Devisenoptionen und Risikofaktoren

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1 Devisenoptionen und Risikofaktoren Skriptum für ACI Dealing und Operations Certificate und ACI Diploma In Zusammenarbeit mit den ACI-Organisationen Deutschland, Luxembourg, Österreich und Schweiz Stand: 02. April 2010 Für den Inhalt verantwortlich: Finance Trainer International Ges.m.b.H.

2 1 DEVISENOPTIONEN (FX OPTIONEN) 1 Devisenoptionen (FX Optionen) Terminologie Die vier Grundpositionen Long Call Short Call Long Put Short Put Anwendung von Optionen Exotische Optionen Asian Option (Average Rate Option, ARO) Compound Option Barrier Optionen (Trigger Optionen) Digitale Optionen Die Optionsprämie Gewinn- und Verlustprofile Call Put Strategien Straddle Strangle Butterfly Spread Optionspreismodelle Call/ Put-Parität Risikokennziffern Delta und Delta Hedging Gamma Theta Vega (Kappa) Epsilon (Rho) Skew ("Smile Curve") und Risk Reversal Der "Skew" der impliziten Volatilität ("Smile Curve") Risk Reversal FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 2 von 42

3 DEVISENOPTIONEN (FX OPTIONEN) 1 Devisenoptionen (FX Optionen) Seit Mitte der achtziger Jahre ergänzen Devisenoptionen (FX Optionen, Währungsoptionen) die bisher im Devisenhandel verfügbaren Instrumente von Kassa- und Devisentermingeschäften. Eine Option gibt dem Inhaber das Recht einen bestimmten Wert (Basiswert, Underlying) zu einem bestimmten Preis (Basispreis, Strike) und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (Verfalltag, Expiry date) zu kaufen (Call, Kaufoption) bzw. zu verkaufen (Put, Verkaufsoption). Es steht also das Recht, den Basiswert zu kaufen bzw. zu verkaufen, im Mittelpunkt. Darin besteht der wesentliche Unterschied zu einem Termingeschäft, bei dem der fixe Kauf bzw. Verkauf vereinbart wird. Bei Devisenoptionen ist der Basiswert ein Währungspaar (z.b. EUR/USD). Eine Call Option berechtigt also den Inhaber zum Kauf, eine Put Option zum Verkauf einer Währung. Für das Einräumen des Wahlrechtes verlangt der Verkäufer der Option eine einmalige Gebühr (Prämie), die bei Abschluss (d.h. mit Valuta Spot) fällig wird. Der Verkäufer einer Option (auch Stillhalter) verpflichtet sich daher, einen bestimmten Betrag einer bestimmten Währung zum vereinbarten Preis zu kaufen bzw. zu verkaufen, falls der Inhaber der Option diese ausübt. Prämie Verkäufer der Option Käufer der Option Stillhalter Recht Inhaber FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 3 von 42

4 Hier ist ein Optionskontrakt in Kurzform angegeben. Die einzelnen Daten werden in der Folge erläutert: Call EUR/USD 10 Mio Strike: 1,2500 Verfalltag: 25. September Prämie: 3 USD Ct. Erklärung Call Optionsart EUR/USD Basiswert bzw. Underlying: jenes Instrument, das der Käufer des Calls kaufen kann, aber nicht muss. Bei Devisenoptionen bezieht sich das Recht immer auf die quotierte Währung (hier EUR). Im vorliegenden Beispiel hat also der Käufer des Calls das Recht, EUR zu kaufen (d.h. USD zu verkaufen) 10 Mio bei Devisenoptionen bezieht sich das Volumen auf die quotierte Währung, d.h. der Käufer des Calls hat das Recht, EUR 10 Mio. zu kaufen Strike 1,25 Ausübungspreis bzw. Basispreis Kurs, zu dem der Käufer des Calls das Underlying kaufen darf, aber nicht muss Verfalltag auch Expiry date: letzter Tag, an dem der Optionskäufer sein Recht ausüben darf Prämie Preis, den der Käufer der Option an den Verkäufer zahlt, hier 3 USD Ct. pro EUR FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 4 von 42

