MBO Verlag BKK. BKK Seminar. Neues in der Sozialversicherung 2012 Referentenleitfaden. Seminar

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "MBO Verlag BKK. BKK Seminar. Neues in der Sozialversicherung 2012 Referentenleitfaden. Seminar"

Transkript

1 Seminar BKK Seminar Neues in der Sozialversicherung 2012 Referentenleitfaden n Sozialausgleich n Neuer Tätigkeitsschlüssel n Praxisintegrierte Duale Studiengänge n Familienpflegezeit n Steuerrechtliche Änderungen n Rechengrößen und Beitragssätze

2 Seminar Neues in der Sozialversicherung Inhalt Vorwort 3 1. Sozialausgleich neue Aufgaben fürs Personalbüro Funktionsweise Berechnungsverfahren Besonderheiten: Mehrfachbeschäftigung, Einmalzahlungen, Gleitzone Mehrfachbeschäftigung Einmalzahlungen Gleitzone GKV-Monatsmeldung und neuer Beitragsnachweis Monatsmeldung des Arbeitgebers Meldungen der Krankenkasse Beitragsnachweis 17 2 Neunstelliger Tätigkeitsschlüssel ab Änderung des Tätigkeitsschlüssels Stellen 1 5: Ausgeübte Tätigkeit Stelle 6: Höchster allgemein bildender Schulabschluss Stelle 7: Höchster beruflicher Ausbildungsabschluss Stelle 8: Arbeitnehmerüberlassung Stelle 9: Vertragsform Praktische Umstellungsfragen Elektronische Betriebsprüfung Digitale Dokumentationspflichten Vorab-Prüfungen Rechtliche Rahmenbedingungen Praxisintegrierte duale Studiengänge Gleichstellung der Studierenden mit Auszubildenden Auswirkungen in der Praxis Weitere Änderungen im Sozialversicherungsrecht Wegfall des ELENA-Verfahrens Option Weiterleitungsstellen Änderungen im Melderecht der gesetzlichen Unfallversicherung Textform Meldegrund Unfallversicherung Beschäftigungsfiktion bei illegaler Beschäftigung Versicherungspflicht im Bundesfreiwilligendienst Der neue Bundesfreiwilligendienst (BFrwD) Dauer und Dienstzeiten Arbeitsschutz, Soziale Absicherung Neuregelungen bei Kassenschließungen Verhinderung von Rechtsverletzungen Leistungsansprüche Tarifunfähigkeit der CGZP und SV-rechtliche Auswirkungen Gleicher Lohn für gleiche Arbeit Nachzahlungen und Korrekturen Säumniszuschläge Stundung von Beitragsforderungen 43 Exkurs: Steuerliche Änderungen zum Jahreswechsel Elektronische Lohnsteuerkarte (Start ELSTAM-Datenbank) Verfahren bis einschließlich Neues ELStAM-Verfahren ab Neue Pflichten des Arbeitgebers Pflichten und Rechte des Arbeitnehmers Änderung der Umzugskostenpauschalen Firmenwagenbesteuerung Unterschiedliche Ermittlungsmethoden des geldwerten Vorteils Lohnsteuerabzugsverfahren Veranlagungsverfahren Familienpflegezeit Arbeitsrechtliche Regelungen Familienpflegezeitversicherung Sozialversicherungsrechtliche Regelungen Beiträge Allgemeiner Beitragssatz Ermäßigter Beitragssatz Kassenindividueller Zusatzbeitrag Durchschnittlicher Zusatzbeitrag für Umlagesätze Arbeitgeberausgleich Beitragssätze in der Pflege, Renten und Arbeitslosenversicherung Termine Beitragszahlung und Beitragsnachweis Künstlersozialabgabe Insolvenzgeldumlage Beitragszuschüsse Freiwillige Krankenversicherung Private Krankenversicherung Private Pflegeversicherung Rechengrößen Versicherungspflichtgrenzen Beitragsbemessungsgrenzen Geringverdienergrenze für Auszubildende und Praktikanten Bezugsgrößen Geringfügig entlohnte Beschäftigungen Gleitzone Sachbezugswerte Hinzuverdienstgrenzen bei Renten Altersrente Vollrente wegen Erwerbsminderung Teilrente wegen Erwerbsminderung Einkommensanrechnung bei Hinterbliebenenrente 85 Werte der Sozialversicherung 2012 (Überblick) 86

3 Seminar Neues in der Sozialversicherung 3 Vorwort Herzlich willkommen zum Arbeitgeber-Seminar Neues in der Sozialversicherung. Auch in Verlag diesem Jahr möchten wir Sie umfassend über die anstehenden Änderungen in der Sozialversicherung und den angrenzenden Rechtsgebieten informieren. Damit geben wir Ihnen wichtige Informationen für die Lohnbuchhaltung und die Abrechnung mit den Krankenkassen in Ihrem Unternehmen. Der bereits 2011 grundsätzlich eingeführte Sozialausgleich führt ab 2012 zu neuen Aufgaben in der Entgeltabrechnung. Auswirkungen auf Ihre Arbeit im Personalbüro werden auch der neue neunstellige Tätigkeitsschlüssel und die Regelungen zur Familienpflegezeit haben. Wir gehen neben den obligatorischen Werten und Rechengrößen in diesem Seminar daher auch auf diese Änderungen ein. Die erneut geänderte versicherungsrechtliche Beurteilung von Teilnehmern an dualen Studiengängen, die Beschäftigungsfiktion bei illegaler Beschäftigung und eine Reihe steuerlicher Änderungen werden ebenfalls anschaulich dargestellt. Durch Ihre Anregungen und den direkten Kontakt zu Ihnen verbessern wir unsere Produkte ständig und passen sie so genau Ihren Bedürfnissen an. Wir danken Ihnen für die erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und möchten weiterhin Ihr Ansprechpartner in allen sozialversicherungsrechtlichen Bereichen sein. Im Rahmen eines Seminars ist es nicht möglich, alle denkbaren Einzelfälle darzustellen. Wenn sich aus der täglichen Praxis weitergehende Fragen ergeben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Arbeitgeberbetreuung Ihrer BKK. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Ihre BKK Hinweise für die Referentinnen und Referenten Der Ihnen vorliegende Referentenleitfaden unterscheidet sich in seinem Inhalt von den Unterlagen für die Seminarteilnehmer. Bei den Teilnehmerunterlagen wurde auf die Aufnahme von Themen, welche bereits geltendes Recht sind, verzichtet. Stattdessen werden darin grundsätzlich nur die Neuerungen dargestellt. Um Ihnen die Zuordnung der Texte und Folien zu den Inhalten der Teilnehmerunterlage zu erleichtern, haben wir die Textbestandteile, die nicht in den Teilnehmerunterlagen enthalten sind, in blauer Schrift dargestellt. Folien, die ausschließlich im Referentenleitfaden enthalten sind, wurden durchgängig mit einer eigenen Nummerierung versehen (RL 1 RL 21) und haben zusätzlich blaue Designmerkmale. Auf der Referenten-CD finden Sie alle in diesem Leitfaden enthaltenen Folien. Bitte beachten Sie, dass die Folien der Teilnehmerunterlage und des Referentenleitfadens jeweils in eigenen Powerpointpräsentationen zusammengefasst wurden. Die einzelnen Folien lassen sich jedoch problemlos zu einer eigenen Präsentation kombinieren. So können Sie sich Ihr individuelles Arbeitgeberseminar nach Ihren Bedürfnissen mit wenigen Klicks selbst zusammenstellen. RedaktionMBO Die

4 4 Seminar Neues in der Sozialversicherung Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 1 Funktion des Sozialausgleichs Sozialausgleich pers. Belastungsgrenze (2 %) durchschn. Zusatzbeitrag aller Krankenkassen tatsächlicher Zusatzbeitrag der jeweiligen Kasse

