Darlehensvertrag. Vorlesung Bankrecht. Prof. Dr. Kai-Oliver Knops

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Darlehensvertrag. Vorlesung Bankrecht. Prof. Dr. Kai-Oliver Knops"

Transkript

1 Darlehensvertrag Vorlesung Bankrecht Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Lehrstuhl f. Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbes. Bank-, Kapital- und Verbraucherrecht Universität Hamburg

2 Der Begriff des Darlehens ( 488 Abs. 1 BGB) (I) Verpflichtung des Darlehensgebers (DG) dem Darlehensnehmer (DN) einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe auf Zeit zur Verfügung zu stellen (S. 1) Verpflichtung des DN zur Entrichtung des geschuldeten Zinses und zur Rückerstattung des Darlehens bei Fälligkeit (S. 2) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 2

3 Der Begriff des Darlehens (II) Darlehen = gegenseitiger Vertrag Dauerschuldverhältnis Unterschied zu anderen Dauerschuldverhältnissen (z.b. Miete, Pacht, Leihe): es ist kein bestimmter Gegenstand, sondern Geld zurück zu gewähren. Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 3

4 Geschichte und Ökonomie (I) Verzinsliches Darlehen hat sich als Vertragstyp wirtschaftshistorisch erst in der Neuzeit durchgesetzt Aristotelische Theorie von der Unfruchtbarkeit des Geldes Römisches Reich: unverzinsliches mutuum Thomas v. Aquin entwickelte aus dem aristotelischen das kanonische Zinsverbot (Bibel und auch Koran ächten Zins) Durchbruch des verzinslichen Darlehens durch den wirtschaftlichen Aufschwung Flanderns im 17. Jh. Aber immer noch: moralischer Schatten (Böhm-Bawerk) des Zinses Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 4

5 Geschichte und Ökonomie (II) Offenes Grundtheorem ökonomischer Analyse bleibt, warum der DN mehr Geld zurückgeben muss, als er bekommen hat Nach Adam Smith ist der Zins Teil des Profits, den der DN mit darlehensfinanzierten Produktionsmitteln erzielen kann (allerdings bleibt er im Falle wirtschaftlichen Misserfolgs zinsverpflichtet) Neoklassisches Verständnis des Zinses: Zins = Prämie auf den Konsumverzicht des DG Keynes: Zins = Liquiditätsprämie, die der DN dem DG für die ihm durch die Valuta gebotene Sicherheit bietet Zivilrechtliche Theorie: Konstruktion einer Vergütung für den Gebrauch des Kapitals, obwohl dieses (etwa nach Zahlung an einen Drittgläubiger) schon schnell verbraucht sein kann Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 5

6 Belassungspflicht Überlassung des Kapitals auf Zeit = synallagmatische Hauptpflicht des DG Verschaffen und Belassen nur beides zusammen löst synallagmatische Pflichtenverbindung mit Zinszahlungspflicht des DN aus Hauptpflicht des DG, deren Verletzung kann zum Rücktritt ( 323 BGB) und zum Schadensersatz statt der Leistung ( 281 BGB) führen Einsetzen der Verzinsungspflicht mit Valutierung Akzessorietät von Darlehensverbindlichkeit und Zins (sog. Akzessorietätsprinzip: Darlehenszinsen können vor Entstehung der Hauptschuld und nach deren Erlöschen nicht mehr entstehen; daher wird der Zinsanspruch auch erst mit Valutierung fällig, formularvertragliche Abbedingung dieses Prinzips stellt einen Verstoß gegen 307 Abs. 1, 2 Nr. 2 BGB dar) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 6

7 Abnahmepflicht Dem Wortlaut des 488 Abs. 1 BGB nach zu urteilen, gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Abnahme der Darlehensvaluta Individualvertragliche Vereinbarung einer solchen Pflicht möglich, formularvertragliche Abreden dieser Art aber regelmäßig unwirksam, da sie eine unangemessene Benachteiligung des Kunden nach 307 BGB darstellen würde DN kann aber wegen verweigerter oder unterlassener Abnahme in Gläubigerverzug geraten und aus diesem Grund gem. 304 BGB zum Ersatz der Mehraufwendungen verpflichtet sein Bei individualvertraglicher Vereinbarung einer Abnahmepflicht kann der DN bei Verletzung dieser Pflicht Schadensersatzansprüchen wegen Schuldnerverzugs oder aus pvv ausgesetzt sein Durchsetzung der Abnahme Zinszahlungspflicht Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 7

8 Belassungsanspruch Im Falle der Überlassung der Valuta durch den DG an den DN: Belassungsanspruch braucht regelmäßig nicht eingeklagt zu werden Stellt DG ihn aber in Abrede, so ist eine Feststellungsklage hinsichtlich der Belassungspflicht möglich Nach Valutierung handelt es sich bei dieser Pflicht um eine einklagbare synallagmatische Hauptpflicht Der DN ist aber als Kläger zur Vermeidung von Nachteilen angehalten, die Belassung nur Zug um Zug gegen Zinszahlung geltend zu machen Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 8

9 Zinsanspruch Entsteht nach dem Akzessorietätsprinzip mit der Valutierung des Darlehens Solange Abnahme unterlassen oder verweigert wird: lediglich Anspruch auf Breitstellungszinsen oder Nichtabnahmeentschädigung Zinsanspruch kann gem. 301 BGB entfallen, wenn DG ein vertraglich oder gesetzlich gerechtfertigtes Ablösungsangebot nicht annimmt und dadurch in Gläubigerverzug gerät Vertragliche Verzinsungspflicht endet bei Beendigung des Darlehens durch Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer oder durch Wirksamwerden einer Kündigung (BGH WM 2000, 718 (719)) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 9

10 Besicherungsanspruch Nebenabrede des Darlehensvertrags kann ein Anspruch auf Gewährung von Sicherheiten sein Sicherungspflicht kann damit Nebenpflicht (BGH NJW 2002, 1199 (1200)) aber auch Inhalt eines getrennten Sicherungsvertrags sein Darlehensvertragliche Sicherungsnebenabrede steht im Gegenseitigkeitsverhältnis zur Darlehenshingabe Beim Scheitern der Darlehenshingabe an ausbleibender Sicherungsbestellung kann ein Anspruch auf Nichtabnahmeentschädigung bestehen Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 10

11 Rückerstattungsanspruch ( 488 Abs. 1 S. 2 BGB) Kehrseite der Kapitalüberlassung Steht nicht im Synallagma Gesetzlicher Anspruch, der erst mit Ablauf der Vertragsdauer entsteht (vorher somit künftiger Anspruch) DN kann dem Rückerstattungsanspruch einredeweise den Anspruch auf Rückgewähr bestellter Sicherheiten entgegenhalten ( 273 BGB) Verurteilung Zug um Zug wegen Rückübertragung der Sicherheit gem. 274 BGB Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 11

12 Abschluss des Darlehensvertrags (I) 1. Darlehensvertrag und AGB - Regelmäßig: Vertragsschluss durch vorgegebene Formulare der Kreditinstitute 2. Stillschweigender Vertragsschluss - möglich, soweit keine Formvorschriften vorliegen (vgl. für den Verbraucherdarlehensvertrag 492 BGB) - Liegt vor, wenn Kunde einer Bank einen Scheck einreicht und diese ihm unabhängig von der Einlösung über eine Gutschrift den Scheckbetrag zur Verfügung stellt, die Bank sich aber einen Einlösungsvorbehalt für den girovertraglichen Ausgleich ausbedingt und damit eine aufschiebende Bedingung der Deckung festhält (vgl. BGHZ 118, 171 (177)); wenn Einlösung (-) darlehensvertraglicher Rückzahlungsanspruch, falls es sich nicht um einen bloß geduldeten Kredit handelt; Einlösung (+) Darlehensvertrag erfüllt Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 12

13 Abschluss des Darlehensvertrags (II) 3. Vereinbarung einer Bedingung - Darlehensvertrag kann eine aufschiebende Bedingung enthalten (auch stillschweigend) - z.b. wenn Darlehensvertragsparteien Vertrag schließen, doch im Ungewissen darüber sind, ob DN die geforderte Sicherheit erbringen kann 4. Vereinbarungsdarlehen - Früher in 607 Abs. 2 BGB a.f. ausdrücklich geregelt, trotz Streichung weiter aufgrund Privatautonomie möglich - Umgestaltung des Kausalverhältnisses Geldschuld aus Kauf, Miete oder anderem schuldrechtlichen Vertrag kann als Darlehensverbindlichkeit weitergeführt werden Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 13

