BayWa AG. Erfolgreich in Märkten der Zukunft.

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1 BayWa AG. Erfolgreich in Märkten der Zukunft.

2 Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zeichnet sich durch verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln aus, bei dem durch nachhaltiges Unternehmenswachstum eine Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlicher Verantwortung geschaffen wird. Klaus 2 Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender BayWa AG, Rede Hauptversammlung 4. Juni 2013 Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

3 Globale Trends erfordern neue Strategien. Wir leben in einer Epoche der Vernetzung. Unsere Welt verändert sich mit hohem Tempo. Globale Trends prägen nachhaltig das Zusammenspiel auf allen Ebenen und erfassen inzwischen auch Bereiche, die noch vor Kurzem als frei von Globalisierungstendenzen galten. Die wichtigsten Treiber sind: die Entwicklung in der Informationstechnologie. Sie eröffnet ganz neue Wege des Austausches und verändert alle Lebensbereiche von Politik über Kultur bis zur Wirtschaft. der Fortschritt im freien Welthandel. Er hat dazu geführt, dass inzwischen globale Handelsstrukturen die Verfügbarkeit und den Preis der Güter bestimmen. die steigende wirtschaftliche und politische Bedeutung neuer Akteure wie China und Indien: Die globalen Gewichte verändern sich weg von der Dominanz der klassischen Industrieländer, hin zu einer weitaus vielschichtigeren Weltordnung. der spürbare Klimawandel und infolgedessen eine erhöhte Sensibilität für den verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und Energie. das rasante Wachstum der Weltbevölkerung und die Veränderung der Lebensgewohnheiten (z. B. höherer Fleischkonsum), besonders in den Schwellenländern. Dies führt zu einem unaufhaltsam wachsenden Bedarf an Nahrung, Energie, Wohnraum und Wasser. Diese Megatrends zeigen ein hohes Maß an Interaktion; sie überlagern, verstärken oder bremsen sich gegenseitig. Die Folge ist eine kontinuierliche Veränderung des ökonomischen Koordinatensystems. Für die Akteure auf den Märkten bedeutet dies, dass bewährte Geschäftsmodelle infrage gestellt und angepasst werden müssen. Veränderungen nicht zu verpassen und Entwicklungen frühzeitig richtig einzuschätzen, wird zur größten unternehmerischen Herausforderung. Nur, wer auf Basis einer korrekten Analyse und einer klaren Vorstellung von den globalen Entwicklungen die Weichen richtig stellt, kann im Wandel bestehen und für sich und seine Stakeholder (Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre) Nutzen stiften und Wert generieren. Als Unternehmen, das täglich dazu beiträgt, die menschlichen Grundbedürfnisse Ernährung, Energie und Wohnen und damit die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen sicherzustellen, ist die BayWa AG einer der zehn weltweit größten Agrarhändler besonders gefordert, globale Trends richtig zu analysieren und in die eigene Unternehmensstrategie zu integrieren. Das heutige Geschäftsmodell der BayWa ist geprägt von diesen Megatrends. In den vergangenen fünf Jahren hat sich das Unternehmen von einem Akteur mit nationalem Fokus zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt. Ein Blick in die über 90-jährige BayWa-Historie zeigt jedoch, dass das Unternehmen in der Früherkennung von Trends eine lange Erfahrung besitzt. Zentrale Elemente des unternehmerischen Handelns sind dabei unverändert die genossenschaftliche Wertewelt und der Genossenschaftsgedanke, der vor 90 Jahren zur Gründung der BayWa führte. OECD-Konjunkturaussichten bis 2060 Aufteilung des weltweiten BIP 13 % 23 % 6 % % 16 % 17 % 19 % 13 % 17 % 11 % 4 % % 26 % 17 % 12 % 15 % 3 % 9 % 21 % % 25 % USA Japan Sonstige G-7-Staaten (u. a. Deutschland) Sonstige OECD-Mitglieder (u. a. Österreich) China Indien Sonstige Nicht-OECD-Mitglieder Quelle: OECD Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie 3

