Netzwerk LOGISTIK Leipzig/Halle

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1 Netzwerk LOGISTIK Leipzig/Halle in Mitteldeutschland Bestandserfassung Bedarfsermittlung - Konzeptentwicklung Umsetzung Netzwerkaufbau Projekt: CITYREGIO II Projekt-Nr.: 5D059 Abschlussbericht erstellt für: Projekt-Gemeinschaft CITYREGIO II Stadt Leipzig Landkreis Delitzsch Landkreis Leipziger Land Landkreis Muldentalkreis IHK zu Leipzig Aufbauwerk Region Leipzig GmbH Projektdurchführung: AHP GmbH & Co. KG Germaniastraße Berlin Hammer Straße Münster / Westfalen Dr. Uwe Arnold, Berlin, Mai Seite 1 von 105

2 Inhalt Seite 1 HINTERGRUND / AUFGABENSTELLUNG DIE LOGISTIKREGION LEIPZIG/HALLE REGIONALE WIRTSCHAFTSSTRUKTUR UND VORHANDENE WIRTSCHAFTSVERBÜNDE LOGISTIK-BEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN UND ERFORDERNISSE PROJEKTPROFIL UND AUFGABENSTELLUNG IST-STRUKTURANALYSE LOGISTIKSEKTOR DER REGION LEIPZIG-HALLE IN MITTELDEUTSCHLAND Logistik - ein internationaler und nationaler Wachstumsmarkt Die Bedeutung der Logistik für die Wirtschaft Logistik-Merkmale und -Bedeutung für die Region Leipzig/Halle AKTEURE, INITIATIVEN, INSTITUTIONEN UNTERNEHMENSDATENBANK INTERVIEWS Übersicht Einzelergebnisse der Interviews BESTEHENDE RESSOURCEN UND BAUSTEINE Publikationen/Studien/Broschüren zum regionalen Logistik-Sektor Web-Portale Periodika, newsletter Veranstaltungen Arbeitskreise, Verbundtreffen ERGEBNISSE BEDARFSANALYSE UNTERNEHMENSUMFRAGE Adressaten Fragebogen Durchführung Resonanz BEFRAGUNGSERGEBNISSE Auswertungsmethodik Mittelwerte aller Teilnehmer Mittelwerte nach Teilnehmergruppen zusammenfassende Schlussfolgerungen NETZWERKKONZEPTION STRUKTURKONZEPT Seite 2 von 105

3 4.2 RECHTSFORMALTERNATIVEN Eingetragener Verein (e.v.) Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Kommanditgesellschaft mit GmbH-Komplementär (GmbH & Co. KG) GESCHÄFTSSTELLENEINRICHTUNG LEISTUNGSOPTIONEN FINANZIERUNG / FÖRDERANTRAG allg. Finanzierungsgrundsätze Förderbedingungen Antragsvorbereitung UMSETZUNG NETZWERKAUFBAU DISKUSSIONSPAPIER UND MAßNAHMENPLAN INKREMENTELLER NETZWERKAUFBAU (KOOPERATIONSERKLÄRUNGEN) PRÄSENTATION AUF DEM MITTELDEUTSCHEN VERKEHRS- UND LOGISTIKKONGRESS ARBEITSTREFFEN NETZWERKAUFBAU WEITERE SCHRITTE ZUSAMMENFASSUNG / ERGEBNISSE ANHANG Seite 3 von 105

4 1 Hintergrund / Aufgabenstellung 1.1 Die Logistikregion Leipzig/Halle Die Region Leipzig/Halle mit den umliegenden Landkreisen zeichnet sich als Teil des Wirtschaftsraumes Mitteldeutschland innerhalb der EU durch ihre für großräumige Verteilungsund Warenaustauschfunktionen hervorragende geographische Lage verbunden mit einer international wettbewerbsfähigen trimodalen (Straße, Schiene, Luft) Verkehrs- und Güterumschlagsinfrastruktur aus. Zu dieser Infrastruktur zählen u.a. die Fernstraßen A9, A14, A38 mit den Ausbauvorhaben A72 und A143, das Schienentransportnetz mit dem leistungsfähigen Cargo-Center Halle und dem Knotenpunkt Leipzig sowie insbesondere der Flughafen und das Luftfracht-Drehkreuz Leipzig/Halle mit dem nahe gelegenen KLV-Terminal Schkeuditz und dem Güterverkehrszentrum Leipzig-Radefeld. Dementsprechend bestehen exzellente Voraussetzungen für transportintensive Wirtschaftsbranchen und Unternehmen, für deren Ansiedlung in den Städten Leipzig und Halle und dem zugehörigen Umland ein ausreichendes Angebot voll erschlossener Industrie- und Gewerbeflächen vorgehalten wird. Bereits in der jüngeren Vergangenheit haben diese Vorzüge bei der Standortwahl zahlreicher mittelständischer und großer Unternehmen (z.b. u.a. amazon, BMW, DHL, Lufthansa Cargo, Porsche, Quelle) bei der Standortwahl den Ausschlag gegeben, und auch in der Zukunft ist bei konsequenter Stärkung der Standortvorteile mit einer weiteren positiven Wirtschafts- und zugehörigen Arbeitsmarktentwicklung in der Region zu rechnen. Die in dieser Region vorhandenen Produktions- und Handelsansiedlungen und die zugehörigen Unternehmensnetzwerke und Cluster von europäischem Rang sind für die Logistikbranche eine ausgezeichnete Kundenbasis und gleichsam sind diese Kunden auf ein gutes Angebot an logistischen Dienstleistungen angewiesen. Der Logistiksektor mit einem bundesweiten Marktvolumen von mittlerweile über 200 Mrd. /a entwickelt sich zunehmend auch für den Großraum Leipzig/Halle zur tragenden Säule des Wirtschaftsgeschehens und Arbeitsmarktes. Dementsprechend werden durch die öffentlichen Aufgabenträger, Gebietskörperschaften und Wirtschaftsförderinstitutionen auf Landes-, regionaler und kommunaler Ebene seit mehreren Jahren verstärkte Anstrengungen unternommen, um die regionalen und lokalen Logistik-Rahmenbedingungen zu fördern und inter Seite 4 von 105

