PRODUKT MANUAL DEUTSCH. Commend SIP-Serie VERSION 1.0/0711

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1 PRODUKT MANUAL DEUTSCH VERSION 1.0/0711

2 Hinweis des Herstellers: Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der EU-Richtlinie 89/336/EWG (EN 55022, EN 55024). Hierfür tragen die Geräte die CE-Kennzeichnung. Bitte bewahren Sie diese Beschreibung sorgfältig auf! Achtung: Die Montage und Installation der SIP-Geräte und des Zubehörs darf ausschließlich durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen. Der Austausch von Modulen darf ausschließlich im spannungsfreien Zustand erfolgen. Vor dem Austausch von Modulen oder sonstigen Arbeiten im Gerät sind ESD-Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Version: 1.0/0711 Seitenanzahl: 52 Änderungen und Irrtümer vorbehalten /0711

3 Inhalt Einleitung 4 Commend Sicherheit für die SIP-Welt 4 Technische Daten 6 Lieferumfang 8 Systemanforderungen / Kompatibilität 9 Varianten der SIP-Serie 9 Montage 12 SIP-Serie P 12 SIP-Serie V, SIP-Serie VE 17 SIP-Serie M 26 SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE 27 SIP-Serie M 29 Konfiguration via Webinterface 31 Erste Verbindung 31 Konfiguration der SIP-Sprechstelle 32 SNMP 45 Anhang 49 Grundlagenwissen Audiokonfiguration 49 Anschluss 27 Technischer Support 52 Vers. 1.0/0711 3

4 Einleitung Einleitung Commend Sicherheit für die SIP-Welt SIP-Sprechstellen mit Intercom Power Die Full-Duplex fähigen Sprechstellen der SIP-Serie verbindet die SIP-Welt mit der Verlässlichkeit und der Qualität von Commend Lösungen. Die SIP-Sprechstellen werden direkt an das Ethernet (LAN/WAN) angeschlossen und sind so über ein IP-Netzwerk mit einem kompatiblen SIP-Server verbunden. Der integrierte Switch mit Downlink-Funktion erlaubt den direkten Anschluss eines weiteren IP-Gerätes (z.b. einer IP-Kamera). Neben hoher Lautstärke zeichnen sich die SIP-Sprechstellen durch zahlreiche weitere Leistungsmerkmale aus: Sprachkonserven können vielseitig eingesetzt werden, wie z.b. als akustisches Signal für Leitungsausfall oder als Beruhigungsmeldung für Rufauslösung, eine konfigurierbare Hintergrundgeräuschunterdrückung gewährleistet eine optimale Sprachqualität in herausfordernden Situationen. Des Weiteren sind die Sprechstellen aufgrund integrierter Relaisausgänge bestens für den Einsatz als Torstellen in Eingangs- sowie Durchgangsbereichen geeignet. Die kompakte Gehäusekonstruktion der SIP-Serie ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzart IP 65. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das jeweilige Beschriftungsfeld individuell bedruckt werden. SIP-Serie P SIP-Serie V SIP-Serie VE SIP-Serie M Die verschiedenen Varianten der SIP-Serie werden auf Seite 9 näher beschrieben. Sprachverbindung nach SIP-Standard Die Sprachverbindung erfolgt per Voice over IP (VoIP) nach dem SIP-Standard über das angeschlossene Ethernet LAN, entweder mit Hilfe einer SIP-fähigen Telefonanlage, einem SIP-Provider oder via direkter Wahl einer IP-Adresse. WAS IST SIP? Das Netzprotokoll SIP ist nur eines von mehreren Protokollen, die bei VoIP eingesetzt werden. SIP steht für Session Initiation Protocol, was soviel heißt wie Sitzungs-Einleitungs-Protokoll. SIP sorgt aber nur dafür, dass das Gespräch hergestellt wird. Denn SIP signalisiert nur das Gespräch. Dann kommt das Session Description Protocol (SDP) zum Einsatz. Das Sitzungs-Beschreibungs-Protokoll handelt dann die Gesprächsmodalitäten aus: Sprachcodec und Übertragungsprotokoll. Letzteres ist für den wirklichen Datenaustausch verantwortlich. Die eigentlichen Datenströme, also die kodierte Sprache, werden vom Realtime Transport Protocol (RTP) übertragen. Das Echtzeit-Übertragungsprotokoll zerlegt die Sprachdaten in Pakete und verschickt sie über UDP d.h. das User Datagram Protocol (UDP) ist für die Übertragung der Datenpakete zuständig /0711

5 Einleitung WIE FUNKTIONIERT VOIP NACH DEM SIP-STANDARD? Jeder VoIP-Teilnehmer meldet sich automatisch mit der jeweiligen IP-Adresse bei einem Server seines Providers an. Dieser weist dem Teilnehmer eine neue Adresse nach den Regeln des SIP-Standards, in der Form zu. Diese Adresse wird einer normalen Telefonnummer zugeordnet. Gibt ein Teilnehmer zum Aufbau eines Gesprächs diese Telefonnummer ein, wird sie zunächst in die SIP- Adresse übersetzt. Auf diese Weise lässt sich ermitteln, unter welcher IP-Adresse der Angerufene derzeit erreichbar ist. Diese Informationen sendet der Server zurück an den Anrufer, dessen Hardware oder Software nun die Sprachpakete an die IP-Adresse des Gesprächspartners übermittelt. Damit dieser auch antworten kann, sendet er gleichzeitig seine eigene, aktuelle IP-Adresse mit. Leistungsmerkmale im Überblick Sehr hohe Lautstärke Full Duplex für natürliche, freisprechende Kommunikation SNMP zur Überwachung der Sprechstelle Sprachkonserven als: Beruhigungsmeldung bei Rufauslösung Individueller Rufton für Auslöser Standortmeldung Als akustisches Signal bei Leitungsausfall Ansteuerung der 2 Relais beispielweise als Türöffner über: DTMF-Nachwahl oder Web oder als Begleitkontakte für diverse Funktionen, beispielsweise: Zusätzliche Signalisierung bei Anruf, während des Gespräches oder im Fehlerfall Betrieb ohne Server möglich Konfigurierbarer akustischer Echo Canceller (AEC) Konfigurierbare Hintergrundgeräuschunterdrückung Adaptiver Jitter Buffer Entspricht dem SIP Standard für nahtlose Integration in jedem SIP-fähigen Telefonsystem Integrierter Webserver zur Konfiguration & Firmware Update Mikrofonsensibilität und Lautstärke einstellbar Flexibler Betrieb über Power over Ethernet oder externe Spannungsversorgung 3,4 khz Sprachqualität für optimale Verständlichkeit und Kompatibilität Erhöhte Systemverfügbarkeit durch redundante LAN-Infrastruktur Die integrierte Switchfunktion ermöglicht den Anschluss zusätzlicher IP-Geräte wie z.b. eine IP- Kamera Konfigurierbare Auto Answer Funktion Instant boot (Systemstart innerhalb von Sekunden) Kommunikation über IP-Datennetze keine zusätzliche Verkabelung erforderlich Kompakte Gehäusekonstruktion mit Schutzart IP 65 vandalengeschützte Varianten zusätzlich bis zu Schutzart IK 09 Konfigurierbare Hintergrundbeleuchtung 1.0/0711 5

