Die neue Schule. Sekundarschule eine Schule für alle Kinder

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1 Die neue Schule Sekundarschule eine Schule für alle Kinder

2 Impressum Veröffentlicht durch: Stadt Duisburg Der Oberbürgermeister Dezernat für Familie, Bildung und Kultur Amt für Schulische Bildung Memelstraße Duisburg Konzeption und Produktion: wort:laut PR & Redaktion Bildnachweis: wort:laut PR & Redaktion, Titelseite: Heike Berse / pixelio.de, Dieter Schütz / pixelio.de Seite 5: Dieter Schütz / pixelio.de, Thommy Weiss / pixelio.de Seite 6: Lupo / pixelio.de, Tomizak / pixelio.de

3 Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, der demografi sche Wandel ist auch in Duisburg seit Jahren spürbar. Mit der stetig sinkenden Einwohnerzahl in unserer Stadt besuchen daher auch immer weniger Kinder Duisburger Schulen. Zudem veränderte sich in den zurückliegenden Jahren die Bedarfslage beinahe grundsätzlich: Zum einen steigt die Nachfrage nach Schulformen, die einen direkten Zugang zu höherwertigen Abschlüssen wie Abitur oder Fachhochschulreife gewährleisten. Zum anderen sollen zukunftsorientierte Schulformen verschiedene Bildungswege länger offen halten. Von diesen Entwicklungen sind in unserer Stadt insbesondere Haupt und Realschulen betroffen, die in der jüngsten Vergangenheit an mehreren Standorten aufgrund sinkender Schülerzahlen schließen mussten. Die Stadt Duisburg möchte und muss also die hiesige Schullandschaft mittelfristig verändern und an die neue Bedarfslage zukunftsfest anpassen. Der Mitte 2011 vereinbarte Schulkonsens im Land Nordrhein Westfalen stellt die neue Schulform der Sekundarschule vor. Darin sieht der Rat der Stadt die Möglichkeit, die Duisburger Schullandschaft im Sinne der Kinder und in Abstimmung mit den Eltern weiter zu entwickeln. Die Stadt Duisburg strebt deshalb an, im gesamten Stadtgebiet Sekundarschulen einzurichten. Im Gegenzug sollen Hauptund Realschulen sukzessive auslaufen. Zum Schuljahr 2014 / 2015 plant die Stadt Duisburg in Duisburg Hamborn und Duisburg Süd mit drei Standorten zu beginnen. Ob es tatsächlich zu den Gründungen von Duisburger Sekundarschulen kommt, wird das Ergebnis einer Befragung in den genannten Bezirken im Frühsommer 2013 zeigen: Den Bedarf dafür legen allein Sie als Eltern mit Ihrem Votum fest. Mit dieser Broschüre möchten wir Sie zu den Rahmenbedingungen der Duisburger Schullandschaft und zur neuen Schulform Sekundarschule informieren. Sie finden hier auch eine Zeitleiste über die bisherigen und zukünftigen Planungsschritte sowie Hinweise zu weitergehenden Informationen und Ansprechpartnern im Amt für Schulische Bildung. Im Mai finden zudem in den Bezirken Hamborn und Süd Elterninformationsabende statt, auf denen wir Ihnen die Schulform Sekundarschule vorstellen. Ihnen wird dort auch ein direkter Einblick in die konkreten pädagogischen Konzepte der geplanten Sekundarschulen gegeben. Zu diesen Abenden sind Sie recht herzlich eingeladen! Wir möchten Sie mit diesen Informationen unterstützen, die richtige Entscheidung für eine Schaffung dieses Schulangebots in unserer Stadt zu treffen. Sören Link Oberbürgermeister der Stadt Duisburg 3