5 national zu profilieren. Zu diesen Anstrengungen gehört u.a. die Schaffung einer Logistik- Verbundstruktur (Vernetzung) mit dem Ziel der Koordination und Bündelung des Ressourceneinsatzes. Abbildung 1 veranschaulicht Lage und Ausdehnung der Zielregion für die projektgegenständliche Netzwerkbildung. Diese Region entspricht in etwa einem Kreis um den Flughafen Leipzig/Halle bzw. um das Schkeuditzer Kreuz mit einem Radius von 50 km. Abb. 1: Die Netzwerk-Zielregion: Großraum Leipzig/Halle Seite 5 von 105

6 1.2 Regionale Wirtschaftsstruktur und vorhandene Wirtschaftsverbünde Die Gebietskörperschaften der Region Leipzig/Halle setzen mit ihrer Wirtschaftsstrategie auf Zukunftsbranchen. Arbeitsteilig verflochtene Unternehmen mit kurzen Wegen zu Ideenfabriken in Forschung und Entwicklung bilden die Knotenpunkte für Netzwerke. Um die Wirtschaft mittelfristig möglichst effektiv zu fördern, hat die Wirtschaftspolitik den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Bildung von Kooperationsnetzwerken und Unternehmensclustern gelegt. Gemäß dem Motto "die Stärken stärken" finden wachstumsträchtige und bereits in ihren Grundstrukturen erkennbar entwickelte Bereiche besondere Unterstützung. In Gesamt-Ost- und Mitteldeutschland haben sich vor diesem Hintergrund u.a. die folgenden regionalen und überregionalen Cluster und Netzwerke herausgebildet: Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) alle 5 neuen Bundesländer Cluster Biotechnologie & Life Sciences Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Cluster Chemie/Kunststoffe Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Cluster Ernährungswirtschaft - Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Cluster Informationstechnologie - Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Technologie-Netzwerk Silicon Saxony Sachsen Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland - Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Kompetenznetzwerk Optonet Thüringen Hinzu kommen eine Vielzahl regionaler branchenspezifischer Netzwerke mit z.t. weniger ausgedehnten Einzugsgebieten. In einer Untersuchung der TU Chemnitz (veröffentlicht durch das Sächsische Wirtschaftsministerium 2006) wurden allein für Sachsen 155 regionale KMU-Netzwerke mit einer Beteiligung von mehr als Unternehmen festgestellt. In Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Kooperationsbereitschaft und Netzwerkaffinität der Unternehmen nicht weniger ausgeprägt. Unterstützt wird dieser Vernetzungsprozess durch die Wirtschaftsfördereinrichtungen der Gebietskörperschaften sowie der jeweiligen Landesregierungen. Seite 6 von 105

