Vorwort Versionsgeschichte von SQL Server... 21

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2 Inhalt Vorwort In diesem Kapitel erfolgt zunächst ein kurzer geschichtlicher Überblick mit den wichtigsten Meilensteinen in der Geschichte von SQL Server. Anschließend stellen wir Ihnen die wichtigsten neuen Features von SQL Server 2008 R2 vor. In den weiteren Kapiteln führen wir Sie dann in die Details dieser Features ein. Verschaffen Sie sich hier einen ersten Überblick Versionsgeschichte von SQL Server Entwicklung bis Microsoft SQL Server Von Microsoft SQL Server 2008 zu 2008 R SQL Server 2008 R2 wichtige Neuerungen im Überblick SQL Server 2008 R2 Business-Intelligence-(BI) Komponenten SQL Server und Reporting Services SQL Server PowerPivot und SharePoint Utility Control Points Operation Dashboards Deploy Data Tier Application SQL Server System Prep SQL Server 2008 R2 StreamInsight Unicode-Komprimierung Parallel Data Warehouse Master Data Services Um SQL Server stabil, zukunftssicher und performant betreiben zu können, werden in diesem Kapitel Themen zu Speicher, SQL-Server I/O, RAID-Konfiguration und virtuellen Umgebungen besprochen. Dies soll Sie in die Lage versetzen, eine stabile und leistungsfähige Datenbankserverinfrastruktur aufzubauen Zukunftssicherheit, Stabilität und Performance im Enterprise-Bereich Kapazitätsplanung von Prozessor, Speicher und I/O Erfassen von Leistungs- und Baseline-Daten Sequentielle und Random I/O Dimensionierung des E/A-Subsystems Bestimmen der Größe der Auslagerungsdatei RAID und SAN Konfiguration RAID 0 Stripe Set RAID-1-Spiegelung RAID 5 Stripe Set mit Parität RAID RAID Hardware-Schnittstellen SQL Server und virtuelle Umgebungen was gibt es zu beachten? Ausblick auf zukünftige Technologien Storage im Netz

3 Inhalt In diesem Kapitel wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick über die SQL-Server-Editionen geben. Dabei stellen wir den Funktionsumfang dar und geben Ihnen nicht zuletzt einen Ausblick auf moderne Technologien wie SQL Server Azure Die SQL-Server-Editionen im Überblick Standard Edition Enterprise Edition Datacenter Edition Parallel Data Warehouse Edition Spezielle Editionen Developer Edition Web Edition Workgroup Edition Express Edition Compact Edition SQL Server Azure Windows und SQL Azure Überblick Technologie und Zugriff Zusammenfassung In diesem Kapitel beschreiben wir den eigentlichen Installationsprozess. Hierbei geht es vor allem darum, die notwendigen Features zu aktivieren, die richtigen Dateipfade zu wählen und dem Thema Sicherheit auf Grundlage der SQL-Server-Dienstkonten Rechnung zu tragen Installation, Aktualisierung auf SQL Server 2008 R Überlegungen zur Installation Sprachen und landesspezifische Anpassungen Sortierreihenfolge Windows- versus SQL-Server-Authentifizierung Sicherheitsbetrachtungen die Wahl der richtigen Dienstkonten Aktualisierung von SQL Server 2008 auf SQL Server 2008 R Die Installation einer Standardinstanz Der Installationsprozess im Detail SQL Server und mehrere Instanzen Überprüfen der Installation Workshop: Durchführen einer unbeaufsichtigten Installation und Sysprep Vorbereiten einer Installation mit Sysprep Abschließen einer mit Sysprep vorbereiteten Installation Dieses Kapitel zeigt Administratoren, welche Konfigurationen nach der Installation notwendig sind. Gerade im Hinblick auf Sicherheit, Funktionalität und Skalierung ist das Thema»Konfiguration«zentral Konfigurieren von SQL Server 2008 R Der SQL Server Configuration Manager Die Dienste des SQL Servers 2008 R

