derivative finanzinstrumente - grundbegriffe

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "derivative finanzinstrumente - grundbegriffe"

Transkript

1 kapitel 1 derivative finanzinstrumente - grundbegriffe 1.1 Calloptionen 1.2 Putoptionen 1.3 Äquivalenz von Strategien 1.4 Termingeschäfte 1.5 Futureskontrakte 1.6 Ökonomische Effekte börsengehandelter Derivate 1.7 Beispiele börsengehandelter Derivate 1.8 Synthetische Positionen und Replikation 1.9 Zinsoptionen: Caps und Floors 1.10 Zinstermingeschäft und Swaps 1.11 Spreads 1.12 Straddle und Strangle 1.13 OTC-Derivate 1.14 Exotische Derivate 1.15 Ökonomischer Nutzen von Derivat-Märkten 1.16 ontrollfragen 1.17 Literatur Heinz Zimmermann Lecture Notes zur Theorie der derivativen Finanzinstrumente ersion 2. April 2003

2 1-2 apitel 1 Optionen haben sich in den letzten Jahrzehnten in grosser ielfalt, an verschiedenen Optionsbörsen und ausserhalb derselben, verbreitet. Puts und Calls gehören zu den unentbehrlichen rundbausteinen des modernen Finanzmanagements und sind zentral für das erständnis komplexer oder exotischer Optionskonstruktionen, wie sie heute in der strukturierten Finanzierung und im Asset Management verwendet werden. Darüber hinaus treten Optionen im Zusammenhang mit der Finanzkontraktion (also erträgen, welche letztlich einen Tausch von Zahlungen zum egenstand haben) in vielfältigster Weise auf. Eine simple reditzusage weist den Charakter einer Calloption auf. Wer eine arantie oder Bürgschaft gewährt, verkauft in der Sprache der Derivate eine Putoption, d.h. gewährt dem Begünstigten das Recht, im Ausübungsfalle eine Zahlung einzufordern. Es wäre deshalb weit verfehlt, derivative Instrumente nur im Zusammenhang mit exotischen Finanztransaktionen zu orten. Empfohlene Literatur: Hull (2003) alitz (1995) Empfohlene Links: (IFCI-Website) (Allg. Derivatives Links) (Bill Margrabe s Website) (Derivate-Bibliografie)

3 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe Calloptionen Mit einer Calloption (kurz Call genannt) erwirbt sich der äufer das Recht, eine Aktie (eine Obligation, einen bestimmten Betrag einer Währung, etc.) bei der Fälligkeit der Option zum heute vereinbarten Ausübungspreis zu kaufen. Die Ausübung der Option im erfallszeitpunkt wird davon abhängig sein, ob der dazumalige Aktienkurs über oder unter dem Ausübungspreis liegt. Bei einem Call wird das Optionsrecht dann ausgeübt, wenn der urs über dem Ausübungspreis liegt: Die Aktie kann unter ihrem Börsenkurs erworben werden, was einen ewinn im Umfang der Differenz zwischen Aktienkurs und Ausübungspreis bedeutet. on diesem ewinn muss allerdings die Prämie in Abzug gebracht werden, welche im Zeitpunkt des Optionskaufes für den Erwerb der Option bezahlt werden muss. Liegt der Aktienkurs unter dem Ausübungspreis, so wird die Option nicht ausgeübt und verfällt wertlos. Es tritt ein erlust in der Höhe der geleisteten Prämie an. Das ewinn- und erlustprofil eines Calls unter Berücksichtigung dieser Prämie ist in Darstellung 1.1 dargestellt. Damit man mit einem Call in die ewinnzone gelangt, muss der Aktienkurs bis zum erfallszeitpunkt um mindestens im Umfang der Optionsprämie über dem Ausübungspreis liegen (von einer erzinsung wird dabei jeweils abgesehen). X X Darstellung 1.1 Payoffstruktur einer gekauften (links) und einer verkauften (rechts) Calloption ( = ewinn, = erlust, =Aktienkurs, X=Ausübungspreis).

4 1-4 apitel 1 a) auf von Calloptionen Wer kauft Calloptionen? Naheliegenderweise einmal jene Anleger/innen, die steigende Aktienkurse erwarten. Der auf von Calloptionen bietet jedoch auch eine Alternative zum direkten Erwerb von Aktien, insbesondere als Ergänzung einer konservativen (risikolosen) apitalanlage. Dies ist deshalb attraktiv, weil eine Calloption nur ein Bruchteil dessen kostet, was für den direkten Erwerb einer Aktie ausgelegt werden müsste, aber trotzdem bei steigenden ursen ein Partizipationspotential bietet. Der letzterwähnte Sachverhalt ist in Darstellung 1.2 veranschaulicht. Ein Anleger investiert den grössten Teil seines ermögens in eine risikolose Anlage, beispielsweise in ein Festgeld. Im Zeitpunkt der Fälligkeit wird dieser ermögenswert durch die horizontale Linie charakterisiert. Mit dem verbleibenden eld kauft er Calloptionen mit Ausübungspreis X. Damit reduziert sich der sichere ermögensendwert im Umfang der geleisteten Optionsprämie, aber dafür verfügt er über ein positives urspotential, falls die urse ansteigen sollten. Call Festgeld X X Darstellung 1.2 Der Erwerb einer Calloption bei gleichzeitiger Investition in eine sichere Anlage (links) führt in der Summe zu einer nach unten abgesicherten Position bei unbeschränktem ewinnpotential (rechts). b) erkauf von Calloptionen Dem Calloptionskäufer steht stets ein erkäufer gegenüber. Wer eine Calloption verkauft (oder schreibt ), verpflichtet sich, im erfallszeitpunkt der Option Aktien zum Ausübungspreis abzutreten. Die Ausübung des eingeräumten Optionsrechts durch die egenpartei wird für den Opti-

5 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe 1-5 onsverkäufer stets zu einem erlust führen: Er muss Aktien unter dem Börsenkurs liefern. Der ewinn des Optionskäufers entspricht damit exakt dem erlust des erkäufers. Für diesen erlust wird er durch die Optionsprämie, welche der äufer leistet, entschädigt. Das ewinn- und erlustprofil des Optionsverkäufers geht aus Darstellung 1.1 (rechts) hervor: es ist spiegelbildlich zu jenem des Optionskäufers. Wer verkauft Calloptionen? Zunächst einmal jene Investoren, welche stagnierende oder fallende Aktienkurse erwarten. Das Risiko steigender urse lässt sich in diesem Fall durch das Halten der zugrundeliegenden Aktien absichern. Man bezeichnet dies als das gedeckte Schreiben von Optionen (covered call writing). Mit dieser Strategie verzichtet der erkäufer auf die ursgewinne, welche mit Aktienkurssteigerungen, die den Ausübungspreis übersteigen, verbunden wären. Bei einer ungünstigen ursentwicklung bleiben die Aktien im Besitz des Optionsverkäufers. Darstellung 1.3 zeigt, dass das Risikoprofil der Aktienposition asymmetrisch, und zwar zu Lasten des ewinnpotentials, beschnitten wird. Diesen Opportunitätskosten (d.h. den entgangenen ewinnmöglichkeiten) steht ein höheres Einkommen in Form der eingenommenen Optionsprämien gegenüber. Deshalb wird die Strategie von institutionellen Investoren häufig aus Ertragssteigerungsmotiven eingesetzt - wobei sich diese orliebe aus der inadäquaten buchhalterischen Behandlung von Risiken und Opportunitätskosten ableitet. Aktie X X short Call Darstellung 1.3 Wird auf eine gehaltene Aktie eine Calloption geschrieben (links), so betreibt man sogenanntes Covered Call Writing (rechts). Den sicheren Einnahmen aus dem Optionsverkauf stehen dabei die osten aus eventuell entgangenen ewinnen entgegen.

