Sperrfrist Mittwoch, , 12:00h. Seit 20 Jahren günstig unterwegs - Vom Studi-Ticket zum VRN SemesterTicket plus Westpfalz

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1 Sperrfrist Mittwoch, , 12:00h Seit 20 Jahren günstig unterwegs - Vom Studi-Ticket zum VRN SemesterTicket plus Westpfalz Dankeschön Aktion von Stadtwerke Kaiserslautern Verkehr, Stadtwerke Pirmasens Verkehr, Studierendenwerk Kaiserslautern und Verkehrsverbund Rhein-Neckar Vor 20 Jahren startete in Kaiserslautern mit dem Studi-Ticket die Zeit eines günstigen Tarifangebots für eine bestimmte Personengruppe den Studierenden. Die Vertragspartner des VRN SemesterTicket plus Westpfalz im Einzelnen die Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein- Neckar (URN GmbH), das Studierendwerk Kaiserslautern und die ASten der TU und der FH Kaiserslautern - sagen den Studierenden der FH Kaiserslautern an den Standorten Kaiserslautern und Pirmasens und der Technischen Universität Kaiserslautern danke für 20 Jahre Partnerschaft. Die Finanzierung durch die Solidargemeinschaft aller Studierenden ermöglicht einen im Vergleich zu allen anderen Zeitkartentarifen unschlagbar günstigen Preis, der jedem Studenten zu Gute kommt, lobt Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, die Tarifsystematik. Diese Fahrkarte mit einem Betrag von 112,44 Euro pro Semester umgerechnet pro Monat knapp 19,- Euro kommt einer Flatrate für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im gesamten Verbundgebiet zu jeder Zeit gleich. Nicht nur zum Studium, sondern auch für die Freizeitgestaltung ist das Ticket zu nutzen. Und das ohne großen Aufwand, denn der Studierendenausweis gilt als Ticket. Das SemesterTicket plus Westpfalz gilt im gesamten VRN- Verbundgebiet in allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB Regio AG: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) sowie in allen Ruftaxilinien. Darüber hinaus auch in den Nahverkehrszügen der DB Regio AG auf der Schienenstrecke zwischen Bruchmühlbach-Miesau und Saarbrücken Hbf. Als weiteres Bonbon profitieren die Studierenden von den günstigen CarSharing Konditionen des VRN-Partners Stadtmobil. Das solidarisch finanzierte VRN SemesterTicket plus Westpfalz gilt im Unterschied zu dem VRN Semesterticket im ganzen Verbundgebiet. Das normale SemesterTicket hingegen ist aufgrund anderer Finanzierungsgrundlagen auf den Geltungsbereich ohne die Westpfalz beschränkt. Mannheim/Kaiserslautern, 24.Oktober 2012 FZ-PR/55-12 (VRN/URN) Auf die hohe Akzeptanz des Tickets geht Marco Zimmer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Kaiserslautern, ein: Die mehr als Studierenden der FH Kaiserslautern mit den Standorten Kaiserslautern und Pirmasens und der Technische Universität Kaiserslautern wissen das SemesterTicket sehr zu schätzen, nur die wenigsten wollten auf das Ticket heute noch verzichten.

