Vergleich stationäre Einrichtungen

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1 Vergleich stationäre Einrichtungen Preisvergleich vollstationäre Pflege Vergleich des Personalschlüssels Hinweise: Woran erkenne ich ein gutes Pflegeheim Stand: Januar 2011

2 Preisvergleich Vollstationäre Pflege Bei einem Monat mit 30 Tagen ergibt sich somit folgender : Ortenau Klinikum, Pflegeheim Fußbach Monatstage Heimentgelt monatlich Bewohner in Pflegestufe 1 80, , , ,50 Bewohner in Pflegestufe 2 96, , , ,50 Bewohner in Pflegestufe 3 118, , , ,50 Getränke müssen zusätzlich bezahlt werden (außer Mineralwasser und Tee). Pflegeheim am Nollen Monatstage Heimentgelt monatlich Bewohner in Pflegestufe 1 84, , , ,70 Bewohner in Pflegestufe 2 99, , , ,70 Bewohner in Pflegestufe 3 117, , , ,70 Zusatzleistung auf Wunsch: Getränke(Heilwasser, Orangen-, Apfel- und Kirschsaft) sowie Kuchen und Gebäck monatliche Pauschale 20 Wäsche- und Kleiderreinigung monatliche Pauschale 25 Seniorenresidenz Kinzigtal Monatstage Heimentgelt monatlich Bewohner in Pflegestufe 1 88, , , ,00 Bewohner in Pflegestufe 2 100, , , ,60 Bewohner in Pflegestufe 3 115, , , ,90 Sämtliche Getränke sowie Kaffee und Kuchen sind im Pflegesatz enthalten. Auch das Glas Wein zum Mittagessen oder das Bier zum Vesper. Pauschalbetrag 15 für Hygieneartikel; keine Zusatzkosten für das Waschen der Wäsche.

3 Preisvergleich Kurzzeitpflege Die übernimmt einmal pro Kalenderjahr Kurzzeitpflege für längstens 28 Tage und/oder einen Höchstbetrag von 1.510,00. Die Pflegesätze sind nach Kalendertagen bemessen, d.h. der Aufnahme- und Entlassungstag werden voll berechnet. Die Pflegeheime stellen den Anteil der Pflege- und Betreuungsleistung sowie die Umlage zur Ausbildungsvergütung direkt der in Rechnung. Dieser Preisvergleich zeigt Ihnen, wie viele Kurzzeitpflegetage Sie von der in den einzelnen Heimen finanziert bekommen bzw. auch, mit welchen Kosten Sie selbst noch zu rechnen haben. Ortenau Klinikum, Pflegeheim Fußbach mögliche KZPF Tage Gesamtbetrag Bewohner in Pflegestufe 1 80, , ,32 871,08 Bewohner in Pflegestufe 2 96, , ,00 804,80 Bewohner in Pflegestufe 3 118, , ,00 625,70 Pflegeheim am Nollen mögliche KZPF Tage Gesamtbetrag Bewohner in Pflegestufe 1 84, , ,72 970,20 Bewohner in Pflegestufe 2 99, , ,00 875,36 Bewohner in Pflegestufe 3 117, , ,00 724,21 Seniorenresidenz Kinzigtal mögliche KZPF Tage Gesamtbetr ag Bewohner in Pflegestufe 1 88, , , ,56 Bewohner in Pflegestufe 2 100, , , ,52 Bewohner in Pflegestufe 3 115, , ,00 806,60 Sämtliche Getränke sind im Pflegesatz enthalten, auch das Glas Wein zum Mittagessen oder das Bier zum Vesper.

