1 ZIEL RISIKEN VON PRIVILEGIERTEN ACCOUNTS Revisionssicherheit und Haftung Datenverlust oder missbräuchliche Nutzung...

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1 Inhalt 1 ZIEL RISIKEN VON PRIVILEGIERTEN ACCOUNTS Revisionssicherheit und Haftung Datenverlust oder missbräuchliche Nutzung Datenmanipulation Effektivitätsverluste Verwaltungsaufwand TECHNISCH-ORGANISATORISCHE LÖSUNG BI-CUBE PAM IM KONTEXT DES GLOBALEN ACCOUNT MANAGEMENTS BEISPIELHAFTE USE CASES Passwortwechsel in einer Unix-Serverfarm Zeitfenster Für Root-Nutzung Personalisierung von gemeinschaftlich genutzten Accounts Ownerschaft von Applikations-Accounts Aufräumen von Altlasten Web:

2 1 Ziel bi-cube behandelt die personalisierten Accounts in aller Breite und in die Business Prozesse optimal integriert. Weniger umfassend werden die nicht-personalisierten Accounts behandelt. Diese gehören unterschiedlichen Risiko-Klassen an, müssen aber auch in einem zentralen IdM Berücksichtigung finden. bi-cube kennt die so genannten Technischen Accounts, die einer Person als Owner zugeordnet werden. Nicht berücksichtigt hingegen werden die Shared Accounts (nicht zu verwechseln mit Gruppen-Usern). Shared Accounts sind die Technischen Accounts, die routinemäßig von mehreren Personen genutzt werden. Root User Local Admin DB-System-Accounts Diese Super-User oder Privilegierten Accounts repräsentieren ein hohes bzw. sehr hohes Risiko Potential, was zu einem geordneten Nutzungsverfahren zwingt. Die Lösung zur sicheren Verwaltung, zur automatischen Änderung und Überwachung aller Aktivitäten rund um privilegierte Benutzerkonten ist das bi-cube Privileged Account Management bi-cube PAM! bi-cube PAM ist eine neue Komponente des integrierten Konzeptes zum Universellen Account- Management in bi-cube. Womit das ism damit sein Ziel der kompletten zentralen Verwaltung ALLER Accounts im Unternehmen erreicht hat. Wesentliche Funktion dieser Komponente ist die Sicherung der privilegierten Benutzerkonten und Administrationspasswörter in Routern, Servern, Datenbanken, Arbeitsplatzrechnern und kritischen Anwendungen. Eine zentrale Stelle stellt ein hohes Maß an Sicherheit, Vereinfachung von Updates, Optimierung der Systemwartung und Einhaltung von Vorschriften und empfohlenen Sicherheitsverfahren für alle Arten von privilegierten Accounts dar. Hierzu gehören z.b. Accounts wie Root bei Unix/Linux, Administrator bei Windows, Cisco Enable, Oracle system/sys, MSSQL SA, SAPall, Fernsteuersoftware usw. Gerade diese Super-User- Accounts aber werden häufig vernachlässigt. Die Passwörter werden nur selten oder gar nicht geändert. In bestimmten Fällen werden diese Accounts nicht nur von den internen IT-Mitarbeitern benötigt, sondern auch von externen Partnern. Daher müssen die Zugangsdaten durch abgesicherte Remote-Zugänge und eine sichere Sitzungsinitialisierung zuverlässig geschützt werden. Prinzipiell können mit bi-cube PAM auch für jeden Arbeitsplatz-PC usw. individuelle Accounts für den lokalen Admin usw. erreicht und verwaltet werden. Wenn dieser Umstand nicht im gesamten IT- Risiko-Management berücksichtigt wird, ergeben sich daraus erhebliche Risiken für Unternehmen. Web:

3 2 Risiken von Privilegierten Accounts 2.1 Revisionssicherheit und Haftung ISO 27001, SOX, PCI und Basel II MaRisk erfordern den Nachweis, wer Zugriff auf die generischen Benutzerkonten hatte, welche Veränderungen vorgenommen wurden und ob die Passwörter ordnungsgemäß geschützt und geändert wurden. 2.2 Datenverlust oder missbräuchliche Nutzung Eine der größten potenziellen Bedrohungen für Unternehmen kommt von innen. In vielen Unternehmen wird ein und dasselbe Root- oder Administrator-Passwort durchgängig eingesetzt. Das erleichtert es Mitarbeitern, ob aus Böswilligkeit oder Unerfahrenheit, wichtige Systeme außer Gefecht zu setzen bzw. Daten unzulässig zu nutzen oder einer solchen Nutzung Vorschub zu leisten. 2.3 Datenmanipulation Privilegierte Benutzerkonten haben meist unbeschränkten Zugriff auf nachgelagerte Systeme. Wenn Unbefugte Personen Zugriff auf solche Accounts haben, können sie unkontrolliert agieren und beispielsweise Abrechnungsdaten manipulieren und finanziellen Schaden anrichten. 2.4 Effektivitätsverluste Durch vergessene oder falsche Passwörter können hohe direkte und indirekte Kosten entstehen, wenn ganze Gruppen von Mitarbeitern nicht arbeitsfähig sein, weil bestimmte zentrale Administrationsaufgaben sehr aufwendig vorgenommen werden müssen oder gar nicht vorgenommen werden können. 2.5 Verwaltungsaufwand Bei Hunderten von Servern, Datenbanken und Netzwerkgeräten ist die manuelle Änderung von privilegierten Benutzerkonten extrem zeitaufwendig und fehleranfällig. Eine automatische Änderung kann hier Abhilfe schaffen. Web:

