AGES Lebensmitteldetektive - Epidemiologische Abklärung eines lebensmittelbedingten Krankheitsausbruchs am Beispiel Salmonella Mbandaka

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1 AGES Lebensmitteldetektive - Epidemiologische Abklärung eines lebensmittelbedingten Krankheitsausbruchs am Beispiel Salmonella Mbandaka Univ.-Prof. Dr. Franz Allerberger Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Bereichsleiter Humanmedizin Kurzlebenslauf: Medizinstudium an der Universität Innsbruck und Ausbildung zum Master of Public Health an der Johns Hopkins University in Baltimore (Maryland). Ausbildung zum Facharzt für Hygiene und medizinische Mikrobiologie an der Bundesstaatlichen bakteriologisch-serologischen Untersuchungsanstalt Innsbruck. Seit 2003 Bereichsleiter Humanmedizin der AGES. Adresse: Spargelfeldstraße 191, 1220 Wien Das Zoonosengesetz 2005 verpflichtet die Gesundheitsbehörden, lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche zu untersuchen und dabei angemessene epidemiologische und mikrobiologische Untersuchungen durchzuführen. Eine bloße Verstärkung von ungezielten Lebensmittelbeprobungen hat sich in der Vergangenheit wiederholt als nicht zielführend erwiesen. Bei vielen Ausbrüchen steht das ursächliche Lebensmittel (bzw. die betroffene kontaminierte Charge des ursächlichen Produkts) zum Zeitpunkt der Abklärung für mikrobiologische Untersuchungen nicht mehr zur Verfügung. Eine epidemiologische Abklärung ergibt auch in diesen Fällen Erkenntnisse, die zielgerichtete Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Zwischenfälle in der Zukunft ermöglichen. Während bei großen internationalen Ausbrüchen die Notwendigkeit und der Nutzen von epidemiologischen Abklärungen außer Frage steht (Hartberger Quargel Listerioseausbruch 2009/2010, Enterohämorrhagische E. coli O104 Ausbruch 2011), wird bei nationalen Ereignissen die Kosten-Nutzen-Relation fundierter epidemiologischer Abklärungen manchmal kritisch hinterfragt. Im April 2010 bemerkte die Nationale Referenzzentrale für Salmonellen am AGES-Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene in Graz eine ungewöhnliche Häufung von humanen Erkrankungen mit einem seltenen Salmonellen-Stamm: während im ganzen Jahr 2009 nur 5 humane Erkrankungen diagnostiziert wurden, wurden allein in den zwei Wochen vom 10. März bis 31. März Salmonella Mbandaka Fälle registriert. Im Rahmen der siebenmonatigen Abklärung konnte der Konsum von rohem oder ungenügend erhitztem Ei bzw. von eihaltigen Speisen als Ursache belegt werden. Aktive Fallsuche erbrachte 153 labordiagnostisch gesicherte Infektionen zu Tage. Bei Annahme, dass diese kulturell verifizierten Fälle nur 3% der tatsächlichen Fälle ausmachen, wären Personen infiziert gewesen. Im Fall eines Erkrankten, der noch restliche Eier im Kühlschrank hatte, gelang der Erregernachweis sogar aus dem epidemiologisch inkriminierten Lebensmittel Ei. Da die inkriminierten Eier von 56 verschiedenen österreichischen Eierproduzenten stammten, im Ausland jedoch europaweit keine ähnlichen Häufungen zu verzeichnen waren, wurden bei 51 Legehennenbeständen (37 Legehennenbetriebe, 14 kleine private Legehennenbestände) genauere Beprobungen durchgeführt. Obwohl seit Ausbruchsbeginn schon Wochen vergangen waren, konnte der ursächliche Erreger bei zwei Betrieben in Staubproben nachgewiesen werden und bei einem Betrieb noch in kommerziellem Futtermittel. Im Betrieb mit der positiven Futtermittelprobe wurden 290 Eier erworben, in 5er Pool- Ansätzen untersucht (getrennt: Oberfläche und Inhalt): S. Mbandaka wurde in einem von 58 untersuchten Ansätzen gepoolter Eier auf der Eischale nachgewiesen. Die epidemiologische Untersuchung (Personalkosten ) zeigte, dass das Lebensmittel Ei als Vehikel des Ausbruchserregers anzusehen war, dass es eine österreichweite Verbreitung der mit den Ausbruchsfällen assoziierten Legehennenbestände gab, und dass der Eintrag des Ausbruchserregers durch mit S. Mbandaka kontaminiertem Futtermittel erfolgt war. In einer im Anschluß für das Bundesamt für Ernährungssicherheit durchgeführten Untersuchung 226 weiterer Legehennenbetriebe konnte eine bestimmte Futtermühle als Quelle des österreichweiten Ausbruchs identifiziert werden. Am 17. Februar 2011 wurden die amtlichen Untersuchungen beendet, nachdem ein italienischer Soja-Lieferant als Quelle des Eintrages von S. Mbandaka-kontaminiertem Sojaschrot belegt und im Rahmen des Rapid Alert System for Food and Feed den zuständigen europäischen Behörden gemeldet worden war.

