Kriegsklauseln und Schadensausgleich

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kriegsklauseln und Schadensausgleich"

Transkript

1 Alle Soldatinnen und Soldaten, die an einer besonderen Auslandsverwendung im Sinne des 56 des Bundesbesoldungsgesetzes / 63c des Soldatenversorgungsgesetzes teilnehmen, sollten im Hinblick auf ihre persönliche Risikovorsorge Folgendes beachten: Kriegsklauseln und Schadensausgleich -1- Die privaten Versicherungsverträgen zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen enthalten regelmäßig ein Leistungsverweigerungsrecht des Versicherungsunternehmens in den Fällen, in denen die Schädigung unmittelbar oder mittelbar durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse verursacht wird (sogenannte Kriegsklausel ). -2- Für Lebensversicherungen konnte durch Intervention des Bundesministeriums der Verteidigung bei der deutschen Versicherungswirtschaft bereits im Jahre 1990 erreicht werden, dass das sogenannte passive Kriegsrisiko vom Versicherungsschutz erfasst wird. Die entsprechende Formulierung lautet gemäß der Empfehlung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV) in den Allgemeinen Lebensversicherungs-Bedingungen (ALB) etwa folgendermaßen: Die Einschränkung der Leistungspflicht gilt nicht, wenn die versicherte Person in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen stirbt, an denen sie nicht aktiv beteiligt war. -3- Umgekehrt setzt also die Verwirklichung des aktiven Kriegsrisikos voraus, dass die versicherte Person bei Kriegs- oder Bürgerkriegsereignissen getötet wird, an denen sie aktiv beteiligt war. -4- Wichtig: Nicht alle Anbieter am deutschen Versicherungsmarkt halten sich an die Empfehlung des GDV. Achten Sie deshalb beim Abschluss von Lebensversicherungsverträgen darauf, dass die vereinbarte Kriegsklausel keine darüber hinausreichenden Einschränkungen beinhaltet. Dies gilt auch für andere Versicherungen, denen die ALB zugrunde liegen, zum Beispiel einer privaten Rentenversicherung, einer Versicherung, die das reine Todesfallrisiko abdeckt, oder einer Dienstbeziehungsweise Berufsunfähigkeitsversicherung. -5- Berufssoldatinnen und Berufssoldaten, Soldatinnen auf Zeit und Soldaten auf Zeit sowie Beamtinnen und Beamte der Bundeswehr, die Versicherungsverträge nach dem Rahmenvertrag Bundeswehr (VMBl 1993 S. 271) abschließen, haben das passive Kriegsrisiko mitversichert. Darüber hinaus fallen Auslandseinsätze, für die es einen Kabinettbeschluss beziehungsweise die Zustimmung des Deutschen Bundestages gibt und die als humanitär oder friedenssichernd/friedenserhaltend eingestuft wurden, bei einer Versicherung nach dem Rahmenvertrag Bundeswehr unter das passive Kriegsrisiko, so dass bei einer solchen Versicherung während derartiger Einsätze uneingeschränkter Versicherungsschutz besteht. Dies gilt auch bei Einsatz von Waffengewalt. Um welche aktuellen Mandate es sich dabei handelt, wird den Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmern vom Rahmenvertrag BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

2 Bundeswehr in einem Policenbegleitschreiben Versicherungsschutz bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr mitgeteilt. -6- Wichtig: Falls ein Versicherungsunternehmen auf seine nicht bestehende Leistungspflicht unter Bezugnahme auf die oben beschriebene Kriegsklausel in den Versicherungsbedingungen hinweist, ist es nicht notwendig, sich gegen diese Ankündigung der Versicherungsgesellschaft zu wenden, da in diesem Fall ein gesetzlicher Anspruch auf einen Schadensausgleich in angemessenem Umfang nach besteht. Dieser Anspruch besteht jedoch nicht, wenn darüber hinausgehende Leistungsausschlüsse vereinbart werden. Beispiel: Bei einer Lebensversicherung wird mit dem Versicherungsunternehmen ausdrücklich vereinbart, dass während der Teilnahme an bestimmten Auslandseinsätzen (zum Beispiel bei ISAF) überhaupt kein Versicherungsschutz gewährt wird. Dieser Versicherungsausschluss gälte auch, wenn die versicherte Person während des Einsatzes stirbt, ohne dass ein Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen besteht. Ein Schadensausgleich durch den Bund könnte in diesem Fall nicht gewährt werden, weil der Versicherungsausfall nicht Folge der Kriegsklausel, sondern Folge des vereinbarten Versicherungsausschlusses ist. Wird hingegen trotz der grundsätzlich als aktives Kriegsrisiko bewerteten Konfliktsituation bei einem bestimmten Auslandseinsatz vom Versicherungsunternehmen zugesichert, dass in jedem Einzelfall geprüft wird, ob eine Leistungspflicht besteht, ist dies im Hinblick auf den Schadensausgleich nach unschädlich. Ergibt sich aufgrund der Einzelfallprüfung eine Anwendung der Kriegsklausel, besteht Anspruch auf Schadensausgleich in angemessenem Umfang durch den Bund. Schadensausgleich in angemessenem Umfang bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die Leistung an einem üblichen Versicherungsschutz unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensverhältnisse der oder des Betroffenen und an den sonstigen Umständen des Einzelfalles orientiert. Eine gemessen an den tatsächlich gegebenen persönlichen Lebensverhältnissen weit überhöhte Versicherungssumme könnte insofern nur im oben genannten Umfang ersetzt werden. Umfasst sind beispielsweise Lebens- und Unfallversicherungsverträge, die üblicherweise zur Absicherung der Finanzierung von Wohneigentum oder auch zur Alterssicherung abgeschlossen werden. Dies gilt auch für darin enthaltene Invaliditätszusatzversicherungen. Eine Begrenzung auf einen bestimmten Schadensbetrag ist nicht vorgesehen. Lebensversicherungen bis zu einer Summe von Euro gelten ohne weitere Prüfung als angemessen. -7- Falls die Anwendung der Kriegsklausel im Einzelfall nicht sachgerecht erscheint, wird der Bund gegen Abtretung der Versicherungsansprüche durch die Bezugsberechtigte oder den Bezugsberechtigten mit dem Schadensausgleich in Vorleistung treten und gegebenenfalls die Versicherungssumme bei der Versicherungsgesellschaft geltend machen. BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

