PRODUKT MANUAL DEUTSCH. Commend SIP-Serie VERSION 3.0/0313

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1 PRODUKT MANUAL DEUTSCH VERSION 3.0/0313

2 Hinweis des Herstellers: Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der EU-Richtlinie 89/336/EWG (EN 55022, EN 55024). Hierfür tragen die Geräte die CE-Kennzeichnung. Bitte bewahren Sie diese Beschreibung sorgfältig auf! Achtung: Die Montage und Installation der SIP-Geräte und des Zubehörs darf ausschließlich durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen. Der Austausch von Modulen darf ausschließlich im spannungsfreien Zustand erfolgen. Vor dem Austausch von Modulen oder sonstigen Arbeiten im Gerät sind ESD-Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Version: 3.0/0313 Seitenanzahl: 78 Änderungen und Irrtümer vorbehalten /0313

3 Inhalt Einleitung 4 Commend Sicherheit für die SIP-Welt 4 Technische Daten 6 Lieferumfang 9 Systemanforderungen / Kompatibilität 10 Varianten der SIP-Serie 10 Montage 14 SIP-Serie P, SIP-Serie F 14 SIP-Serie V, SIP-Serie VE 19 SIP-Serie M 28 Konfiguration via Webinterface 34 Erste Verbindung 34 Konfiguration der SIP-Sprechstelle 35 SNMP 63 Provisioning 67 Anhang 71 Grundlagenwissen Audiokonfiguration 71 Serverloser Betrieb 73 Displaymenü WS 800V / WS 800F 75 Bedienung Rufauslösung an SIP-WS 500F 76 Anschluss 29 SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE, SIP-Serie F 29 SIP-Serie M 31 Technischer Support 78 Vers. 3.0/0313 3

4 Einleitung Einleitung Commend Sicherheit für die SIP-Welt SIP-Sprechstellen mit Intercom Power Die Full-Duplex fähigen Sprechstellen der SIP-Serie verbindet die SIP-Welt mit der Verlässlichkeit und der Qualität von Commend Lösungen. Die SIP-Sprechstellen werden direkt an das Ethernet (LAN/WAN) angeschlossen und sind so über ein IP-Netzwerk mit einem kompatiblen SIP Server verbunden. Der integrierte Switch mit Downlink-Funktion erlaubt den direkten Anschluss eines weiteren IP-Gerätes (z.b. einer IP-Kamera). Neben hoher Lautstärke zeichnen sich die SIP-Sprechstellen durch zahlreiche weitere Leistungsmerkmale aus: Sprachkonserven können vielseitig eingesetzt werden, wie z.b. als akustisches Signal für Leitungsausfall oder als Beruhigungsmeldung für Rufauslösung, eine konfigurierbare Hintergrundgeräuschunterdrückung gewährleistet eine optimale Sprachqualität in herausfordernden Situationen. Des Weiteren sind die Sprechstellen aufgrund integrierter Relaisausgänge bestens für den Einsatz als Torstellen in Eingangs- sowie Durchgangsbereichen geeignet. Die kompakte Gehäusekonstruktion der SIP-Serie ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzart IP 65. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das jeweilige Beschriftungsfeld individuell bedruckt werden. SIP-Series P SIP-Series V SIP-Series VE SIP-Series F SIP-Series M Die verschiedenen Varianten der SIP-Serie werden auf Seite 10 näher beschrieben. Sprachverbindung nach SIP-Standard Die Sprachverbindung erfolgt per Voice over IP (VoIP) nach dem SIP-Standard über das angeschlossene Ethernet LAN, entweder mit Hilfe einer SIP-fähigen Telefonanlage, einem SIP-Provider oder via direkter Wahl einer IP-Adresse. WAS IST SIP? Das Netzprotokoll SIP ist nur eines von mehreren Protokollen, die bei VoIP eingesetzt werden. SIP steht für Session Initiation Protocol, was soviel heißt wie Sitzungs-Einleitungs-Protokoll. SIP sorgt aber nur dafür, dass das Gespräch hergestellt wird. Denn SIP signalisiert nur das Gespräch. Dann kommt das Session Description Protocol (SDP) zum Einsatz. Das Sitzungs-Beschreibungs-Protokoll handelt dann die Gesprächsmodalitäten aus: Sprachcodec und Übertragungsprotokoll. Letzteres ist für den wirklichen Datenaustausch verantwortlich. Die eigentlichen Datenströme, also die kodierte Sprache, werden vom Realtime Transport Protocol (RTP) übertragen. Das Echtzeit-Übertragungsprotokoll zerlegt die Sprachdaten in Pakete und verschickt sie über UDP d.h. das User Datagram Protocol (UDP) ist für die Übertragung der Datenpakete zuständig /0313

5 Einleitung WIE FUNKTIONIERT VOIP NACH DEM SIP-STANDARD? Jeder VoIP-Teilnehmer meldet sich automatisch mit der jeweiligen IP-Adresse bei einem Server seines Providers an. Dieser weist dem Teilnehmer eine neue Adresse nach den Regeln des SIP-Standards, in der Form zu. Diese Adresse wird einer normalen Telefonnummer zugeordnet. Gibt ein Teilnehmer zum Aufbau eines Gesprächs diese Telefonnummer ein, wird sie zunächst in die SIP- Adresse übersetzt. Auf diese Weise lässt sich ermitteln, unter welcher IP-Adresse der Angerufene derzeit erreichbar ist. Diese Informationen sendet der Server zurück an den Anrufer, dessen Hardware oder Software nun die Sprachpakete an die IP-Adresse des Gesprächspartners übermittelt. Damit dieser auch antworten kann, sendet er gleichzeitig seine eigene, aktuelle IP-Adresse mit. Leistungsmerkmale im Überblick Sehr hohe Lautstärke Full Duplex für natürliche, freisprechende Kommunikation Schmutzabweisende Folienoberfläche; reinigungs- und desinfektionsmittelresistent HD Voice 7 khz Audio NEU! Displayunterstützung, Volltastaturunterstützung, Handhörerunterstützung Provisioning NEU! Lokales Telefonbuch Konfigurierbare, automatische Rufannahme NEU! Rufketten (automatisches Abarbeiten einer Telefonkette) Beliebiger Text im Display (z.b. Hausnummer, Info,...) NEU! Unterstützung der RGB LED bei SIP-Sprechstellen NEU! Telefonbuch und Webcalls direkt im Webinterface NEU! STUN-Unterstützung; SNMP zur Überwachung der Sprechstelle Sprachkonserven als Beruhigungsmeldung bei Rufauslösung; Individueller Rufton für Auslöser; Standortmeldung; sls akustisches Signal bei Leitungsausfall Ansteuerung der 2 Relais beispielweise als Türöffner über DTMF-Nachwahl oder Web oder als Begleitkontakte für diverse Funktionen, beispielsweise: Zusätzliche Signalisierung bei Anruf, während des Gespräches oder im Fehlerfall Drei Eingänge zum Anschluss zusätzlicher Ruftasten NEU! Line-In(SIP-Module)/Line-Out (SIP-Sprechstellen); Fernsteuerbar über HTTP Serverredundanz (bis zu 3 Server) NEU! Betrieb ohne Server möglich Konfigurierbarer akustischer Echo Canceller (AEC) Konfigurierbare Hintergrundgeräuschunterdrückung Adaptiver Jitter Buffer Entspricht dem SIP Standard für nahtlose Integration in jedem SIP-fähigen Telefonsystem Integrierter Webserver zur Konfiguration & Firmware Update Mikrofonsensibilität und Lautstärke einstellbar Flexibler Betrieb über Power over Ethernet oder externe Spannungsversorgung 7 khz Sprachqualität für optimale Verständlichkeit und Kompatibilität; Erhöhte Systemverfügbarkeit durch redundante LAN-Infrastruktur Die integrierte Switchfunktion ermöglicht den Anschluss zusätzlicher IP-Geräte (z.b. IP-Kamera) Konfigurierbare Auto Answer Funktion Instant boot (Systemstart innerhalb von Sekunden) Kommunikation über IP-Datennetze keine zusätzliche Verkabelung erforderlich Kompakte Gehäusekonstruktion mit Schutzart IP 65 vandalengeschützte Varianten zusätzlich bis zu Schutzart IK 09 SIP-Serie F: Schmutzabweisende Folienoberfläche; reinigungs- und desinfektionsmittelresistent Konfigurierbare Hintergrundbeleuchtung 3.0/0313 5

6 Einleitung Technische Daten In den folgenden Tabellen werden die technischen Daten aller Varianten der SIP-Serie aufgelistet. Netzwerk, Codecs DTMF Dekodierung: RFC 2833 SIP User Agent (UDP): RFC 3261 IP Protokoll: IPv6 ready IPv4, TCP, UDP, HTTP, RTP, RTCP, DHCP, SNMPv2c, STUN Ports: Webinterface für Konfiguration (http): TCP Port 80 SIP: UDP Port 5060 (veränderbar) RTP: UDP Port (veränderbar) Optional DNS: UPD und TCP Port 53 Optional SNMP: UDP Ports 160 und 161 Ethernet: 2 x 10/100 MBit/s (Full/Half Duplex) Codecs: G.711 a-law G.711 µ-law G.722 Frequenzbereich Hz Stromversorgung Leistungsaufnahme: PoE (Power over Ethernet): nur SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE, SIP-Serie F: Stromversorgung: 1,6 W im Ruhezustand ca. 2 W bei Gespräch (abhängig von Lautstärke) Standard IEEE 802.3af Leistungsaufnahme des Endgerätes: Klasse 0 (0,44 W bis 12,95 W) 24 VDC ± 2 V, 500 ma oder PoE Achtung: Es ist zwingend erforderlich auf eine korrekte Stromversorgung zu achten: min. 22 VDC, max. 26 VDC nur SIP-Serie M: Stromversorgung: VAC od VDC, 500 ma oder PoE Hardware RAM Speicher: Flash Speicher: Handhörer, Headset: Verstärker: 32 MByte 8 MByte EM Empfindlichkeit: 14 mv eff EM Impedanz: 3,3 kω / EM Speisung: 2,5 V EP Pegel: 850 mv eff bei 0 dbm0 / EP Impedanz: 200 Ω Integrierter Class D Endverstärker mit 2,5 W Ausgänge: 2 Relaisausgänge (Umschaltekontakte) 30 V / 1 A: Schaltzyklen Eingänge: 3 Eingänge für potentialfreie Kontakte Relative Umgebungsfeuchte: bis 95% nicht kondensierend Anschluss: steckbare Schraubklemmen IP Uplink/Downlink: geschirmte RJ 45 Modularsteckdosen Verkabelung: min. Kat /0313