5 1.1 Terminologie Daten im Optionskontrakt Handelstag der Tag, an dem der Optionskontrakt abgeschlossen wurde. Premium payment date, Prämienvaluta der Tag, an dem die Prämie fällig ist, üblicherweise zwei Banktage nach dem Handelstag Exercise date (Ausübungstag) das Datum, an dem der Käufer die Option ausübt. Expiration date (Verfalltag, Fälligkeitstag) der letzte Tag, an dem der Käufer die Option ausüben darf. Bei europäischen Optionen entspricht das Exercise date dem Expiration date, während bei amerikanischen Optionen das Exercise date vor dem Expiration date liegen kann. Settlement date (Liefertag) der Tag, an dem der Basiswert geliefert wird. Der Liefertag ist sowohl bei europäischen als auch bei amerikanischen Optionen zwei Banktage nach der Ausübung. Europäische / Amerikanische / Bermudian Optionen Eine Europäische oder European-style Option kann vom Käufer nur an einem Tag - dem Expiration date (Verfalltag) - ausgeübt werden. Devisenoptionen sind praktisch immer europäische Optionen. Eine Amerikanische oder American-style Option kann jederzeit während der Handelszeiten bis zum Expiration date (Verfallsdatum) ausgeübt werden. Diese Art ist bei Aktienoptionen üblich. Der Preis einer amerikanischen Option entspricht dem einer vergleichbaren europäischen Option, da europäische Optionen während der Laufzeit zwar nicht ausgeübt, aber jederzeit verkauft werden können. Eine Bermudian oder Bermudian-style Option kann nur an bestimmten, im Voraus definierten Terminen während der Laufzeit der Option ausgeübt werden. Sie ist also eine Mischform aus europäischer und amerikanischer Option. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 5 von 42

6 Am Geld / Im Geld / Aus dem Geld Eine Option ist am Geld (at the money, ATM), wenn ihr Ausübungspreis gleich oder nahezu gleich dem aktuellen Kurs ist. Methodisch richtig und üblich ist dabei der Vergleich mit dem Terminkurs für die entsprechende Fälligkeit. Man spricht daher auch von at-the-money-forward. Manchmal wird der Strike jedoch auch mit dem Kassakurs verglichen. Man spricht dann von at-the-moneyspot. Im Geld (in the money, ITM) ist eine Option, wenn der Strike "besser" als der aktuelle Marktpreis des Basiswertes ist, d.h. wenn die Option für den Käufer einen Vorteil darstellt. Das bedeutet für einen Call, dass der Strike unter dem aktuellen Marktkurs liegt. Bei einem Put ist die Option im Geld, wenn der Strike über dem aktuellen Marktpreis liegt. Aus dem Geld (out of the money, OTM) ist eine Option, wenn der Strike "schlechter" als der aktuelle Marktpreis ist. Das bedeutet für einen Call, dass der Strike über dem aktuellen Marktkurs liegt. Ein Put mit Strike unter dem aktuellen Marktpreis ist aus dem Geld. OTC/ Börsengehandelte Optionen Bei Devisenoptionen handelt es sich fast ausschließlich um OTC ("over the counter") Optionen. Im Gegensatz zu börsengehandelten Optionen, wo nur standardisierte Laufzeiten und Strikes handelbar sind, sind im OTC Markt keine Einschränkungen gegeben. In der Praxis haben sich im FX und Zinsmarkt die OTC gegenüber den börsengehandelten Optionen durchgesetzt, da die abzusichernden Grundgeschäfte keine einheitlichen Spezifikationen haben und somit individuell betrachtet werden müssen. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 6 von 42

7 1.2 Die vier Grundpositionen Aus der Kombination von Call bzw. Put und Kauf bzw. Verkauf ergeben sich vier mögliche Grundpositionen, die in der Tabelle zusammengefasst sind. LONG KAUFEN / BUY HOLD SHORT VERKAUFEN / SELL SCHREIBEN / WRITE CALL RECHT zu KAUFEN PFLICHT zu VERKAUFEN PUT RECHT zu VERKAUFEN PFLICHT zu KAUFEN Long Call Mit dem Kauf eines Calls erwirbt man das Recht, den vereinbarten Betrag einer Währung zum Ausübungspreis zu beziehen. Der Inhaber eines EUR/USD Calls hat also das Recht, EUR/USD zum Strikepreis zu kaufen, d.h. EUR zu kaufen und USD zu verkaufen Short Call Mit dem Verkauf eines Calls verpflichtet sich der Verkäufer, den vereinbarten Betrag einer Währung zum vereinbarten Ausübungspreis zu liefern, sofern der Käufer der Option diese ausübt. Für die Übernahme dieses Risikos erhält der Verkäufer eine Prämie Long Put Mit dem Kauf eines Puts erwirbt man das Recht, den vereinbarten Betrag einer Währung zum vereinbarten Ausübungspreis zu verkaufen. Der Inhaber eines EUR/USD Puts hat also das Recht, EUR/USD zum Strikepreis zu verkaufen, d.h. EUR zu verkaufen und USD zu kaufen Short Put Mit dem Verkauf eines Puts hingegen verpflichtet sich der Verkäufer, den vereinbarten Betrag einer Währung zum vereinbarten Ausübungspreis zu übernehmen, sofern der Käufer der Option dies verlangt. Für die Übernahme des Risikos erhält der Verkäufer eine Prämie. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 7 von 42

