Europa Automobilbarometer 2011

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1 Europa Automobilbarometer 2011 Was junge Autokäufer heute wollen Erwartungen an das Fahrzeug von morgen

2 Inhalt Editorial Executive Summary Der europäische Markt im Überblick Junge Autofahrer: ein Steckbrief Die Pkw-Nutzung der Zukunft: Erwartungen der jungen Europäer Das Finanzierungsverhalten junger Europäer Marktdaten Über die Commerz Finanz GmbH

3 1 Editorial Executive Summary 2 Junge Europäer und der Pkw Der europäische Markt im Überblick Mit dem Aussetzen der Abwrackprämie in den meis- die diese Altersgruppe im Pkw-Kauf lenken. Gewünscht Neuwagenkäufer werden immer älter Junge Europäer kaufen gebrauchte Pkw ten Ländern sanken 2010 auch die Verkaufszahlen im wird vielmehr: günstig praktisch umweltfreund war der durchschnittliche Käufer eines Neuwa- Die jüngeren Fahrzeugkäufer orientieren sich in der Re- Neuwagengeschäft. Zusätzlich sorgen weitere Fak- lich. Und am liebsten dazu eine ansprechende Optik. gens 49,5 Jahre alt. Rund ein Drittel der Neuwagenkäu- gel Richtung Gebrauchtwagenmarkt. Fast zwei von drei toren für eine Beeinträchtigung des Wachstums: So fer (29%) hatte bereits seinen 60. Geburtstag gefeiert. der unter 30-Jährigen Fahrzeughalter (63%) geben an, führen demografischer Wandel und ein weitgehend gesättigter Markt dazu, dass der europäische Fahrzeug- Partner und Methode Demgegenüber waren jedoch nur 11 Prozent jünger als 30 Jahre. Der Kauf eines Neufahrzeugs bleibt in dieser einen gebrauchten Pkw zu besitzen. Von den über 50-Jährigen ist dies nicht einmal jeder Zweite (45%). Vor allem bestand stagniert. Durch ein begrenztes Wirtschafts- Altersgruppe eher die Ausnahme, denn die heute un- in Polen, Frankreich und Großbritannien stehen gebrauch- wachstum ist gleichzeitig der Bedarf, den alten Pkw Die wirtschaftlichen Analysen und Prognosen wurden ter 30-Jährigen sind meistens Gebrauchtwagenkäufer. te Pkw bei den unter 30-Jährigen hoch im Kurs, drei von zu ersetzen, nicht mehr so hoch wie in früheren Zeiten. in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Be- vier haben in diesen Ländern ihren Wagen aus zweiter Diese eher negativen Rahmenbedingungen werden euro- ratungsunternehmen BIPE realisiert. TNS Sofres führte Hand erworben. Aber auch in Deutschland und Portugal paweit von einer abnehmenden Pkw-Nutzung begleitet. die Verbraucherbefragung im Juli 2010 durch. Insgesamt haben mehr als zwei von drei Pkws (68%) der jüngeren wurden 4.800, in repräsentative Altersgruppen unter- Fahrzeugkäufer eine Vorgeschichte. In Polen und Frank- Was könnten mögliche Hebeleffekte für ein steigendes teilte Europäer in Deutschland, Belgien, Spanien, Frank- reich fällt der altersbedingte Unterschied besonders ins Wachstum sein? Das Europa Automobilbarometer 2011 reich, Italien, Polen, Portugal und Großbritannien befragt. Auge. Der Gebrauchtwagenanteil ist bei der Generation stellt die junge europäische Generation in den Mittel- 50+ deutlich geringer (in Polen liegt er 28 Prozentpunkte, punkt der Betrachtung. Schließlich ist sie es, die eine bisher kaum genutzte Wachstumsquelle für die Her- Definition der jungen Generation in Frankreich 22 Prozentpunkte unter dem der jüngeren Befragten). Im Gegensatz dazu zeigt sich der Abstand in steller offenbart: Denn, die heutige Generation der un- Großbritannien mit 13 Prozentpunkten weniger deutlich. ter 30-Jährigen kauft eher selten Neuwagen. Jedoch In der vorliegenden Studie werden die unter 30-Jäh- Gegen den Trend schwimmen junge Spanier und Italie- nicht aus Prinzip, so ein wichtiges Ergebnis des Euro- rigen als junge Generation bezeichnet. Um Unter- ner. Von ihnen geben 68 bzw. 62 Prozent der Fahrzeug- pa Automobilbarometers 2011, sondern weil der Markt schiede besser analysieren zu können, werden die besitzer an, sich einen Neuwagen zugelegt zu haben. nicht auf die Bedürfnisse dieser Klientel ausgerichtet Erwartungen und das Verhalten der jüngeren Be- ist. Im Gegensatz zur Vorgänger- Generation Golf sind es nicht Markenbewusstsein und Statussymboldenken, fragten mit dem der Generation 50+ verglichen. Gebrauchte Fahrzeuge in Deutschland In der Bundesrepublik sind zwei von drei Pkws (68%) aus zweiter Hand.