7 Einleitung nur SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE, SIP-Serie F: Arbeitstemperaturbereich: Lagertemperaturbereich: Mikrofon: Lautsprecher: Line-Ausgang: Statusanzeige: Tastatur, Ruftaster: Display: nur SIP-Serie M: Arbeitstemperaturbereich: Lagertemperaturbereich: Mikrofoneingang: Anzuschließender Lautsprecher: Line-Eingang: Statusanzeige: Tasten: 20 C bis +60 C 20 C bis +60 C Elektretmikrofon mit Kugelcharakteristik für max. 7 m Besprechungsabstand Spezialmembran für optimale Klangqualität Schalldruck: 85 db/1 W/1 m, 2 x 8 Ω für Anschluss Lautsprechermodul rote LED SIP-Serie F, SIP-WS 800x: alphanumerische Volltastatur, weiße Hintergrundbeleuchtung, Betätigungskraft: 3 N, 1 x 10 6 Schaltspiele WS 20xP, SIP-WS 20xV, SIP-Serie VE: 1 3 Zielwahltasten nur SIP-Serie VE: großflächige rote Notruftaste SIP-WS 800x: LCD-Grafikisplay, 128 x 64 Pixel, weiße Hintergrundbeleuchtung 40 C bis +70 C 40 C bis +70 C für Elektretmikrofon oder dynamisches Mikrofon Mic Eingang: Nennpegel 2,8 mv an 3,3 kω (Mic-Speisespannung 2,5 V) 2.5 W an 4 Ω / 1.5 W an 8 Ω LS-Ausgang: max. 3,5 V eff (LS-Pot max) für Einspeisung von Audio (z.b. Musik, Funkkonferenz) Line-Eingang: Nennpegel 0 dbu 0,775 V an 10 kω Anschlussmöglichkeit für eine LED 6 ma Anschlussmöglichkeit für 3 einzelne Tasten Gehäuse, Montage SIP-Serie P, SIP-Serie F: Schutzart: IP 65 Frontplatte: Zusätzliches Montagematerial: Abmessungen: SIP-Serie P: Kunststoff SIP-Serie F: Kunststoff mit geschlossener Folie Unterputz-Kit WSFB 50P Aufputz-Kit WSSH 50P Montage mit Unterputz-Kit, Aufputz-Kit: siehe Seite 14 bis Seite 18 Gewicht inkl. Verpackung: ca. 750 g Farbe: Frontplatte: Lichtgrau (wie RAL 7035) Frontrahmen: Graphitgrau (wie RAL 7024) 3.0/0313 7

8 Einleitung SIP-Serie V, SIP-Serie VE: Schutzart: IP 65 Schutzart IK nach EN SIP-WS 20xV: IK 09 SIP-Serie VE: IK 08 SIP-WS 800V: IK 07 Frontplatte: Zusätzliches Montagematerial: Abmessungen: Gewicht inkl. Verpackung: SIP-Serie M: Abmessungen: Gewicht inkl. Verpackung: V-2A Stahl, Stärke 3 mm Unterputz-Kit WSFB 50V Unterputz-Kit WSFB 50V FL Aufputz-Kit WSSH 50V Regendach WSRR 50V Montage mit Unterputz-Kit, Aufputz-Kit: siehe Seite 19 bis Seite 27 ca g SIP-ET 908A: 65 x 130 x 18 mm SIP-ET 908A-1: 65 x 130 x 21 mm ca. 220 g 8 3.0/0313

9 Einleitung Lieferumfang SIP-Serien SIP-Serie P, SIP-Serie F : SIP-Sprechstelle SIP-WS 800F MD: Verriegelungsblock mit Schraube Kurzbeschreibung SIP-Serie V : SIP-Sprechstelle Befestigungsschrauben Kurzbeschreibung SIP-Serie VE : SIP-Sprechstelle Befestigungsschrauben 3 x Aufkleber ( SOS / EMERGENCY / HELP ) für Notruftaste Kurzbeschreibung SIP-Serie M : SIP-Modul 4 einschnappbare Distanzbolzen mit M3- Gewinde Kurzbeschreibung Zusätzliches Montagematerial Für folgend aufgelistetes Montagematerial ist eine separate Bestellung erforderlich: WSFB 50P: Unterputzdose Kunststoff (inkl. Hohlwandkrallen u. Putzdeckel) Montagerahmen Kunststoff (inkl. Dichtungen u. Befestigungsschrauben) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 380 g WSSH 50P: Aufputzdose Kunststoff (inkl. Dichtungen) 4 Stk. IP 65 Kabeldurchführungen Wandmontagekit (Schrauben, Dübel, Dichtringe und Beilagscheiben) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 300 g WSFB 50V: Unterputzdose Kunststoff (inkl. Hohlwandkrallen u. Putzdeckel) Montagerahmen Kunststoff (inkl. Befestigungsschrauben) Unterputzrahmen Metall und Dichtung Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 540 g WSSH 50V: Aufputzdose Metall (inkl. 6 Stk. Blindstopfen) Kunststoffdose 4 Stk. IP 65 Kabeldurchführungen 2 Stk. Sabotage-Einsteckteile (gegenwärtig keine Verwendung für SIP-Sprechstellen) Wandmontagekit (Schrauben, Dübel, Dichtringe und Beilagscheiben) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 945 g WSFB 50V FL: Unterputzdose Kunststoff mit Unterputzrahmen Metall (inkl. Putzdeckel) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 540 g WSRR 50V: Regendach Befestigungsschrauben Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 465 g Für die Montage der verschiedenen Aufputz- und Unterputz-Kits siehe Seite /0313 9

10 Einleitung Systemanforderungen / Kompatibilität Kompatibler SIP Server (siehe Kompatibilität SIP PBX ) oder G8-VOIPSERV (für zusätzliche Leistungsmerkmale) inkl. Asterisk Server Kompatibilität SIP PBX Die Verwendung der SIP-Sprechstellen ist grundsätzlich mit jedem SIP Server möglich. Folgende Server-Typen wurden explizit von Commend getestet und eine einwandfreie Funktion bestätigt: Hersteller* Type Version Digium Asterisk Version 1.2, 1.4, 1.6 Cisco Cisco Call Manager Cisco Unified Communication Manager Version 5 oder höher Nortel CS1000 Version 6 Innovaphone Virtual Appliance IPVA Version 9 final Alcatel OmniPCX Enterprise OXE Siemens Hipath 4000 Version 5 3CX 3CX for Windows 3CX PhoneSystem 9 Starface Starface free Version Aastra MX-ONE Version 4.1 SP 1 *Die erwähnten Produkte und Firmennamen sind Markenzeichen oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. VoIP-Provider Type Version Sipgate Sipgate.at, Sipgate.de Mai 2012 Vodafone Arcor vodafone.de Januar 2011 bluesip bluesip.net Mai 2011 dus.net dus.net Mai 2012 Achtung: Nicht kompatibel: Microsoft Lync Varianten der SIP-Serie Die Sprechstellen der SIP-Serie sind in 5 verschiedenen Varianten erhältlich: SIP-Serie P SIP-Serie V SIP-Serie VE SIP-Serie F SIP-Serie M /0313

11 Einleitung SIP-Serie P SIP-WS 20xP SIP-Nebensprechstellen mit bis zu 3 programmierbaren Zielwahltasten (mit Hintergrundbeleuchtung) aus Kunststoff für Innen- und Außenbereiche. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das jeweilige Beschriftungsfeld individuell bedruckt werden. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzart IP 65. SIP-WS 800P SIP-Hauptsprechstelle mit alphanumerischer Volltastatur und Funktionstasten mit weißer Hintergrundbeleuchtung aus Kunststoff für Innen- und Außenbereiche.. Die Sprechstelle verfügt über ein LCD-Grafikdisplay mit weißer Hintergrundbeleuchtung. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzart IP 65. SIP-WS 201P: (1 Zielwahltaste) SIP-WS 202P: (2 Zielwahltasten) SIP-WS 203P: (3 Zielwahltasten) SIP-WS 800P: (Volltastatur, Display) SIP-Serie V SIP-WS 20xV Vandalengeschützte SIP-Nebensprechstellen mit bis zu 3 programmierbaren Zielwahltasten (mit Hintergrundbeleuchtung), 3 mm starke Edelstahl-Frontplatten, Stocherschutz und Spezialschrauben. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das jeweilige Beschriftungsfeld individuell bedruckt werden. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzarten IP 65 und IK 09. SIP-WS 800V Vandalengeschützte SIP-Hauptsprechstelle mit alphanumerischer Volltastatur und Funktionstasten mit weißer Hintergrundbeleuchtung, 3 mm starke Edelstahl-Frontplatten, Stocherschutz und Spezialschrauben. Die Sprechstelle verfügt über ein LCD-Grafikdisplay mit weißer Hintergrundbeleuchtung. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzarten IP 65 und IK /

