s-sparkasse Fulda Geschäftsbericht 2014

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3 Vorwort 3 Gute Reserven für schwierigere Jahre Im Jubiläumsjahr 214 ist es der Sparkasse gelungen, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Auch in Zeiten absoluter Niedrigstzinsen hielten uns unsere Kunden die Treue. Die Einlagen stiegen nochmals an, das Wertpapiergeschäft war ausgesprochen lebhaft, und auch die Darlehenszusagen blieben trotz guter Liquiditätssituation vieler Unternehmen auf unverändert hohem Niveau. Dennoch gibt es deutlich veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen im Kundengeschäft: Ein immer höherer Anteil der Einlagen wird hochliquide und damit kurzfristig gehalten. Viele unserer Kunden haben immer noch eingeschränktes Vertrauen ins Wertpapiergeschäft und die dort liegenden Chancen. Trotz hoher Darlehenszusagen wächst der Kreditbestand wegen sehr hoher Tilgungsvolumina wenn überhaupt nur sehr langsam. Die Kunden der Sparkasse das zeigen alle drei Aspekte verhalten sich abgeklärt, abwartend und nutzen die Chancen der aktuell guten Konjunkturlage sehr gezielt. Sie gehen nur gut kalkulierte Risiken ein, auch wenn sie dadurch kurzfristige Rendite an sich vorüberziehen lassen. Damit sind sich die Sparkasse und ihre Kunden in der Grundausrichtung sehr ähnlich: Man setzt nicht auf kurzfristige Effekte, sondern will langfristig solide aufgestellt bleiben. nicht auf Dauer davon ausgehen können, dass Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Aktivpositionen unserer Bilanz so niedrig bleiben wie zuletzt. Es kommen deshalb mit zeitlicher Verzögerung einige schwierigere Jahre auf die Sparkasse zu. Mit den in den letzten Jahren und im Jahr 214 erneut gebildeten Rücklagen werden wir diese Herausforderungen aber gut bewältigen können. Das Bankgeschäft wird zunehmend digitaler. Auch dafür werden wir in den nächsten Jahren überzeugende Lösungen finden. Die deutlichen Veränderungen des Kundenverhaltens erfordern eine neue Balance zwischen Filialvertrieb und Online-Geschäft. Die Sparkasse wird beides dynamisch und kreativ weiterentwickeln. In den mancherorts angestimmten Abgesang auf das Geschäftsmodell der deutschen Sparkassen stimmen wir jedenfalls nicht ein. Wir sind überzeugt, auch in Zukunft unserem satzungsgemäßen Auftrag entsprechend die Weiterentwicklung der Region Fulda wirkungsvoll begleiten zu können. Fulda, im Juni 215 Durch umfangreiche Vorsorgereserven und das erfreuliche Jahresergebnis hat unsere Sparkasse ihre wirtschaftliche Substanz noch einmal deutlich stärken können. Damit ist sie für absehbar schwierige Zeiten gut gerüstet: Denn je länger die Niedrigzinsphase andauert, desto geringer werden die Zinsüberschüsse der nächsten Jahre. Zugleich werden wir Früchtl Marohn Habermehl

4 4 Lagebericht (verkürzt) Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft präsentierte sich im Jahr 214 erneut in solider Verfassung. Um 1,5 Prozent war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,2 Prozent). In den beiden vorangegangenen Jahren war das Bruttoinlandsprodukt sehr viel moderater gewachsen. Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamts profitierte die deutsche Wirtschaft vor allem von einer starken Binnennachfrage. Nach einem schwungvollen Jahresauftakt und einer Schwächephase in den Sommermonaten stabilisierte sich die Situation zum Jahresende. im September ihre Leitzinsen nochmals. Der Satz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte liegt seither bei,5 Prozent. Die EZB gab zu verstehen, die Niedrigzinspolitik bis auf weiteres beizubehalten, sofern insbesondere die Inflationserwartungen unverändert bleiben. An den Anleihemärkten bildeten sich die mittel- und langfristigen Renditen im Jahresverlauf noch weiter zurück; die Geldund Kapitalmarktzinsen verharrten auf historisch niedrigem Niveau. Der Aktienmarkt bewegte sich bis in den September hinein insgesamt seitwärts, gab dann in einer mehrwöchigen Schwächephase deutlich nach, ehe er im letzten Quartal wieder deutlich zulegte und Anfang Dezember kurzzeitig sogar die 1.-Punkte-Marke durchbrach. Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft waren der private Konsum und der Konsum der öffentlichen Hand. Auch die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sowie die Bauinvestitionen entwickelten sich positiv. Verhaltene Impulse kamen dagegen vom Außenhandel; die Importe nahmen fast genau so stark zu wie die Exporte. Fast alle Wirtschaftsbereiche belebten das Wachstum. Begünstigt durch die extrem milde Witterung in den Wintermonaten, stieg die Wirtschaftsleistung insbesondere im Baugewerbe an. Die Beschäftigungssituation am deutschen Arbeitsmarkt war weiterhin insgesamt erfreulich. Die Erwerbslosenquote lag im Jahresdurchschnitt 214 bei nur noch 4,7 Prozent und damit so niedrig wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Gleichzeitig erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit 42,7 Millionen das achte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Die Industrie- und Handelskammer Fulda berichtete zum Jahreswechsel 214 / 215 von einer weiterhin sehr zuversichtlichen Grundstimmung der heimischen Unternehmen. Sie durchzog alle Wirtschaftszweige. Die meisten Betriebe in Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend. Grund zum Klagen sahen jeweils weniger als 1 Prozent der befragten Unternehmen. Das osthessische Handwerk konnte an die drei guten Vorjahre anknüpfen und verzeichnete ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung mit einem leichten Umsatzplus, gut ausgelasteten Kapazitäten und einem Beschäftigungsaufbau. Positiv war die Situation während des Berichtsjahrs insbesondere im Ausbaugewerbe und im Handwerk für den gewerblichen Bedarf. Lediglich das Bauhauptgewerbe klagte über fehlende Aufträge insbesondere aus dem öffentlichen Bereich. Für die Verbraucher in Deutschland erhöhten sich die Preise im Jahresdurchschnitt um,9 Prozent. Die Teuerungsrate ist damit seit dem Jahr 211 rückläufig. Weil insbesondere das Kreditwachstum in der Euro-Zone schwach ausfiel und die Inflationsrate weiterhin deutlich unter der angestrebten Zwei-Prozent-Marke verharrte, senkte die Europäische Zentralbank (EZB) im Juni und Von größeren Insolvenzen blieb der Landkreis Fulda im Berichtsjahr verschont. Die von der örtlichen Agentur für Arbeit ermittelte Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag im Jahresdurchschnitt bei 3,5 Prozent. Das war wiederum der niedrigste Wert aller hessischen Landkreise.