6 1-6 apitel Putoptionen Mit einer Putoption (kurz Put genannt) erwirbt sich der äufer das Recht, eine Aktie (oder eine andere Anlage oder Sache) bei der Fälligkeit der Option zum heute vereinbarten Ausübungspreis zu verkaufen. Die Ausübung der Option im erfallszeitpunkt wird davon abhängig sein, ob der dann vorherrschende Aktienkurs über oder unter dem Ausübungspreis liegt. Bei einem Put wird das Optionsrecht dann ausgeübt, wenn der urs unter dem Ausübungspreis liegt: Die Aktie kann über ihrem Börsenkurs verkauft werden, was einen ewinn im Umfang der Differenz zwischen Ausübungspreis und Aktienkurs bedeutet. on diesem ewinn muss auch hier die Prämie in Abzug gebracht werden, welche im Zeitpunkt des Optionskaufes bezahlt werden muss. Liegt der Aktienkurs über dem Ausübungspreis, so wird die Option nicht ausgeübt und verfällt wertlos. Es tritt ein erlust in der Höhe der geleisteten Prämie an. Das ewinn- und erlustprofil eines Puts unter Berücksichtigung dieser Prämie ist in Darstellung 1.4 veranschaulicht. Damit man mit einem Put in die ewinnzone gelangt, muss der Aktienkurs bis zum erfallszeitpunkt um mindestens im Umfang der Optionsprämie unter dem Ausübungspreis liegen (erzinsung wird vernachlässigt). X X Darstellung 1.4 Payoffstruktur einer gekauften (links) und einer verkauften (rechts) Putoption. a) auf von Putoptionen Wer kauft Puts? Zunächst sicher einmal jene Investoren, welche fallende Aktienkurse erwarten. Im ergleich zu einem Leerverkauf von Aktien

7 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe 1-7 lassen sich pessimistische urserwartungen sehr viel einfacher umsetzen. Eine Hauptanwendung des Putoptionskaufes ist jedoch die Portfolioabsicherung, genannt portfolio insurance oder protective-put-strategie). Die Zielsetzung dieser Strategie liegt darin, ein Portfolio in einem gewissen Umfang gegenüber ursverlusten abzusichern, sich aber trotzdem ewinnmöglichkeiten zu erhalten. Dies ist in Darstellung 1.5 grafisch veranschaulicht. Man erkennt, dass durch den Erwerb von Puts das Risikoprofil des Aktienportfolios asymmetrisch, und zwar zu Lasten des erlustpotentials, beschnitten wird. Zur Erreichung dieses Absicherungseffekts muss eine Prämie geleistet werden, in deren Umfang sich auch das ewinnpotential reduziert. Die Strategie wird von jenen institutionellen Investoren eingesetzt, welche Marktwertschwankungen von Aktienpositionen explizit ausweisen, aber gleichzeitig auf bestimmte Stichtage hin eine erlustbegrenzung respektive eine Mindestrendite wünschen. Aktie X X long Put Darstellung 1.5 Durch ombination einer Aktie mit einer Putoption wird die sogenannte Protective Put Strategie implementiert. Ein Zahlenbeispiel soll diese Anwendung veranschaulichen. Eine Position von Nestlé-Aktien wird mit sechsmonatigen Putoptionen (Aktienkurs = Fr , Ausübungspreis = Fr ) abgesichert. Der Putoptionspreis beträgt Fr Selbstverständlich kann der Ausübungspreis beliebig gewählt werden. Wird er tiefer angesetzt, sinkt die Putoptionsprämie und das Partizipationspotential steigt. Einige Beispiele findet man in Darstellung 1.6.

8 1-8 apitel 1 Ausübungspreis Putoptionsprämie Floor* Partizipation** % % % % % % % % % % Darstellung 1.6 Eine Aktienanlage lässt sich mittels Putoptionen auf verschiedenen Niveaus absichern. Ein höherer Floor muss dabei durch die geringere Partizipation bei steigenden ursen erkauft werden (Aktueller Aktienkurs: 1 253; * Mindestvermögensendwert in Prozenten; ** Prozentualer Anteil des ermögens, das nach der Bezahlung des Optionspreises in Aktien investiert werden kann). b) erkauf von Putoptionen Der erkauf von Putoptionen ist nicht im gleichen Masse verbreitet wie der erkauf von Calls. Da der erkauf einer Putoption die erpflichtung darstellt, Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu erwerben (der im Ausübungsfalle über dem dazumaligen Aktienkurs liegen wird), muss der erkäufer über die dafür erforderliche Liquidität verfügen. Der erkauf einer Putoption ist demzufolge als Ergänzung zu einer eldmarkt- oder Festgeldanlage zu betrachten. Bei einer positiven ursentwicklung verdient man dabei die Prämie. Die onsequenzen dieser Strategie sind in Darstellung 1.7 veranschaulicht. Festgeld short Put X X Darstellung 1.7 Eine Covered Put-Strategie setzt sich aus einem Festgeld und einer verkauften Putoption zusammen.

9 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe Äquivalenz von Strategien Ein ergleich der Darstellungen 1.2 und 1.5 zeigt, dass der Einsatz von Calls und Puts zu ähnlichen Effekten führt. In beiden Fällen liefert die Strategie einen Mindestwert des ermögens (floor) mit gleichzeitigem Partizipationspotential bei steigenden ursen. Die Äquivalenz der beiden Strategien wird durch die sogenannte Put-Call-Parität beschrieben. Ein diesbezügliches Zahlenbeispiel findet man in Darstellung 1.8. Darin zeigt sich, dass eine Festgeldanlage im Umfang des Barwerts des Ausübungspreises von 900 (d.h ) ergänzt um eine Calloption bei Fälligkeit genau denselben Wert aufweist wie eine Aktienposition, deren erlustpotential durch eine Putoption abgesichert ist. Der Ausübungspreis der beiden Optionen ist identisch (900). Strategie Auszahlung heute Zahlungen bei erfall (für verschiedene Aktienkurse) Long Aktie S Long Put (X=900) P Position A S+P Anlage P(900) Long Call (X=900) C Position B C Darstellung 1.8 Position A bestehend aus einer Aktie und einer Putoption liefert die gleichen Ergebnisse einer Portfolio Insurance-Strategie wie Position B, die aus einem Festgeld und einer Calloption besteht. Dieselbe Übereinstimmung findet man bei den Darstellungen 1.3 und 1.4. Das mit der zugrundeliegenden Aktie gedeckte Schreiben einer Calloption ist identisch mit dem Schreiben einer Putoption, wo die Deckung durch die Bereitstellung der erforderlichen Liquidität (im Form einer Festgeldanlage) erfolgt.

10 1-10 apitel Termingeschäfte Soweit wurden nur Optionsgeschäfte betrachtet. Im egensatz zu Optionen verpflichten sich bei einem Termingeschäft beide Parteien, Aktien (oder andere Anlagen) im Fälligkeitszeitpunkt zum heute verein-barten Terminkurs zu kaufen respektive zu verkaufen. Der Terminkäufer erzielt im Umfang der Differenz zwischen Aktien- und Terminkurs einen ewinn, sofern der Aktienkurs im Fälligkeitszeitpunkt über dem Terminkurs liegt: er kann die Aktie zu einem tieferen als zum Marktpreis erwerben. Liegt der Aktienkurs hingegen unter dem Terminkurs, ergibt sich ein erlust. Für den Terminverkäufer, der auf den egenseite der Transaktion steht, verhält es sich gerade umgekehrt. Die ewinn- und erlustprofile des Terminkäufers und -verkäufers findet man in Darstellung 1.9. F F Darstellung 1.9 Im egensatz zu Optionen sind bei Termingeschäften die ewinn- und erlustpotentiale symmetrisch. Links ist ein Terminkauf, rechts ein Terminverkauf dargestellt Der Unterschied zu den Optionen liegt darin, dass es ein symmetrisches ewinn- und erlustpotential gibt. Der Abschluss eines Termingeschäfts ist im Unterschied zu den Optionen mit keinen Zahlungen (ausser Margenleistungen; siehe apitel 2) verbunden. Die Höhe des Terminkurses wird so angesetzt, dass sich das ewinn- und erlustpotential wertmässig entsprechen und sich gegenseitig neutralisieren. Deshalb gibt es im Unterschied zu den Optionen, wo mehrere Ausübungspreise und entsprechend unterschiedliche Optionspreise vorliegen, nur einen einzigen richtigen, arbitragefreien Terminkurs. Prinzipiell gelten dieselben Merkmale auch für Futureskontrakte. Der Unterschied zwischen Termingeschäften und Futureskontrakten ist in erster Linie institutioneller Art.