8 Generell gilt: Der Call in der quotierten Währung ist immer gleichzeitig der Put in der Gegenwährung (und umgekehrt), z.b. ein EUR Call ist gleichzeitig ein USD Put (das Recht EUR zu kaufen entspricht dem Recht USD zu verkaufen) Anwendung von Optionen Optionen können sowohl zur Absicherung (Hedging) als auch zur Positionsnahme (Spekulation) verwendet werden. Im Folgenden sind typische Anwendungen für die vier Grundpositionen dargestellt: Long Call Hedger: sichert sich gegen einen steigenden Kurs ab ein europäischer Exporteur in die USA erhält USD in 6 Monaten. Er hat also das Risiko eines steigenden EUR/USD Kurses (= fallender USD). Durch den Kauf eines EUR/USD Call sichert er sich das Recht, zum Strikepreis EUR/USD zu kaufen (= USD zu verkaufen). Liegt EUR/USD bei Fälligkeit über dem Strike, so übt er die Option aus, liegt der Kurs darunter, so lässt er die Option verfallen und kauft EUR/USD zum niedrigeren Kassakurs. Spekulant: spekuliert auf steigenden Kurs Ein Händler kauft eine EUR/USD Call Strike 1,2500 zu 3 Ct.. Ist EUR/USD am Verfalltag über dem Strike, z.b. bei 1,3000, so übt er aus und kauft zu 1,2500. Wenn er die EUR zum aktuellen Kurs von 1,3000 wieder verkauft gewinnt er 5 Ct.. Unter Berücksichtigung der bezahlten Prämie ist sein Ergebnis 2 Ct.. Der Inhaber einer Option hat immer unbeschränktes Gewinnpotenzial, wogegen der mögliche Verlust auf die Prämie beschränkt ist. Long Put Hedger: sichert sich gegen einen fallenden Kurs ab Ein europäischer Importeur, der Waren aus den USA bezieht, sichert sich durch den Kauf eines EUR/USD Put gegen einen fallenden EUR/USD Kurs (= steigender USD) ab. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 8 von 42

9 Spekulant: spekuliert auf fallenden Kurs Verkaufte Optionen sind niemals zur Absicherung geeignet, da sie eine Verpflichtung und kein Recht darstellen! Short Call Folgende Anwendung ist dennoch üblich: Covered Call Writing: Ein Unternehmen das eine long Position im Basiswert hält (z.b. EUR/USD long Position) verpflichtet sich durch den Verkauf eines Call zum Strikepreis zu verkaufen (d.h. die long Position zu schließen). Es behält dabei das Risiko von fallenden Kursen und kann an Kursanstiegen nur bis zum Strikepreis partizipieren. Dafür erhält es die Prämie. Das Schreiben einer Call Option gegen eine bestehende long Position im Basiswert wird auch Covered Call Writing genannt. Spekulant: spekuliert darauf, dass die Option nicht ausgeübt wird, d.h. dass der Kurs nicht über den Strikepreis steigt. Das Gewinnpotenzial ist auf die Prämie beschränkt, das Verlustpotenzial unbeschränkt. Short Put Covered Put Writing: Ein Unternehmen, das EUR/USD kaufen muss, kann durch das Schreiben von EUR/USD Puts den Einstandskurs durch die Prämieneinnahmen verbilligen. Liegt der Kassakurs bei Fälligkeit unter dem Strike, so muss es die EUR/USD zum Strike beziehen. Es kann also nicht an Kursen unter dem Strike partizipieren und ist auch nicht gegen einen Kursanstieg abgesichert. Spekulant: spekuliert darauf, dass die Option nicht ausgeübt wird, d.h. dass der Kurs nicht unter den Strikepreis fällt. Das Gewinnpotenzial ist auf die Prämie beschränkt, das Verlustpotenzial unbeschränkt. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 9 von 42