2 (AGES Graz, Humanmedizin) Zoonosenradar - Erfolg durch Konzentration der Referenzzentralen bei der AGES PD Dr. Burkhard Springer Institutsleiter der medizinischen Mikrobiologie und Hygiene Graz Kurzlebenslauf: Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover; Facharzt für medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie; Habilitation an der Universität Zürich; seit 2007 Institutsleiter in Graz Adresse: Beethovenstrasse 6, 8010 Graz Zwei von drei Erregern, die beim Menschen Infektionen verursachen, können von Tieren auf den Menschen übertragen werden. Ein beträchtlicher Teil dieser Zoonosen ist über Lebensmittel auf den Menschen übertragbar. Die intensivierte Landwirtschaft und parallel dazu entwickelte Eigen- und Fremdkontrollsysteme haben dazu beigetragen, dass zum einen eine wachsende Weltbevölkerung mit Nahrung versorgt werden kann und zum anderen die Nahrungsmittel in den Industrienationen so sicher sind wie niemals zuvor. Gleichzeitig wird durch die aktuellen Ereignisse aber verdeutlicht, dass die Fortschritte bei der Bekämpfung lebensmittelassoziierter Infektionen nicht unumkehrbar sind. Eine kontinuierliche Überwachung der Produktionsprozesse, die Surveillance der Erkrankungen von Mensch und Tier und eine effiziente Ausbruchsabklärung sind erforderlich. Ein integrativer Ansatz, der die gesamte Lebensmittelkette beinhaltet kann zu schnellerer Erkennung und Aufklärung von Gefahren für Mensch und Tier beitragen. Der Standort Graz liefert hierfür ideale Voraussetzungen, da er Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin, Humanmedizin und Risikobewertung vereint. Im Rahmen der Spezialisierung wird der Standort Graz fortlaufend zum Kompetenzzentrum für lebensmittelassoziierte Infektionserreger ausgebaut. Schon jetzt beherbergt der Standort die lebensmittelrelevanten Referenzzentralen und laboratorien für Botulismus, Campylobacter, Noroviren, Salmonellen, Shigellen, Staphylokokken, VTEC und Yersinien. Synergien durch die Zusammenlegung von Referenzzentralen und Referenzlabors an einem Standort werden durch die Übersiedlung der Referenzzentrale und des Referenzlabors für Listerien weiter verstärkt. Mit dem Standort Graz wird zukünftig ein kompetenter Ansprechpartner für alle wesentlichen, durch Lebensmittel übertragbaren Infektionen zur Verfügung stehen. Durch die Konzentrierung dieser Aufgaben kann eine qualitativ hochwertige, zeitnahe Diagnostik und eine optimierte Infrastruktur für künftige Ausbruchsabklärungen geboten werden.

