Finanzierungsformen und Insolvenzrisiken bei gemeinnützigen Organisationen

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1 Finanzierungsformen und Insolvenzrisiken bei gemeinnützigen Organisationen 1

2 Themen-Überblick 1 I. Einleitung - Finanzierungskennzahlen - Aktualität und Relevanz II. Wichtige Aspekte von Finanzierungsformen - Eigenkapital (Beteiligungskapital, Sale & Lease Back, ) - Fremdkapital (Gesellschafterfinanzierung, Bankkredite, ) - Mischformen (Genussrechte, nachrangige Darlehen, ) - öffentliche Fördermittel (Duale Finanzierung, Monistik) - Finanzierungsfragen im gemeinnützigen Konzern 2

3 Themen-Überblick 2 III. Einzelthemen - Cash-Management, Cash-Pooling - Forderungsmanagement - Factoring - Fundraising - PPP-Projekte - Technologiepartnerschaften - Leasing mit Fremden - Strukturierte Finanzierungen 3

4 Themen-Überblick 2 IV. Einleitung Insolvenzrecht - Ist-Aufnahme V. Grundlagen des Insolvenzrechts - Krisenentwicklung - Insolvenzfähigkeit - Insolvenzgründe - Rechtsfolgen der Verfahrenseröffnung - Insolvenzstrafrecht - Anfechtungsrecht 4

5 I. Einleitung 5

6 Ist Aufnahme von Finanzierungen bei Gemeinnützigen 1 Nachfolgend: - kurze / sehr grobe, vereinfachte Angabe von Finanzierungs-Kennzahlen aus Bilanzen von gemeinnützigen Einrichtungen, - die betreut werden von uns und anderen Mitgliedern der Service-Gruppe Non-Profit (anonymisierte Angaben) - Folgende Tabelle - zeigt für unterschiedliche Sparten die %-Anteile für Eigenkapital, Fremdkapital, usw., - und zwar jeweils (nur) die Spannweite (von / bis ) - Die Durchschnitts-% werden nicht gezeigt. Begründung dafür folgt anschließend 6

7 Ist-Aufnahme 2 Spannweite der Finanzierungs-Anteile Eigenkapital Kredite (normal) Sonderposten Sonderkredite Sonstige Verb., Rückstellungen usw. Fach-Sparte % % % % % Krankenhäuser 11 bis bis 51 1 bis 7 1 bis bis bis 52 0 bis 19 8 bis 26 5 bis 20 8 bis bis 83 1 bis 6 3 bis 6 1 bis bis 21 Rehaeinrichtungen 39 bis bis 1 0 bis 57 3 bis 15 Jugend-/Altenheime 20 bis 50 0 bis 3 0 bis 38 9 bis 31 8 bis 41 Gesamt-Werke Diakonie / Caritas Behinderteneinrichtungen Komplexeinrichtungen Berufsausbildungsförderung Vermögensstiftungen 17 bis bis 53 0 bis 43 9 bis 60 8 bis 78 0 bis 48 0 bis 15 0 bis 7 13 bis bis bis 5 7

8 Ist Aufnahme von Finanzierungen bei Gemeinnützigen 3 Anmerkungen zu den gezeigten Kennzahlen: 1. Durchschnittswerte wurden nicht gezeigt, - insbesondere deshalb nicht, weil dadurch die Finanzierungsprobleme derjenigen Einrichtungen nicht erkennbar werden, deren Finanzierungsrelationen ungünstig sind (z.b. geringeres Eigenkapital) 2. Die %-Anteile für Eigenkapital, insbesondere wenn sie relativ hoch sind, - zeigen noch nicht die Finanzierungsprobleme, die sich aufgrund von altem Vermögensbestand ergeben, insbesondere bei Immobilien, - hier besteht häufig Sanierungsbedarf, (insbesondere für energetische Sanierung usw.), - Bei einer Reihe von Einrichtungen besteht ein Investitionsstau, der nur schwer zu bewältigen ist. Finanzierungsfragen sind hier besonders relevant. 8

9 Aktualität und Relevanz des Themas Finanzierung bei Gemeinnützigen Seit Jahren steigen die Aufwendungen stärker als die Erträge Seit Jahren sinken die Investitions-Fördermittel gemessen am Bruttoinlandsprodukt*. Gemeinn. Einrichtungen sind unter strengen wirtschaftlichen Kriterien zu führen. Das wird meist erfolgreich erfüllt. Dagegen bei Finanzierungsfragen zwar Problembewußtsein, aber teils noch nicht voll gelöst. Dazu ist erforderlich: Offenheit gegenüber innovativen Finanzinstrumenten, und Lösung der Frage, ob sie auch genutzt werden können im gemeinnützigen Bereich. Auswahl u. Einsatz derselben wären an die jeweilige Situation vor Ort anzupassen. *Quelle: Dtsche Krankenhausges., Positionspapier , zitiert in Roland Berger / Uni Bayreuth: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland 10/2009 S 5 9

