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1 Editorial Herausgeber Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender, WGZ Bank Dr. Jürgen Ellenberger, Richter am BGH, Bankrechtssenat Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher, Volksbank Mittelhessen eg Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Instituts für Risikomanagement und Regulierung, ehem. Mitglied des Vorstands und CRO, Commerzbank AG Walter Kleine, Vorstandsvorsitzender, Sparkasse Hannover Prof. Dr. Thomas A. Lange, Sprecher des Vorstands, National-Bank AG Dr. Hans Richter, Oberstaatsanwalt, Leiter Abteilung Bank-, Börsen- und Insolvenzstrafrecht, Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschafts strafrecht, Stuttgart Karl Matthäus Schmidt, Vorstandssprecher, quirin bank AG Werner Severin, stv. Vorsitzender des Vorstands, SaarLB Prof. Dr. Franz-Christoph Zeitler, Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank Fachbeirat Jürgen Becker, Bundeszentralamt für Steuern Markus Dauber, Vorstand, Volksbank Offenburg eg Markus Dokter, Leiter Unternehmenssteuerung, Volksbank Mittelhessen eg Volker Fentz, Vertriebsdirektor und Leiter Firmenkunden, Niederlassung Rhein- Main, UniCredit Bank AG Dr. Karsten Füser, Head of Advisory Services / Global Financial Services, Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart Dr. Ralf Hannemann, Direktor, Bereichsleiter Risikomanagement und Controlling, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB Ralf Josten, LL. M. oec, Rechtsanwalt, Direktor Zentralbereich Kommunen/ Recht und Chefsyndikus Kreissparkasse Köln Dr. Jörg Lauer, Direktor Immobilienkunden Europa, Landesbank Baden-Württemberg Hans-Peter Lorenz, Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Frankfurt Mathias Nittel, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Witt Nittel Rechtsanwälte, Heidelberg Burkhard Reitermann, Fachbereichsleiter GRM Credit Risk Central & Eastern Europe Retail & MidCorp, Commerzbank AG Helmut Schneider, Direktor, Steuerabteilung, Bayern LB Elmar Scholz, Abteilungsleiter Marktfolge Passiv / Dienstleistungen, Sparkasse am Niederrhein Anja Steinmeyer, Leiterin Handelskontrolle, HSH Nordbank AG Walter Ullrich, Direktor Revision, Hamburger Sparkasse AG Christoph Wengler, Syndikus, European Association of Public Banks (EAPB) Dr. Maximilian A. Werkmüller, LL.M., Syndikus & Leiter Family Office, HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA Prof. Dr. Stefan Zeranski, ehem. Leiter Treasury, Kölner Bank eg Redaktion Dr. Patrick Rösler, Chefredakteur und VisdP Corinna van der Eerden, stellv. Chefredakteurin Dr. Christian Göbes Frank Sator Marcus Michel Thomas Welker Sponsoren Liebe Leserinnen und Leser, Stillstand ist Rückschritt. Rudolf von Bennigsen-Foerder ( ), dt. Topmanager, Vorstandsvors. Veba AG unter diesem Leitgedanken haben wir den BankPraktiker im Sommer 2009 von der Verlagsgruppe Handelsblatt übernommen und ihn seither konsequent weiter an den aktuellen Themen der Praxis ausgerichtet. Die Beiträge unserer Autoren, die überwiegend aktiv in namhaften deutschen Kreditinstituten tätig sind, bieten Ihnen konkrete Hinweise und Praxistipps zur Lösung, Optimierung und Gestaltung ihrer Aufgaben. Ergänzend möchten wir Ihnen für diesen erfolgreichen Praktiker-Ansatz zukünftig eine moderne Kommunikations- und Netzwerkplattform bieten, um so noch früher über die aktuellen BankPraktiker-Themen zu informieren. Diese neue Plattform schafft gleichzeitig auch die Möglichkeit, institutsgruppenübergreifend mit den Autoren der Beiträge aus dem BankPraktiker und Kollegen zu diskutieren. Hierzu haben wir innerhalb des Business-Netzwerks XING unsere Gruppe BankPraktiker eingerichtet. XING ist heute das größte berufsbezogene Kommunikationsnetzwerk, welches sich durch eine weltweite Vernetzung von Menschen aus allen Unternehmensbereichen und Branchen zum Ziel gesetzt hat, eine interdisziplinäre Kommunikationsplattform für unterschiedlichste Themenbereiche zu schaffen. Gerade Mitarbeiter aus Banken und Sparkassen sind in XING in großer Zahl vertreten und kennen die vielfältigen Vorteile einer modernen fachthemenbezogenen Kommunikation. Die Basismitgliedschaft bei XING ist kostenfrei und kann von jedem durch eine einfache Registrierung erlangt werden (www.xing.de). Ihren Beitritt zur Gruppe BankPraktiker können Sie einfach unter dem folgenden Link beantragen: https://www.xing.com/net/bankpraktiker/ Wir werden künftig allen Gruppenmitgliedern ca. 14 Tage vor Erscheinen der neuen Ausgabe unseres BankPraktiker einen ersten aktuellen Themenüberblick durch unseren Newsletter BankPraktiker vermitteln und Ihnen dann auch eine fachbezogene Diskussion zu den einzelnen Themen in den dafür eingerichteten BankPraktiker-Foren ermöglichen. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, uns ein Feedback zum BankPraktiker zu geben und interessante neue Themen anzustoßen. Die Diskussionsforen in der XING-Gruppe BankPraktiker sind in Rubriken unterteilt. Diese orientieren sich an den bekannten BankPraktiker- Rubriken aus dem Heft. In welcher Rubrik Sie zu dem jeweiligen Beitrag diskutieren können, finden Sie als Hinweis künftig auf der ersten Seite eines jeden Beitrags, direkt unter dem Autorenkasten. Wir freuen uns sehr auf eine interessante Diskussion mit Ihnen. Für die gesamte Redaktion Marcus Michel Marcus Michel, Redakteur BankPraktiker und Moderator XING-Gruppe BankPraktiker abit.de de.ey.com 57

2 Inhalt AKTUELL / BANKPERSPEKTIVEN 60 Umfang der Beratungspflichten im Rahmen von Zinsswap-Geschäften Wissen über Kredite abhängig von Einkommen, Alter und Geschlecht 61 Ein Drittel der CEOs von Finanzinstituten erwartet W-förmige Konjunkturerholung Umfrage bei Finanzmarkt experten zu Lehren aus der Finanzmarktkrise Studie: Vertrauenskrise der Finanzbranche noch lange nicht ausgestanden 62 Banken fürchten politische Einmischung GLS Bank erhält Mikrofinanz- Auftrag von Bundesregierung 63 Auszeichnung der besten Banken Website 2010 Ikea wird zum Häuslebauer Migros-Bank übernimmt Swisslease AG LBBW Asset Management ist Fondsboutique des Jahres 64 BankPerspektiven: Innovationspreis des BankPraktiker für die Volksbank Mosbach/Deutschland BEITRÄGE BEITRÄGE 65 Stresstest: Modellierung eines Prototypen Svend Reuse, Sparkasse Mülheim an der Ruhr, Fachhochschule Masaryk- Universität Brno Dr. Martin Svoboda, Masaryk Universität (Brno) w Wann immer ein Controller Anfang 2007 als Stresstest definiert hätte Zusammenbruch des Bankensystems, Insolvenz einer großen Investmentbank und Liquiditätsknappheit am deutschen Bankenmarkt, wäre er von allen Marktteilnehmern als verrückt tituliert worden. Die Realität hat jedoch gezeigt, dass dies durchaus eintreten kann. Stresstests sind somit wichtiger denn je. Auch die Bankenaufsicht hat sich des Themas Stresstests angenommen und die MaRisk entsprechend modifiziert. Doch wie sind diese Modifizierungen zu bewerten? Wie kann ein konkretes Stressszenario aussehen? Der Beitrag behandelt diese Themen und gibt wertvolle Tipps zur Umsetzung von Stresstests in die Praxis. 71 Öffentlich-rechtliche Banken in Deutschland: Beurteilung aus externer Ratingsicht Andreas Biele, UniCredit Markets & Investment Banking Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG. w Die Sparkassen Finanzgruppe aus Sicht externer Ratingagenturen Ratingbetrachtung, Tendenzen und Refinanzierungsaspekte. 78 Kundenorientierung: Optimierung von Banköffnungszeiten am Fallbeispiel der Volksbank Leipzig Lucretia Löscher Marcus Göpfert Tanja Bogumil, HHL Leipzig Graduate School of Management. w Öffnungszeiten sind und waren schon immer Anlass für Diskussionen. Den schmalen Grad zwischen Kundenzufriedenheit, wirtschaftlichen Erwägungen, rechtlicher Zulässigkeit und Mitarbeiterbedürfnissen zu finden, ist eine der schwierigsten Aufgaben von Unternehmen im Zusammenhang mit dem Außenauftritt. Kreditinstitute müssen heutzutage mehr denn je an Öffnungszeitkonzepten arbeiten, die sowohl Geschäftsals auch Privatkunden gerecht werden, die den Kundenzulauf in zentralen und ländlichen Filialen beachten und die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich mit konkurrierenden Instituten sicherstellen. 58

3 SERVICE 84 Forwarddarlehen: Berechnung der Nichtabnahme- und Vorfälligkeitsentschädigung Prof. Dr. Konrad Wimmer, msggillardon AG Ismaning Dr. Patrick Rösler, Finanz Colloquium Heidelberg GmbH w Bei der Berechnung von Nichtabnahme- und Vorfälligkeitsentschädigung bei Forward-Darlehen spielt aus juristischer Sicht eine Rolle, wie der rechtlich geschützte Zinserwartungszeitraum bei Forwarddarlehen zu definieren ist. Außerdem ist häufig unklar, wie aus finanzmathematischer und juristischer Sicht die konkrete Berechnung der Nichtabnahme- und Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Rückführung bzw. Nichtabnahme von Forwarddarlehen zu erfolgen hat und ob ein Forwarddarlehen oder eine sofortige Umschuldung für den Kunden günstiger ist. 97 BankPartner 99 Rezensionen 103 Personalia 90 Bankfiliale: Ein Blick in die Zukunft Ulrich Jungmann, msggillardon AG w Der Beitrag nennt erfolgsbestimmende Faktoren und Trends in den Filialbanken. Trotz der steigenden Anzahl an Onlinebanken besteht bei den Bankkunden nach wie vor Bedarf an kompetenter Beratung in den Filialen der Kreditinstitute. Allerdings ist ein weiter wie bisher eine Sackgasse. IMPRESSUM BankPraktiker RECHTSSICHER REVISIOnSFEST RISIkOGERECHT Redaktion Dr. Patrick Rösler, Chefredakteur und VisdP Corinna van der Eerden, stellv. Chefredakteurin Dr. Christian Göbes Frank Sator Marcus Michel Thomas Welker Leiterin Korrektorat und Rezensionen Janin Stärker Sponsoring- /Anzeigenleitung Stefanie nauen Produktionsleitung Christiane kempe Leiterin Aboservice Beate knopf Satz Metalexis, niedernhausen Druck City Druck, Heidelberg Versand letterei.de GmbH & Co. kg, nauheim Titelfoto Rolf Bopp/fotolia Preise Der Preis für ein Jahresabonnement Inland beträgt 210. inkl. USt. und zzgl. 12. Versandkosten. BankPraktiker erscheint zehn Mal jährlich. Der Preis für ein Einzelheft beträgt 23,45 ( ,45 Versand). abonnementkündigungen sind nur mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende des berechneten Bezugszeitraums möglich. Firmenanschrift & inhaltliche Verantwortung Finanz Colloquium Heidelberg GmbH Plöck 32a D Heidelberg Tel.: Fax: Geschäftsführung Dr. Christian Göbes, Frank Sator, Dr. Patrick Rösler Sitz der Gesellschaft ist Heidelberg, amtsgericht Mannheim HRB nr Umsatz-Identifikationsnummer gemäß 27 a Umsatzsteuergesetz: DE ISSn

