Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis

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1 2013 Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Büro der Geschäftsführung Czernyring 22/ Heidelberg Tel.: / Dezember 2012

2 Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm Präambel 2 2. Profil des Jobcenters Regionale Struktur Der Arbeitsmarkt Der Ausbildungsmarkt Die Kundenstruktur 6 3. Handlungsfelder und Ziele Geschäftspolitischen Ziele der Bundesagentur für Arbeit Verringerung der Hilfebedürftigkeit Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Kommunale Ziele Erhöhung des Anteils der Einkommensbezieher mit Einkommen über 400 bzw Sofortangebote im Sinne des 15a SGB II Nachhaltigkeit von Integrationen Weitere geschäftspolitische Handlungsfelder und Zielgruppen Beschäftigungsmöglichkeiten für Alleinerziehende Ältere Leistungsbezieher ab 50 Jahren Jugendliche unter 25 Jahre Kunden mit Migrationshintergrund Haushaltsmittel Mittel zur Förderung der Leistungsberechtigten Verteilung des Eingliederungstitels Förderungen außerhalb des Eingliederungstitels Förderungen nach dem Europäischen Sozialfonds Landesprogramm Gute und sichere Arbeit Passiv-/Aktiv-Transfer Bundesprogramm Perspektive 50plus Bürgerarbeit Ausblick

3 1. Präambel Nachdem es im Jahr 2012 gelungen ist, die Umsetzung Neuorganisation des SGB II ohne Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit gegenüber unseren Kunden zu bewältigen, wird die Herausforderung im Jahr 2013 darin liegen, diese gezeigte Leistungsfähigkeit zu verstetigen und die an uns gestellten Aufträge und Erwartungen im Sinne aller Beteiligten zu erfüllen. Mit diesem Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm trägt das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis zur Schaffung von Transparenz, in den von ihm verfolgten Zielen und Handlungsfeldern sowie daraus abgeleiteten Eingliederungsaktivitäten, bei. Es dient als Informationsgrundlage für die Akteure der örtlichen Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik sowie für die übrigen Beteiligten des lokalen Arbeitsmarktes. Gleichzeitig bietet es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Orientierung und Möglichkeit, das eigene Handeln mit übergeordneten gesetzlichen, arbeitsmarkt- und geschäftspolitischen Zielen zu verknüpfen. Vorrangiges Ziel wird es 2013 sein, die Hilfebedürftigkeit der Kunden zu verringern oder zu beenden. Mit dem hier vorliegenden Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm wird über die Grundrichtungen und Schwerpunktthemen des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis berichtet. Das Programm dokumentiert die Ziele, die Planung und die operativen Aktivitäten im Rahmen der Aufgaben und Ziele des SGB II. Voraussetzung für die Zielerreichung ist dabei ein kooperatives Miteinander im Rahmen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit allen Akteuren auf dem örtlichen Arbeitsmarkt. Um die regionalen Besonderheiten zu berücksichtigen sowie weitere Impulse für das Arbeitsmarktprogramm einzubauen, steht auch der örtliche Beirat unterstützend zur Seite. 2

4 2. Profil des Jobcenters 2.1 Regionale Struktur Der Rhein-Neckar-Kreis ist mit einer Bevölkerung von (Stand März 2012) der einwohnerstärkste der insgesamt 35 Landkreise in Baden-Württemberg. Mit einer Fläche von Quadratkilometern und 506 Einwohnern je Quadratkilometer gehört er zu den dichter besiedelten Regionen des Landes. Er liegt im Nordwesten des Bundeslandes und gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar. Im Norden bildet er die Landesgrenze zu Hessen und im Westen zu Rheinland-Pfalz. Im Osten grenzt er an den Neckar-Odenwald Kreis, im Südosten an den Landkreis Heilbronn und im Süden an den Landkreis Karlsruhe. Im Nordwesten grenzt der Stadtkreis Mannheim. Heidelberg bildet den Sitz des Landkreises und ist als Stadtkreis dem Rhein-Neckar-Kreis nicht zugehörig. 54 Städte und Gemeinden gehören dem Rhein-Neckar-Kreis an, von den Großen Kreisstädten Hockenheim ( Einwohner), Leimen ( Einwohner), Schwetzingen ( Einwohner), Sinsheim ( Einwohner), Weinheim ( Einwohner) und Wiesloch ( Einwohner) bis zu kleinen Gemeinden wie Heddesbach (471 Einwohner). Die Industriestruktur ist vielfältig mit zahlreichen Betrieben der metallverarbeitenden und chemischen Industrie (z. B. Freudenberg in Weinheim), darunter auch zahlreiche mittelständische Betriebe. Der Dienstleistungssektor ist zwar in den nicht zum Rhein-Neckar- Kreis gehörenden Großstädten konzentriert, doch gibt es auch im Kreisgebiet bedeutende Unternehmen wie z. B. das Software-Unternehmen SAP in Walldorf und St. Leon-Rot oder den Finanzdienstleister MLP und die Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch. In den ländlichen Teilen des Kreises dominiert Land- und auch Forstwirtschaft. Im Rheingraben (Sankt Leon-Rot, Schwetzingen) befindet sich eines der Hauptanbaugebiete für Spargel in Deutschland. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag 2011 bei und damit um oder 1,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Beschäftigungsquote insgesamt lag mit 53,7 Prozent exakt auf dem Niveau in Baden-Württemberg. Auch die Beschäftigungsquote der Älteren (50-64 Jahre) wurde im Vergleich zu 2010 gesteigert (von 47,5% auf 48,6%). Sie liegt damit aber weiterhin knapp unter dem Landesdurchschnitt von 49,8 Prozent. In der regionalen Beschäftigungsstruktur nimmt der Dienstleistungssektor eine herausragende Stellung ein, was der im Vergleich zu Baden-Württemberg überdurchschnittliche Tertiarisierungsgrad von 67,5 Prozent verdeutlicht. Dieser gibt Aufschluss über den Anteil von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Tertiären Sektor gemessen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und verdeutlicht, dass der Sektorenwandel im Rhein-Neckar-Kreis weit vorangeschritten ist. Der für SGB II-Kunden oftmals sehr wichtige Sektor der Personaldienstleistungen ist im Rhein-Neckar-Kreis unterdurchschnittlich ausgeprägt. Der Anteil an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen im Bereich Zeitarbeit lag 2011 im Rhein-Neckar-Kreis bei 1,1 Prozent, in Baden-Württemberg bei 2,4 und auf Bundesebene bei 1,6 Prozent. Entsprechend gering fällt auch das Angebot an Arbeitsstellen in diesem Bereich aus ( Beschäftigung am Arbeitsort, Rhein-Neckar-Kreis, Dezember 2011, Statistik der BA). Der Arbeitsmarkt in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis wird ebenso geprägt von der Eigenschaft Heidelbergs als Universitätsstadt. Von ca Studenten in Heidelberg und 3