4 Veränderungen bei Nachfrage und Produktion von Nahrungsmitteln. Getreide ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in der menschlichen Ernährung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden bis 2050 mehr als neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Dementsprechend sind die sozialen und ökonomischen Dimensionen dieses demografischen Wandels immens. Die größte Herausforderung besteht in einer ausreichenden Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln. Dabei ist die Versorgungslage bereits heute angespannt. Verschärft wird diese Situation durch tendenziell steigende und stark schwankende Nahrungsmittelpreise. Dazu kommt die Verknappung von Agrarrohstoffen. Denn fruchtbares Land und Wasser, das weltweit für die Nahrungsmittelgewinnung zur Verfügung steht, sind begrenzt. Schätzungen gehen davon aus, dass sich im Zeitraum 2000 bis 2050 aus globaler Sicht die landwirtschaftliche Nutzfläche pro Kopf von 0,3 auf 0,2 Hektar verringern wird. Angesichts dieser Entwicklungen steht die Landwirtschaft vor der Aufgabe, die weltweite Produktion von Nahrungsmitteln (vor allem Getreide) erheblich zu steigern, um die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen. Der wachsende Bedarf an Agrarrohstoffen bedingt mehr Erzeugungskapazitäten ebenso wie neue Anbaumethoden sowie eine weltweite Vernetzung der Handelsströme. Profitieren werden von dieser Entwicklung auch angrenzende Bereiche wie der Handel mit technischen Geräten und Betriebsmitteln beispielsweise Dünger und Saatgut. Getreide ist dabei eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in der menschlichen Ernährung. Die Weltjahresproduktion, die 2012 nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO etwa Mio. Tonnen betrug, im Jahr 2013 aber von der Organisation mit annähernd Mio. Tonnen prognostiziert wird, deckt rund 20 Prozent des Kalorienbedarfs der Weltbevölkerung. Während die Ernteerträge in Westeuropa und Nordamerika durch moderne Düngemethoden, angepasste Sorten und professionelle Anbausysteme bereits ein hohes Niveau erreicht haben, besteht in den Schwellenländern noch ein erhebliches Potenzial, die landwirtschaftliche Produktion und damit die Erträge zu steigern. Zugleich liegt hierin auch die Chance, den steigenden Bedarf langfristig decken zu können. Eine zunehmende Rolle für die Versorgung spielt auch ein veränderter Nahrungsmittelkonsum, vor allem in den Schwellenländern. Mehr Wohlstand steht oft in Verbindung mit zunehmendem Fleischkonsum. Dies zieht wiederum einen höheren Verbrauch an Futtermitteln und damit an Agrarrohstoffen nach sich. Eine von FAO und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte Studie geht für den Zeitraum 2013 bis 2022 von einem jährlichen Zuwachs der landwirtschaftlichen Produktion von 1,5 Prozent aus in der Dekade davor waren es noch 2,1 Prozent gewesen. Im gleichen Zeitraum wird sich die Weltbevölkerung nach UN- Schätzungen um rund 700 Mio. Menschen erhöhen, also mit etwa 1,0 Prozent pro Jahr zwar etwas langsamer wachsen. Bezieht man aber den wachsenden Nahrungsmittelbedarf pro Kopf mit in die Betrachtung ein, lässt sich keine Entspannung der langfristigen Versorgungssituation erkennen. Im Gegenteil, FAO und OECD gehen in der o. g. Studie von einem wachsenden Pro-Kopf- Verbrauch insbesondere in Osteuropa und Zentralasien, aber auch in Asien generell und in Lateinamerika aus. Der knappe Vorsprung der landwirtschaftlichen Produktion vor der Bevölkerungsentwicklung wird künftig von einem höheren Pro-Kopf- Verbrauch aufgezehrt. 4 Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

5 Überblick über die internationalen Warenströme für Getreide und Soja, 2010 Weizen: 6,7 Mio. t Weizen: 3,5 Mio. t Mais: 25,5 Mio. t Soja: 30,0 Mio. t Sojaschrot: 2,3 Mio. t Sojaschrot: 11,4 Mio. t Weizen: 13,3 Mio. t Weizen: 6,2 Mio. t Soja: 6,6 Mio. t Sojaschrot: 9,6 Mio. t Weizen: 8,0 Mio. t Weizen: 12,8 Mio. t Weltweite Getreideproduktion: Mio. t Mais: 844 Mio. t Weizen: 650 Mio. t Gerste: 123 Mio. t Weltweite Sojabohnenproduktion: 265 Mio. t Weltweiter Getreidehandel: 291 Mio. t Weizen: 145 Mio. t Mais: 108 Mio. t Gerste: 26 Mio. t Weltweiter Sojabohnenhandel: 93 Mio. t Weltweiter Sojaschrothandel: 64 Mio. t Soja: 21,8 Mio. t Sojaschrot: 3,3 Mio. t Weizen: 4,0 Mio. t Mais: 5,5 Mio. t Soja: 11,8 Mio. t Sojaschrot: 5,6 Mio. t Quelle: UN Comtrade, FAOstat Regional unterschiedliche Entwicklungen Optimale Versorgung bedingt effiziente Strukturen, auch im Handel. Anders als die Nahrungsmittelproduktion hat sich der Verkauf von Agrarrohstoffen längst global organisiert. Weizen, Mais, Zucker, Reis und Ölsaaten werden über internationale Warenterminbörsen gehandelt. So ist der Agrarsektor zunehmend in die internationale Verflechtung der Handelsströme eingebunden. In Asien gewinnen vor allem China, die südostasiatischen Staaten sowie Australien an Bedeutung als Handelspartner für Agrar- und Handelsunternehmen aus den westlichen Industriestaaten. Diese Regionen spielen eine wachsende Rolle als Absatzmärkte für Agrarprodukte und Lebensmittel, aber auch als lokale Beschaffungsmärkte für den Agrarhandel. Die weltweit führenden Agrarkonzerne folgen diesen neuen Märkten. Für Handelsunternehmen eröffnet der weltweite Einkauf neue Chancen, die Beschaffungskapazitäten zu erhöhen, Einkaufskosten zu senken und die notwendige Logistik zu sichern. Globalisierung des Handels bedeutet auch Globalisierung der Warenströme. Die bedeutendsten Welthandelsströme verlaufen zwischen Europa, Nordamerika und Asien, wobei der Anteil Asiens in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Nach Erhebungen der Welthandelsorganisation WTO wurden beim Handel mit Agrarprodukten im Jahr 2011 weltweit 1,66 Billionen US-Dollar umgesetzt eine neue Rekordmarke, die gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 21 Prozent bedeutet. Wichtigste Exportländer im Agrarhandel sind die USA, Niederlande und Deutschland. Bei den Importen nimmt mittlerweile China die Spitzenposition vor den USA und Deutschland ein. Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie 5