10 II. Wichtige Aspekte von Finanzierungsformen 10

11 Finanzierungsvarianten: Überblick Rechtsstellung Des Kapitalgebers Außenfinanzierung Innenfinanzierung Eigenfinanzierung - Eigenkapital, Private Equity - Gesellschaftereinlage - Gewinnthesaurierung Fremdfinanzierung - Langfristige / kurzfristige Kreditfinanzierung - Mezzanine-Kapital - Sonderformen (z. B. Factoring usw.) - Rückstellungen 11

12 Eigenkapital 1: Beteiligungskapital Aufnahme neuer Gesellschafter / Mitglieder 1 Neue Gesellschafter / Mitglieder bringen neues Eigenkapital ein - z.b. Erhöhung des Stammkapitals, der Einlagen - z.b. GmbH-Anteile werden an Dritte aus-/abgegeben Ziele v. Kapitalerhöhung und Aufnahme neuer Gesellschafter / Mitglieder - Finanzierungsziele - oft verbunden mit strategischen Zielen (z.b. Anschluss an eine Kette von Heimen) 12

13 Eigenkapital 1: Beteiligungskapital Aufnahme neuer Gesellschafter / Mitglieder 2 Vorteile: - Eigenkapitalbasis wird verbessert (besseres Rating, höhere Bonität) - Finanzierungspotential des Neuen kann genutzt werden - Know-How des Neuen kann genutzt werden - Wenn Fremdkapital nicht mehr erhältlich ist (mangelnde Bonität), ist dies teils noch möglich Nachteile: - Dritter kann mitbestimmen - In manchen Fällen handelt sich dabei um eine partielle Privatisierung 13

14 Eigenkapital 2: Sale & Lease Back, ohne Fremde 1 Bestandsgebäude: - wird verkauft an neue Gesellschaft des Trägers - Leasingvertrag wird abgeschlossen mit der konzerneigenen Gesellschaft - ohne Facility-Management, oder - mit Facility-Management - Rückfall der Immobilie bei Laufzeitende kann schon vereinbart werden 14

15 Eigenkapital 2 Sale & Lease Back, ohne Fremde 2 Vorteile: - Eigenkapital wird gestärkt durch Aufdeckung stiller Reserven, soweit vorhanden Nachteile: - evtl. Zustimmung erforderlich von Fördermittelbehörde - Prüfung von Gemeinnützigkeits-Fragen und Abstimmung mit Finanzamt - Aufdeckung stiller Reserven sollte nicht ertragsteuerpflichtig werden, d.h. nur Immobilien aus Zweckbetrieb oder Vermögensverwaltung (nicht aus wgb - Frage der Vermögensbindung - Beteiligung an der übernehmenden Gesellschaft muss bei der abgebenden Einrichtung zugeordnet werden zur Vermögensverwaltung oder zum Zweckbetrieb 15

16 Eigenkapital 3 Erwirtschaftung von Eigenkapital 1 Möglichkeiten der Eigenmittelerwirtschaftung: - bei vorhandenem Leistungsspektrum wird noch mehr versucht, ein besseres Jahresergebnis zu erwirtschafteten ( Krankenhäuser sind mehr denn je gefordert, erforderliche Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen *) - zusätzliche Leistungsfelder werden aufgenommen ** - größere Träger können evtl. aus ihrem Leistungsspektrum heraus neue, gewinnorientierte Betriebe gründen, die auf dem freien Markt tätig sind - z.b. Ernährungsberatung, Physiotherapie, - z.b. Ausbildungsstellen für Benachteiligte Quelle: * R. Berger / Uni Bayreuth: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung 10/2009, S. 5, 7 ** Bank für Sozialwirtschaft: Finanzierungsprobleme und möglichkeiten in der freien Wohlfahrtspflege

17 Eigenkapital 3 Erwirtschaftung von Eigenkapital 2 - kleinere Träger können evtl. ihr spezifisches Know-how für bestimmte Leistungen anwenden, um diese über die traditionellen Zielgruppen hinaus an andere Kunden zu verkaufen, z.b. - Kinderbetreuung für Unternehmen - Schuldnerberatung im Auftrag von Banken Gewinnverwendung: - interne Subventionierung gemeinnütziger Leistungsbereiche - Investitionsfinanzierungen Beachtung gemeinnützigkeitsrechtlicher Bestimmungen 17