5 im Rhein-Neckar-Kreis sind nahezu 75 Prozent in geringfügigen bzw. kurzzeitigen Beschäftigungsverhältnissen beschäftigt. Dies führt zu einer Verdrängung der Vermittlungserfolge im Bereich des SGB II. Der Rhein-Neckar-Kreis ist durch starke Mobilitätsströme gekennzeichnet. Typisch für die Konstellation in einer Metropolregion ist er eine aktive Region mit vielen Beschäftigten, deren Arbeitsplätze oftmals auch in einer anderen Region liegen. Dies verdeutlicht die Auspendlerquote von 53,3 Prozent. Strukturdaten Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg und Deutschland Berichtsjahr Der Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt 2012 war geprägt von einer sich vor allem aufgrund der Eurokrise abschwächenden Wirtschaft, die sich auch zunehmend auf den Arbeitsmarkt auswirkte. So hatten im Jahresverlauf die Risiken für die deutsche Konjunktur weiter zugenommen und machten auch vor dem Rhein-Neckar-Kreis nicht Halt. Nach ersten Schätzungen hat das reale Bruttoinlandsprodukt 2012 jahresdurchschnittlich um 0,7 Prozent zugenommen, nach plus 3,0 Prozent in Der Arbeitsmarkt zeigte sich in einer guten Grundverfassung und reagierte auf diese Abschwächung robust, Spuren sind aber sichtbar. So hatten sich die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahresdurchschnitt 2012 zwar weiter erhöht, aber nicht mehr so stark wie vor einem Jahr. Im Jahresverlauf wurde der Beschäftigungsaufbau schwächer. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung waren jahresdurchschnittlich weiter gesunken. Die Abnahmen waren aber nicht mehr so stark wie Die Arbeitslosigkeit war im Jahresverlauf gestiegen, weil die abnehmende Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nicht mehr von der Konjunktur kompensiert wurde. 4

6 Im Jahr 2012 waren durchschnittlich SGB II-Kunden im Rhein-Neckar-Kreis arbeitslos, die Arbeitslosenquote SGB II lag in diesem Zeitraum zwischen 2,1 und 2,4 Prozent. Durchschnittlich arbeitslosen Männern standen dabei arbeitslosen Frauen gegenüber. Durchschnittlich 353 SGB II-Arbeitslose waren zu diesem Stichtag unter 25 Jahre alt, die Arbeitslosenquote dieses Kundenkreises lag zwischen 1,0 und 1,4 Prozent. Der Rhein-Neckar-Kreis verzeichnete in 2012 einen durchschnittlichen Bestand von offenen Stellenangeboten (plus 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr), wovon durchschnittlich Stellen sozialversicherungspflichtig waren. Betrachtet man allerdings die monatliche Entwicklung so kehrte sich das Plus gegenüber dem Vorjahr seit Juni um. Seit diesem Berichtsmonat war die Anzahl an offenen Stellen geringer als im Vorjahresmonat. Monatlich nur rund 300 der gemeldeten Arbeitsstellen waren im Bereich der Helferberufe. Fast zwei Drittel der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Rhein-Neckar-Kreis hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. 2.3 Der Ausbildungsmarkt Bei der Betrachtung des Ausbildungsmarktes wird unabhängig vom Rechtskreis SGB II oder SGB III der Erfolg bei der Einmündung von Bewerbern in betriebliche, überbetriebliche oder schulische Ausbildungsstellen gemessen. Im aktuellen Berichtsjahr 2011/2012 (1. Oktober 2011 bis 30. September 2012) hatten sich insgesamt Personen gemeldet, die eine individuelle Vermittlung in eine betriebliche oder außerbetriebliche Berufsausbildungsstelle in anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) wünschten. Dies waren 170 Personen oder 6,2 Prozent mehr als im vorangegangenen Zeitraum. Bei Bewerbern konnte der Ausbildungswunsch realisiert werden. 793 hatten eine alternative Möglichkeit zur Ausbildung, wie zum Beispiel Schulbildung, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitungsjahr etc., gefunden. 556 Personen hatten erklärt, keine weitere Hilfe bei der Ausbildungssuche mehr zu wünschen, ohne dass der Grund explizit bekannt war. Für zehn bis unversorgte Bewerber wurden im Rahmen von Nachvermittlungsaktionen noch Ausbildungsstellen gefunden oder Alternativen erarbeitet. Am stärksten nachgefragt waren bei den männlichen Bewerbern duale Ausbildungsstellen zum Kraftfahrzeugmechatroniker, Kaufmann im Einzelhandel, Industriekaufmann und Bürokaufmann. Weibliche Bewerberinnen wollten ihren Berufsstart vorzugsweise als Bürokauffrau, Kauffrau im Einzelhandel, medizinische Fachangestellte, Verkäuferin oder Friseurin realisieren. Demgegenüber wurden zu diesem Zeitpunkt betriebliche und 301 außerbetriebliche Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das Angebot an betrieblichen Ausbildungsstellen lag damit um 5,2 Prozent über dem vorherigen Berichtsjahr, die außerbetrieblichen Ausbildungsstellen gingen hingegen um 25,7 Prozent zurück. Die fünf im Rhein-Neckar-Kreis am häufigsten gemeldeten Ausbildungsstellen waren Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Industriekaufmann/-frau, Koch/Köchin und Bürokaufmann/-frau. Zur Unterstützung der jugendlichen Kundschaft hatte das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis in 2012 Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) eingekauft. 5

