VAKA Der aargauische Gesundheitspartner. Jahresbericht Familienausgleichskasse der Aargauischen Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen

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1 VAKA Der aargauische Gesundheitspartner Jahresbericht Familienausgleichskasse der Aargauischen Spitäler, 2014

2 Inhalt Editorial 2 Editorial 2 Erfolgreiches 2014 ein Überblick 4 Erfolgsrechnung 5 Bilanz 6 Revisionsbericht 7 Organe und Adressen 8 Familienzulagen ein Überblick In der Schweiz sind 2013 Familienzulagen in der Höhe von 5,5 Milliarden Franken ausgerichtet worden. Fast eine Million Personen kamen dabei in den Genuss von Kinder- und Ausbildungszulagen. Mit 3,7 Milliarden Franken machten die Kinderzulagen gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Sozialversicherungen 2013 den Löwenanteil der ausbezahlten Familienzulagen aus. 1,6 Milliarden Franken entfielen auf Ausbildungszulagen. Insgesamt kamen fast Personen in den Genuss von Familienzulagen, 3,9% mehr als Auf jeden Bezüger entfielen im Schnitt 1,7 Zulagen. Finanziert werden die Beihilfen grösstenteils von den Arbeitgebern. Im Mittel wurden 2013 pro Monat 240 Franken für Kinderund 309 Franken für Ausbildungszulagen ausbezahlt. Von Kanton zu Kanton gibt es jedoch zum Teil beträchtliche Unterschiede. Am grosszügigsten sind Zug und Genf mit einem Ansatz von 300 Franken für das erste Kind. Fünfzehn Kantone halten sich bei den Kinderzulagen an das gesetzliche Minimum von 200 Franken pro Monat für das Erstgeborene. Im Kanton Aargau beträgt der Ansatz für Kinderzulagen 200 Franken und für Ausbildungszulagen 250 Franken pro Monat. Die Arbeitgeberbeitragssätze der Familienausgleichskassen variieren in der Schweiz mit einer Spannweite von 0,01% bis 3,7% sehr stark. Der Grund hierfür liegt in der unterschiedlichen Struktur der einzelnen Familienausgleichskassen, was einen Vergleich sehr er-

3 Familienausgleichskasse der Aargauischen Spitäler, schwert. Kassen mit hohen Löhnen sowie Kassen mit wenigen Kindern haben niedrigere Beitragssätze. Die Höhe der Schwankungsreserven hat ebenfalls einen Einfluss auf die Beitragssätze. Die mithilfe der Summe der kantonalen AHV-pflichtigen Einkommen gewichteten Arbeitgeberbeitragssätze variieren je nach Kanton zwischen 1,13% und 3,24%. Der mittlere gewichtete Beitragssatz für die Schweiz liegt im Jahre 2014 bei ca. 1,58%. Im Berichtsjahr haben sich die Rahmenbedingungen sowie die Tätigkeiten in Umfang und Qualität der seit 1. Januar 2009 gültigen Familienzulagenordnung bzw. unserer Familienausgleichskasse weiterhin normalisiert. Das finanzielle Gleichgewicht einer Familienausgleichskasse muss unter dem Gesichtspunkt der gesetzlichen Vorgaben und der wirtschaftlichen Aussichten stimmen. Letztere werden auch geprägt durch die Zusammensetzung und Struktur unserer Mitglieder. Gemäss gesetzlichen Vorgaben haben wir im Jahr 2014 das finanzielle Gleichgewicht erreicht und konnten eine Senkung des Beitragssatzes per 2015 beschliessen. Einheitlicher Risikosatz noch keine Einigung Der Regierungsrat des Kantons Aargau vertritt nach wie vor die Meinung, dass eine Familienausgleichskasse nur einen einheitlichen Beitragssatz für alle ihr angeschlossenen Arbeitgeber anwenden kann und forderte die FAK-VAKA auf, diesen für alle Mitglieder der FAK-VAKA einzuführen und die Risikogruppen aufzulösen. Die FAK-VAKA hat dagegen Einsprache erhoben; das Verfahren ist noch hängig. Noch tiefere Prämiensätze bei gleichbleibenden Leistungen Die Familienausgleichskasse FAK-VAKA senkt per 1. Januar 2015 ihre bereits heute tiefen Beitragssätze von durchschnittlich 1,37% weiter auf 1,30%. Insgesamt entlastet sie damit ihre Mitglieder um Franken. Mit der eingeschlagenen Strategie und den damit verbundenen nachhaltigen Anpassungen und der Stabilisierung der Prämiensätze sind wir bestrebt, unseren Mitgliedern eine möglichst hohe Sicherheit zu geben. Neben anderen Faktoren ist diese positive Entwicklung der Prämiensätze auch dem kompetenten und umsichtigen Agieren seitens der Geschäftsleitung der FAK-VAKA und dessen Mitarbeitenden zu verdanken, was sich auch in den tiefen Verwaltungskosten niederschlägt. Urs Schenker, Präsident FAK-VAKA 3

