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1 marketsinsight März 2014 Ausgabe Deutschland Der Newsletter für professionelle Investoren Aktien I Renten I Asset Allokation Thema des Monats: Discountstrategien im Umfeld geringer Volatilitäten Seite 4 Neue Impulse Konjunkturerholung in der Eurozone hebt die Stimmung I Seite 3

2 02 Editorial marketsinsight März 2014 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, irrt sich der Marktkonsenus erneut? Während sich die Prognosen über eine ersehnte weltweite Konjunkturbeschleunigung in 2014 zum Jahreswechsel überschlugen, verliefen die letzten Wochen ernüchternd. Die erneuten Währungsturbulenzen in einigen Emerging Markets sowie schwache Konjunkturzahlen aus den USA drückten zunehmend auf die Stimmung, für Letztere ist zu viel Pessimismus aber kaum angebracht. So sind für die zuletzt schwachen Zahlen vor allem kurzfristige Faktoren wie das ungewöhnlich kalte Wetter verantwortlich. Die mittelfristig positiven Rahmendaten gelten nach wie vor, zum Beispiel kein bremsender Staatsbeitrag nach der Einigung im Haushaltsstreit, ein verbesserter Arbeitsmarkt und steigende Aktienpreise. Selbst von den bislang enttäuschenden Ausrüstungsinvestitionen könnten angesichts eines Nachholbedarfs Impulse ausgehen. Nach einem schwachen ersten Quartal sollte die US-Wirtschaft über genügend Kraft verfügen, um auf den erwarteten Wachstumspfad von drei Prozent zurückzufinden. Auch in den Emerging Markets ist keineswegs alles grau in grau. Die Währungsabwertungen haben die Wettbewerbssituation verbessert. Gleichzeitig zeigen Reformen erste Wirkung. Daher waren Indien und Indonesien aus den berühmten Fragile Five -Ländern kaum von den jüngsten Turbulenzen betroffen. In Südafrika und Brasilien verbessert sich zumindest die Handelsbilanz, und auch für China erscheint allzu große Skepsis nicht angebracht. Rekordhohe Devisenreserven von fast Milliarden US-Dollar schaffen genügend Spielraum, um schwankende Banken und Schattenbanken aufzufangen. Gleichzeitig tragen die Krisenherde Ukraine, Argentinien und Venezuela nur einen verschwindend kleinen Teil zur Weltwirtschaft bei. Von weitaus größerer Bedeutung ist die deutliche Konjunkturerholung in der rezessionsgeplagten Eurozone. Die Zuversicht auf eine Wachstumsbeschleunigung der Weltwirtschaft 2014 sollte nicht vorschnell aufgegeben werden. Zwar dürfte die Dynamik schwächer ausfallen als kürzlich erwartet, eine Drei vor dem Komma bleibt jedoch erreichbar. Auch wenn keine Phase deutlich steigender Zinsen droht, sollten sich Anleger ab Frühjahr auf Rückschläge an den zuletzt haussierenden Rentenmärkten einstellen. Christian Heger ist Geschäftsführungsmitglied und Chief Investment Officer bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Inhalt Asset Allokation Aktuelle Entwicklungen aufmerksam verfolgen Seite 3 Thema des Monats Discountstrategien lohnen bei geringen Volatilitäten Seite 4 Aktien Welt unter dem Strich im Wachstumsmodus Seite 5 Renten Die Renditejagd der Anleger hält an Seite 6 Kontakt Seite 7 Impressum Herausgeber HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH Anschrift Herausgeber und Redaktion HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH Königsallee 21/23, Düsseldorf Copyright: HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH 2014 Verantwortliche Redakteure Kathrin Quandt, Corinna Voglis Gestaltung und Produktion Mike Communications, Köln Druck SD Service-Druck GmbH & Co. KG, Neuss Fotos Thinkstock; Titel: S. 3: Ronniechua S. 4: Luke Arms Ihr Christian Heger Stand: 11. März 2014

