Cisco IP Next Generation Networks. Auf dem Weg zur universellen All-Media-Plattform für die personalisierten Dienste von morgen

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1 Cisco IP Next Generation Networks Auf dem Weg zur universellen All-Media-Plattform für die personalisierten Dienste von morgen Was sich im Ethernet-Netzwerk vieler Unternehmen längst vollzieht, nimmt jetzt auch im Großen Konturen an: Immer mehr Kabelnetzbetreiber, Carrier und Service Provider forcieren die Konvergenz ihrer Infrastruktur. Hier wie dort erweist sich das Internet-Protokoll IP als Schlüssel für effektiveren Ressourceneinsatz und profitablere Geschäftsmodelle. Die Zeiten, in denen Datenverbindungen noch ein marktfähiges Produkt war, nähern sich ihrem Ende: Privat- wie Unternehmenskunden sind immer weniger an Kapazitätszahlen und dem leitungstechnischen Wie ihrer Kommunikationsanbindung interessiert. Was heute zählt, sind Qualität und Vielzahl der Inhalte und Dienste, die sie darüber beziehen können. Ohnehin erodiert zunehmender Wettbewerb zum Wohl der Kunden stetig die Verbindungspreise. Was ist ein IP NGN? Die meisten Carrier, Service Provider und Kabelnetzbetreiber verfügen heute über Infrastrukturen, die entweder auf die Versorgung bestimmter Kundengruppen (Unternhmens- oder Privatkunden) ausgelegt sind, oder aber auf spezielle Dienstleistungen wie Internetzugang, Telefonie oder TV- Entertainment. Um dennoch unterschiedliche Anwendungen mit garantierter Dienstgüte über heterogene SDH- (Synchrone Digitale Hierarchie), ATM- (Asynchronous Transfer Mode) oder Frame Relay-Netze Ende zu Ende anbieten zu können, bauen viele Anbieter auf der Basis von IP ein MPLS (Multi-Protocol Layer Switching) Netzwerk auf und haben sich damit bereits auf den Weg gemacht in Richtung IP Next Generation Network (IP NGN). Seite 1 von 5

2 Für NGN sind verschiedene Definitionen im Umlauf. Allen Begriffsbestimmungen gemeinsam ist die starke Betonung von Echtzeit- Multimedia-Übertragung, personalisierten Diensten sowie der Rolle, die das Internet-Protokoll dabei spielen soll. Hinter NGN steht die Vision eines universellen IP-Netzwerks, das perspektivisch alle Applikationen heutiger Daten-, TV-. Mobilfunk- und Telekommunikationsnetze übernehmen wird. Das IP NGN-Konzept von Cisco geht aber noch einen Schritt weiter. Es befasst sich nicht allein mit der Infrastruktur eines Service Providers, sondern hat auch dessen Geschäft im Visier. Daraus wird ersichtlich, dass ein IP NGN nach diesem Verständnis kein ein für allemal fertiges Netzwerk sein kann. Vielmehr geht es um eine intelligente Plattform, die mit den Anforderungen des Marktes wächst, neue Inhalte, Services und Kundengruppen ohne Zeitverzug und zu möglichst geringen Neuinvestitionen einzubinden vermag und die selbst keine hohen operativen Kosten verursacht. So gesehen verkörpert ein Cisco IP NGN nur das konsequente Weiterdenken der Idee von der fortschreitenden Netzwerkkonvergenz, für die Voice over IP ein wenngleich millionenfach bewährter erster Auftakt war. Positive Effekte bringt das Konvergenzphänomen sowohl im Netzwerk als auch bei den Anwendungen.. Konvergenz auf Netzwerkebene In künftigen Carrier-Netzen wird es keine herkömmlichen Punkt-zu-Punkt- Verbindungen (Circuits) mit festen Bandbreiten mehr geben. Auch hier setzt sich paketvermittelter Datenverkehr durch, wie er Unternehmen längst von ihren IP-basierten Ethernet-Netzen her vertraut ist. Netzbetreiber können ihre wertvollen Backbone-Netze dadurch wesentlich effektiver ausnutzen. Andererseits steigen ihre Ansprüche an Skalierbarkeit, Verlässlichkeit und einfache Verwaltung von Netzwerkkomponenten sowohl wie der gesamten Infrastruktur. Hinzu kommt, dass die Abstufung von Dienstgüten (Quality of Service, QoS) weit differenzierter als bisher möglich sein muss. Es werden mehr Paket- und Datenflussklassen benötigt, weil mit der Ablösung traditioneller Festverbindungen nun auch Sprach- und Multimediaverkehr durch solche Netzsegmente fließt, die zuvor nur den Transport vergleichsweise unempfindlicher Datenströme regeln mussten. Seite 2 von 5