7 Darüber hinaus erhielten die Jugendlichen ein breites Unterstützungsangebot. Hierzu zählten Aktivierungshilfen für Jüngere, berufspraktisches Jahr, assistierte Ausbildungssuche und vom europäischen Sozialfonds geförderte Programme. 2.4 Die Kundenstruktur Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis betreute in den ersten neun Monaten seines Bestehens (festgeschriebene Werte t3) durchschnittlich Personen in Bedarfsgemeinschaften, davon waren durchschnittlich erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften (BG) im Rhein-Neckar-Kreis Monatswerte Dezember 2011 bis Dezember 2012 (vorläufige hochgerechnete Werte für die letzten 3 Monate) Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 6

8 Entwicklung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (elb) im Rhein-Neckar-Kreis Monatswerte Dezember 2011 bis Dezember 2012 (vorläufige hochgerechnete Werte für die letzten 3 Monate) Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Werden die Bedarfsgemeinschaften näher betrachtet, bilden die Bedarfsgemeinschaften mit einer Person mit rund 55 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von den Bedarfsgemeinschaften mit einem Zweipersonenhaushalt (ca. 20 Prozent). Durchschnittlich leben 1,9 Personen in einer Bedarfsgemeinschaft. Bedarfsgemeinschaften mit einem Kind unter 15 Jahre bilden mit ca. 55 Prozent gemessen an allen Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 15 Jahren den höchsten Anteil (17,4 Prozent an allen Bedarfsgemeinschaften) Bedarfsgemeinschaften und Personen in Bedarfsgemeinschaften September 2012 (Daten nach einer Wartezeit von 3 Monaten) Bedarfsgemeinschaften Insgesamt mit 1 Person mit 2 Personen mit 3 Personen mit 4 Personen mit 5 und mehr Personen Personen in Bedarfsgemeinschaften Personen pro Bedarfsgemeinschaft Bedarfsgemeinschaften mit elb mit 1 elb mit 2 elb mit 3 elb mit 4 und mehr elb Bedarfsgemeinschaften (BG) mit Kindern unter 15 Jahren Insgesamt BG mit 1 Kind BG mit 2 Kindern BG mit 3 Kindern BG mit 4 und mehr Kindern , Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 7

9 Mehr als die Hälfte der Bedarfsgemeinschaften (50,5 Prozent) besteht aus nur einer Person. Ein hoher Anteil ist bei den Alleinerziehenden festzustellen, die gut ein Fünftel (19,6 Prozent) der Bedarfsgemeinschaften ausmachen. Bedarfsgemeinschaften nach Familientypen September 2012 (Daten nach einer Wartezeit von 3 Monaten) darunter Single-BG darunter BG-Alleinerziehender BG Insgesamt Insg. Single unter 18 Jahre 18 Jahre und älter Insg. Alleinerziehende unter 18 Jahre mit 1 und mehr Kindern unter 18 J. Alleinerziehende - 18 Jahre und älter mit 1 Kind unter 18 J. mit 2 Kindern unter 18 J. mit 3 Kindern unter 18 J. mit 4 Kindern unter 18 J. mit 5 und mehr Kindern unter 18 J. darunter Ehepaare/Lebensgemeinschaften als BG Insg. ohne Kinder mit 1 Kind unter 18 J. mit 2 Kindern unter 18 J. mit 3 Kindern unter 18 J. mit 4 Kindern unter 18 J. mit 5 und mehr Kindern unter 18 J Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Hinweis: Single-Bedarfsgemeinschaft und Ein-Personen-Bedarfsgemeinschaft: Der Typus gibt die Bedarfsgemeinschaften an, in denen eine erwachsene Person als erwerbsfähiger Leistungsberechtigter lebt und dieser Person die Rolle Bevollmächtigter der Bedarfsgemeinschaft (BVEHB) zugeschrieben wird. Die Zahl ist nicht identisch mit der Zahl der Ein-Personen- Bedarfsgemeinschaft. Es gibt Bedarfsgemeinschaften, in denen z.b. nur ein minderjähriges Kind bestandsrelevant ist, während die Eltern / ein Elternteil aufgrund eines Ausschlussgrundes (z.b. BAföG- Bezug) nicht gezählt werden. Der geschilderte Fall ist keine Single- Bedarfsgemeinschaft. Bei Betrachtung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten fällt auf, dass 52,5 Prozent Frauen sind, was auch auf die hohe Anzahl der Alleinerziehenden zurückzuführen ist. Die Kunden mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft weisen im betrachteten Monat einen Anteil von ca. 28 Prozent auf. In dieser Statistikgruppe liegt der Anteil der Frauen bei 55,9 Prozent. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Personengruppen September 2012 (Daten nach einer Wartezeit von 3 Monaten) Insgesamt Männer Frauen Alleinerziehende Deutsche Ausländer darunter darunter darunter unter 25 Jahre 25 Jahre und älter Insgesamt Frauen Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Frauen Insgesamt Frauen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 8

10 Insgesamt oder 28,1 Prozent unserer Kunden sind 50 Jahre oder älter, davon 55 Jahre und älter. Insgesamt oder 16,4 Prozent unserer Kundenschaft sind Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Geschlecht und Altersgruppen September 2012 (Daten nach einer Wartezeit von 3 Monaten) Insgesamt Männer Frauen unter 25 Jahre 25 bis unter 50 Jahre 50 bis unter 55 Jahre 55 Jahre und älter Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Männer Frauen Insgesamt Männer Frauen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Mindestens 13,3 Prozent der Leistungsberechtigten hat keinen Schulabschluss. Fast die Hälfte (48,1 Prozent) kann einen Hauptschulabschluss nachweisen. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Schulbildung September 2012 (Daten nach einer Wartezeit von 3 Monaten) Insgesamt Kein Schulabschluss Hauptschulabschluss Mittlere Reife Fachhochschulreife Hochschulreife Keine Angabe Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Fast zwei Drittel (62,2 Prozent) ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Berufsbildung September 2012 (Daten nach einer Wartezeit von 3 Monaten) Insgesamt Ohne abgeschlossene Berufsausbildung Betriebliche/schulische Ausbildung Akademische Ausbildung Keine Angabe Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Kunden oder 14,9 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gehören integrationsnahen Profillagen an, bei denen von einer baldigen Vermittlung in Beschäftigung ausgegangen werden kann. Nur 136 oder 0,9 Prozent gehören dem Marktprofil an. Insgesamt Kunden wurden in die Profillage I: Integriert aber weiterhin hilfebedürftig übernommen, da sie unter Ausschöpfung ihrer individuellen Möglichkeiten auf dem 1. Arbeitsmarkt sozialversicherungspflichtig beschäftigt bzw. selbständig tätig sind. Der Bedarf kann durch das erzielte Einkommen aber nicht vollständig gedeckt werden. Die Betreuung der Kunden richtet sich hier auf die weitere Reduzierung bzw. Beendigung der Hilfebedürftigkeit. 9