11 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe Futureskontrakte: Merkmale börsengehandelter Derivate Futureskontrakte weisen ähnliche Merkmale auf wie Termingeschäfte - mit einigen grundsätzlichen Unterschieden. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal liegt darin, dass Futureskontrakte an einer Derivatbörse gehandelte und standardisierte Instrumente darstellen - und nicht auf individueller Basis zwischen Letztbenutzer und Bank abgeschlossen werden im letzten Fall spricht man von ausserbörslichen (over-the-counter, OTC) Derivaten. Börsengehandelte Derivate (dazu gehören neben den financial futures insbesondere auch die traded options) weisen eine Reihe wichtiger Merkmale auf. Zunächst handelt es sich um (meist) zertifikatslose, standardisierte ontrakte und nicht um Wertpapiere. Die Standardisierung bezieht sich auf die ontraktgrösse (Anzahl Aktien, Umfang einer Fremdwährungsposition, Nominalwert einer Anleihe), die Spezifikation der zugrundeliegenden Anlagen, die Laufzeit (meistens 1, 2, 3, 6 und 9 Monate) sowie bei den Optionen den Ausübungspreis (beispielsweise 900, 1000, 1100 und 1200 DM). Als egenpartei jeder Transaktion tritt die Options- und Futuresbörse, vertreten durch die an ihr tätigen Market Makers, auf. Dadurch werden nicht nur die Suchkosten zum Finden der egenpartei einer Transaktion minimal; da die Börse die Marktteilnehmer nicht nur zusammenführt, sondern auch die resultierende Transaktion garantiert, entfällt für die Marktteilnehmer das Bonitätsrisiko bezüglich der egenpartei (counterparty risk). Die Börse sichert sich gegenüber diesen Risiken dadurch ab, dass die Marktteilnehmer, welche auf ihren Positionen erluste erleiden können, einer Einschusspflicht (margin requirements) unterliegen, und zwar sowohl bei der Eröffnung als auch bei anschliessenden ungünstigen Wertveränderungen ihrer Position. Dazu müssen Sicherheiten über ein Margenkonto bei der Zahlstelle der Optionsbörse (clearing house) geleistet und andere, im Börsenreglement vorgesehene arantien nachgewiesen werden. Entscheidendes Erfordernis dafür ist die tägliche Marktwertbestimmung der eröffneten ontrakte (mark-to-market), damit die erluste und ewinne täglich ermittelt werden können und auf den Margenkonten bei der Zahlstelle belastet und gutgeschrieben werden können. Zusammenfassend folgt, dass sich Termingeschäfte von Futureskontrakten in institutioneller Hinsicht, und damit vor allem bezüglich der anfallenden Cash-Flow-Strukturen, unterscheiden. Bei Futureskontrakten erfolgen tägliche Zahlungsströme, währenddessen beim Termingeschäft

12 1-12 apitel 1 nur bei Fälligkeit ein ewinn oder erlust anfällt. Diese Unterscheidung charakterisiert auch den Unterschied zwischen Optionsscheinen und anderen ausserbörslichen Optionen (z.b. Stillhalteroptionen) von börsengehandelten, standardisierten Optionskonstrakten. 1.6 Ökonomische Effekte börsengehandelter Derivate Die Standardisierung in erbindung mit der arantiefunktion der Börse ermöglicht das Zustandekommen und den Abschluss einer grossen Zahl von eschäften und damit eine hohe Marktliquidität. Dies gilt nicht nur für börsenmässige Optionsgeschäfte, sondern auch für Futureskontrakte. Tatsächlich ist es so, dass das an Options- und Futuresbörsen gehandelte Börsenvolumen ein Mehrfaches des zugrundelie-genden assamarktes repräsentiert. Die hohe Liquidität bewirkt, dass volumenmässig dieselbe Transaktion über Options- und Futuresmärkte billiger, schneller, einfacher und mit einem geringeren price impact abgewickelt werden kann als über die assamärkte. Die Einfachheit der Abwicklung beruht vor allem darauf, dass der börsenmässige Optionshandel zertifikatslos und bei vielen ontrakten die Optionsausübung als Barandienung (cash settlement) erfolgt. In diesem Fall wird auf die physische Lieferung von Wertpapieren verzichtet und statt dessen lediglich der ewinn/erlust auf den onten der beteiligten Parteien ausgeglichen. Diese Form trifft man wesensgemäss bei Aktienindex- und Devisenoptionen immer an. Eine hohe Liquidität wird auf derivativen Märkten praktisch nur durch eine Marktstruktur ermöglicht, in welcher Händler (market makers) verbindliche eld- und Briefkurse stellen, zu denen sie Transaktionen ausführen und auf diese Weise einen Sekundärmarkt in den einmal eröffneten Optionsserien (Laufzeit, Ausübungspreis) respektive Futureskontrakten aufrechterhalten. Die Marktteilnehmer verfügen damit über verbindliche Preisinformationen als rundlage ihrer Anlage- und Absicherungsentscheidungen. Die Liquidität lässt sich an der Differenz zwischen dem eld- und Briefkurs, dem bidask-spread, erkennen: Liquide Instrumente weisen i.d.r. einen geringen Spread auf, illiquide einen grossen. Das Stellen und die laufende Anpassung der Optionspreise, aber auch die erforderliche eschwindigkeit bei der Abwicklung von Transaktionen erfordern immer mehr eine Elektronisierung des Optionshandels. An modernen Optionsbörsen wird neben dem Handel auch das Clearing vollelektronisch abgewickelt (EUREX, CBOE, u.a.). Die Elektronisie-

13 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe 1-13 rung der Börsen bewirkt letztlich auch eine grössere Anonymität der Marktteilnehmer, was eine gewisse adverse Selektion zugunsten informationsmotivierter Transaktionen nach sich ziehen mag. Bezüglich dieser Merkmale unterscheiden sich börsengehandelte Derivate grundsätzlich von den ausserbörslich gehandelten (OTC)-Derivaten. Zugegebenermassen hat sich parallel zum steigenden olumen börsengehandelter Derivate in den letzten Jahren, namentlich in der Schweiz und den USA, auch das ausserbörsliche Derivatgeschäft stark etabliert. Letztlich bilden beide Segmente eine Ergänzung innerhalb der derivativen Produktekette. Trotzdem kommt man nicht darum herum, mit allem Nachdruck auf die besonderen Risiken von OTC-eschäften gegenüber börsengehandelten Instrumenten hinzuweisen. 1.7 Beispiele börsengehandelter Derivate Börsengehandelte Optionsgeschäfte werden in erster Linie auf einzelne Aktien sowie Aktienindizes gehandelt; das olumen in börsengehandelten Zins- oder Bondoptionen ist demgegenüber kleiner. Heute existiert in praktischen jedem entwickelten apitalmarkt eine Optionsbörse, an welcher auf einen verbreiteten Aktienindex Options- und Futureskontrakte gehandelt werden: an der EUREX auf den SMI (Swiss Market Index) oder den DAX (Deutscher Aktienindex), an der MATIF auf den CAC 40, an der LIFFE auf den FTSE (Financial Times Share Index), an der CBOE auf den S&P100 und S&P500, etc. Zu den meistgehandelten börsenmässigen Derivaten gehören ferner Zinssatz- oder Bondfutureskontrakte. Bezüglich Umsatz und Liquidität unerreichter Spitzenreiter ist in dieser Hinsicht der an der CBOT (Chicago Board of Trade) gehandelte T-Bond-Future, also ein ontrakt auf amerikanische Bundesobligationen. Im deutschsprachigen Raum erfreuen sich der deutsche BUND-Future sowie der schweizerische CONF-Future einer befriedigenden Liquidität.

14 1-14 apitel Synthetische Positionen und Replikation In der Praxis haben sogenannte synthetische Positionen respektive Strategien eine grosse Bedeutung. rundsätzlich geht es darum, mit Hilfe bestimmter Instrumente die Zahlungsstruktur eines anderen Instruments nachzubilden (man spricht auch von Replikation oder Duplikation). So kann beispielsweise der Payoff eines Termingeschäfts durch Optionen repliziert werden. Man mag sich dazu nochmals vergegenwärtigen, dass bei einem Termingeschäft bei ursen oberhalb des Terminkurses ein ewinn resultiert, während bei ursen unterhalb des Terminkurses ein erlust vorliegt. ewinn- und erlustpotential lassen sich durch zwei Optionen einfach nachbilden: Das ewinnpotential durch den auf einer Calloption; das erlustpotential durch den erkauf einer Putoption. Beide Optionen müssen natürlich denselben Ausübungspreis haben, nämlich den Terminkurs. Dies wird in Darstellung 1.10 grafisch veranschaulicht. Mit dieser Strategie wird also ein synthetisches Termingeschäft erzeugt. long Call F F short Put Darstellung 1.10 Ein Terminkauf lässt sich synthetisieren durch einen long Call in erbindung mit einem short Put, wobei für beide der Ausübungspreis gleich dem Terminkurs gewählt wird. Daraus folgt, dass der auf eines Calls und der erkauf eines Puts (mit Ausübungspreis = Terminkurs) gleichbedeutend mit einem Terminkauf

15 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe 1-15 der Anlage ist. Ebenso kann ein Terminverkauf nachgebildet werden: nämlich durch den erkauf einer Calloption (liefert das erlustpotential bei hohen ursen) sowie den auf einer Putoption (liefert das ewinnpotential bei tiefen ursen); dies ist in Darstellung 1.11 ersichtlich. F F long Put short Call Darstellung 1.11 Ein Terminverkauf kann synthetisch repliziert werden durch einen short Call zusammen mit einem long Put, wobei die Ausübungspreise wiederum dem Terminkurs entsprechen müssen. Die Möglichkeit, die Zahlungsstrukturen von Finanzinstrumenten synthetisch nachzubilden, hat verschiedene, sehr wichtige onsequenzen: bezüglich der Preisbildung: Der apitaleinsatz respektive Wert eines synthetischen Instruments muss genau so viel betragen darf wie jener des nachgebildeten Instruments. Dieses fundamentale Wertäquivalenzprinzip wird durch Arbitrage sichergestellt. bezüglich ervollständigung einer Produktepalette: Durch synthetische Strategien lassen sich manchmal Instrumente replizieren, welche auf dem Finanzmarkt nicht verfügbar, nicht liquid oder im Extremfall vielleicht auch durch Regulierung ausgeschlossen sind. Ein Beispiel soll dies illustrieren: Synthetische Putoption Wenn die leichung Terminverkauf gleich long Put plus short Call ültigkeit hat, so muss sich die Putoption aus dem Termingeschäft und der Calloption replizieren lassen. Aus der leichung Terminverkauf = long Put + short Call folgt Terminverkauf + long Call = long Put. Eine