4 3 Executive Summary Executive Summary 4 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Fahrspaß Im Vergleich zu den über 50-Jährigen geben mehr junge Befragte an, gerne Auto zu fahren (83 vs. 78%). In Belgien und Spanien ist der Unterschied zwischen den jüngeren und älteren Befragten mit 15 bzw. 13 Prozentpunkten besonders ausgeprägt. Besonders viele begeisterte junge Autofahrer sind mit jeweils 90 Prozent bei den Polen und Portugiesen sowie Italienern (83%) zu finden. Design ist gefragt Die jüngere Generation achtet besonders auf ästhetische Aspekte beim Pkw-Kauf. Europaweit befinden 77 Prozent der Befragten in der jüngeren Altersklasse das Aussehen ihres Autos als wichtig. Von den älteren Befragten interessieren sich nur 62 Prozent für das Design. Besonders ausgeprägt ist die Bedeutung des visuellen Aspektes in Polen (90%) und auf der Iberischen Halbinsel (84%). Jung und Alt schätzen Fahrerlebnis Andere Qualitäten gefragt In Europa dominiert der Gebrauchtwagenmarkt In allen acht Ländern der Studie ist das Volumen des Gebrauchtwagenmarktes stärker ausgeprägt als das des Neuwagenmarktes. Dies gilt in besonderem Maße für Portugal und Großbritannien. Dort werden pro verkauften Neuwagen etwa 3,5 bzw. 3,4 verkaufte Gebrauchtwagen verzeichnet. In Frankreich sind es 2,3, in Italien 2,1. Die niedrigsten Quotienten findet man in Belgien (1,4), Spanien (1,5) und Deutschland (1,6). Deutschland verzeichnet ebenfalls viele begeisterte junge Autofahrer (84%). Zugleich ist Deutschland das einzige Land, in dem mehr ältere Befragte gerne Auto fahren als jüngere. Der Stellenwert des Designs liegt für deutsche Autofahrer sowohl bei den unter 30-Jährigen als auch bei den über 50-Jährigen unter dem europäischen Durchschnitt (76 bzw. 55%).

5 5 Executive Summary Executive Summary 6 Der Budgetfaktor Hybrid- und Elektroautos auf dem Vormarsch Vor allem die jüngeren Europäer schränken sich aus finanzi- In puncto Antriebstechnologie sind junge Europäer in- ellen Gründen in der Pkw-Nutzung ein. Drei von vier Befrag- novationsbegeistert. Dahinter steht oft der Wunsch ten (75%) unter 30 Jahren geben an, sich aus Budgetgrün- nach einem umweltfreundlichen Fahrzeug: Zwei Drit- den mit dem Autofahren zurückzuhalten. In der Generation tel der jungen Europäer (65%) würden ein solches um- 50+ sind es mit 62 Prozent der Befragten etwas weniger. welt- und klimaverträgliches Fahrzeug gerne nutzen. Im Trend: günstig und funktionell Mobilität ohne Pkw für die meisten undenkbar Einfache Pkws zu günstigen Preisen finden Anklang Nur jeder fünfte unter 30-Jährige (22%) plant eine Zu- unter den jüngeren Europäern. Diese sind bereit, kunft ohne Pkw. Während vor allem junge Spanier auf preisgünstigere Pkws mit einer geringeren techni- einen Wagen verzichten wollen (30%), sind es in Polen schen Ausstattung zu erwerben. Drei von fünf jungen Hat der Pkw eine Zukunft? und Belgien nur 15 bzw. 13 Prozent dieser Altersgruppe. Europäern (59%) interessieren sich für Low-Cost- Pkws ein ansprechendes Design vorausgesetzt. Fazit: Executive Summary Wenn es um die Zukunft des Pkws geht, sind die jüngeren optimistischer als die älteren Befragten. Fast jeder dritte unter 30-Jährige (29%) ist sogar der Meinung, dass der Pkw in dreißig Jahren eine größere Rolle spielen wird als heute. In der Gruppe 50+ sind nur 23 Prozent dieser Ansicht. Junge Deutsche denken um In Deutschland kann sich jeder vierte unter 30-Jährige (25%) vorstellen, ohne Auto zu leben. In den vergangenen Jahren ist das durchschnittliche Alter eines Neuwagenkäufers gestiegen und beträgt heute fast 50 Jahre. Die jungen Europäer bevorzugen den Gebrauchtwagenmarkt. Dennoch ist ihnen Fahrspaß ein Begriff. Sie fahren gerne Auto, achten auf die Fahrzeugästhetik und können sich eine Zukunft ohne Pkw nicht vorstellen.