11 Bei mehr als einem Fünftel unserer Kunden (21,8 Prozent) war eine Zuordnung nicht erforderlich, da sie einen Ausnahmetatbestand nach 10 SGB II erfüllen. Hierzu gehören u.a. (Allein-)Erziehende mit Kind unter drei Jahren, Pflegende Hilfebedürftige, Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen oder Personen, die einen anerkannten allgemein- oder berufsbildenden Abschluss in Vollzeit absolvieren. Daraus folgt, dass diese Personen zwar Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beziehen, jedoch für die Vermittlung in Arbeitsstellen nicht zur Verfügung stehen. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Stärken- und Potenzialanalyse (Profiling) September 2012 (Daten mit einer Wartezeit von 3 Monaten) Insgesamt Marktprofil Aktivierungsprofil Förderprofil Entwicklungsprofil Stabilisierungsprofil Unterstützungsprofil Integriert, aber hilfebedürftig Zuordnung nicht erforderlich Sonstige Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Hinweis: Die Profillagen beschreiben vergleichbar einem Koordinatensystem den Zusammenhang von zeitlicher Integrationsprognose (= Stärkenbetrachtung) und vermittlerisch relevanten Handlungsbedarfen (= Potenzialbetrachtung).Insgesamt ergeben sich sechs Profillagen. Markt-, Aktivierungs- und Förderprofile beschreiben integrationsnahe Profillagen, Entwicklungs-, Stabilisierungs- und Unterstützungsprofile hingegen beschreiben komplexe Profillagen. Marktprofile weisen keine vermittlungsrelevanten Handlungsbedarfe in den Schlüsselgruppen auf und haben in der Regel eine Integrationswahrscheinlichkeit in den 1. Arbeitsmarkt von bis zu 6 Monaten. Entwicklungsprofile zeichnen sich durch eine Integrationswahrscheinlichkeit in den 1. Arbeitsmarkt von mehr als 12 Monaten aus, bei den Stabilisierungsprofilen ist der Schwerpunkt das Heranführen an die Erwerbstätigkeit in bis zu 12 Monaten und bei Unterstützungsprofilen ist selbst das Heranführen an die Erwerbstätigkeit in weniger als 12 Monaten unwahrscheinlich. 3. Handlungsfelder und Ziele 3.1 Geschäftspolitischen Ziele der Bundesagentur für Arbeit Verringerung der Hilfebedürftigkeit Die Beendigung der Hilfebedürftigkeit bzw. deren Verringerung ist das übergeordnete Ziel, um einerseits die Leistungsberechtigten wieder in das Erwerbsleben zu integrieren und andererseits die Kosten für die Sicherung des Lebensunterhalts und für die Unterkunft im Kontext der Haushaltskonsolidierung zu reduzieren. Hierbei sind alle Phasen von der Zugangssteuerung, der Bestandsarbeit bis zur Integration zu beachten. Neukundenprozess Dem Neukundenprozess kommt eine hohe Bedeutung zu. Kernelemente der Zugangssteuerung sind die qualifizierte Antragsausgabe einerseits sowie die sofortige Einbindung in den Integrationsprozess. Im Rahmen der qualifizierten Antragsausgabe in der Sachbearbeitung werden durch die festen Ansprechpartner alle Grundvoraussetzungen für den Bezug der Leistung umfassend geprüft. 10

12 Hierbei werden die Kunden über die Anrechnung von Einkommen, Berücksichtigung von Vermögen und über die Inanspruchnahme vorrangiger Leistungen beraten und ggf. zur Antragstellung vorrangiger Leistungen (z.b. Wohngeld, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschüsse) aufgefordert. Durch eine stringente Kundensteuerung mit einem klar definierten und strukturierten Verfahrensablauf gelingt es im Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis, den Kunden zielgerichtet auf ein zeitnahes Erstgespräch vorzubereiten, in dem unverzüglich mit der Integrationsarbeit begonnen werden kann (frühzeitige Aktivierung). Die zügige Termingestaltung sorgt damit für eine hohe Verbindlichkeit. Im Rahmen des Erstgespräches bei der Integrationsfachkraft wird ausgehend vom Ergebnis des Profilings ein Sofortangebot im Sinne des 15a SGB II unterbreitet. Dieses kann entweder in der Unterbreitung eines Vermittlungsvorschlages liegen oder ein passendes Maßnahmeangebot beinhalten. Bei der Wahl der Integrationsstrategie und der Auswahl der Sofortangebote nach 15a SGB II wird die Herkunft des Kundenzugangs berücksichtigt. Der Zugang des Kunden kann hierbei aus Beschäftigung mit Vorbezug von Leistungen nach dem SGB III (Arbeitslosengeld I) mit Vorbezug von Leistungen zur Grundsicherung (ggf. nach Unterbrechung) oder aus sonstigen Gründen erfolgen. Die leistungsrechtliche Überprüfung vorrangiger Ansprüche Auch in laufenden Bestandsfällen werden die Ansprüche der Leistungsberechtigten systematisch im Hinblick auf vorrangige Ansprüche überprüft. Hierbei sind insbesondere die Inanspruchnahme von Unterhaltsansprüchen, Wohngeld und Kinderzuschlag, aber auch die ggf. vorzeitige Inanspruchnahme von Renten zu prüfen. Bei fehlender Erwerbsfähigkeit im Sinne des Sozialgesetzbuches Zweites Buch werden die Leistungsberechtigten auf die Ansprüche nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch verwiesen Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Die Vermittlung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Erwerbstätigkeit stellt die Kernaufgabe des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis im Bereich Markt und Integration dar. Hierbei besteht die besondere Herausforderung, unter Beachtung der personellen Ressourcen einerseits eine zielorientierte Vermittlungsarbeit und damit ein hohes Maß an Integrationen in den Arbeitsmarkt zu erreichen, andererseits aber auch Kunden mit Vermittlungshemmnissen und damit schlechteren Integrationschancen weiter kompetent und angemessen zu betreuen und zu unterstützen. Im Jahr 2012 konnten durch neue innovative Projekte überdurchschnittliche Vermittlungserfolge erzielt werden. Insbesondere der Einsatz der Freien Förderung nach 16f SGB II und hier die Förderung von Probebeschäftigungen und die Aufstockung von 11