16 1-16 apitel 1 grafische eranschaulichung dieses Zusammenhangs findet man in Darstellung LON CALL F F TERMIN- ER- LON PUT Darstellung 1.12 Eine Putoption lässt sich synthetisieren durch einen Terminverkauf bei gleichzeitigem Erwerb einer entsprechenden Calloption. Wenn also Termingeschäfte zugelassen sind und Calloptionen gekauft werden können, kann jederzeit die Zahlungsstruktur einer Putoption repliziert werden. Meistens sind die Transaktionskosten einer synthetischen Strategie grösser als wenn das betreffende Instrument direkt gehandelt würde. Hingegen wird man aus ründen der Liquidität oder wegen regulatorischer Restriktionen manchmal eine synthetische Strategie vorziehen. So weisen an Optionsbörsen Calloptionen häufig eine grössere Liquidität und damit eine attraktivere Marge auf als Putoptionen. 1.9 Zinsoptionen: Caps und Floors Die vorangehende Beschreibung von Calls, Puts und Termingeschäften hat unabhängig vom zugrundeliegenden Basisinstrument ültigkeit. Es gibt Optionen und Termingeschäfte auf Aktien, Indizes, Bonds, Währungen, Mais, old, Erdöl u.a.m. Bei Derivaten, die sich auf Zinssätze beziehen, hat sich hingegen eine eigenständige Terminologie entwickelt. Ein Cap entspricht einer Sequenz von Zins-Calloptionen: Er verkörpert das Recht, in ausgewählten Zeitpunkten eine variabelverzinslichen Zinsschuld durch eine feste Zinszahlung zu substituieren. on diesem Recht wird man bei steigenden Zinssätzen ebrauch machen. In erbindung mit einem variabelverzinslichen redit bewirkt ein Cap, dass die regel-

17 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe 1-17 mässig anfallenden Zinsverpflichtungen ein bestimmtes Niveau nicht übersteigen. Ein Floor entspricht einer Sequenz von Zins-Putoptionen: Er verkörpert das Recht, in ausgewählten Zeitpunkten ein variabelverzinsliches Zinseinkommen durch feste Zinseinkünfte zu substituieren. Dieses Recht wird bei fallenden Zinssätzen ausgeübt. In erbindung mit einer variabelverzinslichen eldanlage bewirkt ein Floor, dass die regelmässige anfallenden Zinseinkünfte ein bestimmtes Niveau nicht unterschreiten Zinstermingeschäft und Swaps Bei einem klassischen Zinstermingeschäft (bspw. in Form eines FRA: forward rate agreement) verpflichtet man sich, einen redit (umgekehrt: eine eldanlage) in einem späteren Zeitpunkt zu einem heute festgelegten Zinssatz zu gewähren (umgekehrt: zu tätigen). Bei steigenden (umgekehrt: fallenden) Zinsen resultiert ein ewinn, sonst ein erlust. ewinn und erlust können materialisiert werden, indem das eschäft durch eine egentransaktion zum jeweiligen Marktzinssatz ausgeglichen wird. Ein redit auf Termin lässt sich bei Fälligkeit darum als Tausch zweier Zinszahlungen verstehen: man bezahlt eine feste Zinszahlung und erhält eine variable. Eine eldanlage auf Termin entspricht dementsprechend bei Fälligkeit dem Tausch einer variablen Zinszahlung gegen eine feste Zahlung. Die beiden Parteien können sich ebensogut auf den Ausgleich der Zinsdifferenz (zwischen dem festen und variablen Satz) einigen. Weist ein solcher Tasuch von Zinszahlungen mehrere Erfüllungszeitpunkte (Fälligkeiten) auf, spricht man von einem Zinsswap. Bei einem fünfjährigen Zinsswap werden beispielsweise während fünf Jahren jeweils in Abständen eines Quartals oder eines Semesters feste gegen variable Zinszahlungen oder variable gegen feste Zahlungen ausgetauscht. Im ersten Fall liegt ein Payer-Swap, im zweiten Fall ein Receiver-Swap vor; die Bezeichnung bezieht sich auf die Zahlungsrichtung der festen Zinszahlung. Als Swapsatz bezeichnet man den Zinssatz, welcher der festen Zinszahlung zugrundeliegt. Es handelt sich um einen gewichteten Durchschnitt der Terminzinssätze der entsprechenden Fristigkeiten (siehe ALITZ 1995, p. 171). Als rundlage der variablen Zinszahlungen hat sich der LIBOR (London Interbank Offered Rate) etabliert. Neben dem Tausch von Zinszahlungen in derselben Währung können auch Zinszahlungen in unterschiedlichen Währungen ausgeglichen werden (Cross Currency Zinsswap). Neben diesen Standardgeschäften (Plain anilla Swaps) gibt es heute die unterschiedlichsten Modifikationen. Sämtliche Swaps werden ausserbörslich gehandelt.

18 1-18 apitel Spreads Als nächstes werden einfache Strategien mit Optionen betrachtet - Spreads, Straddles und Strangles. Ein Spread beinhaltet den gleichzeitigen auf und erkauf von mehreren Calloptionen (Putoptionen) auf denselben Basiswert. Die Optionen unterscheiden sich in der Laufzeit (horizontaler Spread), im Ausübungspreis (vertikaler Spread, Butterfly Spread) oder in beidem (diagonaler Spread). Die Begriffe "horizontal", "vertikal" und "diagonal" beziehen sich auf die Organisation der ursnotierungen in Zeitungen und auf Bildschirmen, wo die Restlaufzeiten auf der Horizontalen und die Ausübungspreise auf der ertikalen notiert sind. Je nachdem, ob ein ewinnpotential bei steigenden oder fallenden ursen besteht, wird der Spread als bullish oder bearisch bezeichnet. Der "Bulle" bezeichnet in der Börsensprache den Optimisten, der auf ursavancen hofft, während der "Bär" den Pessimisten bezeichnet, der mit ursrückgängen rechnet. Bei einem horizontalen Spread wird eine Option mit kurzer Laufzeit gekauft (verkauft) und eine Option langer Laufzeit verkauft (gekauft) - beide Optionen weisen denselben Ausübungspreis auf. Bei einem vertikalen Spread wird eine Option mit tiefem Ausübungspreis gekauft (verkauft) und eine Option mit hohem Ausübungspreis verkauft (gekauft) - beide Optionen weisen denselben erfallszeitpunkt auf. EX bullish vertical spread 1 long X 1 1 short X 2 EX bearish vertical spread 1 short X 1 1 long X 2 S S X 1 X 2 X 1 X 2 Darstellung 1.13 Bullish und bearish vertical spread Bei einem diagonalen Spread wird eine Option mit tiefem Ausübungspreis und kurzer Laufzeit gekauft (verkauft) und eine Option mit hohem Ausübungspreis und längerer Laufzeit verkauft (gekauft).

19 Derivative Finanzinstrumente rundbegriffe 1-19 Bei einem Butterfly Spread werden Optionen mit einem gegebenen Ausübungspreis gekauft (verkauft) und Optionen mit höherem und tieferem Ausübungspreis verkauft (gekauft) - die Optionen weisen denselben erfall auf. EX bullish butterfly spread EX 2 short X 2 2 long X 1, X 2 2 long X 2 2 short X 1, X 3 X 1 X 2 X 3 S X 1 X 2 X 3 S Darstellung 1.14 Bullish und ein bearish butterfly spread Beim Condor handelt es sich um eine Erweiterung des Butterfly Spreads, bei welchem der in der Mitte liegenden Ausübungspreis durch zwei Ausübungspreise ersetzt wird. EX bullish condor EX bearish condor 2 long X 2, X 3 2 short X 1, X 4 2 short X 2, X 3 2 long X 1, X 4 S X 1 X 2 X 3 X 4 X 1 X 2 X 3 X 4 Darstellung 1.15 Bullish und ein bearish condor Bei einem Ratio Spread handelt es sich um einen veritkalen Spread, bei welchem eine höhere Anzahl von Optionen verkauft als gekauft wird. Umgekehrt wird bei einem Ratio Backspread eine grössere Anzahl von Optionen gekauft als verkauft. Ob diese Strategien einen Nettozufluss oder -abfluss von apital impliziert, hängt von den gewählten Ausübungspreisen ab.