3 marketsinsight März 2014 Asset Allokation 03 Entwicklungen aufmerksam verfolgen ASSET ALLOkATION: Die Chancen auf eine Wachstumsbeschleunigung der Weltwirtschaft stehen nicht schlecht. Hierzu tragen die Eurozone und Stabilisierungserfolge in den Emerging Markets bei. Inflationsdruck zeichnet sich weder in den USA noch in Europa ab. Die Notenbanken haben daher keinen Anlass, von ihrer Nullzinspolitik abzurücken. Das unverändert rückläufige Kreditvolumen signalisiert der Europäischen Zentralbank sogar einen weiteren expansiven Handlungsbedarf. Die weltweiten Aktienmärkte zeigten in den vergangenen Wochen eine bemerkenswerte Aufwärtsbewegung, zumindest gab es weder von Konjunktur- noch von Liquiditätsseite neue positive Impulse. Ausgehend von der geopolitischen Lage musste mit der Zuspitzung der Situation in der Ukraine sogar erstmals seit Jahren ernsthafter Gegenwind geduldet werden. Baut sich hier ein hohes Rückschlagsrisiko auf? weder eine taumelnde Ukraine, mit einem Anteil am Welt-Bruttoinlandsprodukt von 0,5 Prozent, noch eine schwache russische Wirtschaft mit einem Anteil von etwa 2,5 Prozent. Lediglich eine unwahrscheinliche, längere kriegerische Auseinandersetzung mit der Folge von beispielsweise sprunghaft höheren Energiepreisen könnte dieses Szenario bedrohen. Auch von der Geldpolitik sind keine größeren Belastungen erkennbar. Ein hoher Übergewichtung von Aktien Daher gilt nach wie vor: Das Goldilock-Szenario wachsende Wirtschaft, trotzdem niedrige Zinsen ist intakt. Während dieses Szenario in der Vergangenheit nicht selten zu Investitionsblasen geführt hat, fehlen dafür derzeit zumindest an den internationalen Aktienmärkten die Anhaltspunkte. Zwar ist der amerikanische Aktienmarkt bereits über seinen langfristigen Durchschnitten bewertet, die steigenden Gewinne begrenzen jedoch das Risiko. Die europäischen Aktienmärkte dagegen weisen unverändert kaum eine Bewertungsprämie zu ihrer Vergangenheit auf. Allerdings bedarf es auch endlich einmal steigender Gewinne, um höhere Kurse zu rechtfertigen. Mit der Konjunkturerholung in der Peripherie stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Trotz der schwer kalkulierbaren Risiken in der Ukraine halten wir daher an unserer empfohlenen Übergewichtung von Aktien fest. Auch die Favoritenrolle Europas hat weiter Bestand. Selbst wenn die Eurozone geopolitisch näher an diesem Krisenherd liegt, ist der Bewertungsabstand zu den USA einfach zu groß, um ignoriert zu werden. Anleger sollten die Situation in der Ukraine daher weiter sorgfältig verfolgen. Gegenwärtig zumindest stellen Korrekturen aber weiter Zukaufgelegenheiten dar. Positiver Ausblick trotz Krim-Frage Der Blick auf die Weltkonjunktur gibt zunächst Entwarnung. Zu Jahresbeginn neigten in den USA zwar einige Sektoren wetterbedingt zur Schwäche, mit dem Wegfall der haushaltspolitischen Belastungen sollten sich jedoch im Frühjahr die Aufwärtskräfte wieder durchsetzen. Noch beeindruckender ist das aktuelle Comeback der Eurozone. Trotz des starken Euros und der schwachen Emerging Markets hielten sich die Stimmungsindikatoren im Industrie- und Dienstleistungssektor nahezu auf ihrem erreichten hohen Niveau. Dank des milden Winters wird die Eurozone bereits für das erste Quartal mit einem soliden Wachstum aufwarten. Zusammen mit den ersten Stabilisierungserfolgen in einigen Emerging Markets wie Indien und Indonesien stehen die Chancen auf eine Wachstumsbeschleunigung der Weltwirtschaft nicht schlecht. Diesen Ausblick verändern Asset Allokation: Das Portfolio unter der Lupe Benchmark 25 % 25 % 20 % 28 % (25%) 15 % 10 % 7,5 % 5 % 12,5 % Empfohlene Gewichtung 15 % 8,5 % 5 % (8 %) 7,5 % Quelle: HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH; Vormonatsangaben in Klammern Stand: % Fixed Income: Staatsanleihen Euroland Corporate Bonds Euro Inv. Grade Staatsanleihen Emerging Markets Welt Aktien: Aktien Europa Aktien Asien (inkl. Japan) Aktien USA Aktien Emerging Markets Welt ex Asien