7 In der Stadt Leipzig werden dementsprechend bereits fünf Cluster mit ausbaufähigem Potenzial gefördert: Automobil- und Zulieferindustrie Medien- und Kommunikationstechnik, IT Gesundheit/ Biotechnologie/ Medizintechnik/ Life Sciences Energie und Umwelttechnik Querschnittstechnologien und Dienstleistungen Entsprechend dem Ergebnis von Untersuchungen, die im Auftrag der IHK zu Leipzig im Jahr 2006 von der Handelshochschule Leipzig (HHL) 1 durchgeführt wurden, soll die Logistik aus den Querschnittstechnologien und Dienstleistungen herausgelöst und im Rahmen einer spezifischen Verbundstruktur gefördert werden. 1.3 Logistik-bezogene Rahmenbedingungen und Erfordernisse Die Ansiedlung des Global Players DHL in Leipzig belegt die herausragende Rolle Mitteldeutschlands und der Region Leipzig/Halle als zentraler Logistikstandort mit wichtiger Brückenfunktion zwischen West- und Osteuropa. Für das Luftfracht-Drehkreuz Leipzig/Halle (Cargo Transport Center CTC) steht nach Aufnahme des DHL- Dauerbetriebes im Jahr 2008 der Aufstieg in die Top Ten der weltweit größten Expressknoten (Luftfracht-Hub) an. Im Gesamtraum Mitteldeutschlands wird bereits jetzt die Zahl der Arbeitsplätze im engeren Logistiksektor mit ca (ca. 6% der Gesamtzahl) abgeschätzt Tendenz: steigend mit der Perspektive von ca zusätzlichen Arbeitsplätzen (ca. 10% der Gesamtzahl) 2. In einer 2005 von Prof. Dr. Jünemann durchgeführten Studie mit SWOT-Analyse 2 wurden jedoch auch einige logistikbezogene Defizite und Risiken identifiziert. U.a. wurden in diesem Zusammenhang die Förderung der logistikbezogenen IT-Dienste, der Ausbau der zugehörigen Aus- und Weiterbildungsangebote und die Koordination und Bündelung der Verantwortlichkeiten, Aktivitäten und Schnittstellen, die der Entwicklung der Logistik-Region dienen, empfohlen. Auch die im Folgejahr durchgeführte Untersuchung der HHL 1 kam zu ähnlichen 1 HHL 2006, Logistik als Wertschöpfungsmotor der Region Mitteldeutschland im Vergleich zu anderen Logistikregionen 2 Prof. Dr. Jünemann 2005, Struktur und Entwicklungspotential des Logistiksektors in Leipzig und Mitteldeutschland Seite 7 von 105

8 Ergebnissen und empfahl eine dezidierte Koordination innerhalb der involvierten Wirtschaftsförderinstitutionen und sonstigen Beteiligten sowie eine gezielte Verbund-Promotion nach außen. Neben der Abstimmung und Umsetzung der zugehörigen Organisations- und Koordinationsmaßnahmen ist selbstverständlich auch deren Finanzierung sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist die Ausschöpfung der bestehenden Fördermöglichkeiten von besonderer Bedeutung, wobei alle themenbezogenen und zweckgeeigneten EU-, Bundes- und Landesförderprogramme Berücksichtigung finden sollten. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist u.a., dass logistische Dienstleistungen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA) künftig nicht mehr grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen sind sondern gefördert werden können, wenn sie von gesamtwirtschaftlicher Bedeutung sind. Bei diesem Aspekt spielen neben der Wertschöpfung vor allem auch die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle. In Reaktion auf die mehrfache Empfehlung der Förderung und Verbesserung der logistikbezogenen regionalen Rahmenbedingungen wurden in der Vergangenheit in der Logistikregion Leipzig/Halle insbesondere durch die öffentlichen Aufgabenträger, die Industrie- und Handelskammern und die Bildungsinstitutionen Initiativen ergriffen, um spezifische Aspekte und Teilaufgaben der Schaffung eines logistik-freundlichen Umfeldes zu bearbeiten. Die IHK zu Leipzig hat z.b. unter der Adresse ein Portal zur Aus- und Weiterbildung in der Logistik Mitteldeutschlands frei geschaltet. Ansiedlungen wie DHL, Amazon, Kühne und Nagel, Schenker oder Schnellecke verlangen eine große Zahl hochqualifizierter Arbeitskräfte. Diesem Bedarf müssen sich die Anbieter von Aus- und Weiterbildung stellen. Das Portal zeigt die regionalen Ausund Weiterbildungsangebote in der Region und enthält die Daten aller wichtigen Ansprechpartner. Unter dem Titel "IT meets Logistics" wurde unter der Federführung der Stadt Leipzig die Verbesserung unternehmensnaher IT-Dienstleistungen für Unternehmen der Logistikbranche gefördert. Diese Initiative findet ihre Fortsetzung im CITLOG (Center for IT-based Logistics Leipzig), das seit Anfang 2008 durch die Handelshochschule Leipzig (HHL) mit Finanzierung durch die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer gegründet wurde. Das Ziel von CITLOG besteht in der Förderung der Logistikplattform der Stadt Leipzig durch gemeinsame Forschungs- und Praxisaktivitäten mit Unternehmen. Verschiedene öffentliche wie auch branchenzugehörige private Institutionen haben Datenbanken zum Logistik-Sektor aufgebaut. Zu nennen sind hierfür u.a. die Wirtschaftsförderung Seite 8 von 105