4 Schullandschaft im Wandel Sinkende Schülerzahlen und ein verändertes Wahlverhalten der Eltern Der Rückgang der Schülerzahlen, die steigende Nachfrage nach Schulen mit einer Abituroption sowie der Wunsch vieler Eltern, den Bildungsweg ihrer Kinder länger offen zu halten und diese länger gemeinsam lernen zu lassen, wirken bereits seit Längerem auf unsere Schullandschaft. In den vergangenen Jahren wurde darauf vor allem mit Schulschließungen reagiert: Allein zwischen 2010 und heute mussten insgesamt sechs Hauptschulen und zwei Realschulen aufgrund fehlender Nachfrage schließen. Sollte die jetzige Schulstruktur weiterhin bestehen, werden in Zukunft weitere Hauptund ggf. Realschulstandorte betroffen sein. Hinsichtlich der Schulwahl durch die Eltern spricht alles dafür, dass sich die Anwahl von Gymnasium und Gesamtschule in den kom menden Jahren trotz eines allgemeinen Schülerrückgangs auf dem Niveau der vergangenen Jahre bewegen wird. Das Gymnasium wurde dabei stets von etwa bis Schülerinnen und Schülern angewählt. Die Gesamtschulen begannen in der Regel mit etwa Fünftklässlern. Die Schulentwicklungsplanung geht davon aus, dass die Gesamtzahl der Schüler innen und Schüler der fünften Klasse der weiterführenden Schulen innerhalb der nächsten fünf Jahre von auf knapp unter sinken wird. Aufgabe einer nachhaltigen Schulentwicklung ist es, trotz sinkender Schülerzahlen ein umfassendes und wohnortnahes Bildungs angebot sicherzustellen, welches an die neue Bedarfslage angepasst ist. 4

5 Die neue Schule Sekundarschule eine Schule für alle Kinder Eine Möglichkeit, diesen Bedarf zu decken, ist die neue Schulform der Sekundarschule. Was aber macht diese neue Schulform aus? Das Unterrichtsangebot der Sekundarschule ist für alle Grundschulabgänger geeignet, für leistungsstarke wie leistungsschwache Kinder alle sollen optimal gefördert werden. Die Schule unterrichtet nach Lehrplänen der Real- und Gesamtschulen, somit werden auch Inhalte auf Gymnasialniveau vermittelt. Aus diesem Grund ist auch der Einsatz von Gymnasiallehrkräften in der Sekundarschule verbindlich. Die neue Schulform bietet alle Abschlüsse der Sekundarstufe I an und damit auch die Qualifikation für die Oberstufe. Die Sekundarschule selbst verfügt über keine eigene Oberstufe, sondern geht mindestens eine verbindliche Kooperation mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs in der näheren Umgebung ein. Damit ist sichergestellt, dass Eltern bei der Anmeldung genau wissen, wo ihr Kind das Abitur machen kann. In der Regel dauert der Bildungsgang zum Abi tur neun Jahre: sechs Jahre an der Sekundarschule und drei Jahre in der Oberstufe der kooperierenden Schulen. Die Sekundarschule ist eine Schule der Sekundarstufe I, also der Klassen 5 bis 10. Als Ganztagseinrichtungen bieten Sekundarschulen zudem eine umfassende und individuelle Förderung der Kinder. Sie lernen in kleinen Klassen, die in der Regel nicht mehr als 25 Schülerinnen und Schüler aufweisen. In den Klassenstufen 5 und 6 ist ge meinsamer Unterricht verpflichtend, ab Jahrgangstufe 7 kann jede Sekundarschule ihr eigenes Differenzierungskonzept entwickeln. Die Stadt Duisburg plant, im Bezirk Hamborn zwei Schulen in der sogenannten integrierten Form einzurichten, in der durchgehend bis zur 10. Klasse im Klassenverband unterrichtet wird. Im Bezirk Süd ist die Gründung einer teilinte grierten Sekundar schule vorgesehen: Hier erfolgt ab der 7. Klasse in bestimmten Fächern eine äußere Fach leis tungsdifferenzierung (Einrichtung von Grund- und Erweiterungskursen) bzw. eine Wahl von Lernbereichen nach Neigung. Die Konzeption der Sekundarschule entspricht damit dem Wunsch vieler Eltern nach einem längeren gemeinsamen Lernen und einem längeren Offenhalten der verschiedenen Bildungsgänge. In Duisburg sollen die Sekundarschulen die be stehenden Real- und Hauptschulen ersetzen. Dabei gilt: Alle Schülerinnen und Schüler, die bereits die Real- oder die Hauptschule besuchen, gehören bis zum Ende ihrer Schulzeit diesen beiden Bildungsgängen an. So wie eine Sekundarschule jahrgangsweise aufgebaut wird, laufen auch die Vorgängerschulen jahrgangsweise aus. 5

