Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik"

Transkript

1 Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik insb. Informationsmanagement Prof. Dr. Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik

2 Ansätze wissenschaftlicher Forschung Eine Dissertation ist eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines Doktorgrades an einer Hochschule oder Universität. Wissenschaftliche Forschung ist die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen. Naturwissenschaften: die Realität erklären Experimente ( Rationalismus ) Popper 1935: kritischer Rationalismus Ingenieurwissenschaften: die Realität gestalten, Artefakte, mit dem Ziel, sie zu verbessern ( Design Science, gestaltungsorientierte Wissenschaft) Helmer/Rescher (Man.Scien.) 1954 Inexakte Methoden : auch Gestaltungsaufgabe, strukturierte Expertenbefragungen, Simulation, Operational Gaming Wirtschaftsinformatik? Sozialwissenschaften: die Realität erklären konfirmatorische Empirie ( Positivismus, behaviouristische Ansätze) Hermeneutische Ansätze (1980): Konstruktivistische Sicht Schwerpunkt Kontext / Sprache auch: Gestaltung Beteiligung Praktiker / Forscher Zirkel: Informationssammlung, Diskurs, Handeln Bsp.: Aktionsforschung

3 Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsinformatik ist die Lehre von der Erklärung und Gestaltung von Informationssystemen in Wirtschaft, Verwaltung und privaten Haushalten mit dem Ziel der sinnhaften Vollautomation. Amerika: Information Systems Research Schwerpunkt Erklären Sozialwissenschaftliche Sicht Behaviourismus, Positivismus Probleme: Welt der WI (Technologien) ändern sich schnell, Aufwand der empirischen Untersuchungen, Theorien für minimale Ausschnitte ( trivial ), praktisch kaum zu verwerten (Rigour vs. Relevance) Attraktivität sinkt stark Deutschland: Wirtschaftsinformatik Schwerpunkt Gestalten, Ziel z. B. Rationalisierung, Erfolgsbeitrag eher ingenieurwissenschaftliche Sicht konstruktionsorient. Forschung, Konstruktivismus, Artefakte: Methoden, Modelle, Instantiierungen Probleme: Nähe zur Informatik: IS-Begriff zu eng? Nähe zur Beratung: Plädoyer für den Elfenbeinturm, zu praxisnah, wenig Theorie, wenig Evaluation und Forschungsmethode Diskussionen, Ausschläge in die Empirie, Bekenntnis zum Methodenpluralismus (Multipragmatismus), Berücksichtigung von Theorien, sorgfältige Methodenwahl und -explikation (je nach Forschungsgegenstand), Chance der deutschen Wirtschaftsinformatik

4 Beliebigkeit der Forschung in der WI? Anforderungen Erklärungsziel und Gestaltungsziel (Gestaltung impliziert Erklärungtheoretische Grundlage) Informationssystem: Mensch-Aufgabe-Technik-System Mögliche Artefakte: Modelle, Methoden, Instantiierungen (Informationssystem) auch Forschungsmethoden Thema / Erkenntnisobjekt: Prüfung auf Originalität, Abstraktion, Relevanz wissenschaftliche Vorgehensweise auswählen, explizieren und begründen Begründung 1: Warum ist Vorgehen wissenschaftlich? Begründung 2: Warum wurde nicht anders vorgegangen? Begründung 3: Warum ist Erklärungsziel erreicht (Wahrheit)? Begründung 4: Warum ist Gestaltungsziel erreicht (Zielerreichung, Effektivität )?

5 Epistemologischer Ordnungsrahmen Erkenntnisobjekt Ontologischer Realismus Ontologischer Idealismus Möglichkeit der Erkenntnis Epistemologischer Realismus Epistemologischer Interpretivismus (Konstruktivismus) Erkenntnisgewinn Empirismus Rationalismus Kantianismus Kritiscber Rationalismus Erkenntnismethode Induktion Deduktion Abduktion Hermeneutik Wahrheitskonzept Korrespondenztheorie der Wahrheit Konsenstheorie der Wahrheit Kohärenztheorie der Wahrheit

6 Epistemologischer Ordnungsrahmen Erkenntnisobjekt 1 Ontologischer Realismus 3 Ontologischer Idealismus Möglichkeit der Erkenntnis 2 Epistemologischer Realismus 4 Epistemologischer Interpretivismus (Konstruktivismus) Es existiert eine reale Welt, unabhängig von der menschlichen Wahrnehmung, unabhängig von Denkprozessen und Sprache Objektive Erkenntnis einer (unabhängigen) Welt ist möglich. Die Welt ist ein Konstrukt, das von der menschlichen Wahrnehmung abhängt. Die Erkenntnis (eines Erkenntnisobjekts) hängt immer von dem Subjekt, der Person, ab.

7 Epistemologischer Ordnungsrahmen Erkenntnisobjekt 1 Ontologischer Realismus 3 Ontologischer Idealismus Möglichkeit der Erkenntnis 2 Epistemologischer Realismus 4 Epistemologischer Interpretivismus (Konstruktivismus) Positivismus, führt häufig zu empirischen Studien 1 häufig: Modellierung z. B. Action Research beinhaltet häufig Gestaltung Modellierung, mit z. B. hermeneutischen, linguistischen Ansätzen

8 Epistemologischer Ordnungsrahmen Erkenntnisgewinn Empirismus Rationalismus Kantianismus Kritischer Rationalismus Erkenntnismethode Induktion Deduktion Abduktion Hermeneutik Zu begründende wissenschaftliche Vorgehensweise (Erklärung und Gestaltung) Empirismus: Erkenntnis beruht auf Sinneswahrnehmungen, Wissen entsteht aus Erfahrung (empirisches Wissen, a posteriori -Wissen) Erklärung: repräsentative, konfirmatorische Studien zu aufgestellten Hypothesen Gestaltung: explorative Studien, Akzeptanzstudien usw.als Begleitforschung Rationalismus: Erkenntnis beruht auf intellektueller Verarbeitung, Wissen wird dann als apriori -Wissen bezeichnet Erklärung und Gestaltung: intellektuelle Leistung, z. B. in der Erstellung von Modellen oder in Berechnungen Kant: Sinneswahrnehmung ohne Verstand ist leer, Verstand ohne Sinne ist blind.