9 Sachsen GmbH (zur Branche "Hilfs- u. Nebentätigkeiten für den Verkehr" im Kreis mit 50 km- Radius um Leipzig 308 Einträge), die IHK zu Leipzig (119 Einträge zu "Logistik"), der mitteldeutsche Wirtschaftskatalog (196 Einträge zu "Verkehr u. Transport/ohne Pkw"). In den Landkreisen wurden und werden von den jeweiligen Wirtschaftsförderinstitutionen im Verbund mit der Stadt Leipzig verschiedene Standortentwicklungsmaßnahmen zur Ausrichtung der Standortfaktoren, der zugehörigen Flächen- und Dienstleistungsangebote auf die Erfordernisse der Profilierung einer Logistik-Region und eines Logistik-Netzwerks durchgeführt. Das nachfolgend beschriebene Projekt CITYREGIO zur Förderung der Stadt-Umland- Kooperation gehört in diesen Kontext. Bereits aus den genannten Beispielen wird deutlich, dass der Aufschwung des Logistiksektors im Großraum Leipzig zu einer Vielzahl unterschiedlicher Initiativen geführt hat, die zwar in ihrer Gesamtheit auf die Entwicklung eines Logistiknetzwerks zielen, aber teilweise nur unzureichend aufeinander abgestimmt sind. Bis Herbst 2007 fehlte ein effektives und effizientes Verbundmanagement, das die bestehenden Initiativen koordiniert und bündelt. Dieses Defizit wurde im Rahmen des Projekts CITYREGIO II aufgegriffen. Im Sommer 2007 wurden entsprechende Leistungen zur Bedarfserkundung, Konzipierung, Vorbereitung und soweit möglich - Implementierung eines Netzwerks Logistik in der Region Leipzig/Halle öffentlich ausgeschrieben und durch Zuschlagserteilung im September 2007 beauftragt. 1.4 Projektprofil und Aufgabenstellung CITYREGIO II ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Leipzig, der umliegenden Landkreise Delitzsch, Leipziger Land und Muldentalkreis sowie der Aufbauwerk Region Leipzig GmbH. Das Projekt wird in Kooperation mit der IHK zu Leipzig durchgeführt. Das Vorhaben wird im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIB CADSES von der EU unterstützt und hat die Laufzeit 2006 bis CITYREGIO II verfolgt das Ziel, die im Vorgängerprojekt (CITYREGIO I) aufgebaute Stadt- Umland-Kooperation zu vertiefen, wobei der Sektor Logistik im Mittelpunkt des lokalen CITYREGIO-2-Teilprojekts der Stadt-Umland-Region Leipzig steht. Dieses Teil-Vorhaben zum Aufbau eines Logistik-Netzwerks Leipzig/Halle (ursprüngliche Bezeichnung: "Clustermanagement Logistik", im Projektverlauf stellte sich heraus, dass die Cluster-Qualifikation nicht zweckdienlich ist) wurde innerhalb der CITYREGIO II-Projekträgergemeinschaft ge- Seite 9 von 105

10 meinschaftlich vom Landkreis Delitzsch und dem Kreis Leipziger Land auftraggeberseitig betreut und mit Hilfe der Aufbauwerk Leipzig GmbH ausgeschrieben. Die zugehörige Ausschreibung enthielt folgende Leistungsbeschreibung, die einvernehmlich im Projektverlauf an die konkreten Ergebnisse und Erfordernisse des Vorhabens laufend angepasst wurde: 1. Analyse der im Logistiksektor tätigen Unternehmen mit dem Ergebnis der Erweiterung einer Adressdatenbank. 2. Aufarbeitung der bestehenden Wirtschaftsförderinitiativen zur Unterstützung des Logistiksektors in Form eines Diskussionspapiers. 3. Erarbeitung und Abstimmung eines Maßnahmeplanes 4. Akquisition von Fördermitteln, um die Koordination fortführen bzw. den erarbeiteten Maßnahmeplan umsetzen zu können. 5. Koordinierende Begleitung von Verbundaktivitäten, u.a. durch Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltungen (begleitend, im geringen Umfang). AHP wurde auf der Grundlage ihres Angebots vom am mit der Durchführung des Projekts im Zeitraum Oktober 2007 bis März 2008 beauftragt. Seite 10 von 105