4 3 Technisch-organisatorische Lösung bi-cube PAM ist eine Lösung zur Verwaltung privilegierter Benutzerkonten im Unternehmen. Sie ermöglicht die Sicherung, Bereitstellung, Verwaltung, Steuerung und Überwachung der Aktivitäten von Super-Usern. Die Verwaltung der Accounts erfolgt im gesicherten Bereich von bi-cube (s. Dokument bi-cube Eigensicherheit). Die in bi-cube vorhandenen Sicherheitskomponenten wie duale Kryptierung, gesicherter Logon, Single Sign-On usw. realisieren ein hohes Maß an Zugriffsschutz, Revisionssicherheit und Datenschutz. Jeder technische Account, der nicht direkt von einem User in Person genutzt wird, ist in bi-cube PAM eindeutig einem (verantwortlichen) Owner zugeordnet. Als Erweiterung des bi-cube SSO können die Shared Accounts in der Nutzung dann eindeutig der jeweils nutzenden Person zugeordnet werden. Der Nutzer kennt dann den eigentlichen Account nicht, da die Anmeldung durch das SSO für ihn vorgenommen wird, womit das den Shared Accounts anhaftende massive Sicherheitsproblem der Nachvollziehbarkeit der Nutzung gelöst ist. Durch den PAM Service werden die Passworte dieser Super User regelmäßig und umfassend gewechselt. Wobei es aus Sicherheitsgründen keine Passwort-Synchronisation gibt und jede Passwort-Syntax der Zielsysteme zur maximal möglichen Sicherheit ausgenutzt werden. Die automatisch generierten Passworte sind entsprechend lang und kryptisch. Sie enthalten, wenn möglich auch nicht-druckbare Zeichen, die mit einer regulären Tastatur nicht ohne weiteres eingebbar sind. Über den Differenz-Check können die Accounts in den Zielsystemen ermittelt werden, die nicht von bi-cube generiert und kontrolliert und danach entsprechend behandelt werden (löschen oder übernehmen). Damit ist eindeutig die Konsistenz zwischen zentraler Verwaltung und dezentraler Nutzung (in den Zielsystemen) gegeben. Unter diese Kontrolle fallen dann auch alle Accounts, die in Anwendungen, Skripten oder Konfigurationsdateien gespeichert sind. 4 bi-cube PAM im Kontext des globalen Account Managements Diese bi-cube PAM Komponente rundet den gesamten Funktionsumfang der bi-cube Security- Suite ab: Single Sign-On Logon-Manager mit Secu-Token, Biometrie, Zertifikate usw. Gesicherte Übergabe des Start-Passwortes Password-Self-Service USB-Blocker Mobile Devices Web:

5 5 Beispielhafte Use Cases 5.1 Passwortwechsel in einer Unix-Serverfarm In Unternehmen mit mehreren Hundert Unix-Servern muss entsprechend der Policy das Admin- Passwort regelmäßig geändert werden. Diese Arbeit kann einen Admin für einen Tag beschäftigen, wenn ihm eine entsprechende Anzahl an Servern zur Verfügung steht. 5.2 Zeitfenster Für Root-Nutzung Die Nutzung des Super-Users wird konventionell mit dem berühmten Passwort im Briefumschlag im Tresor geregelt. Dieses Verfahren kann mit bi-cube PAM elektronisch abgebildet werden. Für diese besonders brisante Accounts (z.b. Root für Unix) können Antragsverfahren für eine begrenzte Nutzungsfreigabe eingerichtet werden. Bei Freigabe wird dem User dann der Zugang zu dem Root- Passwort per WebClient ermöglicht bzw. temporär per SSO freigeschaltet. Wenn dem User das Passwort direkt zur Kenntnis gegeben wird, wird dieses nach Ablauf des genehmigten Zeitfensters automatisch geändert. 5.3 Personalisierung von gemeinschaftlich genutzten Accounts Bestimmte Admin-Accounts auf IT-Ausrüstungen (Router, Firewall ) werden einmal angelegt und dann im Team genutzt. Hier bietet bi-cube PAM mit seiner SSO-Technologie die Möglichkeit, dass diese User den Account nicht kennen müssen. Durch die Protokollierung der Nutzung dieses Accounts im SSO wird diese Nutzung personalisiert und kann auch sehr leicht nur temporär freigegeben werden. Analog ist der Fall bei der Bereitstellung eines Zugangs von Externen (Consultants und Wartung) zu bestimmten Anwendungen mit einer hohen Security Classification. Dies ist z.b. bei SAP-Projekten die Regel. Es wird den Externen ein Zugang bereitgestellt, der nicht explizit einer Person zugeordnet ist und dann oft auch noch remote genutzt werden kann. Hier hat der externe Dienstleister die Verantwortung einer sachgerechten Nutzung durch seine Mitarbeiter, die in der Regel nicht personalisiert nachvollziehbar ist. Auch in dieser Sicherheitslage ist das Problem mittels SSO- Technologie lösbar. 5.4 Ownerschaft von Applikations-Accounts Datenbankbasierte Anwendungen benötigen einen Zugang zur Datenbank, den keine Person kennen muss, der aber in der Anwendung hinterlegt ist. In der Definition des Datenbank-Zugangs der Produktiv-Version von bi-cube IPM kann eine verdeckte Generierung des Passwortes genutzt werden. Womit dann die Eingabe nicht durch eine Person erfolgt, dies Passwort im zentralen Passwort-Speicher dann bekannt ist und ein Owner zugeordnet werden kann. 5.5 Aufräumen von Altlasten Letztlich kann der Ansatz, dass in bi-cube ALLE Accounts verwaltet werden, der Bestand von Accounts in Zielsystemen eindeutig aufgeräumt werden, da keinerlei Notwendigkeit besteht, dort Accounts zu pflegen, die nicht in bi-cube bekannt sind. Hierzu leistet der Differenz-Check die entsprechende Analysearbeit. Web:

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