14 Abschluss des Darlehensvertrags (III) 5. Vereinbarung der Darlehenshöhe - Meist nicht Vereinbarung eines bestimmten Geldbetrags, sondern Höchstoder Mindestbetrag - Abnahmepflicht bei einem Höchstbetragsdarlehen regelmäßig (-) - Einseitige Festlegung einer Kreditlinie durch Bank (z.b. bei einem Dispositionskredit) begründet noch keinen Darlehensvertrag, sondern ist lediglich als Antrag auf den Abschluss eines solchen einzuordnen; Darlehensvertrag kommt dann durch die Inanspruchnahme des Kunden zustande - Rückführung des Darlehensbetrags führt dann zur Eingrenzung des Darlehensvertrags 6. Vereinbarung des Zinses - Je nach Darlehensform: Vereinbarung eines festen oder variablen Zinses - Auch bei Festlegung eines bestimmten Zinssatzes Zinsbindungszeit oft kürzer als Darlehenslaufzeit - Vertragliche Verzinsung setzt mit Auskehrung der Valuta ein und endet mit Beendigung der Darlehenslaufzeit - Zinsanpassung durch Kreditinstitute möglich, Maß der Änderung muss sich aber an der Änderung der Referenzzinssätze der Kreditinstitute richten (Indikator z.b. EURIBOR) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 14

15 Abschluss des Darlehensvertrags (IV) 7. Laufzeit des Darlehens - Unbestimmte Laufzeit Beendigung durch Kündigung, regelmäßige Vereinbarung eines variablen Zinssatzes, eventuell i.v.m. anfänglicher oder periodischer Zinsbindung - Bestimmte Laufzeit Beendigung bei Laufzeitende, regelmäßig fester Zinssatz - Tilgungsabrede kann Einfluss auf die Dauer der Darlehenslaufzeit haben; Darlehenszweck kann stillschweigende Laufzeitabrede begründen 8. Darlehensvertragsparteien - Müssen dem Darlehensvertrag klar zu entnehmen sein; im Zweifel: DG, wer Darlehensvaluta leistet und DN, wer diese empfängt - Soll ein anderer als der Empfänger DN sein, muss sich dies ausdrücklich aus dem Vertrag ergeben Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 15

16 Abgrenzung: Darlehen und Kauf (I) Zwischenformen zwischen Kauf und Darlehen: Entstehen durch Diskontierung von Wechseln und Schecks; Bank erwirbt von Kunden das Wertpapier und leistet dafür abgezinsten Nennbetrag (Diskont) Kreditgewährung gekleidet in Rechtform des Kaufs (str.) Factoring = Methode kurzfristiger Absatzfinanzierung, Factoringunternehmen kreditiert die noch nicht fälligen Forderungen ihrer Kunden aus Warenlieferungen und Dienstleistungen und verschafft ihnen Liquidität i.h.v % der Forderungswerte; sog. echtes Factoring (nach h.a. Forderungskauf) liegt vor, wenn Factoringunternehmen das Risiko des Ausfallschuldners übernimmt; unechtes Factoring (Darlehen mit Zusatzelementen) dagegen, wenn im Falle mangelnder Bonität des Drittschuldners eine Rückbelastung vorgesehen ist Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 16

17 Abgrenzung: Darlehen und Kauf (II) Rentenkauf: hier fehlt es an der Rückzahlungspflicht Pensionsgeschäft (vgl. 340b Abs. 2 HGB): echtes Pensionsgeschäft liegt vor, wenn Pensionsnehmer die Vermögensgegenstände zurückzugewähren hat; unechtes Pensionsgeschäft, wenn Pensionsnehmer lediglich dazu berechtigt ist; Pensionsgeschäfte haben Kreditcharakter, werden aber von der h.m. als sofort zu erfüllendes Kaufgeschäft mit einem gegenläufigen Kaufgeschäft qualifiziert Emissionsgeschäft: Bei solchen Geschäften wird durch Ausgabe von Schuldverschreibungen dem Emittenten wirtschaftlich ein Kredit durch die Anleger gewährt; der Erwerb wird jedoch als Kauf qualifiziert Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 17

18 Darlehenszwecke Darlehen an Verbraucher ( 491 ff. BGB): Finanzierung des Konsums von Waren und Dienstleistungen oder zur Finanzierung geschäftlicher Projekte und unternehmerischer Tätigkeiten oder zum Bau oder Immobilienerwerb Arbeitgeberdarlehen: werden Arbeitnehmer mit Rücksicht auf das Arbeitsverhältnis gewährt, Rückerstattung erfolgt regelmäßig unter teilweiser Verrechnung der Lohn- und Gehaltsansprüche Geschäftsdarlehen: Brauereidarlehen (Brauerei gewährt Gastwirt Kredit und sichert sich so dessen langfristigen Bierbezug), Betriebsmittelkredite (bei Sicherung durch Mobilien = Mobiliarkredit; bei Sicherung durch Pfandrechte gem ff. BGB = Lombarddarlehen, z.b. Pachtkredit) Öffentliche Darlehen: Darlehen, die zu öffentlichen Zwecken aus öffentlichen Mitteln gewährt werden Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 18

19 Vorvertragliche Pflichten Risiko der Darlehensverwendung trägt grundsätzlich der DN Die Bank braucht sich nicht ungefragt um diese zu kümmern Wenn sich aber ein Kunde wegen einer zu finanzierenden Vermögensanlage an die Bank wendet, kann allerdings ein Auskunfts-, Vermittlungs- oder Beratungsvertrag zustande kommen Im Übrigen können bestimmte Fallgruppen eine Pflicht der Bank begründen (siehe Präsentation zu Aufklärungs- und Beratungspflichten) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 19

20 Nichtigkeit des Darlehensvertrags Nichtigkeit nach 134 BGB Nichtigkeit nach 138 BGB - 3 Nr. 3 KWG (str. ob Verbotsgesetz i.s.d. 134 BGB): Betrieb des Kreditgeschäfts verboten, wenn es durch Vereinbarung oder geschäftliche Gepflogenheiten ausgeschlossen oder erheblich erschwert ist, über den Kreditbetrag durch Baraushebung zu verfügen - Art. 1 Abs. 1 RBerG: im Rahmen von sog. Bauträgermodellen sind Geschäftsbesorgungsverträge mit umfassenden Vollmachten des Auftraggebers für einen Grundstückserwerb aufgrund dessen für nichtig gehalten worden (vgl. BGHZ 145, 265) - st. Rspr. Des BGH: Sittenwidrigkeit (+) bei auffälligem Missverhältnis der Leistungen bei Überschreitung des Marktzinses um nahezu 100 %; Vermutung, dass schwächere Lage des DN bewusst zum Vorteil genutzt wird - Tatsache, dass ein Vertragspartner seine vertraglichen Pflichten aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse voraussichtl. niemals erfüllen könnte (Überforderung), wenn weitere belastende Elemente hinzukommen (z.b. Unerfahrenheit eines gerade volljährig Gewordenen, wenn DG dies erkannt hat; familiäre Situation mit Darlehenslast unvereinbar) - Sittenwidrige Knebelung, wenn freie Entfaltung einer Vertragspartei in einem Maße beschnitten wird, dass diese ihre wirtschaftliche Entscheidungsfreiheit ganz oder teilweise einbüßt (z.b. wenn DN einer umfassenden und lückenlose Kontrolle unterworfen wird effektive wirtschaftliche Betätigung von Mitwirkung des DG abhängig (vgl. BGH NJW 1993, 1587) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 20

21 Beendigung des Darlehensvertrags (I) Beendigung durch Ablauf der vertraglich bestimmten Laufzeit oder durch Kündigung Wenn keine Laufzeit bestimmt, hängt Fälligkeit des Darlehens von Kündigung nach 488 Abs. 3 S. 1 BGB ab Ordentliche Kündigung des DN eines Darlehens mit festem Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum richtet sich nach 489 Abs. 1 BGB, mit einem veränderlichen Zinssatz nach 489 Abs. 2 BGB Außerordentliches Kündigungsrecht beider Parteien nach 490 BGB (Kündigung wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage gem. 313, 314 BGB bleibt daneben gem. 490 Abs. 3 BGB bestehen) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 21