11 2 IST-Strukturanalyse Die Notwendigkeit einer effizienzsteigernden Bündelung und Koordinierung aller Aktivitäten zur Förderung des aufstrebenden Logistiksektors in Mitteldeutschland und speziell im Raum Leipzig/Halle ist keine neue Erkenntnis. Seit Jahren verfolgen zahlreiche Initiativen dieses Ziel auf den unterschiedlichen Ebenen der öffentlichen und privaten Zuständigkeiten. Vielfach sind diese Initiativen jedoch auf Teilbereiche des Wirtschaftssektors oder einzelnen Aspekte der Logistik-Rahmenbedingungen, z.b. Verkehrsinfrastruktur, Flächenangebot, Ausund Weiterbildung und Personalvermittlung oder Forschungs- und Entwicklung, ausgerichtet. Verschiedene vorangegangene Versuche, ein Logistik-Cluster Mitteldeutschland bzw. ein vergleichbares großräumliches Branchen-Netzwerk mit maßgeblicher Beteiligung der Logistik-Wirtschaft zu gründen, waren zunächst nicht erfolgreich. Nichtsdestoweniger wuchs gleichzeitig die Zahl der z.t. spezialisierten Vereinigungen, Institutionen, Programmen und Initiativen mit Logistik-Bezug in der Region, so dass selbst Logistik-"Insider" im mitteldeutschen Raum nicht mehr behaupten konnten, noch den Überblick über die laufenden Aktivitäten zur Ausbildung und Förderung einer international wettbewerbsfähigen Logistikregion zu haben. Eine der wesentlichen Aufgaben des hier beschriebenen Projekts bestand daher darin, auf der Grundlage der Projektträger-Vorgaben zunächst eine Erfassung des Status Quo durchzuführen und eine Strukturierung der vielfältigen Initiativen und Akteure vorzunehmen. Nachfolgend wird das Ergebnis dieser Ist-Strukturanalyse vorgestellt. Ausgehend von einer Kurzbeschreibung der Bedeutung des Logistik-Sektors für die Projektregion, die sich auf wesentliche Aussagen beschränken kann, da hierzu ja umfangreiche Studien vorliegen, wurden die zu berücksichtigenden Akteure und Initiativen anhand der Vorgaben der Projektträger zunächst anhand von Ordnungskriterien und Bezügen strukturiert. Auf der Grundlage der diversen Firmendatenbanken der Projektträger und weiterer Institutionen wurde eine Unternehmensdatenbank (Netzwerk-Zielgruppe) zusammengestellt. Mit den Hauptakteuren, d.h. strukturbestimmenden Logistik-Unternehmen, deren Großkunden, öffentlich-rechtlichen Aufgabenträgern, Wirtschaftsförderinstitutionen, Trägern einzelner verbünde und Initiativen und sonstigen Funktionsträgern wurden Einzelinterviews durchgeführt. Auf dieser Grundlage konnten erste Schlüsse für eine bedarfs-orientierte Struktur und ein Funktionsspektrum eines zu schaffenden Logistik-Netzwerks abgeleitet werden, wobei diese Analyse von zwei Basisansätzen ausging: Seite 11 von 105

12 1. Struktur und Leistungsprofil des Netzwerks müssen vor allem am Bedarf der Logistik- Wirtschaft ausgerichtet sein (Nachfrageorientierung, bottom-up-ansatz), 2. Soweit möglich sollen die vorhandenen Ressourcen, Informations- und Leistungsbausteine genutzt und eingebunden werden, um redundante Strukturen zu vermeiden und die vorhandenen Ressourcen möglichst effizient (d.h. mit maximalem Nutzen für die Zielgruppe) einzusetzen. 2.1 Logistiksektor der Region Leipzig-Halle in Mitteldeutschland Logistik - ein internationaler und nationaler Wachstumsmarkt Logistik hat sich zu einem eigenen Dienstleistungssektor mit erheblichen Wachstumspotenzialen entwickelt. Unter Einbeziehung aller Gütertransport-, Umschlag-, Lager- und Kommissionierungsvorgänge wird europaweit ein Umsatz von ca. 800 Mrd. (2006 Marktvolumen Logistikleistungen in der EU-17: 730 Mrd. 3 ) generiert. Fast 14% der Wirtschaftsleistung der EU 4 gehen auf das Konto des Warentransports und der Logistik, die damit ein maßgeblicher Motor der europäischen Ökonomie geworden ist. Der Anstieg der Güterverkehre, insbesondere der Container-gebundenen Transporte auf Schiff, Schiene und Straße als Folge der Globalisierung führt allerdings auch zu zunehmender Aus- und Überlastung der zugehörigen Infrastruktur. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten versuchen, durch Koordinierung der Verkehrs- und Transportströme, Förderung von multimodalem Verkehren und die Förderung effizienzsteigernder Technologie gegenzusteuern und Schritt zu halten. Etwa ein Viertel des Logistik-Marktvolumens der EU entfällt auf den deutschen Logistik- Markt, der mit ca. 204 Mrd. (2007) bei weitem der größte Logistikmarkt Europas ist und mit überproportionalen Wachstumsraten (2007: 8,5% 5 ) erheblich schneller als die Gesamtwirtschaft wächst. Dieser Wirtschaftssektor beschäftigt mittlerweile in Deutschland mehr als 2,5 Millionen Arbeitnehmer und beherbergt mit den Unternehmen Deutsche Post/DHL und Deutsche Bahn internationale Champions des weltweiten Markts von Logistik-Dienstleistungen. 3 Fraunhofer ATL Nürnberg, 2006, Die TOP 100 der Logistik; Deutscher Verkehrsverlag, Hamburg Europäisches Informationszentrum Niedersachsen 2007: Gütertransport & Logistik: EU will Güter und Warenströme besser koordinieren; 5 INVEST IN GERMANY 2008: Logistics Industry; Seite 12 von 105

