FORTBILDUNGSPROGRAMM 2015 FÜR THERAPEUTEN Professionelle Therapiekonzepte für die neurologische und geriatrische Rehabilitation

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1 FORTBILDUNGSPROGRAMM 2015 FÜR THERAPEUTEN 2016 Professionelle Therapiekonzepte für die neurologische und geriatrische Rehabilitation

2 »WENN LEBEN BEWEGUNG IST, BEGÜNSTIGT DIE FÖRDERUNG DER BEWEGUNG DAS LEBEN. DARUM IST ES DIE AUFGABE DES THERAPEUTEN, BEWEGUNG IN GANG ZU SETZEN.«Susanne Klein-Vogelbach, Schweizer Physiotherapeutin INHALT Editorial 3 Paradigmenwechsel in der Neuroreha 6 Modulare Therapiekonzepte 8 Neurorehabilitation & Nachsorge 10 Behandlung von Schwerstbetroffenen 12 Sturzprophlaxe 14 Von der Kybernetik bis zur Isokinetik 16 Grosshirnrinde an Amygdala wenn die Angst mitlernt 18 Gehen lernen, aber sicher und nicht von Fall zu Fall 20 Ihr Ansprechpartner 22 Anmeldeformular 23

3 Liebe Therapeutinnen und Therapeuten, Fort- und Weiterbildungen helfen dabei Ihr Wissen zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen und neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in Ihr tägliches Handeln mit aufzunehmen. Bestehende Angebote sind reichhaltig. Warum also geben wir als Hersteller für gerätegestützte Bewegungstherapie zusätzlich ein Fortbildungsprogramm heraus? In den vergangenen Jahren hat sich der Therapiesektor einer Wandlung unterworfen. Die Forderung nach evidenzbasierter Therapie rückt patientenorientierte Maßnahmen in den Vordergrund, deren Wirksamkeit nachgewiesen ist. Parallel stellt unser Gesundheitssystem die Berücksichtigung betriebs- und wirtschaftlicher Faktoren zunehmend in den Fokus. Eine Herausforderung besteht darin, den guten Mittelweg zwischen beiden Faktoren zu finden. Die gerätegestützte Bewegungstherapie ist bereits integraler Bestandteil moderner Behandlungskonzepte. Unsere THERA-Trainer Konzepte bieten innovative, wissenschaftlich fundierte und spannende Lösungsansätze dafür. Unser Wunsch ist es, gemeinsam mit Ihnen etwas zu bewegen. Sie sind herzlich eingeladen! Peter Kopf und das gesamte THERA-Trainer-Team THERA-TRAINER SEMINARE I. TEIL THEORIE II. TEIL PRAXIS

4 PARADIGMENWECHSEL IN DER NEUROREHA 07 Wie lässt sich gerätegestützte Therapie patientenorientiert einsetzen? In der Neurorehabilitation kommt es zu einem immer stärker werdenden Umschwung, evidenzbasierte Methoden werden immer wichtiger. In diesem Seminar werden neue Entwicklungen aus der Neurorehabilitation krankheitsübergreifend vorgestellt, etablierte Methoden sowie neue evidenzbasierte Vorgehensweisen erklärt und praktisch gezeigt. Referentin Sabine Lamprecht hat 1982 ihr Physiotherapie-Examen in Berlin abgelegt. Seit dem hat sie an diversen Fortbildungen teilgenommen hat sie den Abschluss zum Master of Science Neurorehabilitation an der Donauuniversität Krems / Österreich gemacht. Ab 1983 war sie als leitende Pyhsiotherapeutin in der Neurologischen Klinik Christophsbad tätig und hat dort die Physiotherapeutische Abteilung mit aufgebaut eröffnete sie mit Ihrem Mann zusammen eine eigene Praxis. Sie war Dozentin an der Fachhochschule in Heidelberg und ist Dozentin der Dresden International University in Fellbach. Des Weiteren ist sie Fachkompetenzleiterin Motorik in den Kliniken Schmieder.

