Anwendungssysteme WS 2006/07 Überblick über wichtige AWS Einführung in EPK 3. Vorlesungseinheit

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1 Anwendungssysteme WS 2006/07 Überblick über wichtige AWS Einführung in EPK 3. Vorlesungseinheit Prof. Dr. Katja Lenz Prof. Dr. Urs Andelfinger Darmstadt, 23. Oktober 2006

2 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 2

3 Zusammenfassung der letzten Vorlesung vom Sie wissen, dass die Entwicklung und Nutzung von AWS stets in einem Regelkreis zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit stattfindet (Fallbeispiel J. C. Penney) Sie kennen das IT-Produktivitätsparadoxon Sie wissen, dass zum produktiven Einsatz von IT ein Gesamtverständnis von Technik, Organisation und Management erforderlich ist Sie kennen die Grundbegriffe Anwendungssystem (AWS) und Informationssystem (IS) Sie kennen die wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftsinformatik Sie kennen wichtige Trends und Wechselwirkungen zwischen neuen Informationstechnologien und neuen Managementstrukturen (z.b. flachere Hierarchien) sowie neuen Geschäftsmodellen (z.b. kundeninvididuelle Massenproduktion, vernetzte Unternehmen) reserved. 3

4 Hausaufgabe für den Kapitel 2 downloaden Überblick über die Inhalte von Kapitel 2 verschaffen reserved. 4

5 Quellenhinweis Viele Abbildungen in diesem Kapitel sind entnommen aus: K. Laudon, J. Laudon, D. Schoder: Wirtschaftsinformatik. Pearson Education, München Auf den Folien wird zur Angabe dieser Quelle auch das Kürzel [Schoder 2006] verwendet. reserved. 5

6 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 6

7 Lernziele für die 3. Vorlesungseinheit Sie kennen die Rolle der verschiedenen Typen von Anwendungssystemen in Unternehmen Sie kennen wichtige Anwendungssysteme aus funktionaler Sicht Sie kennen wichtige Anwendungssysteme zur unternehmensweiten Integration von Funktionsbereichen (z.b. ERP) Sie kennen wichtige Anwendungssysteme zur Integration von Geschäftsprozessen (z.b. SCM, CRM) Sie kennen Grundlagen der Geschäftprozessmodellierung (eepk) reserved. 7

8 Leitfragen für die 3. Vorlesungseinheit Welche Hauptarten von Anwendungssystemen gibt es in einem Unternehmen? Welche Funktionen erfüllen diese Systeme? In welcher Weise unterstützen Anwendungssysteme die betrieblichen Funktionen Beschaffung, Vertrieb und Marketing, Fertigung und Produktion, Finanzwesen und Buchhaltung sowie das Personalwesen? Wie versetzen Anwendungssysteme Unternehmen in die Lage, Daten aus verschiedenen Geschäftsfunktionen und Geschäftsprozessen innerhalb der gesamten Firma oder einer gesamten Branche zusammenzuführen? Was sind unternehmensweite Anwendungssysteme? Wie kann man die Geschäftsprozesse eines Unternehmens geeignet modellieren? Wie kann man dabei auch die eingesetzte IT und die Eingangs- bzw. Ausgangsdaten berücksichtigen? reserved. 8

9 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 9

10 Fallstudie Leiner Health Products Quelle: Laudon, S Leitfragen: Hörsaalübung reserved. 10

11 Fallbeispiel Leiner Health Products: Verbesserungen durch ein neues Anwendungssystem bei einem Arzneimittelhersteller reserved. 11

12 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 12

13 In einem Unternehmen gibt es verschiedene Arten von Anwendungssystemen Strategische Ebene: Führungsunterstützungssystem (FUS oder Executive Support System, ESS) Was kennzeichnet die Aufgaben auf dieser Ebene? Managementebene: Managementinformationssystem (MIS) Entscheidungsunterstützungssystem (EUS oder Decision Support System, DSS) Was kennzeichnet die Aufgaben auf dieser Ebene? Operative Ebene: Operative Systeme (Transaction Processing Systems) Was kennzeichnet die Aufgaben auf dieser Ebene? reserved. 13

14 Arten von Anwendungssystemen und die jeweiligen Zielgruppen reserved. 14

15 Beispiele für die einzelnen Arten von Anwendungssystemen reserved. 15

16 Aufgaben und Zielgruppen operativer Systeme Operative Anwendungssysteme führen die täglichen, für den Geschäftsbetrieb notwendigen Routinetransaktionen aus. Sie verfügen in der Regel auch über Log- und Protokollierungsfunktionen. Typische Einzelaufgaben operativer Systeme sind: Informationseingabe Transaktionen Ereignisse Aufbereitung Sortieren Listen erstellen Zusammenführen Aktualisieren Informationsausgabe Detaillierte Berichte Listen Übersichten Benutzer Mitarbeiter der operativen Ebene Gruppenleiter reserved. 16