5 Seminar Neues in der Sozialversicherung 5 1. Sozialausgleich neue Aufgaben fürs Personalbüro Mit dem GKV-Beitragsentlastungsgesetz wurde ab 2011 grundsätzlich ein Sozialausgleich eingeführt. Dieser wurde und wird im laufenden Jahr aufgrund der guten Finanzsituation im Gesundheitsfonds nicht durchgeführt. Ab 2013 sind die Arbeitgeber für die Umsetzung verantwortlich; die Betriebskrankenkassen unterstützen sie dabei mit Informationen und Koordinationshilfen. 1.1 Funktionsweise Die gesetzlichen Krankenkassen können seit 2011 nur noch einen festen, einkommensunabhängigen Zusatzbeitrag erheben, soweit die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht kostendeckend sind. Um die Mitglieder nicht finanziell zu überfordern, besteht ein Anspruch auf einen Sozialausgleich. Ein Zahlungsanspruch ist gegeben, wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag aller Krankenkassen die Grenze von zwei Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des jeweiligen Mitglieds überschreitet. Dabei richtet sich der Sozialausgleich nicht nach dem tatsächlich erhobenen Zusatzbeitrag der Krankenkassen, sondern nach dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag aller Kassen. Ein Antrag des Mitglieds auf Sozialausgleich ist nicht erforderlich, da der einkommensabhängige Krankenversicherungsbeitrag automatisch um den entsprechenden Betrag gekürzt wird, den das Mitglied mit dem Zusatzbeitrag mehr bezahlt. Auch für 2012 wurde ein durchschnittlicher Zusatzbeitrag von 0,00 EUR festgelegt. Damit hat kein Mitglied Anspruch auf Sozialausgleich in Die Arbeitgeber und die übrigen beitragsabführenden Stellen werden erst ab 2013 den Sozialausgleich durchführen. Wenn ein Arbeitnehmer mehrere Einnahmen bezieht (z.b. Rente, weitere Beschäftigung), werden die Krankenkassen den Sozialausgleich koordinieren und den Arbeitgebern damit einen Teil der Arbeit abnehmen. Die Serviceleistungen umfassen das Zusammenführen der beitragsrechtlich wichtigen Daten, die Weiterleitung von Informationen sowie die Prüfung des Sozialausgleichs. Der Sozialausgleich ist grundsätzlich nicht durchzuführen für Personengruppen, die keinen Zusatzbeitrag zu zahlen haben und keine weiteren beitragspflichtigen Einnahmen erzielen. Dies sind z.b. n Mitglieder, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolvieren, n Mitglieder, die als Auszubildende in einer außerbetrieblichen Einrichtung tätig sind, n Mitglieder während der Zeit, in der sie Krankengeld, Mutterschafts- oder Elterngeld beziehen oder hierauf einen Anspruch haben, sowie für die Dauer der Elternzeit, n zur Berufsausbildung Beschäftigte mit einem Arbeitsentgelt bis zu 325 EUR pro Monat. Dies gilt auch für Monate, in denen die Einkommensgrenze von 325 EUR wegen einer Einmalzahlung überschritten wird. Folie 1 Hinweis: Viele wichtige Informationen zur praktischen Umsetzung können Sie dem gemeinsamen Rundschreiben des GKV-Spitzenverbands, der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie der Bundesagentur für Arbeit vom entnehmen. Dort finden Sie die relevanten Informationen über die beitrags- und melderechtlichen Folgen des Sozialausgleichs (www.bkk.de im Arbeitgeberbereich).

6 6 Seminar Neues in der Sozialversicherung Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 2 Der Sozialausgleich in der Entgeltabrechnung Beispiel Sachverhalt: Monatliche beitragspflichtige Einnahme Belastungsgrenze (700,00 EUR x 2 %) Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (fiktiv) Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 3 Der Sozialausgleich in der Entgeltabrechnung Beispiel Sachverhalt: Monatliche beitragspflichtige Einnahme Belastungsgrenze (500,00 EUR x 2 %) Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (fiktiv) 700,00 EUR 14,00 EUR 9,00 EUR Beurteilung: Es besteht kein Anspruch auf Sozialausgleich, da der durchschnittliche Zusatzbeitrag die Belastungsgrenze nicht übersteigt. 500,00 EUR 10,00 EUR 11,00 EUR Beurteilung: Überforderungsbetrag: 11,00 EUR 10,00 EUR = 1,00 EUR Es besteht ein Anspruch auf Sozialausgleich, da der durchschnittliche Zusatzbeitrag die Belastungsgrenze übersteigt.

7 Seminar Neues in der Sozialversicherung 7 Der Sozialausgleich ist grundsätzlich für alle Zeiträume durchzuführen, in denen Krankenversicherungsbeiträge zu berechnen sind (also grds. monatlich). Dabei wird der Ausgleichsbetrag in der Entgeltabrechnung wie ein Beitragsanteil behandelt, der in das Beitragsverfahren der Krankenversicherung integriert ist. Beim Sozialausgleich werden die gleichen Regelungen wie für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag bei versicherungspflichtigen Arbeitnehmern angewandt. Um festzustellen, ob der Sozialausgleich durchzuführen ist, benötigen Sie n den durchschnittlichen Zusatzbeitrag aller Krankenkassen, der jährlich zum vom Bundesgesundheitsministerium bekanntgegeben wird, sowie n die Belastungsgrenze des Arbeitnehmers. Die Berechnung des Sozialausgleichs erfolgt grundsätzlich auf Basis der individuellen Belastungsgrenze des Mitglieds, das sind 2 % der beitragspflichtigen Einnahmen, und des durchschnittlichen Zusatzbeitrages. Die individuelle Höhe des Zusatzbeitrages der betreffenden Krankenkasse ist irrelevant. Das Mitglied kann auch einen Anspruch auf den Sozialausgleich besitzen, wenn kein oder ein lediglich geringer Zusatzbeitrag von seiner Krankenkasse erhoben wird. Folie 2 Folie 3

8 8 Seminar Neues in der Sozialversicherung Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 4 Berechnungsverfahren I bei Bezug nur einer beitragspflichtigen Einnahme Beispiel Monatliche beitragspflichtige Einnahme 600,00 EUR Überforderungsbetrag (600 EUR x 2 % = 12,00 EUR; Durchschnittlicher fiktiver Zusatzbeitrag = 14 EUR; 14 EUR./. 12 EUR =) 2,00 EUR Beitragsanteil Arbeitnehmer (600,00 EUR x 8,2 %) 49,20 EUR./. Überforderungsbetrag 2,00 EUR Verringerter Beitragsanteil Arbeitnehmer 47,20 EUR + Beitragsanteil Arbeitgeber (600,00 EUR x 7,3 %) 43,80 EUR Krankenversicherungsbeitrag 91,00 EUR Vom Arbeitgeber ist der reduzierte Krankenversicherungsbeitrag in Höhe von 91,00 EUR an die Krankenkasse des Arbeitnehmers abzuführen. Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 5 Berechnungsverfahren II bei Bezug mehrerer beitragspflichtiger Einnahmen Beispiel Monatliches Arbeitsentgelt Arbeitgeber A 600,00 EUR Monatliches Arbeitsentgelt Arbeitgeber B + 550,00 EUR Beitragspflichtige Einnahmen 1.150,00 EUR Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (fiktiv) 24,00 EUR Belastungsgrenze (1.150,00 EUR x 2 %) 23,00 EUR Überforderungsbetrag 1,00 EUR Berechnungsverfahren I wird durch Arbeitgeber A angewendet: Belastungsgrenze (600,00 EUR x 2 %) 12,00 EUR Beitragsanteil Arbeitnehmer (600,00 EUR x 8,2 %) 49,20 EUR./. Überforderungsbetrag (24,00 EUR 12,00 EUR) 12,00 EUR Verringerter Beitragsanteil Arbeitnehmer 37,20 EUR + Beitragsanteil Arbeitgeber (600,00 EUR x 7,3 %) 43,80 EUR Krankenversicherungsbeitrag 81,00 EUR

