Vontobel Investment Banking. Vontobel-Hebelprodukte Der Turbo für Ihr Depot

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1 Vontobel Investment Banking Vontobel-Hebelprodukte Der Turbo für Ihr Depot

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3 Inhaltsverzeichnis 04 Vorwort 05 Vontobel-Hebelprodukte 06 Profil und Funktionalität eines klassischen Optionsscheines Termingeschäftsfähigkeit Volatilität 07 Optionsscheine im Beispiel Wichtige Begriffe im Überblick Wertkomponenten des Optionsscheinpreises Kennzahlen Der klassische Optionsschein (Call) im Beispiel Rückzahlungsszenarien (Call) Der klassische Optionsschein (Put) im Beispiel Rückzahlungsszenarien (Put) 14 Profil und Funktionalität des Turbo-Optionsscheines mit begrenzter Laufzeit Risikoaufklärung und Aufgeld 15 Turbo-Optionsschein mit begrenzter Laufzeit im Beispiel Wichtige Begriffe im Überblick Der Turbo-Optionsschein (Call) im Beispiel Der Turbo-Optionsschein (Put) im Beispiel Der Turbo-Optionsschein während der Laufzeit 19 Profil und Funktionalität eines Open-End-Turbo-Optionsscheines Wichtige Begriffe im Überblick Der Open-End-Turbo-Optionsschein (Call und Put) im Beispiel Der Open-End-Turbo-Optionsschein während der Laufzeit 22 Profil und Funktionalität eines Mini-Futures 23 Mini-Futures im Beispiel Wichtige Begriffe im Überblick Der Mini-Future (Long) im Beispiel Der Mini-Future (Short) im Beispiel Der Mini-Future während der Laufzeit 27 Vergleich Hebelprodukte 28 Absicherung einer USD-Position durch Mini-Futures 29 Prinzip des außerbörslichen Direkthandels Limit Ordertypen 30 Positionstrading 32 Ermittlung einer Stop-Loss-Marke 33 Exkurs: Implizite Volatilität bei Optionsscheinen 34 Weiterführende Informationen 36 Vontobel Ihr Partner für strukturierte Anlagelösungen 38 Rechtliche Hinweise 3

4 Vorwort Hebelprodukte erfreuen sich größter Beliebtheit und haben sich als eigenständige Form der Kapitalanlage etabliert. Gegenüber einem Direktinvestment in Aktien, Indizes, Rohstoffen oder Währungen ermöglicht der Einsatz von Hebelprodukten Anlagestrategien, die alleine im Rahmen einer direkten Investition in einen einzelnen Basiswert nicht möglich sind. Gleichgültig ob steigende oder fallende Kurse, Hebelprodukte bieten in beide Richtungen die Chance auf eine überproportionale Partizipation an der Entwicklung des Basiswertes. Voraussetzung dafür ist nur, dass man sich vorher auf die richtige Richtung festgelegt hat, also eine zutreffende Markterwartung entwickelt hat. Andernfalls entstehen überproportionale Verluste. Mit Hebelprodukten können Anleger auf ein sehr breites Spektrum an Basiswerten setzen und somit eine große strukturelle Diversifikation erreichen. Ihre Idee: Sie wollen spekulative Long- oder Short-Positionen auf unterschiedliche Anlageklassen (Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffe) eingehen. Sie erwarten entweder deutlich steigende oder deutlich fallende Kurse des Basiswertes. Aus dieser Erwartung heraus sind Sie auch bereit, ein erhöhtes Risiko, das bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann, in Kauf zu nehmen. Darüber hinaus können Hebelprodukte für die folgenden Anlagemotivationen geeignet sein: Anleger, die ihr Depot gegen temporäre Kursverluste absichern wollen; Anleger, die ihr Depot breiter aufstellen wollen. Durch den geringeren Kapitaleinsatz je Basiswert können mehr Basiswerte ins Depot gekauft werden; Bisherige Hebelprodukte-Anleger, die aktuelle Fälligkeiten in Hebelprodukten im Depotbestand haben oder ein Aktien-Direktinvestment renditeoptimiert»tauschen«möchten. Unabhängig von der Anlagemotivation sollten bei jeder Anlageentscheidung für Hebelprodukte die folgenden Punkte Beachtung finden: Basiswertauswahl und Markterwartung Die richtige Auswahl von Aktien, Indizes, Rohstoffen oder Währungen kombiniert mit der entsprechenden Markterwartung bezogen auf den Basiswert schafft die Grundlage für Ihren Anlageerfolg. Anlagehorizont Sie haben für einen bestimmten Zeitraum eine Erwartung für die Wertentwicklung des gewählten Basiswertes entwickelt. Emittentenauswahl Sie informieren sich bereits vor der Anlageentscheidung über den Emittenten und dessen Leistungen im Service bezüglich bestehender Produkte sowie seine Preisstellung im Sekundärmarkt. Dabei spielt die Beurteilung der Bonität des Emittenten eine wichtige Rolle, da bei dessen Zahlungsunfähigkeit ein Geldverlust, unabhängig von der Basiswertentwicklung, droht. Diversifikation Die Risikostreuung ist eine Voraussetzung für den Anlageerfolg im Rahmen der modernen Portfoliotheorie. Das bezieht sich sowohl auf Anlageklassen (z.b. Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien) als auch Anlageinstrumente (z.b. Zertifikate, Hebelprodukte, Fonds, Versicherungen). Risikotragfähigkeit Bei Hebelprodukten handelt es sich um besonders risikoreiche und spekulative Instrumente der Kapitalanlage. Hebelprodukte ermöglichen es dem Anleger, an den Bewegungen des Basiswertes überproportional teilzunehmen. Anleger zahlen jedoch nur einen Teil des Basiswertpreises. Dadurch ergibt sich für den Anleger die Hebelwirkung. Zahlt der Anleger beispielsweise nur einen Fünftel des Preises des Basiswertes, würde der Hebel fünf betragen. Anleger sollten jedoch beachten, dass der Hebel stets in beide Richtungen wirkt: Entwickelt sich der Wert des Basiswertes entgegen der Erwartung des Anlegers, erleidet dieser auch überproportionale Verluste. 4

5 Vontobel-Hebelprodukte Die Wirkungsweise der verschiedenen Hebelprodukttypen ist ähnlich, die Herangehensweise jedoch unterschiedlich. Vontobel bietet für ein sehr breites Spektrum an Basiswerten verschiedene Varianten der Hebelprodukte an, die sich aktuell in die folgenden Kategorien einteilen lassen und im Mittelpunkt der Vontobel-Basisbroschüre Hebelprodukte stehen: vom klassischen Optionsschein über den Turbo-Optionsschein mit und ohne Laufzeitbegrenzung bis zum Mini-Future, der auch eine Stop-Loss-Barriere besitzt und zusätzlich ein Investment ohne Laufzeitbegrenzung ermöglicht. Vontobel bietet somit für jedes individuelle Chance-Risiko- Profil die optimalen Produkte. Bei Hebelprodukten mit der Zusatzbezeichnung»X«gibt es eine Besonderheit. Neben dem DAX ist auch der X-DAX für die Feststellung eines Knock-out- bzw. Stop-Loss-Ereignisses maßgeblich. Anleger sollten beachten, dass der Knock-out bzw. Stop- Loss nicht nur während der normalen Handelszeiten des DAX von 9.00 bis Uhr, sondern zusätzlich von 8.00 bis 9.00 Uhr und von bis Uhr, dem Ende der X-DAX -Berechnung, ausgelöst werden kann. Das Risiko für den Anleger, einen (Total)Verlust seines eingesetzten Kapitals zu erleiden, ist daher im Vergleich zu normalen Hebelprodukten auf den DAX deutlich erhöht. Der X-DAX wird von 8.00 bis 9.00 Uhr und von bis Uhr auf Basis von DAX -Future-Preisen (FDAX ) berechnet und verteilt. Der Index dient als Indikation der Marktentwicklung ausserhalb der Xetra-Handelszeiten. Durch die längere Berechnungszeit des X-DAX und die Nutzung für Hebelprodukte kann die gesamte US-Handelszeit amerikanischer Börsen abgedeckt werden. Damit können Anleger und Emittenten ihr Overnight- Risiko erheblich reduzieren. 5

