Reich an der Börse. Derivate, Optionen und Futures. 1. Derivate:

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1 Reich an der Börse Derivate, Optionen und Futures 1. Derivate: Schon seit langem gibt es an der Börse die Möglichkeit, in jeder Kursbewegung egal ob auf oder abwärts Gewinne erzielen zu können. Wer sich ausschließlich auf den Erwerb von Aktien beschränkt, macht bei steigenden Kursen Gewinn, verliert aber unweigerlich, wenn die Aktie fällt. Die sogenannten Derivate, das sind Optionen, Optionsscheine und Futures, geben Ihnen dagegen die Chance, auch dann Geld zu verdienen, wenn die Börse nach unten geht. Doch nicht nur das: Beim Handel mit Derivaten werden Sie noch zudem mit einem weitaus höheren Gewinn belohnt als wie bei Aktien. Allerdings wird ein Fehler auch mit höheren Verlusten bestraft. Wir werden Ihnen nun kurz und übersichtlich gefaßt erklären, was Derivate eigentlich sind: Optionsscheine (engl. Warrants): Optionsscheine geben Ihnen die Möglichkeit, bei Aktien, Devisen, Anleihen oder Indizes (z.b. DAX) auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren, und dabei gleichzeitig wegen des geringeren Kapitaleinsatzes weitaus höhere Gewinne zu erzielen. Und das funktioniert so: Ein Optionsschein ist ein auf eine festgelegte Laufzeit zeitlich beschränktes recht einen Basiswert zu einem ebenso von vornherein festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Sie können diese Optionsscheine genauso wie Aktien bei Ihrer Bank kaufen, und jederzeit wieder verkaufen. Der Basiswert kann dabei wie schon gesagt nahezu alles sein. Wir nehmen hier als Beispiel die Siemens-Aktie: Sie glauben, dass die Siemens-Aktie in der nächsten Zeit kräftig steigen wird. Aktuell notiert sie bei 50 Euro. Nehmen wir an, dass Sie Recht behalten: Der Kurs der Aktie steht einen Monat später bei 60 Euro.

2 Hätten Sie bei 50 gekauft, könnten Sie dann einen ansehnlichen Gewinn von 10 Euro bzw. 20% verbuchen. Nicht schlecht! Aber was wäre wenn Sie statt der Aktie einen Optionsschein gewählt hätten, der auf steigende Siemens-Kurse ausgerichtet ist? Optionsscheine, die bei steigenden Kursen des Basiswertes mehr wert werden, heißen Call. Wer von fallenden Kursen des Basiswertes profitieren möchte, muß dagegen einen Put wählen. Anders gesagt: Um am Anstieg des Siemens-Kurses weiter mehr als beim Kauf der Aktie zu verdienen, hätte man einen Siemens-Call kaufen müssen. Diese Optionsscheine beinhalten, wie schon gesagt, dass auf die sogenannte Laufzeit beschränke Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen. Dieser festgelegte Kurs wird Basispreis genannt. Nehmen wir an, Sie hätten einen Siemens-Call mit Basispreis 40 Euro gekauft. Dafür hätten wir, 12 Euro bezahlt. Wie kommt dieser Preis zustande? Der Preis, den Sie für dieses zeitlich beschränkte Recht, einen Basiswert zu einem von vornherein festgelegten Kurs zu kaufen oder aber zu verkaufen bezahlen müssen, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen. Zum einen der sogenannte innere Wert. Mit diesem Optionsschein haben Sie das Recht, vom Herausgeber dieses Scheins zumeist eine Bank eine Siemens-Aktie zu bekommen, und müssen dafür nur 40 Euro bezahlen. Da Siemens an der Börse aber im Moment 50 Euro kostet, liegt der innere Wert des Optionsscheins bei 10 Euro die Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Börsenkurs. Dazu kommt dann das sogenannte Aufgeld. Das Aufgeld ist von der noch verbleibenden Laufzeit abhängig und wird auch als Hoffnungsprämie bezeichnet. Denn je länger ein solcher Optionsschein noch läuft, desto höher sind die Gewinnchancen. Deswegen sind die Anleger bereit, bei einer längeren Laufzeit ein wenig auf den tatsächlichen, inneren Wert draufzulegen. Nun aber zurück zum Beispiel.