4 Aktuell Anlage, Recht Umfang der Beratungspflichten im Rahmen von Zinsswap- Geschäften w Mit zwei aktuellen Urt. v (Az. 23 U 175/08 bzw. 23 U 24/09) hat das OLG Frankfurt/M. erneut über den Umfang von Beratungspflichten im Rahmen von Zinsswap-Geschäften entschieden. Klägerin war jeweils ein mittelständisches Unternehmen. Streitgegenständlich waren in beiden Fällen insbesondere Schadensersatzansprüche wegen Verletzung von Beratungspflichten im Zusammenhang mit zwischen den Parteien geschlossenen sog. CMS-Spread-Ladder-Swaps. Während das LG Frankfurt/M. (Vorinstanz zu Az. 23 U 24/09) die Klage wegen einer Beratungspflichtverletzung als begründet ansah, hatte in dem anderen Verfahren das LG Hanau (Vorinstanz zu Az. 23 U 175/08) eine derartige Pflichtverletzung bereits verneint und die Klage abgewiesen. Das OLG Frankfurt/M. sah in beiden Fällen eine Verletzung von Beratungspflichten nicht als gegeben an und wies im Ergebnis beide Klagen als unbegründet ab, da die vom Kläger angegriffene Beratung anleger- und anlagegerecht erfolgt sei. Über die Risiken des Zinsswap-Geschäfts wurde dem Gericht zufolge hinreichend aufgeklärt. Das asymmetrische Chancen- Risiko-Profil und die sich daraus ergebende Charakteristik des CMS-Spread-Ladder- Swaps hätten sich deutlich aus der Produktbeschreibung ergeben. Eine Verpflichtung der Beklagten, über den anfänglich negativen Marktwert der Zinsswaps aufzuklären, bestehe nicht. Dieser Marktwert sei derjenige Betrag, den der Vertragspartner der Bank im Falle einer vorzeitig gewünschten Beendigung des Swapgeschäfts als Ausgleich zu zahlen habe. Eine solche Zahlung bei vorzeitiger Beendigung eines Vertragsverhältnisses sei einer Vorfälligkeitsentschädigung vergleichbar und allgemein üblich, so dass nicht gesondert darüber aufgeklärt werden müsse. Darüber hinaus hält es das Gericht für unschädlich, dass die Beklagte den Zinsswap zur Zinsoptimierung anbot. Zu einer derartigen Optimierung sei grds. jede Anlage geeignet, die im Falle einer günstigen Entwicklung zu bedeutenden Erträgen führe und somit die Möglichkeit biete, bestehende Zinslasten zu reduzieren. Schließlich weist der erkennende Senat im Zusammenhang mit der erfolgten Aufklärung über historische Zinssätze in den Beratungsunterlagen war ein Zeitraum von zehn Jahren dargestellt auf die nur begrenzte Bedeutung der Darstellung historischer Zinssätze hin. Zwar beruhe die Entwicklung kurzund langfristiger Zinssätze auf spezifischen Wirtschaftsgegebenheiten, die einer reflektierenden Betrachtung zugänglich seien. Da aber die Entwicklung der Kapitalmärkte in jeder volkswirtschaftlichen Epoche von anderen Rahmenbedingungen geprägt würde, könne auch mit Hilfe des Studiums historischer Daten keine verlässliche Prognose über die zukünftige Zinsentwicklung aufgestellt werden, so dass die vorhandene Darstellung der Historie ausreiche. Nachdem das OLG Frankfurt/M. (Az. 23 U 76/08) bereits im Juli 2009 in einem ähnlichen Fall die Klage einer gewerblich handelnden Anlegerin abwies, liegt das Gericht auch mit diesen Urteilen auf einer Linie mit Entscheidungen anderer Oberlandesgerichte (OLG Bamberg, Az. 4 U 92/08; OLG Celle, Az. 3 U 45/09; OLG Düsseldorf, Az. I-9 U 187/08) und bestätigt die bisherige OLG-Rechtsprechung zum Umfang der Beratungspflichten bei Zinsswap- Geschäften. Dr. Roland Hoffmann-Theinert, Partner, Rechtsanwalt und Notar und Dr. Daniel Tiwisina, Rechtsanwalt, beide GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten. Kredit Wissen über Kredite abhängig von Einkommen, Alter und Geschlecht w Welche Einstellung haben die Deutschen zum Thema Kredit und welches Image haben die unterschiedlichen Kreditformen? Eine repräsentative Umfrage von CreditPlus unter der deutschen Bevölkerung zeigt, dass in der Bevölkerung ein sehr unterschiedlicher Kenntnisstand über das Thema Kredit herrscht. Die Basis für eine fundierte Wertung und Entscheidung über einen Kredit liegt im Wissen. Auf die Frage Welcher Kredit bietet Ihnen Ihrer Meinung nach die besten Konditionen? waren 41% der Befragten nicht in der Lage, eine Einschätzung hinsichtlich der Konditionen der vier angebotenen Kreditformen Ratenkredit, Abrufkredit, Dispokredit und Kreditkarte abzugeben. Besonders bedenklich: Die Hälfte der Bevölkerung über 55 Jahre kann keine Aussage darüber machen. Auffällig ist darüber hinaus der Mangel an Information unter den weiblichen Umfrageteilnehmern: Fast die Hälfte der Frauen (46%) haben keine Meinung zu den unterschiedlichen Kreditarten; im Vergleich konnten nur 36% der traditionell eher an Geldfragen interessierten Männer ebenfalls keine Wertung abgeben. Die Unkenntnis über die unterschiedlichen Kreditarten nimmt mit sinkendem Haushaltsnettoeinkommen zu: 55% der Personen, deren Nettoeinkommen unter und bis zu monatlich beträgt, können sich nicht zu dem Thema äußern. Nicht verwunderlich ist, dass in dieser Einkommensgruppe 79,5% grundsätzlich nein zur Finanzierung über einen Kredit sagten. Zum Vergleich die anderen Einkommensgruppen: Der Anteil derjenigen, die keine Aussage zum Thema Kredit machen können, liegt bei den Befragten mit einem Einkommen von bis bei 48%; unter denjenigen mit einem Einkommen von bis bei 36% und 22% in der Gruppe, die über netto erwirbt. Der niedrige Kenntnisstand zum Thema Kredit spiegelt sich im Bildungsniveau der Befragten wider: Beunruhigende 48% der Bevölkerung mit Hauptschulabschluss wissen wenig über Konditionen bei der Kreditvergabe. Aber auch 37% der Deutschen mit Abitur oder Universitätsabschluss zeigen Wissenslücken. 60

5 Aktuell Vorstand Ein Drittel der CEOs von Finanzinstituten erwartet W-förmige Konjunkturerholung w Die Geldpolitik der Zentralbanken sorgt für Profite im Bankensektor und erlaubt Finanzinstituten, ihre Kapitalbasis zu verbessern. Doch weiterhin steht die Branche vor großen Herausforderungen. Die Strategieberatung Oliver Wyman hat die 13. Ausgabe ihres jährlichen Reports State of the Financial Services Industry auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos vorgestellt. Die Studie analysiert den Zustand der Branche und bewertet die Performance der 400 größten Finanzinstitute weltweit während der vergangenen fünf Jahre. Darüber hinaus werden im Rahmen der Studie die CEOs der 400 größten Finanzinstitute weltweit zu ihren Erwartungen an die Entwicklung der Branche befragt. Die Studie zeigt, dass Finanzinstitute derzeit wieder gute Gewinne schreiben und über die Branche hinweg 57% des Verlusts an Marktwert durch die Krise wettgemacht haben. Allerdings bedeutet die massive Schuldenübertragung von Haushalten und Unternehmen zu Schulden der öffentlichen Hand von bis zu 70%, dass die Besserung so nicht lange weiter unterstützt werden kann. Die langfristige Zukunft der Finanzinstitute bleibt daher weiterhin im Unklaren und ein Rückfall ist möglich. Dieser hängt vom regulatorischen Umfeld ab, in dem sich die Banken bewegen sowie von der Stärke der Gesamtwirtschaft außerhalb der Finanzbranche. 32% der befragten CEOs glauben an einen W-förmigen Rezessionsverlauf und 60% erwarten keine dauerhafte Besserung der wirtschaftlichen Situation vor Sie erwarten für ihre Firmen nur noch langfristige Wachstumsraten von acht Prozent, im Unterschied zu zwölf Prozent vor der Krise. Zu einer vollständigen Genesung legt die Studie der Finanzbranche für die Zukunft einen neuen Lebensstil ans Herz: Die Institute werden sich auf zumindest zwei Aspekte konzentrieren müssen: Ihre Reputation zu verbessern und Antworten auf die wahren Bedürfnisse ihrer Kunden zu finden. Vorstand Umfrage bei Finanzmarktexperten zu Lehren aus der Finanzmarktkrise w Die Aufsichtsräte der Banken haben ihre Kontrollfunktion in den zurückliegenden Jahren schlecht erfüllt und tragen Mitschuld an der Finanzmarktkrise. Der Gesetzgeber sollte deshalb unbedingt die Aufsichtsratsstrukturen bei Banken verbessern. Vordringlich sollten höhere Anforderungen an die Qualifikation und Erfahrung von Aufsichtsräten gestellt, die Zahl der von einem Aufsichtsratsmitglied ausgeübten Mandate begrenzt und die Informationsrechte des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorstand gestärkt werden. Auch eine längere zeitliche Sperrfrist bei einem Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat einer Bank sollte überlegt werden. Zu diesen eindeutigen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter 222 Experten des Finanzsektors im Rahmen des monatlichen ZEW Finanzmarkttests. Wegen der internationalen Finanzmarktkrise sieht sich vor allem das Topmanagement der Banken scharfer Kritik ausgesetzt. Weitaus weniger kritisiert wird dagegen die Rolle des Aufsichtsrats. Dabei ist es dessen vornehmste Pflicht, das Management zu überwachen und zu riskante Geschäftspraktiken zu verhindern. Diese Pflicht haben die Aufsichtsräte der Banken nach Ansicht von 88% der vom ZEW befragten Finanzmarktexperten vernachlässigt. Sie sind daher für die Finanzmarktkrise mitverantwortlich. Als Reaktion darauf sprechen sich neun von zehn der vom ZEW Befragten für deutliche Änderungen bei den Aufsichtsratsstrukturen der Banken aus. Nach Ansicht der Experten sind höhere Anforderungen an die Qualifikation der Aufsichtsratsmitglieder der beste Weg, um die Kontrolle des Vorstands durch den Aufsichtsrat zu verbessern. Rund 94% von ihnen halten eine solche Maßnahme für geeignet oder sogar sehr geeignet. Ein verstärktes Informationsrecht des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorstand wird von 89% der Finanzexperten als geeignet oder sehr geeignet bewertet, um die Kontrollfunktion zu verbessern. Darüber hinaus sollte die Anzahl der Aufsichtsratsmandate, die von einem Aufsichtsratsmitglied ausgeübt werden dürfen, begrenzt und höhere Anforderungen an die Erfahrung der Aufsichtsratsmitglieder gestellt werden. Mehr als 80% der Experten halten diese Maßnahmen für geeignet oder sehr geeignet. Und immerhin noch 71% der Experten plädieren für eine gewisse zeitliche Sperrfrist zwischen dem Wechsel eines Vorstandsmitglieds in den Aufsichtsrat, um daraus möglicherweise entstehende Interessenkonflikte zu vermeiden. Deutlich skeptischer sind die befragten Finanzexperten bezüglich einer Begrenzung der Anzahl der Mitglieder des Aufsichtsrats. Eine erfolgsabhängige Entlohnung des Aufsichtsrats wird von der Mehrheit der Experten ebenfalls abgelehnt. Knapp 20% von ihnen halten eine solche Maßnahme sogar für vollkommen ungeeignet, um die Kontrolle des Managements durch den Aufsichtsrat zu verbessern. Diese Ablehnung muss indessen nicht wundern, wird doch die erfolgsabhängige Entlohnung von Bankmanagern von der breiten Öffentlichkeit als eine der Hauptursachen für die Finanzmarktkrise betrachtet. Es erscheint somit wenig sinnvoll, genau dies nun auch für die Aufsichtsratsmitglieder einzuführen. mehr dazu unter: Vorstand Studie: Vertrauenskrise der Finanzbranche noch lange nicht ausgestanden w Auch über ein Jahr nach der Lehman- Pleite leidet die Finanzdienstleistungsbranche immer noch unter einer echten 61

