Web Content Management Systeme

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1 Seminararbeit im Studienschwerpunkt Multimedia zum Thema Web Content Management Systeme Konzepte und praktische Anwendung Von: Frithjof Klös Matrikelnummer: xxxxxx Betreuender Professor: Prof. Dr. P. Kneisel Abgabedatum: Eingereicht im Sommersemester 2007 im Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (MNI) der Fachhochschule Gießen-Friedberg Wiesenstraße Gießen

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung Definitionen Content Content Management System (CMS) Web Content Management System (WCMS) Enterprise Content Management System (ECMS) CMS Typen Server und Client Serverbasiertes CMS Clientbasiertes CMS Mischungen Dynamik und Statik Dynamisches CMS Statisches CMS Hybrid CMS Ein Ziel zwei Wege Vorgehensweise bei einer statischen Internetseite Vorgehensweise mit einem CMS Die Vorzüge eines CMS Dezentrale Pflege von Inhalten Benutzerverwaltung Redaktioneller Workflow zur Qualitätssicherung Link Management Versionskontrolle Erweiterbarkeit und Schnittstellen Wiederverwendbarkeit & Syndication Lokalisierung Vertriebsmodelle Kommerzielle Lizenzen Open Source Lizenzen Kosten und Service Technologien Barrierefreiheit... 23

3 7.1 Grafische Gestaltung Gestaltung auf Code-Ebene Joomla Die Geschichte Angewandte CMS Konzepte Front- und Backend Zugriffsrechte und der resultierende Workflow Verwaltung und Präsentation der Inhalte Templates Barrierefreiheit in Joomla Erweiterungen JoomFish DocMan VirtueMart Ausblick Zusammenfassung Anhang I. Abkürzungsverzeichnis II. Abbildungsverzeichnis III. Tabellenverzeichnis IV. Listingverzeichnis V. Quellen... 42

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5 Einleitung Das Internet hat in den letzten zehn Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Für viele Menschen ist es mittlerweile die primäre Informationsquelle, um sich über Unternehmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Zudem bietet es sich durch seine dezentrale Organisation als kostengünstige Plattform an, um weltweit Kunden anzusprechen und B2B oder B2C Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Auch viele private Internetnutzer verspüren ein Interesse, sich der Welt mit einer eigenen Webpräsenz vorzustellen. Die Erstellung und Pflege eines komplexen Internetauftritts ist jedoch enorm und mit herkömmlichen, rein statischen HTML-Seiten nicht ökonomisch umsetzbar. Zudem bedarf es bei diesem Ansatz eines großen Fachwissens seitens der Content-Autoren bezüglich Webprogrammierung und design. Diese Umstände erwecken den Bedarf an einer Software, die eine einfache Erstellung von Inhalten ermöglicht und diese je nach Benutzerwünschen dynamisch aufbereitet und präsentiert. Diese Seminararbeit behandelt solche Programme, so genannte Web Content Management Systeme (WCMS), und bietet einen Einblick in deren Funktionsweise, Konzepte und die verwendeten Softwarestrukturen. Zudem werden einige beim Vertrieb der Systeme anzutreffende Lizenzmodelle vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erläutert. Ein weiterer Abschnitt ist dem Thema Barrierefreiheit gewidmet, das in Webpräsentationen oft unbeachtet bleibt, aber durchaus einen wichtigen Stellenwert besitzt. Betreiber einer Internetseite sollten ein großes Interesse daran haben, ihre Angebote einem möglichst breiten Publikum vorzustellen und zugänglich zu machen. Abschließend wird ein Einblick in das Open-Source-CMS Joomla geboten, mit dem sich auf einfache Art und Weise private, aber auch geschäftliche Internetseiten realisieren lassen. Seite 1

6 1. Definitionen 1.1 Content Content ist der informative elektronische Inhalt einer Nachricht oder einer Seite, der nicht von Strukturen oder Formaten geprägt ist. 1 Die Bezeichnung dient als Sammelbegriff für multimediale Inhalte jeglicher Form und bezeichnet in dem hier behandelten Kontext insbesondere Texte und Grafiken, aber auch Daten sowie Video und Audio. Content ist einem Prozess, dem Content Lifecycle, unterworfen (siehe Abbildung 1): Dieser beginnt mit der Erstellung, führt zur Qualitätskontrolle, mündet in die Publikation und endet mit der Archivierung. Bei Bedarf kann eine Anpassung an neue Gegebenheiten erfolgen und der Zyklus mit einer neuen Abbildung 1: Der Content Lifecycle Versionsnummer erneut beginnen. 1.2 Content Management System (CMS) Ein Content Management System ermöglicht die zentrale Verwaltung digitaler Daten innerhalb eines Systems 2. Dabei geht es in der Regel um die Speicherung und gemeinsame Nutzung von digitalen Dokumenten innerhalb einer Groupware-Anwendung 3, auf die Teilnehmer über das Intranet oder Internet gemeinsam zugreifen können. Content Management Systeme enthalten neben Funktionen zur Verwaltung von Inhalten meist auch Methoden zur Erstellung, Präsentation und Kontrolle der gespeicherten Daten. 1 content_inhalt.html groupware_groupware.html Seite 2

7 1.3 Web Content Management System (WCMS) Ein WCMS ist ein Programm, das die Verwaltung und Erstellung digitaler Daten mit dem Schwerpunkt auf das Medium Internet unterstützt 4. Im allgemeinen Sprachgebrauch verschwimmen die Grenzen zwischen den Begriffen Content Management System und Web Content Management System. Ein CMS ist auf die flexible Nutzung von Daten jeglicher Form ausgelegt, das WCMS aber primär auf die Verwaltung von Datentypen, die im Internet verwendet werden. Dies sind zum Beispiel HTML, XML, JPG oder MP3 Dateien. Ein WCMS muss zur Präsentation seiner Daten auf viele Besonderheiten des Mediums Internet Rücksicht nehmen. So gibt es zum Beispiel ein breites Spektrum an Anzeigegeräten (Browser, PDAs, Smartphones), auf denen nach Möglichkeit eine einheitliche Darstellung der Inhalte erfolgen soll. 1.4 Enterprise Content Management System (ECMS) Der Begriff Enterprise Content Management System bezeichnet die zentrale Verwaltung digitaler Daten innerhalb eines Systems mit zusätzlichen nicht per Definition näher bestimmten Funktionen 5. Ein ECMS vereint im Allgemeinen die Funktionen eines CMS und WCMS. Dokumente werden dabei in einem neutralen Format gespeichert (meist XML) und je nach gewünschter Ausgabe (Print, PDF-Datei, Internetseite) umgewandelt. Dieser Ansatz kann durch die erhöhte Wiederverwendbarkeit der Inhalte zu Effizienzsteigerungen und Kostenersparnissen führen, es besteht allerdings die Gefahr, dass auf die Besonderheiten der verschiedenen Ausgabemedien unzureichend Rücksicht genommen wird und in allen Bereichen der Präsentation die Qualität des Angebots sinkt Seite 3

8 2. CMS Typen 2.1 Server und Client Content Management Systeme werden nach Art der Verwaltung unterschieden. Im folgenden Abschnitt sollen einige Typen vorgestellt werden Serverbasiertes CMS Bei serverbasierten Content Management Systemen befindet sich die Programmlogik für Verwaltung und Präsentation der gespeicherten Inhalte auf einem Server. Es bedarf dazu einer serverseitigen Programmiersprache, die in den meisten Fällen mit einer Datenbank in Verbindung steht. Diese Systeme ermöglichen eine dezentrale Verwaltung des CMS, zu deren Hilfe meist nur ein Internetbrowser benötigt wird. Auf Clientseite lässt sich also eine gewisse Plattformunabhängigkeit erzielen Clientbasiertes CMS Diese Art wird mithilfe eines Programmes, das auf einem Rechner installiert wird, gesteuert und verwaltet. Jede Person, die am Redaktionsprozess der Internetseite beteiligt ist, muss diese Software installiert haben. Ist das Verwaltungsprogramm an ein Betriebssystem gebunden, werden Personen die eine andere Plattform einsetzen ausgeschlossen. Die generierten, statischen Seiten werden per FTP auf den Server geladen, eine serverseitige Programmiersprache ist nicht vonnöten. Um eine einheitliche Präsentation des Internetauftritts zu gewährleisten, verfügen clientbasierte Content Management Systeme meist über ausgereifte Layoutfunktionen, mit denen Seitenvorlagen erstellt werden können, die dann im täglichen Betrieb nur noch mit Inhalten gefüllt werden müssen Mischungen Neben den beiden genannten Typen gibt es auch Mischformen. Auf Serverseite existiert hier eine Programmlogik zur Präsentation, Datenhaltung und Benutzerverwaltung. Redakteure können, zum Beispiel mit einer lokal installieren Textverarbeitung, Artikel erstellen und diese dann unter Zuhilfenahme eines Plugins in HTML-Code wandeln und auf den Server übertragen. Seite 4

