Vorsicht! Mo glicherweise verlieren Sie beim Sparen fü r die Rente

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1 BETTER FINANCE PRESSEMITTEILUNGǀ GESPERRT BIS Vrsicht! M glicherweise verlieren Sie beim Sparen fü r die Rente Brüssel, 29. September 2014 Die Aussichten für eurpäische Bürgerinnen und Bürger, die für Ihr Alter sparen, sind alles andere als rsig. Auch wenn sich die realen Renditen durch eine niedrigere Inflatinsrate innerhalb der EU leicht angehben haben, führen die aktuellen geringen Zinssätze (die sich nch weiter reduzierten, nachdem die EZB neulich den Leitzins auf 0,05 gesenkt hatte) zusammen mit den hhen Gebühren dazu, dass die Altersvrsrgemärkte mittlerweile beim kleinsten Inflatinswindhauch ins Schwanken geraten können. Dass die Ergebnisse, die bei der Altersvrsrge erzielt werden, weder dem Kunden nch den federführenden Entscheidungsträgern bekannt sind, ist beunruhigend. Daher ist es kein Wunder, dass die Märkte im Bereich Bank-Investments und Altersvrsrge im Verbraucherbarmeter am schlechtesten abschneiden. Eine neue Studie, die sich mit dem düsteren Zustand der privaten Altersvrsrge auseinandersetzt, wurde heute vn Better Finance einer unabhängigen NGO, die sich für die Interessen der Nutzer vn Finanzdienstleistungen einsetzt veröffentlicht. Die 2014-Ausgabe der Stüdie Private Altersvrsrge: die «echte» Rendite deckt acht EU- Länder (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grβbritanien, Italien, Plen und Spanien) ab, die insgesamt 75% der EU-Bevölkerung ausmachen. Die Studie macht klar, dass der Vrwand, dass schwache Renditen der Leistung der Kapitalmärkte zuzuschreiben sind, ein Unsinn ist. Pensinsfnds bleiben viel zu ft hinter den Kapitälmärkten zurück erklärte die Eurpeäische Kmmissin, dass Einige der Ursachen dafür, dass nicht langfristig gespart wird, ft die mangelhafte Leistung vn Finanzvermittlern bei der Erzielung einer angemessenen Rendite und die Vermittlungsksten sind. Ein Beispiel hierfür stellt der belgische Pensinsfnds, der mit Aktien und Anleihen weltweit verglichen wird, dar. Dieser Pensinsfnds ist im Laufe vn 13 Jahren den Kapitalmärkten immer um 40% nachgehinkt, was dazu geführt hat, dass 19% des realen Werts der Ersparnisse zunichtegemacht wurden. Die Studie vn Better Finance bestätigt die Feststellungen der OECD vn 2012, welche die negativen «echten Renditen» ffenbart haben, und baut auf ihnen auf. Anders als The Eurpean Federatin f Financial Services Users 76, Lmbardstr., 1000 Brüssel - Belgien Tel. (+32) Fax. (+32)

2 die OECD deckt Better Finance auch die privaten Altersvrsrgeprdukten ab, und zwar samt aller Abgaben, Gebühren, Kmmissinen und Steuern, die die Sparer tragen müssen, sdass ermittelt werden kann, wie viel die Vrsrgesparer am Ende bekmmen. Wenn eindeutige Leistungsangaben fehlen, keine umfassende und harmnisierte Anlegerinfrmatinen über langfristige Spar- und Altersvrsrgeprdukte zur Verfügung stehen, und die Vermittler vreingenmmene Beratung bieten, fällt es ziemlich schwer, eine gute Entscheidung zu treffen, wie man am besten fürs Alter sparen sllte. Und s, bwhl die eurpäischen Institutinen zu Recht die Förderung langfristiger Anlagen als Prirität im Rahmen der Wachstums- und Beschäftigungsstrategie aufzählen, sind ihre derzeitigen Plitiken hinsichtlich des langfristigen Sparens und der Altersvrsrge mit dieser Prirität nicht vereinbar. Better Finance hat zehn plitischen Maβnahmen, um das Prblem der unangemessenen Renditen vn Altersvrsrgeprdukten anzugehen, ausgearbeitet und in seiner Studie Private Altersvrsrge: die «echte» Rendite aüfgelistet. Ansprechpartner: ****** Pressesprecher Arnaud Hudmnt Telefn 0032(0)