3 Wenn immer mehr Dienste gleichzeitig über dieselbe Plattform abgewickelt werden, wird deren Zuverlässigkeit für den Betreiber zu einer absolut geschäftskritischen Größe - einer der Gründe, warum Cisco dem Paketverlust in IP-Netzen den Kampf angesagt hat und sich für Globally Resilient Internet Protocol, kurz GRIP, stark macht. GRIP ist ein Portfolio aus neuen Technologien und erweiterten Routing-Protokollen, die zum Beispiel in den High-End-Routern der Serien Cisco CRS-1, 12000, und 7500 implementiert sind. Und natürlich wird parallel dazu die flexibele Erweiterbarkeit der Bandbreite immer wichtiger. Ein Beispiel, wie Cisco auf den sich ankündigenden Bedarf reagiert, ist das Cisco Carrier Routing System CRS- 1. Damit können Service Provider die Systemkapazität von heute 640 Gigabit auf bis zu 92 Terabit pro Sekunde steigern. Wartung und Upgrades des Cisco CRS-1 Systems erfolgen unterbrechungsfrei. Denn IOS XR, das selbstheilende Betriebssystem für CRS-1, arbeitet mit vollständig verteilten, modularen Prozessen. Nicht nur Upgrades, sondern jede beliebige Art von Fehlereindämmung und automatischer Wiederherstellung sind bei laufendem Betrieb auf Prozessebene möglich. Service- und Applikationskonvergenz Für echte Servicekonvergenz müssen Netzbetreiber nicht nur ihre Video-, Sprach- und Datendienste in einer gemeinsamen Infrastruktur bündeln, sondern auch von den verschiedenen Diensten häufig genutzte Funktionen integrieren und über unterschiedlichste Zugangsnetze bereitstellen. Beispielsweise dienen Heimnetzwerke schon heute neben gemeinsamem Internetzugang vermehrt auch der Sprachkommunikation und Multimediaunterhaltung, oder sie erbringen Sicherheitsdienste. Linksys, ein Tochterunternehmen von Cisco Systems, ermöglicht es Anbietern deshalb, ihre Dienstleistungen bis in die privaten Haushalte hinein auszudehnen. Einige Kabelnetzbetreiber nutzen bereits die auf offenen Standards basierenden Gateways von Linksys als Türöffner in die Heimnetzwerke der Seite 3 von 5

4 Endkunden. Durch ein zentrales Management können sie dort per Fernwartung neue Dienste freischalten, Updates aufspielen oder auftretende Störungen unkompliziert beheben. Linksys ist u.a. Mitglied von CableHome, einer von CableLabs geführten Initiative zur Entwicklung von Interface-Spezifikationen für hochwertige Home Services via Kabelnetz. Um die gesamte Palette der anvisierten Kundengruppen via IP NGN kostengünstig mit jeder Art von Mediendiensten versorgen zu können, benötigen Netzbetreiber effiziente Steuerungsinstrumente, zum Beispiel für die Personalisierung ihrer Angebote und auch für Abrechnungszwecke. Dafür sind die Informationen auf Anwendung- und Dienstebene detailliert mit Datenstromanalysen zu verknüpfen womit sich der Kreis zur Forderung nach differenzierter QoS an dieser Stelle schließt. Konvergenz lässt sich nicht zuletzt auch auf Seiten der Endgeräte beobachten: Wenn Kunden per Software-Telefon über den Computer telefonieren und mit ihrem Handy im Internet surfen, geraten die etablierten Grenzen zwischen den Geräteklassen ins Wanken. Auch darauf reagiert ein IP NGN, indem seine Architektur Multi-Device-fähige Applikationen unterstützt. Fazit Je nach Geschäftsziel und vorhandener Infrastruktur werden unterschiedliche Service Provider jeweils unterschiedliche Konvergenzebenen für den Aufbau eines eigenen IP NGN priorisieren. Der Weg mag verschieden sein, das Ziel ist überall gleich: Eine flexible, im Betrieb kosteneffiziente Netzwerkinfrastruktur, die alle gängigen Übertragungsprotokolle und Zugangsmechanismen integriert, neue Geschäftsmodelle ermöglicht und gleichzeitig früher geleistete Investitionen schützt. Auf Dauer wird sich kein Service Provider dem starken Sog der Konvergenz entziehen können. IP NGN von Cisco gibt ihnen eine klare Roadmap vor, die in dem äußerst dynamischen Markt auf langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit zielt. Seite 4 von 5

5 Weitere Informationen: Kontakt: Cisco Systems GmbH Am Söldnermoos Hallbergmoos Tel.: Fax: +49 (0) Seite 5 von 5

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