5 MODULARE THERAPIEKONZEPTE 09 Therapiegeräte effektiv miteinander verknüpfen! In zahlreichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass wiederholtes Üben mit Variationen und hoher Alltagsrelevanz das Wiedererlernen und Optimieren von verloren gegangenen Funktionen effektiv fördert. Die Struktur und Systematik der Therapien im Klinischen Alltag spielt hier eine besonders wichtige Rolle. Aus diesem Grund wurde ein an dem Schweregrad der Symptomatik orientiertes, modulares Behandlungskonzept entwickelt. In diesem Seminar wird anhand von praktischen Beispielen dieses Konzept näher erläutert. Referent Helmut Krause hat seinen Fachhochschulabschluss als Diplom- Ergotherapeut an der DIPLOMA in Nordhessen, Deutschland, absolviert. Als Ergotherapeut hat er mehrere Jahre in der Neurologie und in der Frührehabilitation, gearbeitet. Von war er als Ergotherapie-Leiter am Neurologischen Therapiecenter in Köln tätig, bevor er im Jahr 2005 in die St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch wechselte. Seither ist er als Bereichsleiter Motorik in der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch tätig. Vorträge, über die modulare Therapie und die Entwicklung, bis hin zur Gangrehabilitation, gehören zu Herr Krauses Spezialgebieten.

6 NEUROREHABILITATION & NACHSORGE 11 Wie lassen sich sensomotorische Funktionen effektiv verbessern? Bei vielen orthopädischen und neurologischen Erkrankungen ist die Steuerung zwischen Muskulatur und Nervensystem beeinträchtigt. Das Training dieser neuromuskulären Strukturen ist ein wichtiger Bestandteil des Behandlungskonzeptes, um verloren gegangenen Verbindungen des Nervensystems wieder herzustellen. In diesem Seminar werden die wichtigesten Therapieansätze zur Behandlung der häufigsten neurologischen Krankheitsbilder vorgestellt, insbesondere Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Querschnittlähmungen und Multiple Sklerose. Referent Ullrich Thiel hat 1996 seine Ausbildung zum Physiotherapeut abgeschlossen. Als Teamleiter in der neurologischen Rehabilitationsklinik Beelitz-Heilstätten und therapeutischer Leiter der ambulanten Rehabilitationsklinik am Sankt-Gertrauden-Krankenhaus Berlin hat er umfassende, langjährige Erfahrung in der Behandlung neurologischer Krankheitsbilder. Ullrich Thiel hat im Jahr 2012 seine eigene Praxis mit dem Schwerpunkt Sensomotorik und Rehabilitation eröffnet. Er ist regelmäßig an Neuentwicklungen verschiedener Hilfsmittel und Trainingsgeräte bis hin zur Robotik beteiligt.

7 BEHANDLUNG VON SCHWERSTBETROFFENEN 13 Gerätegestütztes Training als Basis der therapeutischen Intervention schwerstbetroffenener Patienten! Adäquate Therapie und Pflege von schwerstbetroffenen Patienten ist ein immer wichtiger werdendes Thema. Fortschritte in der medizinischen Technologie lassen die Überlebensrate schwerkranker oder schwerverletzter Personen drastisch ansteigen und können die Lebensspanne um ein Vielfaches verlängern. Die betroffenen Patienten benötigen deshalb immer häufiger langfristige, z.t. außerklinische, intensivmedizinische Betreuung. In diesem Seminar werden neue therapeutische Wege gezeigt, die die Behandlung von schwerstbetroffenen Patienten erleichtert. Referentin Janine Ehlers ist Diplom-Sprachheilpädagogin, Ergotherapeutin und Fachtherapeutin Wachkoma. Sie leitet drei interdisziplinäre Therapiezentren in Kerpen, Köln und Solingen mit Schwerpunkt außerklinische Intensivversorgung und behandelt dort vorrangig Menschen im Wachkoma, tracheotomierte und respiratorabhängige Patienten. Sie promoviert am Department für Neurowissenschaften & Rehabilitation der Universität zu Köln. Sie übt Lehrtätigkeiten für verschiedene Einrichtungen im Bereich der außerklinischen Intensivversorgung aus und war maßgeblich an der Entwicklung und Implementierung der Fachweiterbildung Fachtherapeut Wachkoma und MCS, sowie Fachtherapeut Beatmung beteiligt.