3 Obliegenheiten -8- Mit dem Abschluss eines Versicherungsvertrages obliegen den Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmern verschiedene vertragliche Pflichten (Obliegenheiten). Dazu gehören auch Mitteilungspflichten von besonderen versicherungstechnisch bedeutsamen Risiken. Im Hinblick auf die Frage, ob ein Auslandseinsatz dem Versicherungsunternehmen zuvor anzuzeigen ist, hat der GDV die Sachlage in einem an seine Mitgliedsunternehmen gerichteten Rundschreiben folgendermaßen bewertet: -9- Für den Bereich der Lebensversicherung ist festzustellen, dass grundsätzlich Versicherungsschutz für die gesamte Vertragslaufzeit gewährt wird. Bei Antragstellung wird hierfür nach dem Beruf der Antragsstellerin bzw. des Antragstellers gefragt, wenn es sich um eine Berufsunfähigkeits-, sonstige Risiko- oder Kapitallebensversicherung handelt. Auch wird in diesem Zusammenhang nach den damit verbundenen besonderen Risiken gefragt. Zusätzlich kann auch die Frage gestellt werden, ob demnächst ein Auslandsaufenthalt geplant ist. Sofern das Versicherungsunternehmen daraufhin Versicherungsschutz gewährt, bedarf es im Grundsatz keiner weiteren Anzeige mehr, wenn sich die Risikosituation der Soldatin oder des Soldaten während des laufenden Vertragsverhältnisses ändert. Etwas anderes gilt nur dann, wenn ausdrücklich eine Vereinbarung mit der Soldatin oder dem Soldaten getroffen worden ist, dass bestimmte geänderte Gefahrumstände anzuzeigen sind. Damit ergibt sich, dass während eines laufenden Vertragsverhältnisses grundsätzlich Änderungen der Risikosituation zu Lasten des Versicherungsunternehmens gehen Hingegen ist in der privaten Unfallversicherung das Kriegsrisiko grundsätzlich nicht mitversichert. Unabhängig davon bietet die weit überwiegende Mehrheit der Mitgliedsunternehmen des GDV für Soldatinnen und Soldaten denselben Versicherungsschutz wie für übrige Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer. Insoweit werden auf Grundlage der jeweils verwendeten Versicherungsbedingungen Nachfragen, die über die konkrete Berufsbezeichnung Soldatin/Soldat hinausgehen, nicht für erforderlich gehalten. Das gilt sowohl für den Vertragsabschluss als auch für Einsätze während der Vertragslaufzeit. Nur einzelne Unternehmen differenzieren hinsichtlich der Zuordnung zu einzelnen Berufsgruppen zwischen Soldatinnen/Soldaten in verschiedenen Tätigkeitsbereichen (zum Beispiel ausschließlich Innendienst / Innen- und Außendienst). Wechselt in diesen Fällen eine Soldatin oder ein Soldat zwischen den genannten Tätigkeiten, ist dies als gefahrerhebliche Änderung der Berufstätigkeit zu betrachten, die mitteilungspflichtig ist Wichtig: Bei der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen Versicherungsangebote mit unterschiedlich ausgestalteten Versicherungsbedingungen kann letztendlich nur ein Blick in diese dem jeweiligen Vertrag zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen Klarheit über Inhalt und Umfang der Obliegenheiten/Mitteilungspflichten bringen. Wenn Sie eine Unfall-, Lebens- oder ähnliche Versicherung abgeschlossen haben, nehmen Sie rechtzeitig vor dem geplanten Auslandseinsatz Kontakt zu Ihrem Versicherungsunternehmen auf und klären Sie mit diesem vorab, ob ihm der Auslandseinsatz und auch künftige Auslandseinsätze anzuzeigen sind. BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

4 -12- Nach den Versicherungsbedingungen, die dem Rahmenvertrag Bundeswehr (vergleiche Absatz -5-) zugrunde liegen, besteht keine besondere Verpflichtung zur Anzeige des Auslandseinsatzes. Sollte ein Versicherungsunternehmen die Leistung wegen versäumter Mitteilung (Obliegenheitsverletzung) einschränken, kann grundsätzlich auch kein Anspruch auf einen Schadensausgleich geltend gemacht werden. Dieser ist ausschließlich den Fällen vorbehalten, in denen sich das Versicherungsunternehmen auf die Kriegsklausel beruft (vergleiche Absätze -1- bis -3-) Wichtig: Für die Erfüllung der entsprechenden Obliegenheiten haben Versicherte eigenverantwortlich Vorsorge zu treffen. Dies gilt auch für den Personenkreis, für den möglicherweise relativ kurzfristige Entsendungen in Frage kommen (zum Beispiel im Rahmen der NATO Response Force). Es wird deshalb angeraten, rechtzeitig vor einem Auslandseinsatz mit dem Versicherungsunternehmen zu klären, ob eine Anzeigepflicht generell besteht. Ist eine diesbezügliche Abklärung noch nicht erfolgt und auch zeitlich nicht mehr nachholbar, wird angeraten, eine entsprechende Mitteilung, in die nur noch die konkrete Dauer des Auslandseinsatzes eingetragen werden muss, absendefertig vorzubereiten oder eine Person des Vertrauens zu beauftragen, der Anzeigepflicht nachzukommen. Gegebenenfalls genügt es auch, sich elektronischer Hilfsmittel wie etwa Fax zu bedienen. Sofern derartige Maßnahmen oder überhaupt die Anzeige einer besonderen Auslandsverwendung nach Mitteilung Ihres Versicherungsunternehmens nicht notwendig sind, lassen Sie sich dies am besten schriftlich bestätigen. Bezugsberechtigung -14- Wichtig: Überprüfen Sie Ihre Verträge mit Absicherung des Todesfallrisikos im Hinblick auf die Bezugsberechtigung Im Falle des Ausfalls von Versicherungen wird der angemessene Ausgleich für die im Todesfall vereinbarte Versicherungsleistung der natürlichen Person gewährt, die die Soldatin oder der Soldat im Versicherungsvertrag begünstigt hat. Außer der Ehegattin/dem Ehegatten, den Kindern oder den Eltern können dies zum Beispiel auch nicht verheiratete Lebensgefährtinnen/Lebensgefährten oder eingetragene Lebenspartnerinnen/Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz sein, grundsätzlich nicht hingegen Vereine, Stiftungen, Banken und andere juristische Personen Ausnahme: Verlangt eine juristische Person (zum Beispiel eine Bank) im Rahmen der Finanzierung des Erwerbs von Wohneigentum als Sicherheitsleistung die Abtretung von Rechten und Ansprüchen aus einem Versicherungsvertrag, ist die Zahlung des Schadensausgleichs an diese juristische Person zulässig, falls die Kriegsklausel aus den Versicherungsbedingungen zur Anwendung kommt. Voraussetzung ist, dass die Abtretung dazu gedient hat, eine natürliche Person (vergleiche Absatz ) von Zahlungspflichten aufgrund der Finanzierung des Wohneigentums freizustellen. BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

5 Beispiel: Ein Soldat und seine Lebensgefährtin sind Gesamtschuldner für die Rückzahlung des Bankkredits, mit dem der Erwerb einer gemeinsamen Eigentumswohnung finanziert wurde. Der Soldat hat zur Absicherung des Kredits eine Lebensversicherung abgeschlossen und an die Gläubigerbank abgetreten. Der Soldat wird bei einem Einsatzunfall getötet. Wegen des aktiven Kriegsrisikos verweigert die Versicherung die Zahlung der Versicherungssumme. Die Zahlung des Schadensausgleichs erfolgt an die Bank, wenn dadurch die Lebensgefährtin des Soldaten von der Rückzahlung des Kredits freigestellt wird Hinweis: Die ausnahmsweise Zahlung des Schadensausgleichs an eine juristische Person gilt entsprechend beim Ausfall einer Lebens-, Restschuld- oder Restkreditversicherung aufgrund der Kriegsklausel, sofern die Versicherung zur Finanzierung der Anschaffung von Betriebseinrichtungen (zum Beispiel Praxiseinrichtung) abgetreten worden war. Voraussetzung ist auch in diesem Fall, dass durch die Abtretung eine natürliche Person von Zahlungspflichten gegenüber der juristischen Person aufgrund der Finanzierung der Betriebseinrichtungen freigestellt wird. Versicherungsnehmer(in) und versicherte Person -18- Im Rahmen des Schadensausgleichs nach wird allein eine persönliche Vorsorge der Soldatin oder des Soldaten berücksichtigt. Die Regelung, den Ausgleich für ausgefallene Versicherungen für den Todesfall der natürlichen Person zu gewähren, die die Soldatin oder der Soldat im Versicherungsvertrag begünstigt hat, erfolgte ausdrücklich vor dem Hintergrund, dass der grundsätzliche Anspruch auf die Versicherungsleistung durch eigene Beitragszahlung (der Soldatin oder des Soldaten) erworben wurde. Dies trifft zu, wenn die Soldatin oder der Soldat selbst Versicherungsnehmer ist Eine eigene Beitragszahlung der Soldatin oder des Soldaten kann außer im Rahmen eines eigenen Versicherungsvertrages auch im Rahmen einer Versicherung für fremde Rechnung (insbesondere bei sog. Familienversicherungen ) vorliegen, wenn die Soldatin/der Soldat die Prämien dafür entweder durch Zahlung an das Versicherungsunternehmen unmittelbar oder durch Zahlung an die Versicherungsnehmerin/den Versicherungsnehmer mittelbar aufgewendet hat und vertraglich bestimmen durfte, wem die Versicherungsleistung im Todesfall gezahlt werden soll. In diesen Fällen kommt bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen ebenfalls ein Schadensausgleich in angemessenem Umfang in Betracht Achtung: Bei Ausfall von Versicherungen, die von anderen Personen (zum Beispiel den Eltern) abgeschlossen und ohne Erstattung durch die Soldatin/den Soldaten bezahlt werden, kommt ein Schadensausgleich nicht in Betracht. BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

