TAGESORDNUNG DER 1. SITZUNG

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1 Anzahl der Teilnehmer/innen: 22 Beginn: Uhr Moderation: Dorothee Schäfer Ende: Uhr TAGESORDNUNG DER 1. SITZUNG 1. EINFÜHRUNG ZUM VERFAHREN DES BETEILIGUNGSPROJEKTES UND ZUM ABLAUF DER SITZUNGEN Frau Schäfer erläutert kurz Ablauf, Inhalte und Ziele der Offenen Bürgerbeteiligung. Es wird ein erstes Meinungsbild zu den Stadtbahn-Planungsvarianten abgefragt (vgl. Anlage 1). Folgende Kommentare wurden zum Meinungsbild ergänzt: Durch einen sogenannten Ringverkehr könnten die Bahnen sicher rationeller verkehren. Eine U- Bahn ist überflüssig. Sie bringt nur Dreck und hohe Wartungskosten. Variante B ist prinzipiell gut, das Linienangebot in/unter der Kaiserstraße sollte erhalten bleiben Entzerrung der Bahnen Entlastung der Kaiserstraße scheitert an der Starrköpfigkeit/Besserwisserei von Stadtrat und Napoleon Ludwig! 2. VORSTELLUNGSRUNDE Die Teilnehmer/innen stellen sich kurz vor und benennen ihre Motivation zur Teilnahme im Arbeitskreis "Entwicklung des Nahverkehrsnetzes" 3. STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE Die Teilnehmer/innen erstellen eine - und analyse zum Thema. Heutiges Nahverkehrsnetz, d.h. Transport der Kunden in die Innenstadt Verbindungen umsteigefrei vom Umland und den großen Stadtteilen in die Innenstadt Öffentlicher Nahverkehr über das Straßenbahnnetz wie es besteht und ausgebaut werden soll Nahverkehrszentrale Anbindung des Umlandes - Flächennutzung! Gute Anbindung der Stadtteile an die Innenstadt, vom Umland direkt in die City Bewahren: Weiträumige Anbindung Gute verkehrliche Erschließung durch den ÖPNV! Viele Linien führen aus Karlsruhe und seinem Umland direkt in die Innenstadt Insgesamt ist der ÖPNV gut organisiert, insbesondere die Anbindung des Umlandes Regionalbereich wird gut bedient, die City ist aus der ganzen Umgebung Karlsruhes ausgezeichnet erreichbar. Die Stadtbahn verfügt über ein sehr gutes Verbindungsnetz LINIENFÜHRUNG KOMMUNALENTWICKLUNG 1 KVV übernimmt überregionale Angaben, die staatsfremd sind Belastung der Kaiserstraße - vor allem mit den langen Stadtbahnen - zu hoch (müssen wirklich alle Linien durch eine Straße führen?) Überlastung der Kaiserstraße durch den ÖPNV! Entlastung der Kaiserstraße durch Verlegung der S- Bahnen in die Kriegsstraße nur Tram in Kaiserstraße oberirdische belassen Gefahren beim Überqueren der Schienen vermindern Zu viel Züge in der Kaiserstraße daher entweder Tunnellösung oder Ersatz durch andere oberirdische Strecken Tangentialstrecken statt "alles durch die Mitte" Kernbereich für den Fußgänger! Die S-Bahnen aus der Kaiserstraße verlegen, um den Charakter der Kaiserstraße als eine wirkliche Fußgängerzone (wieder) herzustellen ÖPNV muss leistungsfähiger werden - Tunnel alleine genügt nicht, deshalb parallel in der Kaiserstraße

2 Die Mischung aus S-Bahnen und (normalen) Straßenbahnen sowie die Regionalausdehnung des ÖPNV bewahren! Bequemste Art, die Fußgängerzone zu erreichen (mit der Straßenbahn bzw. ÖPNV allgemein) Schneller Takt Gute Erreichbarkeit der Ziele mit der Bahn, jedenfalls im inneren Bereich Gute Anschlüsse beim Wechsel der Bahn Das Karlsruher Modell ist modern und zukunftsweisend Steigerung der Fahrgastzahlen Einbeziehung der benachbarten Städte Modernes ÖPNV-System Gutes ÖPNV-Netz Gute Erreichbarkeit der Innenstadt Schneller Takt, wo Straßenbahnlinien sich konzentrieren Taktung - Dichte in die angeschlossenen Stadtteile, manche Querverbindungen U-Bahn ist unnötig und teuer, daher Linienführung günstig Genügend Platz zur Streckenführung (Kriegsstraße/ Adenauerring etc.) Größe des Netzes in Fläche Personenzahl Optimale Verkehrsführung KOMMUNALENTWICKLUNG 2 oberirdischer Straßenbahnbetrieb. Stadtbahn im Tunnel; durch den Straßenbetrieb oben bleibt ein "Stadterlebnis" möglich Durchlässigkeit der Kaiserstraße für die Fußgänger erhöhen Durchfahrtsgeschwindigkeit durch die Fußgängerzone erhöhen Verbessern: Innerstädtisches Netz BELASTUNGEN Unfallgefahr in Fußgängerzonen Konzentration des Verkehrs in der Kaiserstraße Lange Rotphasen für Autos und Fußgänger wegen Straßenbahn Geknäule" der Bahnen am Marktplatz Gegenläufigkeit der Bahnen in der Kaiserstraße bei hohem Fahraufkommen Aktuelles Problem unserer Kaiserstraßen-Trasse Überlastete Innenstadt Stau der Straßenbahnen in der Fußgängerzone Fehlende Flächen in der Fußgängerzone wegen der Schienen Vorrang des Regionalverkehrs gegenüber innerstädtischem Verkehr Alle Linien über einen Gleisstrang - Kaiserstraße Konflikt Straßenbahn - Fußgänger - Überlastung des Gleisstranges Sämtliche Linien konzentrieren sich auf den Innenstadtbereich. Kaiserstraße ist im Rush-Hour-Verkehr total überlastet. Daher wäre es dringend notwendig, den Straßenbahnverkehr aus der Kaiserstraße zu re