17 Schematische Darstellung eines operativen Anwendungssystems zur Lohn- und Gehaltsberechnung reserved. 17

18 Typische Beispiele für operative Anwendungssysteme reserved. 18

19 Aufgaben und Zielgruppen von Management- Informationssystemen (MIS) MIS sind Systeme auf der mittleren Managementebene eines Unternehmens, die durch die Bereitstellung von Standardübersichtsberichten sowie Berichten über Abweichungen der Planung, Kontrolle und Entscheidungsfindung dienen. Typische Einzelaufgaben von MIS sind: Informationseingabe Zusammenfassende Transaktionsdaten Einfache Modelle Aufbereitung Standardberichte Einfache Modelle Einfache Analysen Informationsausgabe Zusammenfassungen Berichte über Ausnahmefälle Benutzer Mittleres Management reserved. 19

20 Management-Informationssystemen (MIS) müssen gut integriert mit den operativen Systemen sein reserved. 20

21 Typischer Bericht eines MIS reserved. 21

22 Aufgaben und Zielgruppen von Entscheidungsunterstützungssystemen (EUS, DSS) EUS sind auf der mittleren Managementebene von Unternehmen angesiedelt. Sie kombinieren Daten mit ausgeklügelten analytischen Modellen oder Datenanalysewerkzeugen, um schwach strukturierte oder unstrukturierte Entscheidungsfindungsprozesse zu unterstützen. Typische Einzelaufgaben von EUS sind: Informationseingabe Geringe Datenmengen oder umfangreiche, für die Datenanalyse optimierte Datenbanken Analytische Modelle Datenanalysewerkzeuge Aufbereitung Interaktive Bearbeitung Simulationen Analyse reserved. 22 Informationsausgabe Spezialberichte Entscheidungsanalysen Antworten auf Abfragen Benutzer Fachexperten Personalleiter

23 Typisches Anwendungsszenario für ein EUS: Kalkulation von Seefracht reserved. 23

24 Aufgaben und Zielgruppen von Führungsunterstützungssystemen (FUS bzw. ESS) FUS sind Systeme auf der strategischen Ebene des Unternehmens (Geschäftsführung, Vorstand), die die unstrukturierte Entscheidungsfindung insbesondere durch erweiterte Grafik- und Kommunikationsfunktionen unterstützen sollen Typische Einzelaufgaben von FUS sind: Informationseingabe Aggregierte Daten aus externen und internen Quellen Aufbereitung Grafiken Simulationen Interaktive Bearbeitung Informationsausgabe Vorhersagen Antworten auf Abfragen Benutzer Top-Management reserved. 24

25 Typisches Konfigurationsszenario für ein ESS-System reserved. 25

26 Die einzelnen Arten von Anwendungssystemen sind eng verbunden die Grundlage bilden die operativen Systeme reserved. 26

27 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 27

28 Anwendungssysteme, die einzelne betriebliche Funktionen unterstützen: Vertriebsunterstützungssysteme Vertriebsunterstützungssysteme sind Anwendungssysteme, die dem Unternehmen dabei helfen, Kunden für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu finden, Produkte und Dienstleistungen entsprechend den Anforderungen der Kunden zu entwickeln, diese Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, die Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen und kontinuierlichen Service für den Kunden bereitzustellen. Typische Funktionsbereiche für Vertriebsunterstützungssysteme: Auftragsbearbeitung Preisanalyse Umsatztrendvorhersage Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management CRM) reserved. 28

29 Customer-Relationship-Management (CRM) Systeme als Beispiel für Vertriebsunterstützungssysteme Customer-Relationship-Management (CRM) ist die Wirtschafts- und Technologiedisziplin, in der Anwendungssysteme eingesetzt werden, um sämtliche Geschäftsprozesse in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Dienstleistung zu koordinieren, die mit den Interaktionen zwischen dem Unternehmen und den Kunden im Zusammenhang stehen. CRM-Systeme verfolgen und analysieren sämtliche Interaktionen der Firma mit ihren Kunden, um Umsatz, Rentabilität, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung zu optimieren. reserved. 29

30 Anwendungssysteme, die einzelne betriebliche Funktionen unterstützen: Fertigungs- und Produktionssysteme (CIM, PPS,...) Anwendungssysteme, die zur Planung, Entwicklung und Produktion von Produkten und Dienstleistungen sowie zur Überwachung des Produktionsablaufs dienen. Fertigungs- und Produktionssysteme, z.b. Maschinensteuerung Produktionsplanung Produktionsstandortwahl Historisch begonnen als CIM und PPS, heutzutage oft integriert in umfassende ERP-Systeme reserved. 30

31 Anwendungssysteme, die einzelne betriebliche Funktionen unterstützen: Finanz- und Buchhaltungssysteme Anwendungssysteme, die zur Verwaltung der finanziellen Vermögenswerte und der Ein- und Ausgaben einer Firma dienen. Sie bilden auf der Finanzebene die Vorgänge der Real(güter)ebene ab und bewerten diese mit finanziellen Größen. Typische Funktionsbereiche für Finanz- und Buchhaltungssysteme: Debitoren Budgetierung Gewinnplanung reserved. 31