6 Einleitung Technische Daten In den folgenden Tabellen werden die technischen Daten aller Varianten der SIP-Serie aufgelistet. Netzwerk, Codecs DTMF Dekodierung: RFC 2833 SIP User Agent (UDP): RFC 3261 IP Protokoll: IPv4, TCP, UDP, HTTP, RTP, RTCP, DHCP, SNMPv2c Ports: Webinterface für Konfiguration (http): TCP Port 80 SIP: UDP Port 5060 RTP: UDP Port 7078 (eingehend) Optional DNS: UPD und TCP Port 53 Optional SNMP: UDP Ports 160 und 161 Ethernet: 2 x 10/100 MBit/s (Full/Half Duplex) Codecs: G.711 a-law G.711 µ-law vorbereitet für G.722 Frequenzbereich Hz Stromversorgung Leistungsaufnahme: PoE (Power over Ethernet): nur SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE: Stromversorgung: 1,4 W im Ruhezustand ca. 1,7 W bei Gespräch (abhängig von Lautstärke) Standard IEEE 802.3af Leistungsaufnahme des Endgerätes: Klasse 0 (0,44 W bis 12,95 W) 24 VDC ± 2 V, 500 ma oder PoE Achtung: Es ist zwingend erforderlich auf eine korrekte Stromversorgung zu achten: min. 22 VDC, max. 26 VDC nur SIP-Serie M: Stromversorgung: VAC od VDC, 500 ma oder PoE Hardware RAM Speicher: Flash Speicher: 32 MByte 8 MByte Verstärker: Integrierter Class D Endverstärker mit 2,5 W Ausgänge: 2 Relaisausgänge (Umschaltekontakte) 30 V / 1 A: Schaltzyklen Relative Umgebungsfeuchte: bis 95% nicht kondensierend Anschluss: steckbare Schraubklemmen IP Uplink/Downlink: geschirmte RJ 45 Modularsteckdosen Verkabelung: min. Kat /0711

7 Einleitung nur SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE: Arbeitstemperaturbereich: Lagertemperaturbereich: Mikrofon: Lautsprecher: Statusanzeige: Ruftaster: nur SIP-Serie M: Arbeitstemperaturbereich: Lagertemperaturbereich: Mikrofoneingang: Anzuschließender Lautsprecher: Statusanzeige: Tasten: 20 C bis +70 C 20 C bis +70 C Elektretmikrofon mit Kugelcharakteristik für max. 7 m Besprechungsabstand Spezialmembran für optimale Klangqualität Schalldruck: 85 db/1 W/1 m, 2 x 8 Ω rote LED 1 3 Zielwahltasten nur SIP-Serie VE: großflächige rote Notruftaste 20 C bis +60 C 20 C bis +60 C für Elektretmikrofon oder dynamisches Mikrofon Mic Eingang: Nennpegel 2,8 mv an 3,3 kω (Mic-Speisespannung 2,5 V) 2.5 W an 4 Ω / 1.5 W an 8 Ω LS-Ausgang: max. 3,5 V eff (LS-Pot max) Anschlussmöglichkeit für eine LED 6 ma Anschlussmöglichkeit für 3 einzelne Tasten Gehäuse, Montage SIP-Serie P: Schutzart: IP 65 Frontplatte: Kunststoff Zusätzliches Montagematerial: Unterputz-Kit WSFB 50P Aufputz-Kit WSSH 50P Abmessungen: Montage mit Unterputz-Kit, Aufputz-Kit: siehe Seite 12 bis Seite 16 Gewicht inkl. Verpackung: ca. 750 g Farbe: Frontplatte: Lichtgrau (wie RAL 7035) Frontrahmen: Graphitgrau (wie RAL 7024) SIP-Serie V, SIP-Serie VE: Schutzart: IP 65 Schutzart IK nach EN SIP-Serie V: IK 09 SIP-Serie VE: IK 08 Frontplatte: Zusätzliches Montagematerial: Abmessungen: Gewicht inkl. Verpackung: SIP-Serie M: Abmessungen: Gewicht inkl. Verpackung: V-2A Stahl, Stärke 3 mm Unterputz-Kit WSFB 50V Unterputz-Kit WSFB 50V FL Aufputz-Kit WSSH 50V Regendach WSRR 50V Montage mit Unterputz-Kit, Aufputz-Kit: siehe Seite 17 bis Seite 25 ca g SIP-ET 908A: 65 x 130 x 18 mm SIP-ET 908A-1: 65 x 130 x 21 mm ca. 220 g 1.0/0711 7

8 Einleitung Lieferumfang SIP-Serien SIP-Serie P : SIP-Sprechstelle Kurzbeschreibung SIP-Serie V : SIP-Sprechstelle Befestigungsschrauben Kurzbeschreibung SIP-Serie VE : SIP-Sprechstelle Befestigungsschrauben 3 x Aufkleber ( SOS / EMERGENCY / HELP ) für Notruftaste Kurzbeschreibung SIP-Serie M : SIP-Modul 4 einschnappbare Distanzbolzen mit M3- Gewinde Kurzbeschreibung Zusätzliches Montagematerial Für folgend aufgelistetes Montagematerial ist eine separate Bestellung erforderlich: WSFB 50P: Unterputzdose Kunststoff (inkl. Hohlwandkrallen u. Putzdeckel) Montagerahmen Kunststoff (inkl. Dichtungen u. Befestigungsschrauben) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 380 g WSSH 50P: Aufputzdose Kunststoff (inkl. Dichtungen) 4 Stk. IP 65 Kabeldurchführungen Wandmontagekit (Schrauben, Dübel, Dichtringe und Beilagscheiben) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 300 g WSFB 50V: Unterputzdose Kunststoff (inkl. Hohlwandkrallen u. Putzdeckel) Montagerahmen Kunststoff (inkl. Befestigungsschrauben) Unterputzrahmen Metall und Dichtung Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 540 g WSSH 50V: Aufputzdose Metall (inkl. 6 Stk. Blindstopfen) Kunststoffdose 4 Stk. IP 65 Kabeldurchführungen 2 Stk. Sabotage-Einsteckteile (gegenwärtig keine Verwendung für SIP-Sprechstellen) Wandmontagekit (Schrauben, Dübel, Dichtringe und Beilagscheiben) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 945 g WSFB 50V FL: Unterputzdose Kunststoff mit Unterputzrahmen Metall (inkl. Putzdeckel) Kabelbriden (inkl. Schrauben) Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 540 g WSRR 50V: Regendach Befestigungsschrauben Kurzbeschreibung Gewicht inkl. Verpackung: ca. 465 g Für die Montage der verschiedenen Aufputz- und Unterputz-Kits siehe Seite /0711

