Vom Diplom zu Bachelor und Master

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1 [ Inhalt / Impressum Editorial 4 Vom Diplom zu Bachelor und Master Die Fachbereiche im Bologna-Prozess 6-11 Kleines Bologna-Glossar 12 Personal & Organisation Die Siegelhöhe in der Euregio: der Fachbereich Sozialwesen in Aachen Von Bethlehem über Bratislava und Salzburg zum Dom: der Fachbereich Sozialwesen in Köln Lehren, Leiten und Managen: der Fachbereich Gesundheitswesen in Köln Gemeinwesenarbeit, Genderfragen, Bistumsjubiläum: der Fachbereich Sozialwesen in Münster Provokante Forderung nach sozialer Gerechtigkeit: der Fachbereich Sozialwesen in Paderborn Senfkörner: der Fachbereich Theologie in Paderborn Forschung Weiterbildung 50 Kontakte 51 Alle bitte ich, sich intensiv um den Menschen, den Christus im Geheimnis seiner Liebe gerettet hat, und um sein ständiges Suchen nach Wahrheit und Sinn zu kümmern." Johannes Paul II, Enzyklika Fides et Ratio, vom Diesem Vermächtnis des Papstes Johannes Paul II. sehen sich Lehrende und Studierende der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen verpflichtet. Prof. Karl Heinz Schmitt, Rektor Köln, am 3. April 2005 Impressum: kfh:news, Zeitschrift der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Ausgabe Nr. 2, April 2005, Redaktionsanschrift: Wörthstraße 10, Köln; Tel , Fax: Herausgeber: Prof. Karl Heinz Schmitt, Rektor der KFH NW (v.i.s.d.p.) Redaktion: Klaus Herkenrath, Assistent des Rektors / Pressereferent KFH NW Manuskripte / Mitarbeit: Prof. Dr. Johann Michael Gleich (S. 6), Prof. Dr. Klaus Bendel (7), Prof. Dr. Martin Heidrich (7), Prof. Dr. Dieter Gröschke (8), Dipl.-Psych. Dieter Brauns (8, 9); Prof. Dr. Wolfgang M. Heffels (9, 10), Professorin Dr. Agnes Wuckelt (10, 11, 42, 43), Bernward Robrecht (14), Carmen Thewes (18, 19), Monika Flett (19, 20), Kathrin Röpert (19, 20) Prof. Dr. Josef Freise (22), Thomas Wallendorf und Ulrike Markowsky (26), Prof. Dr. Frank Weidner (27), Dipl.-Berufspäd. Roland Brühe (31), Prof. Gertrud Hundenborn (29), Prof. Dr. Andrea Tafferner (33), Prof. Dr. Brigitte Hasenjürgen (34), Anna Stern (35), Prof. Dr. Elisabeth Jünemann (36-38), Prof. Dr. Martin Hörning (37, 40), Klaus Herkenrath (12-13, 15-17, 20-21, 23-26, 28-35, 39-41, 43-50) Bilder: kna (S. 3), Kath. Frauenbund Deutschlands (S. 16), Monika Flett (19), Josef Freise (22), Petrus Han (38), Karl-Heinz Ruland (42), Thomas Wallendorf (26), Elmar Wiedemeyer (36), Klaus Herkenrath (4-15, 17, 19-21, 23-34, 38-41, 43-50) Layout: Druck: SZ-Druck, Sankt Augustin Anzeigen, Vertrieb, CvD/Koordination: Klaus Herkenrath kfh:news 04/05 3

2 [ Editorial Wir nehmen die Herausforderung an Konsekutive Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master, deren zentrale Kategorie also das Kompetenzprofil sein wird, erfordern: Die Entwicklung eines Systems gestufter Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor (BA) und Master (MA) als Umsetzung des Bolognaprozesses ist inzwischen auch im Hochschulgesetz von NRW (HRWG vom ) festgeschrieben. An unserer Hochschule sind seit einigen Monaten Hochschulleitung und Zentralverwaltung, die Selbstverwaltungsgremien, also eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende in allen Fachbereichen mit dieser Studienreform beschäftigt. Ein ungeheurer zusätzlicher Arbeitsaufwand neben den bleibenden Verpflichtungen. Diese Ausgabe der kfh:news gibt einen Überblick über den gegenwärtigen Stand des Prozesses in den einzelnen Fachbereichen. Über den Stand der Entwicklungen in den Studiengängen hinaus stellen wir Kernaussagen unseres Qualitätssicherungsprozesses vor, die auch für die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge bedeutend sind. Ein kleines Glossar skizziert die verschiedenen Ebenen, auf denen sich die Reform bewegt. Schließlich schildert der Verwaltungsdirektor der KFH NW, Bernward Robrecht, bevorstehende Änderungen in der Verwaltungsstruktur. Unser Ziel ist, ab dem Wintersemester 06/07 in allen Fachbereichen die neuen Studiengänge anzubieten. Eine große Herausforderung! Schließlich ist der Umstellungsprozess keineswegs nur eine Umetikettierung bisheriger Studiengänge und Lehreinheiten. Der Kern der Studienreform ist ein Paradigmenwechsel von der so genannten Input-Orientierung zur Output- Orientierung. Bisher richteten sich die Studiengänge vorrangig an Berufsfeldern und Fachdisziplinen aus. Diese bestimmten Inhalte und fachliche Anforderungen wie auch die Gliederung des Studiums mit den entsprechenden Lehrveranstaltungen. Entscheidend war vor allen Dingen die Frage: Was muss vermittelt werden (Input)? Die Konzeption der neuen Studiengänge wird dagegen von Kompetenzen als Qualifikationszielen ausgehen, die Absolventen und Absolventinnen nach einem erfolgreichen Studium erworben haben sollen. Ausgangsfrage ist also: Was soll bei einem Studiengang herauskommen (Output)? Das Kompetenzprofil der Absolventinnen und Absolventen bestimmt somit Aufbau und Gestaltung des Studiengangs und der einzelnen Lehr- und Lerneinheiten. die Festlegung der Studiendauer und die damit verbundene Arbeitszeit der Studierenden (workload) die Gliederung des Studiums in "Modulen" mit Teilzielen, die dem Gesamtziel des Studiums und der Studiendauer zugeordnet sind (Teilqualifikationen, Teilkompetenzen) und - neben den Noten - die Vergabe von "credits" für erfolgreich absolvierte Module, die zwischen Studiengängen, Fachbereichen, Hochschulen und auch international anrechenbar sind. Eine solche Umorientierung gelingt jedoch nicht allein durch die Konzeption neuer Studien- und Prüfungsordnungen wie wir das von früheren Reformen kennen. Entscheidend wird dabei die Umstellung des Lehrund Lernverhaltens. Qualifikationen und Kompetenzen können nicht in traditioneller Weise gelehrt und gelernt werden. Ihr Erwerb ist nur möglich durch eine Befähigung zum Selbststudium, das heißt durch Förderung und Entwicklung einer selbst gestalteten Lernkultur. Kompetenzen werden nicht durch "Fressen fremden Wissens" erworben. Sie können - unter entsprechender Anleitung - nur selbst erworben werden. Studierende werden Subjekte des Lernens. Alle Lehrenden sind deshalb herausgefordert, durch aktivierende Lehrmethoden das Selbststudium zu fördern. Alle Studierenden müssen sich umstellen von einem "nachfolgenden" Lernen des ihnen vermittelten Wissens, zu einem "vorausgehenden" eigenständigen Lernen, das die Basis von handlungsorientierter Reflexion in den Lehrveranstaltungen sein kann. Auf diesem Wege kann Lernen im Sinne einer relativ dauernden Einstellungs- und Verhaltensänderung und damit ein Lehren und Lernen auf der Grundlage der Kompetenzorientierung gelingen. Lehren und Lernen stehen somit selber in einem Lernprozess, der keineswegs mit der Einführung konsekutiver Studiengänge erfolgreich abgeschlossen sein wird. Er wird umso besser gelingen, wenn entsprechende Evaluationen von Lehrveranstaltungen, kollegiale Beratung und Lernbegleitung der Studierenden selbstverständlich werden. Zu Beginn des Jahres wurden die Studiengänge der Fachbereiche Sozialwesen extern evaluiert. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass wir gerade auch für solche Lernprozesse eine gute Ausgangsbasis haben. Das Gutachten bescheinigt diesen vier Fachbereichen eine positive Kommunikationsstruktur, die auch die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung der Studierenden im Blick hat und fördert. Ausdrücklich wird erklärt, dass dies auch künftig so bleiben sollte. Entsprechende Evaluationen belegen dies auch für die Fachbereiche Gesundheitswesen und Theologie. Wird diese positive Kommunikationsstruktur zwischen Lehrenden und Studierenden auch unter den 4 kfh:news 04/05

3 Lehrenden weiterentwickelt, wird es zu einer zukunftsträchtigen Neuorientierung unserer Studiengänge im Sinne des Bologna-Prozesses kommen. Wenn dieser Prozess noch begleitet wird durch die Weiterentwicklung unserer Hochschule als professionelle Organisation mit entsprechendem Standard in der Aufbau- und Ablauforganisation, mit verbindlichen Leistungsprofilen im Studium und in den Prüfungen, bei Nutzung aller möglichen Synergieeffekte auch zwischen den Fachbereichen, so entspricht dies nicht nur den Anregungen der Evaluationsgutachter, sondern garantiert die qualitative Sicherung und Weiterentwicklung unserer Hochschule in Zeiten von Bachelor und Master. Ich weiß, dass dies eine große Herausforderung ist. Niemand gibt Vertrautes wie den Diplom-Abschluss und vielleicht auch Bewährtes gerne auf. Manchmal aber machen es die Umstände notwendig, umzudenken und erneut zu lernen, wenn die Gegenwart bewältigt und die Zukunft gestaltet werden muss; diesmal kommt die gesetzgeberische Regelung infolge des Bologna-Prozesses hinzu. Ein Gedicht von Bertolt Brecht aus dem Jahre 1931 begleitet mich seit langem in den "Nöten" des Lernens: Ich habe gehört, ihr wollt nicht lernen Ich habe gehört, ihr wollt nichts lernen. Daraus entnehme ich: ihr seid Millionäre. Eure Zukunft ist gesichert. Sie liegt vor Euch im Licht. Eure Eltern haben dafür gesorgt, dass eure Füße an keinen Stein stoßen. Da musst du nichts lernen. So wie du bist kannst du bleiben. Sollte es dann doch Schwierigkeiten geben, da doch die Zeiten, wie ich gehört habe unsicher sind, hast du deine Führer, die dir genau sagen, was du zu machen hast, damit es Euch gut geht. Sie haben nachgelesen bei denen, welche die Wahrheiten wissen, die für alle Zeiten Gültigkeit haben und die Rezepte, die immer helfen. Wo so viele für dich sind, brauchst du keinen Finger zu rühren. Freilich, wenn es anders wäre, müsstest du lernen. Bertolt Brecht, Gesammelte Werke, Gedichte I, Suhrkamp, Frankfurt / Main 1967, S. 385f. Im Kern, davon bin ich überzeugt, werden wir weiterhin Bewährtes erarbeiten und erleben: Auch in den künftigen Ausgaben dieser Zeitschrift werden Sie von erfolgreichen Lehrveranstaltungen, nachhaltiger Weiterbildung und zukunftsgestaltender Forschung lesen, die vor Ort, in der Region und international geleistet wird. Prof. Karl Heinz Schmitt, Rektor kfh:news 04/05 5