9 Seminar Neues in der Sozialversicherung Berechnungsverfahren Erzielt der Arbeitnehmer nur eine beitragspflichtige Einnahme aus einer Beschäftigung, prüfen Sie als Arbeitgeber den Anspruch auf Sozialausgleich und führen ihn bei Vorliegen der anspruchsbegründenden Merkmale durch. In diesem Fall ist das Berechnungsverfahren I anzuwenden. Bei diesem Berechnungsverfahren ist die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag und der individuellen Belastungsgrenze (Überforderungsbetrag) von dem Beitragsanteil des Mitglieds abzuziehen. An die Krankenversicherung ist dann der verminderte Beitragsanteil des Arbeitnehmers zu entrichten. Der von Ihnen als Arbeitgeber abzuführende Beitragsanteil verändert sich nicht. Hinweis: Sollte der Überforderungsbetrag größer sein als der sich aus dem Arbeitsentgelt ergebende Beitragsanteil des Arbeitnehmers, erhält der Arbeitnehmer den Betrag von der Krankenkasse erstattet. Als Arbeitgeber haben Sie den Arbeitnehmer einmalig in geeigneter schriftlicher Form auf sein Antragsrecht gegenüber der Krankenkasse hinzuweisen und die Krankenkasse hierüber in Kenntnis zu setzen. Ausreichend ist als Information an den Arbeitnehmer ein Hinweis auf der Arbeitsentgeltbzw. Verdienstbescheinigung. Ein einmaliger Hinweis des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ist ausreichend, soweit der Arbeitnehmer aufgrund schwankender Höhe des Arbeitsentgelts nur unregelmäßig vom Erstattungsverfahren durch die Krankenkasse Gebrauch macht. Dennoch hat der Arbeitgeber der Krankenkasse jeden einzelnen Entgeltabrechnungszeitraum, in dem ein Sozialausgleich nicht vollständig durchgeführt werden kann, mit der GKV-Monatsmeldung (s. Ziff. 1.4) anzuzeigen. 1.3 Besonderheiten: Mehrfachbeschäftigung, Einmalzahlungen, Gleitzone Mehrfachbeschäftigung Bezieht ein Arbeitnehmer mehrere beitragspflichtige Einnahmen z.b. als Mehrfachbeschäftigter oder durch Bezug einer gesetzlichen Rente, wird von der Krankenkasse geprüft, ob ein Sozialausgleich durchzuführen ist. Hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Sozialausgleich dies ist der Fall, wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag höher ist als die individuelle Belastungsgrenze des Mitglieds, informiert Sie die Krankenkasse, ab welchem Zeitpunkt und nach welchem Berechnungsverfahren Sie jeweils den Sozialausgleich durchzuführen und die Beiträge zu berechnen haben. berücksichtigen. Das Berechnungsverfahren I wird von dem Arbeitgeber angewandt, der das höchste Bruttoentgelt zahlt. Dieser hat dabei ausschließlich die von ihm geleisteten Einnahmen zu Folie 4 Folie 5

10 10 Seminar Neues in der Sozialversicherung Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 6 Berechnungsverfahren II bei Bezug mehrerer beitragspflichtiger Einnahmen Fortsetzung des Beispiels Berechnungsverfahren II wird durch Arbeitgeber B angewendet: 550,00 EUR x 8,2 % 45,10 EUR 550,00 EUR x 2,0 % 11,00 EUR Erhöhter Beitragsanteil Arbeitnehmer 56,10 EUR + Beitragsanteil Arbeitgeber (550,00 EUR x 7,3 %) 40,15 EUR Krankenversicherungsbeitrag 96,25 EUR Gesamtbetrachtung Arbeitgeber A führt den um 12,00 EUR verringerten Krankenversicherungsbeitrag in Höhe von 81,00 EUR an die Krankenkasse ab. Arbeitgeber B führt den um 11,00 EUR erhöhten Krankenversicherungsbeitrag in Höhe von 96,25 EUR an die Krankenkasse ab. Die Differenz aus dem bei Arbeitgeber A verringerten und dem bei Arbeitgeber B erhöhten Krankenversicherungsbeitragsanteil des Arbeitnehmers ergibt den Sozialausgleich in Höhe von 1,00 EUR. Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 7 Einmalzahlungen Beispiel Laufendes monatliches Arbeitsentgelt Belastungsgrenze ( x 2 %) 9,00 EUR Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (fiktiver Wert) 11,00 EUR Überforderungsbetrag (11,00 EUR 9,00 EUR) 2,00 EUR Monatliche Belastungsgrenze (11,00 EUR x 100 : 2) 550,00 EUR Urlaubsgeld im April 400,00 EUR Monat lfd. Arbeitsentgelt anzurechnen Sozialausgleich Januar Februar März April Summe 600,00 EUR 1.950,00 EUR 550,00 EUR 1.900,00 EUR 2,00 EUR 0,00 EUR 2,00 EUR 2,00 EUR 6,00 EUR * monatliche Belastungsgrenze Belastungsgrenze Januar bis April (4 x 550,00 EUR) 2.200,00 EUR./. anrechenbares Arbeitsentgelt 1.900,00 EUR Anteil des Urlaubsgeldes, der in den Sozialausgleich einzubeziehen ist 300,00 EUR 300,00 EUR x 2,0 % 6,00 EUR + 400,00 EUR (= gesamtes Urlaubsgeld) x 8,2 % 32,80 EUR Beitragsanteil Arbeitnehmer 38,80 EUR + Beitragsanteil Arbeitgeber (400,00 EUR x 7,3 %) 29,20 EUR Krankenversicherungsbeitrag aus dem Urlaubsgeld 68,00 EUR

11 Seminar Neues in der Sozialversicherung 11 Für die weiteren beitragsabführenden Stellen gilt das Berechnungsverfahren II. Dabei wird der allgemeine Arbeitnehmer-Beitragsanteil um 2 % der beitragspflichtigen Einnahmen von dieser Stelle erhöht. Die Beitragserhöhung erfolgt, indem der zusätzliche Beitragsanteil des Arbeitnehmers in Höhe von 2 % getrennt von dem Beitragsanteil des Arbeitnehmers, der unter Maßgabe des allgemeinen oder ermäßigten Beitragssatzes ermittelt wird, berechnet wird. Die Ergebnisse werden anschließend gerundet und addiert. Alternativ kann der unter Maßgabe des allgemeinen oder ermäßigten Beitragssatzes anzuwendende Beitragssatzanteil des Arbeitnehmers um zwei Prozentpunkte erhöht und anschließend mit den beitragspflichtigen Einnahmen multipliziert werden. Aufgrund der Anwendung der unterschiedlichen Berechnungsverfahren wird gewährleistet, dass die Gesamtsumme der Beitragsanteile des Arbeitnehmers aus allen beitragspflichtigen Einnahmen um den Überforderungsbetrag gekürzt wird. Hinweis: In gleicher Weise wird vorgegangen, wenn neben einer Beschäftigung andere beitragspflichtige Einnahmen z.b. eine Rente bezogen werden. Bei Renten mit einem Zahlbetrag von mehr als 260 EUR gilt die Besonderheit, dass immer der Rentenversicherungsträger das Berechnungsverfahren I durchführt Einmalzahlungen Erhalten Arbeitnehmer einmalig gezahltes Arbeitsentgelt, so gehört dies zu den beitragspflichtigen Einnahmen und ist daher in den Sozialausgleich einzubeziehen. Es ist dabei nicht nur bis zur monatlichen Belastungsgrenze, sondern in einem erweiterten Rahmen zu berücksichtigen. Der auf die Einmalzahlung entfallende Sozialausgleich ist unabhängig vom Ausgleich bei den laufenden Zahlungen zu berechnen. Dazu ist für das laufende Kalenderjahr eine anteilige Belastungsgrenze zu bilden. Dies ist der Betrag, der höchstens in den Sozialausgleich einbezogen wird. Für volle Kalendermonate ergibt sich der Betrag durch Division des durchschnittlichen Zusatzbeitrags durch zwei Prozent. Wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag z.b. 11 EUR beträgt, sind nur (11 EUR : 2 x 100 =) 550 EUR zu berücksichtigen. Dieser Wert ist mit der Zahl der Beschäftigungsmonate bei dem Arbeitgeber im laufenden Kalenderjahr zu multiplizieren, einschließlich des Monats, dem die Einmalzahlung zuzuordnen ist. Der Belastungsgrenze ist das bisher beitragspflichtige Arbeitsentgelt gegenüberzustellen, soweit es für den Sozialausgleich herangezogen wurde. Von der Differenz zwischen Belastungsgrenze und bislang beitragspflichtigem Arbeitsentgelt ist ein um zwei Prozentpunkte erhöhter Beitragssatzanteil des Mitglieds zugrunde zu legen. Folie 6 Folie 7 Belastungsgrenze bisher ausgleichspflichtiges Arbeitsentgelt = sozialausgleichspflichtiger Teil der Einmalzahlung

12 12 Seminar Neues in der Sozialversicherung Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 8 Beschäftigung innerhalb der Gleitzone Beispiel Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (fiktiv) monatliches Arbeitsentgelt Beitragspflichtige Einnahme (angenommen) Belastungsgrenze (427,50 EUR x 2 %) Überforderungsbetrag (10,00 EUR 8,55 EUR) Krankenversicherungsbeitrag (427,50 EUR x 7,3 % + 427,50 EUR x 8,2 %)./. Arbeitgeberbeitragsanteil (500,00 EUR x 7,3 %) Differenz (Arbeitnehmerbeitragsanteil)./. Überforderungsbetrag Verringerter Arbeitnehmerbeitragsanteil Seminar Neues in der Sozialversicherung Folie 9 GKV-Monatsmeldung Personenkreis Der Arbeitgeber erstattet eine GKV-Monatsmeldung wenn ein Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist, für unständig Beschäftigte, in den Fällen, in denen der Beschäftigte weitere in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragspflichtige Einnahmen erzielt, die dem Arbeitgeber bekannt sind, und wenn der Sozialausgleich durch den Arbeitgeber nicht vollständig durch Verringerung des Beitragsanteils des Arbeitnehmers beglichen werden kann. Hinweis: Die Abgabe der GKV-Monatsmeldung entfällt, soweit der Arbeitnehmer bei Ihnen als Arbeitgeber eine versicherungsfreie geringfügige Beschäftigung ausübt, da dieses Arbeitsentgelt keine in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragspflichtige Einnahme darstellt. 10,00 EUR 500,00 EUR 427,50 EUR 8,55 EUR 1,45 EUR 66,27 EUR 36,50 EUR 29,77 EUR 1,45 EUR 28,32 EUR