6 Die geplanten Standorte Drei Sekundarschulen sollen bei Bedarf zum Schuljahr 2014 / 2015 den Schulbetrieb aufnehmen zwei im Bezirk Hamborn, eine im Bezirk Süd. Hamborn Am Standort der Realschule August Thyssen entsteht die erste Hamborner Sekundarschule. Diese wird die Kinder integriert bis zur 10. Klasse im Klassenverband unterrichten. Dabei sind Kooperationen mit der Gesamtschule Emschertal und den Berufskollegs Sophie Scholl, Robert Bosch und Walther Rathenau geplant. Der Unterricht erfolgt in drei Parallelklassen pro Jahrgang. Die zweite Hamborner Sekundarschule wird im Gebäude der Anne Frank Hauptschule eingerichtet. Auch diese Schule soll die Kinder inte griert bis zur 10. Klasse im Klassenverband unterrichten und dabei mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Gesamtschule kooperieren. Hier sind ebenfalls je drei Parallelklassen pro Jahrgang geplant. Süd Im Bezirk Süd ist die Gründung einer Sekundarschule am Standort der Realschule Süd vorgesehen mit dem integrierten Unterricht bis zur 7. Klasse. Ab dann findet eine äußere Fachleistungsdifferenzierung statt. Die Sekundarschule wird mit der Gesamtschule Süd und dem Bertolt Brecht Berufskolleg kooperieren und in vier Parallelklassen pro Jahrgang unterrichten. 6

7 Ihre Entscheidung Elternbefragung Sekundarschule eine Schule für alle Kinder Im Mai und im Juni werden in den Bezirken Hamborn und Süd die Eltern, deren Kinder die zweite und dritte Klasse der lokalen Grundschulen besuchen, auf dem Postweg einen kurzen Fragebogen erhalten. Die Befragung soll vor Ort das Interesse bzw. den Bedarf für die neue Schulform der Sekundarschule ermitteln. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Fragen: Würden Sie Ihr Kind nach Beendigung der 4. Klasse an einer Sekundarschule anmelden? An welcher Schulform werden Sie Ihr Kind anmelden, wenn es keine Sekundarschule gibt? Die Befragungsergebnisse werden den Ausschlag dafür geben, an welchen der drei vorgesehenen Standorte tatsächlich Sekundarschulen entstehen können. Mit Ihrer Entscheidung bestimmen Sie als Eltern also aktiv mit, wie sich die künftige Gestaltung der Schullandschaft in unserer Stadt vollziehen wird. 7

8 Und wie geht es weiter? Die Ergebnisse der Befragung werden im September dem Schulausschuss und der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Falle eines positiven Votums für Sekundarschulen werden die notwendigen Beschlüsse zur Gründung von Sekundarschulen gefasst. Die Genehmigung durch die Bezirkregierung Düsseldorf wird bis Ende 2013 erwartet. Im Februar 2014 findet dann das Anmeldever fahren für die weiterführenden Schulen statt. Melden sich pro Standort mindestens 75 Schüler innen und Schüler an, fällt zum Schuljahr 2014 / 2015 der Startschuss für bis zu drei neue Sekundarschulen in Duisburg. Zeitleiste 18. März 2013 Beschluss des Rates: Zum Schuljahr 2014 / 2015 sollen in den Stadtbezirken Hamborn und Süd bis zu drei Sekundarschulen entstehen. Der entsprechende Bedarf muss zuvor durch eine Elternbefragung festgestellt werden Mai 2013 Elterninformation im Bezirk Hamborn Fünf Elterninformationsabende an Grundschulen in Hamborn Mai 2013 Elterninformation im Bezirk Süd Zwei Elterninformationsabende an der Realschule Süd 27. Mai 7. Juni 2013 Elternbefragung im Bezirk Hamborn Befragt werden die Eltern mit Kindern in den 2. und 3. Klassen der Grundschulen Juni 2013 Elternbefragung im Bezirk Süd Befragt werden die Eltern mit Kindern in den 2. und 3. Klassen der Grundschulen September 2013 Schulausschusssitzung Vorstellen der Befragungsergebnisse und politische Beratung Herbst 2013 Beschlüsse der politischen Gremien und ggf. Antrag auf Genehmigung bei der Bezirksregierung Winter 2013 Genehmigung durch die Bezirksregierung Frühjahr 2014 Anmeldeverfahren August 2014 Beginn des Unterrichts 8