32 Anwendungssysteme, die einzelne betriebliche Funktionen unterstützen: Personalverwaltungssysteme Anwendungssysteme, mit denen Personaldaten geführt und Informationen über Fähigkeiten, Arbeitsleistung und Weiterbildung der Mitarbeiter verzeichnet werden und die Planung des Arbeitsentgelts und der beruflichen Laufbahn der Mitarbeiter unterstützen. Typische Funktionsbereiche für Personalverwaltungssysteme: Lohn- und Gehaltsabrechnung Schulung und Entwicklung Arbeitskostenanalyse Personalplanung reserved. 32

33 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 33

34 Der Nutzen von Anwendungssystemen ist umso größer, je mehr sich die AWS an den Geschäftsprozessen orientieren Anwendungssysteme unterstützen oft nur funktional oder / und organisatorisch isolierte Bereiche Geschäftsprozesse sind Arbeitsabläufe, die Material, Information und Wissen umfassen erzeugen werthaltige Produkte oder Dienstleistungen sind häufig funktions- und bereichs übergreifend Für einen nutzenorientierten Einsatz von Anwendungssystemen müssen der Informationsfluss und die funktionale Unterstützung durch die Anwendungssysteme mit den Geschäftsprozessen abgestimmt werden reserved. 34

35 Einfacher Geschäftsprozess zur Auftragsbearbeitung reserved. 35

36 Zur effizienten Unterstützung von Geschäftsprozessen müssen einzelne AWS prozessorientiert verbunden werden reserved. 36

37 Traditionelle Sicht auf Anwendungssysteme reserved. 37

38 Unternehmensweit (prozessorientiert) integrierte Anwendungssysteme reserved. 38

39 Typische Arten unternehmensweiter Anwendungssysteme Enterprise Resource Planning-Systeme (ERP): Integrierte unternehmensweite Anwendungssysteme, die zur Koordination wichtiger interner Prozesse eines Unternehmens dienen ( Kap. 9) Wissensmanagementsysteme (KM, IM): Systeme, die den Erwerb, die Erfassung, Speicherung und Weitergabe von firmenbezogenem Wissen und Fachkenntnissen unterstützen. ( Kap. 3 / 11) Customer Relationship Management-Systeme (CRM): siehe vorige Folien Supply Chain Management-System (SCM): siehe nächste Folien reserved. 39

40 Supply Chain Management Systeme (SCM) Was ist eine Supply Chain ( Lieferkette )? Netzwerk von Unternehmen und Geschäftsprozessen, das zur Materialbeschaffung, zur Umformung der Rohmaterialien in Zwischenprodukte oder fertige Produkte und zur Verteilung der fertigen Produkte an die Kunden dient. Was ist Supply Chain Management (SCM)? Enge Verknüpfung und Koordination von funktions- und unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen für Einkauf, Fertigung und Vertrieb von Produkten. Was sind SCM Systeme? Anwendungssysteme, die den Informationsaustausch zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten und Kunden automatisieren, um Planung, Beschaffung, Fertigung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zu optimieren. reserved. 40

41 Beispielszenario für eine Supply Chain reserved. 41

42 Zwischenstand Wir kennen vielfältige Anwendungssysteme zur Unterstützung verschiedenster Geschäftsprozesse in Unternehmen. Wenn man für die Geschäftsprozesse geeignete Anwendungssysteme entwickeln möchte, muß man daher die Geschäftsprozesse irgendwie geeignet analysieren, beschreiben und modellieren. Wie kann man nun die Geschäftsprozesse eines Unternehmens geeignet modellieren? Wie kann man dabei auch die eingesetzte IT und die Eingangsbzw. Ausgangsdaten berücksichtigen? EPK reserved. 42

43 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 43

44 Eine alltägliche Situation für Wirtschaftsinformatiker Sie arbeiten in einer Firma, die ihre Auftragsbearbeitung verbessern möchte. Momentan läuft die Auftragsbearbeitung folgendermaßen: Ein Kunde kann einen Auftrag per Telefon, Fax oder erteilen. Ein Mitarbeiter des Kundenservice schreibt die Auftragsinformation in ein Auftragsformular. Nachdem alle relevanten Informationen gesammelt worden sind, bestätigt der Mitarbeiter dem Kunden den Auftrag... Alle aktuellen Aufträge werden manuell gesammelt und in das Auftragserfassungssystem des Unternehmens eingegeben. Der Auftrag wird erst dann vom System akzeptiert, wenn die Kundennummer, die Lieferadresse und die Rechnungsadresse eingegeben wurden. Falls der Auftrag von einem neuen Kunden stammt, kann das System dem Kunden eine neue Kundennummer zuweisen.... Wie kann man solche Situationen effizient bearbeiten? Prozessmodellierung reserved. 44