13 Innerhalb des breiten Spektrums von Logistik-Leistungen sind die Kontrakt- und Expresslogistik Wachstumsschwerpunkte. z.b. wächst das weltweite Luftfrachtvolumen gegenwärtig 2,3-mal so schnell wie die Weltwirtschaft. Während die Logistik den Querschnittstechnologien und Dienstleistungen zugerechnet wird, die maßgeblich vom zunehmenden Transportund Umschlagsbedarf des produzierenden Gewerbes abhängen, wirkt sich das Wachstum der Logistik ebenfalls auf Dienstleistungen für die Logistik aus. Insbesondere die intelligente Verknüpfung von Logistik und IT, häufig als E-Commerce oder E-Logistik bezeichnet, eröffnet große Wachstumsmöglichkeiten. Der Logistikmarkt zeichnet sich durch nach wie vor relativ große Heterogenität der Unternehmensgrößenverteilung und Tätigkeitsbereiche aus. Neben sog. global players und überregional tätigen Großunternehmen sind in den Lieferketten auch viele lokal verankerte Transportunternehmen wie auch zahlreiche selbstständige Kleinstunternehmen tätig. Durch die zunehmende Komplexität und Qualität von Logistikleistungen wächst der Bedarf dieses Wirtschaftsbereichs an spezialisierten und hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften. Gleichzeitig schafft Logistik jedoch auch genau dort Arbeitsplätze in hoher Zahl, wo vielerorts die Schwerpunkte des Beschäftigungsbedarfs bestehen, nämlich im Bereich wenig qualifizierter und in anderen Wirtschaftssegmenten schwer vermittelbarer Arbeitskräfte, die nach überschaubarer Qualifizierung z.b. im Warenumschlag, der Kommissionierung und der Lagerhaltung eingesetzt werden können Die Bedeutung der Logistik für die Wirtschaft Die Logistik ist zu einem herausragend strategischen und operativen Gestaltungselement und Erfolgsfaktor geworden und damit immer mehr ins Blickfeld der Unternehmensführung gerückt. Zunehmend bestimmen das unternehmensübergreifende Güterflussmanagement die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Insbesondere folgende Gründe sind für die wachsende Bedeutung der Logistik maßgebend 6 : Erhebliche Kostenvorteile durch ganzheitliche Optimierung von Beschaffung, Produktion, Lagerung und Verteilung Wandel des Marktes vom Verkäufer- zum Käufermarkt, d. h. die Verkäufer müssen flexibler auf Kundenwünsche reagieren Zunahme im Kundenservice und Verkürzung der Lieferzeiten 6 W. Oelfke, Güterverkehr-Spedition-Logistik, 35. Auflage 2002 Seite 13 von 105

14 Verstärkte Globalisierung der Märkte und wachsende internationale Arbeitsteilung Erweiterung der Europäischen Union Deregulierung/Liberalisierung der Transportmärkte Öffnung der osteuropäischen Märkte Leistungsfähigere IT-Systeme In der Wissenschaft besteht ein weitgehender Konsens, dass sich die Entwicklung der Logistik in den Unternehmen in vier Stufen vollzogen hat bzw. vollzieht: Funktionale Spezialisierung Koordinationsfunktion der Logistik Fluss- bzw. Prozessorientierung Supply Chain Management Gerade diese Entwicklung demonstriert, dass man die Logistikwirtschaft nicht ausschließlich gleichsetzen darf mit der Verkehrswirtschaft. Logistik hat sich zu einer globalen, unternehmensübergreifenden Disziplin entwickelt. Neben dem Lagern und Transportieren von Ware zeichnet sich eine exzellent Logistik in erster Linie durch ein professionelles Netzwerk- und Informationsmanagement aus. Eine beschäftigungsintensive Logistik, die neben hoch qualifizierten Arbeitsplätzen auch für geringfügig qualifizierte Arbeitnehmer Perspektiven bietet, spielt sich in der Regel in Lagerhallen ab. Bei der Erbringung ihrer unternehmerischen Leistung sind Unternehmen immer stärker auf eine leistungsfähige und wirtschaftliche Logistik angewiesen. Hintergründe für diese Entwicklung sind folgende Zusammenhänge: Die Unternehmen fokussieren sich im Interesse ihrer Effizienz auf zunehmend auf eigene Kernkompetenzen. Die dadurch geringer werdende Fertigungstiefe von Produktionsunternehmen führt zu erhöhten Bewegungen von Teilprodukten und Halbfabrikaten. Seite 14 von 105