10 1.3 Exotische Optionen In den letzten Jahren wurden zusätzlich zu den europäischen und amerikanischen Optionen eine Vielzahl von Varianten entwickelt, für die der Überbegriff exotische Optionen verwendet wird. In der Folge werden die wichtigsten exotischen Optionen kurz beschrieben Asian Option (Average Rate Option, ARO) Eine Asian Option unterscheidet sich nicht durch den Zeitpunkt, sondern durch die Art der Ausübung. Bei einer Asian Option erfolgt am Ende der Laufzeit eine Ausgleichszahlung basierend auf der Differenz zwischen dem Strikepreis und einem durchschnittlichen Kurs des Basiswertes. Zur Berechnung des Durchschnittskurses werden bei Abschluss bestimmte Termine bzw. Intervalle vereinbart. Die ARO ist in der Regel billiger als eine Standardoption und wird bei Verfall "cash gesettled" Compound Option Eine Compound Option ist eine Option auf eine Option. Somit gibt sie dem Käufer das Recht, eine Standardoption zu einem im Voraus bestimmten Preis und Zeitpunkt zu kaufen. Je mehr Prämie am Anfang bezahlt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Strike- Prämie in the money enden und zu entsprechend kleineren Gesamtkosten führen wird. Falls die Compound Option ausgeübt wird, funktioniert die erworbene Option wie eine Standardoption Barrier Optionen (Trigger Optionen) Diese Optionen beinhalten im Unterschied zu Standardoptionen noch ein zusätzliches Kursniveau (den sogenannten Barrier bzw. Trigger). Je nach Optionsart wird die Option bei Erreichen des Barriers gültig oder ungültig. Barrier Optionen sind immer billiger als Standardoptionen, da ja die Möglichkeit besteht, dass das Optionsrecht vorzeitig erlischt bzw. gar nicht erst entsteht. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Barrier Optionen Knock-out Optionen Eine Knock-out-Option ist eine Standardoption, die sofort verfällt, wenn der Wechselkurs während der Laufzeit der Option den Barrier ("Outstrike") erreicht. Bei Knock-out Optionen FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 10 von 42

11 liegt der Outstrike aus dem Geld, d.h. die Option hört auf zu existieren, wenn der Outstrike erreicht wird. Spot: 1,2000 down & out Call Call Strike 1,2000 Outstrike 1,1500 Die Option verfällt, wenn Spot unter 1,1500 fällt. up & out Put Put Strike 1,2000 Outstrike 1,2500 Die Option verfällt, wenn Spot über 1,2500 steigt. Barrier Optionen, bei denen der Outstrike Richtung im Geld liegt, werden Reverse Knock out oder auch Kick-out Optionen genannt. Spot: 1,2000 up & out Call Call Strike 1,2000 Outstrike 1,2500 Die Option verfällt, wenn Spot über 1,2500 steigt. down & out Put Put Strike 1,2000 Outstrike 1,1500 Die Option verfällt, wenn Spot unter 1,1500 fällt. Knock-in Optionen Eine Knock-in-Option ist eine Standardoption, bei der das Optionsrecht erst zu existieren beginnt, wenn der Wechselkurs während der Laufzeit der Option den Barrier ("Instrike") erreicht. Bei Knock-in Optionen liegt der Instrike aus dem Geld, d.h. die Option ist aus dem Geld, wenn der Instrike erreicht wird. Spot: 1,2000 down & in Call Call Strike 1,2000 Instrike 1,1500 Die Option entsteht erst, wenn Spot unter 1,1500 fällt. up & in Put Put Strike 1,2000 Instrike 1,2500 Die Option entsteht erst, wenn Spot über 1,2500 steigt. Barrier Optionen, bei denen der Instrike Richtung im Geld liegt, werden Reverse Knock-in oder auch Kick-in Optionen genannt. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 11 von 42