9 Haben Sie noch Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen? Für weitere Informationen und Rückfragen rund um das Thema Sekundarschule steht Ihnen der Leiter des Amtes für Schulische Bildung, Herr Kalveram, zur Verfügung. Telefon: 0203 / Mail-Adresse: Zusätzliche Informationen zum Thema Sekundarschulen finden Sie zudem unter: dort unter: Themen Sekundarschule Dort finden Sie auch einen Link zu einer Sonderaus - gabe des Amtsblattes des Ministe riums für Schule und Weiter bildung ( Schule NRW ) zum Schulkonsens und zur Sekundarschule. 5

10 Was Sie noch wissen wollen Fragen und Antworten in der Übersicht Die Sekundarschule Im Folgenden sind die wichtigsten Neuerungen im Hinblick auf die neue Schulform der Sekundarschule in einem Frage-Antwort-Text zusammengefasst. Warum soll es Sekundarschulen geben? Die Sekundarschule ist eine zukunftsfeste Schule, die den Kommunen die Möglichkeit bietet, ein wohnortnahes, attraktives, umfassendes Schulangebot zu erhalten beziehungsweise zu schaffen. Sie ist damit eine Antwort auf die zurückgehenden Schülerzahlen und das veränderte Elternwahlverhalten. Die Sekundarschule hält die Bildungsgänge länger offen und kommt dem Wunsch vieler Eltern nach längerem gemeinsamem Lernen nach. Diese Schule der Zukunft ist leistungsstark, vielfältig und gerecht. In ihr kommen die Stärken aller Schulformen zum Wohl aller Kinder zusammen. Was ist die Sekundarschule? Sie ist eine Schule der Sekundarstufe I, führt zu allen Schulabschlüssen der Sekundarstufe I und ermöglicht durch eine verbindliche Kooperation mit einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg den Anschluss an die gymnasiale Oberstufe. Sie umfasst die Jahrgänge 5 bis 10 und ist in der Regel eine Ganztagsschule. Wie wird in der Sekundarschule gelernt? In den Klassen 5 und 6 wird unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Förderung gemeinsam gelernt (integriert), danach kann dieses integrierte Konzept über differenzierte Angebote bis zur Klasse 10 fortgeführt werden. Ab Klasse 7 kann der Unterricht aber auch entweder teilintegriert oder in einer kooperativen Organisationsform erteilt werden. In der teilintegrierten Form werden ab Klasse 7 unter Beibehaltung der Klassenverbände in einzelnen Fächern Neigungs- und Leistungsprofile gebildet. In der kooperativen Form werden entweder schulformbezogene Klassen (entsprechend Hauptschule, Realschule und Gymnasium) gebildet oder es werden ab Klasse 7 zwei Bildungsgänge auf unterschiedlichen Anforderungsebenen (Grund- und Erweiterungsebene) eingerichtet. Auch bei der kooperativen Form kann der Unterricht teilweise in gemeinsamen Lerngruppen erteilt werden. Wie bereitet die Sekundarschule auf eine berufliche Qualifikation vor? Eine frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung gehört zu den pädagogischen Schwerpunkten jeder Sekundarschule. Die schulische Berufsorientierung unterstützt und begleitet die Schülerinnen und Schüler mit Blick auf den Einstieg in das Berufsleben. Dazu werden unterschiedliche Maßnahmen und Projekte wie zum Beispiel Betriebspraktika, Schülerfirmen, Lernwerkstätten, Kooperationen mit Betrieben, Berufswahlpass, Kompetenzcheck und so weiter angeboten. Auf diese Weise wird ein leichter, durch individuelle Beratung begleiteter Übergang in die duale Ausbildung und zum Berufskolleg mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Qualifikation sichergestellt. Vor Ort können Kooperationen mit einem oder mehreren Berufskollegs den gezielten Übergang zum Beruflichen Gymnasium oder zu anderen beruflichen Bildungsgängen aus den sieben Bereichen Agrarwirtschaft, Ernährung / Hauswirtschaft, Gestaltung, Gesundheit / Soziales, Informatik, Technik / Naturwissenschaften oder Wirtschaft und Verwaltung vorbereiten. 10

