Globaler Überblick. Länderfokus. Juli Aktueller Kapitalmarktbericht zu den Emerging Markets emreport. Seite 1 von 5

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1 Seite 1 von 5 Globaler Überblick risk off auf den Finanzmärkten im Juni China-Crash und Griechenland-Krise belasten Der Juni stand an den Finanzmärkten weltweit im Zeichen von Risikoreduktion seitens vieler Investoren. Fast überall waren Kursverluste zu verzeichnen sowohl bei Aktien, Anleihen als auch bei den Währungen der meisten Schwellenländer. Der MSCI Emerging Markets Index gab um rund 2,5 % nach. Neben dem Dauerbrenner US-Zinsanhebung beherrschten zwei Themen die Diskussionen: China und Griechenland. Trotz vieler Warnsignale auf die an dieser Stelle in den letzten Monaten ja auch mehrfach hingewiesen wurde erwischte der scharfe Einbruch an den chinesischen Aktienmärkten viele Investoren auf dem falschen Fuß. Noch überraschender dürfte für viele Marktteilnehmer und Beobachter die enorme Zuspitzung des griechischen Staatsschuldendramas gewesen sein. Schließlich kapitulierte Athen unter dem Druck von Eurogruppe, EZB und IWF und akzeptierte faktisch alle Forderungen. Der völlige Kollaps Griechenlands könnte damit zwar vorerst abgewendet sein. Doch der Preis ist hoch. Das neue Austeritätsprogramm könnte volkswirtschaftlich ähnlich kontraproduktiv wirken wie seine Vorgänger. Die ohnehin schon prekäre Situation großer Teile der griechischen Bevölkerung dürfte sich massiv weiter verschlechtern und die Wirtschaft könnte noch längere Zeit in Rezession und Depression gefangen bleiben. In Anbetracht der geringen weltwirtschaftlichen Bedeutung Griechenlands dürften sich die Finanzmärkte aber bald wieder auf die US-Notenbank konzentrieren, sobald eine wie auch immer geartete Lösung für Griechenland fixiert ist. Auch wenn die sich derzeit abzeichnende Variante förmlich garantiert, dass die gesamte Problematik in nicht allzu ferner Zukunft umso verschärfter wieder auf dem Tisch liegen wird. Der breit angelegte Rückgang der EM-Aktienmärkte hat das negative technische Bild, das im letzten em-report angesprochen wurde, natürlich nicht verbessert. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen eine kräftige Gegenbewegung in China und/oder eine Rallye als Folge einer wie auch immer gearteten Beilegung des Griechenland-Themas könnten die Situation wieder deutlich verbessern. Länderfokus Dramatische Zuspitzung im Schulden-Drama griechische Bevölkerung lehnt per Referendum die Fortsetzung des desaströsen Sparkurses ab doch vergeblich Schwerpunkt: Griechenland 1 Im griechischen Staatschuldendrama setzten sich letztlich die Hardliner in der Eurogruppe um den deutschen Finanzminister fast auf ganzer Linie durch. Die EZB fror die ELA-Kreditlinien ein und erzwang damit wie im letzten em-report bereits vorgezeichnet - faktisch sofortige Kapitalverkehrskontrollen und die Schließung der griechischen Banken und Finanzmärkte. Zugleich drohte Deutschland offen mit dem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone und dem darauf unvermeidlich folgenden Kollaps des Landes, sollte Athen nicht nachgeben. Unter diesem Druck kapitulierte Premier Tsipras schließlich und akzeptierte Auflagen, wie sie noch kein europäisches Land nach dem zweiten Weltkrieg hinnehmen musste. Der europäische Geist von Solidarität und gemeinsamem Kompromiss wurde zwar viel beschworen, doch am Ende 1 Griechenlands Aktienmarkt zählt inzwischen bekanntlich zum MSCI Emerging Markets, während sein Rentenmarkt weiterhin als etablierter Markt eingestuft ist.