6 Profil und Funktionalität eines klassischen Optionsscheines Optionsscheine sind Optionsrechte, die als eigenständiges Wertpapier an einer Börse oder beim Emittenten selbst gehandelt werden können. Der Inhaber eines Calls (Anleger setzt auf steigende Kurse) erwirbt das Recht, den Basiswert an einem zuvor festgelegten Termin zu einem ebenfalls ex ante festgelegten Preis (Basispreis oder englisch: Strike) zu erwerben. Liegt der Kurs des Basiswertes am Bewertungstag nun über dem Basispreis, entsteht dem Anleger ein geldwerter Vorteil. Dieser, auch innerer Wert genannte Vorteil ist der Betrag, den der Anleger am Laufzeitende erstattet bekommt. Liegt der Kurs des Basiswertes (engl.: Underlying) jedoch unter dem Basispreis, erleidet der Anleger einen Totalverlust. Der Inhaber eines Puts (Anleger setzt auf fallende Kurse) erwirbt das Recht, den Basiswert zu einem vorher vereinbarten Termin zu einem vorher vereinbarten Preis (Basispreis) an den Emittenten zu verkaufen. Liegt der Kurs des Basiswertes in diesem Fall unter dem Basispreis, entsteht dem Anleger ebenfalls ein geldwerter Vorteil. Zur Verbesserung der Fungibilität wird dieser innere Wert stets in bar ausbezahlt. Der Anleger ist somit nicht verpflichtet, die Aktie physisch zu liefern beziehungsweise abzunehmen. Die mit einem klassischen Optionsschein verbrieften Ansprüche können nur gegenüber dem Emittenten, wie zum Beispiel Vontobel, erhoben werden. Folglich ist bei einem Optionsschein neben der Einschätzung genannter Auswahlkriterien die Abschätzung der Bonität des Emittenten erforderlich, d.h., wird der Emittent bei Fälligkeit in der Lage sein, die Inhaberschuldverschreibung zu tilgen, oder besteht die Gefahr, dass es wegen Zahlungsverzugs oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten zu einem Geldverlust kommt (Stichwort Emittentenrisiko, Insolvenzrisiko). Ein Kurzporträt der Schweizer Privatbank Vontobel, die bereits 1924 gegründet wurde und heute unter anderem zu den führenden Schweizer Anbietern für strukturierte Anlagelösungen zählt, finden Sie am Ende dieser Broschüre. Bei Vontobel-Hebelprodukten ist insbesondere zu beachten, dass alleinige Schuldnerin aus den Hebelprodukten der Emittent, Vontobel Financial Products GmbH, ist. Termingeschäftsfähigkeit Da es sich bei Optionsscheinen um Termingeschäfte handelt, brauchen Anleger die Termingeschäftsfähigkeit. Dazu müssen Sie sich von Ihrer Bank oder Ihrem Broker über die Risiken von Termingeschäften aufklären lassen sowie Ihre Erfahrungen in Termingeschäften mittels eines entsprechenden Formulars bestätigen. Volatilität Der Preis des Optionsscheines wird durch eine komplexe Optionspreisformel berechnet. Neben dem Kurs des Basiswertes hat die zukünftig erwartete Schwankungsbreite (implizite Volatilität) den größten Einfluss auf den Optionsscheinpreis. Eine hohe Schwankungsintensität erhöht die Chance, dass der Basiswert am Laufzeitende über (Call) oder unter (Put) dem Basispreis notiert. Eine hohe implizite Volatilität wird somit auch stets einen höheren Optionsscheinpreis bedeuten. Umgekehrt bedeutet eine niedrige implizite Volatilität einen niedrigeren Optionsscheinpreis. Sinkt die implizite Volatilität nach dem Erwerb des Optionsscheines, kann das zur Folge haben, dass der Optionsschein an Wert verliert, obwohl sich der Basiswert nicht bewegt beziehungsweise dass der Optionsschein unverändert notiert, obwohl der Basiswert sich in die richtige Richtung bewegt hat. Zu unterscheiden von der impliziten Volatilität ist die historische Volatilität. Diese gibt die Schwankungsbreite in der Vergangenheit an und eben nicht die zukünftig erwartete Volatilität. Die historische Volatilität kann mit Abschlägen auch zu Vergleichszwecken herangezogen werden, wobei Sie jedoch bedenken sollten, dass historische Schwankungen nicht in die Zukunft projizierbar sind. Beim DAX kann als Gradmesser für die aktuelle implizite Volatilität der von der Deutschen Börse berechnete VDAX -NEW herangezogen werden. Dessen Kurse können Sie bei allen einschlägigen Finanzportalen abrufen. 6

7 Optionsscheine im Beispiel Wichtige Begriffe im Überblick Der Basiswert Der Basiswert ist das einem Optionsschein zugrunde liegende Finanzinstrument. An der Wertentwicklung des Basiswertes misst sich der Rückzahlungserfolg des Optionsscheines am Laufzeitende. Basiswert ist regelmäßig eine Aktie, ein Index, ein Rohstoff oder eine Währung. Der Basispreis Der Basispreis (englisch: Strike) eines Optionsscheines ist maßgeblich relevant für den späteren inneren Wert des Optionsscheines, der zur Auszahlung gelangt. Der Basispreis gibt bei einem Optionsschein des Typs Call den Preis an, zu dem der Anleger theoretisch den Basiswert am Bewertungstag erwerben kann. Bei einem Optionsschein des Typs Put gibt der Basispreis an, zu welchem Preis der Anleger den Basiswert theoretisch an den Emittenten verkaufen kann. Das Bezugsverhältnis Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Optionsscheine nötig sind, um eine Einheit des Basiswertes vollständig abzubilden. Gebräuchlich ist auch die Darstellung der Anzahl von Basiswerten, auf die sich ein Optionsschein bezieht, als Dezimalzahl. Bei Optionsscheinen auf Aktien beträgt das Bezugsverhältnis oft 10:1 bzw. 0,1, d.h. zehn Optionsscheine geben die Kursbewegung einer Aktie wieder bzw. ein Optionsschein bezieht sich auf 0,1 Einheiten des Basiswertes. Bei Indizes hingegen beträgt es in der Regel 100:1 bzw. 0,01. Ein Call-Optionsschein auf den DAX, der bei einem Stand des Basiswertes von Punkten einen Basispreis von Punkten hätte, würde in diesem Fall einen inneren Wert von zehn Euro ( ) : (100:1) [bzw. ( ) 0,01] abbilden. Gearing, Delta und Hebel Das Gearing gibt den theoretischen Hebel an. Dieser errechnet sich (ohne Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses) als: Kurs des Basiswertes Optionsscheinpreis Optionsscheine vollziehen in der Regel jedoch nur einen Teil der Bewegung des Basiswertes nach. Ausnahme sind Optionsscheine, die bereits sehr weit im Geld notieren. Ansonsten vollzieht der Optionsschein nur einen gewissen Prozentsatz der Bewegung des Basiswertes nach. Dieser Prozentsatz findet sich in der Kennzahl»Delta«wieder. Ceteris paribus bescheibt das Delta, die absolute Veränderung des Optionsscheinkurses, wenn sich der Basiswert des Optionsscheines um eine Einheit ändert. Mathematisch handelt es sich um die erste Ableitung der Optionspreisformel nach dem Preis des Basiswertes. Ein Delta von 0,9 beispielsweise bedeutet, dass der Optionsschein 90% der Kursbewegung des Basiswertes abbildet. Im Prinzip gilt: je weiter der Optionsschein aus dem Geld notiert, desto geringer ist das Delta und vice versa. Multipliziert man das Delta mit dem Gearing, ergibt sich der tatsächliche Hebel (oftmals auch als Omega bezeichnet). Hat ein Optionsschein ein Omega von 5, bedeutet das, dass der Optionsschein fünf Prozent steigt, wenn der Basiswert um ein Prozent zulegt (Call). Bei Put-Optionsscheinen ist das Omega ein negativer Wert, da der Schein die Bewegung des Basiswertes umkehrt. Anleger sollten beachten, dass das Gearing, Delta und Omega dynamische Kennzahlen sind, die sich während der Laufzeit u.a. in Abhängigkeit vom Basiswertkurs und Optionsscheinpreis verändern. Der Break-even Der Break-even ist der Basiswertkurs am Laufzeitende, bei dem der innere Wert des Optionsscheines genau dem Preis des Optionsscheines bei Erwerb entspricht. Der Basiswert muss also am Laufzeitende mindestens bis dahin steigen (Call) oder fallen (Put), damit der Anleger keine Verluste erleidet. 7