BKK ALP plus SEMINAR NEUES IN DER SOZIALVERSICHERUNG 2012

BKK ALP plus SEMINAR NEUES IN DER SOZIALVERSICHERUNG 2012 M BO Ve rla g BKK ALP plus SEMINAR NEUES IN DER SOZIALVERSICHERUNG 2012 n Sozialausgleich ssel n Neuer Tätigkeitsschlü ale Studiengänge n Praxisintegrierte Du n Familienpflegezeit Beitragssätze n Rechengrößen

Mehr

GKV-Sozialausgleich Arbeitgeber sind ab 1. Januar 2012 in der Pflicht

GKV-Sozialausgleich Arbeitgeber sind ab 1. Januar 2012 in der Pflicht Krankenversicherung GKV-Sozialausgleich Arbeitgeber sind ab 1. Januar 2012 in der Pflicht Durch das am 1. Januar 2011 in Kraft getretene GKV-Finanzierungsgesetz wurde die Begrenzung des Zusatzbeitrags

Mehr

SEMINAR. Alles Wichtige für das Jahr 2014. Referentenleitfaden

SEMINAR. Alles Wichtige für das Jahr 2014. Referentenleitfaden SEMINAR Alles Wichtige für das Jahr 2014 Referentenleitfaden 3 Inhalt Vorwort... 4 1. Sozialversicherung... 7 1.1 Werte der Sozialversicherung... 7 1.1.1 Rechengrößen... 7 1.1.2 Beitragsbemessungsgrenzen...

Mehr

Sozialversicherung 2011

Sozialversicherung 2011 Sozialversicherung 2011 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze und Gleitzone... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 V.

Mehr

Sonderbeitrag ab 01.07.2005

Sonderbeitrag ab 01.07.2005 SECURVITA INFORMIERT Stand: 02.06.09 Infoblatt A001: Sonderbeitrag ab 01.07.2005 Am 1. Juli 2005 wurde der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent für gesetzlich Krankenversicherte eingeführt. Gleichzeitig werden

Mehr

Änderungen in der Sozialversicherung zum Jahreswechsel 2010/2011

Änderungen in der Sozialversicherung zum Jahreswechsel 2010/2011 ZDH-Abteilung Soziale Sicherung Dezember 2010 Änderungen in der Sozialversicherung zum Jahreswechsel 2010/2011 Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick: 1. Krankenversicherung Der allgemeine Beitragssatz

Mehr

Neuregelungen zum Sozialausgleich

Neuregelungen zum Sozialausgleich Neuregelungen zum Sozialausgleich Berechnung und Durchführung des Sozialausgleichs rückt näher Ab 01.01.2012 haben Sie durch den Sozialausgleich weitere Meldevorschriften zu beachten. Mit folgenden Beispielen

Mehr

Zur Prüfung und Durchführung des Sozialausgleiches durch die Krankenkassen wird das Meldeverfahren zum 01.01.2012 erweitert.

Zur Prüfung und Durchführung des Sozialausgleiches durch die Krankenkassen wird das Meldeverfahren zum 01.01.2012 erweitert. Veröffentlichung: ja Besprechung des GKV-Spitzenverbandes, der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zu Fragen des gemeinsamen

Mehr

Sozialversicherung 2012

Sozialversicherung 2012 Sozialversicherung 2012 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 V. GKV-Monatsmeldung

Mehr

Meldungen zur Sozialversicherung

Meldungen zur Sozialversicherung SECURVITA INFORMIERT 29.11.2013 Infoblatt: A004 Meldungen zur Sozialversicherung Der Arbeitgeber ist verpflichtet der zuständigen Krankenkasse die beschäftigten Arbeitnehmer zu melden. Grundsätzlich nimmt

Mehr

Wissenswertes zur Classic Line

Wissenswertes zur Classic Line Wissenswertes zur Classic Line Version 2012 WDB Artikel: 20205 Thema: Rückmeldung in der Gleitzone Seite 1 von 11 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen zur Gleitzonenberechnung... 3 1.1 Gleitzone bei Mehrfachbeschäftigungen...

Mehr

Einmalzahlungen beitragsrechtliche Grundsätze in der Sozialversicherung

Einmalzahlungen beitragsrechtliche Grundsätze in der Sozialversicherung 1 Einmalzahlungen beitragsrechtliche Grundsätze in der Sozialversicherung Für einmalig gezahltes Arbeitsentgelt (z. B. Weihnachtsgeld) gilt eine besondere Regelung für die Beitragsberechnung, wenn im Monat

Mehr

Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. SBK für Arbeitgeber. Stark fürs Leben.

Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. SBK für Arbeitgeber. Stark fürs Leben. Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung SBK für Arbeitgeber. Stark fürs Leben. 2 Headline Personenkreis Versicherungspflichtige Arbeitnehmer Sozialversicherungspflicht

Mehr

Sozialversicherung 2014

Sozialversicherung 2014 Sozialversicherung 2014 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 V. Meldefrist ab

Mehr

Die Gesetzliche Krankenversicherung

Die Gesetzliche Krankenversicherung Das Recht der Wirtschaft Ergänzungsdienst Erstes Ergänzungsblatt zu Band 223 der Schriftenreihe Stand 1. 1. 2012 Marburger Die Gesetzliche Krankenversicherung 3. Auflage Zu den Seiten 17, 21, 30, 36, 42

Mehr

28. März 2001. Währungsumstellung zum 1. Januar 2002

28. März 2001. Währungsumstellung zum 1. Januar 2002 AOK-BUNDESVERBAND, BONN BUNDESVERBAND DER BETRIEBSKRANKENKASSEN, ESSEN IKK-BUNDESVERBAND, BERGISCH GLADBACH SEE-KRANKENKASSE, HAMBURG BUNDESVERBAND DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN KRANKENKASSEN, KASSEL BUNDESKNAPPSCHAFT,

Mehr

Entgelt in der Sozialversicherung

Entgelt in der Sozialversicherung Das Recht der Wirtschaft Ergänzungsdienst Erstes Ergänzungsblatt zu Band 243 der Schriftenreihe Stand 1. 1. 2012 Marburger Entgelt in der Sozialversicherung 1. Auflage Zu den Seiten 12 und 13, 21, 25,

Mehr

Beschäftigung von Rentnern

Beschäftigung von Rentnern Beschäftigung von Rentnern 30500 0/206 V Inhalt: Firmenkundenservice Inhalt. Allgemeines... 2. Geringfügige Beschäftigung... 3. Altersgrenze und Altersrente... 3. Krankenversicherung... 3.2 Rentenversicherung...