20 1-20 apitel 1 EX ratio spread EX ratio backspread 1 long X 1 2 short X 2 1 short X 1 2 long X 2 S S X 1 X 2 X 1 X 2 Darstellung 1.16 Ratio spread und ratio backspread 1.12 Straddle und Strangle Bei einem Straddle werden gleichzeitig Call- und Putoptionen gekauft (oder verkauft). Man nennt einen Straddle auch volatility spread. Mit dieser Strategie versucht man, olatilitätserwartungen auszunützen. Wer aufgrund bestimmer Erwartungen eine höhere olatilität am Basismarkt erwartet - aber die Richtung der olatilität nicht festlegen kann -, wird einen Straddle kaufen (long-position). Wer hingegen eine stabile Marktentwicklung voraussieht, wird einen Straddle verkaufen (short-position). Mit einem Straddle werden also olatilitätserwartungen gehandelt (siehe Darstellung 1.17). Während bei einem Straddle die gekauften (oder verkauften) Calls und Puts denselben Ausübungspreis aufweisen, werden diese bei einem Strangle unterschiedlich angesetzt. Bei einem long (short) Strangle wird der Ausübungspreis der Putoption tiefer (höher) angesetzt als jener der Calloption (siehe Darstellung 1.17).

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten Anlagestrategien mit Hebelprodukten Hebelprodukte sind Derivate, die wie der Name schon beinhaltet gehebelt, also überproportional auf Veränderungen des zugrunde liegenden Wertes reagieren. Mit Hebelprodukten

Mehr

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5 Einfache Derivate Stefan Raminger 4. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsbestimmungen 1 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward..................................... 3 2.2 Future......................................

Mehr

Zusammenfassung Finanzmarkttheorie 2

Zusammenfassung Finanzmarkttheorie 2 UNI BERN BWL Zusammenfassung Finanzmarkttheorie 2 FS 2014 bei Prof. Dr. Heinz Zimmermann Zusammenfassung zusammengestellt aus den Folien zur Vorlesung. Zusammenfassung enthält wahrscheinlich noch Typos.

Mehr

Futures und Optionen. Einführung

Futures und Optionen. Einführung Futures und Optionen Einführung Plan Märkte Kassamarkt Terminmarkt Unterscheidung Funktionsweise Die statische Sichtweise Futures und Forwards Verpflichtungen Optionen Rechte und Verpflichtungen Grundpositionen

Mehr

Minimale Preisbewegung: 1 Punkt, entsprechend einem Wert von 10 Franken März, Juni, September, Dezember

Minimale Preisbewegung: 1 Punkt, entsprechend einem Wert von 10 Franken März, Juni, September, Dezember Exkurs 5 Derivate Logistik Exkurs Anlage in Derivaten Derivate (lat. derivare = ableiten) sind entwickelt worden, um Risiken an den Waren- und Finanzmärkten kalkulierbar und übertragbar zu machen. Es sind

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading Grundlagen und Allgemeines zu CFDs Der CFD-Handel im Überblick CFDs (Contracts for Difference) sind mittlerweile aus der Börsenwelt

Mehr

B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte

B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte B. Nyarko S. Opitz Lehrstuhl für Derivate Sommersemester 2014 B. Nyarko S. Opitz (UHH) B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte Sommersemester 2014 1 / 23 Organisatorisches

Mehr

institut für banken und finanzplanung institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch

institut für banken und finanzplanung institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch Weiterbildungsseminar vom Freitag, 27. März 2009 in Nuolen im Auftrag von Volkswirtschaftsdepartement, Kanton Schwyz

Mehr

Ein Cap ist eine vertragliche Vereinbarung, bei der der kaufenden Partei gegen Zahlung einer Prämie eine Zinsobergrenze garantiert wird.

Ein Cap ist eine vertragliche Vereinbarung, bei der der kaufenden Partei gegen Zahlung einer Prämie eine Zinsobergrenze garantiert wird. Zinsoptionen Eine Option ist eine Vereinbarung zwischen zwei Vertragsparteien, bei der die kaufende Partei das Recht hat, ein bestimmtes Produkt während eines definierten Zeitraums zu einem vorher bestimmten

Mehr

2. Optionen. Optionen und Futures Optionen. 2.1 Was sind Optionen?

2. Optionen. Optionen und Futures Optionen. 2.1 Was sind Optionen? 2. Optionen Optionen und Futures Optionen 2.1 Was sind Optionen? Eine Option ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien. Der Käufer einer Option erwirbt das Recht, eine festgelegte Menge = Kontraktgrösse =

Mehr

Risikomanagement mit Option, Futures und Swaps.

Risikomanagement mit Option, Futures und Swaps. Risikomanagement mit Option, Futures und Swaps. Warum existieren Derivate? Ilya Barbashin Das Grundprinzip eines jeden Derivats ist, dass Leistung und Gegenleistung nicht wie bei Kassageschäft Zug-um-

Mehr

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex Investment mit Puffer In Zeiten, in denen Gewinne aus reinen Aktienportfolios unsicher sind, bevorzugen Anleger Produkte mit einer höheren Rendite bei

Mehr

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Mini Futures Futures Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Investment Banking Vontobel Mini Futures mit minimalem Einsatz Maximales erreichen Anlegern, die das Auf und Ab der Märkte in attraktive

Mehr

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Flonia Lengu Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Gliederung 1. Einführung in derivative Finanzinstrumente 2. Futures und Optionen 3. Terminkauf und verkauf von

Mehr

Optionen, Futures und andere Derivate

Optionen, Futures und andere Derivate John C. Hull Optionen, Futures und andere Derivate Das Übungsbuch 8., aktualisierte Auflage Fachliche Betreuung der deutschen Übersetzung durch Dr. Wolfgang Mader und Dr. Marc Wagner Higher Education München

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Tutorium Investition und Finanzierung Sommersemester 2014 Investition und Finanzierung Tutorium Folie 1 Inhaltliche Gliederung des 3. Tutorium Investition und Finanzierung Tutorium Folie 2 Aufgabe 1: Zwischenform

Mehr

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Prof. Dr. Martin Schmidt Friedberg, 24.10.2012 UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Seite 1 Übersicht 1. Wovon reden wir eigentlich? 2. Wie bekommt man

Mehr

76 10. WEITERE ASPEKTE

76 10. WEITERE ASPEKTE 76 10. WEITERE ASPEKTE 10. Weitere Aspekte 10.1. Aktien mit Dividendenzahlungen Betrachten wir das Black Scholes-Modell. Falls die Aktie nun Dividenden bezahlt, wird der Wert der Aktie um den Wert der

Mehr

Einfache Derivate. von Christian Laubichler im Rahmen des Proseminars Bakkalaureat TM (Datensicherheit und Versicherungsmathematik) WS 2008/09

Einfache Derivate. von Christian Laubichler im Rahmen des Proseminars Bakkalaureat TM (Datensicherheit und Versicherungsmathematik) WS 2008/09 Einfache Derivate von Christian Laubichler im Rahmen des Proseminars Bakkalaureat TM (Datensicherheit und Versicherungsmathematik) WS 2008/09 14 Jänner 2009 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Begriffsbestimmung

Mehr

Derivate und Bewertung

Derivate und Bewertung . Dr. Daniel Sommer Marie-Curie-Str. 0 6049 Frankfurt am Main Klausur Derivate und Bewertung.......... Wintersemester 006/07 Klausur Derivate und Bewertung Wintersemester 006/07 Aufgabe 1: Statische Optionsstrategien

Mehr

Devisenoptionsgeschäfte

Devisenoptionsgeschäfte Devisenoptionsgeschäfte Die kaufende Partei einer Option erwirbt durch Zahlung der Prämie von der verkaufenden Partei das Recht, jedoch keine Verpflichtung, einen bestimmten Währungsbetrag zu einem vorher

Mehr

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Private Banking Region Ost Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Ihre Ansprechpartner Deutsche Bank AG Betreuungscenter Derivate Region Ost Vermögensverwaltung Unter den Linden

Mehr

Optionen am Beispiel erklärt

Optionen am Beispiel erklärt Optionen am Beispiel erklärt Long Call Short Call Long Put Short Put von Jens Kürschner Grundlagen 2 Definition einer Option Eine Option bezeichnet in der Wirtschaft ein Recht, eine bestimmte Sache zu

Mehr

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 1 Eigenschaften Erwartung Preis Long Calls Long Puts Kombination mit Aktien Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 2 www.mumorex.ch 08.03.2015

Mehr

Wie Futures kann der Kauf oder Verkauf von Optionen aus verschiedenen Absichten geschehen.