2 Seite 2 von 5 Eurogruppe, IWF und EZB zwingen Griechenland in die Knie Athen muss bis auf weiteres seine staatliche Souveränität teilweise aufgeben Langfristig tragfähige Lösung der Wirtschaftsprobleme Griechenlands ist weiterhin nicht in Sicht steht unterm Strich ein Diktat gegenüber Griechenland. Viele der bisher von der Syriza-Regierung vorgenommenen Maßnahmen werden zurückgerollt. Ein erheblicher Teil des griechischen Staatsvermögens wird in einen Treuhandfonds zwecks Privatisierung überführt. Die daraus geplanten Erlöse sollen zunächst der Rekapitalisierung der griechischen Banken dienen und weitere 25 % für Investitionen in die griechische Wirtschaft verwendet werden. Geplant wird mit Erlösen von 50 Mrd. Euro, doch dürften diese nicht einmal annähernd erreichbar sein schon gar nicht binnen der nächsten 1-2 Jahre. Griechenland muss bereits als Vorbedingung für konkrete Verhandlungen über weitere Hilfen zahlreiche Gesetze verabschieden (darunter Rentenkürzungen und Steuererhöhungen), die in Brüssel geschrieben werden und verliert faktisch einen erheblichen Teil seiner staatlichen Souveränität in der Steuer-, Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Im Gegenzug sollen neue Finanzhilfen für drei weitere Jahre gewährt werden, wobei diese zu einem Großteil (wie auch schon bei früheren derartigen Programmen) in die Rückzahlung fälliger Kredite und Anleihen fließen und nur ein bescheidener Teil real dem Land zur Verfügung steht. Wie Griechenland mit diesen Vorgaben aus seiner bereits seit Jahren anhaltenden schweren wirtschaftlichen Depression herauskommen, gesunden oder gar seine Schulden abzahlen soll, ist völlig unklar. Weitere soziale Verwerfungen, eine Ausweitung der bereits jetzt stark angestiegenen Armut und das Brachliegen einer ganzen verlorenen Generation gut ausgebildeter junger Griechen infolge des weiter verschärften drakonischen Sparkurses sind zu befürchten. Der von Athen geforderte Schuldenschnitt wurde nicht gewährt; vor allem Deutschland stellte sich quer. Dabei war es gerade Deutschland, dem 1953 sehr großzügig Schulden erlassen wurden ironischerweise auch seitens Griechenlands. Jener Schuldenerlass bildete letztlich eine entscheidende Basis für das so genannte deutsche Wirtschaftswunder. Auch der IWF sieht die griechische Schuldenlast selbst unter optimistischsten Annahmen als untragbar. Da er nach seinen eigenen Statuten damit gar nicht an einem neuen Kreditpaket teilnehmen darf, mahnt er einen massiven Schuldenschnitt oder einen sehr weitreichenden Schuldenaufschub an. Deutschland lehnt dies vehement ab, besteht aber zugleich auf einer weiteren Beteiligung des IWF. Man darf gespannt sein, wie dieses Problem noch gelöst wird. Die langfristigen Folgen der Ereignisse für die Eurozone sind noch völlig offen. Einige sehen einen Disziplinierungseffekt, der die Eurozone enger zusammenschweißen würde. Andere Stimmen verweisen hingegen darauf, dass gerade durch die Geschehnisse der letzten Wochen eine europäische Fiskalunion weitaus unwahrscheinlicher geworden sei. Ohne eine solche ist das Überleben des Euro langfristig jedoch schwer vorstellbar. Der griechische Aktienmarkt verlor im Juni 3,5 % und ist derzeit bis auf weiteres geschlossen. China Fundamental gibt es relativ wenig Neues von der chinesischen Volkswirtschaft zu berichten, umso mehr Bewegung gab es dafür an den Aktienmärkten. Nachdem die Zahl neu eröffneter Aktienkonten und die Aktienkurse immer rasanter anstiegen, kam es zuletzt zu einem scharfen Einbruch. Offenkundig waren inzwischen zu viele Aktien auf Kredit gekauft worden und zugleich die Stimmung viel zu euphorisch. Binnen weniger Tage verloren die Festlandsaktien-Indizes (A- Aktien) rund ein Viertel ihres Wertes. Mit teilweise extremen Maßnahmen (massenhafte Handelsaussetzungen, Verkaufsverbote für Großaktionäre, Zensur der Berichterstattung,