3 Lebensmittel Zoonosen auf der Spur Mikrobiologie von tierischen und leicht verderblichen Lebensmitteln Mag. Dr. Claudia Schlagenhaufen Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Institut für Lebensmitteluntersuchung Graz Kurzlebenslauf: Chemiestudium an der Karl Franzens Universität Graz, Diplomarbeit und Dissertation am Institut für Analytische Chemie der Karl Franzens Universität Graz. Seit 2004 Abteilungsleiterin der Abteilung tierische Lebensmittel am Institut für Lebensmitteluntersuchung der AGES in Graz. Adresse: Beethovenstraße 8, 8010 Graz Der Begriff Zoonosen wurde im Jahr 1958 laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Krankheiten und Infektionen, die auf natürlichem Weg zwischen Tier und Mensch übertragen werden definiert. Zu den Zoonoseerregern zählen eine Reihe von Bakterien, Viren, Parasiten und Prionen. Die Lebensmittelmikrobiologie liefert Ergebnisse für das Vorliegen von Bakterien in Lebensmitteln. Am häufigsten werden lebensmittelbedingte Erkrankungen durch Salmonellen, Campylobacter, Listerien, EHEC/VTEC/STEC hervorgerufen. Bei der Untersuchung der Lebensmittel nach einer lebensmittelbedingten Erkrankung ist das Institut für Lebensmitteluntersuchung bzw. die Abteilung Lebensmittelmikrobiologie auf eine enge Zusammenarbeit mit der Behörde (Bezirksverwaltungsbehörde, Lebensmittelaufsicht,..) angewiesen. Im Falle des Auftretens einer Erkrankung die mit dem Verzehr eines Lebensmittels in Zusammenhang steht ergeht zuerst Meldung an die Bezirksbehörde, die wiederum die Lebensmittelaufsicht mit der Beschaffung von Proben beauftragt. Erst nach Einlangen von Proben kann das Institut für Lebensmitteluntersuchung tätig werden. Beim Vorliegen von detaillierten Informationen zur Erkrankung, kann gezielt auf bestimmte Erreger untersucht werden, ansonsten muss auf alle zoonoserelevanten Erreger untersucht werden. Die Untersuchung der Proben startet unmittelbar nach dem Einlangen der Proben am Institut, in Abhängigkeit vom Bakterium dauert es aber eine gewisse Zeit (4-6 Tage) bis Ergebnisse vorliegen. Beim Vorliegen von positiven Ergebnissen dauert die weitere Isolierung und Typisierung des Erregers nochmals bis zu einer Woche. Sobald aber Ergebnisse vorliegen, werden sowohl positive als auch negative Befunde umgehend an die zuständigen Behörden und Ämter weitergeleitet. Schwierigkeiten bei Untersuchungen im Zusammenhang mit Erkrankungen treten immer wieder auf, wenn unzureichende Informationen vorhanden sind. Aufgrund der oft langen Inkubationszeit können sich die Patienten nicht immer erinnern was sie gegessen haben. In vielen Fällen gibt es bei der Probenziehung nicht mehr die gleiche Probe. Auch wäre es für das Institut hilfreich nähere Informationen über den Krankheitsverlauf zu erhalten, da dadurch eine Einschränkung des Untersuchungsspektrums und eine gleichzeitige Beschleunigung durchgeführt werden kann. Durch den Aufbau eines Zoonosezentrums in Graz kommt es zu einer Zentrierung der Bereiche Lebensmittel, Human- und Veterinärmedizin an einem Standort, was durch eine enge bereichsübergreifende Zusammenarbeit die Effizienz der Untersuchung von lebensmittelbedingten Erkrankungen steigern kann.

4 Kontrolle von Zoonosen in Futtermitteln als Präventionsmaßnahme Dr. Andreas Adler Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Zentrum für Analytik und Mikrobiologie Kurzlebenslauf: Studium der Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur. Seit 1990 Leiter der Abteilung Mikrobiologie, seit 2002 Stellvertretender Leiter des Zentrums für Analytik und Mikrobiologie im Bereich Landwirtschaft der AGES. Adresse: Wieningerstraße 8, 4020 Linz Die Senkung der Inzidenz von Zoonosen und ihren Erregern zur Vorbeugung lebensmittelbedingter Infektionen erfordert ein konzertiertes, interdisziplinäres Vorgehen und geeignete Bekämpfungsmaßnahmen auf allen Stufen der Herstellungskette: bei der Produktion und Verarbeitung von Futtermitteln, in den landwirtschaftlichen Betrieben, bei der Lebensmittelherstellung und im Handel sowie auf Verbraucherebene. Die Sicherheit von Lebensmitteln tierischen Ursprungs beginnt mit sicheren Futtermitteln für Tiere. Hinsichtlich Zoonosen