6 Aktuell Vertrauenskrise - dies ist das Kernergebnis einer repräsentativen Studie von BBDO Consulting, der auf Marketingstrategien spezialisierten Unternehmensberatung der BBDO Gruppe. Die Marketingexperten hatten schon Ende 2008 mit der gleichen repräsentativen Studie über Personen zu ihrer Vertrauenseinschätzung gegenüber unterschiedlichen Finanzdienstleistern befragt und können nun folgende wesentliche Entwicklungen feststellen: Kundenvertrauen stagniert: Insgesamt bleibt das Kundenvertrauen gegenüber der Branche auf ähnlich niedrigem Niveau wie vor einem Jahr, also wie zu Hochzeiten der Finanzkrise. Gewinner verlieren, Verlierer gewinnen: Die Vertrauens-Champions des letzten Jahres, Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sind auch dieses Jahr wieder vorne, müssen aber leichte Verluste hinnehmen, sodass jetzt auch die Bausparkassen Einzug in diese Spitzengruppe halten. Umgekehrt können die großen Verlierer des letzten Jahres Investmentbanken, Unabhängige Finanzdienstleister wie MLP oder AWD sowie Privatbanken zum Teil deutlich zulegen. Ausnahme: Fondsgesellschaften verharren auf dem niedrigen Niveau des letzten Jahres. Bodenständigkeit und Transparenz hilft, Internationalität und Kapitalmarktnähe nicht: Wie vor einem Jahr belohnen Kunden auch diesmal wieder das, was für sie ein im besten Sinne des Wortes konservatives Geschäft ausmacht: Bodenständigkeit und Transparenz. Umgekehrt scheint das Misstrauen gegenüber Geschäften mit großer Nähe zu den internationalen Kapitalmärkten immer noch tief zu sitzen, trotz der positiven Entwicklungen vieler Aktienmärkte Vertrauen alleine reicht nicht, ausschlaggebend ist die Präferenzposition: Die Ergebnisse zeigen, dass eine gute Vertrauensposition sich nicht automatisch in eine starke Präferenzposition übersetzt. Zwei Beispiele aus der Gruppe der Vertrauens-Champions : während die Sparkassen ihre Vertrauensführerschaft auch in starke Präferenzpositionen bei allen abgefragten Bedarfen der persönlichen Finanzplanung ummünzen können (z. B. Altersvorsorge, Geldanlage, Kredit), gelingt dies den Genossenschaftsbanken nicht. Zahlungsbereitschaft für Honorarberatung sehr niedrig: zwar gibt es mittlerweile eine breite generelle Zahlungsbereitschaft für gebührenpflichtige Finanzberatung, allerdings bewegen sich die Beträge, die Kunden dafür nach eigener Aussage tatsächlich zu zahlen bereit sind, größtenteils bei Werten deutlich unter 50. Vorstand Banken fürchten politische Einmischung w Gut ein Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise hat sich die Stimmung in der Bankenwelt klar gegen eine weitere staatliche Einflussnahme gewendet. Wie aus einer gemeinsamen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und des Centre for the Study of Financial Innovation (CSFI) hervor geht, gelten Politische Interventionen derzeit als Risikofaktor Nummer Eins. Auf dem zweiten Platz des Banking-Banana-Skins-Index folgen Kreditrisiken. Die Furcht vor Überregulierung steht auf Rang drei und damit noch vor der Sorge über die Entwicklung der Weltwirtschaft. Der Index listet regelmäßig die aus Sicht von Bankern, Aufsichtsbehörden und Branchenbeobachtern größten Gefahren für die Bankenbranche auf. Konkret sehen viele Befragte einen Zielkonflikt zwischen der politischen Forderung nach einer Ausweitung der Kreditvergabe an Unternehmen und der angestrebten Stärkung des Eigenkapitals. Zudem kritisieren einige Banker, dass die unterschiedliche Haltung der Staaten zu Stützungskrediten und -bürgschaften den internationalen Wettbewerb in der Branche verzerrt. Eng verknüpft mit der Sorge vor den Konsequenzen staatlicher Eingriffe ist das von den Befragten wahrgenommene Risiko der Überregulierung. Die Risiken im Bankgeschäft insgesamt sind nach Einschätzung der Befragten derzeit so hoch wie noch nie. Gleichzeitig sind nur neun Prozent der Ansicht, dass die Banken gut auf die Gefahren vorbereitet sind, während elf Prozent den Instituten eine schwache Verfassung attestieren. In der letzten Umfrage von 2008 sahen sich noch 24% die Banken gut aufgestellt, lediglich vier Prozent waren gegenteiliger Auffassung. Bei den Risiken mit unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen für den Bankensektor stehen die Kreditrisiken wie schon in der Umfrage von 2008 auf dem zweiten Rang. Auch in den Kernbereichen des Bankgeschäfts deutet der Risikoindex nur auf eine Entspannung, nicht jedoch eine Entwarnung hin. So sackt die Furcht vor einer Liquiditätsklemme gegenüber der Umfrage von 2008 zwar vom ersten auf den fünften Rang ab. Jedoch taucht die mangelnde Verfügbarkeit von Kapital als Risiko erstmals im Ranking auf (Rang sechs). Deutlich weniger Sorgen als 2008 machen sich die Befragten über die wirtschaftlichen Konsequenzen der Aktivitäten von Hedge Fonds, die im Ranking von Platz zehn auf 18 gefallen sind. Auch das Schadensrisiko durch illegale bzw. nicht autorisierte Transaktionen einzelner Wertpapierhändler ( Rogue Trader ) schätzen die Experten geringer ein (Rang 20) als noch vor zwei Jahren (Rang 14). Kredit GLS Bank erhält Mikrofinanz- Auftrag von Bundesregierung w Die GLS Bank wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt, das Mikrokreditgeschäft in Deutschland flächendeckend auszubauen. Der Mikrokreditfonds Deutschland startet mit einem Volumen von 100 Mio. und sichert Kredite an Klein- und Kleinstunternehmen sowie Betriebsgründungen ab. Die GLS Bank ist seit zehn Jahren im Bereich Mikrofinanz tätig und verfügt über ein großes Netz von Kooperationspartnern. Sie wurde jetzt mit dem Ausbau eines deutschlandweiten Mikrokre- 62

7 Aktuell ditgeschäfts beauftragt. Die Mittel aus dem Fonds stammen im Wesentlichen aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Haushalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Klein- und Kleinstbetriebe sowie Unternehmensgründungen haben trotz innovativer Geschäftsmodelle aufgrund von fehlenden Sicherheiten oft keinen Zugang zu Kapital. Die Vergabe der Kredite bis erfolgt durch die GLS Bank in Zusammenarbeit mit regionalen Mikrofinanzinstituten. Sie beraten Kreditnehmer vor Ort und geben eine Kreditempfehlung an die GLS Bank. Der Mikrokreditfonds sichert gegenüber der GLS Bank die Kreditausfälle ab und wird als Treuhandvermögen von der NBank verwaltet. IT Auszeichnung der besten Banken Website 2010 w Bereits im zwölften Jahr wird der ibi Website Rating Award für die besten Banken Webseiten verliehen. Die Deutsche Postbank AG geht zum dritten Mal in Folge als Gewinner aus dieser umfangreichen Untersuchung deutschsprachiger Internet Auftritte von Banken und Sparkassen hervor. Die Beratungsqualität sagt aus, wie gut der Kunde im Internet in seinem Kaufentscheidungsprozess virtuell beraten und betreut wird. Art und Qualität der abgebildeten Beratungs und Verkaufsprozesse bestimmen maßgeblich die Vertriebsstärke einer Website. Diese wird z. B. durch richtig platzierte und ausgewählte Informationen, interaktive Elemente und Beratungstools gewährleistet. Um die vertrieblich relevanten Botschaften erfolgreich zu transportieren, müssen diese durch geeignete Aufbereitung und Bereitstellung zugänglich und nutzbar gemacht werden. Je höher dieser Bedienkomfort, also die Usability einer Seite, desto besser werden die Inhalte vom Kunden erfasst. Wie bereits im Vorjahr können sich Deutsche Postbank, Sparkasse Hannover und die Dresdner Bank durch hohe Zielerreichungsgrade in beiden Hauptkategorien die ersten drei Plätze in der Gesamtwertung sichern. Die Vergleichsstudie untersucht dabei rund 160 Kreditinstitute in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wird ermittelt, in wie weit die Webseiten der Banken die geforderten Kriterien eines erfolgreichen Internet Vertriebs umsetzen. Die Top10 des ibi Website Rating 2010: 1 Deutsche Postbank AG 2 Sparkasse Hannover 3 Dresdner Bank AG 4 Kreissparkasse Köln 5 Sparkasse Aachen 6 Deutsche Bank AG 7 Sparkasse Saarbrücken 8 SEB AG 9 Sparkasse KölnBonn 10 Stadtsparkasse München Neben den TOP 10 wurden auch Awards für die Gewinner der Schwerpunktthemen Konten & Karten/Girokonto sowie Suchfunktion auf Bankenwebsites vergeben. Die beste Ausgestaltung des Online Girokontos zeigt die Sparkasse Hannover, die beste Suchfunktion wurde von der Sparkasse KölnBonn umgesetzt. Kredit Ikea wird zum Häuslebauer w Mit Ikea verkauft laut Bericht von www. spiegel.de jetzt nicht mehr nur Möbel: Der Konzern aus Schweden erweitert sein Sortiment um Fertighäuser. Ab März kann das erste Haus in Hofheim-Wallau besichtigt werden, der Verkaufsstart ist für April angesetzt. Die Reihenhäuser, die samt Grundstück schlüsselfertig übergeben werden, sollen unter der Marke Boklok ( Wohne clever ) vertrieben werden. Die kleinste Wohnung kostet knapp , ein ganzes Reihenhaus in Offenbach inklusive Grundstück gibt es z. B. für rd Der Konzern kooperiert in Deutschland mit Bien-Zenker, einem hessischen Hersteller für Fertighäuser. Bis zum Jahresende sollen zunächst 60 Reihenhäuser und 20 Wohnungen entstehen die ersten Bewohner sollen bereits Ende dieses Jahres einziehen. Die zweigeschossigen Mehrfamilienhäuser im skandinavischen Stil bestehen aus sechs Wohnungen, aufgeteilt in jeweils Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. Später sind laut Ikea auch größere Stückzahlen geplant. Die ersten Projekte starten in der Rhein-Main-Region an den Ikea-Standorten Offenbach, Nürnberg, Wiesbaden und Hofheim. Alle Ikea-Häuser sind in der Holzbaurahmenbauweise gefertigt und werden in Deutschland verputzt angeboten. In Dänemark, Norwegen und Großbritannien läuft das Geschäft bereits erfolgreich. Seit Mitte der neunziger Jahre entstanden hier schon Boklok-Bauten. Vorstand, Kredit Migros-Bank übernimmt Swisslease AG w Die Schweizer Migros-Bank hat die auf Leasing von Investitionsgütern und Unternehmensfahrzeugen spezialisierte Swisslease AG vollständig übernommen. Wie die Handelszeitung berichtet, erfolgte die Akquisition rückwirkend zum Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Durch die Übernahme sieht sich die Migros- Bank in der Lage, in der ganzen Schweiz sämtliche Finanzierungsdienstleistungen im Firmenkundengeschäft aus einer Hand anzubieten. Swisslease erzielte 2009 ein Leasingvolumen von 100 Mio. CHF. Das Unternehmen war seit seiner Gründung 1997 über eine Partnerschaft mit der Migros-Bank verbunden. Anlage LBBW Asset Management ist Fondsboutique des Jahres w Mit Preisen in allen Anlageklassen wurde die LBBW Asset Management (LBBW AM), eine 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bei den Euro-FundAwards 2010 ausgezeichnet. Aufgrund der Qualität der Produktpalette und der Vielzahl der gewonnenen Awards durfte Michael Trauth, Geschäftsführer der LBBW AM, zusätzlich den Goldenen Bullen als Fondsboutique des Jahres entgegen nehmen. Die Verleihung fand im Rahmen der Finanzen-Nacht des Magazins Euro in München statt. 63