9 Epistemologischer Ordnungsrahmen Erkenntnisgewinn Empirismus Rationalismus Kantianismus Kritischer Rationalismus Erkenntnismethode Induktion Deduktion Abduktion Hermeneutik Zu begründende wissenschaftliche Vorgehensweise (Erklärung und Gestaltung) Induktion: Ableitung von allgemeinen Aussagen aus individuellen Fällen (z. B. Fallstudien) Deduktion: Ausgangspunkt ist allgemeine Aussage, die dann auf Einzelfälle übertragen wird. Abduktion: Aussagen aus Analogien ableiten, z. B. aus angrenzenden Theorien. Hermeneutik: Erkenntnis ist ein Prozess aus Verständnis von Einzelbeobachtungen, dieses führt zu Verständnis des Ganzen, wieder zu reflektieren an Einzelbeobachtungen (hermeneutische Spirale)

10 Epistemologischer Ordnungsrahmen Wahrheitskonzept Korrespondenztheorie der Wahrheit Kohärenztheorie der Wahrheit Konsenstheorie der Wahrheit Begründung zur Erreichung des Erklärungsziels: Korrespondenztheorie der Wahrheit: Wahr ist, was mit der Realität übereinstimmt führt zur konfirmatorischer Empirie Kohärenztheorie der Wahrheit: Wahr ist, was sich in ein konsistentes, begrifflich und logisch zusammenhängendes und außerdem umfassendes System umgangssprachlicher und wissenschaftssprachlicher Aussagen einbetten lässt umfassende Literaturanalysen. Konsenstheorie der Wahrheit: Wahr ist, wozu jeder Sachkundige und Gutwillige zustimmen könnte Erkenntnisse zur Diskussion stellen.

11 Besonderheit Gestaltungsziel Begründung zur Erreichung des Gestaltungsziels: Welches Ziel soll erreicht werden? Entwicklungsstufen der WI: Rationalisierung im Vordergrund: Kostensenkung, Wertsteigerung, Prozessökonomie, Ressourcenökonomie Ziele: Vereinfachte Bearbeitung, Zeitersparnis, Kostenersparnis Strategische Positionierung - Unternehmenssicht: Gestaltung von überbetrieblichen Strategien, Beitrag zur Stärkung der strategischen Position Ziele: Umsatz-, Rentabilitätssteigerung, Produktivitätserhöhung Kundenbindung, -zufriedenheit, Nutzen/Wert, Eintrittsbarrieren, Beziehung Strategische Gestaltung von Märkten und Gesellschaft: Beitrag zur Führung des Unternehmens im Netzverbund, Beitrag zur Entwicklung von Marktmechanismen, Beitrag zur Gestaltung neuer Produkte und Dienstleistungen Ziele: Markteffizienz, gesellschaftliche Wohlfahrt

12 Forschung in der WI Kochrezepte Idee und Forschungsthema: Originalität und Abstraktionsniveau! Gestaltung, Artefakt?: prototypisches betriebliches System, Modell und seine Umsetzung (z. B. Simulation), Methode und ihre Umsetzung Gesamte Vorgehensweise: Begründung (auch Erklärungs-, Gestaltungsziel) explizieren Literaturanalyse Angrenzende Theorie Fallstudien in der Praxis E Fallstudien in der Praxis E Beschreibungsmodell Erklärungsmodell E Prototypen Interpretation Erklärungsmodell E Gestaltungsansätze Erklärungsmodell Erklärungsmodelle Gestaltungsmodell / System Prototyp, praktische Realisierung Öffentliche Diskussion praktische Realisierung Kohärenztheorie, Deduktion, Rationalismus, z. B. mathematische Methode / Optimierung, Simulation Korrespondenztheorie, Abduktion, Empirie mit theoret. Hintergrund (Kant?), eher Realismus Konsenstheorie, Induktion, Empirismus, eher Interpretivismus (Ontolog./Epist.) Konsenstheorie, Hermeneutik, Empirismus, Ontolog. Realismus Epist. Interpretivismus

13 Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik insb. Informationsmanagement Prof. Dr. Wissenschaft und Forschung in der Wirtschaftsinformatik

14 Forschungsansatz aus empirischer Forschung und Design Science Betriebliche Aufgabe Technologiepotenziale Theoretische Ansätze Erklärungsmodell Konzepte Empirische Analyse Technologie Potenzial Informationssystem Prototypen Empirische Tests Einführung in die Praxis Empirische Studien Erklärung, z. B. der Wirkung Akzeptanz, Usability Nutzen, Erfolgsbeitrag

Institut für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl Informationsmanagement

Institut für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl Informationsmanagement Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik insb. Informationsmanagement Prof. Dr. Institut für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl Informationsmanagement Prof. Dr. Der Lehrstuhl Informationsmanagement strategische Planung

Mehr

Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden

Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden Wissenschaftshistorische und -philosophische Grundlagen Felix Günther Institut für Statistik Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Seising

Mehr

Wissenschaftstheorie

Wissenschaftstheorie Wissenschaftstheorie 2. Vorlesung: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Perspektiven Andreas Georg Scherer Prof. Dr. Andreas Georg Scherer, Lehrstuhl für Grundlagen der BWL und Theorien der Unternehmung,

Mehr

Wissenschaftstheoretische Grundlagen

Wissenschaftstheoretische Grundlagen Wissenschaftstheoretische Grundlagen Gemeinsame Annahme von allen wissenschaftstheoretischen Ansätze der empirischen Wissenschaften Es existiert eine reale Welt, die unabhängig ngig vom Beobachter ist.