3 Seite 3 von 5 Aktiencrash und Panikverkäufe als Folge ausufernder Aktienspekulation Langfristig spricht weiterhin einiges für steigende Aktienkurse in China Anweisung an Unternehmen, ihre eigenen Aktien zur Stützung zurückzukaufen) haben die Behörden den Kursverfall fürs erste gestoppt. Zeitweise waren rund 40 % aller Aktien in Shanghai tagelang vom Handel ausgesetzt eine Maßnahme, die die Integration der chinesischen Aktienmärkte in große, weltweite Indizes sicherlich nicht beschleunigen wird. Der chinesische Staat hat letztlich aber ein großes Eigeninteresse, dass die Aktienmärkte nicht kollabieren. Schließlich stehen rund 200 IPOs staatlicher Unternehmen in den Startlöchern. In vergangenen em-reports hatten wir mehrfach erhebliche Skepsis bezüglich der A-Aktien-Kursrallye geäußert und die jüngsten Entwicklungen bestätigen diese. Allerdings wäre es verfrüht und aus heutiger Sicht auch überzogen, bereits generell ein Ende des Aufwärtstrends bei chinesischen Aktien zu verkünden. Gegenüber dem Vorjahr liegen die Indizes in Shanghai noch immer rund 50 % im Plus. Für die in Hongkong gehandelten H-Aktien sprechen zudem die im internationalen Vergleich recht günstigen Bewertungen. Dort kann von einer Spekulationsblase keine Rede sein und auch auf dem Festland beschränken sich die spekulativen Übertreibungen auf bestimmte Marktsegmente. Auf Sicht der kommenden Jahre sind höhere Aktienkurse in China und Hongkong deutlich wahrscheinlicher als niedrigere. Sowohl die Festlandsaktien als auch die H- Aktien in Hongkong brachen im Juni um rund 8 % ein und der Kursverfall beschleunigte sich in der ersten Juliwoche weiter. Weitere Zinssenkung der indischen Notenbank Indien Indiens Industrieproduktion zeigt sich weiterhin robust und die Inflation entwickelt sich zur Zufriedenheit der Notenbank. Diese senkte daher wie erwartet den Leitzins um weitere 0,25 % auf nunmehr 7,25 %. Das Handelsbilanzdefizit schrumpfte etwas, was allerdings in erster Linie auf eine Normalisierung bei den Goldimporten zurückzuführen ist. Die Exporte waren im Mai schwach (minus 20 % gegenüber dem Vorjahr) und bestätigten damit ähnlich negative Trends in anderen asiatischen Schwellenländern. Der für Indien immens wichtige Monsun startete mit Regenfällen deutlich über den Normalwerten, was sich positiv auf die landwirtschaftliche Produktion auswirken sollte, sofern dieser Trend anhält. Politisch herrscht weiterhin recht wenig Bewegung. Bei diversen Gesetzesvorhaben gibt es Widerstand in der Opposition und Korruptionsaffären lassen den Lack der erst knapp ein Jahr alten Modi-Regierung in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend abblättern. Verglichen mit den Versprechungen und der verbreiteten Euphorie bei ihrem fulminanten Wahlsieg vor einem Jahr sind die realen Ergebnisse der Regierung Modi bislang ernüchternd. Die indischen Aktienindizes trotzten im Juni sowohl dem weltweit negativen Aktientrend als auch den schwächeren Unternehmensergebnissen und beendeten den Monat nahezu unverändert. Brasiliens