12 Einleitung SIP-WS 201V: (1 Zielwahltaste) SIP-WS 202V: (2 Zielwahltasten) SIP-WS 203V: (3 Zielwahltasten) SIP-WS 800V: (Volltastatur, Display) SIP-Serie VE Vandalengeschützte SIP-Notrufsprechstellen mit bis zu 2 programmierbaren Zielwahltasten, 3 mm starke Edelstahl-Frontplatten, Stocherschutz und Spezialschrauben. Die große Notruftaste ist auch aus großer Distanz gut sichtbar und lässt sich in Notsituationen schnell betätigen. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das Beschriftungsfeld der zusätzlichen Zielwahltaste (mit Hintergrundbeleuchtung) des SIP-WS 212V, individuell bedruckt werden. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzarten IP 65 und IK 08. SIP-WS 211V: (1 Zielwahltaste) SIP-WS 212V: (2 Zielwahltasten) SIP-Serie F SIP-Hauptsprechstellen mit alphanumerischer Volltastatur und Funktionstasten mit weißer Hintergrundbeleuchtung, aus Kunststoff mit schmutzabweisende Folienoberfläche (reinigungs- und desinfektionsmittelresistent), für Innen- und Außenbereiche. Die Sprechstelle SIP-WS 800F verfügt zusätzlich über ein LCD-Grafikdisplay mit weißer Hintergrundbeleuchtung. Die Folie der Sprechstelle SIP-WS 800F MD wirkt darüber hinaus noch keimabtötend. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzart IP /0313

13 Einleitung SIP-WS 500F: (ohne LCD-Display) SIP-WS 800F: (mit LCD-Display) SIP-WS 800F MD: (mit LCD-Display) SIP-Serie M SIP-Module zum Einbau in bestehende Gehäuse und Paneele, sowie zum Bau kundenspezifischer SIP-Sprechstellen. Erhältlich in 2 verschiedenen Ausführungsvarianten: Mit liegend oder stehend montierten RJ 45- Buchsen. Anwendungsbeispiele sind z.b. Notrufsprechstellen an Autobahnen, Parkautomaten oder auch für kleinere Systeme mit Tür- und Torfunktionen. SIP-ET 908: (RJ 45-Buchsen liegend) SIP-ET 908-1: (RJ 45-Buchsen stehend) 3.0/

14 Montage Montage SIP-Serie P, SIP-Serie F Für die Montage wird zusätzliches Montagematerial benötigt (separate Bestellung erforderlich). Folgendes zusätzliches Montagematerial ist für die SIP-Serie P und SIP-Serie F erhältlich: Unterputz-Kit WSFB 50P Aufputz-Kit WSSH 50P Die Montageanleitung unterteilt sich daher in folgende Kapitel: Abmessungen der Frontplatte der Sprechstellen der SIP-Serie P und SIP-Serie F Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50P Montage Unterputz-Kit WSFB 50P Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50P Montage Aufputz-Kit WSSH 50P Abmessungen der Frontplatte Abmessungen in mm, kein Maßstab! Tiefe: 13 bei Hohlwandmontage: 15 ( Schattenfuge zwischen Front u. Wand) 165 INNENKONTUREN JE NACH VARIANTE UNTERSCHIEDLICH /0313

15 Montage Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50P Abmessungen in mm, kein Maßstab! MR... Montagerahmen Kante putzbündig MR MR * 135,6 30* *Abstand zwischen 2 Unterputz-Kits 4x Ø 7, , ,5 1 0,5 45, , x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø 21 8 MR 3.0/

16 Montage Montage Unterputz-Kit WSFB 50P Zu entspr. Erweiterungsöffnung der Unterputzdose von z.b. WS-Erweiterungsmodul 1 T R R T Dichtungen MONTAGERICHTUNG BEACHTEN! Dichtungen 1 * Illustration Frontplatte a Verbindungshülse (mit Dichtungen) zur Verbindung zweier Unterputzdosen sowie zur Kabeldurchführung Pro Erweiterung sind wenn möglich 2 Verbindungshülsen zu verwenden (bei vertieften Öffnungen, siehe oben)... Unterputzdose Kunststoff Bei Hohlwandmontage oder Pulteinbau sind die Hohlwandkrallen zu verwenden (Wandstärke: 5 mm bis 30 mm)... Dichtung... Montagerahmen Kunststoff 4a... Dichtung vorne für Montagerahmen (bereits montiert) Montage durch Verschrauben mit Unterputzdose - Schrauben im Lieferumfang enthalten... Frontplatte Kunststoff mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Aufdrücken auf den Montagerahmen Demontage durch Abziehen der Frontplatte /0313

17 Montage Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50P Abmessungen in mm, kein Maßstab! 4x Wandmontageöffnungen Ø 7,5 (ausbrechbar) , x Erweiterungsöffnungen an der Gehäuserückseite 8,5 46, x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø /

18 Montage Montage Aufputz-Kit WSSH 50P Zu entspr. Erweiterungsöffnung der Aufputzdose von z.b. WS-Erweiterungsmodul 3 Einsetzen Dichtungen R 2 T R Kabel einführen Dicht ziehen 1 Dichtungen MONTAGERICHTUNG BEACHTEN! 2 * Illustration Frontplatte 3 4 4a Dichtung für Erweiterungsöffnung an der Gehäuserückseite Die Erweiterungsöffnungen sind mittels einem stumpfen Gegenstand am äußeren Rand der Einkerbung auszubrechen! Bei Verwendung einer Erweiterungsöffnung, vor Montage, Dichtung an der Gehäuserückseite ankleben (siehe Maßzeichnung).... Verbindungshülse (mit Dichtungen) zur Verbindung zweier Aufputzdosen sowie zur Kabeldurchführung Die Erweiterungsöffnungen sind mittels einem stumpfen Gegenstand am äußeren Rand der Einkerbung auszubrechen! Pro Erweiterung sind wenn möglich 2 Verbindungshülsen zu verwenden Auf richtiges Einrasten der Verbindungshülse in der Erweiterungsöffnung achten!... IP 65 Kabeldurchführung Die Kabeldurchführungen können nach Ausbrechen der Erweiterungsöffnungen eingesteckt werden (Montage Kabeldurchführung siehe oben) Aufputzdose Kunststoff 4a... Dichtung vorne für Aufputzdose (bereits montiert) Montage via Wandmontagekit (Schrauben, Dübel, Dichtring und Beilagscheibe) im Lieferumfang enthalten Dichtring und Beilagscheibe müssen von der Innenseite montiert werden Frontplatte Kunststoff mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Aufdrücken auf die Aufputzdose Demontage durch Abziehen der Frontplatte /0313

19 Montage SIP-Serie V, SIP-Serie VE Für die Montage wird zusätzliches Montagematerial benötigt (separate Bestellung erforderlich). Folgendes zusätzliches Montagematerial ist für die SIP-Serie V und SIP-Serie VE erhältlich: Unterputz-Kit WSFB 50V Unterputz-Kit WSFB 50V FL Aufputz-Kit WSSH 50V Regendach WSRR 50V Die Montageanleitung unterteilt sich daher in folgende Kapitel: Abmessungen der Frontplatte der Sprechstellen der SIP-Serie V und SIP-Serie VE Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V Montage Unterputz-Kit WSFB 50V Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V FL Montage Unterputz-Kit WSFB 50V FL Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50V Montage Aufputz-Kit WSSH 50V Abmessungen Regendach WSRR 50V Montage Regendach WSRR 50V Abmessungen der Frontplatte Abmessungen in mm, kein Maßstab! Frontplattenstärke: x Ø 7 INNENKONTUREN JE NACH VARIANTE UNTERSCHIEDLICH /

20 Montage Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V Abmessungen in mm, kein Maßstab! MR... Unterputzrahmen Metall mit Montagerahmen Kunststoff * *Abstand zwischen 2 Unterputz-Kits MR Kante putzbündig MR 135,6 30* 4x Ø ,5 45, ,6 12x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø MR /0313

21 Montage Montage Unterputz-Kit WSFB 50V Zu entspr. Erweiterungsöffnung der Unterputzdose von z.b. WS-Erweiterungsmodul R 1 T R Dichtungen MONTAGERICHTUNG BEACHTEN! Dichtungen 1 * Illustration Frontplatte Verbindungshülse (mit Dichtungen) zur Verbindung zweier Unterputzdosen sowie zur Kabeldurchführung Pro Erweiterung sind wenn möglich 2 Verbindungshülsen zu verwenden (bei vertieften Öffnungen, siehe oben)... Unterputzdose Kunststoff Bei Hohlwandmontage oder Pulteinbau sind die Hohlwandkrallen zu verwenden (Wandstärke: 5 mm bis 30 mm)... Dichtung... Unterputzrahmen Metall... Montagerahmen Kunststoff Montage gemeinsam mit Unterputzrahmen Metall und Dichtung durch Verschrauben mit Unterputzdose (Schrauben im Lieferumfang enthalten)... Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Verschraubung mit Unterputzrahmen 3.0/

22 Montage Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V FL Abmessungen in mm, kein Maßstab! Kante putzbündig x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø /0313

23 Montage Montage Unterputz-Kit WSFB 50V FL...this...oben, side Montagerichtung up, mounting direction beachten * Illustration Frontplatte Unterputzdose Kunststoff mit Unterputzrahmen Metall Montage durch Eingießen in Beton oder Einputzen. Putzdeckel erst nach Montage entfernen.... Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik und Dichtung Montage durch Verschraubung mit Unterputzrahmen 3.0/

24 Montage Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50V Abmessungen in mm, kein Maßstab! x Wandmontageöffnungen Ø 6 4x Ø x Ø /0313

25 Montage Montage Aufputz-Kit WSSH 50V Achtung: Die mitgelieferten Blindstopfen (für Aufputzgehäuse) können von außen nicht entfernt werden! * Illustration Frontplatte Einsetzen Aufputzdose Metall Montage via Wandmontagekit (Schrauben und Dübel) im Lieferumfang enthalten... IP 65 Kabeldurchführung Die Kabeldurchführungen können nach Ausbrechen der Erweiterungsöffnungen in die Kunststoffdose eingesteckt werden (Montage Kabeldurchführung siehe rechts).... Kunststoffdose Montage durch Eindrücken in das Aufputzgehäuse... Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Verschrauben mit Aufputzgehäuse Kabel einführen Dicht ziehen 3.0/

26 Montage Abmessungen Regendach WSRR 50V Abmessungen in mm, kein Maßstab! Kautschukstreifen, ca. 2 mm /0313

27 Montage Montage Regendach WSRR 50V Das Regendach kann für vandalengeschützte SIP-Sprechstellen (in Aufputz- sowie in Unterputzvariante verwendet werden. Folgende Abbildung zeigt die Montage an das Aufputzgehäuse (von Aufputz-Kit WSSH 50V). Beispiel: Aufputz-Kit WSSH 50V Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik Regendach WSRR 50V Für WSRR 50V mitgelieferte Befestigungsschrauben Die Schrauben, mit dem die Sprechstellen-Frontplatte verschraubt ist, müssen entfernt werden. Danach wird das Regendach mit der Sprechstellen-Frontplatte mittels den mitgelieferten Befestigungsschrauben, auf das Aufputzgehäuse oder den Unterputzrahmen verschraubt (siehe oben). 3.0/