9 2.2 Dynamik und Statik Neben der Verwaltungsart werden Content Management Systeme auch nach der Art der Ausgabe unterschieden. Der Besucher einer Internetseite wird im Allgemeinen keinen Unterschied zwischen den vorgestellten Varianten bemerken, auf der Serverseite hingegen sind Differenzen festzustellen, die nachfolgend näher erläutert werden Dynamisches CMS Bei diesem Typ wird eine Content-Seite erst mit einem Aufruf durch den Anwender aus der Datenbank erzeugt. Solch eine Seite besteht aber nicht nur aus dem eigentlichen Artikel und dessen Daten. Zusätzlich zum Artikel müssen noch Informationen zur Anzeige eines Navigationsmenüs, Bilder und womöglich ergänzende Texte aus der Datenbank abgefragt, vom Webserver zusammengesetzt und ausgeliefert werden. Ein Vorteil dieses Systems ist eine höchstmögliche Aktualität und eine sehr gute Personalisierung der dynamisch generierte Seiten. Jedoch können diese Vorgänge bei einer hohen Besucherfrequenz zu einer erheblichen Serverauslastung führen. Um dem entgegen zu wirken, verfügen dynamische Content Management Systeme meist über Caching-Mechanismen, die Kopien der aufgerufenen Seiten zwischenspeichern und diese für einen eventuellen Wiederaufruf vorhalten Statisches CMS Ein statisches CMS erzeugt direkt nach der Erstellung eines Artikels eine HTML-Seite und speichert diese im Dateisystem des Servers ab. Besuchern wird nun immer diese statische Seite angezeigt. Da der Webserver lediglich fertige HTML-Dokumente ausliefern muss, ist seine Auslastung bei dieser Methode geringer, personalisierte Seiten sind aber nicht realisierbar Hybrid CMS Der Betreiber eines solchen CMS kann entscheiden, welche Seiten statisch ausgeliefert und welche dynamisch erzeugt werden sollen. Auf diese Weise wird zum Beispiel die Startseite eines Webauftritts dynamisch erzeugt und kann personalisierte Inhalte anzeigen, weitere Seiten, deren Inhalte nicht regelmäßig geändert werden, sind direkt als HTML-Datei abgelegt. Auf diese Weise ist ein Kompromiss zwischen Aktualität und Performanz realisierbar. Seite 5

10 3. Ein Ziel zwei Wege Vorrangiger Zweck der Webpräsenz eines Unternehmens ist die informationelle Versorgung potenzieller und bestehender Kunden. Dies kann die Vorstellung und Beschreibung neuer und bestehender Produkte, aber auch Supportangebote oder eine Präsentation des Firmenprofils sein. Firmen, die eine breite Produktpalette anbieten und diese regelmäßig pflegen müssen, haben ein Interesse, ihre Kunden zeitnah über Veränderungen ihres Portfolios zu informieren. Zu diesem Zweck ist eine schnelle und zeitnahe Aktualisierung oder Erweiterung des Webangebotes nötigt. Dies kann auf verschiedenen Wegen vonstattengehen. 3.1 Vorgehensweise bei einer statischen Internetseite Eine statische Homepage ist schnell entworfen. Solange sie nur ein paar Dutzend Unterseiten umfasst und die Aktualisierungsintervalle niedrig gehalten werden, ist auch die Pflege solcher Seiten effizient zu handhaben. Wächst das Angebot aber schnell, ist zudem Aktualität ein wichtiges Kriterium und sind viele Personen mit der Generierung neuer Inhalte beschäftigt, wird die Struktur der Webpräsenz schnell unübersichtlich. Für die Erstellung und Pflege statischer Homepages werden meist Programme wie Adobe Dreamweaver 6 oder Microsoft Frontpage 7 eingesetzt. Diese Werkzeuge wollen dem Anwender eine intuitive Benutzung ermöglichen und sind in ihren Bedienkonzepten meist an Textverarbeitungen wie Microsoft Word oder Open Office angelehnt. Sie folgen dem Anspruch, Internetseiten zu erzeugen, ohne dass der Anwender eine einzige Zeile HTML-Code schreiben muss. Jede Seite einer Homepage wird durch eine HTML-Datei repräsentiert, die per FTP-Client auf den Webserver kopiert und manuell in einem Menü oder einer anderen Seite verlinkt werden müssen. Wird eine Seite gelöscht, weil die dargebotenen Informationen veraltet sind, so bedarf es einer Entfernung aller darauf verweisenden Links und in einigen Fällen einer inhaltlichen Anpassung anderer Seiten. Möglicherweise ist die gelöschte Information aber für manche Besucher noch interessant und sollte deshalb in einem anderen Bereich der Homepage archiviert 6 7 office.microsoft.com/de-de/frontpage/ Seite 6

11 werden. Um die Übersicht im Dateisystem des Webservers für die Autoren zu wahren, ist es ratsam, eine solche Datei in einen anderen Ordner zu verschieben, oder zumindest per Umbenennung entsprechend zu markieren. Dies hat abermals eine Anpassung aller darauf verweisenden Links zur Folge. Kunden, die in ihrem Browser ein Lesezeichen auf eine solche Seite angelegt haben, erhalten eine Fehlermeldung und müssen von Neuem nach der gewünschten Information fahnden, was sich unter Umständen als sehr aufwändig erweist, denn eine Volltextsuche ist mit statischen Internetseiten nicht möglich. Eine Rechte- und Benutzerverwaltung für Redakteure ist nur auf Dateisystemebene umsetzbar, aber nicht praktikabel. Dies führt dazu, dass jeder Artikel von allen Autoren verändert werden kann. Die versehentliche Löschung einer HTML-Datei kann bei unzureichender Backup-Strategie erhebliche Probleme hervorzurufen. Die entfernte Information muss mühsam neu erstellt werden. Auch für Besucher der Internetseite ist eine Benutzerverwaltung nur unzureichend realisierbar, dabei kann es erforderlich sein, bestimmten Kundengruppen gesonderte Seiten mit speziell aufbereiteten Informationen anzubieten. Redakteur Grafiker erstellen Inhalte werden verwaltet Webmaster programmiert Ein Lösungsansatz der einige der Probleme die mit statischen Internetseiten einhergehen beseitigt, ist die Einführung einer klaren Kompetenzhierarchie (siehe Abbildung 2). Artikel werden von Redakteuren erstellt, bei Bedarf von Grafikern illustriert und anschließend an einen Webmaster weitergeleitet. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Inhalte noch nicht als HTML-Dateien vor, die Abgabe kann zum Beispiel als Word- oder PDF-Datei erfolgen. Abbildung 2: Arbeitsabläufe bei der Generierung statischer Internetseiten Der Webmaster generiert aus den eingehenden Dokumenten neue Seiten, die sich in die übrige Gestaltung der Homepage nahtlos einfügen. Er muss dafür nicht nur technisch versiert sein und ein professionelles Wissen in HTML- Seite 7