22 Beendigung des Darlehensvertrags (II) Vor Darlehensvalutierung: Möglichkeit des Rücktritts im Hinblick auf eine Vertragspflichtverletzung, danach nur Kündigung Wegen wesentlicher Verschlechterung der Vermögensverhältnisse und Sicherheiten des DN ist eine Kündigung des DG aber auch vor Auskehrung der Valuta gem. 490 Abs. 1 BGB möglich Beendigung kann auch durch Eintritt einer auflösenden Bedingung oder durch Aufhebungsvertrag erfolgen Vertragsbeendigung mit vorzeitiger Rückerstattung nur bei zinslosen Darlehen, 488 Abs. 3 S. 3 BGB Bei Stellung eines Ersatzkreditnehmers erfolgt keine Vertragsaufhebung sondern eine Weiterführung mit dem Übernehmer Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 22

23 Beweislast Gläubiger (DG) des Rückzahlungsanspruches muss Abschluss des Darlehensvertrags, Auskehrung der Valuta, Fälligkeit, Höhe des Zinssatzes und Beendigung des Vertragsverhältnisses (soweit er die Fälligkeit darauf stützt) beweisen Schuldner (DN) muss die Leistungen auf das Darlehen beweisen und ggf. die Kündigung, wenn er sich darauf beruft Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 23

24 Verjährung Ansprüche der Darlehensparteien unterliegen der regelmäßigen Verjährungsfrist der 195 BGB Beginn gem. 199 Abs. 1 BGB mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den anspruchsbegründenden Umständen sowie der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder grob fahrlässig nicht erlangt hat Entstehungszeitpunkt bestimmt sich nach der Fälligkeit Zinsanspruch entsteht nach 488 Abs. 2 BGB nach Ablauf eines Jahres, wenn nichts anderes bestimmt ist und wenn das Darlehen vor dem Ablauf eines Jahres zurückzuerstatten ist, mit Fälligkeit des Rückerstattungsanspruchs Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 24

25 Praktischer Fall Siehe Handout Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 25

26 Ausführlich nachzulesen in: Derleder/Knops/Bamberger-Derleder, Handbuch zum deutschen und europäischen Bankrecht, 2. Aufl. 2009, 10. Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 26

27 Zinsen und Vergütungen Vorlesung Bankrecht Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Lehrstuhl f. Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbes. Bank-, Kapital- und Verbraucherrecht Universität Hamburg

28 Zinsbegriff (I) Vom lat. Verb censere (zählen) oder census (Vermögensschätzung) Zinsen nach der h.m. die laufzeitabhängige, gewinnund umsatzabhängige, in Geld oder anderen vertretbaren Sachen zu entrichtende Vergütung für den Gebrauch eines auf Zeit überlassenen Kapitals Wesentliches Merkmal: Akzessorietät zur Hauptforderung, ohne deren Bestand können Zinsen nicht selbstständig entstehen (BGH WM 2006, 429 (431)) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 28

29 Zinsbegriff (II) Zins i.d.r. Nebenschuld, die sich regelmäßig erneuert Zinspflicht endet mit erlöschen der Hauptschuld Sind Zinsen aber einmal entstanden, so werden sie von der Hauptschuld unabhängig und können selbstständig eingeklagt und ohne die Hauptschuld abgetreten, ge- und verpfändet werden Ob eine Leistung einen Zins darstellt oder nicht, richtet sich nach ihrem wirtschaftlichen Zweck und nicht nach ihrer Bezeichnung ( Gebühr, Provision, etc.) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 29

30 Zinshöhe (I) Bestimmung neben Durchsetzbarkeit als Preis für die Kapitalüberlassung beim Darlehen vor allem durch das erwartete Ausfallrisiko (Kredite werden umso teurer, umso größer ihre Ausfallwahrscheinlichkeit ist) Grund und Höhe ergibt sich aus Parteivereinbarung oder (eher selten) aus dem Gesetz Vermutung, dass ein Darlehen nicht zinslos gewährt wird Keine/unvollständige Regelung durch die Parteien 246 BGB (4 % p.a.) bei Kaufleuten, die einander Fälligkeitszinsen i.s.d. 353 HGB schulden, 5 % p.a. gem. 352 Abs. 2 HGB Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 30

31 Zinshöhe (II) Im Verzugsfall: an Stelle des vertraglichen oder gesetzlichen Zinssatzes tritt der Verzugszinssatz (beträgt nach 288 Abs. 1 S. 2 BGB fünf Prozentpunkte (unter Unternehmern gem. 288 Abs. 2 BGB acht Prozentpunkte) über dem nach 247 BGB zu bestimmenden Basiszinssatz, reduziert sich bei Immobiliarkrediten gem. 503 Abs. 2 BGB aus zweieinhalb Prozentpunkte über dem Basiszinssatz) Zinsvereinbarungen nach den allgemeinen Grenzen der 134, 138 BGB zulässig Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 31

32 Zinsdauer Beginn i.d.r. erst mit Empfang der Darlehensvaluta (BGH WM 2006, 429 (431), aber str.), nicht schon zu dem Zeitpunkt, in dem die Valuta aus dem Vermögen des Kreditgebers ausscheidet Fortgeltung der Zinspflicht: Zinsforderung bemisst sich nach Laufzeit und wird üblicherweise nach verschiedenen Zeitabschnitten abgerechnet; möglich aber auch eine Zahlung im Voraus für die gesamte Laufzeit Ende der Zinspflicht: Zinspflicht wird durch Wegfall der Kapitalnutzungsmöglichkeit beendet (z.b. bei Rückerstattung der Valuta) Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 32

33 Zinsanpassungen In laufenden Vertragsverhältnissen bei zinsvariablen Tilgungskrediten oder Kontokorrentabreden üblich Vereinbarung durch Vertragsparteien, ob gleichbleibender oder variabler Zins vereinbart wird, nicht durch Gesetz vorgegeben, so dass eine AGB-Kontrolle nicht möglich ist Anpassung entweder durch vorher festgelegte Zinsanpassungsklauseln (Änderung der Zinshöhe tritt allein durch Veränderung der zugrunde liegenden Parameter ein) oder durch Zinsänderungsklauseln (in denen hält sich der DG eine Änderung nach billigem Ermessen gem. 315 BGB vor), die einer AGB-Kontrolle unterliegen Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 33

34 Effektivzinssatz und Basiszinssatz Berechnung des Effektivzinssatzes nach der Formel gem. dem Anhang der Richtlinie 98/7/EG vom und dem 6 PAngV (sog. 6 PAngV-Formel) Basiszinssatz gem. 247 BGB dient vor allem als Grundlage für die Berechnung von Verzugszinsen gem. 288 Abs. 1 S. 2 BGB Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 34

35 Vergütungen und Entgelte- Allgemeines Preise sind frei (Privatautonomie, Art. 2 Abs. 1 GG), finden aber Grenzen im Kartellrecht und in den 134, 138 BGB Allgemeine Gebührenregelung in den Grund-AGB des Bankgewerbes Unterscheidung zwischen Zinsen und Entgelten einerseits und Auslagen andererseits Differenzierung zwischen Privatkundengeschäft und kaufmännischem Geschäftsverkehr Rangverhältnis zwischen den einzelnen Preisregelungen Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 35

36 Preisaushang und weitergehendes Preisverzeichnis Inkrafttreten der Preisangabenverordnung im Jahr 1985 Verwendung von Preisübersichten obligatorisch Grundsätze von Preiswahrheit und Preisklarheit, 6 Abs. 1 S. 1 und 2 PAngVO Verweis auf ausführliche Preisverzeichnisse durch Nr. 12 AGB- Banken Alle spezifischen Gebührentatbestände erfasst Einbeziehung durch einseitige Geltungsanordnung in den Grund-AGB Gesetzliche Vergütungsansprüche grds. gegenüber vertraglichen Vereinbarungen über Grund und Höhe des Leistungsentgeltes subsidiär Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 36

37 Ausführlich nachzulesen in: Derleder/Knops/Bamberger-Knops, Handbuch zum deutschen und europäischen Bankrecht, 2. Aufl. 2009, 11. Derleder/Knops/Bamberger-Bockholt, a.a.o., 12. Derleder/Knops/Bamberger-Pallas/Knops, a.a.o. 13. Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 37

38 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Bankrecht 38

VO Bankvertragsrecht. Kredit- und Kreditsicherheiten. Darlehensvertrag

VO Bankvertragsrecht. Kredit- und Kreditsicherheiten. Darlehensvertrag VO Bankvertragsrecht Priv.-Doz. Dr. Florian Schuhmacher, LL.M. (Columbia) Kredit- und Kreditsicherheiten Kreditgeschäft als Bankgeschäft 1 I Nr. 2 KWG: Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten Grundtyp:

Mehr

Schuldrecht Besonderer Teil II

Schuldrecht Besonderer Teil II Schuldrecht Besonderer Teil II - vertragliche Schuldverhältnisse - Dr. Sebastian Mock, LL.M.(NYU) Attorney-at-Law (New York) dienstags, 10.15 11.45, ESA A freitags, 10.15 11.45, Phil B A. Überblick zum

Mehr

Kreditabwicklung: Sittenwidrig- und Nichtigkeit

Kreditabwicklung: Sittenwidrig- und Nichtigkeit Kreditabwicklung: Sittenwidrig- und Nichtigkeit Vorlesung Bankrecht Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Lehrstuhl f. Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbes. Bank-, Kapital- und Verbraucherrecht Universität Hamburg

Mehr

Verbraucherkreditrecht Sittenwidrigkeit

Verbraucherkreditrecht Sittenwidrigkeit Verbraucherkreditrecht Sittenwidrigkeit Dr. Claire Feldhusen 1 Wucherdarlehen 138 Abs. 2 BGB objektiver Tatbestand: auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung Maßgeblich: Einzelfall

Mehr

BGB IV. Gelddarlehen, 488 ff. BGB. Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008

BGB IV. Gelddarlehen, 488 ff. BGB. Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008 BGB IV Gelddarlehen, 488 ff. BGB Prof. Dr. Monika Schlachter WS 2007/2008 Das Gelddarlehen, 488 BGB (1) 1. Pflichten - Zurverfügungstellen eines Geldbetrages - Pflicht zur Rückerstattung eines Betrages

Mehr

Verbraucherkreditrecht Aufklärungspflichten

Verbraucherkreditrecht Aufklärungspflichten Verbraucherkreditrecht Aufklärungspflichten Dr. Claire Feldhusen Charts Nr. 2 1 Aufklärungspflichten iws Informationspflicht Auskunftspflicht Hinweispflicht Warnpflicht Angabepflicht Aufklärungspflicht

Mehr

VO Bankvertragsrecht VI

VO Bankvertragsrecht VI VO Bankvertragsrecht VI PD Dr. Florian Schuhmacher, LL.M. (Columbia) Gegenstand: Die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Kunden, sofern der Rückzahlungsanspruch

Mehr

Eigentum. Vollstreckung ins juristische Eigentum

Eigentum. Vollstreckung ins juristische Eigentum 39. Lehreinheit: Darlehen/Kredit/Sachdarlehen/Kreditsicherung I. Einführung Arten: Darlehen 488 ff. Sachdarlehen 607 ff. Definition: Darlehen ist die Überlassung von Geld/Sache auf Zeit. Das Sachdarlehen

Mehr

Verbraucherkreditrecht Verbundgeschäfte

Verbraucherkreditrecht Verbundgeschäfte Verbraucherkreditrecht Verbundgeschäfte Dr. Claire Feldhusen Charts Nr. 4 1 1. Modifikation des Widerrufsrecht bei Verbundgeschäften ( 358 Abs. 1 BGB) Hat der Verbraucher seine auf den Abschluss eines

Mehr

Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht

Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht 11. Doppelstunde: Beendigung von Darlehensverträgen Insbesondere Kündigung Mittwoch, 27.01.2010, 8:00h 10:00h DWP, A 411 Michael Knobloch, Rechtsanwalt

Mehr

Kreditsicherungsrecht, Universität Bonn SS 2013, Prof. Dr. Moritz Brinkmann

Kreditsicherungsrecht, Universität Bonn SS 2013, Prof. Dr. Moritz Brinkmann Wiederholungsfragen Worin besteht die ökonomische Funktion einer Kreditsicherheit? Wie verwirklicht sich diese Funktion bei Personalsicherheiten und wie bei Sicherheiten an Gegenständen? Eine praktische

Mehr

Gelddarlehensvertrag, 488 490 BGB

Gelddarlehensvertrag, 488 490 BGB - AGB Universität Karlsruhe (TU) Institut für Informationsrecht Prof. Dr. iur. Peter Sester 1 des Zustandekommen des : 1. Notwendiger Regelungsinhalt: - DG ist zur Übereignung des Geldes verpflichtet -

Mehr

Vertragsarten Kaufvertrag Werkvertrag Dienstvertrag Schenkungsvertrag Mietvertrag Leihvertrag Pachtvertrag Darlehensvertrag Sachdarlehensvertrag

Vertragsarten Kaufvertrag Werkvertrag Dienstvertrag Schenkungsvertrag Mietvertrag Leihvertrag Pachtvertrag Darlehensvertrag Sachdarlehensvertrag Vertragsarten Kaufvertrag Werkvertrag Dienstvertrag Schenkungsvertrag Mietvertrag Leihvertrag Pachtvertrag Darlehensvertrag Sachdarlehensvertrag 433 BGB Vertragstypische beim Kaufvertrag (1) Durch den

Mehr

Mustervorlage Darlehensvertrag für Darlehen ohne vorheriges ordentliches Kündigungsrecht: Darlehensvertrag

Mustervorlage Darlehensvertrag für Darlehen ohne vorheriges ordentliches Kündigungsrecht: Darlehensvertrag Mustervorlage Darlehensvertrag für Darlehen ohne vorheriges ordentliches Kündigungsrecht: Darlehensvertrag Zwischen Herrn Muster, Musterstrasse 5, PLZ Musterort nachfolgend Darlehensgeber genannt und Herrn

Mehr

Hypothekenkreditrecht

Hypothekenkreditrecht Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht 8. Doppelstunde: Widerrufsrecht, verbundenes Geschäft Mittwoch, 06.01.2010, 8:00h 10:00h DWP, A 411 Michael Knobloch, Rechtsanwalt 1 Knobloch / Kreditrecht

Mehr

Montessori Verein Kösching e.v.

Montessori Verein Kösching e.v. Darlehensvertrag Zwischen dem Montessori Verein Kösching e.v. als Träger der Montessori-Schule Kösching - nachfolgend Schule genannt Und (Name, Vorname) (Straße, PLZ, Wohnort) - nachfolgend Darlehensgeber

Mehr

Erlöschen von Schuldverhältnissen

Erlöschen von Schuldverhältnissen Erlöschen von Schuldverhältnissen Erfüllung 362 BGB Hinterlegung 372 BGB Weitere Erlöschensgründe z. B. Unmöglichkeit 275 BGB z. B. Erlass 397 BGB z. B. Fristablauf bei Dauerschuldverhältnissen (z. B.

Mehr

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 34 - Darlehen

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 34 - Darlehen Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 34 - Darlehen Prof. Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Gew. Rechtsschutz), LL.M. (University of Chicago), Attorney at Law (New York) Was behandeln wir heute? 1 Was

Mehr

Vorlesung. BGB Schuldrecht Besonderer Teil. Vertragliche Schuldverhältnisse SS 2003. Detaillierte Gliederung

Vorlesung. BGB Schuldrecht Besonderer Teil. Vertragliche Schuldverhältnisse SS 2003. Detaillierte Gliederung Vorlesung Schuldrecht Besonderer Teil SS 2003 Detaillierte Gliederung Teil 1: Grundlagen A) Schuldrecht I. Gesetzliche Regelung 1. Schuldrecht im 2. Schuldrecht außerhalb des Schuldrechtsmodernisierungsgesetz

Mehr

Das Schuldverhältnis (Entstehung)

Das Schuldverhältnis (Entstehung) Das Schuldverhältnis (Entstehung) durch Rechtsgeschäft kraft Gesetzes aufgrund einseitigen Rechtsgeschäfts Beispiel: Auslobung, 657 BGB aufgrund Vertrages Beispiel: 311 I BGB In Sonderfällen bei faktischen

Mehr

(2) Die vereinbarten Zinsen sind, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nach dem Ablauf je eines Jahres und, wenn das

(2) Die vereinbarten Zinsen sind, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nach dem Ablauf je eines Jahres und, wenn das Bürgerliches Gesetzbuch TK Lexikon Arbeitsrecht 488-505 Untertitel 1 Darlehensvertrag HI2284306 488-490 Kapitel 1 Allgemeine Vorschriften HI2284307 488 Vertragstypische Pflichten beim Darlehensvertrag

Mehr

Insbesondere bei Bürgschaften von Ehegatten und Kindern war die Sittenwidrigkeit offensichtlich.