9 Einleitung Systemanforderungen / Kompatibilität Kompatibler SIP-Server (siehe Kompatibilität SIP PBX ) oder G8-VOIPSERV (für zusätzliche Leistungsmerkmale) inkl. Asterisk Server Kompatibilität SIP PBX Die Verwendung der SIP-Sprechstellen ist grundsätzlich mit jedem SIP Server möglich. Folgende Server-Typen wurden explizit von Commend getestet und eine einwandfreie Funktion bestätigt: Hersteller* Type Version Digium Asterisk Version 1.2, 1.4, 1.6 Cisco Cisco Call Manager Cisco Unified Communication Manager Version 5 oder höher Nortel CS1000 Version 6 Innovaphone Virtual Appliance IPVA Version 9 final Alcatel OmniPCX Enterprise OXE Siemens Hipath 4000 Version 5 3CX 3CX for Windows 3CX PhoneSystem 9 Starface Starface free Version Aastra MX-ONE Version 4.1 SP 1 *Die erwähnten Produkte und Firmennamen sind Markenzeichen oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. VoIP-Provider Type Version Sipgate Sipgate.at, Sipgate.de Dezember 2010 Vodafone Arcor vodafone.de Januar 2011 bluesip bluesip.net Mai 2011 Varianten der SIP-Serie Die Sprechstellen der SIP-Serie sind in 4 verschiedene Varianten erhältlich: SIP-Serie P SIP-Serie V SIP-Serie VE SIP-Serie M 1.0/0711 9

10 Einleitung SIP-Serie P SIP-Nebensprechstellen mit bis zu 3 programmierbaren Zielwahltasten aus Kunststoff für Innen- und Außenbereiche. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das jeweilige Beschriftungsfeld individuell bedruckt werden. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzart IP 65. SIP-WS 201P: (1 Zielwahltaste) SIP-WS 202P: (2 Zielwahltasten) SIP-WS 203P: (3 Zielwahltasten) SIP-Serie V Vandalengeschützte SIP-Nebensprechstellen mit bis zu 3 programmierbaren Zielwahltasten, 3 mm starke Edelstahl-Frontplatten, Stocherschutz und Spezialschrauben. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das jeweilige Beschriftungsfeld individuell bedruckt werden. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzarten IP 65 und IK 09. SIP-WS 201V: (1 Zielwahltaste) SIP-WS 202V: (2 Zielwahltasten) SIP-WS 203V: (3 Zielwahltasten) /0711

11 Einleitung SIP-Serie VE Vandalengeschützte SIP-Notrufsprechstellen mit bis zu 2 programmierbaren Zielwahltasten, 3 mm starke Edelstahl-Frontplatten, Stocherschutz und Spezialschrauben. Die große Notruftaste ist auch aus großer Distanz gut sichtbar und lässt sich in Notsituationen schnell betätigen. Jeder Taste kann eine Rufnummer zugeordnet und das Beschriftungsfeld der zusätzlichen Zielwahltaste des SIP-WS 212V, individuell bedruckt werden. Die kompakte Konstruktion ist vor dem Eindringen von Wasser, Schmutz oder Staub geschützt Schutzarten IP 65 und IK 08. SIP-WS 211V: (1 Zielwahltaste) SIP-WS 212V: (2 Zielwahltasten) SIP-Serie M SIP-Module zum Einbau in bestehende Gehäuse und Paneele, sowie zum Bau kundenspezifischer SIP-Sprechstellen. Erhältlich in 2 verschiedenen Ausführungsvarianten: Mit liegend oder stehend montierten RJ 45- Buchsen. Anwendungsbeispiele sind z.b. Notrufsprechstellen an Autobahnen, Parkautomaten oder auch für kleinere Systeme mit Tür- und Torfunktionen. SIP-ET 908: (RJ 45-Buchsen liegend) SIP-ET 908-1: (RJ 45-Buchsen stehend) 1.0/

12 Montage Montage SIP-Serie P Für die Montage wird zusätzliches Montagematerial benötigt (separate Bestellung erforderlich). Folgendes zusätzliches Montagematerial ist für die SIP-Serie P erhältlich: Unterputz-Kit WSFB 50P Aufputz-Kit WSSH 50P Die Montageanleitung unterteilt sich daher in folgende Kapitel: Abmessungen der Frontplatte der Sprechstellen der SIP-Serie P Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50P Montage Unterputz-Kit WSFB 50P Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50P Montage Aufputz-Kit WSSH 50P Abmessungen der Frontplatte Abmessungen in mm, kein Maßstab! Tiefe: 13 bei Hohlwandmontage: 15 (appleschattenfuge zwischen Front u. Wand) /0711

13 Montage Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50P Abmessungen in mm, kein Maßstab! MR... Montagerahmen Kante putzbündig MR MR Dosenausschnittsmaß: 137 x ,6 4x Ø 7, , ,5 1 0,5 45, , x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø 21 8 MR 1.0/

14 Montage Montage Unterputz-Kit WSFB 50P Zu entspr. Erweiterungsöffnung der Unterputzdose von z.b. WS-Erweiterungsmodul 1 T R R T Dichtungen MONTAGERICHTUNG BEACHTEN! Dichtungen 1 * Illustration Frontplatte a Verbindungshülse (mit Dichtungen) zur Verbindung zweier Unterputzdosen sowie zur Kabeldurchführung Pro Erweiterung sind wenn möglich 2 Verbindungshülsen zu verwenden (bei vertieften Öffnungen, siehe oben)... Unterputzdose Kunststoff Bei Hohlwandmontage oder Pulteinbau sind die Hohlwandkrallen zu verwenden (Wandstärke: 5 mm bis 30 mm)... Dichtung... Montagerahmen Kunststoff 4a... Dichtung vorne für Montagerahmen (bereits montiert) Montage durch Verschrauben mit Unterputzdose - Schrauben im Lieferumfang enthalten... Frontplatte Kunststoff mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Aufdrücken auf den Montagerahmen Demontage durch Abziehen der Frontplatte /0711

15 Montage Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50P Abmessungen in mm, kein Maßstab! 4x Wandmontageöffnungen Ø 7,5 (ausbrechbar) , x Erweiterungsöffnungen an der Gehäuserückseite 8,5 46, x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø /

16 Montage Montage Aufputz-Kit WSSH 50P Zu entspr. Erweiterungsöffnung der Aufputzdose von z.b. WS-Erweiterungsmodul 3 Einsetzen Dichtungen R 2 T R Kabel einführen Dicht ziehen 1 Dichtungen MONTAGERICHTUNG BEACHTEN! 2 * Illustration Frontplatte 3 4 4a Dichtung für Erweiterungsöffnung an der Gehäuserückseite Die Erweiterungsöffnungen sind mittels einem stumpfen Gegenstand am äußeren Rand der Einkerbung auszubrechen! Bei Verwendung einer Erweiterungsöffnung, vor Montage, Dichtung an der Gehäuserückseite ankleben (siehe Maßzeichnung).... Verbindungshülse (mit Dichtungen) zur Verbindung zweier Aufputzdosen sowie zur Kabeldurchführung Die Erweiterungsöffnungen sind mittels einem stumpfen Gegenstand am äußeren Rand der Einkerbung auszubrechen! Pro Erweiterung sind wenn möglich 2 Verbindungshülsen zu verwenden Auf richtiges Einrasten der Verbindungshülse in der Erweiterungsöffnung achten!... IP 65 Kabeldurchführung Die Kabeldurchführungen können nach Ausbrechen der Erweiterungsöffnungen eingesteckt werden (Montage Kabeldurchführung siehe oben) Aufputzdose Kunststoff 4a... Dichtung vorne für Aufputzdose (bereits montiert) Montage via Wandmontagekit (Schrauben, Dübel, Dichtring und Beilagscheibe) im Lieferumfang enthalten Dichtring und Beilagscheibe müssen von der Innenseite montiert werden Frontplatte Kunststoff mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Aufdrücken auf die Aufputzdose Demontage durch Abziehen der Frontplatte /0711

17 Montage SIP-Serie V, SIP-Serie VE Für die Montage wird zusätzliches Montagematerial benötigt (separate Bestellung erforderlich). Folgendes zusätzliches Montagematerial ist für die SIP-Serie V und die SIP-Serie VE erhältlich: Unterputz-Kit WSFB 50V Unterputz-Kit WSFB 50V FL Aufputz-Kit WSSH 50V Regendach WSRR 50V Die Montageanleitung unterteilt sich daher in folgende Kapitel: Abmessungen der Frontplatte der Sprechstellen der SIP-Serie V und SIP-Serie VE Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V Montage Unterputz-Kit WSFB 50V Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V FL Montage Unterputz-Kit WSFB 50V FL Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50V Montage Aufputz-Kit WSSH 50V Abmessungen Regendach WSRR 50V Montage Regendach WSRR 50V Abmessungen der Frontplatte Abmessungen in mm, kein Maßstab! Frontplattenstärke: x Ø /

18 Montage Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V Abmessungen in mm, kein Maßstab! MR... Unterputzrahmen Metall mit Montagerahmen Kunststoff MR Kante putzbündig MR Dosenausschnittsmaß: 137 x ,6 4x Ø , ,5 45, x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø MR /0711

19 Montage Montage Unterputz-Kit WSFB 50V Zu entspr. Erweiterungsöffnung der Unterputzdose von z.b. WS-Erweiterungsmodul R 1 T R Dichtungen MONTAGERICHTUNG BEACHTEN! Dichtungen 1 * Illustration Frontplatte Verbindungshülse (mit Dichtungen) zur Verbindung zweier Unterputzdosen sowie zur Kabeldurchführung Pro Erweiterung sind wenn möglich 2 Verbindungshülsen zu verwenden (bei vertieften Öffnungen, siehe oben)... Unterputzdose Kunststoff Bei Hohlwandmontage oder Pulteinbau sind die Hohlwandkrallen zu verwenden (Wandstärke: 5 mm bis 30 mm)... Dichtung... Unterputzrahmen Metall... Montagerahmen Kunststoff Montage gemeinsam mit Unterputzrahmen Metall und Dichtung durch Verschrauben mit Unterputzdose (Schrauben im Lieferumfang enthalten)... Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Verschraubung mit Unterputzrahmen 1.0/

20 Montage Abmessungen Unterputz-Kit WSFB 50V FL Abmessungen in mm, kein Maßstab! Kante putzbündig x Erweiterungsöffnungen (ausbrechbar) Ø /0711

21 Montage Montage Unterputz-Kit WSFB 50V FL...oben, Montagerichtung beachten * Illustration Frontplatte Unterputzdose Kunststoff mit Unterputzrahmen Metall Montage durch Eingießen in Beton oder Einputzen. Putzdeckel erst nach Montage entfernen.... Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik und Dichtung Montage durch Verschraubung mit Unterputzrahmen 1.0/

22 Montage Abmessungen Aufputz-Kit WSSH 50V Abmessungen in mm, kein Maßstab! x Wandmontageöffnungen Ø 6 4x Ø x Ø /0711

23 Montage Montage Aufputz-Kit WSSH 50V Achtung: Die mitgelieferten Blindstopfen (für Aufputzgehäuse) können von außen nicht entfernt werden! * Illustration Frontplatte Einsetzen Aufputzdose Metall Montage via Wandmontagekit (Schrauben und Dübel) im Lieferumfang enthalten... IP 65 Kabeldurchführung Die Kabeldurchführungen können nach Ausbrechen der Erweiterungsöffnungen in die Kunststoffdose eingesteckt werden (Montage Kabeldurchführung siehe rechts).... Kunststoffdose Montage durch Eindrücken in das Aufputzgehäuse... Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik Montage durch Verschrauben mit Aufputzgehäuse Kabel einführen Dicht ziehen 1.0/

24 Montage Abmessungen Regendach WSRR 50V Abmessungen in mm, kein Maßstab! Kautschukstreifen, ca. 2 mm /0711

25 Montage Montage Regendach WSRR 50V Das Regendach kann für vandalengeschützte SIP-Sprechstellen (in Aufputz- sowie in Unterputzvariante verwendet werden. Folgende Abbildung zeigt die Montage an das Aufputzgehäuse (von Aufputz-Kit WSSH 50V). Beispiel: Aufputz-Kit WSSH 50V Frontplatte Metall mit Sprechstellen-Elektronik Regendach WSRR 50V Für WSRR 50V mitgelieferte Befestigungsschrauben Die Schrauben, mit dem die Sprechstellen-Frontplatte verschraubt ist, müssen entfernt werden. Danach wird das Regendach mit der Sprechstellen-Frontplatte mittels den mitgelieferten Befestigungsschrauben, auf das Aufputzgehäuse oder den Unterputzrahmen verschraubt (siehe oben). 1.0/

26 Montage SIP-Serie M Die Module der SIP-Serie M sind Einbausätze die in bestehende Gehäuse und Paneele integriert werden und zum Bau von kundenspezifischen SIP-Sprechstellen dienen. Abmessungen SIP-ET 908 / SIP-ET Abmessungen in mm, kein Maßstab! SIP-ET 908A: SIP-ET 908A-1: ,5 ø5,5 (2x) Potentiometer LS ø3,2 (4x) ø4 (4x) /0711

