Individualisierte Medizin Unser (Un)Verständnis. Jürgen Windeler

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1 Individualisierte Medizin Unser (Un)Verständnis Jürgen Windeler

2 Individualisierte Medizin = Personalisierte Medizin

3 Individualisierte Medizin Wie belastbar bin ich?.. Wie viel Aufwand soll ich betreiben, um gesund zu bleiben? Gibt es Antworten darauf, die nicht auf allgemeinen Statistiken basieren, wie beispielsweise darauf, dass 8-12% der Frauen an Brustkrebs erkranken, sondern sich auf das jeweilige Risiko jeder einzelnen Frau beziehen, an Brustkrebs zu erkranken? Die richtige Antwort ist ja. Die richtige Antwort ist nein! Golubnitschaja 2010 zu einer Präventiven.Prädiktiven und Personalisierten Medizin (PPPM).. oder doch ja??

4 Individualisierte Medizin geht davon aus, dass jeder Mensch aufgrund einer Vielzahl von Eigenschaften einzigartig ist und demnach einer individuellen medizinischen Behandlung bedarf. Erläuterung zu GANI_MED, Univ. Greifswald, 2010 Zwar suggeriert die Begrifflichkeit individualisierte Medizin, die Stratifizierung bis hin zu Einzelpersonen zu führen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, der Praktikabilität und des Nutzens ist dies jedoch weder möglich noch sinnvoll. Hüsing, ZEFQ 2010

5 Individualisierte Medizin?.. zielt darauf ab, durch neuartige Biomarker eine feinere, klinisch relevante Unterteilung von Patientengruppen (Stratifizierung) vorzunehmen, um diese Untergruppen differenziert zu behandeln. Hüsing, ZEFQ 2010

6 6

7 Patienten mit einer Indikation Intervention A Intervention B 7

8 Patienten mit einer Indikation Männer Frauen blond brünett schwarz XXX YYY Klassisches Klassifikationsproble m Intervention A Intervention B 8

9 Der angemessene Begriff wäre also stratifizierte Medizin (oder Subgruppenmedizin?) aber das ist nicht sehr beeindruckend Bei Betrachtung der verschiedenen Definitionen wird deutlich, dass jedes Adjektiv entbehrlich ist, denn sie laufen letztlich darauf hinaus, dass man Medizin meint.

10 Evidenz-basierte Medizin ist der gewissenhafte, ausdrückliche Gebrauch der gegenwärtig besten externen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. n. Sackett et al. BMJ 312 (1996)

11 Wiederkehr des Extrem Biologismus? (Nicht erst) Evidenz-basierte Medizin hat gelernt und lehrt, dass biologische Modelle für die Bewertung der Vor- und Nachteile von Behandlungen zu kurz greifen (ohne unbedingt falsch zu sein!) Antiarrhythmika Hormonersatztherapie Vitamine ( Radikal-Fänger ) usw. usw. Gelten die Lehren nicht mehr?

12 Individual- / integrative Medizin PM (Personalisierte Medizin) PPPM IM (integrative Medizin) Unter Integrativer Medizin verstehen wir den Brückenschlag zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin (CHAMP). IPGV ( Durch die Verbindung mit der IM wird die PM explizit im Sinne einer humanistischen Bedeutung erweitert ) IndividualMedizin

13 Die doppelte Chance Es besteht die Chance, für die Patienten bessere erfolgreichere und/oder nebenwirkungsärmere Behandlungen zu entwickeln und Es besteht die Chance, die für eine Bewertung besseren Methoden anzuwenden, weiterzuentwickeln und auch für andere Klassierungsfragen zu verwenden

14 Klassifikation Tatsächlicher Behandlungseffekt groß Tatsächlicher Behandlungseffekt klein Biomarker positiv / Einleitung einer Therapie Richtige Auswahl Möglicherweise falsche Auswahl, Übertherapie Biomarker negativ / Nicht-Einleitung dieser Therapie Falsche Auswahl, Untertherapie Möglicherweise richtige Auswahl

15 GRADE * "Recognising that test results are surrogates for patient-important outcomes is central to this approach. The application of the approach requires a shift in clinicians thinking to clearly recognise that, whatever their accuracy, diagnostic tests are of value only if they result in improved outcomes for patients." Schünemann H et al. GRADE: grading quality of evidence and strength of recommendations for diagnostic tests and strategies. BMJ 2008; 336: *Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation 15

16 Population Marker Therapie P M + M - T C T C Verblindung Randomisierung Erfolgsrate 80% 40% 40% 30 Effekt E + E - Nutzen E + >> E - Interaktion (quant.) Aber: einige Patienten werden eine effektive Therapie nicht erhalten 16

17 Internationaler Standard! GHSG, HD 18 Therapieoptimierungsstudie in der Primärtherapie des fortgeschrittenen Hodgkin Lymphoms: Therapiestratifizierung mittels FDG-PET Randomisierung 17 Überlegenheit Nicht-Unterlegenheit

18 Example p < 0,001 for test on interaction JAMA 2001; 286:

19 Stratifizierte Von der breiten Anwendungssituation in die (biologisch-genetisch definierte) Unter-Subgruppe? Anspruch: Maßgeschneiderte Behandlung für Individuen (de facto Gruppen von Individuen) pot. Vorteil: gezielte, besondere nutzbringende Behandlung pot. Vorteil: Vermeidung von aussichtslosen Therapien und Nebenwirkungen pot. Nachteil: Vorenthalten von Therapien Der Anspruch ist methodisch aussagekräftig zu prüfen!

20 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Dillenburger Straße 27 D Köln Telefon / Telefax /

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