3 moderate Wartungskosten Umweltfreundlich, weniger Autos, geringe Fahrkosten ohne U-Bahn Keine Treppen /Rolltreppen) um zur Bahn zu kommen Keine "Dreckfänger" U-Bahn-Stationen Kaufkraftzuführung Die Straßenbahn in der Kaiserstraße oberirdisch fährt sicher und "bequem" für verschiedene Personengruppen Oberirdische Bahn: Fahren und rausschauen/sehen Zivilschutz durch U-Bahn möglich duzieren Konzentration in der Innenstadt > < Infarktgefahr! Stau / Konzentration nur auf die Kaiserstraße Die Kapazitätsgrenze für den ÖPNV in der Innenstadt ist inzwischen erreicht; weitere Linien nicht mehr möglich Bessere Verbindungen zwischen einzelnen Stadtteilen lange Fahrzeiten die ÖPNV unattraktiv machen und nicht alles über Kaiserstraße / Marktplatz S-Bahn (Regionalverkehr) durch die Kaiserstraße Zu starke Konzentration in der Kaiserstraße - die Folge: Straßenbahnstau! FINANZIERUNG SONSTIGES Hohe Kosten (Investitionen) Streckenführung Hohe Wartungsaufwendung Hohe Folgekosten Behindertenunfreundlichkeit Barrierefreie Gestaltung als Ziel 4. UND 5. DISKUSSION DER THEMEN DER ARBEITSGRUPPE Folgende Themen sollen in den folgenden Arbeitskreissitzungen diskutiert werden: Linienführung / Kapazitäten a) Innenstadt b) Regional Ziele und Nutzungen Wechselwirkung verschiedener Verkehrsmittel Finanzierung und Folgekosten Sicherheit, Fußgänger und Tunnellösung 6. SONSTIGES UND TERMINE Der Arbeitskreis trifft sich zur nächsten Arbeitskreissitzung am 24. Januar 2002, um 19:00 Uhr, in der Friedrich-List-Schule. KOMMUNALENTWICKLUNG 3

4 Ablauf der Sitzungen der Arbeitsgruppen Ziel Empfehlungen aus der Bürgerschaft für die Entwicklung der Karlsruher Innenstadt bis zum Jahr 2015, besonders unter dem Aspekt der Verkehrsführung des ÖPNV. Vorlagen für die weitere Bearbeitung durch Expertenforum und Bürger-/Besuchergutachten. 1. Sitzung Meinungsbild zum ÖPNV herstellen. Vergleichsmöglichkeit zum Ende der Diskussion schaffen. Einführung durch Moderator/in. Kennenlernen des Prozesses, Verlässlichkeit des Ablaufs. Kennenlernen der Teilnehmer/innen untereinander. Vorstellungsrunde. Meinung en artikulieren, dabei Aufeinander hören, einander respektieren. -/ analyse. Definition von Themen und Arbeitsplan. 2. Sitzung Ziele zu den Themen festlegen. Zielfindung, Diskussion der Ziele im Sinne einer Leitbild/ Wertediskussion. Abgleich gleicher Ziele, Diskussion strittiger Ziele. Blick in die Zukunft richten. KOMMUNALENTWICKLUNG 4

5 Zukunftsbilder entwerfen, Phantasie wecken. Mögliche Entwicklungen und Wechselwirkungen beschreiben. 3. Sitzung Künfige Entwicklungen und Maßnahmen zum Erreichen der Ziele bewerten und abwägen Vor- und Nachteile der Zukunftsbilder diskutieren und abwägen. Schlussfolgerungen für die Entwicklung des ÖPNV ziehen. 4. Sitzung Empfehlung für die Entwicklung der Innenstadt formulieren. KOMMUNALENTWICKLUNG 5

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