5 5 Die Wettbewerbssituation im Geschäftsgebiet unseres Hauses hat sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert. Neben der Sparkasse bemühen sich zahlreiche Geschäftsbanken und mehrere genossenschaftliche Institute um Unternehmen und Privatkunden in Stadt und Landkreis Fulda. Von Einzeladressen abgesehen, verhielten sich die meisten Mitbewerber nach unserer Einschätzung bei der Akquisition von Kundeneinlagen weiterhin eher defensiv. Im Kreditgeschäft blieben vor allem gute Bonitäten hart umworben. Die Stabilität unseres Hauses und die Fähigkeit, Risiken zu tragen, sind erneut gewachsen. Beides versetzt uns in die Lage, unseren satzungsgemäßen öffentlichen Auftrag jederzeit zu erfüllen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kreditversorgung der heimischen Unternehmen und die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der Vorsorge und der Vermögensbildung. Mit mehr als 8 TEUR (inkl. PS-Los-Zweckertrag) unterstützten die Sparkasse und ihre beiden Stiftungen im Berichtsjahr darüber hinaus gemeinnützige Zwecke in der Stadt und im Landkreis Fulda. Nähere Angaben hierzu und zur Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben enthält der statistische Bericht gemäß 15 Abs. 2 des Hessischen Sparkassengesetzes; er ist diesem Lagebericht beigefügt. Träger unserer Sparkasse sind der Landkreis Fulda und die Stadt Fulda. Darüber hinaus ist die Sparkasse Teil der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen; diese umfasst 5 Sparkassen, Anteile an der Landesbank Hessen- Thüringen mit der Landesbausparkasse Hessen-Thüringen, Anteile an der SV SparkassenVersicherung sowie weitere Gesellschaften. Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen- Thüringen agiert auf der Basis eines gemeinsam vereinbarten Verbundstatuts. Sie versteht sich als geschlossen handelnde und auftretende Organisation mit weiterhin regional eigenständig verantwortlichen Partnerunternehmen. Der Verbund drückt sich insbesondere in gemeinsam formulierten Geschäftszielen, in einem institutsübergreifenden Risikomonitoring, einer gemeinsamen Verbundrechenschaftslegung sowie in der Dotierung des regionalen Sparkassenstützungsfonds und des regionalen Haftungsfonds aus. Schließlich ist unsere Sparkasse als Mitglied des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen auch dem Sicherungssystem der Sparkassenorganisation angeschlossen. Damit ist die Erfüllung sämtlicher fälliger Kundeneinlagen, beispielsweise Spar-, Termin- oder Sichteinlagen, sowie verbriefter Forderungen wie auch aller anderen Ansprüche gegenüber der Sparkasse in voller Höhe sichergestellt. Im Rahmen der Europäischen Bankenunion tritt spätestens zum 3. Juli 215 ein Einlagensicherungsgesetz in Kraft; es setzt die Vorgaben einer Richtlinie der Europäischen Union um. Institutssichernde Systeme wie der bestehende Haftungsverbund der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe können auch künftig nach rechtlicher und finanzieller Anpassung an die neuen gesetzlichen Vorgaben und nach aufsichtsrechtlicher Anerkennung als Einlagensicherungssysteme fortbestehen. Jedes gesetzlich anerkannte Einlagensicherungssystem muss bis zum Jahr 224 ein Zielvolumen von,8 Prozent der gedeckten Einlagen (Einlagen bis 1 TEUR pro Kunde) ansparen. Beim Bankenaufsichtsrecht gilt seit 1. Januar 214 die Capital Requirements Regulation (CRR-Verordnung). Sie setzt für alle Kreditinstitute in der Europäischen Union insbesondere die Basel III-Vereinbarungen zur Eigenmittelausstattung, zur Liquiditätsausstattung, zum Umgang mit Großkrediten, zur Verschuldungsquote (Leverage Ratio) und zu Offenlegungspflichten einheitlich um. Parallel dazu resultierte aus einer ergänzenden Richtlinie der Europäischen Kommission (Capital Requirements Directive, CRD IV) eine umfassende Novellierung des Kreditwesengesetzes, die ebenfalls zu Beginn des Berichtsjahrs in Kraft trat. Schwerpunkte waren dabei Regelungen zu Kapitalpuffern, internen Kontrollverfahren und zur Corporate Governance. Unsere Sparkasse hat die geänderten aufsichtsrechtlichen Vorgaben termingerecht umgesetzt. Im November übernahm die Europäische Zentralbank die direkte Aufsicht über die 12 größten Banken im Euro-Raum. Unsere Sparkasse bleibt unter direkter Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank.

6 TEUR Geschäftsvolumen (Bilanzsumme und Avale) Bilanzsumme Kundenkreditvolumen (inkl. Avale) Eigenanlagen davon Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Aktien und nicht festverzinsliche Wertpapiere Forderungen an Kreditinstitute Kundeneinlagen davon Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten und mehr andere Einlagen, täglich fällig andere Einlagen, mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbriefte Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sicherheitsrücklage Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft mit Kunden Kurswerte Kundendepots (inkl. DekaBank-Depots, S-Broker) Wertpapierumsatz brutto Wertpapierabsatz netto Bausparen (Bruttoneugeschäft, Vertragssummen) Lebensversicherungen (Bruttoneugeschäft, Vertragssummen) Haftpflicht-, Unfall-, Sach-, Rechtschutzversicherungen (Beiträge Neugeschäft)

7 7 Grundzüge der Geschäftsentwicklung Die Bilanzsumme ist per 31. Dezember 214 um 39 Mio EUR auf Mio EUR zurückgegangen; das Geschäftsvolumen belief sich zum Bilanzstichtag auf Mio EUR. Der Rückgang der Bilanzsumme resultierte in erster Linie aus merklich niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Auf der Aktivseite der Bilanz lagen vor allem die Forderungen an Kunden und die Forderungen an Kreditinstitute unter Vorjahresniveau. Kundeneinlagen und Eigenanlagen hingegen stiegen an. Vorgänge von besonderer Bedeutung für Geschäftsentwicklung, Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Risikolage hat es nach dem Bilanzstichtag nicht gegeben. Einlagen- und Wertpapiergeschäft mit Kunden Nach der Aufwärtsentwicklung im Jahr 213 erhöhten sich die Kundeneinlagen (ohne verbriefte Verbindlichkeiten) nochmals um 38 Mio EUR auf Mio EUR und lagen damit um 1,4 Prozent über Vorjahresniveau. Sie entwickelten sich damit besser als von uns geplant (Ziel: bis,5 Prozent), aber etwas schwächer als der Durchschnitt der hessischen Sparkassen. Nach wie vor refinanzieren wir etwa drei Viertel unserer Bilanzsumme aus Kundeneinlagen. Innerhalb des Einlagenbestands kam es zu beträchtlichen Verschiebungen. So reduzierten sich die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit um 46 Mio EUR und die Spareinlagen um 77 Mio EUR. Gleichzeitig stiegen die Sichteinlagen auf Girokonten und Konten S-Aktivsparen um 161 Mio EUR. Weil das Zinsniveau im Jahresverlauf weitestgehend auf niedrigem Niveau verharrte, scheuten es die Kunden weiterhin, Gelder mittel- und langfristig anzulegen. Auf weiterhin rege Nachfrage stieß das erst im Jahr 213 eingeführte Angebot S-Vermögenssparen, eine variabel verzinsliche Geldanlage mit 12-monatiger Kündigungsfrist. Der Einlagenbestand erhöhte sich hier von 59 Mio EUR auf 116 Mio EUR. Mit 4 Mio EUR entfiel der größte Teil des Einlagenzuwachses zum Bilanzstichtag auf Privatkunden. Die Guthaben unserer gewerblichen Kunden und der öffentlichen Haushalte lagen zum Bilanzstichtag um je 3 Mio EUR niedriger als Ende 213, die der sonstigen Kunden um 4 Mio EUR höher. Aufgrund der guten Gewinn- und Liquiditätssituation vieler Unternehmen entwickelten sich die Einlagen gewerblicher Kunden insbesondere im vierten Quartal des Berichtsjahrs allerdings stärker als die Guthaben der Privatkunden. Der Status am Bilanzstichtag war insofern durch Sonderfaktoren aus Einzelgeschäften geprägt. Das Wertpapierkundengeschäft verlief aus unserer Sicht erfreulich. Der Bruttoumsatz ging zwar um 4,2 Prozent auf 325 Mio EUR zurück (213: 339 Mio EUR). Allerdings konnten wir den Nettozufluss im Vergleich zum Vorjahr von 5 Mio EUR auf über 22 Mio EUR steigern. Hinzu kamen ein größeres Einzelgeschäft mit einem gewerblichen Kunden sowie an die Frankfurter Bankgesellschaft AG vermitteltes Wertpapiergeschäft. In der Summe konnten wir das angestrebte Volumen von 3 Mio EUR damit deutlich übertreffen. Wertpapierkäufen von 174 Mio EUR standen Wertpapierverkäufe von 151 Mio EUR gegenüber. Dabei investierten die Kunden vor allem in Investmentfonds. Bei festverzinslichen Wertpapieren und Aktien hielten sich Käufe und Verkäufe annähernd die Waage. Der Kurswert aller in den Kundendepots gehaltenen Papiere erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 567 Mio EUR (+ 8,2 Prozent). Weiterhin intensiv nutzten wir bei der Kundenberatung das Sparkassen-Finanzkonzept. Die Sparkasse gewährleistet damit eine strukturierte und qualitativ hochwertige Beratung, die nach einem Erstgespräch in regelmäßigen Abständen aufgefrischt und aktualisiert wird. Das Sparkassen-Finanzkonzept und die Zuordnung vieler Kunden zu einem festen persönlichen Ansprechpartner sind weiterhin zentrale Instrumente, um Marktanteile und Ertragskraft im Einlagen-, Wertpapier- und Verbundgeschäft zu stabilisieren bzw. zu steigern und Kunden langfristig an die Sparkasse zu binden. Der im Jahr 213 ergänzend eingeführte verbesserte Geldanlageberatungsprozess