3 Sie haben also 12 Euro bezahlt, als Siemens bei 50 Euro notierte. Der Kurs ist dann auf 60 Euro gestiegen. Bei gleichbleibenden Aufgeld würde der Optionsschein jetzt 22 Euro kosten errechenbar aus der vorangegangenen Formel: Börsenkurs 60 Euro minus Basispreis 40 Euro sind 20 Euro plus eben zwei Euro Aufgeld gibt 22 Euro! Mit derselben richtigen Einschätzung des zukünftigen Siemens-Kursverlaufs hätten Sie also auch in diesem Fall 10 Euro verdient. Dass Sie aber für diesen Verdienst weniger Kapital investieren mußten, ergibt sich daraus ein prozentualer Gewinn von über 83 Prozent statt 20 Prozent beim Kauf der Aktie. Und wenn Sie nun denken, dass Siemens nach Erreichen dieser 60 Euro wieder fallen wird, verkaufen Sie einfach den Call und setzten mit einem Put auf fallende Kurse. Nachdem das Prinzip nun klar ist, noch einige Tipps zur Auswahl des optimalen Optionsscheins: Optionsscheine gibt es für nahezu alles, und selbst innerhalb eines bestimmten Wertes ist die Auswahl riesig. Wenn Sie einen Optionsschein auf die Siemens-Aktie wünschen, können Sie unter einer Fülle von Scheinen wählen, Optionsscheine auf den US-Dollar sind sogar kaum noch zu zählen. Daher müssen Sie bei der Auswahl auf folgendes achten: Gerade kurz vor Ablauf der Laufzeit baut sich das sogenannte Aufgeld sehr schnell ab. Sie sollten daher Optionsscheine wählen, die zumindest noch die auch steuerliche interessante Laufzeit von einem Jahr aufweisen. Denn das Ende der Laufzeit bedeutet: Der Optionsschein verschwindet aus dem Handel. Daher sollte man immer rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit wieder verkaufen. Die Börse ist ein stetiges Auf und Ab. Daher gibt es immer auch Optionsscheine, die überhaupt keinen inneren Wert aufweisen, da der Basispreis über dem Börsenkurs liegt Beispiel:

4 Ein Call-Optionsschein hat den Basispreis 60 Euro, der Kurs liegt aber derzeit bei 50 Euro. Das heißt: Der zu zahlende Preis ist in diesem Augenblick geringer, und besteht quasi nur aus dem Aufgeld. Steigt der Börsenkurs auf 70 Euro, haben Sie natürlich einen Riesengewinn erzielt. Aber Vorsicht: Wenn Sie zum Beispiel einen Call gekauft haben und der Basispreis fällt statt wie erwartet zu steigen, ist schnell das gesamte Kapital was Sie eingesetzt haben verloren vor allem, wenn dann auch noch die Laufzeit endet. Es gibt Optionsscheine, bei denen ein Schein zum Kauf (oder Verkauf) z.b. einer Siemens-Aktie berechtigt. Es gibt aber genauso Optionsscheine, bei denen Sie zwei, fünf, zehn oder mehr Scheine zum Kauf eines Basiswertes benötigen. Diese Relation heißt Bezugsverhältnis und wirkt sich natürlich auf den Kaufpreis aus: Wäre das Bezugsverhältnis bei einem Siemens-Call 10:1, läge der Optionsscheinkurs natürlich nur bei einem Zehntel, also in unserem Beispiel 1,20 Euro. Auf den möglichen Gewinn oder Verlust hat dies aber keinen Einfluss! Vergessen Sie bitte nicht: Die Chance auf weitaus höhere Gewinne beinhaltet natürlich auch ein größeres Verlustrisiko. Doch selbst wenn alles schief gehen sollte: Der Investor kann nie mehr als seinen Einsatz verlieren, aber die Gewinnchancen sind im Gegenzug immer unbegrenzt! Trotzdem: Investieren Sie bitte immer nur einen Teil Ihres Kapitals in Optionsscheine und setzten Sie auch dann niemals alles auf eine einzige Karte! 2. Optionen: Optionen gibt es an der Eurex auf die umsatzstärksten und am höchsten marktkapitalisierten deutschen und schweizerischen Aktien, die Aktienindizes DAX, SMI, Dow Jones, Stoxx 50 und Dow Jones Euro Stoxx 50, die Rentenbarometer Boble-Bund- und Euro-Bund-Future, sowie die Schatz- und Euro-Schatz-Futures.