27 Anschluss Anschluss SIP-Serie P, SIP-Serie V, SIP-Serie VE Alternative Stromversorgung 24 V DC ± 2 V DC DC+ OUT 2 OUT 2 OUT 1 OUT 1 Einschuböffnungen für Beschriftungsfelder Factory Reset- Taster IP Uplink + PoE IP Downlink (z.b. IP-Kamera) LAN-Anschluss Der Anschluss an das Ethernet LAN erfolgt über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). Stromversorgung Für den Anschluss der Stromversorgung stehen 2 verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: PoE Die Versorgung der SIP-Sprechstelle erfolgt mittels Power over Ethernet (Standard IEEE 802.3af) über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). DC, DC+ Steht PoE ( Power over Ethernet ) nicht zur Verfügung, ist eine alternative Stromversorgung der SIP-Sprechstelle von 24 VDC 2 V über die Schraubklemmen DC und DC+ möglich. Achtung: Beachten Sie für den Anschluss der Stromversorgung die Hinweise und technischen Daten auf Seite 6! Sind beide Stromversorgungsarten (d.h. PoE und Versorgung über DC,DC+) gleichzeitig aktiv, beachten Sie bitte folgendes: Bei Ausfall der Stromversorgung über DC,DC+, und darausfolgender Übernahme von PoE, wird ein Neustart der Sprechstelle ausgelöst. Bei Ausfall von PoE, und darausfolgender Umschaltung auf DC,DC+, wird der Betrieb der Sprechstelle nicht unterbrochen, vorausgesetzt der 2. Ethernet-Link ( IP Downlink siehe Anschlussdiagramm oben) verfügt über einen Anschluss an das jeweilige LAN-Netzwerk. 1.0/

28 Anschluss Relaisausgänge Die Klemmen OUT1 / OUT1 sowie OUT2 / OUT2 funktionieren als Relaisausgänge (Umschaltkontakte, OUT als Schließer, OUT als Öffner). Die Relais können für Türöffnerfunktionen sowie als Begleitkontakte für die diverse Funktionen verwendet werden, siehe auch Relaiskonfiguration auf Seite 41. Anschluss zusätzlicher IP-Geräte Über die RJ 45-Buchse IP Downlink (siehe Anschlussdiagramm oben) können zusätzliche IP-Geräte (wie z.b. IP-Kamera, PC) angeschlossen werden. Achtung: Über diesen RJ 45-Anschluss ist keine Versorgung mittels PoE möglich! Reset-Taster Mittels dem Reset-Taster kann (während eines Reboots) ein Factory Reset der SIP-Sprechstelle durchgeführt werden siehe Seite 44 Einschuböffnungen für Beschriftungsfelder In den drei Einschuböffnungen der Platine werden, je nach verwendeter Tastenvariante (siehe Seite 9), die individuell bedruckten Beschriftungsfelder eingeführt /0711

29 T 0 X Anschluss SIP-Serie M Die Abbildung zeigt ein SIP-ET908A; das Anschlussdiagramm gilt jedoch ebenso für das SIP-ET908A-1. Anschluss Zielwahltasten: Bis zu 3 Tasten an die Klemmen X,0,T Lautsprecher 4 oder 8 Ω GND LS2 LS1 MIC MIC+ Factory Reset-Taster Potentiometer Lautstärke (LS) Achtung: Bei Auslieferungszustand befindet sich das LS-Potentiometer auf Maximalstellung. Es ist dringend empfohlen, diese Maximalstellung nicht zu verändern! Andernfalls stimmen die tatsächlichen Pegelwerte nicht mehr mit den, über das Webinterface konfigurierten Werte (siehe Seite 38) überein! OUT2 OUT2 OUT1 OUT1 PWR2 PWR1 LED LED+ IP Uplink + PoE VAC 500 ma VDC IP Downlink (z.b. IP-Kamera) LAN-Anschluss Der Anschluss an das Ethernet LAN erfolgt über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). Stromversorgung Für den Anschluss der Stromversorgung stehen 2 verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: PoE Die Versorgung des SIP-Moduls erfolgt mittels Power over Ethernet (Standard IEEE 802.3af) über die RJ 45-Buchse IP Uplink (siehe Anschlussdiagramm oben). PWR1, PWR2 Steht PoE nicht zur Verfügung, ist eine alternative Stromversorgung des SIP-Moduls von VAC oder VDC über die Schraubklemmen PWR1 und PWR2 möglich. 1.0/

30 T 0 T X 0 X Anschluss Achtung: Beachten Sie für den Anschluss der Stromversorgung die Hinweise und technischen Daten auf Seite 6! Sind beide Stromversorgungsarten (d.h. PoE und Versorgung über PWR1,PWR2) gleichzeitig aktiv, beachten Sie bitte folgendes:. Bei Ausfall der Stromversorgung über PWR1,PWR2, und darausfolgender Übernahme von PoE, wird ein Neustart der Sprechstelle ausgelöst. Bei Ausfall von PoE, und darausfolgender Umschaltung auf PWR1,PWR2, wird der Betrieb der Sprechstelle nicht unterbrochen, vorausgesetzt der 2. Ethernet-Link ( IP Downlink siehe Anschlussdiagramm Seite 29) verfügt über einen Anschluss an das jeweilige LAN-Netzwerk. Relaisausgänge Die Klemmen OUT1 / OUT1 sowie OUT2 / OUT2 funktionieren als Relaisausgänge (Umschaltkontakte, OUT als Schließer, OUT als Öffner). Die Relais können für Türöffnerfunktionen sowie als Begleitkontakte für die diverse Funktionen verwendet werden, siehe auch Relaiskonfiguration auf Seite 41. Anschluss Zielwahltasten Es können bis zu 3 Tasten an das SIP-Modul and die dafür vorgesehenen Schraubklemmen GND, 0, X, T angeschlossen werden (Position der Schraubklemme siehe Seite 29). Welches Rufziel die einzelnen Zielwahltasten 0, X, T anwählen, wird via Webinterface definiert siehe Seite 35. GND Anschluss Lautsprecher, Mikrofon Ein Lautsprecher (4 oder 8 ) kann an die dafür vorgesehenen Schraubklemmen LS1 und LS2 angeschlossen werden (siehe Seite 29). Achtung: Beachten Sie bitte, dass die abgegebene Leistung an einem Lautsprecher mit 4 höher ist als bei Verwendung eines Lautsprechers mit 8 ; für technische Daten siehe Seite 6. Ein entsprechendes Elektret- oder dynamisches Mikrofon kann an die dafür vorgesehenen Schraubklemmen MIC und MIC+ angeschlossen werden (siehe Seite 29). Für die exakten technischen Daten des anzuschließenden Mikrofons siehe Seite 6. Anschluss zusätzlicher IP-Geräte Über die RJ 45-Buchse IP Downlink (siehe Anschlussdiagramm Seite 29) können zusätzliche IP- Geräte (wie z.b. IP-Kamera, PC) angeschlossen werden. Achtung: Über diesen RJ 45-Anschluss ist keine Versorgung mittels PoE möglich! Reset-Taster Mittels dem Reset-Taster kann (während eines Reboots) ein Factory Reset des SIP-Moduls durchgeführt werden siehe Seite /0711