18 Eigenkapital 4 Private Equity 1 Private Equity: - Oberbegriff für den gesamten Markt für privates Beteiligungskapital - Geldgeber: Institutionelle Investoren (etwa Pensionskassen, Banken) sowie Privatleute - Beteiligung - direkt an Untenehmen oder - über Fonds, die in Firmenanteile investieren Umsetzung - z.b. Verkauf von GmbH-Anteilen an eine Private-Equity- Gesellschaft - dabei evtl. Rückkauf bereits bei Verkauf zu vereinbaren 18

19 Eigenkapital 4 Private Equity 2 Anwendung Gewerbliche Sozialwirtschaft *: - z.b. bei privaten Krankenhäusern mit zunehmender Tendenz im gemeinnützigen Bereich *: - vermutlich kaum / keine Anwendung *, da - Gewinnerwirtschaftung begrenzt ist, - und Renditeerwartung bei der Private-Equity-Gesellschaft sehr hoch - evtl. als Anschub- oder Wachstumsfinanzierung * Quelle: Bank für Sozialwirtschaft: Finanzierungsprobleme und möglichkeiten in der freien Wohlfahrtspflege

20 Fremdkapital 1: Gesellschafter-/Mitglieder-Finanzierung - Bisherige Gesellschafter bzw. Vereins-Mitglieder bringen Darlehen ein. - Beurteilung - Aus Sicht von Gemeinnützigen, z.b. befragter Krankenhäuser*, hat dies - nach Bankdarlehn die 2.-höchste Priorität. - Aus Sicht der Banken aus verständlichen Gründen eine viel geringere Priorität. - Von nicht institutionellen Gesellschaftern/Mitgliedern: teils unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Darlehen. Zu Vorgaben des Gemeinnützigkeitsrechts siehe weiter unten. * Quelle: R. Berger / Uni Bayreuth: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung 10/2009, S

21 Fremdkapital 2: Bankkredit Aufnahme eines Kredites oder Vorteile: Sonderkredites, z.b. z.z Programm der KfW: Sozial Investieren - Investitionsoffensive Infrastruktur - formell oft einfacher als andere Finanzierungen - evtl. günstigere Konditionen, wenn z.b. Kommune bürgt Nachteile: - Kreditgeber / Banken teils wenig risikobereit - teils hohe Ansprüche an Sicherheiten - Konditionen? 21

22 Fremdkapital 3 Mögliche Schwierigkeiten bei der Aufnahme von Fremdkapital ( nach Aussagen der mittelständischen Wirtschaft*) Höhere Sicherheiten werden veranlagt 69,7 (63,9) Intensive Prüfung des Kreditwunsches durch die Bank 60,3 (53,2) Steigende Kreditzinsen 48,6 (33,3) Kredit wird nicht in gewünschter Höhe gewährt 17,2 (21,8) Ablehnung des Kreditwunsches 14,2 (16,7) Sonstige Gründe 1,8 (1,8) Keine Schwierigkeiten 8,6 (15,4) Angaben in % der Befragten; Mehrfachnennungen möglich () = Vorjahresangaben * Quelle: Creditreform Frühjahr

23 Fremdkapital 2: Bankkredit Thema Bürgschaft durch eine Bürgschaftsbank: Bürgschaftsbank für Sozialwirtschaft (BBfS): - Träger der Bank waren u.a. die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege - Die BBfS wurde zum mit der GLS Bank verschmolzen - Die bestehenden Bürgschaften laufen weiter, neue Programme gibt es speziell für den gemeinnützigen Bereich nicht! Übrige Bürgschaftsbanken der Länder: - Fördern ausschließlich gewerbliche Unternehmen und nicht gemeinnützige Einrichtungen 23

24 Mischformen der Finanzierung Mezzanine-Kapital Übersicht 1. Einordnung zwischen Eigen- und Fremdkapital 2. Beispiel: Mezzanine-Fonds der Bank für Sozialwirtschaft: - Genussrechte für sozialwirtschaftliche Unternehmen 3. Einzelne Ausprägungen für Mezzanine-Kapital - Nachrangdarlehen - Typische stille Beteiligung - Wandel-/Optionsanleihe - Genussrecht - Atypische stille Beteiligung 4. Fazit 24

25 Mezzanine-Kapital 1 Einordnung und Inhalt 1 - Sammelbegriff für Vielzahl von Finanzierungsformen, - bereitgestellt von Banken, institutionellen oder privaten Anlegern. - Gemeinsam: Zwitter zwischen Fremd- und Eigenkapital, Mezzanine = italienisch = Zwischengeschoss - Genussrechte, Stille Beteiligungen usw., teils gestaltungsabhängig als Eigenkapital auszuweisen; teils als Fremdkapital - Teils beachtlicher Gestaltungsspielraum bzgl. einzelner Kriterien 25