8 8 findet bei vielen Kunden weiterhin positive Resonanz. Er basiert auf der Erfahrung, dass nur ein gut strukturiertes Vermögen die Anlegerwünsche nach Sicherheit, Liquidität und Rendite langfristig auszubalancieren vermag. LBS Immobilien GmbH im Geschäftsgebiet der Sparkasse Fulda Immobilien vermittelt. Kredite und Leasing Verbundgeschäft Die Vermittlung von Geschäften an Kooperationspartner aus der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelte sich positiv. Beim Bausparen lagen wir mit 8 Mio EUR Bruttoneugeschäft deutlich über Vorjahresniveau (64 Mio EUR). Noch deutlicher ausweiten konnten wir die Vermittlung von Lebensversicherungen. Das Bruttoneugeschäft lag erheblich über unseren Erwartungen und erhöhte sich von 24 Mio EUR auf 43 Mio EUR; davon resultierten 36 Prozent aus der betrieblichen Altersvorsorge für Arbeitnehmer- Kunden (15,4 Mio EUR). Angesichts der mittlerweile niedrigen Garantieverzinsung für Lebensversicherungen entschieden sich unsere Kunden zunehmend häufig für indexbasierte Rentenversicherungen. Die kontinuierliche und zuverlässige Betreuung der Filialen und der Kompetenzcenter durch die Versicherungsspezialisten der Tochtergesellschaft Sparkasse Fulda Versicherungsservice GmbH umfasst auch die Anbahnung von Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherungen. Das Neugeschäft (gemessen an Jahresbeiträgen) verbesserte sich leicht von 32 TEUR auf 342 TEUR, blieb aber hinter den Erwartungen zurück. Das neue Kompaktangebot S-Privatschutz konnte sich nach unserer Einschätzung gleichwohl gut etablieren. Die im Versicherungs- und Bauspargeschäft investierten Kundengelder schlagen sich zwar nicht in der Bilanz nieder, tragen aber über Provisionserträge dazu bei, die Ertragskraft zu verbessern und den Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe zu stärken. Ein weiterer wichtiger Partner ist die S-Immobilien Heimann & Fladung OHG, die im Namen der Die um die Risikovorsorge bereinigten Forderungen an Kunden (inkl. Avale) verminderten sich um 3,8 Prozent auf Mio EUR. Den größten Anteil daran hatte ein Minus von 28 Mio EUR bei den Avalkrediten. Ein großes Einzelgeschäft mit einem gewerblichen Kunden, das das Volumen im Jahr 213 noch deutlich ansteigen ließ, lief im Berichtsjahr wieder aus. Die Forderungen aus Darlehen (ohne Weiterleitungsmittel) gingen um 4 Mio EUR zurück. Allerdings gelang es uns, die Darlehenszusagen ein Indikator für die Aktivität im Neugeschäft mit 32 Mio EUR annähernd auf dem hohen Niveau des Vorjahrs zu halten. Darlehen machen rund 77 Prozent unserer Kundenforderungen (ohne Avale) aus. Zum Bilanzstichtag nochmals merklich geringer beanspruchten die Kunden die von der Sparkasse eingeräumten Kontokorrentkredite. Sie sanken um weitere 23 Mio EUR auf rund 6 Prozent der Kundenforderungen. Auch das Volumen der öffentlich geförderten Weiterleitungsdarlehen verminderte sich um 25 Mio EUR auf 234 Mio EUR, das entspricht 13 Prozent unserer Kundenforderungen. Mit 62 Mio EUR konstant blieben die als Kundenforderungen bilanzierten Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Ihr Anteil lag unverändert bei rund 3 Prozent der Kundenforderungen. Den größten Anteil am Kreditvolumen der Sparkasse hat das gewerbliche Kreditgeschäft mit knapp 6 Prozent der Kundenforderungen (ohne Avale). Die Kredite an Privatkunden summierten sich am Bilanzstichtag auf 34 Prozent; die übrigen Kundenforderungen entfallen weitgehend auf die an öffentliche Haushalte ausgereichten Mittel. Im Kreditgeschäft mit den gewerblichen Kunden des Geschäftsgebiets konnten wir den geplanten Zuwachs nicht erreichen. Ein wesentlicher Grund dafür lag nach