6 Herausforderung saubere Energie. Mit dem rasanten Bevölkerungswachstum steht jedoch nicht nur die Sicherstellung der globalen Ernährung im Fokus, sondern auch die ausreichende Versorgung mit Energie. Der steigende Lebensstandard in Ländern wie China, Brasilien oder Russland sowie die globale Wirtschaftsentwicklung führen zwangsläufig zu einer rapide wachsenden Energienachfrage und damit zu neuen Herausforderungen bei der Frage nach einer zukunftsfähigen Energiegewinnung und -versorgung. So hat sich beispielsweise die globale Stromproduktion nach Zahlen der OECD in den vergangenen 40 Jahren annähernd verfünffacht. Gleichzeitig wuchs der weltweite Ausstoß von CO 2 im gleichen Zeitraum auf das Doppelte an. Die weltweit zunehmenden Schadstoffemissionen haben Wirtschaft und Politik die Notwendigkeit eines Bewusstseinswandels vor Augen geführt. Dementsprechend verstärkt sich der Kurswechsel hin zur erneuerbaren Energieerzeugung, bei der Windenergie, Solarstrom und Wasserkraft an erster Stelle stehen. Die in Deutschland 2011 auf den Weg gebrachte Energiewende, die anhaltende Diskussion um Fukushima, der eingeleitete Ausstieg aus der Atomenergie in Ländern wie der Schweiz oder Belgien sowie die Ziele der USA, die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien deutlich zu steigern, sind beispielgebende und deutliche Zeichen dafür, dass eine ökologisch nachhaltige Kreisdiagramm Energieversorgung und dezentrale Strukturen in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. Entwicklung der Stromproduktion 1971 bis 2011 nach Regionen TWh Entwicklung der CO 2 -Emissionen 1971 bis 2011 nach Regionen CO 2 in Mt OECD Afrika Nicht-OECD Amerika Asien* China Nicht-OECD Europa und Eurasien Mittlerer Osten Internationale Luft- und Schifffahrt * Asien ohne China Quelle: IEA: Key World Energy Statistics Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

7 Nachhaltig bauen und wohnen. Die weitreichende Umgestaltung unserer Lebenswelt verändert auch die Art, wie Menschen wohnen und wie wir unsere Arbeitsstätten gestalten. Nachhaltigkeit heißt der klare Trend, ohne den zumindest im nördlichen und mittleren Europa kaum noch ein Bauprojekt auf den Weg gebracht wird. Im Fokus steht dabei unter anderem Greenbuilding, also die Optimierung von Ressourcen und Energie. Das kann sowohl den Einsatz ökologischer Baumaterialien bis hin zu Recycling-Stoffen bedeuten als auch eine besonders effiziente Dämmung oder eine Ausstattung einer Immobilie mit Photovoltaik und Solarthermie bis hin zum Niedrigenergiehaus. Treiber dieser Entwicklung sind neben einem gestiegenen Gesundheits- und Umweltbewusstsein die volatilen Energiepreise sowie neue, innovative technische Lösungen. In Deutschland schaffen der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis sowie die energetische Sanierung zusätzlichen Handlungsbedarf für Immobilieneigentümer. Die Nachfrage nach hochwertigen Baustoffen, die gesundheitlich unbedenklich sind, wird deshalb stetig steigen. Greenbuilding mit optimiertem Einsatz ökologischer Baumaterialien und erneuerbarer Energie liegt im Trend. Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie 7

