "Namensauflösung" erreicht werden soll, sind folgende Einstellungen in der lmhosts-datei erforderlich. Dies benötigen Sie z. B. beim Speichern von Variablen des Bediengerätes auf dem PC. Siehe Kapitel 3 Lmhosts-Datei anpassen Öffnen Sie die lmhosts-datei (z.b. mit Notepad oder WordPad). Sie finden die hosts-datei unter C:\WINDOWS\System32\drivers\etc Tragen Sie in der lmhosts-datei die IP-Adresse des Bediengerätes und den Namen des Bediengerätes ein. In diesem Beispiel " MP377test". Durch diesen Eintrag ist sichergestellt, dass der PC das Bediengerät über die IP-Adresse und über den Namen des Bediengerätes eindeutig in der Netzwerkumgebung zuordnen kann. Abbildung 1-3 Damit sind die Netzwerk-Einstellungen am PC abgeschlossen. Die lmhosts-datei liegt häufig als lmhosts.sam vor, wobei ".sam" für Sample steht. Damit Windows die Datei berücksichtigt, löschen Sie die Endung ".sam". Ansonsten wird die Datei von Windows nicht berücksichtigt. 8 Version 1.0, Beitrags-ID:

9 1.4 Überprüfen der Netzwerkverbindungen Zum Überprüfen der physikalischen Netzwerkverbindung führen Sie auf dem PC den Befehl "ping" aus. Öffnen Sie die MS-DOS-Eingabeaufforderung am PC über "START > Ausführen... > (Eingabe) CMD". Geben Sie in der DOS-Eingabeaufforderung folgende Befehlszeile ein und bestätigen Sie diese mit ENTER: "ping " (ping "IP-Adresse des Bediengerätes). Alternativ können Sie auch den Namen des Bediengerätes angeben. In diesem Beispiel "ping MP377test". Es ist somit sichergestellt, dass das Bediengerät über die IP-Adresse als auch über die "Namensauflösung" erreicht wird. Abbildung 1-4 Damit ist die Überprüfung der Netzwerk-Einstellungen am PC abgeschlossen. Version 1.0, Beitrags-ID:

10 2 Erstellen einer Freigabe 2 Erstellen einer Freigabe Erstellen einer Freigabe für Ordner bzw. Laufwerke am PC Um einen Ordner bzw. ein Laufwerk auf einem PC freizugeben, führen Sie nachfolgende Punkte durch. Öffnen Sie den Windows-Explorer. Selektieren Sie einen Ordner bzw. ein Laufwerk für den Datenaustausch zwischen dem Bediengerät und dem PC. Öffnen Sie die Eigenschaften des Ordners-/ Laufwerks über "rechte Maustaste > Eigenschaften". Wechseln Sie in das Register "Freigabe". Wählen Sie "Diesen Ordner freigeben" und tragen Sie bei "Freigabename" eine eindeutige Bezeichnung für den Ordner ein. In diesem Beispiel "Archiv". Ergänzend können Sie einen Kommentar für die Freigabe hinzufügen. Wechseln Sie innerhalb des Registers "Freigabe" in das Register "Berechtigungen". Wählen Sie hier die entsprechenden Optionen. In diesem Beispiel wurde für die Berechtigungen unter "Zulassen" > Vollzugriff; Ändern; Lesen; angewählt. Abbildung 2-1 Damit sind die Einstellungen für die Freigabe eines Ordners-/Laufwerks abgeschlossen. 10 Version 1.0, Beitrags-ID:

11 3 Variablenarchiv speichern 3 Variablenarchiv speichern Variablenarchiv über ein lokales Netzwerk auf einem PC speichern Um ein Variablenarchiv über ein Netzwerk auf einem PC zu speichern, muss der PC (auf dem die Datei abgelegt werden soll) über eine "Namenauflösung" angesprochen werden. Siehe Kapitel 1.3 => \\Rechnername\Freigabename Damit die "Namenauflösung" funktioniert, sind die Einstellungen wie unter Kapitel 1 "Einrichten einer Netzwerkverbindung" durchzuführen. Den Rechnernamen des PCs, auf dem die Datei des Variablenarchivs gespeichert werden soll, können Sie sich unter "START > Einstellungen > Systemsteuerung > System" unter dem Register "Computername" anzeigen lassen. In diesem Beispiel lautet der Rechnername "ADASCS3". In diesem Beispiel setzt sich damit der komplette Name für den Ablagepfad des Variablenarchivs wie folgt zusammen. =>\\ADASCS3\Archiv Abbildung 3-1 Folgender Aufruf wäre falsch! => \\ \Archiv Damit sind die Einstellungen bezüglich der Pfadangaben für das Variablenarchiv abgeschlossen. Version 1.0, Beitrags-ID:

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