8 BankPerspektiven BankPerspektiven Innovationspreis des BankPraktiker für die Volksbank Mosbach/Deutschland Fakten Bilanzsumme Mitarbeiteranzahl 176 Name der Vorstände Zweite Führungsebene Cost-Income-Ratio 79 Geschäftsmodell der Bank und strategische Ausrichtung w Als Genossenschaftsbank ist die Volksbank eg Mosbach traditionell eng verbunden mit den Menschen der Region. Die Versorgung der Unternehmen und Privatpersonen mit qualitativ einzigartiger Beratung in allen Finanzfragen liegt dem Institut und seinen Mitarbeitern am Herzen. Dabei steht die genossenschaftliche Identität im Vordergrund: Langfristige, dauerhafte Mitgliederförderung, nicht Gewinnmaximierung, ist das, was die Bank antreibt. Grund für die Auszeichnung durch den BankPraktiker Die Volksbank Mosbach schafft es, ihre Unternehmensvision in eine klare strategische Ausrichtung zu transferieren. Der Dienstleistungsgedanke, der in der Unternehmensvision verankert ist, wird auch durch außergewöhnliche Maßnahmen in die Tat umgesetzt, z. B. durch die Initiierung und Begleitung einer Bürgerstiftung für die Region Mosbach. Für die fest umrissene, von Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen nachvollziehbare strategischen Stoßrichtung wurde sie u. a. im Rahmen der glamourösen victor Gala 2009 am in Baden bei Klaus Saffenreuther (Vorstandsvorsitzender) Andreas Siebert Marco Garcia (Generalbevollmächtigter, Leiter Produktionsbank) Holger Engelhardt (Prokurist, Leiter Vertriebsbank) Manfred Galm (Prokurist, Leiter Steuerungsbank) Wien mit der begehrten victor Trophäe ausgezeichnet und ließ damit alle anderen teilnehmenden Institute in der Säule Strategie des victor Benchmarking hinter sich. Mit über 400 (von 500 möglichen) Punkten beweisen die victor Auswertungsergebnisse der Volksbank eg Mosbach, dass die eindeutig formulierte Unternehmensstrategie bei 100% der Mitarbeiter und Führungskräften angekommen ist. Die Identifikation mit der Unternehmensvision ist im Vergleich zum Durchschnitt fast dreifach so hoch. Einer der Gründe für das überdurchschnittliche Abschneiden liegt in der hohen Qualität der Vision der Volksbank Mosbach. Sie wird als herausfordernd, aber erreichbar gesehen. Sie ist verständlich, inspirierend und auch aus Sicht der Mitarbeiter einzigartig. Aber nicht nur die Vision, auch der Weg zum Ziel ist klar umrissen. Hierbei liegt der Fokus auf Kundeninteresse, Leistung und Wettbewerbsfähigkeit. Vorstandsvorsitzender Klaus Saffenreuther, der bereits 2007 eine victor Trophäe im Bereich Strategie für sein Institut entgegennehmen durfte: Wir waren mutig und haben uns 2009 in schwierigem Marktumfeld der victor Befragung gestellt. Kunden und Mitarbeiter waren zusätzlich durch eine dem verändertem Kundenverhalten Rechnung tragende Anpassung von Servicezeiten gefordert. In diesen vergangenen Monaten war unsere Authentizität ein ganz wesentlicher Baustein, sowohl intern als auch extern. Gemeinsames Erarbeiten der anstehenden Veränderungen, gezielte und offene Kommunikation über alle Unternehmensebenen und bereiche hinweg waren weitere Schlüsselfaktoren, auf die wir bauen konnten. Ein Unternehmensleitbild, das Identifikation bietet, ist dabei unerlässlich. Es erfüllt uns mit Stolz, dass all unsere Mitarbeiter hinter diesem Leitbild stehen. Doch das allein reicht nicht. Wichtig ist, dass Strategie gelebt wird und das funktioniert hervorragend bei uns! Dass dies auszeichnungswürdig ist, bestätigt der Vergleich mit den victor Globalergebnissen (über alle victor Teilnehmer 2009 im deutschsprachigen Raum). Diese zeigen, dass die meisten Führungskräfte in turbulenten Zeiten zwar die Bedeutung des strategischen Managements als besonders wichtig hervorheben. Allerdings werden die Strategien selten in Handeln umgesetzt. Perspektiven und zukünftige Entwicklungsfelder Unsere bisherige, seit einigen Jahren geltende und zweifellos auch bewährte Unternehmensvision haben wir in den letzten Monaten gemeinsam mit unseren Führungskräften auf den Prüfstand gestellt und überarbeitet. Unsere genossenschaftlichen Wurzeln und die entsprechende Identität stellen wir nun, in unserer neuen Vision, als zentrale Orientierungsmarke ins Zentrum unseres Denkens. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass unser Hauptunterscheidungsmerkmal, unsere besondere Unternehmensform, mehr als genügend Potenzial bietet, um den Erfolg und die grundsätzliche Sinnhaftigkeit unseres Tuns dauerhaft sicher zu stellen betont der Vorstandsvorsitzende. 64

9 Vorstand Kredit Konto Anlage Recht Handel Controlling Revision IT Beitrag Stresstests Kritische Analyse der Anforderungen in den neuen MaRisk und Modellierung eines Prototypen. I. Einleitung w Stresstests waren schon immer in den MaRisk verankert, doch im Rahmen der Finanzmarktkrise hat die BaFin im nun vorliegenden endgültigen MaRisk Werk vom diesen einen höheren Stellenwert eingeräumt 1, die es kritisch zu würdigen gilt. Hierzu geht dieser Beitrag wie folgt vor: Nach einer kurzen Definition und Kategorisierung von Stresstests werden die Anforderungen der MaRisk dargestellt. Abschn. IV stellt ein pragmatisches Modell zur Stresstestermittlung vor. II. Definition und Strukturierung von Stresstests 1. Definition von Stresstests Eine einheitliche Definition von Stresstests existiert nicht. So definiert die BIZ Stresstests als Methoden des Risikomanagements, die die Auswirkungen bestimmter Ereignisse oder Veränderungen ökonomischer Rahmenbedingungen auf die (finanzielle) Lage von Kreditinstituten abschätzen sollen 2. Das CEBS wiederum lässt sich wie folgt zitieren: Stresstests sind [ ] ein übergreifender Ausdruck, um die verschiedenen (quantitativen und qualitativen) Methoden zu beschreiben die von den Kreditinstituten eingesetzt werden, um ihre Verwundbarkeit durch außergewöhnliche aber plausible Ereignisse herauszufinden 3. Das Fachgremium Kredit hat in 2007 ebenfalls eine Definition zur Verfügung gestellt: Stresstests dienen dem Institut dazu, mögliche künftige Veränderungen der ökonomischen Rahmenbedingungen zu spezifizieren und zu prüfen, inwieweit es im Hinblick auf seine regulatorische und ökonomische Kapitalausstattung derartigen besonders negativen Einflüssen standhalten kann. [ ] Stresstests sind somit Mittel zur Abschätzung zukünftiger Risiken in ungünstigen ökonomischen Szenarien und dienen der Information der Geschäftsleitung 4. Auch die MaRisk definieren Stresstests in Anlage 1 zum Rundschreiben 15/2009: Der Ausdruck Stresstests wird im Folgenden als Oberbegriff für die unterschiedlichen Methoden gebraucht, mit denen die Institute ihre Verlustanfälligkeit auch bezüglich außergewöhnlicher, aber plausibel möglicher, Ereignisse überprüfen 5. Im Rundschreiben selbst heißt es zudem Die Stresstests haben auch außergewöhnliche, aber plausibel mögliche Ereignisse abzubilden. Dabei sind geeignete historische und hypothetische Szenarien darzustellen 6. Autoren: Svend Reuse, Dipl.-Betriebsw. (FH)/Dipl.-Inform. (FH), MBA, Abteilungsleiter Controlling der Sparkasse Mülheim an der Ruhr, Dozent an der Fachhochschule für Oekonomie und Management. Seit 2007 Doktorand an der Masaryk- Universität Brno, Tschechien, Fachrichtung Finanzwesen. Dr. Martin Svoboda, Ph. D., Dekan der Masaryk Universität (Brno), Inhaber des Lehrstuhls für Finanzen und Kapitalmärkte. Er beschäftigt sich seit 20 Jahren mit derivativen Finanzinstrumenten und ist Herausgeber des ZertifikateJournals in Tschechien und der Slowakischen Republik. Diskutieren Sie zum Thema dieses Beitrags mit anderen BankPraktikern in unserer Gruppe bei. Diesen Beitrag finden Sie dort unter der Rubrik: Controlling. Abbildung 1: Anforderungen an Stresstests Stresstests sind zusätzliche Simulationen zu den bestehenden Risikomanagementverfahren. Sie sollen externe Faktoren wie ökonomische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Sie haben qualitativ und quantitativ zu erfolgen. Sie sollen die Verlustanfälligkeit von Instituten aufzeigen. Sie müssen somit nicht nur für einzelne Risiken, sondern auch für das gesamte Institut vollzogen werden. Sie sollen der Information der Geschäftsleitung dienen. Sie sollen historische und hypothetische Szenarien umfassen. Sie müssen außergewöhnliche aber plausible Szenarien darstellen. 1 Vgl. BaFin, Anlage 1 zum Rundschreiben 15/2009, erhältlich auf: cln_108/shareddocs/downloads/de/service/ Rundschreiben/Anlagen/rs 0915 ba an lage1,templateid=raw,property=publication File.pdf/rs_0915_ba_anlage1.pdf, Abfrage vom Zitiert nach Ernst & Young, Stresstests, S. 9, Präsentation im Rahmen des Regulatory Breakfast Die neu gefassten MaRisk, Zitiert nach Ernst & Young, Stresstests, a. a. O. (Fn. 2), S Fachgremium Kredit, Stresstests , erhältlich auf: download/bankenaufsicht/pdf/stresstest.pdf, Abfrage vom Vgl. BaFin, a. a. O. (Fn. 1), Anmerkungen zu AT Satz 3. 6 Vgl. BaFin, a. a. O. (Fn. 1), AT Satz 4. 65