12 Programmierung aufweisen, sondern sollte auch über gestalterische Talente verfügen, um die Artikel ansprechend aufzubereiten. Zudem ist er für die Konsistenz der Homepage verantwortlich, trägt also Sorge dafür, dass neue Inhalte an der richtigen Position der Seitennavigation eingefügt und veraltete Texte komplett aus der Struktur entfernt werden, damit keine verwaisten Links zurückbleiben. Mit zunehmender Größe der Internetseite und steigender Frequenz neu einzustellender Inhalte wird der Webmaster zum Flaschenhals im Redaktionsprozess, da er nur eine gewisse Anzahl neuer Artikel pro Tag bearbeiten kann. Als Konsequenz leiden die Aktualität und die Qualität des Internetauftritts. Eine Aufstockung des Webmaster- Personals wäre ein Lösungsansatz, würde aber langfristig wieder zum Ausgangsproblem führen, da zu viele Personen an der Pflege der Seite beteiligt sind und in Layout- und Technikfragen ihre eigenen Ziele verfolgen. Wie man durch dieses Konzept sehen kann, ist die Pflege einer großen, statischen Internetseite mit enormem Aufwand und damit hohen Kosten verbunden. Die Konsistenz bezüglich Inhalten, Navigation und Corporate Identity kann nur durch strenge Reglementierungen erhalten werden, an die sich alle an der Erstellung beteiligten Personen halten müssen. 3.2 Vorgehensweise mit einem CMS Ab einer Anzahl von ca regelmäßig aktualisierten Seiten führt aufgrund der hohen Kosten kein Weg mehr an einem Content Management System vorbei. Es erleichtert die Erstellung und Verwaltung von Webinhalten erheblich und hilft dabei, Kosten zu sparen. Redakteure können ihre Artikel per Webbrowser direkt im CMS erstellen und benötigen in den meisten Fällen keine separate Software. Sie werden durch einen WYSIWYG-Editor 8 unterstützt, der grundlegende Formatierungsoperationen zulässt und sich ähnlich einer Textverarbeitung bedienen lässt. HTML-Kenntnisse oder gar Programmiererfahrung in der dem CMS zugrunde liegenden Programmiersprache sind bei Redakteuren nicht erforderlich. Diese Aufgaben werden von anderen Personen übernommen. 8 Seite 8

13 Zur Qualitätssicherung der Internetseite gibt es auch hier eine Kompetenzhierarchie und eine klare Rollenverteilung (siehe Abbildung 3). Eingestellte Artikel werden nicht sofort veröffentlicht und so für alle Besucher der Webpräsenz sichtbar, sondern müssen erst durch Chefredakteure überprüft und freigeschaltet werden. Je nach System können Mitglieder dieser Gruppe Artikel kommentieren und dem zuständigen Redakteur zur Korrektur erneut vorlegen. Redakteur / Grafiker Chefredakteur Portalmanager erstellt Inhalte kontrolliert gibt frei CMS Webmaster administriert erzeugt Abbildung 3: Generierung von Inhalten in einem Content Management System 4. Die Vorzüge eines CMS Content Management Systeme sollen bei der Generierung und Bereitstellung von Informationen Unterstützung leisten. Dabei können sich Autoren auf ihre eigentliche Aufgabe, die Erstellung von Artikeln, konzentrieren und müssen sich nicht um Dinge wie Menüstruktur oder die Datenhaltung des erzeugten Contents kümmern. Diese Bereiche werden von anderen, spezialisierten Gruppen abgedeckt. 4.1 Dezentrale Pflege von Inhalten Zentrales Eingabe- und Verwaltungsmedium der meisten Content Management Systeme ist ein Webbrowser. Autoren und Administratoren sind somit nicht an einen Ort bzw. Rechner gebunden, auf dem eine bestimmte Softwareumgebung installiert ist. Es wird lediglich ein Computer mit einer Internetverbindung benötigt, um Veränderungen an der Homepage durchzuführen. So müssen Mitarbeiter nicht unbedingt vor Ort sein, um am Webauftritt mitzuarbeiten, sondern können bequem, vom Homeoffice aus, Inhalte einpflegen. Dies ermöglicht eine hohe Kostenreduzierung, da nur wenige Büroräume anzumieten sind. Zudem bietet sich die Möglichkeit, kurzfristig Gastautoren zu Seite 9

14 beschäftigen, ohne ein großes Softwarepaket installieren zu müssen, um redaktionell mitzuarbeiten. Personen deren Aufgabe in der Verwaltung der Homepage liegt, steht in den meisten Fällen eine vielseitige Administrationsoberfläche (das Backend) zur Verfügung, die auch über einen Internetbrowser zugänglich ist. Hier können zum Beispiel Menüs angepasst und Artikel veröffentlicht, gesperrt oder verschoben werden. 4.2 Benutzerverwaltung Kern eines CMS ist ein ausgeklügeltes Rechtemanagement, das sowohl Personen die mit der Pflege und Wartung der Homepage beschäftigt sind, als auch deren Besucher verwalten kann. Für jeden registrierten Benutzer wird festgehalten, welche Bereiche des CMS er sehen, ändern und ergänzen darf. So sollten zum Beispiel Mitarbeiter der Marketing-Abteilung ihre eigenen Seiten ändern können, nicht jedoch Modifikationen an der Menüführung oder den Seiten einer anderen Abteilung durchführen können. Die Benutzerverwaltung bietet zudem die Möglichkeit für spezielle Besucher der Seite personalisierten Content anzubieten. Damit wäre es zum Beispiel möglich, registrierten Stammkunden andere Produktpreise anzuzeigen, als sie normale Besucher der Seite zu Gesicht bekommen. Hierzu bedarf lediglich der Anpassung eines Berechnungsfaktors für diese Gruppe. Die Aufgabenteilung bei der Pflege eines komplexen Internetauftritts bringt einige neue Rollen mit sich: Systemadministratoren, Projektverantwortliche, Redakteure, Chefredakteure. Jede dieser Rollen hat einen fest definierten Aufgabenbereich, den sie nicht überschreiten darf, um einer Störung der regulären Arbeitsabläufe entgegenzuwirken. Hierzu bietet ein CMS in der Regel vordefinierte Gruppen an, die mit entsprechenden Rechten ausgestattet sind und denen bestehende Nutzer zugeordnet werden können. Komplexe Systeme erlauben zumeist die Definition zusätzlicher, individueller Gruppen. Seite 10

15 4.3 Redaktioneller Workflow zur Qualitätssicherung Um einen gleich bleibenden Standard Erstellen Freigeben Publizieren der Webpräsentation zu gewährleisten, sollte ein Artikel nach seiner Abbildung 4: Workflowaktivitäten Fertigstellung durch den Redakteur nicht direkt veröffentlicht werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung bedarf es eines Freigabe-Zyklus, der in Abbildung 4 angedeutet ist. Zur Unterstützung dieses Workflows sollte ein Dokument unterschiedliche Zustände annehmen können, aus denen sich neue Rollen im Redaktionsprozess ergeben (siehe Tabelle 1). Tabelle 1: Beziehung zwischen dem Zustand des Dokuments und der beteiligten Rolle Zustand In Bearbeitung / Erstellung Freigegeben Publiziert Archiviert Rolle Redakteur / Grafiker Chefredakteur Portalmanager CMS oder Chefredakteur Im redaktionellen Alltag reicht oft eine Kontrolle nach dem Vieraugenprinzip aus, dennoch wird hier ein etwas komplexeres Beispiel angebracht. Alle Schritte finden innerhalb des CMS statt: Ist die Arbeit an einem Artikel beendet und wurde er von einem Mitarbeiter der Grafikabteilung bebildert, so wird er dem Chefredakteur vorgelegt, der eine inhaltliche Überprüfung des Textes und eine Kontrolle der Bilder vornimmt. Bedarf es Änderungen des Artikels, so wird er dem Autor zur Überarbeitung erneut vorgelegt. Hat der Artikel einen Stand erreicht, auf dem er veröffentlicht werden kann, reicht ihn der Chefredakteur an den Portalmanager weiter, der dann dafür sorgt, dass der neue Inhalt an der richtigen Stelle auf der Webpräsenz für Besucher sichtbar wird. Ein gutes CMS erlaubt die Festlegung eines Start- und Endtermins für die Veröffentlichung eines Artikels. Nach Ablauf des Endtermins wird er einem Redakteur erneut zur inhaltlichen Überprüfung vorgelegt. Sind die Informationen noch aktuell, so bekommt der Artikel ein neues Verfallsdatum, sind Änderungen notwendig, so wird der Artikel in überarbeiteter Form, wieder online gestellt. Sind die Informationen des Seite 11