26 Mezzanine Kapital 1 Einordnung und Inhalt 2.1 Kriterien Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtliche Stellung Haftung Erfolgs- Beteiligung Vermögens-/ Rückforderungs -Anspruch Rückforderungsanspruch in Höhe der Gläubigerforderung Unternehmens- Leitung (Mit-) Eigentümerstellung mindestens in Höhe der Einlage Teilhabe an Gewinn und Verlust quotal (wenn Verkehrswert / Liquiditäts- Erlös > Schulden) unterschiedlich im Ausmaß des in Eigenkapital gewandelten Anspruchs erfolgsabhängige Verzinsungsanteile ja, teils wie bei Eigenkapital, teils nachrangig i. d. R. stimmberechtigt Stimm- und Kontrollrecht möglich Schuldrechtliche Gläubigerstellung keine Haftung i. d. R. fester Zinsanspruch, kein GuV-Anteil grundsätzlich ausgeschlossen, teilweise aber faktische Möglichkeit Quelle: Bank für Sozialwirtschaft: Finanzierungsprobleme und möglichkeiten i d freien Wohlfahrtspflege 2005, darin: Bredeck, Private Equity.., (teils angepasst) 26

27 Mezzanine Kapital 1 Einordnung und Inhalt 2.2 Kriterien Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Kapital- Überlassung unbefristet i. d. R. befristet i. d. R. befristet Besicherung keine keine oder mit Rangrücktritt Liquiditäts- Belastung (vorrangige) Kreditsicherheiten nicht fix flexibel gestaltbar fix (Zinsen und Tilgung) Quelle: Bank für Sozialwirtschaft: Finanzierungsprobleme und möglichkeiten in der freien Wohlfahrtspflege 2005, darin: Bredeck, Private Equity 27

28 Mezzanine-Kapital 2 z.b. Mezzanine-Fonds der Bank für Sozialwirtschaft (BSF-Mezzanine-Fonds II) 1. - Investiert seine Anlagebeträge in sozialwirtschaftliche Unternehmen - in kleine bzw. mittelgroße Projekte, - über Genussrechte i. H. v. z. Z. bis zu 1,5 Mio. je Einzelprojekt. - Lt. Gesellschaftsvertrag des Fonds auch vorgesehen: Stille Beteiligungen, Gesellschaftsanteile 2. - Der Fonds erhält seine Mittel von Kapitalanlegern, ab einer Mindestsumme von 200 T - Gesamtsumme 10 Mio.. Aufstockung evtl. bis 30 Mio. - Jährliche Renditeziele für Anleger ca. 7% 28

29 Mezzanine Kapital 4 Fazit Der Einsatz von Mezzanine-Kapital für den Bereich der gemeinnützigen Einrichtungen einschließlich ihrer Teilbereiche, die nicht gemeinnützig sind, kommt bisher relativ selten zur Anwendung. Aber einzelne praktizierte Beispiele sind vorhanden. Grundsätzlich kann auch die Sozialwirtschaft Mezzanine-Kapital in Anspruch nehmen* - bei gewinnorientierten und - bei gemeinnützigen Einrichtungen.* Leichter Einstieg z.b. über Mezzanine-Angebote einzelner Institute * Siehe auch Bank für Sozialwirtschaft: Finanzierungsprobleme und möglichkeiten in der freien Wohlfahrtspflege 2005, S. 12. Basis waren intensive Fachgespräche der Gutachter mit 10 Verbänden, Trägern und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege und 1 Beratungsunternehmen und 1 Bankenvertreter, auch zur Einschätzung von und Erfahrungen mit innovativen Finanzierungsmethoden; s a.a.o. S 4 29

30 Mezzanine Kapital 4 Fazit Fortsetzung Gemeinnützigkeitsrecht ist bei der Ausgestaltung zu beachten: - tendenziell: an Kapitalgeber nur Zinsen geben, - tendenziell: keine Gewinnbeteiligung und keine Verlustanteile. - ggf. kann ein gemeinnütziger Träger eine nicht gemeinnützige Zweckgesellschaft dazwischen schalten, deren Gelder für den Träger verwendet werden* (s. auch Muster Greenpeace, s.o. atyp. Stille Ges.). Teils sind gemeinnützigkeitsrechtliche Schranken hinderlich *Siehe auch: Zeitschrift Sozialwirtschaft 2/2007, S. 21, Mezzanine-Kapital und Eigenkapital 30

31 Öffentliche Fördermittel 1 Viele Arten für gemeinnützige Einrichtungen - Zuschüsse - Förderkredite, usw. Gesonderte Befassung je nach Einzelfall erforderlich z.b. im Krankenhaussektor: - Duale Finanzierung (Dualistik) - laufende Kosten: durch (Fall-) Pauschalsätze - Investitionen: Finanzierung durch jeweiliges Bundesland - Beurteilung: (lt. Befragung durch Roland Berger / Uni Bayreuth bei Krankenhausgesellschaften in NRW* s unten) - Unzufriedenheit über status quo - Übergang von Dualistik zur Monistik in NRW (s. unten) führt zu einer verbesserten Fördermittelvergabe - derzeit ist nicht damit zu rechnen, dass aus öffentlichen Quellen zusätzliche Investitionsmittel bereitgestellt werden 31