4 Vergleich des Personalschlüssels Seniorenresidenz Pflegeheim Seniorenresidenz Pflegeheim Kinzigtal am Nollen Kinzigtal Fußbach Stufe 1 3,13 3,23-0,10 3,13 3,55-0,32 Stufe 2 2,23 2,36-0,13 2,26 2,50-0,27 Stufe 3 1,65 1,75-0,10 1,75 1,70-0,05 Dies sind die Pflegeschlüssel, die alle drei Gengenbacher Pflegeheime mit den Vertretern der verhandelt haben und vorhalten müssen. Die Seniorenresidenz Kinzigtal hat den bestmöglichen Pflegeschlüssel vereinbart, um bestmögliche Pflegequalität ihren Heimbewohnern zu gewährleisten. Geht man von einer fiktiven Heimgröße von 60 Pflegeplätzen ergibt sich bei realistischer Aufteilung der Heimbewohner in die drei Pflegestufen: 30 % Pflegestufe I 18 Bewohner 50 % Pflegestufe II 30 Bewohner 20 % Pflegestufe III 12 Bewohner Summe: 60 Bewohner Seniorenresidenz Pflegeheim Differenz Kinzigtal am Nollen Stufe 1 5,75 Stellen 5,57 Stellen - 0,18 Stellen Stufe 2 13,45 Stellen 12,71 Stellen - 0,74 Stellen Stufe 3 7,27 Stellen 6,86 Stellen - 0,41 Stellen Summe: 26,47 Stellen 25,14 Stellen - 1,33 Stellen - 5,0 % Pflegepersonal im Pflegeheim am Nollen Seniorenresidenz Pflegeheim Differenz Kinzigtal Fußbach Stufe 1 5,75 Stellen 5,07 Stellen - 0,68 Stellen Stufe 2 13,45 Stellen 12,00 Stellen - 1,45 Stellen Stufe 3 7,27 Stellen 7,06 Stellen - 0,21 Stellen Summe: 26,47 Stellen 24,13 Stellen - 2,34 Stellen - 8,9 % Pflegepersonal im Pflegeheim Fußbach Das bedeutet, das Pflegeheim am Nollen hat 5 % weniger Pflegekräfte als die Seniorenresidenz Kinzigtal, das Pflegeheim Fußbach sogar 8,9 % weniger.

5 Vergleich: Pflegeminuten pro Bewohner pro Tag Seniorenresidenz Kinzigtal Pflegeheim am Nollen Differenz Mehr Zeit für den einzelnen Heimbewohner pro Tag Stufe Minuten 148,5 Minuten 4,5 Minuten Stufe Minuten 203,0 Minuten 12 Minuten Stufe Minuten 274,0 Minuten 17 Minuten Seniorenresidenz Kinzigtal Pflegeheim Fußbach Differenz Mehr Zeit für den einzelnen Heimbewohner pro Tag Stufe Minuten 135,0 Minuten 18 Minuten Stufe Minuten 192,0 Minuten 23 Minuten Stufe Minuten 282,0 Minuten 9 Minuten Fazit: In der Seniorenresidenz Kinzigtal stehen den Heimbewohnern je nach Pflegestufe zwischen 4,5 Minuten und 17 Minuten pro Tag mehr Pflegezeit zur Verfügung als im Pflegeheim am Nollen. Gegenüber dem Pflegeheim Fußbach ist der Unterschied noch größer: Er liegt zwischen 9 und 23 Minuten. In der en Betreuung werden Bewohner teilweise zusammengefasst, z. B. beim Vorlesen, Spielen, Sturzprophylaxe oder Gymnastik. Mehrere Bewohner werden gleichzeitig beschäftigt, so dass sich die Minutenwerte in der Praxis verdoppeln oder vervielfachen.