45 Ereignisgesteuerte Prozessketten EPK Die EPK-Methode (EPK: Ereignisgesteuerte Prozesskette) ist eine semiformale, graphische Modellierungssprache für Prozessmodellierungen, insbesondere für Geschäftsprozesse basiert auf der Petrinetztheorie, die um logische Verknüpfungsoperatoren erweitert wurde 1992 entwickelt von Prof. Scheer (IDS Prof. Scheer GmbH) und Mitarbeitern hoher Verbreitungsgrad in Deutschland: - Darstellung der Prozessmodelle von SAP R/3 (SAP R/3 Analyzer) - Bestandteil der Architektur integrierter Informationssysteme (ARIS, ARIS-Toolset) reserved. 45

46 Grundprinzip der Ereignisgesteuerten Prozesskette - EPK In ihrem Grundprinzip besteht die EPK aus aktiven Komponenten (Funktionen), die etwas durchführen passiven Komponenten (Ereignissen), die Aktivitäten auslösen Ereignisse sind Auslöser von Funktionen und deren Ergebnis Ereignisse repräsentieren einen eingetretenen betriebswirtschaftlichen Zustand reserved. 46

47 Die aktive Komponente: Funktionen in EPK Funktionen (aktive Elemente) repräsentieren Tätigkeiten (Aktivitäten) transformieren Input- in Outputdaten besitzen Entscheidungskompetenz über den weiteren Prozessverlauf sind Träger von Zeiten und Kosten Werden soweit unterteilt, bis sie einen betriebswirtschaftlich nicht weiter sinnvoll unterteilbaren Vorgang darstellen Syntaktische Regel für Funktionen : Einem vorangestellten Substantiv folgt immer eine aktive Form des gewählten Verbs (z.b. Bilanz prüfen) grafische Darstellung: Kundenanfrage prüfen Informationsobjekt Verrichtung reserved. 47

48 Die passive Komponente: Ereignisse in EPK Ereignisse (passive Elemente) beschreiben einen ablaufrelevanten Zustand eines Informationsobjektes lösen Funktionen aus und dokumentieren einen durch die Bearbeitung einer oder mehrerer Funktionen erreichten Zustand verbrauchen weder Zeit noch Kosten besitzen keine Entscheidungskompetenz Syntaktische Regel für Ereignis : Einem vorangestellten Substantiv folgt immer das Partizip Perfekt des gewählten Verbs. grafische Darstellung: Kundenanfrage geprüft Informationsobjekt Zustandsbeschreibung reserved. 48

49 Beispiele für Ereignisse sie sind passiv, steuern aber den Ablauf Erzeugung eines neuen Prozessobjekts (Create) Beispiel: "Stammsatz ist angelegt" Finaler Status eines Prozessobjekts (Delete) Beispiel: "Auftrag ist erledigt " Attributänderung eines Prozessobjekts (Update) Beispiel: " Rechnung ist geprüft" Eintreffen eines bestimmten Zeitpunkts Beispiel: " Mahntermin ist erreicht" Bestandsänderung, die einen Prozess(schritt) auslöst Beispiel: " Kreditlimit ist überschritten " reserved. 49

50 Die Verbindungskomponente: Verknüpfungen in EPK Verknüpfung ( Konnektoren ) Die beiden Grundelemente Ereignis - Funktion werden direkt oder über drei verschiedene Verknüpfungsoperatoren verbunden. (Die Verknüpfungsoperatoren sind der wesentliche Unterschied zu Petri-Netzen.) XOR AND OR reserved. 50

51 Die drei EPK-Verknüpfungsoperatoren Verknüpfungsoperatoren disjunktive Verknüpfung XOR ( entweder-oder ) die Gesamtaussage ist wahr, wenn genau eine Aussage wahr ist XOR konjunktive Verknüpfung AND ( und, adjunktiv ) die Gesamtaussage ist wahr,wenn beide Aussagen gleichzeitig wahr sind adjunktive Verknüpfung OR ( inklusives Oder ) die Gesamtaussage ist wahr, wenn mindestens eine Aussage wahr ist reserved. 51

52 Gesamtübersicht über die Verknüpfungsmöglichkeiten in EPK s Bei den EPK s unterscheidet man zwei Anordnungen der Verküpfungen: Ereignisverknüpfung: Ein oder mehrere Ereignisse werden mit einer Funktion verknüpft Funktionsverknüpfung: Eine oder mehrere Funktionen werden mit einem Ereignis verknüpft Quelle: Keller, Scheer et al., 1992 reserved. 52

53 Prozessmodellierung mit EPK s (1/2): Ereignistypen und Funktionstypen Ereignis(typen): Funktion(stypen): Antrag eingetroffen Antragsdaten erfassen Antragsdaten erfasst Eingang bestätigt Eingangsbestätigung schicken reserved. 53