8 BayWa reagiert auf globale Veränderungen. Fasst man die bis hierher beschriebenen globalen Veränderungen zusammen, erkennt man schnell, welchen enormen Herausforderungen sich ein international aufgestelltes Unternehmen wie die BayWa bei der strategischen Positionierung stellen muss: Warenströme und Wachstumsregionen verschieben sich. Allein mit Blick auf das ungebrochene Bevölkerungswachstum verlagern sich die Wachstumszentren der Weltwirtschaft weg von Europa und Nordamerika in Richtung der Schwellenländer vor allem in Richtung Asien und Südamerika. Eine wachsende Zahl von Menschen mit steigendem Wohlstand trifft auf ein begrenztes Angebot an landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln. Der Preisdruck bei Agrarrohstoffen steigt. Ein Blick auf die Entwicklung der Preise zeigt, dass diese seit Jahren trotz saisonaler Schwankungen bisher nur den Weg nach oben kennen. Der schnelle, reibungslose und dauerhafte Zugriff auf Rohstoffe und ihre Verteilung werden im weltweiten Agrargüterhandel immer wichtiger und in Zukunft selbst für wohlhabende Industrieländer keine Selbstverständlichkeit mehr sein. Als erfolgreicher Akteur muss man auf den großen Marktplätzen der Welt präsent sein. Auf der Kundenseite, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie und im Großund Einzelhandel, findet angesichts der Globalisierung des Geschäfts seit Jahren parallel ein Konzentrationsprozess statt. Damit steigen die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Lieferanten kontinuierlich. In Asien liegen die Wachstumszentren der Weltwirtschaft. Die Zahl der Menschen steigt stetig, der Wohlstand nimmt zu. Bei den international tätigen Agrarhandelsunternehmen findet eine Konsolidierung statt. In den vergangenen Jahren waren die Wettbewerber der BayWa verstärkt auf Einkaufstour, so auch große genossenschaftliche Unternehmen aus dem europäischen Ausland. Insbesondere die beiden Felder Erfassung von Agrarrohstoffen und Handel rücken näher zusammen; die führenden Unternehmen der Branche verknüpfen die Wertschöpfung beider Tätigkeitsfelder, denn in saturierten und verteilten Märkten ist nachhaltiges Wachstum kaum noch möglich. Die BayWa hat auf diese Entwicklungen frühzeitig reagiert und geeignete strategische Gegenmaßnahmen ergriffen. Sie hat damit die Grundlage geschaffen, um sich gegen den stärker werdenden Wettbewerb behaupten zu können und gleichzeitig die eigene Marktposition weiter zu sichern und auszubauen. Die lokale Verwurzelung in weiten Teilen Süddeutschlands und Österreichs ist eine der großen Stärken der BayWa, von der das Unternehmen immer profitiert hat und die sie selbstverständlich auch weiter nutzen wird. Daher wird die BayWa in ihren angestammten Marktgebieten auch weiterhin investieren und ihre Marktstellung weiter ausbauen, denn sie sind eine wesentliche Geschäftsbasis. Klar ist aber, dass diese Regionen in Bezug auf die Entwicklung der agrarischen Produktion in erster Linie wegen des hohen Effektivitätsgrads der Landwirtschaft kaum noch Wachstumsperspektiven bieten. Diese liegen, auch mit Blick auf noch nicht effektiv genutzte Ressourcen, global an anderer Stelle. Mit den strategischen Weichenstellungen der zurückliegenden fünf Jahre findet die BayWa für die drei großen Herausforderungen passende Antworten: gute, eigene Zugriffsmöglichkeiten auf die global entscheidenden Logistik- und Infrastrukturzentren wie beispielsweise internationale See- und Binnenhäfen, Wahrnehmung von Expansionschancen außerhalb des angestammten Umfeldes, Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition. 8 Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