6 Unfallversicherung -21- Anders als bei der Lebensversicherung wird das passive Kriegsrisiko (das ist der Fall, in dem die versicherte Person eine Schädigung infolge kriegerischer Ereignisse erleidet, an denen sie nicht aktiv beteiligt war) im Rahmen eines privaten Unfallversicherungsvertrages gemessen an den allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB) des GDV nicht mitzuversichern sein. Sofern dies in Einzelfällen dennoch geschehen ist, das Unfallversicherungsunternehmen die vereinbarten besonderen Bedingungen zur Versicherung des passiven Kriegsrisikos im Hinblick auf einen Einsatz beispielsweise in Afghanistan jedoch kündigt und sich der Vertrag daraufhin nach den AUB richtet, greift in diesem Fall wiederum der Schadensausgleich in angemessenem Umfang nach dem Soldatenversorgungsgesetz. Außerdem ist die Versicherung dadurch für die Versicherten nicht wertlos, weil weiterhin für Unfallereignisse, die nicht im Zusammenhang mit Kriegsereignissen stehen und für die ein Schadensausgleich somit nicht in Frage kommt, Versicherungsschutz bestehen dürfte Wichtig: Falls Sie von einer derartigen Kündigung betroffen sind, überprüfen Sie die schriftliche Mitteilung des Versicherungsunternehmens dahingehend, ob im Rahmen der AUB weiterhin Versicherungsschutz besteht. In Zweifelsfällen sollte dieser Sachverhalt mit dem Versicherungsunternehmen schriftlich abgeklärt werden. Liegen älteren Unfallversicherungsverträgen die AUB von 1994, 1988 oder früher zugrunde, ist das Versicherungsunternehmen berechtigt, den Vertrag während einer besonderen Auslandsverwendung einseitig zum Ruhen zu bringen. Dies bedeutet einerseits, dass die Zahlung der Versicherungsprämie während des Auslandseinsatzes entfällt, dass aber andererseits im Schädigungsfall auch kein Anspruch auf die vereinbarte Versicherungsleistung besteht. Auch hier bedarf es keines Widerspruchs gegen die entsprechende Ankündigung des Versicherungsunternehmens, damit der grundsätzliche Anspruch auf angemessenen Schadensausgleich durch den Bund erhalten bleibt. Vergewissern Sie sich aber in jedem Fall darüber, welche Versicherungsbedingungen Ihrem Vertrag zugrunde liegen Wichtig: Wenn Ihnen das Versicherungsunternehmen anbietet, auf das Ruhen des Versicherungsverhältnisses während der Auslandsverwendung zu verzichten und den Versicherungsschutz auf Unfälle während der Freizeit zu beschränken, nehmen Sie das Angebot des Versicherungsunternehmens selbst dann an, wenn dies mit der Zahlung einer erhöhten Prämie verbunden sein sollte. Ansonsten kann Ihnen (zum Beispiel bei Unfällen im Einsatzgebiet, die nicht unmittelbar oder mittelbar durch kriegerische Ereignisse verursacht sind) kein angemessener Schadensausgleich gewährt werden. BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

7 Lebensversicherung -24- Falls eine Lebensversicherung zu den üblichen Bedingungen (das heißt ohne Versicherung des aktiven, aber mit Absicherung des passiven Kriegsrisikos, vergleiche Absatz -2-) vereinbart wurde, ergeben sich im Falle einer Schädigung im Auslandseinsatz keine Nachteile im Hinblick auf den Schadensausgleich im angemessenen Umfang nach. Ob im Rahmen der persönlichen Risikovorsorge trotz der Leistungen nach dem Soldatenversorgungsgesetz einschließlich des Schadensausgleichs in angemessenem Umfang eine Absicherung des aktiven Kriegsrisikos während eines Auslandseinsatzes in einer privaten Lebensversicherung gewünscht wird, bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen. Ein Schadensausgleich durch den Bund für darin vereinbarte Versicherungsleistungen käme allerdings nicht in Betracht, weil diese Versicherung auch bei Verwirklichung des aktiven Kriegsrisikos fällig wäre Im Rahmen des oben genannten Rahmenvertrag Bundeswehr (vergleiche Absatz -5-) ist eine Versicherung des aktiven Kriegsrisikos zwar ebenfalls nicht möglich, weil ein dazu fortwährend anzusetzender Risikozuschlag für alle Versicherten die darin angebotene Produktpalette derart verteuern würde, dass ein vorteilhaftes Angebot für die Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer unabhängig davon, ob sie an Einsätzen in Krisenregionen teilnehmen durch den Rahmenvertrag nicht mehr gewährleistet wäre. Jedoch fallen Auslandseinsätze, für die es einen Kabinettsbeschluss beziehungsweise die Zustimmung des Deutschen Bundestages gibt und die als humanitär oder friedenssichernd/friedenserhaltend eingestuft wurden, bei einer Versicherung nach dem Rahmenvertrag Bundeswehr unter das passive Kriegsrisiko, so dass während dieser Einsätze uneingeschränkter Versicherungsschutz im Falle einer Versicherung innerhalb des Rahmenvertrag Bundeswehr besteht Wichtig: Achten Sie bei Abschluss einer Lebensversicherung darauf, dass das passive Kriegsrisiko (vergleiche Absatz -2-) von der Versicherung erfasst wird, weil Sie andernfalls den Schadensausgleich aufs Spiel setzen. Weil nicht auszuschließen ist, dass einige Versicherungsunternehmen alle oder bestimmte Auslandseinsätze vom Versicherungsschutz ausschließen (vergleiche Absatz -6-) oder im Hinblick auf mögliche Auslandseinsätze Prämienaufschläge verlangen, wird empfohlen, vor Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages die Angebote mehrerer Versicherungsunternehmen einzuholen Achtung: Vorsicht ist geboten, wenn von einer Bausparkasse zur Sicherung eines Bauspardarlehens ein sogenannter Gruppenversicherungsschutz angeboten wird und die Bausparkasse Versicherungsnehmerin ist. Prüfen Sie die Unterlagen bezüglich der Darlehensbeantragung genau, bevor Sie etwas unterschreiben, denn in diesem Fall wäre im Hinblick auf den Anspruch auf einen Schadensausgleich sicherzustellen, dass das passive Kriegsrisiko (vergleiche Absatz -2-) mitversichert ist, dass gegebenenfalls mit der Versicherung verbundene Obliegenheiten oder Mitteilungspflichten erfüllt werden (vergleiche Absätze -8- bis -11- und -13-) und dass die Voraussetzungen gemäß Absatz -16-, -18- und -19- vorliegen. BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