16 Artikels überholt, so kann er in einen gesonderten Bereich der Webpräsenz archiviert werden. 4.4 Link Management Um Probleme zu vermeiden, die bei statischen Internetseiten auftreten, wenn zum Beispiel ein Artikel in einen anderen Bereich verschoben wird, weist ein CMS jedem Element das zur Übermittlung von Informationen beiträgt (Artikel, Artikelkategorien, Menüeinträge, etc.) eine eindeutige Identifikationsnummer (ID) zu. Ein Link im Navigationsmenü der Seite oder innerhalb eines Artikels verweist auf eine solche ID. Wird nun ein Element in einen andern Bereich verschoben, bleibt seine Nummer erhalten und ist somit weiterhin erreichbar. Das CMS führt Listen darüber, ob, von wo und wie oft ein Element referenziert wird. Sollte zum Beispiel ein Artikel gelöscht werden, auf den aus anderen Artikeln oder Menüs verwiesen wird, so unterbindet es den Löschvorgang und zeigt an, an welchen Stellen Anpassungen vorgenommen werden müssen, um die Konsistenz der Homepage zu erhalten. 4.5 Versionskontrolle Wenn mehrere Personen an der Generierung von Inhalten beteiligt sind, wird eine Versionierung benötigt, die es ermöglicht, bei Bedarf auf eine alte Version zurückzugreifen. Dies ist zum Beispiel bei den allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Verträgen wichtig, deren Texte sich regelmäßig ändern. Aber auch bei Templates oder Skripten kann es von Nöten sein, auf alte Versionen zurückzugreifen. Content Management Systeme, die primär für kleine Webpräsenzen gedacht sind, verfügen in der Regel über keinerlei Funktionalität zur Versionskontrolle. Andere wiederum bieten ausgefeilte und aufwändige Konzepte. Es existieren unterschiedliche Ansätze zur Realisierung einer Versionierung. Als Erstes wäre die statische Form zu nennen. Hierbei wird eine Kopie des Artikels auf einem gewissen Stand abgespeichert. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass dem Versionsarchiv im Fehlerfall ein kompletter Artikel entnommen und wieder online gestellt werden kann. Nachteilig hingegen ist die enorme Datenflut, die entsteht, wenn Seite 12

17 Inhalte regelmäßig geändert werden. Jede Änderung erzeugt eine neue Kopie, wodurch mit der Zeit ein Verlust an Übersicht einhergeht. Die Alternative zur eben genannten Art ist eine dynamische Versionierung. Hier werden die Änderungen eines Dokumentes in einer Versionsverwaltung wie Subversion 9 oder Microsoft Sourcesafe 10 gespeichert. Somit bleiben alle vorangegangenen Versionen der Inhalte verfügbar und beliebig viele vorangegangene Stände sind wiederherstellbar. Zudem können die Änderungsprozesse an einem Dokument durch entsprechende Funktionen sichtbar gemacht werden. In der Datenbank des CMS wird die jeweils letzte, freigegebene Version abgelegt. Version 1.0 Label Artikel-Template Text Grafik 1 Grafik 2 Abbildung 5: Zusammenfassung mehrerer Komponenten zu einem Artikel Je komplexer ein CMS gestaltet ist und je mehr Personen an der Erstellung von Inhalten beteiligt sind, desto ausgefeilter müssen die Mechanismen zu Versionskontrolle gestaltet werden. So sollte das System garantieren, dass zu einem Zeitpunkt nur eine Person an einem Artikel arbeiten kann und währenddessen der Zugriff für andere Autoren gesperrt wird. In diesem Zusammenhang wird von Locking gesprochen. Ein weiterer Mechanismus, Labels genannt, bezeichnet die logische Gruppierung der Versionsstände verschiedener Dateien. Wie in Abbildung 5 gezeigt, besteht ein Artikel beispielsweise aus einem Template, einem Text und mehreren Bildern. In diesem Beispiel liegen alle Komponenten in unterschiedlichen Versionen vor, aus denen letztendlich ein Artikel mit dem Label Version 1.0 zusammengestellt und veröffentlicht wird. 9 subversion.tigris.org/ 10 Seite 13

18 4.6 Erweiterbarkeit und Schnittstellen Nur selten wird ein CMS im Grundzustand alle gewünschten Funktionen bieten. Zudem kommen im laufenden Betrieb einer Internetseite kontinuierlich weitere Anforderungen hinzu. Ein einfaches Beispiel wäre die Nachrüstung einer Kalenderkomponente, mit der regelmäßige Schulungstermine für die angebotene Software bekannt gegeben werden. Es wäre aber auch denkbar, dass ein Unternehmen einen Direktvertrieb seiner Produkte anbieten möchte und zu diesem Zweck eine komplexe ecommerce Erweiterung in die bestehende Webpräsenz eingebunden werden soll. Erweiterungen sollten als Plugins realisierbar sein, um nicht in den Code des CMS-Kerns selber eingreifen zu müssen und womöglich dessen Funktion zu beeinträchtigen. Zu diesem Zweck muss das CMS Programmierschnittstellen (API) anbieten, die es erlauben, Daten mit seinem Kern auszutauschen und Zugriff auf vorhanden Funktionen wie zum Beispiel die Kommunikation mit der Datenbank oder die einfache Integration bereits definierter Toolbars bieten. Hier sollte bei der Wahl eines Systems insbesondere auf eine ausführliche Dokumentation der Schnittstellen und eine gute Softwarearchitektur geachtet werden. 4.7 Wiederverwendbarkeit & Syndication Das Thema Wiederverwendbarkeit spielt insbesondere im Bereich der Enterprise Content Management Systeme eine wichtige Rolle. Um Kosten zu sparen, kann es für eine Firma von Interesse sein, Informationen einmal zusammenzustellen und anschließend auf unterschiedlichen Wegen zu verbreiten. Dies könnte zum Beispiel eine gesonderte Aufbereitung der Internetseite für unterschiedliche digitale Endgeräte sein. Um eine adäquate Anzeige auf einem PDA oder Smartphone zu erreichen, sollte die Seite anders strukturiert sein, als es auf einem PC-Bildschirm der Fall ist. Die Wiederverwendung muss sich aber nicht nur auf den digitalen Bereich beschränken. So könnte eine Informationsbroschüre über ein neues Produkt sowohl in gedruckter Form, als auch auf der Internetseite neue Kunden werben. Beide Präsentationsformen könnten denselben Datensatz verwenden, eine Neuerstellung wäre nicht nötig. Zur Speicherung der Daten bedarf es der Verwendung eines neutralen Formates, aus dem ohne großen Aufwand die unterschiedlichsten Zielformate generiert werden Seite 14