15 Die Komplexität der Logistik-Leistung steigt. Die Logistik-Kosten steigen. Lagerbestände an Rohstoffen und Halbfertigerzeugnissen werden zur Senkung des gebundenen Kapitals und damit verbundener Zinsbelastungen minimiert. Geringere Lagerbestände führen zu einer erhöhten Abhängigkeit von pünktlichen Anlieferungen. Materialengpässe können zu Produktionsstopps führen. Daraus resultieren deutlich gestiegene Erwartungshaltungen gegenüber Lieferanten in Bezug auf Lieferfähigkeit und schnelligkeit. Lieferfristen, mehrtägige Zeiten der Auftragsabwicklung und lange Transportzeiten werden sowohl von gewerblichen Kunden als auch von privaten Kunden kaum noch akzeptiert. Die Verkürzung der Zeitspanne von Auftragserteilung bis Anlieferung können die Logistik-Kosten jedoch erheblich erhöhen. Die Unternehmen, die den Widerspruch von Schnelligkeit und Kosten im Griff haben, haben einen Wettbewerbsvorsprung und werden im Markt die Gewinner sein. Daraus folgt für den wachsenden regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerb der Regionen um die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, dass die logistischen Standortmerkmale einer Region zunehmend in den Focus des Standortvergleichs geraten. Eine Region, die sich gegenüber anderen Regionen durch Geschwindigkeits- und Kostenvorteile im Bereich der Logistik auszeichnet, ist für produzierendes Gewerbe besonders attraktiv und hat dadurch im internationalen Standortwettbewerb Vorteile. In Deutschland wurden und werden vor dem Hintergrund grundlegender Veränderungen im Rahmen des Strukturwandels von einer Industrie- hin zur Dienstleistungsgesellschaft maßgebliche Anpassungsprozesse der Wirtschaft angestoßen. Die Unternehmen und damit die Regionen, die diese Strukturveränderungen als Chance für die Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition aktiv aufgreifen, haben die Möglichkeit, ihre Wirtschaft zu stärken und damit Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen. Seite 15 von 105

16 Eine leistungsfähige und wirtschaftliche Logistik ist damit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor der Wirtschaft geworden. Gleichzeitig ist die Logistikwirtschaft einer der am schnellsten wachsenden und dynamischen Wirtschaftszweige. Gelingt es, Unternehmen mit logistischen Aufgaben regional zu konzentrieren, erschließt man sich ein immenses Arbeitsplatzpotential. Durch solche Konzentrationen kommt es ebenfalls zu einer attraktiven logistischen Infrastruktur und Kompetenzbildung. Diese wiederum ist eine der besten Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Unternehmen. So entwickelt sich die Logistik zu einer stabilen wirtschaftlichen Basiskomponente (Wettbewerbsvorteil bis hin zu Alleinstellungsmerkmal) einer Region Logistik-Merkmale und -Bedeutung für die Region Leipzig/Halle Diese Zusammenhänge gelten auch und im Besonderen für die Region Leipzig-Halle. Allerdings wurde das Thema Logistik bislang noch nicht mit ausreichendem Nachdruck und koordiniert in das überregionale und insbesondere internationale Standortmarketing der Region integriert, obwohl die Region über folgende hervorragende Standortvorteile verfügt: eine zeitgemäße und im Vergleich zu anderen Standorten hochmoderne Infrastruktur vor allem im luft-, straßen- und schienengebundenen Verkehrsbereich, eine ausgeprägte Logistikkompetenz und Infrastruktur durch bereits ansässige Unternehmen (z.b. Großunternehmen wie amazon, BMW, DB Schenker/Railion, DHL, Kühne & Nagel, Lufthansa Cargo, Porsche, Quelle, Schnelleke, World Cargo Center sowie zahlreiche mittelständische und KMU-Logistiker), vergleichsweise großes Arbeitskräftepotential, Bildungs- und F&E-Kompetenzen, z. B. Fraunhofer Institut Magdeburg, IFO Institut Halle, Verkehrshochschule Dresden, Handelshochschule Leipzig, Universität Leipzig, freie hochwertige und preiswerte Gewerbe- und Industrieflächen, gute und schnelle Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und öffentlichem Sektor, die für ein verlässliches Investitionsklima sorgen (Genehmigungsprozesse, Fördermöglichkeiten), und vor allem der geographische Standortvorteil im Zentrum der europäischen Produktions- und Absatzmärkte. Seite 16 von 105

17 Abb. 2: Geographische Lagevorteile der Projektregion Abb.3: Ost-Verschiebung des geographischen Wirtschaftsschwerpunkts in Europa Seite 17 von 105

18 Die Abbildungen 2 bis 4 veranschaulichen die geographischen Vorteile der Region Mitteldeutschland im Zentrum der EU in Bezug auf die Transportentfernungen (Abb. 2) und zeitlichen Transportdistanzen (Abb. 4) sowohl zu den etablierten wirtschaftlichen Kernregionen Europas als auch zu den neuen Wachstumsregionen des erweiterten EU-Gebietes. Abb. 3 (sog. "europäische Wirtschafts-Banane") wird in jüngeren Präsentationen und Veröffentlichungen zu Trends im Logistik-Sektor, insbesondere im Kontext der Entscheidung, das DHL-Air-Cargo-Hub in den Leipziger Raum zu verlagern, häufig gezeigt. Sie veranschaulicht die Verlagerung des EU-Wirtschaftsschwerpunkts von West nach Ost als Folge der EU-Ost- Erweiterung und des schnellen Wachstums der Wirtschaftsregionen in Mittel-Ost-, Ost- und Süd-Ost-Europa ("Rising Stars"). Die Region Leipzig/Halle liegt in der Kernzone der verlagerten bzw. neuen "Schwerpunkt-Banane" und gleichzeitig noch relativ nahe an den etablierten Verteilzentren im Ruhr- und Rhein-Main-Gebiet. Abb.4: Zeitliche Distanzen zwischen Leipzig/Halle und verschiedenen Metropolen im erweiterten EU-Gebiet per LkW (aus Jünemann ) Seite 18 von 105