10 » Der Ausdruck Stresstests wird im Folgenden als Oberbegriff für die unterschiedlichen Methoden gebraucht, mit denen die Institute ihre Verlustanfälligkeit auch bezüglich außergewöhnlicher, aber plausibel möglicher, Ereignisse überprüfen. «Abbildung 2: Strukturierung von Stresstests7 Univariate Stresstests Sensitivitätsanalyse Es wird nur ein Risikofaktor variiert. Ziel ist es, die Empfindlichkeit/Sensitivität dieses Risikoparameters und seine Einflüsse auf das Risiko zu messen. Vorteil: Die isolierte Wirkung eines Parameters kann aufgezeigt werden. Nachteil: Die Auswirkungen des Zusammenspiels mehrere Risikofaktoren werden nicht berücksichtigt. Stresstests Multivariate Stresstests Szenarioanalyse Simultane Veränderung mehrerer Faktoren. Ziel ist die Darstellung eines kumulativen Stresszustands. Vorteil: Realistische Simulation von Krisensz enarien. Betrachtet ggf. alle Portfolien. Wechselwirkungen zwischen Param etern werden deutlich. Nachteil: Erhöhter Modellierungsaufwand. Die Wirkung des einzelnen Parameters geht unter. Arten: Portfolioindividuelle Verfahren Standardisierte Verfahren Arten: Historische Szenarien Hypothetische Szenarien 7 In Anlehnung an Basel Committee on Banking Supervision, Consultative Document: Principles for sound stress testing practices and supervision, Januar 2009, S. 10 ff., erhältlich auf: Abfrage vom ; Deutsche Bundesbank, Stresstests bei deutschen Banken Methoden und Ergebnisse, Monatsbericht Oktober 2004, S. 81 ff., erhältlich auf: bundesbank.de/download/volkswirtschaft/ mba/2004/200410mba_stresstest.pdf, Abfrage vom ; Ernst & Young, a. a. O. (Fn. 2), S. 12 f. 8 Vgl. Deutsche Bundesbank, a. a. O. (Fn. 7), S. 81 ff. Stresstests müssen somit die Aspekte berücksichtigen, die Abb. 1 darstellt. Gerade die letztere Aussage führt in der Praxis oft zu Problemen. Oft werden Szenarien als zu unwahrscheinlich abgetan, so dass eine tendenzielle Unterschätzung der Risiken im Stressfall auftritt. So finden Stresstests, die auf den ersten Blick unrealistisch erscheinen, kein Gehör. Die komplexeste Aufgabe des Controlling ist es somit die Stresstests so objektiv wie möglich zu formulieren und diesen gleichzeitig Gehör im Haus zu verschaffen. 2. Strukturierung von Stresstests Stresstests lassen sich nach univariaten und multivariaten Stresstests untergliedern, wie Abb. 2 zeigt. Letztlich muss ein Institut immer beide Arten von Verfahren verwenden, um Stressszenarien umfassend umsetzen zu können. Die Deutsche Bundesbank hat bereits 2004 erhoben, dass deutsche Institute sowohl Sensitivitätsanalysen als auch hypothetische und historische Szenarien ansetzen 8. III. Anforderungen der MaRisk und deren Umsetzung 1. Systematische Darstellung der Anforderungen der MaRisk Nicht zuletzt auf Basis der aktuellen Entwicklungen an den Märkten hat die Novellierung der MaRisk auch Stresstests einer erneuten Beobachtung unterzogen. Abb. 3 gibt einen Überblick über die Anforderungen der MaRisk an Stresstests. Auch wenn Stresstests für alle wesentlichen Risiken nach MaRisk gelten, sind doch gerade die Neuerungen in Bezug auf das Liquiditätsrisiko positiv hervorzuheben. Gerade an dieser Stelle haben aus Sicht der Autoren viele Institute Stresstests nicht gebührend beachtet. Die 66

11 aktuelle Situation am Liquiditätsmarkt ist ein trauriges Ergebnis dessen. In Summe sind die Anforderungen der MaRisk somit als gut und praxisnah zu bezeichnen. 2. Umsetzungsempfehlungen für die Institute Obwohl die Anforderungen der MaRisk auf den ersten Blick einfach und logisch erscheinen, dürfte jedoch die konkrete Umsetzung zu einem erheblichen Aufwand führen. Folgende Dinge sollten aus Sicht der Autoren beachtet werden: Schon vor Definition der Szenarien muss die aufbau- und ablauforganisatorische Verankerung von Stresstests sichergestellt werden nicht umsonst sind die wesentlichen Aspekte von Stresstests im Bereich Risikosteuerungsund -controllingprozesse geregelt. Erst danach sind sinnvolle Stresstest zu modellieren, die sowohl Sensitivitätstests als auch» Oft werden Szenarien als zu unwahrscheinlich abgetan, so dass eine tendenzielle Unterschätzung der Risiken im Stressfall auftritt. «Abbildung 3: Anforderungen der MaRisk an Stresstests 9 Artikel AT Satz 3 AT Satz 4 AT Satz 5 AT Satz 6 AT Satz 7 AT 4.5 Satz 5 BTR 3 Satz 7 BTR 3 Satz 8 BTR 3 Satz 10 Inhalt Stresstests sind für alle vier wesentlichen Risiken durchzuführen. Risikokonzentrationen und Risiken aus außerbilanziellen Geschäften sind zu berücksichtigen. Stresstests müssen auch auf Institutsebene durchgeführt werden. Sowohl Sensitivitätstests als auch Szenarioanalysen sind durchzuführen. Stresstests sollen auch außergewöhnliche, aber plausibel mögliche Ereignisse abbilden. Sowohl historische als auch hypothetische Verfahren sind anzuwenden. Die strategische Ausrichtung eines Institutes und sein wirtschaftliches Umfeld sind bei Festlegung der Szenarien zu berücksichtigen. Die Angemessenheit der Stresstests ist in regelmäßigen Abständen, mind. jährlich zu überprüfen. Die Ergebnisse der Stresstests sind auch bei der Beurteilung der Risikotragfähigkeit angemessen zu berücksichtigen 10 Dies bedeutet nicht, dass diese unbedingt in quantitativer Hinsicht mit gegen die Risikotragfähigkeit gerechnet werden müssen. Die Geschäftsleitung ist regelmäßig über die Ergebnisse der Stresstests zu informieren. Neben den Ergebnissen der Stresstests sind v.a. ihre potenziellen Auswirkungen auf die Risikosituation und die Risikodeckungspotenziale darzustellen. Die Annahmen der Stresstestszenarien sind offen zu legen. Auch auf Gruppenebene sind für alle wesentlichen Risiken Stresstests durchzuführen. Für Liquiditätsrisiken sind regelmäßig Stresstests zu rechnen. Hierbei sind sowohl institutseigene als auch marktweite Ursachen zu berücksichtigen. Es sind unterschiedlich lange Zeithorizonte zugrunde zu legen. Für kapitalmarktorientierte Institute gelten verschärfte Anforderungen: Sie haben neben internen Ursachen (Verschlechterung des eigenen Ratings) auch externe Ursachen wie Ausfall zentraler Kontrahenten und Kursverfall auf Sekundärmärkten zu simulieren. Zudem sind beide Ursache miteinander zu kombinieren. Die Ergebnisse der Stresstests sind bei Maßnahmen und deren Würdigung zu berücksichtigen. Die Geschäftsleitung ist regelmäßig über die Ergebnisse der Stresstests im Liquiditätsrisiko zu informieren. 9 Eigene Darstellung in Anlehnung an BaFin, a. a. O. (Fn. 1). 10 Vgl. BaFin, a. a. O. (Fn. 1), AT Satz 6. 67