kommt bei Futtermitteln Salmonellen die größte Relevanz zu. Salmonellen sind bedeutende Zoonoseerreger und können über Produkte tierischen Ursprungs, wie etwa Eier und Geflügelfleisch, Menschen infizieren. Als eine mögliche Infektionsquelle für Nutztiere, insbesondere Geflügelbeständen, kommen auch kontaminierte Futtermittel in Frage. Eiweißreiche Futtermittel wie Sojaschrot, aber auch Nebenerzeugnisse von anderen Ölfrüchten wie Raps oder Sonnenblumen bieten Salmonellen bei mangelhaften hygienischen Bedingungen ausgezeichnete Vermehrungsbedingungen. Ölsaaten und daraus gewonnene Derivate werden im Europäischen Zoonosentrendbericht der EFSA als wichtigste Eintragsquelle von Salmonellen in Futtermittel angeführt. Durch die Österreichische Futtermittelbehörde (BAES) werden daher im Zuge des risikobasierten Stichprobenkontrollplanes sowohl die Ausgangsrohstoffe (Einzelfuttermittel) als auch die damit produzierten Mischfuttermittel, insbesondere die für Geflügel, beprobt und auf Salmonellen getestet. Zusätzlich werden auch die jeweiligen Betriebe hinsichtlich ihrer internen Abläufe, Verfahrensschritte und Eigenkontrollmaßnahmen überwacht. In den vergangenen Jahren ist in Österreich die Kontaminationsrate für Salmonellen in Futtermitteln für landwirtschaftliche Nutztiere bei allen Futterkategorien (industrielle Produktion) verglichen mit vorangegangenen Untersuchungsperioden erheblich zurückgegangen und hat einen Minimalwert erreicht. Zu der beobachteten starken Reduktion der Nachweisrate dürften nicht zuletzt gesetzliche Vorgaben beigetragen haben, welche eine höhere Eigenverantwortung der Futtermittelwirtschaft mit sich gebracht haben und die Unternehmen unter anderem zu verstärkter Eigenkontrolle, Aufbewahrung von Rückstellmustern, Anwendung der HACCP-Grundsätze und zur Durchführung grundlegender Hygienemaßnahmen verpflichten.

5 Salmonella - Überwachung beim Geflügel in Österreich Dr. Heimo Laßnig Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Institutsleiter, Institut für Veterinärmedizinische Untersuchungen Graz Kurzlebenslauf: Studium und Doktorat an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, nach 2 Jahren als praktischer Tierarzt Wechsel in die Bundesanstalt für Veterinärmedizinische Untersuchungen Graz Ernennung zum Fachtierarzt für Fische Wahl zum Obmann der QGV, Österreichischer Geflügelgesundheitsdienst. Seit 2007 Institutsleiter am Institut für Veterinärmedizinische Untersuchungen Graz. Adresse: Puchstraße 11, 8020 Graz Die Salmonellenüberwachung begann in Österreich aufgrund einer sehr starken Zunahme der Salmonellenerkrankungen beim Menschen Ende der 1980er Jahre. Diese durch Salmonella Enteritidis Phagentyp 4 ausgelöste Epidemie betraf Staaten mit intensiver Produktion. Mit der Geflügelhygiene Verordnung 1992 wurden Überwachungsmaßnahmen begonnen. Auf Initiative des Geflügelgesundheitsdienstes Steiermark und in weiterer Folge der QGV wurden Bekämpfungsmaßnahmen eingeführt, die in der GeflHygVo 2000 umgesetzt wurden. Da sich die Maßnahmen auf das Mastgeflügel bezogen pendelte sich der Rückgang auf hohem Niveau ein. Die QGV begann ein Bekämpfungsprogramm bei Legehennen verbunden mit der S. Enteritidis-Impfung der Legehennen, das mit der Geflügelhygiene Verordnung 2007 für alle Legehennenhalter verbindlich wurde. So konnte der Rückgang fortgesetzt werden, mittlerweile hat die Anzahl der Humanerkrankungen das Niveau der 80er Jahre erreicht. Die Überwachung und erfolgreiche Bekämpfung der Salmonellen beim Geflügel ist nur durch das koordinierte und engagierte Zusammenarbeiten aller im Prozess beteiligten Personen und Organisationen möglich. Diese sind das Bundesministerium für Gesundheit und die Landesveterinärverwaltungen. Weiters der Geflügelgesundheitsdienst mit den Betreuungstierärzten und Landwirten, die Interessensverbände und Erzeugergemeinschaften der Landwirte, Vermarktungsorganisationen und Schlachthöfe, Futtermittellieferanten, und nicht zuletzt die Laboratorien. Der Beitrag der AGES ist es, Laboranalytik auf hohem Niveau, basierend auf dem Stand der Wissenschaft zu bieten. Dazu werden international anerkannte Methoden eingesetzt, wie die internationale