32 Öffentliche Fördermittel 2 - Monistik in NRW - Finanzierung der Krankenhäuser aus einer Hand - Änderung des Fördermittelrechts für Krankenhäuser in Richtung Komplettpauschalierung der Mittel - Beurteilung: (lt. Befragung durch Roland Berger / Uni Bayreuth* bei Krankenhausgesellschaften in NRW) - Ohne ausreichende Fördermittel ist auch die Monistik keine perfekte Lösung. Eine veränderte Mittelvergabe allein kann den Investitionsstau nicht auflösen, auch das Mittelvolumen muss steigen - Sollte sich an dieser Situation nichts ändern, werden die Krankenhäuser in Zukunft mehr denn je gezwungen sein, erforderliche Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen * Quelle: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland 10/

33 Finanzierungen im gemeinnützigen Konzern 1. Darlehen an andere Konzernunternehmen 1. Aus Mitteln, die nicht zeitnah verwendet werden müssen*, z.b. Vermögen, Rücklagen (gem. AEAO zu 55 Nr. 16) : Dann müssen die Zinsen a) grundsätzlich dem Kapitalmarkt entsprechen; b) Ausnahme (unverzinslich oder niedrig verzinslich) : Darlehen an ebenfalls gemeinnützige (Mitglieds)organisationen (Empfehlung: Gemeinnützigkeit bestätigen lassen) 2. Vergabe von Darlehn aus Mitteln, die zeitnah für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden müssen** : gemeinützigkeits-unschädlich (im Rahmen 58 Nr 1 u 2 AO), wenn die empfangende gemeinnützige Einrichtung die Darlehensmittel unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zeitnah verwendet. * AEAO zu 55, Nr 16, ** Nr

34 Finanzierungen im gemeinnützigen Konzern 2. Gewinnausschüttungen 1. Bis ausdrücklich zulässig, wenn begünstigte Gesellschafter / Mitglieder ausschließlich steuerbegünstigt sind ( AEAO zu 58 Nr. 2 S. 2) 2. Seit (Anwendung der Mustersatzung bei Satzungsänderung / Neugründung): - strittig: - laut BFM nicht mehr zulässig, auch nicht an gemeinnützige Gesellschafter (so in konkretem Fall). Folge: teils sehr negativ, wenn Gesellschafter - bisher Gewinnausschüttungen erhalten haben, - darauf angewiesen sind. 3. Künftig eventuell: In Arbeit befindliche Änderung des AEAO: wenn Gesellschafter / Mitglieder gemeinnützig sind oder jpör, können sie Ausschüttungen erhalten, wenn in Satzung ( 3 der Mustersatzung) festgelegt. Noch offen!. 34

35 Finanzierungen im gemeinnützigen Konzern 3. Sonstige Zuwendungen Die Ausführungen zu Gewinnausschüttungen (s vorige Folie) betreffen auch Sonstige Zuwendungen. 35

36 Finanzierungen im gemeinnützigen Konzern 4. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 1. Nicht zulässig aus Mitteln, die (noch) der zeitnahen Verwendungspflicht unterliegen Zulässig aus Rücklagen. 2. Bei gemeinützigkeitsrechtlich zulässiger derartiger Kapitalerhöhung sicherstellen: (z.b. Gesellschaftsvertrag) - an nicht-gemeinnützige Gesellschafter keine Rückzahlung. - Dies gilt nicht, soweit Gesellschafter selbst gemeinnützig sind 36

37 Alle Finanzierungsformen 1. Ranking aller Finanzierungsinstrumente nach Eignung für Gemeinnützige (z.b. Krankenhäuser) 1 z.b. aus Sicht von Krankenhäusern Finanzierungs- Instrument Aus Sicht der Banken Übereinstimmung relevant 1 Bankdarlehen 1 Ja 2 Gesellschafterdarlehen 9 3 Projektfinanzierung 6 4 Gewinnthesaurierung 4 Ja Financial Leasing Gesellschaftereinlage Operate Leasing weniger relevant Quelle: Roland Berger / Universität Bayreuth: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland 10/