8 -28- Die BHW Bausparkasse beispielsweise hat dazu mitgeteilt, ein solcher nicht zwingender Gruppenversicherungsschutz werde zwar angeboten, es sei aber zur Abdeckung des Kreditrisikos auch der Abschluss einer normalen Risikolebensversicherung bei der BHW Lebensversicherung AG oder einem beliebigen anderen Versicherungsunternehmen möglich. Vergleichbar gesteigerte Gefährdungslage -29- Diese Hinweise gelten auch im Falle von Verwendungen im Ausland mit vergleichbar gesteigerter Gefährdungslage. Bitte beachten Sie: Ob eine vergleichbar gesteigerte Gefährdungslage bestand, wird vom BMVg jeweils im Zusammenhang mit der Entscheidung über die Gewährung von Leistungen im Einzelfall festgestellt. Beratung -30- Bei Bedarf stehen für alle Fragen im Vorfeld einer besonderen Auslandsverwendung, die mit Ihrer persönlichen Risikovorsorge und dem Schadensausgleich zusammenhängen, die örtlich zuständigen Sozialberaterinnen und Sozialberater des Sozialdienstes der Bundeswehr zur Verfügung. Den für Sie zuständigen Ansprechpartner finden Sie im Sozialdienstverzeichnis unter BMVg P III 3 09/2012 Seite von 8

die versicherte Person bei Kriegs- oder Bürgerkriegsereignissen getötet wird, an denen sie aktiv beteiligt war.

die versicherte Person bei Kriegs- oder Bürgerkriegsereignissen getötet wird, an denen sie aktiv beteiligt war. Kriegsklauseln in Lebens- oder Unfallversicherungsverträgen und Schadensausgleich in angemessenem Umfang gemäß 63b des Soldatenversorgungsgesetzes (SVG) Alle Soldatinnen und Soldaten, die an einer besonderen

Mehr

Newsletter Schiedermair Rechtsanwälte Lebensversicherungen, Erbrecht und Steuern

Newsletter Schiedermair Rechtsanwälte Lebensversicherungen, Erbrecht und Steuern Newsletter Schiedermair Rechtsanwälte Lebensversicherungen, Erbrecht und Steuern Dezember 2013 Begriffe Versicherungsnehmer, das ist diejenige Person, die den Versicherungsvertrag mit dem Versicherer abgeschlossen

Mehr

Merkblatt zur sozialen Absicherung

Merkblatt zur sozialen Absicherung Bundesministerium der Verteidigung Bonn, 15. Oktober 2014 Referat P III 1 Merkblatt zur sozialen Absicherung bei einer freiwilligen Teilnahme an den unterstützenden Maßnahmen der Bundeswehr zur Bekämpfung

Mehr

1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen

1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen Dr. Präve bezog sich insbesondere auf folgende Vorschriften der neuen InfoV: 1 Informationspflichten bei allen Versicherungszweigen (1) Der Versicherer hat dem Versicherungsnehmer gemäß 7 Abs. 1 Satz 1

Mehr

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung Risikolebensversicherung 1. Was ist eine Risikolebensversicherung? Mit einer Risikolebensversicherung kann das Todesfallrisiko finanziell abgesichert werden. Sollte dem Versicherungsnehmer etwas zustoßen,

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

Kundeninformationen und Versicherungsbedingungen. zu Ihrer privaten Gothaer Krankenversicherung. für

Kundeninformationen und Versicherungsbedingungen. zu Ihrer privaten Gothaer Krankenversicherung. für Kundeninformationen und Versicherungsbedingungen zu Ihrer privaten Gothaer Krankenversicherung für Frau überreicht durch: Bergische Assekuranzmakler GmbH Telefon: 0202-31713155 Fax: 0202-31713165 E-Mail:

Mehr

Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Inhaltverzeichnis:

Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Inhaltverzeichnis: Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Geltungsbereich: Die ABS gelten als Allgemeiner Teil jener Sachversicherungssparten, die auf die Geltung der ABS besonders hinweisen In dieser Bedingung

Mehr

Liechtensteinisches Landesgesetzblatt

Liechtensteinisches Landesgesetzblatt 215.229.1 Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2001 Nr. 128 ausgegeben am 10. Juli 2001 Gesetz vom 16. Mai 2001 über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz, VersVG) Dem nachstehenden

Mehr

Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)

Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Sechstes Kapitel Haftpflichtversicherung I. Allgemeine Vorschriften 149. Bei der Haftpflichtversicherung ist der Versicherer verpflichtet, dem Versicherungsnehmer die

Mehr

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden.

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden. Die Kapitallebensversicherung ist eine Versicherung auf den Todesfall einer ->versicherten Person wie bei der ->Risikolebensversicherung sowie den Erlebensfall in einem vertraglich festgelegten Zeitraum

Mehr

Produktinformationsblatt Tarif vitaz1

Produktinformationsblatt Tarif vitaz1 Produktinformationsblatt Tarif vitaz1 T556 03.11 7914 für Person: Mit den nachfolgenden Informationen geben wir Ihnen einen ersten Überblick über die Ihnen angebotene Krankenversicherung. Bitte beachten

Mehr

Die Rechtsstellung des Geschädigten gegenüber HGB- und CMR-Verkehrshaftungsversicherer

Die Rechtsstellung des Geschädigten gegenüber HGB- und CMR-Verkehrshaftungsversicherer Die Rechtsstellung des Geschädigten gegenüber HGB- und CMR-Verkehrshaftungsversicherer Tagung der DGTR 2013 in Bremen RA Peter Hans Engelmann, Nürnberg Gliederung Einleitung Rechtslage ohne drittschützendes

Mehr

GEGENÜBERSTELLUNG PRODUKTINFORMATIONSBLATT

GEGENÜBERSTELLUNG PRODUKTINFORMATIONSBLATT GEGENÜBERSTELLUNG PRODUKTINFORMATIONSBLATT Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) / Prof. Hans-Peter SCHWINTOWSKI, Humboldt-Universität (beide Berlin) Produktinformationsblatt GDV Formulierungsvorschlag

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG VON BEITRÄGEN UND LEISTUNGEN ZUR

STEUERLICHE BEHANDLUNG VON BEITRÄGEN UND LEISTUNGEN ZUR Mit Erlass vom 28.10.2009 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) die einkommen- / lohnsteuerrechtliche Behandlung von Unfallversicherungen für Arbeitnehmer neu geregelt. Je nach Rechtsverhältnis

Mehr

Lebensversicherung im Erbrecht

Lebensversicherung im Erbrecht Lebensversicherung im Erbrecht Lebensversicherung im Erbrecht Auswirkungen auf Pflichtteil, Pflichtteilsergänzung und Ausschlagung Im Rahmen der Nachlassplanung, aber auch im Erbfall, spielen Lebensversicherungen

Mehr

DNotI. Dokumentnummer: 4zr59_02 letzte Aktualisierung: 22.07.2003

DNotI. Dokumentnummer: 4zr59_02 letzte Aktualisierung: 22.07.2003 DNotI Deutsches Notarinstitut Dokumentnummer: 4zr59_02 letzte Aktualisierung: 22.07.2003 4zr59_02 BGH IV ZR 59/02 18.06.2003 VVG 166; AVB f. Lebensvers.