Wie Futures kann der Kauf oder Verkauf von Optionen aus verschiedenen Absichten geschehen. 56 6. Optionsstrategien Nachdem im vorangehenden Kapitel ein vollständiges Bild über die Einflussfaktoren und ü ber die Optionskennzahlen vermittelt wurde, wendet sich dieses Kapitel der praktischen Anwendung

Mehr

Börsengehandelte Finanzderivate

Börsengehandelte Finanzderivate Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel*, in in absoluten Zahlen, Zahlen, 1990 weltweit bis 20081990 bis 2008 Bill. US-Dollar 2.200 2.288,0 2.212,8 Handel 2.000 1.800 1.808,1 1.600 1.400 1.408,4

Mehr

Zinsoptionen. Skriptum für ACI Dealing und Operations Certificate und ACI Diploma

Zinsoptionen. Skriptum für ACI Dealing und Operations Certificate und ACI Diploma Zinsoptionen Skriptum für ACI Dealing und Operations Certificate und ACI Diploma In Zusammenarbeit mit den ACI-Organisationen Deutschland, Luxembourg, Österreich und Schweiz Stand: 02. April 2010 Für den

Mehr

Internationale Finanzierung 7. Optionen

Internationale Finanzierung 7. Optionen Übersicht Kapitel 7: 7.1. Einführung 7.2. Der Wert einer Option 7.3. Regeln für Optionspreise auf einem arbitragefreien Markt 7.3.1. Regeln für Calls 7.3.2. Regeln für Puts 7.3.3. Die Put Call Parität

Mehr

Inhaltsverzeichnis Kapitel 0 - Einführung und Grundlagen 11 Kapitel 1 - Renditen auf Finanzmärkten 37 Kapitel 2 - Risiko auf Finanzmärkten 61

Inhaltsverzeichnis Kapitel 0 - Einführung und Grundlagen 11 Kapitel 1 - Renditen auf Finanzmärkten 37 Kapitel 2 - Risiko auf Finanzmärkten 61 Inhaltsverzeichnis Kapitel 0 - Einführung und Grundlagen 11 0.1 Gegenstandsbereich der Finance als wissenschaftliche Disziplin 0.2 Kernthemen der Finance 0.3 Entwicklungsmerkmale der Finanzmärkte - 0.4

Mehr

Quantitative Finance

Quantitative Finance Kapitel 11 Quantitative Finance Josef Leydold c 2006 Mathematische Methoden XI Quantitative Finance 1 / 30 Lernziele für den Teil Quantitative Finance Die Welt der stetigen Zinsen (Renditen) Wichtige Finanzprodukte:

Mehr

Termingeschäfte Forwards und Futures

Termingeschäfte Forwards und Futures Termingeschäfte Forwards und Futures Vertiefungsstudium Finanzwirtschaft Prof. Dr. Mark Wahrenburg SS 2001 20.04.01 1 Forwards: Direkte Termingeschäfte = Vereinbarung über ein zukünftiges Tauschgeschäft

Mehr

Andrei Anissimov DAS GROSSE HANDBUCH DER OPTIONS STRATEGIEN. Die Schritt-fiir-Schritt-Anleitung für ein. stabiles Einkommen an der Börse FBV

Andrei Anissimov DAS GROSSE HANDBUCH DER OPTIONS STRATEGIEN. Die Schritt-fiir-Schritt-Anleitung für ein. stabiles Einkommen an der Börse FBV Andrei Anissimov DAS GROSSE HANDBUCH DER OPTIONS STRATEGIEN Die Schritt-fiir-Schritt-Anleitung für ein stabiles Einkommen an der Börse FBV INHALT Danksagungen 11 Zur Motivation, mit Optionen zu handeln

Mehr

Finanzmanagement 5. Optionen

Finanzmanagement 5. Optionen Übersicht Kapitel 5: 5.1. Einführung 5.2. Der Wert einer Option 5.3. Regeln für Optionspreise auf einem arbitragefreien Markt 5.3.1. Regeln für Calls 5.3.2. Regeln für Puts 5.3.3. Die Put Call Parität

Mehr

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS Optionsscheine dienen der Absicherung vorhandener Positionen oder der Spekulation. 2 argentinische Pesos: Präsident Bartolomé Mitre (1821-1906)

Mehr

Optionen. Vertiefungsstudium Finanzwirtschaft SS 2001 Prof. Dr. Mark Wahrenburg

Optionen. Vertiefungsstudium Finanzwirtschaft SS 2001 Prof. Dr. Mark Wahrenburg Optionen Vertiefungsstudium Finanzwirtschaft SS 2001 Prof. Dr. Mark Wahrenburg 1 Übersicht Der Optionsvertrag Pay Offs / Financial Engineering Wertgrenzen Put-Call-Paritätsbedingung Bewertung von Optionen

Mehr

Bewertung von Forwards, Futures und Optionen

Bewertung von Forwards, Futures und Optionen Bewertung von Forwards, Futures und Optionen Olaf Leidinger 24. Juni 2009 Olaf Leidinger Futures und Optionen 2 24. Juni 2009 1 / 19 Überblick 1 Kurze Wiederholung Anleihen, Terminkontrakte 2 Ein einfaches

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps

Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps Derivate Der Begriff Derivate kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie abgeleitet. Derivate ist der Sammelbegriff für Optionen,

Mehr

Produkttypenbeschreibung

Produkttypenbeschreibung Produkttypenbeschreibung 09.05.2008 Hebel-Produkte Partizipations-Produkte Renditeoptimierungs-Produkte Kaptalschutz-Produkte Warrants Spread Warrants Knock-out Mini-Futures Hebel Diverse Tracker-Zertifikate

Mehr

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 21

Aufgaben Brealey/Myers [2003], Kapitel 21 Quiz: 1, 2, 4, 6, 7, 10 Practice Questions: 1, 3, 5, 6, 7, 10, 12, 13 Folie 0 Lösung Quiz 7: a. Das Optionsdelta ergibt sich wie folgt: Spanne der möglichen Optionspreise Spanne der möglichen Aktienkurs

Mehr

Inhalt. Danksagungen... 11 Zur Motivation, mit Optionen zu handeln... 13 Einleitung... 17

Inhalt. Danksagungen... 11 Zur Motivation, mit Optionen zu handeln... 13 Einleitung... 17 FBV Danksagungen... 11 Zur Motivation, mit Optionen zu handeln... 13 Einleitung... 17 Teil I: Optionsgrundlagen... 25 Kapitel 1: Was sind Optionen?... 26 Warum Optionen handeln?... 27 Bestandteile einer

Mehr

Derivatebewertung im Binomialmodell

Derivatebewertung im Binomialmodell Derivatebewertung im Binomialmodell Roland Stamm 27. Juni 2013 Roland Stamm 1 / 24 Agenda 1 Einleitung 2 Binomialmodell mit einer Periode 3 Binomialmodell mit mehreren Perioden 4 Kritische Würdigung und

Mehr

Wichtige Begriffe in der Finanzmathematik

Wichtige Begriffe in der Finanzmathematik Wichtige Begriffe in der Finanzmathematik Forward: Kontrakt, ein Finanzgut zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt bzw. innerhalb eines Zeitraums zu einem vereinbarten Erfüllungspreis zu kaufen bzw. verkaufen.

Mehr

Sonstige Formen von Wertpapieren

Sonstige Formen von Wertpapieren Ergänzungs-Lerneinheit 4: Sonstige Formen von Wertpapieren Ergänzungs-Lerneinheit 4 Sonstige Formen von Wertpapieren Alle SbX-Inhalte zu dieser Lerneinheit finden Sie unter der ID: 9294. Es wird in dieser

Mehr

3.6Derivate Finanzinstrumente

3.6Derivate Finanzinstrumente 3.6Derivate Finanzinstrumente S.1 Quelle: http://www.eurexchange.com/resources/web_based_training/futures_optionen/index.html S.2 Der Inhaber eines Optionsscheins(Warrant)hat das Recht, während einer bestimmten

Mehr

Christian Eck. Matthias S. Riechert. Professionelles. Eurex-Trading. Grundlagen, Strategien und Chancen mit Optionen und Futures

Christian Eck. Matthias S. Riechert. Professionelles. Eurex-Trading. Grundlagen, Strategien und Chancen mit Optionen und Futures Professionelles Christian Eck Matthias S. Riechert Eurex-Trading Grundlagen, Strategien und Chancen mit Optionen und Futures Inhaltsverzeichnis Danksagung 13 A Einleitung 15 B Optionen 39 1. Der Einstieg

Mehr

ETF Exchange Traded Funds (ETFs) Inhalt

ETF Exchange Traded Funds (ETFs) Inhalt ETF Exchange Traded Funds (ETFs) Inhalt Was sind ETFs Möglichkeiten für Investoren Hauptvorteile von ETFs gegenüber aktiv gemanagten Aktienfonds Nachteil von ETFs gegenüber aktiv gemanagten Aktienfonds

Mehr

Optionen und Zertifikate

Optionen und Zertifikate Börsenführerschein Teil III Dat Tran Ziel der Veranstaltungsreihe Informationen rund um das Thema Börsen mit den Schwerpunkten: 23.10.2012 Börse, Kapitalmarkt und Handel 30.10.2012 Aktien, Renten und Fonds

Mehr

Irrfahrten. Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik

Irrfahrten. Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik Irrfahrten Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik Alexander Hahn, 04.11.2008 Überblick Ziele der Finanzmathematik Grundsätzliches zu Finanzmarkt, Aktien, Optionen Problemstellung in der Praxis Der

Mehr

Finanzmathematik... was ist das?