31 Konfiguration via Webinterface Konfiguration via Webinterface Die Konfiguration der SIP-Sprechstelle erfolgt über das integrierte Webinterface. Erste Verbindung Verbindung herstellen Die SIP-Sprechstellen werden ab Werk mit einer Standard IP-Adresse ausgeliefert, über welche ein erster Zugriff auf das Webinterface ermöglicht wird: IP-Adresse Subnetzmaske Achtung: Wenn die SIP-Sprechstelle mit dieser IP-Adresse ans lokale Netzwerk (LAN) angeschlossen wird, muss unbedingt sichergestellt werden, dass diese IP-Adresse nicht bereits im Netzwerk vergeben ist! Ist auf diese IP-Adresse im lokalen Netzwerk (LAN) kein Zugriff möglich, wird folgende Vorgehensweise empfohlen: Verbinden Sie sich mit einem Rechner über einen Hub / Switch oder über ein Direktverbindungskabel mit der SIP-Sprechstelle. Der Rechner muss sich dabei im selben Subnetz wie die Sprechstelle befinden. D.h. dem Rechner muss kurzzeitig eine entsprechende IP-Adresse aus dem Subnetzbereich (z.b ) zugewiesen werden. SIP-Sprechstelle: PC / Notebook: z.b. : Reception Office Garage Hub / Switch Werden mehrere Sprechstellen nacheinander konfiguriert, muss am PC/Notebook jeweils der ARP Cache gelöscht werden. Login Geben Sie die IP-Adresse der SIP-Sprechstelle in die Adresszeile des jeweiligen Webbrowsers ein. Die Verwendung folgender Webbrowser wird empfohlen: Mozilla Firefox min. Version 3.5 Internet Explorer min. Version 8 Nach Bestätigen der IP-Adresse erscheint ein Login-Dialog, welcher die Eingabe folgender Daten fordert: Benutzername (User Name) bei Auslieferungszustand: admin Passwort (Password) bei Auslieferungszustand: commend Es wird empfohlen den Benutzernamen und das Passwort zu ändern siehe Systemeinstellungen auf Seite /

32 Konfiguration via Webinterface Das Aussehen des Login-Dialogs ist abhängig vom verwendeten Webbrowser. Nach erfolgreichem Login erscheint die Startseite ( Home ) des Webinterfaces (siehe Seite 33). Hinweis Factory Reset: Es ist möglich, alle über das Webinterface getätigten und geänderten Einstellungen, wieder auf Auslieferungszustand (siehe Seite 31) zurückzusetzen siehe dazu Seite 44. Konfiguration der SIP-Sprechstelle Über das integrierte Webinterface der SIP-Sprechstelle stehen 6 verschiedene Registerkarten zur Verfügung folgende Einstellungen sind über diese Registerkarten möglich: Home: Es wird eine Übersicht der verschiedenen Konfigurationsdaten angezeigt siehe Seite 33. Network: Hier werden die entsprechenden Einstellungen zum Netzwerk getätigt, in welches die SIP-Sprechstelle integriert wird; weiters werden die erforderlichen Einstellungen für die Verwendung der SNMP-Funktion vorgenommen siehe Seite 34. SIP: Hier werden die erforderlichen Angaben zum jeweiligen SIP-Provider bzw. der SIP-TK-Anlage getätigt. Weiters werden Rufeinstellungen sowie Einstellungen zur LED konfiguriert siehe Seite 35. Audio: Konfiguration der Mikrofonsensibilität, Lautstärke, Echo Canceller, Sprachkonserven etc. siehe Seite 38. Output: Konfiguration der Relaisausgänge, u.a. auch Konfiguration als Begleitkontakte siehe Seite 41 System: Hier können Firmware-Updates, Änderungen der Benutzerdaten sowie die Konfiguration der Hintergrundbeleuchtung durchgeführt werden siehe Seite /0711

33 Konfiguration via Webinterface Übersicht Konfigurationsdaten Die Startseite (Registerkarte Home) gibt eine Übersicht der aktuellen Geräte- und Konfigurationsdaten der SIP-Sprechstelle diese Seite dient lediglich zur Information, es können keine Einstellungen vorgenommen werden. Gerätedaten In der ersten Tabelle Device Info werden folgende Informationen zum verwendeten Gerät angezeigt: Die Typenbezeichnung der SIP-Sprechstelle Die geladene Software- sowie die Hardwareversion der SIP-Sprechstelle Die Zeit, wie lange die SIP-Sprechstelle bereits in Betrieb ist. Netzwerkdaten In der Tabelle Network Info werden die, unter der Registerkarte Network (siehe Seite 34) getätigten Netzwerkeinstellungen angezeigt. SIP-Daten In der Tabelle SIP Info werden die, unter der Registerkarte SIP (siehe Seite 35) getätigten SIP- Einstellungen angezeigt. 1.0/

34 Konfiguration via Webinterface Netzwerkeinstellungen Wählen Sie die Registerkarte Network folgender Dialog wird angezeigt: Jegliche Änderungen in den Feldern werden in der laufenden Konfiguration erst mit Klick auf den Button (rechts unten) und einem Neustart übernommen. Der Neustart muss manuell unter der Registerkarte System durchgeführt werden siehe Seite 43. DHCP enabled: Wird die Checkbox aktiviert, werden die erforderlichen IP-Einstellungen (d.h. die nachfolgend beschriebenen Einstellungen), nach Neustart automatisch von einem DHCP Server angefordert. Dies bedeutet weiters, dass die in den Feldern IP, Subnet Mask, Gateway, DNS eingetragenen Einstellungen keine Anwendung in der laufenden Konfiguration finden. IP: Manuelle Zuweisung einer IP-Adresse zur SIP-Sprechstelle ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. Subnet Mask: Manuelle Definition der entsprechenden Subnetzmaske ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. Gateway: Manuelle Definition der IP-Adresse des Routers oder Standard Gateways ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. DNS: Manuelle Definition der IP-Adresse des DNS Servers ist nur erforderlich, wenn DHCP nicht aktiviert ist. Achtung: Änderungen der Netzwerkeinstellungen dürfen nur in Absprache mit dem Systemadministrator erfolgen! Fehlerhafte IP-Einstellungen können zu Instabilitäten des Netzwerks führen. SNMP-Einstellungen Im Bereich SNMP Settings werden die jeweiligen Einstellungen vorgenommen, welche die Verwendung der Überwachungsfunktion via dem Simple Network Management Protocol ermöglichen: Die Definition und Verwendung dieser Funktion wird unter SNMP auf Seite 46 näher erläutert. SNMP enabled: Mit Aktivierung der Checkbox, wird die SNMP-Funktion aktiviert. Allowed IP: Eingabe der IP-Adresse (optional inkl. Subnetz) des Rechners, welcher zur Überwachung der SIP-Sprechstelle berechtigt werden sollte (sog. Managementstation ). Trap Destination: Eingabe der IP-Adresse des Rechners, zu welchem die Traps (Sprechstellenmeldungen) gesendet werden sollten /0711

