Exzessive und pathologische Internetnutzung in Deutschland

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1 Exzessive und pathologische Internetnutzung in Deutschland Hans-Jürgen Rumpf Universität zu Lübeck Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Forschungsgruppe S:TEP (Substanzbezogene und verwandte Störungen: Therapie, Epidemiologie und Prävention)

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9 Übersicht Was ist Internetabhängigkeit? Wie häufig ist sie? Welche Bedeutung hat sie?

10 Übersicht Was ist Internetabhängigkeit? Wie häufig ist sie? Welche Bedeutung hat sie?

11 Bezeichnung Pathologischer Internetgebrauch Exzessiver Internetgebrauch Computersucht Computerspielsucht Mediensucht Internetsucht Erstmals 1995 vom Psychiater Aaron Goldberg als Diagnose vorgeschlagen worden.

12 Internetabhängigkeit Lee Seung Seop aus Südkorea verstarb 2005 in einem Internetcafé. Er hatte 50 Stunden durchgehend gespielt. Die Todesursache war Herzversagen wegen Erschöpfung und mangelnder Flüssigkeitszufuhr.

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15 Was macht im Internet abhängig? Online-Spiele Soziale Netzwerke/virtuelle Beziehungen Zwanghaftes Recherchieren/Nutzen Erotik und Pornografie

16 ADDICTION When one cookie is never enough

17 Vorschläge für das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen in der 5. Revision (DSM-5)

18 DSM-5

19 Internetabhängigkeit (Tao et al., 2010) 1. Nahezu ausschließliche Beschäftigung mit Internetaktivitäten 2. Entzugssymptome 3. Toleranzentwicklung 4. Kontrollverlust (missglückte Versuche aufzugeben /einzuschränken) 5. Fortgeführter exzessiver Gebrauch trotz Wissen um negative Folgen

20 Internetabhängigkeit (Tao et al., 2010) 6. Interessensverlust (Hobbys, Unternehmungen) als Resultat des Internetgebrauchs 7. Gebrauch um dysphorischen Gefühlszuständen zu entrinnen 8. Täuschung von Familie, Therapeuten oder anderen über das Ausmaß der Aktivitäten. 9. Verlust oder Gefährdung von Beziehungen, Arbeit, Ausbildung oder Karriere durch Internetaktivitäten 10.Fortgesetzte Nutzung trotz starker Bemühungen der Familie und Auseinandersetzungen

21 Zwischenfazit Bislang keine einheitliche Definition Erfasssung durch eine Fülle verschiedener Fragebogenverfahren

22 Risikofaktoren Pathologisches Videospielen (Gentile et al., 2011, Pediatrics) ADHS Depression Aggressivität Soziale Ängstlichkeit Schlechtere Schulleistungen

23 Kritik am Konzept der Internetabhängigkeit Es liegen andere Störungen zugrunde. Es liegen hohe Komorbiditätsraten vor. Es handelt sich nicht um eine einheitliche Störung. Es fehlen Langzeitstudien, welche den Verlauf abbilden.

24 Interaktivität Verfügbarkeit Anonymität

25 Wie groß ist das Problem?

26 Übersicht Was ist Internetabhängigkeit? Wie häufig ist sie? Welche Bedeutung hat sie?

27 Prävalenzschätzungen International: 1-14% National: 3,2% (Hahn & Jerusalem; Jahre) 1,4% (Meixner; Jahre) 1,7% (Rehbein et al.; Computerspielverhalten, M=15,3 Jahre) 2,1% (Müller et al., unveröff.; 14-94) Methodische Schwächen: Oft keine repräsentativen Stichproben, nicht oder unzureichend validierte Erhebungsverfahren, unterschiedliche Störungskonzepte

28 PINTA (Prävalenz der Internetabhängigkeit) - Studie Festnetz Telefonsurvey Mobile- Only (1.001) Compulsive Internet Use Scale (CIUS) (14.022)

29 CIUS-Items Antwortkategorien: nie, selten, manchmal, häufig, sehr häufig? 1. Wie häufig finden Sie es schwierig, mit dem Internetgebrauch aufzuhören, wenn Sie online sind? 2. Wie häufig setzen Sie Ihren Internetgebrauch fort, obwohl Sie eigentlich aufhören wollten? 3. Wie häufig sagen Ihnen andere Menschen, z.b. Ihr Partner, Kinder, Eltern oder Freunde, dass Sie das Internet weniger nutzen sollten? 4. Wie häufig bevorzugen Sie das Internet statt Zeit mit anderen zu verbringen, z.b. mit Ihrem Partner, Kindern, Eltern, Freunden? 5. Wie häufig schlafen Sie zu wenig wegen des Internets? 6. Wie häufig denken Sie an das Internet, auch wenn Sie gerade nicht online sind? 7. Wie oft freuen Sie sich bereits auf Ihre nächste Internetsitzung? 8. Wie häufig denken Sie darüber nach, dass Sie weniger Zeit im Internet verbringen sollten? 9. Wie häufig haben Sie erfolglos versucht, weniger Zeit im Internet zu verbringen? 10. Wie häufig erledigen Sie Ihre Aufgaben zu Hause hastig, damit Sie früher ins Internet können? 11. Wie häufig vernachlässigen Sie Ihre Alltagsverpflichtungen (Arbeit, Schule, Familienleben), weil Sie lieber ins Internet gehen? 12. Wie häufig gehen Sie ins Internet, wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen? 13. Wie häufig nutzen Sie das Internet, um Ihren Sorgen zu entkommen oder um sich von einer negativen Stimmung zu entlasten? 14. Wie häufig fühlen Sie sich unruhig, frustriert oder gereizt, wenn Sie das Internet nicht nutzen können?