6 7 Der europäische Markt im Überblick Der europäische Markt im Überblick 8 Gesättigte Märkte Die Pkw-Ausstattung je Haushalt in Europa ist nah an der Sättigungsgrenze. In Deutschland, Italien und Belgien stagniert seit Anfang des Jahrtausends nahezu der Anteil der Haushalte, die einen Pkw besitzen. Nur in den Ländern, die Anfang des Jahrtausends noch einen Nachholbedarf bei der Ausstattung hatten, ist die Zahl deutlich gewachsen. Das betrifft vor allem Spanien und Polen. In den europäischen Ländern der Studie kommen auf Einwohner weniger als 700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bei stagnierender Wachstumsquote (zum Vergleich: in den USA sind es mehr als 800 je Einwohner). Das Marktwachstum wird zusätzlich von einer rückläufigen demografischen Entwicklung gebremst und nur noch durch Ersatzkäufe aufrechterhalten. Gleichzeitig erhöht sich die Lebensdauer vieler Fahrzeuge durch Einschränkungen im Gebrauch. Denn während die Benzinpreise steigen, sinkt die Zahl der jährlich durchschnittlich mit dem Pkw gefahrenen Kilometer kontinuierlich. Fazit: Gesättigte Märkte Seit 2000 stagniert der Pkw-Bestand in Europa nahezu. Zudem korrespondiert der steigende Benzinpreis mit einer sinkenden Anzahl jährlich gefahrener Kilometer. Die geringere Beanspruchung wirkt sich wiederum auf die Lebensdauer der Fahrzeuge aus. Das Durchschnittsalter privater Pkw ist in den meisten Ländern der Studie in den letzten Jahren weiter angestiegen. Ergänzt wird das Szenario durch ein gestiegenes Durchschnittsalter privater Pkw in den meisten betrachteten Ländern. Die ältesten Fahrzeuge besitzen die Spanier mit einem Durchschnittsalter von 9,3 Jahren, Großbritannien positioniert sich mit 6,9 Jahren am unteren Ende der Skala. Pkws werden hierzulande immer älter Deutschland liegt mit einem durchschnittlichen Fahrzeugalter von 8,2 Jahren im europäischen Mittelfeld. Zwischen 2000 und 2006 war hierzulande allerdings die höchste Steigerungsrate zu verzeichnen (0,9 Pkw-Jahre).

7 9 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief 10 Pkw-Nutzung in der jüngeren Generation Die unter 30-Jährigen nutzen den Pkw weniger als der Durchschnitt aller Befragten jeder Altersstufe: Etwa jeder Zweite von ihnen (54%) fährt täglich, bei der Gesamtgruppe der Befragten sind dies fast zwei von drei Personen (64%). Es zeigen sich jedoch regionale Unterschiede: In Deutschland fahren besonders wenige Bundesbürger unter 30 Jahren täglich Auto gerade einmal einer von drei Befragten (34%). Hierzulande ist außerdem der Unterschied zwischen der jüngeren Generation und allen Befragten mit einer Differenz von 25 Prozentpunkten besonders ausgeprägt. Für alle Altersgruppen gilt: Das Auto wird vor allem für Einkäufe genutzt. Bei den Befragten unter 30 sind es Polen, die am häufigsten mit dem Auto zum Einkaufen fahren (82%). An zweiter Stelle der Motive für die Pkw-Nutzung steht die Freizeitgestaltung: Hier liegen die Deutschen im Ländervergleich altersübergreifend auf Platz eins und deutlich über dem europäischen Durchschnitt. In Frankreich, und Großbritannien nutzen besonders viele der befragten unter 30-Jährigen den Pkw für ihren Weg zur Arbeit. Deutschland: altersabhängiges Nutzungsverhalten In Deutschland wird der Pkw von den Befragten unter 30 deutlich seltener genutzt als von der deutschen Gesamtbevölkerung. Dies zeigt sich auch in den Zahlen für die konkreten Gebrauchsanlässe. Die meisten Befragten nutzen ihren Pkw hierzulande für Einkäufe: 79 Prozent der unter 30-Jährigen fahren mit dem Pkw einkaufen, bei allen deutschen Befragten sind es 87 Prozent (Europa: 70 bzw. 75%). Bezüglich der täglichen Fahrten zum Arbeitsplatz positionieren sich die jungen Deutschen deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (44 gegenüber 54%), während die Gesamtheit der befragten Deutschen sich über dem Schnitt platziert (58 gegenüber 55%). In Deutschland wird der Zündschlüssel von der Gesamtbevölkerung an dritthäufigster Stelle für Wochenendausflüge umgedreht (62%).