13 geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zeigten Erfolg. Daneben konnte durch das Schalten von Bewerberanzeigen in den regionalen Zeitungen Arbeitgeber angesprochen werden und somit der Marktanteil erhöht werden. Zielwert: Ausgehend von einer prognostizierten Integrationsquote für Dezember 2012 in Höhe von 26,5 Prozent will das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis die Integrationsquote für das Jahr 2013 um 0,7 Prozent steigern. Dies entspricht einer Integrationsquote von 26,7 Prozent. Dies entspricht 4199 Integrationen bei einem durchschnittlichen Bestand von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Folgende Maßnahmen sollen hierbei besonders zur Zielerreichung beitragen: Intensive Betreuung marktnaher Kunden mit geringerem Betreuungsschlüssel Durch einen verbesserten Betreuungsschlüssel Kunde/ Vermittlungsfachkraft und damit einhergehend engere Kontaktdichte können die Möglichkeiten für Arbeitslose aus der Grundsicherung auf dem regulären Arbeitsmarkt noch besser identifiziert und genutzt werden. Diese Kunden sollen gezielt gefördert und bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit unterstützt werden. Angesprochen sind insbesondere Leistungsberechtigte mit den Profillagen Marktprofil, Förderprofil und Aktivierungsprofil. Ein verbesserter Betreuungsschlüssel für diesen Kundenkreis ermöglicht den Integrationsfachkräften die intensive Auseinandersetzung mit den Kunden. Freiräume werden integrationsorientiert genutzt. Kunden mit marktferneren Profillagen sollen hierbei nicht vernachlässigt werden. Diese werden entweder durch das Fallmanagement betreut oder aber durch geeignete organisatorische Maßnahmen weiterhin, jedoch nicht so personalintensiv, betreut. Assistierte Vermittlung Die assistierte Vermittlung von Kunden verbessert deren Chancen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Häufig können sich Kunden nicht mit ihren Fähigkeiten angemessen bei den Arbeitgebern vorstellen. Die individuelle Unterstützung von der Erstellung der Bewerbungsunterlagen bis hin zur Begleitung bei Vorstellungsgesprächen verbessert die Integrationswahrscheinlichkeit. Zudem werden Kontakte zu Arbeitgebern geknüpft und damit der Marktanteil auch für Kunden aus dem Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende erhöht. 12

14 Zeitarbeit als Partner gewinnen Der Anteil an Beschäftigten im Zeitarbeitssektor ist in der Region des Jobcenters Rhein- Neckar-Kreis nicht so stark ausgeprägt wie in anderen Stadt- und Landkreisen in Baden- Württemberg. Die Zeitarbeit ist häufig jedoch eine Möglichkeit, den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern soll daher im Jahr 2013 verbessert und gestärkt werden. Kunden werden über die Möglichkeiten und Chancen der Zeitarbeit umfassend informiert. Dies setzt auch die Bereitschaft voraus, überregional flexibel zu sein. Für das Jahr 2013 werden insbesondere Zeitarbeitsmessen geplant sowie Gruppeninformationen für Kunden zum Thema Zeitarbeit durchgeführt. Grundsatz des Forderns Der in 2 SGB II verankerte Grundsatz des Forderns wird durch eine intensive Betreuung und Einforderung von Eigenbemühungen umgesetzt. Aufstockung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse Im Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis erzielt ein hoher Anteil der Kunden Einkommen aus geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Durch gezielte Ansprache der Kunden und der Arbeitgeber wird angestrebt, diese Beschäftigungsverhältnisse in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Während im vergangenen Jahr die Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gesenkt werden konnte, hat sich die Zahl der Langzeitbezieher nicht reduziert. Je länger die Kunden im Leistungsbezug stehen, desto schwieriger ist es, eine Integration in den Arbeitsmarkt zu realisieren. Es gilt daher, den Zugang als Langzeitbezieher zu vermeiden, indem frühzeitig eine Integration in den Arbeitsmarkt gelingt. Bei Kunden mit langfristigem Leistungsbezug und mehreren Vermittlungshemmnissen muss dagegen intensiv im Rahmen der Betreuungsarbeit und durch flankierende Maßnahmen die Leistungsfähigkeit gestärkt bzw. wiederhergestellt werden. Zielwert: Der jahresdurchschnittliche Bestand an Langzeitleistungsbeziehern soll im Jahr 2013 gegenüber dem Jahr 2012 um 1,0 Prozent gesenkt werden. Dies entspricht einer Senkung um 99 Leistungsberechtigte auf Leistungsberechtigte, ausgehend von einem durchschnittlichen Bestand im Jahr 2012 von