Mehr

8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung

8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 8. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

6. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Metatheorien, Werturteilsproblematik und politikwissenschaftliche Methoden

6. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Metatheorien, Werturteilsproblematik und politikwissenschaftliche Methoden 6. Sitzung Methoden der Politikwissenschaft: Metatheorien, Werturteilsproblematik und politikwissenschaftliche Methoden Inhalt der heutigen Veranstaltung 1. Metatheorien/Paradigmen 2. Die so genannte Drei-Schulen

Mehr

Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL. a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft?

Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL. a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? b) Kosiol und Gutenberg vertreten verschiedene Auffassungen, wie ein Betrieb zu kennzeichnen ist. Hat dies

Mehr

KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21.

KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21. KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21.10 2002) Allgemeines: Koordination: Renate Motschnig, Uni-Wien ab WS

Mehr

Memorandum zur gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik

Memorandum zur gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik Memorandum zur gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik Hubert Österle, Jörg Becker, Ulrich Frank, Thomas Hess, Dimitris Karagiannis, Helmut Krcmar, Peter Loos, Peter Mertens, Andreas Oberweis, Elmar

Mehr

Wirkung interaktiver Online-Kommunikation auf die Marke-Kunden- "* Beziehung

Wirkung interaktiver Online-Kommunikation auf die Marke-Kunden- * Beziehung A Wirkung interaktiver Online-Kommunikation auf die Marke-Kunden- "* Beziehung DISSERTATION der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Internationale

Mehr

7. Das Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis

7. Das Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 7. Das Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur

Mehr

Metaphysik - Religiöse Überlieferung Sammelbezeichnung für alle Lehren über Unbeobachtbares, höhere Einsichten usw.

Metaphysik - Religiöse Überlieferung Sammelbezeichnung für alle Lehren über Unbeobachtbares, höhere Einsichten usw. »... erkennen, wie wir erkennen«v-2 Empirismus F. Bacon V-3 Kritischer Rationalismus K.R. Popper V-4 Konstruktivismus Metaphysik - Religiöse Überlieferung Sammelbezeichnung für alle Lehren über Unbeobachtbares,

Mehr

Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden

Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Unterschiede zwischen den Forschungsstrategien Überprüfendes vs. Entdeckendes Erkenntnisinteresse Ziel ist die Überprüfung von Theorieaussagen. Es werden

Mehr

1 Einleitung... 1. 1.1 Ausgangssituation... 2. 1.2 Explorative Voruntersuchungen zur Konkretisierung der Problemstellung... 6

1 Einleitung... 1. 1.1 Ausgangssituation... 2. 1.2 Explorative Voruntersuchungen zur Konkretisierung der Problemstellung... 6 XV Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 1 1.1 Ausgangssituation... 2 1.2 Explorative Voruntersuchungen zur Konkretisierung der Problemstellung... 6 1.3 Zielsetzungen und Abgrenzung... 9 1.4 Stand der Wissenschaft,

Mehr

Abbildungsverzeichnis... IX. Tabellenverzeichnis... XV. Abkürzungsverzeichnis... XIX. 1 Einleitung... 1. 1.1 Problemstellung und Motivation...

Abbildungsverzeichnis... IX. Tabellenverzeichnis... XV. Abkürzungsverzeichnis... XIX. 1 Einleitung... 1. 1.1 Problemstellung und Motivation... III Abbildungsverzeichnis... IX Tabellenverzeichnis... XV Abkürzungsverzeichnis... XIX 1 Einleitung... 1 1.1 Problemstellung und Motivation... 1 1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen... 3 1.3 Positionierung

Mehr

Qualitative Politikanalyse

Qualitative Politikanalyse Joachim K. Blatter Frank Janning Claudius Wagemann Qualitative Politikanalyse Eine Einfuhrung in Forschungsansatze und Methoden VSVERLAG FUR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhaltsverzeichnis Vorwort der Reihenherausgeber

Mehr

Einführung in die Wissenschaftstheorie

Einführung in die Wissenschaftstheorie Einführung in die Wissenschaftstheorie von Dr. Wolfgang Brauner Was ist Wissen? Wissen = Kenntnis von etwas haben (allg.) Wissen = wahre, gerechtfertigte Meinung (Philosophie: Platon) Formen des Wissens:

Mehr

Data Governance-Referenzmodell Organisatorische Gestaltung des unternehmensweiten Datenqualitätsmanagements

Data Governance-Referenzmodell Organisatorische Gestaltung des unternehmensweiten Datenqualitätsmanagements Data Governance-Referenzmodell Organisatorische Gestaltung des unternehmensweiten Datenqualitätsmanagements DISSERTATION der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre für Studierende der Fakultät Technik

Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre für Studierende der Fakultät Technik Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre für Studierende der Fakultät Technik 1.1 Gliederung 1. 2. Das interne Rechnungswesen 3. Das externe Rechnungswesen 4. Entscheidungen in Funktionsbereichen 5. Unternehmensführung

Mehr

Inhaltsverzeichnis TABELLENVERZEICHNIS. Nagengast, Liane Kunden erfolgreich binden 2011

Inhaltsverzeichnis TABELLENVERZEICHNIS. Nagengast, Liane Kunden erfolgreich binden 2011 V Inhaltsverzeichnis VORWORT III INHALTSVERZEICHNIS V ABBILDUNGSVERZEICHNIS XI TABELLENVERZEICHNIS XIII ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XVI TEIL A EINLEITUNG 1 1. EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMSTELLUNG 1 1.1 Hohe Investitionen

Mehr

Frank, U.: Die Konstruktion möglicher Welten als Chance und Herausforderung der Wirtschaftsinformatik.