9 9 unserer Beurteilung in der entspannten Liquiditätssituation vieler gewerblicher Kunden, die ihre Kreditlinien weniger ausnutzten als zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Aus dem gleichen Grund waren zahlreiche gewerbliche Kunden in der Lage, hohe Sondertilgungen zu leisten oder Investitionen nicht über neue Kredite, sondern aus flüssigen Mitteln zu finanzieren. Insgesamt hat das gewerbliche Kreditgeschäft bei unserem Institut weiterhin ein im Vergleich zu den anderen Sparkassen in Hessen überdurchschnittlich hohes Gewicht. Die Verteilung auf zahlreiche verschiedene Wirtschaftszweige spiegelt die ausgewogene Struktur unseres Geschäftsgebiets wider. Die größten Einzelanteile am Kundenkreditvolumen (ohne Kommunen) hatten zum Bilanzstichtag wohnwirtschaftliche Dienstleistungen (18,9 Prozent), Verarbeitendes Gewerbe (15,8 Prozent), Baugewerbe sowie Dienstleistungen für Unternehmen (je 1,3 Prozent). Alle übrigen Wirtschaftszweige haben kleinere Strukturanteile. Wie die Wirtschaftsregion Fulda insgesamt ist auch das Kreditportfolio der Sparkasse gut über die einzelnen Branchen diversifiziert. Die Finanzierung öffentlicher Haushalte durch die Sparkasse war rückläufig. Die Inanspruchnahme von Kassenkrediten bildete sich um 6 Mio EUR zurück, der Darlehensbestand um 3 Mio EUR. Die finanzielle Situation des Landkreises Fulda und der Kommunen in unserem Geschäftsgebiet ist weiterhin vergleichsweise entspannt. Unser Wachstumsziel konnten wir damit nicht erreichen. Das Darlehensgeschäft mit Privatkunden blieb auch von Mitbewerbern lebhaft umworben. Dennoch stiegen unsere Darlehensbestände um 2 Mio EUR auf 523 Mio EUR an. Damit konnten wir den geplanten Zuwachs von 2 Prozent deutlich übertreffen. Dank marktgerechter Konditionen und hoher Flexibilität unserer Finanzierungsangebote erhöhten sich die Darlehensauszahlungen nochmals um mehr als 3 Prozent auf 18 Mio EUR. Dazu trug in erster Linie die anhaltende Nachfrage nach Immobilien bei. Die Finanzierung von Renovierungen, energetischen Sanierungen und Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen stellten wir zunehmend aus eigenen Mitteln dar. Zinsgünstige öffentliche Kreditprogramme büßten an Attraktivität ein, weil auch die Sparkasse Konditionen auf ähnlich niedrigem Niveau anbieten konnte. Das positive Konsumklima stimulierte auch das übrige private Finanzierungsgeschäft. Mit attraktiven Konditionen und einer schnellen, unkomplizierten Abwicklung kamen wir beim Sparkassen-Privatkredit und beim Sparkassen- Autokredit auf fast 1.8 Vertragsabschlüsse (Vorjahr: 1.5). Der Dispositionskredit hat bei weitem nicht die Bedeutung, die ihm die öffentliche Diskussion beimisst. Die Kontoinanspruchnahmen von Privatkunden summierten sich zum Bilanzstichtag auf 13 Mio EUR und nutzten damit die von der Sparkasse eingeräumten Kreditlinien nur zu einem Bruchteil aus. Die Vermittlung von Leasingverträgen mit unseren Kooperationspartnern der Deutschen Leasing-Gruppe ergänzt die Palette unserer Finanzierungsangebote. Die Beraterinnen und Berater der Sparkasse initiierten im Berichtsjahr über 16 Neuverträge mit gewerblichen Kunden und Privatkunden und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Das Ziel von etwas über 1 Neuverträgen übertrafen wir auch deshalb deutlich, weil wir einen großen gewerblichen Kunden für die Leasing-Finanzierung seiner Fahrzeugflotte gewinnen konnten. Unser Haus gehört im Hessenvergleich weiterhin zu den im Leasinggeschäft aktiven und erfolgreichen Sparkassen. Eigenanlagen und Forderungen an Kreditinstitute Die Sparkasse hat die strategische Ausrichtung der letzten Jahre auch im Berichtsjahr beibehalten: Sie investierte in qualitativ hochwertige Adressen. Dabei konzentrierte sie sich in erster Linie auf Anleihen öffentlicher inländischer Emittenten und auf Pfandbriefe. Im Segment der europäischen Staatsanleihen und der Schuldverschreibungen supranationaler Emittenten baute die Sparkasse selektiv

10 1 Positionen mit hoher Bonitätseinstufung weiter aus. Wertpapiere aus den sogenannten PIIGS-Staaten hielt sie lediglich indirekt über Fondsanteile und nur in geringem Umfang. Aufgestockt haben wir auch das Teilportfolio der ungedeckten Bankschuldverschreibungen, darunter insbesondere Papiere von Emittenten der Sparkassen-Finanzgruppe. Den Bestand an Unternehmensanleihen sowie an Emissionen internationaler Konzerne mit einem Rating im Investment Grade weiteten wir im Berichtsjahr nur leicht aus. Um unsere Eigenanlagen noch breiter zu diversifizieren, haben wir darüber hinaus weitere Positionen in Publikumsfonds und Immobilien-Spezialfonds aufgebaut. Grundsätzlich favorisierte die Sparkasse bei ihren Investitionsentscheidungen mittlere Laufzeiten. Wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus entschied sie sich daneben im Einzelfall aber auch für Anlagen mit längeren Laufzeiten. Zu Beginn des Berichtsjahres haben wir Teile des Bestands an variabel verzinslichen Anlagen (Floater) verkauft. Käufe erfolgten im Jahresverlauf ausschließlich im festverzinslichen Bereich. Refinanzierung bei Kreditinstituten Die Refinanzierung bei Kreditinstituten reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 396 Mio EUR deutlich um ein Viertel auf 297 Mio EUR. Der Rückgang betraf insbesondere Weiterleitungsmittel im Rahmen öffentlicher Förderprogramme, die wir an unsere Kunden als Darlehen weiterreichen. Die Weiterleitungsmittel verringerten sich zum Bilanzstichtag von 26 Mio EUR auf 234 Mio EUR. Darüber hinaus reduzierte sich der Bestand der bei der Landesbank Hessen-Thüringen aufgenommenen täglich fälligen Gelder von 85 Mio EUR auf 25 Mio EUR. Personal Im Jahresdurchschnitt 214 beschäftigten wir 761 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Haus, darunter 256 Teilzeitkräfte und 54 Auszubildende. Am 1. August 214 begannen 18 junge Menschen eine Berufsausbildung bei unserer Sparkasse. Nach erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung hat die Sparkasse im Januar 215 allen jungen Bankkaufleuten ein Arbeitsverhältnis angeboten. Das Volumen der eigenen Wertpapiere lag am Jahresende mit Mio EUR etwa 6 Mio EUR über dem Vorjahresniveau. Sie teilten sich folgendermaßen auf: 39 Prozent Schuldverschreibungen öffentlicher Emittenten, 38 Prozent Anleihen von Kreditinstituten, 9 Prozent festverzinsliche Papiere sonstiger Emittenten, 8 Prozent Spezialfonds und 6 Prozent Publikumsfonds. Die Forderungen an Kreditinstitute (inkl. Namenspfandbriefe) verringerten sich zum Bilanzstichtag auf 358 Mio EUR (31. Dezember 213: 414 Mio EUR). Der Schwerpunkt der Anlagen lag mit 232 Mio EUR bei Schuldscheinen und Namensschuldverschreibungen. Wie im Vorjahr hatten wir keine Ausfälle in unserem Wertpapierportfolio zu verzeichnen. Abschreibungen auf niedrigere Jahresendkurse waren lediglich in geringem Umfang erforderlich. Etwa 59 Prozent unserer Beschäftigten sind Frauen. Die Gruppe der 3- bis unter 5-Jährigen stellt mit 53 Prozent den größten Anteil des Personals, gefolgt von der Gruppe der über 5-Jährigen (26 Prozent) und der Gruppe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jünger als 3 Jahre sind (21 Prozent). In den Jahren nach 218 wird sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen, signifikant erhöhen. Dazu tragen auch Altersteilzeit- Vereinbarungen bei, die die Sparkasse Betriebsangehörigen der Geburtsjahrgänge 1957 und älter angeboten hat. Grundsätzlich passt die Sparkasse die Personalkapazitäten bedarfsorientiert an. Punktuellen personellen Mehrbedarf versucht sie durch effizientere Prozesse zu kompensieren. Die Fluktuation war im Vergleich mit den anderen hessischen Sparkassen unterdurchschnittlich. Das Vergütungssystem der Sparkasse darf weder dem Vorstand noch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