4 04 Thema des Monats marketsinsight März 2014 lohnenswert bei geringen Volatilitäten STRATEGIE: Mit Discountstrategien lassen sich auch bei geringeren Volatilitäten attraktive Rendite-Risiko-Profile darstellen. Der HSBC- Experte Florian Reibis erklärt die Details. Die Risikoprämien vieler Asset-Klassen der ent wickelten Welt befinden sich in der Nähe ihrer mehrjährigen Tiefstände. Dies trifft auch auf die impli ziten Volatilitäten europäischer oder ameri kanischer Aktienindizes zu, die unterhalb langjähriger Durchschnittswerte liegen. Entsprechend niedrig notieren die Optionsprämien, deren Haupt einflussfaktor die implizite Volatilität ist. Für Discount strukturen scheint das Ertragspotenzial also zunächst geringer zu sein als noch vor einigen Jahren. Doch es gibt Techniken, die Erträge in diesem Umfeld steigern können. Korrekturen abwarten In Phasen unterdurchschnittlich hoher Volatilitäten ist die Zeitstruktur, also das Volatilitätsniveau in Abhängigkeit der Restlaufzeit der Position, in der Regel ansteigend. Das heißt, kurzlaufende Optionen werden mit deutlich geringeren Volatilitäten gepreist als langlaufende Optionen. Solange dieses Verhältnis besteht, rollt die Discountstruktur auf der Volatilitätskurve herunter und wird entsprechend mit der kürzer werdenden Restlaufzeit auch mit geringeren Volatilitäten also höherem Preis bewertet. So kann die Maximalrendite überproportional schnell vereinnahmt werden. Durch vorfälliges Rollen sind realisierte Renditen deutlich oberhalb der anfangs erworbenen Maximalrenditen erreichbar. Neuinvestitionen sollten sukzessive in Marktkorrekturphasen vorgenommen werden. Hier ist nicht nur das Marktniveau geringer, sondern auch das Volatilitätsniveau höher. Beides ermöglicht eine höhere Maximalrendite bei gleichem Sicherheitspuffer. Folgt darauf eine Marktberuhigung, wird außerdem die Maximalrendite überproportional schnell vereinnahmt. Die rasche Vereinnahmung ist für eine attraktive Wertentwicklung notwendig, da Handlungsspielräume zum vorzeitigen Florian Reibis ist Leiter Portfoliomanagement Strukturierte Produkte bei HSBC Global Asset Management (Deutschland). Reinvestieren geschaffen werden. Außerdem sinkt das Risiko im Portfolio, da die Aktienmarktsensitivität mit der fallenden Maximalrendite eben falls abnimmt. Bei anhaltend niedrigem Volatilitätsniveau, wie es im zweiten Halbjahr 2013 vorherrschte, sind Positionen in Long Calls vorteilhaft, um die Volatilitätssensitivität auf niedrigem Niveau nicht mehr zu erhöhen, aber trotzdem Aktienmarkt-Exposure zu generieren. Bei Korrekturen wäre der Verlust auf die Call-Prämie beschränkt und damit im Allgemeinen geringer als bei Investition in eine Discountstruktur mit gleicher Aktienmarktsensitivität. Weiterer Pluspunkt der Calls ist ein steigendes Delta bei weiter steigenden Aktienmärkten, aber ein fallendes Delta bei Korrekturen. Attraktive Rendite-Risiko-Profile Die Finanzierung der Call-Prämie erfolgt aus dem Zeitwert der Discountstrukturen. Dies ist bei ausreichend lang laufenden Call-Optionen möglich. Verfallen die Calls in einer Korrektur wertlos, wären die Reinvestitionsmöglichkeiten für Discountstrukturen mit hoher Wahrscheinlichkeit attraktiver als zum Zeitpunkt des Kaufs des Calls selbst (der ja gerade eine Alternative zur Discountstruktur darstellte). Mit den genannten Techniken lassen sich auch bei geringeren Volatilitäten attraktive Rendite-Risiko-Profile darstellen. Dazu ist ein ständiges Monitoring der (Risiko-)Parameter in Echtzeit (Delta, Vega und Theta) notwendig.