19 DBMS XSLT-Prozessor können. Für diesen Zweck ist XML die Beschreibungssprache erster Wahl, da sie eine Trennung von Daten und deren Repräsentation ermöglicht. Hierzu ist eine Grammatik (DTD 11 oder XML-Schema 12 ) nötig, die den genauen Aufbau eines Datensatzes vorschreibt, die Umwandlung in ein anderes Format wird mittels XSL-Transformation (XSLT) 13 realisiert (siehe Abbildung 6). XSLT ist eine Programmiersprache, die selber auf XML-Strukturen basiert. Ein so genannte XSLT-Prozessor transformiert hierbei, unter Zuhilfenahme der Regeln eines XSLT-Stylesheets, XML-Dokumente in das gewünschte Ausgabeformat. dynamisch erzeugt statisch XML Daten XSLT Stylesheet HTML PDF Bisher wurde nur Abbildung auf die 6: Wiederverwendbarkeit Umwandung von XML-Daten von Content in andere innerhalb Formate eines Systems Im vorangegangenen Abschnitt wurde auf die Wiederverwendbarkeit innerhalb eines CMS eingegangen, die externe Verbreitung wird unter dem Begriff Syndication geführt. Er beschreibt die erneute Verwertung redaktioneller Inhalte wie Nachrichten oder Börsenkurse auf fremden Internetseiten. Betreiber einer Webpräsenz, die auf die Darbietung aktueller Inhalte setzen, selber aber wenig Content generieren sind auf den Zukauf aus externen Quellen, so genannte Online-Broker, angewiesen. Die Datenübertragung findet dabei meist in einem XML basierten Format statt, das eine layoutneutrale Präsentation ermöglicht. Es sieht im Allgemeinen Felder für das Datum der Veröffentlichung, den Titel, einen Einführungs- und Haupttext sowie Medien und Quellangaben vor. Die empfangenen Daten werden automatisch aufbereitet und an das Aussehen der abbonierenden Internetseite angepasst. Im professionellen Bereich haben 11 de.wikipedia.org/wiki/dokumenttypdefinition Seite 15

20 sich Formate wie ICE 14 oder NewsML 15 etabliert. Letzteres bietet zum Beispiel einen global einmaligen Identifizierer und erlaubt die Bildung von Unterversionen für Nachrichten. Im Kontext des Web 2.0 hat sich das RSS-Format 16 durchgesetzt. Zahlreiche Internetseiten bieten ihre Inhalte kostenlos als so genannte Feeds an, die vom Besucher abonniert und mit einer Browsererweiterung oder einem externen Programm gelesen werden können. Je nach Anbieter erhält der Abonnent vollständige oder gekürzte Artikel, die dann per Link auf den Hauptartikel verweisen. Auch diese Inhalte können natürlich in andere Webangebote eingebunden werden. 4.8 Lokalisierung Für global operierende Unternehmen ist es wichtig, ihre Webpräsenz in unterschiedlichen Sprachen verfügbar zu machen. Hier muss ein CMS gewählt werden, das für diese Zwecke Verwaltungs- und Workflowprozesse anbietet. Dabei spielen mehrere Überlegungen eine Rolle: Es besteht die Frage, ob für jede Sprache eine individuelle Internetseite mit eigenen Inhalten bereitgestellt werden soll oder ob eine Spiegelung mit übersetzen Inhalten erwünscht ist. In diesem Fall bedarf es Überlegungen, was dem Besucher angezeigt wird, wenn ein Artikel in seiner Sprache nicht verfügbar ist. Eine Möglichkeit wäre die Präsentation des original Inhaltes, ergänzend oder als Alternative könnte ein Hinweis erfolgen, dass keine Lokalisierung vorliegt de.wikipedia.org/wiki/rss Seite 16

21 5. Vertriebsmodelle 5.1 Kommerzielle Lizenzen Im Bereich der kommerziellen Content Management Systeme gibt es zahlreiche Lizenzmodelle, deren anfallende Kosten sich an verschiedenen Kriterien zum Beispiel der Anzahl der Redakteure, Nutzer oder verwendeten CPUs orientieren. Bei allen Modellen wird in der Regel ein umfangreiches Serviceangebot vereinbart, der Kunde erhält eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Software, die komplett vorkonfiguriert und einsatzbereit ist. Auch die Erstellung eines Templates, das die Corporate Identity des Auftraggebers widerspiegelt, gehört dazu. Die Betreuung endet aber nicht mit der Auslieferung. Der Lizenzgeber steht dem Kunden permanent als Ansprechpartner zur Verfügung und sollte bei auftretenden Problemen eine schnelle Hilfeleistung bieten. Gerade wenn eine finanzielle Abhängigkeit des Kunden von der Verfügbarkeit des Onlineangebotes besteht, ist eine schnelle Behebung von Problemen wichtig. Häufig werden vertraglich Konventionalstrafen vereinbart, die fällig werden, falls das System über einen gewissen Zeitraum nicht nutzbar ist. Im Allgemeinen kristallisieren sich bei der Lizenzierung zwei Grundmodelle heraus. Bei der ersten Variante handelt es sich um den klassischen Kauf einer Softwarelizenz, wobei Updates und Erweiterungen meist zusätzlich berechnet werden. Im Kaufpreis inbegriffen ist in der Regel die benötigte Hardware bzw. die Integration der Software in die verfügbare Hardwarelandschaft. Der zweite Ansatz sieht die Miete der Software vor, wobei der Kunde über die Vertragslaufzeit hinweg regelmäßig mit Updates ohne zusätzliche Kosten versorgt wird. Hierbei wird meist das APS-Modell (Application Service Providing) verfolgt. In diesem Fall wird nicht nur die Software, sondern die komplette Infrastruktur, die für den Betrieb des CMS nötig ist, gemietet. Die Hardware befindet sich im Rechenzentrum des Lizenzgebers und wird auch von hier aus betreut. Je nach Vertrag kennt das APS-Modell verschiedene Ausbaustufen, die von selbst konfigurierbar bis sofort startklar reichen. Dieser Ansatz ist aufgrund der verhältnismäßig geringen Kosten besonders für kleinere Unternehmen interessant, um in kurzer Zeit eine einfache Internetpräsenz zu etablieren. Treten später zusätzliche Anforderungen auf, so können die nötigen Erweiterungen Seite 17

22 hinzugemietet werden. Im einfachsten Fall muss der ASP die neuen Komponenten lediglich für den Kunden aktivieren. Zudem lässt sich neue Hardware durch die Administratoren vor Ort zeitnah nachrüsten. Ein großer Nachteil der Mietvariante ist die Abhängigkeit vom Anbieter, in die sich der Kunde begibt. Besonders wenn wichtige Geschäftsprozesse über die Website ablaufen und komplexe Warenwirtschaftssysteme darüber angebunden sind, ist dies nicht immer wünschenswert. Es sollte ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Vertragspartnern herrschen. 5.2 Open Source Open Source erfreut sich mit dem enormen Erfolg von Linux immer größerer Beliebtheit. Der Unmut über kommerzielle Software, die trotz hoher Anschaffungsgebühren nicht die versprochenen Leistungen erbringt, ermutigt immer mehr Menschen dazu, sich im Bereich der freien Software nach Alternativen umzuschauen. Diese Entwicklung hat bewirkt, dass immer mehr Open Source Projekte entstanden sind, die sich als Alternativen zu kostenpflichtiger Software im Markt positionieren wollen. Auch im Feld der Content Management Systeme haben sich einige Projekte etabliert, die mit der Zeit zu ernsthaften Konkurrenten kommerzieller Software geworden sind. Vorrangig zwei Argumente sollen für freie Software sprechen. Zum einen die Freiheit von Lizenzkosten, zum anderen der quelloffene Programmcode, der Einblicke in die genaue Funktionsweise des CMS ermöglicht. Linux dürfte in absehbarer Zeit die Marktmacht Microsofts zumindest im Consumer Bereich nicht ernsthaft gefährden, da sich dessen Produkte im Heim- und Büroalltag etabliert haben. Auch die Firma Apple, die sich als zweiter Konkurrent des Marktführers etabliert hat, wird daran nicht viel ändern können. Im Bereich der Content Management System stellt sich die Situation aber ganz anders dar. Hier kämpfen ca. 300 Anbieter um Marktanteile (vgl. Nix S.128), von denen ein großer Teil mittelständische Unternehmen als Zielgruppe hat. Doch gerade für die Bedürfnisse diese Firmen werden Open Source Alternativen immer interessanter, da mit ihnen keine Lizenz- und Erwerbskosten anfallen und sie sich zudem kostengünstig bzw. kostenlos erweitern lassen. Seite 18