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung 1. Was ist eine Private Rentenversicherung? Eine private Rentenversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards

Mehr

Produktinformationsblatt zur Risiko-Lebensversicherung (Basis-Schutz bzw. Comfort-Schutz)

Produktinformationsblatt zur Risiko-Lebensversicherung (Basis-Schutz bzw. Comfort-Schutz) Produktinformationsblatt zur Risiko-Lebensversicherung (Basis-Schutz bzw. Comfort-Schutz) Mit den nachfolgenden Informationen möchten wir Ihnen einen ersten Überblick über die von Ihnen berechnete Risiko-Lebensversicherung

Mehr

Berufshaftpflicht für Steuerberater

Berufshaftpflicht für Steuerberater Versicherungsschein Haftpflichtversicherung Versicherungsnehmer/in Edelsinnstraße 7-11, 1120 Wien Tel.: +43 (0)50905 501-0 Fax: +43 (0)50905 502-0 Internet: www.hdi.at R. Urban GmbH Brunngasse 36 4073

Mehr

Merkblatt Risikolebensversicherung

Merkblatt Risikolebensversicherung Merkblatt Risikolebensversicherung Die Risikolebensversicherung (RL) bietet eine günstige Möglichkeit, Ihre Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Außerdem eignet sie sich bei einer Finanzierung als Restschuldversicherung.

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung 1. Was ist eine Private Rentenversicherung? Eine private Rentenversicherung wendet sich insbesondere an Alleinstehende (Singles), die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards

Mehr

Die Lebensversicherung im Erbfall Schenkung der Lebensversicherung im Jahr 2008 - sichern Sie sich die günstige steuerliche Bewertung!

Die Lebensversicherung im Erbfall Schenkung der Lebensversicherung im Jahr 2008 - sichern Sie sich die günstige steuerliche Bewertung! Die Lebensversicherung im Erbfall Schenkung der Lebensversicherung im Jahr 2008 - sichern Sie sich die günstige steuerliche Bewertung! von Agnes Fischl Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Fachanwältin für

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente Versorgungsvorschlag für eine SofortRente der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft Darstellung für eine sofort beginnende Rentenversicherung wegen Pflegebedürftigkeit nach Tarif SRKP

Mehr

Kapital bildende Lebensversicherung

Kapital bildende Lebensversicherung Kapital bildende Lebensversicherung 1. Was ist eine Kapital bildende Lebensversicherung? Die Kapital bildende Lebensversicherung verbindet die Vorteile der Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge.

Mehr

... für Verheiratete oder Lebenspartnerschaften ohne Kinder

... für Verheiratete oder Lebenspartnerschaften ohne Kinder KapitalVorsorge Unverzichtbar...... für Paare ohne Trauschein Unverheiratete Paare haben überhaupt keinen Anspruch auf eine gesetzliche Hinterbliebenenrente. Die private Vorsorge ist damit die einzige

Mehr

R S S RSS-0020-13-12 = RSS-E 21/13

R S S RSS-0020-13-12 = RSS-E 21/13 R S S Rechtsservice- und Schlichtungsstelle des Fachverbandes der Versicherungsmakler Johannesgasse 2, Stiege 1, 2. Stock, Tür 28, 1010 Wien Tel: 01-955 12 00 42 (Fax DW 70) schlichtungsstelle@ivo.or.at

Mehr

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Die Sicherung der dauernden Erfüllbarkeit der Verträge mit garantierten Leistungen machen vorsichtige Annahmen bezüglich der versicherten Risiken und der Zinserwartung

Mehr

RISIKOLEBENSVERSICHERUNG: SO SICHERN SIE IHREN IMMOBILIENKREDIT RICHTIG AB

RISIKOLEBENSVERSICHERUNG: SO SICHERN SIE IHREN IMMOBILIENKREDIT RICHTIG AB RISIKOLEBENSVERSICHERUNG: SO SICHERN SIE IHREN IMMOBILIENKREDIT RICHTIG AB MIT DER RISIKOLEBENSVERSICHERUNG EINEN IMMOBILIENKREDIT ABSICHERN: DAS SOLLTEN SIE BEACHTEN Mit einer Risikolebensversicherung

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge und zur Anpassung des Rechts der Insolvenzanfechtung

Entwurf eines Gesetzes zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge und zur Anpassung des Rechts der Insolvenzanfechtung Deutscher Bundestag Drucksache 16/886 16. Wahlperiode 09. 03. 2006 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge und zur Anpassung des Rechts der Insolvenzanfechtung

Mehr

Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages

Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages Annahmerichtlinien der Gothaer Perikon als arbeitgeberfinanzierte Versicherung im Rahmen eines Kollektivvertrages Zugangsvoraussetzungen für Kollektivverträge Die folgenden Voraussetzungen und Grenzen

Mehr

Die Allgemeinen Bestimmungen (Teil C der AVB) enthalten Regelungen, die sowohl für Teil A als auch für Teil B gelten.

Die Allgemeinen Bestimmungen (Teil C der AVB) enthalten Regelungen, die sowohl für Teil A als auch für Teil B gelten. Allgemeine Bedingungen zur Gothaer SB plus 2013 Hinweis: Die nachfolgenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) bestehen aus den Teilen A (Selbstbehalt- Versicherung), B (Separater Abwehrkostenschutz)

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente Versorgungsvorschlag für eine SofortRente der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft Darstellung für eine sofort beginnende Rentenversicherung mit Rentengarantiezeit nach Tarif SR (Tarifwerk

Mehr

Private Unfallversicherung

Private Unfallversicherung Private Unfallversicherung 1. Was ist eine Private Unfallversicherung? Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit oder zurück nach Hause, ob im Haushalt, als Heimwerker, auf der Baustelle oder in der Freizeit: Das

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente Versorgungsvorschlag für eine SofortRente der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft 26. Januar 2012 Darstellung für eine sofort beginnende Rentenversicherung wegen Pflegebedürftigkeit

Mehr

Lebensversicherungen Stand: 1. Januar 2016

Lebensversicherungen Stand: 1. Januar 2016 Lebensversicherungen Stand: 1. Januar 2016 1) Wer ist begünstigt?... 2 2) Pflichtteilsrecht Versicherungen... 4 3) Schenkungs- und Erbschaftsteuer Versicherungen... 4 4) Leistungsausschluss... 7 Ziel von

Mehr

Marktstandards in der Pflegerentenversicherung. Stand 04/2014. Marktstandards. Institut für Finanz Markt Analyse

Marktstandards in der Pflegerentenversicherung. Stand 04/2014. Marktstandards. Institut für Finanz Markt Analyse Institut für Finanz Markt Analyse Marktstandards Marktstandards in der Pflegerentenversicherung Stand 04/2014 Stand 04/2014 infinma - Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH, Köln 1 Marktstandards bei Pflegerentenversicherungen

Mehr

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung Risikolebensversicherung 1. Was ist eine Risikolebensversicherung? Mit einer Risikolebensversicherung kann das Todesfallrisiko finanziell abgesichert werden. Sollte dem Versicherungsnehmer etwas zustoßen,

Mehr

Zusatzversicherungen Allgemeine Versicherungsbedingungen

Zusatzversicherungen Allgemeine Versicherungsbedingungen BEDP0022 Versicherungsbedingungen Tarif BR-WZ 2004 23.10.2012 Zusatzversicherungen Allgemeine Versicherungsbedingungen Artikel 1 Versicherungsumfang Der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.g. (nachfolgend

Mehr

Merkblatt Risikolebensversicherung

Merkblatt Risikolebensversicherung Merkblatt Risikolebensversicherung Die Risikolebensversicherung (RL) bietet eine günstige Möglichkeit, Ihre Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Außerdem eignet sie sich bei einer Finanzierung als Restschuldversicherung.