38 Alle Finanzierungsformen 1. Ranking aller Finanzierungsinstrumente nach Eignung für Gemeinnützige (z.b. Krankenhäuser) 2 z.b. aus Sicht von Krankenhäusern Finanzierungs- Instrument Aus Sicht der Banken Übereinstimmung Relevant 8 Schuldscheindarlehen 5 9 Factoring 7 10 Anleihen 8 11 Typische stille Beteiligung 11 Ja 12 Genussrechtskapital 12 Ja 13 Risikokapital / Private Equity 13 Ja weniger relevant Quelle: Roland Berger / Universität Bayreuth: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland 10/

39 Finanzierungsformen 2. Ranking der Kriterien zur Auswahl der Finanzierungs-Instrumente für Gemeinnützige (z.b. Krankenhäuser) z.b. aus Sicht von Krankenhäusern Kriterien Aus Sicht der Banken Übereinstimmung relevant 1 Kapitalkosten 1 Ja 2 3 Publizität Unabhängigkeit 3 4 (Ja) (Ja) 4 Sicherheit 5 (Ja) 5 6 Flexibilität Produkthandhabung 6 2 (Ja) weniger relevant Quelle: Roland Berger / Universität Bayreuth: Die Zukunft der Krankenhausfinanzierung in Deutschland 10/

40 III. Einzelthemen - Cash-Management - Cash-Pooling - Forderungsmanagement - Factoring - Forfaitierung - Fundraising - PPP-Projekte - Technologiepartnerschaft - Leasing mit Fremden - Strukturierte Finanzierungen Übersicht 40

41 Cash-Management 1 Gegenstand und Ziel: - alle Maßnahmen der kurzfristigen Finanz-Disposition im Unternehmen - zur Sicherung der Liquidität und Erreichung höchster Effizienz im Zahlungsverkehr - geht über reine Finanzverwaltung hinaus, - weil: aktive, zielorientierte Steuerung der Liquidität Aufgabengebiete: - Liquiditätsplanung, Disposition liquider Mittel, Gestaltung der Zahlungsströme - häufig: Konzernclearing = Aufrechnung interner Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen mehreren Teileinheiten 41

42 Cash-Management 2 Vorteile: - geringere zentrale Liquiditätsreserve - optimale Ausnutzung liquider Mittel - einheitliche Finanzführung - möglichst Vermeidung externer Geldgeber - Reduzierung bankbezogener Kosten - u.a. Nachteile: - Kosten der zentralen Abteilung - Abhängigkeit von der zentralen Liquiditätsversorgung - Verwaltungsaufwand (Bürokratisierung) - Verlust der Selbständigkeit 42

43 Cash-Pooling 1 - Cash-Pool: Im gemeinnützigen Konzern / bei vielen Teilbereichen: zentrale Liquiditätssammelstelle - Vorteile: - Abzug von Liquiditätsüberschüssen bei Teileinheiten zwecks Kompensation von Liquiditätsengpässen bei anderen Teileinheiten - Insgesamt reduzierte Liquiditätsreserve erforderlich - Reduzierung der Gesamtverschuldung aller Einheiten - Zinsvorteile: - Teileinheiten brauchen sich nicht zu erhöhten Sollzinsen verschulden - Teileinheiten müssen Überschüsse nicht zu niedrigeren Habenzinsen anlegen - Konzentration von Kreditlinien auf zentrale Teileinheit führt zu günstigeren Konditionen (als bei einer Vielzahl von einzelnen Krediten ausgehandelt werden können) 43

44 Cash-Pooling 2 - Auf der Organisations-Ebene des Cash-Pool-Führers: - Kostenreduzierung durch Zentralisation der Bearbeitung von Finanzierungsaufgaben. - Allerdings auch zusätzlicher Verwaltungsaufwand. - Regelungen über Cash-Pool-Vertrag sind erforderlich / sinnvoll - Cash-Pool-Führer (meist Mutter-Einheit) hält externe Position zum jeweiligen Kreditinstitut - Zusammenfassung der vielen nicht-saldierten Forderungsund Verbindlichkeitspositionen der einzelnen Teileinheiten gegenüber ihrem jeweiligen Kreditinstitut - Darstellung der Zahlungen aus Sicht der einzelnen Einheiten - Einzahlungen = Forderungen gegenüber Cash-Pool-Führer - Auszahlungen aus dem Cash-Pool = Verbindlichkeiten 44

45 Cash-Pooling 3 - Gemeinnützigkeitsrechtlich: - sind teils Grenzen zu beachten, insbesondere, wenn von einer gemeinnützigen Einrichtung die Überschuss- Liquidität abgegeben wird an den Cash-Pool-Führer / eine andere Teileinheit, der / die nicht gemeinnützig ist. Hinweis auf oben Finanzierung im gemeinnützigen Konzern : Darlehen an andere Konzernunternehmen 45