2 Zimmer berichtet vom Wunsch mancher Nutzer den Geltungsbereich des SemesterTickets noch auszuweiten. Gerade nach Mainz und Trier wollen viele. Ebenso gibt es immer wieder Anfragen von Studierenden des FH-Standortes Zweibrücken, dass das Studierendenticket auch bei ihnen eingeführt wird. Hier gab es mehrere Versuche die FH Kaiserslautern Standort Zweibrücken mit in das Ticket einzubeziehen. Dies scheiterte jeweils am Gegenvotum der Studierenden in Zweibrücken. Die große Akzeptanz des Semestertickets kann Leon Schattner, Referent für Verkehr des AStA der TU Kaiserslautern, bestätigen: Der allergrößte Teil der Studierenden ist froh, das Semesterticket zu haben. Bei aller Freude über das Ticket und das Jubiläum gibt es allerdings immer noch Verbesserungsmöglichkeiten. Leider sind zu manchen Zeiten überfüllte Busse und stehen gelassene Studierende nicht ungewöhnlich. Die Taktung der Stadtbusse könnte in diesem Zusammenhang noch weiter optimiert werden, merkt Erich Bergmann, Co-Referent für Verkehr des AStA an. Der Geltungsbereich des Studierendentickets deckt bereits einen sehr großen Bereich ab und reicht weit in östliche Richtung. Leon Schattner geht auf diesen Umstand ein: Es ist schön, dass wir mit dem Ticket nach Heidelberg und Würzburg fahren können, allerdings wären auch Ziele wie Mainz oder Trier für die Studierenden attraktiv. Insgesamt, darin sind sich die Verkehrsreferenten aber einig, ist das Semesterticket für die Studierendenschaft eine große Errungenschaft, die hoffentlich noch lange besteht. Für die Unternehmen zeichnet Boris Flesch, Betriebsleiter der Stadtwerke Kaiserslautern Verkehrs AG, die Bedeutung des SemesterTickets. Der Anteil der Studierenden im ÖPNV konnte damit wesentlich gesteigert werden. Viele Fahrten werden anstatt mit dem Auto nun mit Bus und Bahn erledigt und somit werde die Infrastruktur und die Umwelt entlastet. Damit wird das sonst zu einigen Zeiten vorprogrammierte Verkehrschaos vermieden. Heute verkehren an Vorlesungstagen rund 350 Fahrten in Kaiserslautern zwischen Hauptbahnhof und Universität. Durchschnittlich werden an einem Vorlesungstag rund Personen befördert. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung von mehr als 6 % verzeichnet worden. Neben dem gegenüber den Startjahren veränderten Mobilitätsverhalten mancher Weg anstatt mit dem Rad wird mit dem Bus zurückgelegt - erfordert die wachsende Studierendenzahl weitere Anpassungen. Kurzfristig würden bei Bedarf weitere Verstärkerbusse eingesetzt werden. Aufgrund der Erfahrungen im letzten Semester wurde zum aktuellen Vorlesungsbeginn auf der Linie 116 eine weitere Fahrt vom Hbf zur TU eingeführt. Auch am FH Standort Pirmasens konnte die Fahrgastzahlen Studierender in den letzten fünf Jahren durch eine verbesserte Anbindung deutlich verdoppelt werden, so Gert Steigner, Betriebsleiter der Stadtwerke Pirmasens Verkehrs GmbH. Fährt die Linie 211 im 30-

3 Minutentakt direkt zur Innenstadt, stellt die Linie 208 mit einem 60- Minutentakt die direkte Verbindung zum Hauptbahnhof in Pirmasens her. Auch die anderen Unternehmen, insbesondere DB Regio, befördern eine Vielzahl von Studierenden. Daher wird durch einem Ergänzungsvertrag zwischen URN und DB Regio die Schienenstrecke zwischen Bruchmühlbach-Miesau und Saarbrücken Hbf einbezogen. Ein langgehegter Wunsch der Verkehrsunternehmen ist mit dem Lichtbild auf dem Studierendenausweis 2011 in Erfüllung gegangen. Leichtere Kontrolle und damit eine schnellere Abwicklung beim Einstieg sowie ein geringerer Missbrauch bringen für Fahrgäste und Unternehmen Vorteile mit sich.