54 Prozessmodellierung mit EPK s (2/2): Ereignisse und Funktionen werden durch Verknüpfungen zu ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) Linearer Prozess: Antrag eingetroffen Antragsdaten erfassen Antragsdaten erfasst Eingangsbestätigung schicken Durch die abwechselnde Anordnung von Ereignissen und Funktionen erhält man einen zusammenhängenden Aufgaben- oder Funktionsablauf, die sogenannte ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) Nur unterschiedliche Knotentypen dürfen verbunden werden Ereignisse lösen Funktionen aus. Funktionen erzeugen Ereignisse. Eingang bestätigt reserved. 54 Jede Prozesskette muss mit einem oder mehreren Ereignissen beginnen und enden

55 Die Verfeinerung und Hierarchisierung von EPK s erfolgt durch Prozesswegweiser eepk Hinterlegung E 1 X X X e Die Funktion Y wurde mit einer eepk hinterlegt (zu erkennen an der kleinen Prozeßkette rechts unten). X e a Prozesswegweiser / Prozess- Schnitt-stelle F 1 F 1 e Y Y e D.h. der Inhalt der Funktion Y wurde detailliert modelliert. a a b Y e Z Z Z e reserved. 55

56 EPK s sind gerichtete, bipartite Graphen Jede EPK ist ein gerichteter Graph und besteht aus den Elementen: Knoten des Graphen: Kanten des Graphen: Ereignis Abhängigkeit zwischen Ereignis und Funktion ( Prozessfluss ) Funktion Verknüpfungsoperatoren XOR AND OR Verknüpfungsoperatoren (Konnektoren) spalten Prozesse in mehrere Pfade auf und führen Pfade wieder zusammen. reserved. 56

57 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 57

58 EPK Modellierungsregel 1 eepk-regel 3 Eine eepk beginnt immer mit mindestens einem Ereignis und endet auch mit mindestens einem Ereignis. reserved. 58

59 Beispiel zur Modellierungs-Regel 1 Au f trag o hn e An g ebo t sbe zu g ist ein ge tro ff en K und enan geb otsbearbeit un g Ang ebot ist gült ig Au ft rag mi t An g ebo ts bezu g ist ein get ro ff en Auftrag ohne Angebotsbezug ist eingetroffen Angebot ist gültig and Auftrag mit Angebotsbezug ist eingetroffen xor and xor Terminau ftrag s- bearbeitun g Terminauftragsbearbeitung and xor and xor A uf t ra gsb est ät igu n g is t ü b erm itt elt Auf trag ist freigeg eben A u ft rags - b es tät igu n g is t ü b erm itt elt Auftragsbestätigung ist übermittelt Auftrag ist freigegeben Auftragsbestätigung ist übermittelt Absage ist an den Kunden übermittelt Lieferu ng s- bearbeitun g A bsa ge i st a n d en Ku nd en ü be rm it tel t reserved. 59

60 EPK Modellierungsregel 2 eepk-regel 4 Direkte Verknüpfungen von Ereignissen bzw. Funktionen mittels Kanten sind nicht zulässig. reserved. 60

61 EPK Modellierungsregel 2a Die einem Konnektor unmittelbar vor- und nachgelagerten Objekte müssen unterschiedlichen Typs sein. XOR reserved. 61

62 EPK Modellierungsregel 3 eepk-regel 5 Wenn innerhalb eines Ablaufs mehrere Kanten in ein Ereignis bzw. eine Funktion/Prozeßschnittstelle einmünden oder diese verlassen, müssen Konnektoren verwendet werden. reserved. 62

63 Anwendungsbeispiele für die EPK-Konnektoren (1): UND-Split und UND-Join Die Funktion führt dazu, daß beide Ereignisse gleichzeitig eintreten. Beide Funktionen werden durch das Ereignis gleichzeitig ausgelöst. Beide Ereignisse müssen eingetreten sein, damit die Funktion gestartet werden kann. Das Ereignis tritt erst dann ein, wenn beide Funktionen ausgeführt sind. reserved. 63

64 UND-Split: Parallelität wird durch UND-Verknüpfung modelliert Ein Ereignistyp ist Auslöser mehrerer Funktionstypen Antrag genehmigt Kundenkartei aktualisieren Kunde informieren Nach einem Funktionstyp treten mehreren Ereignistypen auf Antragsdaten erfassen Kundendaten verfügbar Tarif bekannt Kundennummer vergeben Prämie berechnen reserved. 64

65 UND-Join: Parallele Zweige können wieder zusammengeführt werden Mehrere Ereignistypen lösen gemeinsam einen Funktionstypen aus Kundennummer vergeben Prämie berechnen Kundennummer bekannt Prämie berechnet Versicherungsschein ausfüllen Ein Ereignistyp tritt nach mehreren Funktionstypen ein Kundennummer vergeben Prämie berechnen Vertragsdaten bekannt Versicherungsschein ausfüllen reserved. 65

66 Anwendungsbeispiele für die EPK-Konnektoren (2): ODER-Split und ODER-Join Die Funktion wird ausgeführt, wenn mindestens eines der Ereignisse eingetreten ist. Das Ereignis tritt ein, wenn mindestens eine der Funktionen durchgeführt ist. Die Ausführung der Funktion führt dazu, daß mindestens eines der Ereignisse eintritt. Ereignisse treffen keine Entscheidungen. reserved. 66