11 Lernen in der Sekundarschule alle Kinder nach gymnasialen Standards? Das hängt von ihrem Leistungspotenzial ab. Alle Kinder werden nach ihren Talenten und Begabungen individuell gefördert. Niemand wird überfordert, aber auch nicht unterfordert. Die Sekundarschule gewährleistet in allen Organisationsformen auch gymnasiale Standards. Die zweite Fremdsprache kann ab Klasse 6 gewählt werden. Wie im Gymnasium und in der Gesamtschule gibt es ab Klasse 8 ein weiteres Fremdsprachenangebot. In der integrierten und teilintegrierten Form werden die gymnasialen Standards durch unterschiedliche Anforderungen gesichert. In der kooperativen Form mit schulformbezogenen Bildungsgängen geschieht dies, indem die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 unter Fortführung der zweiten Fremdsprache einen gymnasialen Bildungsgang besuchen können. In der kooperativen Form mit zwei Anforderungsebenen werden gymnasiale Standards in der Erweiterungsebene berücksichtigt. Wie groß ist eine Sekundarschule? Sie hat mindestens 3 Parallelklassen pro Jahrgang. Die Errichtungsgröße beträgt 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse, also mindestens 75 Schülerinnen und Schüler in Stufe 5. Wer entscheidet, wo eine Sekundarschule gegründet wird? Die Schulentwicklungsplanung ist Aufgabe der kommunalen Schulträger (Städte und Gemeinden). Die Gründung einer Sekundarschule, die in der Regel aus der Zusammenführung verschiedener Schulformen erfolgt, ist möglich, wenn hierfür ein Bedürfnis besteht (Schülerzahlentwicklung und Elternwille) und die Mindestgröße gesichert ist. Die Errichtung einer Sekundarschule und die damit einhergehende Auflösung bestehender Schulen wird vom kommunalen Schulträger unter Einbindung der betroffenen Schulkonferenzen und in Abstimmung mit gegebenenfalls betroffenen benachbarten kommunalen Schulträgern beschlossen. Der Beschluss bedarf der Genehmigung durch die zuständige Schulaufsichtsbehörde und der Zustimmung des Schulministeriums NRW. Sekundarschulen können auch von privaten Schulträgern errichtet werden, wenn dabei das Prinzip der Gleichwertigkeit gewahrt wird. Was wird jetzt aus Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien? Wenn sie vor Ort gewollt sind und genügend Anmeldungen haben, bleiben sie bestehen. Von Landesseite wird keine Schulform abgeschafft. Löst ein kommunaler Schulträger eine Schule auf, werden keine Eingangsklassen mehr gebildet. Die aufzulösende Schule behält ihre bisherigen Schülerinnen und Schüler, damit sie ohne Schulwechsel den begonnenen Bildungsgang abschließen können (Vertrauensschutz). Wie führt die Sekundarschule zum Abitur? Die Sekundarschule hat zwar keine eigene Oberstufe, geht aber eine oder mehrere verbindliche Kooperationen mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs ein (Kooperationsvereinbarung). In der Regel dauert der Bildungsgang zum Abitur neun Jahre (sechs Jahre an der Sekundarschule, drei Jahre in der Oberstufe der kooperierenden Schulen). Die Eltern wissen also schon bei der Anmeldung, an welchen Schulen ihr Kind bei guter Leistungsentwicklung den Weg zum Abitur fortsetzen kann. Eine individuelle Schulzeitverkürzung ist bei Vorliegen der entsprechenden Qualifikation möglich. Der Abdruck dieser Fragen und Antworten erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. 11

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