Mehr

Mandanteninformation Lohn 2014/2015. Zusammenfassung der gesetzlichen Änderungen bzw. zu beachtende Sachverhalte im Lohnbereich zum Jahreswechsel

Mandanteninformation Lohn 2014/2015. Zusammenfassung der gesetzlichen Änderungen bzw. zu beachtende Sachverhalte im Lohnbereich zum Jahreswechsel Mandanteninformation Lohn 2014/2015 Zusammenfassung der gesetzlichen Änderungen bzw. zu beachtende Sachverhalte im Lohnbereich zum Jahreswechsel Lohnsteuer 1. ELSTAM = Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale

Mehr

Zweites Ergänzungsblatt zu Band 178 der Schriftenreihe. Stand 1. 1. 2010. Marburger. Aushilfskräfte

Zweites Ergänzungsblatt zu Band 178 der Schriftenreihe. Stand 1. 1. 2010. Marburger. Aushilfskräfte Das Recht der Wirtschaft Ergänzungsdienst Zweites Ergänzungsblatt zu Band 178 der Schriftenreihe Stand 1. 1. 2010 Marburger Aushilfskräfte 11. Auflage Das erste Ergänzungsblatt ist überholt und kann entfernt

Mehr

Der Sozialausgleich. http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/gesundheitsreform/sozialausgleich.html

Der Sozialausgleich. http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/gesundheitsreform/sozialausgleich.html Page 1 of 6 GLOSSARBEGRIFF Der Sozialausgleich Gibt es einen Sozialausgleich für den Zusatzbeitrag? Ja. Eine gesetzliche Überforderungsklausel stellt sicher, dass kein Mitglied einer Krankenkasse über

Mehr

Drittes Ergänzungsblatt zu Band 178 der Schriftenreihe. Stand 1. 3. 2011. Marburger. Aushilfskräfte

Drittes Ergänzungsblatt zu Band 178 der Schriftenreihe. Stand 1. 3. 2011. Marburger. Aushilfskräfte Das Recht der Wirtschaft Ergänzungsdienst Drittes Ergänzungsblatt zu Band 178 der Schriftenreihe Stand 1. 3. 2011 Marburger Aushilfskräfte 11. Auflage Das zweite Ergänzungsblatt ist überholt und kann entfernt

Mehr

3.4 Sozialversicherungsmeldungen für besondere Personengruppen

3.4 Sozialversicherungsmeldungen für besondere Personengruppen Ein Arbeitnehmer wird neu eingestellt 3.4 Sozialversicherungsmeldungen für besondere Personengruppen 3.4.1 Studenten Die Neuregelung der geringfügigen Beschäftigung 2013 hat wenn auch nur geringe Auswirkungen

Mehr

Besonderheiten der landwirtschaftlichen Krankenversicherung (LKV) beim Meldeverfahren nach der DEÜV (Stand 14.03.2012)

Besonderheiten der landwirtschaftlichen Krankenversicherung (LKV) beim Meldeverfahren nach der DEÜV (Stand 14.03.2012) SPITZENVERBAND DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN SOZIALVERSICHERUNG 34131 Kassel Weißensteinstraße 70-72 0561/9359-0 Besonderheiten der landwirtschaftlichen Krankenversicherung (LKV) beim Meldeverfahren nach der

Mehr

Die neuen Beitragssätze und Rechengrößen der Sozialversicherung für das Jahr 2015 liegen vor

Die neuen Beitragssätze und Rechengrößen der Sozialversicherung für das Jahr 2015 liegen vor VB07 FB Sozialpolitik Ressort Arbeits- und Sozialrecht/ Betriebliche Altersversorgung 9/2014 09.12.2014 Informationen aus dem Arbeits- und Sozialrecht Die neuen Beitragssätze und Rechengrößen der Sozialversicherung

Mehr

GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts- Weiterentwicklungsgesetz GKV-FQWG. (Stand 13.06.2014)

GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts- Weiterentwicklungsgesetz GKV-FQWG. (Stand 13.06.2014) GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts- Weiterentwicklungsgesetz GKV-FQWG (Stand 13.06.2014) 1 Gesetzlicher Beitragssatz ab 01.01.2015: Allgemeiner Beitragssatz ( 241 SGBV ) - Ab dem 01.01.2015 beträgt der

Mehr

Beiträge aus Einmalzahlungen

Beiträge aus Einmalzahlungen TK-Firmenkundenservice 0800-285 85 87 60 Mo. bis Do. 7 bis 18 Uhr und Fr. 7 bis 16 Uhr (gebührenfrei innerhalb Deutschlands) Fax 040-85 50 60 56 66 www.firmenkunden.tk.de E-Mail: firmenkunden@tk.de Techniker

Mehr

Sozialversicherung 2016

Sozialversicherung 2016 Sozialversicherung 2016 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze / Beitragshöhen... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 I.

Mehr

Lohncafé 2014/2015. Unsere Satteltaschen sind prall gefüllt. Auf dem Zwischenstopp packen wir aus bei einer

Lohncafé 2014/2015. Unsere Satteltaschen sind prall gefüllt. Auf dem Zwischenstopp packen wir aus bei einer Lohncafé 2014/2015 Herzlich Willkommen! Unsere Satteltaschen sind prall gefüllt. Auf dem Zwischenstopp packen wir aus bei einer Wir laden Sie zum Unternehmerfrühstück ein Tasse Kaffee und mehr 27. November

Mehr

Sozialversicherung 2013

Sozialversicherung 2013 Sozialversicherung 2013 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 V. Neue Minijobgrenze

Mehr

Minijobs und mehr! Die ersten Mitarbeiter. Niederlassung Coesfeld

Minijobs und mehr! Die ersten Mitarbeiter. Niederlassung Coesfeld Gründerwoche der wfc Kreis Coesfeld Minijobs und mehr! Die ersten Mitarbeiter Niederlassung Coesfeld Gründerwoche der wfc Kreis Coesfeld Minijobs und mehr! Die ersten Mitarbeiter Niederlassung Coesfeld

Mehr

- 1 - H i n w e i s e

- 1 - H i n w e i s e - 1 - Dezernat VII.1.5 Hamburg Millerntorplatz 1 20359 Hamburg Ihr Ansprechpartner Herr Bergel Tel. 040 30 388 1912 Fax 040 30 388 1995 E-Mail guido.bergel@kbs.de www.knappschaft.de H i n w e i s e Stand:

Mehr

Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Zuschuss zur privaten Pflegeversicherung

Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Zuschuss zur privaten Pflegeversicherung Zuschuss zur privaten Krankenversicherung Für die Berechnung des Zuschusses zur privaten Krankenversicherung werden der allgemeine Beitragssatz und das monatliche sozialversicherungspflichtige Entgelt

Mehr

Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 400 EUR nicht übersteigt.

Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 400 EUR nicht übersteigt. Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 400 EUR nicht übersteigt. Hiervon ausgenommen und zu unterscheiden sind Geringverdiener z.b. Auszubildende oder Personen

Mehr

Krankenversicherung kompakt

Krankenversicherung kompakt Finkenbusch/Schomburg Krankenversicherung kompakt Ausbildung in der Sozialversicherung Lehrtexte mit Übungsaufgaben und Lösungen Gesamtinhaltsverzeichnis Gesamtinhaltsverzeichnis Band 1 Vorwort Gesamtinhaltsverzeichnis

Mehr

Mitgliedschafts- und Beitragsrecht. Holger Eckhardt / Irina Riesen. holger.eckhardt@gkv-spitzenverband.de irina.riesen@gkv-spitzenverband.

Mitgliedschafts- und Beitragsrecht. Holger Eckhardt / Irina Riesen. holger.eckhardt@gkv-spitzenverband.de irina.riesen@gkv-spitzenverband. Rundschreiben Laufende Nummer RS 2009/284 Thema: Anlass: Für Fachbereich/e: Bemessung der Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung und Höhe des Beitragszuschusses während des Bezuges von Kurzarbeitergeld

Mehr

Inhaltsübersicht. Rentnerbeiträge - Freiwillig Versicherte. Normen 240 SGB V. Kurzinfo

Inhaltsübersicht. Rentnerbeiträge - Freiwillig Versicherte. Normen 240 SGB V. Kurzinfo Rentnerbeiträge - Freiwillig Versicherte Normen 240 SGB V Kurzinfo Für freiwillig versicherte Rentner gelten bei der Beitragsbemessung die gleichen Grundsätze wie bei allen anderen freiwillig versicherten

Mehr

Das Wichtigste im Überblick 5. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen 6. überschritten wird? 19. ausgeübt werden 21. Rentenversicherungspflicht 37

Das Wichtigste im Überblick 5. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen 6. überschritten wird? 19. ausgeübt werden 21. Rentenversicherungspflicht 37 2 Inhalt Das Wichtigste im Überblick 5 J Die wichtigstenrahmenbedingungen 6 Geringfügig entlohnte Beschäftigungen 6 J Was ist eine geringfügig entlohnte Beschäftigung? 12 J Was geschieht, wenn die 450

Mehr

Faktenblatt. Thema: Finanzierung der GKV - Basisinfos 07.07.2015, Pressestelle GKV-Spitzenverband

Faktenblatt. Thema: Finanzierung der GKV - Basisinfos 07.07.2015, Pressestelle GKV-Spitzenverband Faktenblatt Thema: Finanzierung der GKV - Basisinfos Grundsätzliches: - Krankenkassen ziehen von ihren Mitgliedern monatlich die Beiträge zur Krankenversicherung ein und leiten diese direkt an den Gesundheitsfonds

Mehr

Personengruppenschlüssel

Personengruppenschlüssel Info für Anwender Nr. 16 Seite 1 Personengruppenschlüssel Bereich: LOHN - Info für Anwender Nr. 16 Je nach Art und Umfang der Beschäftigung muss ein Arbeitnehmer einer Personengruppe zugeordnet werden.

