Epil psie Epilepsie-Grundlagenschulung für Patienten und Angehörige

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1 Epil psie

2 Übersicht Was ist Epilepsie? Wie entsteht ein epileptischer Anfall? Was ist die Ursache von epileptischen Anfällen? Welche Arten eines epileptischen Anfall gibt es? Was bedeutet Status epilepticus? Wie wird eine Epilepsie festgestellt? Wie kann Epilepsie behandelt werden? Wie ist die Prognose für eine Epilepsieerkrankung? Was muss ich während der Behandlung beachten? Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Darf ich mit Epilepsie Auto fahren?

3 Was ist Epilepsie? Die Bezeichnung Epilepsie leitet sich von dem griechischen Wort epilambanein ab, das etwa packen, anfallen bedeutet. Epilepsie kann man auch als Anfallskrankheit bezeichnen Viele Menschen haben in ihrem Leben schon einmal einen epileptischen Anfall erlitten, z. B. einen Fieberkrampf Etwa Menschen in Deutschland sind an Epilepsie erkrankt Eine Epilepsie ist i. d. R. gut zu behandeln, manche Epilepsien heilen sogar aus Die meisten Menschen mit einer Epilepsie können ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten

4 Was ist Epilepsie? Häufig beginnt eine Epilepsie im Kindesalter oder später im hohen Erwachsenenalter Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns und keine seelische Erkrankung Patienten mit einer Epilepsie haben wiederkehrende, spontane Anfälle meist ohne erkennbare Auslöser Epilepsie ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems Je nach Anfallstyp ist nur ein Teil des Gehirns (fokal) oder das gesamte Gehirn (generalisiert) betroffen Epilepsie umfasst verschiedene Erkrankungsformen Epilepsie hat sehr verschiedene Erkrankungsursachen

5 Wie entsteht ein epileptischer Anfall? Wie sind unser Nervensystem und das Gehirn aufgebaut? Das Gehirn kontrolliert und steuert fast alle Körperabläufe über Nervenzellen Es besteht aus Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm Das Großhirn ist die Schaltzentrale für das Denken, Wahrnehmen, Sprechen und bewusstes Handeln Das Kleinhirn steuert tiefere Funktionen (Gleichgewicht, Reflexe ) Der Hirnstamm steuert unbewusst ablaufende Körpervorgänge (Schlucken, Atmen, Blutdruck ) Alle Nervenbahnen verlaufen durch den Hirnstamm vom Großhirn zum Körper und umgekehrt

6 Wie entsteht ein epileptischer Anfall? Jede Nervenzelle steht mit hunderten anderer Nervenzellen in Verbindung und tauscht Informationen aus Nervenzellen übernehmen die Steuerung verschiedener Aufgaben im Körper (z. B. Muskelbewegung)

7 Wie entsteht ein epileptischer Anfall? Die Steuerung durch Nervenzellen geschieht durch die Leitung von elektrischen Impulsen und biochemischen Signalen zum Ausführungsort (z. B. Muskel) Bei einem epileptischen Anfall kommt es zu einer vorübergehenden Funktionsstörung in den Nervenzellen, was zu einer gestörten Ausführung der Aufgabe der Zellen führt (z. B. zuckende Muskeln)

8 Wie entsteht ein epileptischer Anfall? Die Störung einer einzelnen Zelle reicht nicht aus, um einen epileptischen Anfall auszulösen Einzelne gestörte Nervenzellen stecken benachbarte Nervenzellen an gleichzeitiges Auslösen unzähliger Nervenimpulse (Fehl)aktivierung der entsprechenden Muskulatur Die Vorgänge bei einem epileptischen Anfall im Gehirn lassen sich mit massiven elektrischen Entladungen bei einem Gewitter vergleichen

9 Was ist die Ursache epileptischer Anfälle? Epilepsie nach Verletzungen: Bsp.: Kopfverletzung, Tumor, Schlaganfall Epilepsie durch Vererbung: Nur wenige Formen vererbt Erkrankungsrisiko für Kinder kranker Eltern: 6% im Vergleich zu 1% bei gesunden Eltern 1 Epilepsie mit unbekannter Ursache: Bei gut der Hälfte aller epileptischen Anfälle findet sich keine Ursache Anfallsartige Störungen: Treten unter bestimmten Bedingungen auf, sind aber keine Epilepsieerkrankung Bsp.: Fieberkrämpfe, Anfälle durch Alkoholentzug 1 Krämer: Epilepsie: Antworten auf die häufigsten Fragen, Thieme 2000 Prinzipiell kann jeder Mensch durch einen ausreichend starken Reiz einen epileptischen Anfall bekommen!