46 Forderungsmanagement 1 Aufgaben: - Leitung, Verwaltung und Kontrolle der Gewährung von Krediten für die erbrachten Leistungen - Forderungskreditierung durch Gewährung von Zahlungszielen und Besorgung von Sicherungsmitteln Ziele: - Minderung des Forderungsbestandes - Beachtung der Rentabilität - Fristenparallelität von Forderungen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten inkl. nicht genutzter Bankenlinien 46

47 Forderungsmanagement 2 Organisation: - Zusammenfassung der verschiedenen Aufgaben beim Kreditmanager mit Verantwortung für - Forderungsüberwachung zwecks Vermeidung von Ausfällen, evtl. Inkasso durch spezialisierte Unternehmen und - termingerechte Forderungserfüllung Bedeutung für Finanzierung der gemeinn. Einrichtung: - Es werden geringere Finanzmittel benötigt, aufgrund eines entsprechenden Forderungsmanagements. 47

48 Factoring 1 Übersicht 1. Leistung und Rechnungsstellung Gemeinnützige Einrichtung mit Factoring 2. Sofortzahlung bis zu 100 % 4. Zahlung des Restbetrags Debitor: -Krankenkassen -Pflegekassen -Sozialämter -Privatzahler 1. Kopie der Rechnung 3. Die Rechnung wird bezahlt Factor 48

49 Factoring 2 Branchen und Größenordnung der bedienten Einrichtungen z.b. durch BFS Service GmbH (Bank für Sozialwirtschaft) - Stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen /dienste, - Krankenhäuser - Rehazentren - Krankentransport, Rettungsdienste - Medizintechniker Umsatzgrößen der bisherigen Kunden jährlich: 500 T bis 12 Mio., auch größere sind möglich (bis ca. 50 Mio. ) Quelle: BSF Service GmbH, Tochter der Bank für Sozialwirtschaft AG 49

50 Factoring 3.1 Konditionen z.b. der BFS Service GmbH laut deren Angebot - Außer der Factoringgebühr keine weiteren Kosten - Factoringgebühren zwischen 0,6% und 1,1% je nach Finanzierungszeitraum - z.b. Auszahlung nach 10 Tagen = 0,6% vom Auszahlungsbetrag (100 % der Forderungen) - Möglich auch: Sofortauszahlung, dann 1,1% - Auszahlung zu 100% = sichere Vorfinanzierung Quelle: BSF Service GmbH, Tochter der Bank für Sozialwirtschaft AG 50

51 Factoring 3.2. Konditionen z.b. der BFS Service GmbH laut deren Angebot - Nach 60 Tagen: Bei Nichtzahlung des Kostenträgers: - Rückbelastung dieses Betrages, - Abzug bei nächster Einreichung von Forderungen - Keine zusätzlichen Sicherheiten notwendig Quelle: BSF Service GmbH, Tochter der Bank für Sozialwirtschaft AG 51

52 Forfaitierung 1 Begriff: - Verkauf von Forderungen (des Kreditnehmers / der gemeinnützige Einrichtung) an die finanzierende Bank, - Auch künftige Forderungen aus den Haupt-Dienstleistungen der gemeinnützigen Einrichtung generelle Anwendungen: bei verschiedenen Finanzierungen, z.b. bei Leasing-Projekten, PPP-Projekten, oder sonstigen Kreditaufnahmen Anwendungsfall des öfteren: - Gebühren-Forfaitierung öffentlicher Unternehmen (z.b. Stadtwerke, Abwasserwerke) bei Kreditaufnahmen: - Forfaitierung / Verkauf der künftigen Forderungen aus Energielieferungen bzw. Abwassergebühren gegenüber den Bürgern 52

53 Forfaitierung 2 Vorteile: - Zinsersparnis dadurch, dass die Bonität des Forderungsschuldners (hier: z.b. Kostenträger) teils besser ist als die des Forderungsverkäufers (hier: gemeinnützige Einrichtung) - deshalb Verringerung des Finanzierungsbedarfs 53

54 Fundraising 1 Spenden-Akquisition durch gemeinnützige Einrichtungen - Häufiges Vorbild USA: für viele Einrichtungen von großer Bedeutung - Auch in Deutschland zunehmend: teils professionelle Fundraising-Stellen eingerichtet (z.b. Charité, Unikliniken Essen, Hamburg, Heidelberg und Hannover), auch viele kommunale Krankenhäuser beginnen. (Bethel gesamt 2009 rd. 22 Mio. Spendeneinnahmen) - Meist finanzielle Mittel, auch Sach- oder Dienstleistungen ohne Gegenleistung - Fundraising-Markt in Deutschland: zwischen 3 und 7 Milliarden pro Jahr (lt. Deutscher Fundraising-Verband e.v., in Roland Berger, a.a.o., S. 24) 54