12 » Die besondere Herausforderung ist die Definition von außergewöhnlichen aber plausiblen Szenarien eine Gratwanderung, die äußerstes Fingerspitzengefühl verlangt. «11 D. h. keine ABS Investments. 12 Vgl. Deutsche Bundesbank a. a. O. (Fn. 7), S. 86 ff. 13 Vgl. BaFin (2007, Zinsrisiko Rundschreiben): Rundschreiben 07/2007, Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch; Ermittlung der Auswirkungen einer plötzlichen und unerwarteten Zinsänderung, BA 17 K /0001, , Bonn-Frankfurt, erhältlich auf: Rundschreiben/2007/rs 0707 ba.html? nnn=true, Abfrage vom Szenarioanalysen beinhalten sollten. Die besondere Herausforderung ist hier die Definition von außergewöhnlichen aber plausiblen Szenarien eine Gratwanderung, die äußerstes Fingerspitzengefühl verlangt. Neben internen Stressursachen sollten auch externe Faktoren implementiert werden. Hier sollte aber eine recht pauschale Annahme getroffen werden. Die Erfahrung zeigt, dass Banken schon im Normalfall Märkte und deren Auswirkungen auf die Bank nur bedingt voraussagen können. Ungleich schwerer ist dies im Stressfall, so dass an dieser Stelle vor einer zu hohen Komplexität mit dem damit einhergehenden Modellrisiko gewarnt wird. Es bietet sich hier ein Arbeitskreis aus Praktikern aus allen Risikosparten des Hauses an. Dies erhöht die Akzeptanz und führt oft schnell zu brauchbaren Ergebnissen. Aufgabe des Controlling ist es an dieser Stelle, diese Ideen zusammenzuführen und ggf. zu einem Institutsstresstest zu aggregieren. Generell gilt: Die Anzahl und auch die Komplexität der Szenarien müssen zur Risikostruktur des Hauses passen. Zu viele zu komplexe Szenarien werden schnell unübersichtlich und sind nur mit hohem Aufwand simulierbar. Zudem bietet es sich an, Stresstests nicht nur für die periodische bzw. barwertig orientierte Risikotragfähigkeit, sondern auch für die regulatorische Risikotragfähigkeit zu rechnen. Das Stressen bestimmter Faktoren in der Solvabilitätsverordnung kann durchaus zu wichtigen Steuerungsimpulsen führen! Bei der Integration in die Risikotragfähigkeit ist Vorsicht geboten. Zu schnell kann dies zu einer fiktiven Handlungsunfähigkeit eines Instituts führen. Sollen auch quantitative Aspekte mit der Risikotragfähigkeit verbunden werden, so ist ein Augenmerk auf die Frage zu richten, welche Stresstests mit welcher Wahrscheinlichkeit simultan eintreten können. Auch in der Finanzmarktkrise konnte gezeigt werden: Während Aktien und strukturierte Produkte drastisch an Wert verloren haben, haben Zinstitel eine hohe Performance verzeichnet und echte 11 Kreditausfälle waren auch nur in einem geringen Maß zu verzeichnen. Die Reportings an die Geschäftsleitung müssen aussagefähig sein, zudem muss die Geschäftsleitung die Parameter bzw. die Ausgestaltung der Stressszenarien mind. jährlich legalisieren. IV. Entwicklung eines Prototyps für Stresstest in mittelständischen Banken Zur konkreten Umsetzung dieser Impulse der MaRisk soll dieser Abschnitt den Prototypen eines Stresstestszenariokonzepts darstellen, wobei sich hier auf die Aspekte der Einzelrisikostresstests und der Aggregation auf Institutsebene konzentriert wird. Für viele Risiken gibt es schon Empfehlungen der Aufsicht, wie damit umzugehen ist. So ist der Aktienkursrückgang mit 30% bereits im Monatsbericht 10/2004 der Deutschen Bundesbank angesprochen worden 12, der Stress des Zinsrisikos ergibt sich aus dem Rundschreiben 07/2007 der BaFin Stresstests auf Institutsebene Für den Prototypen gilt es im ersten Schritt, Risikokategorien und die Wahrscheinlichkeit des simultanen Eintritts zu definieren nach Möglichkeit vor Definition der Einzelszenarien, um die Wahl der Abhängigkeiten zwischen Risikoarten wirklich objektiv treffen zu können. Eine mögliche Darstellung der Abhängigkeiten stellt Abb. 4 dar. Es wird deutlich, dass trotz kritischer Analyse nur wenige Risiken oft simultan miteinander auftreten. Auf Basis dieser Matrix lässt sich dann eine Art Wahrscheinlichkeitsverteilung definieren, die genau aufzeigt, welche Kombinationen extrem unwahrscheinlich sind und somit nicht in quantitativer Form gegen die Risikotragfähigkeit gerechnet werden müssen. 2. Stresstests auf Einzelrisikoebene Doch welche konkreten Möglichkeiten der Einzelrisikostresstestdefinition gibt es nun? Ohne an dieser Stelle in einer theoretischen Definitionen Sensitivitätstest und Szenariosimulation unterscheiden zu wollen, stellt Abb. 5 einen Prototypen zur Definition von Stresstest dar wobei hier hervorzuheben ist, dass es sich hierbei immer um institutsspezifische Sets handeln muss, die auf Basis der individuellen Wesentlichkeit eines Risikos basieren müssen. 68

13 Abbildung 4: Abhängigkeiten eines Stresstests auf Institutsebene 14 0 : Risiken treten nicht simultan ein 1 : Risiken treten nur in geringem Ausmaß kumuliert ein 2 : Risiken treten in mittlerem Umfang miteinander ein 3 : Risiken treten häufig zusammen ein Definition der Risikokategorien Operat. Risiko Kundenkreditgeschäft Abbildung 5: Abhängigkeiten eines Stresstests auf Institutsebene 15 Depot A Zinsbuch/ Zinsspanne Aktien und sonstige Investments Handelsbuch Refinanzierungskosten Adressrisiko Kundenkreditgeschäft Depot A 2 Marktpreisrisiko Liquiditätsrisiko Zinsbuch/ Zinsspanne 2 2 Aktien und sonstige Investments Handelsbuch Refinanzierungskosten Illiquiditätsrisiko strategisches Liquiditätsrisiko Operationelles Risiko Illiquiditätsrisiko strategisches Adressrisiko Marktpreisrisiko Liquiditätsrisko Op.- risiko Operationelles Risiko» Es wird deutlich, dass trotz kritischer Analyse nur wenige Risiken oft simultan miteinander auftreten. «Risiko Unterkategorie Art Auswirkung Beschreibung hyp. hist. BW Aufs. GuV x x (x) Alle Ratings migrieren ad hoc -2 Stufen. x x (x) Verwertungsquote wird halbiert. x x (x) Einbringungsquote wird halbiert. x x (x) Die Spreads denen sich ad hoc aus. x x (x) Die ersten vier Stresstests werden simultan durchgeführt. Kundenkreditgeschäft x x Höchster EWB-Bedarf der letzten 10 Jahre, ggf. mit Aufschlag. x x Ausfall der x Engagements mit dem größten Blankoanteil. x x Aufsichtsrechtlicher Stress: Wegfall der Anrechungserleichtung gewerblicher Immobilien Verschärfung bei privaten Immobilien x x (x) Verwendung einer historisch extremen Migrationsmatrix. x x (x) Verwertungsquote wird halbiert. Depot A x x (x) Einbringungsquote wird halbiert. x x x Ausdehnung der Spreads. x x (x) Die ersten vier Stresstests werden simultan durchgeführt. x x x x Analyse der historischen Maximaländerungen in Zinsbuch z. B. einem Monat pro Laufzeitband. Anwendung dieses Spreads auf alle Assets. x x x x x Aufsichtsrechtlicher Stress +130 / -190 BP. x x x hist. max. p. a. Änderung auf alle Indizes Aktien und sonstige Investments x x x Anwendung eines 30% Shifts gemäß Bundesbank 2004 oder historische Analyse der Jahre 2008/2009 Handelsbuch x x x Totalverlust der Assets. x x Simulation eines Ratingdowngrades des eigenen Refinanzierungskosten Hauses was hat dies für Auswirkungen auf die Refinanzierungskosten? x x Ratingdowngrade um mehr als eine Stufe. Illiquiditätsrisiko x x Stressen der Kennziffer der Liquiditätsverordnung. Adressrisiko Marktpreisrisiko Liquiditätsrisiko Op- Risk Strategisches x Stressen der Prolongationsquoten im Aktivbereich. x x x-faches des historisch größten Ausfalls. alle Formen x (x) x Ansetzen der 15% des Basisindikators aus Basel II. 14 Eigene Prinzipdarstellung. 15 Eigene Prinzipdarstellung. BW = Barwert, hyp. = hypothetisch, hist. = historisch, Aufs. = Aufsichtsrecht. 69

14 » Es wird nicht gefragt, welche Auswirkungen ein Szenario auf die Risikotragfähigkeit hat, sondern, wie stark sich Risikoparameter verändern dürfen, damit die Risikotragfähigkeit gerade noch ausreicht. «Wichtig ist bei dieser Art der Analyse, welche Risiken in der GuV, im Barwert oder gar im Aufsichtsrecht schlagend werden. In Bezug auf ökonomische Entwicklungen ist hervorzuheben, dass Abb. 5 nur die Auswirkungen dieser darstellt. So ist eine Halbierung der Einbringungsquote im Adressrisiko z. B. auf eine Rezession zurückzuführen, die Herleitung dessen wurde aber nicht berücksichtigt. Den Autoren ist bewusst, dass das hier vorgestellte Modell nur ein erster Schritt zur institutsindividuellen Herleitung von Stresstests sein kann. Es sind durchaus je nach Art und Komplexität auch umfangreichere Stresstests möglich und nötig. Das Modell bietet jedoch konkrete Ansatzpunkte zum Aufbau eines Stresstestsystems. V. Fazit und kritische Würdigung Die Anforderungen der MaRisk sind positiv zu sehen, konkretisieren sie doch die Anforderungen an Stresstests. Nichtsdestotrotz wäre es wünschenswert, wenn die Aufsicht Leitplanken oder Beispielformulierung für die Ausgestaltung von Stresstests zur Verfügung stellen würde. Obschon die MaRisk hier (erfreulicherweise) einen großen Spielraum lassen, würde dies gerade kleineren Instituten helfen. Hilfreich ist es in jedem Fall, wenn die herkömmliche Art der Stresstests durch die reverse bzw. implicit Stresstests ersetzt wird 16. Hierbei wird nicht gefragt, welche Auswirkungen ein Szenario auf die Risikotragfähigkeit hat, sondern, wie stark sich Risikoparameter verändern dürfen, damit die Risikotragfähigkeit gerade noch ausreicht. Mathematisch gesehen findet hier eine Umkehrung der Zielfunktion statt. Dies hilft Management und Controlling, Stresstests besser zu greifen und zu interpretieren. Mittelfristig muss dies zu der Entwicklung einer Stresstestkultur führen, damit sich Stresstests adäquat im deutschen Bankensektor implementieren und Szenarien wie sich nicht wiederholen. Praxistipps Verankern Sie Stresstests konsistent in Ihren Strategien und Anweisungen. Modellieren Sie historische und hypothetische Szenarien nur so können Sie sich einem Risiko anders als nur über Zahlen nähern. Bilden Sie einen Kreis, der einen Stress auf Gesamtbankebene definiert und zudem die Abhängigkeiten von Teilstressszenarien zueinander qualifiziert schätzt. Implementieren Sie sowohl Sensitivitätsanalyse ( univariater Stresstest) als auch Szenarioanalyse ( multivariater Stresstest). Versuchen Sie, solche Szenarien zu simulieren, die gerade noch realistisch sind. Stresstests, die die Bank per se handlungsunfähig machen, helfen zur Steuerung nicht weiter. Je nach Wesentlichkeit: Berücksichtigen Sie makroökonomische Daten und deren Auswirkungen auf Ihre Risikolage. 16 Ernst & Young, a. a. O. (Fn. 2), S. 25 f.; Klauck/ Liermann, Banken im Stresstest, Bank 05/2009, erhältlich auf:http://www.die-bank.de/betriebswirtschaft/banken-im-stresstest, Abfrage vom Versuchen Sie, das Verständnis für Stresstests zu schaffen und eine (Stress)-risikokultur zu schaffen. 70