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

AMTSBLATT DER FREIEN HANSESTADT BREMEN

AMTSBLATT DER FREIEN HANSESTADT BREMEN AMTSBLATT DER FREIEN HANSESTADT BREMEN H 1270 495 2009 Ausgegeben am 12. Mai 2009 Nr. 59 Inhalt Verwaltungsvorschrift zur Übernahme von Beiträgen der Unfallversicherung und der Altersvorsorge von Pflegeeltern

Mehr

11. PADERBORNER EXISTENZGRÜNDUNGSTAG 25. SEPTEMBER 2015. Soziale Absicherung und betriebliche Versicherungen für Selbstständige

11. PADERBORNER EXISTENZGRÜNDUNGSTAG 25. SEPTEMBER 2015. Soziale Absicherung und betriebliche Versicherungen für Selbstständige 11. PADERBORNER EXISTENZGRÜNDUNGSTAG 25. SEPTEMBER 2015 Soziale Absicherung und betriebliche Versicherungen für Selbstständige GRUNDSÄTZLICHES Risiken genau analysieren Sichern geht vor versichern Risikomatrix

Mehr

D i e n s t r e i s e - R a h m e n v e r t r a g

D i e n s t r e i s e - R a h m e n v e r t r a g D i e n s t r e i s e - R a h m e n v e r t r a g zwischen dem Jugendhaus Düsseldorf e.v. CarI-Mosterts-Platz 1 40477 Düsseldorf im nachfolgenden kurz,,jugendhaus genannt als Versicherungsnehmerin und

Mehr

Schwere Krankheiten Vorsorge

Schwere Krankheiten Vorsorge Was ist eine? Eine ist eine Versicherung, die ein Unternehmen auf das Leben einer oder mehrerer wichtiger Schlüsselpersonen (Keyperson) abschließt. Das Unternehmen ist dabei Versicherungsnehmer, Beitragszahler

Mehr

Neuregelung der Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen durch das Alterseinkünftegesetz

Neuregelung der Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen durch das Alterseinkünftegesetz Neuregelung der Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen durch das Alterseinkünftegesetz 1. Mit dem Alterseinkünftegesetz vom 05.07.2004 setzt der Gesetzgeber nicht nur Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts

Mehr

Skizzieren Sie Grund und Voraussetzung, die zu einem Rücktritt und/oder einer Anfechtung führen können.

Skizzieren Sie Grund und Voraussetzung, die zu einem Rücktritt und/oder einer Anfechtung führen können. Aufgabe 1 Sie sind in der Leistungsabteilung der PROXIMUS Versicherung AG tätig und haben die Aufgabe, eine Arbeitsanweisung zu den Leistungsverweigerungsrechten zu erarbeiten. a) Ein Leistungsverweigerungsrecht

Mehr

Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung

Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung NEU - Jetzt auch für fondsgebundene Versicherungen Mehr Geld für Ihre Lebensversicherung! In Deutschland existieren ca. 90 Millionen Kapitallebensoder Rentenversicherungen.

Mehr

s Auto-Leasing GAP-Versicherung die Risiko-Minimierung bei Diebstahl und Totalschaden Sparkassen-Finanzgruppe

s Auto-Leasing GAP-Versicherung die Risiko-Minimierung bei Diebstahl und Totalschaden Sparkassen-Finanzgruppe s Auto-Leasing GAP-Versicherung die Risiko-Minimierung bei Diebstahl und Totalschaden Sparkassen-Finanzgruppe Auto-Leasing mit GAP-Versicherung die Risiko-Minimierung bei Diebstahl und Totalschaden Gemäß

Mehr

Eine sichere Perspektive: Beiträge, die nicht steigen. RisikoLeben mit garantierten Beiträgen

Eine sichere Perspektive: Beiträge, die nicht steigen. RisikoLeben mit garantierten Beiträgen Eine sichere Perspektive: Beiträge, die nicht steigen. RisikoLeben mit garantierten Beiträgen Schutz und Sicherheit für das, was Ihnen lieb und wichtig ist Schützen Sie Partner und Angehörige Es bedeutet

Mehr

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Programm: I. Rechtliche Möglichkeiten zum Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen II.

Mehr

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung 1. Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Seit dem 1. Januar 2001 gilt ein neues "Vorschaltgesetz zur Rentenreform". Danach wurden die bisherigen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrenten

Mehr

Kann für Kinder grundsätzlich keine förderfähige Pflege- Zusatzversicherung abgeschlossen werden?

Kann für Kinder grundsätzlich keine förderfähige Pflege- Zusatzversicherung abgeschlossen werden? 1 Fragen und Antworten zur staatlichen Förderung der privaten Pflegevorsorge Herausgeber dieser Informationen: Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Erster Dienstsitz: Rochusstr. 1, 53123 Bonn Zweiter

Mehr

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung 1. Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Seit dem 1. Januar 2001 gilt ein "Vorschaltgesetz zur Rentenreform". Danach wurden die bisherigen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrenten

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente Versorgungsvorschlag für eine SofortRente der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft 12. Januar 2015 Darstellung für eine sofort beginnende Rentenversicherung wegen Pflegebedürftigkeit

Mehr

Nettopolicen - Honorarberatung - quo vadis?

Nettopolicen - Honorarberatung - quo vadis? Humboldt-Universität zu : Juristische Fakultät 11. Februar 2009 Was ist das? Makler erhält vom Kunden für jeden vermittelten Vertrag eine Vermittlungsgebühr. Makler erhält vom Versicherer für die Vermittlung

Mehr

2. Versicherungszweige

2. Versicherungszweige 21 2. Versicherungszweige 2.1 Schäden bei Anderen 2.1.1 Haftpflichtversicherung Bei der Haftpflichtversicherung handelt es sich nicht wie der Name vermuten ließe um eine Pflichtversicherung, sondern um

Mehr

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) Verbraucherservice Wilhelmstraße 43 / 43 G 10117 Berlin Beratungshotline: 0800-3399399 (kostenlos) Bestellhotline: 0800-7424375 (kostenlos)

Mehr

Risikolebensversicherung Vorsorge für den Todesfall. Ideale finanzielle Sicherheit für die Hinterbliebenen. Lebensabsicherung. www.volkswohl-bund.

Risikolebensversicherung Vorsorge für den Todesfall. Ideale finanzielle Sicherheit für die Hinterbliebenen. Lebensabsicherung. www.volkswohl-bund. V E R S I C H E R U N G E N Risikolebensversicherung Vorsorge für den Todesfall Ideale finanzielle Sicherheit für die Hinterbliebenen Lebensabsicherung www.volkswohl-bund.de Vorsorge für Ihre Familie Kann

Mehr

A. Risiko-Lebensversicherung (Tod infolge von Krankheit oder Unfall) Inhaltsverzeichnis

A. Risiko-Lebensversicherung (Tod infolge von Krankheit oder Unfall) Inhaltsverzeichnis (AVB) für die Risiko-Lebensversicherung (Tod infolge von Krankheit oder Unfall) und die Invaliditäts-Kapitalversicherung (Invalidität infolge von Krankheit) gemäss VVG Ausgabe 01. 09 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine Risikoversicherung

Versorgungsvorschlag für eine Risikoversicherung Versorgungsvorschlag für eine Risikoversicherung der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft 07. Dezember 2015 Darstellung für eine Risikoversicherung mit monatlich gleichmäßig fallender

Mehr

Übung zum Zahlungsverzug bei Folgeprämie, ( 38 VVG)

Übung zum Zahlungsverzug bei Folgeprämie, ( 38 VVG) Übung zum Zahlungsverzug bei Folgeprämie, ( 38 VVG) Übung zu den Randnummern 184 187 im Buch Versicherungsrecht für Ausbildung und Verkauf, 2. Auflage. Zentrale Fallvorgabe für alle nachfolgenden Fälle:

