Wachsende Anzahl kommunaler Aufgaben Schwindende Finanzspielräume Demografischer Wandel Hohe IT-Ausstattung der Arbeitsplätze > Technische

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1 Wachsende Anzahl kommunaler Aufgaben Schwindende Finanzspielräume Demografischer Wandel Hohe IT-Ausstattung der Arbeitsplätze > Technische Komplexität steigt > Wachsende Abhängigkeit von der IT Steigende Kundenerwartungen Datenschutz und Datensicherheit Zunehmende Vernetzung

2 IT unterstützt schnelle, wirtschaftliche Aufgabenerledigung innerhalb einer Verwaltung zwischen Verwaltungen IT ermöglicht und unterstützt Interkommunale Zusammenarbeit ABER.

3 ABER, IT-Betrieb muss professionell rechtssicherer technisch sicherer (Datenschutz, Hacker) mit hoher Verfügbarkeit sein. Standardisierung kommunaler IT bildet die Grundlage für einen wirtschaftlichen, sicheren und verfügbaren Verwaltungsbetrieb

4 Kleinteilige, vielfältige kommunale Verwaltungsstruktur mit Selbstverwaltungsgarantie führen zu individuellen, nicht vernetzte IT-Landschaften Arbeitsplätze IT-Infrastruktur Fachverfahren Netzanbindungen IT-Know-How

5 Microsoft hat zum den Support für Windows XP gekündigt Ab liefert Microsoft wird Microsoft keine Fehler und Sicherheitslücken für Windows XP mehr beheben Ein Umstieg auf aktuellere Arbeitsplatzbetriebssysteme ist unbedingt erforderlich Viele Verwaltungen haben den Umstieg noch nicht geplant

6 Projektziele Wirtschaftlichkeit des IT-Einsatzes verbessern Sicherheit des IT-Einsatzes verbessern Verfügbarkeit des IT-Einsatzes erhöhen Dokumentation IT-Betrieb vereinfachen und verbessern Ansätze und Lösungen zur Verbesserung interkommunaler Kooperation liefern durch modularen Aufbau einen individuellen Einstieg und den weiteren Ausbau (verwaltungsintern und verwaltungsübergreifend) ermöglichen

7 Inhalte Thin Clients Fat Clients Druck Bürosoftware und Fachanwendungen Virtualisierung Softwareverteilung Organisation Zugriff (Sicherheit) Qualitätssicherung und Test

8 Minimale Rechenleistung für Dateneingabe und Darstellung Anwendungen werden über zentrale sog. Terminalserver bereitgestellt Vorteile Anschaffungskosten Lange Nutzungsdauer Niedrige Energiekosten Schnelle Wiederherstellung Einfacher Support Nachteile Netz muss vorhanden sein Komplexe zentrale Infrastruktur erforderlich Nicht alle Fachanwendungen unterstützen Thin Clients Einige Peripheriegeräte benötigen Fat Clients

9 PCs mit normaler bis hoher Rechenleistung und vollständigen technischen Komponenten (z.b. Speicher) Vorteile Hohe Individualität Bestimmte Arbeiten sind netzunabhängig möglich Zentrale Verwaltung ist technisch möglich Nachteile Geringere Nutzungsdauer als Thin Clients Energieverbrauch Support aufwändiger, je weniger der Betrieb reglementiert und eingeschränkt

10 Herausforderung: Zahlreiche Modelle, schnelle Innovationszyklen Viele Druckermodelle innerhalb einer Verwaltung Hohe Betriebskosten durch Verbrauchsmaterialien und Vorhaltekosten Lösung Reduzierung von Arbeitsplatzdruckern Einsatz von Multifunktionsgeräten (Drucken, Scannen, Faxen) prüfen, ob Multifunktionsgeräte über einen price per page -Modell zu beziehen sind

11 Basisanwendungen (z.b. Windows) Bürosoftware (Office) und Fachanwendungen (z.b. Finanzwesen) haben i.d.r. Wechselbeziehungen (z.b. Bescheiddruck) Gegenseitige Schnittstellen funktionieren nicht in allen Versionen und in allen Kombinationen untereinander Bsp. nur einige Fachverfahren unterstützen bisher Windows 8 Versionswechsel sind daher sorgfältig zu planen Auswahl neuer Fachanwendungen Fachabteilung und IT-Abteilung wählen gemeinsam aus Kriterienkataloge sollten vorher definiert werden Betriebsaufwand muss bei der Auswahl berücksichtigt werden

12 Leistungsfähige Hardware ermöglicht die Zusammenfassung mehrerer (bisher physischer) Ressourcen (z.b. Server) in einer einzigen. Virtualisierung ist möglich bei: Servern, Arbeitsplatzrechnern, Anwendungen, Netzen Vorteile Hardwarereduzierung, somit niedriger Stromverbrauch Hohe Flexibilität bei Veränderungen Schnelle(re) Bereitstellung, somit Aufwandseinsparung Kürzere Betriebssystemzyklen durch einfacheren Wechsel Variabler Einsatz Einfache Erweiterungsmöglichkeiten Virtualisierung ist ein wichtiger Baustein für verfügbaren und wirtschaftlichen IT-Betrieb, erhöht aber die Komplexität.

13 Herausforderung: Aktualität der Programme Anpassung gesetzlicher Änderungen Programmupdates der Hersteller Fehlerbeseitigung Aktualisierung Virenschutz Behebung von Sicherheitslücken Die manuelle und individuelle Versorgung der einzelnen Arbeitsplatzrechner und Serversysteme ist mit vertretbarem Aufwand nicht zu leisten Automatisierte Softwareverteilung ist sinnvoll auch für kleine Verwaltungen

14 IT benötigt zur reibungslosen Funktion organisatorisches Regelwerk Dienstanweisungen (z.b. Mail-, Kalendernutzung) Dokumentation und Regeln für Störungsfälle Dokumentation für Datenschutz und Datensicherheit Verfahrensdokumentation Verfahrensverzeichnis IT-Infrastruktur Risikoanalyse Verschlüsselung, Protokollierung und Datenschutzmanagementsystem

15 Vor dem Einsatz jeglicher Software ist Test durch die verantwortlichen Stellen gesetzlich vorgeschrieben, aber auch im Eigeninteresse Softwareeinsatz ohne Test kann empfindliche Störungen, ggf. sogar irreparable Schäden hervorrufen. Test darf nicht in der Echtumgebung erfolgen Schutz produktiver Daten Störungen des laufenden Betriebs vermeiden

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