4 Inhalt Client-Konfiguration, Alias und Protokolle Deaktivieren nicht benötigter Dienste Die SQL-Server-Protokolle Shared Memory TCP/IP Named Pipes VIA Virtual Interface Adapter Verschlüsselung der Kommunikation SQL-Server-Startparameter sqlcmd Das Tool für die Kommandozeile Verwalten von SQL Server 2008 mit Windows PowerShell Konfiguration des SQL Server Agents Konfiguration von SQL Server mit Hilfe der Richtlinienverwaltung UCP Utility Control Points Technologie von UCP Der Hilfsprogramm-Explorer Einrichten eines UCP auf einer Instanz von SQL Server In diesem Kapitel stellen wir die SQL-Server-Systemdatenbanken vor und erklären ihre Funktion. Diese Grundlagen brauchen Sie, um die Arbeitsweise von SQL Server zu verstehen und um bewerten zu können, wie Sie die Systemdatenbanken in Ihre Sicherungsstrategie integrieren Die SQL-Server-Systemdatenbanken im Überblick Aufbau und Funktionsweise von SQL-Server-Systemdatenbanken Zusammenhänge Wiederherstellungsmodell, Sicherung der Datenbank und Transaktionsprotokoll Die Ressourcen- und Distributionsdatenbank Verschieben von Systemdatenbanken Neuerstellen von Systemdatenbanken Bei der Einarbeitung in ein Datenbanksystem gibt es viele Informationen, Features und Begriffe, die anfangs ungefiltert auf einen Administrator oder Entwickler einströmen. Wo also anfangen was ist wirklich wichtig? Grundlegendes Know-how für Administratoren und Entwickler SQL Server verwalten Überblick über das SQL Server Management Studio Starten von SQL Server Management Studio Grundlegender Aufbau von SQL Server Management Studio Der Objekt-Explorer Abfrage-Editor-Fenster Management-Studio-Berichte

5 Inhalt Verwalten verschiedener SQL-Server- Instanzen und -Versionen Vorlagen-Explorer und Vorlagenparameter Schablonen erleichtern die Arbeit Der»Skript«-Button eigentlich ist alles T-SQL IntelliSense Unterstützung zur passenden Zeit Dynamische Verwaltungssichten, Katalogsichten Katalogsichten Dynamische Verwaltungssichten Informationen und Leistungsdaten rundherum Scripting mit T-SQL Datenbanken anlegen Was passiert beim Erstellen einer Datenbank? Tipps zur Vergabe von Datenbanknamen Dateigruppen Strategie zur Verteilung von Objekten auf Datenträgern Fehler finden Debuggen von T-SQL T-SQL: Die wichtigsten Befehle für den Administrator DML Select, Insert, Update, Delete DDL Create, Alter, Drop Views / Sichten Daten aus anderen Perspektiven Benutzerdefinierte Funktionen Anlegen, Anzeigen und Löschen von benutzerdefinierten Funktionen Aufrufen von benutzerdefinierten Funktionen Gespeicherte Prozeduren Erstellen von gespeicherten Prozeduren Anzeigen und Löschen von gespeicherten Prozeduren in SSMS Gespeicherte Prozeduren und Parameter Gespeicherte Prozeduren ausführen Wichtige gespeicherte Prozeduren sp_help sp_helpdb sp_monitor Erweiterte Systemprozeduren Wichtige Funktionen Trigger DML-Trigger Die Triggertabellen»inserted«und»deleted« Ein Trigger für alle Fälle

6 Inhalt Trigger und Cursorschleifen Die UPDATE()-Funktion DDL-Trigger Zum richtigen Umgang mit Triggern Der Begriff»Shell«bezeichnet in der IT-Branche eine Software, die eine Verbindung zwischen Benutzer und Betriebssystem herstellt. Dies trifft zwar in der Regel auch für die GUI-(Graphical User Interface-)Tools zu, jedoch versteht man normalerweise eine»shell«als ein kommandozeilenorientiertes Benutzertool PowerShell Warum PowerShell? Was bietet PowerShell? Cmdlets (Commandlets) PowerShell-Anbieter (Provider) PowerShell-Skripte Wie wird PowerShell installiert und aufgerufen? PowerShell aus SSMS aufrufen PowerShell über sqlps aufrufen PowerShell über die Windows-PowerShell aufrufen PowerShell über den Agent ausführen Beispiel: Anzeigen der Instanzen von SQL Server in HTML Funktionstüchtige Backups sind elementar für eine erfolgreiche Wiederherstellung einer Datenbank nach einem Notfall. Dieses Kapitel beleuchtet wichtige Vorgehensweisen und Strategien der Datensicherung und -wiederherstellung Backup und Recovery Sicherungsverfahren Vollständige Sicherung Differentielle Sicherung Transaktionsprotokollsicherung Sicherung des Protokollfragments Teilsicherung Dateigruppensicherung Wiederherstellungsmodelle ein Überblick über die Backup-Möglichkeiten Das Wiederherstellungsmodell»Einfach« Das Wiederherstellungsmodell»Vollständig« Massenprotokolliert Sicherung von Dateigruppen Systemdatenbanken richtig sichern und wiederherstellen Datenbank-Snapshots Datenbankzustände konservieren und wiederherstellen Wie wird ein Snapshot erzeugt? Wie ist die Snapshot-Technologie mit Sicherung und Wiederherstellung in Einklang zu bringen?