8 11 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief 12 Der eigene Pkw: nicht immer Realität Die junge Generation kauft gebraucht Prozent der unter 30-Jährigen Europäer haben sich selbst ein Auto gekauft. Regionale Unterschiede sind je- Wenn sie ihren Pkw selbst erwerben, kaufen die jungen Europäer vor allem gebrauchte Fahrzeuge. Fast zwei Junge Deutsche sind Gebrauchtwagenkäufer doch sehr ausgeprägt. In Spanien sind dies nur 40 Prozent, in Großbritannien dagegen mit 81 Prozent mehr als doppelt so viele Befragte. Länderübergreifend lässt sich festhalten: Der Anteil der jüngeren europäischen Autokäufer liegt im Durchschnitt 31 Prozentpunkte unter dem der älteren. Ein Viertel der Befragten unter 30 Jahren (26%) nutzt ein aus dem persönlichen Umfeld geliehenes Fahrzeug. Bei Junge Deutsche nutzen gerne den elterlichen Pkw Drittel der unter 30-Jährigen (63%) haben einen Gebrauchtwagen gekauft. Das sind 18 Prozentpunkte mehr im Vergleich zu den älteren Befragten. Gebrauchte Pkws sind vor allem unter den jungen Befragten Polens (86%), Frankreichs (80%) und Großbritanniens (74%) beliebt. In Polen und Frankreich ist auch der Unterschied zwischen älteren und jüngeren Befragten besonders ausgeprägt Deutschland bietet ein entgegengesetztes Bild zu Spanien. 68% Gebrauchtwagenanteil unter den jüngeren Fahrzeugbesitzern, das macht 5 Prozentpunkte mehr als im europäischen Durchschnitt. Der Neuwagenanteil liegt dementsprechend bei 32% (Europa: 37%). den älteren Befragten sind dies nur 4 Prozent. Vor allem die jüngeren Spanier leihen sich häufig ein Auto (41% der Befragten). In Großbritannien ist dieses Phänomen weniger ausgeprägt nur knapp jeder zehnte junge Befragte (9%) fährt einen privat geliehenen Wagen. 13 Prozent der jungen Europäer haben ihr Auto als Geschenk erhalten. Besonders großzügig zeigen sich die Portugiesen: Jeder vierte junge Befragte (24%) bekam hier ein Geschenk auf vier Rädern. In Großbritannien ist die Pkw-Schenkungsquote bei den jungen Befragten am niedrigsten (6%). Gleich nach ihren spanischen Altersgenossen leihen besonders junge Deutsche gerne einen Pkw in ihrem persönlichen Umfeld (34%) aus. Dementsprechend unterdurchschnittlich ist der Anteil der Befragten, die einen eigenen Pkw besitzen ihn also entweder selbst gekauft oder geschenkt bekommen haben (64 vs. 72% im europäischen Schnitt). Nur in Spanien haben noch weniger junge Befragte ein eigenes Auto (58%). (28 bzw. 22 Prozentpunkte). Im Gegensatz dazu liegt die Differenz in Großbritannien bei nur 13 Prozentpunkten. Spanier interessieren sich dagegen stärker für Neufahrzeuge: Mehr als zwei von drei jüngeren Befragten (68%) besitzen einen Neuwagen. Neben einem geringen Angebot an Gebrauchtwagen spielen diesbezüglich vermutlich auch steuerliche Aspekte in Spanien eine Rolle.

9 13 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief und zu niedrigeren Preisen... auch bei Neuwagen In den durchschnittlichen Anschaffungskosten für einen Pkw spiegelt sich die Vorliebe junger Europäer für Deutsche investieren besonders in eigene Pkws Die wenigen jüngeren Autofahrer, die sich einen Neuwagen leisten können, entscheiden sich im Schnitt Budgetschere in Deutschland gebrauchte Fahrzeuge wider. Analog führt die Präferenz der Spanier für Neuwagen dort im Schnitt zu besonders hohen Kosten. Demgegenüber ist der Durchschnittspreis bei den Gebrauchtwagen favorisierenden Polen besonders niedrig. In Italien werden Kleinwagen bevorzugt entsprechend niedrig sind dort die Preise, obwohl am liebsten Neuwagen angeschafft werden. Deutsche gaben mit Euro bei den jungen Befragten und Euro bei den Befragten über 50 etwas mehr Geld für ihren letzten Fahrzeugkauf aus als der europäische Durchschnittsbefragte. Dieser investierte rund Euro bzw Euro in seinen Pkw. für günstigere Modelle als die älteren Befragten. Neben der individuellen finanziellen Situation sind auch die Lebensumstände ausschlaggebend: Singles oder kinderlose Paare sind in ihren Ansprüchen weniger festgelegt, sodass sie oft mit einem kleineren, weniger umfassend ausgestatteten Pkw zufrieden sind. Deutsche über 50 geben europaweit am meisten für ihren Neuwagen aus. Als Gegengewicht bilden die unter 30-Jährigen mit ihrer Zurückhaltung das europäische Schlusslicht.