10 Welche Arten eines epileptischen Anfall gibt es? Epilepsien werden aufgrund ihrer Ursachen eingeteilt, wo hingegen die epileptischen Anfälle aufgrund ihres Verlaufes eingeteilt werden Fokale Anfälle Generalisierte Anfälle

11 Welche Arten von epileptischen Anfällen gibt es? Fokaler Anfall Von einem fokalen Anfall spricht man, wenn ein klar abgegrenzter (lokaler) Gehirnbereich betroffen ist Dabei kann das Bewusstsein erhalten bleiben oder eingeschränkt sein Fokale Anfälle wurden früher unterteilt in: Einfach fokal: ohne Einschränkung des Bewusstseins Komplex fokal: mit Einschränkung des Bewusstseins

12 Welche Arten von epileptischen Anfällen gibt es? Sekundär generalisierter Anfall Der Anfall beginnt an einem definierten Punkt im Gehirn (= Fokaler Anfall) und breitet sich anschließend über das ganze Gehirn aus (z. B. Grand-mal-Anfall) Übergang in einen generalisierten Anfall

13 Welche Arten von epileptischen Anfällen gibt es? Generalisierter Anfall Generalisierte Anfälle (z. B. Grand-mal-Anfälle) betreffen beide Großhirnhälften bzw. das ganze Gehirn Unterteilung: 1. Absencen: Patient ist für einen Moment abwesend 2. Myoklonische Anfälle: Muskelzuckungen 3. Tonische & atonische Anfälle: Verkrampfung oder Erschlaffung der Muskulatur 4. Klonische Anfälle: rhythmische Muskelzuckungen 5. Tonisch-klonische Anfälle: Grand-mal-Anfall

14 Was bedeutet Status epilepticus? Status epilepticus Als Status epilepticus bezeichnet man Krampfanfälle, die nicht in üblicher Weise von selbst enden: Grand-mal-Anfall von mehr als 5 Min. Dauer Bewusstseinseinschränkungen (Absencen) oder fokale Anfälle von mehr als 20 Min. Dauer Mehrere Anfälle, die in rascher Folge auftreten, ohne dass sich der Patient zwischen den Anfällen vollständig erholt

15 Was bedeutet Status epilepticus? Status epilepticus Jeder epileptische Anfall kann sich zu einem Status epilepticus entwickeln Der Status epilepticus ist ein dringend behandlungsbedürftiger Notfall, der umgehend zur Einweisung in ein Krankenhaus führen muss

16 Was tun bei einem epileptischen Anfall? Ruhe bewahren, sich dem Patienten zuwenden Selbstgefährdung des Patienten durch Verletzungsrisiko im Anfall verhindern und ihn ggf. aus der Gefahrenzone bringen Enge Kleidung öffnen (z. B. Krawatte und Hemdkragen öffnen) Patienten nach dem Anfall in die stabile Seitenlage bringen Atmung sowie Herz-/Kreislauffunktionen regelmäßig überprüfen (Puls, Atmung) Auf keinen Fall versuchen, etwas zwischen die Zähne zu schieben Desweiteren sollte ein Patient nicht festgehalten werden

17 Was tun bei einem epileptischen Anfall? Wichtig für den behandelnden Arzt ist, dass der Anfall möglichst gut beschrieben wird: Dauer? - Uhrzeit zu Beginn und am Ende des Anfalls notieren - Augenstellung? Ggf. ein Foto mit der Handykamera machen Bewusstsein vorhanden ja/nein? Wie war der Ablauf des Anfalls?