4 [ In Zukunft: Bachelor und Master Neuer Studiengang: Elementarpädagogik Erfolgsfaktor Kooperation Auftritt: Sohn einer Absolventin auf der diesjährigen Diplomfeier in Aachen. Forschung z. B. zu Kinderarmut: In Köln müssen knapp 60% der Ein-Personenhaushalte mit <1 Kindern sowie knapp 30% der Paare mit <3 Kindern mit gerade mal 60% des Durchschnittseinkommens leben. 90% der Erzieherinnen in 505 katholischen Kindertagesstätten haben mit Kinderarmut in ihrer Einrichtung zu tun: Ergebnisse der Studie "Arme Kinder in Kindertagesstätten", die Prof. Dr. J. M. Gleich im DiCV Köln begleitet und evaluiert hat. Neuere Erkenntnisse über die Entwicklungs- und Bildungsfähigkeit der Kinder sowie veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern fordern die Tageseinrichtungen für Kinder als Bildungsinstitution heraus und fordern pädagogische Fachkräfte, insbesondere in leitenden Funktionen heraus. An sie richtet sich das künftige Qualifizierungsangebot der KFH NW im Bereich Elementarpädagogik. Fachkräfte in Leitungsfunktionen benötigen künftig z.b. weitere Kenntnisse in Planung, Steuerung und Finanzierung von Einrichtungen sowie grundlegende Kenntnisse der Qualitätssicherung von Bildungs-, Erziehungsund Betreuungsangeboten. Künftig kommen Aufgaben etwa im Bereich des Übergangs zwischen Elementarbereich und Schule sowie im Bereich der Ganztagsbetreuung hinzu. Für die Trägerorganisationen kommen Fragen der Konzeptentwicklung und der Netzwerkarbeit hinzu. Schließlich steigt der Bedarf an ausgewiesenen Praxisforschern und Praxisforscherinnen. In europäischen Nachbarländern ist die Ausbildung von pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich bereits an den Hochschulen angesiedelt. In Deutschland wurden bereits an einigen Hochschulen teils sehr unterschiedliche Konzepte entwickelt und begonnen. Das konkrete Modell der KFH NW unterscheidet sich teils davon. Die zentralen Profilelemente der KFH NW gehen deutlich in die Konzeption ein: die Einbeziehung religionspädagogischer Kompetenzen in die frühkindliche Bildung die ganzheitliche Förderung mit künstlerischen Verfahren in der Frühpädagogik die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Perspektiven im pädagogischen Handeln die Berücksichtigung von Gruppen mit besonderem Förderbedarf (Migrationshintergrund, Armut, Behinderung, u.a.) die Einbeziehung der Familie und wichtiger Bezugspersonen der Kinder in den Erziehungsprozess, sowie deren Beratung und Unterstützung. Der Ansatz geht von einem Kooperationsmodell aus, bei dem die Zusammenarbeit mit kooperierenden Fachschulen für Sozialpädagogik sehr bedeutend ist; an den Fachschulen bleibt weiterhin die Fachkräfte-Ausbildung für die Elementarpädagogik. Schließlich erfasst die Kooperation auch die Caritasverbände, die Pfarrgemeinden, Schulen u. a. Es handelt sich also um ein Projekt, von dem der gesamte katholische Raum erfasst und nicht zuletzt auch die Praxisforschung inbegriffen ist. Der Studiengang baut auf dem staatlichen Abschluss als Erzieherin / Erzieher auf. In Kooperation mit den Fachschulen sind einzelne Studienmodule im Umfang von zwei Studiensemestern bereits Bestandteil der Ausbildung an den Fachschulen. Einzelne Module werden so konzipiert sein, dass sie Grundlage für Fortbildungsangebote sein können, so dass auch berufserfahrenen Erzieherinnen über entsprechende Zulassungsprüfungen der Zugang zum Hochschulabschluss möglich wird. Eine Zulassung zum Studium ist nur nach vorangehender erfolgreicher Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher möglich. Weitere Voraussetzungen werden in einer Zulassungsordnung geregelt. Die Inhalte des Studiums ergeben sich durch neue Erkenntnisse und Veränderungen der kindlichen Lebenswelt (Grundlagenbereiche), dem besonderen Profil unserer Hochschule (Schwerpunktbereiche) und der gewählten Adressatengruppe (Wahlpflichtbereiche). Der elementaren Ordnungskategorie Geschlecht wird in den Inhalten des Studiengangs ebenso angemessen Rechnung getragen wie einer internationalen Orientierung, die der Entwicklung vergleichbarer Bildungsangebote gerade in unseren europäischen Partnerstaaten durch Studienund Praxisaufenthalte Rechnung getragen wird. Der Studiengang wird von einer hochschulweiten Projektgruppe entwickelt. Zu ihr gehören neben Dozenten und Dozentinnen der KFH NW die Vertreter der Hochschul- und Schulabteilungen der Generalvikariate sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Fachschulen, der Fort- und Weiterbildungsinstitutionen und der Caritas. Die Kooperation ist in Arbeitsgruppen in Aachen, Köln und Paderborn organisiert. Studienbeginn wird im Wintersemester 2006/07 für höchstens 25 Studierende an jedem Standort sein. Der Bachelor-Studiengang Elementarpädagogik ist Teil eines umfassenderen Konzeptes, das neben der Einbindung der Fort- und Weiterbildung insbesondere die Gründung eines Forschungsschwerpunktes für frühkindliche Bildung vorsieht. Sowohl Grundlagen- als auch Praxisforschung wird hier bei steigender Nachfrage zu leisten sein. Bereits heute aber liegen zahlreiche Arbeiten und Projekte von Dozentinnen und Dozenten nicht zuletzt aus Genderforschung und Suchtforschung vor. Der Studiengang Elementarpädagogik wird wesentliche Ergänzung des derzeitigen Studienangebotes der Fachbereiche Sozialwesen, Gesundheitswesen und Theologie. Er wird grundlegendes Fach für einen zentralen Bereich kirchlicher Wirkens in der Gesellschaft sein und sichert zugleich über eine enge Zusammenarbeit die Ausbildung an den kirchlichen Fachschulen und in der Fortund Weiterbildung. Der erfolgreiche Abschluss des Studiengangs erschließt weitere hochschulische Qualifikationen wie den Masterabschluss und die Promotion. Prof. Dr. J.M. Gleich Beauftragter des Rektors für Frühkindliche Erziehung 6 kfh:news 04/05

5 Studiengang Soziale Arbeit im Bologna-Prozess Der Diplomstudiengang "Soziale Arbeit" ist eine Synthese von Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Leitlinien dieses auf hohem wissenschaftsfundierten Niveau ausgestalteten Studiums sind die Verknüpfung mit einem Optimum an Praxisbeziehung, die besondere Berücksichtigung des personalen Lernens und die Einbeziehung der Ergebnisse der (Praxis-) Forschung. In den zukünftigen Bachelor- und Masterstudiengängen wird die daraus resultierende hohe Ausbildungsqualität aufrechterhalten. Veränderungen werden sich dadurch ergeben, dass wir das generalistisch ausgerichtete und berufsorientierte Bachelorstudium von dem bisher acht-semestrigen Diplomstudiengang auf voraussichtlich sechs Semester umstellen. Hierauf aufbauend werden verschiedene Masterstudiengänge im Sozialwesen mit voraussichtlich vier Semestern Umfang angeboten. Eine vom Gesamtfachbereichsrat Sozialwesen eingesetzte Reformkommission hat als erste Bausteine für die neue Studienstruktur inzwischen die "Leitidee" des zukünftigen Angebots verschriftlicht. Aussagen zur Kompetenzorientierung der zukünftig modularisierten und interdisziplinären Angebotsstruktur (im Gegensatz zu den heutigen "Fächern") wurden getroffen. Die derzeitige Vorlage sieht 19 Module in fünf Inhaltsbereichen vor: I. Wissenschftliches Denken und Arbeiten einschließlich Methoden angewandter Praxisforschung II. Gesellschaftliche und Soziale Grundlagen und Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit III. Grundlagen menschlicher Existenz und Entwicklung im Kontext Sozialer Arbeit IV. Handlungsfelder Sozialer Arbeit (mit den Wahlelementen: Lebensalter, Lebenslagen, Lebensformen, Lebensräume) V. Professionelles Handeln langjährige Erfahrung der KFH NW und korrespondieren auch mit dem "Kerncurriculum Soziale Arbeit" der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit ( ), welches u.a. in Zusammenarbeit mit dem Fachbereichstag Soziale Arbeit entwickelt wurde. Zudem berücksichtigen unsere Entwicklungen die "Definition of Social Work" (2000) der International Federation of Social Workers (IFSW) und der International Association of Schools of Social Work (IASSW) sowie die "Global Standards for Social Work Education and Training" der IFSW aus dem Jahre Damit wird die KFH NW auch zukünftig nicht mit der eigenen Tradition und der deutschen Ausbildungstradition in der Sozialen Arbeit brechen und zugleich internationalen Standards genügen. Neben dem hohen Komplexitätspotenzial, das von außen herangetragen zum Studienreformprozess beiträgt, prägt auch die Größe der Fachbereiche Sozialwesen an vier Standorten mit unterschiedlichen Kollegialkonstellationen diese Reformaufgabe. Bisher werden im Studiengang Soziale Arbeit jährlich 560 Studierende neu immatrikuliert. In dem Studiengang sind rund 90 hauptamtlich Dozierende tätig von denen gut 30 % in der Fachwissenschaft Soziale Arbeit lehren. Hinzu kommen insgesamt 240 nebenamtlich Lehrende. Eine weitere Besonderheit ist die Verzahnung des zukünftigen Studienangebots mit den vier bereits bestehenden Masterstudiengängen, die als postgraduale Studiengänge an allen Standorten vertiefend für verschiedene Themenfelder Sozialer Arbeit qualifizieren. Zudem ist die Lehrorganisation mit dem bereits bestehenden Studiengang Heilpädagogik und die Vernetzung mit weiteren zukünftigen Studiengängen, insbesondere dem Studiengang Elementarpädagogik, zu berücksichtigen. links: Prof. Dr. Bendel rechts: Prof. Dr. Heidrich Wie schon bisher werden die Lehrinhalte der "Fachwissenschaft Sozialer Arbeit" in dieser zukünftigen Struktur mit besonderem Stellenwert verankert werden. An Praxiselementen (vorwiegend als Projektarbeit) sind im ersten Studienjahr ca. 20, im dritten Studienjahr ca. 90 Tage vorgesehen. Die Praxiselemente werden mit begleitenden Lehr- und Supervisionsangeboten verbunden sein. Anlehnend an die neuere Handhabung zur Erteilung der Staatlichen Anerkennung (die seit durch die KFH NW erteilt wird) streben wir an, die Staatliche Anerkennung auch für die zukünftige Regel- bzw. berufsqualifizierende Erstausbildung in der Sozialen Arbeit mit Abschluss des Bachelorstudiums als Sozialarbeiter(in)/Sozialpädagoge(in) zu erteilen. Die derzeitigen Reformüberlegungen knüpfen an die Auf der Zeitschiene sieht der Prozess so aus, dass das Bachelorcurriculum bis zum Sommer 2005 erstellt wird in der Form, dass die Inhaltsbereiche mit den dazugehörigen Modulen samt Zuweisung des Workloads und die Prüfungsrelevanzen festgelegt sind. Die detaillierte Ausgestaltung der Module mit exakten Prüfungsdefinitionen wird dann die Aufgabe der Standorte sein. Parallel wird das Masterangebot konkretisiert, um bereits mit dem Einstieg in dieses neue Studienmodell ab dem Wintersemester 2006/07 konkrete Aussagen treffen zu können. Prof. Dr. Martin Heidrich Prof. Dr. Klaus Bendel, Fragen an die Reformkomiwssion Sozialwesen: kfh:news 04/05 7

6 [ In Zukunft: Bachelor und Master Studienreform Heilpädagogik Zwei zentrale Bezugspunkte Kontakt zum Fachbereichstag Heilpädagogik: Prof. Dr. Heinrich Greving Während die bisherigen Studienreformprozesse von internen Impulsen aus den Hochschulen selbst in Gang gesetzt wurden, ist die jetzt anstehende bundesweite Reform politisch auferlegt. Es wird darauf ankommen, trotzdem auch zukünftig qualitativ hochwertige, wissenschaftlich anspruchsvolle und zugleich praxistaugliche Studien- und Ausbildungsbedingungen zu garantieren. der Sozialen Arbeit und als praxisbezogene Handlungswissenschaft wird eine neue Studienstruktur für das BA-Studium der Heilpädagogik folgende Inhaltsbereiche umfassen, denen die einzelnen Studienmodule noch zuzuordnen sind: Heilpädagogik als Wissenschaft, Profession und Praxis Ethik der Heilpädagogik Humanwiss. Grundlagen der Heilpädagogik Rechtliche, sozial- und gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Heilpädagogik Handlungs-, Arbeits- und Interventionsformen der Heilpädagogik Praxiselemente (studienintegriert) Die Einführung eines Bachelor- und eines Master-Studiengangs steht in einem doppelten Bezugssystem: Sie ist einbezogen in die Strukturen des Fachbereichs Sozialwesen an der Abteilung Münster; auch zukünftig werden in hohem Anteil gemeinsame fachwissenschaftliche Grundlagen in den relevanten Bezugswissenschaften von Sozialer Arbeit und Heilpädagogik zu vermitteln sein. Zum anderen orientiert sich der Reformprozess im Studiengang Heilpädagogik weiterhin an der gemeinsamen Rahmenstudien- und Prüfungsordnung des Fachbereichstags Heilpädagogik. Die hier vereinigten Hochschulen haben bei ihrer Konferenz 2004 in Münster vereinbart, dass diese Rahmenordnung auch für die anstehende Studienreform verbindliche Grundlage bleibt. Orientiert an den grundlegenden Eigenschaften der Heilpädagogik als eigenständiger Fachwissenschaft im Verhältnis zu ihren Nachbardisziplinen wie etwa Bei der Modularisierung ist vor allem darauf zu achten, dass die fachspezifische Einheit der Heilpädagogik in Wissenschaft und Praxis erhalten bleibt. Der Studiengang Heilpädagogik wird der realen Gefahr erfolgreich begegnen, dass ein auf sechs Semester verkürztes BA-Studium ein instrumentalistisches `Werkzeugkasten -Denken begünstigt. Für die produktive Weiterentwicklung des Studiengangs Heilpädagogik wird es unverzichtbar sein, neben dem BA-Studium (sechs oder sieben Semester) auch einen konsekutiven Master-Studiengang Heilpädagogik einzurichten, zu dessen Profil es erste interdisziplinäre Überlegungen und Vereinbarungen gibt. Im Rahmen einer stärkeren wissenschaftlichen Vertiefung soll sich dieser Master-Studiengang Heilpädagogik auf die professionelle Arbeit mit erwachsenen und älteren Menschen mit Behinderungen konzentrieren. Prof. Dr. Dieter Gröschke, Sprecher des Studiengangs Heilpädagogik, Qualität für die Zukunft Evaluation in Fachbereichen Sozialwesen Sowohl die internen Maßnahmen der Qualitätssicherung seit 2002 (interne Evaluation) als auch die Begutachtung durch externe Gutachter (externe Evaluation) dienen der Qualitätssichering der laufenden Diplomstudiengänge als auch der künftigen Bachelor- und Master- Studiengänge. Im Wissen um Stärken und Schwächen in Lehre und Studium liegt enormes Potential: diese Erkenntnisse werden von Beginn an in modularisierten Studiengängen eingebaut sein und nicht, wie an anderen Hochschulen teils beschlossen, erst im Anschluss an die Modularisierung eine weitere Reformphase einläuten. Welche Ergebnisse haben nun sowohl interne als auch externe Evaluation gebracht: Die dezentrale Struktur der Hochschule, also die Vernetzung der Fachbereiche mit der Region, stellt eine große Ressource dar. Ausdrücklich wird empfohlen, "die regionalen Profile aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls weiter auszubauen". Es wird empfohlen, auf der Basis der Fachwissenschaft Soziale Arbeit die interdisziplinären Schnittstellen im Studienprogramm der Fachbereiche Sozialwesen weiter zu stärken und auszubauen. So wie heute bereits den Studierenden durch das Angebot der Studienschwerpunkte eine Spezialisierung der theoretischen und praktischen fachspezifischen Wissensbestände ermöglicht wird, so sollten auch künftig die Module beide Perspektiven eröffnen. Bereits jetzt im Studienverlauf frühzeitig gestellte Anforderungen im Bereich Praxisforschung sowie die explizite Praxisorientierung bereiten künftige Bachelor- Absolventen und -Absolventinnen angemessen auf forschungsorientierte Masterprogramme vor. Für den Bereich der theoretischen sowie der wissenschaftlichen 8 kfh:news 04/05