10 15 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief 16 Internet: obligatorischer Informationskanal für den Pkw-Kauf junger Europäer Weitverbreitet: Spaß am Fahren Auffallend in allen untersuchten europäischen Ländern: Die unter 30-Jährigen nutzen vor dem Pkw-Kauf mehr Informationskanäle als die Generation 50+. Ob über Internet, Fachzeitschriften oder den Besuch von Automobilmessen und Autohäusern, die jüngere Generation informiert sich vielfältig. Erkundigen sich die älteren Befragten noch am ehesten in den Verkaufsräumen der Autohäuser (57%), lassen sich die Jüngeren nicht nur vor Ort beraten (62%), sondern suchen vor allem auf den Herstellerseiten im Internet Rat (67% gegenüber 31% bei den über 50-Jährigen). In geringerem Maße werden auch unabhängige Seiten (28% vs. 15% bei der Generation 50+) und Blogs oder Foren genutzt (18% vs. 5% bei der Generation 50+). In Polen, Spanien, Portugal und Großbritannien sind die Herstellerseiten im Internet bei der jüngeren Generation besonders hoch angesehen. Etwa drei von vier Befragten (78% bzw. 74% und in Portugal und Großbritannien jeweils 71%) schauen sich vor dem Kauf dort online das entsprechende Auto an. Grundsätzlich sind die jungen Polen im World Wide Web besonders präsent, haben aber wie die Briten kein Interesse an Automobilmessen (jeweils 4% nutzen diesen Infokanal). Das Internet scheinen die jungen Franzosen im Vergleich weniger zu mögen. Und auch generell wird in Frankreich vor dem Autokauf nicht so ausgiebig recherchiert. In Deutschland beliebt: der Besuch im Autohaus In Deutschland sind Herstellerinformationen für die unter 30-Jährigen besonders wichtig: 69 Prozent informieren sich vor einem Kauf auf Internetseiten der Autofirmen, an zweiter Stelle folgen Fachzeitschriften (65%) und an dritter der Besuch im Autohaus (57%). Bei den über 50-Jährigen zeichnet sich in der Gewichtung ein genau spiegelverkehrtes Bild ab (Besuch im Autohaus 57%, Fachzeitschrift 56% und Herstellerwebsite 29%). Im Vergleich zu den über 50-Jährigen geben die Befragten unter 30 häufiger an, gerne Auto zu fahren (83 vs. 78%). Dementsprechend ist auch der Anteil derer, die das Auto in erster Linie als reines Transportmittel begreifen, geringer (77 vs. 85%). Mit neun von zehn Befragten fahren besonders viele junge Polen und Portugiesen gerne Auto (jeweils 90%). In Belgien und Spanien ist der Generationsunterschied sehr ausgeprägt, hier können sich deutlich mehr unter 30-Jährige für das Autofahren begeistern. Deutsche fahren gerne Auto Junge Deutsche sind ebenfalls besonders begeisterte Fahrzeuglenker (84%). Die Generation 50+ in Deutschland zieht jedoch, entgegen dem europäischen Trend, noch leicht an den unter 30-Jährigen vorbei (88%).