4 Erfolgreiches 2014 ein Überblick 4 Per Stichtag 31. Dezember 2014 waren 5062 zulagenberechtigte Kinder gemeldet (Vorjahr: 5102). Insgesamt wurden im Jahre 2014 knapp Zulagen an rund 6220 Kinder entrichtet; davon entfallen rund 28% auf Ausbildungszulagen. Der Gesamtbetrag der ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen liegt im Berichtsjahr bei CHF (Vorjahr: CHF ) und präsentiert sich gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Die Einnahmen im Jahr 2014 verzeichnen einen leichten Rückgang auf CHF (2013: CHF ). Der Rückgang erklärte sich aus der Anzahl versicherter Mitglieder, der Lohnsummenentwicklung sowie der Anpassung der Prämiensätze. Aus der Gegenüberstellung der Prämieneinnahmen und der insgesamt ausgerichteten Familienzulagen resultiert für das Jahr 2014 ein Bruttoergebnis von CHF (2013 betrugen die Mehreinnahmen CHF ). Dieses erfreuliche Resultat versteht sich ohne den Verwaltungsaufwand. Der Verwaltungsaufwand der FAK-VAKA konnte gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert werden und beträgt im Berichtsjahr 2014 CHF Gemessen an den Prämieneinnahmen beläuft sich der Verwaltungsaufwand auf 1,14%, was als sehr kostengünstig gewertet werden darf. Die Jahresrechnung 2014 schliesst mit einem Gewinn von CHF ab (2013 resultierte ein Gewinn von CHF ). Das erfreuliche Ergebnis dient der Äufnung der Reserven; die Schwankungsreserve muss gemäss dem Familienzulagengesetz mindestens 20% und höchstens 100% einer durchschnittlichen Jahresausgabe für Familienzulagen betragen. Somit müsste die FAK-VAKA eine minimale Schwankungsreserve von knapp CHF 2,7 Mio. aufweisen. Per Ende 2014 beträgt das Eigenkapital CHF 4,3 Mio. Auch im Jahr 2014 wurden wiederum diverse Revisionen bei Mitgliedern der FAK-VAKA durchgeführt. Mit diesen Revisionen kann sichergestellt werden, dass die Mitglieder ihre Abrechnungen im Zusammenhang mit der FAK-VAKA gemäss den gesetzlichen Vorgaben korrekt ausführen. Dabei konnte erfreulicherweise erneut festgestellt werden, dass dies der Fall ist, und es darf daher davon ausgegangen werden, dass dies auch inskünftig so bleiben wird. Beat Huwiler, Geschäftsführer FAK-VAKA

5 Erfolgsrechnung Familienausgleichskasse der Aargauischen Spitäler, Alle Angaben in CHF Prämieneinnahmen Ausserordentlicher Ertrag Diverse Erträge Nettoumsatz Zulagen Personalaufwand Verwaltungs- und Informatikaufwand URE EDV/Büromaschinen Werbeaufwand Übriger Betriebsaufwand Ausserordentlicher Aufwand Veränderung Schwankungsreserve Total Betriebsaufwand Jahresgewinn/-verlust

6 Bilanz Aktiven (alle Angaben in CHF) Postkontoguthaben Bankguthaben Kurzfristige Geldanlagen Debitoren Verrechnungssteuer Aktive Rechnungsabgrenzung Umlaufvermögen Anlagevermögen TOTAL AKTIVEN Passiven Verbindlichkeiten (Kreditoren) Kurzfristige Bankschulden Passive Rechnungsabgrenzungen Rückstellungen Schwankungsreserve gemäss FamZG Gewinnvortrag Reingewinn Total Eigenkapital TOTAL PASSIVEN

7 Revisionsbericht Familienausgleichskasse der Aargauischen Spitäler, Bericht der Revisionsstelle Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz und Erfolgsrechnung) der Familienausgleichskasse Aargauische Spitäler, (FAK-VAKA) für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Für die Jahresrechnung ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen. Ein Mitarbeiter unserer Gesellschaft hat im Berichtsjahr bei der Buchführung mitgewirkt. An der Eingeschränkten Revision war er nicht beteiligt. Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur Eingeschränkten Revision. Danach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung erkannt werden. Eine Eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detailprüfungen der beim geprüften Unternehmen vorhandenen Unterlagen. Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision. Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung nicht Gesetz und Statuten entspricht. Aarau, 22. April 2015 thv AG Wirtschaftsprüfung Marco Schäfli Leitender Revisor zugelassener Revisor lic. oec. publ., CIA Herbert Stutz zugelassener Revisionsexperte Master of Advanced Studies FH in Treuhand und Unternehmensberatung dipl. Treuhandexperte 7

8 Organe und AdressenFamilienausgleichskasse der Aargauischen Spitäler, Vorstand FAK-VAKA Urs Schenker Pflegeheim Sennhof AG, Vordemwald, Präsident Viktor Berger Kantonsspital Baden AG, Baden, Vizepräsident Nadja Gut Regionales Pflegezentrum Baden, Baden Bernadette Flükiger Alterszentrum St. Bernhard, Wettingen, bis Andreas Steinegger Parkresort Rheinfelden, Rheinfelden Revisionsgesellschaft thv AG Geschäftsstelle Beat Huwiler Karl-Heinz Heidenreich Vreni Fritz Sonja Häusermann Adresse FAK-VAKA Treuhand und Beratung, Aarau Geschäftsführer, VAKA, Aarau Stabsmitarbeiter, VAKA, Aarau Sachbearbeiterin, FAK-VAKA, Aarau Sachbearbeiterin, VAKA, Aarau Familienausgleichskasse, Postfach 4213, 5001 Aarau Tel , Fax Internet: 8

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