11 11 Anreize geben, unverhältnismäßig hohe Risikopositionen einzugehen. Unsere Risikoanalyse ergab keine Hinweise auf solche Anreize. Die Vorgaben der Institutsvergütungsverordnung wurden von uns beachtet. Bei der Betreuung der Kunden und der Übernahme neuer Aufgabengebiete erwartet die Sparkasse von ihren Beschäftigten große Flexibilität. Umgekehrt bietet sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, die Arbeitszeiten im Rahmen der geschäftlichen Notwendigkeiten flexibel zu gestalten. Damit kommt unser Unternehmen insbesondere den Wünschen von Müttern und Vätern jüngerer Kinder entgegen, darüber hinaus auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich um pflegebedürftige Eltern kümmern. Vor allem die erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen und die fortschreitende Digitalisierung des Bankgeschäfts werden das Marktumfeld und den Sparkassenalltag in den nächsten Jahren weiter erheblich verändern. Insgesamt rechnen wir mit einem eher zurückgehenden Personalbedarf bei qualitativ allerdings steigenden Anforderungen. Im Rahmen der Personalentwicklung bereitet die Sparkasse ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf durch zielgruppengerechte Fortbildung und Höherqualifizierung vor. Dabei nutzt sie vor allem die Angebote der Sparkassenakademie Hessen-Thüringen und der S-Management Akademie. Etwa 27 Prozent unserer bankspezifisch Beschäftigten sind Sparkassenbetriebswirte oder haben einen Hochschulabschluss. Über die bloße Vermittlung von Fachwissen hinaus ist es uns sehr wichtig, Kundenorientierung sowie Sozial-, Methoden- und Führungskompetenz weiter zu stärken. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten deshalb die Chance, ihren Einblick in neue Herausforderungen des Sparkassengeschäfts über Projektarbeit zu vertiefen. Für leistungsstarke junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Sparkasse nach dem Ende der Ausbildung ein besonderes Förderangebot entwickelt. Vermögenslage Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten hat die Sparkasse nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Rechnungslegungsverordnung für Kreditinstitute (RechKredV) bewertet. Durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und -rückstellungen haben wir den erkennbaren Risiken in unserem Kreditgeschäft angemessen Rechnung getragen. Für latente Kreditrisiken bestehen Pauschalwertberichtigungen. Auflösungen wurden vorgenommen, soweit Gründe für Wertberichtigungen offensichtlich nicht mehr bestanden. Die eigenen Wertpapiere haben wir ausnahmslos nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Kurswerten am Bilanzstichtag bewertet. Auf dem ohnehin schon niedrigen Niveau gaben die Renditen im Jahresverlauf nochmals nach. Per saldo ergaben sich bei der Bewertung der Eigenanlagen zum Bilanzstichtag deshalb Zuschreibungen. Zum Bilanzstichtag hatte die Sparkasse ein Kernkapital von 357 Mio EUR. Davon entfielen 233 Mio EUR auf die Sicherheitsrücklage und 124 Mio EUR auf den Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß 34g HGB. Daneben stehen uns 19 Mio EUR als Ergänzungskapital zur Verfügung. Die aufsichtsrechtliche Eigenmittelausstattung berechnete die Sparkasse im Jahr 214 erstmals nach den EU-weit harmonisierten Solvabilitätsvorschriften der Capital Requirements Regulation (CRR). Das Verhältnis der Eigenmittel gemäß Artikel 72 CRR zur Summe der gewichteten Risikoaktiva (Gesamtkapitalquote) bewegte sich zum Bilanzstichtag mit 22,2 Prozent deutlich über dem Mindestwert von 8 Prozent gemäß Artikel 92 Abs. 1 CRR und auch leicht über dem Durchschnitt der hessischen Sparkassen. Die Sparkasse ermittelt die zu unterlegenden Risiken weiterhin nach dem Kreditrisiko-Standardansatz

12 12 (Adressenausfallrisiko) bzw. nach dem Basisindikatoransatz (operationelles Risiko). Ab dem Jahr 216 werden sich die Eigenmittelanforderungen sukzessive erhöhen. Den Ergebnissen unseres Kapitalplanungsprozesses zufolge wird sich die Sparkasse auch künftig deutlich über der aufsichtsrechtlich vorgegebenen Mindestausstattung bewegen. Größte Investitionen im Berichtsjahr war der Neubau eines Bürogebäudes für ca. 25 Arbeitsplätze in unmittelbarer Nachbarschaft zum S-Finanzmarkt in der Fuldaer Stadtmitte; er stand zum Bilanzstichtag kurz vor der Fertigstellung. Darüber hinaus modernisierten wir die Filiale Gersfeld und verlegten die Filiale im Fuldaer Stadtteil Haimbach an einen günstiger gelegenen Standort stadteinwärts. Beträchtliche Mittel flossen auch in neue Geldautomaten und SB-Geräte sowie in IT-Hardware. Finanzlage Nach der Liquiditätsverordnung gilt die Liquidität eines Instituts als ausreichend, wenn die innerhalb eines Monats verfügbaren Zahlungsmittel die während dieses Zeitraums abrufbaren gewichteten Zahlungsverpflichtungen abdecken. Im Berichtsjahr 214 bewegte sich die Liquiditätskennzahl zwischen 3,47 und 4,64 und blieb somit stets erheblich über dem aufsichtsrechtlich geforderten Wert. Zusammen mit offenen Liquiditätslinien bei der Landesbank Hessen-Thüringen gewährleistete dies die jederzeitige Zahlungsfähigkeit. Die Mindestreservevorschriften der Europäischen Zentralbank haben wir erfüllt. Nach unseren aktuellen Berechnungen erwarten wir, auch bei den in der CRR verankerten neuen Liquiditätskennziffern über den aufsichtsrechtlich noch festzulegenden Mindestanforderungen zu liegen. Ertragslage Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene operative Ergebnis (vgl. auch Teilbetriebsergebnis zzgl. Nettoergebnis des Handelsbestands sowie Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen) lag mit 31,1 Mio EUR um 3,5 Mio EUR über dem Vorjahresergebnis. Damit stellte sich der zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierte Rückgang nicht ein. Die Aufwand- Ertrag-Relation blieb in der betriebswirtschaftlichen Auswertung stabil bei 6, Prozent; im Betriebsvergleich der hessischen Sparkassen liegt unser Haus damit besser als der Durchschnitt. Beim Zinsüberschuss konnte die Sparkasse den langfristig rückläufigen Trend vorübergehend unterbrechen. Er stieg um 1,9 Mio EUR auf 62,3 Mio EUR. Zu Beginn des Berichtsjahrs waren wir noch von einem gegenüber dem Vorjahr annähernd gleichbleibenden Zinsüberschuss ausgegangen. Im Kundengeschäft sanken die Zinserträge um 6,4 Mio EUR, die Zinsaufwendungen um 7,2 Mio EUR. Auch bei den Eigenanlagen, Liquiditätspositionen und Zinssicherungsgeschäften verbesserte sich das Zinsergebnis. Per saldo nahm es um 1,1 Mio EUR zu. Die laufenden Erträge aus Aktien, nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen erhöhten sich von 6,4 Mio EUR auf 7, Mio EUR. Zurückzuführen war dieser Anstieg vor allem auf höhere Ausschüttungen aus Publikumsfonds unserer Eigenanlagen. Im Rahmen unserer betriebswirtschaftlichen Analyse ergibt sich unter Einbeziehung der laufenden Erträge insgesamt ein Zinsüberschuss von 74,5 Mio EUR (Vorjahr: 71,8 Mio EUR). Er lag damit über unserer Planung. Das Zinsniveau ging stärker als von uns erwartet zurück; entsprechend reduzierte sich auch der tatsächliche Zinsaufwand. Überdies war bei den Kunden der Trend ungebrochen, Guthaben auf niedrig oder nicht verzinsten Konten zu halten. Im betriebswirtschaftlich ermittelten Zinsüberschuss nicht enthalten sind im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung insbesondere Aufwendungen für die vorzeitige Auflösung von Zinsswaps.