Frank, U.: Die Konstruktion möglicher Welten als Chance und Herausforderung der Wirtschaftsinformatik. Frank, U.: Die Konstruktion möglicher Welten als Chance und Herausforderung der Wirtschaftsinformatik. In: Becker, J.; Krcmar, H.; Niehaves, B. (Hrsg.) Wissenschaftstheorie und gestaltungsorientierte Wirtschaftsinformatik.

Mehr

Adaptive Business- Intelligence-Systeme

Adaptive Business- Intelligence-Systeme Lars Burmester Adaptive Business- Intelligence-Systeme Theorie, Modellierung und Implementierung Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Ulrich Hasenkamp VIEWEG+TEUBNER RESEARCH Geleitwort Danksagung Abbildungsverzeichnis

Mehr

Leitfaden für Masterarbeiten im Master Management & Business Development für den Bereich Kommunikation und PR

Leitfaden für Masterarbeiten im Master Management & Business Development für den Bereich Kommunikation und PR Leitfaden für Masterarbeiten im Master Management & Business Development für den Bereich Kommunikation und PR 1. Wesen und Ziel der Masterarbeit Im Master Management & Business Development erlangen die

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

Das ABC der betriebswirtschaftlichen Forschung

Das ABC der betriebswirtschaftlichen Forschung Das ABC der betriebswirtschaftlichen Forschung Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten Prof. Dr. Sybille Sachs Andrea Hauser, lic. oec. HSG Versus Zürich Die Deutsche Bibliothek CIP-Einheitsaufnahme

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Thomas Kuhn The Structure of Scientific Revolutions

Thomas Kuhn The Structure of Scientific Revolutions Thomas Kuhn The Structure of Scientific Revolutions Economic History of Europe before the Industrial Revolution Prof. Komlos,, Dr. Breitfelder Sebastian Koch 25. 06. 2008 1/16 Agenda Thomas Kuhn Wissenschaftstheorie

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

Profil der Wirtschaftsinformatik

Profil der Wirtschaftsinformatik Profil der Wirtschaftsinformatik WKWI und GI FB WI * Die folgenden Ausführungen formulieren das Profil der Wirtschaftsinformatik im deutschsprachigen Raum, wie es von der wissenschaftlichen Gemeinschaft,

Mehr

Schriften zu Familienunternehmen Band 9. Herausgegeben vom Wittener Institut für Familienunternehmen

Schriften zu Familienunternehmen Band 9. Herausgegeben vom Wittener Institut für Familienunternehmen Schriften zu Familienunternehmen Band 9 Herausgegeben vom Wittener Institut für Familienunternehmen Dr. Alexander Leberling E-Commerce-Strategien von Familienunternehmen Erfolgs- und Risikopotenziale Mit

Mehr

BPMN vs. EPK & Co. oder auf was es wirklich ankommt

BPMN vs. EPK & Co. oder auf was es wirklich ankommt BPMN vs. EPK & Co. oder auf was es wirklich ankommt Sebastian Adam, Norman Riegel 15. Mai 2012, St. Augustin Die Fraunhofer-Gesellschaft e.v. Benannt nach: Rolle der FraunhoferGesellschaft: Größe: Forschungsvolumen:

Mehr

Mobile! Usability Testing for Innovative Interfaces!

Mobile! Usability Testing for Innovative Interfaces! Mobile! Usability Testing for Innovative Interfaces! Jörn Siedentopp - Anwendungen II - 09.05.2010! Master of Science Informatik! Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)! 1! Inhalt!

Mehr

Peter Brückner-Bozetti. Unternehmensberatung. und Partizipation. Eine empirische Untersuchung. in Krankenhausunternehmen

Peter Brückner-Bozetti. Unternehmensberatung. und Partizipation. Eine empirische Untersuchung. in Krankenhausunternehmen Peter Brückner-Bozetti Unternehmensberatung und Partizipation Eine empirische Untersuchung in Krankenhausunternehmen Mit einem Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Michael Lingenfelder Springer Gabler Inhaltsverzeichnis

Mehr

Preisfairness im Handel: Wahrnehmung und Konsequenzen von Preisreduktionen

Preisfairness im Handel: Wahrnehmung und Konsequenzen von Preisreduktionen Preisfairness im Handel: Wahrnehmung und Konsequenzen von Preisreduktionen ; DISSERTATION der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) zur Erlangung der

Mehr

13* Markteinsteiger - eine interessante Zielgruppe? Erfolg von speziellen Marketing-Massnahmen zur Gewinnung und Bindung von Markteinsteigern

13* Markteinsteiger - eine interessante Zielgruppe? Erfolg von speziellen Marketing-Massnahmen zur Gewinnung und Bindung von Markteinsteigern 13* Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Markteinsteiger - eine interessante Zielgruppe?

Mehr

Profilgruppe. Supply Chain Management

Profilgruppe. Supply Chain Management Profilgruppe Supply Chain Management Stand: Juni 2015 Inhaltliche Darstellung: Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Supply Chain Management und Management Science Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,

Mehr

Individuelles Bachelorstudium. Software Engineering for Physics

Individuelles Bachelorstudium. Software Engineering for Physics Individuelles Bachelorstudium Software Engineering for Physics 1 Qualifikationsprofil Das individuelle Bachelorstudium Software Engineering for Physics vermittelt eine breite, praktische und theoretische

Mehr

Aufgabenheft. Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Modul 32701 - Business/IT-Alignment. 26.09.2014, 09:00 11:00 Uhr. Univ.-Prof. Dr. U.

Aufgabenheft. Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Modul 32701 - Business/IT-Alignment. 26.09.2014, 09:00 11:00 Uhr. Univ.-Prof. Dr. U. Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Aufgabenheft : Termin: Prüfer: Modul 32701 - Business/IT-Alignment 26.09.2014, 09:00 11:00 Uhr Univ.-Prof. Dr. U. Baumöl Aufbau und Bewertung der Aufgabe 1 2 3 4 Summe

Mehr

1 Personalisierte Internetauftritte zum Aufbau und zur Stärkung von Marken... 1

1 Personalisierte Internetauftritte zum Aufbau und zur Stärkung von Marken... 1 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... XV Abbildungsverzeichnis... XVII Anhangsverzeichnis... XIX 1 Personalisierte Internetauftritte zum Aufbau und zur Stärkung von Marken... 1 1.1 Rahmenbedingungen

Mehr

Geleitwort... V. Vorwort... VII. Inhaltsverzeichnis... IX. Abbildungsverzeichnis...XIV. Tabellenverzeichnis...XVI. Abkürzungsverzeichnis...