8 STURZPROPHYLAXE 15 Mit Sicherheit Stürze vermeiden! Vor allem bei neurologischen und geriatrischen Patienten geht eine zurückgewonnene Mobilität häufig noch mit einem erhöhten Sturzrisiko einher. Die Auseinandersetzung mit diesen Risiken ist unabdingbar um eine größtmögliche Selbständigkeit wiederzuerlangen. Die gerätegestützte Therapie bietet innovative Lösungen, dem Patienten gezielte Behandlungsmaßnahmen anzubieten und ihm ein sicheres Training zu ermöglichen. Ziel des Seminars ist es Sie zu befähigen individuelle Sturzrisiken bei Patienten zu erkennen und gezielte Maßnahmen zur Sturzprophylaxe zu ergreifen. Sie lernen sinnvolles Training mit den Patienten durchzuführen und die Patienten hinsichtlich Eigenübungen und Maßnahmen zur Sturzprophylaxe beraten zu können. Referentin Christine Greiff war mehrere Jahre leitende Physiotherapeutin in einem Krankenhaus mit geriatrischer Rehabilitation, des Weiteren Lehrkraft für die physiotherapeutische Ausbildung. Nun arbeitet sie als freiberufliche Referentin für Seminare in den Bereichen Sturzprophylaxe, Osteoporose und ICF-basiertes Arbeiten in der geriatrischen Rehabilitation, sowie betriebliche Gesundheitsförderung z. B. Burnoutprävention. Außerdem ist sie als Supervisorin / Coach in verschiedenen Unternehmen zur beruflichen Entwicklung von Einzelnen, Teams und Gruppen tätig. Seit 2013 hat sie eine Praxis für Physiotherapie und Prävention. Frau Greiff ist an wissenschaftlichen Arbeiten beteiligt.

9 VON DER KYBERNETIK BIS ZUR ISOKINETIK 17 Sie wissen alles über das zyklische Bewegungstraining? Wir zeigen Ihnen was noch möglich ist! >>Das Leben ist wie ein Fahrrad man muss in Bewegung bleiben, um die Balance zu halten.<< Was Albert Einstein einst schon so richtig formulierte ist heute auch durch zahlreiche Studien und Untersuchungen nachgewiesen. Und so wird vor allem auch in deutschen Kliniken fleißig geradelt. Bewegungstrainer sind ein elementarer Bestandteil der neurologischen, geriatrischen und orthopädischen Rehabilitation. Die Möglichkeiten, die unsere THERA-Trainer bieten, werden aber häufig unterschätzt. START- und STOP Taste allein bestimmen oftmals den Therapiealltag und dabei können sie doch so viel mehr... Wir zeigen Ihnen in Theorie und Praxis wie Sie ein zielgerichtetes, effektives Training für Ihre Patienten gestalten können und stellen Ihnen innovative Lösungen für das Einzel- und vor allem auch für das Gruppentraining vor. Getreu dem Motto: Gemeinsam radeln bringt mehr Spaß und Ansporn. Referent Stephan Fuchs ist Physiotherapeut und hat hierzu 1999 sein Examen am Universitätsklinikum Friedrichsheim/Frankfurt abgeschlossen. Durch zahlreiche Fortbildungen erweiterte er seine Kompetenz im Bereich Neurologie. Er hat 12 Jahre Berufserfahrung in Neurologischen Rehabilitationskliniken gesammelt. Stephan Fuchs hat 2008 ein Studium zum Bachelor of Business Administration an der Steinbeis-Hochschule Berlin abgeschlossen. Seit 2011 ist er bei der Firma medica Medizintechnik GmbH als Medizinprodukteberater und im Produktmanagement tätig. Des Weiteren hält er Workshops und Seminare zu neurologischen Fachthemen im In- und Ausland.

10 GROSSHIRNRINDE AN AMYGDALA WENN DIE ANGST MITLERNT 19 Lernen Sie das Erfolgsrezept moderner gerätegestützter Therapie zur Sturzprophylaxe kennen. Angst ist unser evolutionsbedingtes Überlebensmodell. Sie hilft uns vor allem in Gefahrensituationen adäquat zu reagieren. Sie bietet jedoch nur wenig Freiraum für kreative Handlungsplanung, wie wir sie zur Bewältigung des Alltags benötigen. Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für Pflegebedürftigkeit. Durch die Angst vor dem Stürzen wird die Mobilität oft noch weiter eingeschränkt. Es braucht also Therapiesituationen in denen Patienten sicher trainieren und erleben können, dass sie sich auf ihren Körper wieder verlassen können. Wir zeigen Ihnen in diesem Workshop, wie durch gezieltes Balancetraining das Sturzrisiko reduziert und sicheres Stehen und Gehen trainiert werden kann. Referent Stephan Fuchs ist Physiotherapeut und hat hierzu 1999 sein Examen am Universitätsklinikum Friedrichsheim/Frankfurt abgeschlossen. Durch zahlreiche Fortbildungen erweiterte er seine Kompetenz im Bereich Neurologie. Er hat 12 Jahre Berufserfahrung in Neurologischen Rehabilitationskliniken gesammelt. Stephan Fuchs hat 2008 ein Studium zum Bachelor of Business Administration an der Steinbeis-Hochschule Berlin abgeschlossen. Seit 2011 ist er bei der Firma medica Medizintechnik GmbH als Medizinprodukteberater und im Produktmanagement tätig. Des Weiteren hält er Workshops und Seminare zu neurologischen Fachthemen im In- und Ausland.