7 Profilierung halten die Gutachter kritisch fest, dass die Darstellung dieser Qualifizierung der Absolventinnen und Absolventen der KFH NW offensiver sein darf. Für das Qualitätsmerkmal der insbesondere vom Träger der Hochschule finanzierten Supervision der Praxisanteile des Hauptstudiums wird empfohlen, diese auch künftig fortzusetzen. Der Studiengang Heilpädagogik weist in der externen Evaluation einen hohen Theorie- Praxis-Bezug aus, nicht zuletzt durch den Fachhochschul-Praxis-Verbund in Münster, dessen integrative Wirkung mit Blick auf künftige Forschungsprojekte zu sichern und weiter auszubauen wäre. Weitere Qualitätsmerkmale des Studienangebotes in den Fachbereichen Sozialwesen, für die ausdrücklich Fortführung und Ausbau empfohlen wird, sind: Forschungsorientierung; ganzheitliche Entfaltung der Persönlichkeit; reflexive Anteile des Studiums; Gleichstellung der Geschlechter; europäische und internationale Perspektive; Zusammenarbeit mit Trägern der Sozialen Arbeit und der Pastoral. Schließlich wird festgehalten, dass die gesetzten Qualitätsziele in hohem Maße die inhaltliche Arbeit der Hochschule bestimmen. Beispiel: Bewerbungen um Studienplätze an der KFH NW 00/01 01/02 02/03 03/04 04/ Je nach Studiengang und Standort: jährlich 3 bis 9 formal korrekte Bewerbungen pro Studienplatz Prof. Dr. Liane Schirra-Weirich, Beauftragte des Rektors für Evaluation, Dipl.-Psych. Dieter Brauns, Wiss. Mitarbeiter, Nähere Informationen und u.a. umfangreiche, differenzierte Grunddaten zur Hochschulentwicklung erhalten Sie unter Künftig drei Masterstudiengänge Aus der Werkstatt des Fachbereichs Gesundheitswesen Zwei Jahre hatte der Fachbereich an der Reorganisation der Diplomstudiengänge gearbeitet, als das Wissenschaftsministerium erklärte, Diplom-Studiengänge seien auf Bachelorund Master-Studiengänge umzustellen. Das nahm der Fachbereichsrat Gesundheitswesen als Herausforderung an; durch die Errichtung des Studiengangs Krankenhausmanagement für Fachärzte M. Sc. lagen Erfahrungen vor. Es galt hochschulinterne Abstimmungen und folgende vier Stufen der Entwicklung zu beachten: 1. Makromodell Die zentrale Frage hieß: Welche Studiengangsprofile können pflegebezogene Fachbereiche aus Sicht künftiger Studierender und der Krankenhäuser, Altenhilfeeinrichtungen, Ambulanten Dienste usw., also der Dienstgeber, in einer europäisierten, zukunftsweisenden pflegewissenschaftlichen Hochschullandschaft etablieren? Die Katholischen Fachhochschulen in Freiburg, Köln, Mainz und München sowie die Theologisch-philosophische Universität Vallendar und der Katholische Krankenhausverband Deutschland e.v. beschlossen eine Resolution, deren Kern die Umwandlung der Diplom-Studiengänge Pflegemanagement und Pflegepädagogik in die folgenden konsekutiven Masterprogramme umfasst: Master of Art in health administration Master of Art in nursing education ein neu gestaltetes Masterprogramm zur Pflege wissenschaftlicher Kompetenzbildung an der Theologisch-philosophischen Universität Vallendar Master of Nursing Science sowie die Etablierung eines auf der pflegeberuflichen Erstausbildung aufbauenden Bachelor-Pro gramms mit der Zielsetzung einer pflegewissenschaftlichen Expertise und wahlweise einer Management bezogenen oder berufspädagogischen Qualifikation Bachelor of Science in nursing. Ergänzt wurde diese bundesweite katholische Positionierung durch ein selbstverpflichtendes Eckpunkte- Papier der pflegebezogenen Fachhochschulen in NRW, also FH Bielefeld, KFH NW in Köln, FH Münster, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW. 2. Mesomodelle für jeden Studiengang Nun stand der Fachbereich Gesundheitswesen vor der Frage, wie einzelne Studiengänge in eine lehrbare und modulare Struktur überführt werden können? Einige Dozentenkonferenzen und eine zweitägige Klausurtagung klärte die Modulstrukturen der einzelnen Studiengänge und die Etablierung eines Masterstudiengangs zur Ausführung von Schulleitungsaufgaben. Die Modulstruktur ist bestimmt von den Studiengangszielen, von der trägerspezifischen Ausrichtung sowie von der Lehrbarkeit im Diskursverfahren. Für jedes Modul wurde ein Verantwortlicher benannt und eine Verfahrensanweisung zur Modulbeschreibung entwickelt. 3. Erarbeitung der Mikrostruktur Jeder Modulverantwortliche hatte einzelne Moduleinheiten pro Semesterebene vollständig und umfassend in einer Modulbeschreibung darzulegen. Kollegiale Absprachen innerhalb eines jeden Moduls als auch unter den Modulverantwortlichen waren erforderlich. Es ging hier um die Kernarbeit der Entwicklung neuer Studienprogramme, um die Bestimmung dessen, was, wann, wie und woraufhin gelehrt und gelernt und wie geprüft werden soll. Prof. Dr. Wolfgang M. Heffels, Dekan kfh:news 04/05 9

8 [ In Zukunft: Bachelor und Master Fragen an die Reformkomission Gesundheitswesen: 4. Validierung durch Feld-Experten Die Makrostruktur und die Grundzüge der erarbeiteten Studienprogramme wurden etwa 40 Experten vorgestellt, darunter Geschäftsführer von Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen, Leitungen von Weiterbildungsinstitutionen, bereits positionierte Experten aus Bereichen der angestrebten Studiengangsziele sowie Studierende. Abschließend beriet jedes hearing Fragen bzw. Einwände zur Effizienz und Effektivität der Programme für die heutige und zukünftige Berufspraxis. Nun steht die Akkreditierung bevor. Der Akkreditierungsantrag einschließlich aller Unterlagen liegt als Entwurf vor. Im Rahmen des Qualitätsmanagements im Fachbereich ist geplant, dass im Sommersemester 2006 die Lehrenden des Fachbereichs erneut an Didaktischen Werkstätten teilnehmen. "Vom Input zum Output- Modell oder von Qualifikationen zur Kompetenzbildung." Ferner werden Instrumente zur qualitativen Erfassung von Lehr-Lern-Leistungen, von Lehr-Lern-Zeiten und von Prüfungsabläufen entwickelt. Schließlich werden die neuen Studienprogramme öffentlichkeitswirksam zu vermitteln und ein neues Studienberatungs- und -begleitungskonzept zu entwickeln sein. Bei der Umstellung auf einen Bachelorstudiengang und drei Masterstudiengänge zum WS 06/07 sind Koordinationsfragen absehbar, die im Vorfeld weitgehend ausgeräumt werden sollten. Der Fachbereich Gesundheitswesen hat mit seinen Studienprogrammen eine strukturelle Durchlässigkeit der pflegebezogenen Masterabsolventinnen/en zur Promotion geschaffen. Die KFH NW hat damit eine bedeutsame Zukunftsperspektive entwickelt, die zugleich einen wichtigen Beitrag zur pflegewissenschaftlichen Hochschulentwicklung in Deutschland leistet. Prof. Dr. Wolfgang M. Heffels, Dekan Universität Valendar Habilitation Promotion Künftiges Studienangebot des Fachbereichs Gesundheitswesen Master Pflege Master Management Master Lehrer Master Schulleitung Master KH-Management Bachelor Diplom Berufspädagogin Facharztausbildung Pflegeausbildung Bologna-Prozess in Padernborn Studienreform im Fachbereich Theologie Seit Januar 2005 sind auch die Lehrbeauftragten in die Klausurtagungen sowie in die Modul-Arbeitsgruppen integriert, in denen die Module inhaltlich und didaktisch-methodisch ausgearbeitet werden. Koordination und Redaktion der Arbeitsergebnisse liegen in der Verantwortung der Redaktionsgruppe, der Dekanin, Prodekan und der Vorsitzende des Prüfungsausschusses angehören. Der Fachbereich Theologie wird als Dienstleistungseinrichtung für die NRW-Bistümer sowie für die Bistümer Berlin, Fulda, Hamburg, Magdeburg und Osnabrück einen berufsqualifizierenden Bachelor-Studiengang in enger Abstimmung mit den Bistümern entwickeln: Es soll ein sechssemestriger Bacheor-Studiengang entwickelt werden, an den sich ein Berufspraktisches Jahr in den Bistümern anschließt. Ein Masterstudium kann im Anschluss an den Bachelor absolviert werden, wenn Studierende hauptberuflich Religionsunterricht geben wollen. Auf Klausurtagungen diskutierte der Fachbereichsrat Theologie, dem alle hauptberuflich Lehrenden des Fachbereichs, vier Studierende sowie ein Mitglied der Verwaltung angehören, Struktur, Kompetenzen sowie Inhalte des künftigen Bachelor-Studiengangs, verbunden mit der Option auf einen Master-Studiengang. Ausgangspunkt eines berufsqualifizierenden BA-Studiengangs Religionspädagogik, der primär bzw. gar ausschließlich der Ausbildung von Gemeindereferentinnen und -referenten dient, sind definierte berufliche Handlungskompetenzen: Gemeindereferentinnen und -referenten sind fähig [ ] das kirchliche Amt in der Verkündigung, der Liturgie und der Diakonie zu unterstützen und mitzuwirken beim Aufbau der Gemeinden, den Gliedern der Gemeinde in unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Situationen und Lebenslagen Hilfen zu einem Leben aus dem Evangelium zu geben, in Zusammenarbeit mit anderen hauptberuflichen Mit arbeiterinnen und Mitarbeitern die Glieder der Ge meinde zu ihrem Dienst anzuregen und zu befähigen, die Bildung von Gruppen und Zellen sowie die ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde zu fördern, in Eigenständigkeit ihnen besonders übertragene Aufgaben wahrzunehmen. Folgende Kompetenzen liegen dem Modularisierungsprozess zugrunde: 1. Fachkompetenzen / Methodenkompetenz 2. Systemkompetenz 3. Sozialkompetenz 4. Spirituelle Kompetenz Das Berufsbild: Gemeindereferentinnen und -referenten arbeiten "gemeinsam mit Priestern und anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern... mit beim Aufbau und bei der Bildung lebendiger Gemeinden. Schwerpunkt ihres Dienstes ist die Unterstützung des kirchlichen Amtes: Durch die Teilnahme an den drei Grunddiensten der Liturgie, der Verkündigung und der Diakonie tragen sie zur Wirksamkeit des Dienstes der Kirche in den verschiedenen Lebensbereichen bei." 10 kfh:news 04/05