Geleitwort... V. Vorwort... VII. Inhaltsverzeichnis... IX. Abbildungsverzeichnis...XIV. Tabellenverzeichnis...XVI. Abkürzungsverzeichnis... IX Geleitwort... V Vorwort... VII... IX Abbildungsverzeichnis...XIV Tabellenverzeichnis...XVI Abkürzungsverzeichnis...XVII 1 Einleitung...1 1.1 Problemstellung...1 1.2 Zielsetzung und Forschungsmethodik...5

Mehr

lung eingebetteter Softwaresysteme im

lung eingebetteter Softwaresysteme im Technische Universität München Fakultät für Informatik Lehrstuhl für Software & Systems Engineering Kosten und Nutzen modellbasierter Entwick lung eingebetteter Softwaresysteme im Automobil Sascha Kirstan

Mehr

Volker Nissen (Hrsg.) Consulting Research. Unternehmensberatung aus wissenschaftlicher Perspektive. Deutscher Universitäts-Verlag

Volker Nissen (Hrsg.) Consulting Research. Unternehmensberatung aus wissenschaftlicher Perspektive. Deutscher Universitäts-Verlag Volker Nissen (Hrsg.) Consulting Research Unternehmensberatung aus wissenschaftlicher Perspektive Deutscher Universitäts-Verlag Inhaltsverzeichnis IX Inhaltsverzeichnis I Einführung und Überblick 1 1 Consulting

Mehr

Seminar Operations Management (MW10.4) Anmerkungen folgen

Seminar Operations Management (MW10.4) Anmerkungen folgen Seminar Operations Management (MW10.4) Anmerkungen folgen Seminar Finance, Capital Markets & Risk (MW 12.5) Professor Dr. W. Kürsten Rationale Entscheidungen unter Risiko: Traditionelle Ansätze und moderne

Mehr

Chair of Information Management Wissenschaftsdisskussion

Chair of Information Management Wissenschaftsdisskussion Chair of Information Management Wissenschaftsdisskussion 3. Wirtschaftsinformatik Doktorandenkolloquium Südost-Niedersachsen 2008 10. - 11. März 2008, St.Andreasberg Institute of Information Systems Chair

Mehr

Markenerfolg durch Brand Communities

Markenerfolg durch Brand Communities Bastian Popp Markenerfolg durch Brand Communities Eine Analyse der Wirkung psychologischer Variablen auf ökonomische Erfolgsindikatoren Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Herbert Woratschek GABLER RESEARCH

Mehr

Fragestellungen und Disziplinen der SE

Fragestellungen und Disziplinen der SE Fragestellungen und Disziplinen der SE Forschungsbereiche der Software-Ergonomie Fehlererkennung/-behandlung - Fehlerdignose/-meldungen - Fehlerbehebung - Fehlervermeidung Dialogführung - Kommandoeingabe,

Mehr

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder

Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder 1 2 3 Die Quantitative und Qualitative Sozialforschung unterscheiden sich bei signifikanten Punkten wie das Forschungsverständnis, der Ausgangspunkt oder die Forschungsziele. Ein erstes Unterscheidungsmerkmal

Mehr

Software-Engineering

Software-Engineering FH Wedel Prof. Dr. Sebastian Iwanowski SWE2 Folie 1 Software-Engineering Sebastian Iwanowski FH Wedel Kapitel 2: Grundbegriffe und Prinzipien FH Wedel Prof. Dr. Sebastian Iwanowski SWE2 Folie 2 Grundbegriffe

Mehr

Wissenschafts- und Managementtheorien

Wissenschafts- und Managementtheorien Wissenschafts- und Managementtheorien Institut für Handel und Marketing Arbeitsbereich Marketing und Innovation Prof. Dr. Thorsten Teichert Von-Melle-Park 5 D-20146 Hamburg Raum 3078 (Sekretariat) Telefon:

Mehr

GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Methodenliste für die Datenbanken SOFIS und SOLIS (Stand: 22.11.2007) Deskriptoren in Facette 1 und 2, Nicht-Deskriptoren in Facette 3 Facette 1: Primäre

Mehr

Dr. Nadine Amende. Nutzenmessung der. geografischen. Informationsvisualisierung. in Verbindung mit der. Informationssuche

Dr. Nadine Amende. Nutzenmessung der. geografischen. Informationsvisualisierung. in Verbindung mit der. Informationssuche Reihe: Wirtschaftsinformatik Band 79 Herausgegeben von Prof. Dr. Dietrich Seibt, Köln, Prof. Dr. Hans-Georg Kemper, Stuttgart, Prof. Dr. Georg Herzwurm, Stuttgart, Prof. Dr. Dirk Stelzer, Ilmenau, und

Mehr

Innovationsorientierte Unternehmensführung - Grundlagen, Konzepte, Erfolgsfaktoren -

Innovationsorientierte Unternehmensführung - Grundlagen, Konzepte, Erfolgsfaktoren - Seminar zum Thema sorientierte Unternehmensführung - Grundlagen, Konzepte, Erfolgsfaktoren - Univ.-Prof. Dr. Ruth Stock-Homburg Wintersemester 2007/2008 1 Agenda Was bringt Ihnen das Seminar? Wie ist das

Mehr

Usability und User-Centered Design im Kontext einer wissenschaftlichen Bibliothek