8 Wertkomponenten des Optionsscheinpreises Zeitwert und innerer Wert Der Preis eines Optionsscheines auch Optionsprämie genannt setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Der innere Wert eines Optionsscheines entspricht dem Betrag, den der Anleger bei einer sofortigen Ausübung des Optionsscheines erhalten würde. Einen inneren Wert hat ein Call-Optionsschein, wenn der Kurs des Basiswertes über dem Basispreis liegt. Ein Put-Optionsschein hat einen inneren Wert, wenn der Kurs des Basiswertes unter dem Basispreis notiert. Der innere Wert berechnet sich (ohne Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses) als: Call = (Kurs des Basiswertes Basispreis) Put = (Basispreis Kurs des Basiswertes) Der Zeitwert entspricht dem Optionsscheinpreis abzüglich des inneren Wertes. Dadurch wird deutlich, dass der Preis von Optionsscheinen ohne inneren Wert (»aus dem Geld«) einzig durch den Zeitwert bestimmt wird. Je höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Optionsschein bei Fälligkeit werthaltig ist, desto höher ist auch der Zeitwert. Je länger die Restlaufzeit, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Basiswert über (Call) beziehungsweise unter (Put) den Basispreis steigen/fallen kann und der Optionsschein bei Fälligkeit werthaltig ist. Somit bedeutet eine längere Restlaufzeit auch einen höheren Zeitwert. Der Zeitwert nimmt mit abnehmender Restlaufzeit hingegen ab und wird bis zum Bewertungstag auf null abgebaut. Resultierend aus der komplexen nobelpreisprämierten Black- Scholes-Formel, die meist zur Berechnung von Optionsscheinpreisen herangezogen wird, haben eine Reihe von Faktoren einen Einfluss auf den Zeitwert, die im Folgenden erläutert werden. Implizite Volatilität Die implizite Volatilität ist einer der Haupteinflussfaktoren auf den Preis einer Option. Unter impliziter Volatilität versteht man die vom Markt erwartete Schwankungsbreite über die Restlaufzeit der Option. Ihr Einfluss auf den Preis einer Option ist sowohl bei Call-Optionsscheinen als auch bei Put-Optionsscheinen gleich: Steigt die implizite Volatilität an, steigt auch der Preis der Option und umgekehrt. Die Kennzahl»Vega«gibt Aufschluss über den genauen Einfluss von Volatilitätsänderungen auf den Optionsscheinpreis. Dabei gilt: je höher das Vega, desto stärker der Einfluss von Volatilitätsänderungen auf den Optionsscheinpreis. Restlaufzeit Einen sehr großen Einfluss auf den Preis eines Optionsscheins hat naturgemäß auch dessen Restlaufzeit. Der Einfluss ist relativ einfach erklärt. Sinkt die Restlaufzeit, sinkt auch der Zeitwert und mit diesem auch der Optionsscheinpreis. Dieser Zusammenhang liegt darin begründet, dass mit abnehmender Restlaufzeit auch die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung des inneren Wertes der Option abnimmt, was in einem niedrigeren Zeitwert Niederschlag findet. Eine Restlaufzeitverlängerung gibt es nicht. Die Restlaufzeit ist in der Kennzahl»Theta«induziert. Ein Theta von 0,01 bedeutet beispielsweise, dass die Zeitwertkomponente des Optionsscheines wöchentlich ein Prozent an Wert verliert, auch wenn sich der Basiswert gar nicht bewegt. Zinsen Der Emittent eines Optionsscheines muss meist zur Deckung der Position einen Bestand an der Aktie, dem Index, dem Rohstoff oder der Währung halten. Dadurch entstehen dem Emittenten Finanzierungskosten. Daher hat auch das Zinsniveau einen Einfluss auf den Preis eines Optionsscheines. Steigt der Zins, steigen auch die Finanzierungskosten, somit steigt auch der Preis eines Call-Optionsscheines. Der Preis eines Put-Optionsscheines hingegen fällt in diesem Fall. Die zugehörige Kennzahl ist das»rho«. Das Rho gibt an, um welchen Betrag sich der Preis eines Optionsscheines ändert, wenn der Zinssatz variiert. 8

9 Dividende Da eventuelle Dividenden nicht an den Inhaber eines Optionsscheines fließen, verbilligen sie die Finanzierungskosten bei Optionsscheinen, deren Basiswert eine Aktie ist. Der Kurs eines Call-Optionsscheines sinkt somit, der eines Put-Optionsscheines hingegen steigt. Es lassen sich somit, neben dem Kurs des Basiswertes, vier Einflussfaktoren auf den Preis eines Optionsscheines ausmachen: implizite Volatilität, Restlaufzeit, Zins und erwartete Dividende (bei Optionsscheinen, deren Basiswert eine Aktie ist). Die folgende Tabelle gibt noch einmal einen Überblick, welcher Faktor welchen Einfluss auf Call- beziehungsweise Put-Optionsscheine hat. Parameter Kurs des Basiswertes Kennzahlen Veränderung d. Parameters Einfluss auf Call-Preis Einfluss auf Put-Preis Restlaufzeit Implizite Volatilität erwartete Dividende Delta Das Delta (Sensitivitätsmaß für Basiswertkursveränderungen in Bezug auf den Optionsscheinkurs) beschreibt die absolute Veränderung des Optionsscheinkurses, wenn sich der Basiswert des Optionsscheines um eine Einheit ändert. Mathematisch handelt es sich um die erste Ableitung der Optionspreisformel nach dem Preis des Basiswertes. Steigt bei einem Delta von 0,50 der Kurs des Basiswertes um einen Euro, so steigt der Wert eines Call-Optionsscheines um 50 Cent, sofern alle weiteren Größen konstant bleiben. Bei einem Put-Optionsschein wird das Delta mit einem Minuszeichen angegeben. Das Delta bewegt sich bei einem Call-Optionsschein stets zwischen 0 und 1 und bei einem Put-Optionsschein zwischen 0 und 1. Gamma Das Gamma (Sensitivitätsmaß für Basiswertkursveränderungen in Bezug auf das Delta) sagt aus, wie sich das Delta absolut verändert, wenn sich der Basiswertkurs um eine Einheit ändert. Mathematisch ist das Gamma die zweite Ableitung der Optionspreisformel nach dem Preis des Basiswertes. Zu beachten ist, dass bei Put-Optionsscheinen das Delta steigt, wenn der Basiswertkurs fällt. Umgekehrt verringert sich das Delta, wenn der Basiswertkurs steigt. Theta Das Theta (Sensitivitätsmaß für den Restlaufzeiteinfluss) beschreibt den (prozentualen/absoluten) Zeitwertverlust von Optionsscheinen. Es gibt Auskunft darüber, wie stark sich der Optionsscheinpreis ändert, wenn die Restlaufzeit abnimmt. Die Zeiteinheit kann z.b. ein Tag oder auch eine Woche sein. Vega Das Vega (Sensitivitätsmaß für Volatilitätsänderungen) gibt an, wie stark sich der Wert des Optionsscheines verändert, wenn sich die implizite Volatilität des Basiswertes um einen Prozentpunkt ändert. Es kann prozentual oder absolut angegeben werden. Rho Das Rho (Sensitivitätsmaß für den Zinseinfluss) eines Optionsscheines gibt an, wie stark sich dessen Wert verändert, wenn der risikofreie Zinssatz um einen Prozentpunkt steigt bzw. fällt. Bei Call-Optionsscheinen ist das Rho stets positiv, bei Put-Optionsscheinen stets negativ. 9