15 Folgende Maßnahmen sollen hierbei insbesondere zur Zielerreichung beitragen: Qualifizierung Die am Arbeitsmarkt orientierte Qualifizierung der Leistungsberechtigten trägt zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und zur Verbesserung der Integrationswahrscheinlichkeit der Kunden bei. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung hat im Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis einen hohen Stellenwert. Dementsprechend wird der für die Förderung der beruflichen Weiterbildung vorgesehene Anteil des Eingliederungsbudgets im Jahr 2013 im Vergleich zu 2012 erhöht. Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement Für Kunden mit besonders komplexen Vermittlungshemmnissen wurde im Jobcenter Rhein- Neckar-Kreis das beschäftigungsorientierte Fallmanagement (bfm) etabliert. Ausgehend von einem umfassenden Profiling im Erstgespräch mit dem Kunden, das über die gesamte Zusammenarbeit hinweg stets aktualisiert und überarbeitet wird, werden zielführende und passgenaue Vermittlungsaktivitäten auf der Grundlage des SGB II eingeleitet. Das beschäftigungsorientierte Fallmanagement (bfm) wird flächendeckend in allen Geschäftsstellen des Rhein-Neckar-Kreises angeboten. Die angesetzten Fallmanager sind nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Care- und Casemanagement (DGCC) zertifiziert. Durch eine intensive Betreuung und Begleitung sowie die Nutzung von Netzwerken ist es möglich, die für eine Integration in den Arbeitsmarkt hinderlichen Faktoren aus dem Weg zu räumen. Bei diesen Faktoren handelt es sich überwiegend um schwierige finanzielle Situationen, problematische Wohnverhältnisse, gesundheitliche Einschränkungen körperlicher und seelischer Natur (im Besonderen Sucht- und psychische Erkrankungen), familiäre Konflikte und ungeklärte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Sozialintegrative Leistungen nach 16a SGB II Die Aufgabe der kommunalen Eingliederungsleistungen, insbesondere die Schuldnerberatung, psychosoziale Betreuung und Suchtberatung wird im Rhein-Neckar-Kreis durch externe Beratungsstellen durchgeführt. Im laufenden Jahr 2012 wurden durch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die Rahmenbestimmungen zur Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen aktualisiert und an die gesetzlichen Erfordernisse angepasst. Die Zusammenarbeit des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis mit den Beratungsstellen wurde bereits 2012 intensiviert. Hierbei wurden die Zugangswege sowie die Abläufe verbessert, so dass eine schnelle individuelle Unterstützung der Leistungsberechtigten ermöglicht wird. 14

16 Nutzung individueller Fördermöglichkeiten Die gesetzlichen Regelinstrumente sind oftmals nicht ausreichend, um den Anforderungen für eine nachhaltige Integration der Leistungsberechtigten in den Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Insbesondere für Langzeitarbeitslose und Leistungsberechtigte unter 25 Jahren mit Vermittlungshemmnissen werden die Möglichkeiten der Freien Förderung nach 16f SGB II genutzt. Landesprogramm Gute und sichere Arbeit Passiv-/Aktiv-Transfer Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis beteiligt sich in Kooperation mit dem Landratsamt Rhein- Neckar-Kreis an dem Landesprogramm Gute und sichere Arbeit des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren in Baden-Württemberg. Mit dem Förderprogramm Sozialer Arbeitsmarkt/Passiv-Aktiv-Transfer soll hierbei Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert und damit langzeitarbeitslosen Menschen die Chance gegeben werden, wieder in den Arbeitsmarkt und damit in die Gesellschaft integriert zu werden. Die Förderung soll diejenigen Arbeitgeber unterstützen, die den Betroffenen eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, vorrangig bei Arbeitgebern der Privatwirtschaft, ermöglichen. Für den Bereich des Rhein-Neckar-Kreises stehen Fördermittel für insgesamt 24 Arbeitsplätze zur Verfügung. Netzwerkarbeit Eine intensive Netzwerkarbeit mit allen Beteiligten ist erforderlich, um alle Unterstützungsmöglichkeiten für die Langzeitbezieher zu nutzen. Neben der klassischen Netzwerkarbeit mit Beratungsstellen, anderen Leistungsträgern, Arbeitgebern und Verbänden, müssen hier auch neue Formen der Zusammenarbeit mit Dritten, z.b. Mehrgenerationenhäusern aufgebaut werden. Bezüglich der Mehrgenerationenhäuser wurde bereits auf Bundesebene eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abgeschlossen. 3.2 Kommunale Ziele Die Aktivitäten des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis werden so ausgerichtet, dass sie auch Auswirkungen auf die Kosten der Unterkunft haben. Neben den bereits bei den Bundeszielen erwähnten Maßnahmen zur Verringerung der Hilfebedürftigkeit sind insbesondere drei Ziele von Bedeutung. 15

17 3.2.1 Erhöhung des Anteils der Einkommensbezieher mit Einkommen über 400 bzw. 800 Die Steigerung der Zahl der erwerbstätigen Leistungsbezieher mit einem Bruttoeinkommen über 400 bzw. bis 800 trägt aufgrund der Einkommensanrechnung nach dem SGB II auch zur Reduzierung der Unterkunftskosten bei. Als wesentliche Maßnahmen sind hierbei die Aufstockung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, aber auch die alternative Suche nach bedarfsdeckenden Einkommen aus Arbeitsverhältnissen mit neuen Arbeitgebern zu nennen. Hiermit wird auch die Steigerung der Integrationsquote positiv beeinflusst Sofortangebote im Sinne des 15a SGB II Neukunden, deren Kosten der Unterkunft und Heizkosten über den angemessen Unterkunftskosten nach den gültigen Richtwerten des Rhein-Neckar-Kreises um mehr als 20 Prozent liegen, erhalten ein Sofortangebot im Sinne des 15 a SGB II. Ziel ist es hierbei, in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezuges die tatsächlichen Kosten für Unterkunft nach 22 Abs. 1 SGB II durch die Erzielung von Einkommen zu senken. Hierzu erfolgt eine enge Betreuung dieser Neukunden Nachhaltigkeit von Integrationen Das Ziel ist erreicht, wenn die jahresdurchschnittliche Rückkehrquote der Personen, die innerhalb der letzten drei Monate im Leistungsbezug standen haben, sich gegenüber dem Jahr 2012 um 1 Prozentpunkt gesenkt wird. 4. Weitere geschäftspolitische Handlungsfelder und Zielgruppen Die Bundesagentur für Arbeit hat für das Jahr 2013 folgende geschäftspolitischen Handlungsfelder definiert: Kunden ohne Abschluss zu Fachkräften ausbilden Langzeitbezieher aktivieren und Integrationschancen erhöhen Marktchancen bei Arbeitgebern erschließen und Integrationen realisieren Beschäftigungsmöglichkeiten für Alleinerziehende nutzen Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren Rechtmäßigkeit und Qualität der operativen Umsetzung sicherstellen Als zentraler Handlungsschwerpunkt steht die Erstausbildung für junge Erwachsene im Mittelpunkt. 16

