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1 Fachtagung Hier können Sie gewinnen! Hamburg 10. November 2010 Workshop 1: Gemeinsam läuft die Kugel rund Strategien zur Netzwerkbildung Dr. Regina Kostrzewa, LSSH Kiel Rainer Leichsenring, ATS-Fachstelle Glücksspielsucht, Bad Segeberg

2 Fachstellen Glücksspielsucht in Schleswig-Holstein Landeskoordination LSSH, Kiel Beratungs- und Behandlungszentrum Niebüll Suchthilfezentrum Schleswig (Bundesmodellprojekt) mit Außenstellen in Satrup und Kappeln Evangelische Stadtmission Kiel ggmbh Therapiehilfe Wedel AWO Suchtberatungs- und Präventionsstelle Schenefeld Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit Reinbek Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe (ATS) Bad Segeberg Nebenstellen Bad Schwartau und Neumünster

3

4 Kooperation / Aufbau eines Netzwerkes in einer ländlichen Region am Beispiel der ATS - Fachstelle Glücksspielsucht Bad Segeberg: ATS - Fachstelle Glücksspielsucht Arbeitsaufnahme der Hauptstelle Bad Segeberg Juli 2009 Nebenstelle Bad Schwartau Juli 2009 (nur nach telefonischer Terminvereinbarung) wöchentliche Sprechstunde in der SBS der AWO Neumünster seit Dezember 2009 Klientenaquise einzelfallbezogene Kooperation strukturierte Netzwerkarbeit

5 Träger von Trainings- und AGH-Maßnahmen ARGE n Betriebliche Prävention Fachkliniken Ambulante Behandlungsstellen Glücksspielsucht Teilstationäre / ambulante Suchthilfe Psychiatrische Kliniken Teilstationäre / ambulante psychiatrische Hilfe Fachstelle Glücksspielsucht AK Fachstellen Glücksspielsucht / Landeskoordination Spieler- / Suchtselbsthilfe Suchtberatungsstellen Bewährungs- /Gerichtshilfe/gesetzliche Betreuung Leistungsträger PSAG s Schulen Schuldnerberatung Hausärzte / Fachärzte andere Beratungsstellen Gesundheitsamt Sozialpsychiatrischer Dienst

6 Suchtberatungsstellen Vermittlung in Beratung weitergehende Angehörigenberatung gem. Paargespräche

7 Schulen allgemeine Suchtprävention durch Präventionsfachteam Einbezug Fachstelle Glücksspielsucht Weiterführende Schulen / berufsbildende Schulen Elternabende

8 Schuldnerberatung Vorbereitende Erstmaßnahmen / Absprachen über Aufgabenteilung Antragstellung Kostenübernahme Schuldnerberatung eigene, deutlich kürzere Warteliste gemeinsame Beratungsgespräche Abstimmung des Beratungsprozesses und gem. Zielplanung

9 Spieler und Suchtselbsthilfegruppen Initiierung von Spielerselbsthilfegruppen Unterstützung und Beratung bestehender Spieler- und Suchtselbsthilfegruppen (Informationsveranstaltungen; Supervision für Ansprechpartner; u. a.) wechselseitige Vermittlung

10 AK Fachstellen Glücksspielsucht / Landeskoordination LSSH regelmäßige Treffen fachlicher Austausch Fortentwicklung des Glücksspielhilfekonzeptes

11 Haus und Fachärzte Information Vermittlung fallbezogene Kooperation Beratungsstellenarzt begutachtet jeden Spieler im Antragsverfahren / Kooperation mit niedergelassenen Ärzten

12 ARGE Schulung der Fallmanager Zuweisung Klienten wechselseitige Schweigepflichtentbindung Übertragung betrieblicher Suchthilfekonzepte gemeinsame Zielvereinbarungsgespräche Abstimmung des Beratungsprozesses

13 Betriebliche Prävention Informationsveranstaltungen im Rahmen der Ausbildung betrieblicher Suchtkrankenhelfer Schulungsveranstaltungen im regionalen Arbeitskreis betriebliche Suchtkrankenhilfe Fortbildungsveranstaltungen für betriebliche Sozialarbeiter /- berater (z. B. Bundeswehr; Polizei; etc.) Unterstützung zur Kontaktaufnahme in konkreten Einzelfällen geplant: Schulung spezifischer betrieblicher Zielgruppen (Vorgesetztenschulungen)

14 Träger beruflicher Trainings- und AGH-Maßnahmen Schulung spezifischer Zielgruppen (Mitarbeiter- und Vorgesetztenschulungen) gem. Erstgespräche gem. Zielplanung mit allen Beteiligten

15 Psychiatrische Kliniken Informationsveranstaltungen für Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter Vermittlung in und Begleitung während Krisenbehandlungen Abstimmung bzgl. möglicher weiterführender Behandlung

16 Fachkliniken Vermittlung stationäre Rehabilitation in Einzelfällen gemeinsames Vorgespräch (z. B. bei Komorbidität) falls möglich gemeinsames Aufnahmegespräch (vorläufige Gesamtbehandlungsplanung) während der stationären Behandlung Überprüfung der Gesamtbehandlungsplanung Abschlussgespräch (telefonisch / ggf. persönlich) Überleitung in ambulante Nachsorge

17 Ambulante Behandlungsstellen Glücksspielsucht Vermittlung in ambulante Rehabilitation gemeinsames Vorgespräch ggf. Überbückung von Wartezeiten bis zur Aufnahme Überleitung in ambulante Rehabilitation

18 Psychiatrische Hilfe (teilstationäres und ambulantes betreutes Wohnen psychisch kranker Menschen) Vermittlung in begleitende Einzelberatung Mitarbeiterfortbildung Psychoedukation regelmäßige gemeinsame Bilanzgespräche mit den BezugsbetreuerInnen und behandelnden Fachärzten / gemeinsame Behandlungsplanung in Einzelfällen intervidierende Begleitung der BezugsbetreuerInnen

19 Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe (teilstationäres und ambulantes betreutes Wohnen suchtkranker Menschen) Vermittlung in teilstationäre / ambulante Betreuungsmaßnahmen bei entsprechender Indikationsstellung bei Bedarf glücksspielspezifische Mitarbeiterfortbildung in Einzelfällen intervidierende Begleitung der BezugsbetreuerInnen

20 Bewährungs- / Gerichtshilfe Vermittlung in Beratung gemeinsame Erstgespräche wechselseitige Information nach Einverständniserklärung des Klienten und Schweigepflichtentbindung gemeinsame Beratungsgespräche / Zielplanung Stellungnahmen zu bewährungs- / gerichtsbetreuungsrelevanten Vorgängen

21 Psychosoziale Arbeitsgemeinschaften (PSAG) regional / überregional Informationsveranstaltungen ggf. regelmäßige Teilnahme als Mitglied der PSAG

22 Gesundheitsamt Sozialpsychiatrischer Dienst wechselseitige Vermittlungen in Einzelfällen gem. Erstgespräche regelmäßiger Austausch gemeinsame Zielplanung

23 Leistungsträger DRV / KV: Antragstellung medizinische Rehabilitation Eingliederungshilfe: Antragstellung und Hilfeplanverfahren

24 andere Beratungsstellen / Betreuungseinrichtungen einzelfallbezogene Kooperation / Vermittlung bei Bedarf fallbezogener Austausch und Abstimmung der Zielplanungen

25 Bedingungen für eine trägerübergreifende Kooperation bei pathologischem Glücksspiel? Prävention Prävention Beratung Beratung

26 Ergebnis workshop:

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