10 Der klassische Optionsschein (Call) im Beispiel Call-Optionsschein auf die Aktien AG: Basiswert: Aktien AG Basispreis: EUR 100,00 Aktueller Briefkurs: EUR 1,00 Bezugsverhältnis: 10:1 Aktueller Kurs Aktien AG: EUR 90,00 Referenzpreis: Schlusskurs Basiswert am Bewertungstag Am Bewertungstag sind nun die folgenden Szenarien möglich: Aktien AG notiert über EUR 100 Aktien AG notiert auf oder unter EUR 100 Break-even: EUR 110,00 Gearing: 9 Delta: 0,30 Hebel/Omega: 2,70 Einen inneren Wert erreicht der Call-Optionsschein, wenn der Basiswert bis zur Fälligkeit über EUR 100,00 steigt. Der Kurs, ab dem der Anleger seinen Einsatz erwirtschaftet hat, der Break-even, errechnet sich wie folgt: Basispreis + aktueller Kurs d. Optionsscheines / Bezugsverhältnis Im Beispiel also: Rückzahlung: (Kurs Basiswert Basispreis) /Bezugsverhältnis [innerer Wert] Verlust erleidet der Anleger, wenn die Aktien AG am Bewertungstag unter dem Break-even bei EUR 110 schließt. Call-Optionsschein verfällt wertlos EUR 100,00 + EUR 1,00 x ( 10 1 ) = EUR 110,00 Das Gearing, also der theoretische Hebel, berechnet sich im Beispiel wie folgt: EUR 90,00 / 10 1 = 9 EUR 1,00 Bei einem Call-Optionsschein mit den vorgegebenen Parametern wird das Delta ungefähr im Bereich von 0,30 liegen. Der faktische Hebel (Omega) liegt in dem Beispiel also bei 2,70. Das bedeutet: Steigt der Kurs der Aktien AG um ein Prozent, wird der Call-Optionsschein etwa um 2,70% steigen. 10

11 Rückzahlungsszenarien (Call) 1. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Call-Optionsscheines deutlich über dem Basispreis Für Inhaber von Call-Optionsscheinen ist dieses Szenario der Idealfall. Der Call-Optionsschein hat einen positiven inneren Wert, der über dem für den Optionsschein aufgewendeten Kaufpreis liegt. Der Anleger erwirtschaftet einen Gewinn. Rückzahlungsprofil des klassischen Call-Optionsscheines im Beispiel Gewinn Basispreis Aktie 2. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Call-Optionsscheines über dem Basispreis, aber unter dem Break-even Der Call-Optionsschein weist am Laufzeitende einen positiven inneren Wert auf und wird zu diesem ausgezahlt. Dabei liegt der Auszahlungsbetrag allerdings unter dem für den Optionsschein aufgewendeten Kaufpreis. Dem Anleger entsteht somit ein Teilverlust seines eingesetzten Kapitals. 3. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Call-Optionsscheines auf dem Basispreis Der Basiswert hat den Basispreis zwar erreicht, aber nicht überwunden. Der innere Wert des Call-Optionsscheines liegt somit bei null, der Anleger erleidet einen Totalverlust seines eingesetzten Kapitals. 4. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Call-Optionsscheines unter dem Basispreis Der Basiswert hat den Basispreis nicht erreicht. Auch in diesem Szenario erleidet der Anleger einen Totalverlust seines eingesetzten Kapitals. Dabei ist der Verlust, den der Anleger erleidet, auf den aufgewendeten Kaufpreis und somit auf das gesamte eingesetzte Kapital des Anlegers beschränkt, unabhängig davon, wie weit der Kurs des Basiswertes unter den Basispreis fällt. Ertrag in Euro Break-even 1 0 Call Verlust Verlust Gewinn Aktienkurs 11

12 Der klassische Optionsschein (Put) im Beispiel Put-Optionsschein auf die Aktien AG Basiswert: Aktien AG Basispreis: EUR 90,00 Aktueller Briefkurs: EUR 1,00 Bezugsverhältnis: 10:1 Aktueller Kurs Aktien AG EUR 100,00 Referenzpreis: Schlusskurs Basiswert am Bewertungstag Am Bewertungstag sind nun die folgenden Szenarien möglich: Aktien AG notiert unter EUR 90 Aktien AG notiert auf oder über EUR 90 Break-even: EUR 70,00 Gearing: 9 Delta: 0,30 Hebel/Omega: 2,70 Einen inneren Wert erreicht der Put-Optionsschein, wenn der Basiswert bis zur Fälligkeit unter EUR 90,00 fällt. Der Kurs, ab dem der Anleger seinen Einsatz erwirtschaftet hat, der Break-even, errechnet sich wie folgt: Basispreis aktueller Kurs d. Optionsscheines / Bezugsverhältnis Im Beispiel also: Rückzahlung: (Kurs Basiswert Basispreis) /Bezugsverhältnis [innerer Wert] Verlust erleidet der Anleger, wenn die Aktien AG am Bewertungstag über dem Break-even bei EUR 80 schließt. Put-Optionsschein verfällt wertlos EUR 90,00 EUR 1,00 x ( 10 1 ) = EUR 80,00 Das Gearing, also der theoretische Hebel, berechnet sich im Beispiel wie folgt: EUR 100,00 / 10 1 = 10 EUR 1,00 Bei einem Put-Optionsschein mit den vorgegebenen Parametern wird das Delta ungefähr im Bereich von 0,30 liegen. Der faktische Hebel (Omega) liegt in dem Beispiel also bei 3,00. Das bedeutet: Fällt der Kurs der Aktien AG um ein Prozent, wird der Put-Optionsschein etwa um drei Prozent steigen. 12