Mehr

1. Abgrenzung zwischen Student und Arbeitnehmer

1. Abgrenzung zwischen Student und Arbeitnehmer 1. Abgrenzung zwischen Student und Arbeitnehmer Personen, die während der Dauer ihres Studiums als ordentlich Studierende einer Hochschule oder einer sonstigen der wissenschaftlichen oder fachlichen Ausbildung

Mehr

Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. SBK für Arbeitgeber. Starke Leistung. Ganz persönlich.

Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. SBK für Arbeitgeber. Starke Leistung. Ganz persönlich. Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung SBK für Arbeitgeber. Starke Leistung. Ganz persönlich. 2 1. Personenkreis 2. 3. 4. 5. 6. 7. Geringfügige Beschäftigung

Mehr

newsletter BKK R+V Arbeitgeber-Kompass Sozialversicherung 2008 wir informieren Sie Newsletter Nr. 02 Datum: 13.12.2007 Sehr geehrte Damen und Herren,

newsletter BKK R+V Arbeitgeber-Kompass Sozialversicherung 2008 wir informieren Sie Newsletter Nr. 02 Datum: 13.12.2007 Sehr geehrte Damen und Herren, newsletter Die Betriebskrankenkasse des genossenschaftlichen FinanzVerbundes Newsletter Nr. 02 Datum: 13.12.2007 BKK R+V Arbeitgeber-Kompass Sozialversicherung 2008 wir informieren Sie Sehr geehrte Damen

Mehr

Presse-Information. / Industrie-Pensions-Verein e.v.

Presse-Information. / Industrie-Pensions-Verein e.v. Pressemitteilung Nr. 3 vom August 2010 Auswirkung des Bürgerentlastungsgesetzes auf Betriebsrentner - Warum Arbeitgeber ihre Betriebsrentner aufklären sollten - In der Beratung des Industrie-Pensions-Vereins

Mehr

2 Sozialrechtlich relevante Regelungen

2 Sozialrechtlich relevante Regelungen 2 Sozialrechtlich relevante Regelungen In diesem Abschnitt werden die wichtigsten sozialrechtlichen Regelungen für Selbständige und Arbeitnehmer im Vergleich zusammenfassend dargestellt, wie sie am 31.05.2012

Mehr

Ihr Versicherungsschutz nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis

Ihr Versicherungsschutz nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Ihr Versicherungsschutz nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Die energie-bkk ist für Berufstätige mehr als nur eine Krankenkasse. Sie ist Partner in der Arbeitswelt. Aber auch nach dem

Mehr

Grundlagenwissen Sozialversicherung 7 Abkürzungen 8. Kommentierung 9. Gesetzliche Grundlagen 41. Verordnungen 123. Stichwortverzeichnis 147

Grundlagenwissen Sozialversicherung 7 Abkürzungen 8. Kommentierung 9. Gesetzliche Grundlagen 41. Verordnungen 123. Stichwortverzeichnis 147 Schnellübersicht Seite Grundlagenwissen 7 Abkürzungen 8 Kommentierung 9 Gesetzliche Grundlagen 41 Verordnungen 13 Stichwortverzeichnis 147 1 3 4 5 Ergänzend empfehlen wir: Wie bekomme ich einen Schwerbehindertenausweis?

Mehr

Berechnung des Arbeitgeberzuschusses bei privat Krankenversicherten

Berechnung des Arbeitgeberzuschusses bei privat Krankenversicherten Berechnung des Arbeitgeberzuschusses bei privat Krankenversicherten Wie wird der Arbeitgeberzuschuss bei privat Krankenversicherten berechnet? Hinweis Der Zuschuss des Arbeitgebers zur privaten Kranken-

Mehr

PRESSEINFORMATION. Das ändert sich zum Jahreswechsel. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Kornwestheim/Frankfurt, 19.

PRESSEINFORMATION. Das ändert sich zum Jahreswechsel. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Kornwestheim/Frankfurt, 19. PRESSEINFORMATION Kornwestheim/Frankfurt, 19. Dezember 2014 Das ändert sich zum Jahreswechsel Wie jedes Jahr, treten auch zum 1. Januar 2015 zahlreiche Änderungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

Mehr

Beitrags- und melderechtliche Auswirkungen des Sozialausgleichs nach 242b SGB V

Beitrags- und melderechtliche Auswirkungen des Sozialausgleichs nach 242b SGB V GKV-SPITZENVERBAND, BERLIN DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG BUND, BERLIN BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT, NÜRNBERG 7. April 2011 Beitrags- und melderechtliche Auswirkungen des Sozialausgleichs nach 242b SGB V Mit

Mehr

Krankenversicherungsfreiheit für Beschäftigte ( 3-Jahres-Regel )

Krankenversicherungsfreiheit für Beschäftigte ( 3-Jahres-Regel ) Krankenversicherungsfreiheit für Beschäftigte ( 3-Jahres-Regel ) Beschäftige Arbeitnehmer sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der - Krankenversicherung KV - Rentenversicherung RV - Arbeitslosenversicherung

Mehr

GKV-FQWG Zusatzbeitragssatz ab 01.01.2015

GKV-FQWG Zusatzbeitragssatz ab 01.01.2015 GKV-FQWG ssatz ab 01.01.2015 Personenkreis versicherungspflichtig Beschäftigte versicherungsfreie Beschäftigte (JAE-Übergrenzer - Firmenzahler) zur Berufsausbildung Beschäftigte mit AE von bis zu 325 Euro

Mehr

Beitragsgruppenschlüssel

Beitragsgruppenschlüssel Beitragsgruppenschlüssel Bereich: LOHN - Info für Anwender Nr. 1664 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel 2. Übersicht Beitragsgruppenschlüssel 2.1. Krankenversicherung 2.2. Rentenversicherung 2.3. Arbeitslosenversicherung

Mehr

MEHRFACHBESCHÄFTIGTE ARBEITNEHMER

MEHRFACHBESCHÄFTIGTE ARBEITNEHMER MEHRFACHBESCHÄFTIGTE ARBEITNEHMER Dieser Leitfaden Mehrfachbeschäftigung behandelt die wichtigsten programmtechnischen Besonderheiten in Stotax Gehalt und Lohn für die Anlage, die Abrechnung und das Meldeverfahren

Mehr

A. Fachliche Fragen. 1. Meldungen der Arbeitgeber

A. Fachliche Fragen. 1. Meldungen der Arbeitgeber Fragen- und enkatalog zum qualifizierten Meldedialog auf Grundlage der GKV-Monatsmeldung und des Datensatzes Krankenkassenmeldung Stand: 21. September 2011 Einleitung Ab dem 1. Januar 2012 werden die Krankenkassen

Mehr

Sozialversicherung 2015

Sozialversicherung 2015 Sozialversicherung 2015 Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen... 2 II. Beitragssätze / Beitragshöhen... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 4 IV. Sachbezugswerte... 5 V.

Mehr

GUERDAN HATZEL & PARTNER

GUERDAN HATZEL & PARTNER DARMSTADT GRIESHEIM Europahaus Marie-Curie-Straße 1 Schöneweibergasse 8+10 64293 Darmstadt 64347 Griesheim Tel. 0 61 51 95 11 0 Tel. 0 61 55 84 79-0 Fax 0 61 51 95 11-123 Fax 0 61 55 84 79-79 GUERDAN HATZEL

Mehr

Altes Recht bis 31.12.2012 Neues Recht ab 1.1.2013 SGB IV

Altes Recht bis 31.12.2012 Neues Recht ab 1.1.2013 SGB IV Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung zum 1. Januar 2013 Gegenüberstellung Altes Recht / Neues Recht Altes Recht bis 31.12.2012 Neues Recht ab 1.1.2013 SGB IV 7b Wertguthabenvereinbarung

Mehr

Antrag auf Erstattung zu Unrecht gezahlter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung

Antrag auf Erstattung zu Unrecht gezahlter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung An R+V BKK 65215 Wiesbaden Hinweis Die Beantwortung der Fragen ist zur Prüfung des Erstattungsanspruchs erforderlich ( 28o SGB IV; 98 SGB X); Arbeitnehmer und der Arbeitgeber können getrennt Erstattungsanträge

Mehr

Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Minijob - 450 Euro. Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Euro-Geldscheine und Münzen

Was Sie über kleine Jobs wissen sollten! Minijob - 450 Euro. Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Euro-Geldscheine und Münzen Euro-Geldscheine und Münzen Minijob - 450 Euro Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Einklinker DIN lang Logo Minijob - Chancen und Risiken Minijob -

Mehr

Voraussichtliche Sozialversicherungsdaten ab 01.01.2007

Voraussichtliche Sozialversicherungsdaten ab 01.01.2007 KRANKENVERSICHERUNG KV 11 Voraussichtliche Sozialversicherungsdaten ab 01.01.2007 Beitragsbemessungsgrenzen wie auch Bezugsgrößen sind zentrale Werte in der Sozialversicherung. Hieraus werden andere Größen

Mehr

Fragen- und Antwortenkatalog zum qualifizierten Meldedialog auf Grundlage der GKV-Monatsmeldung und des Datensatzes Krankenkassenmeldung.