28 Montage SIP-Serie M Die Module der SIP-Serie M sind Einbausätze die in bestehende Gehäuse und Paneele integriert werden und zum Bau von kundenspezifischen SIP-Sprechstellen dienen. Abmessungen SIP-ET 908 / SIP-ET Abmessungen in mm, kein Maßstab! SIP-ET 908A: SIP-ET 908A-1: ,5 ø5,5 (2x) Potentiometer LS ø3,2 (4x) ø4 (4x) /0313

29 Anschluss Anschluss SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE, SIP-Serie F Alternative Stromversorgung 24 V DC ± 2 V DC DC+ OUT 2 OUT 2 *bezieht sich auf: - SIP-WS20xP - SIP-WS20xV - SIP-Serie VE OUT 1 OUT 1 Einschuböffnungen für Beschriftungsfelder * Externer Lautsprecher IN 1 MUTE IN 2 GND IN 3 LINE GND LINE+ EP+ EP EM+ EM Factory Reset- Taster IP Uplink + PoE IP Downlink (z.b. IP-Kamera) Handhörer: Mikrofon Lautsprecher LAN-Anschluss Der Anschluss an das Ethernet LAN erfolgt über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). Stromversorgung Für den Anschluss der Stromversorgung stehen 2 verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: PoE Die Versorgung der SIP-Sprechstelle erfolgt mittels Power over Ethernet (Standard IEEE 802.3af) über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). DC, DC+ Steht PoE ( Power over Ethernet ) nicht zur Verfügung, ist eine alternative Stromversorgung der SIP-Sprechstelle von 24 VDC 2 V über die Schraubklemmen DC und DC+ möglich. Achtung: Beachten Sie für den Anschluss der Stromversorgung die Hinweise und technischen Daten auf Seite 6! Sind beide Stromversorgungsarten (d.h. PoE und Versorgung über DC,DC+) gleichzeitig aktiv, beachten Sie bitte folgendes: Bei Ausfall der Stromversorgung über DC,DC+, und darausfolgender Übernahme von PoE, wird ein Neustart der Sprechstelle ausgelöst. Bei Ausfall von PoE, und darausfolgender Umschaltung auf DC,DC+, wird der Betrieb der Sprechstelle nicht unterbrochen, vorausgesetzt der 2. Ethernet-Link ( IP Downlink siehe Anschlussdiagramm oben) verfügt über einen Anschluss an das jeweilige LAN-Netzwerk. 3.0/

30 Anschluss Relaisausgänge Die Klemmen OUT1 / OUT1 sowie OUT2 / OUT2 funktionieren als Relaisausgänge (Umschaltkontakte, OUT als Schließer, OUT als Öffner). Die Relais können für Türöffnerfunktionen sowie als Begleitkontakte für die diverse Funktionen verwendet werden, siehe auch Relaiskonfiguration auf Seite 53. Eingänge GND IN 3 IN 2 IN 1 IN 3 IN 2 IN 1 An die Klemmen IN 1, IN 2, IN 3, GND können verschiedene potentialfreie Kontakte angeschlossen werden. Die Art der anzuschließenden Kontakte (Standard-Eingang oder Zielwahlmodul) kann pro Eingang, mittels Konfiguration über das Webinterface, festgelegt werden siehe Seite 51. Anschluss Handhörer /Headset An die Klemmen EP+, EP, EM+, EM (siehe Anschlussdiagramm Seite 29) kann ein Handhörer oder ein Headset angeschlossen werden. Wie die Audioausgabe (interner Lautsprecher oder/und Lautsprecher Handhörer/Headset) sowie die Audioeinspeisung (internes Mikrofon oder Mikrofon Handhörer/Headset) erfolgt, wird mittels Konfiguration über das Webinterface festgelegt siehe Seite 48. Anschluss eines zusätzlichen externen Lautsprechers An die Klemmen LINE+ und LINE kann ein zusätzlicher externer Lautsprecher (z.b. WSLM 56/ WSLM 52) oder auch ein Verstärker z.b. der Serie AF angeschlossen werden. Bei Verwendung eines Lautsprechers der Serie WSLM 56 oder WSLM 52 kann auch die MUTE-Funktion (Klemmen MUTE, GND ) verwendet werden. Wie die Audioausgabe bei gleichzeitiger Verwendung eines internen und externen Lautsprechers (und eines Handhörers/Headsets) erfolgt, wird mittels Konfiguration über das Webinterface festgelegt siehe Seite 48. Anschluss zusätzlicher IP-Geräte Über die RJ 45-Buchse IP Downlink (siehe Anschlussdiagramm oben) können zusätzliche IP-Geräte (wie z.b. IP-Kamera, PC) angeschlossen werden. Achtung: Über diesen RJ 45-Anschluss ist keine Versorgung mittels PoE möglich! Reset-Taster Mittels dem Reset-Taster kann (während eines Reboots) ein Factory Reset der SIP-Sprechstelle durchgeführt werden siehe Seite 60 Einschuböffnungen für Beschriftungsfelder In den drei Einschuböffnungen der Platine werden, je nach verwendeter Tastenvariante (siehe Seite 10), die individuell bedruckten Beschriftungsfelder eingeführt /0313

31 Anschluss SIP-Serie M Die Abbildung zeigt ein SIP-ET908A; das Anschlussdiagramm gilt jedoch ebenso für das SIP-ET908A-1. Anschluss Zielwahltasten: Bis zu 3 Tasten an die Klemmen X,0,T Lautsprecher 4 oder 8 Ohm Handhörer: Mikrofon Lautsprecher GND IN3 IN2 IN1 GND EP EP+ EM EM+ LS2 LS1 MIC T 0 X Line In MIC+ LINE LINE + Factory Reset-Taster OUT2 OUT2 OUT1 OUT1 PWR2 PWR1 LED LED+ IP Uplink + PoE VAC 500 ma VDC IP Downlink (z.b. IP-Kamera) LAN-Anschluss Der Anschluss an das Ethernet LAN erfolgt über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). Stromversorgung Für den Anschluss der Stromversorgung stehen 2 verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: PoE Die Versorgung des SIP-Moduls erfolgt mittels Power over Ethernet (Standard IEEE 802.3af) über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). PWR1, PWR2 Steht PoE nicht zur Verfügung, ist eine alternative Stromversorgung des SIP-Moduls von VAC oder VDC über die Schraubklemmen PWR1 und PWR2 möglich. 3.0/

32 T 0 T X 0 X Anschluss Achtung: Beachten Sie für den Anschluss der Stromversorgung die Hinweise und technischen Daten auf Seite 6! Sind beide Stromversorgungsarten (d.h. PoE und Versorgung über PWR1,PWR2) gleichzeitig aktiv, beachten Sie bitte folgendes:. Bei Ausfall der Stromversorgung über PWR1,PWR2, und darausfolgender Übernahme von PoE, wird ein Neustart der Sprechstelle ausgelöst. Bei Ausfall von PoE, und darausfolgender Umschaltung auf PWR1,PWR2, wird der Betrieb der Sprechstelle nicht unterbrochen, vorausgesetzt der 2. Ethernet-Link ( IP Downlink siehe Anschlussdiagramm Seite 31) verfügt über einen Anschluss an das jeweilige LAN-Netzwerk. Relaisausgänge Die Klemmen OUT1 / OUT1 sowie OUT2 / OUT2 funktionieren als Relaisausgänge (Umschaltkontakte, OUT als Schließer, OUT als Öffner). Die Relais können für Türöffnerfunktionen sowie als Begleitkontakte für die diverse Funktionen verwendet werden, siehe auch Relaiskonfiguration auf Seite 53. Eingänge IN 3 IN 1 IN 2 An die Klemmen IN 1, IN 2, IN 3, GND können verschiedene potentialfreie Kontakte angeschlossen werden. Die Art der anzuschließenden Kontakte (Standard-Eingang oder Zielwahlmodul) kann pro Eingang, mittels Konfiguration über das Webinterface, festgelegt werden siehe Seite 51. GND IN 3 IN 2 IN 1 Anschluss Handhörer /Headset An die Klemmen EP+, EP, EM+, EM (siehe Anschlussdiagramm Seite 31) kann ein Handhörer oder ein Headset angeschlossen werden. Wie die Audioausgabe (interner Lautsprecher oder/und Lautsprecher Handhörer/Headset) sowie die Audioeinspeisung (internes Mikrofon oder Mikrofon Handhörer/Headset) erfolgt, wird mittels Konfiguration über das Webinterface festgelegt siehe Seite 48. Anschluss Zielwahltasten Es können bis zu 3 Tasten an das SIP-Modul and die dafür vorgesehenen Schraubklemmen GND, 0, X, T angeschlossen werden (Position der Schraubklemme siehe Seite 31). Welches Rufziel die einzelnen Zielwahltasten 0, X, T anwählen, wird via Webinterface definiert siehe Seite 39. GND /0313

33 Anschluss Anschluss Lautsprecher, Mikrofon Ein Lautsprecher (4 oder 8 ) kann an die dafür vorgesehenen Schraubklemmen LS1 und LS2 angeschlossen werden (siehe Seite 31). Achtung: Beachten Sie bitte, dass die abgegebene Leistung an einem Lautsprecher mit 4 höher ist als bei Verwendung eines Lautsprechers mit 8 ; für technische Daten siehe Seite 6. Ein entsprechendes Elektret- oder dynamisches Mikrofon kann an die dafür vorgesehenen Schraubklemmen MIC und MIC+ angeschlossen werden (siehe Seite 31). Für die exakten technischen Daten des anzuschließenden Mikrofons siehe Seite 6. Anschluss zusätzlicher IP-Geräte Über die RJ 45-Buchse IP Downlink (siehe Anschlussdiagramm Seite 31) können zusätzliche IP- Geräte (wie z.b. IP-Kamera, PC) angeschlossen werden. Achtung: Über diesen RJ 45-Anschluss ist keine Versorgung mittels PoE möglich! Reset-Taster Mittels dem Reset-Taster kann (während eines Reboots) ein Factory Reset des SIP-Moduls durchgeführt werden siehe Seite /