13 Rückzahlungsszenarien (Put) 1. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Put-Optionsscheines deutlich unter dem Basispreis Für Inhaber von Put-Optionsscheinen ist dieses Szenario der Idealfall. Der Put-Optionsschein hat einen positiven inneren Wert, der über dem für den Optionsschein aufgewendeten Kaufpreis liegt. Der Anleger erwirtschaftet einen Gewinn. Rückzahlungsprofil des klassischen Put-Optionsscheines im Beispiel Gewinn Put Basispreis Aktie 2. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Put-Optionsscheines unter dem Basispreis, aber über dem Break-even Der Put-Optionsschein weist am Laufzeitende einen positiven inneren Wert auf und wird zu diesem ausgezahlt. Dabei liegt der Auszahlungsbetrag allerdings unter dem für den Optionsschein aufgewendeten Kaufpreis. Dem Anleger entsteht somit ein Teilverlust seines eingesetzten Kapitals. Ertrag in Euro 0 1 Break-even Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Put-Optionsscheines auf dem Basispreis Der Basiswert hat den Basispreis zwar erreicht, aber nicht unterschritten. Der innere Wert des Put-Optionsscheines liegt somit bei null, der Anleger erleidet einen Totalverlust seines eingesetzten Kapitals. 4. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Put-Optionsscheines über dem Basispreis Der Basiswert hat den Basispreis nicht erreicht. Auch in diesem Szenario erleidet der Anleger einen Totalverlust seines eingesetzten Kapitals. Dabei ist der Verlust, den der Anleger erleidet, auf den aufgewendeten Kaufpreis und somit auf das gesamte eingesetzte Kapital des Anlegers beschränkt, unabhängig davon, wie weit der Kurs des Basiswertes über den Basispreis steigt. Verlust Gewinn Verlust Aktienkurs Der Erwerb während der Laufzeit Während der Laufzeit betreibt Vontobel unter normalen Marktverhältnissen einen Sekundärmarkt im Freiverkehr verschiedener Börsenplätze, der einen liquiden Handel nicht nur für den Verkauf, sondern auch für den Kauf bereits emittierter Optionsscheine ermöglicht. Gleichzusetzen mit der Anlagemotivation zum Emissionszeitpunkt erwarten Sie für ausgesuchte Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen) in einem definierten Zeitraum der Restlaufzeit des Optionsscheines eine bestimmte Wertentwicklung, die Ihnen ermöglicht, mit dem Optionsschein eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Kursverhalten Verschiedene Parameter haben während der Laufzeit Einfluss auf den Kurs des Optionsscheines. Wie sie sich genau auf den Kurs auswirken, wurde bereits im Abschnitt»Wertkomponenten des Optionsscheinpreises«behandelt

14 Profil und Funktionalität des Turbo-Optionsscheines mit begrenzter Laufzeit Ein Turbo-Optionsschein des Typs Call verbrieft das Recht, bei Fälligkeit den Differenzbetrag zwischen dem am Bewertungstag maßgeblichen Referenzpreis und dem Basispreis ausgezahlt zu bekommen, während ein Turbo- Optionsschein des Typs Put das Recht verbrieft, bei Fälligkeit den Differenzbetrag zwischen dem Basispreis und dem am Bewertungstag maßgeblichen Referenzpreis ausgezahlt zu bekommen. Um einen positiven Betrag zu erzielen, muss der Basiswert bei einem Turbo-Call also über dem Basispreis notieren und bei einem Turbo-Put unter diesem. Im Gegensatz zu klassischen Optionsscheinen ist jedoch eine weitere Bedingung für ein erfolgreiches Investment, dass die Knock-out-Barriere, die bei Vontobel-Turbo- Optionsscheinen immer dem Basispreis entspricht, während der gesamten Laufzeit stets unberührt bleibt. Berührt der Basiswert die Barriere, verfällt der Turbo- Optionsschein sofort wertlos. Im Falle eines solchen Knock-out-Ereignisses erhalten die Anleger fünf Bankarbeitstage nach dem Knock-out-Ereignis eine automatische Gutschrift von EUR 0,001 je Turbo-Optionsschein. Dies entspricht einem Totalverlust. Der Preis eines Turbo-Calls mit begrenzter Laufzeit wird (ohne Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses) wie folgt berechnet: (Kurs des Basiswertes Basispreis) + Aufgeld Für den Turbo-Put gilt analog: (Basispreis Kurs des Basiswertes) + Aufgeld Die mit einem Turbo-Optionsschein mit Laufzeitbegrenzung verbrieften Ansprüche können nur gegenüber dem Emittenten, wie zum Beispiel Vontobel, geltend gemacht werden. Folglich ist bei einem Turbo-Optionsschein mit begrenzter Laufzeit neben der Einschätzung genannter Auswahlkriterien die Abschätzung der Bonität des Emittenten erforderlich, d.h., wird der Emittent bei Fälligkeit in der Lage sein, die Inhaberschuldverschreibung zu tilgen, oder besteht die Gefahr, dass es wegen Zahlungsverzugs oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten zu einem Geldverlust kommt (Emittentenrisiko, Insolvenzrisiko). Risikoaufklärung und Aufgeld Da es sich bei Turbo-Optionsscheinen mit Laufzeitbegrenzung um besonders risikoreiche Instrumente der Kapitalanlage handelt, benötigen Anleger Erfahrung mit derartig risikoreichen Finanzinstrumenten sowie entsprechende Risikotragfähigkeit. Deshalb müssen Sie bei Ihrer Bank oder Ihrem Broker nach entsprechender Aufklärung ein Formular ausfüllen, dass Sie über die Risiken aufgeklärt wurden. Ein Turbo-Optionsschein ähnelt von der Funktionsweise einer Future-Position am Terminmarkt. Während Anleger dort die sogenannte Margin hinterlegen müssen, hat der Käufer eines Turbo-Optionsscheines nur den Differenzbetrag zwischen Basispreis und Kurs des Basiswertes aufzubringen, obwohl er an der gesamten Kursbewegung des Basiswertes partizipiert. Der fehlende Kapitaleinsatz wird wirtschaftlich betrachtet als Kredit von Vontobel bereitgestellt. Dafür fallen natürlich Finanzierungskosten an. Diese werden in Form des Aufgelds auf den inneren Wert erhoben. Das Aufgeld ist unabhängig von der impliziten Volatilität und wird bis zum Laufzeitende weitgehend linear abgebaut. 14