11 17 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief 18 Finanzielle Einschränkungen Die Pkw-Nutzung der jungen Europäer wird durch finanzielle Faktoren eingeschränkt. Drei von vier Befragten (75%) über 50-Jährigen würden bei geringeren Kosten ihr 87 Prozent der unter 30-Jährigen und 82 Prozent der geben an, die Häufigkeit der Fahrzeugnutzung aus Kostengründen begrenzen zu müssen. Bei den über 50-Jäh- befragten Polen und Portugiesen (91% aller Befragten). Fahrzeug häufiger nutzen. An erster Stelle stehen die rigen sind dies nur 62 Prozent. Nur in Polen zeigt sich ein entgegengesetztes Bild. Hier fahren vor allem die älteren Befragten aus Kostengründen weniger mit dem Pkw. Fahrzurückhaltung: Nicht immer eine Kostenfrage Analog lässt sich beobachten, dass sich finanzielle Einschränkungen auch auf den Betrag auswirken, den die jüngeren Europäer in die Anschaffung eines Pkws investieren möchten. Europaweit ist ein deutlicher Unterschied zwischen den maximalen Investitionsbeträgen der unter 30-Jährigen und der über 50-Jährigen zu verzeichnen. Nur die jungen Portugiesen übertreffen die Investitionsabsichten ihrer älteren Landsleute. Die Deutschen sind dagegen etwas zurückhaltender: Hierzulande würden 74 Prozent der Befragten bei niedrigeren Kosten öfter Auto fahren. Finanzielle Abstriche in Deutschland geringer Der Anteil der Deutschen, die budgetäre Zugeständnisse machen müssen, liegt deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (62% bei den unter 30-Jährigen bzw. 40% bei den über 50-Jährigen). Zwei von drei befragten Europäern unter 30 Jahren (65%) geben an, aus finanziellen Gründen nicht mehr für ein Fahrzeug ausgeben zu können. Rund ein Drittel (35%) der Befragten dagegen erachtet eine größere Investition als nicht lohnenswert. In Polen geben acht von zehn Befragten an, sich kein teureres Auto leisten zu können.

12 19 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief 20 Europa schätzt deutsche Marken Europaweit sind deutsche Marken bei der jüngeren Generation besonders beliebt. Ohne den Budgetfaktor würde sich ein Drittel der Befragten für einen Audi, BMW, Mercedes oder Volkswagen entscheiden (33% der unter 30-Jährigen und 32% der über 50-Jährigen). Die beiden erstgenannten Marken dominieren die Favoritenliste der jungen Generation. Aber auch Volkswagen liegt noch vor Aston Martin und Ferrari auf dem vierten Platz. Diese wiederum werden besonders von Briten und Italienern geschätzt. Generell sind Exklusivität und Luxus im westlichen Europa jedoch Markenattribute, mit denen sich nur wenige der unter 30-Jährigen identifizieren können selbst wenn ihnen ein unbegrenztes Budget zur Verfügung stünde. Auch die Befragten 50+ bevorzugen deutsche Hersteller. Hier führt Mercedes die Skala an. In Bezug auf Luxusmarken zeigen sich die über 50-Jährigen sogar noch bodenständiger als die jüngeren Befragten. Auch junge Franzosen lieben deutsche Marken, während die Top Vier der Generation 50+ zur Hälfte aus nationalen Herstellern besteht (Mercedes 11%, Peugeot 10%, Renault und BMW jeweils 7%). Mehr als jedem zehnten befragten jungen Europäer ist die Marke des Fahrzeugs, unabhängig vom finanziellen Aspekt, jedoch egal. Bei den über 50-Jährigen sind es 14 Prozent. Dieses Phänomen der jüngeren Befragten tritt am stärksten in Deutschland (21%), Großbritannien (18%) und Frankreich (15%) auf. In Italien, Portugal und Polen hingegen träumen jeweils mehr als 92 Prozent der unter 30-Jährigen von konkreten Marken. Altersabhängige Markentrends In Deutschland besonders ausgeprägt: Beide Generationen geben den nationalen Herstellern den Vorzug. Die Verteilung fällt jedoch unterschiedlich aus: Die unter 30-Jährigen wählen mit weitem Abstand Audi (20%) vor BMW (9%), Volkswagen (8%) und Mercedes (5%) zu ihrer Traummarke. Die über 50-Jährigen geben hingegen Mercedes (13%) knapp vor BMW (12%) und Audi (10%) den Vorzug, Volkswagen folgt mit 6 Prozent an vierter Stelle. Auch auf europäischer Ebene lässt sich im Hinblick auf die deutschen Hersteller Audi und Mercedes ein deutlicher altersabhängiger Trend feststellen. Während mehr als doppelt so viele junge wie über 50-Jährige Europäer Audi als ihre Traummarke wählen, zeigt sich für Mercedes ein genau umgekehrtes Bild. BMW und Volkswagen sind dagegen gleichermaßen für unter 30- und über 50-Jährige attraktiv.