34 Konfiguration via Webinterface Konfiguration via Webinterface Die Konfiguration der SIP-Sprechstelle erfolgt über das integrierte Webinterface. Erste Verbindung Verbindung herstellen Die SIP-Sprechstellen werden ab Werk mit einer Standard IP-Adresse ausgeliefert, über welche ein erster Zugriff auf das Webinterface ermöglicht wird: IP-Adresse Subnetzmaske Achtung: Wenn die SIP-Sprechstelle mit dieser IP-Adresse ans lokale Netzwerk (LAN) angeschlossen wird, muss unbedingt sichergestellt werden, dass diese IP-Adresse nicht bereits im Netzwerk vergeben ist! Ist auf diese IP-Adresse im lokalen Netzwerk (LAN) kein Zugriff möglich, wird folgende Vorgehensweise empfohlen: Verbinden Sie sich mit einem Rechner über einen Hub / Switch oder über ein Direktverbindungskabel mit der SIP-Sprechstelle. Der Rechner muss sich dabei im selben Subnetz wie die Sprechstelle befinden. D.h. dem Rechner muss kurzzeitig eine entsprechende IP-Adresse aus dem Subnetzbereich (z.b ) zugewiesen werden. SIP-Sprechstelle: / 24 PC / Notebook: z.b. : / 24 Reception Office Garage Hub / Switch Werden mehrere Sprechstellen nacheinander konfiguriert, muss am PC/Notebook jeweils der ARP Cache gelöscht werden. Login Geben Sie die IP-Adresse der SIP-Sprechstelle in die Adresszeile des jeweiligen Webbrowsers ein. Die Verwendung folgender Webbrowser wird empfohlen: Mozilla Firefox min. Version 3.5 Internet Explorer min. Version 8 Nach Bestätigen der IP-Adresse erscheint ein Login-Dialog, welcher die Eingabe folgender Daten fordert: Benutzername (User Name) bei Auslieferungszustand: admin Passwort (Password) bei Auslieferungszustand: commend Es wird empfohlen den Benutzernamen und das Passwort zu ändern siehe Systemeinstellungen auf Seite /0313

35 Konfiguration via Webinterface Das Aussehen des Login-Dialogs ist abhängig vom verwendeten Webbrowser. Nach erfolgreichem Login erscheint die Startseite ( Home ) des Webinterfaces (siehe Seite 36). Hinweis Factory Reset: Es ist möglich, alle über das Webinterface getätigten und geänderten Einstellungen, wieder auf Auslieferungszustand (siehe Seite 34) zurückzusetzen siehe dazu Seite 60. Konfiguration der SIP-Sprechstelle Über das integrierte Webinterface der SIP-Sprechstelle stehen verschiedene Registerkarten zur Verfügung folgende Einstellungen sind über diese Registerkarten möglich: Home: Es wird eine Übersicht der verschiedenen Konfigurationsdaten angezeigt siehe Seite 36. Network: Hier werden die entsprechenden Einstellungen zum Netzwerk getätigt, in welches die SIP-Sprechstelle integriert wird; weiters werden die erforderlichen Einstellungen für die Verwendung der von NAT vorgenommen siehe Seite 37. SIP: Hier werden die erforderlichen Angaben zum jeweiligen SIP-Provider bzw. der SIP-TK-Anlage getätigt. Weiters werden Rufeinstellungen sowie Einstellungen zur LED konfiguriert siehe Seite 39. Phonebook: Hier werden die verschiedenen Rufziele konfiguriert. Es können auch Rufweiterschaltungen sowie ganze Telefonbuchlisten erstellt und gespeichert werden siehe Seite 43. Audio: Konfiguration der Mikrofonsensibilität, Lautstärke, Echo Canceller, Audiosignalausgabe/-einspeisung, Sprachkonserven etc. siehe Seite 47. Input: Konfiguration der Eingangskontakte siehe Seite 51. Output: Konfiguration der Relaisausgänge, u.a. auch Konfiguration als Begleitkontakte siehe Seite 53 System: System Settings: Hier können Firmware-Updates, Änderungen der Benutzerdaten sowie die Konfiguration der Hintergrundbeleuchtung durchgeführt werden siehe Seite 56. SIP Trace: Hier wird eine Liste mit aktuellen Log-Daten angezeigt. SNMP Settings: Hier werden die erforderlichen Einstellungen für die Verwendung der SNMP- Funktion vorgenommen siehe Seite /

36 Konfiguration via Webinterface Übersicht Konfigurationsdaten Die Startseite (Registerkarte Home) gibt eine Übersicht der aktuellen Geräte- und Konfigurationsdaten der SIP-Sprechstelle diese Seite dient lediglich zur Information, es können keine Einstellungen vorgenommen werden. Gerätedaten In der ersten Tabelle Device Info werden folgende Informationen zum verwendeten Gerät angezeigt: Die Typenbezeichnung der SIP-Sprechstelle Die geladene Software- sowie die Hardwareversion der SIP-Sprechstelle Die Zeit, wie lange die SIP-Sprechstelle bereits in Betrieb ist. Netzwerkdaten In der Tabelle Network Info werden die, unter der Registerkarte Network (siehe Seite 37) getätigten Netzwerkeinstellungen angezeigt. SIP-Daten In der Tabelle SIP Info werden die, unter der Registerkarte SIP (siehe Seite 39) getätigten SIP- Einstellungen angezeigt /0313

37 Konfiguration via Webinterface Netzwerkeinstellungen Wählen Sie die Registerkarte Network folgender Dialog wird angezeigt: Jegliche Änderungen in den Feldern werden in der laufenden Konfiguration erst mit Klick auf den Button (rechts unten) und einem Neustart übernommen. Der Neustart muss manuell unter der Registerkarte System durchgeführt werden siehe Seite 56. DHCP enabled: Wird die Checkbox aktiviert, werden die erforderlichen IP-Einstellungen (d.h. die nachfolgend beschriebenen Einstellungen), nach Neustart automatisch von einem DHCP Server angefordert. Dies bedeutet weiters, dass die in den Feldern IP, Subnet Mask, Gateway, DNS eingetragenen Einstellungen keine Anwendung in der laufenden Konfiguration finden. Achtung: Um die (automatische) Provisioning-Funktion verwenden zu können (siehe Seite 38 & Seite 67), muss diese Checkbox aktiviert sein (Standardeinstellung). Bei Verwendung von Provisioning, wird diese Einstellung nicht vom entsprechenden Provisioning-File überschrieben siehe Seite 68. IP: Manuelle Zuweisung einer IP-Adresse zur SIP-Sprechstelle ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. Subnet Mask: Manuelle Definition der entsprechenden Subnetzmaske ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. Gateway: Manuelle Definition der IP-Adresse des Routers oder Standard Gateways ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. 3.0/

38 Konfiguration via Webinterface DNS: Manuelle Definition der IP-Adresse des DNS Servers ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. DHCP Option 60 Vendor / DHCP Option 12 Hostname: Diese Optionen können für Provisioning verwendet werden (siehe Seite 67). Werden diese Optionen verwendet, sendet die SIP-Sprechstelle den Anbieter ( Vendor, z.b. Commend ) und den Hostnamen (d.h. die entsprechende Sprechstellentype z.b. ET908A ) an den DHCP Server. Achtung: Änderungen der Netzwerkeinstellungen dürfen nur in Absprache mit dem Systemadministrator erfolgen! Fehlerhafte IP-Einstellungen können zu Instabilitäten des Netzwerks führen. NAT-Einstellungen Im Bereich NAT Settings werden die erforderlichen Einstellungen vorgenommen um die SIP-Geräte hinter einem NAT betreiben zu können. WAS IST STUN? Session Traversal Utilities for NAT ( Werkzeuge zum Durchqueren von NATs ) ist ein einfaches Netzwerkprotokoll, d.h. ein auf UDP basierendes Client Server-Protokoll, um das Vorhandensein und die Art von Firewalls und NAT-Routern zu erkennen und letztere zu durchdringen. Mit Hilfe von STUN lässt sich die derzeit öffentliche IP-Adresse des Anschlusses ermitteln. So kann z.b. ein SIP-Telefon seine derzeit gültige IP-Adresse ermitteln und mitteilen. Dies ist nötig, damit die Gegenstelle ihre Gesprächsdaten korrekt adressieren kann. Es wird dabei vom entsprechenden SIP-Gerät eine Anfrage an einen Server ( STUN Server ) gesendet. Die Antwort des Servers beinhaltet die öffentliche IP-Port-Adresse, d.h. der IP-Adresse und dem Absender- UDP-Port des SIP-Geräts ( Clients ). Diese Adresse ist mit einer XOR-Maske kodiert, damit sie nicht vom NAT-Router übersetzt wird. STUN enabled: Mit Aktivierung der Checkbox, wird die STUN-Funktion aktiviert. STUN Server: Eingabe der IP-Adresse inkl. Port des STUN Servers, in Form von: <IP>:<Port> (z.b. stun.sipgate.net:10000). Keep Alive Messages Enabled: Bei Aktivierung der Checkbox werden regelmäßig Dummy -Pakete an den SIP Server gesendet um die Verbindung über das NAT offen zu halten. Diese Dummy -Pakete werden immer gesendet, d.h. unabhängig davon ob Aktionen an der SIP- Sprechstelle ausgeführt werden. Provisioning Im Bereich Provisioning Settings werden die erforderlichen Einstellungen für die Provisioning-Funktion konfiguriert. Provisioning: Hier ist es möglich zwischen drei verschiedenen Optionen zu wählen (d.h. Modi): Disabled: Die Provisioning-Funktion wird deaktiviert (d.h. die Einträge in den folgenden Feldern haben keine Funktion). Manual: Die Provisioning-Funktion wird auf Modus manuell gesetzt. Dieser Modus kann z.b. für Testzwecke verwendet werden (für welche kein DHCP Server konfiguriert ist). Hierfür ist es erforderlich entsprechende Einstellungen vorzunehmen, siehe unten. Automatic: Standardeinstellung für die Provisioning-Funktion. Diese Einstellung (sowie die Aktivierung der Checkbox DHCP enabled siehe Seite 37) ist erforderlich um Provisioning wie unter Seite 67 beschrieben, verwenden zu können (die bedeutet auch, die untenstehenden Felder haben keine Funktion; Standardeinstellung). Manual Provisioning Server IP: Eingabe der IP-Adresse des TFTP Servers, wenn der manuelle Provisioning-Modus aktiviert ist. Manual Provisioning File: Name des globalen Konfigurationsfiles (für Provisioning), wenn der manuelle Provisioning-Modus aktiviert ist. Provisioning interval: Hier wird das Zeitintervall in Minuten konfiguriert, nachdem die SIP-Sprechstelle automatisch nach Änderungen im Konfigurationsfile am Server sucht. Werden Änderungen gefunden, wird automatisch ein Neustart der SIP-Sprechstelle durchgeführt, um die letztgültigen Updates der Konfigurationsfiles, Audio-Files, Telefonbücher und Firmware zu empfangen. Um dieses Feature zu deaktivieren, 0 eingeben /0313