9 Modularisierung: Es besteht Einigkeit darüber, dass die erste Studienphase (1. und 2. Semester) "Basismodule" (Arbeitstitel) umfasst, die eher fächerorientiert sind und dem Erwerb von Grundlagenwissen und Grundfertigkeiten dienen. Die zweite Studienphase (3. bis erste Hälfte 6. Semester) umfasst "Aufbaumodule" bzw. "Vertiefungsmodule" (Arbeitstitel); diese sind grundsätzlich interbzw. transdisziplinär orientiert. In der zweiten Hälfte des sechsten Semesters wird die Bachelor-Thesis erstellt. Sowohl Grund- als auch Aufbaumodule beinhalten Praxiselemente. Der Gender- bzw. Diversity- Aspekt soll durchgängig in allen Modulen berücksichtigt werden. Unterstützt wird dies durch genderorientierte Forschung im Fach Religionspädagogik. Weiterhin werden anrechenbare Auslandspraktika absolviert werden können und dies wird gefördert, ebenso die Möglichkeit eines Auslandssemesters. Die inhaltliche Akzentuierung der Module orientiert sich eindeutig am Berufsprofil der Gemeindereferentin bzw. des Gemeindereferenten bzw. an den Wandlungsprozessen, die das Berufsbild gerade erfährt und deren Vertreter(innen) sich diesen Herausforderungen aktiv stellen: Hierzu zählt auch die Tatsache, dass tendenziell und mittelfristig immer mehr Ge-meindereferentinnen und -referenten (nebenberuflich) Religionsunterricht erteilen werden. Verbunden mit dem Ziel einer Kooperation des Fachbereichs Theologie mit dem Fachbereich Gesundheitswesen zur Ausbildung von Lehrkräften an Berufskollegs für das Fach Katholische Religionslehre soll die religionspädagogisch-schulische Ausbildung entsprechend Raum erhalten sowie an den für das Lehramtsstudium geltenden Anforderungen und Richtlinien orientiert werden. Prof. Dr. Agnes Wuckelt, Dekanin Zu Perspektiven genderbezogener Religionspädagogik als Handlungsoption für Erzieherinnen ijn Kindergärten: Prof. Dr. Agnes Wuckelt, Fragen an die Reformkomission Theologie: Module und Studienbereiche: Mit Stand von Februar 2005 können folgende Studienbereiche unterschieden werden, die Grundlage einer modularisierten Struktur sein werden. Studienbereich Modultitel Berufliche Handlungskompetenzen Einführung in das Studium Bezugswissenschaftliche Grundlegung Alltagsbezug, Lebenslagen- und Lebensweltorientierung Handeln in Institution(en) und Organisationen Professionelles Handeln in Pastoral und Religionspädagogik Studieren lernen Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Philosophie I Grundkurs des Glaubens und der Glaubenswissenschaft Einführung in die Theologie aus historischer Sicht Die Bibel verstehen I Einführung in praktischtheologisches Denken Pädagogische Grund-fragen Gesellschaft und Moderne Wahrnehmen und Lernen Der handelnde Mensch in der Welt I Pluralitätsfähige Religionspädagogik Menschenwürdig leben I Vergangenes bewältigen Zukunft gestalten Sich in Systemen bewegen Der handelnde Mensch in der Welt II Menschenwürdig leben II Gemeinschaftlich nachfolgen Christlich handeln Religion lehren und lernen I Philosophie II Die Bibel verstehen II An Zielgruppen orientiertes pastorales Handeln Menschen begleiten Das Leben feiern Gott erfahren Jesus Christus bekennen Spirituell leben Religion lehren und lernen II Die Studierenden / AbsolventInnen strukturieren und organisieren Lernprozesse. Die Absolventinnen üben ihre Profession wissenschaftlich fundiert und reflektiert aus. Die Absolventinnen üben ihre Profession in Zuwendung zu den Menschen aus; sie geben ihnen in ihren unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Situationen und Lebenslagen Hilfen zu einem Leben aus dem Evangelium. Die Absolventinnen regen, in Zusammenarbeit mit anderen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Menschen zur Nachfolge Jesu an; sie fördern die Bildung von Gruppen und Zellen sowie die ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde. Sie können sich in kirchlichen und gesellschaftlichen Strukturen angemessen bewegen und beteiligen sich aus christlicher Perspektive an deren Mitgestaltung. Die Absolventinnen unterstützen aufgrund ihrer Studien und ihrer pastoralen Befähigung, im Hören auf den Anruf Jesu Christi und in Hinwendung zu den Menschen das kirchliche Amt in der Verkündigung, der Liturgie und der Diakonie. Sie erfüllen ihnen übertragene Aufgaben eigenständig. Sie erteilen zeitgemäßen didaktisch-methodischen Anforderungen entsprechenden Religionsunterricht. kfh:news 04/05 11

10 [ In Zukunft: Bachelor und Master Kleines Bologna-Glossar Wo Bologna liegt und was Akkreditierung ist Derzeit sieht die gesetzliche Regelung keine deutsche Entsprechung für die Begriffe Bachelor und Master vor. Bologna: 1999 beschlossen in dieser italienischen Stadt die Regierungen von 29 europäischen Staaten, darunter Deutschland, die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums bis 2010: europaweit einheitliche Hochschulabschlüsse, Bachelor und Master, auf der Grundlage vergleichbarer Kriterien und vergleichbarer Studienstrukturen. Flexibilität der Studienangebote und Mobilität der Studierenden sollen erhöht werden. Folgekonferenzen in Lissabon, Prag und Berlin trafen nähere Vereinbarungen. In Deutschland obliegt die Umsetzung dieser Reformschritte, Bologna-Prozess genannt, den Bundesländern. Bachelor: Der Bachelor-Abschluss ist als erster berufsqualifizierender Abschluss künftig der Regelabschluss eines Hochschulstudiums. Bachelor-Studiengänge vermitteln die für die Berufsqualifizierung notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogenen Qualifikationen. Die Regelstudienzeit bis zum Bachelor-Abschluss beträgt drei Jahre. Mit der Einführung der Bachelor- und Master- Studiengänge wird die Einschreibung in einen Diplom-Studiengang unmöglich. Master: Der konsekutive Masterstudiengang führt einen Bachelorstudiengang fachlich fort, vertieft ihn oder erweitert ihn fächerübergreifend. Der Zugang setzt einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss oder einen äquivalenten Abschluss voraus. Der Master befähigt zu "wissenschaftlicher Arbeit und Methodik dieses Fachs", vermittelt "theoretisch-analytische Fähigkeiten", bildet "intellektuelle und soziale Kompetenzen durch Vermittlung von abstraktem, analytischem und vernetztem Denken" heraus und "fördert Diskursorientiertheit, selbständige Urteilsbildung und dialektisches Denken". Masterstudiengänge werden künftig u.a. nach den Profiltypen "stärker anwendungsorientiert" und "stärker forschungsorientiert" differenziert; die Regelstudienzeit ist mindestens ein Jahr, höchstens zwei Jahre. Postgraduale Master-Studiengänge: Der postgraduale Studiengang mit Master-Abschluss setzt eine Phase der Berufspraxis voraus sowie ein Lehrangebot, das die berufliche Erfahrung der Studierenden berücksichtigt. Die KFH NW bietet bereits fünf postgraduale Studiengänge mit Master-Abschluss an. Kompetenz: Wenn ein Curriculum kompetenzorientiert ist, dann werden Prüfungen so gestaltet sein, dass Studierende in der Prüfung darlegen können, die Kompetenz erworben zu haben. Von diesem Punkt der Prüfung an (zeitlich) "zurück" gedacht, sind also Modulbereiche und Module an der zu erwerbenden Kompetenz zu orientieren. Was kennzeichnet nun eine Kompetenz? Noch nicht spezifiziert auf ein bestimmtes Modul oder einen Modulbereich, läßt sich für den Begriff der Kompetenz als Fähigkeit der Absolventen und Absolventinnen formulieren, dass Kompetenz erworben wurde, wenn Absolventen und Absolventinnen umfassende wissenschaftlich fundierte, berufsorientierte Kenntnisse erworben haben, wenn sie Realität effektiv beschreiben, treffend analysieren und wirksame Handlungskonsequenzen entwickeln können, wenn sie eigene (neue) situationsabhängige Konzepte für konkrete Aufgaben auf der Basis allgemeiner Theorien entwickeln können und wenn sie persönliche Anforderungen aus der Praxis adaptieren und angemessen beantworten können. Modul / Modularisierung: Zentrales Lehr- und Lernziel im modularisierten Studiengang ist künftig die Erarbeitung und Entwicklung einer Kompetenz. Der Lehrund Lernprozess mit dem Ziel des Kompetenzerwerbs wird repräsentiert durch das Modul. Die Module unterscheiden sich künftig nicht mehr nach einem(!) Lehrgebiet, sondern sind ihrer Struktur nach an mehreren Lehrfächern im klassischen Sinne ausgerichtet. Natürlich lösen sich Lehrgebiete nicht auf, aber: Wer künftig welche Inhalte welchen Lehrgebietes lehrt und studiert, wird maßgeblich bestimmt von den Anforderungen der zu erwerbenden Kompetenz. Die Interdisziplinarität des Studierens und Lehrens wird deutlich erhöht. Dies hat Konsequenzen für die Didaktik und Methodik des Lehrens und Prüfens. Credits: Der Studienaufwand, den Studierende für ein Modul erbringen müssen, wird künftig quantitaiv beziffert. Credits repräsentieren diesen Studienaufwand. Die Qualität der Leistung wird weiterhin gesondert durch Noten festgehalten. Berücksichtigt werden bei der Festlegung der credit-zahl sowohl Lehrveranstaltungen und selbst organisiertes Studieren als auch die Praxisphasen. Ein Bachelor-Abschluss setzt nach gesetzgeberischer Festlegung künftig 180 credits voraus. Bis zum konsekutiven Masterabschluss sind künftig insgesamt 300 credits nachzuweisen. Der Jahresarbeitsaufwand eines Studierenden wird europaweit auf bis zu 1800 Stunden geschätzt. Diploma Supplement: Alle den Abschluss-Titel erläuternden, für den Berufszugang wichtigen Informationen zum Studiengang und zu den erworbenen Qualifikationen sind in einem zusätzlichen Dokument, dem sog. Supplement enthalten. Dieses bedeutende Dokument wird im Englischen diploma bezeichnet, bedeutet Bescheinigung - und hat nichts mit dem traditionsreichen, deutschen Begriff Diplom gemein. Akkreditierung: Alle Studiengänge aller Hochschulen werden in einem Akkreditierungsverfahren darauf geprüft, ob Inhalt, Studienumfang und Prüfungsanforderungen angemessen sind. Gutachter(innen) sind stets Vertreter(innen) des Landes, der Berufspraxis und anderer Hochschulen. Nur akkreditierte Bachelor- und 12 kfh:news 04/05

11 Master-Studiengänge dürfen angeboten werden. Das Land NRW hat die Akkreditierung, vormals Zulassung und Genehmigung eines Studiengangs, auf privatrechtlich verfasste Akkreditierungsagenturen übertragen. Sie prüfen u. a.: Mindeststandards sowie Qualität der Studienprogramme durch Beurteilung interner und externer Evaluationsergebnisse bereits laufender Studiengänge Ausbildungsfunktion der Studiengänge Studierbarkeit des Studienprogramms Beschäftigungsfähigkeit der AbsolventInnen Akkreditierungsagenturen werden selbst akkreditiert beim Akkreditierungsrat, der auf die ordnungsgemäße Aufgabenerfüllung achtet. Die KFH NW will die Akkreditierung der neuen Studiengänge zum WS 06/07 erreichen. Qualitätssicherung: Fortlaufende Maßnahmen der obligatorisch vorgeschriebenen Qualitätssicherung durch die Hochschule selbst werden regelmäßig im Rahmen einer "Erneuerung" der ausgesprochenen Akkreditierung festgehalten. Seit 2002 laufende Qualitätssicherungsmaßnahmen der KFH NW (interne und externe Evaluation) haben heute Wirkung auf die Entwicklung der Bachelor- und Master- Studiengänge. Zulassung zum Studium: Das hochschuleigene Bewerbungs-, Auswahl- und Zulassungsverfahren der KFH NW ändert sich in seinen Kernbestimmungen nicht. Nachwievor werden Bewerberinnen und Bewerber jene quantitativen und qualitativen Zulassungsvoraussetzungen nachweisen müssen, die auch heute schon gefordert werden. Höherer Dienst: Grundsätzlich sind Bachelor-Abschlüsse dem gehobenen Dienst zugeordnet. Masterabschlüsse der Fachhochschulen eröffnen den Zugang zum höheren Dienst, wenn dies für den betroffenen Studiengang im Akkreditierungsverfahren festgestellt wird. Promotion: Grundsätzlich eröffnet ein Master-Abschluss, unabhängig vom Hochschultyp, den Zugang zur Promotion. Näheres regeln die Promotionsordnungen. Bisher liegt die Befugnis zur Promotion ausschließlich bei Universitäten. Internationalisierung: Die gestufte Studienstruktur ist Voraussetzung des bis 2010 zu schaffenden europäischen Hochschulraums, gewährleistet internationale Anschlussfähigkeit bzw. Mobilität der Studierenden und fördert den internationalen Austausch. Wer an einer anderen europäischen Hochschule studiert, schließt mit der Gasthochschule einen Vertrag über das Studienprogramm ab, erhält Unterstützung durch die Auslandsbeauftragten und die Koordinationsstelle Ausland vor Ort und an der Gasthochschule, sowie die Garantie, dass die Studienleistungen wechselseitig anerkannt werden. Quellen: HRK, EU, KFH NW Studieren und reformieren Julia Laumann, Studiengang Soziale Arbeit, berichtet Als wir vor einigen Monaten in einem ganz anderen Zusammenhang einen Steckbrief zur KFH NW schreiben sollten, haben viele von uns zuerst den Theorie Praxisbezug genannt. Der ist für sehr viele Studierende ein ganz entscheidender Aspekt, der sich auch in einem sechssemestrigen Bachelor wiederfinden sollte. Dabei geht es uns sowohl um die Praxiserfahrung als auch um Kontakte. Außerdem bedeutet die Praxiserfahrung einen enormen Motivationsschub für das weitere Studium. In der Reformkommission Sozialwesen habe ich nach Rücksprache mit anderen Studierenden auch darauf geachtet, dass unser Interesse an einem hohen Anteil didaktischer Methoden vertreten wird; auch mehr interdisziplinäre Lehrformen würden ermöglichen, neue, andere Ideen entwickeln zu können. Gut, dass in Bachelorund Master-Studiengängen Prüfungsreformen breiter und öfter variieren. Was uns Sorge macht, das sind die Spielräume für die Finanzierung des Studiums. Ich gehöre zu der Arbeitsgruppe, die sich mit der künftigen Gestaltung der Studieneingangsphase befasst. Den Theorie-Praxisbezug zu Beginn des Studiums in Form einer praxisorientierten Studieneingangsphase einzuführen, ist gelungen. Zu Beginn erhalten Studierende Einblicke in Berufsfelder der Sozialen Arbeit. Zudem wird ihnen durch die Begleitung von jeweils drei Dozenten in einem interdisziplinären Team exemplarisch eine Bezugsdisziplin vorgestellt. Diesen Prozess auch künftig unterstützen sollen die Veranstaltungen zur "Berufsbezogenen Selbsterfahrung" zum Ende des ersten Moduls. Der theoretische Anteil während des ersten Moduls beinhaltet auch die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, in die angewandte Praxisforschung sowie eine Einführung in die Fachwissenschaft Soziale Arbeit. Der Prozess ist sehr produktiv, aber es bleibt ein gutes Stück Arbeit. Ich habe über die Mitarbeit in der Reformkommission einen sehr dynamischen Prozess erfahren, viele positive Erfahrungen bei der konkreten Gestaltung eines künftigen Bachelor-Curriculums gemacht und ich habe an jedem Reform-Tag wahnsinnig lange und viel gearbeitet - und ich war abends sehr zufrieden. Auch das werde ich in unsere studentischen Gremien weitergeben. Einer Herausforderung sehe ich noch entgegen: wir werden den Studierenden eine qualitativ gute Ausbildung gewährleisten, in der Konkurrenz mit anderen Fachhochschulen bestehen, mit diesen aber auch einen gemeinsamen Nenner finden, um eine nationale und internationale Studierbarkeit und Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Genau das war der Kerngedanke der Bologna-Deklaration, mit der die Modularisierung begonnen hatte: eine EU-weite Mobilität herzustellen. kfh:news 04/05 13