13 21 Junge Autofahrer: ein Steckbrief Junge Autofahrer: ein Steckbrief 22 Budgetabhängige Markenwahl Die jungen Europäer sind sich bewusst, dass die Marken ihrer Träume ihrem tatsächlichen Budget oft nicht belegt mit 8 Prozent den ersten Platz, knapp gefolgt von Volkswagen positioniert sich auch hier weit vorne und entsprechen. Unter realen Bedingungen entscheiden sie Peugeot (7%). Opel teilt sich mit Renault, Ford und Fiat sich deshalb i. d. R. für andere Herstellermodelle. Einzig (alle 6%) den dritten Platz der Rangliste junger Europäer. Nationale Markenloyalität prägt Europa. Die unter 30-Jährigen bevorzugen Marken aus ihrem eigenen Land. Rund ein Viertel der befragten Italiener favorisiert Fiat (22%), während Spanier sich eher für Seat entscheiden (13%) und 43 Prozent der jungen Franzosen einen nationalen Hersteller (Peugeot, Renault oder Citroën) präferieren. Auch die Befragten über 50 geben nationalen Herstellern den Vorzug wenn auch in geringerem Maße. Deutsche Marken im Fokus Volkswagen erhält bei den jungen Deutschen 17 Prozent der Stimmen, an zweiter Stelle folgt Opel mit 7 Prozent. Junge Polen bevorzugen vor allem die deutschen Marken Volkswagen und Opel (jeweils 12%). Die Marke ist nicht kaufentscheidend Sollen junge Europäer ihr tatsächliches Budget bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen, spielt die Marke des Autos eine untergeordnete Rolle. Dieses Phänomen ist vor allem bei den unter 30-Jährigen in Deutschland und Großbritannien ausgeprägt. Wenn sie sich keinen Audi oder Aston Martin leisten können, sind 32 bzw. 26 Prozent der Befragten die Marke ihres künftigen Fahrzeugs egal. Fazit: Junge Autofahrer Die jungen Europäer sind weit davon entfernt, den Pkw als Transportmittel grundsätzlich abzulehnen. Trotzdem sprechen aus ihrer Sicht viele Faktoren gegen eine Pkw-Anschaffung. Dazu zählt neben den als sehr hoch wahrgenommenen Unterhaltskosten vor allem ihr wachsendes Umweltbewusstsein. Insgesamt lässt sich eine Tendenz zur Rationalisierung im Umgang mit dem Pkw feststellen. Die unter 30-Jährigen fahren eine Strategie der Kostenoptimierung, die unter anderem einen niedrigen Kaufpreis einschließt. Dennoch können sich nur wenige ein Leben ohne Auto vorstellen. Die meisten träumen von einem idealen Pkw, der Fahrvergnügen und Umweltschutz, niedrige Kosten, Design und Leistung auf einen gemeinsamen Nenner bringt.

14 23 Die Pkw-Nutzung der Zukunft: Erwartungen der jungen Europäer Die Pkw-Nutzung der Zukunft: Erwartungen der jungen Europäer 24 Hoher Anspruch: ein erschwinglicher Pkw, der Stil, Design und Leistung verbindet Ebenfalls wichtig: Design und Leistung Wirtschaftliche Kriterien stehen an erster Stelle Bei der Kaufentscheidung stehen wirtschaftliche Aspekte an erster Stelle. Für 62 Prozent der unter 30-Jährigen ist der Preis das wesentliche Kriterium beim Fahrzeugkauf. 35 Prozent beziehen auch die Unterhaltskosten (Benzin, Reparaturen, Versicherungen) in ihre Kalkulation mit ein. Für die junge Generation ist der Autokauf ein wichtiges Projekt und häufig die erste große Investition. Dementsprechend sind die Kosten ein wichtiger Faktor. Gleichzeitig ist es bemerkenswert, dass sich die Kaufkriterien der jüngeren Generation nicht wesentlich von denen der älteren unterscheiden. Beide Generationen messen den wirtschaftlichen Aspekten die gleiche Bedeutung bei. Besonders wichtig ist dieser Punkt in Großbritannien und Portugal. Auch Sicherheit gilt als wichtiges Entscheidungskriterium beim Autokauf, wobei die jüngeren Befragten deutlich weniger Wert auf diesen Aspekt legen (27% vs. 45% bei den über 50-Jährigen). Sie gehen vielmehr davon aus, dass sichere Technik generell gewährleistet wird. An vierter Stelle der Kaufkriterien junger Europäer rangieren Stil bzw. Design. Bei den über 50-Jährigen rückt dieses Kriterium auf einen hinteren 13. Platz. Besonders ausgeprägt ist dieser Unterschied in Spanien und Belgien. Bei dem Kauf eines Pkws steht neben dem aktuellen Kilometerstand auch die Leistungsstärke als Entscheidungskriterium im Vordergrund. Für jeden sechsten jungen Europäer (17%) stellt dies sogar eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Kaufentscheidung dar. In Polen sind es ganze 26, in Spanien 22 Prozent der jungen Befragten, die diesen Punkt beim Kauf eines Pkws besonders berücksichtigen. Die Möglichkeit, einen Pkw vielseitig nutzen zu können, die Ausstrahlung auf das eigene Image und das Herstellerland sind weniger wichtig für die jüngere Generation. Dennoch zeigt sich in der konkreten Markenwahl, dass nationale Hersteller in der Regel bevorzugt werden. In Frankreich erfreuen sich Gebrauchtwagen höchster Beliebtheit. Entsprechende Aufmerksamkeit erhält das Kriterium Kilometerstand (zweitwichtigstes Kaufkriterium). Ebenso wie in Deutschland sind überraschenderweise Leistungsstärke und die Marke des Fahrzeugs keine primären Kriterien. Junge Italiener und Portugiesen achten im europäischen Vergleich am stärksten auf die Neuheit des Modells und technologische Innovationen sowie auf Fahrzeuge, die sich für den Stadtverkehr besonders eignen. Für junge Polen dagegen ist die Marke für die Kaufentscheidung doppelt so wichtig wie für gleichaltrige Deutsche (28% vs. 14%). Deutschland: Umweltfreundlichkeit vor Leistung Die unter 30-Jährigen Deutschen beziehen die Auswirkungen auf die Umwelt stärker in ihre Kaufentscheidung mit ein. Dabei betrachten 17% diesen Aspekt als besonders wichtig (in der Generation 50+ sind es 13%). Damit folgt dieses Kriterium bei ihnen direkt nach Preis, Unterhaltskosten und Sicherheit an vierter Stelle.