39 Konfiguration via Webinterface Mittels Klick auf den Button Check now, sucht die SIP-Sprechstelle automatisch nach Änderungen in den Konfigurationsfiles am Server. Werden Änderungen gefunden, wird ein Neustart der Sprechstelle wie oben beschrieben, durchgeführt. SIP-, Server-, Ruf- und LED-Einstellungen Wählen Sie die Registerkarte SIP folgender Dialog wird angezeigt: 3.0/

40 Konfiguration via Webinterface Jegliche Änderungen in den Feldern, werden in der laufenden Konfiguration erst mit Klick auf den Button (rechts unten) übernommen. Dies kann einige Sekunden in Anspruch nehmen. Die in Klammer gesetzten Informationen (neben den entsprechenden Feldern) stellen Standardwerte oder Hilfen zur Konfiguration dar. SIP-Einstellungen Im Bereich SIP Settings werden die grundlegenden Einstellungen konfiguriert, welche eine Kommunikation über SIP ermöglichen: Display Name: Optionale Eingabe einer beliebigen Bezeichnung ( Caller-ID ) für die Sprechstelle. HInweis: Der Display Name darf keine Sonderzeichen enthalten sowie maximal eine Länge von 200 Zeichen aufweisen. Local SIP Port: Hier kann der Standard-Port für das SIP-Protokoll geändert werden. Standard: 5060 Local RTP Port: Hier kann der Standard-UDP-Port für das RTP-Protokoll geändert werden. Standard: Registration max. Expires: Hier wird das Zeitintervall in Sekunden, d.h. der Timer gesetzt, welcher für die Aktualisierung der Registrierung der Sprechstelle am SIP Server verantwortlich ist. D.h. diese eingetragene Zeit in Sekunden, wird von der SIP-Sprechstelle an den SIP Server (Proxy siehe unten) gesendet. Der Server sendet entweder eine Bestätigung oder ein anderes Zeitintervall an die Sprechstelle zurück, welches sodann automatisch gesetzt und verwendet wird. D.h. innerhalb diesem Zeitintervall registriert sich die SIP-Sprechstelle regelmäßig neu am SIP Server. Standard: 3600 sec. Die Registrierung wird 60 Sekunden vor Ablauf dieses Zeitintervalls, aktualisiert (allerdings nicht weniger als alle 40 Sekunden). Servereinstellungen Im Bereich Primary Server werden die, für eine Verbindung zu einem SIP Server, erforderlichen Einstellungen konfiguriert. Registration Enabled: Wird die Checkbox aktiviert, versucht die SIP-Sprechstelle sich (mit dem entsprechenden User und Password) an dem SIP Server zu registrieren, welcher im Feld Proxy angegeben ist. Bei serverlosem Betrieb muss diese Checkbox deaktiviert werden siehe auch Seite 73. User: Eingabe der Rufnummer ( Username ) der SIP-Sprechstelle für die SIP-Registrierung, d.h. die Rufnummer des entsprechenden SIP Accounts am entsprechenden SIP Server. Bei einigen SIP Servern ist möglicherweise zusätzlich die Angabe der Domain erforderlich Password: Eingabe des, zum User dazugehörigen (d.h. am SIP Server vergebenen) Passworts für die SIP-Registrierung (benötigt zur Authentifizierung). Proxy: Angabe der IP-Adresse oder der URL des entsprechenden SIP Server, zu dem eine Verbindung hergestellt werden sollte (d.h. an dem die Registrierung der SIP-Sprechstelle erfolgen soll). Es ist auch möglich, hier einen Port anzugeben in folgender Form: <IP Adresse>:<Port> /0313

41 Konfiguration via Webinterface Zusätzliche Serververbindung Im Bereich Secondary Server und Tertiary Server können Verbindungen zu zwei zusätzlichen SIP Servern konfiguriert werden. Somit kann eine bessere Verfügbarkeit der entsprechenden SIP-Sprechstelle erzielt werden (wenn z.b. der Primary Server ausfällt, ist die SIP-Sprechstelle noch immer über den Secondary Server oder den Tertiary Server erreichbar). Secondary Server Enabled / Tertiary Server enabled: Mit Aktivierung der Checkbox, wird die Verbindung zu einem zweiten / dritten Server ermöglicht. D.h. die SIP-Sprechstelle versucht sich (mit dem entsprechenden User und Password) an dem SIP Server zu registrieren, welcher im Feld Proxy angegeben ist. User / Password / Proxy: siehe oben Achtung: Für Sprechstellen mit Firmware bis 2.1 ist für den Secondary Server und Tertiary Server dasselbe Passwort wie für den Primary Server erforderlich! Die Verbindung zum Primary Server muss stets aktiviert sein! Wird die Verbindung zum Primary Server deaktiviert, ist auch der Secondary Server sowie der Tertiary Server nicht mehr erreichbar (auch wenn diese aktiviert sind). Wird die Verbindung zum Secondary Server deaktiviert, ist auch der Tertiary Server nicht mehr erreichbar. Rufeinstellungen Im Bereich Call Settings werden die, für einen Rufaufbau erforderlichen Einstellungen konfiguriert. Answer Call: Festlegung, wie die Annahme eines ankommenden Rufes erfolgen soll. Auswahlmöglichkeiten: Autoanswer: Ein ankommender Ruf wird ohne Betätigung einer Taste und ohne Läuten sofort durchgeschaltet. Button <x>: Der Ruf wird erst mittels Betätigung der jeweiligen Taste an der SIP-Sprechstelle durchgeschaltet (d.h. angenommen). Welche und wieviele Buttons zur Auswahl stehen, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (siehe Seite 10) sowie der Anzahl der konfigurierten Zielwahltastenmodule (Seite 51). Any Button: Der Ruf kann mittels Betätigung einer beliebigen Taste an der Sprechstelle angenommen werden (es muss jedoch eine Taste betätigt werden). Cancel Call: Festlegung, wie ein bestehendes (d.h. zwischen 2 SIP-Endgeräten hergestelltes) Gespräch beendet werden soll. Auswahlmöglichkeiten: Disabled: Ein bestehendes Gespräch kann an der SIP-Sprechstelle nicht beendet werden (nur z.b. an der Gegenstelle). Diese Funktion ist sehr nützlich für Notruf-Situationen, in denen z.b. nur die Notrufzentrale den Ruf beenden können sollte damit wird z.b. verhindert, dass der Notrufauslöser unbeabsichtigt den ausgelösten Ruf selbst wieder beendet bzw. löscht. Ist ein Call Time Limit konfiguriert (siehe unten), dann wird das Gespräch nach dieser definierten Zeit automatisch beendet. Button <x>: Das Gespräch kann (neben dem Call Time Limit ) nur mittels der entsprechenden Taste an der SIP-Sprechstelle beendet werden. Welche und wieviele Buttons zur Auswahl stehen, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (siehe Seite 10) sowie der Anzahl der konfigurierten Zielwahltastenmodule (Seite 51). Any Button: Das Gespräch kann (neben dem Call Time Limit ) mit jeder beliebigen Taste an der SIP-Sprechstelle beendet werden. Dialling Time Limit: Zeit in Sekunden, nach der das Wählen einer bestimmten Rufnummer automatisch beendet wird. Sollte diese Funktion deaktiviert werden, muss hier der Wert 0 eingegeben werden. Call Time Limit: Zeit in Sekunden, nach der ein bestehendes (d.h. zwischen 2 SIP-Endgeräten her- 3.0/

42 Konfiguration via Webinterface gestelltes) Gespräch automatisch beendet wird. Soll das automatische Beenden des Gespräches nach Zeit deaktiviert werden, muss hier der Wert 0 eingegeben werden. Allow Arbitrary Dialing: Ist die Checkbox aktiviert, ist es möglich eine freie Wahl zu tätigen. D.h. es kann eine Rufnummer gewählt werden, welche nicht in der Phonebook-Liste hinterlegt ist (ist die Checkbox deaktiviert, können nur im Phonebook gespeicherte Rufziele gewählt werden). Nachdem die Rufnummer eingegeben wurde, muss die Enter-Taste betätigt werden um den Ruf abzusetzen. HInweis: Dies gilt nur für Sprechstellen mit Volltastatur und Registrierung an einem SIP Server. Bei serverlosen Betrieb ist keine freie Wahl möglich. LED-Konfiguration Im Bereich LED Configuration können Einstellungen zum LED-Verhalten für folgende Zustände konfiguriert werden: Outgoing Call Abgehender Ruf von der SIP-Sprechstelle Incoming Call Ankommender Ruf zur SIP-Sprechstelle Call in Progress Aktives (zwischen 2 SIP-Endgeräten hergestelltes) Gespräch Standby Ruhezustand (Inaktivität) der SIP-Sprechstelle Ruhezustand = Registriert am SIP Server oder bei serverlosem Betrieb: Betriebsbereit. Error Fehler in Verbindung zum SIP Server, Signalisierungs- od. sonstige Probleme Folgende Einstellungen zum LED-Verhalten (für die oben gelisteten Zustände) sind möglich: On: LED leuchtet permanent Off: LED ist permanent ausgeschaltet Flashing:Fast: LED blinkt in schnellem Rhythmus Flashing:Slow: LED blinkt in langsamen Rhythmus Wird dasselbe Verhalten, z.b. Flashing:Fast für mehrere Farben, z.b. für Rot und Grün konfiguriert, dann blinkt die LED in gelber Farbe. D.h. die Farben werden gemischt. Relais 1 / Relais 2: Combine: LED leuchtet während Relais geschaltet ist Invers: LED leuchtet sobald das Relais wieder geöffnet ist Achtung: Für das ET 908 ist keine LED verfügbar. Mittels spezieller Anfrage ( Commend Solutions ) ist es möglich, die entsprechenden Kontakte an der Platine für zusätzliche Ausgänge zu nutzen /0313