12 [ Personal Organisation und Personal Zur Entwicklung des Rückgrats Bernward Robrecht ist der Verwaltungsdirektor der KFH NW Von Bernward Robrecht Organisations- und Personalentwicklung gibt es in Hochschulen seit vielen Jahren. Die rasante Entwicklung der Hochschulstrukturen und Qualitätsentwicklungsprozesse fordern aber jetzt weitere Maßnahmen der Organisations- und Personalentwicklung. Hochschulen müssen sich zunehmend als lernende Organisationen verstehen. Maßnahmen des Qualitätsmanagements in Lehre und Forschung wie interne und externe Evaluation, Akkreditierung der Studiengänge, Hochschulkonzept 2010 oder auch der frühere Qualitätspakt können nicht von der administrativen Ebene der Hochschule gelöst betrachtet werden. Wo begonnene Entwicklungsprozesse den wissenschaftlichen Bereich der Hochschulen erfasst haben, wird zugleich die Verknüpfung mit dem nicht-wissenschaftlichen Rückgrat deutlich. Deshalb muss Qualitätsentwicklung durch Maßnahmen der Organisations- und Personalentwicklung auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulverwaltung erfassen: der Gesamtorganismus Hochschule hat kontinuierlich auf den verschiedenen Ebenen an der Optimierung im Sinne eines "Total Quality Managements" zu arbeiten. Herausforderung Hochschulreform Eine Bestandsaufnahme der Organisations- und Personalstruktur der KFH NW zeigt zunächst eine funktionsfähige Hochschulverwaltung. Aber Entwicklung ist dringend notwendig, um die Institution wie gern formuliert "fit für die Zukunft" zu halten. Die derzeit größte Herausforderung ist die Studienreform mit der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge. Mit großem Einsatz wird an deren Entwicklung gearbeitet. Die bevorstehende Implementierung in die Organisation bedeutet aber eben auch, dass diese erfolgreich administriert werden müssen. Erfahrungen, wie sie in Nordrhein-Westfalen an anderen Hochschulen mit vergleichbaren Fragestellungen vorliegen, zeigen: Der Aufwand für die Studierendenund Prüfungsverwaltung wird immens; auch die Herausforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnik sind nicht zu unterschätzen. Notwendige Schritte werden mit Unterstützung des Trägers seit 2002 an der KFH NW umgesetzt. Der Studienreformprozess erfordert weiterhin eine enge Kooperation zwischen Verwaltung und Selbstverwaltung, also mit den Gremien des wissenschaftlichen Personals. Schließlich müssen die Maßnahmen der Organisations- und Personalentwicklung im weiteren Verlauf auch evaluiert werden, entsprechend den vorgegebenen und selbst gesteckten Zielen, auf die sich diese Maßnahmen und das allgemeine Verwaltungshandeln stets beziehen müssen. Eine der organisatorischen Entwicklungsmaßnahmen ist die Errichtung einer Dezernatsstruktur, vergleichbar jener der staatlichen Hochschulen. Wichtig sind klare Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten, in zentralen wie in dezentralen Verwaltungsbereichen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung, ohne dabei Überorganisation herbeizuführen. Dies ist wahrlich kein leichtes Unterfangen für eine kleine und zudem dezentral strukturierte Verwaltung. Weiterhin gilt es, das Informationsmanagement sowohl innerhalb der Verwaltung als auch zwischen Verwaltung und Selbstverwaltung zu optimieren. Gleiches gilt für die Gremienarbeit und die Arbeit in Teams vor Ort. Waren in früheren Jahren einzelne Organisationseinheiten stark auf ihr Eigenleben ausgerichtet, sind inzwischen eine Vielzahl von Netzwerken und Arbeitsgruppen entstanden, beispielsweise zwischen und mit Verwaltungsleitern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im EDV-Bereich und in den Bibliotheken sowie mit der Mitarbeitervertretung. Hier wächst die Hochschule auf sehr wertvolle Weise weiter zusammen. Personalentwicklung Da nun gleichzeitig die einzelne Person, ihre Ressourcen und ihre Motivation das wichtigste Potenzial der KFH NW ist, kommt es in dem beschriebenen Prozess sehr auf die weitere, individuelle Qualifizierung an. Damit kommt den Personalentwicklungsmaßnahmen enorme Bedeutung zu. Folgende (Zwischen-)Ziele sind wichtig: Potenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen und abrufen Kompetenzerweiterung im fachlichen Sinne Schlüsselqualifikationen fördern im Sinne eines Mitunternehmertums (Problemlösungsfähigkeit, Umsetzungs- und Sozialkompetenz) Leistungssteigerung Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen Vertrauensbildung innerhalb der Dienstgemeinschaft pflegen Personalentwicklungsarbeit muss dabei sowohl strukturell wie interaktiv gesteuert werden. Zur strukturellen Förderung gehört beispielsweise die Schaffung eines motivations- und effizienzfördernden Umfeldes. Interaktive Führungsarbeit erfasst eine Reihe von Instrumenten der Personalentwicklung. Am Bedeutendsten erscheint mir das strukturierte Mitarbeitergespräch. Alle Erfahrungen aus der Praxis bestätigen dies, wenn man diese Prozesse realistisch angeht. Mitarbeitergespräche, in denen zu hohe Erwartungen geweckt werden, führen zu Frustration und schaffen Illusionen. Realistische Ziele stehen im Vordergrund und bestimmen das Ergebnis des Mitarbeitergespräches. Programmiert wäre Ergebnislosigkeit, wenn diese strukturierten Mitarbeitergespräche gar nicht erst geführt würden, weil - so ein nicht zu unterschätzendes Vorurteil - man eh genug und ständig miteinander spreche. Bislang sind Mitarbeitergespräche in den 14 kfh:news 04/05

13 Abteilungen Aachen und Köln geführt worden, insgesamt mit sehr positiver Resonanz. Im laufenden Jahr wird dieser Prozess fortgesetzt. Es ist spürbar, dass die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wächst, wenn mit ihnen aufmerksam und gemeinsam (problem-) lösungsorientiert gearbeitet wird. Dabei liegt mir die Wertschätzung jedes und jeder Einzelnen sehr am Herzen. Die Herausforderungen der Zukunft und die zu erwartenden finanziellen Konsolidierungszwänge werden wir konstruktiv bewältigen, aber eben nur gemeinsam. Bernward Robrecht Verwaltungsdirektor Personalia Kommen, Gehen, Neue Aufgaben Dekan des Fachbereichs Sozialwesen in Köln ist seit dem Sommersemester Prof. Dr. Josef Freise; Prodekan des Fachbereichs ist Prof. Dr. Wolfgang Schwarzer. Sie sind die Nachfolger von Prof. Dr. Johann Michael Gleich und Prof. Dr. Susanne Tiemann. Prof. Dr. Johann Michael Gleich ist nun Beauftragter des Rektors für Frühkindliche Erziehung. Seit dem Sommersemester ist Danielle Reubner, Dipl.-Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin im gerade begonnenen Projekt DAPHNE am Forschungsschwerpunkt Sucht der KFH NW. Dr. phil. Anne Pauly, Diplom-Sozialarbeiterin, ebenfalls Wiss.Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Sucht der KFH NW, hat sich an der Heilpäd. Fak. der Uni Köln promoviert. Prof. Dr. Peter Berker, Fachbereich Sozialwesen in Münster, ist seit dem Sommersemester 2005 Leiter des postgradualen Master-Studiengangs Sozialmanagement M. A. und damit Nachfolger von Prof. Dr. Helmut Lambers, ebenfalls aus dem Münsteraner Fachbereich Sozialwesen, der diese Funktion nach vier Jahren übergeben hat. Dipl.-Heilpädagogin / Dipl.-Sozialarbeiterin Marianne Kastl und Prof. Dr. Brigitta Hollenkamp treten zum 31. Mai bzw. mit Ablauf des Sommersemesters in den Ruhestand. In den Münsteraner Fachbereich eingetreten ist Prof. Dr. Hugo Mennemann, der vom Paderborner Fachbereich in die Piusallee wechselte. Im Paderborner Fachbereich Sozialwesen lehrt Prof. Dr. Michael Bösch seit dem Wintersemester 04/05 Philosophie. Prof. Dr. Christoph Beermann lehrt seit dem Wintersemester im Fach Rechtswissenschaft. Mit Ablauf des Wintersemesters ist Prof. Dr. Norbert Schier in den Ruhestand getreten. 25jähriges Dienstjubiläum hatten am Prof. Dr. Norbert Jers, Studiengang Soziale Arbeit im Fachbereich Sozialwesen in Aachen, und am Ursula Galonska, Zentralverwaltung der Hochschule. Generalvikar Manfred Grothe ist nun Weihbischof im Erzbistum Paderborn. Grothe ist seit Dezember 2004 auch Vorsitzender des Bonifatiuswerkes im Erzbistum; Papst Johannes Paul II. ernante ihn zum Apostoloschen Pronotar. Prälat Gerd Bachner, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates und Leiter der Hauptabteilung Schule und Hochschule im Kölner Generalvikariat, wurde zum stellvertretenden Generalvikar des Erzbischofs von Köln ernannt. Hans Morczinek, Fachhochschullehrer an der KFH NW ( ) und stellv. Rektor ( ), ist am gestorben. Auch gegenüber seiner Familie haben der Rektor, der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen in Köln und der Vorsitzende des Verwaltungsrates festgehalten, dass Hans Morczinek fachlich und persönlich das spezifische Profil der KFH NW mit großer Verantwortung und Kompetenz entscheidend geprägt hat. Die Gemeinschaft zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche, Frauen sowie zum Schutz von Opfern und gefährdeten Gruppen in der EU, kurz: DAPHNE, forscht unter Leitung von Prof. Dr. Michael Klein ein europäisches Expertenteam zu "Gewalterfahrungen, Unfälle, Verletzungen bei Kindern in alkoholbelasteten Familien", kurz: VIOL-ALC. Familiengerechtigkeit in der Hochschule besser verwirklichen Die Hochschule ist in den Prozess der Auditie- rung als "Familiengerechte Hochschule" unmittelbar im Anschluss an die interne und externe Evaluation eingetreten. Der vom Senat der KFH NW begonnene Prozesss und die Auditierung selbst können mit finanzieller Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW realisiert werden. Zu Beginn des Sommersemesters fand der erste obligatorische Auditierungsworkshop statt, an dem neben der (externen) Auditorin und der Hochschulleitung weitere Hochschulangehörige sowie der Gleichstellungskommission (K4) teilnahmen. Die K4 hatte den Prozess angestoßen. Alle Gruppen der Hochschule sollen mit ihren Lebens- und Arbeitssituationen einbezogen sein, wenn es um Wege geht, wie Familientätigkeit strukturell in der Hochschule besser berücksichtigt werden kann. Professorin Dr. Barbara Krause, Beauftragte des Senats für Gleichstellungsfragen, kfh:news 04/05 15