5 Der Käufer einer Option erkauft sich damit das Recht, den der Option zugrunde liegenden Basiswert innerhalb einer feststehenden Laufzeit zu einem ebenfalls feststehenden Preis zu kaufen (Call) bzw. zu verkaufen (Put). Dieses Recht kann der Käufer ausüben, er muss es aber nicht! Der Geschäftspartner des Optionskäufers, auch Stillhalter genannt, verpflichtet sich beim Call, dem Käufer innerhalb der Laufzeit der Option den Basiswert zum vereinbarten Kurs (Basispreis) zu verkaufen. Bei der Verkaufsoption (Put) übernimmt der Stillhalter die Pflicht, vom Käufer innerhalb der Laufzeit der Option den Basiswert zum vereinbarten Kurs zu kaufen. Als Käufer einer Call-Option verdienst man also wenn die Kurse steigen. Wer eine Put-Option kauft, erzielt bei fallenden Kursen seinen Gewinn. Ein Beispiel: Nehmen wir einmal an, Sie möchten sich in der Daimler-Benz-Aktie engagieren, denn Sie glauben, dass diese Aktie bald erheblich ansteigen wird. Anstatt die Aktie selbst zu kaufen, können Sie sich auch für eine Call-Option auf Daimler Benz entscheiden. Der Vorteil: Die erzielbaren Gewinne sind hier ganz erheblich höher und Ihr Kapitaleinsatz ist gleichzeitig viel geringer. Der Grund ist folgender: Sie kaufen dieses Recht zu einem Zeitpunkt, an dem der Basiswert, also die Daimler-Aktie, sagen wir bei 50 Euro notiert. Sie bezahlen dafür einen Kaufpreis, der dem Wert der Option zu dem jetzigen Zeitpunkt entspricht. Das ist aber nicht der Kurs der Aktie sondern ein niedrigerer Preis, denn es geht hier ja nur um das Recht, Daimler zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Der wichtigste Faktor zur Ermittlung des Optionswertes ist dabei der Basispreis. Wenn Sie das Recht gekauft haben, Daimler zum Basispreis von 45 Euro kaufen zu dürfen, beträgt der Wert der Option bei einem Daimler-Kurs von 50 Euro natürlich genau 5 Euro bei einem Daimler-Kurs von 60 Euro aber schon 15 Euro.

6 Das Heißt: Wenn die Kurse dann tatsächlich auf 60 Euro ansteigen, läge der Gewinn bei der Aktie 20 Prozent bei der Option hätte sich der Einsatz aber verdreifacht das macht 200 Prozent Gewinn! In der historischen einmaligen Hausse des deutschen Aktienmarktes während der vergangenen Jahre ließen sich jedoch immer und immer wieder noch wesentlich höhere Gewinne erzielen! Kaufen Sie jedoch ein Put-Option, bekommen Sie damit das Recht, den Basiswert, nehmen wir hierzu wieder die Daimler-Aktie, bis zum Ende der Laufzeit an den Verkäufer der Option zu verkaufen und zwar wiederum zu einem von vornherein festgelegten Basispreis. Liegt dieser Basispreis bei 60 Euro während die Aktie an der Börse gerade 55 Euro kostet, beträgt der Preis für diese Option 5 Euro plus ein kleines Aufgeld, welches mit der Restlaufzeit der Option zusammenhängt. Fällt der Daimler-Kurs dann auf 45 Euro zurück, ist Ihre Put-Option 15 Euro wert schon wieder ein Gewinn von 200 Prozent. Während man als Besitzer der Aktie in solchen Situationen nur Verluste einfährt! Richtige Feststimmung kommt natürlich bei den Käufern von Puts immer dann auf, wenn die Kurse nachhaltig ins Rutschen kommen. Dazu muss es nicht gleich ein Crash wie 1987 geben, an dem sich binnen weniger Tage Zehntausende von Prozent Gewinn und mehr verdienen ließen. Auch kleinere normale Korrekturen können hier äußerst interessante Profite generieren. Vor die Wahl zwischen Optionsscheinen und Optionen gestellt, sollte der Anleger bedenken: Die Emittenten (Herausgeber) von Optionsscheinen, in der Regel Banken, sind in der Gestaltung der Konstruktion dieser Finanzderivate wie auch bezüglich des Emissionspreises weitgehend unabhängig. Für den unerfahrenen Kleinanleger ist es daher teilweise nahezu unmöglich, aus der Fülle angebotener Optionsscheine wirklich fair bewertete Warrants herauszusuchen. Die an der Eurex gehandelten Optionen hingegen sind streng standardisiert. Das gilt sowohl für die Kontraktgröße, die Basispreise, als auch für die Laufzeiten. Damit