35 Konfiguration via Webinterface SIP-, Ruf- und LED-Einstellungen Wählen Sie die Registerkarte SIP folgender Dialog wird angezeigt: Jegliche Änderungen in den Feldern, werden in der laufenden Konfiguration erst mit Klick auf den Button (rechts unten) übernommen. Dies kann einige Sekunden in Anspruch nehmen. Die in Klammer gesetzten Informationen (neben den entsprechenden Feldern) stellen Standardwerte oder Hilfen zur Konfiguration dar. SIP-Einstellungen Im Bereich SIP Settings werden die, für eine Verbindung zu einem SIP Server, erforderlichen Einstellungen konfiguriert. Display Name: Optionale Eingabe einer beliebigen Bezeichnung ( Caller-ID ) für die Sprechstelle. HInweis: Der Display Name darf keine Sonderzeichen enthalten sowie maximal eine Länge von 200 Zeichen aufweisen. 1.0/

36 Konfiguration via Webinterface Registration Enabled: Wird die Checkbox aktiviert, versucht die SIP-Sprechstelle sich (mit dem entsprechenden User und Password) an dem SIP Server zu registrieren, welcher im Feld Proxy angegeben ist. Bei serverlosem Betrieb muss diese Checkbox deaktiviert werden. User: Eingabe der Rufnummer ( Username ) der SIP-Sprechstelle für die SIP-Registrierung, d.h. die Rufnummer des entsprechenden SIP Accounts am entsprechenden SIP Server. Bei einigen SIP-Servern ist möglicherweise zusätzlich die Angabe der Domain erforderlich Password: Eingabe des, zum User dazugehörigen (d.h. am SIP-Server vergebenen) Passworts für die SIP-Registrierung (benötigt zur Authentifizierung). Proxy: Angabe der IP-Adresse oder der URL des entsprechenden SIP-Server, zu dem eine Verbindung hergestellt werden sollte (d.h. an dem die Registrierung der SIP-Sprechstelle erfolgen sollte). Registration timer: Geräteinterner Timer und konfigurierbares Zeitintervall in Sekunden um den Server-Client -Timer zu triggern, welcher für die Aktualisierung der Anmeldung der Sprechstelle am SIP Server verantwortlich ist. SIP-Sprechstelle Registration Timer Server-Client Timer SIP-Proxy commend imp register Linphone Check-URL enabled: Zusätzliche Methode zur Überwachung der Netzwerkverbindung Für einen normalen Betrieb sollte diese Checkbox nicht aktiviert werden. Check-URL: Angabe der IP-Adresse (inkl. Port) eines TCP-fähigen Servers zur Überwachung der Netzwerkverbindung. Für einen normalen Betrieb sollte die Funktion nicht genützt werden (d.h. keinen Wert eintragen). Rufeinstellungen Im Bereich Call Settings werden die, für einen Rufaufbau erforderlichen Einstellungen konfiguriert. Call Destination (Button <x>): In den Feldern wird für jede Taste der SIP-Sprechstelle einzeln das jeweilige Rufziel definiert, in folgender Form: address Bsp.: Bsp.: user...rufnummer der jeweiligen Gegenstelle (Rufziel) server address...ip-adresse oder Hostname des SIP Servers Wird die entspr. Taste der SIP-Sprechstelle betätigt, wählt die Sprechstelle die Nummer 307 und sendet diese Nummer an den SIP Server Wird die entspr. Taste der SIP-Sprechstelle betätigt, wählt die Sprechstelle die Nummer 1234 und sendet diese Nummer an den SIP Server sipgate.at. Hinweise: Welche und wieviele Call Destination -Felder angezeigt werden, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (1-,2-,3-Tasten siehe Seite 9). Wird eine SIP-Sprechstelle angerufen, und der Ruf nicht innerhalb von 60 Sekunden übernommen, wird dem Anrufer diese NIchtannahme signalisiert und der Ruf muss ggf. neu ausgelöst werden. Answer Call: Festlegung, wie die Annahme eines ankommenden Rufes erfolgen soll. Auswahlmöglichkeiten: Autoanswer: Ein ankommender Ruf wird ohne Betätigung einer Taste und ohne Läuten sofort durchgeschaltet /0711

37 Konfiguration via Webinterface Button <x>: Der Ruf wird erst mittels Betätigung der jeweiligen Taste an der SIP-Sprechstelle durchgeschaltet (d.h. angenommen). Welche und wieviele Buttons zur Auswahl stehen, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (1-,2-,3-Tasten siehe Seite 9). Any Button: Der Ruf kann mittels Betätigung einer beliebigen Taste an der Sprechstelle angenommen werden (es muss jedoch eine Taste betätigt werden). Cancel Call: Festlegung, wie ein bestehendes (d.h. zwischen 2 SIP-Endgeräten hergestelltes) Gespräch beendet werden soll. Auswahlmöglichkeiten: Disabled: Ein bestehendes Gespräch kann an der SIP-Sprechstelle nicht beendet werden (nur z.b. an der Gegenstelle). Diese Funktion ist sehr nützlich für Notruf-Situationen, in denen z.b. nur die Notrufzentrale den Ruf beenden können sollte damit wird z.b. verhindert, dass der Notrufauslöser unbeabsichtigt den ausgelösten Ruf selbst wieder beendet bzw. löscht. Ist ein Call Time Limit konfiguriert (siehe unten), dann wird das Gespräch nach dieser definierten Zeit automatisch beendet. Button <x>: Das Gespräch kann (neben dem Call Time Limit ) nur mittels der entsprechenden Taste an der SIP-Sprechstelle beendet werden. Welche und wieviele Buttons zur Auswahl stehen, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (1-,2-,3-Tasten siehe Seite 9). Any Button: Das Gespräch kann (neben dem Call Time Limit ) mit jeder beliebigen Taste an der SIP-Sprechstelle beendet werden. Call Time Limit: Zeit in Sekunden, nach der ein bestehendes (d.h. zwischen 2 SIP-Endgeräten hergestelltes) Gespräch automatisch beendet wird. Soll das automatische Beenden des Gespräches nach Zeit deaktiviert werden, muss hier der Wert 0 eingegeben werden. LED-Konfiguration Im Bereich LED Configuration können Einstellungen zum LED-Verhalten für folgende Zustände konfiguriert werden: Outgoing Call Abgehender Ruf von der SIP-Sprechstelle Incoming Call Ankommender Ruf zur SIP-Sprechstelle In Call Aktives (zwischen 2 SIP-Endgeräten hergestelltes) Gespräch Standby Ruhezustand (Inaktivität) der SIP-Sprechstelle Ruhezustand = Registriert am SIP Server oder bei serverlosem Betrieb: Betriebsbereit. Error Fehler in Verbindung zum SIP Server, Signalisierungs- od. sonstige Probleme Folgende Einstellungen zum LED-Verhalten (für die oben gelisteten Zustände) sind möglich: On: LED leuchtet permanent Off: LED ist permanent ausgeschaltet Flashing:Fast: LED blinkt in schnellem Rhythmus Flashing:Slow: LED blinkt in langsamen Rhythmus Die LED kann (zur Zeit) nur die Farbe ROT anzeigen. 1.0/