67 Anwendungsbeispiele für die EPK-Konnektoren (3): XOR-Split und XOR-Join Die Funktion wird gestartet, wenn genau eines der Ereignisse eingetreten ist. Das Ereignis tritt ein, wenn genau eine der Funktionen ausgeführt wurde. Die Ausführung der Funktion führt dazu, daß höchstens eines der Ereignisse eintritt. Ereignisse treffen keine Entscheidungen. reserved. 67

68 ODER-Split / XOR-Split: Verzweigungen werden durch ODER bzw. XOR modelliert XOR: Genau ein Nachfolgepfad Antrag genehmigen XOR Antrag genehmigt Antrag abgelehnt ODER: Mehrere Nachfolgepfade möglich Antragsdaten erfassen Krankenversicherung Pflegeversicherung reserved. 68

69 ODER-Join / XOR-Join: Verzweigungen können ebenfalls wieder zusammenlaufen XOR: Genau ein Pfad wurde durchlaufen Vertrag geschickt Ablehnung geschickt XOR Kopie ablegen ODER: Mehrere Pfade konnten durchlaufen werden Belegdaten erfasst Beleg kopiert Beleg verschicken reserved. 69

70 Beispiel: Der Prozess Kreditantrag als EPK Kunde am Schalter Kreditantrag eingetroffen XOR XOR Sicherheiten unzureichend Sicherheiten vorhanden Kundendaten erfassen Ablehnung begründen Kundendaten erfasst Kreditantrag abgelehnt Vertrag erstellen Konditionen festlegen Sicherheiten prüfen Kreditantrag genehmigt reserved. 70

71 Verbotene EPK-Modellierungen (1) Pfade, die durch ein XOR erzeugt werden, können nicht durch ein UND wieder zusammengeführt werden. Das XOR bewirkt, daß nur genau einer der Pfade durchlaufen wird. Das UND fordert immer den Durchlauf aller zusammenzuführender Pfade. Da niemals alle erforderlichen Pfade durchlaufen werden, endet der Prozeß beim UND. Nachgelagerte Ereignisse und Funktionen werden nicht mehr erzeugt bzw. ausgeführt. reserved. 71

72 Verbotene EPK-Modellierungen (2) Pfade, die durch ein UND erzeugt werden, können nicht durch ein XOR wieder zusammengeführt werden. Das UND bewirkt, daß immer alle Pfade durchlaufen werden. Das XOR fordert den Durchlauf genau eines Pfades. Da immer alle Pfade durchlaufen werden, ist der Ablauf ab dem XOR nicht mehr nachvollziehbar. Nachgelagerte Ereignisse und Funktionen werden nicht mehr erzeugt bzw. ausgeführt. reserved. 72

73 Verbotene EPK-Modellierungen (3) Pfade, die durch ein ODER erzeugt werden, können nicht durch ein XOR wieder zusammengeführt werden. Das ODER bewirkt das mindestens einer, maximal alle Pfade durchlaufen werden. Das XOR fordert den Durchlauf genau eines Pfades. Da das ODER nicht verhindert, daß mehr als ein Pfad durchlaufen wird, ist der Ablauf ab dem XOR nicht mehr nachvollziehbar. Nachgelagerte Ereignisse und Funktionen werden in solchen Fällen nicht mehr erzeugt bzw. ausgeführt. reserved. 73

74 Verbotene EPK-Modellierungen (4) Pfade, die durch ein XOR erzeugt werden, sollten nicht durch ein ODER wieder zusammengeführt werden. Das XOR bewirkt, das genau ein Pfad durchlaufen wird. Das ODER fordert den Durchlauf mindestens eines maximal aller Pfade. Die Verwendung einer ODER-Verknüpfung verhindert zwar nicht den weiteren Ablauf des Prozesses, ist aber aus grundsätzlicher Sicht falsch. Da niemals mehr als ein Pfad durchlaufen wird, ist es an dieser Stelle sinnvoller, das ODER durch ein XOR zu ersetzen. reserved. 74

75 Verbotene EPK-Modellierungen (5) Pfade, die durch ein ODER erzeugt werden, können nicht durch ein UND wieder zusammengeführt werden. Das ODER bewirkt, daß mindestens einer, maximal alle Pfade durchlaufen werden. Das UND fordert immer den Durchlauf aller zusammenzuführender Pfade. Da nach dem ODER auch der Durchlauf nur eines Pfades erfolgen kann, endet der Prozeß in einem solchen Fall beim UND. Nachgelagerte Ereignisse und Funktionen werden in solchen Fällen nicht mehr erzeugt bzw. ausgeführt. reserved. 75

76 Warum sind die folgenden Verknüpfungen verboten? Beispiel: Antrag genehmigt Kunde per Brief informieren Kunde telefonisch informieren XOR Beispiel: Antrag genehmigt XOR Kunde per Brief informieren Kunde telefonisch informieren Ereignisse haben keine Entscheidungskompetenz! Wie kann man den Sachverhalt sonst modellieren? reserved. 76