6 Woran erkenne ich ein gutes Pflegeheim? Pflegeheime stellen ein wichtiges Angebot dar, um gerade bei hoher Pflegebedürftigkeit gut versorgt zu werden. Das gilt auch, wenn sich Menschen mit demenziellen Erkrankungen zunehmend selbst gefährden und wenn die Angehörigen mit der häuslichen Pflege überlastet sind. Das wohl wichtigste Auswahlkriterium ist der persönliche Eindruck. Rufen Sie in einem Pflegeheim an und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin. Lassen Sie sich direkt vor Ort informieren und schauen Sie sich die Einrichtung in Ruhe an. Fünf Stichworte zur Auswahl des für mich richtigen Heimplatzes 1. Sie sehen den Bewohnerinnen und Bewohnern deren Zufriedenheit an! - Fragen Sie nach Freizeit- und Beschäftigungsangeboten. - Beobachten Sie den Kontakt der Bewohnerinnen und Bewohner sowohl untereinander als auch zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. - Wirken die Bewohner aufgeweckt, gepflegt und neugierig oder machen sie auf Sie einen teilnahmslosen Eindruck? - Ist das Essen abwechslungsreich und auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt? - Wird hilfebedürftigen Bewohnern ein Mitarbeiter zur Seite gestellt, der ihnen in Ruhe das Essen reicht? 2. Freundliche und aufmerksame Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Sie! - Werden Sie freundlich begrüßt? - Nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich ausreichend Zeit für Sie? - Fühlen Sie sich ausreichend informiert? - Achten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Privatsphäre?

7 3. Lassen Sie die Einrichtung, Gestaltung der Zimmer und die Außenanlagen auf sich wirken! - Gibt es sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Räume für gemeinsame Aktivitäten? - Gibt es Terrassen und Gärten, die eine entsprechende Größe haben, um alleine und auch mit anderen die Natur zu genießen? - Sind Sie zufrieden mit der Gestaltung der Räume? - Sind die Zimmer hell und freundlich? Haben sie Balkone? - Können Sie die Gestaltung des Zimmers mit eigenen Möbeln ergänzen? 4. Ein sauberes und gepflegtes Umfeld unterstützt Ihr Wohlbefinden! - Sind Sie zufrieden mit der Sauberkeit der Zimmer und der Gemeinschaftsräume? - Wirkt das Heim sauber und wohnlich?` - Riecht es im Pflegeheim angenehm frisch? Wenn es deutlich nach Reinigungsmitteln, überdeckenden Duftstoffen oder sogar nach Ausscheidungen riecht, sollten Sie skeptisch sein. Vermutlich dauert es in diesem Pflegeheim länger, bis volle Windeln von Bewohnern gewechselt werden. 5. Klare Vereinbarungen vermeiden später Diskussionen! - Wird Ihnen ein gut lesbarer Heimvertrag angeboten? - Sind die einzelnen Bestandteile des Heimentgeltes beziffert? o Pflegevergütung o für Unterkunft und Verpflegung o Investitionskosten - Können Sie ein Ihnen angenehmes Datum für den Einzug vereinbaren? - Ist eine Hausbesichtigung/Einzug auch am Wochenende möglich?

8 Gehört Ihr Angehöriger zur Gruppe der Pflegebedürftigen mit demenziellen Erkrankungen, sollten Sie im Pflegeheim gezielt nach diesen neuen Betreuungsleistungen fragen bzw. sich ein Heim aussuchen, das auch diese Leistungen anbietet. Gibt es eine behütete Wohngruppe für demenziell Erkrankte? Hat die Wohngruppe eine überschaubare Größe? Ist sie so gestaltet, dass sich der Demente so sicher und angstfrei wie möglich fühlen kann? Hat die Pflegeeinrichtung eine Kooperation mit einem Facharzt für Gerontologie? Hat die Wohngruppe ausreichend große Garten- und Terrassenflächen? Sind Nebenleistungen wie freie Getränkewahl (auch Säfte, Wein und Bier) im Pflegesatz enthalten? Überlegen Sie vorab einen Kurzzeitpflegeaufenthalt zu machen, um ein verlässliches Bild von der Pflegeeinrichtung zu erhalten. Er bietet eine gute Möglichkeit das Heim kennen zu lernen, um danach in Ruhe Ihre Entscheidung zu treffen.

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