Finanzmathematik... was ist das? Finanzmathematik... was ist das? The core of the subject matter of mathematical finance concerns questions of pricing of financial derivatives such as options and hedging covering oneself against all eventualities.

Mehr

PROFESSIONELLES INVESTIEREN & TRADEN MIT BÖRSENGEHANDELTEN FONDS TEIL 2: SHORT UND LEVERAGED ETP

PROFESSIONELLES INVESTIEREN & TRADEN MIT BÖRSENGEHANDELTEN FONDS TEIL 2: SHORT UND LEVERAGED ETP PROFESSIONELLES INVESTIEREN & TRADEN MIT BÖRSENGEHANDELTEN FONDS TEIL 2: SHORT UND LEVERAGED ETP DIE HEUTIGEN THEMEN IM ÜBERBLICK Einführung in Short ETPs und Leveraged ETPs Wie funktionieren Short ETPs?

Mehr

Notationen. Burkhard Weiss Futures & Optionen Folie 2

Notationen. Burkhard Weiss Futures & Optionen Folie 2 Optionspreismodelle Notationen S t : X: T: t: S T : r: C: P: c: p: s: aktueller Aktienkurs Ausübungspreis (Rest-)laufzeit der Option Bewertungszeitpunkt Aktienkurs bei Verfall risikofreier Zinssatz Preis

Mehr

3 Absicherungsstrategien mit Futures

3 Absicherungsstrategien mit Futures 3 Absicherungsstrategien mit Futures Fragen und Probleme 3.1 Unter welchen Umständen ist (a) ein Short Hedge und (b) ein Long Hedge angebracht? a. Ein Short Hedge ist sinnvoll, wenn ein Unternehmen einen

Mehr

Warrants Investment mit Hebeleffekt.

Warrants Investment mit Hebeleffekt. Warrants Investment mit Hebeleffekt. Kapitalschutz Ertragsoptimierung Zertifikate Produkte mit Hebelwirkung Kleiner Kick grosse Wirkung. Mit einem Warrant erwerben Sie das Recht, aber nicht die Pflicht,

Mehr

Trader-Ausbildung. Teil 1 Einleitender Teil

Trader-Ausbildung. Teil 1 Einleitender Teil Trader-Ausbildung Teil 1 Einleitender Teil Teil 1 - Einleitender Teil - Was ist "die Börse" (und wozu brauche ich das)? - Was kann ich an der Börse handeln? (Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, CFDs)

Mehr

Bevor Sie sich zu einer Anlage in Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vollständig der damit verbundenen Risiken bewusst sein.

Bevor Sie sich zu einer Anlage in Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vollständig der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Risikohinweise Bevor Sie sich zu einer Anlage in Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich unbedingt vollständig der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Die zukünftigen Werte und Erträge von Investmentfondsanteile

Mehr

Mitteilung der Offenlegungsstelle vom 3. Dezember 2013 II/13. Offenlegung von Finanzinstrumenten. Zusammenfassung: Finanzinstrumente mit Realerfüllung

Mitteilung der Offenlegungsstelle vom 3. Dezember 2013 II/13. Offenlegung von Finanzinstrumenten. Zusammenfassung: Finanzinstrumente mit Realerfüllung Mitteilung der Offenlegungsstelle vom 3. Dezember 2013 II/13 Offenlegung von Finanzinstrumenten Zusammenfassung: Finanzinstrumente mit Realerfüllung Meldepflichtig sind gemäss Art. 15 Abs. 1 Bst. a und

Mehr

Zins- und Währungsmanagement in der Unternehmenspraxis

Zins- und Währungsmanagement in der Unternehmenspraxis Zins- und Währungsmanagement in der Unternehmenspraxis Das Handbuch zur Optimierung von Devisen- und Zinsgeschäften 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or

Mehr

Die langfristigen Auswirkungen von Gebühren auf die Rendite eines Wertschriftenportfolios

Die langfristigen Auswirkungen von Gebühren auf die Rendite eines Wertschriftenportfolios VermögensPartner AG Oberer Graben 2 CH-8400 Winterthur Telefon: +41 52 224 43 43 Telefax: +41 52 224 43 44 www.vermoegens-partner.ch mail@vermoegens-partner.ch Fachanalyse Die langfristigen Auswirkungen

Mehr

1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT...

1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT... INHALTSVERZEICHNIS 1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT... 2 2.1. KASSAMARKT... 3 2.2. TERMINMARKT... 3 2.2.1. Unbedingte Termingeschäfte... 4 3. FUTURES... 5 3.1. ARTEN

Mehr

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart.

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart. 3.6 Derivate Finanzinstrumente / 3.6.2 Forward Rate Agreement EinForward-Kontrakt ist die Vereinbarung zwischen zwei Kontraktparteien über die Lieferung und Zahlung eines bestimmten Gutes zu einem späteren

Mehr

RZB EUR Zinscap. ..Absicherung gegen steigende Zinsen.

RZB EUR Zinscap. ..Absicherung gegen steigende Zinsen. RZB EUR Zinscap..Absicherung gegen steigende Zinsen. Das Produkt ist geeignet für Kunden, die eine variable Finanzierung in EUR gewählt haben und sich gegen das Risiko steigender Zinsen absichern wollen.

Mehr

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko.

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. Performance PERLES ermöglichen Ihnen, einfach und effizient die Wertentwicklung eines Basiswertes nachzubilden. PERLES Plus bieten zudem eine bedingte

Mehr

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 am 27.2.2012 Webinarbeginn um 19:00 Uhr email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 Agenda für das Webinar am 27.2.2012: Depotcheck: Besprechung der laufenden Positionen (Auswahl) Ordercheck:

Mehr

2.2.3 Derivative Finanzinstrumente das Debt Management für Kommunen

2.2.3 Derivative Finanzinstrumente das Debt Management für Kommunen 2.2.3 Derivative Finanzinstrumente das Debt Management für n Aufgrund der zunehmenden Liberalisierung der internationalen Finanzmärkte seit Anfang der Achtzigerjahre drängt eine Vielzahl von innovativen

Mehr

Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden

Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden Herzlich Willkommen Klagenfurt Schloss Krastowitz, 8.Feb.2005 Mag. Johannes Fries Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden 1 Kommunalkredit Austria AG (KA) Bilanzsumme (31.12.2004): EUR 14.186 Mio. MitarbeiterInnen:

Mehr

Bewertung von Finanzinstrumenten

Bewertung von Finanzinstrumenten Prof. Dr. Arnd Wiedemann Bewertung von Finanzinstrumenten Wintersemester 2013/2014 Financial Engineering Bewertung von Finanzinstrumenten Financial Engineering ist die Kunst der zielgerichteten Konstruktion

Mehr

Termingeschäfte. Bedingte Termingeschäfte. Unbedingte Termingeschäfte, bedingte Ansprüche (contingent claims) unbedingte Ansprüche

Termingeschäfte. Bedingte Termingeschäfte. Unbedingte Termingeschäfte, bedingte Ansprüche (contingent claims) unbedingte Ansprüche Optionen Termingeschäfte Bedingte Termingeschäfte bedingte Ansprüche (contingent claims) Optionen Kreditderivate Unbedingte Termingeschäfte, unbedingte Ansprüche Forwards und Futures Swaps 2 Optionen Der

Mehr

Beteiligung im Inland

Beteiligung im Inland Erläuterungen zur Jahreserhebung Kapitalverflechtungen mit dem - INA Übersicht Die in diesem Arbeitsblatt gegebenen Antworten legen den weiteren Ablauf der Erhebung fest. Die folgende Grafik zeigt in einem

Mehr

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts Kassa- und Terminmarkt Am Beispiel des Devisenmarkts Unterschied zwischen Kassa- und Terminmarkt Kassageschäft Geschäftsabschluß Lieferung und Bezahlung Zeitpunkt Zeitpunkt "heute" Laufzeit "morgen" Zeit

Mehr

Eurex Optionen und Futures Grundstrategien

Eurex Optionen und Futures Grundstrategien Eurex Optionen und Futures Grundstrategien optionen 3 Optionen 3 01 Inhaltsverzeichnis 3 Unterschiede Traded-Options vs. Warrants 5 6 8 Der Handel mit Traded-Options Handel mit Eurex-Optionen via Swissquote