9 BayWa goes global. Folgende Stoßrichtungen verfolgt die BayWa im Rahmen der Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells: eine klare Wachstums- und Internationalisierungsstrategie im Kerngeschäft Agrar. Durch die Internationalisierung erschließt sich der Konzern neue Bezugsquellen, verbreitert seine geschäftliche Basis, diversifiziert zugleich seine Wertschöpfungspotenziale und verschafft sich unmittelbaren Zugang zu den globalen Handelsplätzen. Das stärkt die eigene Infrastruktur und sichert das Geschäft vor Ort ab. Im Bereich erneuerbare Energien erschließt sich die BayWa ein Tätigkeitsfeld, das nahe an der bisherigen Geschäftstätigkeit liegt und zugleich neue Wachstumsoptionen bietet. Die seit 2009 mit Nachdruck umgesetzte Strategie in diesem Bereich, die von vornherein auf eine internationale Plattform gestellt wurde, um sich nicht von einzelnen Märkten und unerwarteten politischen Kehrtwendungen abhängig zu machen, ist ein voller Erfolg. Im Baustoffhandel konzentriert sich die BayWa auf die bestehenden Kerngebiete. Internationale Expansion im Bereich Agrar Basis für das künftige Wachstum ist eine Strategie, deren Eckpfeiler die Absicherung der Topposition in den angestammten Märkten und eine globale Ausweitung der Aktivitäten sind. Organisches Wachstum mit den Beteiligungsunternehmen und weitere Akquisitionen sind die Plattformen, um das internationale Agrargeschäft voranzutreiben. Unerlässlich für einen international agierenden Konzern ist der konzernübergreifende Großhandel. Nur so kann die BayWa auf Augenhöhe mit internationalen Topkunden und Wettbewerbern agieren und zugleich den Eintritt in neue Kernmärkte forcieren. Mit der Akquisition der niederländischen Cefetra B.V. im Jahr 2012, eines weltweit tätigen Dienstleistungs-, Logistik- und Handelsunternehmens der Agrarbranche, hat die BayWa eine weitere strategische Lücke geschlossen. Kerngeschäft von Cefetra sind die Beschaffung, Logistik und Vermarktung von Soja und Getreide. Zu den großen Stärken des niederländischen Unternehmens mit genossenschaftlichen Wurzeln zählt ein flexibles Geschäftsmodell in Bezug auf die internationale Beschaffung sowie die globale Distribution von Produkten für verschiedene Industrien und Anwendungen. Cefetra ist mit eigenen Niederlassungen und gemieteten Häfen in nahezu allen europäischen Schlüsselmärkten präsent. Das Unternehmen hat Lager- und Hafenstandorte in West- und Osteuropa sowie ein eigenes Erfassungsnetz in Polen. Die Entscheidung für ein Zusammengehen mit dem deutschen Partner haben die bisherigen Eigentümer nicht zuletzt mit Blick auf den genossenschaftlichen Kern der BayWa getroffen. Gleiche Wurzeln sind aus Sicht beider Partner ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration, die substanziellen Mehrwert schaffen wird. Diese Akquisition führt die BayWa in eine starke Marktposition im globalen Getreidehandel. Die bereits bestehenden Zugänge von Cefetra erleichtern die Expansion in weitere Beschaffungsmärkte vor allem in Osteuropa und Südamerika. Über Cefetra wird die BayWa auch ihre Kundenbasis, insbesondere bei internationalen Futtermittelherstellern, vergrößern. Dazu wird das eigene Agrargeschäft um neue Produkte wie Sojabohnen erweitert. Ebenfalls 2012 gelang der BayWa eine weitere wichtige strategische Weichenstellung in der Agrarsparte: die Mehrheitsbeteiligung an der Bohnhorst Agrarhandel GmbH. Das Unternehmen ist in Nord- und Ostdeutschland aktiv sowie in Teilen Osteuropas Regionen, in denen die BayWa größtenteils bisher nicht tätig war. Damit ist Bohnhorst ein wichtiger Türöffner zu den osteuropäischen Märkten. Weitere Argumente für den Einstieg bei Bohnhorst waren die Optimierung der Auslastung von Lagerkapazitäten und der Zugang zu Tiefseehäfen an der Ostsee. Durch diese beiden Transaktionen ist die BayWa mit einem Umsatzvolumen von rund 10 Mrd. Euro im Agrarsegment zu einem der zehn weltweit größten Agrarhändler aufgestiegen. Von Beginn an wurden die Weichen für eine intensive Zusammenarbeit der drei Unternehmen gestellt, um das internationale Handelsgeschäft zu intensivieren und die Grundlage für gemeinsames Wachstum zu schaffen. Dazu gehört auch ein bei allen drei Gesellschaften implementiertes effektives Risikomanagementsystem. Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie 9

10 Erneuerbare Energien hat die BayWa in den vergangenen Jahren stark in den strategischen Fokus gerückt und so erfolgreich ein neues Geschäftsfeld erschlossen. Seit 2012 ist die BayWa nicht nur Deutschlands größter Einzelvermarkter für Tafelkernobst, sondern durch die Akquisition von Turners & Growers auch international in diesem Geschäftsfeld führend. Mit Premiummarken vor allem im Apfelhandel hat sich die BayWa über ihr neuseeländisches Beteiligungsunternehmen auch international sehr gut positioniert: Turners & Growers zählt zu den weltweit größten Händlern von Äpfeln und verschafft der BayWa Zugang zu den globalen Märkten. Großes Wachstumspotenzial besteht beim Apfelhandel vor allem im asiatischen Raum. Dank der Präsenz auf allen fünf Kontinenten verfügt Turners & Growers über ein internationales Netzwerk an Zulieferern. BayWa-Kunden können damit ganzjährig mit frischen Äpfeln beliefert werden. Internationale Expansion im Bereich Energie Aufgrund stagnierender bzw. langfristig schrumpfender Märkte im klassischen Energiebereich hat die BayWa das Thema erneuerbare Energien in den letzten Jahren stark in den strategischen Fokus gerückt: Seit 2009 hat das Unternehmen im Rahmen der Wachstumsstrategie sukzessive Firmen übernommen, die im Solar-, Wind- oder Biogasbereich tätig sind. Mit dem Kauf dieser Unternehmen ist das Geschäftsfeld auch zu einem Motor für die weitere Internationalisierung im BayWa-Konzern geworden. Die BayWa zählt mittlerweile in diesem Bereich zu den führenden Händlern und Dienstleistern in Europa: Die Tätigkeiten gehen dabei in Europa und in den USA vom Handel mit Solarmodulen über die Finanzierung, Projektierung, Planung und den Bau von Solar-, Wind- und 10 Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