77 Kombination von Verknüpfungen Zusammenführung immer nur durch den entsprechenden Join-Konnnektor Splits können nur durch den entsprechenden Join-Konnektor wieder zusammengeführt werden XOR XOR XOR XOR Aber: Nicht zu jedem Split muss es wieder einen Join geben (und umgekehrt). reserved. 77

78 Verschachtelung von Konnektoren Trickreiches Beispiel E 1 E 2 E 3 Wenn mindestens ein Ereignis eintritt, werden alle Funktionen ausgeführt F 1 F 2 F 3 reserved. 78

79 Verknüpfung mehrerer eintretender Ereignisse F F F xor E 1 E 2 E 3 E 1 E 2 E 3 E 1 E 2 E 3 Nach Ausführung der Funktion treten alle Ereignisse ein. Nach Ausführung der Funktion tritt mindestens ein Ereignis ein. Nach Ausführung der Funktion tritt genau ein Ereignis ein. reserved. 79

80 Verknüpfung mehrerer auslösender Ereignisse E 1 E 2 E 3 E 1 E 2 E 3 E 1 E 2 E 3 xor F F F Die Funktion wird ausgelöst, wenn alle Ereignisse eingetreten sind. Die Funktion wird ausgelöst, wenn mindestens ein Ereignis eingetreten ist. Die Funktion wird ausgelöst, wenn genau eines der Ereignisse eingetreten ist. reserved. 80

81 Verknüpfung mehrerer ausgeführter Funktionen F 1 F 2 F 3 F 1 F 2 F 3 F 1 F 2 F 3 xor E E E Das Ereignis tritt ein, wenn alle Funktionen ausgeführt sind. Das Ereignis tritt ein, wenn mindestens eine Funktion ausgeführt ist. Das Ereignis tritt ein, wenn genau eine Funktion ausgeführt ist. reserved. 81

82 Verknüpfung mehrerer auszulösender Funktionen E E E xor F 1 F 2 F 3 F 1 F 2 F 3 F 1 F 2 F 3 Bei Eintreten des Ereignisses werden alle Funktionen ausgelöst. Nicht zulässig!!! Ereignisse sind passiv und können nichts aktiv entscheiden. Nicht zulässig!!! Ereignisse sind passiv und können nichts aktiv entscheiden. reserved. 82

83 Zwischenbilanz Mit EPKs kann man Arbeits- und Geschäftsprozesse gut modellieren Wo bleiben aber z.b. die dafür benötigten Daten und Anwendungssysteme die für die Ausführung benötigten Rollen und Verantwortlichkeiten die aus den Funktionen resultierenden Arbeitsergebnisse? Diese Aspekte werden durch die erweiterten ereignisgesteuerten Prozessketten (eepk) abgedeckt reserved. 83

84 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 84

85 Eine einfache EPK... Quelle: IDS Scheer AG reserved. 85

86 ... verarbeitet Daten Quelle: IDS Scheer AG reserved. 86

87 Verantwortlich sind dafür Mitarbeiter... Quelle: IDS Scheer AG reserved. 87

88 ... die zu organisatorischen Einheiten gehören... Quelle: IDS Scheer AG reserved. 88

89 ... und durch ihre Funktionen Leistungen erbringen und verbrauchen Quelle: IDS Scheer AG reserved. 89

90 Durch Sichtenbildung kann dieser komplexe Zusammenhang strukturiert werden Quelle: IDS Scheer AG reserved. 90

91 ... und fertig ist das ARIS Haus Funktionssicht Datensicht Steuerungssicht Organisationssicht reserved. 91

92 ARIS = ARchitektur integrierter InformationsSysteme Konsistente und vollständige Beschreibung der Realität eines Unternehmens Prozessorientierte Strukturierung eines Unternehmens in vier Sichten und drei Ebenen Integriertes Informationssystem als Rahmenwerk für unterschiedliche Beschreibungsmethoden Im Rahmen von ARIS spielt die erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette (eepk) eine zentrale Rolle. reserved. 92 c Prof. Scheer

93 Die ARIS-Architektur definiert für jedes Unternehmen vier verschiedene Sichten Datensicht Welche Informationen sind relevant? (z. B. Produkte, Stücklisten, Kunden, Lieferanten) Organisationssicht Funktionssicht Welche Funktionen werden durchgeführt? (z. B. Konstruktion oder Anfragen erstellen) Organisationssicht Welche Organisationseinheiten existieren? (z. B. Entwicklung, Einkauf, Rechnungswesen) Steuerungssicht Zusammenhang zwischen Daten, Funktionen und Organisationseinheiten Datensicht Steuerungssicht Funktionssicht c Prof. Scheer Die ARIS-Beschreibungssichten reserved. 93

94 Prof. Scheer hatte 1992 bereits die Grundidee der ARIS- Architektur und einer toolgestützten Vogehensweise entwickelt reserved. 94