15 Turbo-Optionsschein mit begrenzter Laufzeit im Beispiel Wichtige Begriffe im Überblick Der Basiswert Der Basiswert ist das einem Turbo-Optionsschein zugrunde liegende Finanzinstrument. Die Wertentwicklung des Turbo-Optionsscheines und damit ein möglicher Rückzahlungserfolg am Laufzeitende sind maßgeblich abhängig von der Wertentwicklung des Basiswertes. Basiswert ist regelmäßig eine Aktie, ein Index, ein Rohstoff, ein Future- Kontrakt oder eine Währung. Im Sonderfall, dass der X-DAX den Basiswert darstellt (X-Turbo-Optionsscheine), sollten Anleger beachten, dass ein Knock-out-Ereignis zu den Handelszeiten des X-DAX und des DAX möglich ist, insgesamt also von 8.00 bis Uhr. Das Risiko des Eintritts eines Knock-out-Ereignisses und eines damit verbundenen Totalverlusts des eingesetzten Kapitals ist bei X-Turbo-Optionsscheinen also deutlich erhöht. Der Basispreis Der Basispreis (englisch: Strike) eines Turbo-Optionsscheines ist relevant für die Abrechnung des Turbo- Optionsscheines am Laufzeitende und ist damit mit maßgeblich für den späteren inneren Wert. Bei Vontobel entspricht der Basispreis eines Turbo-Optionsscheines stets auch der Knock-out-Barriere. Die Knock-out-Barriere Berührt oder unterschreitet (Call) bzw. berührt oder überschreitet (Put) der Basiswert die Knock-out-Barriere, kommt es unmittelbar zum Eintritt des Knock-out- Ereignisses. In diesem Fall erhält der Anleger automatisch am fünften Bankarbeitstag nach dem Knock-out-Ereignis einen Betrag in Höhe von EUR 0,001 je Turbo-Optionsschein, was einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals gleichkommt. Bleibt die Knock-out-Barriere unberührt, erhält der Anleger am Laufzeitende einen Abrechnungsbetrag, der der Differenz entspricht, um die der Bewertungskurs des Basiswertes am Bewertungstag den Basispreis überschreitet (Call) bzw. unterschreitet (Put), jeweils dividiert durch das Bezugsverhältnis. Das Bezugsverhältnis Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Turbo-Optionsscheine nötig sind, um eine Einheit des Basiswertes abzubilden. Bei Turbo-Optionsscheinen auf Aktien beträgt das Bezugsverhältnis oft 10:1 (bzw. 0,1 ausgedrückt als Dezimalzahl). D.h., zehn Turbo-Optionsscheine geben die Kursbewegung einer Aktie wieder (10:1) bzw. ein Turbo- Optionsschein bildet 0,1 Einheiten des Basiswertes ab (0,1). Bei Indizes hingegen beträgt das Bezugsverhältnis in der Regel 100:1 (bzw. 0,01 ausgedrückt als Dezimalzahl). Ein Turbo-Optionsschein (Call) auf den DAX, der am Bewertungstag bei einem Basispreis von Punkten einen Bewertungskurs von Punkten hätte, würde in diesem Fall zu zehn Euro ( ) : (100:1) bzw. [( ) 0,01] zurückgezahlt. Gearing, Delta und Hebel Das Gearing gibt den theoretischen Hebel an. Dieser errechnet sich (ohne Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses) wie folgt: Kurs des Basiswertes Turbo-Optionsscheinpreis Turbo-Optionsscheine vollziehen wie klassische Optionsscheine in der Regel jedoch nur einen Teil der Bewegung des Basiswertes nach. Ausnahme sind Turbo-Optionsscheine, deren Basiswert bereits sehr weit über dem Basispreis notiert. Ansonsten vollzieht der Turbo-Optionsschein nur einen gewissen Prozentsatz der Bewegung des Basiswertes nach. Dieser Prozentsatz findet sich in der Kennzahl»Delta«wieder. Ein Delta von 0,90 beispielsweise bedeutet, dass der Turbo-Optionsschein 90% der Kursbewegung des Basiswertes abbildet. Im Prinzip gilt: je näher der Basiswert eines Turbo-Optionsscheines am Basispreis notiert, desto geringer ist das Delta und vice versa. Multipliziert man das Delta mit dem Gearing, ergibt sich der tatsächliche Hebel. Hat ein Turbo-Optionsschein einen tatsächlichen Hebel von 5, bedeutet das, dass der Turbo-Optionsschein näherungsweise um fünf Prozent steigt, wenn der Basiswert um ein Prozent zulegt (Call). Bei Turbo-Optionsscheinen des Typs Put ist der Hebel ein negativer Wert, da der Turbo-Optionsschein die Bewegung des Basiswertes umkehrt. Anleger sollten beachten, dass der Hebel eine dynamische Kennzahl ist, die sich während der Laufzeit in Abhängigkeit des Basiswertkurses und des Preises des Turbo-Optionsscheines verändert. Anders als ein klassischer Optionsschein weist ein Turbo- Optionsschein des Typs Call während der Laufzeit nur dann einen positiven inneren Wert auf, wenn der Basiswert über der Knock-out-Barriere, die bei Produkten von Vontobel dem Basispreis entspricht, notiert. Ein Berühren oder Unterschreiten der Knock-out-Barriere führt zum sofortigen wertlosen Verfall des Turbo-Optionsscheines. Die Laufzeit endet in diesem Fall vorzeitig, und der Anleger erleidet einen Totalverlust seines eingesetzten Kapitals. Somit wird ein Turbo-Optionsschein des Typs Call nur dann mit einem inneren Wert die Laufzeit beenden, sofern es nicht vor dem Bewertungstag zum Eintritt eines Knock-out Ereignisses kommt. Der Anleger erhält in diesem Fall stets den Differenzbetrag, um den der maßgebliche Referenzpreis des Basiswertes am Bewertungstag den Basispreis überschreitet, unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses. Einen Gewinn erzielt der Anleger, sofern der Basiswert über der Break-even-Marke schließt. 15

16 Der Turbo-Optionsschein (Call) im Beispiel Turbo-Call auf die Aktien AG: Basiswert: Aktien AG Basispreis: EUR 100,00 Barriere: EUR 100,00 Aktueller Briefkurs: EUR 2,20 Bezugsverhältnis: 10:1 Aktueller Kurs Aktien AG EUR 120,00 Referenzpreis: Schlusskurs Basiswert am Bewertungstag Break-even: EUR 122,00 Gearing: 5,45 Delta: 0,80 Hebel: 4,36 Der Kurs, ab dem der Anleger seinen Einsatz erwirtschaftet hat, der Break-even, errechnet sich wie folgt: Basispreis + aktueller Kurs des Turbos / Bezugsverhältnis Im Beispiel also: Somit wird ein Turbo-Call in der Regel mit einem inneren Wert die Laufzeit beenden, sofern er die Fälligkeit erlebt. Der Anleger erhält in diesem Fall stets den Differenzbetrag aus finalem Bewertungskurs des Basiswertes und dem Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis vergütet. Einen Gewinn erzielt der Anleger, sofern der Basiswert über der Break-even-Marke schließt. Rückzahlungsprofil eines Turbo-Optionsscheines des Typs Call im Beispiel Gewinn Ertrag in Euro 0 Basispreis/Barriere 2 1 Aktie Turbo-Call Break-even EUR 100,00 + EUR 2,20 x ( 10 1 ) = EUR 122,00 Verlust Verlust Gewinn Aktienkurs Das Gearing, also der theoretische Hebel, berechnet sich im Beispiel wie folgt: EUR 120,00 / 10 1 = 5,45 EUR 2,20 Wenn das Delta 0,80 beträgt, wird der faktische Hebel im Beispiel also bei 4,36 liegen. Das bedeutet: Steigt der Kurs der Aktien AG um ein Prozent, wird der Turbo-Call etwa um 4,40% steigen. Am Bewertungstag sind nun die folgenden Szenarien möglich: Anders als beim klassischen Optionsschein ist beim Turbo- Call nur das Szenario möglich, dass der Basiswert auf oder über dem Basispreis notiert. Ein Fallen unter den Basispreis ist während der Laufzeit nicht möglich, da dort stets auch die Knock-out-Barriere liegt. Daher würde die Laufzeit stets vorab beendet, wenn der Basispreis unterschritten wird. 1. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Turbo-Optionsscheines des Typs Call deutlich über dem Basispreis. Für Inhaber eines Turbo-Optionsscheines ist dieses Szenario der Idealfall. Der Turbo-Optionsschein hat das Aufgeld erwirtschaftet und einen höheren inneren Wert als beim Kauf. Der Anleger erzielt einen Gewinn. 2. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Turbo-Optionsscheines des Typs Call über dem Basispreis, aber unter dem Break-even. Der Turbo-Optionsschein hat am Laufzeitende einen entsprechenden inneren Wert und wird zu diesem ausgezahlt. Allerdings liegt der Auszahlungsbetrag unter dem Kaufpreis des Turbo-Optionsscheines. Dem Anleger entsteht somit ein Teilverlust. 3. Zu irgendeinem Zeitpunkt berührt oder unterschreitet der Basiswert die Knock-out-Barriere. Es kommt zum sofortigen Eintritt des Knock-out-Ereignisses und der Anleger erhält am fünften Bankarbeitstag nach dem Knock-out-Ereignis einen Betrag von EUR 0,001 je Turbo-Optionsschein gutgeschrieben, was einem Totalverlust gleichkommt. 16