18 Diese Handlungsschwerpunkte werden durch die Aktivitäten des Jobcenters unterstützt. Die Schwerpunkte des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis liegen hierbei insbesondere bei folgenden Zielgruppen: 4.1 Beschäftigungsmöglichkeiten für Alleinerziehende Ein wesentlicher Grund für das Scheitern einer Arbeitsaufnahme ist bei diesem Personenkreis häufig die fehlende oder passende Kinderbetreuung, vor allem wenn die Arbeitszeit über die übliche Kinderbetreuungszeit hinausgeht. Demzufolge wird ein wichtiger Bestandteil des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis sein, die entsprechenden Kunden bei der Klärung der Betreuungssituation zu unterstützen ist geplant, eine Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis zu installieren. Die Netzwerkarbeit zu entsprechenden Partnern am Arbeitsmarkt und kompetente Beratungen für Alleinerziehende ist dabei die Kernaufgabe. Bei Maßnahmen, die ausdrücklich auf die Bedarfe der Alleinerziehenden zugeschnitten werden, wird nicht nur der Erwerb der Qualifikation sondern ebenfalls die Vereinbarkeit Familie und Beruf berücksichtigt. Weiterbildungen und Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung sollen daher auch in Teilzeit angeboten werden, damit der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben für diese Kundengruppe erleichtet wird. 4.2 Ältere Leistungsbezieher ab 50 Jahren Auch im Jahr 2013 partizipiert das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis am Programm Perspektive 50plus Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Neben den Potenzialen der Wirtschaft und der Länder soll auch die Gestaltungskraft und Kreativität der Region stärker als bisher zur beruflichen Eingliederung älterer Langzeitarbeitslose genutzt werden. Das Bundesprogramm basiert auf einem regionalen Ansatz, der es erlaubt, bei der Wahl der Integrationsstrategie gezielt auf die regionalen Besonderheiten einzugehen. Erfolgsfaktor hierbei ist die Kombination von individueller Betreuung und Förderung sowie gezielter Ansprache und Beratung von Unternehmen. Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis setzt hierbei insbesondere auf eine intensive und individuelle Betreuung der Kunden, die durch speziell geschultes Personal und die Fokussierung dieser Personalkapazitäten auf die Teilnehmer im Programm gekennzeichnet ist. Für das Jahr 2013 konnte eine Steigerung der Programmmittel erreicht werden. Insgesamt stehen für die Einstellung zusätzlichen Personals zur Verbesserung der Betreuungssituation sowie für individuell auf die Kunden zugeschnittenen Maßnahmen zur Verfügung. 17

19 4.3 Jugendliche unter 25 Jahre Die Integration von Jugendlichen in Ausbildung bzw. Arbeit ist weiterhin von besonderer Bedeutung. Die für das Jahr 2013 geplanten Maßnahmen unterstützen das Ziel, Jugendliche zum Abschluss einer Ausbildung zu führen bzw. in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Für Jugendliche, die (noch) nicht in den ersten Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt eingegliedert werden können, werden entsprechende niedrigschwellige Angebote vorgehalten. Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis führt die Ausbildungsvermittlung für seine Kunden selbst durch. Im Fokus steht dabei die Unterstützung der Schulabgängerinnen und Schulabgänger beim Einstieg in das Berufsleben. Die Gruppe der Kunden ohne abgeschlossene Berufsausbildung und die Kunden mit ausländischer Herkunft stellen den Großteil des Kundenkreises der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 25 Jahren dar. Der gezielte Einsatz von Instrumenten wie Einstiegsqualifizierung, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und überbetriebliche Ausbildungen unterstützen das Ziel junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben zu begleiten. 4.4 Kunden mit Migrationshintergrund Der Bestand der Migranten/Ausländer liegt bei ca. 28 Prozent an allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Vor dem Hintergrund des prognostizierten Fachkräftemangels muss das Potenzial von Migrantinnen und Migranten stärker als bisher in den Fokus gerückt werden. Wie bei allen Zielgruppen werden im Rahmen der Integrationsbemühungen die arbeitsmarktpolitischen Instrumente eingesetzt, die die größtmöglichen Integrationschancen eröffnen. Das im April 2012 in Kraft getretene "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" (Anerkennungsgesetz) wird für die entsprechende Personengruppe zur Verbesserung der Integrationschancen genutzt. Weiterhin wird die Sprachförderung durch die Teilnahme an Integrationskursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützt. Ergänzend ist eine berufsbezogene Sprachförderung aus ESF-Mitteln möglich. 18

20 5. Haushaltsmittel 2013 Die Haushaltsmittelzuteilung des Bundes verringert sich von 23,6 Mio. Euro im Jahr 2012 auf 22,2 Mio. Euro für das Jahr 2013 (minus 6,0 Prozent). Die Zuteilung im Teilbudget Eingliederungsleistungen geht dabei um 14,2 Prozent zurück, im Teilbudget Verwaltungskosten erfolgt hingegen eine moderate Steigerung um 1 Prozent. Der Umschichtungsbetrag vom Eingliederungstitel in den Verwaltungstitel liegt für 2013 voraussichtlich bei 2,741 Mio. Euro. Für den kommunalen Finanzierungsanteil (KFA) wurden von Seiten des Rhein-Neckar- Kreises 2,72 Mio. Euro in den Haushalt 2013 eingestellt. Im Verwaltungstitel erfordern vor allem die letzten Tarifabschlüsse sowie Kostensteigerung im Bereich der Informationstechnologie einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. So steigen die BA-Ressourcen, das sind vor allem die BA-Personalkosten und die Serviceangebote auf Grundlage des 44 b Abs. 5 SGB II wie Personalberatung, Inventarmanagement, Gebäudemanagement und viele weitere von rund 12,6 Mio. in 2012 auf voraussichtlich rund 13 Mio. Euro im Jahr 2013 an. Auch die disponiblen Mittel des Kapitels 7 Titelgruppe 02 werden sich voraussichtlich um rund 170T Euro auf rund 6,1 Mio. Euro erhöhen. Die größten Positionen dieses Kapitels sind Mieten und Pachten, Personalkosten der kommunal Beschäftigten sowie das in Anspruch genommene Angebot an operativen Aufgaben auf Grundlage des 44b Abs. 4 SGB II wie beispielsweise der Einkauf von Arbeitsmarktdienstleistungen, der ärztliche Dienst, der psychologische Dienst und Inkasso. 19