38 Konfiguration via Webinterface Audioeinstellungen Wählen Sie die Registerkarte Audio folgender Dialog wird angezeigt: Jegliche Änderungen in den Audio Settings -Feldern, werden in der laufenden Konfiguration erst mit Klick auf den Button (rechts unter den Audio Settings -Feldern) übernommen. Geänderte Werte in den Feldern Mic Sensitivity und Speaker Volume werden während eines aktiven Gespräches sofort wirksam. Geänderte Werte in den Feldern Noise Suppression und Echo Suppression werden erst beim nächsten Gespräch wirksam. Mic Sensitivity: Konfiguration der gewünschten Empfindlichkeit des (angeschlossenen) Mikrofons der SIP-Sprechstelle in 7 Schritten ( 12 db bis +6 db). Standard: 0 db Speaker Volume: Konfiguration des gewünschten Lautstärkepegels des (angeschlossenen) Lautsprechers der SIP-Sprechstelle in 13 Schritten ( 24 db bis +12 db) Standard: 0 db Der konfigurierte Pegel definiert sowohl die Lautstärke des Klingeltons (bei ankommenden Ruf) als auch die Lautstärke der verschiedenen Signaltöne. Noise Suppression: Konfiguration der Hintergrundgeräuschunterdrückung in 5 Stufen: Minimalste Stufe 1 (low) bis zu maximalster Stufe 4 (maximum). Soll keine Hintergrundgeräuschunterdrückung verwendet werden, muss 0 (off) ausgewählt werden. Standard: 1 (low) Echo Suppression: Konfiguration des akustischen Echo Cancellers (AEC) in 5 Stufen: Minimalste Echo Cancelling -Stufe 0 (minimum) bis zu maximalster Stufe 4 (maximum). Standard: 2 (medium) /0711

39 Konfiguration via Webinterface Achtung: Für die Änderung der Standardwerte von Mikrofonempfindlichkeit / Lautstärkepegel (insbesondere bei Gesprächen von SIP-Sprechstelle zu SIP-Sprechstelle), in Kombination mit Änderungen der Werte für Noise- und Echo Suppression, sollten vorab die Informationen zur Audiokonfiguration ab Seite 49 gelesen werden. Sprachkonserven Im Bereich Prerecorded Audio können Audio-Files (Sprachkonserven) in den Speicher der SIP- Sprechstelle geladen werden: Speicher: Audioformat: max. 60 Sekunden Unterstützt: WAV / 8 48 khz 8, 16 bit / mono,stereo Empfohlen: WAV / min. 16 khz 16 bit / mono Achtung: Ein einzelner WAV-File darf eine Filegröße von 10 MB nicht überschreiten! Für folgende Zustände können Sprachkonserven verwendet werden: Outgoing Call Destination <x> Abgehender Ruf von der SIP-Sprechstelle, ausgelöst durch die jeweilige Taste (z.b. 0, T oder X). Die Sprachkonserve kann z.b. als Beruhigungsmeldung bei Rufauslösung oder als individueller Rufton für den Auslöser konfiguriert werden. Welche und wieviele Outgoing Call Destination -Felder angezeigt werden, ist abhängig von der verwendeten Sprechstellen-Variante (1-,2-,3-Tasten siehe Seite 9). Incoming Call Ankommender Ruf zur SIP-Sprechstelle. Die Sprachkonserve kann als individueller Anrufton (bzw. Klingelton) konfiguriert werden. Damit der Anrufton an der Sprechstelle ausgegeben wird, darf für die Rufannahme nicht Autoanswer konfiguriert sein siehe Seite 36. Error Fehler in Rufaufbau (z.b. kein Rufziel erreichbar oder keine Registrierung durchgeführt etc.). Die Sprachkonserve kann z.b. als akustisches Signal bei Leitungsausfall verwendet werden. Location Message Das angerufene SIP-Gerät (z.b. Mobiltelefon) erhält nach dem Abheben eine Standortmeldung als Information, woher (d.h. von welchem SIP-Gerät) der Ruf kommt. Sprachkonserven laden: Klicken Sie in der gewünschten Zeile auf den 1. Button rechts neben dem leeren Feld ( Browse... ) Die Bezeichnung dieses Buttons ist abhängig vom verwendeten Browser und Betriebssystem. Im erscheinenden Dialog wählen Sie den gewünschten Audio-File Mittels dem Button Upload wird der ausgewählte Audio-File in die Sprechstelle geladen Hinweise: Das Hochladen, Umkodieren und Abspeichern des Audio-Files kann einige Sekunden in Anspruch nehmen: Richtwert: Ladezeit = 2 x File-Länge; Bsp.: File mit 10 Sekunden: Ladezeit = 2 x 10 = 20 Sekunden Alle Audio-Files zusammen dürfen eine Länge von 60 Sekunden nicht überschreiten siehe Seite /

40 Konfiguration via Webinterface Anzeige der File-Länge: Sind die gewünschten Audio-Files in den Speicher der SIP-Sprechstelle geladen, wird die Länge der verschiedenen Audio-Files in der entsprechenden Zeile ( 2 ) sowie die Gesamtlänge aller geladenen Files ( 3 ) angezeigt Geladene Sprachkonserven aus Speicher löschen: Bei einer geladenen Sprachkonserve wird in der entsprechenden Zeile, der Button Restore Default ( 1 ) angezeigt. Wird dieser Button angewählt, wird die zuvor geladene Sprachkonserve aus dem Speicher gelöscht; d.h. der jeweilige Zustand wird wieder auf die Standardeinstellung zurückgesetzt. Hinweise: Standardeinstellung für Incoming Call und Outgoing Call (Button <x>) bedeutet, dass die Standardtöne wie bei Auslieferungszustand wieder aktiviert werden. Standardeinstellung für Error und Location Message bedeutet, dass keine Signaltöne für diese Zustände ausgegeben werden /0711

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