7 herrscht bei allen Marktteilnehmern über die wichtigsten Eckdaten ihrer geplanten bzw. laufenden Tradings jederzeit völlige Transparenz und Sicherheit. Zuletzt noch ein Tipp zum Umgang mit Optionen: Optionen weisen riesige Gewinnchancen auf, können aber auch Nachteile haben: Optionen haben nun einmal nur begrenzte Laufzeiten. Wenn Sie mit einer Aktie im Verlust liegen, können Sie sich hinsetzen und in aller Ruhe abwarten, bis der Kurs irgendwann wieder steigt. Bei Optionen hingegen verfallen am Laufzeitende alle Rechte und damit jede Möglichkeit, in die Gewinnzone vorzudringen. Andererseits: Da der Käufer einer Option seine Position innerhalb der Laufzeit börsentäglich wieder verkaufen kann, läßt sich jeder Verlust durch ein intelligentes Money- Management schon ganz frühzeitig eingrenzen. 3. Futures: Der Name Futures steht für vertraglich bindende, börsennotierte und standardisierte Termingeschäfte, deren Erfüllungstermin in der Zukunft liegt. Der im weiteren Text verwendete Begriff des Future bezieht sich hier ausschließlich auf sogenannte Financial-Futures, daher Finanzmarkt-Terminkontakte, die sich hauptsächlich auf Aktien- und Renden-Indizes sowie Devisen beziehen. Diese Abgrenzung ist wichtig, da die Rohstoff-Terminmärkte (Commodities) teilweise erheblich anderen Regeln folgen. Zur einleitenden Erklärung gleich vorweg: vertraglich bindend bedeutet, dass der zwischen zwei anonymen Geschäftspartnern geschlossene Futureskontrakt für beide Seiten juristisch verpflichtenden Charakter hat zum Vergleich: Bei Optionen ist die Geschäftsbeziehung lediglich für den Verkäufer der Option (Stillhalter) verpflichtend, während der Käufer sein Recht optional ausüben, daher auch verlassen lassen kann. börsennotiert bedeutet, dass Futures an der Börse gehandelt werden. Im Gegensatz zu den Aktien- oder Rentenmärkten werden Futuresgeschäfte in Deutschland an der Eurex getätigt!

8 Der Begriff der Standardisierung definiert, dass sich Terminkontrakte stets auf feste Vorgaben hinsichtlich Qualität, Qualität und Preis des zugrundeliegenden Spekulationsobjekts beziehen. Festgelegt ist aber auch der... Liefer- bzw. Erfüllungstermin des Geschäfts. An diesem Geschäft muss der Verkäufer des Futures den dem Kontrakt zugrundeliegenden Basiswert liefern, während Käufer zur Abnahme verpflichtet ist. An der Eurex gibt es für Futures vier derartige Termine (März, Juni, September und Dezember). Bevor wir auf die Besonderheiten, die Chancen und Risiken von Futuresgeschäften eingehen, noch einige Anmerkungen zum Futureshandel an der Eurex: Die für den Privatanleger wichtigsten und umsatzstärksten Financial Futures an der Eurex sind DAX-, MDAX-, SMI- und BUND-Future. Warentermingeschäfte werden nicht an der Eurex abgewickelt. Mit der Eröffnung der in Hannover ansässigen Deutschen Warenterminbörse im April 1998 dürfte aber auch dieses Marktsegment zunehmend in den Blickpunkt spekulationsfreudiger Anleger kommen. Handelszeiten für den DAX-, MDAX-, und SMI-Future sind börsentäglich von 08:30 17:00 Uhr, für den BUND-Future von 08:00 19:00 Uhr. Dank der strikten Reglementierung von Futuresgeschäften seitens der Börsenaufsichtsbehördern hat der früher sicherlich einmal berechtigte, negative Ruf von Futuresgeschäften heute einer objektiven Sichtweise Platz gemacht, die den Blick auf die enorme Gewinnchancen in diesem innovativen, hebelstarken Markt eröffnet! Besonderheiten von Futures-Geschäften! Einschuss und Nachschuss: Mit dem Kauf bzw. Verkauf einer Position am Futuresmarkt erfolgt noch kein Transfer des Besitzers oder Eigentums am Kontrakt zugrunde liegenden Basiswerts, da dieser Transfer ja erst zum Erfüllungstermin (Laufzeitende) vereinbart wird. Daher ist es auch nicht erforderlich, beim Kauf eines Futureskontrakts den vollen Kaufpreis zu