55 Fundraising 2 - Teils über Stiftungen. Erst bei angehäuftem Stiftungskapital ergibt sich Planungssicherheit für konstanteren Ertragsstrom - Zeitpunkt und Höhe der Spenden sind nicht exakt planbar - Fundraising muss professionell gemanagt werden, bindet auch die Geschäftsführung 55

56 Fundraising 3 - Erfolgsvoraussetzung: Professionalität: - Systematisches F. durch Grundsatzentscheidung der GF - Aktive Kommunikation nach innen und außen - F.-Konzept muss abgestimmt sein auf gemeinnützige Einrichtung - potentielle Großspender ansprechen durch Unternehmensleitung - Zielgerichtetes Marketing-Konzept plus Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Strategische Ausrichtung des Fundraising ist erforderlich, mit einem Planungshorizont > 3 Jahre 56

57 PPP (Public Private Partnership)-Projekte auch ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft) - hat sich bisher für Gemeinnützige wenig durchgesetzt (z.b. kaum im deutschen Krankenhaussektor (lt. R. Berger / Uni Bayreuth, Zukunft d. Krankenhausfinanzierung 10/2009, S. 28). Viel häufiger in Großbritannien. - Gründe und Handlungsbedarf aus Sicht, z.b. der Krankenhäuser:(Roland Berger, s.o., S. 30) - Erhebliche Kompetenzdefizite zur Einbindung privater Partner - Erforderlich ist Gewährleistung der vor- und nachvertraglichen Einflussnahme auf Qualität, Quantität und Preis der privaten Leistung - Berechnung der Wirtschaftlichkeit ist häufig große Herausforderung (Prognose von Leistungsvolumen und Finanzströmen - Empfehlung: Zusammenschluss von PPP-Anbietern zur Schaffung eines Referenzfalles 57

58 - Vereinbarung zwischen z.b. Krankenhaus und Gerätehersteller - Möglichkeit, Medizintechnik jeweils auf neuestem Stand zu halten - Technologieunternehmen: Technologiepartnerschaft - stellt Geräte zur Verfügung und - Übernimmt Service-Leistungen rund um die Geräte, nach individueller Vereinbarung - Erbringt Unterstützungsleistungen für die Prozesse, die mit dem Gerät in Verbindung stehen - Krankenhaus bezahlt monatliche Gebühr: i.d.r. fixe und variable Bestandteile - Laufzeit zwischen 10 und 15 Jahren 58

59 Leasing, mit Fremden 1 Neubau: - wird errichtet durch z.b. Immobilienfonds (fremde Eigentümer) - Auftragsvergabe für Planung, Bau und Finanzierung an Immobilienfonds - Leasingvertrag wird abgeschlossen mit dem Immobilienfonds - ohne Facility-Management, oder - mit Facility-Management - Evtl. Rückfall der Immobilie bei Laufzeitende 59

60 Leasing, mit Fremden 2 Vorteile: - Risikobereitschaft des Fonds ist evtl. höher als bei Bank (Sicherheiten) - evtl. schneller und wirtschaftlicher, wenn die teils erforderliche Bindung an VOB entfällt Nachteile: - teils: Übertragung v. Grundstück auf Fonds (evtl. Erbpacht) - Renditeerwartung des Fonds evtl. recht hoch - Bilanzierung des Leasing-Objekts: - Abhängig von Laufzeit - Tendenziell häufiger bei Nutzer. Dem entsprechend auch Ausweis Passivposten, -> negativ für Finanzierungsrelation (aber auch bei Kredit) 60

61 Strukturierte Finanzierungen 1 derivate Finanzinstrumente Arten: z.b. Zinsswap, Zinsbegrenzungsvereinbarung, u.a. Ziele / Vorteile: insbesondere - Verminderung der Zinsausgaben - Sicherung von Zinskonditionen auch für die Zukunft (z.b. Begrenzung von steigenden Zinsen) - Planbarkeit der Zinsausgaben Voraussetzung für den Einsatz: - kompetenter und gewissenhafter Umgang damit - Einschätzung der künftigen Zinsentwicklung - sie ist immer mit gewisser Unsicherheit behaftet 61

62 Strukturierte Finanzierungen 2 derivate Finanzinstrumente - Beurteilung: - bei Eintritt der prognostizierten Zinsentwicklung verbessern sie die Finanzierung. - bei Nichteintritt der prognostizierten Zinsentwicklung: - können Verluste eintreten, - diese können als Art Versicherungsprämie interpretiert werden - Einsatz: z.b. auch bei Kommunen, nach strengen eigenen Richtlinien - Ergebnis: - teils werden Finanzierungsvorteile erreicht. - allerdings bestehen auch Risiken. - Aber Zinssteigerungsrisiko besteht bei Bankzinsen ohne diese Derivate auch, wenn sich die Zinsen im Laufe der Zeit aus anderen Gründen ändern 62

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