15 Vorstand Kredit Konto Anlage Recht Handel Controlling Revision IT Beitrag Die öffentlich-rechtlichen Banken in Deutschland aus externer Ratingsicht Sichtweise der Ratingagenturen zum Sparkassenverbund und Refinanzierungsaspekte für Landesbanken und Sparkassen am Kapitalmarkt. I. Einleitung Abbildung 1: Maßgebliche Finanzkennzahlen w Kein Zweifel, die Finanzkrise hat die Kreditinstitute noch fest im Griff manchen sogar im Würgegriff. Vor allem die Bonitätsbeurteilung von Banken und die Frage der Nachhaltigkeit einzelner Geschäftsmodelle sind dabei zunehmend in den Vordergrund gerückt. Als logische Konsequenz werden Geschäftsmodelle sowie gesetzliche oder branchenspezifische Unterstützungsmechanismen kritischer betrachtet und auf Ihre Werthaltigkeit im Krisenfall beurteilt. Während bei den Privatbanken hinsichtlich der Ausfallwahrscheinlichkeit primär die individuelle Betrachtung und eventuell die Frage der Systemimmanenz ( too big to fail ) eine Rolle spielen, greift für die Sparkassengruppe der Verbundgedanke. Die Implikationen auf das Rating sind zum einen die Auswirkungen auf das Geschäftsrisikoprofil des Verbunds und zum anderen die Unterstützungsmechanismen und der Zusammenhalt innerhalb des Verbunds. Nach dem Wegfall der Anstaltslast im Juli 2005 war dies der Dreh- und Angelpunkt einer externen Bonitätsbewertung. Eine Frage, welche sich die Analysten zunehmend stellen, lautet: Sind die Unterstützungsmechanismen und die Verbundstabilität so noch gewährleistet. Kürzlich erschienene Publikationen einzelner Agenturen weisen darauf hin, das sich die Meinungen über die Stabilität des Verbunds eingetrübt haben. Wenn hier die Rede von Agenturen ist, so beschäftigt sich der Beitrag nur mit den großen drei: Standard & Poor s, Moody s und FitchRatings (kurz Fitch). Neben zentralen Ratinggesichtspunkten soll auch die Frage nach dem eigentlichen Nutzen eines externen Ratings dem Finanzierungsaspekt über z. B. eine Kapitalmarktrefinanzierung gestellt werden. Der Kapitalmarktzugang wurde in den letzten Jahren auch zunehmend von einzelnen Sparkassen direkt genutzt. II. Die Sparkassen-Finanzgruppe im Krisentest 1. Überblick über die Sparkassen- Finanzgruppe Die folgende Abb. 1 soll eine Vorstellung von der Größe des Verbunds und insbesondere der Gewichtung zwischen Sparkassen und Landesbanken aufzeigen. Der Gruppe gehören etwa 620 Unternehmen an, davon sind die wichtigsten Mitglieder die 438 Sparkassen sowie die acht Landesbank-Konzerne. Landesbanken Sparkassen S-Finanzgruppe Mrd % % % Bilanzsumme ,5% ,5% % Eigenkapital 58,1 54,8 + 6,0% 54,6 52,7 + 3,6% 115,3 110,1 + 4,72% Vorsteuergewinn -5,8 0,8-2,2 3,8-41,9% -3,4 4,7 - Aufwand- Ertragsrelation (in %) 51,2% 55,4% - 73,4% 71,7% - 65,6% 66,4% - Quelle: Sparkassen-Finanzgruppe Autor: Andreas Biele, Vice President, Capital Markets Solutions, Debt-/Rating Advisory, UniCredit Markets & Investment Banking Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG. Diskutieren Sie zum Thema dieses Beitrags mit anderen BankPraktikern in unserer Gruppe bei. Diesen Beitrag finden Sie dort unter der Rubrik: Handel.» Aus Ratinggesichtspunkten sind die Landesbanken ein signifikanter Teil des Geschäftsmodells, der damit positiv oder negativ zu einem Verbundrating beiträgt. «71

16 » Die Unterstützung des Verbundratings hängt stark von der Solidarität innerhalb des Verbunds und den Unterstützungsmechanismen ab. «2. Der Verbundgedanke a) Definition: Rating An dieser Stelle sei kurz ein Exkurs zur Rating- Definition erlaubt: Es gilt weltweit die Auffassung, dass ein Fremdkapital-Rating die Meinung einer Rating-Agentur über die Wahrscheinlichkeit der zeitgerechten und vollständigen Bezahlung von Zins- und Tilgungsverpflichtungen eines Schuldners ist. Dabei bezieht sich das Rating entweder auf den Schuldner (Emittenten-Rating) oder den Schuldtitel (Emissions-Rating). D. h. auch ein Unterstützungsmechanismus, der prinzipiell fähig wäre zu leisten aber nicht zeitnah leistet, verhindert keinen Ausfall (default). b) Verbundrating im Unterschied zum Rating einzelner Mitglieder Ein Verbundrating beruht auf einer Basiskrediteinschätzung sowie der im Bedarfsfall gegebenen Wahrscheinlichkeit einer Unterstützung. Es handelt sich dabei um die Meinung über die Fähigkeit einer Gruppen-, Verbund oder Verbandsstruktur zur Erfüllung Ihrer Finanzverbindlichkeiten. Es gilt nicht für einzelne Mitglieder der Gruppe, sondern bezieht sich auf die Kreditwürdigkeit der Gruppe als Ganzes, wenngleich die Mitglieder des Verbunds bei der individuellen Beurteilung des Geschäftsrisikoprofils von der Verbundstruktur profitieren. Im Fall der Sparkassen-Finanzgruppe handelt es sich nicht um ein einzelnes Wirtschaftssubjekt wie z. B. eine zentrale Holding sondern um eine dezentralisierte Gruppe. Die abgeleiteten Bonitätsaspekte für die Verbundpartner sind deshalb abhängig von der Fähigkeit und Bereitschaft der einzelnen Institute, Unterstützung zu leisten. Welche Form diese Unterstützung annimmt, in welchem Umfang sie möglich ist und v. a. wie zeitnah sie geleistet werden kann, hängt von der Zusammenarbeit und dem Zusammenhalt innerhalb des Verbunds ab. Die Verbund-Betrachtung der Unterstützungsmechanismen stützt sich bei allen Agenturen auf drei wesentliche Faktoren: 1. Zusammenhalt und Solidarität innerhalb des Verbunds. 2. Unterstützung durch die (überwiegend) öffentlichen Träger. 3. Systemimmanente Relevanz bzw. Unterstützung. c) Haftungsverbund und Risikomanagement Der Haftungsverbund der Gruppe geht weit über die Einlagensicherung hinaus und stellt die fortlaufende Geschäftstätigkeit sicher (Institutssicherung). Dazu greifen verschiedene Unterstützungsfonds. Für die Landesbanken und -bausparkassen verwaltet dies der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), die regionalen Unterstützungsfonds werden dagegen von den regionalen Verbänden verwaltet. Seit 2003 wurden die Fondsvolumen stark erhöht, wobei die Fonds der Landesbanken mit einem deutlich geringeren Volumen starteten. Theoretisch kann der DSGV bei jedem neuen Unterstützungsfall zusätzliche Beiträge von allen Mitgliedern anfordern. Jeder Regionalverband, ebenso wie die Landesbanken hat ein eigenes Kontrollgremium. Nur auf dieser Ebene sind auch die Informations- und Eingriffsrechte angesiedelt. Die Finanzgruppe kann dementsprechend z. B. nicht selbst auf regionaler Ebene eingreifen. Sie nimmt vielmehr die Funktion einer Transparenzstelle ein, die eine standardisierte Anwendung und Beurteilung der Risikokontrollmechanismen sicherstellt. d) Ratingrelevante Aspekte zu den Unterstützungsmechanismen Die Ratingagenturen haben sehr wohl registriert, dass eine zeitnahe Risikokontrolle über den Verbund schwierig ist, erst recht ein frühzeitiges Eingreifen. Die meisten halten es für unwahrscheinlich, dass die prinzipiellen Sanktionsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, wie z. B. der Ausschluss aus dem Verbund oder die öffentliche Aufforderung von z. B. personellen Konsequenzen (Disziplinierungseffekt). Der Unterstützungsmechanismus ist kein Automatismus sondern abhängig von qualifizierten Mehrheiten. Eingriffsrechte zur vorbeugenden Eliminierung oder Reduzierung riskanter Aktivitäten oder Engagements sind begrenzt. Zumal die Absorptionsfähigkeit der Unterstützungsfonds in der Krise mit mehreren signifikanten Fällen ohne zusätzliche Beiträge überfordert wäre. Die Korrelation zwischen risikobereinigten Beiträgen und den Ergebnissen des Risiko- 72

17 kontrollmechansimus hat sich nach Meinung einiger Agenturen insgesamt als unzureichend erwiesen. Die Kooperation und der Beistand innerhalb des Sparkassenlagers wird als sehr hoch angesehen, dabei erweist sich vor allem der Wert des Markennamens aus Sicht der Agenturen als starke Klammer. Die Zusammenarbeit zwischen Sparkassen und Landesbanken jedoch variiert stark und findet nicht systematisch statt. Bei den Landesbanken handelt es sich um eine sehr viel heterogenere Gruppe als bei den Sparkassen und es herrscht nicht dieselbe Harmonisierung und Standardisierung. Auch haben die Landesbanken kein Monopol bei der Erbringung von Dienstleistungen für die Sparkassen und konkurrieren zunehmend untereinander, wie das Beispiel NordLB und HSH Nordbank zeigt. Bei der Beurteilung der Unterstützung zwischen Sparkassen und Landesbanken sind selbst sehr positiv gestimmte Agenturen (z. B. Moody s) skeptisch, ob eine Unterstützung wahrscheinlich ist, wenn: die Landesbank nicht als Geschäftsbank eingebettet ist im Sinne eines Dienstleisters für die Sparkassen in ihrer Region und nur ein Minderheitsanteil der Sparkassen an den Landesbanken als Miteigentümer besteht. Dementsprechend skeptisch sind die Agenturen bei dem Rückzug der Sparkassen aus einzelnen Landesbanken 1. Hier muss das externe Rating zunehmend auf die Bonität des Öffentlichen abgestellt werden. Für die Agenturen stellt sich die Frage, ob es sich dabei um Ausnahmen oder eine symptomatische Entwicklung handelt. 3. Weitere maßgebliche Einflussfaktoren auf die jetzige Ratingbeurteilung a) Marktposition und Marktanteil Eine besondere Stärke des Verbunds ist die hohe Marktdurchdringung, die Markenpositionierung der Marke Sparkasse und die Vertriebsstärke. Aus Sicht der Agenturen hat sich im Gegensatz den Landesbanken das Geschäftsmodell der Sparkassen als großteils widerstandsfähig erwiesen. Für die Landesbanken gelten hier fast umgekehrte Vorzeichen. Selbst konservative Institute sind großteils überwiegend international aktiv, spielen dort aber nur eine untergeordnete Rolle. Eine besondere Markenpositionierung oder Kernkompetenz ist schwer zu erkennen. Anders z. B. die österreichische Erste Bank, die Ihren Retail Ansatz erfolgreich aufgegriffen und insbesondere in Osteuropa erfolgreich umgesetzt hat. b) Konzentrationsrisiken und limitierte Diversifikation Das Beispiel Erste zeigt aber auch das Risiko einer regionalen Konzentration. Das Geschäftsmodell der Sparkassen ist abhängig von der nationalen und regionalen Entwicklung. Die Folgen einer mangelnden geografischen Diversifikation können zu einer hohen Erosion der Qualität der Kreditportfolien führen. Der Grad der Risikobereitschaft oder die Nutzung von Kreditrisikodiversifikationsinstrumenten (z. B. über Schuldscheindarlehen oder klassisches Depotgeschäft) haben deswegen hohe Relevanz. Ratingagenturen geht es weniger um die Ausfallraten oder Kosten des Risikomanagements, solange dies kein chronisch schwaches Rentabilitätsniveau zur Folge hat, als vielmehr um die Stabilität und Volatilität der erwarteten Ausfallraten im Vergleich zu den Tatsächlichen. c) Qualität des Anlagevermögens und Risikopositionierung Die Qualität des Anlagevermögens stützt sich bei den Sparkassen auf die hohe Granularität des Kreditportfolios v. a. bei Konsumenten und KMU. Dazu kommt noch die hohe Werthaltigkeit der Kredite, da bei den KMU mehr als die Hälfte der Kredite grundschuldbesichert sind. Positiv wird auch die zentrale Entwicklung und Unterstützung des Kreditrisikomanagementprozesses durch den DSGV bewertet, was allerdings wieder etwas abgeschwächt wird durch die dezentrale Natur der Organisation und der hohen Abhängigkeit von Pilotprojekten. Für die Landesbanken waren umfangreiche Kapitalmaßnahmen notwendig um die mangelnde Qualität der Anlageportfolien auszugleichen. Vorgaben aus Brüssel, der hohe Wettbewerb und die geringe Ertragsstabilität machen den Landesbanken noch auf absehbare Zeit zu» Eingriffsrechte zur vorbeugenden Eliminierung oder Reduzierung riskanter Aktivitäten oder Engagements sind begrenzt. «1 So z. B bei BayernLB und HSH Nordbank geschehen. 73