18 Wie wird Epilepsie festgestellt? Befragung des Patienten zur Vorgeschichte (Anamnese) Körperliche Untersuchung Weiterführende Untersuchungen Genaue Beschreibung der Anfälle, ggf. auch durch Angehörige Begleiterkrankungen? (insbesondere Stoffwechsel, Nervensystem) Schädel-Hirn-Verletzung? Epilepsie-Erkrankungen in der Familie? EEG (Elektroenzephalogramm, Messung der Hirnströme ) Bildgebende Verfahren (MRT Kernspinn, CT Computertomographie ) Laboruntersuchungen Ggf. Gentests auf seltene Epilepsien (z. B. Dravet- Syndrom)

19 Wie wird Epilepsie festgestellt? Wie funktioniert der EEG-Apparat? Jede Nervenzelle ist an elektrische (und chemische) Prozesse gebunden Elektrische Potentiale können gemessen und aufgenommen werden Die Elektroden werden nach einem international festgesetzten Verteilungsmuster auf dem Kopf aufgebracht und fixiert Bei Epilepsie-Patienten ist das EEG häufig in charakteristischer Weise verändert

20 Wie kann Epilepsie behandelt werden? (1) Möglichkeiten, Epilepsie zu behandeln: Vermeidung von Reizen, die Anfälle auslösen können Einnahme von Medikamenten Nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen Unterstützende Maßnahmen

21 Wie kann Epilepsie behandelt werden? (2) Vermeidung von Reizen, die Anfälle auslösen können Faktoren, die einen Anfall auslösen können, sind: Flackerlicht, Stress, Schlafmangel, Töne etc. Einnahme von Medikamenten Aufgrund der Einnahme von Medikamenten ist es möglich, dass ein Epilepsie-Patient anfallsfrei wird Es gibt eine Vielzahl von Wirkstoffen. In Absprache mit dem behandelnden Arzt sollte der Wirkstoff eingenommen werden, der die beste Wirksamkeit und Verträglichkeit für den Patienten gewährleistet

22 Wie kann Epilepsie behandelt werden? (3) Oberstes Ziel: Verträgliche Therapie, die zu Anfallsfreiheit führt Besprechen Sie mit dem Arzt Ihre Therapiemöglichkeiten Schrittweise Aufdosierung des Medikaments Ggf. Therapieversuch mit einem anderen Medikament Ist das Medikament leicht einzunehmen? Tablettengröße Darreichungsform Passt das Medikament zu meinem Lebensstil? Einnahmezeitpunkte Verträgliche Dosis die zu Anfallsfreiheit führt, ermitteln Bei ca. 50% der Patienten ist das Erstmedikament wirksam 1 Wenn die höchste verträgliche Dosis des ersten Medikaments unwirksam ist Ggf. auch verschiedene Medikamente in Kombination 1 Diener et al.: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme

23 Wie kann Epilepsie behandelt werden? (4) Die Behandlung der Epilepsie kann den Ausgleich des Vitaminhaushaltes erfordern Vitamine sind wichtige organische Verbindungen, die eine Vielzahl an biologischen Vorgängen in unserem Körper reguliert Normalerweise nimmt man die Vitamine über die Nahrung auf oder sie werden vom Körper gebildet Der körpereigene Bedarf kann sich im Laufe der Zeit verändern z. B. durch Alter, andere Lebensumstände oder chronische Krankheiten Bei Menschen, die an Epilepsie erkrankt sind, tritt ein Vitaminmangel häufiger auf

24 Wie kann Epilepsie behandelt werden? (5) Gründe für einen Vitaminmangel Bei Menschen mit Epilepsie können die Arzneimittel (Antiepileptika) einen Einfluss auf den Vitaminhaushalt des Körpers haben Damit die Arzneimittel wirken, abgebaut und ausgeschieden werden können, werden vom Körper häufig die selben Transporter und Stoffwechselwege wie bei den Vitaminen genutzt Bei längerer Therapie kommt es daher trotz gesunder Ernährung häufig zu einem erhöhten Vitaminbedarf