21 6. Mittel zur Förderung der Leistungsberechtigten 6.1 Verteilung des Eingliederungstitels Das im Eingliederungstitel im Jahr 2013 geringer zur Verfügung stehende Budget erfordert einen wirksamen Mitteleinsatz. Beim Einkauf von Maßnahmen werden daher die Erkenntnisse aus dem Jahr 2012 herangezogen und die Maßnahmen mit der höchsten Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit berücksichtigt. Nach Abzug des voraussichtlichen Umschichtungsbetrages aus dem Eingliederungsbudget in das Verwaltungskostenbudget in Höhe von verbleiben im Eingliederungstitel Haushaltsmittel in Höhe von Diese werden folgendermaßen auf die einzelnen Instrumente des Eingliederungstitels verteilt. Ergebnis* Ansatz Ausgaben I. Integrationsorientierte Instrumente Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) Aktivierung und berufliche Eingliederung (MAbE) Eingliederungszuschüsse (EGZ) Förderung aus dem Vermittlungsbudget (VB) Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) Einstiegsgeld (ESG) Begleitende Hilfen Selbständigkeit Freie Förderung II. Beschäftigung schaffende Maßnahmen Zuschüsse zur Schaffung von AGH III. Spezielle Maßnahmen für Jüngere Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) Einstiegsqualifizierung (EQ) Ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) IV. Berufliche Reha und SB-Förderung Berufliche Reha und SB-Förderung V. Weitere Förderleistungen Gutscheinverfahren (VGS) Reisekosten allgemeine Meldepflicht Ausgaben gesamt * Künftig wegfallende bzw. nicht mehr berücksichtigte Instrumente wurden in der Ergebnisdarstellung nicht ausgewiesen. 20

22 Auch in 2013 kann ein bedarfsgerechter Einsatz der unterschiedlichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen garantiert werden. Um dabei den Handlungsfeldern - Langzeitbezieher aktivieren und Integrationschancen erhöhen - Marktchancen bei Arbeitgebern erschließen und Integrationen realisieren - Beschäftigungsmöglichkeiten für Alleinerziehende nutzen - Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren gerecht zu werden, wurde der prozentuale Anteil vor allem im Bereich Förderung der beruflichen Weiterbildung ausgebaut. Die Verteilung der Eingliederungsmittel gewährleistet einen zielgerechten Mitteleinsatz für alle geschäftspolitischen Handlungsfelder. Gutscheinverfahren (VGS) ,2% Reisekosten allgemeine Meldepflicht ,3% Ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) ,4% Einstiegsqualifizierung (EQ) ,4% Berufliche Reha und SB-Förderung ,3% Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) ,6% Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) ,0% Aktivierung und berufliche Eingliederung (MAbE) ,6% Zuschüsse zur Schaffung von AGH ,8% Freie Förderung ,3% Begleitende Hilfen Selbständigkeit ,3% Einstiegsgeld (ESG) ,3% Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) ,7% Eingliederungszuschüsse (EGZ) Förderung aus dem 13,2% Vermittlungsbudget (VB) ,5% 21

23 6.2 Förderungen außerhalb des Eingliederungstitels Neben den Mittel des Eingliederungstitels stehen folgende Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung Förderungen nach dem Europäischen Sozialfonds Für 2013 werden aus den regionalen Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds Projekte in der Förderachse C 8.2 zur Stabilisierung von Lebensverhältnissen und Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsmarkt von Gruppen mit besonderen Vermittlungshemmnissen im Umfang von ca realisiert. Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis ist hierbei an der Kofinanzierung beteiligt Landesprogramm Gute und sichere Arbeit Passiv-/Aktiv-Transfer Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis beteiligt sich in Kooperation mit dem Landratsamt Rhein- Neckar-Kreis an dem Landesprogramm Gute und sichere Arbeit des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren in Baden-Württemberg. Für den Bereich des Rhein-Neckar-Kreises stehen Fördermittel für insgesamt 24 Arbeitsplätze zur Verfügung. Hiermit werden in kommunaler Trägerschaft eine Aufstockung der Förderung zum Arbeitsentgelt sowie eine sozialpädagogische Begleitung während des Arbeitsverhältnisses realisiert. Die Grundförderung des Arbeitsverhältnisses erfolgt durch eine Förderung nach 16e SGB II (Förderung von Arbeitsverhältnissen) aus dem Eingliederungsbudget Bundesprogramm Perspektive 50plus Aus dem Bundesprogramm Perspektive 50plus stehen auch 2013 zusätzliche Mittel für eine integrationsorientierte Förderung zur Verfügung Bürgerarbeit Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis ist im Rahmen des Sonderprogramms Bürgerarbeit mit 129 vom Bundesverwaltungsamt genehmigten Plätzen beteiligt. 22

24 7. Ausblick 2013 Auch in 2013 möchte das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis den Erwartungen unserer Kunden, unserer Träger und der Gemeinschaft der Steuerzahler gerecht werden. Es gilt auch weiterhin, einzelne Prozesse auf Optimierungsbedarf hin zu überprüfen, Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen. Dabei wird die Herausforderung darin bestehen, bei einem sich eintrübenden Arbeitsmarkt und geringeren Mittelzuteilungen die gesteckten Ziele zu erfüllen. 23

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