18 » Die regionale Kreditportfolio- Konzentration kann durch geeignete Instrumente und Steuerungsmechanismen individuell besser ausbalanciert werden. «schaffen bzw. werden das Geschäftsmodell der Finanzgruppe belasten. d) Marktrisikobedingter Abschreibungsbedarf Das traditionelle Geschäftsbankenprofil der Sparkassen mit Laufzeitinkongruenzen zwischen kurzfristigen Depositen und längerfristigen Ausleihungen gepaart mit gestiegenen Zinsänderungsrisiken ist eine primäre Quelle für Marktrisiken und damit ganz im Fokus der Agenturen. Besonders die gestiegene Spreizung der Renditen (Spreads in Basispunkten) führt zu latentem Abschreibungsbedarf selbst bei Anleihen mit hoher Bonität. Teilweise kommt dazu noch außerordentlicher Abschreibungsbedarf auf die Beteiligungen einzelner Landesbanken. Bei den Landesbanken sieht es weit schlechter aus. Das Risikomanagement und die Risikokultur hat sich aus Sicht der Agenturen als nicht effizient genug erwiesen, die Institute vor einer Anfälligkeit von Marktrisiken zu schützen. Einer aktuellen Merrill-Lynch-Studie im Oktober zu Folge, sind die die Landesbanken beim Abbau der toxischen Vermögenswerte nicht vorangekommen und es besteht weiterhin Abschreibungsbedarf in Milliardenhöhe, bei der BayernLB kommt dazu noch das Engagement in Osteuropa. e) Rentabilitätsniveau und Kostenstruktur Die meisten Institute streben ein moderates Rentabilitätsniveau mit dem primären Ziel der langfristigen Wahrung ihrer finanziellen Unabhängigkeit. Die Qualität der Erträge und die geringere Volatilität eines Geschäftsmodells finden wieder stärker Berücksichtigung, nicht nur bei den Agenturen sondern auch bei den Investoren. Wenngleich auf Verbundebene die Erträge nachhaltig eingebrochen sind, war die Korrektur im Sparkassensektor eher moderat, wohingegen die Landesbanken massiv zum Verlustausweis der Gruppe beigetragen haben. Aus Sicht von Moody s und Standard & Poor s leiden Sparkassen und Landesbanken unter ungünstigen Kostenstrukturen, was auf z. B. Doppeltätigkeiten in der Gruppe und ineffiziente Aktivitäten zurückzuführen ist. Positiv zu werten ist das Agreement vom Juni zwischen den acht relevanten Bundesländern und der Bundesregierung über die Reorganisation des Landesbankensektors. Die Zusage der Bundesregierung bei der Auslagerung von toxischen strukturierten Assets sowie problematischen oder hoch risikobehafteten Engagements mitzuwirken ist positiv für das Risikoprofil des Verbunds zu werten. f ) Kapitalausstattung Eine der erwarteten Finanzmarktreformen sind höhere Eigenkapitalanforderungen. Insbesondere wird hier eine harte Eigenkapitalquote bzw. Tier 1 ratio (ohne Anrechnung von hybriden Instrumenten wie z. B. Wandelanleihen, Genussrechte oder Gesellschafterdarlehen) verlangt. Nach aktuellem Stand der Diskussionen soll diese bei acht Prozent liegen. Die privaten Banken nutzen daher die positive Stimmung an den Aktienmärkten für massive Kapitalerhöhungen, um sich auf die höheren Anforderungen vorzubereiten. Der internationale Währungsfonds schätzt den Bedarf der EURO Banken auf etwa 150 Mrd. US-Dollar. Sparkassen und Landesbanken sind hier limitiert, da eine Eigenkapitalerhöhung entweder nur aus eigener Ertragskraft oder durch Einlagen ihrer öffentlich-rechtlichen Anteilseigner erfolgt. Beides ist derzeit schwierig, zumal die öffentliche Hand selbst mit einer Einnahmenerosion zu kämpfen hat. Der Bedarf im öffentlich-rechtlichen Lager ist allerdings sehr unterschiedlich. Während Sparkassen ihre Kernkapitalquote Ende 2008 auf 9,5% steigern konnten, benötigen mehrere Landesbanken weitere Kapitalerhöhungen. 4. Ratingdiversifikation bei den öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten a) Ratingdiversifikation Auffällig sind dabei die zum Teil sehr großen Unterschiede zwischen den Agenturen (siehe Abb. 2). Dies ist auf die unterschiedliche Methodologie bei der Verbundbewertung und der erwarteten Unterstützung durch die öffentliche Hand im Ausfallszenario zurückzuführen. Die Spreizung ist weniger differierend bei den Sparkassen. Alle Agenturen schätzen die Bonität der Sparkassen als sehr hoch ein und die Ratinganalysen machen deutlich, dass v. a. die Landesbanken vom Verbund und der Verbindung zu den Sparkassen profitieren. 74

19 Abbildung 2: Rating Distribution öffentliche Finanzinstitute Bank / Sparkassengruppe Emittenten Rating (corporate credit rating) größtes Rating "Delta" (notches) S&P Moody's Fitch Moody's vs. S&P vs. Fitch Helaba A/negative Aa2/stable A+/stable - 3 Nord/LB A-/negative Aa2/negative A/stable - 4 Bremer LB - Aa2/negative A/stable - 3 LBBW A-/negative Aa2/negative A+/negative - 4 LBB - A1/ stable Aa-/stable -1 HSH Nordbank BBB+/negative A2/stable A/negative - 2 WestLB BBB+/negative A2/negative A-/negative - 2 BayernLB (BBB+/negative)* A1/stable A+/negative 0 (- 3) SaarLB - A1/ RUR/down A+/negative 0 DekaBank A/stable Aa2/stable S-Finanzgruppe - Aa2/ stable - - Sparkassenverbund Baden-Württemberg - Aa3/stable - - Ostdeutscher Sparkassenverband - Aa3/stable - - S-Finanzgruppe Hessen-Thüringen A/negative - A+/stable - 1 Sparkasse KölnBonn - Aa2/RUR/down** - - Sparkasse Aachen - Aa2/stable - - Sparkasse Spree-Neise - Aa2/stable - - Stadtsparkasse Düsseldorf - Aa1/stable - - Kreissparkasse Köln - Aa2/stable - - * Rating wurde auf Wunsch der BayernLB zum zurückgezogen **RUR/down: Rating under Review/possible downgrade = Rating unter Beobachtung, mögliche Herabstufung Quellen: Moody's, Fitch Rating Services und Standard & Poor s» Die Ratinganalysen machen deutlich, dass v. a. die Landesbanken vom Verbund und der Verbindung zu den Sparkassen profitieren. «b) Wer ist der Adressat? I. d. R. richten sich externe Ratings an Investoren, die in Schuldtitel wie z. B. Anleihen investieren. Bisher waren innerhalb des Verbunds derlei Aktivitäten fast ausschließlich auf die Landesbanken beschränkt. Innerhalb der letzten Jahre haben aber auch zunehmend Sparkassen ein gewisses Maß an Kapitalmarktaktivität entfaltet. So z. B. die Sparkasse KölnBonn, die Sparkasse Aachen, die Stadtsparkasse Düsseldorf und die Kreissparkasse Köln. c) Die Ratingunterstützung der Landesbanken am Beispiel von Standard & Poor s Während in der Vergangenheit die Bonität der Landesbanken recht homogen eingeschätzt wurde, hat sich diese Beurteilung nicht nur bei den Ratingagenturen sondern auch bei den Investoren verändert. Wie oben bereits erwähnt, profitieren die Ratings der Institute vom Verbund. Am Beispiel von Standard & Poor s (siehe nachfolgende Abb. 3) wird dies deutlich. Abbildung 3: Rating Unterstützung am Beispiel von Standard & Poor s Landesbank Emittenten Rating (corporate credit rating) aktuelles Rating Rating Unterstützung (in notches) Rating ohne Unterstützung Helaba A/negative 3 BBB/negative Nord/LB A-/negative 3 BBB-/negative LBBW A-/negative 3 BBB-/negative HSH Nordbank BBB+/negative 4 BB/negative BayernLB BBB+/negative* 4 BB/negative* WestLB BBB+/negative 5 BB-/negative * Rating wurde auf Wunsch der BayernLB zum zurückgezogen Quelle: Standard & Poor s Moody' s S&P Fitch 75

20 Abbildung 4: Refinanzierungskosten am Kapitalmarkt für ausgewählte Landesbankenanleihen Jun 08 Oct 08 Feb 09 Jun 09 Oct 09 WESTLB 4.5% 01/13 HSHN 4.25% 03/13 HESLAN 4.25% 03/13 NDB 4.5% 04/13 Quelle: Bloomberg Selbstständig und ohne die unterstützende Wirkung des Verbunds könnten die Landesbanken auf dem Bonitätsniveau ohne Unterstützung nur schwer am Markt bestehen. d) Auswirkungen auf die Refinanzierungsfähigkeit der Landesbanken Die aktuell gehandelten Spreads einiger ausgewählter Anleihen (ohne Staatsgarantien) weisen eine zunehmende Divergenz auf, insbesondere seit Oktober Im Vergleich zu den derzeit am Markt gehandelten Spreads für Finanzinstitute zeigt sich, dass die Landesbanken sich damit aber immer noch deutlich günstiger refinanzieren, als es der vergleichbaren Ratingkategorie entsprechen würde. 5. Fazit Die derzeitige Marktsituation stellt die Sparkassen vor schwierige Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen sich aber auch Handlungsalternativen, die in der Vergangenheit vielleicht weniger Beachtung oder Relevanz hatten. Um einen höheren Spielraum und eine langfristige Unabhängigkeit auch in Krisenzeiten zu gewähren, ist eine höhere Abbildung 5: Kapitalmarkt spreads für Finanzinstitute Oct 07 Feb 08 Jun 08 Oct 08 Feb 09 Jun 09 Oct 09 Quelle: Bloomberg iboxx Financials AA iboxx Financials A iboxx Financials BBB 76

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