Usability und User-Centered Design im Kontext einer wissenschaftlichen Bibliothek Usability und User-Centered Design im Kontext einer wissenschaftlichen Bibliothek Margret Plank und Steffen Weichert Symposium zur Vorstellung des Sammelbands "Benutzerfreundliche Bibliotheken im Web"

Mehr

SE Requirements. Michael Maur, Philipp Zühlke. Fachbereich Informatik Praktische Informatik Prof. Dr. W. Henhapl/ Andreas Kaminski

SE Requirements. Michael Maur, Philipp Zühlke. Fachbereich Informatik Praktische Informatik Prof. Dr. W. Henhapl/ Andreas Kaminski SE Requirements Einsatz ethnographischer Methoden 24. April. Seminareinheit : Qualität in der Softwareentwicklung & Erhebung von Requirements Software Engineering: Requirements Sommersemester 2008 Michael

Mehr

Internes Audit in universitären Hochschulen

Internes Audit in universitären Hochschulen Internes Audit in universitären Hochschulen Theorie und international empirische Befunde DISSERTATION der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich zur Erlangung der Würde einer Doktorin

Mehr

Messung von Kundenzufriedenheit im E-Commerce

Messung von Kundenzufriedenheit im E-Commerce Messung von Kundenzufriedenheit im E-Commerce Köln,19. März 2013 Dipl. Bw. Meike Schumacher Hochschule Aschaffenburg Fragestellung: Akzeptanz von Systemen ein wichtiges Thema im IMI: ESF-geförderte Projekte:

Mehr

zwischen Wirtschaft Kultur Politik

zwischen Wirtschaft Kultur Politik zeppelin universität zwischen Wirtschaft Kultur Politik Hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaftsdisziplin im Zeitalter der Digitalisierung eine Zukunft? Prof. Dr. Reinhard Schütte Friedrichshafen,

Mehr

Übung: Einführung in die Politikwissenschaft Wissenschaftliches Arbeiten Herbstsemester 2012

Übung: Einführung in die Politikwissenschaft Wissenschaftliches Arbeiten Herbstsemester 2012 Übung: Einführung in die Politikwissenschaft Wissenschaftliches Arbeiten Herbstsemester 2012 an der Fakultät für Sozialwissenschaften, Fachbereich Politikwissenschaft, der Universität Mannheim 7. Sitzung

Mehr

Multi-Channel-Retailing

Multi-Channel-Retailing Hanna Schramm-Klein Multi-Channel-Retailing Verhaltenswissenschaftliche Analyse der Wirkung von Mehrkanalsystemen im Handel Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Joachim Zentes Deutscher Universitäts-Verlag

Mehr

Das Phänomen der De-Internationalisierung

Das Phänomen der De-Internationalisierung Astrid Jagenberg Das Phänomen der De-Internationalisierung Ein reales Phänomen oder nur ein theoretisches Konstrukt? LIT INHALT Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis i iii vii 1 Einleitung

Mehr

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Der Nutzen betrieblicher Weiterbildung für Großunternehmen. Eine empirische Analyse unter bildungsökonomischen Aspekten

Mehr

Strategien und Massnahmen für ein erfolgreiches Management der Mitarbeiterbindung

Strategien und Massnahmen für ein erfolgreiches Management der Mitarbeiterbindung Anja vom Hofe Strategien und Massnahmen für ein erfolgreiches Management der Mitarbeiterbindung Verlag Dr. KovaC Hamburg 005 IX... Gunpu!quapuny Jnz Ua6Uny3nSJaJUn ayas!j!dw3 8c...,,...,,... Gunpu!quapuny

Mehr

ISO 20000: Mit Zertifikat beachtliche Verbesserungen umgesetzt

ISO 20000: Mit Zertifikat beachtliche Verbesserungen umgesetzt Fakultät für Wirtschaft und Informatik Arbeitspapier 09/2011 ISO 20000: Mit Zertifikat beachtliche Verbesserungen umgesetzt Prof. Dr. Georg Disterer Fakultät für Wirtschaft und Informatik Hochschule Hannover

Mehr

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung B.A. Sozialwissenschaften Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung Modulverantwortung Modulverantwortlich für die Methoden der empirischen Sozialforschung in Marburg

Mehr

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der kognitiven Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der kognitiven Entwicklung Vorbemerkungen Im Handlungsfeld

Mehr

Effiziente Gestaltung bankspezifischer CRM-Prozesse

Effiziente Gestaltung bankspezifischer CRM-Prozesse Clement U. Mengue Nkoa Effiziente Gestaltung bankspezifischer CRM-Prozesse Ein praxisorientiertes Referenz-Organisationsmodell Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Michael Bastian Deutscher Universitäts-Verlag

Mehr

VORSCHLÄGE FÜR THEMEN BZW. THEMENFELDER FÜR MASTERARBEITEN

VORSCHLÄGE FÜR THEMEN BZW. THEMENFELDER FÜR MASTERARBEITEN VORSCHLÄGE FÜR THEMEN BZW. THEMENFELDER FÜR MASTERARBEITEN am Institut für Wirtschaftspädagogik Stand April 2015 Richard Fortmüller Themenbereich Lehr-Lern-Forschung: Empirische Untersuchungen (z.b. Experimente)

Mehr

Geschäftsmodelle für Netzeffektgüter - Eine Analyse am Beispiel des Smart Home -

Geschäftsmodelle für Netzeffektgüter - Eine Analyse am Beispiel des Smart Home - Geschäftsmodelle für Netzeffektgüter - Eine Analyse am Beispiel des Smart Home - Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Grades Doctor oeconomiae publicae (Dr. oec. publ.) an der Ludwig-Maxünilians-Universität

Mehr

Lit-Hinweis Konstruktivismus: http://miami.uni-muenster.de/servlets/derivateservlet/derivate-3110/diss_albrecht.pdf