43 Konfiguration via Webinterface Rufzielkonfiguration Wählen Sie die Registerkarte Phonebook folgender Dialog wird angezeigt: Die in Klammer gesetzten Informationen (neben den entsprechenden Feldern) stellen Standardwerte oder Hilfen zur Konfiguration dar. Rufziel hinzufügen Im Bereich Add new Contact werden die gewünschten Rufziele hinzugefügt. Name: Hier kann beliebiger Name für das Rufziel eingegeben werden. Call Destination: In diesem Feld wird das jeweilige Rufziel definiert, in folgender Form: address Bsp.: Bsp.: - Bsp.: user...rufnummer der jeweiligen Gegenstelle (Rufziel) server address...ip-adresse oder Hostname des SIP Servers Wird die entspr. Taste der SIP-Sprechstelle betätigt, wählt die Sprechstelle die Nummer 307 und sendet diese Nummer an den SIP Server Wird die entspr. Taste der SIP-Sprechstelle betätigt, wählt die Sprechstelle die Nummer 1234 und sendet diese Nummer an den SIP Server sipgate.at. Optional ist es auch möglich zusätzlich den Port anzugeben. 3.0/

44 Konfiguration via Webinterface Wird eine SIP-Sprechstelle angerufen, und der Ruf nicht innerhalb von 60 Sekunden übernommen, wird dem Anrufer diese Nichtannahme signalisiert und der Ruf muss ggf. neu ausgelöst werden. Die Angabe eines Ports wird nur bei serverlosen Betrieb benötigt <user.domain:port> Entry Visible: Ist die Checkbox aktiviert, dann werden die entsprechenden Rufziele im LCD-Display eines SIP-WS 800x angezeigt (Menü Phonebook ). Speed Dial Number: Bei Verwendung einer SIP-Sprechstelle mit Volltastatur kann hier eine Kurzwahl für die Anwahl des jeweiligen Rufziels eingegeben werden. Für 1-,2-,3-Tastenvarianten hat dieses Feld keine Funktion. Neben den Tasten 0 9 ist es auch möglich, die T-Taste für Kurzwahlen zu verwenden (z.b. T1, T43...) Direct Call Button: Hier kann eine Taste für die Direktwahl des jeweiligen Rufziels ausgewählt werden. Welche und wieviele Buttons zur Auswahl stehen, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (siehe Seite 10) sowie der Anzahl der konfigurierten Zielwahltastenmodule (siehe Seite 51). Bei Verwendung eines Handhörers besteht die Möglichkeit hier Handset offhook auszuwählen. Diese Funktion ermöglicht es, mittels Abheben des Handhörers das entsprechende Rufziel automatisch anzuwählen. Mit Klick auf den Button Add, wird das eingegebene Rufziel (d.h. der Eintrag) der Phonebook-Liste hinzugefügt (Bereich Phonebook siehe Seite 46). Ab SIP Firmware 3.0 ist es möglich, mittels Klick auf den entsprechenden Eintrag in der Phonebook- Liste einen Ruf auszulösen. Sequenz hinzufügen Mit Klick auf den Button Dialing sequence erscheint eine Eingabemaske (Add new dialing sequence) zur Konfiguration einer Rufweiterschaltung. D.h. wird ein Ruf innerhalb einer definierten Zeit nicht übernommen, wird der Ruf an weitere definierte Rufziele weitergeleitet oder andere Funktionen ausgeführt. Name: Hier kann beliebiger Name für die Rufkette eingegeben werden /0313

45 Konfiguration via Webinterface Action: In dieser Combo-Box ist es möglich vier verschiedene Aktionen zu wählen. Die entsprechende Aktion wird automatisch für eine definierbare Zeit ausgeführt (siehe Feld next). Folgende Aktionen können konfiguriert werden: Call: Im Feld neben der Combo-Box ist es möglich ein Rufziel zu definieren, welches automatisch angewählt wird. Die Konfiguration der Rufziele erfolgt wie auf Seite 43 beschrieben. Relais: In der ersten der beiden erscheinenden Combo-Boxen wird das entsprechende Relais ( Relais1 oder Relais2 ) ausgewählt. In der zweiten Combo-Box wird der entsprechende Zustand (siehe Seite 55) des Relais ausgewählt. Led: In der ersten der beiden erscheinenden Combo-Boxen wird die entsprechende LED-Farbe (Rot, Grün, Blau) ausgewählt. In der zweiten Combo-Box wird der entsprechende Zustand (siehe Seite 42) der LED ausgewählt. Wait: Dieser Eintrag kann als Pause in der jeweiligen Sequenz verwendet werden. Die Länge der Pause wird im Feld next definiert. next: Hier wird die Zeit in Sekunden eingegeben, nach der bei Nichtannahme des Rufes, das nächste Rufziel angewählt wird. Reiterate: Wird die Checkbox aktiviert, beginnt die Sequenz nachdem die letzte Aktion ausgeführt wurde, wieder von vorne, bis der Ruf angenommen wird ( Endlosschleife). Call Parallel: Wird diese Checkbox aktiviert, werden alle Aktionen gleichzeitig ausgeführt. Entry Visible: Wird diese Checkbox aktiviert, wird das entsprechende Rufziel/die Sequenz im Display einer SIP-WS800x angezeigt (Menü phonebook ) Speed Dial Number: Bei Verwendung einer SIP-Sprechstelle mit Volltastatur kann hier eine Kurzwahl für die Anwahl des jeweiligen Rufziels (und somit der Rufweiterschaltungskette) eingegeben werden. Für 1-,2-,3-Tastenvarianten hat dieses Feld keine Funktion. Türöffner-Code: Es ist möglich, dieses Feld für die Türöffner-Funktion zu verwenden: Geben Sie den entsprechenden Türöffner-Code unter Speed Dial Number ein Wählen Sie Relais in der Combo-Box (siehe oben) und in den erscheinenden Combo-Boxen das gewünschte Relais sowie das Timeout, wie lange das Relais aktiviert bleiben sollte. Deaktivieren Sie die Checkbox Entry Visible. Direct Call Button: Hier kann eine Taste für die Direktwahl des jeweiligen Rufziels (und somit der Rufweiterschaltungskette) ausgewählt werden. Welche und wieviele Buttons zur Auswahl stehen, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen- Variante (siehe Seite 10) sowie der Anzahl der konfigurierten Zielwahltastenmodule (siehe Seite 51). Link: In dieser Combo-Box ist es möglich, einen erstellten Kontakt oder eine weitere Sequenz zu wählen, welche(r) automatisch angerufen/ausgeführt wird, wenn die letzte Aktion der entsprechenden Sequenz ausgeführt wurde und die, im Feld neben der Combo-Box, definierte Zeit (in Sekunden) abgelaufen ist. Ist Reiterate aktiviert, sind die getätigten Einstellungen in dieser Zeile irrelevant, da die entsprechende Sequenz in einer Endlosschleife ausgeführt wird. Mit Klick auf den Button Add, wird die eingegebene Rufweiterschaltungskette der Phonebook-Liste hinzugefügt (Bereich Phonebook siehe Seite 46). Mittels dem Button Contact kann wieder die Eingabemaske für einzelne Rufziele eingeblendet werden siehe Seite /

46 Konfiguration via Webinterface Import/Export Phonebook-Listen Im Bereich Import/Export ist es möglich Phonebook-Listen (Rufziel-Listen) zu speichern und zu importieren. Import: Mit Klick auf den Button rechts neben dem Feld wird ein Dialog zum Laden einer Datei geöffnet. Hier kann eine bereits erstellte Phonebook-Liste (.csv) ausgewählt werden. Mit Klick auf den Button Import wird die ausgewählte Datei importiert, d.h. geladen. Achtung: Wenn eine zuvor gespeicherte Phonebook-Liste (z.b. phonebook.csv) geladen wird, uberschreibt diese CSV-Datei die aktuellen Einträge im Bereich Phonebook! Wird die Firmwareversion von 2.x auf 3.x upgedatet, bleiben die Phonebook-Einträge verfügbar. Es ist allerdings nicht möglich, ein Phonebook welches mit Firmware 3.x erstellt wurde, an einer Sprechstelle mit Firmware 2.x zu importieren! Export: Mit Klick auf den Button Export kann die aktuelle Phonebook-Liste (im Bereich Phonebook) exportiert, d.h. als CSV-Datei im lokalen Netzwerk gespeichert werden. Webcall In diesem Bereich ist es möglich, einen Ruf über das Web-Interface der SIP-Sprechstelle auszulösen. Manual Action: Eintrag des entsprechenden user, or welcher angerufen werden sollte. Call: Mit Klick auf diesen Button wird der Ruf ausgeführt. Hangup: Mit Klick auf diesen Button wird der aktuelle Ruf beendet. Phonebook-Liste Im Bereich Phonebook werden alle eingetragenen Rufziele und Rufketten aufgelistet. Name / Call Destination / Speed Dial Number / Direct Call Button: Hier werden die in den Eingabemasken Add new contact (siehe Seite 43) und Add new dialing sequence (siehe Seite 44) konfigurierten Daten der einzelnen Einträge angezeigt. Ab SIP-Firmware 3.0 ist es möglich, mittels Klick auf das entsprechende Rufziel (konfiguriert unter Add new contact siehe Seite 43) einen Ruf auszulösen. Edit: Mit Klick auf das Symbol wird der jeweilige Eintrag in der entsprechenden Eingabemaske angezeigt und kann somit bearbeitet werden. Delete: Mit Klick auf das Symbol wird der jeweilige Eintrag gelöscht /0313