7 Inhalt 9.6 Backup-Strategie Strategie für vollständige Datenbanksicherungen? Strategie für Datenbank und Transaktionsprotokollsicherung Weitere Backup-Strategien Medien Logische Sicherungsmedien Datenträgersicherungsmedien Zusammenfassung Workshops: Datenbanken mit verschiedenen Methoden richtig sichern Szenario 1: Einfache, vollständige Sicherung einer Datenbank Szenario 2: Wiederherstellen einer Datenbank aus einer Vollsicherung Szenario 3: Wiederherstellen der Systemdatenbank»master«aus einer Sicherung Szenario 4: Sichern und zeitpunktgenaues Wiederherstellen einer Datenbank Das Thema Sicherheit ist für jedes Unternehmen unverzichtbar. Hinsichtlich der Sicherheit bietet SQL Server eine Reihe von Technologien, die Administratoren die Möglichkeit geben, SQL Server in eine sichere Unternehmensinfrastruktur zu integrieren SQL-Server-Sicherheit Das SQL-Server-Authentifizierungskonzept Authentifizierungsstufe»Server«: Server-Berechtigungen Windows-Authentifizierung SQL-Server-Authentifizierung Serverrollen Was sind Serverrollen? Die Rolle»public« Workshop I: Zuweisen einer SQL-Anmeldung zu einer festen Serverrolle Workshop II: Zuweisen von separaten Berechtigungen zu SQL-Server-Anmeldungen Authentifizierungsstufe»Datenbank«: Datenbankberechtigungen Direkte Zuordnung von Datenbanken zu einer SQL-Server-Anmeldung Datenbankbenutzer nachträglich anlegen und zuordnen Datenbankbenutzer»guest«

8 Inhalt Das Problem der verwaisten Benutzer (Orphaned Users) Berechtigungen auf allen Ebenen Datenbank-Zugriffsberechtigungen setzen Zugriffsberechtigungen aus Perspektive des Datenbankbenutzers setzen Datenbankrollen Workshop: Anlegen einer Datenbankrolle Schemas Workshop: Anlegen eines Schemas Buchhaltung mit SSMS Datenverschlüsselung mit Zertifikaten und Schlüsseln Schlüssel, Zertifikate und Algorithmen Datenverschlüsselung Workshops: Verschlüsseln und Entschlüsseln von Daten Transparente Datenverschlüsselung (Transparent Data Encryption, TDE) Kommunikationsverschlüsselung Sichern und Wiederherstellen von Zertifikaten und Schlüsseln Verbindungsserver/Delegation Anlegen eines Verbindungsservers mit Zugriff auf eine weitere SQL-Server-Instanz mit Management Studio Delegation Die Integration Services sind einer der mächtigsten Services rund um den SQL Server. Gerade im Bereich Wartung, Datentransfer und Automatisierung leisten sie wichtige Hilfe. Nur Administratoren, die das volle Potenzial erkennen und bewerten können, sind in der Lage, einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen Übertragen von Daten die Integration Services Möglichkeiten zum Massenimport BCP schnell im- und exportieren BULK INSERT OPENROWSET Der Import/Export-Assistent SSIS-Anwendungen: Erstellen von DTSX-Paketen Der Datenflusstask Ereignishandler SSIS-Paketkonfiguration Protokollierung