12 Spot: 1,2000 up & in Call Call Strike 1,2000 Instrike 1,2500 Die Option entsteht erst, wenn Spot über 1,2500 steigt. down & in Put Put Strike 1,2000 Outstrike 1,1500 Die Option entsteht erst, wenn Spot unter 1,1500 fällt. Varianten zu Barrier Optionen Double Knock-out Optionen bzw. Double Knock-in Optionen haben zwei Barriers. Es genügt das Erreichen eines der beiden Barriers, damit die Option verfällt bzw. zu existieren beginnt. Im Normalfall ist der Barrier während der gesamten Laufzeit der Option gültig. Es gibt jedoch auch Varianten, bei denen der Barrier nur am Verfallstag oder auch nur innerhalb einer bestimmten Periode während der Laufzeit gültig ist Digitale Optionen Bei digitalen Optionen wird ein fixierter Betrag bezahlt, falls der Kassakurs am Verfallstag über bzw. unter einem bestimmten Kurs (Touchstrike) liegt. Im Standardfall ist das Erreichen des Touchstrikes während der Laufzeit irrelevant. Auch hier gibt es jedoch wieder eine Reihe von Varianten, bei denen der Touchstrike üblicherweise während der gesamten Laufzeit gültig ist. One-touch / No-touch Optionen Eine One-touch Option (auch lock-in oder touch digital) zahlt einen bestimmten Betrag, falls ein fixierter Kurs während der Laufzeit erreicht wird. Das Gegenteil ist die No-touch Option (auch lock-out), die einen bestimmten Betrag zahlt, falls der Touchstrike während der Laufzeit nicht erreicht wird. Double No-touch (Range Binary) Eine Double No-touch Option zahlt einen bestimmten Betrag, falls der Kassakurs während der Laufzeit eine bestimmte Bandbreite nicht verlässt, d.h. falls keiner von zwei Touchstrikes erreicht wird. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 12 von 42

13 1.4 Die Optionsprämie Einflussfaktoren auf den Optionspreis Ausübungspreis Innerer Wert Terminkurs Optionsprämie Laufzeit Zeitwert Volatilität Der innere Wert einer Option ist jener Wert, um den der Strike besser als der aktuelle Terminkurs ist, d.h. jener Wert, den die Option im Geld ist. Somit haben nur Optionen im Geld einen inneren Wert. Daher kann der innere Wert nicht negativ, d.h. kleiner als 0 sein. Die Prämie einer Option ist jedoch immer höher als der innere Wert. Diese Differenz ist der sogenannte Zeitwert. Er ist umso höher je länger die Laufzeit der Option und je höher die erwartete Schwankung des Basiswertes ist. Das Maß für die Schwankung ist die sogenannte Volatilität. Zur Bestimmung des Optionspreises wird die zukünftig erwartete Schwankung die implizite Volatilität verwendet. Davon unterscheidet man die historische Volatilität. Das ist die aus vergangenen Marktdaten errechnete Schwankung (statistisch: Standardabweichung) des Basiswertes. Diese wird vor allem in der Risikorechnung verwendet, nicht jedoch für die Berechnung von Optionspreisen. GBP/USD Kassa: 1,7000 Terminkurs: 1,6800 Prämie GBP Put Strike 1, Cent Innerer Wert GBP Put 2 Cent Zeitwert GBP Put 1 Cent FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 13 von 42

14 Prämienquotierung Optionsprämien werden nicht nur in der Gegenwährung, sondern auch in Prozent vom Volumen quotiert. In diesem Fall ist die Prämie in der quotierten Währung zu bezahlen. GBP/USD Put, Strike 1,7000 hat eine Prämie von 3,0 Ct. Wenn Sie den Put über ein Volumen von 5 Mio GBP kaufen, zahlen Sie eine Prämie von USD (= 5 Mio x 0,03 USD). GBP/USD Put, Strike 1,7000 hat eine Prämie von 2,0 %. Wenn Sie den Put über ein Volumen von 5 Mio GBP kaufen, zahlen Sie eine Prämie von GBP (= 5 Mio x 0,02 GBP). Reuters Seite mit FX Options Volatilitäten: Interpretation der Volatilität Der faire Optionspreis wird allgemein mittels eines statistischen Modells errechnet. Der wesentliche Einflussfaktor ist dabei die Volatilität als Maßzahl für die Schwankung bzw. die Unsicherheit. In der Statistik entspricht die Volatilität der annualisierten Standardabweichung (Sigma). Auch in der Risikomessung ist die Standardabweichung ein zentraler Faktor. Wie kann nun die Standardabweichung interpretiert werden? Eine Standardabweichung ist jener Bereich, in dem ca. 2/3 (genau 68,26%) aller beobachteten Werte (z.b. EUR/USD Kurse) liegen. Anders könnte man auch sagen, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,26% der Wert (z.b. EUR/USD-Kurs) sich um nicht mehr als eine Standardabweichung verändern wird. Der Ausdruck "annualisiert" bedeutet dabei, dass sich die Abweichung auf eine Jahresperiode bezieht. Man sagt auch, die Haltedauer ist 1 Jahr. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 14 von 42