5 marketsinsight März 2014 Aktien 05 Die Welt bleibt im Wachstumsmodus Aktien: Angesichts der politischen Spannungen in der Ukraine sollte die Möglichkeit einer steigenden Nervosität nicht unterschätzt werden. Sie stellt aktuell allerdings keinen Game-Changer dar. Die Welt bleibt somit im Wachstumsmodus. Wenige Zehntelprozent mehr oder weniger können keine rationale Strategieänderung auslösen. Zudem haben wir, zuletzt bestätigt durch die Eu - ro päische Zentralbank, weiterhin das Argument einer reichlichen Liquiditätsversorgung der Weltwirtschaft. Hier ist für längere Zeit keine Trend - wende zu erkennen. Das Tempo mag gedrosselt werden, Stichwort Tapering, von einer Liquiditätsverknappung kann jedoch keine Rede sein. Die letzten Unternehmensergebnisse waren im Großen und Ganzen im Einklang mit den, zugegebenermaßen im Zeitverlauf nach unten revidierten, Erwartungen. Das erste Quartal des laufenden Jahres ist beinahe verstrichen, und an den Aktienmärkten war erneut viel Bewegung zu beobachten. Einer freundlichen ersten Januarhälfte folgte Anfang Februar ein rapider Wechsel in den Rückwärtsgang, der beispielsweise deutsche Aktien um etwa sieben Prozent verbilligte. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um Aktienpositionen aufzustocken. Es folgte ein rascher Wiederanstieg in etwa auf die Höchststände aus dem Januar, ehe die Ereignisse rund um die Ukraine zu neuer Verunsicherung und zu Kursrückgängen führten. Ein ähnliches Muster hatten wir zeitlich ein wenig versetzt und gewiss mit anderen Auslösern bereits im vergangenen Jahr. Insoweit also ein déjà vu : Das erste Quartal 2013 war unter dem Strich und gemessen an der Indexveränderung ebenso ereignislos, wie das erste Vierteljahr in 2014 zu werden scheint. So leicht sich die Vergangenheit beschreiben lässt, so wenig Ertrag bringt diese Bemühung. Wirklich relevant ist der Blick nach vorn: Setzen die Aktienmärkte ähnlich wie 2013 ab dem zweiten Quartal zu einer vergleichbaren Rally an? Oder kommt es doch noch zu gravierenderen Rückschlägen? Aktien sind weiter attraktiv, und wir bleiben bei unserer früheren Aussage Aktien übergewichten. Babak Kiani ist Co-Head Portfoliomanagement bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Krim-Eskalation eher unwahrscheinlich Wir haben es uns zum Vorsatz gemacht, politische Ereignisse an dieser Stelle nicht tiefergehend zu bewerten. Natürlich nehmen wir die aktuellen Geschehnisse zur Kenntnis. Und selbstverständlich ist uns bewusst, dass diese bei weiterer Zuspitzung auch ganz erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben können. Allerdings gehören wir nicht zu jenen Auguren, die die Fähigkeit besitzen beziehungsweise dies suggerieren möchten, einer solchen Zuspitzung eine seriöse Wahrscheinlichkeit beizumessen. Aus unserem Blickwinkel stellen wir aktuell fest, dass wohl keine der beteiligten Parteien an einer nachhaltigen Eskalation interessiert sein kann und es folglich auch mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht dazu kommen wird. Davon ausgehend fragen wir uns somit: Was geschieht in der Realwirtschaft, und welche Implikation hat dies für die Unternehmen? An unserer moderat positiven Einschätzung der globalen Konjunktur nehmen wir keine Abstriche vor. Dies gilt auch angesichts der zuletzt etwas unter den Erwartungen liegenden publizierten US-Konjunkturdaten, die vermutlich nicht zuletzt der Winter-Wetterlage zuzuordnen sind und sich mit verbesserten Wetterbedingungen auch wieder in positiveres Terrain bewegen dürften. Aber auch die jüngst eher schwachen Daten aus China liefern uns keinen Anlass, unser Grundbild spürbar zu verändern. Aktien: DER DAX HÄLT DEN VORSPRUNG Nachdenken über Zukäufe Es bleibt dabei: In der Breite verdienen die Unternehmen gutes Geld, was sie erneut in die Lage versetzt, gerade im Vergleich zur risikolosen Verzinsung ausgesprochen attraktive Dividenden