Norm ISO 6578/2007, Anhang D, oder das Kauffmann White Schema. Die AGES Laboratorien kooperieren mit dem EU Referenzlabor für Salmonellen und nationalen Referenzlaboren in anderen Ländern. Die Teilnahme an internationalen Ringversuchen und die Veranstaltung von nationalen Ringversuchen ist eine wichtige Qualitätsmaßnahme. Die Grundlagenstudien der EU waren die Basis für EU-weite Bekämpfungsziele. Salmonella Enteritidis und Typhimurium wurden in Österreich bei dieser Studie bei 10,7% der Legehennen, bei 2,1% der Masthühner und 0,5% der Puten festgestellt. Die Ziele für Österreich sind eine Reduktion von 20% im ersten Jahr, anschließen jährlich um 10% bei Legehühnern, bei Masthühnern und Puten das Erreichen einer Prävalenz von unter 1%. Diese Ziele werden durch regelmäßige Kontrollen der Herden überwacht und durch die erarbeiteten und vom BMG vorgegebenen Bekämpfungsprogramme erreicht. Die Überwachung beruht auf einer betriebseigenen Schiene durch den Betreuungstierarzt und einem amtlichen Programm durch die Behörde und wird im PHD (Poultry Health Data) sowie im VIS (Verbrauchergesundheit Informationssystem) elektronisch dokumentiert. Maßnahmen zur Bekämpfung sind Reinigung und Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Impfung der Legehennen gegen S. Enteritidis, Antibiotikaverbot zur Bekämpfung von Salmonellen und die verpflichtende Teilnahme im Geltungsbereich der Geflügelhygiene Verordnung.

6 Zoonosen und ihre Erreger - Risikobewertung und Risikoberichterstattung Univ.-Doz. DI Dr. Klemens Fuchs Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Bereichsleiter Daten, Statistik und Risikobewertung Kurzlebenslauf: Mathematikstudium mit den Schwerpunkten Informatik und Statistik an Technischen Universität Graz und Promotion in Statistik ebenfalls an der Technischen Universität Graz. Habilitation im Fach Veterinärepidemiologie an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien. Seit 2007 Bereichsleiter Daten-Statistik und Risikobewertung der AGES. Adresse: Beethovenstraße 8, 8010 Graz Der Leistungsbogen des Fachbereiches Daten, Statistik und Risikobewertung (kurz DSR) erstreckt sich von der klassischen Risikobewertung gemäß EU Verordnung 178/2002, über Vorschläge zum Risikomanagement, bis hin zur Risikoberichterstattung und zur Ausgestaltung und Implementation von risikobasierten Kontrollsystemen Stichwort mehrjähriger integrierter Kontrollplan - gemäß EU Verordnung 882/2004. In diesem Zusammenhang spielt die Frage nach dem Risiko von Zoonosen und deren Erregern eine bedeutende Rolle für die Gesundheit von Mensch und Tier. Während die klassische Risikobewertung das Risiko für einen Menschen abschätzt, Schaden zu nehmen, wenn er kontaminierte Lebensmittel zu sich nimmt, so beantworten risikobasierte Kontrollsysteme die Frage, wo, wann, wie viele Proben zu ziehen sind, um eine möglichst hohe Lebensmittelsicherheit oder Tiergesundheit zu garantieren. Die Ergebnisse der Bemühungen rund ums Thema Zoonosen werden im jährlich erscheinenden Bericht über das österreichische Zoonosen- und Resistenzmonitoring, im österreichischen Bericht über Trends und Quellen von Zoonosen und im Bericht über Zoonosen und ihre Erreger publiziert. Da noch in vielen Bereichen das nötige Datenmaterial zur Beantwortung von Fragen fehlt, nimmt neben den Bemühungen zur Risikobewertung und Risikoberichterstattung das Thema angewandte Forschung einem breiten Platz ein. Derzeit laufen in Kooperation mit anderen Fachbereichen der AGES zwei Forschungsaktivitäten zum Thema Zoonosen. Im Projekt Salmonella outbreak detection wird versucht ein mathematisch-statistisches Diagnosetool zur Früherkennung von potentiellen Salmonellenausbrüchen zu entwickeln. Das Projekt Lebensmittelsicherheit im Haushalt hat zum Ziel Informationen über das Gefährdungspotential von Mikroorganismen in privaten Haushalten zu sammeln. Um sich dem Keim, der derzeit Europaweit die meisten lebensmittelbedingten Erkrankungen verursacht, verstärkt widmen zu können, wurde innerhalb der AGES die Task Force Campylobacter gegründet, über deren Ziele im Rahmen des Vortrages ebenfalls berichtet wird.

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