19 Die Region Mitteldeutschland hat mit ca Beschäftigten im Logistikbereich (Anteil von rund 6 % an der Gesamtbeschäftigtenzahl) und vielen Institutionen im logistischen Umfeld eine bedeutende Konzentration einer Wachstumsbranche. In der Region Leipzig/Halle selbst sind einige der bedeutendsten Arbeitgeber im Entwicklungskern und im Umfeld des Schkeuditzer Kreuzes beheimatet. Dazu gehören insbesondere das BMW Werk Leipzig mit ca Mitarbeitern im Jahr 2007, Porsche mit ca. 500 Mitarbeitern (weitere ca. 600 MA ab 2009), das Quelle-Versandzentrum in Leipzig mit ca Mitarbeiter sowie das DHL-Europa-Drehkreuz am Flughafen Leipzig/ Halle mit ca direkten und indirekten Mitarbeitern bei der Betriebsaufnahme ( ). Seit 2006 liefert auch amazon.de aus seinem m² großen Zentrallager mit saisonal bis zu Mitarbeitern aus. Im Güterverkehrszentrum (GVZ) sind bislang über 100 Firmen mit über Beschäftigten tätig. Die Leipziger Messe ist zudem als wichtiger Multiplikator und Imageträger für die Region aufzuführen. Abb. 5: Schlüsselansiedlungen von Unternehmen der Express-Logistik, Warendistribution und Automotive-Branche um das Schkeuditzer Kreuz (Abb. aus Lohse ) 7 Achim Lohse 2008: Leipzig/Halle Schnelle Region für schnelle Logistik; Mitteldeutscher Verkehrs- und Logistikkongress, Leipzig, Seite 19 von 105

20 Die Entwicklung des Flughafens Leipzig/Halle und der umliegenden Region zum zentralen multimodalen Knoten für internationale Express-Logistik ist dabei noch nicht abgeschlossen und schreitet voran. So planen z.b. der zur Deutschen Post gehörende Expressdienst DHL und die Lufthansa Cargo die Gründung einer gemeinsamen Frachtfluggesellschaft mit operativer Basis am Flughafen Leipzig/Halle. Aufgabe des Joint Ventures soll es sein, eine interkontinentale Cargoflotte zu betreiben, mit der sowohl zeitkritische Kuriersendungen als auch klassische Luftfracht zu Zielen in Nordamerika, Ostasien und dem Nahen Osten befördert werden. Neben den geographischen Vorteilen setzt die Region Leipzig/Halle im Vergleich zu konkurrierenden Standorten insbesondere durch Geschwindigkeitsvorteile und dies nicht allein im Umschlag von Gütern und Waren (Expresslogistik) sondern auch in der Abwicklung administrativer und organisatorischer Prozesse. "Schnelligkeit" wurde daher als zu betonendes und zu förderndes Alleinstellungsmerkmal der Logistikregion Leipzig/Halle identifiziert. Im Frühjahr 2008 einigte man sich daher auf Initiative des Flughafens Leipzig/Halle und des DHL Air-Cargo-Hubs mit den Gebietskörperschaften Leipzig, Halle und den regionalen Landkreisen und Industrie- und Handelskammern auf das Leitmotiv der Logistik-Region: "Schnelle Region für schnelle Logistik". Entscheidend für den weiteren Erfolg dieser Entwicklungen ist allerdings nicht zuletzt der Erhalt der lokalen Nutzungsbedingungen der vorhandenen Wirtschaftsstruktur, die insbesondere durch den 24h-Flugbetrieb des Flughafens und die zugehörigen 24h-Betriebserlaubnisse der Logistik-Einrichtungen und Betriebe gekennzeichnet sind. Etwaige Einschränkungen in diesem Bereich, z.b. durch nächtliche Überflugverbote oder sogar Nachtflugverbote, wären mit einschneidenden Verschlechterungen der bisher bestehenden Standortvorteile der Region verbunden. 2.2 Akteure, Initiativen, Institutionen Auf der Basis der vorgenannten Merkmale der Logistik-Region wurden zunächst die zuständigen Aufgabenträger, Initiativen und Logistik-Akteure gemeinsam mit den Projektträgern erfasst, um deren Aktivitäten und Schwerpunkte in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Erfahrung zu bringen. Hierzu wurden diese Akteure mit der Bitte um Teilnahme am Projekt und Durchführung eines Interviews angesprochen. Seite 20 von 105

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