Fragen- und Antwortenkatalog zum qualifizierten Meldedialog auf Grundlage der GKV-Monatsmeldung und des Datensatzes Krankenkassenmeldung. Fragen- und Antwortenkatalog zum qualifizierten Meldedialog auf Grundlage der GKV-Monatsmeldung und des Datensatzes Krankenkassenmeldung. Stand: 21. Oktober 2014 Einleitung Nach 26 Abs. 4 SGB IV haben

Mehr

Infor IGF Newsletter 03. Dezember 2012

Infor IGF Newsletter 03. Dezember 2012 Infor IGF Newsletter 03. Dezember 2012 Inhalt VWE \ IGF... 3 Personalwirtschaft... 3 Allgemeine Hinweise zum Jahreswechsel-Hotfix... 3 Steuerberechnung Januar 2013... 3 Lohnsteuer-Anmeldungen 2013... 3

Mehr

Fragen- und Antwortenkatalog zum Qualifizierten Meldedialog Stand: 21. Oktober 2014 in der ab dem 1. Januar 2015 an geltenden Fassung

Fragen- und Antwortenkatalog zum Qualifizierten Meldedialog Stand: 21. Oktober 2014 in der ab dem 1. Januar 2015 an geltenden Fassung Fragen- und enkatalog zum Qualifizierten Meldedialog Stand: 21. Oktober 2014 in der ab dem 1. Januar 2015 an geltenden Fassung Einleitung Nach 26 Abs. 4 SGB IV haben die Krankenkassen für Zeiträume ab

Mehr

Faktenblatt. Thema: Beitragsrückstände - Ermäßigung und Erlass

Faktenblatt. Thema: Beitragsrückstände - Ermäßigung und Erlass Zum 1. August 2013 ist das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung ( Beitragsschuldengesetz ) in Kraft getreten. Mit dem Gesetz ist der erhöhte Säumniszuschlag

Mehr

1. Zusätzlicher Beitragssatz in der Krankenversicherung ab 1. Juli 2005

1. Zusätzlicher Beitragssatz in der Krankenversicherung ab 1. Juli 2005 - Dienstleistungszentrum - DZ IV 46 FACHBEREICH Bezüge zentral THEMATIK Sozialversicherungsrechtliche Änderungen ab 1. Juli 2005 Zusätzlicher Krankenkassen-Beitragssatz 1. Zusätzlicher Beitragssatz in

Mehr

Versicherungs-, beitrags- und melderechtliche Behandlung von Beschäftigungsverhältnissen

Versicherungs-, beitrags- und melderechtliche Behandlung von Beschäftigungsverhältnissen GKV-SPITZENVERBAND, BERLIN DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG BUND, BERLIN BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT, NÜRNBERG 9. Dezember 2014 Versicherungs-, beitrags- und melderechtliche Behandlung von Beschäftigungsverhältnissen

Mehr

Entgelt in der Sozialversicherung

Entgelt in der Sozialversicherung Das Recht der Wirtschaft Ergänzungsdienst Drittes Ergänzungsblatt zu Band 243 der Schriftenreihe Stand 1. 1. 2016 Marburger Entgelt in der Sozialversicherung 1. Auflage, im Richard Boorberg Verlag Das

Mehr

Wegweiser durch die Lohnabrechnung

Wegweiser durch die Lohnabrechnung Wegweiser durch die Lohnabrechnung 1. Adressfeld Diese Feld gibt Auskunft über das Erstellungsdatum, den Abrechnungskreis (100 Hauptwerkstatt, 600 Zimmersmühlenweg), die Personalnummer, die Kostenstelle

Mehr

Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen

Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen von Sebastian Tenbergen Referent für Sozialrecht und Sozialpolitik Seite 1 Inhalt Vorbemerkung...

Mehr

Aushilfslohn - Geringfügige Beschäftigung

Aushilfslohn - Geringfügige Beschäftigung Aushilfslohn - Geringfügige Beschäftigung Bei den Aushilfslöhnen werden 2 Gruppen unterschieden: Dauerhaft geringfügige Beschäftigung (Minijob) bis 450 (Tz. 1 und Tz. 2) Kurzfristige geringfügige Beschäftigung

Mehr

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Senatsverwaltung für Inneres und Sport Senatsverwaltung für Inneres und Sport Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Klosterstraße 47, 10179 Berlin An die Senatsverwaltungen (einschließlich Senatskanzlei) die Verwaltung des Abgeordnetenhauses

Mehr

Antrag auf Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung aus einer Beschäftigung

Antrag auf Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung aus einer Beschäftigung 1 Betriebs-/Beitrags-Konto-Nr. HEK Hanseatische Krankenkasse Beitragszentrum - Firmenkunden 22034 Hamburg Hinweis: Die Beantwortung der Fragen ist zur Prüfung des Erstattungsanspruchs erforderlich ( 28o

Mehr

der Studierenden an der Berufsakademie Sachsen Staatliche Studienakademie Breitenbrunn

der Studierenden an der Berufsakademie Sachsen Staatliche Studienakademie Breitenbrunn Merkblatt zur Sozialversicherung der Studierenden an der Berufsakademie Sachsen Staatliche Studienakademie Breitenbrunn Stand: Januar 2012 Seite 2 Merkblatt zur Sozialversicherung der Studierenden an der

Mehr

Seminar Alles Wichtige für das Jahr 2016. Zusatzfolien

Seminar Alles Wichtige für das Jahr 2016. Zusatzfolien Seminar Zusatzfolien Elektronischer Datenaustausch Zusatzfolien Beispiel bisheriges Vorgehen Ende Beschäftigungsverhältnis: 31.12.2014 Nachträglich gezahltes einmaliges Arbeitsentgelt im April 2015 Gesamtsozialversicherung:

Mehr

Vom 03. Mai 2006. 1 Berechnungsgrundsätze

Vom 03. Mai 2006. 1 Berechnungsgrundsätze Verordnung über die Berechnung, Zahlung, Weiterleitung, Abrechnung und Prüfung des Gesamtsozialversicherungsbeitrages (Beitragsverfahrensverordnung - BVV) Vom 03. Mai 2006 1 Berechnungsgrundsätze (1) Der

Mehr

Hinweise zu Umlagen und Entgeltfortzahlung für Minijobber

Hinweise zu Umlagen und Entgeltfortzahlung für Minijobber Hinweise zu Umlagen und Entgeltfortzahlung für Minijobber (Zunächst werden die Hinweise der Bundesknappschaft zitiert, dann folgen Hinweise zu den Einstellungen, die in PA32 vorzunehmen sind.) Arbeitgeberversicherung

Mehr

BERUFSAKADEMIE SACHSEN

BERUFSAKADEMIE SACHSEN BERUFSAKADEMIE SACHSEN Staatliche Studienakademie Plauen Merkblatt zur Sozialversicherung der Studenten an der Berufsakademie Sachsen Stand: Dezember 2006 Berufsakademie Sachsen Staatliche Studienakademie

Mehr

Sage Lohnwegweiser Ausblick auf die Neuerungen zum Jahreswechsel 2011/2012

Sage Lohnwegweiser Ausblick auf die Neuerungen zum Jahreswechsel 2011/2012 Sage Lohnwegweiser Ausblick auf die Neuerungen zum Jahreswechsel 2011/2012 Ausblick auf die gesetzlichen Neuerungen zum Jahreswechsel 2011/2012 Zum Jahreswechsel 2011/2012 stehen verschiedene gesetzliche

Mehr

Die wichtigsten Änderungen in 2015 11. 1 Die sechs zentralen Aufgaben der Personalabrechnung 15

Die wichtigsten Änderungen in 2015 11. 1 Die sechs zentralen Aufgaben der Personalabrechnung 15 Die wichtigsten Änderungen in 2015 11 1 Die sechs zentralen Aufgaben der Personalabrechnung 15 2 Abrechnungsunterlagen zusammenstellen 19 2.1 Abrechnungsrelevante Firmendaten 20 2.2 Unterlagen für Meldungen

Mehr

Rundschreiben Nr. 4/2014. A) Änderung der Beitragssätze in der Pflegeversicherung zum 01.01.2015 und in der Krankenversicherung zum 01.03.