47 Konfiguration via Webinterface Audioeinstellungen Wählen Sie die Registerkarte Audio folgender Dialog wird angezeigt: Jegliche Änderungen in den Audio Settings - und Audio In/Out -Feldern, werden in der laufenden Konfiguration erst mit Klick auf den Button (rechts unter den Audio In/Out -Feldern) übernommen. Geänderte Werte in den Feldern Mic Sensitivity und Speaker Volume werden während eines aktiven Gespräches sofort wirksam. Geänderte Werte in den Feldern Noise Suppression und Echo Suppression werden erst beim nächsten Gespräch wirksam. Mic Sensitivity: Konfiguration der gewünschten Empfindlichkeit des (angeschlossenen) Mikrofons der SIP-Sprechstelle in 7 Schritten ( 12 db bis +6 db). Standard: 0 db Speaker Volume: Konfiguration des gewünschten Lautstärkepegels des (angeschlossenen) Lautsprechers der SIP-Sprechstelle in 13 Schritten ( 24 db bis +12 db) Standard: 0 db 3.0/

48 Konfiguration via Webinterface Der konfigurierte Pegel definiert sowohl die Lautstärke des Klingeltons (bei ankommenden Ruf) als auch die Lautstärke der verschiedenen Signaltöne. Noise Suppression: Konfiguration der Hintergrundgeräuschunterdrückung in 5 Stufen: Minimalste Stufe 1 (low) bis zu maximalster Stufe 4 (maximum). Soll keine Hintergrundgeräuschunterdrückung verwendet werden, muss 0 (off) ausgewählt werden. Standard: 1 (low) Echo Suppression: Konfiguration des akustischen Echo Cancellers (AEC) in 5 Stufen: Minimalste Echo Cancelling -Stufe 0 (minimum) bis zu maximalster Stufe 4 (maximum). Standard: 2 (medium) Achtung: Für die Änderung der Standardwerte von Mikrofonempfindlichkeit / Lautstärkepegel (insbesondere bei Gesprächen von SIP-Sprechstelle zu SIP-Sprechstelle), in Kombination mit Änderungen der Werte für Noise- und Echo Suppression, sollten vorab die Informationen zur Audiokonfiguration ab Seite 71 gelesen werden. International Tone Plans: Auswahl der entsprechenden Ton-Plan -Spezifikationen der jeweiligen Länder. Audioeingang/-ausgang Im Bereich Audio In/Out wird festgelegt, wie die Audioausgabe sowie Audioeinspeisung erfolgen sollte: Internal Loudspeaker: Ist die Checkbox aktiviert, wird das Audiosignal über den internen Lautsprecher ausgegeben. Line out: Ist die Checkbox aktiviert, wird das Audiosignal über die Klemmen Line+ und Line ausgegeben (Anschlussmöglichkeit für einen externen Lautsprecher siehe Seite 29). Achtung: Diese Funktion ist nicht verfügbar für die SIP-Serie M. Die Klemmen Line + und Line funktionieren bei den Geräten der SIP-Serie M als Line In. D.h. diese Klemmen dienen zum Einspeisen von Audio (z.b. Musik, Funkkonferenz). Handset Loudspeaker(EP): Ist die Checkbox aktiviert, wird das Audiosignal über die Klemmen EP+ und EP, d.h. über den Lautsprecher des Handhörers/Headsets ausgegeben (siehe Seite 29). Handset Loudspeaker(EP) overrides Audio Out: Ist diese Checkbox aktiviert, wird, sobald ein Handhörer/Headset angeschlossen wird, das Audiosignal nur über die Klemmen EP+ und EP ausgegeben (auch wenn Handset Loudspeaker(EP) nicht aktiviert ist). D.h. auch wenn Internal Loudspeaker und Line out aktiviert sind, wird das Audiosignal nur am angeschlossenen Handhörer oder Headset ausgegeben. Achtung: Dies gilt funktioniert nicht für den Handhörer WSSH 50P. Soll das Audiosignal nur über den Lautsprecher des Handhörers WSSH 50P ausgegeben, sobald dieser angeschlossen wird, dann muss die Checkbox Handset Microphone (EM) overrides Audio In and Out aktiviert werden siehe unten. Dies gilt ebenso für alle Handhörer/Headsets, welche nur über den Mikrofonanschluss detektiert werden können. Internal Microphone: Ist das Auswahlfeld aktiviert, wird nur über das interne Mikrofon Audio eingespeist (d.h. Klemmen EM+ und EM für das Mikrofon des Handhörers/Headsets sind deaktiviert). Handset Microphone (EM): Ist das Auswahlfeld aktiviert, wird nur über die Klemmen EM+ und EM, d.h. über das Mikrofon des Handhörers/Headsets eingespeist (das interne Mikrofon ist deaktiviert). Handset Microphone (EM) overrides Audio in: Ist diese Checkbox aktiviert, wird, sobald ein Handhörer/Headset angeschlossen wird, nur über die Klemmen EM+ und EM eingespeist /0313

49 Konfiguration via Webinterface (auch wenn Handset Microphone(EM) nicht aktiviert ist). D.h. auch wenn Internal Microphone aktiviert ist, wird Audio nur über das Mikrofon des angeschlossenen Handhörer/Headset eingespeist. Handset Microphone (EM) overrides Audio In and Out: Diese Checkbox wird benötigt für Handhörer/Headsets, welche (vom jeweiligen SIP-Gerät) nur über den Mikrofonanschluss detektiert werden können, wie z.b. den Handhörer WSSH 50P. D.h. sollte das Audiosignal auch bei Verwendung des WSSH 50P nur über die Klemmen EP+ und EP ausgegeben werden, wie oben unter Handset Loudspeaker(EP) overrides Audio Out beschrieben, dann muss diese Checkbox aktiviert werden. Zusätzlich dazu, wird Audio auch nur über die Klemmen EM+ und EM eingespeist, wie oben unter Handset Microphone (EM) overrides Audio In beschrieben. Sprachkonserven Im Bereich Prerecorded Audio können Audio-Files (Sprachkonserven) in den Speicher der SIP- Sprechstelle geladen werden: Speicher: Audioformat: max. 60 Sekunden Unterstützt: WAV / 8 48 khz 8, 16 bit / mono,stereo Empfohlen: WAV / min. 16 khz 16 bit / mono Achtung: Ein einzelner WAV-File darf eine Filegröße von 5 MB nicht überschreiten! Für folgende Zustände können Sprachkonserven verwendet werden: Outgoing Call Destination <x> Abgehender Ruf von der SIP-Sprechstelle, ausgelöst durch die jeweilige Taste (z.b. 0, T oder X). Die Sprachkonserve kann z.b. als Beruhigungsmeldung bei Rufauslösung oder als individueller Rufton für den Auslöser konfiguriert werden. Welche und wieviele Outgoing Call Destination -Felder angezeigt werden, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (1-,2-,3-Tasten siehe Seite 10). Incoming Call Ankommender Ruf zur SIP-Sprechstelle. Die Sprachkonserve kann als individueller Anrufton (bzw. Klingelton) konfiguriert werden. Damit der Anrufton an der Sprechstelle ausgegeben wird, darf für die Rufannahme nicht Autoanswer konfiguriert sein siehe Seite 41. Error Fehler in Rufaufbau (z.b. kein Rufziel erreichbar oder keine Registrierung durchgeführt etc.). Die Sprachkonserve kann z.b. als akustisches Signal bei Leitungsausfall verwendet werden. Location Message Das angerufene SIP-Gerät (z.b. Mobiltelefon) erhält nach dem Abheben eine Standortmeldung als Information, woher (d.h. von welchem SIP-Gerät) der Ruf kommt. Sprachkonserven laden: Klicken Sie in der gewünschten Zeile auf den 1. Button rechts neben dem leeren Feld ( Browse... ) Die Bezeichnung dieses Buttons ist abhängig vom verwendeten Browser und Betriebssystem. Im erscheinenden Dialog wählen Sie den gewünschten Audio-File Mittels dem Button Upload wird der ausgewählte Audio-File in die Sprechstelle geladen Hinweise: Das Hochladen, Umkodieren und Abspeichern des Audio-Files kann einige Sekunden in Anspruch nehmen: Richtwert: Ladezeit = 2 x File-Länge; Bsp.: File mit 10 Sekunden: Ladezeit = 2 x 10 = 20 Sekunden Alle Audio-Files zusammen dürfen eine Länge von 60 Sekunden nicht überschreiten siehe Seite 49. Mittels dem Button Export wird der (zuvor geladene) WAV-File als OGG-File exportiert. 3.0/

50 Konfiguration via Webinterface Anzeige der File-Länge: Sind die gewünschten Audio-Files in den Speicher der SIP-Sprechstelle geladen, wird die Länge der verschiedenen Audio-Files in der entsprechenden Zeile ( 2 ) sowie die Gesamtlänge aller geladenen Files ( 3 ) angezeigt Geladene Sprachkonserven aus Speicher löschen: Bei einer geladenen Sprachkonserve wird in der entsprechenden Zeile, der Button Restore Default ( 1 ) angezeigt. Wird dieser Button angewählt, wird die zuvor geladene Sprachkonserve aus dem Speicher gelöscht; d.h. der jeweilige Zustand wird wieder auf die Standardeinstellung zurückgesetzt. Hinweise: Standardeinstellung für Incoming Call und Outgoing Call (Button <x>) bedeutet, dass die Standardtöne wie bei Auslieferungszustand wieder aktiviert werden. Standardeinstellung für Error und Location Message bedeutet, dass keine Signaltöne für diese Zustände ausgegeben werden /0313

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