Lit-Hinweis Konstruktivismus: http://miami.uni-muenster.de/servlets/derivateservlet/derivate-3110/diss_albrecht.pdf Lit-Hinweis Konstruktivismus: http://miami.uni-muenster.de/servlets/derivateservlet/derivate-3110/diss_albrecht.pdf Gerhard Roth, Biologe und Hirnforscher»... in unserer Wahrnehmung und in unserem Denken

Mehr

Kundenbindung im gewerblichen Automobilmarkt

Kundenbindung im gewerblichen Automobilmarkt Andreas Meyer Kundenbindung im gewerblichen Automobilmarkt Eine empirische Kausalanalyse it einem Geleitwort von Prof. Dr. Frank Wimmer GABLER RESEARCH XI Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht t IX Inhaltsverzeichnis

Mehr

Pflichtmodul Projektstudium im WiSe 2014/15

Pflichtmodul Projektstudium im WiSe 2014/15 Pflichtmodul Projektstudium im WiSe 2014/15 Informationsveranstaltung Prof. Dr. Schumann Allgemeine Informationen zum Projektstudium Alle Projektarbeiten umfassen: Ergebnisdokumentation in Form einer Hausarbeit

Mehr

Hildesheimer Denkwerk-Projekt: SchülerUni Nachhaltige Geschäftsprozesse gestalten

Hildesheimer Denkwerk-Projekt: SchülerUni Nachhaltige Geschäftsprozesse gestalten Life Science: Denkwerk-Projekt Dennis Behrens, Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Erik Kolek, Thorsten Schoormann Hildesheimer Denkwerk-Projekt: SchülerUni Nachhaltige Geschäftsprozesse gestalten Life Science

Mehr

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen. Das Verfassen einer Hausarbeit Ziel einer Hausarbeit: Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Mehr

Spannungsfeld Projektmanagement in der öffentlichen Verwaltung

Spannungsfeld Projektmanagement in der öffentlichen Verwaltung Bernhard Rapf Spannungsfeld Projektmanagement in der öffentlichen Verwaltung Die systemorientierte Fallanalyse zur Erkennung von situativen Leistungsfaktoren im Projektalltag Diplomica Verlag Bernhard

Mehr

Datenqualitätsmanagement im Customer Relationship Management

Datenqualitätsmanagement im Customer Relationship Management Wolfgang Leußer Datenqualitätsmanagement im Customer Relationship Management Verlag Dr. Kovac Hamburg 2011 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XVII XIX XXI

Mehr

Sonstiges Wahlfach Wirtschaftsinformatik

Sonstiges Wahlfach Wirtschaftsinformatik Sonstiges Wahlfach Wirtschaftsinformatik Anhang Nr. 48: Wirtschaftsinformatik Das Fach ist bestanden, wenn 24 Leistungspunkte erworben wurden. Veranstaltungsform SWS Turnus Leistungspunkte Prüfungsform

Mehr

Dr. Silvia Adelhelm. Geschäftsmodellinnovationen. Eine Analyse am Beispiel der mittelständischen Pharmaindustrie

Dr. Silvia Adelhelm. Geschäftsmodellinnovationen. Eine Analyse am Beispiel der mittelständischen Pharmaindustrie Reihe: Technologiemanagement, Innovation und Beratung Band 32 Herausgegeben von Prof. Dr. Dr. h. c. Norbert Szyperski, Köln, vbp StB Prof. Dr. Johannes Georg Bischoff, Wuppertal, und Prof. Dr. Heinz Klandt,

Mehr

Methoden der Erkenntnisgewinnung. Seminar Empirische Sozialforschung/ Pflegeforschung Prof. Dr. U. Toellner-Bauer

Methoden der Erkenntnisgewinnung. Seminar Empirische Sozialforschung/ Pflegeforschung Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Methoden der Erkenntnisgewinnung Seminar Empirische Sozialforschung/ Pflegeforschung Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Parabel Ein Ichthyologe, ein Fischkundiger, will das Leben im Meer erforschen. Er wirft

Mehr

1. Einführung. Einführung in das Studium der Management- und. Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14

1. Einführung. Einführung in das Studium der Management- und. Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 1. Einführung Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur für ABWL, insbes. Personal & Organisation

Mehr

Wahrnehmung der sozialen Verantwortung durch Unternehmen, von Investoren und der Öffentlichkeit am Beispiel der pharmazeutischen Industrie

Wahrnehmung der sozialen Verantwortung durch Unternehmen, von Investoren und der Öffentlichkeit am Beispiel der pharmazeutischen Industrie Wahrnehmung der sozialen Verantwortung durch Unternehmen, von Investoren und der Öffentlichkeit am Beispiel der pharmazeutischen Industrie Dissertationsarbeit zur Erlangung des Doktorgrades im Fachbereich

Mehr

Matthias Boehm, Carl Stolze, Oliver Thomas Universität Osnabrück Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik (IMWI)

Matthias Boehm, Carl Stolze, Oliver Thomas Universität Osnabrück Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik (IMWI) Berufsbegleitende Weiterbildung im Spannungsfeld von Wissenschaft und IT- Beratung Workshop Moden und Trends in der IV-Beratung (Informatik 2011), 6. Oktober 2011 Matthias Boehm, Carl Stolze, Oliver Thomas

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 7 Implikationen für Forschung und Praxis 169 7.1 Implikationen aus dem theoretischen Teil... 170

Inhaltsverzeichnis. 7 Implikationen für Forschung und Praxis 169 7.1 Implikationen aus dem theoretischen Teil... 170 I 1 Einführung 1 1.1 Ausgangslage und Problemstellung... 1 1.2 Stand der Forschung... 3 1.3 Forschungslücke.... 6 1.3.1 Theoretische Lücke... 6 1.3.2 Praktische Lücke.... 7 1.4 Forschungsfrage und Abgrenzung

Mehr

Modellbasierte Diagnosesysteme

Modellbasierte Diagnosesysteme Modellbasierte Diagnosesysteme Diagnose: Identifikation eines vorliegenden Fehlers (Krankheit) auf der Basis von Beobachtungen (Symptomen) und Hintergrundwissen über das System 2 Arten von Diagnosesystemen:

Mehr

Business Management Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management

Business Management Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management Business Management Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management Bitte beachten Sie folgende Voraussetzungen: Voraussetzungen (für alle drei Module) Supply Chain Management lässt sich als die konsequente

Mehr

5. Schließende Statistik. 5.1. Einführung

5. Schließende Statistik. 5.1. Einführung 5. Schließende Statistik 5.1. Einführung Sollen auf der Basis von empirischen Untersuchungen (Daten) Erkenntnisse gewonnen und Entscheidungen gefällt werden, sind die Methoden der Statistik einzusetzen.