11 Biogasanlagen bis hin zu entsprechenden Dienstleistungen für deren technischen Betrieb. Die Bereiche Forschung und industrielle Fertigung von Anlageteilen sind dagegen strategisch ausgeschlossen. Der Bau von Anlagen erfolgt innerhalb eines klassischen Projektgeschäftsmodells, das kurz- bis mittelfristig den Verkauf nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der jeweiligen Anlage beinhaltet. Mit der einheitlichen Strukturierung aller Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien seit 2012 in der Holding BayWa r.e. renewable energy wird auch dieses Geschäftsfeld noch stärker international ausgerichtet. Die Erfolge der BayWa r.e. in den vergangenen Jahren sowohl im Handels- als auch im Projektgeschäft bilden eine gute Grundlage für weiteres Wachstum. Im Zeichen der internationalen Ausrichtung will der BayWa-Konzern das organische Wachstum im Geschäftsfeld erneuerbare Energien durch gezielte Zukäufe weiter ergänzen. Im nationalen Markt sollen im Modulhandel die Konsolidierungspotenziale genutzt und die Position als ein führendes Unternehmen der Branche bei der deutschen Energiewende ausgebaut werden. Regionale Fokussierung im Bereich Bau Seit dem Jahr 2011 macht sich in der deutschen Bauwirtschaft insgesamt eine Trendumkehr bemerkbar, die durch eine ansteigende Neubautätigkeit belegt wird. Der Wohnungsbau ist derzeit ein Wachstumssegment, gestützt von einem zusätzlichen Wohnraumbedarf aufgrund anhaltender Urbanisierung und Zuwanderung. Ebenso wichtig: der Renovierungsbereich. Ein veralteter Gebäudebestand einerseits und ehrgeizige Klimaschutzziele andererseits, die nicht ohne erhebliche Energieeinsparungen im Gebäudebereich zu erreichen sind, sind ein kräftiger Motor dafür. Damit ist die deutsche Bauwirtschaft der größte Einzelmarkt in der EU. Der Baustoffhandel der BayWa ist traditionell stark bei Renovierung, Modernisierung und Sanierung. Gleiches gilt für den Neubau: Hier liegen die Schwerpunkte im Wohnungsbau, speziell in Mittelzentren und im Ein-/Zweifamilienhausbereich. Von Vorteil ist auch hier die regionale Präsenz der BayWa, denn der Wohnungsbau wird ebenso wie die gesamte Bautätigkeit in der Gebäudeerhaltung stark von regionalen Strukturen bestimmt. Eine Konzentration auf die Kerngebiete trägt somit zur Zukunftsfähigkeit und nachhaltigen Profitabilität des Baustoffbereichs der BayWa bei. Der Baustoffhandel der BayWa hat sich innerhalb der vergangenen Jahre in einem umfassenden Optimierungsprozess auf klar definierte Zielgruppen ausgerichtet und kann deshalb als spezialisierter Generalist am Markt auftreten: Die BayWa bietet die gesamte Breite der Baustoffe, aber auch die erforderliche Tiefe in den einzelnen Gewerken sowie den handwerklichen und bautechnischen Arbeiten. Mit der Tendenz im Bau zur systemischen Abwicklung lassen sich hieraus klare Wettbewerbsvorteile erschließen. Der Bereich Bau strebt daher konsequent die Entwicklung vom Produktlieferant zum Anbieter von Systemlösungen an. Daraus entstehen innovative Angebotskonzepte wie etwa im Bereich wohngesundes Bauen und energetische Komplettangebote, womit sich die Bedürfnisse der neuen Bauherrengeneration besser bedienen und zusätzliche Geschäfte generieren lassen. Genossenschaftliche Wurzeln als Fundament der Unternehmenskultur Durch die feste Verwurzelung der BayWa AG im genossenschaftlichen Sektor gehört langfristiges, nachhaltiges Wirtschaften traditionell zu den strategischen Leitlinien des Konzerns. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist daher eine von der genossenschaftlichen Wertewelt geprägte Unternehmenskultur. Gerade in Zeiten extrem starker Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft ist der genossenschaftliche Gedanke die ideale Antwort, um Orientierung und Sicherheit zu geben. Daran richtet sich das Verhalten des Managements gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Multiplikatoren aus. Diese Wertewelt dient auch im Zuge von Veränderungen der BayWa als wesentliche Leitplanke für das strategische und operative Handeln. Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie 11