14 [ Fachbereich Sozialwesen in Aachen Die Siegelhöhe in der Euregio 75 Jahre Siegelhöhe Sommerfest zum Jubiläum des Schwarz-Baus Mehr zum Thema: N. Jers (Hg.), Soziale Arbeit. Gestern und Morgen, Aachen 1991 Helene Weber, Mitbegründerin der Sozialen Frauenschule; Bild mit freundlicher Genehmigung des Katholischen Deutschen Frauenbundes; Kontakt zum KDFB: Prof. Dr. Angelika Schmidt- Koddenberg, Anmeldung zum Sommerfest: Prof. Dr. W. Domma, In einer neuen Schule auf neue Art zu denken, das war die Idee des Architekten Rudolf Schwarz ( ), als er das erste Gebäude plante, das überhaupt auf der Siegelhöhe errichtet wurde. "Ein Samen wurde gelegt.", sagt seine Ehefrau Maria Schwarz zur Idee ihres Mannes. Das damalige Schulgebäude und heutige Hochschulgebäude in der Robert-Schuman-Straße ist das Werk des späteren Professors für Städtebau, von 1927 an Direktor der Aachener Kunstgewerbeschule. Schwarz schuf ein hochragendes, auf der damals unbebauten Siegelhöhe ein weithin sichtbares Haus für 140 Schülerinnen, mit Festsaal, Jugendherberge und Internat für 32 Schülerinnen. Bis der Neubau stand, vergingen die ersten 14 Aachener Jahre der Sozialen Frauenschule in den Räumen des Marienheims, Berg-driesch 44, nach dem Umzug der 1918 in Köln begründeten Frauenschule nach Aachen. Am 14. Juli 1929 war Grundsteinlegung, am 5. Juli 1930 wurde das neue Haus mit einem Sommerfest eingeweiht. Helene Weber, die erste Schulleiterin und Hedwig Drans feld wussten die in der Kriegsarbeit neu gewonnenen Erkenntnisse in die berufliche Ausbildung umzusetzen. Einer ständig steigende Nachfrage nach ausgebildeten professionellen Kräften in der Fürsorge sollte Rechnung getragen werden. Der erste Prospekt der damaligen Schule betonte, dass es darum gehe, "Persönlichkeiten heranzubilden, die mit klarem Verständnis für den gesamten Aufbau unseres öffentlichen Lebens den Geist edelster Caritas verbinden und ihre berufliche Arbeit in technischer Sicherheit und ernstem Verantwortungsgefühl anzupacken. Die Katholische Fachhochschule in Aachen pflegt heute die Tradition des Schwarz-Gebäudes auf eigene, moderne Art. Nach dem Konzept des Architekten lehnt sich das Gebäude an das Prinzip eines Klosterbaus an, ohne Kloster zu sein und befördert die Konzentration auf die Soziale Arbeit, ohne den Kontakt zur Welt draußen zu vernachlässigen. Schließlich ging es bei der Ausbildung der Mädchen schon damals um die Soziale Arbeit, draußen in der Welt außerhalb der Schule. Alle Fenster der damaligen Schülerinnenzimmer gehen zum Innenhof, um zu verdeutlichen, dass alle in Gemeinschaft lernen und arbeiten; die Wandelgänge sind nur durch die Außenmauer von der Welt draußen getrennt. Heute arbeiten die Dozenten und Dozentinnen der Abteilung Aachen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen in den Zimmern zwischen Wandelgang und Innenhof. Mit Genehmigung von Maria Schwarz, die das Erbe ihres Mannes pflegt, sind neue Arbeitsräume entstanden aufgrund der wachsenden Raumnot bei immer mehr Studierenden. Bis heute rücken sie und die Lehrenden immer noch ein bisschen mehr zusammen, ganz real, aber auch sinnbildlich, im Schwarz-Bau, um die Herausforderungen an das System Hochschule, an die sozialen Verhältnisse draußen und an die Finanzierbarkeit von beiden zu meistern. Zusammenhalt nach innen und Offenheit für die Welt draußen: Am 5. Juli 2005 wird das 75jährige Bestehen des Hauses wiederum mit einem Sommerfest gefeiert. Der Samen ist aufgegangen, den Rudolf Schwarz gelegt hatte. Prof. Dr. Rainer Krockauer 16 kfh:news 04/05

15 Aachener Diplompreis von Oberbürgermeister Linden übergeben Stemmer für Ihre Diplomarbeit zum Thema "Sozialpädagogische Familienhilfe und Familienpflege im Verbund. Chancen und Grenzen der Co-Arbeit in Multiproblemfamilien". Alexandra Schmidt erhielt den dritten Preis in Höhe von 300 Euro für die Bearbeitung des Themas "Soteria von der Idee zur Wirklichkeit. Reform der psychiatrischen Behandlung (Begleitung) und die heutige Bedeutung der Sozialen Arbeit". Bild: Oberbürgermeisterin Linden, die Preisträgerinnen, Prof. Dr. Domma, Prof. Dr. Genenger- Strieker (v.l.n.r.) Die Preisgelder wurden durch eine Spende der Salus- Kliniken Hürth möglich. Erstmals wurde der Aachener Diplompreis zur Auszeichnung hervorragender Diplomarbeiten am Fachbereich Sozialwesen der Abteilung Aachen verliehen. Prämiert wurden drei Abschlussarbeiten, die sich durch besonders innovative Ansätze und Konzepte in der Sozialen Arbeit, durch eine gelungene Theorie-Praxis- Verknüpfung, durch anwendungsorientierte Forschung bzw. durch sozialethische Reflexion auszeichnen. Den ersten Preis erhielt Christina Batt. Thema ihrer Diplomarbeit: "Schulische Suchtprävention. Status quo an weiterführenden Schulen in der Stadt Aachen". Der zweite Preis in Höhe von 600 Euro ging an Birgit Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Dr. Jürgen Linden, war als Jury-Mitglied an der Begutachtung der eingereichten Arbeiten beteiligt und nahm die Ehrung der Preisträgerinnen vor. Der Jury gehören neben dem Oberbürgermeister an: Prof. Dr. Marianne Genenger- Stricker, Prof. Dr. Alexander Trost und Prof. Dr. Rainer Krockauer, sowie Oberstudiendirektor Benno Groten als Vertreter des Bistums Aachen und Prof. Dr. Paul Hill von der RWTH Aachen. Prof. Dr. Wolfgang Domma Ministerin prüfte in Master-Studiengang Leitungskräfte im fachlichen Dialog mit Ulla Schmidt Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nahm im Januar an regulären Leistungsprüfungen im Master- Studiengang "Leitung und Management in multiprofessionellen Gesundheits- und Sozialdiensten" der KFH NW in Aachen teil. Studierende stellten die Sachlage und entsprechend relevante Fachfragen zu aktuellen Problemen der Gesundheitspolitik dar und hatten im fachlichen Dialog, geleitet von Prof. Dr. Peter Borges, auf die Erwiderung der Ministerin wiederum zu reagieren. Anlässlich des Prüfungsgesprächs erklärte die Ministerin, mit der Einführung personengebundener Budgets in der Pflegeversicherung würden Kompetenzen multiprofessioneller Fachkräfte benötigt, wie sie im Aachener Master-Studiengang gelehrt und erworben würden. Klar sei auch, dass diese Änderung schneller hätte umgesetzt werden müssen, im Interesse der Freien Wohlfahrtsverbände aber nicht schneller eingeführt worden sei. Zu den Folgen der Einführung von drg, diagnosis related groups, im Bereich der neurologischen Frührehabilitation, stellte die Ministerin klar, dass sie um die Grenzen des drg-systems wisse, auf Bundesebene aber das korrekt beschriebene Problem der Mangelversorgung bei schwerstbetroffenen Hirngeschädigten nicht lösen könne; dies sei Angelegenheit der Bundesländer. So sollte zwar über Öffnungsklauseln für ihrer Ansicht nach 35 Krankheitsbilder nachgedacht werden, wichtig sei aber, dass überhaupt "jedes Krankenhaus einmal damit anfängt, zu kalkulieren", so die Ministerin. Damit wäre bereits viel gewonnen. Zum geplanten Präventionsgesetz, das die Finanzierung aller Maßnahmen der gesundheitlichen Aufklärung und der Vorsorge durch alle Beitragszahler vorsieht und Steuermittel ausklammert, kritisierten die Studierenden die mangelnde Berücksichtigung der Migranten und Migrantinnen. Sie kamen mit der Ministerin im Laufe des Prüfungsgesprächs überein, dass ein präventiv wirkender Zugang zum Gesundheitssystem für diese Bevölkerungsgruppe zu gewährleisten sei, etwa durch ein Hausarzt-System, das gegenseitiges Verstehen sichere: also ein multiprofessionelles Kooperationsmanagement, wie es zentraler Gegenstand des Aachener Studiengangs ist. Zum Abschluss diskutierte Schmidt mit den Leitungskräften die Sicherung erworbener Kompetenzen für die Praxis von Leiten, Führen und Managen drehte: zu allererst nannte Schmidt den Willen der Leitungsperson zum Leiten, Führen und Managen. links: Bundesministerin Ulla Schmidt und Prof. Dr. Ulrich Deller In Aachen wird kein spezialisiertes Referenzzentrum errichtet, das alle Aspekte der Brustkrebsversorgung umfasst, erklärte die Bundesministerin. Sie favorisiert die Errichtung eines Mammografie-Zentrums in Aachen, das an diesem Standort auch für die Euregio von hoher Bedeutung sei. Nächster Studienbeginn ist im September Nähere Informationen unter unter sowie beim Studiengangleiter, Prof. Dr. Ulrich Deller, Tel kfh:news 04/05 17

16 [ Fachbereich Sozialwesen in Aachen Seit vier Jahren lädt Prof. Dr. Rainer Krockauer Menschen nach Aachen ein, mit Studierenden über ihr Handeln, Denken, Fühlen zu sprechen, das sie in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus oder auch in einen offenbar aussterbenden Beruf (oder zu einer immer seltener wahrgenommenen Berufung) geführt hat. Ein Seminar, parallel zur Reihe unter dem Titel "Zeitzeugen. Fragt uns, denn wir sind die Letzten", führte Studierende und Zeitzeugen auch in der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Auschwitz zusammen. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden hier Ereignisse und Begegnungen im Rahmen der "Zeitzeugen"- Reihe im letzten Wintersemester beleuchtet. Hören auf die Stimme der Erde von Auschwitz Eine Teilnehmerin findet Worte "Der Moment, in dem ich den Raum mit den unzähligen Koffern... betrat, wurde für mich zu einem der bewegendsten der Fahrt. [...] Die Vorstellung wie eine Familie ihre persönlichste und wichtigste Habe in diesen Koffer gepackt hat. Und all dies wurde ihnen bei der Ankunft in Auschwitz wieder entrissen. [...] Sie besaßen nichts mehr!" Patrizia P. "In Birkenau zeigte sich für mich die Tragweite, allein schon von der Größe her. Unvorstellbares legte sich auf die Seele." Martina E. "Die Tatsache, dass die verbrannten Knochen von Frauen, Männern, Kindern und Babies einfach auf einen Haufen zusammengeschüttet wurden, war unvorstellbar. Es war als ob jeder Stein, der dort lag und jeder Baum, der dort stand, einen Schrei der Vergangenheit darstellte." Dorothea D. "Meine Erwartung an Auschwitz bestand in der Verbindung des vorhandenen Wissens zum Thema Nationalsozialismus und den spürbaren Nachwirkungen bis in die Gegenwart hinein und meinen persönlichen Erfahrungen beim Besuch der Gedenkstätte. Ich wollte mich berühren lassen, tiefer und nachhaltiger als dies Bücher, Filme etc. vermögen." Angelika H. Vor dem Wintersemester reisten Studierende des Aachener Fachbereichs Sozialwesen im Rahmen des Forschungskolloquiums "Soziale Arbeit und Nationalsozialismus" nach Auschwitz / Oswiecim. Die Leitung des Kolloquiums und der Exkursion nach Polen lag bei Prof. Dr. Rainer Krockauer und Diplom-Sozialpädagoge Leo Gielkens. Ein Jahr bereitete sich die 18köpfige Gruppe auf die Reise vor durch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, mit der Gedenkstättenpädagogik und der Zeitzeugenarbeit. "Auf den Ort hören, auf die Stimme der Erde von Auschwitz..." Nach der Ankunft im Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim führte Dr. Manfred Deselaers, Priester des Bistums Aachen, der seit 1998 in Oswiecim lebt und arbeitet, in das Thema ein. Deselaers erläuterte beispielsweise: "Für Polen hat der 2. Weltkrieg zweimal begonnen, am 1. September 1939 durch den Überfall der Deutschen und am 17. September durch den Einmarsch der sowjetischen Truppen." Auschwitz ist bis heute der deutsche Name für die Stadt Oswiecim. Neben dem ehemaligen KZ Auschwitz, dem Symbol und dem Ort des Tiefpunkts der Menschheitsgeschichte, steht die Stadt Oswiecim. Eine halbe Million Besucher kommen jährlich nach Oswiecim, um die Gedenkstätte zu besuchen; nur wenige werfen einen Blick auf die Stadt. Nach dem 2. Weltkrieg verringerte sich das polnische Territorium um etwa Quadratmeter. Polen bleibt so nicht allein durch die Verortung des größten Konzentrationslagers ein Symbol für den nationalsozialistischen Terror, sagte Deselaers. Auf dem Gelände der Gedenkstätte begann Deselaers mit einer Bitte: "Das Zentrum nennt sich Zentrum für Dialog und Gebet, aber oft kann man hier weder mit Dialog noch mit Gebet anfangen." Deselaers bat darum, mit Schweigen und Hören anzufangen, zu "hören vor allem auf die Stimme der Erde von Auschwitz." Die Begegnung mit der Geschichte, mit diesem Ort und auch mit den Menschen gelingt, wenn alle Beteiligten sich öffnen und bereit sind zu hören. Beim Besuch des Stammlagers Auschwitz I sowie des Lagers Auschwitz- Birkenau begegnete die Gruppe in der Ausstellung des Stammlagers völlig überraschend der englischen Fußballnationalmannschaft mit ihrem Kapitän Beckham, die am Tag darauf in der Nähe ihr WM-Qualifikationsspiel gegen Polen absolvierte. Eine eigentümliche, aber lebendige Begegnung, die einen plötzlich und vorübergehend in die Gegenwart zurückholte. Im Konzentrationslager Auschwitz wurden in einem ersten Schritt polnische Wissenschaftler, Künstler, die gesamte polnische Intellektualität ausgebeutet und ermordet. Das im Frühjahr 1940 errichtete Konzentrationslager Auschwitz I diente als Arbeitslager sowie ab 1941 als Vernichtungslager. Gegründet für die Terrorisierung und Ermordung von Polen, deportierten die Nazis bald Menschen aus ganz Europa dort hin. Aufgrund der steigenden Häftlingszahlen entstand im Winter 1941/42 drei Kilometer vom Stammlager entfernt das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Nach der Begehung des Stammlagers sind der Exkursionsgruppe vor allem die persönlichen Gegenstände in Erinnerung geblieben. Neben der Ausbeutung der Arbeitskraft und der Vernichtung der Menschen wurde den Teilnehmern beim Anblick von abgeschnittenen Haaren, ausgebrochenen Zähnen und einer Sammlung von persönlichem Hab und Gut die Brutalität der Nazis bewusst. Menschen wurden zu Versuchsmaterial für Experimente. Ihre Überreste gingen als Produktionsmaterial an deutsche Firmen. Ihre Habe wurde von der SS und der Wehrmacht missbraucht. Schweigend schritt die Gruppe entlang der Schienen im Lager Auschwitz-Birkenau, schweigend auf der Rampe: hier fand die "Selektion" statt; hier wurde entschieden, wer sofort in den Tod geschickt wurde. Die Ruinen der Massengräber, Gaskammern und Krematorien lösten Trauer, Unverständnis, Scham und Wut auf die Verbrecher aus. Für alle Teilnehmer war Birkenau wohl der Ort, der sprachlos machte und an dem jeder von seinen Emotionen überwältigt wurde. Menschen wurden Nummern: Häftling Nr Hoffnung und Kraft gab das Zeitzeugengespräch mit Kazimierz Smolen. Er gehörte seit 1939 einer Widerstandsgruppe an und wurde im April 1940 entdeckt. Im Juli wurde er nach Auschwitz deportiert. Man sagte seiner Mutter, der Junge sei in vier bis fünf Stunden wieder zuhause. Es wurden viereinhalb Jahre. Im Lager "haben wir unsere Namen verloren und wurden zu einer Nummer.", Häftling Nummer Smolen schilderte uns seine Arbeitseinsätze als Zimmerer, Maurer oder Tischler, führte vor Augen, wie die Häftlinge unter unmenschlichsten Bedingungen bei großer Hitze oder extremer Kälte arbeiten mussten, oft ohne Mahlzeiten. Viele starben durch die Arbeit. "Der größte Wunsch jedes Häftlings war, nicht mehr der Witterung ausgesetzt sein zu müssen", erklärte Smolen. Er wurde 1941 als Schreibkraft in die politische Abteilung versetzt. und hatte die Lagerregistration zu führen. Ankommende Häftlingsgruppen trug er in Transportlisten ein und verteilte nun die Nummern; dann ging es an so- 18 kfh:news 04/05