11 GEHEN LERNEN, ABER SICHER UND NICHT VON FALL ZU FALL 21 Das Gehen lernen im modernen Rehabilitationssetting wichtig ist, ist unumstritten. In jeder Fachzeitschrift liest man heute das Zauberwort Lokomotion. Das wiedererlernen der Gehfähigkeit hat für Patienten meist höchste Priorität. Die Lokomotionstherapie hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil moderner Rehabilitationsmedizin entwickelt. Hauptziel aller Bemühungen muss sein, den Patienten wieder auf den Boden zu bekommen. Denn dort muss er sicher gehen um wieder selbständig und autonom zu sein. Mit unserem THERA-Trainer e-go und einem fundierten Behandlungsplan schaffen wir genau diesen Alltagstransfer. Sicher, einfach und vor allem mit beiden Beinen auf dem Boden bringen wir Ihre Patienten in Gang und beschreiten gemeinsam einen der entscheidendsten Wege im Bereich der Gangrehabilitation. Referent Stephan Fuchs ist Physiotherapeut und hat hierzu 1999 sein Examen am Universitätsklinikum Friedrichsheim/Frankfurt abgeschlossen. Durch zahlreiche Fortbildungen erweiterte er seine Kompetenz im Bereich Neurologie. Er hat 12 Jahre Berufserfahrung in Neurologischen Rehabilitationskliniken gesammelt. Stephan Fuchs hat 2008 ein Studium zum Bachelor of Business Administration an der Steinbeis-Hochschule Berlin abgeschlossen. Seit 2011 ist er bei der Firma medica Medizintechnik GmbH als Medizinprodukteberater und im Produktmanagement tätig. Des Weiteren hält er Workshops und Seminare zu neurologischen Fachthemen im In- und Ausland.

12 IHR ANSPRECHPARTNER ANMELDEFORMULAR 23 Um eines unserer Seminare zu buchen, füllen Sie bitte das nachstehende Anmeldeformular aus und senden dieses an uns zurück. Gerne steht Ihnen Herr Dangel (Kundenberatung) mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet Ihre Fragen schnell und kompetent. WIR INTERESSIEREN UNS FÜR FOLGENDES SEMINAR: Paradigmenwechsel in der Neuroreha (Sabine Lamprecht) Modulare Therapiekonzepte (Helmut Krause) Neurorehabilitation & Nachsorge (Ullrich Thiel) Behandlung von Schwerstbetroffenen (Janine Ehlers) Sturzprophlaxe (Christine Greiff) Von der Kybernetik bis zur Isokinetik! (Stephan Fuchs) Grosshirnrinde an Amygdala wenn die Angst mitlernt... (Stephan Fuchs) Gehen lernen, aber sicher und nicht von Fall zu Fall! (Stephan Fuchs) MÖGLICHE WUNSCHTERMINE: (Bitte mindestens 3 Terminvorschläge) MÖGLICHE/R WOCHENTAG/E: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag ZEITRAHMEN: 1/2 Tag 1 Tag Individueller Zeitrahmen (nach Absprache) VORAUSSICHTLICHE TEILNEHMERZAHL: (Mindestens Kontatkieren Sie Herr Dangel: Telefonisch unter Per Einrichtung Ansprechpartner (Vor- & Nachname) Strasse & Nr. PLZ/ Ort Telefondurchwahl Datum/ Unterschrift

13 A /2015 Änderungen vorbehalten medica Medizintechnik GmbH Blumenweg Hochdorf Tel Fax

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