13 TEUR Zinsüberschuss und laufende Erträge Provisionsüberschuss Allgemeine Verwaltungsaufwendungen und Abschreibungen Teilbetriebsergebnis Nettoaufwand des Handelsbestands (Vorjahr: Nettoertrag) Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft, Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft, sonstiges Bewertungsergebnis Betriebsergebnis Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, sonstige Steuern Jahresüberschuss Vorwegzuführung zur Sicherheitsrücklage Bilanzgewinn In Relationen ausgedrückt entwickelte sich die Ertragslage der Sparkasse nach unserer betriebswirtschaftlichen Analyse folgendermaßen: Zinsüberschuss (in % der DBS 1 ) 2,9 2,3 Provisionsüberschuss und sonstiger ordentlicher Ertrag (in % der DBS 1 ),51,46 Verwaltungsaufwand und sonstiger ordentlicher Aufwand (in % der DBS 1 ) 1,56 1,52 Aufwand-Ertrag-Relation 2 (%) 6, 6,1 1) Durchschnittliche Bilanzsumme; im Geschäftsjahr 214: 3.56 Mio EUR; im Geschäftsjahr 213: Mio EUR 2) Verwaltungsaufwand im Verhältnis zur Summe aus Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Nettoergebnis aus Handelsbestand sowie der Differenz aus sonstigem ordentlichen Ertrag und sonstigem ordentlichen Aufwand

14 14 Erfreulich und unseren Planungen entsprechend entwickelte sich der Provisionsüberschuss. Wir konnten ihn um 2,2 Mio EUR auf 16,2 Mio EUR steigern. Den größten Anteil an diesem Zuwachs hatten die Erlöse aus der Abwicklung des Zahlungsverkehrs, das Wertpapierkundengeschäft (vgl. S. 7) sowie die Erträge aus der Vermittlung von Lebensversicherungen und Bausparverträgen. Die im Herbst 213 eingeführten Preismodelle für private Girokonten mit deutlich klarerem Leistungsprofil sind in der Kundschaft akzeptiert. Wir haben damit allgemeine Kostensteigerungen im Zahlungsverkehr aufgefangen. Der Trend zur Digitalisierung des Bankgeschäfts hat weite Bevölkerungskreise erreicht. Zum Jahresende waren mehr als 43 Prozent der privaten Girokonten für das Online Banking freigeschaltet. Der Personalaufwand stieg um 2,1 Mio EUR auf 38,8 Mio EUR und damit etwas stärker als geplant. Ins Gewicht fielen neben höheren tariflichen Vergütungen und Steigerungen aus Höhergruppierungen vor allem höhere Rückstellungen für Altersteilzeit-Regelungen und für Pensionsanwartschaften. In unserer betriebswirtschaftlichen Analyse haben wir nach Abzug außerordentlicher Posten einen Personalaufwand von 38,2 Mio EUR nach 36,2 Mio EUR im Vorjahr ermittelt. Nahezu konstant konnten wir den Sachaufwand halten; er erhöhte sich per saldo lediglich um rund,2 Mio EUR. Dazu trug ein wiederum konsequentes Kostenmanagement bei. Zu berücksichtigen ist allerdings auch eine Einmalzahlung an den Sparkassenstützungsfonds des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen, die das Ergebnis im Jahr 213 an dieser Stelle mit,9 Mio EUR belastet hatte. Unsere betriebswirtschaftliche Analyse zeigt beim Sachaufwand einen Anstieg auf 17,2 Mio EUR nach 16,4 Mio EUR im Vorjahr. Er ist unter anderem auf Aufwendungen für das 225-Jahr-Jubiläum der Sparkasse im Jahr 214 zurückzuführen. im operativen Geschäft im Vergleich mit den hessischen Sparkassen weiterhin günstiger bzw. unterdurchschnittlich. Auf der Basis der Gewinn- und Verlustrechnung ergab sich ein Betriebsergebnis von 34,1 Mio EUR nach 25,2 Mio EUR im Vorjahr. Die Eigenkapitalrentabilität lag damit bei 9,62 Prozent (Vorjahr: 7,41 Prozent). Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Analyse erhöhte sich das Betriebsergebnis um 1,9 Mio EUR auf 37, Mio EUR. Damit lagen wir auch merklich über unserem Planergebnis. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere der so von uns nicht erwartete Anstieg des Zinsüberschusses (s. o.). Auch im Geschäftsjahr 214 haben wir Bewertungsmaßnahmen im Kreditgeschäft mit Aufwendungen und Erträgen aus eigenen Wertpapieren saldiert ausgewiesen. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Nettoertrag von 3, Mio EUR. Die Bildung von Vorsorgereserven gemäß 34f HGB ist darin bereits berücksichtigt. Im Vorjahr hatte sich ein ergebnismindernder Nettobewertungsbedarf von 2,4 Mio EUR ergeben. Im Kreditgeschäft hielt die insgesamt günstige Bewertungssituation an. Per saldo ergaben sich Erträge in Höhe von 6, Mio EUR. Im Vorjahr war ein Nettoaufwand von 2,5 Mio EUR in die Gewinn- und Verlustrechnung eingegangen. Das nochmals leicht gesunkene Zinsniveau löste bei den eigenen Wertpapieren Zuschreibungen und Kursgewinne aus, die höher waren als Abschreibungen und Kursverluste an anderer Stelle. Das Bewertungsergebnis war deshalb auch hier mit 2, Mio EUR insgesamt positiv, nachdem es das Betriebsergebnis im Vorjahr noch mit 4,2 Mio EUR belastet hatte. Zu Beginn des Berichtsjahrs waren wir bei den Eigenanlagen noch von einem gegenüber dem Vorjahr etwas niedrigeren Bewertungsaufwand ausgegangen (1,3 Mio EUR). Insgesamt stiegen die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen und Abschreibungen auf 56,1 Mio EUR (Vorjahr: 53,9 Mio EUR). Gleichwohl ist unsere Aufwandsposition Auf ihre mittelbare Beteiligung an der Landesbank Berlin-Holding AG brauchte die Sparkasse keine weitere Abschreibung vorzunehmen.