17 Der Turbo-Optionsschein (Put) im Beispiel Turbo-Put auf die Aktien AG: Basiswert: Aktien AG Basispreis: EUR 100,00 Aktueller Briefkurs: EUR 1,70 Bezugsverhältnis: 10:1 Aktueller Kurs Aktien AG EUR 85,00 Referenzpreis: Schlusskurs Basiswert am Bewertungstag betrag aus finalem Bewertungskurs des Basiswertes und dem Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis vergütet. Einen Gewinn erzielt der Anleger, sofern der Basiswert unter der Break-even-Marke schließt. Rückzahlungsprofil eines Turbo-Optionsscheines des Typs Put im Beispiel Break-even: EUR 83,00 Gearing: 5 Delta: 0,90 Hebel: 4,50 Gewinn Turbo-Put Aktie Der Kurs, ab dem der Anleger seinen Einsatz erwirtschaftet hat, der Break-even, errechnet sich wie folgt: Basispreis aktueller Kurs des Turbos / Bezugsverhältnis Ertrag in Euro 0 2 Basispreis/Barriere Im Beispiel also: EUR 100,00 EUR 1,70 x ( 10 1 ) = EUR 83,00 Das Gearing, also der theoretische Hebel, berechnet sich im Beispiel wie folgt: EUR 85,00 / 10 1 = 5 EUR 1,70 Im vorgegebenen Beispiel liegt das Delta bei 0,90. Der Hebel liegt somit bei 4,50. Das bedeutet: fällt der Kurs der Aktien AG um ein Prozent, wird der Turbo-Put etwa um 4,50% steigen. Am Bewertungstag sind nun die folgenden Szenarien möglich: Anders als beim klassischen Optionsschein ist beim Turbo- Put nur das Szenario möglich, dass der Basiswert auf oder unter dem Basispreis notiert. Ein Steigen über den Basispreis ist während der Laufzeit nicht möglich, da dort stets auch die Knock-out-Barriere liegt. Daher würde die Laufzeit stets vorab beendet, wenn der Basispreis erreicht wird. Somit wird ein Turbo-Put in der Regel mit einem inneren Wert die Laufzeit beenden, sofern er die Fälligkeit erlebt. Der Anleger erhält in diesem Fall stets den Differenz- Verlust 1 Gewinn Break-even Verlust Aktienkurs 1. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Turbo-Optionsscheines des Typs Put deutlich unter dem Basispreis. Für den Inhaber des Turbo-Optionsscheines ist dieses Szenario der Idealfall. Der Turbo-Optionsschein hat einen hohen inneren Wert, der über dem Kaufpreis des Turbo- Optionsscheines liegt. Der Anleger erwirtschaftet einen Gewinn. 2. Zum Laufzeitende notiert der Basiswert eines Turbo- Optionsscheines des Typs Put unter dem Basispreis, aber über dem Break-even. Der Turbo-Optionsschein hat am Laufzeitende einen inneren Wert und wird zu diesem ausgezahlt. Allerdings liegt der Auszahlungsbetrag unter dem Kaufpreis des Turbo-Optionsscheines. Dem Anleger entsteht somit ein Teilverlust. 3. Zu irgendeinem Zeitpunkt berührt oder überschreitet der Basiswert die Knock-out-Barriere. Es kommt zum sofortigen Eintritt des Knock-out-Ereignisses und der Anleger erhält am fünften Bankarbeitstag nach dem Knock-out-Ereignis einen Betrag von EUR 0,001 je Turbo-Optionsschein gutgeschrieben, was einem Totalverlust gleichkommt. 17

18 Der Turbo-Optionsschein während der Laufzeit Der Erwerb während der Laufzeit Während der Laufzeit betreibt Vontobel unter normalen Marktverhältnissen einen Sekundärmarkt im Freiverkehr verschiedener Börsenplätze, der einen liquiden Handel nicht nur für den Verkauf, sondern auch für den Kauf bereits emittierter Turbo-Optionsscheine ermöglicht. Gleichzusetzen mit der Anlagemotivation zum Emissionszeitpunkt erwarten Sie für ausgesuchte Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen) in einem definierten Zeitraum der Restlaufzeit des Optionsscheines eine bestimmte Wertentwicklung, die Ihnen ermöglicht, mit dem Optionsschein eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Kursverhalten und Ausübung Verschiedene Parameter haben während der Laufzeit Einfluss auf den Kurs des Optionsscheines. Dazu gehört insbesondere die Entwicklung des Basiswertes sowie dessen Schwankungsbreite (Volatilität), wenn sich der Kurs des Basiswertes der Barriere nähert. Daneben haben noch die Restlaufzeit, die Höhe des Hebels und bei Turbo-Optionsscheinen auf Aktien und Aktienindizes auch noch die Dividende einen Einfluss auf die Preisbildung beim Turbo- Optionsschein. Notiert der Basiswert in ausländischer Währung, beeinflusst zudem der jeweilige Wechselkurs den Preis des Turbo-Optionsscheines. Die Rechte aus den Turbo-Optionsscheinen kann der Inhaber nur am Laufzeitende (europäische Option) gegenüber dem Emittenten Vontobel geltend machen. Der Inhaber kann den Turbo-Optionsschein jedoch jederzeit während der Laufzeit im Sekundärmarkt zu den jeweils gültigen Geldkursen wieder veräußern. 18