9 Inhalt Bereitstellen von Paketen Migration von DTS-Paketen aus Vorgängerversionen von SQL Server SSIS-Anwendungen: Erstellen eines Workflows zum Export von Daten mit Transformation und automatisierten Wartungsplänen Durch Automatisierung lässt sich erheblich Zeit sparen und die Produktivität erhöhen. Das automatische Ausführen von Aufgaben und Prozessen ist in der modernen Datenverarbeitung ein Muss. In diesem Kapitel werden die von SQL Server angebotenen Möglichkeiten erläutert Automatisieren von administrativen Aufgaben Der SQL-Server-Agent Erstellen von Aufträgen und Ausführen von SSIS-Paketen Wartungspläne und T-SQL-Skripte Konfigurieren des SQL-Server-Agents Was sind Proxy-Konten, und welche Bedeutung kommt ihnen zu? SQL Server kann mit Ihnen kommunizieren und Sie über wichtige Ereignisse auf dem Laufenden halten. In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie Datenbank- konfigurieren und was Warnungen und Operatoren sind Einrichten von Warnungen und Benachrichtigungen Konfigurieren von Datenbank Aktivieren von Datenbank Einrichten eines Profils Einrichten von Warnungen Anlegen von Operatoren Warnungen zum Leistungsstatus, Fehlernummern und WMI SQL-Server-Ereigniswarnung SQL-Server-Leistungsstatuswarnung WMI-Ereigniswarnung Skalierung ist ein wichtiges Thema, um Investitionen für die Zukunft zu sichern. Wenn Unternehmen wachsen, dann ist dasjenige Unternehmen im Vorteil, das keine völlig neuen Lösungen implementieren muss, sondern nur weitere Lizenzen kauft Skalierbarkeit von SQL Server Verteilen der SQL-Server-Dienste Service Broker Nachrichtentypen Verträge Warteschlangen Dienste SQL Server und NLB-Cluster Reporting Services und Lastenausgleich Failover-Cluster SQL Server-Protokollversand

10 Inhalt 14.4 Skalierung der Analysis Services Skalierbarkeit von Datenbanken mit Hilfe der Peer-to-Peer-Transaktionsreplikation SQL Server und SharePoint-2010-Farmen SharePoint 2010 als einzelner Server SharePoint 2010 als einzelner Server mit SQL Server 2008 R SharePoint 2010 in einem dreistufigen Farmmodell Die Replikation gehört zum Handwerkszeug eines Administrators. Mit ihr lassen sich Daten aus einer Quellinstanz in eine oder mehrere Zielinstanzen kopieren oder verteilen und anschließend zur Sicherung der Konsistenz synchronisieren. Was Sie bei diesem praktischen, aber zweifelsohne sensiblen Thema beachten müssen, erfahren Sie in diesem Kapitel Verteilung von Daten Replikation ist kein Hexenwerk Einführung in die Replikation Replikations-Agents Speicherplatz und Zeitpläne Die Rollenverteilung bei einer Replikation Verleger Verteiler Abonnent Replikationsarten Die Snapshotreplikation Die Transaktionsreplikation Die Mergereplikation HTTP-Mergereplikation Websynchronisierung Die Peer-to-Peer-Replikation Entscheidungsfaktoren für eine Replikationsart Workshop: Einrichten einer Transaktionsreplikation Was hohe Verfügbarkeit bedeutet und wie sie gemessen an den Service Level Agreements der Unternehmen umgesetzt wird, erfahren Sie in diesem Kapitel. Sie müssen in der Lage sein, SQL Server in Hochverfügbarkeitsszenarien einzusetzen. Dabei ist es wichtig, die Unterschiede zwischen den einzelnen Hochverfügbarkeitstechnologien, deren Kosten und den jeweiligen administrativen Aufwand abschätzen zu können, um eine geeignete Lösung für Ihr Unternehmen zu implementieren Hochverfügbarkeitslösungen Failover-Cluster Clusterressourcen Quorumdatenträger Clusterknoten Verhindern von Netzwerkausfällen beim Failover-Cluster Clusterarten Standardcluster Hauptknotensatzcluster Datenbankspiegelung SQL-Server-Endpunkte Erzwingen eines Failovers auf die Spiegeldatenbank