4 Vom Studi-Ticket zum VRN SemesterTicket + Westpfalz Die Erfolgsgeschichte begann vor 20 Jahren. Studierende nahmen Anfang der 90er Jahre die Ideen aus Darmstadt und Dortmund einer "Solidar-Fahrkarte " Für Alle von allen bezahlt auf. Der AStA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss) der Uni Kaiserslautern erarbeitete ein sogar ein umfassendes Verkehrskonzept und führte die Verhandlungen mit Land, Stadt, Studierendenwerk und Verkehrsunternehmen. Das Konzept sah neben der Fahrkarte ein verbessertes Busangebot, eine verbesserte Fahrradanbindung und eine Parkraumbewirtschaftung zur Finanzierung der Maßnahmen vor. Die Studierendenschaften der beiden Lauterer Hochschulen stimmten der Einführung eines Tickets auf Solidarbasis mit mehr als 85%er Mehrheit zu (. Ebenso stimmten der Verwaltungsrat des Studentenwerkes Kaiserslautern, der Senat der Universität Kaiserslautern und der Stadtrat Kaiserslautern im Mai 1992 dem Konzept zu. Das Land Rheinland-Pfalz gab anschließend den Weg für das Solidarprinzip frei, die Finanzierung für die Verkehrsunternehmen war damit gesichert. Mit dem Studi-Ticket wurde die Umsetzung des Verkehrskonzeptes begonnen. Die Ausweitung des Geltungsbereichs Aller Anfang ist klein. Zum Start im Wintersemester 1992/93 galt das StudiTicket auf allen Buslinien im Stadtgebiet Kaiserslautern und auf den Buslinien im Regionalbereich Westpfalz. Als Verkehrsunternehmen waren die Partner die Technischen Werke Kaiserslautern (heute Stadtwerke Kaiserslautern) und die Regionalbus Saar-Westpfalz (heute Saar-Pfalz-Bus) wurde die DB weiterer Partner und der Geltungsbereich konnte auf die Schienenstrecken in der Westpfalz sowie nach Neustadt/W. ausgedehnt werden wurde dann das Studi-Ticket (bis dahin noch ein bilateraler Vertrag zwischen dem Studentenwerk und den verschiedenen Verkehrsunternehmen) in eine Vereinbarung zwischen dem Westpfalz Verkehrsverbund (WVV) und dem Studierendenwerk überführt und hieß dann WVV Semester-Ticket. Der Geltungsbereich war die komplette Westpfalz mit den Schienenstrecken nach Neustadt/ W. Hbf und Saarbrücken. Zum Wintersemester 2007/08 weitete sich dann das Angebot als VRN- Semester-Ticket plus Westpfalz nach Osten auf das gesamte VRN Verbundgebiet aus.

5 Die Veränderung der Studierendenzahlen. Waren 1992/93 zum Start des Tickets an der TU Kaiserslautern und an der FH Kaiserslautern zusammen knapp Studierende eingeschrieben, studierten im Wintersemester 2001/2002 an FH und Uni Kaiserslautern noch knapp Studierende sowie an der FH Pirmasens knapp 200 Studierende (Dabei sind Studierende des inzwischen eingeführten Fernstudiums nicht berücksichtigt, da diese kein Ticket erhalten.). Fünf Jahre später im Wintersemester 2006/2007 steig die Anzahl wieder auf knapp an TU Kaiserslautern und am FH-Standort Kaiserslautern, am FH Standort Pirmasens auf gut 500 Studierende. Diese Entwicklung setzte sich fort. Im Wintersemester 2011/12 erhielten gut Studierende an FH und TU Kaiserslautern und mehr als 500 Studierende am FH Standort Pirmasens das SemesterTicket + Westpfalz. Somit waren im Winter 2011 wieder die gleichen Studierendenzahlen wie im Winter 1992 erreicht. Im Wintersemester 2012/13 sind an TU Kaiserslautern und am FH- Standort Kaiserslautern über Studierende, am FH Standort Pirmasens rund 575 Studierende eingeschrieben jeweils ohne die Fernstudierenden. Die Ausweitung des Angebots in der Stadt Kaiserslautern 1992 wurde die Universität mit der Linie 5 im 30 Minuten-Takt angefahren. Zwei weitere Linien tangierten das Universitätsgelände wurde die Linie 15 ebenfalls mit einem 30 Minuten-Takt aufgrund einer Erhöhung des Studi-Ticket-Beitrags mit aufgenommen. Damit hatte die Universität eine Anbindung im 20/10 Min. Takt. Einzelne Verstärkerfahrten wurden während der Vorlesungszeit insbesondere zu Vorlesungszeit angeboten. Mit steigenden Studierendenzahlen wurde 2007 der Uni-Express zu den Vorlesungszeiten als weitere Verstärkung eingesetzt. Das Fahrtenangebot wurde von Jahr zu Jahr erhöht. Zum Wintersemester 2011/12 wurde die Linie 115 (ehemals 15) von einem 30 Minuten-Takt auf einen 20 Minuten Takt umgestellt. Der Uni- Express in der Vorlesungszeit wurde die Linie 116 ab Hauptbahnhof zur TU, ebenfalls im 20 Minuten-Takt, so dass nun zu den Hauptzeiten in der Vorlesungszeit alle 10 Minuten zwischen Universität und Hauptbahnhof eine Verbindung besteht.

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