23 Ein Argument, das gegen die Verwendung von Open Source Software sprechen soll, ist die angeblich stümperhafte Programmierung und unzureichende Stabilität. Jedoch haben sich dort mittlerweile professionelle Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprozesse etabliert. Ein Nachteil, mit dem die Hersteller argumentieren, kann aber bestätigt werden. Die meisten freien CMS speichern ihre Inhalte nur als HTML-Code ab, andere Formate können sie nicht ausgeben. Auch besteht in der Aufbereitung der Inhalte für verschiedene Endgeräte (PDA oder Smartphone) Nachholbedarf. Durch die gegebene Freiheit, sich selber an der Entwicklung von Open Source Projekten zu beteiligen und diese zu erweitern, entstehen oft viele Nebenprojekte, die dasselbe Ziel verfolgen. So hat man im CMS Joomla die Wahl zwischen einer Hand voll WYSIWYG- Editoren, die letztendlich einen äquivalenten Funktionsumfang bieten, keiner bietet jedoch die Möglichkeit, Artikeltemplates zu verwenden.. Hier schafft nur der Griff zu eine kommerziellen Produkt Abhilfe. Des weiteren kann es passieren, dass ambitionierte Projekte einschlafen und letztendlich nicht mehr weiter entwickelt werden. Auch bekannte Fehler werden dann nicht mehr behoben. So bleibt nur der Griff zu einer alternativen Komponente, bei der man unter Umständen auf einige Funktionen verzichten muss Lizenzen Im Open Source Bereich gibt es auch Lizenzen, welche die Nutzung des Quellcodes und der daraus erzeugten Programme reglementieren. In der Regel ist eine kommerzielle Nutzung gestattet und Erweiterung, Lizenzen wie die GPL (General Public License 17 ) schreiben aber vor, dass der modifizierte Quellcode entweder mit dem Programm weitergereicht werden oder auf Anfrage nachgeliefert werden muss. Solange kommerzielle CMS Erweiterungen lediglich Schnittstellen eines Open Source Systems verwenden, können sie ohne Probleme unter einer anderen Lizenz veröffentlicht werden, bedient sich aber der Hersteller einer solchen Erweiterung des Programmcodes freier Projekte, und gibt sein Produkt als Closed Source unter einer anderen Lizenz heraus, kann dies zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen. Da ein CMS meist als Baukastensystem organisiert ist und aus einem Grundsystem mit dazugehörigen 17 Seite 19

24 Erweiterungen besteht, müssen unter Umständen zahlreiche Lizenzen beachtet werden, was zu einer gewissen Rechtsunsicherheit führen kann. Die Vielfalt an Herstellern und Projekten, die sich mit der Entwicklung von Erweiterungen eines freien CMS beschäftigen, kann zudem zu weiteren Problemen führen, wenn Fragen zur Funktionsgarantie auftreten. Projekte im Open Source Bereich werden oft als Hobby betrieben, es besteht wird also keine Garantie in puncto Sicherheit oder regelmäßiger Pflege. Wenn also die Existenz einer Firma durch fehlerhafte Erweiterungen gefährdet wird, so gibt es niemanden, der dafür geradesteht. Wer sich für ein kommerzielles Content Management System entscheidet, hat in der Regel nur eine Lizenzvereinbarung und einen Ansprechpartner, der bei Problemen Abhilfe schaffen muss. Ist ihm dies nicht möglich, so muss er in der Regel vertraglich vereinbarte Konventionalstrafen zahlen Kosten und Service Open Source Software ist zwar kostenlos, aber nur wenige Unternehmen verfügen über Personal, das entsprechendes Wissen und die nötige Kompetenz besitzt, um einen ansprechenden Internetauftritt zu erstellen und zu administrieren. Diese Posten müssen zusätzlich in den Total Cost of Ownership 18 mit einbezogen werden. Wie bei einem kommerziellen CMS auch, fallen Kosten für Hardware, spezielle Anpassungen, Betrieb, Wartung, Konzeption, Design und Schulungen an. Um diesen Markt zu bedienen bieten zahlreiche Firmen ihre Dienste an. Sie sind primär auf Serviceleistungen wie Hosting, Layout-Gestaltung, Generierung von Inhalten und Schulungen spezialisiert, da mit der Grundsoftware an sich kein Geld verdient werden kann. Eigenentwicklungen beschränken sich auf Anpassungen eines CMS und die Programmierung spezieller Erweiterungen. Ist die Erstellung dieser zusätzlichen Komponenten sehr aufwendig, schwindet der Kostenvorteil gegenüber kommerzieller Software sehr schnell. 18 Seite 20

25 6. Technologien Die Hauptaufgabe eines Content Management Systems ist die Zusammenstellung von Inhalten und deren Aufbereitung zu HTML-Seiten. Die dafür benötigten Informationen werden im Allgemeinen aus einer Datenbank entnommen und die fertigen Dokumente von einem Webserver ausgeliefert. Hierzu wird ein Technologiemix verwendet, der sich je nach gestellten Anforderungen an das System, unterschiedlich zusammensetzt. Kleine und mittelgroße Web Content Management Systeme setzten im Allgemeinen auf eine so genannte 3-Tier-Architektur (siehe Abbildung 7), die aus einer Präsentationsschicht (Client), einer Logikschicht (Webserver) und einer Datenschicht besteht. Die Geschäftslogik liegt hier auf dem Webserver, der direkt mit der Datenbank kommuniziert. Solche Systeme werden meist in skriptbasierten Programmiersprachen wie PHP, Perl oder Python realisiert, die innerhalb eines Webservers lauffähig sind und meist plattformunabhängig zu Verfügung stehen. Um komplexe Aufgaben durchzuführen (z. B. die Größenänderung von Bildern) finden meist externe Programme Verwendung, die per Skript gesteuert werden können. Tier 1 Client Tier 2 Geschäftslogik Tier 3 Datenhaltung Webbrowser Webserver Skriptsprache HTTP PHP API Relationales DBMS XML DBMS Ext. Programme Da die Kernfunktionalität eines Abbildung Webservers 7: 3-Tier-Architektur ursprünglich lediglich die Auslieferung von Da Webserver eigentlich lediglich für die Auslieferung von Internetseiten bestimmt waren und erst später um die Verarbeitung von Skriptsprachen erweitert wurden, kann sich diese Lösung ab einem gewissen Besucheraufkommen als zu inperformant erweisen. Aus diesem Grund verwenden große Content Management Systeme, insbesondere ECMS, oft einen Ansatz, der auf einem Applikationsserver basiert. In diesem Kontext wird von einer 4-Tier-Architektur gesprochen (siehe Abbildung 8). Seite 21

26 Tier 1 Client Tier 2 Web-Container Tier 3 Applikationsserver Tier 3 Datenhaltung Webbrowser HTTP Webserver Middleware RMI Geschäftslogik API DMBS Komponenten Abbildung 8: 4-Tier Architektur Hier sendet der Client eine Anfrage an den Webserver, der diese mittels einer Middleware in einen entfernten Methodenaufruf umgesetzt (in Java: RMI Remote Method Invocation) und dem Applikationsserver weiterleitet. Dort ist die Geschäftslogik des CMS in Form verschiedener kooperierender Programme umgesetzt, die durch Datenbankabfragen die nötigen Informationen sammeln, als HTML aufbereiten und an den Webserver zur Auslieferung zurückgegeben. Auf Applikationsserverebene haben sich zwei Technologien durchgesetzt. Dies wäre zum einen die J2EE-Plattform (Java Enterprise Edition), zum anderen das.net-framework von Microsoft. Zur Datenhaltung werden relationale Datenbanken wie MySQL, Microsoft SQL oder Oracle eingesetzt. Für Content Management Systeme, die ihre Inhalte in XML speichern, sind auch XML-Datenbanken wie Tamino 19, Infonyte 20, Berkeley DB XML 21 interessant, da hiermit eine Wandlung der Daten (z. B. von rational zu XML) hinfällig wird. Die Datenbank enthält alle Informationen, die zur Darstellung einer Internetseite benötigt werden. Dies sind primär die gespeicherten Texte, je nach System können aber auch Bilder und Layoutinformationen dort abgelegt werden. Die Umsetzung der Datenhaltung orientiert sich an der zu erwartenden Besucherzahl. Ist diese gering, so können alle benötigten Komponenten des CMS auf einem Server laufen. Ab einem gewissen Punkt ist es sinnvoll, die Datenbank auszugliedern, um den Rest des Systems zu entlasten. Mitunter kommen mehrere redundante oder auch verteilte Datenbanken zum Einsatz, die über einen Lastverteilungsmechanismus angesprochen werden Seite 22