15 15 Die Ertragslage der Sparkasse ermöglichte es, für alle erkennbaren Risiken ausreichend Vorsorge zu treffen und darüber hinaus die Eigenmittelausstattung weiter zu stärken. Aus dem Jahresergebnis konnten wir den offen ausgewiesenen Fonds für allgemeine Bankrisiken um 12,8 Mio EUR erhöhen und im Rahmen einer Vorwegzuführung auch die Sicherheitsrücklage mit 9, Mio EUR dotieren. Der Bilanzgewinn erhöhte sich auf 3,9 Mio EUR (Vorjahr: 3, Mio EUR). Insgesamt bewerten wir das Ergebnis des Berichtsjahrs als zufriedenstellend. Der daraus mögliche weitere Aufbau von Eigenkapital gewährleistet es insbesondere, die Risiken aus dem mittelständischen Kreditgeschäft langfristig abzufedern. Gesamtbeurteilung der Geschäftsentwicklung Insgesamt waren die bereitgestellten Globallimite für die einzelnen Risikokategorien ebenso ausreichend wie das vorhandene Risikodeckungspotenzial. Die im Rahmen des Risikotragfähigkeitskonzepts abgeleiteten Globallimite für die Adressenausfallrisiken im Kundenkreditgeschäft und bei den Wertpapier-Eigenanlagen sowie für die Marktpreisrisiken haben wir stets eingehalten. Für das Jahr 215 sehen wir die Adressenausfallrisiken auf unverändertem Niveau. Hingegen liegen die Marktpreisrisiken vor allem wegen veränderter Annahmen zu einer hypothetischen Zinserhöhung und wegen neuer Eigenanlagen mit einem gewissen Spreadrisiko deutlich höher. Im Hinblick auf unser komfortables Kernkapital und unsere Vorsorgereserven gibt es für die Stabilität der Sparkasse insgesamt aber weiterhin nur geringe Risiken. Das für den Risikofall vorgesehene Gesamtlimit hatte Ende 214 eine Auslastung von 63,5 Prozent für das Jahr 215. In einem weiterhin guten gesamtwirtschaftlichen Umfeld verzeichnete unsere Sparkasse eine insgesamt günstige und zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Das betreute Geldvermögen unserer Kunden nahm erneut merklich zu. Im Aktivgeschäft gingen die bilanziellen Kreditbestände trotz unverändert hoher Darlehenszusagen leicht zurück. Der Überschuss im operativen Geschäft stieg merklich an. Er versetzte uns wiederum in die Lage, die erforderliche Risikovorsorge zu treffen und die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Die bedeutenden Risiken unseres Hauses sind die Adressenausfallrisiken (inkl. Beteiligungsrisiken) und die Marktpreisrisiken (inkl. Zinsänderungsrisiken). Sie liegen auf einem für Größe, Geschäftsstruktur, Ertragssituation und Eigenkapitalausstattung unserer Sparkasse angemessenen Niveau und werden in ausreichendem Umfang überwacht und gesteuert. Auch die anderen beschriebenen Risikokategorien unterliegen einer laufenden Überwachung, haben für uns aktuell aber nur untergeordnete Bedeutung. Prognosebericht Die Konjunkturprognosen sehen die deutsche Volkswirtschaft auch im nächsten Jahr auf einem soliden Aufwärtspfad. So rechnet die Deutsche Bundesbank mit einer nur geringfügig niedrigeren Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts als im Jahr 214 (1, bis 1,2 Prozent). Impulse sollten vor allem vom internationalen Umfeld ausgehen. Wenn sich die wirtschaftliche Erholung im Euro-Gebiet wie erwartet verstärkt und der Welthandel wieder Fahrt aufnimmt, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten. Angesichts der weiterhin sehr günstigen Finanzierungsbedingungen dürfte das auf die Investitionstätigkeit der deutschen Unternehmen positiv ausstrahlen. Angesichts der weiterhin guten Beschäftigungs- und Einkommenssituation wird auch der Konsum die Binnenwirtschaft weiterhin stützen. Eine markante Zinswende zeichnet sich immer noch nicht ab. Die Europäische Zentralbank versorgt die Geldmärkte weiterhin reichlich mit Liquidität. Sie möchte damit vor allem deflationären Tendenzen entgegenwirken und die Kreditvergabe an Unternehmen in Südeuropa stimulieren.

16 16 Zu einem erheblichen Teil dürften liquide Mittel aber auch in die Aktien- und Immobilienmärkte fließen; dort wächst das Risiko von Kurs- bzw. Preisübertreibungen. Inflationäre Tendenzen sind weiterhin nicht in Sicht. Der Bundesbank- Prognose zufolge werden sich die Verbraucherpreise bei anhaltend niedrigen Rohölnotierungen im Jahr 215 um weniger als 1,1 Prozent erhöhen. Nicht nur die regelmäßige Konjunkturumfrage der örtlichen Industrie- und Handelskammer, sondern auch die persönlichen Gespräche mit mittelständischen Unternehmenskunden unserer Sparkasse zeigen verbreiteten Optimismus für das Jahr 215. Viele Betriebe stehen weiterhin auf stabilem Fundament. Die letzten Jahre brachten vielerorts guten Umsatz und auskömmliche Erträge. So konnten zahlreiche Unternehmen ihre Eigenkapitalausstattung stärken und Liquiditätspositionen aufbauen. Der gute Mix von Verarbeitendem Gewerbe und Dienstleistungsgewerbe gibt der Wirtschaftsregion Fulda und damit dem Geschäftsgebiet der Sparkasse zusätzliche Stabilität. Diese Situation erschwert es der Sparkasse zwar einerseits, das gewerbliche Finanzierungsgeschäft auszuweiten; andererseits dämpft es die Risiken des bestehenden Kreditportfolios. Unser Bemühen um qualitativ gutes Neugeschäft behalten wir daher bei und streben im nächsten Jahr eine Wachstumsrate von 1,25 Prozent im gewerblichen Kreditgeschäft an. Dabei lässt es das komfortable Eigenkapital der Sparkasse zu, die Kriterien bei der Kreditvergabe im Wesentlichen unverändert zu lassen. Gleichzeitig werden wir Ertragschancen und Risiken weiterhin sorgfältig abwägen und vor allem im großvolumigen gewerblichen Kreditgeschäft versuchen, die Risiken mit Finanzierungspartnern zu teilen oder aber über die Beteiligung an Kreditbaskets der Sparkassen-Finanzgruppe noch weiter zu streuen. Im privaten Kreditgeschäft, vor allem der Baufinanzierung, wird der mitunter harte Wettbewerb mögliche Zuwächse weiter begrenzen. Angesichts der anhaltenden Nachfrage nach Immobilien und des positiven Konsumklimas streben wir hier dennoch eine Erhöhung des Kreditvolumens um 2, bis 2,5 Prozent an. Die dabei erzielbaren Margen werden eng bleiben. Bei den bilanzwirksamen Guthaben unserer Kunden sehen wir im Jahr 215 eine Seitwärtsbewegung auf dem erreichten Niveau. Gleiches gilt insgesamt für die Einlagen gewerblicher Kunden, auch wenn hier beträchtliche Schwankungen nie auszuschließen sind, die vor allem mit dem Investitionszyklus der Unternehmen in Zusammenhang stehen. Den Trend zur Flexibilität bei der Geldanlage sehen wir ungebrochen. Die aus der kurzfristigen Struktur des Einlagengeschäfts sich ergebenden Zinsspannenrisiken werden sich deshalb in den nächsten Monaten kaum zurückbilden. Im Wertpapierkundengeschäft sind wir zuversichtlich, das Geschäftsvolumen über eine intensivere persönliche Kundenansprache und -betreuung weiter auszuweiten; wir haben uns hier einen Nettoabsatz von 39 Mio EUR zum Ziel gesetzt. Bei der Vermittlung von Lebensversicherungen streben wir nach dem Ausnahmejahr 214 ein vermitteltes Volumen von 33 Mio EUR an. Unserer betriebswirtschaftlichen Prognose zufolge wird das Ergebnis des operativen Geschäfts im Geschäftsjahr 215 um etwa 1 Prozent zurückgehen. Dementsprechend dürfte sich die Aufwand-Ertrag-Relation erhöhen. Diese Entwicklung wird sich auch in den Folgejahren fortsetzen, sofern die Geld- und Kapitalmarktzinsen mittel- und langfristig auf dem derzeitigen extrem niedrigen Niveau bleiben. Die Sparkasse wird in diesem Fall einen vom laufenden Jahr an wieder deutlich sinkenden Zinsüberschuss nicht vermeiden können. Bei kaum verändertem Provisionsüberschuss rechnen wir überdies mit leichten Steigerungen der Personalaufwendungen um ca.,4 Mio EUR auf dann 38,5 Mio EUR. Auch der Sachaufwand wird trotz des weiterhin straffen Kostenmanagements um etwa,6 Mio EUR höher liegen als im Vorjahr.