Mehr

Automatische Gesprächsauswertung im Callcenter

Automatische Gesprächsauswertung im Callcenter Einleitung Forschungsbeitrag Automatische Gesprächsauswertung im Callcenter Projekt CoachOST Dipl.-Wirtsch.-Inf. Mathias Walther Prof. Dr. Taïeb Mellouli Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Operations

Mehr

MASTERARBEIT. Titel der Masterarbeit

MASTERARBEIT. Titel der Masterarbeit MASTERARBEIT Titel der Masterarbeit Visualisierung von Metamodellen im Rahmen der Open-Model-Initiative - Konzeption, Design und prototypische Implementierung eines Metamodell-Browsers Verfasser Peter

Mehr

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter LV: 18.92 Empirische Forschungsmethoden in praktischer Anwendung Leiterin: Mag. Dr. Gunhild Sagmeister Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung/Erkenntnisinteresse

Mehr

Methodenkonstruktion als wissenschaftlicher Erkenntnisansatz

Methodenkonstruktion als wissenschaftlicher Erkenntnisansatz Methodenkonstruktion als wissenschaftlicher Erkenntnisansatz Verfasser: Christian Braun, Martin Hafner, Felix Wortmann Lehrstuhl: Prof. Dr. Robert Winter Bericht Nr.: BE HSG/IWI 1 Datum: 2004-02-03 Universität

Mehr

5. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Wissenschaftstheorie

5. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Wissenschaftstheorie 5. Sitzung Methoden der Politikwissenschaft: Wissenschaftstheorie Inhalt der heutigen Veranstaltung 1. Was ist Wissenschaft? 2. Gütekriterien von Wissenschaft 3. Exkurs: Wissenschaftssprache 4. Hypothese,

Mehr

Arnfried Nagel. Logistik im Kontext der Nachhaltigkeit Ökologische Nachhaltigkeit als Zielgröße bei der Gestaltung logistischer Netzwerke

Arnfried Nagel. Logistik im Kontext der Nachhaltigkeit Ökologische Nachhaltigkeit als Zielgröße bei der Gestaltung logistischer Netzwerke Arnfried Nagel Logistik im Kontext der Nachhaltigkeit Ökologische Nachhaltigkeit als Zielgröße bei der Gestaltung logistischer Netzwerke Universitätsverlag der Technischen Universität Berlin Inhaltsverzeichnis

Mehr

Modulhandbuch Management und Leadership (M.A.)

Modulhandbuch Management und Leadership (M.A.) Modulhandbuch Management und Leadership (M.A.) Modul M1: Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten TWS 4 Kontaktstudium 50 Selbststudium 75 Trimester 1 Workload 125 ECTS Vorlesung mit Übung

Mehr

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung 1 1 Hypothesen: Grundlagen 2 Die Entwicklung und Untersuchung von Hypothesen Typischer Forschungsablauf zur Untersuchung handelswissenschaftlicher Hypothesen

Mehr

Adoptionsfaktoren. Thorsten^Litfin^ Empirische Analyse am Beispiel eines innovativen Telekommunikationsdienstes. Deutscher Universitäts-Verlag

Adoptionsfaktoren. Thorsten^Litfin^ Empirische Analyse am Beispiel eines innovativen Telekommunikationsdienstes. Deutscher Universitäts-Verlag Thorsten^Litfin^ Adoptionsfaktoren Empirische Analyse am Beispiel eines innovativen Telekommunikationsdienstes Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Sänke Albers Deutscher Universitäts-Verlag Inhaltsverzeichnis

Mehr

Managementprozesse und Performance

Managementprozesse und Performance Klaus Daniel Managementprozesse und Performance Ein Konzept zur reifegradbezogenen Verbesserung des Managementhandelns Mit einem Geleitwort von Univ.-Professor Dr. Dr. habil. Wolfgang Becker GABLER EDITION

Mehr

Personalmanagement in transnationalen Dienstleistungsunternehmen - untersucht am Beispiel der Hotellerie in der Karibik

Personalmanagement in transnationalen Dienstleistungsunternehmen - untersucht am Beispiel der Hotellerie in der Karibik Personalmanagement in transnationalen Dienstleistungsunternehmen - untersucht am Beispiel der Hotellerie in der Karibik Der Fakultät I Bildungs-, Kultur- und Sozialwissenschaften der LEUPHANA Universität

Mehr

Model Driven Architecture

Model Driven Architecture Model Driven Architecture Wilhelm Stephan Universität Hamburg Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Seminar Softwareentwicklung in der Wissenschaft Betreuer: Julian Kunkel SommerSemester

Mehr

STRATEGISCHE IMPULSE FÜR IHRE IT. Ein Leistungsangebot der Rheni GmbH

STRATEGISCHE IMPULSE FÜR IHRE IT. Ein Leistungsangebot der Rheni GmbH STRATEGISCHE IMPULSE FÜR IHRE IT Ein Leistungsangebot der Rheni GmbH 01.03.2009 Profil Die Rheni GmbH wurde 2006 im BusinessCampus der Hochschule Bonn Rhein Sieg gegründet. Sie profitiert somit von der

Mehr