Insbesondere bei Bürgschaften von Ehegatten und Kindern war die Sittenwidrigkeit offensichtlich. aa) Ursprüngliche Rechtsprechung 138 Abs.1 greift nicht ein, wenn der Bürge kein Vermögen hat, da die Privatautonomie zu achten und der Schutz des Bürgen durch das Schriftformerfordernis hinreichend gewährleistet

Mehr

12 Der Gläubigerverzug, 293 304 BGB

12 Der Gläubigerverzug, 293 304 BGB 12 Der Gläubigerverzug, 293 304 BGB Die Erfüllung einer Verbindlichkeit kann nicht nur durch ein Verhalten des Schuldners, sondern auch durch ein Tun oder Unterlassen des Gläubigers gestört werden. Denn

Mehr

Inhalt. 1. Grundlagen des Firmenkredits... 13. 2. Definition des Firmenkredits... 17. 3. Zustandekommen des Firmenkreditvertrags... 35. Vorwort...

Inhalt. 1. Grundlagen des Firmenkredits... 13. 2. Definition des Firmenkredits... 17. 3. Zustandekommen des Firmenkreditvertrags... 35. Vorwort... Inhalt Vorwort........................................................... 11 1. Grundlagen des Firmenkredits................................. 13 1.1 Wirtschaftliche Bedeutung...................................

Mehr

Verbraucherkreditrecht Widerrufsrecht - Voraussetzungen -

Verbraucherkreditrecht Widerrufsrecht - Voraussetzungen - Verbraucherkreditrecht Widerrufsrecht - Voraussetzungen - Dr. Claire Feldhusen 1 Widerrufsrecht Vom Gesetzgeber vorgesehen, wenn ein Verbrauchervertrag (Vertrag zw. Verbraucher 13 BGB und Unternehmer 14

Mehr

2. Kapitel: Die Bürgschaft: 765-778

2. Kapitel: Die Bürgschaft: 765-778 Die Bürgschaft: 765-778 2. Kapitel: Die Bürgschaft: 765-778 Vorbemerkung 1) Die Sicherungsfunktion der Bürgschaft Durch den Bürgschaftsvertrag wird der Bürge gemäß 765 I gegenüber dem Gläubiger einseitig

Mehr

1. Kapitel: Einleitung

1. Kapitel: Einleitung 1. Kapitel: Einleitung A. Problemaufriss, Gegenstand und Ziel der Untersuchung Sicherungsgrundschulden sind aufgrund ihrer abstrakten Rechtsnatur grundsätzlich frei auf Dritte übertragbar. Dadurch kann

Mehr

Stephanie Brauns WS 2013/2014 Lehrstuhl Prof. Dr. Einsele. Arbeitsgemeinschaft Schuldrecht BT - Fall 3 - Lösung

Stephanie Brauns WS 2013/2014 Lehrstuhl Prof. Dr. Einsele. Arbeitsgemeinschaft Schuldrecht BT - Fall 3 - Lösung Stephanie Brauns WS 2013/2014 Lehrstuhl Prof. Dr. Einsele Arbeitsgemeinschaft Schuldrecht BT - Fall 3 - Lösung 1. Teil A. Anspruch des O auf Rückzahlung der 30.000 aus 488 I S. 2 BGB I. DarlehensV (+),

Mehr

Bürgerliches Recht I Prof. Dr. Dr. Burkhard Boemke Boemke. Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Sommersemester 2013. 2.

Bürgerliches Recht I Prof. Dr. Dr. Burkhard Boemke Boemke. Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Sommersemester 2013. 2. Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Sommersemester 2013 2. Klausur Lösung Frage 1: Ansprüche von V gegen M auf Zahlung von 1.800 aus 535 II BGB für den Zeitraum Oktober 2011 bis September

Mehr

E. Anweisung (Assignation) VO Schuldrecht AT - Lukas

E. Anweisung (Assignation) VO Schuldrecht AT - Lukas (Assignation) 205 Anweisung begründet (wie Zession) Dreiecksbeziehung auch Anweisender will wie der Zedent, dass Schuldner an Dritten leistet; aber dem Dritten wird Forderung nicht übertragen Beispiel:

Mehr

Frage 1: Wie ist die Rechtslage, wenn von E weder auf die Forderung noch auf die Grundschuld gezahlt worden ist?

Frage 1: Wie ist die Rechtslage, wenn von E weder auf die Forderung noch auf die Grundschuld gezahlt worden ist? Frage 1: Wie ist die Rechtslage, wenn von E weder auf die Forderung noch auf die Grundschuld gezahlt worden ist? I. Anspruch X gegen E auf Darlehensrückzahlung aus 488 I 2, 398 BGB? 1. Wirksamer Abtretungsvertrag

Mehr

VO Bankvertragsrecht. Verbraucherdarlehensvertrag. Verbraucherkreditrichtlinie

VO Bankvertragsrecht. Verbraucherdarlehensvertrag. Verbraucherkreditrichtlinie VO Bankvertragsrecht Priv.-Doz. Dr. Florian Schuhmacher, LL.M. (Columbia) Sondervorschriften zum Darlehensvertrag Unternehmer als Darlehensgeber Verbraucher als Darlehensnehmer Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie

Mehr

Verbraucherschutz bei der Begründung, Beendigung und Übernahme von Immobiliarkreditverhältnissen

Verbraucherschutz bei der Begründung, Beendigung und Übernahme von Immobiliarkreditverhältnissen Kai -Oliver Knops Verbraucherschutz bei der Begründung, Beendigung und Übernahme von Immobiliarkreditverhältnissen Darlehensbegründung und -kündigung, Vorfälligkei tsentschädigung, Ersatzkreditnehmerstellung,

Mehr

HI1039615 HI5504364. Verbraucher seine Willenserklärung fristgerecht widerrufen hat. 2 Der Widerruf erfolgt durch Erklärung gegenüber dem

HI1039615 HI5504364. Verbraucher seine Willenserklärung fristgerecht widerrufen hat. 2 Der Widerruf erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Bürgerliches Gesetzbuch TK Lexikon Arbeitsrecht 355-361 Untertitel 2 [ 52 ] Widerrufsrecht [ 53 ] [Bis 12.06.2014: Widerrufs- und Rückgaberecht] bei Verbraucherverträgen HI1039615 355 [ 54 ] Widerrufsrecht

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF EM NAMEN DES VOLKES. URTEIL Verkündet am: Justizangestellte als Urkvndsbeamtin der Geschäftsstelle. 22. Juni 3999 Bartholornäus

BUNDESGERICHTSHOF EM NAMEN DES VOLKES. URTEIL Verkündet am: Justizangestellte als Urkvndsbeamtin der Geschäftsstelle. 22. Juni 3999 Bartholornäus BUNDESGERICHTSHOF EM NAMEN DES VOLKES URTEIL Verkündet am: 22. Juni 3999 Bartholornäus Justizangestellte als Urkvndsbeamtin der Geschäftsstelle in dem Rechtsstreit Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes

Mehr

Umschuldung und Ersatzkreditnehmerstellung

Umschuldung und Ersatzkreditnehmerstellung Umschuldung und Ersatzkreditnehmerstellung Vorlesung Bankrecht Prof. Dr. Kai-Oliver Knops Lehrstuhl f. Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbes. Bank-, Kapital- und Verbraucherrecht Universität Hamburg Begriff

Mehr

Vertrag über ein Nachrangdarlehen

Vertrag über ein Nachrangdarlehen Vertrag über ein Nachrangdarlehen zwischen dem Mitglied der REEG XXX Name, Vorname(n) Geburtsdatum Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort - nachfolgend "Darlehensgeberin" genannt - und der REEG XXX Adresse

Mehr

Im Namen des Volkes. Urteil

Im Namen des Volkes. Urteil Aktenzeichen: 4 C 339/13 Verkündet am 24.04.2013 Abschrift I Amtsgericht Stuttgart Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. Im Namen des Volkes Urteil In dem Rechtsstreit 1) 2) 1 Prozessbeyollmächtigte zu 1

Mehr

Prüfungsschemata Allgemeines Schuldrecht 1

Prüfungsschemata Allgemeines Schuldrecht 1 Prüfungsschemata Allgemeines Schuldrecht 1 A. Leistungsbefreiung ohne Ausübung eines Gestaltungsrechts I. Befreiung von der Leistungspflicht ( 275) 2 1. Leistung ist unmöglich, 275 Abs. 1 2. Leistung darf

Mehr

Vertrag über ein Nachrangdarlehen

Vertrag über ein Nachrangdarlehen Vertrag über ein Nachrangdarlehen zwischen dem Mitglied der REEG XXX Name, Vorname(n) Geburtsdatum Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort - nachfolgend "Darlehensgeberin" genannt - und der REEG XXX Adresse