aus zuschütten. Das gilt für den globalen, aber auch für den heimischen Markt. Die Bewertungsrelationen bleiben also gerade nach den neuen Kursabschlägen im attraktiven Bereich. Dies gilt absolut wie auch relativ zu anderen Assets. Zurückkommend auf die erwähnten politischen Spannungen sollte die Möglichkeit einer erneut steigenden Nervosität zwar nicht unterschätzt werden, wir sehen aus heutiger Sicht darin allerdings keinen Game-Changer. Aktien bleiben für uns attraktiv, und wir halten an unserer Aussage Aktien übergewichten fest. Eventuelle neue Rückschläge lassen uns eher über weitere Zukäufe nachdenken als über ein prozyklisches Verkaufen. Gravierende neue Negativwendungen der politischen Lage ausgeschlossen lautet die Devise somit vorerst: Gelegenheit nutzen Buy the dip. 03/09 09/09 03/10 09/10 03/11 09/11 03/12 09/12 03/13 09/13 03/14 DAX INDEX (in USD) DOW JONES (in USD) NIKKEI 225 (in USD) + 173,81 % + 164,47 % + 106,74 % Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Bloomberg Stand:

6 06 Renten marketsinsight März 2014 Die Renditejagd der Anleger hält an Renten: Länger laufende Anleihen dürften bei den Anlegern weiter gefragt bleiben. Das schließt Papiere aus den Peripherieländern ausdrücklich mit ein. Die Zentralbanksitzung am 6. März hielt einige Überraschungen bereit. Obwohl die Mehrheit der Marktteilnehmer mit keiner Änderung gerechnet hatte, waren rund 25 Prozent der von Bloomberg befragten Analysten der Meinung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) an der Zinsschraube drehen würde. Diejenigen, die keine unmittelbare Zinssenkung erwartet hatten, haben sich jedoch vermutlich mit der Möglichkeit weiterer Liquiditätsmaßnahmen befasst. Diese enttäuschten Erwartungen führten zu einer deutlicheren Aufwertung des Euros, der auf dem höchsten Stand seit Oktober 2011 handelt. Mario Draghi zeigte sich während der Pressekonferenz dann auch recht zufrieden mit der aktuellen Situation. Der wirtschaftliche Aufschwung sollte sich fortsetzen wenn auch gedämpft und die Inflationsrate sollte sich in den kommenden Monaten weiter stabilisieren. Sie wird jedoch auch bis zum Ende des Jahres 2016 unterhalb von zwei Prozent liegen. Aber, und hier ist die Änderung in der Haltung der EZB festzustellen, Zinssenkungen oder andere Maßnahmen sind weniger wahrscheinlich geworden. Die EZB hat ihre Forward Guidance bekräftigt und deutlich gemacht, dass die Zinsen noch lange auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau verharren werden, selbst wenn die wirtschaftlichen Fundamentaldaten sich weiter verbessern werden. Die Zinsen am kurzen Ende werden in den nächsten Quartalen auf keinen Fall steigen. Andreas Vester ist zuständig für Fixed Income Portfolio Management bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Kapazitäten nicht ausgelastet Zum ersten Mal berief sich die Zentralbank auch auf wirtschaftliche Daten, nämlich das hohe Maß an ungenutzten Kapazitäten. Diese sind zwar relativ schwierig zu messen, zu ihnen lässt sich aber auch die Arbeitslosigkeit zählen. Eine hohe Arbeitslosigkeit zeugt von einer geringen Kapazitätsauslastung, welche wiederum nicht mit einer aggressiveren Geldpolitik kompatibel ist. Damit signalisiert die EZB, dass sie sich in der komfortablen Situation befindet, die wirtschaftlichen Aktivitäten im Euroraum mittels einer akkommodierenden Geldpolitik auf lange Zeit zu unterstützen. Draghi rechtfertigte die aktuelle Inaktivität der EZB auch damit, dass der Realzins bei anziehender wirtschaftlicher Nachfrage und damit steigender Inflation sinkt, was einer automatischen Lockerung gleichkommt. Damit ist folgendes Fazit zu ziehen: Die Zinsen am kurzen Ende werden in den nächsten Quartalen nicht steigen. Dies dürfte dazu führen, dass die Nachfrage nach länger laufenden Anleihen hoch bleiben und die Renditen deckeln wird. Aufpassen müssen Anleger, wenn sich die