15 frequen cy 68.26% rate 1 Standardabweichung Im o.a. Beispiel beträgt die annualisierte Standardabweichung 0,12 bzw. 10%. Dies würde bedeuten, dass 68,26% aller Werte innerhalb eines Jahres im Intervall von +/- 0,12 bzw. 10% liegen werden. Die Volatilität, also die annualisierte Standardabweichung, kann auf eine andere Haltedauer umgerechnet werden, indem Sie mit der Wurzel der Haltedauer multipliziert wird (bzw. dividiert bei einer Verkürzung der Haltedauer). Auf dem Reutersschirm sehen Sie eine EUR/USD Vola von 10%. Da die implizite Vola eine annualisierte Standardabweichung ist, bedeutet das, dass der Markt erwartet, dass sich EUR/USD mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,26% um nicht mehr als 10% innerhalb eines Jahres verändern wird. Wie hoch ist die Standardabweichung von einem Tag auf den nächsten (d.h. Haltedauer 1 Tag)? Um die Haltedauer von einem Jahr (250 Handelstage) auf 1 (Handels-)Tag umzurechnen, muss die Vola durch die Wurzel der Haltedauer dividiert werden. Vola1Jahr 10% Vola 1T = Vola 1 T = = 0,63% Interpretation: Der Markt erwartet, dass die Kursbewegung von EUR/USD von einem Tag auf den nächsten mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,26% nicht größer als 0,63% sein wird. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 15 von 42

16 Wie hoch ist die Standardabweichung für eine Haltedauer von 10 (Handels-) Tagen? Um die 1 Tages Vola auf eine 10 Tages Vola zu skalieren, muss sie mit der Wurzel aus 10 multipliziert werden. Vola 1T = Vola1T * 10 Vola 1 T = 0,63% * 10 = 2,00% FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 16 von 42

17 1.5 Gewinn- und Verlustprofile Call Long Call Long Call zum Strike A und Break-even B (Strike + Prämie) + A Kassa bei Auslaufen der Option - B Verlust, wenn Kassa < Strike + Prämie Gewinn, wenn Kassa > Strike + Prämie Die Gewinnzone ist erreicht, wenn der Kassakurs am Verfalltag über dem Strike liegt und der Prämienaufwand verdient wird. Der maximale Verlust ist die Prämie. Zwischen den Punkten A und B wird zwar durch das Ausüben der Option ein Gewinn erzielt, er reicht jedoch nicht aus, um die gesamten Prämienkosten abzudecken um damit im Gesamtergebnis die Gewinnzone zu erreichen. Kauf EUR Call USD Put: Strike 1,2000, Prämie: 1 Ct. (USD 0,01) GuV in USD bei angenommenen EUR/USD-Kassakursen am Verfalltag Kassakurs am Verfalltag 1,1800 1,1900 1,2000 1,2100 1,2200 1,2300 Ergebnis Long Call 0,00 0,00 0,00 +0,01 +0,02 +0,03 Prämie -0,01-0,01-0,01-0,01-0,01-0,01 Gesamt -0,01-0,01-0, ,01 +0,02 Je höher der Kassakurs am Verfalltag liegt, desto größer ist auch der innere Wert der Option. Die Prämie ist bei jedem angenommenen Kassakurs gleich (USD 0,01), sie wird sofort bei Abschluss an den FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 17 von 42