Mehr

SchiedsamtsZeitung 56. Jahrgang 1985, Heft 07 Online-Archiv Seite 97-100 Organ des BDS

SchiedsamtsZeitung 56. Jahrgang 1985, Heft 07 Online-Archiv Seite 97-100 Organ des BDS Aufsätze Grundlagen zum Verständnis schuldrechtlicher Verhältnisse Von Dr. L. H. Serwe (Fortsetzung aus Heft 6/85) Ist nur eine der beiden Leistungen von Anfang an unmöglich ( 306 BGB) oder unsittlich

Mehr

Muster für eine Widerrufsinformation für Verbraucherdarlehensverträge

Muster für eine Widerrufsinformation für Verbraucherdarlehensverträge Anhang zu Artikel 2 Nummer 11 Muster für eine Widerrufsinformation für Verbraucherdarlehensverträge Anlage 7 (zu Artikel 247 6 Absatz 2 und 12 Absatz 1) Widerrufsrecht Widerrufsinformation Der Darlehensnehmer*

Mehr

PROPÄDEUTISCHE ÜBUNG GRUNDKURS ZIVILRECHT II PROF. DR. STEPHAN LORENZ SOMMERSEMESTER 2014

PROPÄDEUTISCHE ÜBUNG GRUNDKURS ZIVILRECHT II PROF. DR. STEPHAN LORENZ SOMMERSEMESTER 2014 PROPÄDEUTISCHE ÜBUNG GRUNDKURS ZIVILRECHT II PROF. DR. STEPHAN LORENZ SOMMERSEMESTER 2014 Fall 2: Lösung A. Anspruch der V gegen F auf Zahlung von 10.000 aus 433 II BGB V könnte gegen F einen Anspruch

Mehr

Priv.-Doz. Dr. André Meyer, LL.M. 2 Bürgschaft

Priv.-Doz. Dr. André Meyer, LL.M. 2 Bürgschaft 2 Bürgschaft Charakter Personalsicherheit, Dreipersonenverhältnis Akzessorische Sicherheit ( 765, 767, 768, 770, 401 I) Subsidiarität der Bürgenhaftung Einrede der Vorausklage ( 771, s.a. 772), diese jedoch

Mehr

370/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Materialien - Textgegenüberstellung 1 von 8. 1 von 8. www.parlament.gv.at

370/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Materialien - Textgegenüberstellung 1 von 8. 1 von 8. www.parlament.gv.at 370/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Materialien - Textgegenüberstellung 1 von 8 1 von 8 2 von 8 2 von 8 Textgegenüberstellung Artikel 1 905. (1) Kann der Erfüllungsort weder aus der Verabredung noch

Mehr

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande.

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande. AGB Arena Stadthotels GmbH, Frankfurt/M. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag I. Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB ) gelten für Hotelaufnahme Verträge

Mehr

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 7 Leistungszeit und Leistungsort

Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 7 Leistungszeit und Leistungsort Schuldrecht I (Vertragsschuldverhältnisse) 7 und Prof. Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Gew. Rechtsschutz), LL.M. (University of Chicago), Attorney at Law (New York) Was behandeln wir heute? 1 2 3 Was haben

Mehr

FACTORINGVERTRAG. zwischen. (nachstehend Factor genannt) und. (nachstehend Klient genannt) 1.1 Basierend auf folgenden Geschäftszahlen des Klienten:

FACTORINGVERTRAG. zwischen. (nachstehend Factor genannt) und. (nachstehend Klient genannt) 1.1 Basierend auf folgenden Geschäftszahlen des Klienten: FACTORINGVERTRAG zwischen ABC, (Strasse/Ort) (nachstehend Factor genannt) und XYZ, (Strasse/Ort) (nachstehend Klient genannt) 1. Vertragsgrundlage und -gegenstand 1.1 Basierend auf folgenden Geschäftszahlen

Mehr

Verbraucherkreditrecht Sonderformen

Verbraucherkreditrecht Sonderformen Verbraucherkreditrecht Sonderformen Dr. Claire Feldhusen Charts Nr. 6 1 Immobiliardarlehensverträge 503 BGB (Legaldefinition) = Darlehen, dessen Zurverfügungstellung von der Sicherung durch ein Grundpfandrecht

Mehr

I Luq, pg13 **.ltt?f wwarrp tsulut. Urteil. EITVGHG;N-dENl" IM NAMEN DES VOLKES. 'Klägerin -

I Luq, pg13 **.ltt?f wwarrp tsulut. Urteil. EITVGHG;N-dENl IM NAMEN DES VOLKES. 'Klägerin - Amtsgericht Hamburg Az.: 8a C 406112 Verkündet am 31.07.2013 Menzel, JOSekr'in Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle EITVGHG;N-dENl" I Luq, pg13 **.ltt?f wwarrp tsulut Urteil IM NAMEN DES VOLKES ln dem Rechtsstreit

Mehr

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag)

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag) Muster eines Beratungsvertrages (Dienstvertrag) Stand: 1. Januar 2004 Vorwort Der Unternehmer schließt im Laufe seiner Geschäftstätigkeit eine Vielzahl von Verträgen ab. Um eine Orientierungshilfe zu bieten,

Mehr

Projekt /Veranstaltungssponsoringvertrag

Projekt /Veranstaltungssponsoringvertrag Projekt /Veranstaltungssponsoringvertrag zwischen vertreten durch nachfolgend Sponsor genannt und Wirtschaftsjunioren Kassel e.v., vertreten durch den Vorstand, Kurfürstenstraße 9, 34117 Kassel nachfolgend

Mehr

Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 15.01.2010: Die Kündigung von. Prof. Dr. Thomas Rüfner

Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 15.01.2010: Die Kündigung von. Prof. Dr. Thomas Rüfner Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 15.01.2010: Die Kündigung von Dauerschuldverhältnissen Prof. Dr. Thomas Rüfner Materialien im Internet: http://ius-romanum.uni-trier.de/index.php?id=30914 Übersicht:

Mehr

Finanzwirtschaftliches Management 9. Darlehen, Tilgung und Zinsen. Beispiele und Übungsaufgaben mit Lösungen

Finanzwirtschaftliches Management 9. Darlehen, Tilgung und Zinsen. Beispiele und Übungsaufgaben mit Lösungen Inhalt 9. Darlehensvertrag... 2 9.1 Zivilrechtliche Regelungen... 2 9.2 Kapitalkosten eines Darlehens... 2 9.3 Tilgung und Zinsen... 3 9.3.1 Tilgung... 3 9.3.2 Zinsen... 4 9.4 Effektivzinsberechnung bei

Mehr

Examensrepetitorium Sachenrecht

Examensrepetitorium Sachenrecht Examensrepetitorium Sachenrecht Fall 4 "Wer zuerst zahlt... Die B-Bank gibt der A-GmbH in Höhe von 100.000,- ein Darlehen. Dafür räumt der S zur Sicherheit an seinem Hausgrundstück eine erstrangige Grundschuld

Mehr

Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten

Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten Nach der Rechtsprechung kann ein Kreditvertrag auch dann sittenwidrig sein, wenn er auf einem unangemessenen Umschuldungsverlangen der Bank beruht, weil die

Mehr

Steuerberatung. 1 Da S ohne konkrete Erfolgsvereinbarung für eine begrenzte Zeit tätig werden soll, kann hier ein Dienstvertrag (anstelle

Steuerberatung. 1 Da S ohne konkrete Erfolgsvereinbarung für eine begrenzte Zeit tätig werden soll, kann hier ein Dienstvertrag (anstelle Steuerberatung Unternehmer U engagiert für sein mittelständiges Unternehmen Steuerberater S der 50 Stunden im Betrieb des U arbeiten und dort die Steuerverhältnisse verbessern soll (ein Dienstvertrag,

Mehr

Vertragsrecht III. (6) Weitere Gebrauchsüberlassungsverträge

Vertragsrecht III. (6) Weitere Gebrauchsüberlassungsverträge (6) Weitere Gebrauchsüberlassungsverträge Leasing gesetzlich nicht geregelter Vertragstyp operatives Leasing kurzzeitige Überlassung von Wirtschaftsgütern zum Gebrauch fast ausschließlich im gewerblichen

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 19. November 2008 Vorusso, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 19. November 2008 Vorusso, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VIII ZR 30/08 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 19. November 2008 Vorusso, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle - 2 - Der VIII. Zivilsenat

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF XI ZR 327/01 BESCHLUSS vom 5. Februar 2002 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 5. Februar 2002 durch den Vorsitzenden Richter Nobbe und die Richter

