Cluster & Netzwerke. Wissen bündeln, Zukunft gestalten. Judith Terstriep

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1 Cluster & Netzwerke Wissen bündeln, Zukunft gestalten Judith Terstriep

2 Regionale Cluster World-class Cluster Cluster in Europa Mini-Cluster Innovationscluster

3 Aber WAS ist ein Cluster?

4 CLUSTER = räumliche Konzentration von Unternehmen einer oder verwandter Branche(n) und unterstützender Einrichtungen, die durch wettbewerbliche und kooperative Beziehungen flexibel miteinander verbunden sind.

5 Merkmal Räumliche & sektorale Konzentration Eine kritische Masse von Unternehmen mit funktionaler Differenzierung (Spezialisierung) begründet LOKALISATIONSVORTEILE. Interaktionen Verflechtungen zwischen den Clusterakteuren unterscheiden Cluster von reinen AGGLOMERATIONEN. Wissen Eine hohe Bindung spezifischen Wissens in Verbindung mit Interaktionen bedingt WISSENSSPILLOVER (= dynamische Agglomerationsvorteile).

6 Cluster Netzwerke

7 Unterschiede Reichweite Art der Beziehung Aber Cluster Netzwerke Räumlich konzentriert Von lokal bis global Kooperativ & wettbewerblich Kooperativ Netzwerke sind BESTANDTEIL von Clustern

8 Wissensdynamik Netzwerkwissen Gestaltungswissen Branchenwissen Technologisches Wissen WISSEN als Basis für die Zukunftsgestaltung

9 Wie ENTWICKELN sich Cluster & Netzwerke?

10 Größe Heterogenität Wachstum Reife Schrumpfung/ Transformation Wissens- heterogenität Interaktionsintensität Lebenszyklu Entstehung Stagnation Erneuerung Niedergang Zeit Unternehmen/Institutionen Absorptionsfähigkeit Bewegung von Unternehmen Clustergrenzen/-durchlässigkeit

11 Was braucht es für eine GUTE Zusammenarbeit?

12 Drei ZENTRALE Aspekte

13 3 1. Herausforderungen 2. Stolpersteine 3. Nachhaltigkeit

14 Netzwerkentwicklung braucht ZEIT.

15 Netzwerkmanagement im SPANNUNGSFELD unterschiedlicher Interessenslagen.

16 Managemen Dienstleistungen die einen MEHRWERT haben. Unternehmen Standortmarketing Lobbying Vernetzung... Politik KURZFRISTIGE ERFOLGE entsprechend der Förderlogik F&E PROJEKTE die den eigenen Forschungsschwerpunkten entsprechen

17 Zusammenarbeit erfordert GEMEINSAME Ziele & Aktivitäten.

18 AKTIONSPLÄN ELMOS Aktionsplan - Zielsetzung Verbesserte Möglichkeiten zur Zusammenarbeit Förderung des Wissensaustauschs & des gegenseitigen Lernens Realisierung von Synergieeffekten Erarbeitung neuer Mobilitätskonzepte & Geschäftsmodelle Steigerung der WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

19 AKTIONSPLÄN Von der Idee zur Umsetzung 01 Kompetenzen & Wissen Unternehmen Forschung Cluster/Netzwerke Regionale SWOT 02 Was soll beibehalten/verbessert, entwickelt/gestärkt, aufgegeben & 03 vermieden werden? Synergien & Komplementaritäten Cross-regionaler Aktions- & Businessplan 04

20 AKTIONSPLÄN Beispiel 1 Beispiel 2 Thema Implementierung kosten- günstiger kundenzentrierter Elektromobilitätslösungen Förderung einer offenen Innovations- kultur in & zwischen Unternehmen, Forschung & Gesellschaft Aktion Test von nahtlosen, inter- operablen E-Lade- & Ab- rechnungssystemen Branchenübergreifende Innovations- zirkel für kleine & mittlere Unter- nehmen Zeithorizont 36 Monate 36 Monate Verantwortlich CARS AUTO Beteiligte Forschung, Unternehmen, Politik, öffentliche Hand, Andere Cluster, Forschung, Unternehmen

21 ATCH MAKIN Unternehmens- NOKIA besuche Forschungslabor IBM Zürich Forschungslabor BERN E-Government RFID TAMPERE Logistik OSTRAVA Matchmaking MILSOFT Katastrophen- management ANKARA Technologie- park Ostrava Geschäfts- modelle Mobile Solutions CRM Open Innovation SEBIT PADERBORN ETA METU Technologiepark 5 Veranstaltungen 190 Teilnehmer 62 Unternehmensgespräche 15 Kooperationsprojekte

22 3 1. Herausforderungen 2. Stolpersteine 3. Nachhaltigkeit

23 Fehlende Offenheit Setzen auf Masse statt Klasse Fehlende(s) Monitoring & Evaluierung Unausgewogenes Finanzierungskonzept Unklare bzw. unrealistische Erwartungen

24 Fehler lassen sich NICHT vermeiden, aber

25 3 1. Herausforderungen 2. Stolpersteine 3. Nachhaltigkeit

26 Aktivitäten Nachhaltiges Cluster- / Netzwerkmanagement Strategische Entwicklung Branchenexperten Vermarktung Dienstleister Interne Kommunikation Moderatoren Externe Vernetzung Netzwerker Kompetenzen

27 Den Unterschied machen PERSONEN, nicht Konzepte.

28 Vision Strategie Überzeugung Ausdauer Zuverlässigkeit Offenheit Kooperation Ein nachaltiges Netzwerk braucht VIELES

29 FINANZIERUNG Mitglieds- beiträge Öffentliche Förderung Finanzierungs- quellen Dienst- leistungen Projekte

30 FINANZIERUNG langfristig gedacht. 80% 80% 75% 70% 70% 60% Break Even 50% 70% 60% Balance 50% 40% 40% 30% 20% 20% % Cluster Lebenszyklus % 30% 9 10

31 Bedenken Sie die Herausforderungen.

32 Vermeiden Sie die Stolpersteine.

33 Und tragen Sie bei zur Nachhaltigkeit.

34 Vielen DANK für Ihre Aufmerksamkeit Judith Terstriep Westfälische Hochschule Institut Arbeit und Technik Innovation, Raum & Kultur Mail: Fon:

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