15 25 Die Pkw-Nutzung der Zukunft: Erwartungen der jungen Europäer Die Pkw-Nutzung der Zukunft: Erwartungen der jungen Europäer 26 Technik: Ausstattung weniger wichtig Elektromobilität wird positiv gesehen Weniger als die Hälfte (48%) der befragten jungen Europäer würde den Pkw häufiger nutzen, wenn dieser technisch besser ausgestattet wäre. Integriertes GPS-System, Abstandsmesser per Radar, TV, Einparkhilfe oder andere Innovationen scheinen den jungen Befragten nicht besonders wichtig zu sein und haben wenig Einfluss auf das Nutzungsverhalten. Ausstattung: in Deutschland kaum Fahranreiz Bei Polen und Südeuropäern sieht das anders aus: Die Mehrheit gibt hier an, dass sie ihren Pkw häufiger nutzen würde, wenn er technisch umfassender ausgestattet wäre. Insgesamt würde etwa ein Drittel der befragten Europäer (32% der unter 30-Jährigen bzw. 35% der Generation 50+) Pkws mit Tempomat öfter nutzen. An diesem speziellen Ausstattungsmerkmal eher desinteressiert sind Belgier, Deutsche und Franzosen. Innovation ist bei den jungen Europäern vor allem hinsichtlich des Pkw-Antriebs gefragt. Sie möchten Fahrzeuge, die die Umwelt weniger stark beeinträchtigen, auch wenn sie dafür Einschränkungen in Kauf nehmen müssten. 69 Prozent geben an, dass sie den Pkw mehr nutzen würden, wenn er umweltfreundlicher wäre (71% der über 50-Jährigen). Demnach scheint ein gewachsenes Umweltbewusstsein bereits einen Einfluss auf das europäische Mobilitätsverhalten auszuüben. Hierzulande animiert zusätzliche technische Sonderausstattung nur wenige Befragte dazu, mehr zu fahren. Sowohl unter den jüngeren Befragten als auch unter der Generation 50+ räumten dies lediglich 34 Prozent der Befragten ein. Fazit: Die Pkw-Nutzung der Zukunft Unter allen Befragten ist das Interesse an Elektro- und Hybrid-Pkws hoch. Im Schnitt würden 65 Prozent der jungen Befragten und 59 Prozent der Befragten über 50 ein solches Fahrzeug nutzen. Besonders enthusiastisch sind diesbezüglich die jungen Portugiesen (82%). Italiener und Spanier folgen mit 76 bzw. 68 Prozent positiven Einschätzungen. Von den unter 30-Jährigen verhalten sich die Polen am zögerlichsten, trotzdem möchte mehr als jeder Zweite (55%) einen Elektro- oder Hybrid-Pkw nutzen. Im Vergleich zur Generation 50+ sind die unter 30-Jährigen den alternativen Antrieben gegenüber etwas offener eingestellt (+12 Prozentpunkte in Belgien, +18 Prozentpunkte in Großbritannien und Deutschland). In den anderen Ländern ist der Generationsunterschied weniger stark ausgeprägt. Umweltschonende technologische Innovationen stehen bei den jungen Europäern hoch im Kurs: Sie warten auf die Einführung neuer Antriebsmotoren (Hybrid- und Elektro-), die umweltverträglicher sind, die CO 2 -Emission reduzieren und ihrem ökologischen Bewusstsein gerecht werden. Und sie sind sich sicher, dass sich die Verfügbarkeit eines Hybrid- oder Elektrofahrzeugs positiv auf ihr Mobilitätsverhalten auswirken wird.

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