27 7. Barrierefreiheit Mit zunehmender Nutzung des Internets steigt auch der Bedarf an barrierefreien Webangeboten. Dies bedeutet, dass eine Internetseite für jeden Benutzer lesbar und bedienbar sein muss, unabhängig davon, ob er körperlich beeinträchtigt ist, oder nicht. Um dieses Bestreben zu unterstützen, hat das W3C die Web Accessibility Initiative (WAI) 22 gegründet, von der 1999 die Web Content Accessibility Guidelines 1.0 (WCAG) 23 verabschiedet wurde. Darin sind insbesondere 14 Richtlinien bezüglich der barrierefreien Programmierung von Internetseiten, Inhaltsarchitekturen, Layout- Grundlagen und Technologieverwendung festgelegt. In Deutschland ist dieses Thema inzwischen gesetzlich geregelt. Das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) 24, welches am 27. April 2002 in Kraft getreten ist, beinhaltet folgenden Paragrafen: 11 Barrierefreie Informationstechnik (1) Träger öffentlicher Gewalt im Sinne des 7 Abs. 1 Satz 1 gestalten ihre Internetauftritte und -angebote sowie die von ihnen zur Verfügung gestellten grafischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, * + schrittweise technisch so, dass sie von behinderten Menschen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können. * + (2) Die Bundesregierung wirkt darauf hin, dass auch gewerbsmäßige Anbieter von Internetseiten sowie von grafischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, * + ihre Produkte entsprechend den technischen Standards nach Absatz 1 gestalten. Behörden müssen dafür Sorge tragen, dass ihre Internetangebote für eine möglichst große Anzahl der Bürger zugänglich sind, aber auch Firmen sollten ein Interesse an einem barrierefreien Internetauftritt haben, da jeder Besucher ihrer Webseite ein potenzieller Kunde ist. Zudem nehmen Suchmaschinen einer Internetseite ähnlich wie sehbehinderte Nutzer wahr. Sie können nur textuelle Informationen einlesen und Seite 23

28 verarbeiten. Ein entsprechend angepasster Internetauftritt kann also eine Verbesserung im Ranking eines solchen Dienstes bedeuten. Web Content Management Systeme können dabei Unterstützung leisten, da sie einen großen Teil der Seite automatisch generieren und der erzeugte Code auf Barrierefreiheit hin optimiert werden kann. Sind die Menschen, die sich mit der Einpflege von Inhalten beschäftigen nicht speziell geschult, wird dieser Vorteil aber wieder schnell zunichtegemacht. Aus diesem Grund sollten Artikel von der freigebenden Instanz im Workflowprozess auf die entsprechenden Kriterien überprüft werden. 7.1 Grafische Gestaltung Für eine gute Webpräsenz ist in erster Linie eine übersichtliche Gestaltung wichtig. Informationen sollten an den Positionen verfügbar gemacht werden, an denen sie der Besucher erwartet. Hierzu bedarf es eines einfach gestalteten Menüs mit aussagekräftigen und nach Möglichkeit wenig verschachtelten Unterpunkten. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Kompatibilität zu unterschiedlichen Anzeigegeräten und Betriebssystemen - nicht jeder Interessent wird mit einer Kombination aus Windows und Internet Explorer eine Internetseite aufsuchen. Gerade behinderte Menschen verwenden oft textbasierte Browser, die keine Grafiken verarbeiten können. Heutzutage werden immer öfter Smartphones oder PDAs zum Surfen eingesetzt, die unter Umständen kein Javascript oder keine Flash Animationen unterstützen. In diesem Umfeld sollte auf darauf geachtet werden, dass hier andere Bildschirmauflösungen als sie auf einem PC üblich sind, verwendet werden. Als primärer Informationsträger innerhalb des Internets werden Texte verwendet. Hier sind ein paar Dinge hinsichtlich der Schriftformatierung zu beachten. Dies beginnt bereits bei der Wahl einer geeigneten Schriftart, denn nicht jedem Anzeigegerät stehen dieselben Schriftarten zu Verfügung. Aus diesem Grund sollte der Webdesigner in seiner Stylesheet-Datei 25 immer unterschiedliche Fonts vorsehen. Hier haben sich Verdena, Arial, Times New Roman und Helvetica etabliert. Alternativ kann auch eine so genannte generische Schriftart angegeben werden. Es gibt fünf verschiedene Arten dieser 25 de.wikipedia.org/wiki/stylesheet Seite 24

29 generischen Schriften (siehe Tabelle 2). Die damit verknüpfte Schrift wird letztendlich durch das Betriebssystem oder den Browser bestimmt. Tabelle 2: Generische Schriftarten (alle mit 11 Pt Größe) Typ serif sans-serif monospace cursive fantasy Beispiel Eine Schriftart mit Serifen (Times New Roman) Eine Schriftart ohne Serifen (Arial) Eine Schriftart mit Buchstaben identischer Breite (Courier New) Eine schräg gestellte Schrift (Calibri - kursiv) Eine Schmuckschrift (Impact) Wie man sehen kann, haben die Buchstaben der Beispiele, trotz identisch gewählter Schriftgröße, eine unterschiedliche Höhe. Dies wirkt sich natürlich auch auf das Aussehen einer Internetseite aus, die auf einem Anzeigegerät betrachtet wird. Zur Bestimmung der Schriftgröße existieren in HTML sowohl absolute (cm, pt, px), als auch relative Einheiten (em, %). Bei Letzteren wird die resultierende Größe anhand der Standardeinstellungen des Browsers bzw. eines Elternelementes in der Seitenstruktur bestimmt. Die Wahl der Einheit ist letztendlich eine Glaubensfrage. Wenn hoher Wert auf eine möglichst einheitliche Darstellung auf unterschiedlichen Browsern und Betriebssystemen gewünscht, so ist eine pixelgenaue Angabe zu empfehlen. Für normalen Text hat sich eine Größe zwischen 12 und 14 Pixeln etabliert, Überschriften sollten zwischen 15 und 18 Pixeln liegen. Eine optimale Anpassung an unterschiedliche Displaygrößen und Auflösungen ist nur mit einer relativen Einheit zu bewerkstelligen. Hier wird im Allgemeinen eine Angabe in em bevorzugt. Im Bereich der grafischen Gestaltung einer Internetseite gibt es ebenfalls einige Richtlinien. Hier sollte der Fokus auf einer kontrastreichen Farbwahl liegen, um farbfehlsichtige Menschen nicht auszuschließen. Haben der Seitenhintergrund und die darauf liegende Schrift einen ähnlichen Farbton, so könnte eine auf diese Weise beeinträchtigte Person wichtige Informationen übersehen. Um einen Eindruck zu gewinnen, wie sich die eigene Webpräsenz Sehbehinderten darstellt, bieten sich die Seite 25