95 Das ARIS Haus - Beispiel Vertrieb Disposition Org 5 Einkauf Angebot ET 1 Anfrage ET 2 Anfrage ist eingegangen E 1 Vertriebsabwicklung F 1 Anfragebearbeitung F Anfrage ET 2 11 Vertrieb Anfragebearbeitung F 11 Angebotsbearbeitung F 12 Kunde ET 3 Geschäftsleitung Materialwirtschaft Anfrage ist bearbeitet E 2 Angebotsbearbeitung F 12 Bonität prüfen F 111 Liefertermin ermitteln F 112 ARIS = ARchitektur integrierter InformationsSysteme reserved. 95

96 Die Steuerungssicht greift zur Koordination auf organisatorische, datenbezogene und funktionsbezogene Aspekte zu reserved. 96

97 Die erweiterte EPK (eepk) integriert alle Sichten des ARIS-Hauses... Organisation Firma X ARIS Verkauf Produktion Beschaffung EPK V.leiter V.assistent Produktmanager liefert Lieferant Material Material Angestl. Anforderung ist eingetreten Erfassung Anfordng. Beschaffung Firma Funktione Produktion Verkaufsassistent Auftragsbearbeitung Bes tellung bez ieht auf Material Anforderung ist erfasst Überprüfen Material XOR Beschaff. Anforderungs erfassung Materialüberprüfung Angestellter Material vorhanden Material nicht vorhanden Materialbestellung Daten Steuerung reserved. 97 Funktionen

98 ... eepks erlauben somit, die bisherigen EPK s aussagekräftiger zu modellieren reserved. 98

99 Merke: In jeder eepk steckt eine (schlanke) EPK Ereignis 1 Ereignis 1 Funktion 1 Input 2 Funktion 1 Stelle 1 Org Einh 1 Input 1 System 1 XOR XOR Ereignis 2 Ereignis 3 Ereignis 2 Ereignis 3 Input 3 Input 4 Funktion 2 Stelle 2 Org.Einh. 2 Funktion 2 Output 1 System 2 Ereignis 4 Ereignis 4 Quelle: Seidlmeier, H., Prozessmodellierung mit ARIS, 2002 reserved. 99

100 Die Auftragsbearbeitung als EPK vs. Auftragsbearbeitung als eepk Auftrag ohne Angebotsbezug ist eingetroffen Angebot ist gültig Auftrag mit Angebotsbezug ist eingetroffen and xor and xor Vertriebsbedarfe sind bestimmt Auftrag ist freigegeben Terminauftragsbearbeitung Auftragsbestätigung ist übermittelt Absage ist an den Kunden übermittelt reserved. 100

101 Zusammenfassung: Was ist das Erweiterte an der eepk? Kundenauftrag eingetroffen Erweiterung der EPK um Informationsobjekte verschiedener Sichten Kundenauftrag erfassen Kundenauftrag Vertrieb Input-Output-Beziehung von Daten Auftragsdaten Kundenauftrag erfaßt Kundenangebot techn. prüfen Produktdaten Kundenauftrag technischer Vertrieb Verbindung von Funktionen mit Organisationseinheiten Anwendungssysteme für automatisierte Funktionen Medien für Kommunikation, Speicherung usw. (z.b. Fax, Drucker,...) KA techn. KA materielle und immaterielle Leistungen, Ergebnisse nicht techn. machbar machbar reserved. 101

102 Agenda Rückblick Lernziele und Leitfragen Fallbeispiel Leiner Health Products Arten von Anwendungssystemen Funktionsbereiche von Anwendungssystemen Integration von Anwendungssystemen Prozessmodellierung mit EPK Modellierungsregeln Von den EPK zu eepk Hausaufgabe für reserved. 102

103 Hausaufgabe für Arbeiten Sie die Zusammenfassung in [Schoder 2006, S ] durch Beantwortung der Wiederholungsfragen zu Kapitel 2 [Schoder 2006, S ] Die Frage 15 braucht nicht beantwortet zu werden Ihre Antworten werden wir in der Vorlesung am gemeinsam besprechen reserved. 103

104 Fragen? reserved. 104

105 Quellenhinweise für die EPK und ARIS August Scheer et al.: Diverse Veröffentlichungen im Umfeld der ARIS Methode, insbes.: - G. Keller, M. Nüttgens, A.-W. Scheer: Semantische Prozeßmodellierung auf der Grundlage Ereignisgesteuerter Prozeßketten (EPK), Heft 89, Januar 1992, Veröffentlichungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Universität des Saarlandes, - A.-W. Scheer: ARIS-House of Business Engineering, Heft 133, September 1996, Veröffentlichungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Universität des Saarlandes, Wolffried Stucky et al.: Einsatz betrieblicher Standard Software, WS 2003/04, AIFB, Institut für Angewandte Informatik und Beschreibungsverfahren, Universität Karlsruhe, Heinrich Seidlmeier: Prozessmodellierung mit ARIS, Vieweg Verlag 2002 reserved. 105

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