Inflationskennzahlen Rentenmärkte: Zentralbank-Assets in Prozent des BIP schneller erhöhen als ursprünglich erwartet. Mit dem Hinweis der EZB, die Zinsen auch nach einer wirtschaftlichen Stabilisierung niedrig zu halten, könnte am langen Ende ein Inflationsrisikoaufschlag eingepreist werden. Die Kurve würde sich in einem solchen Fall versteilern. Dieses Szenario erscheint aus heutiger Sicht das weniger wahrscheinliche. Wir gehen davon aus, dass die Jagd nach Rendite weitergehen wird Peripherieanleihen ausdrücklich eingeschlossen. Euroaufwertung scheint realistisch Zurück zum Euro, der einer sich beschleunigenden Inflation im Wege steht, sollte er weiter aufwerten. Dass er weiter aufwertet, erscheint nicht unrealistisch. Gegenüber der US-Notenbank Fed ist die EZB bereits deutlich restriktiver. Ihre Bilanz schrumpft seit geraumer Zeit, während die Amerikaner nach wie vor monatlich US-Treasuries aufkaufen wenn auch mit abnehmender Intensität. Die Eurozone verzeichnet einen Leistungsbilanzüberschuss, während die USA ein Defizit einfahren. Zu guter Letzt steht der Euro zum US-Dollar (USD) aus charttechnischer Sicht an einem aussichtsreichen Punkt. Im Bereich von 1,3850 USD verläuft der langfristige Abwärtstrend seit den Höchstständen bei rund 1,6000 USD. Ein signifikanter Bruch dieser Marke dürfte weitere Trendfolger auf den Plan rufen. Mittelfristig hätte die Währung aus technischer Sicht dann Luft bis in den Bereich um 1,5000 USD. Eine solche Bewegung würde die Erholung in der Peripherie erschweren. Ebenfalls ein Szenario, welches gegen nachhaltig steigende Zinsen spricht. 06/04 06/05 06/06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 06/13 Eurozone USA Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Bloomberg Stand:

7 marketsinsight März 2014 Kontakt 07 Institutional & Corporate-Business-Team Ihr Ansprechpartner Leonhard Fröhling Head of Institutional & Corporate Business bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH, Telefon: 0211 / Von links nach rechts: Markus Pottmeier, Bernhard Kriendlhofer, Markus Ackermann, Wiebke Merbeth, Leonhard Fröhling, Andreas Folgner. Disclaimer Diese Publikation wurde von HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH erstellt, ist kein Angebot, keine Anlageberatung oder -empfehlung und keine unabhängige Finanzanalyse und kann eine Anlageberatung durch Ihre Bank nicht ersetzen. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanz produkte vor der Veröffentlichung dieses Dokuments besteht nicht. Diese Publikation dient ausschließlich der Information unserer Kunden und darf nicht weitergegeben werden. Sie darf weder ganz noch teilweise an Dritte weitergegeben oder ohne schriftliche Einwilligungserklärung verwendet werden. Die Informationen in diesem Dokument beruhen auf externen Quellen, die wir für zuverlässig halten, aber keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen weder Gewähr noch Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen. Die in diesem Dokument vertretenen Meinungen stellen ausschließlich die Auffassungen des Autors / der Autoren und der Redakteure und Gesprächspartner der HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH dar und können sich jederzeit ändern; solche Meinungsänderungen müssen nicht publiziert werden. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Der Wert jedes Investments oder der Ertrag kann sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurück. Dort, wo ein Investment in einer anderen Währung als der lokalen Währung des Empfängers der Publikation denominiert ist, könnten Veränderungen des Devisenkurses eine Negativwirkung auf Wert, Kurs oder Ertrag dieses Investments haben. Diese Publikation richtet sich nur an die von HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH bestimmten Adressaten und darf nicht weitergegeben werden.

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