18 Verkäufer gezahlt. Der maximale Verlust dieser Optionsposition beträgt USD 0,01 (Prämie), das Gewinnpotenzial ist prinzipiell unbegrenzt. Short Call Short Call zum Strike A und Break-even B (Strike + Prämie) + A B 0 Kassa bei Auslaufen der Option - Verlust, wenn Kassa > Strike + Prämie Gewinn, wenn Kassa < Strike + Prämie Solange der Kassakurs am Verfalltag unter dem Strike zuzüglich der erhaltenen Prämie liegt, bleibt der Verkäufer der Option in der Gewinnzone. Der Verlust kann theoretisch ins Unendliche gehen. Der maximale Gewinn ist die Prämie. Zwischen den Punkten A und B liegt der Kassapreis über dem Strike, aber der Verkäufer verdient aus der Prämie noch mehr, als er in der Option verliert. Verkauf EUR Call USD Put: Strike 1,2000, Prämie: 1 Ct (0,01 USD) GuV in USD bei folgenden EUR/USD-Kassakursen am Verfalltag Kassakurs am Verfalltag 1,1800 1,1900 1,2000 1,2100 1,2200 1,2300 Ergebnis Short Call 0,00 0,00 0,00-0,01-0,02-0,03 Prämie +0,01 +0,01 +0,01 +0,01 +0,01 +0,01 Gesamt +0,01 +0,01 +0,01 0-0,01-0,02 Je höher der Kassakurs am Verfalltag liegt, desto größer ist auch der Verlust aus der Option. Die Prämie ist bei jedem angenommenen Kassakurs gleich (0,01 USD), sie wird sofort bei Abschluss vom FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 18 von 42

19 Käufer gezahlt. Der maximale Gewinn dieser Optionsposition beträgt 0,01 USD (Prämie), das Verlustpotenzial ist prinzipiell unbegrenzt Put Long Put Long Put zum Strike A und Break-even B (Strike - Prämie) + B 0 A Kassa bei Auslaufen der Option - Verlust, wenn Kassa > Strike - Prämie Gewinn, wenn Kassa < Strike - Prämie Die Gewinnzone ist erreicht, wenn der Kassakurs am Verfalltag unter dem Strike liegt und der Prämienaufwand verdient wird. Der maximale Verlust ist die Prämie. Zwischen den Punkten A und B liegt der Kassapreis unter dem Strike, aber der Käufer verdient durch Ausüben der Option weniger, als er Prämie bezahlt hat. Immerhin reduziert der Käufer die Prämienkosten. Kauf EUR Put USD Call: Strike 1,2000, Prämie: 1 Ct. (0,01 USD) GuV in USD bei folgenden EUR/USD-Kassakursen am Verfalltag: Kassakurs am Verfalltag 1,1700 1,1800 1,1900 1,2000 1,2100 1,2200 Ergebnis Long Put +0,03 +0,02 +0,01 0,00 0,00 0,00 Prämie -0,01-0,01-0,01-0,01-0,01-0,01 Gesamt +0,02 +0,01 0-0,01-0,01-0,01 Je niedriger der Kassakurs am Verfalltag liegt, desto größer ist auch der Gewinn aus der Option. Die Prämie ist bei jedem angenommenen Kassakurs gleich (0,01 USD), sie wird sofort bei Abschluss an den FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 19 von 42

20 Verkäufer gezahlt. Der maximale Verlust dieser Optionsposition beträgt 0,01 USD (Prämie), das Gewinnpotenzial ist (bis zum Wert des Strikes) unbegrenzt. Hinweis: Bei den ACI Prüfungen wird das Gewinnpotential von long-positionen und das Verlustpotential von short-positionen als substantiell bezeichnet! Short Put Short Put zum Strike A und Break-even B (Strike - Prämie) + 0 A Kassa bei Auslaufen der Option - Verlust bei Kassa < Strike - Prämie Gewinn bei Kassa > Strike - Prämie Der Verkäufer bleibt solange in der Gewinnzone, bis der Kassakurs am Verfalltag soweit unter dem Strike liegt, dass die Prämie niedriger als der Verlust aus der Optionsposition wird. Der Verlust ist streng theoretisch auf einen Kassakurs gleich Null beschränkt. Da aber ein Short Put vom Risiko her einer Long Position im Underlying entspricht (= Risiko fallender Kurse) und niemand von einem begrenzten Risiko z.b. bei einer EUR/USD Long Position spricht, kann auch das Verlustrisiko eines Short Put als unbeschränkt bezeichnet werden. Maximaler Gewinn ist die Prämie. Zwischen den Punkten A und B liegt der Kassapreis unter dem Strike, aber der Verkäufer verdient aus der Prämie noch mehr als er in der Option verliert. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 20 von 42