11 Inhalt Reparatur fehlerverdächtiger Seiten Überlegungen zum Schutz der Datenbankspiegelung Fazit Protokollversand Einsatzszenarien für eine Lösung mit dem Protokollversand Grundlagen einer Protokollversandlösung Kombinieren von Lösungen für hohe Verfügbarkeit Kombination Protokollversand und Lastenausgleich Kombination Protokollversand, Datenbankspiegelung und Lastenausgleich Workshop I: Einrichten einer Datenbankspiegelung Workshop II: Einrichten des Protokollversands In diesem Kapitel erfahren Sie, über welche Möglichkeiten der Überwachung SQL Server verfügt und wie Sie diese in Ihrer täglichen Praxis einsetzen Überwachen von SQL Server 2008 R Überwachen der SQL-Server-Aktivität mit SQL Server Monitor Bereich»Übersicht« Bereich»Prozesse« Bereich»Ressourcenwartevorgänge« Bereich»Datendatei-E/A« Bereich»Aktuelle wertvolle Abfragen« Ablaufverfolgung von SQL Server mit dem Profiler Der Windows-Systemmonitor Synchronisation von Windows-Systemmonitor und SQL Profiler SQLdiag SQLServerAuditing Überwachen der Login-Aktivität SQL-Server-Überwachung C2-Überwachung mit SQL Server Konfigurieren des Datenauflisters Was ist ein VDWH? Einrichten eines Verwaltungs-Data-Warehouse Anzeige und Auswertung der Daten Deadlocks, Geschwindigkeit, Transaktionen, Isolation Level und vieles mehr: Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über wichtige Technologien, Hilfsmittel und Lösungen, um so manche Herausforderung beim täglichen Administrieren und Entwickeln von SQL Server zu meistern Problembehebung und Performance-Tuning Richtiges Verwalten von Daten Daten lesen und schreiben

12 Inhalt Lesen von Daten Aktualisieren von Daten Wie werden Abfragen ausgeführt? Erstellung eines Ausführungsplans Der Plancache und die Wiederverwendung von Ausführungsplänen SQL Ausführungspläne richtig lesen Der Datenbankoptimierungsratgeber Beschreibung der Vorgehensweise Registerkarte»Allgemein« Registerkarte»Optimierungsoptionen« Registerkarte»Status« Registerkarte»Empfehlungen« Registerkarte»Berichte« Fragen und Antworten Resource Governor Ressourcenkontrolle Ressourcenpools Arbeitsauslastungsgruppen Klassifizierungsfunktion Indizes wichtiges Mittel für eine gute Performance Was ist ein Index? Gruppierte Indizes (clustered Indexes) Nicht gruppierte Indizes (nonclustered Indexes) Gefilterte Indizes Anlegen von Indizes Anzeigen von Indizes in Management Studio Indizierte Sichten Ermitteln fehlender Indizes Statistiken und Wartungspläne Datenkomprimierung Zeilenkomprimierung Seitenkomprimierung Unicode-Komprimierung Komprimierung aktivieren Change Data Capture Datenbankoperationen Transaktionen Isolation Level Parallelitätsprobleme (Deadlocks) Erzeugen eines Deadlocks Partitionierung wenn Tabellen sehr groß werden

13 Inhalt In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie mehrere SQL Server verwalten, Aufgaben zusammenfassen, Ressourcen verwenden oder eine Multiserver-Umgebung administrieren Applikations- und Multiserver-Verwaltung Vorteile und Einsatz der Multiserver-Verwaltung Einrichten eines Masterservers Definieren von Wartungsplänen und Aufträgen für Masterserver Verwalten von Ziel- und Masterservern DAC (Data Tier Application) Registrieren einer DAC-Anwendung in SSMS Datenebenenanwendung in Management Studio aktualisieren In diesem Kapitel möchten wir Ihnen zwei weitere Komponenten vorstellen, die mit der Edition von SQL Server 2008 R2 zur Verfügung gestellt werden. Sie erweitern die Möglichkeiten der Datenanalyse und Datenverwaltung erheblich SQL Server 2008 R2 Komponenten für Entwickler Master Data Services StreamInsight Die Architektur von StreamInsight StreamInsight installieren Weiterführende Informationen Mit dem SQL Server 2008 R2 geht Microsoft den Weg im Bereich Data Warehouse konsequent weiter und bringt mit der Parallel-Data-Warehouse-Lösung eine neue Version auf den Markt, die sich an den Anforderungen der Zukunft orientiert Parallel Data Warehouse Schlüsselmerkmale Symmetrisches Multiprocessing Massive parallele Verarbeitung Datenzugriff Parallele Verarbeitung Parallel-Data-Warehouse-Architektur Hub-and-Spoke-Architektur Parallel-Data-Warehouse-Knoten Kontrollknoten Rechenknoten ETL-Prozessknoten Backup-Knoten Verteilung von Datenbanken und Tabellen Tabellen, Sichten und Indizes Verwaltung