30 Angebote von Vischeck 26 oder dem Colorblind Webpage Filter 27 an. Abbildung 9 zeigt die Internetseite von Spiegel Online zum einen aus der Sichtweise einer Person ohne Sehstörung und zum anderen wie sie ein Mensch mit Deuteranopie (Grünblindheit) warnehmen würde. Abbildung 9: für Normalsichtige (l) und Menschen mit Deuteranopie 7.2 Gestaltung auf Code-Ebene In diesem Bereich sollte eine Kombination aus XHTML 28 und CSS 29 gewählt werden. Die Regeln für XHTML-Code sind wesentlich strenger, als die des regulären HTML. Ein solches Dokument muss den Regeln einer Grammatik entsprechen, die als so genannte Dokument-typdefinition (DTD) vorliegt. Sie schreibt unter Anderem vor, welche Attribute ein Element besitzen muss. Hier sind in erster Linie zwei Schlagworte von Bedeutung: Wohlgeformtheit und Gültigkeit. Grundregeln für Wohlgeformtheit in XHTML - Jedes Dokument besitzt genau ein Wurzelelement (<html>) - Alle Elemente mit Inhalt verfügen über ein Beginn- und ein Ende-Tag (<h1> </h1>) - Elemente ohne Inhalt müssen ebenfalls abgeschlossen sein (<br/>) - Beginn- und Ende-Tags sind ebenengetreu, paarig zu verschachteln - Ein Element darf nicht mehrere Attribute desselben Namens besitzen colorfilter.wickline.org Seite 26

31 Ein Dokument ist gültig, wenn es den Regeln der Wohlgeformtheit folgt, den Verweis auf eine DTD enthält und dieser auch entspricht. Erfüllt es diese Kriterien, so sollte ein Screenreader 30 eigentlich keinerlei Probleme bei dessen Verarbeitung haben, leider ergeben sich aber weitere Probleme, die hauptsächlich mit der Zweckentfremdung von HTML-Elementen und einer unzureichenden Trennung von Struktur und Formatierung zusammenhängen. Die wichtigste Regel für barrierefreies Webdesign ist, die in HTML zu Verfügung gestellten Elemente entsprechend ihrer Bedeutung einzusetzen. Ein Beispiel, das von vielen Quellen herangezogen wird, die dieses Thema beleuchten, ist der Umgang mit Überschriften. Hierbei gibt es zwei Herangehensweisen (siehe Listing 1). Bei der ersten, häufig verwendeten Methode wird ein Text geschrieben, der eine Überschrift darstellen soll und anschließend manuell formatiert. Die zweite, weitaus bessere Lösung, ist die Verwendung des von HTML für Überschriften vorgesehenen h-tags. Die Formatierung wird hierbei über eine externe CSS-Regel bewerkstelligt. Bei aktivierten CSS Stylesheets führen beide Wege optisch zum selben Ergebnis, aber nur mit der zweiten Methode erhält man eine Dokumentenstruktur, die von Suchmaschinen und Screenreadern gut erfasst werden kann. Zudem reduziert sie erheblich den Aufwand, wenn Änderungen am Design der Seite durchgeführt werden müssen. Es bedarf lediglich einer Änderung der CSS-Datei, um alle Überschriften der Webpräsenz anzupassen. Listing 1: Zwei Methoden zur Gestaltung einer Überschrift Schlechte Methode HTML-Datei: <font style= size: 18px >Überschrift 1</font> Besser HTML-Datei: <h1>überschrift 1</h1> CSS-Datei: h1{font-size: 18px;} 30 de.wikipedia.org/wiki/screenreader Seite 27

32 Weitere Probleme entstehen durch die Verwendung von Tabellen zu Formatierungszwecken. Die ansprechende Gestaltung einer Internetseite kann sich als recht kompliziert herausstellen, wenn man über wenige Kenntnisse bezüglich HTML oder der Funktionen des eingesetzten Editors verfügt. So kann sich schon die einfache Positionierung eines Bildes innerhalb eines Textes als Problem herausstellen. Ein häufig beschrittener Lösungsweg ist der Einsatz mehrspaltiger Tabellen, die beliebig angepasst werden und dann Texte und zugehörige Illustrationen aufnehmen. Mehrfach verschachtelte Tabellen in Kombination mit den zugehörigen Formatierungsattributen erzeugen einen Overhead an Informationen, die der Screenreader verarbeiten und ausgeben muss. Der blinde Benutzer verliert so schnell die Übersicht auf der Seite. Durch diese Methode müssen zudem unnötige Daten übertragen werden, was insbesondere bei mobilen Endgeräten mit erhöhten Kosten verbunden ist. Ein weitaus besserer Ansatz ist die Verwendung von DIV-Elementen 31. Mit ihnen können Bild- oder Textinformationen gekapselt und anschließend per externer CSS-Datei beliebig positioniert werden. Sind die CSS Stylesheets deaktiviert, wie es bei textbasierten Anzeigegeräten meist der Fall ist, so erscheinen alle Elemente geordnet untereinander. Der Betrachter kann die Seite nun vertikal abarbeiten und muss nicht zusätzlich in der horizontalen Ebene nach Informationen suchen. 31 Seite 28

33 8. Joomla Programmversion PHP > 4.2.x MySQL > 3.23.x Apache > 1.3.x Tabelle 3: Joomla Systemvoraussetzungen Joomla ist ein populäres Open Source WCMS, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Zusammen mit TYPO3 32 und Drupal 33 gehört es zu den bekanntesten Systemen dieser Art und ist für kleine bis mittelgroße Internetseiten ausgelegt. Joomla basiert auf der serverseitigen Programmiersprache PHP, verwendet zur Datenhaltung eine MySQL Datenbank und ist primär für den Betrieb auf einem Apache Webserver innerhalb eines Linux Betriebssystems ausgelegt. Es lässt sich also komplett in einer Open Source Umgebung betreiben. Die benötigten Programmversionen sind aus Tabelle 3 ersichtlich. Das CMS bietet im Auslieferungszustand nur grundlegende Funktionen zur Verwaltung und Präsentation von Webinhalten, weist aber Schnittstellen zur Einbindung von Erweiterungen auf, von denen in Kapitel 8.3 einige vorgestellt werden. Joomla ist für den Betrieb kleiner bis mittelgroßer Internetseiten geeignet. Die Homepage des Projektes weist zahlreiche Referenzen 34 für dessen Anwendung aus. Unter anderem wird es als Basis für die Internetauftritte des Computermagazins PC- Praxis (Abbildung 10) und des Marktforschungsunternehmens Media Control (Abbildung 11) eingesetzt. Abbildung 10: Abbildung 11: Seite 29

34 8.1 Die Geschichte Joomla hat seinen Ursprung im Jahr 2001, in dem die Firma Miro (heute Rice Studios 35 ) ihr Content Management System Mambo 36 als Open Source Software der Allgemeinheit zur Verfügung stellte. Ihre Beweggründe dafür waren umfangreiche Tests durch die Community und der Wunsch nach einer weiteren Verbreitung des Systems wurde eine kommerzielle Variante mit dem Namen Mambo CMS abgespalten und die freie Variante in Mambo Open Source (MOS) umbenannt. Abbildung 12: Das Mambo Logo Im Jahr 2004 wurde entschieden, diese Version wieder unter dem Namen Mambo zu führen. Um die Weiterentwicklung des Projektes zu unterstützen, plante Miro die Gründung einer Stiftung für die Open Source Variante, die am als Mambo-Foundation 37 angekündigt wurde. Miro hatte sich in den Jahren zuvor nicht mehr an der Pflege des CMS beteiligt, sondern die Arbeit einem Team aus der Community überlassen. Trotzdem sollte die Kontrolle über die Stiftung bei der Firma liegen, wodurch sich die Entwickler übergangen sahen. 38 Deshalb kündigten diese am Pläne bezüglich einer Abspaltung vom Mambo Projekt an. Am wurde der Name Joomla! für die Abspaltung bekannt gegeben, der sich von dem Wort Jumla aus der Suaheli-Sprache ableitet. Es bedeutet das Ganze oder auch als Ganzes und soll die Rolle der Community betonen. Das Entwicklerteam sicherte sich die Rechte an dem neuen Namen und teilte ihn vor der offiziellen Bekanntgabe den Betreibern einschlägiger Mambo Internetseiten mit, um ihnen eine zeitnahe Umstellung ihrer Domains zu ermöglichen. Am wurde ein Logowettbewerb ausgeschrieben, um dem Projekt mit dem Slogan Abbildung 13: Das Joomla! Logo Because Open Source Matters ein neues Gesicht zu verleihen. Die eingereichten Vorschläge wurden am source.mambo-foundation.org/ Seite 30

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