17 17 Bei den prognostizierten Wertberichtigungen für das Kreditgeschäft orientieren wir uns nicht am tatsächlichen Ergebnis des Jahres 214, sondern an den mit dem CPV- Periodikmodul ermittelten Ausfallrisiken unseres Portfolios. Wir sehen sie mit 7,5 Mio EUR unter der Prognose im Vorjahr. und Kostensteigerungen zwischen 2 und 3 Prozent das Betriebsergebnis unter das von uns erwartete Niveau. Unsere betriebswirtschaftliche Planungsrechnung zeigt folgende Korridore für das Geschäftsjahr 215 (in Mio EUR): Das Zinsniveau wird sich im Jahr 215 nach unserer Einschätzung nicht wesentlich verändern. Dennoch planen wir mit begrenzten kursinduzierten Abschreibungen in Höhe von etwa 1,5 Mio EUR. Im Rahmen unserer Kapitalplanung erwartet die Sparkasse für das Jahr 215 eine auf über 23 Prozent ansteigende Gesamtkapitalquote. Bei der Liquiditätsausstattung werden wir uns weiterhin in einem komfortablen Abstand zu den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen der Liquiditätsverordnung und der CRR bewegen. Naturgemäß kann das tatsächliche Ergebnis wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung im Jahr 215 abweichen. Wie bei den meisten anderen Sparkassen ist es vor allem von der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Entwicklung des Zinsniveaus und der Geschäftsentwicklung abhängig. pessimistisch real case optimistisch Zinsüberschuss 7, 71,8 72,5 Ordentlicher Ertrag 17,7 18, 18,2 Ordentlicher Aufwand 56,9 56,6 55,9 Betriebsergebnis vor Bewertung 3,7 33,3 35, Eine freundliche Konjunktur hielte die erforderliche Risikovorsorge für das Kreditgeschäft in engen Grenzen; gleiches gilt für ein unverändertes Zinsniveau. In beiden Fällen bliebe der Sparkasse ein Teil der jetzt berücksichtigten Bewertungsmaßnahmen erspart. Insgesamt erwarten wir für das Jahr 215 einen nur teilweise wachsenden Geschäftsumfang bei sinkendem Ergebnisniveau. Dennoch wird die Sparkasse ihre Substanz weiterhin stärken können. Auf die absehbar höheren aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen der nächsten Jahre ist sie gut vorbereitet. Dem im Vergleich zu früheren Jahren deutlich eingeengten und sich weiter einengenden Zinsüberschuss begegnet sie mit verstärkten Vertriebsanstrengungen und mit zahlreichen Maßnahmen, die die internen Abläufe und Prozesse optimieren. So kann die Sparkasse ihrem kreditwirtschaftlichen und ihrem gesellschaftlichen Auftrag weiter in vollem Umfang nachkommen. Sie bleibt in ihrem Geschäftsgebiet ein für den Mittelstand und alle Bevölkerungsgruppen in jeder Hinsicht zuverlässiger, leistungsfähiger und über das eigentliche Bankgeschäft hinaus engagierter Partner. Ergebnissteigernd wirken sich in einem optimistischen Szenario vor allem überplanmäßige Wachstumsraten des Einlagen-, Kredit- und Dienstleistungsgeschäfts, eine steilere Zinskurve mit einem Anstieg der langfristigen Zinsen sowie Steigerungen des Verwaltungsaufwands um maximal 1 Prozent aus. In einem pessimistischen Szenario hingegen drücken Seitwärtsbewegungen oder negative Wachstumsraten im Einlagen-, Kreditund Dienstleistungsgeschäft, eine flachere Zinskurve

18 18 Statistischer Bericht Statistischer Bericht über die Erfüllung des öffentlichen Auftrags der Sparkasse Fulda im Geschäftsjahr 214 ( 15 Abs. 2 Satz 2 HSpG i. V. m. 2 HSpG) I. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Geschäftsstellennetz und Förderung gemeinnütziger und kommunaler Belange 1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beschäftigte insgesamt 837 Auszubildende Geschäftsstellennetz Geschäftsstellen inkl. Hauptstelle 46 SB-Filialen 5 Geldautomaten 69 Terminals (inkl. GA) mit Überweisungsfunktion Spenden und Sponsoring (ohne Stiftungen) im Geschäftsjahr * Volumen in TEUR Anteil in % insgesamt davon Verwendung für: Soziales / Bildung Kultur Umwelt 12 2 Sport Wissenschaft und Forschung / Infrastruktur- und Wirtschaftsförderung 63 8 Sonstiges 35 5 * inkl. PS-Zweckertrag

19 19 4. Stiftungen der Sparkasse Fulda Stiftungskapital am (in TEUR) 6.85 Volumen in TEUR Anteil in % Stiftungsausschüttungen im Geschäftsjahr insgesamt 67 1 davon Verwendung für: Soziales / Bildung Kultur Sport 4 6 Wissenschaft und Forschung / Infrastruktur- und Wirtschaftsförderung Steuerleistung im Geschäftsjahr TEUR Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern 73 II. Förderung der Vermögensbildung 1. Bilanzwirksame Anlagen a) Kontenzahl Sparkonten Termingeldkonten *) 48 Konten für täglich fällige Gelder **) Geschäftsgirokonten 1.87 Privatgirokonten Summe nachrichtlich: Girokonten für Jedermann *) inkl. Null-Konten **) inkl. Konten S-Aktivsparen

20 2 b) Vermögensbildung TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Kunden davon: Spareinlagen Andere Verbindlichkeiten Verbriefte Verbindlichkeiten 5.37 Nachrangige Verbindlichkeiten Genussrechte 2. Bilanzneutrale Anlagen a) Anzahl Kundendepots Kundendepots DekaBank-Depots SBroker-Depots 138 insgesamt b) Kundenwertpapiergeschäft Bestände TEUR Kundendepots DekaBank-Depots SBroker-Depots 3.3 insgesamt III. Befriedigung des örtlichen Kreditbedarfs 1. Forderungen an Kunden Forderungen an Kunden TEUR

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