17 genannte Zugangslisten: Immer wurden mehr Menschen deportiert als tatsächlich ins Stammlager kamen. So erkannte Smolen stets die Zahl der Menschen, die gleich nach Ankunft und Selektion auf der Rampe in Birkenau in den Gaskammern direkt getötet wurden. "Ich war immer in der Gefahr, selber getötet zu werden." Smolen handelte trotzdem selbstlos und mutig. Immer wieder hatte er die Zahlen der deportierten und getöteten Menschen heimlich auf Zigarettenpapier nach Krakau senden können; von dort wurden sie nach London weitergeleitet, dem Sitz der Exilregierung. Neben diesen sehr eindrücklichen Schilderungen seiner Erlebnisse beeindruckte uns Smolens Umgang mit den Tätern. Wo wir unter dem Eindruck des Gesehenen Wut und vielleicht auch Hass spürten, sprach der Zeitzeuge von Gerechtigkeit. Die Täter sollten nicht aus Wut verurteilt werden, sondern aus Gerechtigkeit, der für ihn wichtigste Wert der Menschen. Sein Anliegen ist es, dass die Besucher der Gedenkstätte nicht in Trauer und Verzweiflung bleiben, sondern über den Besuch des Ortes die Geschichte verarbeiten. Als Zeitzeuge ist es Smolen schon in seiner Lagerzeit ein Anliegen gewesen, seine Erlebnisse und Informationen weiterzugeben. Als langjähriger Direktor der Gedenkstätte im Stammlager Auschwitz und als Kronzeuge bei den Gerichtsverhandlungen gegen Naziverbrecher hat der gelernte Jurist dies in die Praxis umgesetzt. "Besucher sollen sich an der Rampe in Birkenau, an den Ruinen der Gaskammern oder anhand von Fakten, die ich erzählen kann, selber ein Bild und eine Meinung bilden. Ich kann nur anregen. Verarbeiten und daraus Schlüsse für die Zukunft ziehen, muss jeder für sich.", verdeutlicht Smolen seine Haltung. Für viele der Gruppe waren Smolens Schilderungen und seine Haltung zunächst emotional belastend. Im Laufe der weiteren Auseinandersetzung wurden sie zu einem versöhnlichen Aspekt der Exkursion. Die Begegnung mit Kazimierz Smolen erlebte die Gruppe als hoffnungsvoll, trostspendend und kraftgebend, seine Verdienste um die Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte als sehr eindrucksvoll. "Ein Zeichen setzen gegen das Vergessen... An die Exkursion schloss der Besuch eines Männerwohnheims für geistig Behinderte in Bobrek sowie eine Stadtführung in Krakau an. Zunächst aber stand das Erlebte und Gesehene im Vordergrund: Wichtig war uns, Solidarität mit den Opfern auszudrücken. An der sogenannten Todesmauer im Stammlager, wo die Nazis Menschen exekutiert haben, legten wir bei einer kurzen Gedenkfeier einen Blumenstrauß nieder. Diese Geste und ein anschließender Gottesdienst mit Manfred Deselaers half, sich mit dem Ort zu versöhnen. Neben der Begegnung mit dem Zeitzeugen gab es immer wieder auch ungeplante Kontakte mit Menschen anderer Nationalitäten und Religionen, mit Opfern, mit Angehörigen der Opfer, die noch lange in Erinnerung bleiben werden. Es wird darum gehen, die Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft zu integrieren. Es gibt Anstöße, sich Gedanken über Menschenbilder, auch über die Profession Sozialer Arbeit nach Auschwitz zu machen. Überlegungen stehen an, wie die Worte und Gedanken der immer weniger werdenden Zeitzeugen zu erhalten und weiter zu vermitteln sind. Wichtig ist, dass wir mit Tod und Leid konfrontiert worden sind, aber auf unterschiedlichste Weise auch mit Leben, Kraft und Hoffnung. "Was einmal möglich war", sagte Manfred Deselaers in seiner Einführung, "ist theoretisch immer wieder möglich." Möglich bleiben aber auch Widerstand und Leben. Vielleicht ist vor diesem Hintergrund des Überlebens und Weiterlebens auch die Begegnung mit David Beckham in Auschwitz gar nicht mehr so eigentümlich. Carmen Thewes, Diplom-Sozialarbeiterin "Besonders positiv habe ich die Chance erlebt, den Opfern meine Anteilnahme gemeinsam mit der Gruppe entgegenbringen zu können. Hilfreich empfand ich den Austausch in der Gruppe und den gemeinsamen Gottesdienst, der mir ein Stück verhalf, meinen Glauben zu intensivieren." Helene C. "Die Begegnung mit einer älteren Israelin wurde zu einem Akt der Versöhnung. Beim gemeinsamen Kerzen anzünden, kamen wir ins Gespräch und es wurde eine friedvolle Begegnung." Martina E. "Ich kehre mit der Gewissheit aus Auschwitz zurück, dass die Kraft, die ich aus persönlichen Begegnungen in dieser Zeit und aus der Erinnerung an die grausamen Ereignisse im Nationalsozialismus ziehe, in eben solch persönlichen Begegnungen weiterleben wird." Oliver K. "Schon im Krieg kannte die Öffentlichkeit diese Zahlen. Die Morde waren nicht zu leugnen. Später wurden meine Listen bei den Nürnberger Prozessen gegen die Kriegsverbrecher genutzt.", erinnert sich der ehemalige Häftling. Studierende trafen Edelweißpirat Jean Jülich Zeitzeuge des Widerstands Im Wintersemester sprach der frühere Edelweißpirat Jean Jülich mit Studierenden des Seminars "Widerstand im Nationalsozialismus". Zwei Studentinnen schildern hier die Begegnung: Der Kölner Karnevalist und Kneipier sprach über die Edelweißpiraten und den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Studenten erhielten praktischen Zugang zu theoretischem Wissen. Die Edelweißpiraten waren eine Jugendbewegung, eine Protestbewegung. Die Treffen am Wochenende mit manchmal 150 Jungen und Mädchen aus Köln und Umgebung hatten mit Politik im engen Sinn wenig zu tun mit Widerstand viel. Die Edelweißpiraten verband eher ein Lebensgefühl. Lange Haare trugen sie, karierte Hemden und Halstücher und sie wanderten singend durch das Siebengebirge: "Ja, wo die Fahrtenmesser blitzen und die Hitlerjungen flitzen und die Edelweißpiraten hintendrein, was kann das Leben uns schon geben, wir wollen frei von Hitler sein." Edelweißpiraten wurden immer mehr zu Regime-Gegnern auch wenn ihr Widerstand zunächst spontan blieb und vor allem erst einmal eins war: Protest. Sie protestierten gegen, wie Jülich sagt, "Hitler, den größten Mörder aller Zeiten". Jülich sprach von der Gefahr, die von Menschen ausgeht, die Machtbefugnisse erhalten und sie ausnutzen zum eigenen Vorteil. Jülichs Berichte sind nicht von Hass geprägt. Zu seinem Buch "Kohldampf, Knast und Kamelle- ein Edelweißpirat erzählt sein Bild: Jean Jülich Im April 1984 verlieh der Staat Israel Jean Jülich die höchste Auszeichnung, die Nicht-Juden verliehen werden kann: Jülich ist ein `Gerechter unter den Völkern. kfh:news 04/05 19