Rundschreiben Nr. 4/2014. A) Änderung der Beitragssätze in der Pflegeversicherung zum 01.01.2015 und in der Krankenversicherung zum 01.03. Auskunft erteilt: Thema: Änderung der Beitragssätze in der Pflege- und Krankenversicherung Herr Geßmann Auskunft erteilt: Thema: Alle weiteren Themen Frau Oellermann Telefon: 0251 238-2387 Telefon: 0251

Mehr

Beitragsaufkommen und Beitragsrückstände in der Sozialversicherung

Beitragsaufkommen und Beitragsrückstände in der Sozialversicherung Beitragsaufkommen und Beitragsrückstände in der Sozialversicherung Das Bundesversicherungsamt als Verwalter des Gesundheitsfonds veröffentlicht ab dem Jahr 2014 eine monatlich aktualisierte Übersicht über

Mehr

Dass die Altersgrenzen für die verschiedenen Renten hochgesetzt wurden, ist zwischenzeitlich den meisten Menschen bekannt.

Dass die Altersgrenzen für die verschiedenen Renten hochgesetzt wurden, ist zwischenzeitlich den meisten Menschen bekannt. Die Erhöhung der Altersgrenzen bei den Renten Dass die Altersgrenzen für die verschiedenen Renten hochgesetzt wurden, ist zwischenzeitlich den meisten Menschen bekannt. Es gibt jedoch viele Unsicherheiten,

Mehr

Dienstanweisung Gleitzone (Gültig ab 01.01.2013)

Dienstanweisung Gleitzone (Gültig ab 01.01.2013) Dienstanweisung Gleitzone (Gültig ab 01.01.2013) Stand Juni 2013 Verfasser: Frau Pniok Stand 06.2013 Seite 1 von 10 Vordruck Nr. BTD036 1 Vorbemerkung... 3 2 Rechtliche Grundlagen... 4 3 Zuständigkeitsregelung/Anordnung...

Mehr

Einstellung eines neuen Arbeitnehmers

Einstellung eines neuen Arbeitnehmers Einstellung eines neuen Arbeitnehmers Inhalt 1. Allgemeines... 1 2. Kassenwahl... 1 2.1 Wahlrecht des Arbeitnehmers... 1 2.2 Wahlrecht des Arbeitgebers... 1 2.3 Nicht gesetzlich versicherte Beschäftigte...

Mehr

I. Entgeltgrenzen 2010... 2. II. Beitragssätze + Gleitzone 2010... 3. III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer...

I. Entgeltgrenzen 2010... 2. II. Beitragssätze + Gleitzone 2010... 3. III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... Inhaltsverzeichnis I. Entgeltgrenzen 2010... 2 II. Beitragssätze + Gleitzone 2010... 3 III. Beitragszuschuss für privat krankenversicherte Arbeitnehmer... 5 IV. Sachbezugswerte 2010... 6 V. Prüfung des

Mehr

GUERDAN HATZEL & PARTNER

GUERDAN HATZEL & PARTNER DARMSTADT GRIESHEIM Europahaus Marie-Curie-Straße 1 Schöneweibergasse 8+10 64293 Darmstadt 64347 Griesheim Tel. 0 61 51 95 11 0 Tel. 0 61 55 84 79-0 Fax 0 61 51 95 11-123 Fax 0 61 55 84 79-79 kanzlei@ghpartner.de

Mehr

---------------------------------------------------- ---------------------------------------------- (Ort, Datum)

---------------------------------------------------- ---------------------------------------------- (Ort, Datum) o Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung im Rahmen einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nach 6 Absatz 1b SGB VI Vom Arbeitnehmer auszufüllen Name Vorname RV-Nummer

Mehr

Referent. André Fasel Diplom Verwaltungswirt

Referent. André Fasel Diplom Verwaltungswirt 14. Oktober 2014 Referent Diplom Verwaltungswirt 1985 1993 Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der Bundesknappschaft (heute: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See); Studium

Mehr

Das muss bei der Einführung von Arbeitszeitkonten beachtet werden

Das muss bei der Einführung von Arbeitszeitkonten beachtet werden Flexible Arbeitszeitregelungen Das muss bei der Einführung von Arbeitszeitkonten beachtet werden Im Rahmen von Arbeitszeitmodellen erbringen die Arbeitnehmer in einem bestimmten Zeitraum keine Arbeitsleistung,

Mehr

Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel

Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel Lohnsteuerkarte - Meldung zur Sozialversicherung Beiträge zur Sozialversicherung Wie für die Vorjahre erhalten Sie mit den Lohnunterlagen für den Dezember

Mehr

Mindesthinzuverdienstgrenze auf 400 Euro angehoben

Mindesthinzuverdienstgrenze auf 400 Euro angehoben Januar 2008 Rente und Hinzuverdienst Mindesthinzuverdienstgrenze auf 400 Euro angehoben Im Januar 2008 hat der Bundestag eine wichtige Änderung bei den Hinzuverdienstgrenzen für Rentner verabschiedet:

Mehr

Änderungen in der Sozialversicherung zum Jahreswechsel 2016/2017

Änderungen in der Sozialversicherung zum Jahreswechsel 2016/2017 Änderungen in der Sozialversicherung zum Jahreswechsel 2016/2017 Anlage Die wichtigsten Maßnahmen und Werte im Überblick: 1. Allgemeines Sozialversicherungsrecht Beitragsfälligkeit: Die Beiträge sind 2017

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld Bezieher von Arbeitslosengeld 3 Liebe Leserin, lieber Leser, wer Arbeitslosengeld durch die Bundesagentur für Arbeit erhält, soll während

Mehr

Veröffentlichung: ja. am 08./

Veröffentlichung: ja. am 08./ 15 Besprechung des GKV-Spitzenverbandes, der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Bundesagentur für Arbeit über Fragen des gemeinsamen Beitragseinzugs am 08./09.05.2012 Veröffentlichung: ja 6. Beitragsberechnung

Mehr

Bürgerentlastungsgesetz

Bürgerentlastungsgesetz Bürgerentlastungsgesetz Durch die Einführung des Bürgerentlastungsgesetzes können die Beiträge zur Krankenund Pflegeversicherung seit 2010 steuerlich stärker berücksichtigt werden. 1. Allgemeines zum Bürgerentlastungsgesetz

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 2. Arbeitslosenversicherung 5 2.1 Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 5 2.2 Bezugsgröße 5 2.3 Beitragssatz 5 2.

Inhaltsverzeichnis. 2. Arbeitslosenversicherung 5 2.1 Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 5 2.2 Bezugsgröße 5 2.3 Beitragssatz 5 2. Inhaltsverzeichnis Seite 1. Rentenversicherung/RV 4 1.1 Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 4 1.2 Bezugsgröße 4 1.3 Beitragssatz 4 1.4 Geringfügigkeitsgrenze 4 1.5 Höchstbeitrag in der RV der Arbeiter und Angestellten

Mehr

Minijob: Das regelmäßige Arbeitsentgelt ist entscheidend

Minijob: Das regelmäßige Arbeitsentgelt ist entscheidend Minijob: Das regelmäßige Arbeitsentgelt ist entscheidend Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung (Minijob) liegt bei Beschäftigungsbeginn ab dem 1.1.2013 vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig im Monat

Mehr

Personalfragebogen FIRMA. Name. Adresse. Geburtsdatum. Rentenversicherungs-Nummer. Geburtsort Staatsangehörigkeit. Eintritt am

Personalfragebogen FIRMA. Name. Adresse. Geburtsdatum. Rentenversicherungs-Nummer. Geburtsort Staatsangehörigkeit. Eintritt am Personalfragebogen Mini-Job FIRMA Name Adresse Geburtsdatum Rentenversicherungs-Nummer falls keine bekannt: Geburtsname Geschlecht: Geburtsort Staatsangehörigkeit weiblich O männlich O Eintritt am Berufsbezeichnung/Tätigkeit

Mehr

Tipps für Studenten. Jobben und Studieren

Tipps für Studenten. Jobben und Studieren Tipps für Studenten Jobben und Studieren Viele Studenten jobben neben ihrem Studium. Einige nutzen die vorlesungsfreie Zeit, um eine Geldreserve für das nächste Semester anzulegen. Andere arbeiten lieber

Mehr