3 Empfehlungen Aufgrund dieser Erkenntnisse der Studien empfehlen wir dringend die zehn flgenden plitischen Maßnahmen, um das Thema der unangemessenen Rendite vn Vrsrgeersparnissen in Angriff zu nehmen: 1. Verbesserung und Angleichung der Offenlegung für alle langfristigen Anlageprdukte und alle Prdukte der Altersvrsrge; PRIIPS : Die vn der EU vrgeschlagene Verrdnüng für Basisinfrmatinsblätter für Anlageprdukte (KID) muss auf alle langfristigen privaten Anlageprdukte und alle Prdukte der Altersvrsrge erweitert werden; zumindest sllte aber eine Zusammenfassung der Infrmatinen vn Altersvrsrgeprdukten vrgeschrieben und sweit wie möglich mit diesem Basisinfrmatinsblatt vergleichbar sein; Offenlegung der vllständigen Ksten und Prvisinen swie der langfristigen histrischen Renditen: nach Inflatin nach Abzug aller Aufwendungen, die direkt der indirekt zulasten des Anlegers gehen, und nach Steuern (wie für Investmentfnds in den USA). Offenlegung des Finanzierungsstatus (Aktiva/Passiva) Offenlegung vn Übertragungs-/Ausstiegsmöglichkeiten 2. Anfrderungen an EIOPA, um ESA-Verrdnungen Artikel 9 Absatz 1 1 zu erfüllen: die tatsächliche Berichterstattung über Tendenzen der Altersvrsrge, einschließlich der tatsächlichen Wertentwicklung aller Prdukte der Altersvrsrge: Man kann nur das verwalten der beaufsichtigen, was man messen kann. Es ist in der Tat ziemlich überraschend, dass weder Kunden nch Aufsichtsbehörden die tatsächliche Nettwertentwicklung vn Altersvrsrgeprdukten kennen. 1 Die Behörde sllte eine Führungsrlle bei der Förderung der Transparenz, Einfachheit und Fairness auf dem Markt für Finanzprdukte und -dienstleistungen für Verbraucher im gesamten Binnenmarkt übernehmen, und zwar unter anderem durch: (a) die Erfassung und Analyse vn Verbrauchertrends und die Berichterstattung über diese Trends

4 3. Entwicklung eines einfachen Instruments der Altersvrsrge: zur Sicherung der langfristigen Kaufkraft der Ersparnisse (könnte als Standardptin für andere Prdukte der Altersvrsrge genutzt werden): leicht zugänglich, hne Beratungsbedarf und den damit verbundenen Prvisinen; überwacht durch öffentliche Stellen. Die EU-Sparer würden einen gesamteurpäischen Plan zur privaten Altersvrsrge sicherlich begrüßen, wenn er diese Anfrderungen erfüllt und sie in steuerlicher Hinsicht nicht benachteiligt. 4. Vereinfachung und Vereinheitlichung des Angebtsspektrums; Verbt vn Nicht-OGAW-Fnds ( AIF 2 ) in allen strukturierten langfristigen und Altersvrsrgeprdukten (außer für qualifizierte Anleger, die auf strukturierte Prdukte zugreifen und Investmentanteile wählen können) und Suche nach Möglichkeiten, die übermäßige Zahl vn in der EU angebtenen OGAW zu reduzieren (ungefähr gegenüber in den USA und das bei einem kleineren Markt). 5. EU-weite Einrichtung vn transparenten, wettbewerbsfähigen und leicht zu nutzenden (standardisierten) Rentenmärkten, in denen Altersvrsrgesparern mehr Möglichkeiten bei der Wahl zwischen Rentenzahlungen und einer Einmalauszahlung ab dem Eintritt in das Rentenalter gewährt werden. 6. Für individuelle Investitinen in kllektive Prdukte der Altersvrsrge: Verbesserung der Gvernance des kllektiven Systems, wbei mindestens die Hälfte des Aufsichtsrgans vn den Mitgliedern des Systems direkt zu ernennen ist. 7. Beendigung tendenziöser Empfehlungen am Verkaufspunkt und Garantie einer fachkundigen Beratung über langfristige Anlagen, einschließlich grundlegender Erläuterungen zu den Basiskmpnenten langfristiger Anlagen: Aktien und Anleihen. 8. Aufsichtsrechtliche Snderbehandlung aller Altersvrsrgeprdukte (geregelte Versicherungs- und versicherungsfremde Prdukte): die lange 2 AIF steht für Alternative Investmentfnds. Sie unterliegen weniger strengen Anlegerschutzregeln als OGAW, jedch werden AIF bisher vn privaten Altersvrsrgeanbietern weithi n genutzt.

5 Laufzeit der Verbindlichkeiten lässt eine höhere Prtfliallkatin in Anlagen wie Aktien zu 9. Besteuerung, um langfristige Prdukte und Wertpapiere der Altersvrsrge gegenüber kurzfristigen Instrumenten und Knsum zu fördern der sie zumindest nicht zu benachteiligen 10. Finanzmathematische Grundlagen im Schulunterricht, da dies ein entscheidendes Instrument bei der Auswahl geeigneter Anlageprdukte für Altersvrsrgesparer ist.

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