Mehr

Realkontrakte Übersicht Darlehen Leihe Verwahrung Pfandvertrag Trödelvertrag

Realkontrakte Übersicht Darlehen Leihe Verwahrung Pfandvertrag Trödelvertrag Realkontrakte Übersicht Darlehen Leihe Verwahrung Pfandvertrag Trödelvertrag 983 ff ABGB 971 ff ABGB 957 ff ABGB 1368 ff ABGB 1086 ff ABGB Beachte: Die Schenkung ist kein Real-, sondern ein Konsensualvertrag

Mehr

Lösung Fall 23. Anspruch des G gegen S auf Duldung der Zwangsvollstreckung aus 1147, 1192 Abs.1 BGB

Lösung Fall 23. Anspruch des G gegen S auf Duldung der Zwangsvollstreckung aus 1147, 1192 Abs.1 BGB Lösung Fall 23 Frage 1: Ansprüche des G gegen S Anspruch des G gegen S auf Duldung der Zwangsvollstreckung aus 1147, 1192 Abs.1 BGB G könnte einen Anspruch gegen S auf Duldung der Zwangsvollstreckung aus

Mehr

V. Die Abweichungen vom Sachenrecht

V. Die Abweichungen vom Sachenrecht V. Die Abweichungen vom Sachenrecht 1. Gutglaubensschutz nach 366 f. HGB a) Gutgläubiger Eigentumserwerb nach 929 ff. BGB (Schema) Einigung Übergabe/Übergabesurrogat Verfügungsbefugnis des Veräußerers:

Mehr

Die Bürgschaft. Durch den Vertrag wird nur der Bürge verpflichtet, es handelt sich daher um einen einseitig verpflichtenden Vertrag.

Die Bürgschaft. Durch den Vertrag wird nur der Bürge verpflichtet, es handelt sich daher um einen einseitig verpflichtenden Vertrag. Die Bürgschaft Die Bürgschaft ist ein Schuldvertrag, in dem sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (dem Hauptschuldner) verpflichtet, für die Erfüllung einer Verbindlichkeit des Dritten einzustehen

Mehr

Vorlesung Fachhochschule Düsseldorf WS 2014/15 Vorlesung: 20. Oktober 2014

Vorlesung Fachhochschule Düsseldorf WS 2014/15 Vorlesung: 20. Oktober 2014 Vorlesung Fachhochschule Düsseldorf WS 2014/15 Vorlesung: 20. Oktober 2014 Also: Worin besteht der Unterschied hinsichtlich der Anspruchsgrundlage in den beiden Beispielsfällen aus der Vorlesung am 7.

Mehr

Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Vortragsveranstaltung am 14.10.2014

Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Vortragsveranstaltung am 14.10.2014 Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr Vortragsveranstaltung am 14.10.2014 RA Joachim v. Alvensleben, Fachanwalt für Arbeitsrecht RAin Annika Rutschow, LL.M.Eur.Int. 14.10.2014 1

Mehr

Die Abtretung von Darlehensforderungen und Sicherungsgrundschulden nach dem Risikobegrenzungsgesetz

Die Abtretung von Darlehensforderungen und Sicherungsgrundschulden nach dem Risikobegrenzungsgesetz Die Abtretung von Darlehensforderungen und Sicherungsgrundschulden nach dem Risikobegrenzungsgesetz Prof. Dr. Marc-Philippe Weller - 09.11.2008 www.uni-mannheim.de Seite 1 Häuslebauer (Schuldner Eigentümer)

Mehr

WM-Tagung zum Bankrecht. Kontenpfändung Aktuelle Entwicklungen. Wiss. Assistent Dr. Georg Bitter, Bonn. Übersicht

WM-Tagung zum Bankrecht. Kontenpfändung Aktuelle Entwicklungen. Wiss. Assistent Dr. Georg Bitter, Bonn. Übersicht WM-Tagung zum Bankrecht Kontenpfändung Aktuelle Entwicklungen Wiss. Assistent Dr. Georg Bitter, Bonn Übersicht Pfändung von Girokonten (Grundlagen) Erfassung von Guthaben auf Separatkonten Ausforschungspfändung

Mehr

Anwendungsbereich und Inhalt der

Anwendungsbereich und Inhalt der Repetitorium Vertragliches Schuldrecht am 3./4.12.2009: Anwendungsbereich und Inhalt der Erfüllungsansprüche Prof. Dr. Thomas Rüfner Materialien im Internet: http://ius-romanum.uni-trier.de/index.php?id=30914

Mehr

1 Rücktritt, 346 ff BGB Eine Darstellung über die Voraussetzungen zur Ausübung des Rücktrittsrechts

1 Rücktritt, 346 ff BGB Eine Darstellung über die Voraussetzungen zur Ausübung des Rücktrittsrechts 1 Rücktritt, 346 ff BGB Eine Darstellung über die Voraussetzungen zur Ausübung des Rücktrittsrechts 1.1 Einleitung Gesetzliche Grundlagen des Rücktrittsrechts: 321 Abs. 2 Satz 2 BGB Rücktritt bei Unsicherheitseinrede

Mehr

Das neue Werkvertragsrecht des BGB ab dem 01.01.2002

Das neue Werkvertragsrecht des BGB ab dem 01.01.2002 Das neue Werkvertragsrecht des BGB ab dem 01.01.2002 Teil A: Rückschau auf das alte Gewährleistungsrecht Die Gewährleistungsansprüche waren vollständig im Werkvertragsrecht ( 631 ff. BGB) geregelt; die

Mehr

Mag. Wolfgang Sorger 22. März 2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mag. Wolfgang Sorger 22. März 2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Neuerungen im Kredit- und Gebührenrecht Kreditverträge versus Darlehensverträge rechtliche Änderungen im Fokus Kreditvertragsgebühr ade wesentliche Neuerungen bei der Rechtsgeschäftsgebühr Mag. Wolfgang

Mehr

Dienstverträge. Der Dienstvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, in dem sich der eine Teil

Dienstverträge. Der Dienstvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, in dem sich der eine Teil Dienstverträge Der Dienstvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, in dem sich der eine Teil (Dienstverpflichteter) zur Leistung versprochener Dienste und der andere (Dienstberechtigter) zur Gewährung der

Mehr

Hypothekenkreditrecht

Hypothekenkreditrecht Verbraucherkreditrecht einschl. Hypothekenkreditrecht 6. Doppelstunde: Anwendungsbereich Verbraucherkreditrecht, Verbraucherschutzvorschriften im Kreditrecht, Angabepflichten, Sanktionsvorschriften Mittwoch,

Mehr

Zivilrecht - BGB Schuldrecht AT_ Übersicht Nr. 3 Seite 1 von 10. Beachte: Schuldnerverzug ist Sonderfall der Pflichtverletzung i.s.d.

Zivilrecht - BGB Schuldrecht AT_ Übersicht Nr. 3 Seite 1 von 10. Beachte: Schuldnerverzug ist Sonderfall der Pflichtverletzung i.s.d. Zivilrecht - BGB Schuldrecht AT_ Übersicht Nr. 3 Seite 1 von 10 Schuldnerverzug Beachte: Schuldnerverzug ist Sonderfall der Pflichtverletzung i.s.d. 280 BGB Aber: Verzögerungsschaden nur nach 280 II BGB,

Mehr

1. Anspruch des Peter gegen Nikolaus auf Bezahlung des Kaufpreises für das Bild (CHF 900'000) aus Art. 431 Abs. 1 OR (Aufwendungsersatz)

1. Anspruch des Peter gegen Nikolaus auf Bezahlung des Kaufpreises für das Bild (CHF 900'000) aus Art. 431 Abs. 1 OR (Aufwendungsersatz) Universität Zürich Rechtswissenschaftliches Lehrstuhl von der Crone Rämistrasse 74/3 CH-800 Zürich Telefon +4 44 634 48 7 Telefax +4 44 634 43 97 www.rwi.uzh.ch/vdc Prof. Dr. Hans Caspar von der Crone

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen A. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ALLE BESTELLUNGEN

Allgemeine Geschäftsbedingungen A. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ALLE BESTELLUNGEN Allgemeine Geschäftsbedingungen A. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ALLE BESTELLUNGEN 1. Anbieter, Anwendungsbereich 1.1. Anbieter des auf der Website www.event-manager.berlin präsentierten Dienstes ist Sven Golfier

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der VisumCompany (Einzelunternehmer Frank Lehmann)