18 [ Fachbereich Sozialwesen in Aachen Leben" fragten ihn Studierende, warum er das Buch erst 2003 herausbrachte. Er habe schließlich eine eigene Kneipe gehabt, antwortete Jülich, aber "man streift das nicht ab, was man erlebt hat.", fügte er hinzu. Eine CD mit den Liedern der Edelweißpiraten wurde inzwischen aufgenommen und im EL-DE-Haus in Köln gilt ein Teil der Ausstellung der Erinnerung an die Edelweißpiraten. Für Jülich ist es wichtig mit jungen Menschen in Kontakt zu bleiben und ehrliche Resonanzen zu bekommen. Dieses Zeitzeugengespräch zeigte eine Möglichkeit, wie Worte und Gedanken zu dieser Zeit erhalten und vermittelt, wie man die Vergangenheit in die Zukunft integrieren kann. Für Fachkräfte der Sozialen Arbeit ist es wichtig, Machtverhältnisse erkennen zu können und aktiv einwirken zu können. So ist es beispielsweise wichtig, eine gesunde Angst vor allzu schnell aufkommenden Kollektiven zu haben. Jülich rettete zwar nicht unmittelbar Menschenleben, aber er hatte den Mut, sich offen gegen das damalige System zu stellen. Wir danken ihm für die Zeit, die er sich für uns genommen hat und für die Offenheit, die er uns entgegenbrachte. Monika Flett und Katrin Röpert, 3. Semester, Studiengang Soziale Arbeit Ich will anstecken Albert Koolen, Priester und Textilarbeiter Prof. Dr. Rainer Krockauer, Albert Koolen, Dr. Manfred Körber (v.l.n.r.) irgendeiner Station im Produktionsprozess, seit 15 Jahren. Ohne adäquate Ausbildung ist der Priester Koolen bis heute "ungelernter Arbeiter" in der Fabrik, die hochwertige Textilerzeugnisse wie airbags produziert. "Die Wüste", ein Theaterstück über Charles de Foucauld, geschrieben von Tankred Dorst, läuft am Theater Dortmund. Am 15. Mai soll CdF seliggesprochen werden. Literaturhinweis: Albert Koolen, Auf den Spuren der Arbeiterpriester, in: Pastoralblatt Heft 5 / 2002, S Das Stichwort "Startbahn West" steht neben anderem für aufbegehrende Menschen, für die Entstehung neuer gesellschaftlicher Strömungen - in sehr verschiedene Richtungen, in sehr verschiedenem Ausmaß. Fast 25 Jahre später ist den Studierenden der Sozialen Arbeit, 1. und 3. Semester, "Startbahn West" kein Begriff. Sie sprachen mit Albert Koolen, 43 Jahre alt, 1981 ein friedlicher, idealistischer Demonstrant an der Baustelle der Startbahn West des Frankfurter Flughafens. Eingeladen war er im Seminar von Prof. Dr. Rainer Krockauer und Dr. Manfred Körber, das die Aufzeichnungen von ausgewählten "Zeit- und Glaubenszeugen in Geschichte und Gegenwart" untersucht und öffentliche Zeitzeugengespräche führt. Albert Koolen ist Priester, und seit 15 Jahren "Arbeiterpriester." Mit diesem Begriff verhielt es sich zu Beginn des Gesprächs bestenfalls so wie mit dem der "Startbahn West". Die Urkunde, die damals Bischof Hemmerle seinem jungen Priester Koolen aushändigte, spricht vom "Leben und Arbeiten im entkirchlichten Milieu". Koolen erklärt, der Weg des Arbeiterpriesters sei vergleichbar mit der Suche nach dem letzten Platz, nach dem Platz der Letzten in der Gesellschaft. Aber warum "entkirchlicht?" Weil er dort hingeht, wo Glaube und Kirche augenscheinlich nicht sind, mitten im Produktionsprozess selbst, am Fließband, im Fünf-Schichten-Betrieb, jede bis zu sieben Stunden lang, sechs Tage pro Woche. Da steht er als Arbeiter einer Textilfabrik, nicht als Betriebsseelsorger. Koolen ist dort, wo Ausländer keiner versteht, wo Menschen im Getriebe funktionieren müssen, wo - wenn sie funktionieren oder auch nicht - jemand fragen muss: Wie geht es Dir? Wie kommst Du mit den Behörden zurecht? Wer hilft Dir? Was brauchst Du? Koolen arbeitet an Spirituell haben die Arbeiterpriester ihre Wurzeln unter anderem bei den "Kleinen Schwestern und Kleinen Brüdern Jesu", die nach den Grundsätzen von Charles de Foucauld leben, und in der Theologie der Befreiung, was bedeute, sagt Koolen, als "Anwalt der schlecht Vertretenen", immer in der Hoffnung auf die Möglichkeit der Veränderung zu leben und zu arbeiten. Heute leben noch etwa 500 Arbeiterpriester in Frankreich; 40 sind noch aktiv. In Italien ging 2002 der letzte aktive Arbeiterpriester in Rente. Koolen zählt auch hier zu den Letzten. Der ungelernte Arbeiter ist inzwischen zum Betriebsrat gewählt worden. Die IG Metall lädt ihn heute als Referenten für Fortbildungsveranstaltungen. Sein sozialer Status hat sich von dem entfernt, woran die Kleinen Brüder und Schwestern dachten, aber, so Koolen, schließlich habe für ihn gezählt, dass seine Kolleginnen und Kollegen ihn als Vertreter wollten und nicht akzeptiert hätten, wenn er sich verweigert hätte, auch in dieser Rolle für sie zu kämpfen. Ob er nicht mal eine Gemeinde leiten wolle, fragten die Studierenden. Priester zu sein, antwortet Koolen, bedeute für ihn nicht allein, eine Gemeinde zu leiten, auch wenn viele Menschen "nur" so mit Priestern in Verbindung kämen. Es müsse auch den Priester in anderen Rollen und an anderen Orten geben. Zu einer weiteren Frage sagte Koolen, von "Missionierung" im herkömmlichen Sinn halte er gar nichts, aber: "Anstecken, das will ich. Einschreiten, wo Ungerechtigkeit geschieht, um für mehr Gerechtigkeit anzustecken. Rat geben, wo Hilflosigkeit droht. Hilfe geben und organisieren, wo Not ist. Vertrauen in Gott anstiften, wo Zweifel sind." Als Priester leben und arbeiten, damit im "entkirchlichten Milieu" Kirche und Glaube für die Menschen da sind. Kontakt zur Reihe Zeitzeugen: Prof. Dr. Rainer Krockauer 20 kfh:news 04/05

19 Pädagogische Kunsttherapie auch mit Gästen Auf der ersten Veranstaltung der neuen Aachener Reihe "Kunsttherapie mit Gästen" sprach Prof. Dr. Lisa Niederreiter, FH Darmstadt, über Möglichkeiten Rezeptiver Kunsttherapie bei psychose-erfahrenen Menschen. Aktive und Ehemalige der Weiterbildung, Studierende, Dozenten, Dozentinnen und Gäste aus der beruflichen Praxis pädagogischer und therapeutischer Arbeit hatten reichlich Gesprächsstoff beim anschließenden Abendessen. Rita Becker (Bild) hat ihre Weiterbildung Pädagogische Kunsttherapie inzwischen abgeschlossen. Einen Abstellraum hatte Sie in ein Atelier verwandelt, hat einen geschützten Raum geschaffen, in dem Innen nach Außen gekehrt werden kann. Acht Stunden stehen der Pädagogischen Kuntstherapeutin pro Woche zur Verfügung, in denen sie mit den Kindern der integrativen Kindertagesstätte Lebenshilfe e. V. ins Atelier gehen kann, auch mit Daniel*, sechs Jahre alt, dessen notorische Unruhe und Aggression auf einer frühen Hirnschädigung beruhen; seine Mutter ist drogenabhängig. "Nach einem Jahr", sagt die Absolventin der Weiterbildung Pädagogische Kunsttherapie, "hatte ich eine Beziehung zu Daniel aufbauen können: hier kann der sechsjährige Dreck machen, Wassereimer umschmeissen, mit Farbe werfen - oder mal was Schönes malen, wenn der ganze Druck mal raus ist. Bilder mit Ölfarben entstanden, die inzwischen im Aachener Ludwig- Forum ausgestellt wurden; Daniel als bestaunter Künstler auf der Vernissage. Das hat ihm gefallen, anderen auch: ein zehntägiges Künstler-Stipendium für Daniel folgte. Heute findet Daniel Worte, um Druck abzubauen, schmeißt nur noch selten die Staffelei um und kann heute schreien: "Ich bin jetzt eine Dampfmaschine." Inzwischen hat Daniel zuhause ein kleines Gartenhäuschen; wenn er von dort zurückkommt, spricht er mit seinen Eltern über Streß, Probleme - und Lösungen. Rita Becker: "Das hab' ich mit Daniel nur durch die Weiterbildung schaffen können." Prof. Dr. Wolfgang Domma, Europäisch sein Haltungen in der Euregio Student Robert Braun, Aachen, 3. Semester im Studiengang Soziale Arbeit, hat Studierende aus Deutschland, Belgien, Niederlande dazu befragt, was sie von sich selbst denken, was sie über einander denken und was sie jeweils von der Euregio und dem Programm Euregio- Zertifikat halten. Alle Befragten sind Studierende dieses EU-Programms, an dem Hochschulen aus den drei EU-Staaten beteiligt sind; die Federführung hat die KFH NW in Aachen. Student Braun hielt fest, dass sich alle Studierenden selbst die Eigenschaft "Multikulti" zuschreiben, mit sich selbst sehr zufrieden sind, nicht glauben, dass andere gut über sie denken und schreiben selbst all das anderen zu, das sonst nur Boulevard- Zeitungen wagen zu drucken. Und die Euregio? 94% finden sie vorteilhaft für die Bereiche Kultur, Beruf, Konsum; Urlaub wird erst später genannt. Nur 16% empfinden keine euregionale Identität, 84% antworteten von "ein wenig" bis "vollkommen", was 6% angaben. Für zwei Drittel der Befragen ist das Euregio-Zertifikat sehr wichtig, ein Drittel geht fest davon aus, dass es die individuelle Qualifizierung erhöht. Prof. Dr. Ulrich Deller, Traumabehandlung Leo Wurmser zu Gast Im Wintersemester sprach Prof. Dr. Leo Wurmser, Psychoanalytiker (USA), in Aachen zum Thema "Trauma und die Absolutheit des Gewissens" auf Einladung von Prof. Dr. Jörg Baur und mit Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaft Anna Freud für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Die traumatische Verletzung von Körper und Seele und damit die Arbeit mit traumatisierten Menschen sei, so Baur einleitend, in den letzten Jahren in den Mittelpunkt des Interesses von Forschung und Therapie gerückt. Biopsychosoziale Auswirkungen von Geiselnahmen, Unfällen, Naturkatastrophen, Folterungen, Misshandlungen und sexuellem Missbrauch begegneten den Fachkräften in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Das "gemeinsame, system- und berufsgruppenübergreifende Anliegen" sei, traumatisierten Menschen eine angemessene und wirksame professionelle Hilfe zukommen zu lassen. Dazu werde, so Baur, sowohl ein differenziertes Verständnis der Psychodynamik benötigt, die durch ein Trauma ausgelöst werde und die möglicherweise auch zu Retraumatisierungen führe, als auch spezifische methodische Zugänge bzw. Interventionsformen wie EMDR, Stabilisierungsarbeit, Ego-State-Ansätze, Imaginationstechniken u.a. Wurmser näherte sich dem Thema Traumabehandlung von der verstehenden Seite her. Er rekonstruierte die komplexen intrapsychischen Prozesse einer traumatisierten Patientin in sowohl menschlich einfühlsamer als auch fachlich differenzierter Weise: eine Rekonstruktion der Wechselwirkung, so Bauer, zwischen den von außen einwirkenden traumatischen Ereignissen und den intrapsychischen Prozessen, wie sie in der Biografie der Patientin insbesondere im familiären Kontext entstanden. Prof. Dr. Jörg Baur, Weitere Termine der Reihe "Kunsttherapie mit Gästen" unter Info-Veranstaltung zur Weiterbildung Pädagogische Kunsttherapie ab 2006 am , Uhr in der Aula der Abteilung Aachen. Bild links: Rita Becker, Absolventin der Weiterbildung Pädagogische Kunsttherapie Name geändert* kfh:news 04/05 21

20 [ Fachbereich Sozialwesen in Köln Von Bethlehem über Bratislava und Salzburg zum Dom Tabus überwinden Hochschulen im Nahen Osten und im Westen Prof. Dr. Josef Freise ist Dekan des Kölner Fachbereichs Sozialwesen und Koordinator der Kooperation mit der Katholischen Universität Bethlehem. Von Josef Freise Die Rolle arabischer Universitäten im Dialog der Kulturen und Religionen war Thema eines Symposiums, das der Katholische Akademische Ausländerdienst (KAAD) und die von der griechisch-orthodoxen Kirche getragenen Balamand-Universität mit der Humboldt-Stiftung und der Université St. Joseph in Beirut ausgerichtet hatten. 48 Hochschuldozentinnen aus nahezu allen arabischen Staaten sowie aus der Schweiz und aus Deutschland diskutierten Fragen der Hochschulreform, der -didaktik und -methodik sowie der Forschung und Entwicklung im Kontext unterschiedlicher Religionen und Kulturen. Solche Interventionen verdienen Respekt, weil in einzelnen arabischen Ländern Hochschuldozenten wegen kritischer Forschungen und Publikationen inhaftiert wurden oder wegen Morddrohung ins Exil gehen mussten. Jordanische Archäologen berichteten von internationalen Ausgrabungsteams, die im Laufe gemeinsamer Arbeit menschlich zusammenwachsen und auf der Basis des gewonnenen Vertrauens zu intensivem Austausch gelangen. Berichtet wurde auch von der wegweisenden Initiative einer vom deutschen und jordanischen Staat gemeinsam initiierten Fachhochschule in Amman. Hier Bild: Palästinensischer Student zu Gast in Köln (2003). Das Kooperationsprojekt zwischen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein- Westfalen und der Universität Bethlehem stellt die Verschiedenheit in Religion, politischen Lebenskontexten und Männer- Frauen-Beziehungen ins Zentrum gemeinsamer Austausch- und Forschungsmaßnahmen. In Prozessen des sozialen interkulturellen Lernens werden konkrete Erfahrungen reflektiert. Die erste Frage lautete: Wie kann eine konfessionelle Hochschule dem universitären Anspruch gerecht werden, universell zu sein, wenn die wahabitische Auslegung des Islam einen umfassenden Alleinvertretungsanspruch für eine korangerechte Gesellschaft beinhaltet? Eine private konfessionelle Hochschule zeichnet aus, so die Diskussion, dass Lehrende und Studierende offen, dass Auseinandersetzungen dialogisch strukturiert sind und Kritikfähigkeit herrscht. In der von Jesuiten geleiteten Universität St. Joseph in Beirut leiten beispielsweise ein religionswissenschaftliches Seminar ein christlicher und ein muslimischer Professor; die Studierenden sind je zur Hälfte christlichen und muslimischen Glaubens. Diskussionsbeispiel: Dürfen Bibel und Koran, die von Gläubigen als Wort Gottes verstanden werden, wissenschaftlich als literarische Texte untersucht werden? Arabische Disputanten formulierten: "Wir Araber kritisieren viel zu oft das kritische Denken. Aber wenn selbst wir nicht zum kritischen und zum selbstkritischen Denken erziehen, wer soll es dann tun?" Ein ägyptischer Dozent geißelte die systemangepasste, auf Auswendiglernen ausgerichtete Lehre in arabischen Ländern und forderte eine Bildung, die auf Unabhängigkeit von familiären Beziehungen ausgerichtet ist, die Studierende zur Eigenverantwortung anleitet, Frauenkultur stärker zum Zuge kommen lässt und interkulturelle Verständigung fördert. "Wir sollten Vielfalt wertschätzen", ergänzte ein Kollege aus den Vereinigten Emiraten. könne eine Hochschulreform sichtbar werden, wie sie in den fernöstlichen Staaten Singapur, Taiwan und Südkorea erfolgreich auf den Weg gebracht wurde. Wachsendes Vertrauen während des Symposiums ermöglichte, dass Tabus thematisiert werden konnten. "Das kleine Israel hat mehr westliche wissenschaftliche Texte ins Hebräische übersetzt als alle arabischen Staaten zusammen ins Arabische", beklagte ein libanesischer Kollege: "Wir müssen innovativ unseren eigenen Weg finden im Dialog mit dem Westen." Prof. Dr. Joef Freise, 22 kfh:news 04/05

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