Mehr

VERÄNDERUNGEN DER YACHT-KASKO-BEDINGUNGEN

VERÄNDERUNGEN DER YACHT-KASKO-BEDINGUNGEN 1/6 VERÄNDERUNGEN DER YACHT-KASKO-BEDINGUNGEN In den vergangenen Jahren haben wir unsere Yacht-Kasko-Bedingungen den Wünschen unserer Kunden und den gesetzlichen Erfordernissen angepasst. Sie erhalten

Mehr

Die Wohneigentumsförderung in der beruflichen Vorsorge (WEF)

Die Wohneigentumsförderung in der beruflichen Vorsorge (WEF) Merkblatt (gültig ab 1.1.2007) Die Wohneigentumsförderung in der beruflichen Vorsorge (WEF) Dieses Papier fasst nur das Wichtigste aus den gesetzlichen Grundlagen zusammen. Ausschlaggebend im Einzelfall

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine Kapitalversicherung

Versorgungsvorschlag für eine Kapitalversicherung Versorgungsvorschlag für eine Kapitalversicherung der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft Darstellung für eine Risikoversicherung mit Umtauschrecht nach Tarif RU (Tarifwerk 2008)

Mehr

Überblick über die bisherige private Vorsorge im Todesfall

Überblick über die bisherige private Vorsorge im Todesfall Überblick über die bisherige private Vorsorge im Todesfall Kunde/Interessent: Welche Versicherungen bestehen: _ Versicherungsart 1 VN VP Gesellschaft Versicherungsnummer Versicherungssumme Bezugsberechtigt

Mehr

Mitteilung nach 28 Abs. 4 VVG über die Folgen bei Verletzungen von Obliegenheiten im Versicherungsfall

Mitteilung nach 28 Abs. 4 VVG über die Folgen bei Verletzungen von Obliegenheiten im Versicherungsfall Vermittler: Kunde Straße: Vorname: Tel.-Nr.: Versicherer Vers.-Nr.: PLZ/Ort: Mobil-Nr.: Schaden- Nr.: / Angaben zum Schadenereignis: Wo und wann ist das Schadenereignis eingetreten? Ort: Uhrzeit: Wer hat

Mehr

Besondere Bedingungen für die Vertrauensschadenversicherung für Haftungen aus der Haftungserklärung gemäß 2 Abs. 1 Z 15 NAG

Besondere Bedingungen für die Vertrauensschadenversicherung für Haftungen aus der Haftungserklärung gemäß 2 Abs. 1 Z 15 NAG Besondere Bedingungen für die Vertrauensschadenversicherung für Haftungen aus der Haftungserklärung gemäß 2 Abs. 1 Z 15 NAG 1 Begriffbestimmungen 1. Haftungserklärung Haftungserklärung ist die beglaubigte

Mehr

Risikovorsorge. Bedarfsgerechte Absicherung der Hinterbliebenen. Lebensabsicherung. www.volkswohl-bund.de

Risikovorsorge. Bedarfsgerechte Absicherung der Hinterbliebenen. Lebensabsicherung. www.volkswohl-bund.de V E R S I C H E R U N G E N Risikovorsorge Bedarfsgerechte Absicherung der Hinterbliebenen Lebensabsicherung www.volkswohl-bund.de Vorsorge für Familien Kann Ihr Partner auf Ihr Einkommen verzichten, wenn

Mehr

Betrag/Währungseinheit

Betrag/Währungseinheit Verpfändung einer Forderung (enge Zweckerklärung) Sicherungsgeber (Name, Anschrift) Sicherungsgeber und schließen folgenden Sicherungsvertrag: 1 Vereinbarung des Sicherungsumfangs Die Verpfändung dient

Mehr

Informationen zur VOV D&O-Versicherung

Informationen zur VOV D&O-Versicherung Informationen zur VOV D&O-Versicherung Versicherer des Vertrages / Ladungsfähige Anschriften sind AachenMünchener Versicherung AG, AachenMünchener-Platz 1, 52064 Aachen Sitz der Gesellschaft: Aachen, Handelsregister

Mehr

PlenumLife. InRenCo VorsorgePlan. Produktinformationsblatt für die fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalprämie der Plenum Life AG

PlenumLife. InRenCo VorsorgePlan. Produktinformationsblatt für die fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalprämie der Plenum Life AG InRenCo VorsorgePlan Produktinformationsblatt für die fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalprämie der Plenum Life AG Version November 2010 PlenumLife Insurance & Capital Markets Mit den nachfolgenden

Mehr

Warum eine Rechtsschutzversicherung?

Warum eine Rechtsschutzversicherung? Rechtsschutzversicherung? Recht haben ist das eine, recht bekommen das andere Weil Sie nicht sicher sein können, nicht um Ihr gutes Recht streiten zu müssen. Dies kann auch jedem Crewmitglied passieren.

Mehr

Wording zur Public Offering of Securities Insurance [POSI]

Wording zur Public Offering of Securities Insurance [POSI] [POSI] Hinweis Diese Police gewährt Versicherungsschutz auf Basis des Ansprucherhebungsprinzip [Claims Made]. Dies bedeutet, dass nur solche Ansprüche versichert sind, die innerhalb der Versicherungsperiode

Mehr

Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS 2015)

Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS 2015) Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS 2015) Vertragspartner Diese Vertragsgrundlagen gelten für Verträge mit der Generali Versicherung AG, 1010 Wien, Landskrongasse 1-3. Aufsichtsbehörde

Mehr

Die Bedeutung der Lebensversicherung im Erbfall

Die Bedeutung der Lebensversicherung im Erbfall 32 2.3 Erbrecht und Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken Mit einer kann man einen Teil der Vermögensnachfolge etwas anders gestalten als über ein Testament. Häufig stellt sich für einen allein verdienenden

Mehr

Allgemeine Bedingungen für die Restkreditversicherung

Allgemeine Bedingungen für die Restkreditversicherung Allgemeine Bedingungen für die Restkreditversicherung Inhaltsübersicht 1 Welche Leistungen erbringen wir? 10 Was ist zu beachten, wenn eine Versicherungsleistung verlangt wird? 2 Erfolgt eine Überschussbeteiligung?

Mehr

Sie interessieren sich für eine HanseMerkur Reiseversicherung eine gute Wahl! Versicherbarer Personenkreis. Reise-Krankenversicherung (AP)

Sie interessieren sich für eine HanseMerkur Reiseversicherung eine gute Wahl! Versicherbarer Personenkreis. Reise-Krankenversicherung (AP) Produktinformationsblatt Reiseschutz für Au Pairs für Aufenthalte bis zu 3 Jahren Es gelten die Tarifbeschreibungen nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen VB-KV 2008 (AP) Sie interessieren sich

Mehr

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente

Versorgungsvorschlag für eine SofortRente Versorgungsvorschlag für eine SofortRente der Provinzial NordWest Lebensversicherung Aktiengesellschaft 12. Dezember 2012 Darstellung für eine sofort beginnende Rentenversicherung nach Tarif SRK (Tarifwerk

Mehr

Besondere Bedingungen zur Unfallversicherung (BBU max)

Besondere Bedingungen zur Unfallversicherung (BBU max) Besondere Bedingungen zur Unfallversicherung (BBU max) Grundlage für unseren Vertrag sind die Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB 99) und, soweit zwischen uns vereinbart, die Besonderen Bedingungen

Mehr

Zusatzbedingungen für die einfache Betriebsunterbrechungs- Versicherung (ZKBU 2010) Version 01.04.2014 GDV 0125