14 Inhalt Die Reporting Services von SQL Server 2008 R2 sind neben den Integration Services und Analysis Services eine weitere wichtige Säule im Bereich Business Intelligence. Erst mit Hilfe der Visualisierung von Unternehmensdaten ist es oftmals möglich, fundierte Entscheidungen zu treffen. Egal ob Unternehmensleitung, Controller, Power-User oder Administratoren, sie alle benötigen Informationen und Daten in einer für sie entsprechend aufbereiteten Form Die Reporting Services Neuerungen in den Reporting Services 2008 R Bereitstellung und Skalierung der Reporting Services Installation und Konfiguration Die Installation Die Konfiguration Workshops Erstellen und Veröffentlichen eines Berichts mit Visual Studio Erstellen und Veröffentlichen eines Berichts mit dem Report Builder Erstellen einer Karte mit dem Karten-Assistenten des Report Builders Übersicht über die Integration von Reporting Services und SharePoint-Technologien Analysis Services und PowerPivot ermöglichen es, riesige Datenmengen direkt über ein Excel-Add-in zu analysieren. In diesem Kapitel stellen wir zuerst das Konzept der Analysis Services vor und erläutern anschließend PowerPivot. Dazu setzen wir Schritt für Schritt an einem Beispiel ein kleines Projekt um Analysis Services Erstellen eines Analysis-Services-Projekts OLTP- und OLAP-Datenbanken Erstellen eines OLAP-Projektes Cubestruktur Dimensionsverwendung Berechnungen KPIs Aktionen Partitionen Aggregationen Perspektiven Übersetzungen Microsoft Excel und Analysis Services Das Sicherheitskonzept von Analysis Services SQL Server 2008 R2 und PowerPivot für Excel Index

15 1 Versionsgeschichte von SQL Server Jahr Version 2008 Version 10.0/SQL Server Version 10.5/SQL Server 2008 R2 Tabelle 1.1 Historie der SQL-Server-Versionen (Forts.) 1.1 Entwicklung bis Microsoft SQL Server 2005 Seit der Version 2000 des Microsoft SQL Servers sind standardmäßig eine Volltextsuche und OLAP-Funktionalitäten integriert. Diese OLAP-Funktionalitäten werden seit der Version 2005 SSAS oder besser SQL Server Analysis Services genannt. Zum Lieferumfang gehörte ein grafisches Tool zur Datenbankverwaltung und -programmierung. Der Enterprise Manager diente der vollständigen grafischen Verwaltung und der Query-Analyzer, der auch Funktionen zur Programmierung und Optimierung der Datenbank mitbringt, zur codebasierten Verwaltung. Mit dem SQL Server 2005 wurden viele Neuerungen eingeführt. Diese betrafen sowohl Administratoren als auch Entwickler. Zu den Neuerungen für Administratoren zählten z.b. die Datenbankspiegelung, der Protokollversand, die Integration Services, Sicherheitserweiterungen und die neuen Services. Gerade die neuen Services SSIS/Integration Services, SSRS/Reporting Services und SSAS/ Analysis Services waren es, die dem SQL Server einen erheblichen Mehrwert gaben und somit dafür sorgten, das der SQL Server das am schnellsten wachsende Datenbankprodukt am Markt wurde. In vielen Seminaren haben wir immer wieder von neuem erlebt, wie begeistert Administratoren und Entwickler von den neuen Möglichkeiten des SQL Servers waren. Diese Begeisterung der Seminarteilnehmer zu sehen, die im Seminar die Möglichkeiten des SQL Servers entdecken und darauf aufmerksam gemacht werden, bereitet mir immer wieder sehr große Freude. Technologien und Neuerungen in einem Seminar zu vermitteln ist sicherlich die eine Seite, sie dann jedoch im weiteren Verlauf gemeinsam mit den Unternehmen umzusetzen ist immer wieder eine weitere sehr schöne Aufgabe. Es macht mich immer glücklich, wenn ich sehe, wie zufrieden Administratoren oder Entwickler sind, die neue Lösungen und Technologien einführen, um damit ihre Probleme lösen zu können. Somit stellt sicherlich der SQL Server 2005 einen großen Meilenstein in der Geschichte dieses Produktes dar. Dazu kam die Integration der CLR (Common Language Runtime), was die Entwicklung von.net-code im SQL Server ermöglichte. Viele Entwickler waren hocherfreut über die Integration von Visual Studio und die Möglichkeiten, pro- 22