30 Compulsive Internet Use Scale (CIUS) Beispielitems: Wie häufig finden Sie es schwierig, mit dem Internetgebrauch aufzuhören, wenn Sie online sind? Wie häufig bevorzugen Sie das Internet statt Zeit mit anderen zu verbringen, z.b. mit Ihrem Partner, Kindern, Eltern, Freunden? Wie häufig schlafen Sie zu wenig wegen des Internets? Wie häufig fühlen Sie sich unruhig, frustriert oder gereizt, wenn Sie das Internet nicht nutzen können?

31 Latent Class Analyse (LCA): Methode zur Identifikation von bedeutsamen Gruppen von Personen, deren Antwortverhalten ähnlich ist.

32 LCA

33 Ergebnisse - LCA 6-Profile-Lösung CIUS Summenscore To tal N CIUS- Summenwert Zeit im Netz pro Woche Vertrauen in Andere

34 Unterschiede zwischen den Klassen: Soziale Teilnahme Unauffällig Problematisch Abhängig Sportv. Kunstausst. Familientreffen Weiterbildung

35 Prävalenzschätzung Abhängigkeit Altersgruppe Gesamt Weiblich Männlich (%) (%) (%) ,0 0,8 1, ,4 2,4 2, ,0 4,9 3,1

36 Prävalenzschätzung Riskanter/problematischer Konsum Altersgruppe Gesamt Weiblich Männlich (%) (%) (%) ,6 4,4 4, ,6 14,8 12, ,4 17,2 13,7

37 Prävalenzschätzung LCA (ab 25) Alter Wahrscheinliche Internetabhängigkeit 0,7 0,8 0,5 Wahrscheinlicher riskanter Internetgebrauch 2,6 3,8 1,4

38 Häufigkeiten von Internetabhängigkeit und riskantem Internetgebrauch bei Untergruppen im Alter Jahre Alle Jährigen Männlich/weiblich Mehr als/bis 9 J. Schulbildung Ledig/nicht ledig Arbeitslos/nicht arbeitslos Mit/ohne Migrationshintergrund Wahrscheinliche Internetabhängigkeit 0,7 1,0/0,4 0,6/0,8 1,3/0,5 1,7/0,6 1,7/0,4 Wahrscheinlicher riskanter Internetgebrauch 2,6 3,1/2,0 2,8/2,1 4,4/2,0 4,8/2,5 5,4/1,7

39 Risikofaktoren nach Alter Männlich Schulbildung < 9 Jahre Arbeitslosigkeit Migrationshintergrund Odds Ratio (CI) 1,0 (0,6-1.8) 1,8 (0,9-3,7) 3,6 (1,3-10,2) 2,1 (1,2-3,4) Odds Ratio (CI) 2,3 (1,3-3,9) 1,4 (0,8-2,3) 2,7 (1,7-4,3) 4,5 (2,8-7,3)

40 Hauptsächliche Online-Aktivitäten der Internetabhängigen nach Alter Soziale Netzwerke Onlinespiele % 77,3 19, % 45,1 35,1

41 Übersicht Was ist Internetabhängigkeit? Wie häufig ist sie? Welche Bedeutung hat sie?

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45 Bedeutung Hypothese: Wachsende Prävalenz durch erhöhte Verfügbarkeit ->Gegenhypothese: Erlernte Medienkompetenz und nachlassender Reiz senken die Prävalenz. Hypothese: Wachsende Prävalenz angesichts hoher Raten in jungen Bevölkerungsgruppen ->Gegenhypothese: Passageres Phänomen im Jugendalter, vergleichbar mit anderem Risikoverhalten Hypothese: Internetsucht ist eine stark beeinträchtigende Erkrankung ->Gegenhypothese: Merkmale der Sucht werden schnell bejaht, haben aber keine deutliche Beeinträchtigung zur Folge.

46 DSM-IV: Abhängigkeit Ein unangepasstes Verhaltensmuster von Substanzgebrauch führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen und Leiden

47 Prävalenz der Internetabhängigkeit Diagnostik und Risikoprofile (PINTA-DIARI) Nacherhebungen Klinisch-diagnostische Interviews bei CIUS >=22 Inhalte des klinische Interviews - Kriterien, die derzeit für Internetsucht vorgeschlagen werden - Beeinträchtigungsmaße - Merkmale, die die Entwicklung von problematischen Internetgebrauch begünstigen / Schutzfaktoren

48 Fazit Erster Vorschlag der Klassifikation für DSM-5 Störung am besten für Internetspiele gesichert Andere Bereiche noch wenig erforscht Erhöhte Raten bei Jüngeren und in Teilgruppen Arbeitslosigkeit und Migrationshintergrund Risikofaktoren Bedeutsamkeit im Sinne von Beeinträchtigungen noch ungeklärt Verlauf weitestgehend unerforscht

49 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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