12 BayWa-Aktie: ein Investment in globale Trends. Durch das international ausgerichtete Geschäftsmodell und die Investments der vergangenen Jahre ist die BayWa in einer hervorragenden Position, um nachhaltig von den identifizierten Megatrends zu profitieren. Die Unternehmenstätigkeit der BayWa ist seit ihrer Gründung auf die menschlichen Grundbedürfnisse Ernährung, Energie und Wohnen ausgerichtet. Die BayWa hat sich gut aufgestellt und davon profitieren auch ihre Aktionäre. Neben den zwei genossenschaftlichen Ankeraktionären bietet der liquide Freefloat Anlegern eine interessante Investmentchance. Starke Positionierung der BayWa- Aktie am Kapitalmarkt Die BayWa wurde im Januar 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft mit genossenschaftlicher Prägung gegründet. Heute zählt die BayWa AG mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,3 Mrd. Euro (Stand: ) zu den 100 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Mit ihrer Zugehörigkeit zum Segment Prime Standard der Deutschen Börse erfüllt die BayWa-Aktie die höchsten Anforderungen an die Unternehmensberichterstattung und Transparenz. Zur Pflege der Kontakte zu bestehenden und potenziellen Investoren im In- und Ausland und zur Erschließung neuer Anlegerkreise hat die BayWa in den vergangenen Jahren die Investor-Relations- Aktivitäten erheblich ausgeweitet. Ziel ist es, das Vertrauen der Anleger in das Unternehmen zu stärken. Ausgewogene Finanzierungsstrategie In den zurückliegenden fünf Jahren hat sich das Wachstumstempo der BayWa stark beschleunigt. Zur Finanzierung des Unternehmenswachstums hat die BayWa neue und innovative Wege beschritten. Aktionärsstruktur der BayWa AG 39,86 % 25,12 % 35,02 % Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries Raiffeisen Agrar Invest GmbH, Wien Streubesitz-Aktionäre (Freefloat) Der Verkauf von nicht strategischen Beteiligungen in erheblichem Umfang diente der Umschichtung von Kapital in Wachstumsinvestitionen und damit in profitablere Geschäfte. Das hier freigesetzte Kapital wurde insbesondere im Segment Agrar und in dem neuen Geschäftsfeld BayWa r.e. renewable energy investiert. Die BayWa verfolgt eine konservative Finanzierungsstrategie, wozu eine solide Bilanzstruktur gehört. Der Zielwert für die Eigenkapitalausstattung liegt gemessen an der Eigenkapitalquote bei 30 Prozent. Für Handelsunternehmen ist das ein überdurchschnittlicher Wert. Die hohe Eigenkapitalausstattung bildet eine stabile Basis für die Fortentwicklung der Geschäftsaktivitäten. Im Jahr 2012 wurde der Zielwert mit einer Eigenkapitalquote von 24,3 Prozent zwar unterschritten. Das geschah vor allem aufgrund der Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals zur Finanzierung zukünftiger Wachstumschancen. Darüber hinaus verminderte sich die Eigenkapitalquote durch veränderte Bilanzierungsrichtlinien zur Bewertung von Pensionsrückstellungen, die ab dem Jahr 2013 wirksam werden. Die BayWa hat die Bewertungsmethodik aber bereits im Geschäftsjahr 2012 durch Bildung einer Rücklage angepasst; bereinigt um diesen Effekt liegt die Eigenkapitalquote bei 27,1 Prozent. Die Zieleigenkapitalquote von 30 Prozent wird mittelfristig durch die gesteigerte Ertragskraft des Unternehmens aufgrund der getätigten Akquisitionen wieder erreicht werden. Neben der starken Eigenkapitalbasis verfügt die BayWa durch ihre tiefe Verwurzelung im genossenschaftlichen Sektor über einen zuverlässigen und kostengünstigen Zugang zu Fremdkapital. In den Jahren 2010 und 2011 hat die BayWa dabei mit der Ausgabe zweier Schuldscheindarlehen Neuland betreten. Hierdurch hat die BayWa das attraktive Zinsumfeld genutzt und konnte sich zu sehr attraktiven Konditionen längerfristig refinanzieren. Beide Schuldscheindarlehen waren stark überzeichnet, was das hohe Ansehen der BayWa am Kapitalmarkt zeigt. Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten des Konzerns wurde dadurch deutlich verbessert. Auch die solide Bilanz des BayWa- Konzerns stärkt die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens. Die BayWa hat bei der Finanzierung der jüngsten Wachstumsinvestitionen Turners & Growers, Cefetra und Bohnhorst einen weiteren entscheidenden Schritt bei der Fokussierung der Geschäftsaktivitäten vollzogen und damit zugleich stille Reserven mobilisiert: Traditionell verfügte das Unternehmen über ein umfangreiches Immobilienportfolio. Um die Akquisitionen zu finanzieren, wurde ein geringer Teil dieses Immobilienportfolios (ca. 14 Prozent der vorhandenen Grundstücksfläche) veräußert. Durch die Realisierung der darin enthaltenen stillen Reserven konnte ein wesentlicher Teil der Kaufpreise finanziert werden. Über die strategische Bedeutung dieser Akquisitionen hinaus wird die Ertragskraft der BayWa durch die Wachstumsinvestitionen gestärkt, da die zukünftig erzielbaren Kapitalrenditen der erworbenen Unternehmen über der ursprünglichen Rendite der Immobilien liegen. 12 Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