16 Von Microsoft SQL Server 2008 zu 2008 R2 1.2 fessionelles Debugging durchzuführen. Allein die Möglichkeit, auf die sehr umfangreiche Klassenbibliothek des.net Frameworks zurückzugreifen, war ein echter Höhepunkt. Ein neues einheitliches Verwaltungstool mit dem Namen SSMS SQL Server Management Studio wurde eingeführt, mit dem es jetzt möglich war, GUI- und codebasiert innerhalb einer Umgebung zu arbeiten. Somit wurden der Query-Analyzer und der Enterprise Manager abgelöst. Visual Studio ermöglichte es zudem, eine Solution anzulegen und mit gängigen Quellcodeverwaltungssystemen zu arbeiten. Eine vollständige XML-Unterstützung, bei der nicht nur der Datentyp XML existierte, war ebenfalls Bestandteil der Version Seit der Version 7 stellt Microsoft eine kostenlose Variante des SQL Servers zur Verfügung. Diese wurde bis zur Version 2000 MSDE (Microsoft Desktop Engine) genannt und mit der Version 2008 in Microsoft SQL Server Express Edition umbenannt. Die SQL Server Express Edition hat wesentlich weniger Einschränkungen als die MSDE. Es gibt keine Workload-Beschränkung mehr, und neben dem Management Studio Express ist auch der Assistent zum Importieren und Exportieren von Datenbanken enthalten. Ein weiteres Ziel von Microsoft war es, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, nicht auf Basis von Microsoft Access zu entwickeln, sondern gleich den Code auf Basis des SQL Servers aufzubauen. Somit müssen keine Änderungen am Code vorgenommen werden, falls es zu einer Skalierung kommt. Es ist dann lediglich notwendig, sich eine Lizenz des SQL Servers zu beschaffen. Natürlich unterliegt die kostenlose Version einigen Einschränkungen. In Kapitel 3,»Die SQL-Server Editionen im Überblick«, geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Versionen des SQL Servers 2008 R2 und deren Leistungsumfang. 1.2 Von Microsoft SQL Server 2008 zu 2008 R2 Mit der Version 2008 erfolgten viele Verbesserungen die sich Kunden im Zusammenhang mit dem SQL Server 2005 gewünscht hatten. So wurden Features wie z.b. die transparente Datenbankverschlüsselung, die richtlinienbasierte Verwaltung, der Datensammler, die Ressourcenverwaltung, Change Data Capture und Change Tracking eingeführt. Des Weiteren hat sich Microsoft auf die Fahne geschrieben, das Thema BI (Business Intelligence) weiter in den Unternehmen zu etablieren und es für jeden so einfach wie möglich zugänglich zu machen. Dieses Ziel wurde im SQL Server 2008 R2 weiterverfolgt, und Themen wie Self-BI und PowerPivot stehen heute auf der Tagesordnung. Alles in allem führt Microsoft seine Erfolgsgeschichte mit dem aktuellen Release SQL Server 2008 R2 fort, und wir freuen uns, Ihnen einen Einstieg in das Thema geben zu können. 23

Auf einen Blick. Auf einen Blick

Auf einen Blick. Auf einen Blick Auf einen Blick Auf einen Blick 1 Die Versionsgeschichte von SQL Server... 27 2 Zukunftssicherheit, Stabilität und Performance im Enterprise-Bereich... 37 3 Die SQL-Server-Editionen im Überblick... 51

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