9 entrichten. Stattdessen wird vom Käufer bei Vertragsabschluss lediglich eine Einschusszahlung (Initial Margin) hinterlegt, die sich im normalen Sprachverständnis am besten als eine Art Anzahlung bezeichnen lässt. Diese Einschusszahlung beträgt nur einen Bruchteil des Kontraktwertes: sie kann aber von der Börse je nach vorherrschenden Schwankungsbreite der Kurse (Volalität) täglich nach oben oder unten angepasst werden. Der Verkäufer eines Futures hat die gegenüber dem Käufer genau entgegengesetzte Markteinschätzung. Wie oben gesagt, beziehen wir uns nur auf die Financial- Futures, also Terminkontrakte auf Währungen, Aktien-Indizes und Zinsen. Nehmen wir als Beispiel das deutsche Zinsbarometer, den Bund Future: Ein Anleger, der mit steigenden Zinsen, also einen fallenden Bund-Future rechnet, verkauft dieses (Fachsprache: er geht short ) in der Hoffnung, den verkauften Kontrakt zu einem späterem Zeitpunkt günstiger zurückzukaufen (eindecken) zu können. Genau wie sein Vertragspartner, der diesen Kontrakt kauft ( long geht ), muss er hierfür eine Initial Margin einrichten. Entwickelt sich die eingegangene Futures-Position gegen den Anleger, wird der geleistete Anzahlungsbetrag zu klein, daher entsprechend dem sich vergrößernden Risikoder Position muss vom Anleger noch einmal nachgelegt werden. In diesem Fall fordert die den Trade betreuenden Institution (Bank oder Broker) vom Anleger einen Nachschuss (Margin Call), der entweder in bar oder durch die Hinterlegung erstklassiger Staatsanleihen (z.b. Bundesobligationen oder US T-Bonds) entrichtet werden kann. Stops und vorzeitige Auflösung des Futures: Wie gleich zu Beginn gesagt wurde, sind Futuresgeschäfte für beide Vertragsparteien juristisch bindend. Und wie eben dargelegt wurde, muss im Fall einer nicht ausreichenden Einschusszahlung vom Anleger weiteres Kapital zur Verfügung gestellt werden.

10 All das erweckt bei vielen nur teilinformierten Anlegern den fälschlichen Eindruck, dass Futures ungeachtet des strengen Regelwerks der Eurex auch heute nichts anderes als ein Tummelplatz für Hasardeure, Zocker und windige Finanzjongleure sind. Das ist schlichtweg falsch. Denn: Zum einen werden mehr als 85% aller Futuresgeschäfte an der Eurex von sogenannten professionellen Marktteilnehmern abgewickelt, also Großbanken, Versicherungen und Fondsgesellschaften. Alleine das dürfte jeden Zweifel an der Zockermentalität von Futuresgeschäften ein für alle mal aus dem Weg räumen. In Deutschland ist es nur bei Futuresgeschäften möglich, bereits bei Orderaufgabe (oder auch jederzeit danach) einen verlustbegrenzden Stopkurs einzugeben, als einen Kurs, bei dessen Über-/Unterschreiten das eingegangene Geschäft von der Deutschen Terminbörse automatisch glattgestellt, also beendet wird. Dadurch kann anders als etwa beim Kauf von Aktien, Optionen, Fonds-Anleihen oder Indexzertifikaten, die maximale tolerierte Verlustschwelle schon bei Beginn der Investition definiert werden ohne dass sich der Anleger dann noch um sein Engagement kümmern muss. Einmal eingegangene Futuresgeschäfte, die wie gesagt juristisch verpflichtend sind, müssen entgegen gängiger Vorurteile keineswegs bis auf Gedeih und Verderb ausgesessen werden, was für den Anleger ja im Extremfall den sprichwörtlichen Verlust von Haus und Hof bedeuten könnte. Richtig ist: An der Eurex getätigten Futures- Transaktionen können innerhalb der Laufzeit böresentäglich durch ein Gegengeschäft beendet werden. Das bedeutet z.b.: Falls Sie einen DAX-Future gekauft haben (in der Börsensprache also long gegangen sind), können Sie dieses Investment jederzeit durch den Verkauf (also Short-Position im DAX-Future) wieder neutralisieren.

11 Aber: Falls Sie wie oben ausgeführt bereits beim Einstieg in Ihren Futures-Trade einen verlustbegrenzden Stop gesetzt haben, also einen Kurs, zudem die Eurex Ihre Position automatisch auflöst ( glattstellt ) müssen Sie sich im Falle einer eventuell unrichtigen Markteinschätzung um nichts mehr kümmern. Die Eurex erledigt Das für Sie ohne das es einer weiteren Order Bedarf!

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