Allgemeine Geschäftsbedingungen der VisumCompany (Einzelunternehmer Frank Lehmann) Allgemeine Geschäftsbedingungen der VisumCompany (Einzelunternehmer Frank Lehmann) Stand: 11.06.2007 1. Geltungsbereich Für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der VisumCompany (im folgenden "Auftragnehmer

Mehr

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte. Wiss. Mitarbeiter ass. iur. Thomas Habbe

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte. Wiss. Mitarbeiter ass. iur. Thomas Habbe Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte Wiss. Mitarbeiter ass. iur. Thomas Habbe Arbeitsgemeinschaft im Schuldrecht, Allgemeiner Teil Fall 3: Ausgerechnet aufgerechnet

Mehr

Neues Verbraucherkreditrecht

Neues Verbraucherkreditrecht Bearbeitungs- und Prüfungsleitfaden Neues Verbraucherkreditrecht Rechtsrahmen für Verbraucherkredite an Ablaufprozessen dargestellt Prozesse prüfen * Risiken vermeiden * Fehler aufdecken» Handlungsempfehlungen

Mehr

Finanzwirtschaftliches Management Lektion 21: Darlehen, Tilgung und Zinsen. Beispiele und Übungsaufgaben mit Lösungen

Finanzwirtschaftliches Management Lektion 21: Darlehen, Tilgung und Zinsen. Beispiele und Übungsaufgaben mit Lösungen Inhalt 1. Darlehensvertrag... 1.1 Zivilrechtliche Regelungen... 1. Kapitalkosten eines Darlehens... 1.3 Tilgung und Zinsen... 3 1.3.1 Tilgung... 3 1.3. Zinsen... 4 1.4 Effektivzinsberechnung bei Anleihen...

Mehr

BGH (+) da es erforderlich und zweckmäßig war einen Detektiv einzusetzen.

BGH (+) da es erforderlich und zweckmäßig war einen Detektiv einzusetzen. Fall 1: Vorüberlegung: I. Detektivkosten als Schadensersatz gem. 280 I: 1.Vertragsschluss schon mit dem Betanken. 2.Vertretbar, wenn man eine Pflicht des Kunden annimmt, sich nach dem Tanken an der Kasse

Mehr

Bürgerliches Gesetzbuch

Bürgerliches Gesetzbuch BGB: 13, 14, 312, 312a, 312f; 355-359 Bürgerliches Gesetzbuch Bekanntmachung der Neufassung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr.2, Seite 42 vom 8.01.2002) 13 ) Verbraucher

Mehr

(2) Die folgenden Vorschriften finden keine Anwendung auf Verbraucherdarlehensverträge,

(2) Die folgenden Vorschriften finden keine Anwendung auf Verbraucherdarlehensverträge, Stand 19.08.2008 491 Verbraucherdarlehensvertrag (1) Für entgeltliche Darlehensverträge zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer (Verbraucherdarlehensvertrag)

Mehr

Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung

Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung Institut für Bankrecht a. Univ.-Prof. Dr. SILVIA DULLINGER Tel.: +43 732 2468-8463 Fax: +43 732 2468-9841 silvia.dullinger@jku.at Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung I. Überziehung

Mehr

Kredit und Darlehen. Kreditsicherung

Kredit und Darlehen. Kreditsicherung Kredit und Darlehen Kredit Unter Kredit versteht man die Überlassung von Geld oder anderen vertretbaren Sachen mit der Vereinbarung, dass der am Ende der vereinbarten vertraglichen Frist den Geldbetrag

Mehr

Beratervertrag Finanzierung/Kreditsanierung

Beratervertrag Finanzierung/Kreditsanierung Zwischen vertreten durch im folgenden Auftraggeber genannt, und Dielmannstraße 65 D 63069 Offenbach am Main Amtsgericht Offenbach am Main vertreten durch im folgenden Auftragnehmer genannt, wird folgender

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hotelzimmer im Landhaus Alte Scheune

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hotelzimmer im Landhaus Alte Scheune Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hotelzimmer im Landhaus Alte Scheune 1. Geltungsbereich a) Die Hotel-AGB gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern, zur Beherbergung und Tagung

Mehr

Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer

Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer Gliederung: A. Anspruch L gegen G auf Zahlung aus Kaufvertrag gem. 433 II BGB I. Angebot des G II. Angebot des G durch E 1. Eigene Willenserklärung

Mehr

6. Kapitel. Anschlussfinanzierung

6. Kapitel. Anschlussfinanzierung 6. Kapitel Anschlussfinanzierung Ist die Baufinanzierung abgeschlossen und sind die Gelder ausgezahlt, liegt es an Ihnen, die Raten regelmäßig zu zahlen. Ansonsten haben Sie erst mal eine finanzielle Ruhephase.

Mehr

Fidor Bank Kapitalbrief mit laufender Ausschüttung

Fidor Bank Kapitalbrief mit laufender Ausschüttung Fidor Bank Kapitalbrief mit laufender Ausschüttung Attraktive Zinsen mit verschiedenen Laufzeiten bei monatlicher Auszahlung Sie möchten Ihr Geld zu kleinen Beträgen zinsstark anlegen? Dann ist der Fidor

Mehr

Examinatorium Zivilrecht ZPO II. Fall 10: Die Nobelkarosse

Examinatorium Zivilrecht ZPO II. Fall 10: Die Nobelkarosse Examinatorium Zivilrecht ZPO II Fall 10: Die Nobelkarosse Sophie Mitschke www.examinatorium.jura.lmu.de A. Anspruch auf Rückzahlung der Darlehensvaluta I. Anspruch aus 488 I 2 BGB 1. Entstanden a. Einigung

Mehr

Darlehensvertrag zwischen der Energie-Genossenschaft Darmstadt eg im Folgenden Darlehensnehmerin genannt, und. Name. Anschrift

Darlehensvertrag zwischen der Energie-Genossenschaft Darmstadt eg im Folgenden Darlehensnehmerin genannt, und. Name. Anschrift Darlehensvertrag zwischen der Energie-Genossenschaft Darmstadt eg im Folgenden Darlehensnehmerin genannt, und Name Anschrift 1 Zweck Zweck des Darlehens ist die Finanzierung von Photovoltaikanlagen in

Mehr

(2) Die folgenden Vorschriften finden keine Anwendung auf Verbraucherdarlehensverträge,

(2) Die folgenden Vorschriften finden keine Anwendung auf Verbraucherdarlehensverträge, Stand 01.01.2002 491Verbraucherdarlehensvertrag (1) Für entgeltliche Darlehensverträge zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer (Verbraucherdarlehensvertrag)

Mehr

Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht

Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht Übung Einheit 7: Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter Schadensersatz Fall 32 Sachverhalt M hat bei V eine Wohnung angemietet, die sie mit ihrem sechsjährigen Kind

Mehr

Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht

Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht Übung Einheit 7: Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter Schadensersatz Fall 32 Sachverhalt M hat bei V eine Wohnung angemietet, die sie mit ihrem sechsjährigen Kind

Mehr

Polly & Bob Nachbarschaftsdarlehen in Form eines Nachrangdarlehens

Polly & Bob Nachbarschaftsdarlehen in Form eines Nachrangdarlehens Polly & Bob Nachbarschaftsdarlehen in Form eines Nachrangdarlehens zwischen der Polly & Bob UG (haftungsbeschränkt), Wühlischstr. 12, 10245 Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hostelaufnahmevertrag des RE4Hostel in Erfurt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hostelaufnahmevertrag des RE4Hostel in Erfurt. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hostelaufnahmevertrag des RE4Hostel in Erfurt. 1 (1)Geltungsbereich (2)Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die mietweise Überlassung von Hostelzimmern

Mehr

IHK-Merkblatt Stand: 04.11.2015

IHK-Merkblatt Stand: 04.11.2015 IHK-Merkblatt Stand: 04.11.2015 HINWEIS: Dieses Merkblatt soll als Service Ihrer IHK nur erste Hinweise geben und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl es mit größter Sorgfalt erstellt

Mehr

Zinssätze. Elisabeth Köhl. 14. Jänner 2009. Technische Universität Graz

Zinssätze. Elisabeth Köhl. 14. Jänner 2009. Technische Universität Graz Technische Universität Graz 14. Jänner 2009 Inhalt der Präsentation: 1 Allgemeines 1 Zinsen und Zinsesrechnung 2 Zinssatz 1 Effektiver Zinssatz 2 Nomineller Zinssatz 2 Verschiedene 1 Schatzzins 2 LIBOR/EURIBOR

Mehr