Volkswirtschaft sitzt in der Falle Brasilien Brasiliens Volkswirtschaft befindet sich faktisch in einer Falle. Die öffentlichen Ausgaben müssten eigentlich stark reduziert werden, um das Haushaltsdefizit und die Schuldendynamik zumindest einigermaßen in den Griff zu bekommen. Andererseits sind sie derzeit die einzige verbliebene Konjunkturstütze und starke Sparmaßnahmen würden den ohnehin schon scharfen Konjunkturabschwung noch weiter verstärken. Die gesamtwirtschaftliche Sparquote ist gleichzeitig mit gerade einmal 15 % des BIP sehr gering und reicht damit nicht aus, um dringend nötige Investitionen zu finanzieren. Der Staat wiederum konzentrierte seine Ausgaben im letzten

4 Seite 4 von 5 Keine schnellen Auswege aus dem Dilemma in Sicht Jahrzehnt vor allem auf Sozialprogramme und hat Investitionen, beispielsweise in eine bessere Infrastruktur, stark vernachlässigt. Die weiter fallenden Rohstoffpreise wirken zusätzlich negativ für die brasilianischen Rohstoffexporteure. Politisch ist das Land mit einem extrem zersplitterten Parlament zudem nahezu paralysiert nur ein kleiner Teil der Gesetzesinitiativen schafft es überhaupt noch durch den Congress. Der Notenbank wiederum sind die Hände gebunden die weiterhin viel zu hohe Inflation erlaubt bis auf weiteres keine Zinssenkungen und hinzu kommt die schwächelnde Währung. Brasilien droht ein Teufelskreis aus schwacher Währung, höherer Inflation, steigenden Zinsen und weiter schrumpfender Wirtschaftsleistung. Einer solchen Entwicklung steht bislang zum Glück für Brasilien noch der Appetit ausländischer Investoren entgegen, die von den im internationalen Vergleich hohen Renditen brasilianischer Anleihen angelockt. werden. Der Bovespa-Aktienindex legte trotz des negativen Wirtschaftsumfeldes gegen den globalen Trend im Juni leicht zu. Russlands Wirtschaft schrumpft weniger stark als zunächst befürchtet doch jede Menge Risiken bleiben bestehen Russland Russlands Wirtschaft soll nach der neuesten Schätzung der russischen Notenbank 2015 um 3,2 % schrumpfen und damit nicht ganz so stark wie von ihr zuvor geschätzt. Die Inflation soll bis Juni 2016 unter 7 % fallen und mit diesem Ausblick senkte die Zentralbank die Leitzinsen ein weiteres Mal ab wie allgemein erwartet um ein Prozent auf nunmehr 11,5 %. Die Geldpolitik bleibt damit weiterhin restriktiv und der Zinssenkungsspielraum ist bis auf weiteres eng begrenzt. Anstehende Steuererhöhungen, eine mögliche Eskalation in der Ukraine und etwaige neuerliche Sanktionen des Westens stellen aus Sicht der Zentralbank erhebliche Risiken dar. Zugleich stocken die russischen Währungshüter sukzessive wieder ihre Währungsreserven durch moderate Devisenkäufe auf und zugleich schwächen sie damit etwas den Rubel. Die EU verlängerte unterdessen ihre Sanktionen gegen Russland um weitere sechs Monate und begründete dies mit mangelnden Fortschritten bei der Umsetzung des 2. Minsker Abkommens. Russland reagierte seinerseits mit einer Fortführung seiner Gegensanktionen um ein weiteres Jahr. Die fehlenden Fortschritte bei Minsk 2 sind freilich auch darauf zurückzuführen, dass die Ukraine abgesehen vom Waffenstillstand und Teilrückzug bislang keine einzige der von ihr zugesagten Maßnahmen umgesetzt hat. Darauf hat Russland aber faktisch keine Einflussmöglichkeiten. Russische Anleihen waren im Juni schwächer. Ihre Wertentwicklung wurde eindeutig vom Rubel vorgegeben, der angesichts eines leicht nachgebenden Ölpreises