Mehr

INVEST 2011 - Volker Meinel. Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick

INVEST 2011 - Volker Meinel. Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick INVEST 2011 - Volker Meinel Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick Agenda Wertpapiere fürs Trading: 1. Turbo Optionsscheine 2. Mini Futures 3. Unlimited Turbos 25/03/2011 2 Turbo Optionsscheine

Mehr

Einführung in die Optionspreisbewertung

Einführung in die Optionspreisbewertung Einführung in die Optionspreisbewertung Bonn, Juni 2011 MAF BN SS 2011 Huong Nguyen Gliederung Einführung Definition der Parameter Zwei Komponente zur Ermittlung der Optionsprämie Callwert-Kurve Wirkungen

Mehr

Die Welt der Strukturierten Produkte

Die Welt der Strukturierten Produkte Die Welt der Strukturierten Produkte Das Buch zur SVSP Swiss Derivative Map Martin F. Meier, Daniel Sandmeier Teil 1 1 Einleitung 8 4 2 Der Markt für Strukturierte Produkte 12 2.1 Einführung 12 2.1.1 Entwicklung

Mehr

Point de Presse 15 Jahre ETFs an SIX Swiss Exchange. Zürich, 15. September 2015 Christoph Landis, Division CEO Swiss Exchange a.i.

Point de Presse 15 Jahre ETFs an SIX Swiss Exchange. Zürich, 15. September 2015 Christoph Landis, Division CEO Swiss Exchange a.i. Point de Presse 15 Jahre ETFs an SIX Swiss Exchange Zürich, 15. September 2015 Christoph Landis, Division CEO Swiss Exchange a.i. Definition Exchange Traded Funds (Abkürzung: ETFs) sind börsenkotierte

Mehr

Derivative Finanzierungsinstrumente

Derivative Finanzierungsinstrumente Projektarbeit von Marianne Fleischhauer Marianne Fleischhauer Seite 1 von 12 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 3 2. Nutzen 3 3. Hintergrund / Herleitung 4 4. Arten der Derivate 4 Option 5 Swap 6 Future

Mehr

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1: WS 2011/2012 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3 und 4)

Mehr

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Gute Gründe für die Nutzung eines Down & Out Put Die Aktienmärkte haben im Zuge der

Mehr

Derivate. Risikomanagement mit Optionen. Falk Everding

Derivate. Risikomanagement mit Optionen. Falk Everding Derivate Risikomanagement mit Optionen Falk Everding Inhalt Einführung Kassa- und Termingeschäfte Basisgüter bei Optionen Handelsplätze von Optionen Optionsarten Funktionsweisen von Optionen Ausstattungsmerkmale

Mehr

UBS BLOC/BLOC Plus Mehr Ertrag im Seitwärtstrend.

UBS BLOC/BLOC Plus Mehr Ertrag im Seitwärtstrend. ab UBS BLOC/BLOC Plus Mehr Ertrag im Seitwärtstrend. Optimierung Mit einem BLOC (Discount Certificate) erwerben Sie indirekt einen Basiswert zu einem Preisabschlag (Discount). Bei Verfall erhalten Sie

Mehr

Angewandte Stochastik

Angewandte Stochastik Angewandte Stochastik Dr. C.J. Luchsinger 16 Crash Course Optionen: Pricing & Hedging in diskreter Zeit Literatur Kapitel 16 * Uszczapowski: Kapitel 2, 3, 6 * Pliska: Kapitel 1.4 * Lamberton & Lapeyre:

Mehr

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie Kurzbeschreibung Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie - theoretische Optionspreise - Optionskennzahlen ( Griechen ) und - implizite Volatilitäten von Optionen berechnen und die errechneten Preise bei

Mehr

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45 2 Inhalt Die Börse was ist das eigentlich? 5 J Welche Aufgabe hat die Börse? 6 J Ein wenig Geschichte 9 J Die wichtigstenbörsenplätze 15 J Die bedeutendsten Aktienindizes 19 Die Akteure der Börse 29 J

Mehr

EUREX-Derivate. zum Beta-Hedging am Beispiel der ACC Alpha select Strategie. Köln, 22. August 2014

EUREX-Derivate. zum Beta-Hedging am Beispiel der ACC Alpha select Strategie. Köln, 22. August 2014 EUREX-Derivate Einsatz von Futures und Optionen zum Beta-Hedging am Beispiel der ACC Alpha select Strategie Köln, 22. August 2014 Agenda 1. Definition Derivate und regulatorische Rahmenbedingungen 2. Überblick

Mehr

Aufgaben zur Vorlesung Finanzmanagement

Aufgaben zur Vorlesung Finanzmanagement Aufgaben zur Vorlesung Finanzmanagement B. rke FH Gelsenkirchen, Abteilung Bocholt February 4, 006 Aufgabenblatt: "Bewertung von Optionen" 1 Lösungshinweise 1 uropean Put Option Zeichnen Sie den einer

Mehr

Optionen - Verbuchung

Optionen - Verbuchung Optionen - Verbuchung Dieses Dokument begleitet Sie durch die "state-of-the-art" Buchung von Call- und Put- Optionen. Zuerst wird Die Definition von einfachen Calls und Puts (plain vanilla options) wiederholt.

Mehr

Wie verdienen Investment Banken Ihr Geld? Uwe Wystup

Wie verdienen Investment Banken Ihr Geld? Uwe Wystup Wie verdienen Investment Banken Ihr Geld? Uwe Wystup Frankfurt am Main, 24 April 2004 22.04.04. 2 Agenda Investment Banking - Geschäftsfelder Massengeschäft Individualgeschäft Eigenhandel Beispiel 1: DAX-Sparbuch

Mehr

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015 Vorlesung Hochschule Rhein-Main Sommersemester 2015 Dr. Roland Stamm 22. Juni 2015 Erinnerung Eine Option ist das Recht (aber nicht die Verpflichtung) ein Produkt S in der Zukunft zu einem heute festgelegten

Mehr

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6)

2. Mai 2011. Geldtheorie und -politik. Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) Geldtheorie und -politik Die Risiko- und Terminstruktur von Zinsen (Mishkin, Kapitel 6) 2. Mai 2011 Überblick Bestimmung des Zinssatzes im Markt für Anleihen Erklärung der Dynamik von Zinssätzen Überblick

Mehr

Was kosten Garantien?

Was kosten Garantien? Alternative Zinsgarantien in der Lebensversicherung, Köln, 1. Juni 2012 Was kosten Garantien? Prof. Dr. Ralf Korn Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Mathematik EI-QFM und Fraunhofer ITWM

Mehr

Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker

Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker 4.12.2014 Martin Szymkowiak Eigenschaften von Bonus Zertifikaten Bonus Zertifikate 2 Für seitwärts tendierende, moderat steigende oder fallende Märkte Besitzen

Mehr

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten Grundsatz I und Basel II basierte onzeption eines Produktmodells zur Abbildung von reditderivaten I. Einleitung An den Finanzmärkten werden mittlerweile neben dem standardisierten Credit Default Swap unterschiedlichste

Mehr

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015 Vorlesung Hochschule Rhein-Main Sommersemester 2015 Dr. Roland Stamm 18. Mai 2015 LIBOR-Raten: Forwardrate: L(t, T ) = 1 P (t, T ) δ(t, T ) P (t, T ) = 1 δ(t, T ) 1 P (t, T ) = 1 + L(t, T ) δ(t, T ). f(t;

Mehr

7. Warrants, OTC- und standardisierte Optionen

7. Warrants, OTC- und standardisierte Optionen 74 7. Warrants, OTC- und standardisierte Optionen Der schweizerische Optionsmarkt lässt sich grundsätzlich in drei Gruppen aufteilen (Abb.7-1). Die SOFFEX ist für den Markt der standardisierten Optionen

Mehr

Der Cost-Average Effekt

Der Cost-Average Effekt Der Cost-Average Effekt Einleitung Wie sollte ich mein Geld am besten investieren? Diese Frage ist von immerwährender Relevanz, und im Zuge des demographischen Wandels auch für Aspekte wie die private

Mehr

Hedge Fonds Strategien

Hedge Fonds Strategien 1 Hedge Fonds Strategien 24. Januar 2008 Straightline Investment AG Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 71 353 35 10 Fax +41 71 353 35 19 welcome@straightline.ch www.straightline.ch seit 1986 2 Hedge

Mehr

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende Wertpapiere Börse spezieller Marktplatz für Geldforderungen Wertpapier (auch Effekten genannt) Urkunden gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen Emission Die Ausgabe von Wertpapieren Ablauf einer Wertschriftausgabe

Mehr

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn Bei Zinsbegrenzungsverträgen werdenzinsoptionen angewandt. Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn ein

Mehr