25 Wie kann Epilepsie behandelt werden? (6) Um welche Vitamine geht es? Besonders sollte auf folgende Vitamine geachtet werden: Folsäure Vitamin B 1 Vitamin B 12 Vitamin D Bei einer langanhaltenden Arzneimitteltherapie ist es ratsam, ggf. die Vitaminspiegel kontrollieren zu lassen bzw. diese Vitamine ergänzend zuzuführen

26 Wie ist die Prognose für eine Epilepsieerkrankung? 1 Etwa zwei Drittel aller erwachsenen Patienten werden mit einer medikamentösen Therapie anfallsfrei Etwa 50% der erwachsenen Patienten werden mit dem ersten Medikament anfallsfrei Weitere 20% werden unter einer Änderung der Medikamente anfallsfrei 1 Diener et al.: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme

27 Wie ist die Prognose für eine Epilepsieerkrankung? 1 Bei ca. 60% aller Patienten ist eine lebenslange Therapie notwendig Patienten, bei denen die Medikamente nicht richtig wirken, kann gegebenenfalls mit einer Operation oder mit Stimulationsverfahren der Gehirnnerven geholfen werden. 1 Diener et al.: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme

28 Was muss ich während der Behandlung beachten? Es können Schädigungen auftreten, sollte eine Epilepsie nicht oder nicht ausreichend therapiert werden: Verletzungen aufgrund eines Anfalles, z. B. Sturz, Verbrühungen, offene Wunden, etc. Beim Status epilepticus kann es zu Schädigungen des Gehirnes kommen Konzentrations- und Erinnerungsstörungen Unbeaufsichtigtes Schwimmen stellt ein hohes Risiko dar, da der Betroffene im Wasser einen Anfall bekommen und z. B. Ertrinken kann

29 Was muss ich während der Behandlung beachten? Was ist wichtig für eine erfolgreiche Therapie? Anfallsfreiheit muss aktiv aufrecht erhalten werden: Denn: Anfallsfreiheit bedeutet nicht Heilung! Achten Sie darauf, dass Sie immer das bewährte Medikament (gleicher Name, gleicher Hersteller) bekommen Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie vom Apotheker ein anderes Medikament erhalten Nehmen Sie Ihre Medikamente genau nach Vorgabe des Arztes und regelmäßig ein Das Auslassen einer Dosis kann selbst bei jahrelanger Anfallsfreiheit unter Umständen zu einem Anfall führen Absetzversuche dürfen immer nur nach ärztlicher Absprache erfolgen!

30 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Die Epilepsie alleine wirkt sich nicht auf die weibliche Fruchtbarkeit aus Liegen Schwierigkeiten vor, schwanger zu werden, hat dies zumeist andere Gründe und kann auch am Partner liegen Die Wahrscheinlichkeit, die Epilepsie zu vererben, ist eher gering Bedenken sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen werden Bei einigen, wenigen Epilepsieformen ist das Risiko erhöht, ggf. ist eine genetische Beratung angezeigt

31 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Planung der Schwangerschaft Eine geplante Schwangerschaft bietet optimale Voraussetzungen für einen komplikationslosen Verlauf: Einige Monate vor der Schwangerschaft sollte vorsorglich Folsäure (1-5mg/ Tag) eingenommen werden

32 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Planung der Schwangerschaft Beim Arzt sollten Bedenken, Ängste sowie Therapiemöglichkeiten angesprochen werden Ggf. wird die Therapie nach Absprache mit Ihrem Arzt auf ein anderes Medikament umgestellt oder die Dosierung wird verändert

33 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Planung der Schwangerschaft Auch eine unerwartete Schwangerschaft verläuft meist unproblematisch Medikamente dürfen auf keinen Fall eigenmächtig abgesetzt werden Die behandelnden Ärzte müssen so früh wie möglich über die Schwangerschaft informiert werden (Erkrankung, Medikation, etc.), da sich durch die Änderung im Körper auch die Medikamentenwirkung verändern kann. Wenn man nicht schwanger werden möchte, sollte dies mit den Ärzten besprochen werden: Einige Antiepileptika können die Wirkung der Pille herabsetzen Es muss geklärt werden, welche Verhütungsmethode(n) für die betroffene Person am besten geeignet ist (sind)