ebenfalls leichter tendierte. Der russische Aktienmarkt legte in Lokalwährung um knapp 3 % zu. In US-Dollar gerechnet gab er aber um rund 3 % nach und folgte im Kursverlauf weitgehend dem Ölpreis. Türkei Nach der innenpolitischen Niederlage von Präsident Erdogans AKP bei den Parlamentswahlen ist noch immer unklar, wie die neue Regierung aussehen könnte. Die AKP ist auf einen Koalitionspartner angewiesen, doch die Oppositionsparteien schließen eine solche Koalition bislang entweder aus oder sie stellen erhebliche Bedingungen. Am wahrscheinlichsten erscheint derzeit ein Zusammengehen mit der konservativen MHP, doch sicher ist das keineswegs. Kann bis zum 22. August keine Regierung gebildet werden, werden automatisch Neuwahlen angesetzt, die dann voraussichtlich im November stattfinden würden. Präsident

5 Seite 5 von 5 Regierungsbildung in der Türkei gestaltet sich schwierig Erdogan schloss ein solches Szenario bislang zwar aus, doch bleibt es sicherlich eine zumindest taktische Option für etwaige Koalitionsverhandlungen. Da Koalitionen in der Türkei in der Vergangenheit nicht gut funktioniert haben, reagierten Währung, Anleihen und Aktien zunächst mit deutlichen Kursverlusten auf die neuen politischen Unwägbarkeiten. Diese Verluste holten die Aktienmärkte aber in kurzer Zeit wieder auf. Volkswirtschaftlich zeigte sich das BIP-Wachstum etwas stärker als erwartet; zugleich liegt aber auch die Inflation höher als von der Notenbank gewünscht und prognostiziert. Der Ölpreisrückgang hat sich diesbezüglich weit weniger stark ausgewirkt als erwartet worden war. Mit dem Näherrücken einer ersten Zinsanhebung der US- Notenbank könnte auch in der Türkei sogar ein Zinsschritt nach oben anstehen, zumal die türkische Lira mit rund 13 % Wertverlust zum US-Dollar seit Jahresbeginn die zweitschwächste Währung nach dem brasilianischen Real ist. Damit entfällt fürs erste ein ganz zentrales Element der positiven Aktienmarktszenarien für die Türkei. Der Aktienmarkt zeigte sich angesichts all dessen recht robust und fiel nur leicht um 1 %. Polen In Polen wie auch in der gesamten zentraleuropäischen Region ist die Wirtschaftsdynamik derzeit weiterhin positiv, auch wenn das zweite Quartal etwas schwächer als das erste ausfallen dürfte. Die Inflationsrate ist weiterhin deutlich negativ bei -0,9 % p.a. Die Zentralbank ließ den Leitzins bei ihrer Sitzung Anfang Juli dennoch erwartungsgemäß unverändert bei 1,5 % und deutete an, dass sie weitere Zinssenkungen nur bei einer signifikanten Verschlechterung der Wirtschaftslage vornehmen möchte. Das Geschehen am Kapitalmarkt wurde von Griechenland dominiert und im Zuge der Zuspitzung der Verhandlungen bis hin zum Referendum gerieten auch polnische Anleihen unter Druck. Die negativen Auswirkungen hielten sich allerdings in Grenzen, mit einem nur marginal schwächeren Złoty und leicht höheren Anleiherenditen. Der Aktienmarkt in Warschau zeigte sich im Einklang mit dem globalen EM-Aktientrend schwächer und verlor mit einem Minus von rund 6 % überdurchschnittlich stark. Tschechische Republik Tschechien profitiert nach wie vor von stabilen Exportaufträgen, die Industrieproduktion läuft weiterhin faktisch auf Hochtouren und auch der Einzelhandel zeigt insgesamt eine positive Tendenz. Die Inflation steigt inzwischen wieder in Richtung des Zielwertes der Zentralbank. Damit sind Währungsinterventionen im kommenden Jahr weniger wahrscheinlich geworden. Die tschechische Krone profitierte