19 Profil und Funktionalität eines Open-End-Turbo-Optionsscheines Ein Open-End-Turbo-Optionsschein bildet grundsätzlich den Differenzbetrag zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Basispreis ab. Damit der Anleger einen positiven Ertrag erzielt, muss der Basiswert bei einem Open-End- Turbo-Optionsschein des Typs Call gegenüber dem Niveau zum Kaufzeitpunkt steigen, bei einem Open-End-Turbo- Optionsschein des Typs Put fallen. Darüber hinaus muss die Knock-out-Barriere, die bei Produkten von Vontobel dem Basispreis entspricht, unberührt bleiben. Berührt oder unterschreitet (Call) bzw. überschreitet (Put) der Basiswert die Knock-out-Barriere, kommt es zum sofortigen Eintritt des Knock-out-Ereignisses und der Anleger erhält einen Betrag in Höhe von EUR 0,001 je Open-End-Turbo- Optionsschein gutgeschrieben. Wirtschaftlich bedeutet dies einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Der Preis eines Open-End-Turbo-Optionsscheines Call wird (ohne Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses) grundsätzlich wie folgt berechnet: (Kurs des Basiswertes Basispreis) Für den Open-End-Turbo-Optionsschein Put gilt analog: (Basispreis Kurs des Basiswertes) Da die Papiere keine Laufzeitbegrenzung haben, ist das Übertragen der Finanzierungskosten durch ein Aufgeld, das sukzessive abgebaut wird, nicht möglich. Daher wird bei Open-End-Turbo-Optionsscheinen täglich der Basispreis (und die Knock-out-Barriere entsprechend) angepasst. Aufgrund dessen können Anleger auch einen Totalverlust erleiden, wenn sich der Basiswert über einen längeren Zeitraum gar nicht bewegt. Vontobel veröffentlicht Anpassungen der Open-End-Turbo-Optionsscheine unter und leitet diese an Börsen und Finanzportale weiter. Die mit einem Turbo- Optionsschein ohne Laufzeitbegrenzung verbrieften Ansprüche können nur gegenüber dem jeweiligen Emittenten, wie zum Beispiel Vontobel, erhoben werden. Folglich ist bei einem Turbo-Optionsschein ohne begrenzte Laufzeit neben der Einschätzung genannter Auswahlkriterien die Abschätzung der Bonität des Emittenten erforderlich (Emittentenrisiko, Insolvenzrisiko), d.h., wird der Emittent bei Fälligkeit in der Lage sein, die Inhaberschuldverschreibung zu tilgen, oder besteht die Gefahr, dass es wegen Zahlungsverzugs oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten zu einem Geldverlust kommt. Wichtige Begriffe im Überblick Der Basiswert Der Basiswert ist das zugrunde liegende Instrument des Open-End-Turbo-Optionsscheines. An der Wertentwicklung des Basiswertes misst sich der Anlageerfolg des Open-End-Turbo-Optionsscheines. Als Basiswert dienen neben Aktien auch Indizes, Rohstoffe, Future-Kontrakte und Währungen. Open-End-X-Turbo-Optionsscheine stellen einen Sonderfall dar. Anleger müssen hier beachten, dass ein Knock-out zu den Handelszeiten des X-DAX und des DAX möglich ist, dementsprechend also von 8.00 bis Uhr! Das Risiko des Eintrittes eines Knockout-Ereignisses und eines entsprechenden Totalverlusts ist bei Open-End-X-Turbo-Optionsscheinen also deutlich erhöht. Das Bezugsverhältnis Das Bezugsverhältnis gibt an, welche Anzahl Open-End- Turbo-Optionsscheine nötig ist, um eine Einheit des Basiswertes abzubilden. Bei Open-End-Turbo-Optionsscheinen auf Aktien beträgt das Bezugsverhältnis oft 10:1 (Anzahl Scheine je Basiswert) beziehungsweise 0,1 (Anzahl Basiswerte je 1 Schein), d.h., zehn Open-End-Turbo-Optionsscheine geben die Kursbewegung einer Aktie wieder. Bei Indizes hingegen beträgt es in der Regel 100:1 (0,01). Ein Open-End-Turbo-Optionsschein Call auf den DAX, der bei einem Basispreis von Punkten einen Basiswertkurs von Punkten hätte, würde in diesem Fall etwa sechs Euro [( ) : (100:1) bzw. ( ) 0,01] kosten. Hebel Der Hebel errechnet sich (ohne Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses) als: Kurs des Basiswertes Open-End-Turbo-Optionsschein-Preis Der Hebel gibt an, um welchen Faktor der Open-End- Turbo-Optionsschein die Bewegung des Basiswertes überproportional wiedergibt. Ein Hebel von 5 bedeutet, dass ein Open-End-Turbo-Optionsschein um fünf Prozent steigt, wenn der Basiswert um ein Prozent steigt. Anleger sollten beachten, dass der Hebel stets in beide Richtungen wirkt, sie also auch einem überproportionalen Risiko ausgesetzt sind und mithin der Totalverlust schneller eintreten kann. Im Prinzip gilt dabei: je näher der Basiswert am Basispreis notiert, desto höher ist der Hebel und umgekehrt. 19

20 Der Open-End-Turbo-Optionsschein (Call und Put) im Beispiel Open-End-Turbo-Optionsschein Call auf die Aktien AG: Basiswert: Aktien AG Basispreis: EUR 100,00 Knock-out-Barriere: EUR 100,00 Aktueller Briefkurs: EUR 2,50 Bezugsverhältnis: 10:1 Aktueller Kurs Aktien AG EUR 125,00 Hebel: 5 Annahme: Der Anleger hält den Open-End-Turbo- Optionsschein Call auf die Aktien AG ein Jahr lang. Der Kurs der Aktien AG steht nach diesem Jahr bei EUR 150,00, die Knock-out-Barriere wurde während der Haltedauer nicht berührt. Die Finanzierungskosten betragen drei Prozent pro Jahr. Der Hebel zum Zeitpunkt des Kaufes berechnet sich im Beispiel wie folgt: Open-End-Turbo-Optionsschein Put auf die Aktien AG: Basiswert: Aktien AG Basispreis: EUR 100,00 Knock-out-Barriere: EUR 100,00 Aktueller Briefkurs: EUR 2,00 Bezugsverhältnis: 10:1 Aktueller Kurs Aktien AG EUR 80,00 Hebel: 4 Annahme: Der Anleger hält den Open-End-Turbo-Optionsschein Put auf die Aktien AG ein Jahr lang. Der Kurs der Aktien AG steht nach diesem Jahr bei EUR 65,00, die Knockout-Barriere wurde während der Haltedauer nicht berührt. Die Finanzierungskosten betragen drei Prozent pro Jahr. Der Hebel zum Zeitpunkt des Kaufes des Open-End-Turbo- Optionsscheines Put berechnet sich im Beispiel wie folgt: EUR 125,00 / 10 EUR 80,00 / 10 1 = 5 1 = 4 EUR 2,50 EUR 2,00 Angenommen der Basispreis (entsprechend auch die Knock-out-Barriere) ist um drei Prozent auf EUR 103,00 gestiegen, dann berechnet sich der innere Wert des Open-End-Turbo-Optionsscheines Calls wie folgt: (Aktueller Kurs des Basiswertes Basispreis) / Bezugsverhältnis Im Beispiel also: (EUR 150,00 EUR 103,00) / 10 = EUR 4,70 1 Da der Kaufkurs EUR 2,50 betrug, beläuft sich der Gewinn des Anlegers auf 88%, während der Basiswert 20% zulegen konnte. Der Open-End-Turbo-Optionsschein Call ist prozentual also näherungsweise fünfmal so stark gestiegen. Die»fehlenden«zwölf Prozent resultieren aus der Anpassung des Basispreises. Hätte sich der Kurs der Aktien AG hingegen gegenläufig entwickelt, hätte der Anleger ebenso überproportionale Verluste erlitten. Kommt es zu einem Knock-out-Ereignis, werden dem Anleger am fünften Bankarbeitstag nach dem Knock-out-Ereignis EUR 0,001 je Open-End-Turbo-Optionsschein gutgeschrieben. Dies entspricht wirtschaftlich einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Der Basispreis ist um drei Prozent auf EUR 97,00 gefallen. Der innere Wert des Open-End-Turbo-Optionsscheines Put berechnet sich wie folgt: (Basispreis aktueller Kurs des Basiswertes) / Bezugsverhältnis Im Beispiel also: (EUR 97,00 EUR 65,00) / 10 = EUR 3,20 1 Da der Kaufkurs zwei Euro betrug, beläuft sich der Gewinn des Anlegers auf 60%, während der Basiswert um 18,75% gefallen ist. Der Open-End-Turbo-Optionsschein Put ist prozentual sogar 3,2-mal so stark gestiegen wie der Basiswert. Hätte sich der Kurs der Aktien AG hingegen gegenläufig entwickelt, hätte der Anleger ebenso überproportionale Verluste erlitten. Kommt es zu einem Knockout-Ereignis, werden dem Anleger auch in diesem Fall am fünften Bankarbeitstag nach dem Knock-out-Ereignis EUR 0,001 je Open-End-Turbo-Optionsschein gutgeschrieben. Dies entspricht wirtschaftlich wiederum einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals. 20

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