Für die europäische Verkehrswende

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1 Michael Cramer Verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament Für die europäische Verkehrswende Unsere Erolge, Unsere Herausorderungen.

2 Wie weit wir schon gekommen sind Was noch vor uns liegt Verkehr ist dem Klimaschutz verplichtet: EU soll Emissionen bis 2050 um 60 bis 80 Prozent senken Verkehrslärm reduziert vor allem an der Quelle: Lärmabhängige Maut ür LKW, Flüsterbremsen ür Güterwaggons EU-Passagierrechte ür alle gesichert: Von Bus und Bahn über Schi bis Flugzeug Clever investiert: Kein EU-Geld ür den Bahnho Stuttgart 21, Vorahrt ür Lückenschlüsse im Bahnnetz Emissionssenkungen verbindlich machen: Für alle Verkehrsträger Priorität ür Investitionen: Grenzüberschreitende Bahnstrecken wiederherstellen Fairen Wettbewerb sichern: Wer Kosten verursacht, muss ür diese auch zahlen Klimaschädliche Subventionen kappen: 30 Milliarden Euro pro Jahr ür den umweltschädlichen Lutverkehr sind zu viel Gegen gitige Emissionen: Bis 2020 nahezu kein Schweel mehr in Schisabgasen Nachhaltige Mobilität erleichtern: Inormations- und Ticketsysteme EU-weit verbinden

3 Nur mit einer europäischen Verkehrswende können wir das Klima schützen und die Mobilität sichern. Der Verkehr ist nicht nur ür ein Viertel aller Treibhausgasemissionen der EU verantwortlich. Schlimmer noch: Seine CO 2 -Emissionen sind seit 1990 um 27 Prozent gestiegen, während sie in der Industrie um 34 Prozent gesenkt wurden. Der Verkehr macht somit milliardenschwer erkaute Erolge in anderen Sektoren zunichte. So kann es nicht weitergehen. Davon konnten wir die EU mittlerweile überzeugen. Das Weißbuch Verkehr verplichtet den Sektor au Klimaschutz: Bis 2050 sollen die Treibhausgase um 60 bis 80 Prozent gesenkt werden. Verkehrspolitik ist klimapolitik 24% Verkehr 76% übrige Sektoren G esa m t-e missio n en 72,1 % Straßenverkehr 14,1 % Seeverkehr 12,4 % Lutverkehr 0,8 % andere 0,6 % Schienenverkehr Die miserable Klimabilanz im Verkehr ist einem unnachhaltigen Mobilitätsmix geschuldet. Der Straßenverkehr verursacht nicht weniger als 72 Prozent der umweltschädlichen Verkehrsemissionen. Die energiehungrige Lutahrt boomt und hat ihre Emissionen seit 1990 beinahe verdoppelt. Und der Schisverkehr bleibt nahezu unreguliert, obwohl er seinen Ausstoß seit 1990 um 48 Prozent gesteigert hat. Die umweltreundliche Schiene hingegen stagniert bei einem Verkehrsanteil von 18 Prozent beim Güter- und nur 7 Prozent beim Personenverkehr. Und der gesunde Radverkehr bleibt mit 7 Prozent unterentwickelt. Entwicklung Emissionen der Sektoren SEIT 1990 = 100 % 140 % 120 % 100 % 80 % 60 % 40 % % Verkehr -16 % Energie - 24 % Haushalte - 32 % Industrie EU-Ziel: Reduktion um 20 % von 2008 bis 2030, entspricht + 7 % von 1990 bis 2030 EU-Ziel: Reduktion um 60 % von 1990 bis ca. 800 km Berlin Brüssel CO 2 -Emissionen (in kg) pro Person von Berlin nach Brüssel

4 Im Verkehrsbereich ist die Marktwirtschat außer Krat gesetzt! Johannes Ludewig ehem. CDU-Staatssekretär im Bundeswirtschatsministerium Der Boom der Klimakiller ist das Ergebnis alscher politischer Weichenstellungen: Deshalb ist der klimaschädliche Verkehr so billig nur der umweltreundliche ist zu teuer. Die Airlines in Europa erhalten dank Steuerbereiungen jährliche Subventionen von 30 Milliarden Euro. Und jeder PKW in der EU bürdet dem Klima und der Allgemeinheit pro Jahr ungedeckte Kosten von durchschnittlich Euro au. Die umweltreundliche Schiene hingegen wird zur Kasse gebeten: EU-weit muss jede Lokomotive ür jeden Kilometer eine Schienenmaut bezahlen. Die Erhebung einer Straßenmaut ist reiwillig, in der Höhe gedeckelt und gilt zum Beispiel in Deutschland nur au Autobahnen und wenigen Bundesstraßen und nur ür LKW mit mehr als 12 Tonnen. Nachhaltige Mobilität ist kein Luxus, sondern lohnt sich ür alle. Denn erst wenn Schluss ist mit der Privilegierung des Lut- und Straßenverkehrs, bekommen nachhaltige Verkehrsmittel eine aire Chance. Wir Grüne schlagen einen verkehrspolitischen Dreiklang vor: 1. Vermeidung unnötigen Verkehrs 2. Verlagerung au umweltreundliche Verkehrsträger 3. Verbesserung der Eizienz Das schont nicht nur das Klima und den Geldbeutel, sondern auch die Gesundheit. Aktuell sterben pro Jahr Menschen bei Unällen au den Straßen der EU. Weit viel mehr Menschen leiden unter hoher Lärm- und Feinstaubbelastung, die au lange Sicht die Gesundheit ernsthat schädigt. Mehr als 80 Prozent der Europäerinnen und Europäer leben heute in Städten, in denen die Grenzwerte ür Lutverschmutzung regelmäßig überschritten werden. Und auch der Lärm bedroht das Wohlergehen: Er ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile das zweit schlimmste Gesundheitsrisiko. TicketpreisE Berlin-Brüssel 106 Euro Durchschnittspreis 2 Wochen vorher 150 Euro Normalpreis wird subventioniert. Steuerbereiungen von 30 Milliarden Euro pro Jahr zahlt Schienenmaut, Energie- und Mehrwertsteuer, sowie Emissionszertiikate Die Lösung: Eine Faire Chance ür Nachhaltigkeit

5 Michael Cramer Mitglied des Europäischen Parlaments Verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament ASP 08 G 102, Rue Wiertz 60, B Brüssel Tel , Fax Unter den Linden 50, D Berlin Tel , Fax Nikolaistraße 16, D Leipzig Tel Impressum Redaktion: Jens Müller, Sara Hassanabadi, Nils Peters Graikdesign: Bildnachweis: Mareike Lambertz (Rückseite li.) Druck: Laserline, au 100 % Altpapier, FSC-zertiiziert und Blauer Engel Stand: Januar 2014

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