auch von einem Sicherheits-Status in der Region im Zuge der Entwicklungen rund um Griechenland und war im aktuellen Umfeld sogar leicht stärker. Tschechische Anleihen folgten hingegen dem Grundton der Euro-Staatsanleihen und gaben nach. Der Aktienmarkt in Prag ging um rund 4 % zurück. Weitere Zinssenkung in Ungarn Ungarn In Ungarn ist die Wirtschaftsdynamik weiterhin positiv, mit relativ robuster Auslandnachfrage sowie stabiler Binnennachfrage. Die Teuerungsrate überraschte zuletzt und war zum ersten Mal seit letztem Sommer im positiven Bereich (Jahresrate). Die ungarische Notenbank senkte den Leitzins Ende Juni dennoch wie allgemein erwartet auf ein neues Rekordtief von 1,5 %. Sollte die Inflation ihren zuletzt eingeschlagenen Trend fortsetzen und den Zielbereich der Notenbank

6 Seite 6 von 5 erreichen, könnte der Zinssenkungszyklus enden. Der Forint war im Juni im Zuge der Griechenland-Turbulenzen zwar schwächer bzw. ungarische Anleiherenditen mit der allgemeinen Renditeentwicklung etwas höher, jedoch hielten sich die negativen Kursbewegungen bislang in einem überschaubaren Rahmen. Es sind auch kaum direkte Auswirkungskanäle auf die zentraleuropäischen Länder von Griechenland auszumachen (anders als die nach Griechenland recht stark exportierenden Balkan-Länder), sondern eher indirekte über den Finanzmarkt und die allgemeine Risikoaversion. Der Aktienmarkt gab leichtnach und fiel um rund 2 %. Impressum Medieninhaber: Zentrale Raiffeisenwerbung, 1030 Wien, Am Stadtpark 9 Herausgeber, erstellt von: Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.h., 1010 Wien, Schwarzenbergplatz 3 Nähere Infos unter Diese Unterlage wurde erstellt und gestaltet von der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.h., Wien, Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien, Österreich ( Raiffeisen Capital Management bzw. Raiffeisen KAG ). Die darin enthaltenen Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherchen, lediglich der unverbindlichen Information, basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit von der Raiffeisen KAG ohne weitere Benachrichtigung geändert werden. Jegliche Haftung der Raiffeisen KAG im Zusammenhang mit dieser Unterlage, insbesondere betreffend Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen bzw. Informationsquellen oder für das Eintreten darin erstellter Prognosen, ist ausgeschlossen. Ebenso stellen allfällige Prognosen bzw. Simulationen einer früheren Wertentwicklung in dieser Unterlage keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Die Inhalte dieser Unterlage stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar. Sie dienen insbesondere nicht dazu, eine individuelle Anlage- oder sonstige Beratung zu ersetzen. Sollten Sie Interesse an einem konkreten Produkt haben, stehen wir Ihnen gerne neben Ihrem Bankbetreuer zur Verfügung, Ihnen vor einem allfälligen Erwerb den Prospekt zur Information zu übermitteln. Jede konkrete Veranlagung sollte erst nach einem Beratungsgespräch und der Besprechung bzw. Durchsicht des Prospektes erfolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Wertpapiergeschäfte zum Teil hohe Risiken in sich bergen. Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial aus dieser Unterlage bedarf der vorherigen Zustimmung der Raiffeisen KAG. "Angaben nach 25 österreichischen Mediengesetz entnehmen sie bitte aus Impressum Redaktionsschluss:

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