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1 Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Zur Implementierung eines Wissensmanagements mit Sozialen Medien eine Skizze Christiane Zehrer, 22. Februar 2011

2 Übersicht Definitionen Warum Wissensmanagement mit Sozialen Medien? Wie Wissensmanagement mit Sozialen Medien umsetzen? Hürden Der partizipative Implementierungsprozess Ausblick 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 2

3 Wissensmanagement Wissensmanagement meint den Erwerb, die Entwicklung, den Transfer, die Speicherung und Nutzung von Wissen im Rahmen einer formalen oder informellen Organisation. Wissensmanagement in diesem Sinne schließt das reine Informationsmanagement ein, geht aber über dieses hinaus. (vgl. GaoJ) 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 3

4 Wissensmanagement-System Wissensmanagement-Systeme sind informationstechnische Systeme mit unterschiedlichen Funktionen und von unterschiedlicher Komplexität, die die Zwecke des Wissensmanagements unterstützen. 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 4

5 Soziale Medien Social Media is a group of Internet-based applications that build on the ideological and technological foundations of Web 2.0, and that allow the creation and exchange of User Generated Content. (KH10:61) [T]he platform for the evolution of Social Media [comprising] a set of basic functionalities [among which] Adobe Flash ] ], RSS [ ] and Ajax [ ]. (ebd., vgl. a. BGH09:14ff.) 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 5

6 Warum WM mit Sozialen Medien? (1) Soziale Medien sind genuin interaktiv leicht bedienbar i.d.r. den Nutzer/-innen bereits vertraut technisch leicht zu implementieren ( vgl. HKS10:XX, Kr2009:VII) Praktische Gründe 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 6

7 Warum WM mit Sozialen Medien? (2) Soziale Medien bieten die Plattform für User Generated Content (KH2010:61) Inhalte werden von den Nutzern selbst erstellt sind modular aufgebaut Struktur der Inhalte und Kanäle für bestimmte Aufgaben und Arbeitsprozesse können flexibel an die Organisation angepasst werden (vgl. hierzu SP04) Theoretische Ansätze 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 7

8 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (1) Hürden Ha m wir schon. Brauchen wir nicht. Funktioniert sowieso nicht. Vgl. HKS10:XX, KR09:140ff. Das haben schon Ihre Vorgänger nicht hingekriegt! 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 8

9 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (2) Partizipative Implementierung kombiniert User-centred Design und Action research erhebt von der Organisation/Gruppe Informationen zu Aufgaben und Arbeitsgewohnheiten ermöglicht Live-Tests mit produktiven Prototypen unterstützt und formt Kommunikation online und offline (vgl. Co06, Mc02, NB99:87f.) 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 9

10 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (3) Partizipative Implementierung in der Praxis Gegenseitiges(!) Kennenlernen 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 10

11 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (3) Partizipative Implementierung in der Praxis Erhebung von Aufgaben und Arbeitsabläufen Beobachtung Befragung (von Führungspersonen, Mitarbeitenden, ggf. weiteren Stakeholdern z.b. Uni-Rechenzentrum, Industriepartner ) 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 11

12 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (3) Partizipative Implementierung in der Praxis Gemeinsame Festlegung der wichtigsten Funktionalitäten Aufgaben Arbeitsgewohnheiten dazu passende Soziale Medien Kern-Wissensmanagement-System 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 12

13 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (3) Partizipative Implementierung in der Praxis Implementierung und Testen des Kern- Wissensmanagement-Systems Auswahl der gewünschten Sozialen Medien (Module) Verknüpfung der Module (ggf. über API)??? Basisschulung der Nutzer/-innen Feedback durch Beobachtung und Befragung, ggf. als Nebenaspekt der Schulungen 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 13

14 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (3) Partizipative Implementierung in der Praxis Regelbetrieb des Kern-Wissensmanagement-Systems Nutzung der Kernfunktionalitäten im Arbeitsalltag idealerweise Begleitung/Moderation der Gruppe/Organisation Gemeinsame Festlegung der nächstprioritären Funktionalitäten 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 14

15 Wie WM mit Sozialen Medien umsetzen? (3) Partizipative Implementierung in der Praxis Idealziel: Selbsttragender Betrieb und eigenständige Weiterentwicklung des Wissensmanagements autonome Reflexion von WM-Bedarfen eigenständige Priorisierung von Implementierungszielen Steuerung der technischen Umsetzung unter maßgeblicher Beteiligung der Gruppe 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 15

16 Ausblick Nächste Schritte: Implementierung des WM-Kernsystems Gewinnung japanischer Partner-Wissenschaftler/-innen für die Durchführung der Beobachtungen, Moderationen u.a. Kultursensitive Evaluation der organisationalen Komponente Perspektive: Schaffung einer Wissenssphäre adäquater Komplexität Dadurch Ermöglichung eines räumlich unabhängigen Forschungsablaufs Studien zu kulturellen Unterschieden in Bezug auf mediale und didaktische Faktoren 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 16

17 Thank you. ご 清 聴 22. Jan 11 Christiane Zehrer Seite 17

18 Quellen [BGH09] Büttgen, M., Grimm, K., Haberkorn, S.: Web 2.0: grundlegende Technologien und Anwendungsformen. In: (Büttgen, M. Hrsg.): Web 2.0-Anwendungen zur Informationsgewinnung von Unternehmen. Logos, Berlin, [Co06] Cohn, M.: Agile Estimating and Planning. Prentice Hall Professional, Upper Saddle River NJ, [GaoJ] Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Wissensmanagement, Url: [HKS10] Heinemann, F., Katzung, A., Schröder, H.: Recommendations for the Operation of Wikis as part of Knowledge Management Solutions Using the Example of Airbus. In: IM. Die Fachzeitschrift für Information Management und Consulting, Heft 2/2010, 25. Jg., IDG, München, 2010, S [Kr09] Krause, S.: Geleitwort. In (Koch, M., Richter, A.): Enterprise 2.0. Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen. 2. Aufl., Oldenbourg, München, 2009, S. VII-VIII. [KR09] Koch, M., Richter, A.: Enterprise 2.0. Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen. 2. Aufl., Oldenbourg, München, [Mc02] McInerney, C.: Knowledge Management and the Dynamic Nature of Knowledge. In: Journal of the American Society of Information Science and Technology. 53. Jg., Nr. 12, 2002, S [NB99]: Noyes, J., Baber, C.: User-centred Design of Systems. Springer, London, [SP04] Stieler-Lorenz, B., Paarmann, Y.: Wissenskommunikation und Lernen in Organisationen. In (Reinhard, R., Eppler, M. J. Hrsg.): Wissenskommunikation, Springer, Berlin u.a., 2004, S Jan 11 Christiane Zehrer Seite 18

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