Zusatzbedingungen für die einfache Betriebsunterbrechungs- Versicherung (ZKBU 2010) Version 01.04.2014 GDV 0125 Zusatzbedingungen für die einfache Betriebsunterbrechungs- Versicherung (ZKBU 2010) Version 01.04.2014 GDV 0125 Unverbindliche Bekanntgabe des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts. (BT-Drs. 16/3945)

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts. (BT-Drs. 16/3945) Stellungnahme des Bundes der Versicherten e. V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (BT-Drs. 16/3945) Gliederung Seite Vorwort 3 1. Beratung des Versicherungsnehmers (

Mehr

Versicherungsmaklervertrag. zwischen. und Frau Ursula Dreyer. - im Folgenden: Kunde - - im Folgenden: Makler -

Versicherungsmaklervertrag. zwischen. und Frau Ursula Dreyer. - im Folgenden: Kunde - - im Folgenden: Makler - Versicherungsmaklervertrag zwischen und Frau Ursula Dreyer Max-Keith-Str. 66 45136 Essen - im Folgenden: Kunde - - im Folgenden: Makler - Der Kunde beauftragt den Makler, ihm künftig Versicherungsverträge

Mehr

Berufshaftpflichtversicherung Gruppenvertrag für

Berufshaftpflichtversicherung Gruppenvertrag für Berufshaftpflichtversicherung Gruppenvertrag für Bilanzbuchhalter Polizzen-Nr. 23322 Die HDI Versicherung AG bietet in Zusammenarbeit mit dem BÖB (Bundesverband der österreichischen Bilanzbuchhalter) den

Mehr

Mein Urlaub kann gar nicht lang genug dauern/ Das gilt auch für meinen Auslands-Krankenschutz.

Mein Urlaub kann gar nicht lang genug dauern/ Das gilt auch für meinen Auslands-Krankenschutz. Gesundheit Mein Urlaub kann gar nicht lang genug dauern/ Das gilt auch für meinen Auslands-Krankenschutz. Privater Versicherungsschutz für Reisen bis zu einem Jahr Auslandsreise- Krankenversicherung ARE

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 1 GZ. RV/0417-F/08, miterledigt RV/0555-F/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., G., U.M., vom 8. April 2008 und vom 22. November

Mehr

Fragebogen für Verwahrstellen von Alternativen Investmentfonds (AIF)

Fragebogen für Verwahrstellen von Alternativen Investmentfonds (AIF) Fragebogen für Verwahrstellen von Alternativen Investmentfonds (AIF) 1. Name und Anschrift der Gesellschaft/des Verwahrers (Versicherungsnehmer): 2. Zu welchen Anlageklassen gehören die zu verwahrenden

Mehr

St.-Florian-Vertrag. zwischen der Öffentlichen Feuerversicherung Sachsen-Anhalt und dem Kreisfeuerwehrverband Burgenlandkreis e. V.

St.-Florian-Vertrag. zwischen der Öffentlichen Feuerversicherung Sachsen-Anhalt und dem Kreisfeuerwehrverband Burgenlandkreis e. V. -. Finanzgruppe- St.-Florian-Vertrag zwischen der Öffentlichen Feuerversicherung Sachsen-Anhalt und dem Kreisfeuerwehrverband Burgenlandkreis e. V. Präambel Die Vertragspartner messen der Zusammenarbeit

Mehr

Häufig gestellte Fragen im Leistungsfall

Häufig gestellte Fragen im Leistungsfall Häufig gestellte Fragen im Leistungsfall 1. Wo kann ich meine Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder schwere Krankheit melden? 2. Welcher Betrag wird im Leistungsfall erstattet? 3. Wie lange übernimmt

Mehr

Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen

Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen www.campusmap.de // Seite 02. 03 Versicherungsschutz für junge Leute einfach und effektiv. Wie ein Regenschirm. www.campusmap.de

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Begleitung der Reform der Bundeswehr (Bundeswehrreform- Begleitgesetz BwRefBeglG)

Entwurf eines Gesetzes zur Begleitung der Reform der Bundeswehr (Bundeswehrreform- Begleitgesetz BwRefBeglG) CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Arbeitsgruppe Verteidigungspolitik FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag Arbeitsgruppe Sicherheitspolitik Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP zu

Mehr

L e b e n s v e r s i c h e r u n g

L e b e n s v e r s i c h e r u n g L e b e n s v e r s i c h e r u n g Was ist eine Lebensversicherung? 1. Unter den Begriff Lebensversicherungen fallen unterschiedlichste Produkte. Manche dienen ausschließlich der Risikoabsicherung, andere

Mehr

a) Nennen Sie drei wesentliche Weiterentwicklungen aus Sicht des Versicherten. (3 Punkte)

a) Nennen Sie drei wesentliche Weiterentwicklungen aus Sicht des Versicherten. (3 Punkte) Aufgabe 1 Sie sind in der Schulungsabteilung der PROXIMUS Versicherung AG beschäftigt und sollen sich auf folgende Fragen in Bezug auf die Pflegeversicherung vorbereiten. Mit Wirkung vom 1. Juli 2008 trat

Mehr

Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 02.07.2009 abschließend beraten und beschlossen:

Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 02.07.2009 abschließend beraten und beschlossen: Dr. Hans-Peter Klenk Gesetzliche Krankenversicherung Mitgliedschaft Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 02.07.2009 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil

Mehr

Heinrich, 78 Jahre: Rentner. Würdevoll. Sterbegeld: Der günstige Schutz für einen Abschied in Würde. www.lv1871.de. Maßstäbe in Vorsorge seit 1871

Heinrich, 78 Jahre: Rentner. Würdevoll. Sterbegeld: Der günstige Schutz für einen Abschied in Würde. www.lv1871.de. Maßstäbe in Vorsorge seit 1871 Heinrich, 78 Jahre: Rentner Würdevoll Sterbegeld: Der günstige Schutz für einen Abschied in Würde Maßstäbe in Vorsorge seit 1871 www.lv1871.de Weil man seine Lieben gut absichern möchte Es gibt Menschen,

Mehr

Heinrich, 78 Jahre: Rentner. Würdevoll. Sterbegeld: Der günstige Schutz für einen Abschied in Würde. www.lv1871.de. Maßstäbe in Vorsorge seit 1871

Heinrich, 78 Jahre: Rentner. Würdevoll. Sterbegeld: Der günstige Schutz für einen Abschied in Würde. www.lv1871.de. Maßstäbe in Vorsorge seit 1871 Heinrich, 78 Jahre: Rentner Würdevoll Sterbegeld: Der günstige Schutz für einen Abschied in Würde Maßstäbe in Vorsorge seit 1871 www.lv1871.de Weil man seine Lieben gut absichern möchte Es gibt Menschen,

Mehr

Unabhängig besser beraten

Unabhängig besser beraten Sicherheit durch unabhängige Beratung Die BRW Versicherungsmanagement GmbH, der BRW-Gruppe, bietet mit mehr als 60 Kooperationspartnern das gesamte Leistungsspektrum eines unabhängigen Versicherungsmaklers.

Mehr

Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen

Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen Die 3. Säule und Lebensversicherungspolicen 1.+2. Säule decken 60% des Einkommens Einkommen und Vermögen sichern - Einkommen und Lebensstandart trotz Erwerbsunfähigkeit, Invalidität oder Unfall erhalten

Mehr

Merkblatt Staatlich geförderte, private Pflegezusatzversicherung:

Merkblatt Staatlich geförderte, private Pflegezusatzversicherung: Merkblatt Staatlich geförderte, private Pflegezusatzversicherung: Pflege-Bahr 1. Was ist Pflege-Bahr? 2. Welche Pflegezusatzversicherungen werden staatlich gefördert? 3. Welche Fördervoraussetzungen gibt

Mehr