13 Langfristige Kursentwicklung der BayWa-Aktie: Langfristig überdurchschnittliche Kursentwicklung der BayWa-Aktie Die durchschnittliche Kursperformance der Aktie lag in den vergangenen zehn Jahren bei 18,7 Prozent; im Vergleich dazu weist der DAX eine jährliche Performance von 10,2 Prozent auf. Darüber hinaus profitierten unsere Aktionäre von der positiven Unternehmensentwicklung über regelmäßige Dividendenerhöhungen. Seit 2003 wurde die Dividende schrittweise von 0,24 Euro auf 0,65 Euro für das Geschäftsjahr 2012 angehoben. Stammdaten der BayWa-Aktien 906,38 % HL Intervall: 1 Tag Hoch: 47,30 Tief: 4,70 10 Die BayWa-Aktie ist ein solides langfristiges Investment: Ein Aktionär, der im Jahr Euro in die vinkulierte BayWa- Namensaktie investiert hat, verfügt heute bei Reinvestition der ausgeschütteten Dividenden der sogenannten Opération Blanche über ein Gesamtvermögen von Euro. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 20,7 Prozent. Vinkulierte Namensaktie WKN Nicht vinkulierte Namensaktie ISIN DE DE Börsenkürzel BYW6 BYW Reuters BYWGa.DE BYWG.DE Bloomberg BYW6:GR BYW:GR Börsensegment Regulierter Markt/Prime Standard Regulierter Markt/Prime Standard Börsenplätze Frankfurt, München, XETRA, Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart Index SDAX Frankfurt, XETRA Anzahl Aktien junge Übersicht der ausgegebenen Schuldscheindarlehen Schuldscheindarlehen Ausgabe Darlehensbetrag nominal in Mio. Euro Fälligkeit Verzinsung 5 Jahre variabel , Monats-Euribor + 1,15 % 7 Jahre variabel , Monats-Euribor + 1,35 % 5 Jahre variabel , Monats-Euribor + 1,20 % 5 Jahre fix , ,20 % 7 Jahre variabel , Monats-Euribor + 1,40 % 7 Jahre fix , ,77 % Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie 13

14 Im Kerngeschäft Agrar verfolgt die BayWa eine klare Wachstumsund Internationalisierungsstrategie. Nützliche Internetadressen Weitere Informationen zu den einzelnen Themen dieser Informationsbroschüre finden Sie auf den folgenden Internetseiten: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz comtrade.un.org Welthandelsstatistiken der Vereinten Nationen Statistisches Bundesamt Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen Organisation für wirtschaftliche Zusammmenarbeit und Entwicklung Internationale Energieagentur Informationsportal des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Impressum Herausgeber: BayWa AG PR/Unternehmenskommunikation Arabellastraße München Telefon Internet Verantwortlich für den Inhalt: BayWa AG PR/Unternehmenskommunikation Investor Relations Konzept und Redaktion: HFN Kommunikation, München Gestaltung und Satz: DianaDesign, Berlin Fotos: BayWa AG, Thinkstock, istockphoto Druck: Dürmeyer GmbH, Hamburg Stand: November Info-Backgrounder: Unternehmensstrategie

15 Die Internationalisierung des Geschäfts erfordert eine Internationalisierung der Unternehmen. Wer sich als Unternehmen darauf nicht einstellt, wird über kurz oder lang nicht mehr in der ersten, sondern in der zweiten oder dritten Liga spielen. Info-Backgrounder: Klaus Josef Lutz, Unternehmensstrategie Vorstandsvorsitzender BayWa AG, Rede Hauptversammlung 4. Juni

16 BayWa AG PR/Unternehmenskommunikation Arabellastraße München

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