21 Verkauf EUR Put USD Call: Strike 1,2000, Prämie: 1 Ct. (0,01 USD) GuV in USD bei folgenden EUR/USD Kassakursen am Verfalltag Kassakurs am Verfalltag 1,1700 1,1800 1,1900 1,2000 1,2100 1,2200 Ergebnis Short Put -0,03-0,02-0,01 0,00 0,00 0,00 Prämie +0,01 +0,01 +0,01 +0,01 +0,01 +0,01 Gesamt -0,02-0, ,01 +0,01 +0,01 Je niedriger der Kassakurs am Verfalltag liegt, desto größer ist auch der Verlust aus der Option. Die Prämie ist bei jedem angenommenen Kassakurs gleich (0,01 USD), sie wird sofort bei Abschluss vom Käufer gezahlt. Der maximale Gewinn dieser Optionsposition beträgt 0,01 USD (Prämie), das Verlustpotenzial ist (bis zum Wert des Strikes) unbegrenzt. Die Tabellen zeigen, dass die Ergebnisse für Käufer und Verkäufer genau spiegelverkehrt sind. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 21 von 42

22 1.6 Strategien Straddle Ein Straddle besteht aus einem Call und einem Put mit gleichen Strikes Long Straddle Short Straddle Kauf / Verkauf Kauf Call + Kauf Put Verkauf Call + Verkauf Put Strikes ident, meist ATM ident, meist ATM Laufzeiten ident ident Warum handelt man einen Straddle? Ein Long Straddle verdient auf Kursschwankungen (= Volatilität) unabhängig von der Richtung. Wegen des Kaufs von Optionen am Geld ist ein Long Straddle eine aggressive Position. Bewegt sich das Underlying nicht so stark wie erwartet, geht die (relativ hohe da doppelte) Prämie jedoch verloren. Beim Short Straddle erwartet man niedrige Volatilitäten. Tritt die Volatilitätserwartung ein, verdient man die Prämie, bei starken Schwankungen verliert man aber entsprechend mehr. Long Straddle Kauf Call und Kauf Put, gleiche Laufzeit, gleicher Strike, üblicherweise ATM. Short Straddle Verkauf Call und Verkauf Put, gleiche Laufzeit, gleicher Strike, üblicherweise ATM. FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 22 von 42

23 1.6.2 Strangle Ein Strangle besteht aus einem Call und einem Put mit unterschiedlichen Strikes. Long Strangle Short Strangle Kauf / Verkauf Kauf Call + Kauf Put Verkauf Call + Verkauf Put Strikes verschieden, OTM verschieden, OTM Laufzeiten ident ident Warum handelt man einen Strangle? Der Long Strangle verdient auf sehr starke Kursschwankungen (= Volatilität), unabhängig von der Richtung. Im Verhältnis zum Straddle ist der Maximalverlust geringer, weil die Optionen aus dem Geld gekauft wurden, dafür ist die Verlustzone für die Maximalverluste größer. Durch den Kauf der OTM Optionen ist der Leverage-Effekt beim Strangle in der Gewinnzone höher als beim Straddle. Beim Short Strangle erwartet man niedrigere Volatilitäten. Die Auswirkungen sind dem Long Strangle entgegengesetzt. Long Strangle Kauf Call und Kauf Put, gleiche Laufzeit, unterschiedliche Strikes, üblicherweise OTM Short Strangle Verkauf Call und Verkauf Put, gleiche Laufzeit, unterschiedliche Strikes, üblicherweise OTM FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 23 von 42

24 1.6.3 Butterfly Ein Butterfly besteht aus einem Straddle und einem gegenläufigen Strangle. Long / Short Long Butterfly Short Straddle + Long Strangle Short Butterlfy Long Straddle + Short Strangle Strikes siehe Straddle, Strangle siehe Straddle, Strangle Laufzeiten Ident Ident Warum handelt man einen Butterfly? Der Short Butterfly verdient auf sehr starke Kursschwankungen, unabhängig von der Richtung. Im Gegensatz zu einem gekauften Strangle oder Straddle ist der Maximalgewinn begrenzt, da zwecks Prämienersparnis ein Strangle verkauft wird. Beim Long Butterfly erwartet man wenig Änderung in den Kursen. Hier hat man den Vorteil dass der Maximalverlust im Gegensatz zu verkauftem Strangle oder Straddle begrenzt ist. Long Butterfly Verkauf Straddle und Kauf Strangle, gleiche Laufzeit Short Butterfly Kauf Straddle und Verkauf Strangle, gleiche Laufzeit FINANCE TRAINER International Devisenoptionen (FX Optionen) / Seite 24 von 42

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