34 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Schadet die Epilepsie meinem Kind? Über 90% der Kinder epilepsiekranker Frauen kommen gesund zur Welt Aber: Einige Antiepileptika können das Risiko für Fehlbildungen erhöhen Die Therapie sollte vom Arzt überprüft werden Das Risiko für Fehlbildungen ist bei Kindern von Epilepsie- Patientinnen etwa 2-3 fach erhöht

35 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Was ist im Verlauf der Schwangerschaft zu beachten? Anfallsbedingte Stürze oder Sauerstoffmangel bergen eine Gefahr für das ungeborene Kind Medikamente sollen daher genau nach Vorgabe des Arztes eingenommen werden

36 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Was ist im Verlauf der Schwangerschaft zu beachten? Medikamentenspiegel sollten im Verlauf regelmäßig überwacht werden Durch Gewichtszunahme können Dosisanpassungen notwendig sein Es besteht das Risiko, dem Kind zu schaden, wenn Medikamente eigenmächtig abgesetzt werden!

37 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Was ist nach der Geburt für die Patientin zu beachten? Beim Baden des Babys sollte eine zweite Person anwesend sein Treten noch Anfälle auf, sollte das Kind auf dem Fußboden gewickelt werden, damit es nicht vom Wickeltisch fallen kann Bei Bedenken, das Kind zu tragen, kann es in einen Stubenwagen gelegt werden Auch beim Spazierengehen sollte eine zweite Person anwesend sein Das Kind sollte im eigenen Bett und nicht direkt neben der Mutter im Elternbett schlafen

38 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Darf das Kind nach der Geburt gestillt werden? Prinzipiell kann auch unter der Einnahme von Medikamenten gestillt werden Manche Medikamente können jedoch in die Muttermilch übergehen und so beim Stillen vom Kind aufgenommen werden Um das Risiko möglichst gering zu halten, sollte dies vorab mit dem Arzt besprochen werden

39 Epilepsie - Kinderwunsch und Schwangerschaft Diese und weitere Patientenbroschüre(n) stehen Ihnen unter: zum Bestellen oder zum Download bereit

40 Darf ich mit Epilepsie Auto fahren? 1 Die Entscheidung darüber, ob und wann Sie wieder Auto fahren dürfen, hängt von der Art der Epilepsie ab 1 Epilepsie und Führerschein Informationsbroschüre Epilepsiezentrum Bethel

41 Darf ich mit Epilepsie Auto fahren? 1 Generell gilt, dass der behandelnde Arzt während der Therapie einschätzen muss, ob der Patient in der Lage ist, am Straßenverkehr teilzunehmen. Dies gilt für den Privatbereich sowie für den beruflichen Bereich Privatbereich: Wer an Epilepsie leidet (mind. 2 spontane Anfälle), muss mindestens ein Jahr anfallsfrei sein bevor er/ sie privat wieder Auto fahren darf 1 Epilepsie und Führerschein Informationsbroschüre Epilepsiezentrum Bethel

42 Darf ich mit Epilepsie Auto fahren? 1 Beruflicher Bereich: Taxi- oder Busfahrer dürfen grundsätzlich nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Ausnahmen sind vom Arzt festzustellen. 1 Epilepsie und Führerschein Informationsbroschüre Epilepsiezentrum Bethel

43 Wichtige Adressen Umfangreiche Infos + kostenloser Newsletter: Epilepsie Netzwerk: Informationszentrum Epilepsie:

44 Wichtige Adressen Weiteres Infomaterial erhalten Sie bei der Firma Desitin Arzneimittel GmbH: DESITIN Arzneimittel GmbH Weg beim Jäger Hamburg Tel.: Fax.: EPI-Vista: Ist ein elektronischer Behandlungskalender. EPI-Vista wurde mit der Zielstellung entwickelt, die Therapie (für den Arzt und Patienten) zu erleichtern und zu optimieren. Weitere Patientenbroschüren stehen Ihnen unter: zum Bestellen oder zum Download bereit

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